Eryn die Bardin und die 40 Räuber (Legacy of the Past)

Eryn die Bardin und die 40 Räuber (Legacy of the Past)… oder weiterer Kummer mit dem Riesenhunger.

Die Luft in Bergost war zum schneiden. Einerseits emsiges Treiben durch den jüngsten Fund von Adamantium andererseits feindliches, missgünstiges Gemurmel und taxierende Blicke.
Während der Feuerriese das Edelmetall verhüttete kehrten die Helden in die Taverne ein und bezogen ein unglaubliches Zimmer was sich den Bedürfnissen der Gästen anpasste.
Nailo bevorzugte es im Zimmer seine Ausrüstung zuordnen wo hin gegen Thorin und Az dhakar in den Schankraum wollten. Dort tranken Sie und lauschten eine musizierenden Barden desweiteren erfuhren Sie interessante Dinge wie z.B. eine Diskussion über die Gefährlichkeit des Seelenstabes, einen Totengräber der vor Ort mit Leichenteilen handelt da in Baldurs Tor schon alles abgegrast ist oder das der rote Magier Sarstan aufgehalten werden muss und eine Rebellion kurz bevorsteht. Allerdings erregte ein Landwirt die Aufmerksamkeit der Helden.
Er bat sie flehentlich um Hilfe. Ein grauenhaftes Wesen fraß nicht nur die Erne auf sonder auch seine Frau die dem „Mund von Groliantor“ zu Nahe kam. Für den hochverschuldeten Argaökonom
ging es nicht nur um seine Existenz sonder auch um die seiner Kinder den die Sklaverei drohte.
Nailo wurde geholt und die Helden beschlossen den Schmied aufzusuchen um mehr Informationen über das Monstrum zu sammeln. Auf den Weg fiel ihnen auf das sie verfolgt wurden. Zum einen von einigen zwielichtigen Gesellen und zum anderen von Eryn einer Halblingsfrau, die sich aber eher den Helden anschließen wollte. Etwas genervt stellte die Gruppe ihre Verfolger zur Rede, die aber so taten als wäre alles bestens. Erst als sie sich wieder umwandten griffen Sie an. Der diplomatische Goliat lud die Gesellen noch zum gemeinsamen Biertrinken ein während Nailo als Zielscheibe für Armbrustfetischisten zweckentfremdet wurde. Thorin ließ seine Donnerbüchse die Abendpredigt übernehmen um Körper von Seelen zu trennen. Nailo überzeugte die Armbrüstler davon das sein Langbogen sehniger und er den Bogen mehr raushatte. Eryn strich schnell an Nailos Beinen vorbei und lies seine Wunden verblassen. Dankbar nickte der Wildelf der kleinen Bardin zu, der Zustand als Nadelkissen drückte schon arg seine Laune. Der letzte Miesepeter wurde befragt und seine gefallenen Kumpanen von unnötigen Ballast befreit. Als Beweggrund für die Streitlust kam raus das auf die Gruppe ein Kopfgeld von einem roten Magier ausgesetzt wurde.
Als der Feuerriese in der Schmiede über die Gefahr auf den Feldern informiert wurde mahnte er zur Eile. Schnellstmöglich machten die Helden sich auf den Weg nur um zu erfahren das sie es jetzt mit zwei Gruppen zutun hatten: Rote Magier aus Thay und Drachenkultisten, wahrscheinlich noch paar Kopfgeldjäger darunter. Insgesamt 40 hochgefährliche Störenfriede die unbedingt das Adamantium haben wollten. Da Helden geburtstechnischen auf diesen Ohr taub sind wurde diese nette Bitte vorerst ignoriert. So befanden Sie sich schließlich außerhalb von Bergost. Ein riesiges manpfendes Etwas vor sich auf den Feld und ein 40köpfiger Mob hinter Ihnen der nur „ Ihr Bestes“ ( Adamantium ) wollte. Der grobe Plan das sie die Fressmaschine auf die Verfolger hetzten und dann von mehren Seiten aufs Korn nehmen gelang nur mäßig. Az dhakar ritt heldenhaft auf den Groliantor zu und versenkte seine Wurfspeere in das wulstige Fleisch, gefolgt von einem Pfeil von Nailo. Das träge wirkende Wesen war erstaunlich schnell auf den Beinen und mit wenigen Schritten bei Nailo. Leider haben sich die Verfolger auch aufgeteilt und wurden nicht von dem Koloss angegriffen. Srisira und Thorim feuerten weiter mit Bogen und Büchse auf den Vielfraß während Nailo versuchte in einer beschworenen Nebelwolke unterzutauchen. Leider erfolglos denn er wurde von einem riesigen Fuss quer übers Feld gekickt. Irgendwie nicht sein Tag. In elfischer Solarität verlor Srisira auch kurzzeitig das Bewusst sein, bis sie von der tapferen Bardin Eryn wieder zum Kämpfen motiviert wurde. Mit Hilfe von dem Feuerriesen wurde der Mund von Grolantor schließlich erschlagen. Zum Durchatmen blieb jedoch keine Zeit den es galt fast 40 üble Burschen aufzumischen. Tapfer kämpften der riesige Schmied und sein kleiner Vetter Az dhakar sich durch die Gegner. Bis es vorbei war, die letzten flohen und wurden durch Fernkämpfer und Großkatzen noch mal reduziert. Die Überreste wurden von wiederverwertbaren Dingen getrennt und verbrannt.
Die Gruppe verbracht die Nacht lieber noch vor Ort und kehrten erst in den Morgenstunden zurück.
Empfangen wurden Sie von dem Paladin der so gut in der Taverne Musik gemacht hatte. Er war zu tiefst erschüttert da ein roter Magier wohl ermordet wurde. Die Helden hatten aber in der letzten Zeit genug Blut vergossen und ließen den armen Tropf ziehen.
Faerǔn ist ja so was von im Arsch …

1671 EPs

 

Die Ruhe vor dem Sturm (The Outbreaks)

Die Ruhe vor dem Sturm (The Outbreaks)

Vorwort

Um Giganten zu bekämpfen, musst du riesig sein.

Vor Jahrhunderten führten Riesen und Drachen Krieg über die Savage Frontier. Diese Schlachten sind von den menschlichen Zivilisationen von heute längst vergessen, aber antike Relikte bleiben erhalten. Und jetzt schaudert das Land erneut mit dem Donner riesiger Schritte.

Hügelgiganten überfallen Farmen für Nahrung und Vieh, weil Steinriesen Siedlungen auf ihrem Weg verschwenden. Frostgiganten plündern Küstenstädte, als Feuerriesen Sklaven sammeln. Riesige Wolkenburgen ziehen über den Himmel und werfen bedrohliche Schatten auf die Städte des Nordens. Aber keine Bedrohung gleicht dem Zorn der Sturmgiganten, die betrogen stehen.

Mächtige Abenteurer müssen sich der Herausforderung stellen, ihre Kräfte sammeln, die Macht uralter Runen freisetzen und den Kampf vor die Türschwellen der Giganten führen. Nur dann können sie ein verstecktes Übel entdecken, das einen Krieg zwischen Riesen und Kleinvolk hervorruft. Nur dann können sie eine Allianz schmieden, um den Krieg zu beenden, bevor er beginnt.

