Die Dunkelheit erwacht
Die Dunkelheit des Tunnels schien sich zu verdichten und gebar einen Schatten, eine Kreatur aus purem Groll, die jeden nicht-magischen Hieb einfach absorbierte. Während die Fäuste des Mönchs wirkungslos blieben, fand Nocturnes verzauberter Dolch sein Ziel. Doch die wahre Bedrohung kam aus den Gängen hinter ihnen. Das unheilvolle Galoppieren des beschworenen Pferdes von Angelus, gefolgt von einer Meute Ghule, drohte die Gruppe zu überrennen. In diesem Moment zeigte die Hexe ihre wahre Macht und rief eine lodernde Feuerwand herbei, die den Korridor in ein Inferno verwandelte. Tibbers, der gewaltige Bär, wurde heldenhaft durch die noch nicht voll entfachten Flammen geschleudert, um sich der neuen Bedrohung entgegenzustellen.
Zwei Fronten, ein tödlicher Schatten
Der Kampf tobte auf zwei Fronten. Während Angelus dem Schatten schwere Wunden zufügte, nur um im Gegenzug von dessen finsterer Magie einen Teil seiner Stärke geraubt zu bekommen, wurde der Mönch zur Schlüsselfigur. Er erkannte, dass seine Fäuste von innerer Energie durchdrungen und somit magisch waren! Moos nutzte diese Logik und löschte den Schatten mit einem Schlag reiner Kraft endgültig aus. Mit einem clever platzierten Feuerball aus einem geheimen Stab wurden schließlich auch die Ghule hinter der Feuerwand vernichtet.
Zuflucht vor der Dunkelheit
Erschöpft und ressourcenleer zog sich die Gruppe zurück. Bevor sie rasteten, sahen sie ein seltsames Ritual: Zwei grobschlächtige Bugbears zerschlugen eine Götterstatue und warfen die Trümmer in eine Schlucht. Für eine sichere, lange Rast errichtete Maeron Leomunds winzige Hütte, ein magisches Refugium.
Xargul und das vergiftete Angebot
Doch die Ruhe wurde von einer unheimlichen Gestalt heimgesucht. Die Krähe, die sie schon zuvor beobachtet hatte, verwandelte sich in Xargul, den finsteren Magier, dessen Auftauchen schon erwartet hatten. Er trat nicht als Feind auf, sondern als Bittsteller mit einem vergifteten Angebot: die legendären „Handschuhe des Ogermagiers“ und Angelus‘ Schattenschwert im Tausch gegen Verrat an der Spinne.
Die Helden durchschauten die Falle. Sie würden die Kastanien nicht für ihn aus dem Feuer holen. Entschlossen, die mächtigen Handschuhe vor Xargul zu sichern, machten sie sich selbst auf zum geheimnisvollen See.
Der Schrecken aus der Tiefe
Ein als Späher entsandter Oktopus wurde jäh von einer unsichtbaren Macht in der Tiefe zerfetzt. Daraufhin vollzog sich eine beeindruckende Metamorphose: Einer der Helden – sei es Nocturne durch Maerons Magie oder Nocturne selbst – verwandelte sich in einen furchteinflößenden Riesenhai und tauchte in die kalten Fluten.
Der Kampf gegen den Kraken
Dort unten, in der Stille der Tiefe, erwachte ein Titan. Ein monströser Krake schoss aus der Dunkelheit hervor und ein brutaler Unterwasserkampf entbrannte. Tentakel peitschten, Kiefer schnappten zu, und das Wasser färbte sich rot. In einem letzten, verzweifelten Akt der Stärke zerrte der Hai den Kraken an die Oberfläche und besiegte ihn.
Am wärmer werdenden Seegrund fand er eine uralte, stahlbeschlagene Kiste. Gemeinsam hievten sie den Schatz an Land. Darin, umklammert von einem Skelett, lagen wertvolle Ringe und ein magischer Stab – ein willkommener Lohn, aber nicht das, wonach sie suchten. Die wahren Handschuhe des Ogermagiers lagen noch immer verborgen in den unergründlichen Tiefen des Sees.
