Ein unmoralisches Angebot (The Sainted Sinners)

Ein unmoralisches Angebot (The Sainted Sinners)Ein unmoralisches Angebot (The Sainted Sinners)

Nun waren alle Bündnispartner – bis auf einen – zusammengestellt. Dafür begeben sich Anskaviat, Thiberius, Inesril und Madriel zuerst gen Westen, bis sie auf eine gewaltige Treppe treffen, die nach Norden in das Gebirge hineinführt. Da die Stufen ca. einen halben Meter groß sind stellt sich die ganze Aktion als zweitägige Kletterpartie heraus. Nur Thiberius, der den weißen Stein trägt, fliegt um sie herum. Da es der Gruppe letztendlich zu anstrengend wird versuchen sie sich auf einer von Thiberius beschworenen Scheibe, die hinter ihm herfliegt zu sitzen. Nach weiteren vier Tagen, ohne dass jemand runterfällt, erreichen sie ein Plateau hoch in den Bergen.

In der Mitte befindet sich ein Podest mit einem kleinen Sockel, auf dem ein Kristall liegt. Drumherum schlagen im halbsekündigem Takt Blitze in Kreisform ein, sodass kein Durchkommen möglich ist. Thiberius ist es möglich unbeschadet einzutreten. Nachdem er auf den Kristall drückt verschwinden die Blitze. Die restliche Gruppe folgt auf das Podest und Thiberius lässt wieder von dem Kristall los. Die Plattform erhebt sich und es dauert einen Tag, bis sie die Hauptstadt der ⁠⁠⁠Earie erreichen. Dabei durchbrechen sie letztendlich die Wolkendecke.

Es erstreckt sich vor ihnen ein Pfad aus Wolken und dahinter eine enorme, weiß-strahlende Stadt. Nachdem Inesril ausprobiert, ob die Wolken vor ihnen trittsicher sind – was sie sind – gehen sie vor das Stadttor. Anskaviat klopft an und das Tor öffnet sich. Es erscheint vor ihnen eine große menschenähnliche Gestalt, welche mehr als zwei Meter groß ist, eine erhabene Rüstung trägt und von dessen Rücken weiße Flügel ausgehen. Er stellt sich als Iksus und als Kommandant der Stadtwache vor. Die Gruppe erklärt ihr Anliegen und Iksus lässt eine Kutsche holen. Diese besitzt statt Rädern Wolken und fliegt.

Im Palast werden sie an Stephanus, den Vorsprecher übergeben. Er erklärt ihnen, wie sie sich zu verhalten haben und wie die Prozedur ablaufen wird. Sie werden in den Thronsaal begleitet, welcher mit scharenweise ⁠⁠⁠Earie gefüllt ist. In der Mitte ragt der Kaiser heraus. Dieser sitzt auf einem Thron, trägt eine Toga (wie die meisten Einwohner), einen Stirnreif, hält einen großen Stab und ist ca. vier Meter groß. Neben ihm stehen zwei Berater und Wachen um ihn herum.

wight-angel-vs-dark-angelNachdem die Gruppe ihre Absichten preisgibt zieht der Kaiser sich mit seinen Beratern zurück. Während sie warten entdeckt Madriel, dass zwei Personen sie anschauen. Diese nicken nur freundlich und begeben sich aus dem Raum. Stephanus gibt ihnen die Auskunft, dass es sich hierbei um Delias und Tymokleist handelt. Zwei sehr angesehene Adelige. Inzwischen fällt allen auf, dass es auch ⁠⁠⁠Earie mit schwarzen Flügeln, die sich ansonsten nicht von den anderen unterscheiden, gibt. So ist Delias einer mit dunklen und Tymokleist einer mit weißen Flügeln.

Nach einer Stunde des Wartens betritt der Kaiser den Thronsaal mit seinem Gefolge wieder und verkündet das Urteil: Da ihr Reich seit eintausend Jahren Frieden lebt, werden sie sich nicht in den Krieg einmischen und diesen Frieden stören.

Die Abenteurer werden etwas niedergeschlagen in Gasträume einquartiert und ihnen wird gesagt, dass sie aufbrechen können, sobald sie bereit sind. Am Abend – kurz vor dem Essen – taucht bei ihnen ein Bote Delias‘ auf. Dieser überbringt die Einladung zu einem Essen bei seinem Herren und hat auch bereits eine Kutsche mitgebracht. Dieser Einladung gehen alle auch nach. Mit üppig ausgestatteten Speisetafeln und wohlschmeckenden Weinen werden sie empfangen. Nach einigem Small-Talk wird die Gruppe mit verblüffenden Informationen überrascht. Die ⁠⁠⁠Earie haben nach Aussagen Delias‘ ein Bündnis mit den Elhardin. Sie handeln Güter miteinander und greifen sich nicht an.

Zusätzlich unterbreitet er ihnen das Angebot mit sicherem Geleit in die Hauptstadt der Elhardin geführt zu werden und durch das Portal nach Faerun zu gelangen. Zusätzlich würde er ihnen für jeden, der ihre Welt verließe eine üppige Belohnung auszahlen. Damit wolle er sichern, dass die Umstände – und damit der Krieg – bestehen bleiben. Inesril konnte das Angebot nicht wahrnehmen, da er es nicht verantworten konnte den Krieg weiter toben zu lassen und die noch freien Völker in ständiger Angst und Verfolgung zurück zu lassen. Anskaviat war aus nicht erdenklichen Gründen vollstens überzeugt diesen Krieg zu führen und als großer Held in Zukunft gefeiert zu werden. So schlugen sie das Angebot aus. Nach einiger weiterer Unterhaltung verlassen sie ihn und begeben sich wieder in ihre Gemächer.

Am nächsten Morgen bekommen sie weiteren unerwarteten Besuch. Dieses mal von Tymokleist persönlich. Bei einem gemeinsamen Frühstück erklärt er ihnen, dass es eine Möglichkeit gibt die Meinung des Königs zu ändern: Ein Ordal. Dabei handelt es sich um einen Widerspruch, wonach der Kaiser den Antragstellern drei Prüfungen stellt. Wenn diese erfolgreich bestanden werden, entscheidet der Kaiser nach der Bitte der Fragenden.

Die Gefährten nutzen die örtliche Bibliothek, um sich wichtige Informationen zu beschaffen. Madril liest über die Anfänge des Krieges: Vor eintausend Jahren erschien den Elhardin ein neuer Gott in Form eines Avatars, welcher deren Volk wohl bis heute noch anführt. Thiberius versucht mehr über die Kräfte seinen Steines in Erfahrung zu bringen. Inesril beliest sich bezüglich der Ordale der letzten tausend Jahre. Es wurden insgesamt drei gefordert und keiner schaffte je überhaupt die erste Prüfung. Sobald sie fertig sind entsanden sie einen Boten zu Tymokleist und gehen mit ihm zusammen zum Kaiser, um das Ordal zu fordern.

Der Kaiser scheint wenig überrascht und nennt die Prüfungen. Alle sind in einem rätselhaften Wortlaut verfasst, wodurch keiner der Anwesenden so recht weiß was gemeint ist. So lautet die erste Prüfung „Sucht die Stimme des Berges auf und bringt mir ihre Weisheit.“

Immerhin wird die Gruppe zu dem gefordertem Berg gebracht. In einer der fliegenden Kutschen, begleitet von Kriegern auf Pegasi fliegen sie zwei Tage lang in rasanter Geschwindigkeit. Dabei fliegen sie über die Wüste, das Land der Elhardin, hinaus. Sie werden am Fuße eines Berges abgesetzt, welcher einen spiralenförmigen Weg nach oben hat. Die Krieger teilen ihnen mit, dass sie innerhalb von zehn Tagen an diesen Punkt wiederkehren werden, ansonsten gehen sie davon aus, dass die Gruppe tot ist und reisen wieder ab.

Die Gefährten machen sich so gleich auf den Weg und laufen nach gerade mal einer Stunde durch einen kleinen Tunnel durch, in dem ihnen ein Geist begegnet. Dieser befiehlt ihnen umzukehren. Von dem unheimlichen Zauber des Geistes erfasst, verfällt Madriel in Panik und versucht wegzulaufen. Anskaviat, der hinter ihm steht, kann ihn jedoch aufhalten und auf der Stelle festhalten. Ansonsten verschwindet der Geist wieder. Nach einer weiteren Stunde stehen sie vor einer kleinen Treppe, die etwas in den Berg hineinführt. Dort begegnet ihnen ein weiterer Geist. Dieses mal ist es Inesril, welcher die Flucht ergreift. Anskaviat schafft es leider nicht ihn festzuhalten, wodurch er für eine Stunde in die Richtung läuft, aus der sie gekommen sind.

In dem kleinem Gang angekommen erscheint vor Inesril der Geist, auf den sie bereits trafen. Jedoch ist das Gespenst diesmal auf einen Kampf aus. Inesril kann ihn mit ein paar Schlägen besiegen und wandert wieder zu den anderen dreien zurück. Als die Gruppe wieder vereint ist kommen von den Treppen zwei Geister mit gezogenen Schwertern und Schilden herunter. Nun packt Anskaviat die Furcht und er läuft davon. Durch eine kleine Lawine abgelenkt, schafft es keiner Anskaviat am wegrennen zu hindern. Unglücklicherweise wird Madriels Fuß von einem der herunterfallenden Felsen eingeklemmt, weshalb sie schutzlos da steht. Inesril tritt ein paar Meter vor ihn, um den Gespenstern den Weg zu versperren und Thiberius stellt sich seitlich hinter ihm auf. Mit einigen Hieben und kleineren Zaubern werden auch diese Geister besiegt. Danach schieben sie den Fels zur Seite.

Sie warten dort, bis Anskaviat wieder zu ihnen aufstößt und gehen weiter. Sie erreichen ein kleines Plateau und beschließen dort eine Rast einzulegen. Mit einem mal treten aus dem Boden gleich sechs Gespenster hervor. Anskaviat und Madriel werden wieder von dem Zauber erfasst und laufen fort. Inesril ruft Thiberius zum Rückzug auf und läuft ebenso, um nicht von der großen Überzahl niedergestreckt zu werden. Thiberius aber bleibt und will noch einen Zauber auf die Gegner wirken. Schließlich wird er aber schnell übermannt und hat keine Chance wegzurennen. Beim Aufprall seines Körpers entsteht ein lauter Knall.

Die verbliebenen drei Abenteurer versuchen nun den Berg möglichst schnell hoch zu kommen und beginnen für eine Stunde zu rennen. Als sie beim Plateau vorbeikommen kann jedoch keiner die Leiche Thiberius‘ entdecken. Letztlich sind sie so erschöpft, dass sie normal weiter gehen. Sie treffen auf einen Tunnel mit einer Tür als Eingang. Inesril versucht zu drücken und stellt fest, dass sie zu ist. Anskaviat sagt: „Probier’s mal mit ziehen.“ Es funktioniert. Madriel schüttelt den Kopf und murmelt etwas vor sich hin als sie eintreten. Sie befinden sich in einem großen, runden Raum. Auf der anderen Seite ist die Tür jedoch abgeschlossen. In der Mitte erscheinen Thiberius und sechs Kämpfer als Geister. Diese greifen an. Anskaviat stürmt voran zu Thiberius und versucht ihn zu bedrängen. Inesril kommt in seiner schweren Rüstung nur zu den Geisterkämpfern ran und hindert sie daran zu Anskaviat zu gelangen. Madriel unterstützt die beiden mit ihrem Bogen aus der Entfernung. Während Anskaviat und Thiberius sich einen erbitterten Kampf leisten fällt Inesril in der Zeit. Sein Körper geht in Flammen auf.

