Ein geschändetes Haus (The Order of Friendly Fire)
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Gerald de Chatillion, ein Tempelritter des Tyr, jagt seine Nemesis, ein Stamm aus Amn.
Er nahm die Spur auf und folgte mit seiner Söldnerbande den Pfad Richtung Helmshold.Er hatte Kunde erhalten, dass ein neues Ordenshaus in der Nähe entstanden ist. An einer T-Kreuzung bemerkt er eine Gruppe Tiefenseesoldaten. Sie berichten über einen Kampf im Wald mit einem Nomadenstamm. Gerald identifizierte die Toten als Männer seiner Nemesis und folgten der Spur, die ein Nomadenstamm hinterließ.
Sie folgten ihr tief in den Wald, wo Sie auf ein alten heruntergekommenes Herrenhaus trafen. Ein Banner des Tyr hing an einem Mast. Die Spuren führten vorbei. Der Tempelritter besann sich seiner Herkunft und nahm Abstand von der Jagt. Stattdessen galt es seine Tempelbrüder in Kenntnis zu setzen.
Es war verwunderlich wie schlecht der Zustand des Hauses war und wie – ruhig. Sie betraten das Haus und fanden nichts vor. Nur ein merkwürdiges Gefühl. Im Erdgeschoss fanden sie einen Raum mit magischer Falle. Eine Waffenkammer. Sie wurde ignoriert. Sie fanden das Arbeitszimmer mit einer wunderschönen Kartensammlung der hiesigen Gegend. Ein wahnsinniger Tempelbruder stellte sich ihnen in den Weg. Er musste beseitigt werden.
Ein verborgener Hebel führte in den Keller. Dort fanden sie einige Tempelbrüder eingekerkert, kaum mehr am Leben und stark entstellt durch Folter, vor. Sie berichteten, dass etwas Unheiliges über sie gekommen sei und ein fremder Kult diese Stätte übernommen hat. Nachdem die Lebenden befreit wurden, drang die Gruppe weiter vor. Eine Dunkelheitszauber erschwerte ihnen das Vorankommen. Der Tempelritter ging voran. Stark im Glaube und auf Rache aus. Er trotzte der Dunkelheit und öffnete die Tür zur Folterkammer. Was er sah ließ sein Herz kalt werden und man sah etwas furcht darin. Mit einem Deus veut! stürmte er die Kammer und kümmerte sich um den ziemlich hartnäckigen Foltermeister. Sein Kundschafter kam ihm zu Hilfe. Die anderen flohen vor Furcht.
Die Kammer war übersäht mit gefolterten Leichen, dessen Blut in Rinnsal auf einen Ritualstern zufloss. Sie fanden noch ein magisch geschärftes Schwert, dass der Kundschafter an sich nahm.
Der Kampf war episch und am Ende triumphierte das Gute bis der Kundschafter über seinen Speer stolperte und in den Ritualkreis fiel.
Er löste einen Fluch aus. Fortan ignorierten ihn die Untoten und er spürte keine Furcht mehr in der Dunkelheit.
Jedoch war er von Krieg und Schmerz getrieben und konnte bisweilen nur noch schwerlich von Freund und Feind unterscheiden.
Der Glaube ist stark im Tempelritter und sein getreuer Kundschafter war wild auf das Kämpfen. So verzichteten beide auf eine Ruhepause und erkundeten den Keller weiter bis sie auf den Andachtsraum – eher Halle – trafen.
Vor Zorn und Blind vor jeglicher Gefahr sah der Tempelritter viele seiner toten Brüder am Boden liegen. Der Altar war beschmutzt und geschändet worden. Mit Tränen in den Augen versuchte der Ritter die Schändung weg zu wischen.
Ein Lachen und Kreischen drang in die Köpfe der beiden lebenden Menschen. Ein Wraith erschien und wollte den Ritter vernichten. Es wärte ein langer und harter Kampf. Der Kundschafter rammte das magische Schwert in den Stein und durch Zufall sah er wie magische Linien zu den Toten führten und die Seelen derer befreit wurden.
Mit einem Kreischen in den Köpfen verging der Wraith und der Tempelritter hielt ein stilles Gebet und säuberte den Altar, unbeeindruckt von seinen Wunden.
Sie erkundeten den Rest des Hauses und fanden die restlichen Söldner beschämt draußen wieder. Es gab nur eine Möglichkeit den Ort von der Beschmutzung wieder zu reinigen. Die Während die heiligen Schriften des Ordens gerettet wurden, legte man überall innerhalb de Hauses Bruchholz und Zunder aus.
Das Haus brannte lichterloh. Die überlebenden Brüder würden die Kunde zum Orden tragen. Der Kundschafter ließ seiner Wut freien lauf und Schnitt die Hecken in ganze Kunstwerker voller Foltergeräte und nackte Frauen.
Der Tempelritter genoß währenddessen ein Pfeifchen.
Nachdem alles vorüber war und der Blutdurst und die Kampfeswut vom Kundschafter immer noch nicht gestillt war, stutzte der Tempelritter und er sprach einen Segen aus. Der Verfluchte kreischte verzweifelt auf und versuchte den Ritter weiter daran zu hindern. Gerald wusste sich zu helfen und hob den Fluch schlussendlich auf.
Die Gruppe brach auf zum Hauptweg Richtung Helmshold. Es waren noch einige Kilometer zu laufen. Das beginnen der Nacht mahnte zur Vorsicht und eine lange überfällige Rast wurde eingehalten. Wer weiß was in Helmshold auf einen wartet.
Nach einer Rast wachte der Kult am nächsten Morgen auf. Thimbrie fing an die Barrikade wegzuräumen, welche die Gruppe am Abend zuvor platziert hatte. Als alle weitergegangen waren, stießen sie auf eine Tür zu dieser der grüne Schlüssel passte welchen sie unterwegs gefunden hatten. Im Raum dahinter sand eine Art Podest, was wie eine Sandbox aussah und als Kartograf benutzt werden konnte. Dort im Sand waren zwei Seiten unterteilt und mehrere Worte geschrieben. Auf der rechten Seite standen Worte der Tugend und links das dazugehörige sinnbildlich beschriebene Gegenteil. Nachdem die Gruppe die Fehlenden Tugenden und Sinnbilder eingefügt hatten, wurde eine Nische geöffnet und es führte eine Leiter nach unten. Der Kletterweg führte merkwürdiger Weise runter obwohl der Himmel zu sehen war, in der Mitte der Leiter war eine Gravitationsumkehrung und einige der Gruppe drehte sich der Magen um und konnten den Inhalt nicht mehr bei sich halten als sie hinab stiegen. Erst runter geklettert, musste sich jeder einzelne in der Mitte um 180 Grad drehen, um dann wieder weiter nach unter klettern zu können.
Die Leiter endete an einem See mit Pier wo sich ein Boot befand. Hier war eine deutliche Hitze zu spüren. Alle die sich auf der Leiter übergeben hatten, machten sich am See ersteinmal sauber da das Erbrochene direkt auf die Kleidung spritzte. Mit dem Boot fuhr die Gruppe zu einer Felsanhöhe, Amara spürte ihren magischen Handschuh kribbeln und als sie die Felswand berührte, öffnete sich ein Portal, wobei der Handschuh anscheinend Energie verbrauchte. Hinter dem Portal war ein hellerleuchteter Tunnel mit reichlich Stalaktiten. Der Kult traf im Tunnelgang auf eine kleine Höhle, in dieser waren neun Statuen aufgestellt. Jede menschliche Statue, in einer fliehende Pose, war mit einem Angsteinflößenden Gesichtsausdruck versehen. Jorax prüfte den Staub welchen Bran unterwegs gefunden hatte, und alle Statuen entseteinerten sich und lösten sich in dankbare Geister auf und verschwanden. einer der Geister sagte, „Gelobt sei der General, nein, der Kaiser“. Jorax rieb alle Mitglieder des Kults mit diesen Stab ein, da er glaubte das es eine Art Schutz sei.