Der erste Schlüssel des Beholders
Der Ring mit dem eingravierten Namen „Bartholomäus“ war der erste Schlüssel. Sie präsentierten ihn dem vieläugigen Wächter, dem Beholder, der bestätigte, dass dies der erste von drei Beweisen sei, die seine ewige Wacht beenden würden.
Die Schatten der verkohlten Unterkunft
Ihr Weg führte sie daraufhin zu einer verkohlten Tür, die sie selbst dem Feuer übergeben hatten. Mit geballter Kraft stemmten sie das geschmolzene Metall auf und enthüllten eine ausgebrannte Mannschaftsunterkunft, in der sich die schaurigen Schatten von vier im Feuer umgekommenen Goblins abzeichneten.
Das grüne Feuer
Die Erkundung führte sie weiter zu einem stillen, trüben Pool. Mithilfe seiner Magie schwebte Maeron über das dunkle Wasser und erspähte am Grund ein Skelett, bewacht von einer riesigen Schlange und pulsierend vor Magie.
Ein kühner Plan entstand: Ein unsichtbarer Diener sollte den Schatz heben, während ihr Begleiter Angelus die Bestie mit einem Lichtzauber ablenkte. Doch der See antwortete mit Gewalt. Die „Würgeschlange“ schoss an die Oberfläche und ein wilder Kampf entbrannte. Prasselnde Schläge, gezielte Stiche eines Assassinen und der strahlende Zorn eines Paladin-Smites zwangen die Kreatur in die Knie.
Der zweite Ring und das dunkle Amulett
Aus den Tiefen bargen sie die Beute: ein zweites der gesuchten Ringe und ein mächtiges Amulett, das jedoch einer finsteren Gottheit geweiht war – ein Umstand, den Angelus mit einem harten Blick quittierte.
Mormesks letzter Wunsch
Die Helden standen nun vor einer neuen Prüfung: dem Zauberbuch des Magiers Mormesk. Der Geist, eine mächtige, „Wraith“-ähnliche Erscheinung, sehnte sich nach dem Buch, um endlich Frieden zu finden.
Nach einer hitzigen Debatte zwischen der Verlockung der Macht und der Stimme der Vernunft entschied sich die Gruppe für Empathie.
„Wir sind hier, um euch zu ihm zu bringen“, erklärten sie und überreichten dem Geist den Folianten.
In einem Moment erlösender Stille lösten sich Mormesk und das Buch auf und ließen den dritten und letzten Ring zurück. Mit seinem Frieden erstarben auch die restlichen Skelette in der Mine – der Fluch war gebrochen.
Die westlichen Tunnel
Mit neuem Mut und einem kleinen Schatz, darunter eine exquisite Pfeife mit Platin-Einlagen, beschlossen sie, die westlichen Tunnel zu erkunden.
Doch die Mine hatte noch eine letzte, böse Überraschung parat.
Der Jäger von der Decke
In einem engen Gang mit niedriger Decke, wo selbst die Größten sich ducken mussten, wartete ein lautloser Jäger. Eine ockerfarbene, gallertartige Masse ließ sich von der Decke fallen!
Der Kampf war kurz, aber intensiv. Die Helden erinnerten sich an die Schwächen solcher Kreaturen und setzten Feuer und Wuchtwaffen ein, um den „Jelly“ zu besiegen.
Der Einsturz
Kurze Zeit später, sie waren bei einer Kreuzung angekommen. Entdeckte Nocturne eine Falle und wollte diese entschärfen. Doch leider blieb das Glück Nocturne vergönnt und ein Grollen ging durch die Höhle, gefolgt von einem feinen Riesel, und der gesamte Gang begann einzustürzen!
Die Helden rannten um ihr Leben. Einer von ihnen wurde von herabfallenden Steinen getroffen, doch von seinen Kameraden in einen sicheren Raum gezerrt, kurz bevor die Tür zuschlug.
Gefangen im Berg
Inmitten des Donnerns heilte eine segnende Hand seine Wunden.
Nun sitzen sie fest, eingeschlossen im Bauch des Berges. Der nördliche Weg ist verschüttet, der südliche ein Rätsel, während draußen der Stein noch immer ächzt und kracht.


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