Er erscheint in einem tiefschwarzen, scheinbar unendlichen Raum. Vor ihm steht Eriadok, welcher eine geradezu göttliche Erscheinung besitzt. Dieser trägt ihm auf als Geist wiederzukehren und gegen seine Freunde zu kämpfen, dann würde er frei gelassen werden. Inesril versucht sich zu widersetzen, doch scheitert daran. Weshalb er wieder an der Stelle, an der er starb auftaucht und auf Madriel zugeht, welcher im Nahkampf keine Chance gegen den erprobten Kämpfer hat. Thiberius und Anskaviat sind inzwischen beide schwer verwundet und beide haben ihre Möglichkeiten zur Selbstheilung schon verbraucht. Thiberius hat aber etwas Platz zwischen sich und Anskaviat gebracht und im Weg stehen die geisterhaften Krieger. Anskaviat nimmt seine letzte Kraft zusammen und beginnt einen letzten verzweifelten Sturmangriff auf Thiberius. Doch wird er auf dem Weg von einem der Kämpfer getroffen, fällt zu Boden und geht auch in Flammen auf.

Nun stehen alle gemeinsam vor dem Kriegergott Eriadok. Dieser sieht sehr zufrieden aus und sagt: „Ihr könnt gehen.“

Der schwer verdauliche Kürbis (The Outbreaks)

Jahr: unbekannt, Ort: Gracklstugh

Der schwer verdauliche Kürbis (The Outbreaks)Der schwer verdauliche Kürbis (The Outbreaks)

Nachdem die Gruppe endlich in der Bucht von Gracklstugh angekommen war, wurde sie bereits von Bukido und mehreren Duergar erwartet. Mit den Worten „Ah, da seid ihr Sklaven ja endlich, husch husch“ begrüßte er die Helden, die sich nach Thoringals Übersetzung zuerst verwundert ansahen und ihn dann berichtigten, dass sie sogar 3 Tage früher eingetroffen waren. Die Enttäuschung war deutlich zu merken, immerhin hatten sie gehofft, dass sie Bukido voraus waren und ihm aus dem Weg gehen könnten. Nun wollten sie ihm wenigstens widersprechen. Nashazar nutzte die Gelegenheit um einen Zauber zu wirken, der es ihm ermöglichte, den Derro zu verstehen. Bukido lenkte völlig unbeirrt ein und freute sich, da die Gruppe nun noch Zeit hätte, etwas für ihn zu tun. Diese Kreatur konnte man einfach nicht verstehen. Erst Empörung, weil alle angeblich zu spät waren und dann Freude, weil sie ja dann doch noch was erledigen könnten. Er schien komplett Irre zu sein und das machte ihn unberechenbar und gefährlich. Totes Pferd fragte nur, ob Bukido echt sei. Keiner konnte es genau sagen, aber alle hielten es für wahrscheinlich. Das reichte Totes Pferd und so stürmte er auf den Derro zu, wie er es zuvor schon bei seinem illusionären Doppelgänger gemacht hatte. Diesmal stand aber plötzlich ein Duergar hinter ihm und Totes Pferd spürte die krumme Klinge eines Dolches am Hals. Wie konnte der Duergar so weit hochreichen? Als Totes Pferd seinen Kopf leicht drehte, konnte er erkennen, dass der Dolch von einer Geisterhand gehalten wurde. Daraufhin schaute er auf Bukido herab und signalisierte ihm mit seiner Hand, dass er ihn im Auge behalten würde. Bukido erklärte daraufhin gelassen und belustigt, dass in Gracklstugh Drohungen nicht gern gesehen und entsprechend geahndet werden.

Das Messer wurde schließlich von Totes Pferds Hals genommen, während Bukido die Gruppe fragte, ob sie nicht Hunger hätte und was essen wolle. Natürlich sollten sich die Helden das Essen verdienen. Auf die Frage, ob sie es nicht einfach bezahlen könnten, meinte er nur, dass sie es ja versuchen könnten. Sein Gekicher dabei verhieß nichts Gutes. Wenn die Gruppe die Früchte entet, könnte sie diese behalten. Was für Früchte? Konnte dieser Derro nicht ein einziges Mal klar reden und nicht nur Andeutungen machen? Resigniert und anscheinend ohne eine andere Option fragte Thoringal für die Gruppe, was sie denn tun sollten. „Eine Pflanze Vernunft beibringen“, die „widerspenstig“ sei und „Früchte“ hätte. Mit diesen vielsagenden Informationen versammelten sich alle um Bukido, da er die Gruppe wohl an einen nahe gelegenen Ort teleportieren wollte, wo sich die Pflanze befinden sollte. Innerhalb eines Augenblicks waren sie auch dort –  ein dunkler feuchter Raum, in dem es fruchtig-säuerlich roch und dessen Boden von vielen verwurzelten Weinrankengebilden bedeckt war, auf denen kürbisähnliche Früchte wuchsen. Im Hintergrund konnte man das Plätschern von Wasser hören und von der weit entfernten Decke leuchtete von Fungiziden etwas Licht herab. In der Nähe stand ein großer Baum. Als Totes Pferd feststellte, dass die Duergar nicht gefolgt waren, zog er sofort seine Machete, begierig, es endlich dem Derro zeigen zu können. Doch schon wieder tauchte aus dem nichts ein Messer an seinem Hals auf. Mit den Worten: „Ich lasse euch etwas hier. Wenn ihr hier fertig seid, hören wir uns“, verschwand Bukido und das Messer wieder.

Kurz darauf kam ungefähr aus Richtung des großen Baumes eine tiefe Stimme, die auf Handelssprache rief: „Ah Gäste, wie fein. Kommt zur Mitternachtsparty, ihr seid das Futter“. Es handelte sich um einen aus Kürbissen zusammengesetztes Monster, das etwa 25m hoch war und massive Ranken und scharfkantige Hände besaß. Auf dem Rücken war eine humanoide Leiche aufgespießt, vielleicht ein Halb-Elf. Das Gesicht glühte und der Boden bebte bei jedem Schritt. Da hatte Bukido den Helden ja was Schönes dagelassen. Von wegen, die Gruppe müsse doch hungrig sein und sie muss sich ihr Essen erst verdienen. Sehr witzig dieser Derro, zum Totlachen. Nashazar zauberte sofort Spiegelbilder herbei, um sich zu schützen, denn wenn es um den Derro ging, konnte das hier nur im Kampf enden. Blm wollte jedoch versuchen, die Situation zu nutzen. Vielleicht konnten sie es so drehen, dass sie das Monster auf die Stadt loslassen konnten. Was auch immer dann mit der Gruppe geschehen würde. Somit versuchte er es durch Reden. Es zeigte sich jedoch schnell, dass das Monster nur am Fressen interessiert war. Trotzdem reichte das Gespräch aus, um die Zauberdauer der Spiegelbilder zu überschreiten. Schließlich zogen alle ihre Waffen, Nashazar zauberte Unsichtbarkeit auf sich und alle versuchten in Position zu gehen. Nashazar rannte nach rechts, um das Monster von der Flanke angreifen zu können, Blm und Nanay hielten sich hinter den anderen, um aus der Entfernung unterstützen zu können und Totes Pferd rannte Richtung Baum. Er erkannte das Monstrum nämlich als Kürbiskönig und wusste um seine Fähigkeit, Dornen aus dem Boden sprießen zu lassen. Er brüllte noch, dass alle auf den Baum klettern sollen, aber da erschienen auch schon mehrere Gestalten: Klone. Denn sie sahen aus wie Totes Pferd, Thoringal, Blm, Manfred der Zombie, Nanay und Nashazar. Sie hatten sogar die gleiche Ausrüstung. Jedoch bemerkten alle, bis auf Thoringal, dass die Gesichter kürbisartig schienen. Die Züge waren wie reingeschnitten. Totes Pferd wurde dabei von seinem eigenen Klon konfrontiert, während sich der Nanay-Klon vor Blm stellte, der Nashazar-Klon vor Manfred, der Manfred-Klon vor Thoringal, der Thoringal-Klon vor Nanay und der Blm-Klon stand etwas entfernt von Nashazar, den der Unsichtbarkeitszauber versteckte.

Thoringal, verwirrt und nicht wissend, wer nun wer war, entschied sich den einzigen Doppelgänger anzugreifen, von dem er wusste, dass er nicht echt war: seinen eigenen. Er holte mit seiner Axt weit aus und schlug kräftig zu. Sein Ebenbild kannte aber anscheinend seinen Kampfstil und konnte zur Seite ausweichen. Damit hatte Thoringal nicht gerechnet, sodass er den Schwung nicht rechtzeitig abfangen konnte und statt des Klons Nanay mit der Axt erwischte, die daraufhin aufschrie, während der Doppelgänger tief und kürbisartig auflachte. Thoringal zog seine Axt zurück und holte grimmig erneut aus, wütend über den Doppelgänger und den Patzer. Ob es an der feuchten Luft lag oder ob die Präsenz des Kürbismonsters irgendwelche Effekte auf die Helden hatte, aber Thoringal entglitt die Axt. Sie flog etwa 3 m weit und landete zwischen Nanay und Blm. Währenddessen wendete der Kürbiskönig die Fähigkeit an, vor der Totes Pferd die anderen indirekt gewarnt hatte. Dornen schoss aus den Boden, zum Teil 5 m hoch, zum Teil auch weniger. Thoringal war in seiner Situation zu abgelenkt und auch die Anderen, von der Anwesenheit der Klone irritiert, konnten den Dornen nicht ausweichen, sodass die Helden mehrere Verletzungen davontrugen. Die Klone haben hingegen nichts von den Dornen abbekommen. Blm erkannte die Gefahr, die von dem Kürbiskönig ausging und wollte ihn durch den Polymorph-Zauber in ein harmloses kleines Kätzchen verwandeln. Doch die Widerstandsfähigkeit des Monsters war zu groß und der Zauber zeigte keine Wirkung. Totes Pferd folgte derzeit seinem eigenen Rat, klemmte sich seine Machete zwischen die Zähne und kletterte den Baum hoch… oder er versuchte es zumindest, denn er rutschte immer wieder vom Stamm ab. Sein Doppelgänger sah eine Gelegenheit, marschierte auf ihn zu und schlug mit der Machete kräftig zu, versenkte sie jedoch nur tief im Baum und schaffte es nicht, sie sofort wieder rauszuziehen. Der Thoringal-Klon erwiderte nun die Angriffe seines Originals, denen Thoringal aber ausweichen konnte. Nanay zog sich indessen etwas vor dem Kampf der der Thoringals zurück, um nicht noch einmal zwischen die Fronten zu geraten und Manfred attackierte den Nanay-Klon vor seinem Meister mit seinen bloßen Händen. Der Zombie war es, der den ersten Treffer im Kampf landete, wenn man Thoringals Treffer auf Nanay nicht mitzählte. Nashazar nutzte derweil seine Unsichtbarkeit, um sich so zu positionieren, dass er mit dem Blm-Klon und dem Kürbiskönig eine Linie bildete. Er entlud einen mächtigen Blitz aus seinen Händen, der über den Klon weiter bis zum König raste. Der Klon konnte dem Hauptstrang des Blitzes ausweichen, bekam aber trotzdem einen Teil ab, während der Blitz vom Kürbiskönig einfach absorbiert wurde. Er leuchtete nur kurz auf und eine Wirkung war kaum zu sehen. Thoringal holte seine Waffe zurück, ohne von seinem Klon getroffen zu werden, während Totes Pferd seiner Kopie beim Versuch dessen Machete aus dem Baum zu ziehen den Arm abhacken wollte. Die Vorstellung brachte ihn in einen Kampfrausch, doch es gelang ihm nicht. Der Kürbiskönig umschlang mit seiner rechten Pranke den Baum und riss ihn raus. Sofort sprang Totes Pferd an den Baum und hielt sich fest. Blm nutzte derweil seinen Einfluss als Barde zur Unterstützung. Thoringal bemerkte, wie es neben ihm stark nach gebratenem Kürbis roch und als er sich umdrehte, sah er, dass die seine Kopie in Flammen aufging. Ein netter Zauber von Nanay hatte das bewirkt. Manfred attackierte unterdessen weiterhin Nanays Kopie. Da bisher nur 3 der Klone agierten, ignorierte Nashazar die Blm-Kopie und zauberte einen Feuerbolzen auf den Kürbiskönig. Vielleicht würde Feuer mehr bewirken, als Elektrizität. Der Bolzen erwischte das Monstrum und während die Leiche auf dem Rücken anfing zu brennen, züngelte es nur ein bisschen um den Gelenken des Königs, bevor die Flammen schnell wieder erloschen und anscheinend keinerlei Wirkung erzielten. Somit hatte Nashazar keinen Angriffszauber, der gegen das Monster wirksam war. Ganz plötzlich brach der Blm-Klon rauchend zusammen und es roch nach Schmorgurke. Eine Nachwirkung des Blitzes? Thoringal attackierte inzwischen seinen Klon und versuchte ihn dabei gleich auch zu entwaffnen, zermatschte ihn aber schon vorher mit seinen Axthieben. Plötzlich brach auch die Nanay-Kopie zusammen. Der Kürbiskönig kämpfte derweil mit seiner neuen Waffe und schleuderte den Baum hin und her um die blinden Passagiere – den echten Totes Pferd, der sich festklammerte und vielleicht auch den Klon, der sich immer noch an seiner Machete festhielt – loszuwerden. Während sich Totes Pferd weiterhin festklammern konnte, rutschte sein Klon ab und wurde weit über Nashazar hinweg fortgeschleudert, wo ihn der Aufprall zermatschte. Blm nutzte die Gelegenheit, zückte seine Armbrust und schickte einen Bolzen in Richtung des Kürbiskönigs. Der Bolzen traf die Ranken, schien dem Monstrum aber nichts auszumachen. Unterdessen bereitete Nanay wieder einen Zauber vor, während sich Manfred umdrehte und zurückzog, da er von den Dornen recht angeschlagen war. Sein Klon verfolgte ihn und griff ihn an. Der Treffer war so hart, dass sich Manfred gerade noch so aufrecht halten konnte. Dadurch bot sich Nashazar eine günstige Gelegenheit. Er bewegte sich so in Position, dass der mit dem Manfred-Klon und seinem eigenen Klon eine Linie bildete und jagte wieder einen Blitzstrahl los, der beide Klone erfasste und sie rauchend zu Boden schickte. Außerdem bündelte er seine innere Kraft für weitere Zauber.