Den Tunnel weiter entlang war ein steinerndes Flügel-Portal mit Fresken sichtbar. Amara erahnte das sich hier in der Nähe ein Basilisk sein müsse und Thimbrie kannte die Macht dieser Geschöpfe, die den Zauber „Versteinerung“ beherrschten.
Der Kult machte sich daran ihren Fluchtweg durch die Flügeltüren des Portals zu sichern, sie blockierten den rechten Flügel mit Geröll. Die linke Seite wurde mit einem Mechanismus versehen, damit sich die Tür nach einer Flucht schnell schließen würde und gleichzeitig blockiert wurde sobald alle in Sicherheit wären. Hinter dem Flügel-Portal war ein dunckler Raum, doch beim ersten Eintretten erhellten Feuerschalen den ganzen Raum. zwei Altare waren sichbar, eine große Feuerstelle auf einem Podest in der Mitte des Raumes und zwei riesige zerstörte Schlangenstatuen.
Sparks flog in einem Bereich des Raumes und hatte erst ein mulmiges Gefühl und in einem anderen Bereich eine sehr starke Angst bekommen. Die offene Flügeltür ging plötzlich langsam zu und einige der Gruppe sprangen zurück um sich dagegen zu stämen. Damit sich die Tür nicht ganz schloss, wurde eine Feuerschale zwischen die Flügeltüren gestellt. Wie aus dem Nichts erschien auf einmal der belustigte Professor auf einer kaputten Schlangenstatuen. Nun war auch ein großer Basilisk nahe dem Podest in der Mitte des Raumes zu sehen, der darauf wartete das sich ihm einer aus der Gruppe näherte.
Jorax bereitete einen Schutzschild aus Feuerschalen vor, damit dort im Notfall die Ferkämpfer hinter springen könnten. Amara, Thimbrie und Drisinil positionierten sich und die magiebewandeten unter ihnen bereiteten Schützende Zauber vor. Als Jorax Stärkungstränke einnahm, machte Amara mit deiner Feuerbombe den ersten Angriff. Während Thimbrie einen seiner Zauber vergeigt, ging Drisinil vor Jorax in der Nahkampf. Terrax griff den Basilisken aus der Luft mit einem Feuerstrahl an und Amara schoß mit ihrem Bogen daneben. Als der Basilisk Jorax hart Biss, machte er gleichzeitig eine gefährliche Attacke mit dem Schwanz auf Drisinil. Die Drowpriesterin wurde dadurch ohnmächtig zu Boden geworfen. Thimbrie und Amara trafen beide nicht, Terax ging in den Ringkampf und traf den Basilisken hart, sodaß dieser sterbend am Boden lag.
Im gleichen Augenblick teleportierte sich der unsichtbare Professor hinter Amara und köpfte sie hinterrücks. Daraufhin wurde der Basilisk zum Leben erweckt und Amara verwandelte sich, durch ihre magische Rüstung, zu einem riesigen beflügelten Dämonennwesen mit menschlichen Zügen. Jorax, wie angewurzelt, war perplex und konnte nicht realisieren das der Basilisk auf einmal wieder vollkommen gesund vor ihm stand. Als Amara starb, wurden bei den Gruppenmitgliedern alle Errinerungen an sie gelöscht. Niemand wusste von Amaras Existenz und das sie jetzt nicht mehr unter den Lebenden war.
Der große Dämon, der nun dort stand wo sich Amaras Leiche befand, zerteilte mit vier heftigen Schwertschlägen den Basilisken. Als der Basilisk abermals zu Boden fiel, sahen alle das dieser anscheinend nur eine Illusion war. Amara kam nach kurzer Zeit wieder zu sich und der beflügelte Dämon verschwand im Nichts. Die Waldelfin konnte sich nach ihrer Bewusstlosigkeit an keine Geschehnisse erinnern, sie war nur heilfroh das der Kampf ein Ende hatte. Jorax peppelte Drisinil wieder auf und durchsuchte dann mit Thimbrie den Raum. sie fanden ein silber Stirnreif, einen Schlüssel und eine magische Flasche.
Es ist Nacht Meelay unterrichtet die Gruppe von dem gefundenen Buch und man berät sich über die weiteren Vorgehensweisen und man beschließt mehrheitlich über das Betreten der Höhle. Die alte Frau kommt hinzu und bedanke sich bei der Gruppe und bietet der Ihr Robbenfälle an, die die Gruppe annimmt, Ansgar tauch auf und bleichtet die alte Dame und die Kinder nach Flan auf, Meelay mixt für die Gruppe noch ein Trank für die Gruppe (Kinder und alte Frau). Brechen auf in die Höhle, mit Pferd, mit dem Hintergrund und den Schätzen. Die Gruppe kommt ans Lager der Orks und betreten die Höhle bzw. die alte Mine. Aufgrund der Angst vor Grubengase, fangen sie eine Fledermaus. Zuerst versucht Mörp eine zu fangen und geht leer aus, während Meelay schon erfolgreicher ist und Eine fängt. Die gefangene Fledermaus wird Sir Gerald getauft. Dann hört man das Knirschen von der Steintafel und man blickt, nachdem die Tore sich öffnen, erblickt die Gruppe in die weitere Mine und entdeckt in eine Veränderung in dem Gang und der Gand endet, danach ist ein grob behauenes Loch. Lichter die anscheinend von Trixi erzeugt wurden werden von dem Loch verschluckt. Meelay bindet sich ein Seil um den Bauch, da wird sie von Pauley zurückgehalten mit dem Einwand das sie nochmal die Geschichte mit den Minenarbeitern lesen solle. Doch die Sturheit von Meelay siegt und mit Hilfe von Mörp und Saza seilt sie sich ab, während Pauley anfängt die Magie zu bannen und die Dunkelheit sich auflöst. Es wird ein Kokon sichtbar. Meelay klettert langsam herunter. Nach einigen Metern tauchen, dank Trixis tanzende Lichter, weitere Kokons und lange Spinnenbeine. Meelays Beobachtungsgabe lässt die Anderen der Gruppe erzittern. In aller Eile versucht nun die Gruppe sie hoch zu ziehen, dabei trifft Meelay ein klebriges Netz und klebt sie an die Steine. Nun spannen alle ihr Muskeln an und ziehen an dem Seil. Plötzlich tauchen 2 Drinnen auf neben Pauley auf. Pauley kreischt laut auf. Es entbrannt ein Kampf. Gaven wirft sich selber einen Stein an den Kopf und spürt dessen Auswirkung, als sich eine Beule auf seiner Stirn sich bildet. Mörp zieht weiter am Seil. Mörp bekommt 2 Geschosse aus der Dunkelheit ab und spürt den Schmerz. Trixi schiesst mit den Bolzen auf eine Illusion. Limaya fängt an ihren Hippo zu beschwören, während Mörp weiterhin Geschosse aus der Dunkelheit abbekommt. Pauley remmelt die 2 Illusion der Drinnen an, woraufhin diese auch verschwindet. Gaven ereicht nach langen Meelay davon zu überzeugen wieder nach oben zu klettern. Der Zug lässt nach und die Schlinge taucht an der Kannte des Loches auf. Erleichterung macht sich in der Gruppe breit. Mörp muss überredet werden von dem Loch sich zu entfernen. Der Hippo der in das Loch geflogen war flattert herum und wird von einen Spinnennetz eingefangen, kommt aber zum Glück noch wieder frei, während des Sturzes und erblickt im Fall eine spinnenförmige Gestalt an der Deckenhöhle