Der Sprung ins Ungewisse (The Legion of the Trusted)
Rylan konzentrierte sich und entschärfte die Falle indem er vorsichtig eine kleine glühende Kugel herausnahm. Diese wurde dann an Lyari und letztendlich an Arrat zur weiteren Aufbewahrung übergeben. Nun öffnete sich eine kleine Geheimtreppe.
Das Zelt des Koboldschamanen sollte nach Arrats Worten sofort zerstört werden. Kurz nachdem er diese Worte sprach, zückte Lyari seine Schwerter und wirbelte in der Luft umher. Danach viel das Zelt komplett in sich zusammen und wurde verbrannt.
Derweil suchte Rufus auf einer anderen Ebene der Höhle mit der Bewachung von Xhorghul nach Runen die nur die beiden sehen konnten. Als Rufus die Runen an der Wand gefunden hatte versuchte sich Xhorgul daran diese zu untersuchen.
Plötzlich entdeckte Arrat das sich das Wasser in der Höhle schwarz färbte und eine magische Aura versprühte. Es stank modrig und sehr unangenehm. Er ging mit seiner Phiole zum Wasser und entnahm eine Probe. Dabei erkannte er, dass es nichts Gutes zu bedeuten hatte und Sie schnell diesen Ort verlassen sollten.
In Zeitdruck wurde kurz beratschlagt und Rylan ging mit Arrat nach unten um nachzusehen was sich in dem Geheimgang befand. Unten angekommen sahen Sie ein Artefakt das von Magischer Energie umgeben war.
Es wurde durch Rylan versucht das Artefakt zu bergen. Als Ihm dies misslang versuchte sich Arrat mit einer Magiebannung und war erfolgreich. Das Artefakt wurde von Arrat zur weiteren Begutachtung mitgenommen. Er hegte starke Skepsis dem Artefakt gegenüber, obwohl durch die Bannung die magische Energie zu erloschen schien.
Nun war das schwarze Wasser umgeben von einem Schleier der wesen in sich festzuhalten schien und jeden momentan reißen konnte. Als Arrat dies wahrnahm, schrie er nochmal eindringlich die Gruppe an: „Verlasst diese Gegend auf dem schnellsten Weg.“
Als nun auch Xhorghul mit dem identifizieren fertig war, wurde die Höhle schnell in Richtung des Anket verlassen das einen Ausweg aus der Höhle kannte.
Alle folgten dem Anket und kamen zu einer Koboldsteinfalle die mit dem Wissen von Xhorghul und der Geschicktheit von Rylan leicht überwunden wurde. Das Anket konnte sich wenn auch schwer durch die Hilfe von Lyari durchquetschen.
Rufus schien nun etwas orientierungslos und irrte durch die Gänge auf der Suche den richtigen Weg zu finden.
Bald kamen wir in die Nähe eines Raumes und Rufus warnte uns vor einem Steinernen Zwerg der mit einem Hammer auf alles Schlägt was nicht sehr schnell an Ihm vorbeirennen würde.
Wir nahmen also unsere Beine in die Hand und Xhorgul nahm Lyari auf den Rücken und rannten gemeinsam durch den Raum. Alle schafften es nur das Anket bekam durch seine Größe einen Schlag vom Zwergenhammer auf einen seiner Beine. Darüber war Lyari sehr traurig.
Nun kamen wir an eine Schlucht in der es sehr tief hinabging. Rufus faselte etwas von Hängebrücken und versuchte die anderen zu überzeugen zur nächsten Ebene herunterzuklettern.
Nachdem Lyari einen Stein hinab warf lächelte er kurz nahm seinen Federring an sich und sprang vor den Augen der Anderen herunter. Kurz darauf folgte auch Arrat und sprang regungslos in die Tiefe. Arrat hatte beim aufprallen wohl Probleme und schlug in einen reißenden Fluss ein. Er konnte sich mit der Hilfe von Lyari aus den Stromschnellen an Land retten. Kurze Zeit später kam auch Fenner unten an, der als Druide keine Probleme mit dem Wasser hatte.
Derweil versuchten sich Rylan, Xhorghul und Rufus daran an der Felswand herunterzuklettern was Ihnen auch durch ein gespanntes Seil gut gelungen war. Leider hatte beim Abstieg Rufus die nerven verloren und Rylan konnte Ihn kurz vor dem Absturz retten. Plötzlich höreten alle das Geräusch des Steinzwerges der immer näher an die Klippe kam. Rufus hörte dies und Sprang mit seinem Schutzzauber sicher nach unten.
Xhoghul und Rylan schauten sich verwundert an und in der nächsten Sekunde erschien der Drache von Arrat mit beiden Federringen die sich beide Ansteckten und ebenfalls in die tiefe sprangen. Kurz danach hörten Sie einen dumpfen schlag, denn der Steinzwerg hatte bereits die klippe erreicht und mit einem Schlag nach Ihnen ausgeholt.
Als sich alle unten wieder erholt hatten, untersuchte Xhorghul das Große Drachenskelet das sich am Ufer des Flusses befand. Xhroghul ahnte das etwas Böses von diesem Drachenknochen ausging und alle Gefährten hielten entschieden Abstand von diesem.
Als sich Rylan etwas weiter am Strand umsah entdeckte er im hinteren Teil des Strandes einen Geröllhaufen voller Steine mit kleinen Skeletten die zwischen diesen Steinen lagen. Er untersuchte die Gegend, konnte aber nichts Auffälliges außer ein paar versteinerte Knochen entdecken.
Im Gespräch zwischen Rufus Xhoghul und Lyari ergab sich nach ernsten Blicken von Lyari das Rufus den Hammer den wir bei uns trugen schon einmal bei einem Drachen-Mensch-Wesen gesehen hatte.
Plötzlich fand Fenner ein Loch im Uferbereich des Flusses und machte die anderen darauf aufmerksam.
Nun rief uns Fenner laut zu, das sich etwas im Wasser bewegen würde und Rylan hörte hinten beim Geröll ein platschen was darauf hinwies das sich etwas zu Fenners Loch bewegen würde.
Alle außer Lyari der sich in Schussreichweite in den Felsen in Stellung ging, brachten sich die anderen Kampfbereit zum Loch in Stellung und erwarteten das kommende. Auf Grund von Hinweisen von versteinerten Knochen die Rylan entdeckte wurde darüber spekuliert das es sich hierbei wohl um Basilisken handeln könnte.
