Und Lliira feiert trotzdem (The Legion of the Trusted)

Und Lliira feiert trotzdem (The Legion of the Trusted)Und Lliira feiert trotzdem (The Legion of the Trusted)

Noch bevor der „Feenoger“ den Boden berührte durchbohrte bereits einer seiner Wurfspeere das Bein von Desa. Welche gleich darauf unter Schmerzen windend und anscheinend zu keiner Bewegung im stande erst auf die Knie sank und dann vornüber in den Dreck viel um dort dann in ihrer wahren Gestalt wimmernd liegen zu bleiben.

Ein eindrucksvoller Kampfauftakt.

In einer fließenden Bewegung ging der Gegner, erstaunlich behende für seine Masse, in den Nahkampf mit Damil und Xhorgul über. Nach einem ordentlichen Schlagabtausch welcher ihm sichtlich Freude bereitete erhob er sich ohne Mühe in eine Position einige Meter über dem Kampfschauplatz um kurz darauf auch gleich völlig zu verschwinden.

Plötzlich erklang wie aus dem Nichts ein Hornstoß, Xhorgul war sofort klar das jetzt Eile geboten war der Gegner rief womöglich nach Verstärkung.

Kurz darauf erschien der Gegner an einer anderen Stelle und ging erneut in den Nahkampf um nach einem weiteren Schlagabtausch wieder zu verschwinden. Lyari bemerkte das der Kampf sich nicht zu ihren Gunsten entwickelte und entschied auch die letzten Ressourcen in den Kampf zu werfen in der Hoffnung so das Blatt noch wenden zu können. Ein Heiltrank nach dem Anderen musste aufgebraucht werden und auch eine kostbare Energieperle wurde eingesetzt doch leider ohne Erfolg.

Und dann doch geschah das unerwartet, einige gute Treffer kurz hintereinander brachten den Gegner arg in Bedrängnis und so gelang es Damil mit seinem Rapier einen Tiefen Stoß durch die Brust des Widersachers bis in sein Rückrat, noch immer sein überlegenes Grinsen auf den Lippen doch mit erstaunt aufgerissenen Augen blickte er Damil direkt ins Gesicht um nach einigen letzten unwillkürlichen Zuckungen rückwärts fallend von der schlanken Klinge zu gleiten.

Alle drei waren erschöpft, Desa´s zustand unverändert und doch ward immer noch Eile geboten, eventuell war bereits Verstärkung unterwegs. Xhorgul brachte fast seine gesamte Heilkunst auf um alle wieder so gut es ging auf die Beine zu bringen.Bei Desa schien es jedoch nicht zu gelingen und es lag der Verdacht nahe das sie vergiftet wurde. Das zu kurieren lag aber momentan ausserhalb der Möglichkeiten der Abenteuer. Der Feenoger sowie Desa und alle Habseligkeiten wurde auf die Pferde geladen und nach kurzer Debatte entschied man sich den doch weiteren und durch dichteren Wald führenden Weg nach Orkfels fortzusetzen. Durch die gefährlichste Gegend die es für Zwerge gibt, den Wald, wie Xhorgul immer wieder gerne darlegte.

Sie kamen gut voran.

Als sie langsam in die Nähe der Schlucht kamen entdeckte Lyari der immer mal wieder als Späher fungierte auf der anderen Seite der Schlucht einen weiteren „Feenoger“. Dieser schwebte in den Baumwipfeln und schien mit irgendwem dort im Kampf zu liegen. Lyari meinte das, daß Ablenkung genug sein musste und versuchte sich robbend an den Rand der Schlucht zu schleichen. Er hatte schon aus der Entfernung ausmachen können das die Brücke wieder zerstört worden war aber er wollte sich über den Zustand vergewissern.

Doch schien diese Kreatur über sehr stark ausgeprägte Sinne zu verfügen, denn schon das leiseste rascheln genügte und der Gegner drehte sich plötzlich um, trotzdem mitten im Kampf befindlich, und blickte Lyari mit einem (so schien es) wissenden Lächeln direkt an. Nach einem kurzen zaudern schien er zu dem Schluss gekommen zu sein, erst seinem derzeitigen Gegner auf seiner Seite der Schlucht den gar aus zu machen. Er wandte sich von Lyari, und dessen weiter hinten im Dickicht befindlichen Gefährten, ab.

Sei es Stolz oder Mut oder Kampfeslust oder was auch immer… in diesem Moment entschied Damil sich in den Kampf einzumischen. Nein..seine Ehre gebot ihm, dem unbekannten Gegner des „Feenogers“ beizustehen. Und so verließ mit einem zischen ohne weiter Vorankündigung ein Pfeil den Bogen Damils um sein Ziel nur knapp zu verfehlen. Dem Beispiel folgend setzte auch Xhorgul nun seine Schleuder ein, doch auch er verfehlte.

Der Gegner verschwand von einen Augenblick auf den nächsten.

Allen war klar was nun folgte.

Lyari wurde losgeschickt um nach einer besser zu verteidigenden Position zu suchen währen Damil und Xhorgul sich für den bevorstehenden Angriff stählten.

Er kam so unerwartet wie erwartet. Aus dem Nichts erschien der Gegner neben ihnen griff sofort heftig mit Speer und Axt an.

Der Ruf von Xhorgul drang an das Ohr von Lyari das der Kampf brannte und seine Hilfe benötigte wurde. Er hatte sich so weit entfernt das auch mit höchsten Tempo einen Moment brauchen würde um in den Kampf eingreifen zu können. Als er sich umdrehte um seinen Gefährten zu Hilfe zu eilen vernahm er aus der Richtung aus der sie gekommen waren schwere Schritte noch entfernt aber schnell näher kommend. Was nun, näherten sich weiter Feinde in ihrem Rücken? Er konnte keine Risiko eingehen und entschied sich, sich nicht auf dem Pfad dem Kampfschauplatz zu nähern, sondern sich durch die Büsche zu schlagen. Wieder wertvolle Zeit die verran.

Der Kampf zwischen Damil, Xhorgul und dem Feenoger war diesmal noch heftiger, allerdings auf beiden Seiten. Mit dem Mut und der Kraft der Verzweifelung und etwas Glück fügten die beiden Gefährten ihrem Gegner schwere Wunden zu. Auch schien er von seinem vorigen Kampf noch einige Verletzungen davon getragen zu haben. Doch auch er kämpfte gut. Unsichtbarkeit, Positionswechsel, Speere aus sicherer Entfernung genau wie bei der ersten Begegnung mit diesem Wesen. Und dann standen wieder alle drei beieinander und Xhorgul muss mit ansehen wie  Damil deutlich gezeichnet vom Kampf einen schweren Schlag mit der Axt erhielt welcher nur knapp seinen Kopf verfehlt und sich tief durch sein Schlüsselbein in Schulter und Brust gräbt. Besinnungslos sackt er zusammen, Xhorgul erkennt schnell, auch auf  Grund der sich schnell ausbreitenden Blutlache, das es auch für Heilungsmagie bald zu spät sein wird. Der Kampf muss schnell entschieden werden. Lyari der im gleichen Moment durchs Dickicht bricht und sofort erkennt wie es um Damil steht, entscheidet sich gegen seine eigene Sicherheit und läuft seinen letzten Heiltrank zückend direkt ins Kampfgetümel zu Füßen der beiden übriggebliebenen Streiter. Doch der Gegner erweist sich ein weiteres mal als äusserst aufmerksam. Er scheint den Zusammenhang von Lyari einer Phiole und dem am Boden liegenden Damil zu erkennen und entscheidet sich seinen bereits niedergestreckten Wiedersacher nicht noch einmal die Chance geben zu wollen am Kampf teilzunehmen.

Wie in Zeitlupe nimmt Lyari aus den Augenwinkeln war wie sich der Gegner von Xhorgul abwendet und zum Schlag ausholt, er stählt sich in Erwartung eines schweren Treffers doch er verfehlt ihn. Als seine Augen zum Einschlagpunkt der Axt folgen wird ihm mit schrecken bewusst das er ihn nicht verfehlt hat. Die Axt löst sich gerade mit einem schmatzen aus der Körper Damils. Der Hieb war mit solcher Wucht ausgeführt das man durch den offenen Brustkorb die darunter befindliche mittlerweile rote erde ausmachen kann. Und dann macht sich mit entsetzten und Wut die Erkenntnis in Lyari breit das keine Heiltrank das wieder würde heilen können.

Die Axt rauscht erneut ran und holt ihn mit einem bösen Treffer zurück in die harte und schnelle Realität des Kampfes. Nur seiner guten Rüstung hat er zu verdanken das ihm der letzte Treffer nicht den Arm abgetrennt hat.

Voller Wut stürzen sich nun die beiden verblieben Gefährten in den Kampf. Hoffend das die verbleibenden Kräfte ausreichend sind um aus dem Kampf doch noch als Sieger hervorzugehen.

Um ihre Leben kämpfend bemerken die beiden erst spät den in Kampf stürmenden Oger welcher auch sogleich mit einem krachenden Treffer seiner riesigen Keule auf den Rücken des Feenogers klar macht auf welcher Seite er in diesem Kampf steht.