und greift ihn an und…verfehlt.Zur gleichen Zeit beschwört Limaya einen 2ten, doch dieser verpufft. Gaven verschwindet. Meelay nimmt einen Trank. Mörp deutet der Gruppe an das alle anderen vorgehen sollen. Meelay knotet sich ab und Zaza wickelt das Seil wieder auf. Die beschworene Katze von Limaya kreischt wild auf. Trixi schaut über Rand. Kitty versucht einen Angriff zu fliegen. Limaya positioniert sich, während Kitty Schmerzen spürt. Pauley verlässt den Schacht. Gaven schaut ebenfalls über den Rand und erblickt die spinnenartigen Kreaturen, zögert nicht lange, zieht den Abzug seiner Armbrust und trifft. Meelay greift ebenfalls die gleiche Dinne an und trifft ebenfalls. Die Dinne sackt benommen zusammen. Mörp schiesst mit ihren Kurzbogen und verfehlt. Die eine Drinne die zusammengesackt war, hört auf zu zucken. Trixi spielt ein ermutigendes Lied. Kitty greift nach wie vor die übriggebliebene Drinne an. Gaven spannt neu, schießt und verfehlt. Meelay lädt ihre Armbrust ebenfalls, schießt und trifft. Mörp spannt ebenfalls geschickt ihren Bogen und trifft mit beiden Pfeilen. Trixi singt weiter. Kitty und Limaya dringen weiterhin auf die letzte Drinne ein. Pauley kehrt um. Gaven erholt seine Aktion erfolgreich und trifft mit seinen Bolzen. Meelay trifft ebenfalls enorm. Eine Dunkelheit breitet sich aus. Meelay und Mörp ziehen sich zurück. Trixi hört auf zu singen. Gaven zieht den Kokon mit Hilfer einer magisch erschienen Hand zu sich heran und er taucht selber in die Dunkelheit um den Kokon ein. Zaza fragt ob jemand Hilfe braucht. Während die Angriffe der Gruppe weiterhin gegen den Dinne andauern, fokosiert sich Gaven auf den Kokon, und schießt diesen herunter. Die Dunkelheit löst sich auf und der Kokon liegt am Boden. Die Dinne hat unterdessen die Position verändert und wird unverändert von der Gruppe attackiert und bricht unter dem Schnabbel des Vogels von Limaya zusammen.
Gaven verwandelt sich in ein Knäul aus Federn, und fällt durch das Loch, unten angekommen, verwandelt er sich wieder zurück. Mit einem Dolch schneidet er den Kokon auf dieser ist leer. Mit einer Lampe steckt er den Kokon in Flammen. Dieser brennt licherloh, erhellt die Höhle und erlischt nach einer gewissen Zeit. Meelay klettert herab, befestigt die Kletterhaken für die Nachkommenden und erkundet zusammen mit Gaven die Höhle. Bei einem Drinne findet Gaven, 2 Phiolen mit unterschiedlichen Flüssigkeit und einen Stoffbeutel mit Edelsteinen. Meelay untersucht den anderen Drinne und findet ein gleichmässig, geschliffenes, linsenartiges Glas. Der Rest der Gruppe folgt den Beiden und entdecken einen Gang. Die Gruppe berät über die weiteren Schritte, ob sie sich weiter durchs Unterreich begeben sollten. Sie beschließen den Gang zu begehen und Mörp endeckt ein nach einer kurzen Zeit einen befestigten doppelspurigen Weg, aus Zwergenhand entstanden während die Straßenoberfläche und der Boden nicht wirklich entschlüsselbar ist. Aufgrund der Orientierunglosigkeit, wirft man Trixi in die Luft und folgt dann ihrer Nasenspitze. Die Gruppe geht gen Süden und geht dabei recht vorsichtig vor, neben ihnen fließt ein unterirdischer Fluß. Pauley entdeckt in einer Höhle eine wellenartige Bewegung. Limaya wirft einen Stein ins Wasser und dieser verschwindet. Die Gruppe biegt in den Gang ab. Der Weg verbreitet sich und es taucht ein riesiger Golem auf, einen Steinbottich mit Wasser auskippt und wieder in den Gang in eine Höhle. Die Gruppe folgt dem Golem in den Gang, der in einen größeren Raum führt. Dieser Raum steht halb unter Wasser und die Abendteurergruppe sieht den Golem permanent Wasser aus dem Raum schöpfen. Im Raum findet die Gruppe einen weiteren Golem, der jedoch kaputt zu sein scheint. In einem Nebenraum wird ein Lager für die Nacht aufgeschlagen.
Es war einer dieser warmen Tage im Flamerule, in Baldurs Gate, im Jahr der drei segelnden Schiffe (TZ 1494) vor dem massiven, aus Eichenholz bestehenden Anschlagbrett, wo sich einige Abenteurer und Einwohner versammelt hatten um die neusten Gesuche, Arbeitsaufträge und Feiern in nächster Zeit in Augenschein zu nehmen. Da geschah es das sich ein rotharriger Halbelf sich zwei der drei Karavanenanschläge nahm um sie genauer zu beguachten, was ihm wiederum ein Raunen der Menge hinter ihm einbrachte und ein Riese aus der Gruppe hervortrat mit einer Ziege unter den Arm, die andauernd meckerte. Er baute sich vor den rotharrigen Halbelf auf und wartete enspannend ab, da der Halbelf sich inzwischen mit einen Mann des Glaubens unterhielt. Vlt. würde er ihn ja zur Vernuft bringen, doch dieser mit dem Namen: Kerbe, wollte lediglich diesen Halbelfen begleiten. Trotzdem brachte, wenn auch verkehrt herum die Anschläge wieder an und witzelte über den Ziegenpeter. Was ihm ein Knurren des Mannes einbrachte. Die beiden brachen auf, wohl aber verfolgt von einen Gnom, dessen Name in Baldurs Gate bekannt war unter Noonfoodel. Die beiden schienen sein Interesse geweckt zu haben, also verfolgte er die Beiden zu einem in der Nähe befindlichen Stand wo ein alter greiser Mann mit langen Haaren stand und auf Kundschaft wartete, die sich in dem vor ihm liegenden Buch für Wächter der Karavane eintragen würden. An seiner Seite war ein kleiner Goblin, der die Vorübergehenden auslachte und böse über sie herzog. Der Halbelf schaute auf dem Mann hinter dem Pult, fragte ihn ob er der Schreiber der Sechs Koffer Markt Priakos sie und als dieser bejahte, stellte sich zudem auch noch heraus, das dieser auch noch schwerhörig war. Nun war der riesige Typ mit der Ziege heran und schien ein wenig verwirrt zu sein, der er ging auf den armen Alten los, zog ihn am Pult nach oben und ließ ihn kurze Teit darauf wieder los, als er gehen wollte, kehrte er nochmal um griff sich den Goblin, steckte ihn in ein zuvor noch mit Äpfel gefülltes Fass und stellte ein weiteres oben darauf, nur um nochmal kehrt zu machen, zurückzukehen, das obere Fass über den halben Makt kickte und die untere Tonne sich schnappend, wo der Goblin drin hockte….Richtung Fluß zu gehen. Doch ein paar Wachen machten dem ganzen Schauspiel ein Ende. Unterdessen hatten sich alle drei, einschließlich Noonfodel, der eine bessere Bezahlung erhielt, als seine beiden Vorgänger, in das Buch eingetragen und würden am nächsten Morgen mit der Karawane Richtung Tiefwasser, über das Juwel des Nordens (Niewinter) aufbrechen.