Nach ein paar Minuten steht die Gruppe vor dem Tempel. Sie werden von zwei großen Moradinstatuen und einem Zwerg angeschaut. Der Zwerg wirft der Gruppe einen fragenden Blick zu. Thoringal, welcher sich gleich wie zu Hause fühlte begrüßt seinerseits den Zwerg und schildert ein wenig die Lage der Gruppe. Als der Zwerg nach dem Clannamen von Thoringal fragt, scheint dieser etwas überwältigt von der Frage und hatte nicht sofort eine passende Antwort parat. Kurzerhand entschied er sich die Wahrheit zu sagen. Die Reaktion des Zwerges darauf, dass Thoringal keinen Clannamen mehr trug, war weniger überraschend für Thoringal. War es doch so als hätte er gerade gesagt, dass er keine Eltern habe. Das Gespräch verlief alles in allem jedoch ziemlich ruhig und der Zwerg schien die Lage in der sich die Gruppe befand etwas zu verstehen und bot ihnen an, dass wenn sie keinen Ärger verursachen würden, sie sich hier im Tempel ausruhen könnten. Währen des Gesprächs schaffte es eine Dunkelelfe, welche die Gruppe jetzt schon eine ganze Zeit lang verfolgte, sich unter die Gruppe zu mischen. Anscheinend wollte auch sie die Gelegenheit nutzen und sich etwas im Tempel ausruhen. Als der Zwerg, welcher dem Tempel bewachte sie jedoch bemerkte, schlug er sofort Alarm und 4 Mönche stürmten aus dem Tempel auf die Dunkelelfe zu und umstellten sie. Da die Gruppe diese Dunkelelfe nie zuvor gesehen hatte, machte keiner irgendwelche Anstalten die Mönche aufzuhalten. Sofort fuhr der Zwerg die Dunkelelfe an, was sie hier wolle. Diese reagierte relativ gelassen, nahm die Hände hinter den Kopf und machte keine Anstalten in irgendeiner Art Gegenwehr zu leisten. Auf die Frage, was sie hier wolle antwortete sie nur, dass sie sich genauso wie die Gruppe auch am Feuer aufwärmen wollte. Außerdem meinte sie, dass sich die Gruppe eine Pause reglich verdient hätte, nachdem sie den Kampf gegen den Balor überlebt hatten. Nashazar und der Rest der Gruppe schaute die Dunkelelfe etwas verwirrt an, waren sie doch der Überzeugung gewesen, dass sie dort alleine waren und ihnen nie einer gefolgt sei. Totes Pferd, welcher sichtlich misstrauisch war, wollte die Dunkelelfe fesseln. Diese ließ dies auch zu und nachdem sie Totes Pferd wieder weg gedreht hatte, tippte sie ihm auf die Schulter und gab ihm sein Seil wieder. Daraufhin war Totes Pferd noch mehr verwirrt und entwaffnete die Dunkelelfe. Nashazar wiederum meinte jedoch die Dunkelelfe verteidigen zu müssen und fragte den Zwerg warum man so Feindselig auf eben diese reagierte. Daraufhin antwortete der Zwerg sehr ausführlich, dass Dunkelelfen zusammen mit der Eishexe Dörfer und Städte in der Nähe überfallen hatten. Die Dunkelelfe schien von diesen Nachrichten jedoch genauso überrascht wie der Rest der Gruppe und nachdem man sichergestellt hatte, dass die Gruppe und die Dunkelelfe ja keine Probleme verursachen werden, betraten alle zusammen den Tempel und setzten sich an eine große Tafel, an der Grumpf schon auf den Rest der Gruppe wartete. Auch die Schneekatze, welche Thoringal aufgelesen hatte folgte ihnen und rollte sich in der Nähe eines Feuers ein. Anscheinend hatte Grumpf nicht so lange im Kalten stehen wollen und war schon mal vorgegangen und hatte schon die ersten Humpen getrunken. In der gemütlichen Runde, welche sich dann entwickelte, erfuhr die Gruppe wo sie sich überhaupt befanden. Anscheinend hatte sie das Portal des Magiers irgendwo im Eiswindtal ausgespuckt. Besonders überraschend für Nashazar und Nanay war jedoch, dass nur noch Loth-Gläubige Magie wirken konnten. Nashazar, der dies irgendwie nicht recht glauben wollte versuchte daraufhin ein paar seiner magischen Tricks. Vergeblich. Anscheinend sprachen die Zwerge die Wahrheit. Als Grumpf dies aufschnappte, packte er Blm wiederum sofort am Kragen und meinte nur: „ Nun bist du nicht mehr so mutig oder? So ohne deine magischen Fähigkeiten?“ und grinste dabei. Blm, welcher sich dies nicht gefallen lassen wollte, fing an den Ork wild zu beleidigen. Doch anstatt, dass sich das Ziel seiner Hasstirade wie sonst vor Schmerzen windete, lachte der Ork nur auf und setzte Blm wieder zurück auf seinen Platz. Sie bekamen noch viele weiter Informationen über die derzeitige Lage von Faerun. Diese war jedoch alles andere als Rosig. Als der Zwerg auf Thoringals Axt zu sprechen kommt, merkt der erst welche Gruppe gerade in den Tempel gekommen war. Die Abenteuer der Gruppe auf den Moonshae Inseln hatten sich mittlerweile in den hundert Jahren, in denen sie in dieser komischen Flasche gefangen gewesen waren herumgesprochen und zu einer Heldengeschichte entwickelt. Dabei stellte sich heraus, dass Thoringal damals nicht irgendeine Axt erstanden hatte, sondern die Axt der zwergischen Lords war. Ein Artefakt welches schon viele zwergische Helden geführt hatten. Thoringal, der immer noch nicht alles über diese Axt wusste war sofort Feuer und Flamme als er diese Information erhielt. Noch begeisterter war er als er erfuhr, dass es in diesem Tempel Bücher über diese Axt gab. Sofort wollte er diese Bücher lesen und der Zwerg schickte jemanden los um diese Bücher zu holen. Als er wiederkam wurde vor Thoringal ein Wälzer gelegt, welcher jeden Besitzer dieser Waffe auflistete und seine Taten bis ins kleinste Detail beschrieb. Thorignal hatte nun also eine Aufgabe für die nächsten Tage. Die Gruppe beschloss daraufhin sich die nächsten Tage hier im Tempel aufzuhalten und eine kleine Verschnaufpause einzulegen. Jeder beschloss daraufhin seine Zeit anders zu nutzen. Totes Pferd wollte eine Hellebarde schmieden, die Dunkelelfe, welche sich mittlerweile als Tirass vorgestellt hatte, unterrichtete Nashazar in der Fähigkeit Leuten etwas abzunehmen ohne das sie es bemerkten. Und so vergingen die Tage, welche wahrscheinlich die letzten ruhigen Tage vor dem Sturm waren.

Beregoster Nächte sind lang (The Legacy of The Grey Guardians)

Beregoster Nächte sind lang (The Legacy of The Grey Guardians)

Nachdem viele der Abenteurer eine Weile getrennte Wege gingen und die unglückselige Camilla beerdigt wurde, hatten sich die Abenteurer neu gruppiert. Während der Halbork Gerlak lukrativere Abenteuer suchte, gesellte sich Thredi, eine orkische Palaldina aus Greenest zu Cipher, dem singenden Paladin, Anakis, Tiefling und Druidin in Ausbildung, Maevina, der geheimnisvollen Dunkelelfin und Ander, dem verschlossenen Magier zu. Nachdem die Gruppe Leosin dem Mönch, Quirin, den fahrenden Händler und den rätselhaften, verwirrten alten Mann mit seinem Buch nach Beregost begleitet hatten, kundschafteten sie Beregost aus.

Für zwei der Abenteurer war dies der Ort, wo ihr Abenteuer begann für Thredi war es eine Rückkehr, da sie hier lange gelebt hatte, doch niemand fand den vertrauten Ort vor. Beregost hatte sich in einen Hort gieriger Schatzsucher verwandelt, nachdem ein Goliath einen Golem aus Adamantit gefunden hatte und Quirin sah die perfekte Gelegenheit für extrem lukrative Geschäfte. Alles, was irgendwie hilfreich zum Ausgraben von Schätzen gebraucht werden konnte brachte extrem gutes Geld und Quirin ging so weit, sogar die Räder seines Wagens zu verkaufen, oder besser zu tauschen. Während Anakis, Cipher und Maevina in einer Taverne einkehrten, blieb Ander noch bei dem Händler und wurde extrem Neugierig, als er bei Quirin Waren, alt und nun neu hinzugekommen, sah die einer ganz anderen Güteklasse entsprangen und geriet in einen Bieterwettstreit um einen geheimnisvollen Beutel, aus dem man offensichtlich, wie bei einer publikumswirksamen Demonstration gezeigt, Bären hervor zaubern konnte. Doch er kam nicht gegen den Meistbietenden an. Thredi hatte mit ihren Geschäften mehr Glück, sie konnte beim lokalen Schmied, einem Feuerriesen, ihre Hilfe gegen die Seine tauschen und so ein besseres Schild und viel Klatsch und Tratsch bekommen. So erfuhr sie, das Baldurs Gate von Nekromanten überflutet wird und einer ganz besonders durch „Leichenkunstwerke“ auf fiel, in den Bergen viele „Monster“ gesichtet wurden, und das in der Stadt jede Menge sogenannter roter Magier unter gekommen waren, die dem Finder des Golems und seinen Abenteurerfreunden, die sogar später kurz die Schmiede auf der Suche nach Adamantium besuchten, sehr Misstrauisch und Feindselig gegenüber standen.

Viele dieser Magier befanden sich auch in der Taverne „Zum brennenden Magier“, wo Cipher mittlerweile ein kleines Konzert gab und dieser sich dabei auch offen über die roten Magier lustig machte. Maevina freute sich über das abgelenkte Publikum und machte wohl ein gutes Geschäft, wie auch immer es gestaltet war. Erstaunlich spät wurde es den Magiern zu viel, doch sie hatten ihre Rechnung ohne den Wirt und dessen verzauberte Tabletts gemacht, denn als sie von Maevina erleichtert nach Aufforderung nicht einmal zahlen konnten, wurden sie von den frei schwebenden Tabletts nach draußen geprügelt.

Der Abend wurde spät und die Gruppe erkundigte sich nach Unterkunftsmöglichkeiten, allerdings gab es nur noch Zimmer in einer der exklusivsten Herbergen, der „spiegelnden Seele“. Während sich fast alle im Schankraum trafen, gönnten sich nur Cipher, Anakis, Ander und Thredi ein geteiltes Zimmer, Maevina suchte Obdach bei ihrer Gilde und andere ähnliche Schafmöglichkeiten. Einer jedoch nicht. Der alte Mann brach entgegen anraten von Cipher und anderen heimlich zur Kerzenburg auf, während Cipher durch einen weiteren Auftritt in der Lokalität den Preis für die Übernachtung drücken konnte. Diesmal freute sich jedoch ein Halbling über das abegelenkte Publikum und bestahl sogar Anakis, bis Ander ihm auf die Schliche kam und ihn stellte. Er gab Anakis die gestohlenen Güter zurück und Thredi ging mit ihm gemeinsam zum Wirt um die weiteren Güter ihren Besitzern zukommen zu lassen und ihm den Dieb zu übergeben. Der Wirt war äusserst Dankbar und erlies den Vieren den vollen Preis und kümmerte sich um den Rest. Einer der Gäste ging jedoch leer aus, ein Rotmagier, der aber statt mit Wut mit einem wissenden Grinsen zu Ander schaute. Das machte Cipher aufmerksam, der den Seelenstab des Magiers erblickte und versuchte, die andere Klerikerin der Gruppe dazu zu bewegen, das näher zu Untersuchen. Die zeigte ihm jedoch die kalte Schulter, hatte der Magier sich doch nicht wirklich etwas zu Schulden kommen lassen. Wenn überhaupt, so war er an diesem Abend eher Opfer. Da der Magier ausserdem ein Tiefling war, wandte sich Cipher nun aufgeregt an die Junge Anakis und verbat ihr, mit diesem zu flirten. Anakis war erst einmal total verwirrt, seit wann benahm sich Cipher als wäre er ihr Vater? Ausserdem hatte sie überhaupt nicht auf den Magier geachtet, bis ihn Cipher auf ihn Aufmerksam machte. Sie hatte sich nach dem Diebstahl in ein Gespräch der Tischnachbarn vertieft, die von einer Rätselhaften Kräuterhexe berichteten, die für morbide Tauschgeschäfte bekannt war und derzeit wohl besonders nach Satyrhörnern ausschau hielt. Es war aber auch nicht wirklich wichtig, denn der Magier zog sich kurz nach dem Vorfall auf sein Zimmer zurück und auch das Quartett war Müde genug, um sich nun endgültig für die Nacht zurück zu ziehen. Der Name der Lokalität war dabei Programm, ein jeder fand in seiner Ecke eine Ausstattung nach der eigenen Persönlichkeit vor. Von Thredis kargem Lebensstil über Ciphers Oppulenz hin zu Anakais Naturoase. Auch Anders Viertel bot konventionelle Annehmlichkeiten, und so setzte er sich erst einmal hin um den heimlich einbehaltenen Geldbeutel des Rotmagiers zu begutachten, während sich alle anderen bereits hin gelegt hatten.