Aram der Oger aus Dreistein musste irgendwie von der misslichen Lage in der sie sich befanden erfahren haben und sich auf den Weg gemacht haben um ihnen zu Hilfe zu eilen.

Alle drei drängten nun gemeinsam auf den doch mittlerweile schwer gezeichneten Gegner ein und zwangen ihn in die Defensive. Er nutzte seinen letzten Ausweg und machte sich erneut unsichtbar. Darauf aber hatte Xhorgul nur gewartet. Er zog seinen magischen Kristall hervor, erblickte ihn in kauernder Haltung nur wenige Schritte entfernt und sprang sogleich auf ihn und versenkte seinen Hammer zwischen seinen spitzen Ohren und setzte diesem wenig ruhmreichen Schlachten ein Ende.

Auch dieser Kampf war vorüber!

Erkenntnis sickert ins Bewusstsein.

Schwer verwundet sank Xhorgul vor Damil auf die Knie und schrie seine Wut in den Wald hinaus!

Lyari stimmte hingegen ein elfisches Klagelied an – auch um mögliche Verbündete in der Nähe um Beistand anzurufen – wie ich später erfuhr… Aram eilte zu Desa seiner Herrin…

Wie nun zu erkennen war schien Aram fast am Ende seine Kraft, er mußte unglaubliche Strapazen durchgemacht haben um rechtzeitig oder fast rechtzeitig hier eintreffen zu können. Die Kleidung war zerschließen, blass und augemergelt die Haut und wenn er sich unbeobachtet fühlte, schien es als wenn er Probleme hatte auf den Beinen zu bleiben.

Trotzdem drängte er zur Eile. Nachdem auch der zweite Gegner und die Überreste von Damil sicher auf den Pferden verstaut waren nahm Aram die Pferde am Zügel und wies Richtung Dreistein.

Lyari mahnte den Oger die Hände von den Pferden zu lassen.

Nach einem düsteren Blick auf den Elfen schulterte dieser, obwohl er sich selbst kaum auf den Beinen halten konnte, die immer noch bewegungsfähige Desa und verschwand ohne sich ein weiteres mal umzusehen auf dem Pfad Richtung Dreistein.

Die beiden verbleibenden Gefährten entschieden sich den Weg nach Orkfels weiterzugehen und schmiedeten einen Plan, um einmal mehr die Behelfsbrücke zu reparieren. Der Elf kämpfte sich gerade durch den wilden Fluss, als Aram erneut auftauchte und eine mögliche Hilfe für Damil durch Falgrim in Aussicht stellte. Würde Damil dies wollen? Lyari drängte darauf Damil mit nach Orksfels zu nehmen! Er führte im Beisein von Aram eine heftige Debatte mit Xhorgul worin er ihm in zwergisch ,wohl um Aram das Gesagte vorzuenthalten, seine Vorbehalte gegenüber Falgrim „einem Riesen“ und dessen Gefolgschaft verdeutlichte. Xhorgul willigte schließlich ein und versuchte so diplomatisch wie möglich Aram für sein Angebot zu danken und ihm dennoch abzusagen.

Aram der die ganze Zeit über teilnahmslos auf eine Entscheidung wartend dastand, nahm die Nachricht von Xhorgul stoisch entgegen und schaute kurz mit leichtem Argwohn zu dem Elfen um sich dann mit den zwergischen Wort für „Entäuschung“ auf den Lippen umzudrehen und ein weiteres Mal Richtung Dreistein zu verschwinden.

Sei es drum, die Brücke ward repariert und die Reise Richtung Orkfels konnte vortgesetzt werden.

 

 

Der Sammler – Prolog (The Grey Guardians)

Der Sammler - Prolog (The Grey Guardians) Der Sammler – Prolog (The Grey Guardians)

Die Schlacht um das Dorf war frisch geschlagen. Die Angreifer waren vertrieben. Und doch hatte das Dorf eine Menge verloren. Freunde. Familie. Kinder und Gefährten. Die meisten Häuser liegen in Trümmern. Viele sind verletzt. In der Taverne hat man ein Teil des Schankraumes als Lazarett für einen Teil der verwundeten umgewandelt. Und das Dorf ist wieder dabei, ihre Gebäude wieder auf zu bauen. Ein Mann sprach Tirdiza, die Bardin, an, ob sie sich nicht mit einer Frau namens Tersa sich um die Kinder kümmern würde. Kinder, die auch ihre Eltern und Familie verloren hatten. Es war eine reinste Tragödie. Die junge Frau lernte auch Tersa kennen. Eine alte Frau, welche sich um die Kinder kümmert. Sie war froh über diese Unterstützung.

Zur selben Zeit, viele Meilen von dem Dorf entfernt. Ein herrschaftliches Haus lag in der Abendsonne und nur in einem Zimmer brannte noch Licht. Es war ein Arbeitszimmer, welches die umgekehrte Form eines L hat. Am Fenster steht ein etwas beleibter und doch älterer Mann. Stumm sah er in die Abendsonne. Er wusste, dass die Frau in seinem Zimmer stand, aber sie verhielt sich ruhig. Kein Wort kam über ihre Lippen. Wie ein Schatten stand sie da. Doch der Mann fasste langsam in seine Robe und warf der Frau einen hellgrün leuchtenden Edelstein zu. „Sorg dafür, dass es überbracht wird und macht euch an die Arbeit.“ Geschickt wurde der Edelstein aufgefangen und die Frau? Sie machte noch nicht mal Anstalten, sich zu verbeugen. „Wie Ihr wünscht.“ War das einzige was sie sagte, ehe sie sich nach draußen begab und einer Sonnenelfe zu nickte. Die Elfe erwiderte das nicken und fing an, leise was zu murmeln, als sie die Schriftrolle öffnete und las. Ein blaues Licht umgab diese 5 Gestalten, ehe sie verschwanden.

Eine halbe Tagesreise vom Dorf entfernt, und etwa drei Tage später, machte der reisende Halbling Lo Pan eine etwas seltsame Entdeckung. Als er gerade sein frühzeitiges zweites Mittagsmahl auf seinem Reithund verspeiste, sah er einen anderen Halbling an eine Art Baumstumpf Tritte und Schläge ausüben. Es sah aus, als ob er trainieren würde. Die Neugierde war da und er machte sich auf den Weg, sich dem anderen Halbling vor zu stellen, was ihm auch gelang. Doch dabei stellte er zwei Sachen fest. Bis auf einem Stab war der jüngere Halbling, der sich als Finn von Drachenohr vorstellte, unbewaffnet und hatte keine Rüstung. Und Finn war blind. Er konnte nichts mehr sehen und doch freundeten sie sich an, alleine, weil sie schon eine gemeinsame Heimat haben. Einen gemeinsamen Heimatort. Doch zusammen machen sie sich auf den Weg zum Dorf, wo Finn, der ab und zu mal dort eingekehrt war, feststellen musste, dass das Dorf angegriffen worden ist. Die Palisade war fast zerstört worden, als die beiden am frühen Abend eintrafen. Die Riesen wurden verbrannt, genauso wie die Leichen der anderen Angreifer.

TaverneUnd doch gingen beide in das Dorf, als Tirza die beiden erblickte. Das nächste ist schnell besprochen. Finn und Lo Pan bekamen noch jeweils ein Zimmer in der Taverne und was zu essen und sie unterhielten sich weiter, bei der Situation erzählte Lo Pan, dass er seine Schwester sucht und dass eine Frau namens Tersa ihn weiterhelfen könnte. Finn erinnerte sich an die Geschichte aus seiner Jugend, als die alte Frau eintrat. Sie sah Lo Pan an und mit ihren Fingernägeln ritzte sie in die Handfläche von dem Halbling ein kleines Dreieck, welches sich mit Blut füllte und sie stellte ihm die Frage, aus wie vielen Seiten ein Blutdreieck bestehen würde, doch die Antwort stellte sie nicht zufrieden. Dann löste sich ihre Hand und sie begrüßte Finn, wie einen eigenen Sohn und versprach ihm ein Stück Nusskuchen, wenn er brav seine Milch trinken würde. Danach verschwand sie wieder und erst jetzt meinte die Bardin, dass dies Tersa war und Lo Pan? Er machte sich auf den Weg. Er wollte mit der alten Frau reden. Die junge Frau, welche mit im Haus lebte, versuchte ihm deutlich zu machen, dass es nicht geht und er gehen soll. Aber er blieb und nach einer weile, wurde dem guten Lo Pan schwarz vor Augen und er wachte in der Taverne wieder auf. Dort sah er, wie Tirza in der Taverne aufspielte, die etwas voller geworden ist, und Finn sich mit einem Aasimar unterhielt. So ging es langsam zur Nacht über und die junge Frau nahm auch ein paar Goldstücken ein. Die Nacht sorgte für ruhe im Dorf. Sollte man meinen. Eine Frau, welche komplett, bis auf ihre braunen Augen, vermummt war, stand mitten im Zimmer von Tirza. „Fang.“ Meinte sie direkt und warf der Bardin einen hellgrünen Edelstein zu, ehe sie verschwand. Der Edelstein leuchtete hell und eine Kiste erschien in ihrem Zimmer, ehe der Edelstein all seine Energie verbraucht hatte. Auf der Kiste war ein Zettel zu sehen. „Anbei ein Zeichen meiner Hochachtung. B.“ Und erst eine weile Später bemerkte sie, was in der Kiste war. Die zerstückelte Leiche eines Jungendfreundes von ihr. Finn merkte was los war und auch Lo Pan, aber Lo Pan musste sich übergeben, als er die Teile der Leiche auf dem Boden sah. Der Wirt weckte Ireal, der Aasimar, welcher ein Kleriker des Kelemvor ist und dieser kümmerte sich um die Beisetzung und lies Tirza in seinem Zimmer schlafen.