Nun war es aber erstmal an der Zeit, sich einen kleinen Umtrunk zu leisten, da in der nächsten Nähe keine Tavern war, zog es die inzwischen die drei neuen Wächter der sechs Koffer Markt Priakos, zu einen zwergischen Wagen, auf dem sich Brauereifässer nur so türmten. Auch hier ging es gut zu Sache, denn ob man es glauben mag oder nicht, schienen sich mehrere Zwerge sich über einen am Boden liegenden Zwergen zu amüsieren, der mitten am Tage scharchend auf dem Pflastersteinen des Marktes lag. Es dauerte nicht lange und schon war die Gruppe nicht nur um mehrere Humpen, voll mit überschäumenden Gerstensaft reicher, nein ihn war auch klar das der Wagen morgen mit ihnen kommen würde. Mit einem kleinen Fass unter dem Arm suchten nun die 3 eine preiswerte Taverne und wurden schnell pfündig. Schnell war ihnen klar warum man nur so wenig für ein Zimmer löhnen musste, aber es war inzwischen spät geworden und so verrigelte die Gruppe auf unübliche Weise den Fensterladen und auch die Bettensuche, nachdem es stockfinster in dem Raum war, kam die Gruppe nicht zur Ruhe.
Am nächsten Morgen brach die Gruppe früh auf und trafen auf die Karavane, als diese bereits aufbrechen wollte. Lediglich gab es Probleme mit dem Wagenrad eines Wagens, doch mit Hilfe von der Gruppe war das Problem schnell behoben und der Gnom, als auch der Kerbe saßen bei den Zwergen auf dem Kutschbock. Während der Halbelf es sich auf dem Wagen eines elfischen Schneiders sich gemütlich machte. So brach der Track an jenem frühen Morgen auf, als Sûne im Osten über die Hügel aufstieg.
Nach mehreren Tagen auf See kamen die Helden endlich in Sichtweite der Insel der Wasserhexen.
Als sie die Insel erreichten kam ihnen der Geruch von Fleisch entgegen. Auf der Insel befand sich ein Berg und auf der obersten Ebene schwebte ein magisches Auge, was sich nach kurzer Inspektion als Hexenauge herraustellte, welches die Hexen über alles was auf der Insel geschah aufklärte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Hexen zeigten. Sie kamen in der Gestalt von wunderschönen leicht bekleideten Frauen auf den Anlegesteg zugelaufen. Den Hexen war durchaus bewusst warum die Gruppe auf ihre Insel kam und somit begann das Hexenspiel. Mit Bernhard wurde gewettet, dass er nicht in der Lage sei ein Sturmriesenschwert anzuheben. Wofür er einen magischen Gürtel erhalten sollte, sofern er es schafft und seine Erinnerungen abgeben müsste, wenn er es nicht schafft. Dontos wurde ein altes Familienerbstück versprochen, sofern er gewillt war eine Nacht mit den Hexen zu verbringen. Die Hexen erkannten sogar, dass durch einen Zauber auf Evelyn spioniert wurde. Sie waren bereit diesen aufzuheben und umzukehren, wofür ihnen Evelyn im Gegenzug das Drachenherz anbot. Erkumis wurde die Möglichkeit geboten fünf Heilige zu retten. Er ging aber nicht weiter auf den Deal ein, da für ihn die Hexen durchtrieben und böse waren, was auch dazu führte, das seine Bibel in einem warnenden Licht aufleuchtete. Nachdem jeder einen Deal abgeschlossen führten die Hexen die einzelnen Personen zu den Orten an denen ihre Wetten stattfinden würden. Bernhard ging auf die Spitze der Insel mit dem Drachenherz, Evelyn in die sechste Ebene und Dontos in die dritte Ebene.
Bernhard und das magische Schwert
Bernhard hatte nicht vor seine Erinnerungen wegen einer Wette zu verlieren, er hatte einen Plan und war gewillt ihn in die Tat umzusetzen. Zunächst ließ er sich aber von der Hexe Nani seinen Preis zeigen, um sicher zu gehen, dass die Hexen auch in der Lage waren ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten. Er wurde nicht enttäuscht, die Hexen waren wirklich im Besitz eines magischen Gürtels und unter dem Vorwand, dass sein Preis ihn anspornen würde gestattete ihm die Hexe den Gürtel mit zum Schwert zu nehmen. Mit seinem Preis im Gepäck ließ sich Bernhard zu dem Gipfel der Insel geleiten, wo es an ihm war seinen Teil der Wette zu erfüllen. Nach einer kurzen Einweisung verließ die Hexe Nani Bernhard, um sich um die Vereinbarrung mit Evelyn zu kümmern. Als er allein war begutachtete er zunächst das Schwert, welches er gewettet hatte anheben zu können. Das Schwert war groß, aber nicht so groß, dass man es nicht anheben könnte, was für Bernhard nur folgenden Schluss zuließ: Das Schwert war magisch. Aus dieser Schlussfolgerung war für ihn klar er musste dem Schwert zeigen,dass er es gut meinte. Dafür nahm er seine Hellebarde und lehnte sie gegen das Schwert, da wenn etwas zeigen könnte, dass er ein Krieger ohne Furcht ist und seine Waffe nicht als Gegenstand, sondern als Partner im Kampf sieht, dann ist es seine Waffe selbst. Nun galt es für ihn nurnoch eines zu tun, er musste das Schwert anheben. Er trat an das Schwert heran und packte, auf alles vorbereitet, den Griff des Schwertes mit beiden Händen. Auf das was kam war er allerdings nicht vorbereitet. „Unwürdig, UNWÜRDIG“! Hallte es in seinem Geist. Von dieser schieren Ablehnung überrumpelt lockerte Bernhard seinen Griff um das Schwert und verlor sein Bewusstsein. Nach einer Weile, er konnte die genaue Zeit die vergangen war nicht genau einschätzen, erwachte er wieder. Er fühlte sich durch den Angriff der Waffe erschöpft, dennoch entbrannte in ihm ein Feuer, was ihn vorantrieb. Es war ein Rückschlag, ja, mehr aber auch nicht und er wollte die Wette gewinnen, nicht wegen der Gefahr um den Verlust seiner Erinnerungen, sondern vielmehr um sich selbst zu beweisen. Es war Zeit für ihn seinen Plan in die Tat umzusetzen. Sein Plan drehte sich um einen Gegenstand, ein Objekt, welches die Macht besaß magische Effekte aufzuheben. Das Drachenherz, jenes Drachenherz, welches er und seine Begleiter aus den Gewässern dieser lebensfeindlichen Höhle gezogen haben. Sein Deal mit den Hexen verbot ihm zwar das Schwert mit magischen Hilfsmitteln anzuheben, es war aber nie die Rede davon, nicht vor dem Anheben das Schwert zur Kooperation zu animieren. Also packte Bernd das Schwert an seinem kristallinen Gefängnis und kippte es über das Schwert. In dem Moment, als das Herz das Schwert berührte leuchteten die in das Schwert eingravierten Runen in einem verheißungsvollen Licht auf. Von der Wirkung seiner Tat überzeugt, ergriff er das Schwert von neuem und verfolgte sein Ziel weiter, die Waffe davon zu überzeugen, dass er ein netter Kerl ist. Dafür sendete er positive Gedanken an das Schwert. Es geschah nicht wie zuvor, als er die Ablehnung des Schwertes in seinem Geist fühlte. Diesmal fühlte er vielmehr Angst, Furcht vor dem Drachenherz. Das Schwert litt, wie ein in die Enge getriebenes Tier, unfähig sich selbst zu befreien. Für Bernhard gab es nur noch eines zu tun. Er entfernte das Herz, um seinen guten Willen zu demonstrieren und ergriff das Schwert abermals. Sein Plan ging auf, aber mit einer unerwarteten Wendung. „Heb mich auf“. Sagte das Schwert. „Heb mich auf und erschlage die Hexen. Und dann verschwinde von der Insel“. Getrieben von dem Willen des Schwertes machte sich Bernhard auf den Weg die Hexen zu erschlagen, es gelang ihm geradenoch seinen Preis anzulegen, bevor er die Kontrolle über seinen Körper verlor.Eine Ebene tiefer wurden sie fündig. Die drei Hexen befanden sich vor ihm, in mitten eines Ritualkreises. Noch bevor die Hexen ihre Verwunderung zum Ausdruck bringen konnten wurde die Hexe Nani von Bernhard attakiert und nach wenigen Hieben niedergestreckt. Unerwarteterweise kam er nicht dazu die anderen Hexen anzugreifen, da die Hexen Explodierten und Bernd durch die Wucht der Explosion gegen eine Wand geschleudert wurde. Immernoch durch seinen Griff am Schwert gezwungen dessen Willen auszuführen, tat er das was das Schwert von Ihm verlangte. Er hatte die Hexen getötet, nun musste er nurnoch die Insel verlassen, was seinen eigenen Gedanken nicht wiedersprach, da die Insel anfing einzustürzen. Es gab nur einen Ausweg, um nicht durch den Kollaps der Insel begraben zu werden. Er musste springen. Er nahm anlauf und sprang von der Klippe in das die Insel umgebende Gewässer, wo ihn das Glück verließ und durch einen ungewollten Bauchklatscher das Bewusstsein verlor. Das letzte, was er noch wahrnahm, war das sich sein Griff um das Schwert lockerte.
Dontos gibt laut
Es konnte einfach nicht sein. Dontos starrte ungläubig auf das was vor ihm lag. Es war seine Laute, sein Familienerbe. Die Legendäre Laute, die einst im Besitz seines Großvaters war und für immer verschollen geglaubt war. Wie konnten diese Hexen, diese vielmehr zierlichen Geschöpfe nur in den Besitz von ihr gelangt sein? Und alles was sie für sie verlangten war eine Nacht. Nur eine Nacht mit ihm. Jeder normal denkende Mann hätte jeden Preis für eine solche Nacht bezahlt, aber er, Dontos würde für diese Nacht bezahlt werden. Er war allein, die Hexe die ihn zu der Höhle mit der Laute begleitet hatte hatte ihn schon wieder verlassen, um sich um den Deal mit Evelyn zu kümmern und nun lag sein Erbe vor ihm und bald könnte er es sein Eigen nennen. Doch zunächst musste er sie anfassen um sicher zu gehen, dass er nicht träumte. Die Berührung zeigte nicht die erhoffte Wirkung einer lange auf sich warten gelassenden Wiedervereinigung. Was sie zeigte war vielmehr das Schicksal der Vorbesitzer der Laute und die Vorbesitzer hatten eins gemeinsam. Ihnen ereilte ein Schiksal welches Dontos nicht teilen wollte. Sich nicht von der Vision verunsichern lassend trat Dontos mit der Laute vor die Höhle und erspähte Evelyn, welche gerade dabei war die Stufen der höher gelegenen Ebene herunter zu laufen. Er stellte gerade noch einen Verband um ihren Kopf fest, doch noch bevor er diesen zur Ansprache bringen konnte wurde seine und Evelyns Aufmerksamkeit von einer Explosion in einer der höher gelegenen Ebenen in beschlag genommen. Ohne zu zögern machten sich beide auf den Weg um den ursprung der Explosion in Erfahrung zu bringen. Sie kamen allerdings nicht weit, da die Insel über ihnen begann einzustürzen. Keinen anderen Ausweg sehend entschlossen sich beide über die Klippe der Insel ins Wasser zu springen. Bevor sie jedoch dazu kamen anlauf zu nehmen, sahen sie ein allzu vertrautes Gesicht, welches wohl den gleichen Gedanken, den sie hatten bereits in die Tat umgesetz hat, an sich vorbei ins Wasser stürzen. Den Beispiel Bernhards folgend sprangen Dontos, sowie Evelyn von der Klippe ins Wasser. Das letzte was Dontos wahrnahm, bevor er ins Wasser eintauchte, war der regungslos herumtreibende Körper von Bernhard.
