Rückblick

Die Reise durch die schroffen Gipfel der Schwertberge, die unsere Helden am 20. Eleasis 1491 (Jahr der scharlachroten Hexe) fortsetzten, sollte sich als ebenso gefährlich für den inneren Frieden der Gruppe wie für ihr Leben erweisen. Eine einsame Kiste am Pass wurde dem neugierigen Paladin zum Verhängnis, als ein Gallertwürfel hervorschoss und ihn verschlang.

Ein Moment des Zögerns durchfuhr die Gruppe, angeführt von Maron, der noch immer über die milde Strafe des Paladins für eine Identitätsdiebin verärgert war. Doch der Bund der Gefährten war stärker als jeder Groll. Angeführt vom mutigen Mönch, der sich todesmutig mit bloßen Fäusten auf das Monster stürzte, rettete die Gruppe ihren Kameraden.

Erschöpft erreichten sie endlich die sagenumwobene Wellenecho-Höhle. Nach einer heiteren Debatte wurde Moos mittels eines Licht-Zaubers in eine wandelnde Fackel verwandelt, und die Gruppe drang in die Dunkelheit vor.

Das Vermächtnis der Magierschmiede

Der tote Bruder der Rockseeker

Im ersten Raum ein schrecklicher Fund: die Leiche eines Zwerges, der bei den Vorräten der gundrenschen Zwergenexpedition lag. Bei der ihre Verbündeten Gundren Rockseeker und Garaele im Verborgenen wachten, bis die Helden eintrafen. Gundren erklärte den Helden das der Toten sein Bruder Tharden war. Die Freude des Wiedersehens wurde von Trauer überschattet, doch neue Rätsel taten sich auf: Warum trug Tharden noch seinen wertvollen Umhang? Und wer war der seltsame, tot in einer Grube liegende Goblin, dessen Beschreibung eine ferne Erinnerung weckte?

Geheimnisse der Magierschmiede

In einem Moment der Ruhe fügten sich die Puzzleteile zusammen, die Tibi und Maeron gesammelt hatten. Sie sprachen von Laetantius, einem Ork-Magier namens Nath, der einst in dieser Mine arbeitete, die weit mehr war als nur ein Steinbruch – sie war eine „Magierschmiede“. Hier hatte Nath nach der Ermordung seiner Familie geforscht, mächtige Artefakte erschaffen und sein Wissen in Büchern wie „Das Naatlun“ festgehalten.

Die Wellen-Echo-Höhle (Teil 1) (Die silberne Schar)

Schatten von Nath und Xargul

Die Gefahr war jedoch nicht nur historisch. Gundren berichtete von Schattenwesen und Nocturne und Tibi warnten vor dem mächtigen Xargul, dem Sammler, der ebenfalls nach den Schätzen der Höhle suchte. Angesichts der vielen Bedrohungen und der Verletzungen beschloss die Gruppe, in der Sicherheit einer magischen Hütte zu rasten.

Die Warnung der Spinne

Frisch gestärkt und begleitet von Garaele stiegen sie tiefer hinab. Eine bei einem merkwürdigen Goblin mit länglichem Kopf und grün schimmernden Armen (Cragmaw Goblin) gefundene Nachricht bestätigte ihre schlimmsten Befürchtungen: „Die Spinne“ wusste von ihrem Kommen.

Die Halle der gefallenen Krieger

Ihr Weg führte sie zu einer kathedralenartigen Höhle, übersät mit den Skeletten einer uralten Schlacht. Als sie die kunstvollen Deckenreliefs beleuchteten, stürzte sich ein Schwarm Blutmücken auf sie herab.

Blutflügel aus der Dunkelheit

Ein kurzer, aber heftiger Kampf entbrannte, aus dem die Helden dank der Klingen von Angelus Magie und Garaeles Heilung siegreich hervorgingen. Die ausgehungerten Mücken zerplatzen wie Seifenblasen.

Verfallene Waffen und uralte Lampen

Bei der Untersuchung der gefallenen Krieger bemerkten sie, dass deren Ausrüstung unnatürlich schnell verfallen war. Nur einige Messinglampen trotzten dem Verfall. Gewappnet mit diesen Lampen, temporärer Lebenskraft und göttlichem Segen drangen sie weiter vor, bis sie auf eine Waffenkammer stießen, die zu einem Grab geworden war.