Nachdem nun alle Klone beseitigt waren, konnte sich die Gruppe auf den Kürbiskönig konzentrieren. Thoringal setzte seinen magischen Ring auf und befolgte die Anweisungen, die er erhalten hatte, um diesen zu aktivieren und den darin gespeicherten Finger des Todes auf das Monstrum loszulassen. Die Wirkung war deutlich sichtbar, es schien, als würde dem König etwas entzogen werden, er wurde geradezu etwas magerer. Anscheinend war er gegen nekromantische Einflüsse nicht immun. Er erwiderte das, indem er mit der freien Hand Richtung Thoringal schlug und diesen auch erwischte. Blm versuchte unterdessen seinen Zombie Manfred mit seinem Heilungszauber zu heilen, aber dieser hatte auf Manfred keinerlei Wirkung. Totes Pferd ging nun in die offensive über. Er stieß sich vom Baum ab und sprang den König mitten ins Gesicht. Dort hielt er sich fest und zerschnitt dem Monstrum sein Gesicht mit der Machete. Nanay hatte mittlerweile ihren Zauber beendet und schoss einen Feuerball mitten auf den König, ohne jemand anderen dabei zu treffen. Doch auch dieser Feuerzauber verpuffte wirkungslos. Während sich Manfred weiter zurückzog, nutzte Nashazar sein teuflisches Erbe, um eine Kugel der Dunkelheit im Gesicht des Monstrums zu beschwören, damit er bei seinen Angriffen nichts mehr sehen kann. Totes Pferd würde zwar auch davon betroffen sein, aber da er sich am Gesicht des Königs festhielt, würde er schon wissen, wohin er schlagen müsse. Thoringal nutzte die Gelegenheit und schlug mit seiner Axt auf die Beine des Monsters ein. Während der Erste von den mächtigen Ranken des Monstrums abglitt, hieb der Zweite eine Kerbe hinein. Der Kürbiskönig versuchte daraufhin Thoringal zu zerquetschen, langte aber dank des Zaubers daneben. Mit dem Baum schlug er sodann Totes Pferd, damit er ihn loslassen würde, doch dieser klammerte sich in seinem Kampfrausch weiterhin fest. Blm, der den Schlag sah, heilte Totes Pferd mit seinem Zauber, während Totes Pferd, mit einem brennenden Schmerz im Kreuz, sauer seine Machete fallenließ, seinen Speer vom Rücken holte und mehrmals in den Rachen des Monstrums stach, wobei er beim letzten Mal die magischen Worte aussprach, um den Speer zu verlängern. Leider hatte er in seinem Kampfrausch vergessen, dass der Kürbiskönig resistent gegen Stichschaden war und so schlossen sich die Wunden rasch nach den Einstichen wieder. Nanay versuchte es nun mit einem Froststrahl, den sie aus ihren Fingern beschwor. Es bildeten sich aber nur kleine Eissplitter um die Füße, die sofort wieder tauten. Auch dieser Zauber schien keinerlei Wirkung zu haben. Während sich Manfred weiter schonte, zauberte Nashazar Unsichtbarkeit auf Thoringal, damit dieser in eine günstige Position gelangen und den Kürbiskönig an einer Schwachstelle angreifen konnte. Dies löste zwar seine Konzentration von der Kugel der Dunkelheit, die sich daraufhin auflöste, aber sie mussten das Monstrum schnell besiegen. Wer weiß, welche Tricks es noch auf Lager hatte. Thoringal nutzte den Zauber, positionierte sich und schlug mehrmals kräftig zu. Seine Angriffe waren von beängstigender Macht, aber der König widerstand dem. Er ließ wieder Dornen aus dem Boden sprießen und während Totes Pferd sicher im Gesicht des Monsters hing, wurde der Rest von den Dornen erwischt, was für Manfred das Ende bedeutete. Blm heilte daraufhin Thoringal und schoss nochmal mit der Armbrust auf den König. Besser winzigen Schaden machen, als gar keinen. Da Totes Pferd die Unwirksamkeit seines Speers bewusst geworden war und er sein Machete hatte fallen gelassen, ließ er sich nun selbst neben Thoringal fallen und suchte sie kurz. Da er sie in dem Tumult nicht sehen konnte. Streckte er die Hand in Thoringals Richtung aus und forderte nur „Axt“. Dieser drehte sich daraufhin etwas, sodass Totes Pferd den Kriegshammer von seinem Rücken nehmen konnte. Nanay versuchte unterdessen ihren letzten alternativen Zauber und schleuderte Säure auf den König. Endlich hatte sie etwas Wirksames gefunden, denn diese brannte sich tatsächlich etwas ein. Nashazar, der leider keine anderen Kampfzauber besaß, ließ sich durch einen Zauber mächtige Klauen wachsen und bewegte sich auf den Kürbiskönig zu. Er bündelte außerdem wieder seine innere Kraft für weitere Zauber. Thoringal bearbeitete das Monstrum weiterhin mit seiner Axt, aber die meisten prallten und rutschten einfach von der Oberfläche ab. Der Kürbiskönig ließ als Gegenzug seinen Baum kreisen und schlug nach Thoringal und Totes Pferd. Während Thoringal Totes Pferd etwas zur Seite drückte und deckte, sodass dieser nicht getroffen wurde, erwischte ihn aber der Angriff. Blm nutzte seine Bardenkünste wieder um Thoringal zu unterstützen, während Totes Pferd auf sein magisches Armband zurückgriff, um seine Machete zu finden. Sie lag direkt hinter dem König, also sprang Totes Pferd mit einer Hechtrolle durch die Beine und griff nach der Machete. Nanay attackierte das Monstrum weiterhin mit ihrem Säurezauber, während Nashazar in den Nahkampf wechselte und es mit seinen neuen Klauen angriff. Diese prallten aber nur von der harten Oberfläche ab. Thoringals anfängliches Pech holte ihn wieder ein und bei einem Angriff mit der Axt, entglitt sie ihm wieder, flog davor und traf Totes Pferd. Der Kürbiskönig versuchte seinerseits Thoringal mit dem Baum zu treffen, der jedoch geschickt auswich. Allerdings konnte Nashazar seinen Ranken nicht rechtzeitig ausweichen, die ihn Quetschungen zufügten. Als Rache beschwor Nashazar durch sein teuflisches Blut Flammen auf den König, die aber wieder wirkungslos absorbiert wurden. Blm heilte den mittlerweile stark angeschlagenen Nashazar und unterstützte ihn zusätzlich durch seine Bardenkünste. Totes Pferd, der nur allzu deutlich mitbekam, dass Thoringal jetzt eine Waffe fehlte, warf den Kriegshammer zu ihm zurück und hackte mit seiner Machete mehrere ordentliche Kerben ins Bein des Monstrums. Thoringal fing den Hammer und bearbeitete seinerseits ein Bein mit Schlägen. Daraufhin grollte das Monster und stampfte herum, um die Helden zu zerquetschen. Während Nanay ihre Säureangriffe fortsetzte, beschwor Nashazar erneut Spiegelbilder, um sich zu schützen. Thoringal schlug weiter zu und der Kürbiskönig, den Helden mittlerweile überdrüssig, ließ wieder Dornen aus dem Boden wachsen. Diesmal waren die Helden vorbereitet und bis auf Totes Pferd und Nanay, die völlig in ihre Angriffe und Zauber vertieft waren, konnten sie den Dornen diesmal ausweichen. Totes Pferd hackte mit seiner Machete weiter auf die Beine ein, sodass der Kürbiskönig schon schwankte. Während Nanay auf die angeschlagenen Stellen nochmal Säure zauberte, schlug Nashazar kräftig mit den Klauen zu und schaffe es, dass die Beine wegbrachen. Der Kürbiskönig fiel um und der Kopf zerplatzte am Boden.

