Kapitel 1: Das Flüstern jenseits der Zeit

Nachdem sie dem Flüstern einer unbekannten Weingottheit entkommen waren, führte der Pfad unsere Helden tiefer in ein Gewölbe, das mit den Gesetzen der Physik zu spielen schien. An einer Kreuzung stießen sie auf die groteske Leiche des Magiers Devlin, verwandelt in ein Ziegen-Mischwesen – ein Opfer des finster grinsenden „Ziegenstabs“, den die Gruppe nach einigem Zögern unter Bandeks geschickter Magierhand sicher verstaute.

Bald darauf offenbarte sich die wahre Natur des Ortes: Sie befanden sich in einem Labyrinth, das zwischen den Zeiten wandelte. Ein cleveres Experiment von Aren mit Tintentropfen enthüllte, dass sie zwischen ihrer Gegenwart und einer hundert Jahre alten Vergangenheit hin und her wechselten.

Kapitel 2: Die Gruft des vergessenen Gottes

Ihr Weg war gesäumt von Rätseln und tödlichen Fallen. Sie betraten die sonnendurchflutete Gruft eines fremden Gottes, deren Sarkophag sie nach einer unheilvollen Weissagung klugerweise verschlossen ließen.

Sie durchquerten einen Raum mit weinspeienden Gargoyles, wo ein vorwitziger Imp seine Neugier mit dem Zerquetschen bezahlte. In der „Teufelsgrube“ entlarvten sie die Illusion schreiender Mäuler, um einen schwindelerregenden Schacht zu finden, der sie in einen Korridor mit ägyptisch anmutenden Schakalwächtern und einem bizarren Lastenboot führte.

Kapitel 3: Das Lachen des gehörnten Kaninchens

Sie fanden sich im Schrein des Trickstergottes I’jin wieder, erkennbar am Symbol des gehörnten Kaninchens. Hier lösten sie ein Lichträtsel, um einen geheimen Pfad freizulegen, und erlebten in einer magischen Vision den grausamen Tod des Zwergen Bravus Boulderborn, der von Heuschreckenschwärmen verschlungen wurde.

Kurz darauf trennte eine rotierende Falle Bandek vom Rest der Gruppe und enthüllte die Leiche ihres eigenen Kameraden, des Paladins Sefirius. Mit kühler Logik und improvisierten Seilzügen überwanden sie auch dieses Hindernis.

Das Grab der Neun Götter (Teil 4) (Legacy of the Past)

Kapitel 4: Die Prüfungen der zehn Augen

Es folgten Räume, die ihre Sinne und ihren Verstand auf die Probe stellten: ein Spiegel, der durch Pantomime-Trinken ein orangefarbenes Kristallauge offenbarte; eine Dämonenstatue namens „Mutti“, die nach dem Ziehen eines Hebels ein blutrotes und ein perlweißes Auge freigab; ein Raum, in dem das Gleichgewicht zweier Götterstatuen einen Ton-Golem in Schach hielt.

Während all dieser Prüfungen wuchs nicht nur ihre Sammlung an seltsamen Kristallaugen, sondern auch die Gruppe selbst.

Kapitel 5: Der Diener des Kaninchens und der Regenbogenengel

Bandek wurde zum freiwilligen Gastgeber des launischen Kaninchengeistes Ijin, während Aren nach einem Beinahe-Sturz prächtige, schillernde Engelsflügel entfaltete – ein Anblick, der ihm den Namen „Regenbogenengel“ einbrachte.

Schließlich waren alle zehn Kristallaugen gefunden. Als sie in die Spiegeltür eingesetzt wurden, öffnete sich der Weg zu einer riesigen Kuppelhalle.

Das Grab der Neun Götter (Teil 4) (Legacy of the Past)

Kapitel 6: Der Blick des Belchorzh

Der Marmorboden der Halle spiegelte alles wider. Unter einem schwarzen Tuch schwebte ihr Schicksal: der Beholder Belchorzh.

Nach einer meisterhaften taktischen Vorbereitung mit Schutzzaubern und auf dem Boden verschütteter Tinte, um Reflexionen zu verhindern, begann der Kampf. Das Monster sprach, beleidigte ihre Kultur und verletzte Bandek schwer.

Doch bevor es seinen Schrecken voll entfalten konnte, sprach Herrschmidt ein mächtiges Wort der Verbannung.

Der Tyrann, nicht von dieser Welt, wurde für immer auf seine Heimatebene zurückgeschleudert.

Kapitel 7: Der Hort ohne Ausgang

Der Sieg war total, der Jubel groß. Doch als sich der Staub legte, standen die Helden vor einer neuen, stillen Herausforderung: Sie hatten gewonnen, doch der Weg nach vorne war verschlossen.

Gefangen im Hort des besiegten Monsters, umgeben von unermesslichen Schätzen, begann die Suche nach einem Ausweg von Neuem.

Kapitel 8: Der Mahlstrom aus Gift und Stahl

Auf dem Rückweg zum Treppenhaus gerieten Bandek und Aren in eine rotierende „Waschmaschinen“-Kammer mit Giftgas, aus der sie nur knapp entkamen.

Wieder halfen die Flügel von Aren.

Der Regenbogenengel hatte erneut bewiesen, dass Flügel manchmal genau dann wachsen, wenn man sie am dringendsten braucht.

Die Ballade von den zehn Augen

von Salid Dhuzma | Legacy of the Past

Bandek Gor
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