Evelyn spinnt
Als Evelyn von einer der Schwestern für ihre „Operation“ abgeholt wurde, dachte sie sich nur, dass diese Hexen nicht so böse sein können wie es Kazzak und Erkumis ausgedrückt hatten. Warum sollten sie ihr sonst helfen und überhaupt in erster Linie darauf hinweisen, dass ihre Kopfschmerzen auf eine magische Beeinflussung zurückzuführen ist. Am Zielort angelangt vergaß Evelyn bereits ihren Gedanken, den das was sich ihr bot versetzte sie in pures staunen. Sie befand sich in mitten eines riesigen Pentagrams in dessen Mitte sich ein Altar aufhielt. Die Umgebung wirkte gebraucht, was nur einen Schluss zuließ: Die Hexen waren Experten in dem was sie taten. Nachdem Evelyn gesagt wurde was nun passiert begannen die Hexen das Ritual, woraufhin Evelyn das Bewusstsein verlor. Mit schmerzenden Hinterkopf erwachte Evelyn an der selben Stelle wo sie zuvor das Bewusstsein verloren hatte. Die Operation wurde von den Hexen als voller Erfolg gewertet. Der Ursprung von Evelyns früheren Kopfschmerzen und zeitigen schmerzen am Hinterkopf kam von einer Art unsichtbaren Spinne, die die Hexen entfernt hatten. Das Spinnenähnliche Wesen wurde laut en Hexen von einem Gedankenschinder plaziert, um die Gedanken von Evelyn auszusaugen und an ihn telepatisch weiter zu leiten. Wieso das Spinnenwesen plaziert wurde konnten die Hexen noch nicht sagen, sie konnten aber schon den Namen des Gedankenschinders, der hinter allem steckte. Ilijachonix war sein Name und weshalb er sich für Evelyn interessierte würde sich herausstellen. sobald die Hexen den Zauber umgekehrt hätten. Bevor die Hexen allerdings fortfuhren wollte Evelyn zu Erkumis. Warum sie dies wollte beantwortete sie mit der simplen Aussage, dass er ihre Kopfverletzung heilen könne. Ohne einen weiteren Gedanken an die Hexen zu verlieren, machte sie sich auf den Weg zur Anlegestelle, wo Erkumis auf sie warten würde. Auf der Hälfte der Strecke erblickte sie Dontos, der Gedankenverloren auf eine alte Laute starrte, bis er sie auch bemerkte. Sie wollte gerade auf seinen fragenden Blick auf ihren Verband am Kopf antworten, als sie beide durch eine Explosion durchgeschüttelt wurden. Ein Blick auf den jeweils anderen genügte, damit klar war, dass sie der Sache auf den Grund gehen mussten. Also machten sie sich auf den Weg. Schockierenderweise mussten sie feststellen, wie die Insel auf der hälfte des Weges einstürzte. Ihnen war klar, dass nicht genügend Zeit bestand um die Insel zu Fuß zu verlassen. Die einzige Möglichkeit die ihnen blieb war von der Klippe zu springen und nicht auf dem Wasser zu zerschellen. Noch bevor sieihr Vorhaben in die Tat umsetzen konnten sahen sie einen Schemen an sich vorbei in die Tiefe stürzen. Es war Bernhard, der wohl auch den Ernst der Lage erkannt hatte und dern einzigen möglichen Ausweg nahm. Dontos sprang zuerst, dicht gefolgt von Evelyn, welche eine glorreiche Performace beim Absprung lieferte. Im Wasser angekommen schwammen beide sofort zu Bernhard, der den Kopf nach unten Bewusstlos im Wasser trieb. Als sie Bernhard erreichten war dieser bereits untergegangen und Dontos machte sich sofort daran ihn zu heilen, während Evelyn versuchte ihn stabil zu halten. Jedoch stellte sich Bernhard als zu schwer heraus und versank immer tiefer mit den anderen, die versuchten ihn an die Oberfläche zu befördern. Nachdem Dontos Bernhard ein weiteres mal heilte erwachte dieser und versuchte sofort die Oberfläche zu erreichen, doch ihm war bewusst das er dies nicht schaffen wurde, bevor ihm die Luft ausging. Den anderen beiden erging es nicht anders. Doch dann hatte Evelyn eine Idee. Wenn sie nicht zu der Luft kommen, dann muss die Luft eben zu ihnen kommen. Ohne Zeit zu verlieren setzte sie sich daran mit ihren magischen Fähigkeiten Luft in die Tiefe zu holen. Es funktionierte und schon bald hatten sie eine kleine Luftblase um ihre Köpfe, die ihren langsamen Auftrieb deutlich angenehmer machte. Dem Ziel nahe das Wasser zu durchstoßen, machten die drei Helden einen Schatten an der Wasseroberfläche aus.
Erkumis verharrt und wartet auf die Narren
Diese Narren, wie konnten sie nur auf das was diese Monster sagten eingehen. Dies war einer der vielen Gedanken die Erkumis durch den Kopf gingen, während er auf die Rückkehr seiner Gefährten wartete. Die Hexen waren böse, daran gab es keinen Zweifel. Finstere Gedanken halfen ihn aber nicht weiter. Kazzak hatte recht, sie sollten sich auf eine baldige, fluchtartige Abreise gefasst machen. Mit dem zur Abfahrt bereiten Vehikel, was sich traute Boot genannt zu werden, hatten die beiden wartenden nur noch eins zu tun. Warten. Die Zeit verging schleppend, bis sich Erkumis dunkle Befürchtungen in Form einer Explosion bewahrheiteten. Für ihn war klar, er musste seinen Kameraden helfen. Doch dies sollte sich als schwieriger herausstellen als erwartet, da die Insel anfing einzustürzen. Noch bevor er einen Entschluss gefällt hatte sah er eine Person von einer der oberen Ebenen in den Abgrund stürzen, gefolgt von einer etwas kleineren Person, der wiederum eine deutlich kleinere Person nachsprang. Bernhard, Dontos und Evelyn, was hatten diese Irren nur angestellt. Es war ganz gleich es hing nun an ihm sie aus diesem Schlamssel herauszuzuiehen. Er beauftragte Kazzak zu der Stelle zu fahren, wo er seine Begleiter vermutete. Am Treffpunkt angelangt sah er seine Begleiter Unterwasser, wie sie sich langsam der Wasseroberfläche nährten. Durch seine Hilfe im Boot angelangt bemerkten sie ein neues Problem. Die Insel stürzte nicht nur in sich zusammen, sie versank auch im Wasser, was einen Strudel erzeugte, der drohte sie mit in die Tiefe zu ziehen. Von seinen Strapazen und seiner Nahtoderfahrung unbeeindruckt setzte sich Bernhard an die Ruder und befreite mit seiner geballten Kraft das Boot vom zog des Strudels. Die Gefährten sahen noch eine weile aus sicherer Entfernung zu, wie der letzte Teil der Insel versank und sich das Wasser beruhigte.
Mehr als ein paar Wellen auf dem Gewässer war nicht geblieben, was an das Schauspiel erinnerte, welches stattgefunden hatte. Und wie von der Insel, war auch von der noch zuvor herrschenden Aufregung nix mehr geblieben. Es stellte sich nun die Frage, ob es eine gute Idee wäre die untergegangenen Schätze zu bergen. Widerwillig wurde jedoch entschlossen, das die potentiell bösen dinge besser auf dem Grund des Sees aufgehoben waren. Während sie ihre Reise vortsetzten gestand Kazzak seine Bewunderung darüber, dass die Abenteurer nicht nur die Begegnung mit den Hexen überlebt hatten, sondern es ihnen auch gelungen ist sie auf ihrer eigenen Insel zu erschlagen. Viel ereignete sich nicht mehr, bis sie kurz vor ihrer nächsten Etappe ihrer Reise auf einen Schwarm Insekten stießen, welche trotz der Tarnzauber von Evelyn angriffen. Der Kampf war schnell vorbei und die Gruppe setzte ihren weg fort.
Nachdem einer nach dem anderen in der Flasche verschwunden war, fand sich die Gruppe in einer Art Stromfluss wieder, der wie eine Art Lichttunnel wirkte. Er bestand aus verschwommenem Licht und die Helden konnten sich in ihm untereinander auch sehen. Es fühlte sich an, als würde man mit gleichbleibender Geschwindigkeit ins bodenlose fallen und man verlor sein Gefühl für Raum und Zeit. Nach und nach verlor jeder sein Bewusstsein, angefangen mit Nanay über Blm bis zu Nashazar und Thoringal. Als die Gruppe wieder erwachte, fand sie sich in fast völliger Dunkelheit wieder, wobei mit genügend guten Augen in einiger Entfernung verschiedene Spektralfarben wahrgenommen werden konnten. Dazu gesellte sich die Stille, nur unterbrochen von gelegentlichem, leichtem Plätschern.
Alle lagen oder saßen am Boden, tasteten sich ab und sahen sich um. Alle schienen da zu sein, es war sogar eine Person zu viel da. Und Nanay wies merkwürdige Konturen auf, in der Dunkelheit war jedoch nichts Genaueres zu erkennen. Die zusätzliche Person trug eine Fackel und war bei genauerer Betrachtung zwergenähnlich, besaß helle, buschige Haare und vollständig weiße Augen. Ein Derro. Ein Derro in einem dunklen, stickigen Tunnel mit hoher Luftfeuchtigkeit, in dem es kaum Geräusche gab. Hatte es die Gruppe etwa ins Unterreich verschlagen? Das konnte doch nicht sein. Der Derro trug einen Hut, ein in Leder gebundenes Horn und eine schwarze Lederweste.