Der Basilisk schimmert mit einer Magischen Aura kam heraus und der Kampf begann. Lyari feuerte einen Pfeil auf diesem ab der den Basilisken im Körper traf. Im selben momentan bemerkte er das sich hinter ihm ein zweiter Basilisk aus den Felsen wand. Er lief als er dies bemerkte schnell zur Gruppe.
Nachdem Rylan mit einem Schlag auf den Panzer kläglich gescheitert war, vergrub sich das Tier Fenner mit seinem Gebiss fest in den Nacken vom Basilisken. Nun kam mit einem Schummrigen Schutzzauber Zauber Arrat nach vorne und streckte mit seinem Flammenschwert den Basilisken mit einem gezielten Schlag durch den Kopf nieder. Er hatte den tot des Wesens wohl nicht registriert und Schlug ein weiteres Mal mit voller Wucht gegen den toten Körper des Basilisken.
In der Zwischenzeit spurtete Rylan getarnt durch seinem Umhang zum hinteren Basilisken. Dieser begann sich wieder in seine höhle zwischen den Felsen zurückzuziehen. Er hatte noch eine kurze Gelegenheit den Basilisken beim Rückzug zu treffen. Der Basilisk war vollkommen überrascht vom hinterhältigen Angriff und wurde durch einen Schlag vom Elfenschwert niedergestreckt.
Er schaute in das Dunkle Loch in dem der Basilisk steckte aber konnte wegen der Dunkelheit nix weiter erkennen. Ihm wurde kurz schummrig und er konnte ein krabbeln hören das sich langsam von Ihm entfernte.
Der Kampf schien vor rüber und Rylan drehte sich um und stand auf. Als er zur Gruppe am Ufer schaute, sah er in die große Augen der anderen die auf eine Gefahr hindeuten würden, über die er sich selber nicht bewusst war, denn hinter Ihm stand plötzlich ein großes, steinähnliches, Wesen, das soeben zum Schlag auf Rylan ausholte…….
Drei Wochen sind vergangen seit dem Fall des Barek Zahn. Drei Wochen die unsere Protagonisten genutzt haben etwas über sich selbst und ihre Zukunft nachzudenken. Zu reflektieren was geschehen war und wie sie an den Punkt gelangten an dem sie jetzt waren. Und so ging jeder seinen eigenen Gedanken nach, suchte Abstand und Antworten. Erst am dritten Tag der dritten Woche kam es, dass sich die Überreste der Gruppe wieder trafen. Madame Flay hat zu einem gemeinsamen Abend im einbeinigen Basilisken geladen.
Sein bereits drittes Bier in der einen, lies er die Finger der anderen Hand zärtlich über seine neue Axt streichen. Er hatte die vergangen Tage damit verbracht sie wieder auf Vordermann zu bringen. Geschliffen, hochpoliert, ja er hatte sogar diese seltsam faszinierende Gravur freigelegt und nachgebessert. Sein breites Grinsen zeigte seine vollkomme Zufrieden. Ja, er war zufrieden!… Oder betrunken… oder ein bisschen von beidem. Auf jeden Fall schien es ihm gut zu gehen. Und den jungen Zwergen so glücklich zu sehen zauberte auch ein Lächeln auf Anskaviats Lippen.
„Es freut mich zu sehen, dass es euch gut geht!“ sagte die gerade eingetroffene Madame Flay und setzte sich zu den zweien. „Totes Pferd lässt sich entschuldigen, der hatte kürzlich ein – wie soll ich sagen – etwas emotionsgeladenes Intermezzo am Hafen, was für große Unruhe und eine Menge überfressener Haie führte.“ Sie blickte in die Runde… „ Aber keine Sorge. Es geht ihm gut! Aber wo ist eigentlich Grumpf?“ Die zwei Recken sahen sich ratlos an und zuckten mit den Schultern. Ihn hatten sie seit dem Gelage im Palast nicht mehr gesehen. Und schon damals war ihnen vorgekommen, er hatte sich verändert. Seit seinem Geständnis war er nicht mehr derselbe…
„Aber was solls“ setzte sie fort „ ich hab euch heute hierher gebeten um euch nochmals zu danken, für alles was ihr für mich und die Insel getan habt. Aber jetzt lasst uns feiern!“ Und schon stand die nächste Runde auf dem Tisch und ein freudiges Gespräch über alte Zeiten und neue Ziele begann. Und auch die Kneipe füllte sich mit Leben. Es gab kaum einen Tisch an dem nicht gesungen und gelacht wurde. Man merkte deutlich, dass sich die Stimmung auf der Insel sehr verbessert hatte. Die Bewohner Mintarns konnten endlich wieder aufatmen und auch den kleinen Freuden des Lebens nachgehen. Als ein kleiner Gnom mit zerzaustem Haar die Bühne betrat und seine Harfe anstimmte, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.
„Hey, Nanay“ rief Madame Flay plötzlich und winkte einer bleichen Schönheit zu „ kommt setzt euch zu uns… Darf ich vorstellen: Anskaviat und Thoringal, jüngste Helden von Mintarn. Nanay ist gerade erst auf der Insel eingetroffen und wird uns als Archivarin in der Bibliothek unterstützen.“ Freudig hieß die Gruppe die junge Magierin willkommen, die auch gleich mal ihr Können unter beweis stellte und eine reich gedeckte Tafel, voll mit Köstlichkeiten auf dem Tisch erscheinen lies. Während Anskaviat und Madame Flay schmuntzelnd die nahezu perfekte Illusion erkannten griff der Zwerg vor Verlangen immer wieder ins Leere. Enttäuscht blickte er die anderen an, die nur in schallendes Gelächter ausbrachen. Und gerade als der Zwerg sich damit abfand, dass es für ihn wohl heute keine Lammstelze mehr geben würde erschien eine große dunkle Gestalt wie aus dem Nichts. „Verzeiht die Verspätung“ sagte Grumpf und strich sich die Kapuze vom Kopf „ aber ich habe soeben eine unerwartete Nachricht bekommen, die mich zum Handeln zwingt… und dafür brauche ich eure Hilfe!“ Alle sahen ihn mit großen Augen an. Madame Flay weil sie sich nicht erklären konnte wie es der große, sonst so schwerfällig wirkende Ork geschafft hat unbemerkt an ihrem Tisch aufzutauchen. Hörte man ihn doch sonst schon von weitem kommen. Nanay große Augen deuten wohl eher auf die eindrucksvolle Statur hin, die sich unter dem dunklen Mantel abzeichnete während Thoringal seine großen Augen nur auf den schwer wirkenden Juttesack richtete den der Ork gerade auf den Tisch hievte. Und auch Anskaviat wirkte üerrascht, was bei dem sonst so gefassten Schurken eher eine Seltenheit war. Seine Aufmerksamkeit galt ganz Grumpfs Augen….