IrealAm nächsten Morgen. Noch mit dem Schock in den Knochen gab Ireal Tirza einen Trank, um ihre Nerven zu beruhigen und Ireal versuchte sie auf zu klären. Dass er u.a. auf dem Weg ist, den man in gewissen Kreisen als „Der Sammler“ kannte und in Nesme den Namen Beletor führte. Doch ist er dort hoch angesehen, weil er es immer wieder schaffte die unglaublichsten Waren zu besorgen und jeden Wunsch seiner Kunden zu erfüllen. Doch er soll auch mit Menschenhandel und im Schmuggelgeschäft beschäftigt sein und in der Nähe einen kleinen Außenposten unterhielt und dass Ireal, diesen besichtigen will. Im selben Moment wurde Tirza von zwei kalten Tierschnauzen angestupst und getröstet. Die eine Schnauze gehörte zu Graufang und wo er war, da war bekanntlich auch Surreal nicht weit, welche sich im Rücken von Lo Pan wieder in ihre elfischen Gestalt verwandelte. Nach einem kleinen Disput mit Lo Pan, führte sie die Gruppe in den dichten Wald. Und steuerte direkt eine Lichtung an. Die Jagd nach dem Sammler war eröffnet.

In den Ring steigen (The Outbreaks)

In den Ring steigen (The Outbreaks)

The big arena fight

In den Ring steigen (The Outbreaks)

In dem Keller der Taverne, zum einbeinigen Basilisken, schien das eigentliche Leben der Taverne, abseits im Schatten der Stadt stattzufinden. Der Geruch von Schweiß, Blut und anderen Gerüchen stiegen hier, während des Abstiegs in die Nase. Neugierig erkundeten die „Neuen“ die Umgebung der Arena, die sich mit ca 10 Metern Höhe von den anderen Räumen abhob. Der Keller schien gut geplant worden zu sein, um etlichen Zuschauern Platz bieten zu können. Allein der blutbeschmierte Ring zeugte von dem was sie heute abend erwarten würde, noch war aber noch Zeit bis dahin, die der ein oder andere in der Gruppe unterschiedlich nutzte. Während Thoringal und auch Totes Pferd sich nach einer Arbeit, in einer nahen gelegenen Schmiede umsahen und leider enttäuscht wurden, da die Auftragslage in der hiesigen Schmiede, Aufgrund des Ausbleibens  der Eisenerzlieferung vom Festland, zwar gegeben war, aber der Mangel des Rohstoffes keine Alternativen bot, die Esse unter Feuer zu nehmen und die Aufträge abzuarbeiten. Dabei fiel bei Thoringal ein Name, den er später wieder hören würde, Grim Elder Jorgend, ein Händler der anscheinend alles besorgen konnte was das Herz beliebte, natürlich nur zu moderaten Preisen. Die Interessen der am Abend in das spärliche Licht abtauchenden Charaktere waren unterschiedlicher Natur, während die Einen einen Vertrag zu einem Kampf unterschrieben, bei einen gewissen goblinoidischen Buchmacher, mit dem Namen: Hickskrix, wollten die anderen wetten, oder mehr Informationen über Mintarn bekommen. Die Gesellschaft die sich dort aufhielt war alles andere als alltäglich, unter anderem ein Dunkelelf, ein komisch aussehender buckliger, einäugiger, alter Goblin, ein kristallines Wesen, ein Steingolem, diverse Robenträger die, obwohl die Magie beim Kampf verboten war, hier Anwesend waren, aber auch viele alte und gebrechlich aussehende Leute. Wer in der Arena kämpfen würde, war schwer einzuschätzen.

Grumpfs fight

Grumpfs fight

Grumpf betrachtete seine  zu Fäusten geballten Hände Die Krusten getrockneten Blutes färbtenseine Bandagen dunkel. Bis jetzt war ja alles wie geplant gelaufen. Die einzige Herausforderung in der ersten Runde war seine Niederlage im zweiten Kampf echt aussehen zu lassen. Sein Gegner hatte ihm kaum etwas entzgegenzusetzten. Auch die Neulinge schlugen sich gut. Sandrose, wie die Halb-Riesin sich vorgestellt hatte, traff in der ersten Runde auf einen anderen riesen Typen, konnte ihn aber in zwei Kämpfen niederringen und sich damit für die nächste Runde qualifizieren. Thoringal stand in seinen ersten Kämpfen einem Lanzmann gegenüber. Die zwei Zwerge lieferten sich eine Prügelei der Sonderklasse, die Thoringal nach einem 0:1 Rückstand aber doch noch mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Während Teranja in beeindruckender Art und Weise eine junge Dunkelelfe zurechtwies, war Cains Performance nahezu lausig. Doch er war ein alter Hase in dem Geschäft und auch derjenige der im Finalkampf auf Grumpf warten würde…  Grumpf lauschte den Geräuschen die von der Arena herein in das dunke Hinterzimmer der Kämpfer drangen. Er kannte die kontrollierten Kampfschreie des alten Mannes. Und so wie es sich anhörte war er nun richtig in Fahrt gekommen. Der dumpfe Hall der Schläge wurde nur vom Teranjas Stöhnen unterbrochen. Und das nachdem er Sie so zugerichtet hatte. Sie war schnell, das musste man ihr lassen.  Aber er war fast dreimal so schwer wie sie und er war ein Ork. Bei den Menschen gab es ja gewisse Regeln für den Umgang mit seinen Mitmenschen. Da ist zum einen auch die, das Mann Frauen nicht schlagen soll. Ein Grinsen machte sich auf Grumpfs Gesicht breit. Wie gut das er kein Mensch war! Denn als der Gong für die erste Runde ertönt schlug er ihr einfach so hart er konnte mitten ins Gesicht. Das Ergebinss waren drei ausgschlagene Schneidezähne und eine verdutzte Teranja. Ein eintscheidender Vorteil gegen die flinke Kämpferin. Einen den er auszunutzen wusste und gleich hart nachsetzte. Am Ende des Kampfes hatte er Teranjas hübsches Gesicht zu Brei geschlagen. Da würden die Heiler alle Hände voll zu tun haben. Und so wie es sich jetzt anhörte, sprang Cain auch nicht ziemperlich mit ihr um. Teranjas Schmerzensschreie verritten das Cain einen Hebel angesetzt hatte und den Kampf ein für alle mal beenden wollte. Das dumpfe Knacken und das Raunen der Menge lies vermuten, das wohl nicht Teranja selbst, aber dafür ihr Ellbogengelenk nachgegeben hatte. Ihre Schreie übertöhnten sogar den Beifall der Menge…armes kleines Ding. Aber jetzt war es wieder an ihm. Nun hieß es wie erwartet Grumpf gegen Cain. Die Wiederholung von gestern Nacht. Einem Kampf den er noch sehr schmerzhaft in Erinnerung hatte. Und so erhob er sich und tratt langsam und konzentriert in den Schein der Fackeln.

Cain

Cain

Teranja wurde mit schmerzverzerrtem Gesicht aus dem Ring geschleift in dem Cain schon grinsend wartete… Nun ist es also wieder so weit alter Freund. 150 kg Muskeln treffen auf über 50 Jahre Erfahrung.

Als die zwei sich in voller Konzentration gegenüberstanden und nur darauf warteten bis der Gong die erste Runde einläutete, fetzte plötzlich Blinker, diese kleine, hässliche Nervensäge dicht gefolgt von Totes Pferd quer durch den Ring. Was machte dieser Kobold, Goblin, was auch immer hier, wunderte sich Grumpf, hatte er ihn doch zuvor in eine der Kisten gesperrt. Er hatte sich sogar extra eine mit nem Haufen unbequemem Zeugs drin ausgesucht. Wie sich Herausstellte handelte es sich bei dem Zeug um das gesammelte Waffenarsenal und Werkzeug von Totes Pferd und Blinker der Rotzlöffel hatte dieses verwendet um sich aus der Kiste zu befreien. Der riesige Elf, der sich bis jetzt um Grumpfs Wetteinsätze gekümmert und ihn  heute Nacht schon zu einem reichen Ork gemacht hatte, hatte nun aber anscheinend nur mehr sein Werkzeug im Kopf, das Blinker triumphierend in Händen hielt. Das war der Entscheidende Kampf und die Wetten mussten vor dem Gong gesetzt sein… Das alles war nicht gut für seine Nerven, und so lies er Cain kurzerhand mit dessen Verwunderung allein im Ring zurück und stürzte Blinker und dem Elfen nach in das kleine Hinterzimmer, das den Durchgang ins Unterreich beherbergte. Blinker der flinke kleine Rattenjunge, flog schon die Stiegen hinab, wo er das erbeutete Werkezeug in einer auf halbem Weg, direkt am Abgang stehenden Kiste ablud und seinen Weg nach unten fortsetzte. Als Totes Pferd allerdings sichtlich genervt sein Hab und Gut wieder aus der Kiste holen wollte schnappte diese plötzlich nach ihm und sein Bein schien an einer gallertartigen Sicht festzukleben. Grumpf der hielt es für eine gute Idee mit einem mächtigen Satz auf die Kiste zu springen, was aber nur zur folge hatte das nun nicht nur ein Elf an der Kiste, sondern nun auch ein Ork auf deren Deckel klebte. Auch als Sandrose und Thoringal, die den Tumult bemerkt haben dürften, zu Hilfe geeilt kamen schien eine Befreiung von der kleberigen Kiste unmöglich. Erst als Kandogan, Tazlogg und Darren, der anscheinend etwas von dem Hexenwerk verstand, auftauchten konnten die zwei Recken aus ihrer misslichen Lage befreit werde und die Kiste zerfiel samt der Gallerte zu staub.

gelatinous cube

gelatinous cube

Als Grumpf zurück in die Arena kam saß Cain im Schneidersitz in der Mitte des Rings. In nahezu meditativer Pose schien der alte Mann auf seinen Gegner zu warten. Er war die Ruhe selbst. Grumpf zögerte keine Sekunde und stürzte sich zur Freude der ungeduldigen Menge mit ohrenbetäubendem Gebrüll auf seinen Gegner. Er fühlte die Wellen der Wut, die wie Wogen aus Feuer in seinen Muskeln brannten. Er setzte alle Kraft in seinen ersten Schlag. Erst jetzt öffnete der noch immer regungslos dasitzende Cain sein Augen. Und auf seinem Gesicht zeichnete sich ein Lächeln ab…

Er hatte wieder ordentlich Prügel eingesteckt, und sein zugeschwollenes Auge und die blutende Nase würden ihn noch eine Zeit lang daran erinnern. Doch diesmal hatte auch Cain sein Fett abbekommen. Nach einem präzisen Schlaghagel des Meisters bekam Grumpf den erfahren Kämpfer endlich zu fassen. Das war seine Chance und er setzte alles ein was er hatte und rang den alten Mann zu Boden. Und die Regeln war hierbei sehr klar, wer seinen Gegner zu Boden zwingt, gewinnt und damit hat Grumpf das Turnier für sich entschieden. Wenig später saß er schon mit Darren im Zimmer des dunkelelfischen Buchmachers und stritt mit dem Veranstalter ums Preisgeld. Wollten sie ihm doch glatt, Stiefel und ein paar Handschuhe andrehen. Ihm, der sein Leben lang noch keine Schuhe getragen hatte. Und was sollte er mit Handschuhen? Genervt verstaute der Drow die Gegenstände wieder in einer Kiste an der Wand und holte einen alten, schweren Ledergürtel heraus. „Gürtel wirst du doch wohl tragen Ork?“ Er war zwar nicht schön, aber er passte. Außerdem fühlte er eine komische Stärke durch seine Glieder strömen als er sich den schweren Gürtel anlegte. Ja, damit konnte er arbeiten. Grinsend hörte er sich an, was da noch so kam, was allerdings nur dazu führte das er zum erstaunen der anderen Anwesenden in schallendes Gelächter ausbrach. „Was??? Hauptmann der Wache? Ich? Aber sicher nicht!!!!“ Jetzt wollten sie ihm doch tatsächlich einen Posten als Hauptmann der Festungswachen anbieten? Da hätte er ja mit den zu kleinen Stiefeln mehr anfangen können. Er war in einer Autoritären Struktur wie die der Wache eine war ungefähr genauso fehl am Platz wie Totes Pferd im Kloster oder der Zwerg auf nem Magierkonzil. Polternd fiel die beschlagene Tür des Wettbüros ins Schloss. Grumpf konnte bei dem Gedanken daran die Wache anzuführen wirklich nur den Kopf schütteln. Obwohl, wenn er sich vorstellte was die Säcke von der Wache für Augen machen würden wenn er da plötzlich als ihr Chef auftauchen würde… Der Spaß wär die Sache schon fast wieder wert, zumindest für ein paar Stündchen, könnte er seinen Schabernack mit diesen Affen treiben. Nachdenklich blickte er hinter sich auf die schwere Tür. „Ach, was solls. Jetzt brauch ich erstmal was zu trinken“ dachte er bei sich und machte sich auf den Weg in die Taverne.

In einem Raum, abgeschirmt vom Schankraum, trafen sich Totes Pferd, Thoringal und der von seinem „Ausflug zum Turm“ zurückgekehrte Strave. Strave erzählte ihnen von dem Erlebnis in dem Turm und von der Herausforderung mit dem Berater von Tarnheel Embuirhan, Bharandas Zhan der nach laut Auskunft von der Erscheinung von Szentarr Ravin, ein Nekromant sei der seine Finger tief im Spiel mit hätte. Kein Wunder das keine ausgesandte Gruppe je widergekehrt war. Dazu kam noch die Information, das Mintarn in den Wirtschaftkrieg zwischen Tiefwasser / Baldurs Gate und Luskan heineingezogen würde. Die Zeiten sahen also nicht gut aus in Mintarn. Strave erkundigte sich, da er wusste welche Belohnung es bei dem „Wettbewerb“ gab, nach dem Gewinner. Dabei fiel der Name Grumpf.

Von Liebe, Gewalt und anderen Dingen (The Ragtag Bunch)

Von Liebe, Gewalt und anderen Dingen (The Ragtag Bunch)Von Liebe, Gewalt und anderen Dingen (The Ragtag Bunch)

Die Gruppe sammelte sich und nachdem auch Rohan aus dem Turm befreit werden konnte, waren sie auch wieder vollzählig. Vorsichtshalber wurde der bewusstlose Elias gefesselt auf das Muli von Rohan verladen. So trat die Gruppe den Rückzug, dem riesigen bärenartigen Wesen aus dem Wege gehend, über den Strand, zum Dorf an. Sûne war schön längst verschwunden, es war Vollmond, als sie am Strand Überreste eines Schiffes sahen. Das spärliche Treibgut zeugte davon, das es sich wohl um ein kleineres Schiff gehandelt haben mochte. Zwischen all den Dingen, entdeckte Fergus einen leblosen Körper. Neben seinen Körper, der mit Algen und feuchten Sand bedeckt war, lagen Bücher, deren Tinte verlaufen war und nur noch die Schrift erahnen ließen. Schnell hatte Fergus, durch Tritte, den Zustand des am Boden liegenden herausgefunden. Rohan, der unterdessen auch bei dem Körper des Elfen eingetroffen war, kümmerte sich um ihn mit seinen berühmten Kussarien. Das Wasser war inzwischen aus seinen Lungen gepumpt und er hustete noch, als der am Boden liegende seine Augen aufschlug. Rohan überkam ein komisches Kribbeln, als wäre irgendetwas nicht in Ordnung. Er kannte das Gefühl bereit und kurz darauf passiert etwas Schlimmes, nur konnte er es dieses Mal nicht so richtig zuordnen. Als er aus seinen Gedanken aufgetaucht war, sprang gerade angewidert der Geküsst auf und suchte seine Sachen und stellte mit Schrecken fest, das seine Tagebücher bzw. Aufzeichnungen durch das Salzwasser Schaden genommen hatten. Da er nicht unhöflich sein wollte, stellte er sich der Gruppe mit: Leorinor vor einen Sammler, suchend nach Wissen und Weisheit, die er in Büchern niederschrieb. Da keine Gefahr von ihm auszugehen schien, stellte sich die Gruppe ebenfalls vor und auch wie sie auf dieser Insel gestandet waren. Sie gaben Leorinor trockene Sachen und machten sich weiter auf den Weg zum Dorf, welches sie am Abend ohne Zwischenfälle auch erreichten.

Eigentlich hatten sie niemanden in dem Dorf vermutet, oder zumindest keine freundlich gesinneten Kreaturen, umso erfreuter waren sie als sie „Eins“ im Dorf vorfanden der gemütlich am Lagerfeuer saß. Dieser war ebenfalls erfreut, hatte er doch die Gruppe aus dem Augen verloren, als dieser komische Bär auf sie traf. Nun war es Zeit Geschichten auszutauschen und viele lauschten der Stimme von Leorinor, der weite Länder schon besucht hatte und vieles Wissen gesammelt hatte. Er war sehr betrübt, da er viele Aufzeichnungen von sich, durch den Schiffbruch, verloren glaubte. So trocknete er seine Sachen und „Eins“ berichtete von seinem Tag, danach schlossen sich die anderen an, die von der Entdeckung des Turms, dem Finden von diversen Behälter mit eigenartigen Kreaturen, dem Stab der keinen guten Einfluss auf die Gruppe genommen hatte und von dem gegenseitigen Kampf, der einzig und allein dem Stab verschuldet war. Von all dem bekam der im Lagerhaus gefesselte Elias, nichts mit. Die Gruppe beriet sich einigte sich das Elias die Chance bekommen sollte sich zu bewähren, kurz darauf ging Lylian ins Lagerhaus und schnitt die Fesseln von Elias durch und begründete die Vorsichtsmaßnahme. Was viele nicht wussten, Elais barg ein Geheimnis und dieses teilte sie, als inzwischen die meisten schliefen und „Eins“ seine Position im Krähennest aufgesucht hatte, Rohan ausserhalb des Lagers mit. Rohan machte große Augen als er sah, was sich in dem glasartigen, zylindrischen Gefäss von Elias befand. Elais hatte also doch etwas mitgenommen, es musste beseitigt werden, dessen waren sich Beide, wenn auch von Elais Seite zögerlich, bewusst. Elias hatte lange mit sich gehadert es dem Gläubigen zu zeigen. Dieser war so überwältigt, von der Kreatur das er schnell zum Lagerfeuer eilte, sich ein Fackel ein Topf sich auslieh und wieder in die Nacht verschwand, nur um bei Elais angekommen festzustellen das er das Öl vergessen hatte und nochmal zum Lagerfeuer zurückkehrte. Bemerkte er wie die Blicke des Neuen auf ihn gerichtet hafteten und er es erklären wollte, doch leider halfen die Kommentare nicht, ganz im Gegenteil war der Fall. Er redete sich immer tiefer in Abgründe. Das sich Rohan interessanten Gelüsten hingab war ja hinsichtlich bekannt aber so weit, das ging selbst Leorinor nicht aus dem Kopf und als Lylian auftauchte und kurze Zeit später Elias der bereits ein Weilchen auf Rohan gewartet hatte am Lagerfeuer erschien, entbrannte eine recht heftige Diskussion mit dem Resultat, das jeder seinen Neigungen nachgehen könne, solange es im beiderseitigen Einvernehmen geschehe. Als Rohan und Elias wieder hinter das Lagerhaus gingen, stellten sie fest das sowohl der Topf, als auch das Öl fehlte, welches sie zurückgelassen hatten. Verdammt wer hatte ihre Utensilien gestohlen. Rohan brüllte in die Nacht: FEINDE!!!!  Geweckt durch diesen Ausruf, stürzte Fergus mit den Worten „KANN MAN HIER NICHT MAL EIN MOMENT MAL RUHE FINDEN“ heraus, blickte mit seinen müden Augen in die kleine aufgebrachte Gruppe, (Rohan und Elias waren kurz zuvor schnell in das Lager zurückgekehrt) erfuhr um was es ging und rannte fluchend zum Mast, wo „Eins“ seine Wache hielt. Nach dem Zwischenfall kehrte Ruhe ein, sollte man meinen, denn man würde sich das Problem in den Morgenstunden annehmen, als plötzlich krachend „Eins“ aus dem Krähennest des Mastes stürzte. Was war passiert? „Eins“ lag zusammengebrochen am Boden und hatte beide Beine sich gebrochen. Von Fergus war keine Spur zu sehen. Da aber alle wussten das Fergus sich im Krähennest befand, rief Rohan zu ihm nach oben das er herunter kommen solle und sich bei „Eins“, um den sich Rohan derweilen kümmerte, entschuldigen solle. Es passierte nichts. Rohan leistete ganze Arbeit, der Bruch war verheilt. „Eins“ schlug die Augen auf und ging verärgert und fluchend zu seiner Schlafstätte ins Lagerhaus. Es würde am nächsten Tag ein Nachspiel für Fergus geben.

Wer hatte ihnen den Topf und das Öl gestohlen? Egal wichtig war es den Drachen in dem Gefäß zu vernichten. So besorgte Rohan einen weiteren Topf und Öl und ging mit Elias hinter das Haus um endlich das Werk, die Zerstörung dieser Kreatur, zu vollenden. Die anderen versuchten auf ihre Art und Weise ein wenig Schlaf, oder aber in Trance zu verfallen. Als die Beiden hinter dem Haus alles aufgebaut hatten und Elias ihm zögerlich das Glas reichen wollte, surrte ein Pfeil aus dem Wald heran, durchschlug das Glas und der kleine Drache flog sofort zu Elias. Erbost über diesen Vorfall und der Tatsache schon wieder gestört worden zu sein, zog Rohan sein Schwert und wollte den Drachen treffen, der sich unter den Umhang von Elias verkrochen hatte, zumindest schien es so. Er holte aus und traf Elias schwer, während der der kleine Drache mit Elias sprach und auf ihn unaufhörlich einredete. Es war kein schwarzer Drache, was Beide angenommen hatten, es war ein Kupferdrache, dem man leicht, Aufgrund seines Alters, für einen schwarzen Drachen halten konnte. Elias sprach mit Rohan und Rohan lies von Elias ab, als er selber merkte das er vor lauter Rage nicht auf seine innere Stimme gehört hatte. Er hatte die Gefühle ausgeblendet und so nicht festgestellt das eigentlich keine Gefahr von dem Drachling ausging. In dem Moment wo er das feststellte fühlte er sich sehr hilflos und dumm. Er half Elias auf und bemerkte das der kleine Drache verschwunden war. Er machte sich und heilte die schwere Wunde von Elias, das Blut hörte auf zu sickern und die Wunde verschloss sich wieder. Nun gingen sie zurück zur Gruppe, die inzwischen Ruhe gefunden hatten und fanden selber noch ein wenig Ruhe.

Am nächsten Tag, entschuldigte sich Fergus bei „Eins“ zwar zögerlich, da er fergus irgendwas sprach von Widerstand und anderen komischen Dingen, aber immerhin reichte er „Eins“ versöhnlich die Hand, die „Eins“ ausschlug, da er Fergus mittlererweile gut kannte um zu wissen, das dies keine richtige Entschuldigung war. Ausserdem wurden Nachforschungen angestellt, was den Feind in der Nacht anging, leider verlief die Suche recht ergebnislos. Von der Sache mit dem Drachen erzählten Beide, den anderen nichts und so liess das kleine Wesen keine Ruhe und redete weiterhin auf Elias ein. Als alle in den frühen Stunden sich am Lagerfeuer versammelte, beriet die Gruppe über das weitere Vorgehen. Geräusche unter anderem von Metall liess die Gruppe aufhorchen, entspannten sich aber wieder, als sie die Besatzung der „Flying Dschinn“ die sich dem Lager näherten wahrnahmen. Die Besatzung des Schiffes war nicht untätig geblieben. Der Schiffsmagier hatte der Festung eine Karte dieser entwenden können und man war bereit für einen Angriff auf die Festung.  Da sprach die Stimme des Drachen zu Elias: „Nehmt euch in Acht Leorinor ist nicht Leorinor, eine böse Meerhexe hat ein Trugbild von ihm erschaffen und spioniert euch derzeit aus“. Geschickt und ohne großes Aufsehen wurden alle Anwesenden, bis auf Leorinor, von Elias, verständigt. Endlich waren sie am Drücker.

Von Elfen, Orks und alten Bekannten… (The Unbreakables)

Von Elfen, Orks und alten Bekannten… (The Unbreakables)

Gut gelaunt saß Gomorra leicht angeheitert vom Wein am Feuer und biss herzhaft in die gebratene Wachtel… Es war seine 4te. Eigentlich konnte er schon nicht mehr, aber das Wissen, dass da draußen in der frostigen Dunkelheit zitternd der hungernde Harok saß und auf seine Rückkehr wartet, und die Tatsache, dass der geschwätzige Halbling nicht aufhörte Essen und Wein aus seinem Karren hervorzuzaubern, liesen ihn sein Völlegefühl einfach ignorieren. Diese Form der Körperbeherrschung hatte Zwerg trotz seines jungen Alters bereits zur Perfektion exerziert. Das einzig Traurige an solchen Momenten ist ja bekanntlich nur, das sie viel zu schnell vorüber sind. Und so dauerte es auch hier nicht lange bis die weit aufgerissenen Augen des an ihm vorbeistarrenden Halblings ihm verrieten, das da wohl ein altbekannter und wie gewohnt übellauniger Ork im Anmarsch war. Jetzt musste er sein Essen wohl doch noch teilen, allerdings hatte es den Vorteil das es dem plappernden Halbling nun das erste Mal seit Gomorra ans Feuer kam die Sprache verschlagen hat, da war ihm die zornige Standpauke des Orken eine willkommene Abwechslung. Doch auch die traute Zweisamkeit, den der Halbling der immer noch mit offenem Mund dastand“ war auch nur von kurzer Dauer, denn in dem Moment als sich Harok ans Feuer saß und sich am Essen und Wien des Halblings gütig tat, trat, oder eher stolperte ein hochgewachsener Elf aus dem Nichts. Dabei dürfte es sich um einen der Gefährten des Halbling Händlers handeln, denn dieser war sichtlich erfreut ihn zu sehen. Harok eher weniger. Und so wurden in alter Ork-Manier schon die ersten Sätze des höflichen Elfen als Beleidigung aufgefasst. Gomorra widmete sich wieder seinem Wein, während er den zwei Jungspunden dabei zusah wie sie am Boden herumtollten. Harok wie immer wütend aber sichtlich zufrieden die Oberhand zu haben, der Elf eher mit so etwas wie Todesangst in den Augen. Kurz darauf stand plötzliche ein weiteres Schlitzohr da, wirkte aber irgendwie ratlos und verloren und setzte sich, nachdem es aus welchen Gründen auch immer einen Pfeil in die dunkle Nacht schoss, einfach schüchtern ans Feuer. Harok verlor bald den Spaß an der Rangelei, was sicherlich zum Teil an der vermissten Wehrhaftigkeit des Elfen lag und so kam es, das der ungleiche Trupp kurz darauf gemeinsam am Feuer saß und sich über das Essen des Halblings hermachte, der langsam seine Fassung wieder gefunden hatte und weiterhin fleißig auftischte. So unterschiedlich sie auch sein mochten, verband sie doch jetzt schon ein gemeinsamer Gedanke: „Bring doch bitte jemand den Halbling zum Schweigen!!!“ Es wurde mit drinking_halflingallen Tricks gearbeitet. Die Elfen versuchten ihn zu ignorieren und ihrerseits eine Konversation zu beginnen. Harok versuchte es mit grimmigen Blicken und unverständlichem Grunzen und Gomorra entfernte sich vom Feuer betrachtete und versuchte das Gespräch auf den tollen Karren und die Waren des Kaufmanns zu lenken. Nichts zeigte Wirkung und das Repertoire an Geschichten und Erlebnissen des Halblings schien kein Ende zu nehmen. Ein halsbrecherisches Abenteuer aus der Jugendzeit ging nahtlos in ein famoses Eintopfrezept über, was wiederum in einer zeitgeschichtlich detaillierten Städtebeschreibung sämtlicher Handelsstädte der Ostküste endete… Während die Elfen sich meditativ versuchten von ihrer Umgebung abzukapseln, so wie sie es seit Anbeginn der Zeit zu tun pflegten, wenn sich die Gewalten der Natur gegen sie wandten, Gomorra seinem Hammer immer wieder die gleiche Frage stellte, warum er denn nicht den kleinen Halbling zum Schweigen bringen könne, immerhin währe es doch im Sinne aller und ganz sicher zum Schutz der Wehrlosen, wie sie da so am Feuer saßen, den Ausführungen des redseligen Halblings völlig ausgeliefert und der Händler weiterhin mit größter Begeisterung von seinen und anderen Heldentaten berichtete, fuhr Harok plötzlich hoch. Das Geräusch, das er angeblich gehört haben mag, wurde vom Zwergen jedoch schnell als Hirngespinst oder einfach nur sehr cleveren Vorwand sich des Gelabers zu entziehen abgetan. Immerhin hatte er, der die Ohren eines Luxes besaß, und auch die 2 Elfen, die auch ganz ansehnliche Ohren vorzuweisen hatten, nicht das leiseste gehört. Als Gomorra, erfreut über die Unterbrechung, zu ausschweifenden Beleidigungen ausholen wollte, erhoben sich allerdings auch die beiden Elfen und verschwanden in der Dunkelheit des Waldes, verdutzt sah der Zwerg sich um. Selbst der Halbling verkroch sich schon unter seinem Karren und flüsterte nur, „hört doch, Sie kommen… Sie sind schon ganz nah!“ Sichtlich genervt stapfte Gomorra, nun doch Harok nach in den Wald. „Verdammt, da war doch nichts… musste dieser dumme Ork wieder alle verrückt machen“. Von den Elfen war nichts zu sehen und nichts zu hören, dabei konnten sie noch nicht weit sein. Also stapfte er tiefer in den Wald, auf die dunkle Gestalt zu, die er für den lästigen Orken hielt. Harok drückte sich gegen einen breiten Baum und zeigte in die Richtung aus der die Geräusche kamen „Orks, ziemlich viele…“. Papperlapapp dachte sich der Zwerg, von wo wollte er das jetzt schon wieder wissen, die Geräusche hörte er jetzt zwar auch aber zu sehen war nicht das geringste und es war ja weithin bekannt das betreffend Sehvermögen niemand den Zwergen das Wasser reichen konnte. Doch wieder wurde er eines Besseren belehrt, denn nach wenigen Schritten brachen schon die ersten Orks aus dem nahen Dickicht und dahinter zeichneten sich weitere ab und alle steuerten genau auf ihren Rastplatz zu… Während die Elfen noch immer unauffindbar waren und Gomorra immer unentschlossener wirkte, je mehr Orks in sein Blickfeld traten, lies ein gebrülltes „HAAAAALLLLT!“ die Orks erst einmal inne halten. Sie alle trugen das eine schwarze Hand mit einem weißen Reißzahn auf ihren Rüstungen. Verdutzt starten sie Harok, der nun auch hinter dem Baum vortrat an. Er klopfte sich, die schwere Axt in der Hand haltend, auf die Brust, auf der auch noch die schwarze Hand der Legion der Todgeweihten prangte. „Was sucht ihr Maden hier… Wo ist Tazgosh der Schamane?“ Die Verwirrung war den Orks anzumerken und so blieben die ersten auf Abstand während immer mehr zu ihnen aufrückten. Nun erkannte auch Gomorra, was Harok anscheinend schon lange wusste, die schwarzen Hand mit dem weißen Reißzahn, die die Rüstungen der Orks zierten. Anscheinend waren sie auf einen weiteren Trupp der Legion, die hier noch überall durch den Wald streifte gestoßen. Ein leichtes Unwohlsein kam ihm Zwergen hoch, waren die Erinnerungen an die letzte Begegnung doch noch sehr frisch. Ein dicker Ork, der den Rest um gut einen Kopf überrage, schob sich durch die Reihen der neugierig gaffenden Maden. Er musste ihr Anführer sein, doch noch bevor Gomorra auch nur ein Wort sagen konnte schmetterte Harok ihm entgegen: „Ich will deinen Platz du Wurm!…“ Der andere Ork lachte nur „Ich werde dich zerquetschen und an deinen Eingeweiden aufhängen!“  Nicht schon wieder, dachte sich der Zwerg nur, als die beiden Kontrahenten sich wüst beschimpfend aufeinander zuschritten. Doch diesmal schien Harok weniger Probleme zu haben und nach einem kurzen Austausch von Freundlichkeiten ging der Orkanführer zu Boden. 4e_DnD_Orcs_by_RalphHorsley1Es hatte doch tatsächlich funktioniert, zumindest fast… Denn Haroks Siegesgebrüll lies die Meute erschreckend unbeeindruckt, ja sie schienen sogar eher gereizt als eingeschüchtert. Und als dann noch ein Orkweib, wohl die Gefährtin des Erschlagenen vortrat, brodelten die Emotionen hoch. „Tötet den Verräter, er ist keiner von uns. Seht er ist mit einem Zwergen unterwegs!!! Rächt euren Anführer! Bringt mir seinen Koooopf!“. Fragend blickte Harok sich nach Gomorra um der mit einem großen Blatt in der Hand dastand und nur verlegen mit den Schultern zucken konnte… Geistesgegenwärtig holte Harok zu einem gezielten hieb aus, der den Kopf des niedergestreckten Orks sauber von seinen Schultern trennte und in hohem Bogen auf die anstürmende Horde zuflog. Doch auch davon zeigten sich dir blutdürstigen Orks unbeeindruckt, ja es schien sie sogar noch mehr in rage zu versetzen. Gomorra um fasst Justice mit festem Griff… Das sterben war er ja mittlerweile gewohnt, stellte sich nur die Frage ob es hier auch jemanden gab, der ihn wieder zurückholen würde. Die anstürmenden Orks waren keine 10 Meter mehr entfernt als Harok ihnen plötzlich aus voller Kehle entgegenbrüllte: „ICH BIN HAAAAROOOKK!!!! DIENER DES GRUUUMMSSSCH!“ Das schien den bis jetzt so ignoranten Haufen doch irgendwie beeindruckt zu haben, denn die Orks wurden langsamer und blieben in sicherem Abstand vor ihm stehen. Was es nun aber war, das sie umgestimmt hatte, konnte Gomorra nicht sagen. War es Haroks brüllen gewesen? Sein Name, oder doch der Name dieses Gumsch, wer auch immer das sein sollte… „Ich habe euren Anführer im fairen Zweikampf getötet. Jetzt bin ich euer Anführer!!! So sagt es das Gesetz der Orks! SO SAGT ES DAS GESETZ GRUMSCHS!“ Er zeigte nun mit seiner Axt auf die immer ruhiger werdenden Orken. „Wollt ihr euch Tatsächlich über das Gesetz hinwegsetzen, WOLLT IHR EUCH ÜBER GRUMSCH, EINEM GOTT – MEINEM GOTT!!! -HINWEGSETZEN!“ Nun verstummte sogar die bis dahin noch wild schimpfende Orkin. „Ich bin hier um Grumschs Willen auszuführen und jeder der sich gegen mich stellt, stellt sich gegen Grummsch und deshalb frage ich noch einmal, WER IST EUER ANFÜHRER?? Zuerst kam es nur zögerlich, doch dann wurde die Zustimmung immer lauter, bis sie schließlich wie aus einer Kehle durch den Wald hallte. „Harok, Harok, Harok, Harok Harok,…“ Wieder drängte sich die Orkin in den Mittelpunkt und die gerade noch jubelnden Orks verstummten. “ Aber sag uns Hauptmann Harok, warum ist dieser Zwerg hier. Er ist kein Ork, er kann kein Teil der Legion sein!“ Als er merkte wie alle Auen auf ihn gerichtet waren, warf Gomorra endgültig das große Blatt das sein Gesicht verdeckte weg ohne sich auch nur im geringsten Blöd dabei vorzukommen. „Ja er ist kein Ork und deshalb wir er auch kein Mitglied der Legion sein. Aber wir halten dumme Worge die uns als Reittiere dienen und dumme Riesen die wir an die Front schicken können, warum sollten wir uns denn nicht auch dumme Zwerge dienen! Dieser hier, ist ein mächtiger Krieger und sein Hammer hat schon unzählige erschlagen! Er ist mehr Wert als jeder einzelne von euch und vielleicht sogar mehr wert als ihr alle zusammen. Wer in Herausfordern möchte nur zu, aber kommt nicht zu mir gekrochen wenn sein Hammer eure Hüften zertrümmert hat. Ja er ist kein Ork und er ist kein Mitlied der Legion, aber er ist der beste Krieger den wir haben und ihr werdet noch froh sein, das wir ihn haben…“ Gomorra stapfte langsam an Harroks Seite und zischte ein “ dummer Zwerg hmmm? Arschloch!“ aus dem Mundwinkel. Doch Haroks Rede schien erneut Früchte zu tragen. Die Orks finden wild zu diskutieren an und so mancher gab seine Beste Zwergengeschichte von sich. Waren die Völker der Orks und der Zwerge sich auch nicht freundlich gesonnen, ehrlicher gesagt konnten sie sich auf den Tod nicht ausstehen, musste man seinem Gegenüber doch gewisse Qualitäten einräumen. Die heroischen Geschichten, die immer mehr in Tagträumerei ausuferten wurden erneut durch Harok rüde unterbrochen: „Und nun sag mir Wieb, wo ist der Schamane? Wo ist Tazgosh?“ Sie blickte ihn fragend an: „Sein Lager ist nordöstlich von hier, aber sagt, warum wollt ihr das denn wissen? Was wollt ihr von ihm?“ Harok sah sie durchdingen an „Den Willen Grumsch ausführen! Ich werde ihn stellen und ihm seine gerechte Strafe zukommen lassen!“ Die Orks waren verstummt und sahen ihn zweifelnd an „Und jetzt macht auch bereit zum Abmasch, es gibt abtrünnige Schamanen zu jagen!“ Der Zwerg schüttelte immer noch ungläubig den Kopf…. Es hatte doch tatsächlich schon wieder funktioniert.“ Orkin wie ist dein Name? Du führst den Weg, wir folgen nach! Und Schick Späher aus, ich will keine unangenehmen Überraschungen.“ Und so setzte sich der Zug unter Kommando von Sera, wie die Orkin sich vorstellte, langsam in Bewegung Richtung Nordost, dem neuen, alten Feind entgegen!

Harok und Gomorra stampfte dem Trupp der Orks hinterher durch den Wald. In einigem Abstand entdeckte der Zwerg auch die zwei Elfen die ihnen in sicherem Abstand  folgten. Was die zwei sich jetzt wohl dachten… Harok hingegen wirkte nachdenklich. Diese Orks waren nicht bei der Belagerung des Dorfes dabei. Und so wies aussieht auch kein Nachschubstrupp dafür. Er musste unbedingt herausfinden was hier vor sich ging. Was hatte Tazgosh vor? So wie es aussah mobilisierte alle Truppen. Und so versank er immer weiter in tiefer in seine Gedanken, bis er plötzlich von einem heraneilenden Boten jäh aus ihnen gerissen wurde. „Hauptmann, da vorn… da vorne sind Bugbears! Viele!! Und bewaffnet!!!“ Harok und Gomorra schoben sich nach vorne um sich selbst ein Bild davon zu machen. von er kleinen Anhöhe die sie gerade erreichten hatten sie einen guten Blick auf die Lichtung vor ihnen.bugbear An mehreren Feuern saßen ca. 40 dieser Kreaturen, alle gerüstet und bewaffnet. Am großen Feuer in der Mitte lagen am Boden drei gefesselte Gestalten bei denen es sich anhand der Körperstatur wohl nur um Elfen handeln konnte. Ihnen gegenüber saßen drei dunkle Gestalten, ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen und anscheinend heftig debattierend. „Sera schnapp dir 30 Mann, schleich dich durch den Wald und greif von der rechten Flanke her an, Ich werde mir mit den übrigen 30 die linke Seite vorknöpfen. Und du Gomorra, du nimmst die Mitte!“ Und noch bevor der verdutzte Zwerg was erwidern konnte führte Harok seinen Trupp in den dichteren Wald. Als Gomorra, mit seinem Befehl noch immer etwas hadernd so alleine dastand, tauchte plötzlich die Elfen wieder wie aus dem Nichts auf…  Gerade rechtzeig um mit anzusehen wie von links und rechts die Orks aus dem Wald stürmten und auf die überraschten Bugbears eindrangen. „Zwerg, die drei Gestalten am Feuer, sie versuchen zu fliehen!“ sprach Carandra nur kurz und war mit 3 schnellen Schritten schon wieder im Wald verschwunden. Elfen… dachte sich der Zwerg und machte sich daran an ihnen dran zu bleiben. Während sich die zwei Spitzohren elegant durch den Wald bewegten, schlugen dem Zwergen ständig irgendwelche Äste ins Gesicht, Wurzeln brachten ihn beinahe zum stolpern und das dornige Gestrüpp riss immer wieder tiefe Kratzer in haut und Kleidung. Um ihn herum war Kampflärm zu hören. Die Bugbears hatten nicht lange gebaucht um Waffenbereitschaft herzustellen was auf eine ausgebildete Truppe schließen lies. Da würden die Orks trotz Überzahl ihre Probleme mit ihnen bekommen. Doch das war jetzt nicht sein Problem. Er sollte sich um die Mitte kümmern und das waren wohl die 3 dunklen Gestallten die gerade versuchten sich aus dem Staub zu machen und so stürmte er im Schutze des Waldes den Elfen nach, die den Drei dicht auf den Fersen waren. Er hatte gar nicht bemerkt, das Carandar kurz verschwunden war und war dementsprechend verwirrt als sie plötzlich neben ihm auftauchte. „Es sind Drow Zwerg!“434a529468501383a7b13b179cad46c4thespiderFamilySonofDalharukmatronmother Nun war es an Gomorra , das Spitzohr zu überraschen, denn mehr als ein fröhliches Lachen entlockte diese Information dem Zwerg nicht und führte höchstens dazu das er sein Tempo erhöhte und sich langsam an die Spitze der Verfolger setzte. Die gejagten Dunkelelfen versuchten verzweifelt den Abstand nicht kleiner werden zu lassen, doch ein Pfeil Carandars lies ihre letzte Hoffnung auf Flucht verlöschen und so stellten sie sich dem Kampf. Dazu lies sich Gomorra nicht zweimal bitten und rauschte ohne seine Geschwindigkeit zu verringern mit erhobener Waffe in die kleine Gruppe Dunkelelfen. Die zarten Körper der Drow hatten den mächtigen Hieben des Zwergenhammers nichts entgegenzusetzten und so dauerte es nicht lange bis die Drow übel entstellt zu Boden gingen. Während Gomorra Justice mit dem Umhang einer der Gefallenen noch von Blut und Geweberesten säuberte durchsuchte Carandar die Laichen. Die gefundenen Drowwaffen nahm er an sich. Das Gold und die Edelsteine wurden an Ort und Stelle aufgeteilt, hätte man sonst dem Ork womöglich auch noch seinen Teil abtretten müssen. Weiters führten die Dunkelelfen nur noch eine Schriftrolle in seltsamer, dem Elfischen nicht unähnlicher Schrift mit sich. Nachdem die ratlosen Spitzohren das Schriftstück nach mehrfachem Drängen an den Zwergen weitergaben schien dieser sich kurz indem Schriftstück zu verlieren… Zum großen Erstaunen der Elfen, drückte er Carandar das Pergament wieder in die Hand und sagte selbstsicher. „Es ist eine Art Verordnung….., weiters steht da irgendwas von Sachen die Unterlassen werden sollen und das Einzelaktionen in jeglicher Art nicht mehr toleriert werden. Aber frag nochmal die Elfen die am Lagerfeuer lagen, ob die mehr rauskriegen.“ Der Elf sah in immer noch ungläubig an. „Die Elfen habe ich schon weggeschafft, wer weiß was die Orks mit ihnen angestellt hätten“ Gomorra nickte nur kurz und sie vereinbarten sich nachher im Lager zu treffen, schließlich mussten die Elfen sich irgendwann zu erkennen geben.Bevor sie sich also zurück zu Harok und anderen machten, nahm Gomorra noch den besterhaltensten Drowkopf mit. Kurz vorm Lager trennten sie sich, die Elfen machten sich auf zu ihren befreiten Verwandten während Gomorra auf das Feuer und die jubelnden Orks zumarschierte. Harok und die wenigen die übrig waren, es waren wohl kaum mehr als zwei Dutzend, waren damit beschäftigt, drei offenbar gefangene, aber übel zugerichtete Bugbears zu verhören. Dabei hatten sie erfahren das die drei geflüchteten Dunkelelfen die Bugbears als Sklavenarmee gehalten haben und auf dem Weg Richtung Nordosten waren um dort ein größeres Lager anzugreifen. Warum, wussten die Gefangenen allerdings nicht. Weiters hatten sie den Auftrag bekommen Elfen mitzubringen. Soviel wie möglich. Sie hatten bereits 3 Stück gefangen, doch die dürften irgendwie während des Kampfes entkommen sein. Die durchgeschnittenen Fesseln lagen ja noch am Lagerfeuer, sie konnten also noch nicht weit sein. Für was die Elfen gut sein sollten konnten die Bugbears auch nicht beantworten, was aber an reiner Unwissenheit nicht am Unwillen der Gefangen lag. Als Harok sich sicher war, das aus ihnen nicht mehr herauszuholen war, überlies er sie kurzerhand seinen Orks „Macht mit ihnen was ihr wollt, ich habe keinen Nutzen mehr für sie!“

Schon nach kurzer Zeit hatten Casandra und Soraya die befreiten Elfen gefunden. Sie hatten sich etwas tiefer in den Wald verzogen und versuchten ihre Wunden mit dem bisschen das sie zur Verfügung hatten zu versorgen. Auf die Frage was den eigentlich geschehen war, erzählten die Elfen ihre Geschichte. Es war bei allen dreien gleich abgelaufen. Die Bugbears hatten auf Anordnung der Drow ihre Dörfer angegriffen und alle bis auf Sie getötet. Frauen, Kinder, Alte. Nur sie sind am Leben gelassen worden und wurden seither als Gefangene mitgeschleppt. Was das alles sollte hatten sie nicht die geringste Ahnung denn die Dunkelelfen hatten sich niemals mit ihnen unterhalten und wenn sie untereinander sprachen dann nur in einer Sprache die sie nicht verstehen konnten. Auch als Carandar ihnen das Schriftstück zeigte blieben die Elfen ratlos. Die Schriftzeichen waren dem Elfisch sehr ähnlich und doch konnten sie nichts davon entschlüsseln. Wie hat der Zwerg das gemacht, grübelte Carandar als er das Schriftstück wieder wegsteckte.

Als Harok, den Blutverschmierten Zwergen mit dem Kopf des Drow auf sich zukommen sah, hielt er kurz inne. „Halt! Finger weg von den Gefangenen!! Der Zwerg ist zurück und er hat den Kopf des Dunkelelfen mitgebracht. Er hat den Herrn der Sklaven erschlagen“ Verunsichert blickten die geschundenen Bugbears  zu ihm hinüber. „Nach orkischem Gesetz, ist Gomorra nun der neue Herr der Sklaven! Die Gefangenen gehören dir, was soll mit ihnen geschehen?“ Die Überraschungen schienen an diesem Tag kein Ende nehmen zu wollen…

Was lange währt … (The Sainted Sinners)

Was lange währt … (The Sainted Sinners)

Wir sehen unsere Helden nach den Verhandlungen im Zwielichtmarkt. Nach dem ganzem reden und der Politik hatte unser neuester Begleiter das dringende Bedürfnis nach ein wenig Abwechslung und überredete den Rest ihn auf eine kleine Erkundungstour zur Arena. Nur die Paladina hatte nicht wirklich etwas für diese Art der Unterhaltung übrig und begab sich direkt in die Seite des Lichts.

Was lange währt ... (The Sainted Sinners)Auf dem Weg erzählt Anskaviat von seinen bisherigen kämpfen und das er zumindest einen Kampf in der Arena bestreiten Will. Nach einigem hin und her und nachdem die Möglichkeit auf Wetten geklärt wurde hat er sich auch gleich angemeldet. Zu seiner Überraschung jedoch hatte er keinen Ork oder anderen Kämpfer gegen sich..  sondern es rollte ein wütender Erdelementar in einem Steinrutsch auf ihn zu … Er kämpfte jedoch tapfer und nachdem die ersten Schläge wirkungslos an dem Stein abprallten schaffte er es in seinen Rücken zu kommen und dort wirkungsvolle Schläge anzubringen welche ihm den Sieg brachten.

Nach diesem Kampf ging es am nächsten Tag gen Heimat um die Vorbereitungen voran zu bringen. Kaum jedoch das Sie angekommen waren und sich ausruhen konnten gab es schon wieder Aufregung. Ein Teufelchen tauchte am Eingangstor auf mit einer Nachricht von den neuen einmaligen Verbündeten. Calleb war nicht untätig und hatte einen Plan entwickelt und ein grüner Wyrmling ist auf dem Weg zu seiner Höhle. Dort will er den Körper aber nicht den Geist des Wyrmlings mit einem Ritual altern und so einen leicht beinflussbaren Erwachsenen Drachen erschaffen den er kontrollieren kann. Die Karawane wurde jedoch aufgehalten und der Transport umgeleitet. Dies zusammen mit 4 Schriftrollen der Teleportation zu einem bestimmten Ort.

Ohne auch nur einen Hauch des Zögerns griffen unsere Helden die Rollen und ihr Gepäck um die Rollen so wie sie waren zu nutzen und in das Unbekannte zu reisen. Dort angekommen fanden Sie sich am Eingang einer Ruine wieder. Ein Hügel in mitten einer hügeligen Steppe. Die Ruine wohl ein befestigter Wohnturm schien einige Geheimnisse zu bewaren weshalb sie direkt die Erkundung ihrer Umgebung gegangen .. jedoch diese nach einen kurzem Ausflug in die erstaunlich großen Unterkellerungen sich erstmal zur Nachtruhe begaben.

In dieser Nacht träumte Mofa von einem Schatz in den Ruinen, einem Pentagramm von Edelsteinen Umschlossen und einer kleinen goldenen Kiste inmitten dieses Pentagramms. Von einer gewissen Gier betroffen überredete er die anderen nachzuschauen ob dieser Traum einen funken Wahrheit beinhaltet oder nur aus seiner Gier nach Schätzen und dem geheimnisvollem Ort entstanden sind .. Und nach einem längerem Suchen fanden sie auch den Ort seines Traumes .. Die Paladina in ihrer Vorsicht zusammen mit dem Schriftgelehrten stellten Fest das dieses Pentagramm das Böse von außen abwehren sollte und so für Sie keine Gefahr bestünde. In dem Kästchen entdecken sie einen großen Ovalen Bergkristall mit Goldbändern umschlossen und einer unbekannten Sprache verziert. Da jedoch Vorsicht angebracht war und sie noch nicht wussten wo denn nun der Wyrmling ankommen solle ließen sie den Kreis unangetastet und suchten weiter… Sie suchten eine ganze Zeit und nach ca. 1 Tag bemerkten sie das die Straße welche in ein tiefes Gestrüpp blockiert war .. hinter diesem viel weiter ging und unter den Hügel führte.

Nun standen sie auf einer kleinen Straße welcher scheinbar zu einem Portal führte .. jedoch flößten ihren die 6 Drachenköpfe jeweils 3 links und rechts des Weges nur wenig Vertrauen ein .. Die Paladina jedoch schüttelte ob der Verzagtheit nur den Kopf und marschierte gerade durch den Gang auf das Portal zu und zum schrecken ihrer Freunde verschwand sie kurz darauf in einem Strahl aus Eis und einem aus Feuer von den beiden Drachenköpfen … Der Schriftgelehrte zeichnete etwas in die Luft und in einer Explosion aus Stein zerfiel der Drachenkopf der den Eisstrahl geschickt hatte. Nachdem die Paladina nicht ohne einen weiteren Feuerstoß wieder bei der Gruppe war fing an um Hilfe zu Beten und während die anderen sich den Kopf zerbrachen flehte sie um himmlischen Beistand der ihr in Form eines Streitrosses gewährt wurde … Auf dem Rücken dieses Rosses ritten sie mit purem Gottvertrauen durch die Fallen und so stand zumindest der Schriftgelehrte und die Paladina vor dem Portal. Während die Paladina umdrehte und auch die Kameraden durch das Hindernis  zu bringen fand der Schriftgelehrte einen Weg der zwar halb verschüttet aber noch gangbar war um die Falle zu umgehen …

Nun der knapper werden Zeit bewusst werdend gingen sie noch einmal zu dem Pentagramm um die Kiste zu holen und bauten einen Hinterhalt auf mit dem sie die bald darauf eintreffende Karawane überwältigten und selber durch das Portal zurück in den Zwielichtmarkt traten. Zu dem großen Erstaunen der Gefolgsleute Calebs. da jedoch die Neutralität und die beistehenden Judikatoren jede Möglichkeit einer Auseinandersetzung unterbanden kam es nur zu einigen misstrauischen Blicken und unsere Helden sahen zu das sie wieder auf Ihre Insel gelangten.

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