Sofort kippte Totes Pferd ebenso erschöpft um, während Blm seinen Diener Manfred wiederbelebte und danach die Kürbisköpfe durchwühlte. Nashazar guckte sich um und untersuchte vor allem die Leiche, die auf dem Monstrum aufgespießt war. Er fand einen schwarzen Hut mit einem violetten Band, wie ihn einige Zauberkundige trugen, sowie einen goldenen Ring mit einem Rubin. Im Kürbiskopf selbst entdeckte die Gruppe einen weiteren Speer und eine Halskette mit einem Kürbiskopf. Blm fand außerdem mehrere goldene Kerne, die er einsteckte, während Thoringal schaute, woher der Kürbiskönig kam. Er konnte aber nichts weiter entdecken, was irgendwie besonders war. Nanay untersuchte die Objekte und die Gruppe teilte sie auf. Den Hut des Zauberkundigen, der die Ausstrahlung einer Person verstärkte, bekam Blm, während Thoringal den Ring der Weisheit erhielt. Totes Pferd nahm die Kette der Stärke und Manfred, nun wieder wiederbelebt, erhielt den perfekt ausbalancierten Speer, damit er in Zukunft nicht nur mit den Händen angreifen musste. Noch bevor sich die Gruppe Gedanken machen konnte, ob sie Bukido irgendwie in eine Falle locken könnten oder sollten, erschien dieser wieder und begrüßte die Helden mit den Worten: „Ah, ihr habt es geschafft. Sehr schön, sehr schön. Ich denke ich habe bessere Verwendungszwecke für euch.“ Während Thoringal wieder übersetzte, erwiderte die Gruppe nur, dass sie immer noch nicht seine Sklaven wären. Ob Bukido sie trotz seiner Versicherungen nicht doch als sein Eigentum ansah, konnte man nicht sagen. Wahrscheinlich war es so, nachdem was er bisher gesagt hatte. Auf die Frage, welchen Zwecken die Gruppe dienen sollte, meinte der Derro nur, dass er ein paar Aufträge hätte, die sie erfüllen sollten. Sie könnten behalten, was sie finden und nach 5 weiteren Aufträgen, würde er der Gruppe helfen, in die Stadt zu kommen. Eigentlich könnte man nur als Duergar rein und Täuschungen u.ä. wären gefährlich, aber er wisse, wie er die Helden als Duergar verkleidet einschleusen könnte. Es klang nach einer Chance, aber wenn der Kürbiskönig nur eine Probe war, würden die Aufträge echte Herausforderungen werden. Vielleicht sogar zu schwer für die Gruppe? Und konnten sie Bukido trauen? Warum sollte er ihnen in die Stadt helfen? Wollte er sie vielleicht benutzen, um seinen Stand in der Hierarchie zu verbessern? Wie könnte die Gruppe von da an zur Oberfläche zurück gelangen? Und was hatte es nun eigentlich mit der Flasche auf sich? Waren sie nun doch in der Zeit gereist? So viele Fragen und keiner, dem man trauen konnte, um die benötigten Informationen einzuholen. Vielleicht mussten die Helden erst einmal das Spiel mitspielen…

Eine etwas andere Kürbisernte (The Adventurer)

Eine etwas andere Kürbisernte (The Adventurer)Eine etwas andere Kürbisernte (The Adventurer)

Der große weiße Wolf, der Kia Anfangs angeknurrt hatte, wich ihr nach kurzer Zeit nicht mehr von ihrer Seite. Anscheinend hatte er aber soviel Vertrauen zu ihr gewonnen, das er ihr auf die Straße folgte, wenn auch mit eingezogenem Schwanz. Die anderen in der Gruppe wollten sich noch einige Straßenkämpfe ansehen, sie mussten nicht weit suchen, denn in unmittelbarerer Nähe fanden Kämpfe statt. Ein Buchermacher stieß beinah mit Kia zusammen und war recht aufgebracht. Was war passiert? Doch bevor Kia dem Buchmacher nachsetzen konnte bzw. überhaupt reagieren konnte, erklang hinter der Gruppe eine Stimme die ihnen sehr bekannt vorkam. Es war niemand anderes als der verrückte Kuriosiätenhändler, den sie vor einem Tag begegenet waren.

Kichernd fragte er sie ob sie Interesse hätten eine Kuriosität zu sehen. Er setzte gleich fort es ginge dabei lediglich darum einen Kürbis zu ernten, er selber sei zu schwach und würde es nicht selber schaffen. Shay war sofort Feuer und Flamme und willigte ein, schneller als noch Felicia ihr etwas entgegen setzen konnte bzw. sie davon abbringen konnte. Der Mann rieb sich die Hände und kicherte in sich hinein. Was würden sie nun erleben, dieser komische Typ hatten sie schon mehrfach in Probleme verwickelt, nach längerem grübeln…waren sie es nicht vielleicht gar selber… die Gedanken hatten sie kaum, denn nach einer Weile standen sie vor der Stadt an einem Feld auf dem ein großes Wesen lang ging. Was war das? Der Kuriositätenhändler hatte sein Wort gehalten, dieses Wesen oder war es gar ein Pflanze stapfte auf sie zu und plötzlich aus heiterem Himmel wuchsen aus dem Boden Abbilder vor Ihnen. Einige blieben steh, andere wiederum schritten auf sie zu und griffen sie gar an. Es war keine Zeit mehr für eine Unterhaltung. Der Mönch rannte auf ein Abbild zu und verpasste es einen Schlaghagel der sich sehen lassen konnte. Felicia schnappte sich Schild und Schwert und hackte ebenfalls auf ein Abbild ein, das Shay sehr ähnlich sah. Ebenso taten es die anderen, da jedem Gruppenmitglied ein Abbild aus der Gruppe gegenüberstand, hatte also jeder erstmal mit sich zu tun. Das war ein fataler Fehler, denn plötzlich schossen waus dem Boden scharfe Ranken die nicht nur durch den ein oder anderen Fuß gingen. Was für ein Schmerz. Sie mussten sich beeilen. Der Mönch legte einen Zahn zu und zermastsche im wahrsten Sinne des Wortes den Schädel seines Gegenübers. Nachdem nach und nach die Abbilder entweder den Fäusten, den Bolzen, den Bissen des Wolfes, oder gar der Waffe von Felicia zum Opfer gefallen waren, standen sie endlich dem riesigem Kürbis gegenüber. Felicia, der Mönch und der Wolf waren die Ersten die ihn ereichten, aber nicht die Ersten die ihn angriffen. Bolzen von Kiara und Rudger flogen an ihnen vorbei, als sie ihre Waffen endlich zücken konnten um dem Monster zu zusetzen. Der Mönch erklomm das Pflanzenwesen an den Beinen, kletterete empor und drosch auf den Kürbis ein, dabei arbeitete er sich immer weiter nach oben zur Vogelscheuch und trieb den Stab in das Wesen. Nur schien es kaum Schaden davon zu nehmen. Felicia war das Glück auch nicht hold und so verfehlte sie die ersten Mal das Wesen. Es war einfach nicht ihr Tag heute. Kiara und Ihr neu gewonnener Begleiter der Wolf hatten da schon ein wenig mehr Glück, sie arbeiteten gut zusammen und sowohl die Pfeile als auch die Bisse des Wolfes fanden ihr Ziel. Plötzlich krachte der dornenbesetze Fangarm des Wesens auf Felicia und riss etliche Wunden bei ihr, danach quetschen auch noch die Ranken sie. Zugleich prasselten etliche Kürbiskerne auf Rudger, bevor wieder Ranken aus dem Boden in einem Umkreis von 60 Fuß empor schossen Shay als auch Rudger massiv verletzten. Der Kampf wog hin und her. Der Mönch schlug, trat und tobte wie ein Tornado durch den Kürbis. Fetzen von Kürbis flogen nur so durch die Gegend. Felicia fand immer besser in ihre Angriffe und setzt nun Ihrerseits dem Wesen zu, gestärkt durch Rudger und Shays Heilungen. Es dauerte nicht lange und nach einen weiteren Schlag von dem Wesen, den Kürbiskernen die durch die Gegend flogen, brach der Kürbis getroffen von etlichen Hieben und Schlägen, auf dem Feld zusammen. Der Kampf war gut ausgegangen, aber hatte Schwächen der Gruppe aufgezeigt.

Die Ausbeute konnte sich sehen lassen. Ein schwarzer Hut mit einem violetten Band, von der Vogelscheuche, nach längerem Suchen einen Ring mit einen rubinroten Stein drin und ein goldenes Amulett von dem Kürbis, mit dem Abbild eines Kürbises. Als Dank gab der Händler ein jeden einen Butel, aus dem man immer wieder Kürbisstücke ziehen konnte, mehr als so ein Beutel vermuten würde.

Kurze Zeit später waren sie wieder auf den Weg in die Stadt. Immerhin würde demnächst Sune am Horizont auftauchen und ein Treffen mit einem Zwergen, am Stadttor stand noch an.

Halloween Special (The Hard-Drinking)

spider_fightHalloween Special (The Hard-Drinking)

Nach etlichen Strapazen und Herausforderungen erreichten die Helden  schließlich das Ende des Sees und legten ans Ufer an. Die Abenteurer, begierig die Reise fortzuführen, wurden nun von Krazak über das weitere Vorgehen belehrt. Er warnt, dass eine große Siedlung der Dunkelelfen auf dem Weg liegt. Diese könne jedoch über einen wahrscheinlich sichereren Umweg an der Oberfläche Umgangen werden. Mit dem Wissen, dass man Dunkelelfen möglichst meiden sollte, entschließen sich die Helden kurzerhand, entlang eines Turmes an die Oberfläche emporzuklettern und dann dort ihre Reise weiterzuzführen.  Die schmale Treppe zwingt sie, eine Reihe zu bilden, mit Dontos an der Spitze, und ihren Aufstieg in die unabsehbare Weite zu beginnen. Nach einiger Zeit werden sogar die Lichter Dunkelelfenstadt erkennbar. Der ermüdende und ereignislose Aufstieg an den scheinbar unendlichen Treppen wird unterbrochen, als die Gruppe auf einen großen, seidenen Kokon stößt, der an der Decke befestigt ist. Bei näherer Untersuchung nehmen die Helden Lebenszeichen aus dem Kokon wahr und entscheiden sich, den Gefangenen aus ihm zu befreien. So machen sie Bekanntschaft mit dem Drachengeborenen Kleriker Medrasch, der sich bereitwillig der Gruppe anschließt. Krazak jedoch, sichtlich ungeduldig, schreitet weiter die Treppe hinauf und gerät außer Sichtweite. Nachdem sie schon auf der Treppe bedrohliche Geräusche wahrnehmen, befürchten die Helden schon das Schlimmste. Schließlich kommen sie auf der Suche nach Krazak an auf eine große, freistehende Plattform an und erblicken seine sein Zaberbuch auf dem Boden. In gefährlicher Höhe sind drei Menschengroße Kokons, eingespunnen in Spinnenseide, zu sehen. Kurz nachdem die die Helden den Raum betreten, werden sie von einer monströsen Spinne angegriffen. Sie läuft bedrohlich schnell auf die Gruppe zu, doch ein Zaber von Dontos zwingt sie, sich in die Dunkelheit zu verkriechen. In der Zwischenzeit machet sich die anderen auf, um die Opfer der Spinne aus  ihren seidenen Gefägnissen zu befreien. Während Evelyn mit ihrer Mage Hand einen Kokon zum schwingen bringt, trennt Erkumis‘ Spiritual Weapon ihn von der Decke, sodass er von Bernhard und Medrash aufgefangen wird. Sie befreien einen stark geschwächten, aber noch lebenden Krazak. Nachdem Erkumis ihn vom Gift der Spinne heilt, befreien sie mit dem gleichen Geschick den nächsten Gefangenen aus dem Kokon, einen Dunkelelfen. Als sie auch diesen wieder aufpäppeln, flüchtet er sofort zur Treppe Richtung Oberfläche. Der Gruppe erfährt eine fürchterliche Überraschung beim dritten Kokon, als 20 Spinnen aus ihm schwärmen, die aus den Überresten eines Halblings geschlüpft sind. Sie fallen über die Helden her, die ihr Bestes versuchen, sie abzuwehren. Ihnen gelingt es, viele Spinnen auszuschalten, jedoch nicht bevor Bernhard von einer vergiftet wird. Mittlerweile ist auch die Mutterspinne wieder bei vollem Bewusstsein und stürmt auf Bernhard zu. Evelyns Kältezaber verlangsamt sie, während Erkumis und Dontos‘ sie bekämpfen. Als Bernhard schingt seine Hellebarde auf sie Spinne, wird jedoch von Iher Seide im Gesicht geblendet. Durch besonderes Ungeschick schaffen es sowohl Bernhard als auch Erkumis, dass Ihre Waffen in dem Panzer der Spinne stecken bleiben, welche nun flieht. Erst als die Spinne ihren Aufstieg zur Decke über einen Vorsprung beginnt, lässt der mitgeschleifte Bernhard seine Hellebarde los. Dontos reisst die Seide mit samt seiner Gesichtsbehaarung von Bernhard los, der nun ein noch groteskeres Bild als sonst abgibt. Erkumis gelingt es, der fliehenden Spinne den Gnadenstoß zu verpassen. Sie fällt mitsamt Bernhards Hellebarde auf einen Vorsprung, der nun unter ihr wegbröckelt. Nur mit größter Mühe gelingt es Bernhard, seine Waffe zu retten, bevor sie mitsamt der Spinne in den Abgrund fällt.