Und so setzte sich Grumpf und erzählte ihnen von dem Raben aus Caer Calidyrr, der in besucht hatte eine Botschaft von Lukian zu überbringen. Er war am Leben, zumindest noch. Doch schwebte er in großer Gefahr. Mehr wusste er im Moment leider selbst nicht, doch war er gewillt alles nötige zu tun um Lukian wieder zu finden, doch dafür würde er Hilfe brauchen…
Der Gesichtsausdruck des Zwergen und die Hand die erneut in Vorfreude über seine neue Axt strich, liesen keinen Zweifel, dass Thoringal keine Sekunde zögern würde. Viel zu lange war er nun auf dieser Insel schon nur herumgesessen. Doch Anskaviat schien den heißblütigen Zwerg etwas zu bremsen und strich sich neckisch übers Kinn „ Ja“ sagte er ruhig „du kannst auf meine Hilfe und auch die Thoringals zählen!…. Unter der Voraussetzung natürlich,“ fügte er dann grinsend hinzu „dass uns auch wir einmal deiner Hilfe gewiss sein können, sollte diese erforderlich sein“. Unter Murren schlug Grumpf ein und wollte gerade aufstehen als die Illusionsitin das Wort an ihn richtete. Obwohl eher an Madam Flay, den sie blickte nervös zwischen den beiden hin und her, als sie sprach. “Ich, ich würde euch gerne begleiten… ich mein die Arbeit in der Bibliothek kann doch sicher noch ein paar Tage warten… oder?… Und ich mein… wann hab ich denn sonst schon al die Gelegenheit… ich was ich alles lernen könnte.“ „Natürlich“, sprach Madame Flay und legte beruhigen ihre Hand auf Nanays Unterarm „ die Arbeit in der Bibliothek kann warten. Und wenn es euer Wunsch ist, könnt ihr Grumpf und die anderen gerne begleiten. Ihr könntet ihnen von großem Nutzen sein. Denkt an die Schwarzen Magier die auf den Mondschein Inseln…“ Doch noch bevor sie ihren Satz zu ende sprechen konnte, platzte eine neugiere Stimme ins Gespräch „Was sind denn schwarze Magier???“ Die Gruppe sah sich verdutzt um und erst ein zupfen an Madame Flays Ärmel machte sie auf den kleinen Gnom aufmerksam der mit seiner Harve in der Hand neben ihr stand. „Ich würd ja mit kommen, aber ich hab keine Ahnung was schwarze Magier sind….“ sprudelte es aus dem Gnom ,der seine Hand langsam auf den Oberschenkel von Madame Flay gleiten lies, was die Dame mit einer schallenden Ohrfeige quitierte. Das schallende Lachen des Zwerges durchbrach als erstes die peinliche Stille am Tisch und nach kurzem stimmten alle mit ein.
So soll es also sein dachte sich Grumpf lachend. Alleine das Gesicht das Totes Pferd machen würde, wenn er ihren neuen Begleiter sah, war es Wert den Barden mitzunehmen. Außerdem sage ihm irgendetwas tief in ihm, dass ihnen der kleine Mann noch einmal äußerst nützlich sein würde und er konnte wirklich jede Hilfe gebrauchen.
Und so stießen sie mit einer weiteren Runde, die noch lange nicht die letzte für heute sein würde auf ihr neues Bündnis an. Morgen Abend würden sie nochmals eine offizielle Verabschiedung im Palast erfahren und am nächsten Morgen dann schon würde das wieder fahrtaugliche Schiff von Kapitän Friesel zu den Mondschein Inseln ablegen. Dafür würde Madame Flay sorgen. Es blieb ihnen also noch ein Tag allen nötigen Besorgungen nachzugehen oder einfach um ihren Rausch auszuschlafen. Das alle so gut laufen würde, hätt sich Grumpf wohl nicht gedacht….
Wer nur den interessanten Part lesen möchte spule bitte 283 Worte vor oder lese einfach ab Absatz 9. Danke!
Farius von Orlumbor
Orlumbor, ein Dorf von Welt. Bekannt für seine großartige Werft und die damit verbundene Reedereien.
Anlaufstelle für den Handel zwischen Tiefenwasser und Baldurs Tor ist Orlumbor ein Warenumschlageplatz. Das Inseldorf ist an einer natürlichen Bucht gelegen und bietet mit den vorhandenen, magisch wachsenden Ressourcen optimale Bedingungen für die Schiffsbaukunst.
Zum Einen hätten wir da den prächtigen verworrenen Wald in der Mitte der Insel, um den Holzbedarf zu decken und zum Anderen den Sumpf, um Abdichtungsmaterial zu bergen.
Dieses gemütliche ca. 800-4 Einwohnerdorf besteht größtenteils aus umgedrehten Schiffwracks, die zur Behausung umfunktioniert wurden. Gerade ist ein Fremdwort, was man wunderbar an den geschwungenen Pfaden und labyrinthartigen Wegen innerhalb des Dorfes gut einsehbar ist.
Die Tourristenbroschüre empfiehlt daher drei Wirtswracks zur Unterbringung der Gäste.
Bekannt sind in erster Linie „die Rote Marian“, Ein Bordellwrack exquisiter Klasse. Gut zu erkennen an ihrem Schild, dass eine üppige Maid zeigt, die an nichts spart, außer der Kleidung. Das Motto lautet: Eine Nacht allein, das darf nicht sein. Entsprechend ist ihre Auswahl an Lustmaiden und Knaben.
Als Zweites hätten wir das bekannte Wirtswrack „Zum frechen Huhn“. Wunderbar an ihrem Schild zu erkennen, auf dem ein verängstigtes Schwein zu sehen ist, das von einem Huhn angegriffen wird. Ein grundauf solides Etablissment, dessen Bewirtung eine Zwergin übernahm. Man munkelt, auch hier gäbe es die ein oder andere leichte Schankmaid.