Kaum jedoch hatte er die Inhalte des Beutels auf den Tisch geschüttet und sich an fünf Goldmünzen erfreut entwickelten drei davon Beine und stürmten auf ihn ein. Aufgeschreckt von seinen Schreien rannten die anderen drei in seine Ecke und beobachteten, wie sich eine der Münzen in seinen Brustkorb grub während er mit Schockzaubern um sich warf. Cipher fackelte nicht lange und schickte eine Schockwelle in Richtung des Ereignisses, das die seltsamen Wesen ein für alle mal erledigte. Zusammen mit den Möbeln und Ander, der scheinbar mit den Resten eines Stuhlbeinas an der Schulter an die Wand genagelt zu sein schien. Nachdem Thredi ihn befreit und verarztet hatte, bot sie ihm an, in ihrer, allerdings wenig einladenden Ecke zu übernachten, aber Ander war viel zu wütend auf Cipher, um das Angebot überhaupt in Betracht zu ziehen. Kaum hatte Cipher den Mund auf gemacht um nach der Herkunft der glänzenden Schrecken zu fragen beschimpfte er ihn aufs übelste für seine Überreaktion, die er ausbaden durfte. Alle zogen sich wieder zurück, doch Anakis war nun viel zu aufgeregt, um wieder schlafen zu gehen, und setzte sich ins Zentrum ihrer Oase, einer wunderschönen Wiese, um zu meditieren – doch noch bevor sie die Welt um sich herum komplett vergessen konnte tauchte aus dem Nichts ein runenbedeckter Bogen vor ihr auf aus dem niemand anderes als der Rotmagier mit dem Seelenstab schritt. Mit seinem, seltsam leerem, Blick aus Irislosen Augen bemerkte er die Druidin nicht einmal und schritt zielsicher auf Anders Ecke des Raumes zu. Erschrocken versuchte die Tieflingsdame die anderen herbei zu rufen, brachte aber nur einen unartikulierten Schrei zu stande, was die Aufmerksamkeit des ungebetenen Gastes auf sich lenkte – oder besser die seines Stabes, aus dem sich geisterhafte Erscheinungen lösten, auf Anakis zuflogen und sie kurz mit den durchsichtigen Fingern an den Lippen anzischten, worauf Anakis besinnungslos in sich zusammenbrach. Thredi und Ander stürmten sofort herbei, doch Angriffe auf den alten Mann blieben auf den ersten Blick völlig Ergebnislos bis sie erschrocken feststellten, dass sie Wirkung zeigten, aber an der bewusstlosen Anakis. Thredi änderte ihre Taktik und griff den alten Mann mit einer harmloseren, aber effektiven Technik an und Ander konzentrierte seine Angriffe nun auf den Stab, was auch immer aber den alten Mann gesteuert hatte, übernahm nun die Führung von Anakis Körper und lies den des alten Tieflings fallen. Cipher indes versuchte nach der Undankbarkeit über seine letzte Aktion Anakis ersten Schrei erst einmal zu ignorieren, konnte aber den nun deutlichen Kampfeslärm nicht ignorieren. Zu Dritt gegen den Stab konnten sie diesen nun tatsächlich bezwingen, ohne Anakis allzu sehr zu schaden und Ander hatte darüber hinaus die Gelegenheit genutzt, mit dem roten Magier kurzen Prozess zu machen, was nach den Wirren des Kampfes nicht sehr positiv von den andern Beiden aufgenommen wurde.

Anakis wurde in ihr Bett gelegt, und die Leiche durchsucht, die mehrere magische Gegenstände bei sich trug, zwei Ringe, ein Medaillon, ausserdem eine Karte und ein meisterhaft gearbeiteter, aber nicht magischer Dolch. Dann brachte Cipher die Leiche zum Tempel von Lathander in Beregost und erklärte die Situation es ging. Es war eine lange Nacht und so war es dann auch schon spät, als die Gruppe sich zum Frühstück begab. Auch die Dunkelelfe hatte eine spannende Nacht, doch das ist eine andere Geschichte für einen anderen Tag.

Questreihe der Legacy of the Grey Guardians in Beregost: Der gesuchte Herr Elhorn (1)

650 EP pro Character

Der Weg nach Tiefwasser (Force of Destiny)

Der Weg nach Tiefwasser (Force of Destiny)

Am Tag nach dem Turnier Frühstückte die Gruppe in der Taverne zum fliegenden Fisch in Baldur’s Gate. Die nicht anwesenden, der Paladin, der Sorcerer und der Barde, ruhten sich noch aus und erholten sich von dem gestrigen Turnier. Roo`th, Khar und Griewer frühstücken ausgiebig.

Roo´th bestellte sich sogar trotz Kater vom gestrigen Abend ein ganzes Schwein und verschlang es förmlich. Die Gruppe erinnerte sich an den Hinweis auf Verfolger, die ihnen auf den Fersen waren. Den Hinweis hatten sie von Brag erhalten. Sie überlegten was nun zu tun war und waren sich einig, das schnell gehandelt werden muss. Um endlich mehr Licht ins Dunkel zu bringen beschloss die Gruppe nach Luskan zu reisen und begab sich dazu auf den Markt um sich nach einer Transport Möglichkeit umzusehen. Sie stießen auf eine Karawane deren Ziel ebenfalls Luskan war und die über Tiefwasser und Niewinter reisen würden. Nach reiflicher Überlegung und gewitzten Verhandlungen mit dem Halbling, der die Karawane anführte, schlossen sie einen Vertrag über 7 Silber pro Tag ab. Der beinhaltet die Reise mit der Karawane aber auch den Schutz gegen mögliche Überfälle und sonstiger Gefahren auf dem Weg. Da sich die Karawane schon im Aufbruch befand, ging die Reise auch schon kurz darauf los. Was Anfangs nach einer Gemütlichen und ruhigen Reise aussah, änderte sich am zweiten Tag. Ungefähr gegen Mittag führte der Weg die Karawane an einem Stück Wald vorbei. In der Gruppe machte sich ein mulmiges Gefühl breit, das sich schon bald bestätigen sollte.

Ein Krachen durchbrach die friedliche Stille des Waldes. Ein Baum fiel in Richtung Karawane und knallt auf den mittleren Wagen. R’ooth der dem Baum nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte, wurde voll von ihm erwischt und zu Boden gerissen. Sie gerieten in einen Hinterhalt von Banditen. Auf den ersten Blick mussten es mindestens ein Dutzend sein. Einem Adrenalinrausch gleich stürzten sie sich aus dem Wald auf die Karawane. In der ferne konnte man drei Bogenschützen erkennen, die sieben Banditen mit Pfeil und Bogen unterstützten die immer näher kamen. Zwischen all der Meute stachen 3 Männer besonders hervor. Einer davon in dünne Roben gehüllt, augenscheinlich ein Magier. Der zweite in schwerer Kette und der dritte in Lederrüstung. Da er alle um ihn herum dirrigierte und immer wieder Befehle brüllte, schien er wohl der Anführer zu sein.

Griewer der Barde reagierte umgehend und versetzte den Magier in einen tiefen Schlaf. Khar sprach inzwischen den Zauber „sengender Strahl“ in Richtung des Anführers. Ehe dieser jedoch sein Ziel erreichte, ging der Mann in Kette dazwischen und konterte den Zauber. Der Ork R’ooth hatte sich wieder gefangen, stand auf, legte sein Schild an und schwang seine Axt. Zwischendurch hagelte es immer wieder Pfeile der Bogenschützen wovon die meisten zwar daneben gingen oder abgewehrt werden konnten aber einige Treffer hatten auch sie zu verzeichnen. Mittlerweile waren die sieben anstürmenden Banditen in Nahkampf Reichweite gekommen und stürzten sich auf die Gruppe. Ohne zu zögern griffen sie an und wenn sie nicht mit ihren Schwertern trafen, dann bissen sie nach ihnen und setzte der Gruppe so ganz schön zu.

Im Kampf merkte R’ooth nach einigen Hieben, das seine Axt keinen Schaden verursacht egal wie hart er zu schlug. Also ließ er Schild und Axt fallen und griff wieder zu seinem Riesenhaften Schwert. Mit aller Kraft schlug er nach jenem Gegner der immer noch vor ihm stand, konnte ihn aber nicht treffen. Egal wie oft er zum Schlag ausholte, er musste zusehen wie der Bandit ihm immer wieder ausweicht und zum Gegenschlag ausholte oder ihn biss.

Währenddessen wurde Khar durch einen Zauber vom Kettenträger gelähmt und musste zusehen wie der Mann in Lederrüstung ihm die Tasche entriss und darin nach etwas suchte. Griewer heilte in der Zwischenzeit den stark angeschlagenen Ork zweimal mit dem heiligen Wort und konnte danach endlich sehen wie der Ork wieder zu Kräften kam und seinen Gegner endlich niederstreckte.

Als sich Khar kurz darauf aus der Lähmung befreien konnte zögerte er nicht lange und tötete den Boss mit Hilfe des sengenden Strahls.

