Kapitel 1: Die erloschene Schmiede und die Stimme aus der Laterne

Die Flammen in der Schmiede der Gruftzwerge waren erloschen und hatten ein Schlachtfeld aus geschmolzenem Metall und der Asche einst lebendiger Feinde hinterlassen. Doch der größte Fund war nicht materieller Natur: eine uralte Laterne, in der die Seele einer Mondelfe seit fast einem Jahrtausend gefangen war. Sie flüsterte von der gefallenen Kompanie des Gelben Banners, von ihrem Anführer Fürst Brixton, der von einem sadistischen Architekten namens Welk zwischen riesige Zahnräder gestoßen wurde. Sie warnte vor diesem „Gruftschrecken“, einem Meister der Fallen, der noch immer die Gänge durchstreifte. Und sie sprach von einem Hoffnungsschimmer: dem Auge von Zaltec, verborgen in den Schätzen des großen Nekromanten Acererak, das ihr endlich Frieden schenken könnte.

Kapitel 2: Am Scheideweg der Gruft

Während die Gruppe die Überreste ihrer Vorgänger barg – den Arm von Seaward und seinen abgetrennten Kopf, ein stummer Zeuge des Grauens, aufbewahrt für eine spätere Befragung – wurde eine Entscheidung getroffen. Am Scheideweg, wo ein westlicher Pfad in die Fänge des Gruftschreckens, ein östlicher zu einem weissagenden Mysterium und eine Treppe in die unbekannte Tiefe führte, wählte die Gruppe den kühnsten aller Wege: Sie würden den Schrecken aufsuchen, aber zu ihren eigenen Bedingungen.

Kapitel 3: Wächter aus Händen und heiligem Wasser

Ihr Weg führte sie vorbei an unheimlichen Wächtern. Zuerst waren es nur zwei abgetrennte Hände, flink wie Spinnen, die Yelran mit seinen Dolchen am Boden festnagelte, bevor Aren heiliges Feuer sie zu Asche verbrannte. Dann eine Steinschale, die, gefüllt mit Weihwasser, eine Vision offenbarte: Ein Gruftzwerg schleppte eine Leiche durch groteske, mit purpurnen Gedärmen geschmückte Gänge. Doch das Ritual hatte einen Preis. Aus der Schale selbst erhob sich ein massiver Gruftwächter, den die Helden in einem harten Kampf niederstreckten. In einer zweiten Vision sahen sie eine Gestalt – Herrn Brixten? – an riesigen Zahnrädern arbeiten, von denen Augen wie makabrer Tau tropften.. nein es war ein weiterer Gruftwächter, der seine Arbeit vollbrachte. Sie brachen die Vision ab, bevor der Wächter was mitbekam.

Kapitel 4: Die Konfrontation mit Welk, dem Gruftschrecken

Anstatt weiter passiv zu spionieren, drang die Gruppe vor und stellte sich dem Verursacher dieses mechanischen Grauens. Sie trafen auf Welk, den Gruftschrecken, eine vertrocknete, maskierte Leiche, die in seiner Schreibstube über Folianten des Todes brütete, umgeben von einem skelettierten Singvogel und kriechenden Händen. Er war ein besessener Künstler im Dienste des finsteren Acererak, getrieben von dem Wunsch, seine „Meisterwerk“-Falle zu vollenden.

Als die Verhandlungen scheiterten, entbrannte ein Kampf auf Leben und Tod. Arens göttliche Macht fegte die kleineren Untoten hinweg, während Eruantales Mondstrahl und Herrschmidts heiliges Feuer Welks Schutzzauber brachen. In diesem Moment wurde Yelran zu einem Wirbelwind aus Stahl und schlug den untoten Meister in Stücke, bis dessen geisterhafte Form verblasste.

Das Grab der Neun Götter (Teil 3) (Legacy of the Past)

Kapitel 5: Die Geheimnisse des Architekten

Im Staub seines Untergangs fanden die Helden seine Geheimnisse: Bücher über Golem-Herstellung und Fallenbau, ein Zauberbuch der mysteriösen Khomara Schwarzfeuer und ein Amulett, das ihnen eine chaotische Kontrolle über die Gruft-Zwerge gewährte. Das Auge von Zaltec fanden sie nicht.

Kapitel 6: Das Stöhnen aus der Tiefe

Ihr Weg führte sie weiter zu einem gewaltigen Treppenhaus, aus dessen Tiefe ein unheimliches, gutturales Stöhnen hallte. Sie ignorierten den Ruf und überwanden eine Tür, die von drei Zombie-Köpfen bewacht wurde, nur um eine prunkvolle Grabkammer zu entdecken.

Kapitel 7: Die Grabkammer des Papazotl

Ein Streitwagen mit einem Sarkophag, Statuen, die Wache standen, und ein Schild mit der kühnen Inschrift: „Verbeuge dich vor niemanden.“ Eine der Statuen hatte kein Gesicht – eine stumme Einladung für eine der Masken, die sie bei sich trugen. Angesichts der Aura des Trickstergottes Papazotl und der lauernden Gefahr der Gier beschloss die Gruppe, innezuhalten, um Kraft zu sammeln, bevor sie das nächste Rätsel dieses Grabes zu lösen versuchte.

Die Ballade der Gruftschmiede

von Salid Dhuzma | Legacy of the Past

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