Als Drittes hätten wir das unbekannte Kings Tail anzubieten. Ein Wirtswrack, dass seines Gleichen noch sucht. Ein Schild auf dem (Aus Jugendschutzgründen wurde diese Beschreibung gestrichen).
So landet an und entdeckt die große, also kleine Welt von Olumbor und ich schweife ab.
Die „Helden“Gruppe kam ohne weitere Umstände an ihr Ziel Orlumbor zum Sonnenuntergang an und gingen sogleich an Land. Lerinor fragte Drake nach einer guten Übernachtungsmöglichkeit und ihm wurde der Weg zum frechen Huhn beschrieben. Unten am Pier hing ein riesiges Pergament aus, auf dem ein Turnier in der Nähe Calimshafen angepriesen wurde. Allerdings schien das Datum veraltet.
Ferguson unterdessen organisierte sich eine Schubkarre für satte 2 Goldmünzen und hiefte mit seiner schauspielerischen angeboren Art die „schweren“ Kisten voller kostbarer Stoffe auf eben jene Karre. Dann machte er sich auf Richtung Pier, wobei sich Elias und Lelian ihm anschlossen. Mir Fergusaugen suchte der gute Mann nach einem Händler und das ohne Erfolg. So gingen die drei in eine der drei in das Labyrinth führende Dorf aufs geratewohl und landeten vor einem Schild mit einem verängisten Schwein, das von einem Huhn angegriffen wird. verrückte Hühner! denkt sich Ferguson und stieß mit überschwänglichem Eifer die Tür auf und muss zu seiner Missgunst feststelle, sie ist geölt und schwingt wieder hervoragend zurück. Gegen sein Gesicht. Es verursachte ein Heidenlärm und die Aufmerksamkeit des Lokals war ihm Gewiss.
Das bekam auch Lerinor mit, der sich in diesem Wirtswrack zuvor schon eingefunden hatte und in der zwergischen Wirtin Karina eine wunderbare Zuhörerin fand, die sich begeistert auf die Erlebnisse der Gruppe stürzte und mit dem Bier nicht sparte! Fergusons Auftritt irritierte die hier Anwesenden und ein einfaches „Warum, Ferguson?“ entschlüpfte einem Begleiter. Und ohne weitere Umschweife und einem kleinen Levitationszauber führte er die Gruppenbeute in das Wrack hinein. So fand die Gruppe wieder zusammen. Lediglich Rohan von der Morgenweide fehlte. Jener welcher beschloss sich dem Gefangentransport als Wache anzuschließen. Er schickte später einen Boten, der die Nachricht überbrachte, dass Rohan in der roten Marian untergekommen sei.
Ein wenig später. Die Gruppe speiste zusammen und Ferguson vollführte eine Modenschau der einkassierten Ware. Und das nicht gerade leise. Jeder im Wirtswrack konnte mit anhören welchen Wert man in den mitgeführten Kisten finden würde. Und einige Kleidungsstücke sahen zu ulkig an dem guten Kunstfanatiker aus, sodass viel Gelächter die Stimmung aufhellten. Lediglich eine Gruppe schien einen unverholen gierigen Blick auf die edlen Stoffe zu werfen und gingen sich leise beratend hinaus.
Ein Mann, der allein an einem Ecktisch stand, schien sich Notizen in einem Buch, einem Zauberbuch wie sich später herausstellte, zu machen. Natürlich bekam das auch eine gewisse hübsche Schankmaid mit und Ferguson ließ es sich nicht nehmen ihr schöne Augen zu machen und eine erfolg versprechende Nacht mit blumigen Worten zu erreichen. Der Chasrismat kennt den ein oder anderen Flirttrick. Frauen aufgepasst! Die Nacht verging, Lerinor erzählte der Zwergenwirtin weiterhin die Geschichte, Ferguson hiefte die KArre samt Kisten hoch in sein Zimmer und versiegelte die Tür mit einem „Wuuhopp“-Alarm und begnügte sich mit einer gewissen Schankmaid, Elias schlief den Schlaf der Gerechten und Lelian blickte sich draußen kurz um, besorgt wegen der Beobachtungen während der Modeschau. Aber auch er legte sich alsbald zur Ruhe.
Ferguson erwachte als erstes, nachdem er in den frühen Morgenstunden erst einschlief. Seine Angebetete musste wieder an die Arbeit ran. Er durfte weiterschlafen und hatte sich einen kleinen Schatz geangelt. Lerinor, obschon nur in Meditation machte sich ungefähr zeitgleich mit Lelian auf nach unten für ein gutes deftiges Frühstück. Die Tür ging auf und ein junger Mann kam aufgeregt zur Wirtin und versuchte sich im Flüsterton, allerdings hatte er nicht mit den guten Elfenohren gerechnet! Ha, sind die mal zu etwas gut. Vor allem, wenn die Wirtin auch noch bei Lerinor und in der Nähe von Lelian saß.
„Es ist wieder passiert. Wieder an der gleichen Stelle um Mitternacht!“ Hörten die beiden Elfen und Lerinor führte gleich die Gegenfrage an: „Was ist denn passiert?“ „Mord! Schon der Vierte!“ „Was? Wo? Wer?“
Die Wirtin seufzte und fasste sich an die Stirn. „Es geht jetzt schon seit gut 2 Wochen so. Alle paar Tage verlieren wir Jemanden. Geh am Besten zur roten Marian und rede mit Frenja Fallasdottyr. Sie ist die Besitzerin und kann dir mehr sagen.“ „Das trifft sich gut. Rohan, ein Paladin Sûnes, ist ebenfalsl dort und wird gewiss helfen wollen!“ „Das wäre schön, wenn man die Morde endlich aufklären könnte. Farius Magelarn hatte ebenfalls nach Hilfe gerufen in dieser Sache.“ „Farius Magelarn?“ „Ja, er hatte sich der Morde angenommen und ermittelt. Er ist ein Freund von Frenja.“
Lerinor bedankte sich bei der Zwergin und wendete sich zu Lelian um „Ich geh zur roten Marian und unterrichte den Paladin. Er wird gewiss helfen wollen.“
Und so trennten sich die Wege. Lelian ging hoch und weckte Elias, beide machten sich im Anschluss auf dem Weg zum Todesort. Eine Kreuzung einige Wege weiter. Lerinor ging zur roten Marian. Der Eingang war wie ein Empfangsraum, eine Treppe führte nach oben zu einer Ballustrade und Räumlichkeiten. Zwei Türen hinter dem Empfangstresen führten ebenfalls zu Räumen. Allerdings konnte man kollektives Schluchzen hören und als Lerinor die Glocke bimmelte, traten Lustknaben und Frauen aus den unteren Räumen und stellten sich präsentativ in eine Reihe auf. Vielen sah man ihre Trauer an und das machte Lerinor stutzig. Eine große blonde Frau im roten Kleid trat hinter dem Tresen und empfing Lerinor „Wählt eine aus.“ „Verzeiht, aber ich Suche einen Rohan von der Morgenweide. Er ist ein Paladin Sûnes und hat vielleicht seine Dienste angeboten oder eure genutzt.“
Nach kurzem hin und her trat ein gewisser Rohan ins Blickfeld und wurde sogleich von Lerinor aufgeklärt. Mit einer erwarteten Begeisterung stimmte der Paladin der Mithilfe zu.