Nun ergriffen auch die restlichen Banditen die Flucht und der Angriff war überstanden. Khar und Griewer blickten um sich und begutachteten das Schlachtfeld, als sie sahen wie R’ooth wie von sinnen auf dem Leichnam vor ihm einschlug. Immer wieder knallt das Schwert auf den Körper und deformierte ihn immer mehr. Danach packte der Ork die Leiche an der Wirbelsäule, hob sie in die Luft und riss sie entzwei. Das Blut ergoss sich über den Körper des Orks und die anderen beiden wendeten sich verstört und angeekelt von ihm ab. Khar kommentierte die Situation nur mit einem „Orks…!“. Sie durchsuchten die Leichen und konnten 3 Dolche, 3 Kurzschwerter und einen Rapier.

Außerdem fanden sie eine beschlagene Lederrüstung und einen Brief bei ihrem Anführer. In dem Schreiben standen klare Anweisungen die Robe und die Armschienen zu beschaffen, die unsere Gruppe bei sich trug.

Nun war die Karawane gezwungen zu rasten. Sie hatten 2 Männer verloren und einer war schwer verwundet. Außerdem war einer ihren Wagen zerstört und musste repariert werden soweit dies möglich ist. Als es dunkel wurde machten sie ein Lagerfeuer und ruhten sich aus. Kahr nahm sich eines seiner Bücher und Griewer spielte dazu ein wenig Musik. Kurz darauf gesellte sich auch R’ooth dazu. Aus dem Blut das sich über ihm ergoss, hatte er sich so etwas wie Kriegsbemalung zugelegt. Auch jetzt atmete er noch schwer.

Die Sonne war verschwunden und man konnte die Sterne immer deutlicher erkennen. Es war wieder still im Wald und das einzige was man deutlich hörte waren gewohnte Geräusche der Tiere und die Musik von Griewer.

Schon bald würden sie ihre Reise fortsetzen…

795xp

Der Wettstreit um die Überreste eines Golems (Legacy of the Past)

Der Wettstreit um die Überreste eines Golems (Legacy of the Past)

Das Jahr 1489.

Faerûn hat sich verändert.

Durch einen Effekt *Der Verdunkelung* liegt die Welt in einer Dämmerung.

Der Himmel flackert in Farben, die den Tag darstellen sollen. In der Nacht verblassen die Farben. Eine Folge der Zauberplage.

Mystra ist tot.

Lolth ist nun die Mutter aller Magie.

Dunkelelfen haben sich aus dem Unterreich erhoben und wandeln offen in der Ewigen Dämmerung.

Baldur’s Tor liegt in Ruinen und wird von *Der Kirche des Bhaal* regiert.

Tiefwasser steht unter stetigen Angriffen von Dunkelelfen und Stoßtruppen der *Hallen des Unterbergs *.

Das Terrain zwischen Niewinter und Tiefwasser ist am Rande eines Bürgerkriegs.

Die Stadt Iriaebor ist unter Kontrolle schlechter Kreaturen, die dem *Alten Elementen Auge* folgen.

Thay ist ein Albtraumland von unzähligen Untoten, die von Roten Magiern beherrscht werden.

Die Schattenhaften Magier aus Netheril sammeln ihre Kraft im Norden.

Altes Böses rührt sich im Süden, wo Monster herrschen.

Im Westen, über dem See, gibt ein Kontinent, welcher einst Teil einer anderen Welt war, ein Zeichen des Ruhms.

Und Elminster ist tot, getötet von den Händen der Zhentarim.

Es ist eine trostlose Zeit.

Gibt es überhaupt noch Hoffnung für Faerûn?

Zweifellos ist jetzt Zeit für Helden!

Sein Mentor Goa kam zu Ihm und erzählte ihm von dem Fund eines Überrestest eines Golems unweit des Dorfes Beregost und erinnerte Ihn an seine Bitte, falls dieser Golem oder Teile davon gefunden werden würden, diese zusammenzusetzen oder zu zerstören. Eile war geboten, Goa stellte Ihm, Nailo einen Zwergen vor, einen Zwerg…warum…. dieser sollte versuchen den Golem wieder in Gang zu bringen… zum Glück hatte aber auch Srisira eingewilligt die kleine Gruppe zu begleiten.  So standen sie auch bald vor dem Inn… „Zum brennenden Magier“ in Beregost. Unterwegs hatte Nailo einige Steckbriefe eingesammelt auf denen Kopfgelder ausgesetzt waren, diese Sachen trafen mehr seinen Geschmack, als Teile von einen Golem aufzuspüren. Von den Erzählungen her gab es viele Geschichten die Nailo von Goa mitbekommen hatte, auch das was er erleben würde, falls er durch die Tür treten würde und er sollte Recht behalten. Als Erster betrat sein Begleiter der Zwerg Thorin gefolgt von Srisira und Ihm die Schwelle des Inns. Drinen war einiges los zu dieser Uhrzeit, immerhin würde es nicht mehr lange dauern bis die letzten Strahlen von Sune, von den höchsten Giebeln von Beregost verschunden sein würden. Es würde eine laue Nacht im Ende des Elesias werden.

Einige Informationen hatte Nailo bekommen und es war nicht schwer dem Finder dieser Teile in dem Inn ausfindig zu machen. Dieser Goliath, war kaum zu übersehen, die Beschreibung der Rüstung hätte es auch getan, denn es saßen hier an der Theke eigentlich nur Robenträger bis auf eine Person, die die anderen hier überragte. Leider hatte sich Thorin nicht genug Zeit genommen, sich die Gäste genauer anzusehen, darum waren Ihm auch die roten Roben nicht aufgefallen und  dessen Symbol sie trugen. Schnell verständigte Nailo sich telepathisch mit Ihm und warnte ihn vor den Sitznachbarn. Der Zwerg hatte sich zwischen den Sitzen vobeigedrängelt und erzeugte Aufmerksamkeit bei dem Goliath. Er schaut den „Kleinen“ an und dieser machte Ihm ein Angebot, was den Fundort des Golems anging. Vor Tagen hatte er in den Hügeln, unweit von Beregost die Überreste eines riesigen Golems gefunden und nun interessierten sich sehr viele Leute für seinen Fund. Letztendlich willigte er dem Zwerg ein und sie gingen vor die Tür. Nailo und Srisira stellten sich draussen angekommen den Goliath vor. Ein Deal wurde vereinbart und schon ploppten die Korken 2er Flaschen und deren Inhalt rann den Kehlen von dem Goliath und dem Zwerg hinunter. Knapp aber entscheidend grinste ihn der Zwerg an, der den Deal gewonnen hatte. Also brachen Sie noch am selbigen Abend auf.

Doch sie waren nicht alleine, wie Nailo feststellte. Srisira hatte Ihre Katze zurückgelassen die die Fährte von einer Dunkelelfin aufgenommen hatte, die sich ebenfalls in der Taverne sich aufgehalten hatte und ein Betrunkener folgte der Gruppe. Nailo folgte der Gruppe mit sehr großem Abstand und so entdeckte er, beim Überqueren eines eingetrockneten Flusslaufes mehre Fussspuren die nicht zu denen passte, die vor ihm gehen sollten.  Sie waren frisch und machten ihn stutzig. Herunterfallende Steine des Flusses machten ihn auf eine Bewegung weiter oberhalb des Weges aufmerksam. Er folgte ihr ein paar Schritte, markierte sein Ziel, legte ein Pfeil in seinen Bogen und schoss. Dann hörte er nur noch einen erstickenden Schrei und wie ein tödlich Getroffener, in einer roten Robe, dem Lauf heruntergefallen kam. Er nahm dem Thay einen Dolch, ein wenig Kleingeld und die Armbrust ab, die dieser geschultert hatte. Dann setzt Nailo den anderen nach.

Die anderen waren inzwischen schon weiter vorangekommen, auch wenn der Goliath schwer schwankte und alles andere war als schnell. Nailo teilte den anderen geistig mit, das sie verfolgt wurden. Die Gruppe versteckte sich. Srisira sah wie dilettantisch sich der Goliath verstecken wollte und nachdem er auch noch einen kleinen Baum aus dem Boden riss nur um einen kleinen Teil von sich zu verbergen, mumelte sie leise was in sich hinein und der Große war verschwunden. Danach versteckte Sie und Ihre Katze sich, ebenso versuchte es der Zwerg. Doch leider war Doch noch ehe Nailo zur Gruppe aufschliessen konnte, knirschte die Erde und aus dem Boden schossen riesige Felsen nach oben und sperrten die „Versteckten“ wie in einen Käfig ein. Der Betrunkene hatte es gerade so geschafft und sprach den für ihn sichtbaren Zwergen an.

Unterdessen sah Nailo keinen anderen Ausweg um den Flußlauf nach oben zu klettern, sich hinzusetzen und die Gruppe zu beobachten. Er war nicht alleine. Plötzlich bekam er einen Stoß in seine Rippen. „Loth sei mit Euch.“  „Falls Ihr die beiden Verfolger sucht, die werden später nachkommen. “ Der Dunkelelf der neben Nailo saß brachte es gleich auf den Punkt. „Ihr seid an den Überresten des Golem interessiert?“ „Nun ich mach euch ein unschlagbares Angebot ich überlasse euch 2 Teile von dem Golem und wir bauen die restlichen Teile ab.“ Nach einem kurzem, aber informativen Gespräch willigte Nailo ein unterdessen hatten die anderen gemerkt das sie einer Illusion gegenüberstanden. Sie überwanden Ihren Geist und somit den steinernen Ring. Der Betrunkene wurde schnell außer Gefecht gesetzt, von Nailo geknebelt und gefesselt und an den Weg gesetzt.

Das Skizzenbuch und die Spitzhake gezückt machten sich Azdhakar der Goliat und Thorin der Zwerg an die Arbeit und bauten den Kopf des Wesens ab. Dabei wurde der Zwerg beim Kopf fündig und barg einen riesigen faustgroßen Rubin. Unweit von Ihnen konnte mann die Sklaven der Nachtelfen, die Duergar und die Svirfneblis hören, wie sie ebenfalls Teile des Golems abbauten. Nailo und Srisira hielten die Augen offen und beobachteten die Aktivitäten des anderen größeren Lagers. Nachdem Sune ihre ersten Strahlen dem Hügel zukommen ließ, war die kleine Gruppe fertig und so schleppte die kleine Gruppe einen Haufen von Steinen den Hang hinab. Thorin hatte schon herausgefunden das die Legierung durchaus kostbar war, er hatte Spuren von Adamantium gefunden. Es vergingen noch Stunden, das andere Lager war aufgegeben worden, bis die Gruppe endlich in der Schmiede ihr verhütetes Adamantium in den Händen hielten. Nach einem weiteren Mal, mit weniger Gewinn, begaben Sie sich zu der Taverne und ruhten sich aus. Der Fund machte die Runde und es brach Goldgräberstimmung in Beregost aus.

General sein oder nicht sein? (Cult of the Damned)

General sein oder nicht sein? (Cult of the Damned)

Am Abend des 27. Eleasis suchte ich mir eine ruhige Ecke ein wenig außerhalb von Jurax Lager und betete dort zu Eldath.
Dazu tröpfelte ich ein wenig Wasser aus meinem Wasserschlauch auf die Erde und danke dafür, dass das Wasser leben bringt, die Pflanzen wachsen und die Saat gedeihen lässt. Mein Gebet wurde erhört und zugleich gewährte mir Eldath meinen Wunsch, so das ich meine Zauber auffrischen konnte.

Zurück im Lager angekommen schnitze Bran wieder an seinem Wanderstab, Jurax und Calzifer warfen sich wieder einmal ein paar Wortfetzen an den Kopf und Amara kümmerte sich um Terax. Da die Sonne mittlerweile untergegangen war, kümmerte ich mich darum dass das Lagerfeuer nicht erlosch.

Das Licht der Sterne und des Mondes wurde immer wieder von herüberziehenden Wolken unterbrochen. Allerdings war die Sicht dennoch ausreichend, so das ich stehend die Bogenbrücke und das dahinter liegende erhellte Dorf sehen konnte. Nach nicht all zu langer Zeit begannen wir uns alle auf die Nacht vorzubereiten. Amara, Jurax und Bran wollten jeweils eine Wacht übernehmen, Calzifer und ich meinten nur, wenn irgendwas ist, wir müssten geweckt werden wenn etwas passieren sollte.

28. Eleasis

Die Nacht verlief anscheint ruhig. Zumindest konnte ich durchschlafen und am nächsten Morgen beim Frühstück wurde nichts erzählt, was auf eine Störung der Nacht hindeuten lies. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, sammelten wir unsere sieben Sachen zusammen und gingen in Richtung der Brücke.

Der Fluss war breit und dementsprechend die Brücke lang. Anfangs hielt ich es für ein Trugbild, aber die Brücke bestand tatsächlich aus vielen Bögen. Wobei der Bogen in der Mitte der größte und höchste war. Wahrscheinlich für die Schiffe, die hier den Fluss auf und ab fuhren. Es kam mir fast so vor, als ob ich über eine sehr hüglige Straße gehen würde. Hoch, runter, hoch, runter und dann kam schon wieder der nächste Bogen. Nach guten
300 – 350 Metern hatten wir den Fluss überquert und standen auf der anderen Seite.

Das Dorf war zwar noch ein wenig von uns entfernt, aber wie zu erkennen war, hatte es keine wirkliche Befestigung. Ein paar einfache Türme und ein kleiner Graben reichten anscheint aus. Jurax drehte sich zu Miyu um, hielt sein Generalsabzeichen hoch und fragte ob er es abnehmen dürfe. Die junge Königin wirkte ein wenig verwirrt, nickte nur und stimmte somit zu. Als auch Amara ihr Amulett abgenommen hatte, blickten wir alle Calzifer erwartungsvoll an. Es bedurfte ein wenig Überredungskunst damit auch Calzifer einsah, das es nicht sinnvoll ist, nun als General gekennzeichnet durch das Dorf zu marschieren, während wir auf der Suche von den Dieben sind, die die Händler in der Königsstadt erwähnten.

Ich stieg von Nym ab und sagte der Gruppe, wenn wir uns verlieren, wir treffen uns am Marktplatz wieder. Verwandelte mich in einen Schreckenswolf und verließ die Gruppe zur linken Hand und steuerte, nachdem ich ein wenig über das Feld lief, auf den Graben zu. Nachdem ich den Wachturm zur linken und den anderen zu meiner Rechten beobachtet hatte und mir sicher war, das mich keiner entdeckt hatte, schlich ich mich durch den Graben. Angekommen im Dorf suchte ich mir einen Weg durch die Gassen zum Marktplatz und kam an einer Taverne an. Die Taverne lag direkt an einem großen Platz.

Da von dem Rest der Gruppe niemand zu sehen war, legte ich mich vor die Terrasse der Taverne und seufzte ein klein wenig vor mich hin. Niemand kam mir zu nahe oder entfernte sich groß von mir.

Die Sonne brannte regelrecht und ich ärgerte mich, das ich mir keinen schattigen Platz ausgesucht hatte. Einen kleinen Augenblick später hörte ich aus der Taverne ein klirren und mehrere männliche Stimmen die lachten und irgendwas von sich gaben. Allerdings konnte ich immer noch nicht diese komische Sprache verstehen, die hier alle sprechen. Genau in dem Moment erblickte ich am anderen Ende des Dorfplatzes den Rest der Gruppe.

Als ich wieder zu der Taverne hinter mir schaute, sah ich wie eine junge Schankmaid gerade die Tische abräumte. Sie wollte wieder in die Taverne gehen, wurde jedoch von einem Haufen von schlecht aussehenden, riechenden und sich benehmenden Saufbolden aufgehalten. Es waren insgesamt 9 an der Zahl, die sich in einem Halbkreis um das Mädel stellten und ihr so den Weg in die Taverne versperrten. Alle trugen ein Kurz- bzw. teilweise ein Langschwert bei sich. Aber auch die sahen mehr als nur dürftig aus.

Von der Stimmlage her waren es genau die gleichen, die auch vor wenigen Augenblicken in der Taverne gelacht haben. Irgendwas sagten oder fragten sie und das Mädchen wusste nicht genau, wohin sie treten sollte um den größtmöglichen Abstand zu halten. Plötzlich stolperte sie über ihren langen Rock und fiel einem der Männer in die Arme. Der lachte nur, sagte etwas und warf sie regelrecht in die Arme von einem anderen Mann. Das einzige was ihn von den anderen Männern unterschied, er war muskulöser. Er hielt das Mädchen und betatsche sie an den Beinen, Hintern, Bauch und überall da, wo seine Hände hinkamen.

Auch wenn ich die Sprache nicht konnte, so verstand ich, dass das Mädchen das nicht wollte. Also drängte ich mich durch die Männer hindurch und Biss minimal dem muskulösen Mann in den rechten Arm, so das er das Mädchen los lies und knurrte ihn wütend an.

Der Mann knurrte und brüllte irgendetwas, was ich nicht verstand. Die anderen Männer die mich nun umringt haben, griffen an ihre Schwerter und sahen ein wenig grimmig aus. Nochmals biss ich leicht zu, jedoch wollte der muskulöse Mann nicht loslassen. Ich brüllte den Mann an und das einzige was es bewirkte, er erschreckte sich kurz, fasste sich dann aber wieder. Nun erschallte ein tiefes und lautes brüllen hinter mir. Ein Schreckensbär stand direkt vor der Terrasse und bäumte sich auf. Bran und der Rest war also angekommen.

Dazu kam nun auch ein alter Mann mit einem Gehstock und langem weißen Bart. Er ging auf das junge Mädchen zu, fuchtelte mit dem Stock in der Gegend rum und mal wieder, ich verstand nichts. Können die ihr alle nicht ordentlich sprechen?, fragte ich mich. Plötzlich ging die elfische Späherin, die von allen nur Amara genannt wurde, an mir vorbei und redete ebenfalls die komische Sprache. Es ging anscheint hin und her. Mittlerweile war auch die Wirtin mit auf der Terrasse und schien ebenfalls mit in dem Gespräch verwickelt zu sein.

Da ich nicht wirklich verstand was hier vor sich ging und mir das alles zu bunt wurde, ebenfalls zogen die ganzen Männer nun ihre Schwerter und verengten den Kreis um mich ein wenig, verzauberte ich den muskulösen Mann in ein Eichhörnchen. Soll er sehen wo er bleibt, wenn er nicht hört und nicht mal ordentlich sprechen kann. Das Mädchen und alle um mich herum wirkten überrascht. Der alte Mann schloss das Mädchen in die Arme und schien sie beschützen zu wollen.

Wieder wurden ein paar Sätze gewechselt, die anscheint nur Amara verstand. Danach drehte Amara sich zu Calzifer um und fragte, ob er den Zauber aufheben könne. Calzifer zögerte ein wenig, gestand dann jedoch ein, das er den Zauber bannen kann. Nachdem das Eichhörnchen wieder ein Mann war, sagte Amara nur, Mianissa und Bran, kommt von der Terrasse runter. Wir wollen keinen Ärger machen. Missmutig legte ich mich vor das Mädchen und den alten Mann und als es den Anschein hatte, dass die zwei nicht mehr in Gefahr waren, verschwand ich in einer Seitengasse und verwandelte mich wieder in meine Hybridgestalt. Dann suchte ich mir einen Weg zurück zu der Taverne und gesellte mich als „schaulustige“ dazu.

Nach ein paar Minuten lösten sie sich die unfreiwillige Gesellschaft auf und Amara ging in die Taverne. Jurax, Calzifer und ich folgten ihr. Kurz nach uns kam Bran ebenfalls mit. Wir orderten etwas zu essen und trinken bzw. Jurax und Amra übersetzten. Das Mädchen, der alte Kauz und ein Junge gesellten sich zu uns und wir bekamen heraus, dass der alte Kauz der Onkel des Mädchens war und der Junge unter seiner Obhut stand. Ling hieß das Mädchen, der Junge Wang und beide arbeiteten in der Taverne. Schung, so der Name des alten Mannes, meinte am Ende des Gespräches noch, das wir bei ihm unterkommen könnten. Er muss sich immerhin revanchieren.
Als wir mit dem Essen und Trinken fertig waren, Ling und Wang wieder an die Arbeit gegangen sind und auch Schung die Taverne verlassen hatte, gesellten sich noch ein paar Männer zu uns an den Tisch. Sie fragten, ob wir die Männer des Generals verscheucht hätten und wenn ja, sollten wir es richtig machen. Sonst würden sie immer wieder kommen.

Während des Gesprächs mit den Männern, bei welchem Jurax und Amara wieder übersetzten, bekamen wir folgendes mit:

  • es gibt einen General der das Dorf vor übergriffen beschützt
  • für den Schutz verlangt er Schutzgeld
  • das Schutzgeld wird an jeden Monatsende eingetrieben
  • vor ca. 10 Jahren wurde der General von einer Standarte des Königs verscheucht und die Übergriffe der Räuber starteten kurz danach
  • als der Bürgermeister den General wieder engagierte, ließen die Überfälle nach
  • viele Bürger schienen zwar stramme Abgaben leisten zu müssen, kämen aber über den Winter
  • manche Bürger müssten deutlich höhere Abgaben leisten und können nur durch die Hilfe des Dorfes den Winter überstehen

Kurz nachdem das Gespräch mit den wenigen Dorfbewohnern begonnen hatte, sagte Bran nur Ich verfolge die Raufbolde und damit verschwand er auch. Nym, seinen Bären lies er zurück.

Als wir fertig waren, lud uns Schung direkt zu sich ein. Es war kein langer Weg zu Schungs Haus, nur schräg über den Dorfplatz.
Dort angekommen erfuhren wir, das Schung einmal so etwas wie ein Bildhauer gewesen war, Ling seine Nichte ist und Wang las er eines Tages auf der Straße auf. Wang möchte einmal ein großer Kampfkunstmeister werden und daraufhin überlegte ich laut, ob nicht in der Königsstadt ein Meister war. Jurax bestätigte dies und sah ein wenig nachdenklich dabei aus. Gleiches falls wurde uns erklärt, das seit ungefähr 3 Jahren jedes Frühjahr und jeden Herbst ein Bote nach Taitung gesandt worden ist, damit die dortige Garnison Wachpersonal schicken solle. Allerdings kam mehrere Wochen, nachdem der Bote losgeschickt worden ist, nur ein Händler mit einer Absage zurück. Zu gleich wurde mitgeteilt, dass die Boten alle in der Garnison bleiben wollten und ebenfalls nicht zurück kamen.

Das Gespräch zog sich hin und gegen späten Nachmittag meinte ich nur, ich werde mich um die Tiere des Dorfes kümmern. Ich ging zu der Taverne, bot der Wirtin 15 Goldstücke an und gab ihr zu verstehen, das ich Gulasch haben möchte. Sie brachte mir einen Topf mit Gulasch, der ungefähr 15 – 20 Liter beinhaltete.
Als ich mich auf den Weg zu der Terrasse machte, schnellte sie mir hinterher und wieder einmal keifte sie irgendwas, was ich nicht verstand. Können die hier nicht mal verständlich reden? brummte ich vor mich hin und ich ging weiter. An der Terrasse angekommen gab ich meinem Tigon, einer schon ausgestorbenen Rasse der Leoparden, den Auftrag niemanden an das Gulasch zu lassen.

Währenddessen ging ich in die Gassen, suchte mir mehrere Steine zusammen und formte sie per Magie zu Schüsseln. Die Schüsseln befüllte ich mit Gulasch und verteilte sie dann in dem ganzen Dorf, damit die Tiere etwas zu fressen haben.

Irgendwann stoß Bran zu mir, half mir bei der Essensausgabe und erklärte auch, was er im Wald gefunden habe. Er habe die Raufbolde verfolgt und kam zu einer verlassenen Ruinenstadt, weit draußen im Wald. Die Häuser waren nur behelfsmäßige Bauten, auch die Palisade war mehr als nur dürftig und die Wachtürme sollten schon fast von alleine einstürzen. Er schätze die Anzahl an Menschen auf 90. Eine große Höhle bzw. Fels grenzte direkt an die Ruinen an. Der vordere Teil war fast komplett mit Gestrüpp zu gewuchert, nur ein ca. 3 x 3 Meter großer Eingang war zu erkennen. Der hintere Teil war vom Wald selbst beansprucht worden. Ebenfalls war ein großer Teil der Bäume in der Stadt niedergeholzt worden und er konnte mehrere Tierkadaver sehen, ohne das zu erkennen war, dass die Tode hätten wirklich sein müssen.

Nachdem wir mit der Essensausgabe fertig waren, gingen wir zurück zu Schung und beratschlagten was wir machen werden. Griffen wir die Ruinen an, begutachteten wir die Ruinen oder warten wir auf den sogenannten General? Letzteres war unsere Entscheidung. Jurax fertigte mit Miyu noch zwei Briefe an. Einer gab er Wang mit den Worten Ein Händler bringt dich in die Königsstadt. Dort gibst du der Palastwache den Brief und diese wird dich zum Kampfmeister bringen. Er wird dich unter seine Fittiche nehmen. Der Zweite Brief ging an Ling und Jurax erklärte, das sie mit Miyu nach Taitung reiten würden um Soldaten aus der Garnison zu holen. Der Brief selbst war ein Befehl an die Garnison, dass das Dorf hier im Wechsel von jeweils 10 Soldaten beschützt werden sollte und das ein kleiner Außenposten errichtet wird.

29. Eleasis

Jurax flog mit Wang auf seiner Stahlschwinge davon und kehrte nach ca. 3 – 4 Stunden ohne den Jungen zurück. Amara half Ling und Miyu bei der Reisevorbereitung und verabschiede die Beiden dann auch. Bran und ich erkundeten das Dorf noch einmal, damit wir etwaige Schwachstellen oder Schutzgebiete für die Bürger finden konnten, sofern es zu einem Kampf kommen sollte.

Als wir alle wieder beisammen waren, holte Jurax ein Tisch mit mehreren Stühlen aus der Taverne und stellte sie auf den Dorfplatz. Die Wirtin kam fauchend auf ihn zu und ein kleines Wortgefecht entbrannte. Allerdings sah Jurax gelangweilt aus. Anscheint war die Wirtin nicht so wortgewandt wie Calzifer.

Gegen frühen Nachmittag kam der selbsternannte Generale mit ca. 50 Mann in das Dorf geritten. Nun kam auch der Bürgermeister und brachte eine Kiste mit dem Schutzgeld, die er sofort vor den General stellte. Amara und Jurax stellten jeweils einen Fuß auf die Kiste und forderten den General auf, sich als General auszuweisen. Immerhin muss jeder General des Kaisers, solange er sich im Kaiserreich Shu-Lung befindet, sich auch als General öffentlich ausweisen. Als dies auf mehrfacher Anfrage nicht geschah, machten sich die 50 Mann kampfbereit. Jurax teilte Bran zwar mit, er solle noch nichts machen, allerdings habe ich vorher von keiner Abmachung etwas mitbekommen.

Ich zauberte eine Dornenhecke, die gute 48m x 48m x 1,5m maß und der Truppe den Fluchtweg abschnitt. Die Truppe sah verwirrt und geschockt zu gleich aus, vor allem da Bran nun doch mehrere Männer in ein Steingefängnis einsperrte. Während ich langsam mit der Einstellung Ihr entkommt mir eh nicht, auf die Männer zu ging, verstärkte ich noch meine natürliche dicke Haut und stellte mich dann vor einen der jungen Raufbolde. Mit dem Kurzspeer und Schild auf dem Rücken, legte ich eine Hand auf die Brust des Burschen und sagte nur zu Amara, wenn die Burschen nicht ihre Waffen niederlegen, so stirbt ihr Freund hier.

Amara sprach irgendwas was in der Sprache, die ich nicht verstand und ich konnte sehen, wie ein zweites Steingefängnis wieder mehrere Männer umschloss. Der Raufbold, den ich gestern zu einem Eichhörnchen verwandelte, lief auf Amara zu und der General auf Jurax. Der Zwerg entwaffnete den General sogleich und warf ihn zu Boden, setzte sich dann so auf ihn, dass der General nur noch in den Sand prusten konnte. Die Elfe stellte sich dem „Eichhörnchen“ in den Weg und drohte ihm sogleich, wenn er nicht gehorche, so werde er wieder ein Eichhörnchen.

Da die Burschen vor mir nicht die Waffen niederlegten, entzog ich per Magie dem Jungen vor mir jegliches Wasser im Körper. Im wahrsten Sinne des Wortes mumifizierte ich ihn und lies nur die Bandagen weg. Seine Freunde sahen geschockt aus, als ein komplett ausgedörrter Mann zu Boden fiel und dann ging ich auf den Nächsten zu. Bran schleuderte einen Blitz in die Masse von Männern und grillte damit gleich 10 – 20 Personen.

Die paar letzten überlebenden versuchten zu fliehen, ebenfalls das Eichhörnchen. Ich schleuderte ihnen eine Salve an Energiezähnen hinterher. Bran zauberte eine Flammenwand, die er so formte, das sie einen Kreis um die noch fliehenden Männer bildete. Als die Flammen verschwanden, konnten wir sehen, alle von ihnen fanden den Flammentod.

Nun lebte nur noch der falsche General, den Jurax noch im Schwitzkasten hielt.

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