Während die Gruppe langsam wieder zu Sinnen kam und sich an die letzten Ereignisse erinnerte, erreichte der Fackelschein schließlich auch Nanay. Sie besaß nun Hörner und sah wie ein Tiefling aus. Offensichtlich hatte sich ihre Erscheinung verändert, aber sie war immer noch dieselbe. Im Gespräch ergab sich, dass sich einer ihrer Vorfahren wohl mal mit einem Dämon gepaart hätte, was sie aber nur für eine alte Geschichte gehalten hatte. Aber warum dieser plötzliche Wandel? Rina, Nanays Rabe war ebenfalls weg. Vermutlich konnte er schnell genug von der Flasche wegfliegen. Der Derro trat derzeit wüst auf einen Gegenstand am Boden ein, bei dem es sich um die Flasche handelte, in die die Gruppe eingesogen wurde. Er fluchte laut in einem merkwürdigen, gebrochenen zwergischen Dialekt, dass „stinkende Zwerge in dem teuer erworbenen Gegenstand“ waren und dass „der Dunkelelf dafür büßen wird“. Totes Pferd war der Erste, der wieder in Fahrt kam. Sofort schnappte er sich den Derro und brüllte ihn an, wer er sei und wo die Gruppe gelandet sei. Zwischen verschiedenen Geräuschen war das Wort „Bukido“ zu vernehmen. Da Totes Pferd den Derro nicht verstehen konnte, schubste er ihn zu Thoringal rüber. Während Bukido dahin taumelte, schimpfte er auf zwergisch weiter und beschimpfte die Gruppe als Räuber und fragte, was er ihnen getan hätte. Blm nutzte währenddessen seine magischen Kräfte um Zungen zu wirken. Er konnte verstehen, wie Bukido darüber sprach, dass ihm gesagt wurde, dass aus der Flasche Wesen aus den tiefen Reichen zum Vorschein kommen sollte. So textete er die Gruppe wohl in dem Glauben zu, dass sie ihn nicht verstehen konnte. Blm teilte unterdessen mit, was er in dieser Schimpfeskapade mitbekam. Schließlich fragte Blm ihn, welches Jahr gerade sei. Da wurde Bukido aufmerksamer, schimpfte aber nur weiter, dass Blm nicht so tun sollte, als würde er den Derro verstehen. Unbedacht redete er weiter davon, dass er überlegte, die Gruppe auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen. Als Blm das Totes Pferd erzählte, verzog dieser grimmig sein Gesicht. Währenddessen bestätigte Thoringal die Befürchtungen der Gruppe, als er ihnen mitteilte, dass er spüren konnte, dass sie tief unter der Erde waren und dass Bukido ein Derro sei, der eigentlich nur im Unterreich vorkommt. Blm zauberte daraufhin ein Licht, um die Umgebung besser betrachten zu können. Auf das weitere Gebrabbel des Derro achtete erst einmal niemand mehr richtig. Die Gruppe befand sich in einer größeren Kammer, von der mehrere Tunnel abgingen. Überall waren Pilze und Sporen zu sehen, von denen einige sogar phosphoreszierten.
Thoringal fragte Bukido, wo im Unterreich sie seien, wobei dieser nur meinte, dass die Gruppe in seinem Reich sei und ihm nichts tun könne. Mit dem Zwerg als Übersetzer wurde der Derro weiter befragt, wobei in seinem ständigen Redeschwall rauskam, dass ein Dunkelelf namens „Sarid Chris Karid“ ihm die Flasche verkauft hatte und ihm versprochen hatte, dass sie mächtige Wesen beschwören sollte, die ihm im Unterreich helfen sollten. Diese Dämonen, wie er meinte, wollte er sich in der abgelegenen Kammer untertan machen. Als Nashazar die am Boden liegende Flasche aufhob und mittels Zaubertrick leicht säuberte, um mögliche Gravuren zu erkennen (die tatsächlich vorhanden, aber unter einer dicken, hartnäckigen Schmutzschicht verborgen waren und nur leicht hervorschienen), sprach Bukido weiter von einem „Rond“, an dem er die Flasche hätte verkaufen können, wenn sie weiterhin alt und wertvoll ausgesehen hätte. Außerdem sprach er davon, dass die Gruppe nun sein Eigentum sei und er überlegte, sie in Gracklstugh oder Menzoberranzan zu verkaufen. Der Rest endete in Gekicher und Wetten, nach wie vielen Metern die Gruppe durch Fallen und anderem umkommen würde.
Auf jeden Fall war diesem Derro nicht zu trauen und bevor die Gruppe im Schlaf oder einer anderen ungünstigen Situation von ihm überrumpelt werden konnte, stürzte sie sich auf den Derro. Nanays Säurespritzer und Nashazars Feuerbolzen gingen einfach durch ihn durch und brachten ihn nur zum Lachen. Als Totes Pferd ihn packte, bemerkten einige der Gruppe eine um etwa 2 Sekunden verzögerte Reaktion des Derro. Anscheinend handelte es sich um ein Abbild, was Bukido mit höhnischen Worte auch bestätigte, denn wer ist dumm genug daneben zu stehen, wenn er mächtige Dämonen aus einer Flasche befreien will. Dahingehend musste man dem Derro schon eine gewisse Schlauheit zugestehen. In seiner Wut über die Sache mit der Sklaverei und der anderen gesagten Sachen versuchte Totes Pferd dem Derro-Abbild den Bart abzuschneiden, um zu sehen, ob es ein Effekt auf das Original hätte. doch nach einer Verzögerung von wieder 2 Sekunden fielen statt der Barthaare nur kleine Spinnen vom Abbild hinunter auf den Boden. Da man gegen Bukido anscheinend eh erstmal nichts ausrichten konnte, wandte Nashazar sich ab und steckte die Flasche des Derros ein, um sie später intensiver säubern zu können. Vielleicht gab sie ja einen Hinweis darauf, was genau geschehen war und wie es vielleicht auch rückgängig gemacht werden könnte. Die Gruppe beriet sich, wohin sie sich wenden sollte. Denn eins war klar, sie musste aus dem Unterreich rauskommen. Nach den Angaben des Derros waren sie etwa 20 Reisetage südlich von Menzoberranzan, in der Nähe des Düstersees. Bukido wollte sie nach Gracklstugh zum Sklavenmarkt führen, also könnte die Gruppe versuchen nach Blingdenstein, der Stadt der Swirfnebli zu kommen (wobei das gefährlich nahe an Menzoberranzan heranführen würde) oder nach Fellbar, der Feste der Zwerge, zu gelangen. Sollten sie sich wenigstens einen Teil von Bukido führen lassen oder ihr Glück lieber allein versuchen? Während der Beratung sprach Bukido von einer Ksrte nach Gracklstugh, die auf zwergisch war und die er uns geben wollte, damit wir dahin finden würden. Nach seinem Gerede wollte er nicht, dass wir durch Seetrolle oder die grüne Hexe zu Schaden kommen würden. Er hatte extra ein Boot für die Überfahrt vorbereitet. Die Gruppe entschied sich, Bukidos Anweisungen zumindest zum Teil zu folgen und rechtzeitig nach Fellbar abzubiegen, sollte ihnen das gelingen.