Was er allerdings nicht wusste, nach ihm wird gesucht. Ein Hexer Namens Blackside kam im Auftrag Rohans Schwester, um ihn zu ihr zu teleportieren.
Aus Frenja bekamen sie noch heraus, dass es sich bei den Toten um 3 „Angestellte“ von Ihr handelte. Die Morde vor ungefähr 2 Wochen begannen, nachdem eine Belagrung der Meeresungeheuer beendet wurde und die Schiffe wieder das Meer befahren konnten, und es sich nicht um einen Menschen handeln kann, da die Verletzungen der Opfer zu bestialisch waren und nichts auf Menshclichkeit deutet. Krallen am Fundort der Leichen sprechen ebenfalls dafür. Also machen sich Lerinor und Rohan auf zum Fundort der Leiche, wo Elias und Lelian schon angekommen sind und sich mit dem Leichengräber Janush unterhalten. Er sammelte gerade die Leichenteile zusammen. Dem Opfer fehlten die Arme, ein Fuss und der Torso war komplett aufgerissen worden. Zu viel für die Umstehenden. Den beiden maigsch Begabten machte es nichts aus und die Befragung begann. Sie bekamen allerdings nicht viel mehr heraus als Lerinor und Rohan, jedoch fanden Sie am Tatort eine unmenschlich, nicht tierische lange Kralle und eine Rabenfeder. Sie wurden an Farius Magelarn verwiesen. Dieser halbe Magier besaß einen Krämerladen mit ein wenig magischen Zeug und hatte als Vertrauten einen Gefährten.
Ferguson, ebenfalls dazugestoßen fand in dem Raben einen meisterhaften Gegenspieler seines Intellekts und wenig begeistert stolzierte der Mann vor die Tür, nachdem die Befragung des guten Farius beendet war. Aber ich presche zu weit vor. Denn zuvor war noch ein gewisser Hexer Blackside in den Laden gekommen und hatte endlich den Paladin gefunden. Dieser verabschiedete sich mal mehr, mal weniger herzlich von seinen Begleitern und verschwand mittels Teleportation.
Karte
Farius ein Magier und vermutlich der einzige Magier auf der Insel, hatte sich der Suche nach dem Mörder angenommen. Er wuchtete eine Karte der Insel hervor und erläuterte alle bisherigen Erkenntnisse. Selbst Hellsehzauber sollen missglückt sein. Die Rabenfeder stammte von seinem Vertrauten und erste Verdächtigungsparameter schlichen sich in die Gedanken der Gruppe. Und da war dieses Buch, dass Ferguson so verdammt neugierig machte. Es schien, als wollte es von Ferguson benutzt werden.
Wird Ferguson das Buch erhalten und lesen? Schafft es die Gruppe die Morde aufzuklären? Was haben die Iluminaten damit zu tun und wo ist Gallileo Mysterie, wenn man sie mal braucht?
Das und vieles mehr erfährt man in der nächste Episode von CSI: Orlumbor
Nachdem die Gruppe Rast im Portalraum gemacht hatte, stellte sich für die Gruppe die Frage was sie nun tun sollten. Sollten sie den Zwergen helfen auch noch den Thronsaal zurückzuerobern? Oder sollten sie die Zwerge Zwerge sein lassen und sich auch durch das Portal davon machen? Gerade als es so aussah als ob die Gruppe sich darauf einigen würde durchs Portal zu gehen, mischte sich einer der befreiten Zwerge in die Diskussion ein. Durin, so lautete der Name des Zwerges, bat die Gruppe darum, bei der Rückeroberung zu helfen, da die Zwerge dies niemals alleine schaffen würden. Nach kurzen Zweifeln und Abwägen der Situation beschloss die kleine Gruppe den Zwergen zu helfen. Nur hatten sie ein Problem: Sie wussten nicht genau was sie hinter der Pforte zum Thronsaal erwarten würde. Einer der Zwergen Magier konnte ihnen jedoch sehr grob schildern welches Wesen sich in diesem Saal eingenistet hatte. Es handelte sich um nichts Geringeres als ein Betrachter und ein Duergar. Nun gerat die Gruppe erneut ins Zögern. Würden sie überhaupt gegen solche Gegner bestehen können? Relativ schnell war klar, dass sie mehr als die paar Zwerge, die sie bis jetzt befreit hatten, brauchen würden, um diesen Kampf zu bestehen. Da erinnerte sich Durin, daran dass ganz in der Nähe noch ein Hochofen mit dazugehöriger Schmiede sein müsste wo noch mehr Zwerge leben. Relativ schnell war klar, diese Zwerge müssten zuerst befreit werden, bevor man sich an den Betrachter wagen dürfte. Also machte sich die Gruppe zusammen mit dem Zwerg Durin und dem Magier auf um die restlichen Zwerge zu holen.
Nach einem etwas längeren Fußmarsch durch die Stollen und einer kleinen Grabungseinlage, weil ein Teil des Stollens eingestürzt war, fand sich die Gruppe vor der großen Höhle in einen kleinen Nebenstollen wieder. Man hörte das Schlagen von Hämmern auf Ambosse und das Schieben von Loren über die Schienen. Doch die Gruppe traute dem Treiben nicht und schickte deswegen den Zwergenmagier vor um sich die Höhle anzuschauen. Als dieser wiederkam musste die Gruppe mit Entsetzen feststellen, dass auch dort Hunderte Zwerge von kleinen fliegenden Augen bewacht wurden und anscheinend auch von einem Kontrollzauber beeinflusst wurden. Doch der Magier hatte noch mehr gesehen. Er beschrieb der Gruppe, dass dort auch eine kleine Version von einem Betrachter war und einen Menschen mit einem Merkwürdigen Kopf. Kr’kall’a war relativ schnell klar, dass dieser beschriebene Mensch ein Gedankenschinder war, der auch eine große Gefahr darstellte. Man musste also versuchen die anderen Zwerge vorher zu befreien. Schnell wurde ein Plan geschmiedet, dass Durin sich unter die Zwerge mischen sollte, die immer in kleinen Gruppen von den Augen bewacht wurden, um zu sehen ob sie wirklich von einem Zauber kontrolliert wurden. Dazu schuf Ghalt eine Illusion um Durin, sodass der sich einer nahen Gruppe unbemerkt nähern konnte. Als er mit den Zwergen ins Gespräch kam wurde relativ schnell klar, dass die Zwerge nicht von einem Zauber kontrolliert wurden und Durin sagte den Zwergen, sie sollen sich bereithalten gegen die Augen zu kämpfen. Als Durin zu der Gruppe zurückkehren wollte, wurde er aber von einem Auge bemerkt und mit einem merkwürdigen Strahl beschossen. Der Rest der Gruppe reagierte sofort und holte das Auge von Himmel. Kurz darauf fiel auch schon das zweite Auge tot vom Himmel und die Zwerge fingen an sich gegenseitig zu befreien. Die kleine Gruppe nutzte dieses Durcheinander und fuhr mit einem Aufzug direkt zum Hochofen hinunter wo sich der kleine Betrachter und der Gedankenschinder aufhielten. Schon auf dem Weg nach unten merkte die Gruppe wie sie auf einmal das Gefühl überkam, eine Spitzhacke in die Hand zu nehmen und für den Gedankenschinder zu arbeiten. Doch jeder konnte sich gegen dieses Gefühl wehren. Alle wussten, dass ihnen ein harter Kampf bevorstand.
Als sie mit dem Aufzug unten ankamen, warf Kr’kall’a sofort einen Feuerball auf den Gedankenschinder und Ghalt befahl erst sein fliegendes Tentakelwesen den kleinen Betrachter anzugreifen, danach befahl er der kleinen Spinne auch auf den Gedankenschinder los zu gehen. Er selbst feuerte auch noch magische Geschosse gegen den Gedankenschinder. Meleniam zog ihr Langschwert und rann auf den Gedankenschinder zu. Doch gerade als sie ihn schlagen wollte standen auf einmal 8 Gedankenschinder um sie herum und den, den sie angegriffen hatte, löste sich in Luft auf. Durin hatte sich währenddessen neben einer Lore platziert, die voll mit Wurfäxten war, und warf die ganze Zeit munter Äxte auf den kleinen Betrachter die meistens ihr Ziel trafen. Goa hingegen schoss die ganze Zeit Pfeile auf den Gedankenschinder. Nachdem der kleine Betrachter von dem Tentakelwesen, Durin und Goa viele Treffer kassiert hatte, ging dieser Tot zu Boden. Kr’kall’a, der mittlerweile auch mit seinem Schwert kämpfte, und Meleniam hatte die Abbilder des Gedankenschinders auf drei reduziert. Als die beiden gerade auf die nächsten beiden Ziele gehen wollten merkten sie auf einmal, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. Die letzten Abbilder lösten sich auf und der Gedankenschinder stand wieder ganz alleine da. Natürlich konzentrierten die anderen jetzt ihre Angriffe auf ihn und er war so gezwungen sich zurück zu ziehen und löste sich an Ort und Stelle in Luft auf. Nach wenigen Minuten konnten sich Kr’kall’a und Meleniam auch wieder bewegen und alle waren froh, dass sie diesen Kampf doch recht gut überstanden hatten.
Schnell mobilisierten sich die befreiten Zwerge und die Gruppe und gingen direkt zum Portalraum, wo sie nun endlich den Thronsaal betreten wollten. Das Schloss war dank eines geschickten Schurken schnell geknackt und 50 Zwerge mit Kriegshorn und Standarte warteten darauf zusammen mit der Gruppe den Saal zu stürmen. Noch bevor das Tor auf war hörte man von drinnen wütende Rufe und es fing an nach verbrannten Fleisch zu riechen. Doch nun war keine Zeit mehr sich darüber Gedanken zu machen. Das Tor ging auf und die ersten Zwerge strömten unter den Tönen des Kriegshorns in den Saal. Sofort hörte man Blitze zischen und die ersten Zwerge gingen leblos zu Boden. Nun wagte auch die Gruppe hinein zu schauen und sah einen riesigen Betrachter der gerade wieder neue Blitze gen Zwerge fliegen ließ. Und vor ihm eine Gruppe von Zwergen, die anscheinend unter seine Kontrolle standen und sich mit den Zwergen, die auf dem Betrachter losgingen, bekämpften. Kurzes Zögern ging angesichts dieser Bestie durch die Gruppe, doch die beiden Zwerge Durin und Ghalt waren die ersten, diesich von diesem Anblick erholten und sich mit in die Menge stürzten. Goa versuchte erstmal noch den Betrachter mit Pfeil und Bogen zu bekämpfen, merkte jedoch sehr schnell, dass dies wenig Wirkung hatte und nur die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ihn zog. Nach kurzer Absprache mit Kr’kall’a und Meleniam betraten sie nun auch das Kampfgetümmel und suchten sich an der Wand einen Durchgang nach vorne um nicht gegen die Zwerge sondern direkt gegen den Betrachter kämpfen zu können. Ungefähr 15 Meter vor dem Betrachter kam jedoch das kleine Dreiergespann zum Stocken und sah nun nur noch zwei übernommene Zwerge zwischen sich und dem Betrachter. Ghalt hatte sich mittlerweile genauso wie Durin in der Mitte fest gefahren und waren damit beschäftigt sich weder von den Zwergen noch von den immer wieder einschlagenden Blitzen treffen zu lassen. Als sie sahen, dass ihre drei Kammeraden es fast bis an den Betrachter heran geschafft hatten kämpften sie sich zu ihnen durch. Die beiden Zwerge die ihnen noch den Weg versperrten waren schnell beiseite geräumt. Jedoch hatte nun der Betrachter seinen ganzen Fokus auf die Gruppe gelegt, die zu ihm durchgedrungen war. Jetzt sah die Gruppe auch was am Anfang so verbrannt gerochen hatte. Es war der Gedankenschinder gewesen, der tot auf der Treppe zum Thron lag und auf den Thron hüpfte und meckerte ein Duergar vor sich hin und schien dem Betrachter Befehle zu erteilen. Schnell startete die Gruppe ihren Angriff. Ghalt schickte seine beiden Wesen los und schoss noch ein paar magische Geschosse hinterher. Goa, Durin und Meleniam zogen ihre Waffen und rannten los. Kr’kall’a warf einen Feuerball und zog dann auch seine Waffe und rannte Richtung Betrachter. Doch auch der wusste sich zu wehren und der erste Blitz ging Richtung fliegendes Tentakelwesen und pulverisierte es in der Luft. Doch nun war die Gruppe in Nahkampfreichweite und nahmen ihn gemeinschaftlich in die Zange und versuchten sich nicht von den vielen kleinen Augen oder einem Blitzstrahl treffen zu lassen. Besonders Durin schien in seinem Element zu sein, denn er teilte einen Treffer nachdem anderen aus. Aber auch die anderen hielten sich wacker und zusammen streckten sie den Betrachter nieder nachdem dieser noch verzweifelt versucht hatte Ghalt mit einem Blitz zu treffen. Nachdem der Betrachter erledigt war wurde sich nun nach dem Duergar umgeschaut, doch dieser war nirgendwo mehr aufzufinden. Letztendlich waren aber alle froh, dass die Hauptgefahr die vom Betrachter ausgegangen war endlich besiegt war und es konnte nur noch eine Frage der Zeit sein bis sie auch den Duergar finden würden.
Neben „kleinen“ Erfolgen von Linto, Tonil… Elf/Mensch, dieser Typ eben, wurde kräftig gewettet. Mal mit mehr, mal weniger Gewinn. So verstrichen die Runden bis sich einer der gesuchten Personen in den Ring verirrte. Nach Rick – einem Menschen – hat sich der einzige Ork im gesamten Wettkampf unter die Kämpfenden erneut für eine Runde im Ring aufgebaut. Dieser Teilnehmer wird Max genannt. Mittlerweile wissen wir, dass dies der gesuchte Vater Dombars sein muss.
Timbre hat im Bad in der Menge zufällig erfahren, dass „Bad Jimmy“ ein für uns interessantes Hobby hat. Er ist Fischer! Kann es sein, nein, es muss die gesuchte Person #2 sein. Somit stehen die zu befreienden Kämpfer fest. Aber wie?
Hauptsächlich Drisinil, als eine der wenigen Dunkelelfen im Gebäude, gibt ihr bestes um in den Kämpferkeller zu gelangen und mit den beiden zu reden. Wie sollte es auch anders sein, die Stiege in den Keller wird bewacht. Thalin versucht ihn bei diesem Ziel zu unterstützen. Während einer nicht ganz unpassenden Schlägerei (wegen geworfener Haxen) zwischen Zwergen und den zur Beruhigung abberufenen Wachen schaffen es die beiden in den Keller und macht Max ausfindig. Er kann natürlich nicht so einfach gehen. Es bedarf Überzeugungsarbeit und die Vorstellung des Fischers, der ebenfalls flüchten möchte. Während der folgenden Kämpfe schafft es Drisinil die beiden von der Flucht zu überzeugen. Sie machen sich los, Richtung Hinterausgang. Dort schaffen sie unbemerkt das Gebäude zu verlassen und sich in einer dunklen Ecke in das Lager vor den Toren der Stadt zu teleportieren: Gerettet, Check!
Zur selben Zeit, wie sich Drisinil und Thalin im Keller aufhalten erhält Linto eine Botschaft seiner Bedienung. Er möge sich bitte bei Delgar einfinden. Er habe ein gewisses Interesse an dem kleinen Plus, das Linto erwirtschaftet hat. Dieser wiederum bekommt kalte Füße und steigt eine Etage tiefer zu Jorax und Amara. Die beiden lassen es sich gut gehen bei einem opulenten Buffet… Nach einer kurzen Diskussion steht fest: Wir müssen hier raus. Was eignet sich besser als ein Ablenkungsmanöver?! Bei der dritten Haxe klappt es und die Zwerge fühlen sich tatsächlich von einem (theoretisch) Unbeteiligten derart angepöbelt, dass ein Streit entfacht wird. Problem und Chance zugleich waren die Bardamen, sie haben alles mitbekommen. Was tun? Umbringen? Warum? Alternative? Mitnehmen! Marry zu Hohestein, Lintos Bardame, und ihre Freundin zögern … gehen aber schon mal mit in Richtung Ausgang. Von Marry waren mittlerweile alle überzeugt, sie kommt
mit. Aber nicht von ihrer Freundin. In dem Moment kommt Tim dazu. Er hat uns beim Abgang beobachtet und wollte nicht als Letzter zurück bleiben. Im fiel ein, dass er noch Schlaftropfen dabei hat. Gesagt, getan, Marrys Freundin kippt um nachdem sie ein Glas Wasser getrunken hat. Währenddessen laufen Drisinil und Thalin an der Gruppe vorbei Richtung Ausgang. Angst und Panik machen sich breit. Sie braucht frische Luft! Raus mit ihr! Nun konnten alle Abenteurer aus dem Hause entkommen. Wie weiter?
Die Gruppe um Jorax zieht durch die Straßen und gelang zum Stadttor. Mürrisch gewährte die Wach Auslass und die Gruppe gelangt problemlos zum Lager. Die wiedervereinte Gruppe im Lager ist froh unbeschadet aus dem Ganzen herausgekommen zu sein, da meldet sich der Fischer zu Wort. Er fragt, was mit seiner Frau sei. Sie wird sicherlich – sobald Delgar von der Flucht erfährt- gefoltert werden. Um dies zu verhindern bildet sich eine kleine Gruppe, bestehend aus Jorax, Amara, Drisinil. Klein muss sie sein, da nur eine Begrenzte Anzahl an Personen durch die Stadtmauer teleportiert werden kann. Nach kurzer Überzeugung konnte auch die Frau die Stadt verlassen!
Ist nun wirklich alles gut? Was passiert mit dem Geld um das Linto den Delgar gebracht hat? Zwei Kämpfer und zwei Bardamen sind ausgebüxt! Schreit das nach Rache? Und was hat es mit dem Waldläufer, der vor den Toren der Stadt lagert, auf sich? Wir werden es bald erfahren.
Der erste Kampf war kräftezehrend gewesen. Doch die Sklaven unter der Kontrolle unserer Helden hatten gewonnen. Zumindest hatte sie den Kampf gewonnen. Leider gelang es ihnen nicht die Sympathie des Publikums zu gewinnen. Dies zeigte sich deutlich in Ihrem nächsten Kampf. Die meisten, überwiegend männlichen, Zuschauer versammelten sich auf der Seite des Teams „Wild and Sexy“. Die beiden Waldläuferinnen geizten nicht mit ihren Reizen und heizten der Menge ein. Auch Alina warf durch Jarod „Black“s Augen mehr als nur einen sehnsüchtigen Blick. Die Arena war bestand aus einem Hohen Hügel in der Mitte und zwei kleinen am Rande. Ziel war es die Fahne auf dem oberen Hügel drei Mal auf die Eigene Seite zu tragen. Die beiden Waldläufer trennten sich, während sich die eine auf den kleinen Hügel kämpfte um die Fahne unter Feuer nehmen zu können versuchte die andere die Flanke unter Feuer zu nehmen. Roy warf ein paar Staubkörner in Ihre Richtung und sie war für einige Zeit von bunten Farben so Verwirrt das sie nichts weiter tat als verwirrt herum zu stehen. Auf Jarods Befehl hin machte sich Timmey, der Fleshraker, auf die Fahne zu schnappen. Dank seiner Kräftigen Beine hatte er sie fast im selben Atemzug erreicht. Syrus und Jarod liefen ihm hinterher um ihm Deckung zu geben. Als die Waldläuferin versuchte auf Timmey zu schiessen war dieser schon zum Abgabepunkt der Fahne geflitzt und auf einen Zuruf von Syrus sogar schon wieder zurück. Während Syrus, Jarod und die Kriegshunde sich der Jägerin widmeten brachte Timmey die Fahne das zweite mal nach Hause. Beinahe im gleichen Moment ging die Jägerin zu Boden. Als es der zweiten Jägerin gelang sich aus der Beeinflußung zu befreien gab sie sofort auf. Selbst Jarods etwas tollpatschige Bemühungen ihr Trost zu spenden halfen ihr nicht über den Tod ihrer Schwester hinweg. Damit hatten die Sklaven kurz und brutal gewonnen. Doch das Publikum zeigte sich wenig begeistert und buhte sie aus.
Der letzte Kampf war nicht wirklich notwendig, doch der Frostriese forderte sein Recht zu kämpfen ein und trat an. Die Arena war bis auf lauter kleine Löcher im Boden leer. Aus diesen konnten zufällig Speere Giftpfeile oder Feuersäulen aufsteigen und die darüber stehenden verletzen. Mit seiner großen Axt lief der Frostriese den Sklaven entgegen. Seine Versuche sie durch seine gewaltige Stimme einzuschüchtern schlug jedoch fehl. Doch es gelang ihm einen frühen Treffer anzusetzen und Syrus musste das erste mal schaden nehmen. Siggi beschwor einen Skorpion zur unterstützung und so nahmen sie gemeinsam den Frostriesen in die Zange. Doch als die Giftpfeile zuschlugen schien es als ob sich das Blatt wenden sollte. Alle Sklaven bis auf Siggi und die Tiere fielen in einen festen Schlaf. Doch auch der Riese konnte dem Gift nicht widerstehen. Er kam nicht mehr dazu zu erwachen, denn die Tiere hatten ihn in kürzester Zeit zerfleischt. Die wenigen Zuschauer zeigten sich enttäuscht von dem Riesen und jubelten verhalten den Sklaven zu.
Von den Habseligkeiten ihrer Gegner rüsteten die CollectorZ die Sklaven weiter aus. In der nächsten Runde sollte ein gefährlicher Magier antreten, ein Heiler, zwei Waldläufer, ein defensiver Krieger und ein Sandgolem. So schien es nur folgerichtig schutz gegen Magie zu erwerben. Zusätzlich dazu eine Schriftrolle der Unsichtbarkeit.
So kam es das die Sklaven, nachdem sie in die Arena marschiert waren unsichtbar wurden. Und auch der Feenmagier ihrer Gegner wurde unsichtbar. Damit das Publikum den Kampf besser betrachten konnte wurde um die Arena ein Zauber gesponnen der es außenstehenden ermöglichte die Unsichtbaren zu erkennen. Der Kampf begann mit einer Überraschung. Da er den Gegner nicht sehen konnte zog sich der Heiler an den Rand der Arena zurück. Der unsichtbare Feenmagier jedoch stürmte nach vorne um die Sklaven mit einem Zauber zu belegen, sobald sie zu sehen waren. Zu seinem Pech entdeckte ihn Syrus, und auch Timmey konnte ihn riechen. Timmey stürmte nach vorne auf die Gegner zu während Roy den Krieger verzauberte. Alss er an der unsichtbaren Fee vorbeistürmte schnaubte er kurz. Syrus jedoch lies es sich nicht nehmen und stürmte auf die Fee zu, mit seiner mächtigen Kette umwickelte er das zarte Wesen und tötete sie. Siggi beschwor einen Skorpion, woraufhin Roy es ihm gleich tat. Timmey gelang es erfolgreich den Heiler am zaubern zu hindern. Jarod gelang es mehr schlecht als recht etwas Schaden am Golem zu verursachen. Seine „Pechsträhne“ schien sich fortzusetzen. Die Skorpione nahmen die Waldläufer und den Golem in ihre Zangen. Syrus erledigte den Heiler. Auffallend war das alle Gegner viel in ihre Rüstung gesteckt hatten, allerdings hatten sie darüber hinaus nicht in Waffen oder Ausrüstung investiert. So gelang es ihnen nicht Schaden zu verursachen oder sich zu befreien. Kurz darauf ging die Waldläuferin zu Boden, woraufhin ihr Partner und der Krieger aufgaben. Lediglich der Sandgolem wurde noch von den Sklaven zerschmettert. Der Weg in die nächste Runde war frei.
Der nächste Gegner war eine riesige Spinne. Man hatte sie gefangen um eine andere Herausforderung und besondere Attraktion für die Zuschauer zu bieten. Allerdings hatte sich bisher kein Team getraut gegen die Spinne anzutreten. Insofern gingen die Sklaven ohne nähere Informationen in die Arena. Vorsorglich hatten sie Tränke zur Gift Immunisierung erworben.
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