Halloween Special (The Hard-Drinking)Nachdem die Helden sich gesammelt haben, setzen die Helden setzten ihren Weg unter Krazaks Führung fort. Nach einiger Zeit bemerken sie kleine Häufchen von Sand und merken, dass sie der Oberfläche sehr Nahe sind. Die Gruppe gelangt schließlich an ihr Ziel, als sie Auf eine Tür stoßen, die an die Oberfläche führt. Kurz nachdem Krazak hervorsteigt, fällt sein durchtrennter Kopf zurück in den Schacht. Die Abenteurer sind schockiert und machen mithilfe Dontos‘ Handspeigel einen Dullahan aus. In der Zwischenzeit eignet sich der Zwerg Erkumis die Ohrringe von Krazaks Schädel an.

Die Gruppe entschließt sich, dem kopflosen Reiter auszuweichen, indem sie eine Rast einlegen. Danach steigen sie zur Oberfläche hinauf und finden sich in einer nächtlichen Wüstenlandschaft wieder. In der Nähe machen sie eine Oase aus, an deren Ufern Zelte stehen. Bernhard beginnt, ein Grab für seinen verstorbenen Weggefährten Krazak auszuheben, wird jedoch unterbrochen, als der Dullahan auf seinem untoten Nachtmahr erscheint und auf die Gruppe zureitet. Die Angriffe der Helden scheinen ihn kaum zu verletzen und er landet einen Treffer mit seinem Schwert, der Bernhard beinahe enthauptet. Die Helden haben nur kurze Zeit sich zu sammeln, als der Reiter dreht und zu einem weiteren Schlag ausholt. Erkumis hebt sein Schild schützend vor sich, während Evelyn, Medrash und Dontos Zauber gegen den Dullahan sprechen. Berhards Versuch, den Nachtmahr zu erschlagen, schlägt furchtbar fehl und seine Hellebarde landet fest in Erkumis‘ Schild, sodass er ihn fallen lassen muss. Genau so ungeschickt stellt sich Berhard dabei an, seine Waffe wieder herauszuziehen und spaltet Erkumis‘ Schild, ein altes Familienerbstück. In der Zwischenzeit hat Evelyn es geschafft, dem Nachtmahr den Rest zu geben, sodass der Dullahan von seinem Reittier stürzt. Dieser ist davon doch unbeirrt und greift Bernhard an. Sie tauschen einige Attacken aus , bis schließlich die Helden es schaffen, den kopflosen Ritter niederzustrecken, bevor er seine gefählichen explodierenden Jack-O-Lantern benutzen kann. Seine Leiche zerfällt schnell, sodass vom Kampf keine Spuren mehr übrig bleiben. Nach diesen Strapazen entscheiden die Helden, sich auszuruhen und ihre Reise am nächsten Tag fortzusetzen.

Eine neue Hoffnung und ein neuer Feind (Cult of the Damned)

Wir schreiben den 21./22. Flammenleite 1382 auf dem Kontinent Kara-Tur in der Provinz Chin Tung

Eine neue Hoffnung und ein neuer Feind (Cult of the Damned)Eine neue Hoffnung und ein neuer Feind (Cult of the Damned)

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, kehrten Thimbré und Bran nochmal zu den Offizieren zurück, um weitere Erkundigungen über den Generalfeldmarschall und die Generäle, sowie einen vollständigen Lagebericht einzuholen. Der Generalfeldmarschall war wohl wie die normalen Soldaten rot-bräunlich gekleidet, Trug jedoch keine Rüstung, sondern nur einen Hanfu – eine Art Kimono. Er und die Generäle sind normalerweise in allen möglichen Ländern unterwegs um die Moral zu stärken, Grenzen zu sichern und das Land zu beschützen. Die Soldaten hätten die Generäle eigentlich nicht erwartet, sondern nur mit dem Generalfeldmarschall gerechnet. Die Lage sah schlecht aus. Das Schloss war derzeit vollständig von den Oni eingenommen und die Soldaten konnten den roten Zylinder gerade so mit den letzten Reserven verschließen. Der Westteil, der zum größten Teil vom Gefängnistrakt und zum Teil durch den Handwerkerdistrikt beherrscht wurde, wurde ebenfalls von den Oni angegriffen. Nach schweren Kämpfen haben sich die Soldaten von dort zurückgezogen, mussten einige aber zurücklassen. Vielleicht sind noch einige Kämpfer versteckt und vielleicht wehren sich noch einige bis zum letzten Atemzug. Der Ostflügel war überrannt worden und die Soldaten hatten Furcht vor einem Zweifrontenkampf, doch zum Glück sind die Generäle aufgetaucht, was bedeutet, dass der Ostteil wohl wieder sicher ist. Den Bereich zu der Höhle, in der die Gruppe Lond getroffen hatten, hatte einer der Soldaten mit einer Barriere versperrt. Außerdem hatten sie die Barrikade als Schutz vor den Oni aus dem Westflügel und auch vor dem Schloss errichtet und nur einen ein Mann breiten Spalt gelassen, der mit einem Karren versperrt werden konnte. Amara befragte die Soldaten noch zu einigen Namen, die sie aus den gefundenen Zetteln hatte, konnte aber keine wirklichen Infos gewinnen.

Thimbré und Bran entschieden sich hinter die Barrikade zu gehen und zu spähen, ob etwas in dem abgesenkten Waldgebiet und der Höhle dahinter war, in der Bran zur Gruppe gestoßen und der Dämon Lond besiegt worden war. Hinter der Barrikade war der Lagerhof, auf dem verschiedene Handelswaren verstreut lagen und dessen Boden mit Blut übersät war. Überall waren Leichen und Körperteile verstreut. Hinter der Ecke konnte man auch menschliche Schreie hören, sowie ein rhythmisches Schlagen von Metall auf Stein, das alle paar Sekunden auftrat. Bran spähte um die Ecke und sah einen großen Strohhaufen, der lichterloh brannte. Von diesem Punkt waren alle Handelswaren weggeschleudert worden. Auf dem Haufen befand sich ein Wendespieß, auf dem ein menschlicher Körper geröstet wurde. An der linken Mauer lag ein Mann, dessen untere Körperhälfte fehlte und der sich die Eingeweide hielt. Links und rechts vom Feuer standen zwei riesige, etwa 6 bis 7 m große Dämonen, die Sturmriesen ähnelten, jedoch eine grünlich-orangene Haut besaßen, die verdorrt schien. Außerdem hatten sie Holzplanken an Schienbeinen, Armen und Brust ins Fleisch genagelt und sie hielten Schwerter, die größer waren, als Menschen. Mit diesen zerteilten sie auch einzelne Soldaten auf dem Boden, die noch herumkrochen, wobei sie relativ träge wirkten. Hinter ihnen stampfte eine gargoyleähnliche Kreatur auf dem Boden herum, während eine weitere mit den wespenähnlichen Viechern durch die Luft flog. Thimbré und Bran gingen zu den anderen zurück und erstatteten Bericht. Die Gruppe machte sich einen Plan, wie man am besten gegen die Dämonen vorgehen konnte. Jorax, zuvor durch einen Zauber von Bran in seiner Geschicklichkeit verbessert, und Amara schlichen zum Lagerhof und präparierten dort Fässer, indem sie sie mit hochprozentigem Alkohol füllten und zum Schluss Krähenfüße ausstreuten. Da sie sehr vorsichtig vorgehen und immer wieder versteckt ausharren mussten, dauerte dies sehr lange. Der Rest bereitete sich jeder auf seine Weise auf den bevorstehenden Kampf vor. Bran betete zum Beispiel zu Mielikki, wurde aber von ihr nicht erhört. Stattdessen nahm er eine uralte, sehr weise und gute Präsenz war, die aus der Richtung im Westen beim Strohhaufen kam (wo Jorax derzeit mit Amara die Fässer vorbereitete). Dazu nahm er Rauchschwaden wahr, die sich nach ihm ausstreckten und sich dabei gut anfühlten. Bran bemerkte auch, dass er anscheinend nicht mehr seine Rüstung und Kleidung trug, sondern etwas, das sich eher nach Stoff anfühlte und dazu eine Art Metallstab direkt vor der Brust gespannt. Das Bild verblasste nach der Mediation und seine Zauber wurden ihm trotzdem gewährt. Nicht sicher, was das genau zu bedeuten hatte, sagte Bran erst einmal nichts zu den anderen. Als Jorax und Amara gegen Mitternacht schließlich fertig waren und zurückkehrten, machten sich alle bereit und schlichen wieder zum Hof, wobei Drisinil Nym mit sich teleportierte und Bran sich dort in einen weißen Bären verwandelte, um im Kampf die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Alle stärkten sich zuvor auch noch durch Zauber. So zauberte Bran „Bärenstärke“ auf sich, Nym, Jorax und Vincent, sowie „Steinhaut“ und „Tierwachstum“ auf Nym und sich, was sie beide in riesige Bären verwandelte, deren Schulterhöhe fast 3m maß. Thimbré schützte sich mit einer „Magierrüstung“ und verlieh allen die Schlauheit eines Fuchses, während Drisinil Vincent eine katzenhafte Grazie verlieh und Jorax und Brans Widerstandsfähigkeit verbesserte.

So vorbereitet schlich sich Jorax an die gegenüberliegende Wand hinter ein Fass, während sich Amara hinter einem in der Mitte positionierte und Drisinil direkt bei einem an der Ecke, an der Bran zuvor die Kreaturen ausspähte.  Währenddessen bemerkten die Helden, dass von den Wespendämonen nichts zu sehen war. Jorax rollte als erster sein Fass, erst langsam, dann immer schneller, während Amara und Drisinil dem Beispiel sofort folgten. Thimbré zauberte eine Kugel der Dunkelheit zwischen Amaras und Jorax Fässern und dem Feuerplatz, während Bran kurz vor dem Grillplatz eine Feuerwand beschwor. Die Kreaturen schreckten auf und blickten in Richtung der Helden, während die Riesendämonen ihre Schwerter vom Boden aufnahmen. Die Fässer rollten durch die Feuerwand und 1-2 Augenblicke später explodierten sie, was den Strohhaufen überall verteilte und eine große Hitzewelle auslöste, die die Feuerwand kurz verformte und den Helden entgegenprallte. Einer der Riesendämonen und ein Gargoyle waren so nah an der Explosion, dass sie etwas davon abbekamen. Außerdem fing die Spur der Fässer ebenfalls Feuer. Die Riesendämonen und die Gargoyles gingen auf die Helden zu, wobei sie die Feuerwand durchschritten und durch diese Schaden nahmen. Das an den Riesen festgenagelte Holz brannte sogar und versenkte ihr Fleisch. Bran und Nym brachten sich derweil vor den Krähenfüßen in Position und Thimbré und Bran zauberten jeweils einen Überschlagsblitz, der sich zwischen den Riesen erstreckte und die Gargoyles mit erwischte, genauso, wie sie es im Keller des Schlosses einst bei den anderen Dämonen gemacht hatten. Diesmal hatten sie aber Glück und die Dämonen besaßen anscheinend keine Immunität gegen Elektrizität, wodurch die Gargoyles beide rauchend zu Boden gingen. Bran fiel auf, dass Thimbrés Blitz leicht grünlich leuchtete, woraus er schlussfolgerte, dass die grüne Kugel der Akuma-Bi wohl in seinen Zaubern Wirkung zeigte. Amara rannte vor, um mit ihren Handschuhen die Leuchtkugeln einzusammeln, jedoch geschah nichts. Daher ging sie leicht rückwärts und schoss dabei einen Pfeil auf einen der Riesendämonen ab, der ihn in der Brust traf. Während sich die Riesen den Krähenfüßen näherten, flogen auch die Wespendämonen vom Bereich hinter der Feuerwand zum Kampfgeschehen und schlossen sich ihnen an. Bran nutzte die Gelegenheit und wirkte einen „Flammenschlag“ auf den rechten Riesendämon und den bei ihm fliegenden Wespendämonen. Der Riese konnte zwar zum Teil ausweichen, sodass er nur einen Teil des Schlags abbekam, die Wespen verbrannten jedoch.  Thimbré wirkte unterdessen auf den Bereich mit den Krähenfüßen „Schmieren“, während Vincent vorging und mit seiner Armbrust Bolzen auf die Riesen schoss. Jorax rannte indessen los, turnte über die Fässer, bewegte sich in den Rücken eines der Riesen und griff ihn an, beide Hände und Füße in Brand gesteckt. Während Amara nochmal auf den Riesen feuerte, den Jorax attackierte, bewegten sich beide auf Drisinil und Bran zu, den Zwerg und die Geschosse, sowie auch die Krähenfüße ignorierend. Das war zu viel für Jorax und so tänzelte er durch die Krähenfüße, sprang in die Luft und versuchte den Riesendämon vor Drisinil mit einem Lufttritt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dieser wirkte jedoch nicht, doch davon unbeirrt, ließ Jorax einen wahren Schlaghagel auf den Riesen los, der schließlich zusammenbrach. So war nur noch ein Riesendämon übrig und Thimbré wollte ihn mit einer seiner selbstgebauten Bomben erledigen. Er warf sie auf ihn, jedoch prallte sie vom Riesen ab, landete zwischen Drisinil und Nym und explodierte dort, wodurch sie zusammen mit dem Riesen Schaden nahmen. Der Riesendämon griff nun Bran an und schlug mit seinem mächtigen Schwert drei tiefe Wunden in Bran, dessen Steinhaut aber einen Teil des Schadens abfangen konnte. Er rächte sich, indem er mit seinen Pranken nach dem Riesen schlug. Der ersten konnte der Riese noch ausweichen, die zweite erwischte ihn aber und mit einem abschließenden Biss ging auch dieser Feind zu Boden. Bei keinem löste sich aber eine leuchtende Kugel.

Während Thimbré seine Krähenfüße wieder einsammelte, verloschen die Feuer und man konnte erkennen, dass vom Grillplatz, auf dem wohl mehrere Menschen gegrillt worden waren, nichts mehr übrig war. Die Gruppe bewegte sich schleichend weiter zum Abhang, von dem man in ein kleines Waldstück blicken konnte. Anders als bei der Begegnung mit Bran, führte eine Strickleiter die Klippe hinab. Am Boden war wegen der Dunkelheit nichts zu erkennen, man hörte aber lautes Gequieke, wie von Orks, nur deutlich tiefer. Außerdem versperrte anscheinend eine unsichtbare Barriere den Weg nach unten. War das die Barriere, von der die Soldaten erzählt hatten? Bran schickte alle etwas zurück, verwandelte sich in einen Fuchs und versteckte sich hinter der natürlichen Brüstung. Dann zauberte er ein Licht in die Tiefe um zu sehen, was dort im Dunkel war. Er konnte Gargoyledämonen erkennen. Und nicht nur ein paar. Es war eine ganze Armee. Wie in einem Armeisenhaufen krochen sie herum, schlugen einander zum Teil oder bissen sich. Wie sollte man so viele bekämpfen? Bran ging zurück, verwandelte sich wieder in einen Menschen und erzählte allen, was er gesehen hatte. Als die Gruppe zum Lager zurückkehrte (Nym ging über einen von Bran erschaffenen Luftweg über die Barrikade), freuten sich die Soldaten. Sie jubelten, dass wir noch einen General gefunden hätten und schauten dabei Thimré an. Er wurde dabei als „Dhyn“ angesprochen, der Name des 3. Akuma-Bi, genauso wie vorher Jorax als „Mylin“, der 5. Akuma-Bi, und Amara als „Ikro“, 2. Akuma-Bi. Warum war er vorher nicht als solcher erkannt worden. Stein und Rüstung besaß er ja schon. Waren sie vielleicht noch nicht aktiviert worden? Als er an sich herunterblickte, sah er sich in einer grünen Plattenrüstung. Der Rest konnte dies jedoch nicht sehen. Die Gruppe erzählte den Soldaten, was geschehen war und was sie gesehen hatten. Danach widmete sich jeder seinen Geschäften. Vincent redete, durch Thimbré unterstützt, noch mit den Soldaten über die Gargoyledämonen und den Westteil und erfuhr, dass fast der komplette Westteil wegen des Sees, der aus einer weit erhöhten Quelle gespeist wurde, auf Stelzen gebaut war. Das Meiste nahm der Gefängnistrakt ein und ein kleiner Teil der Handwerkstrakt. Thimbré identifizierte dann  den bei den Basilisken gefundenen Stirnreif als Stirnreif der Intelligenz und Bran heilte mit seinen verbliebenen Zaubern noch ein paar Soldaten, holte Proviant für die Soldaten aus dem Lagerhof, tobte und kraulte seinen Bären und fütterte ihn. Danach legte er sich mit ihm schlafen, so wie es auch jeder andere in der Gruppe nach und nach tat.

In der Nacht hatte Bran einen seltsamen Traum. War es überhaupt ein Traum? Es wirkte wie einer, solch einer, den man kontrollieren konnte. In diesem Traum hatte Bran seine normalen Sachen an und er spürte wieder die Präsenz, die er bei der Meditation schon spüren konnte. Vor seinem geistigen Auge erschien eine Büchse, die dauerhaft leichten Rauch ausstieß, aus dem sich eine Art Hand bildete, die sich Bran entgegenstreckte. Bran versuchte ihr entgegen zu gehen, aber die Entfernung zur Hand – war es überhaupt eine Entfernung? – verringerte sich nicht, er kam nicht näher. Also reichte er stattdessen seine Hand hin. Daraufhin fiel er in einen traumlosen Schlaf, in dem er jedoch auf seine materialistische Hülle herabblickte, die in einem düsteren, leeren Raum zu sitzen schien. Es gab keinen Boden, keinen Horizont, keine Gegenstände, keine Wolken, keine Geräusche und auch keinen Wind, nur die Leere. Vor Brans Ich erschienen 5 gestaltlose Gesichter, von denen einer einen Helm trug, während der Körper von zwei anderen mit Metall bekleidet war. Ein weiterer trug viel Gewand mit einer rauchenden Dose als Schärpe, während das letzte Gesicht ein gestaltloses Gesicht blieb. Daraufhin sprachen die Gesichter:

„Du hast uns zusammengebracht. Der, der uns trägt, verrate uns seinen Namen.

Der, der uns seinen Namen verraten hat, kann uns zum Schutz nutzen.

Wir, die Akuma-Bi, werden keinen Angriff wagen.

Wir, die Akuma-Bi, glauben das Kraft zum Ausgleich dient.

Wir, die Akuma-Bi, leben im Wohlklang und Harmonie miteinander.

Gebrauche uns gut. Der, der uns seinen Namen verriet, kann eine zweite Haut erschaffen.

Fast sind wir komplett. Einer behält seinen Ort noch geheim.“

Dann verschwanden die Gesichter. Der Raum erhellte sich und Blumen, Gräser und Kirschbäume wuchsen in Windeseile. Es regnete und der Regen wurde von der bodenlosen Düsternis aufgefangen. Ein See bildete sich, um den drumherum Erde entstand. Über dem See, der von der prächtigen Vegetation eingeschlossen wurde, führte eine kleine Brücke, auf der Bran nun saß, eingehüllt in einen edlen und schönen, lavendelfarbenen Hanfu mit lilafarbenen, umkrempelten Ärmeln und einer quer über die Brust verlaufenden lilafarbenen Schärpe, die eine rauchende Büchse hielt. Als Bran erwachte und an sich herabblickte, sah er, dass er immer noch die gleichen Gewänder anhatte, wie im Traum.

Auch der Rest erwachte allmählich und sah Brans neue Bekleidung. Die Soldaten riefen: „Der Feldmarschall, der Feldmarschall“ und rannten auf Bran zu. Man konnte sehen, wie ihnen eine riesige Last von den Schultern fiel. Unter den Rufen „Wir sind gerettet“ kamen auch die Offiziere an und schauten Bran zuerst ungläubig an. Schließlich brüllte ein Offizier: „Offizier anwesend“, woraufhin sich alle auf ihr linkes Knie stützen. Der gleiche Offizier rief darauf: „Wir erwarten eure Befehle!“

Bran war mit der Situation zuerst überfordert. Wie genau war das geschehen? Und warum konnte er auf einmal Shu verstehen. Etwas Ähnliches mit solch einem Traum hatte er ja schon von Amara mit dem Handschuh gehört. Und nun sollte er einen Soldatentrupp anführen? Als oberster Befehlshaber der Armee? Bran konzentrierte sich und merkte, dass er eigentlich nicht mehr war. Er war nun die Präsenz. Er sah zwar immer noch so aus, wie vorher, abgesehen von der Kleidung und er hatte immer noch seine Erinnerungen, aber er war nun anders. Sich seiner Verantwortung bewusst gab Bran seine Befehle an die Soldaten: Wachen verstärken, wer es dringend nötig hat ausruhen, Vorräte, Waffen und Rüstungen aus dem Ostflügel holen. Zuerst sollten sich jedoch alle stärken. Dazu zauberte Drisinil ein Heldenmahl, ein riesiges Bankett mit den verschiedensten Gerichten und Getränken. Alle aßen sich satt und fühlten sich durch das Mahl gestärkt, furchtloser und motivierter denn je. Krankheiten u.ä. schienen auch zu vergehen. So verlor Vincent den Juckreiz, der ihn seit dem Augenkontakt mit den Wespenwesen verfolgte. Thimbré identifizierte währenddessen den roten, schmalen Schlüssel, den sie bei den Basilisken gefunden hatten. Anscheinend war es ein Teil eines ganzen Schlüssels. Die Gruppe legte ihre Schlüssel zusammen, die für die Türen im Ostflügel und die Türen im Schloss zu den Rüstungen der Akuma-Bi, die Bran dabeihatte, sowie den blauen Schlüssel aus dem Schloss und den grünen und den anderen schmalen, roten Schlüssel aus dem Schreibtisch vor dem Raum mit den Tugenden und deren Gegenteil. Die roten Schlüssel wurden nebeneinandergelegt, wodurch sich beide ganz leicht aufeinander zu bewegten, als würden sie sich anziehen. Bran legte den einen auf den anderen und sofort verschmolzen beide zu einem einzigen, roten Schlüssel. Doch wozu dient dieser? Hatte er etwas mit dem zu tun, was der Papagei gesagt hatte?

„Zeit, Zeit, rot wird offen, Zeit, Zeit“

„links aus, rechts aus, und aus, links“

Diesem Gebrabbel war nicht zu entnehmen, aber die Gruppe hatte Erfahrung mit wirr redenden Papageien und wusste um den Nutzen ihres Gebrabbels. Der Sinn würde sich ihnen noch erschließen.

Bran versuchte mehr über sich und seinen Zustand herauszufinden. Er konnte sich daran erinnern, tausend Schlachten geschlagen zu haben, an den Verlauf jeder einzelnen, sowie auch an die Gesichter und die Namen aller einzelnen Soldaten, die gefallen waren. Ein Segen und ein Fluch. Er konnte spüren, wo die anderen drei Generäle waren und dass der 4. irgendwo ganz in der Nähe war, aber nicht genau wo. Vielleicht konnten diese unglaublich detaillierten und umfangreichen Erinnerungen der Gruppe helfen. Sogleich bat Bran Amara nochmal alle Namen, nach denen sie die Soldaten gefragt hatte, aufzuzählen. Und er erinnerte sich an die Personen. Kolti war ein Soldat, der gern mal einen über den Durst getrunken hatte und deswegen oft Ärger bekam. Dagu war ein Offizier 3. Ranges einer Kompanie, die außergewöhnliche Regionen nach neuen Waffen und Verteidigungsmöglichkeiten durchsuchte. Koribrans war vor etlichen Jahrtausenden der Eine Dämon, der sich über alle anderen hinwegsetzen konnte und sogar einen Dämonenlord im Abyss herausforderte. Er wurde jedoch von diesem besiegt und verbannt, war aber anscheinen wieder da. Yilu war eine Händlerin, die mit zwei weiteren und einem Soldatentrupp in den Ostteil gegangen war, wo alle gestorben sind. Bran erinnerte sich an jeden einzelnen. Er suchte seine Erinnerungen weiter ab, wie das rauchende Rohr verwendet werden konnte und entdeckte, dass er es mit seinen Gedanken so oft er wollte aktivieren konnte, um den Rauch um eine Person zu sammeln und ihr eine „Steinhaut“ zu verleihen, die so lange hielt, bis sie verbraucht war. Man konnte dann nur ganz kleine, minimale Rauchschwaden um die Person herum sehen. Daraufhin machte sich Bran gleich ans Werk jeden einzelnen Soldaten, die Gruppe und die Tiergefährten durch den Rauch zu schützen. Dabei wurde er von den Soldaten auch mit „Sikin“ angesprochen, der Name des 1. Akuma-Bi. Nachdem er alle mit dem Rauch überzogen hatte, schlug er, abseits von allen anderen, der Gruppe vor, in sich zu gehen und zu versuchen, sich den Akuma-Bi mit ihren Namen vorzustellen, so wie er es im Traum gehört hatte.

Thimbré ging in sich, nannte seinen Namen und fragte nach Hilfe. Eine Stimme sagte aber wieder nur, dass sein Leben geschützt werden wird, wenn die Zeit reif ist. Jorax machte dasselbe, aber auf seine Art. Er stellte sich vor mit „Hallo, ich bin Jorax MC Dougal… , wer bist du?“. Daraufhin grüßte eine Stimme mit seinem vollständigen Namen zurück und antwortete, dass sie Mylin sei, 5. Generälin der Akuma-Bi. Jorax fragte, warum er hier sei und warum er ausgesucht worden sei, woraufhin ihm die Stimme mitteilte, dass er ausgewählt wurde, weil er den Helm aufnahm und dass nur er wissen könne, warum er hier ist. Daraufhin erzählte Jorax Mylin erst einmal die ganze Situation und wollte von ihr wissen, wo der letzte General sei. Mylin meinte nur, dass er sich zeigen würde, wenn alle Generäle, die obere Riege, zusammenkommt. Das verwirrte Jorax kurz, woraufhin er klarstellte, dass die anderen 4 schon zusammen waren. Wie kommt er und wo ist er? Mylin enthüllte, dass der letzte General im Handschuh sei und käme, wenn die Kraft der Generäle groß genug sei. Deswegen hatte Bran den letzten General ganz in der Nähe gespürt. Aber was heißt groß genug? Jorax fragte wann das sei und woran man es erkennen könne und Mylin erklärte, dass es passieren würde, kurz bevor es zu spät sei. Hääääh? Genau das dachte Jorax. Er bat Mylin um eine bessere Erklärung, aber es kam nur genau dieselbe. Zum Schluss erzählte er der Gruppe, was er von Mylin erzählt bekommen hatte. Schließlich probierte es auch Amara, erst beim Handschuh, dann bei der Rüstung und wieder beim Handschuh. Doch sie stieß nur auf Stille.

Um die Soldaten und die Gruppe weiter auf die bevorstehenden Kämpfe vorbereiten zu können, suchte Bran seine neuen Erinnerungen nach Informationen über die Onis ab. Er wusste, dass die Gargoyledämonen „Nabassu“ hießen und sehr niedere Dämonen waren, die gern aus dem Hinterhalt angriffen und nur minimal magisch begabt waren. Die Ausgewachsenen waren deutlich besser. Die Wespen hießen „Ekolid“ und waren ebenfalls sehr niedere Dämonen. Wer ihnen in die Augen sah und einen labilen Geist besaß, bekam eine Krankheit, die ihn phantasieren ließ, dass in und auf der Kleidung alles kreucht und fleucht. Außerdem konnten sie mit ihren Stichen Eier unter der Haut ablegen. Der Minotaur, der die grüne Kugel bewachte, war einmal ein Wächter der Akuma-Bi, der verdorben wurde. Die Bogenschützendämonen waren niedere Dämonen, die immer mit zwei Bögen aus der Entfernung angriffen und die Fleischklöpse, „Solamith“ genannt, waren ebenso niedere Dämonen, die sich entweder Fleischbrocken entrissen, um sie auf Feinde zu werden und ihnen dadurch zu schaden oder die gleich selbst explodierten, um alles mitzunehmen. Die Stacheldämonen, „Nashrou“ genannt, waren die aller niedrigsten Dämonen, die als Spielball anderer dienten. Alle Dämonen konnten durch „gute“ oder aus Kalteisen geschmiedete Waffen besonders gut verletzt werden, außer Solamithen, die „gute“ oder magische benötigten. Sie hatten auch unterschiedliche Resistenzen und Immunitäten und Bran berichtete alles der Gruppe und den Soldaten, damit sie die richtige Taktik wählen konnten. Die interessantesten waren jedoch die höheren Dämonen. Lond zählte nicht wirklich dazu. Er war ein Dienstbote, der Hoftrottel, der zum Spaß immer wieder belebt wurde. Und der Professor… zu ihm wusste Bran nichts. Nur dass es ihn gibt und dass er genauso einen legendären Status haben soll, wie Bran / die Präsenz von Bran selbst. Außerdem soll es noch einen Dämon oder eine Dämonin geben, der ein Infiltrator ist. Er ist Sikin aber noch nicht untergekommen. Sollte das Tuptin sein? Bran horchte innerlich auf. Was war mit dem Mädchen, das sie gefunden hatten. Wer ist sie? Ist sie der Infiltrator? Oder das Mädchen, von dem Sikrin selbst in seinem Brief geschrieben hat, das Mädchen, das ihnen geholfen hat? Das kann eigentlich nicht sein, da dieses Mädchen immer zur Hälfte im Kokon war. Bran hatte so einen Verdacht. Drisinil hatte bereits beim ersten Treffen auf magische Weise nach der Gesinnung des Mädchens geguckt und konnte nichts Verdächtiges feststellen. Auch die Fragen im Zirkel der Wahrheit wiesen nichts Ungewöhnliches auf, aber es wurde auch nur nach der Herkunft u.ä. gefragt, nicht ob das Mädchen ein Dämon sei. Die Gesinnung kann man verschleiern, wenn man weiß, wie. Seinem Gefühl folgend bat Bran Thimbré nach Magie zu suchen und das Mädchen zu betrachten.

Das Mädchen leuchtete in der magischen Sicht heller auf, als alle magischen Gegenstände der Gruppe, mit Ausnahme des rauchenden Rohrs von Bran, das Thimbré lieber nicht nochmal betrachtete. Er konnte feststellen, dass es sich um einen Verwandlungszauber handelte. Bran versuchte sogleich die Magie zu bannen, um zu sehen, wer das Mädchen wirklich war, konnte den starken Zauber aber nicht durchbrechen. Daraufhin lächelte das Mädchen Bran an, was ihm einen leichten Schauer über den Rücken jagte. Auf die Frage, warum sie lächelte, meinte das Mädchen nur, dass Bran lustig aussehe, da bei ihr nur Mädchen solche Kleidung tragen. In dieser Kultur tragen doch aber auch Männer Hanfu. Eine Lüge? Keiner konnte eine Lüge ausmachen. Nun nahm Jorax das Ganze in die Hand. Er schlenderte zum Mädchen rüber und bot ihr verschiedene Getränke aus seinem magischen Gefäß an. Eiswein, Starkbier und andere, aber das Mädchen fand alles eklig und fragte nur nach Milch. Jorax änderte die Taktik und sagte zum Mädchen: „Tja Infiltrator, du bist aufgeflogen“. Sie fragte daraufhin, was ein Infiltrator sei, aber Vincent erkannte, dass sie sehr wohl wusste, was ein Infiltrator ist und die vorgetäuschte Unwissenheit eine Lüge war. Er gab Jorax ein Zeichen, woraufhin dieser dem Mädchen mit der flachen Hand eine richtig stark latschen wollte. Das Mädchen wich jedoch aus… Jorax Schlag ging ins Leere. „Tja, damit ist meine Scharade wohl aufgeflogen“ meinte sie und lächelte dreckig. Vincent attackierte ebenfalls das Mädchen, doch auch ihm wich sie aus. Das verschaffte Jorax aber die Gelegenheit, einen Kinnhaken zu platzieren, der das Mädchen voll traf… und den sie einfach wegsteckte, ohne zu zucken. Das Mädchen fing an zu murmeln. Währenddessen rief Bran einen Blitz herbei, dem das Mädchen zum Teil ausweichen konnte, der sich aber auch vorher sowieso schon auflöste. Sie war anscheinend gegen Elektrizität immun. Drisinil attackierte das Mädchen ebenso, schlug aber daneben und Thimbré verlieh allen die Schlauheit eines Fuchses, um den kommenden Kampf vorzubereiten. Nur Amara machte nichts, da sie nicht einfach ein Kind angreifen wollte. Das Mädchen hörte schließlich auf zu murmeln, die Haut verformte sich und sie verwandelte sich in einen Sukkubus, der eine geisterhafte Erscheinung hatte und halb durchsichtig war. Außerdem schien sie dämonischer als andere, mit einer grün-orange-bläulichen Haut, Verformungen und kleineren Stacheln aus der Haut. Trotzdem war sie überragend schön, wie noch nichts anderes auf der Welt, das die Gruppe gesehen hatte. Sogar Jorax fand, dass sie eine Augenweide war, auch wenn der Bart fehlte. War das Tuptin oder ein anderer Sukkubus? Sie verbeugte sich, sagte: „War mir ein Vergnügen, bis zum nächsten Mal“ und verschwand mit einem Schnipsen.

Was hat sie gemacht? Das war die erste Frage, die der Gruppe durch den Kopf jagte. Jorax überprüfte, ob der Löwenschlüssel noch in der Tür steckte, was er auch tat. Bran schickte Nym los um der Fährte des Mädchens zu folgen und herauszufinden, wo sie überall war und ob sie der Gruppe gestern Nacht gefolgt und sie beim Kampf beobachtet hatte. Währenddessen suchte Amara nach Spuren. Nym ging erst zur Tür des Ostflügels, schnupperte, lief im Hof auf und ab, lief zur Barrikade, schnüffelte auch den ganzen Wagen ab und auch dort, wo der Wagen stehen würde, wenn man den Durchgang öffnen würde. Sogleich wurde die Barrikade auf Sabotage überprüft und tatsächlich wurde die Achse des Wagens manipuliert. Durch Gewalt wurde sie derart belastet, dass sie so angeknackst war, dass sie fast brach. Bran befahl den Offizieren noch nach ihren Karten und Aufzeichnungen zu sehen und zu schauen, ob etwas fehlte. Tatsächlich war der Plan über den Schlosstrakt weg, der Rest war vollständig und unbeschädigt. Er wirkte auch noch „Gift entdecken“ und untersuchte die Nahrung der Gruppe und der Soldaten und konnte erkennen, dass ein Teil des Proviants der Soldaten vergiftet worden war. Alle Soldaten sollten berichten, was sie beobachten konnten, was das Mädchen gemacht hatte. Sie erzählten, dass sie, kurz nachdem die Gruppe zum Kampf aufgebrochen war, sich erkundigt hatte, was es mit der Barrikade und dem Wagen auf sich hatte. Sie war dann auf den Wagen geklettert und da rumgeturnt. Nachdem sie später die Männer gefragt hatte, was sie auf dem Tisch rum malen, hatte sie sich auf Zehenspitzen gestellt, war ausgerutscht und hatte dabei mehrere Karten mit runtergerissen. Dann hatte sie gesagt, dass sie Hunger und Durst hätte, da sie ewig nichts gegessen hätte. Der Soldat, der sie zum Proviant führte, wurde extra danach befragt, Er sagte, dass er dort in Sekundenschlaf verfiel, was bei der Anstrengung, die hinter ihnen lag, nichts Ungewöhnliches war. Als er aufwachte, hatte das Mädchen ihrer Aussage nach bereits gegessen.

Sofort machte sich die Gruppe daran, die Schäden zu beseitigen und der Spionage entgegenzuwirken. Die Wacheinteilung wurde geändert und Posten sollten immer mindestens zu zweit besetzt werden. Proviant sollte gute bewacht und nur von den Posten rausgegeben werden. Die vergiftete Nahrung wurde entsorgt und durch welche aus den magischen Behältern von Amara und Jorax ersetzt. Außerdem sollte ein Trupp, wie anfangs auch geplant, Vorräte aus dem Ostteil sammeln. Eine Erkennung sollte eingeführt werden. Zum einen sollten Soldaten unaufgefordert als erstes berichten, wenn sie in Kampfhandlungen verwickelt worden waren. Das soll für die erste Kontrolle wichtig sein, wenn nach den Rauchschwaden geguckt wird. Name und Rang des Soldaten ist eine weitere Kontrolle. Um sicher zu gehen sollen alle aber noch zusätzlich ein farbiges Bändchen um den Arm unter der Kleidung oder Rüstung tragen, so dass man es in einer beiläufigen, unauffälligen Bewegung dem Gegenüber zeigen kann. Solch ein Band kann man bestimmt im Ostteil finden, vielleicht im Laden mit dem Jagdbedarf. Über eine Losung sollte man auch nachdenken, z.B. „Jorax trinkt zu viel“. Auch die Gruppe soll sich so vor den Soldaten identifizieren, wenn sie zwischendurch weg ist. Außerdem sollte die Karte des Schlosses ersetzt werden. Dies muss aus der Erinnerung der Soldaten und der Gruppe geschehen. Schließlich reparierte Bran mithilfe des Zaubers „Holz formen“ noch die Achse des Wagens. Abschließend wurden die Soldaten noch bezüglich der Spiegel im Schloss befragt. Waren diese zerstört worden oder noch intakt. Immerhin hatte die Gruppe ja die Vermutung, dass sie zerstört wurden, damit die Oni durch sie nicht in die oberen Stockwerke gelangen konnten. Aber wie konnten sie dann den Minotaurus umpolen? Die Soldaten erzählten jedenfalls, dass die Spiegel ganz gelassen wurden und dass sie keine im Lager hätten, dass sich nur welche in den Höhlen befinden würden. Die Gruppe musste nun noch einige Vorbereitungen treffen und jede Menge Fragen klären. Konnten sie die Infiltration zu ihrem Vorteil nutzen und eine Falle aufstellen? Wer war dieser Sukkubus? War es Tuptin? Was wollte sie erreichen? Lebte Lond noch? Was war mit dem Kyu-Clan, dessen Leichen die Gruppe im Schloss gefunden hatte, von denen sie bisher aber nichts gehört hatten? Wann würde sich der letzte General zu erkennen geben? Wo war die Tür des roten Schlüssels und was besagten die Hinweise des Papageis? Was ist mit dieser grünen Lichtsäule, von der das Mädchen im Kokon in Sikins Brief erzählt hat? Wo ist das Eisgefängis, das Dagu gefunden hat und von dem Ikros Brief erzählt. Was ist der Gegenstand darin? Wie kann die schwarze Tür im Erdgeschoss des Schlosses geöffnet werden? Wohin führt sie? Konnte Brans rauchendes Rohr noch etwas anderes, wenn es so stark war und wenn der Generalfeldmarschall solch einen legendären Ruf hatte? Vielleicht würde Bran einen Hinweis in seinen neuen Erinnerungen finden und so meditierte er und durchforstete sie nach der grünen Lichtsäule, nach dem roten Schlüssel, nach der schwarzen Tür, nach dem letzten General, nach Dagus Verbleiben nach dem Eisgefängnis und ebendiesem und schließlich auch nach Erinnerungen, wie der Generalfeldmarschall in früheren Schlachten gekämpft hat, wie er vorgegangen ist und welche Fähigkeiten er benutzt hat. Und auch danach, wie die anderen Akuma-Bi gekämpft haben, was sie für Fähigkeiten verwendet haben.

Süßes, sonst gibt’s Saures! (The Legacy of the Grey Guardians)

Süßes, sonst gibt’s Saures! (The Legacy of the Grey Guardians)Süßes, sonst gibt's Saures! (The Legacy of the Grey Guardians)

Die Gruppe der Legacy of the Grey Guardians erholten sich von den letzten anstregenden und mit Kämpfe behafteten Tagen und Nächten. Sie hatten eine Menge erreicht und ihr Erfolge konnten sich sehen lassen. Hatten sie doch die Mühle von Greenest vor ihrem sicheren Untergang bewahrt und alle Dorfbewohner aus dem Tempel gerettet und sie vor Ihren Untergang bewahrt. Während Gerlac diverse Geschafte mit einigen Händlern in der Festung tätigte, Maewina ihre Sachen flickte, Camila einige Kranke betreute, war Anakis dabei sich geradegewachsenes Holz zu besorgen.

Am späten Nachmittag hatten sie alles erledigt und konnten trotz Baulärms in der Festung, sich ein wenig erholen. Ein verrückter alter Mann, dem Anschein nach ein alter Druide, brachte nicht nur Gerald zum verzweifeln, sonder auch Anakis, die zum Huhn geworden beinah im Kochtopf gelandet wäre, wenn dieser nicht von dem Irren im Beschlag genommen gewesen wäre. Escobar der Rote wendete sich an die Gruppenmitglieder, befürchtete er doch das irgendetwas Schlimmes vor den Toren der Festung passieren würde. In dem Zusammenhang bekamen die Mitglieder mehr Informationen über Leosien, der Bruder von Leomus, der sich ebenfalls hier in der Festung aufhielt und dem sie ein paar Informationen und die Worte: „morgen in aller früh werde ich dem Drachenkult einen Besuch abstatten“  entlocken konnten. Nach den Worten von dem Zwerg kontrollierten inzwischen die Stadttruppen den westlichen Teil der Stadt, während der Drachenkult im östlichen Teil sein Unwesen trieb. Escobar zeigte in der Dämmerung auf den Zinnen der Festung Richtung Norden, wo die Felder eines Kürbisbauern lagen und bat die Mitglieder nach dem Rechten dort zu schauen.

Also brach die Gruppe auf und sah in der Dämmerung eine riesige Gestalt bestehend aus einem, nein mehreren Kürbisköpfen, die übereinander einen Körper bildeten, während die Ranken den Körper oben hielten, Die Arme bestanden aus ebenfalls in sich verflochtenen Ranken mit Blättern. Dieses Wesen stapfte geradewegs über das Feld auf die Gruppe zu.

Das Wesen war riesig, plötzlich tauchten aus dem Feld weitere Wesen auf Kleinere, es waren… sie mussten mehrfach hinsehen, Abbilder Ihrer selbst. Was zur… doch dann brach es auch schon los 3 dieser Wesen stürmte auf sie zu die kurz vor ihnen aufgetaucht waren. Die Gruppe zögerte und zog sich allmählich zurück, plötzlich kamen Dornen aus dem Boden geschossen und verletze einige sehr schwer. War das die richtige Entscheidung? Während einige sich hinter einigen Mauern der Gebäude verbargen griff die Schurkin an und ging kurz darauf zu Boden, als eine Salve von Kürbiskernen sie traf. Anakis verwandelte sich zu einem Bär und Griff nun die Kopien bestehend aus Kürbisfleisch an. Ihr tat es auch der Gerlac gleich. Doch schon krachte die Mauer des Gebäudes in seine Richtung und er ging zu Boden, Camilla hatte alle Hände voll zu tun die Verletzen zu versorgen und gleichzeitig noch ihres Gegenübers sich zu erwehren, doch die Schurkin half ihr. Doch dann kam die Wende entschlossen und gestärkt stellten sie sich dem Wesen entgegen und setzem dem Wesen ordentlich zu, nachdem sie die Kopien sich entledigt hatten. Während Gerlac mit Anfangs noch mit seiner Armbrust geschossen hatte, hatte er nun sein Schild fest gepackt und erwehrte sich etlichen Angriffen des Kürbismonsters. Diesen waren nicht von ungefähr, er wurde durch die Ranken gequetscht und gewürgt, doch er biss wie die anderen auch seine Zähne zusammen und arbeitete sich durch das Kürbismonster, trotz der Schmerzen die ihm der Kürbisbär zugesetzt hatte. Dann kippte der Riese um, als Anakis dem Kürbis mit mehreren Bissen, sie hatte sich in einen Schwarm von Käfern verwandelt, die letzten Lebenszeichen der Pflanze auslöschte. Als dann der riesige Kürbis auf den Weg fiel, platzte der Kürbis  in mehrere Stücke. Es roch nach Kürbis. Dabei entdeckten sie nach und nach eine kleines Amulett aus Gold, wo ein Kürbis abgebildet. Einen schwarzen Hut mit einem violetten Band. Anakis steckte sich noch einige Stücke von den zersprungenen Kürbis ein, dann machten sie sich auf den Rückweg.

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