So bewegten sie sich weiter nach Bukidos Anweisungen durch einen Tunnel mit Pilzen, die in den verschiedensten Farben leuchteten, hin zum Ufer des unterirdischen Sees, wo ein Boot für die Gruppe bereitlag. Blm pflückte sogleich von jeder Farbe zwei, während sich Totes Pferd seiner wissenschaftlichen Neugier hingab und einen roten Pilz immer weiter zerpflückte, um zu schauen, ab wann das Leuchten aufhören würde (was es nie tat). Dabei entdeckte er am Boden eine Schlange im selben Farbton, wie die Pilze. Während sich diese auf Totes Pferd zubewegte, erschienen in den grünen Pilzen bei Blm 2 Gesichter, die ihn sogleich zutexteten (das war wohl mal wieder einer dieser Tage). Es handelte sich um Swirfnebli oder besser Swirfnebli-Geister, denn sie waren durchsichtig und nur ihre Konturen zu erkennen. Zuerst beschimpften sie Blm, weil er einfach ihre Pilze abpflückte ohne zu bezahlen. In einem Gespräch, bei dem Blm auch versuchte herauszufinden, wie die Gruppe aus dem Unterreich kommen sollte, stellte sich heraus, dass die beiden wohl durch den Verzehr einer ungesunden Pilzkombination starben. Als sie den Derro entdeckten, verschwanden sie mit den Worten, dass der Derro uns schon aus der Unterwelt führen würde, wieder in den Pilzen. Unterdessen versuchte sich Totes Pferd gegen die Schlange durch eine angezündete Fackel zu erwehren. Diese ließ die Schlange jedoch völlig kalt und sie bewegte sich weiter auf Totes Pferd zu, schnellte vor und schnappte ins Leere, als Totes Pferd rechtzeitig auswich. Während er mit der Machete zuschlug und laut scheppernd einen Stein traf (was die Schlange zur Flucht bewegte), beobachteten Thoringal und Nashazar aufmerksam die Umgebung. Sie entdeckten ein Boot auf dem See, das sich der Gruppe näherte. Darauf waren 5-6 Merrows, die Rüstungen und Schädelfragmente auf dem Kopf trugen und nach Nashazars Kenntnissen Arbeiter oder Gehilfen eines gewissen Demogoron waren. Sie riefen der Gruppe zu: „Blut und Salz für den Dämonenprinzen.“ Offensichtlich waren sie nicht freundlich gesinnt.
Sofort zog Nanay ihren Stab und zauberte eine Rüstung auf sich. Totes Pferd zog seine Machete und nahm seinen Speer und baute sich am Ufer auf, überlegte es sich aber nach Thoringals Warnung, dass er vom Ufer weggehen sollte, anders und entfernte sich etwas. Nashazar zauberte Spiegelbild und ging hinter einem Stalagmit in Deckung. Plötzlich kräuselte sich das Wasser und eine Pranke tauchte auf und grub sich in den Stein. Vom Lärm angezogen zog sich ein Seetroll an Land und schnupperte am Boden und in der Luft herum, um Witterung aufzunehmen. Die Gruppe verharrte lautlos und auch die Merrows im Boot hielten an und warteten ruhig. Sie wollten den Troll wohl ihre Drecksarbeit erledigen lassen. Totes Pferd setzte ein zuversichtliches Grinsen auf, während sich der Troll auf Thoringal zubewegte, vor ihm anhielt, schnupperte und weiter zu Totes Pferd schlurfte. Dieser betete leise und duckte sich leicht weg. Der Troll nahm auch bei ihm nichts wahr und bewegte sich weiter auf Blm zu. Dieser war recht zuversichtlich, denn wie sollte der Troll den Gnom wittern, wenn er nicht einmal den Zwerg oder den halbnackten Elf gerochen hat. Ob es an den frisch gepflückten Pilzen oder dem leckeren Duft eines Gnoms (oder der Kombination à la Gnom in Pilzsoße) lag, der Troll witterte etwas und schnappte sofort nach Blm. Der konnte rechtzeitig ausweichen, schrie aber erschrocken auf. Sofort zauberte Nanay drei Sengenden Strahlen auf den Troll, während Thoringal mit seiner Streitaxt angriff. Bei den Treffern schrie der Troll auf und packte seine ganze Wut in den Angriff auf Blm, verfehlte jedoch sein Ziel, da Thoringals Angriff ihn aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Totes Pferd attackierte den Troll im Kampfrausch mit Machete und Speer, konnte aber trotz Treffer kaum etwas am Troll anrichten. Während Nashazar einen gezielten Feuerpfeil auf den Troll feuerte, entschied sich Nanay für ein größeres Kaliber. Sie wirkte einen Feuerball, dem Totes Pferd rechtzeitig ausweichen konnte. Thoringal und Blm erwischte der Zauber aber genauso, wie den Troll, wobei letzterer dem Zentrum der Explosion entrinnen konnte. Während Thoringal zwar angeschlagen, aber immer noch voller Kampfeifer den Troll weiter attackierte, wandte der sich weiterhin Blm zu (wahrscheinlich, weil er jetzt gebratenen Gnom in Pilzsoße riechen konnte). Richtig in Rage attackierte der Troll Blm mit Klauen und Zähnen und zerfetzte geradezu seine Rüstung. Während Totes Pferd nun richtig mit der Machete wieder und wieder zuschlug und dem Troll dabei tiefe Schnitte versetzte und sogar das linke Bein abschnitt, entfernte sich der stark angeschlagene Blm langsam vom Troll, um aus seiner Reichweite zu gelangen. Nashazar und Nanay belegten den Troll weiter mit Feuerzaubern, wobei Nanay erst einmal auf die weitere Anwendung des Feuerballs verzichtete. Thoringal bearbeitete den Troll ebenfalls weiter, der sich nun dem Zwerg widmete, ohne sein Bein aber zu langsam Angriff, sodass Thoringal allen Angriffen ausweichen oder sie parieren konnte. Während Blm sich heilte, spießte Totes Pferd schließlich den Troll auf, bewegte sich mit ihm Richtung Ufer und schleuderte ihn ins Wasser, während er die Merrows bedrohlich anstarrte. Dabei konnten er und Nashazar hören, wie ein krachendes Geräusch von der Seeseite kam. Um das Boot der Merrows war das Wasser aufgewühlt. Sie fingen an zu schreien und etwas zog das Boot mit einem knackenden Geräusch in die Tiefe. Daraufhin färbte sich das Wasser um die Stelle blutrot. Totes Pferd lachte laut und irre auf und verspottete sie damit, dass Umberlee die wahre Herrin sei.
Kaum, dass es etwas ruhiger wurde, nervte der Derro auch schon rum, dass er endlich los wolle und die Gruppe aufhören solle, so viel Lärm zu machen. Thoringal fragte ihn, wie lange die Überfahrt dauern würde, worauf hin Bukido antwortete, dass es ein paar Tage dauern würde, weswegen er auch Proviant im Boot vorbereitet hatte. Tatsächlich fanden sich darin Wasserschläuche und Zwieback. So machte sich die Gruppe auf und während Totes Pferd und Thoringal abwechselnd ruderten, steuerten Nashazar und Nanay das Boot so gut, das die Reise um mehrere Stunden verkürzt werden konnte. Während der Fahrt säuberte Nashazar immer wieder die Flasche, sodass ein Tag, bevor die Gruppe mit dem Boot ankommen sollte, die ersten Schriftzüge zu erkennen waren. So setzte die Gruppe über den Düstersee, diesmal aber ganz leise…
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