Die explodierenden Toten

Als der Tibi die Leichen untersuchte, erhoben sich diese als Zombies! Die Gruppe zog sich taktisch zurück, doch der Kampf eskalierte auf schreckliche Weise. Ein kritischer Treffer des Schurken ließ einen Zombie explodieren, und die anschließende Feuerwand eines Magiers löste eine verheerende Kettenreaktion aus. Mehrere Zombies wurden zu wandelnden Bomben, die inmitten der Gruppe detonierten. Moss und Tibi wurden bewusstlos zu Boden geschleudert, während Maeron dem Chaos nur durch Schweben an der Decke entging.

Eingekesselt von den Untoten

Die Situation wurde noch verzweifelter, als eine Armee von Untoten aus dem obrigen Raum, wo sie Bekanntschaft mit den Blutmücken gemacht hatten, langsam aber stetig auf sie zumarschiert kamen und an ihrer Flanke eine Tür sich öffnete, die Angelos zum Glück mühsam zuhalten konnte. Eingekesselt und dezimiert, klammerten sie sich an die Hoffnung eines mächtigen Rituals, das Maeron über ihren Köpfen begann.

Annie, Tibbers und das Feuerinferno

In diesem Moment der Finsternis erschien unerwartete Hilfe: Annie und ihr gewaltiger, brennender Bär Tibbers stürmten in die Reihen der Untoten! Doch das Chaos war zu groß. Die vorbereiteten Zombie-Bomben und zwei gewaltige Feuerbälle vom inzwischen schwebenden Tibi verwandelten den Gang in ein Inferno, das auch Tibbers zerfetzte.

Angelus’ verhängnisvoller Sturmangriff

Getrieben von heiligem Zorn, traf Angelus eine fatale Entscheidung: Er stürmte allein in einen Raum voller Zombies und schloss die Tür hinter sich.

Rettung im letzten Augenblick

Verzweifelt versuchte die Gruppe, ihn zu retten. Der erste Versuch von Moos scheiterte. Annie die immer noch in Rage war brach die Tür auf, und ein präzise geworfener Feuerball von Tibi vernichtete die restlichen beiden Zombies, ohne Angelus zu verletzen. Der Mönch Moos erledigte den Rest.

Rast unter der schützenden Kuppel

Erschöpft und angeschlagen erschuf der Maeron eine schützende Kuppel, in der die Helden endlich rasten konnten.

Der Schatz im verborgenen Tresor

In der Zwischenzeit knackte Nocturne einen Tresor und fand einen beträchtlichen Schatz, dessen wahrer Wert erst nach einem kleinen Täuschungsmanöver ans Licht kam. Gundren der inzwischen zur Gruppe gestoßen war, kam dazu, und mit ihm fand sich auch ein verstecktes Kassenbuch.

Die Pilzhöhlen der Tiefe

Nach einer zweiten langen Rast führte ihr Weg sie durch eine bizarre Pilzhöhle in die ehemaligen Quartiere der Magier. Die Luft knisterte vor arkaner Energie.

Der Geist von Mormesk

In einem zerstörten Gebäude stießen sie auf den unruhigen Geist des Magiers Mormesk, woraufhin sie die Flucht ergriffen.

Die Wellen-Echo-Höhle (Teil 1) (Die silberne Schar)

Die grüne Flamme der Werkstatt

Im zweiten Gebäude, einer Werkstatt mit einer unheimlich grünen Flamme, offenbarte sich der wahre Schrecken:

Der Blick des Betrachters

Ein monströser, vieläugiger Betrachter schwebte vor ihnen und eine fremde Stimme hallte direkt im Kopf von Moos wider, als er ihn ansprach.

Die Wellen-Echo-Höhle (Teil 1) (Die silberne Schar)

Ein Ende – oder ein neuer Anfang?

Hier, im Angesicht dieses Albtraums, hielten die Helden den Atem an, unsicher, ob dies ihr Ende oder ein neuer, seltsamer Anfang war.

Feuer unter Wellenecho

von unbekannt | Die Silberne Schar

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner