Süßes, sonst gibt’s Saures! (The Legacy of the Grey Guardians)
Die Gruppe der Legacy of the Grey Guardians erholten sich von den letzten anstregenden und mit Kämpfe behafteten Tagen und Nächten. Sie hatten eine Menge erreicht und ihr Erfolge konnten sich sehen lassen. Hatten sie doch die Mühle von Greenest vor ihrem sicheren Untergang bewahrt und alle Dorfbewohner aus dem Tempel gerettet und sie vor Ihren Untergang bewahrt. Während Gerlac diverse Geschafte mit einigen Händlern in der Festung tätigte, Maewina ihre Sachen flickte, Camila einige Kranke betreute, war Anakis dabei sich geradegewachsenes Holz zu besorgen.
Am späten Nachmittag hatten sie alles erledigt und konnten trotz Baulärms in der Festung, sich ein wenig erholen. Ein verrückter alter Mann, dem Anschein nach ein alter Druide, brachte nicht nur Gerald zum verzweifeln, sonder auch Anakis, die zum Huhn geworden beinah im Kochtopf gelandet wäre, wenn dieser nicht von dem Irren im Beschlag genommen gewesen wäre. Escobar der Rote wendete sich an die Gruppenmitglieder, befürchtete er doch das irgendetwas Schlimmes vor den Toren der Festung passieren würde. In dem Zusammenhang bekamen die Mitglieder mehr Informationen über Leosien, der Bruder von Leomus, der sich ebenfalls hier in der Festung aufhielt und dem sie ein paar Informationen und die Worte: „morgen in aller früh werde ich dem Drachenkult einen Besuch abstatten“ entlocken konnten. Nach den Worten von dem Zwerg kontrollierten inzwischen die Stadttruppen den westlichen Teil der Stadt, während der Drachenkult im östlichen Teil sein Unwesen trieb. Escobar zeigte in der Dämmerung auf den Zinnen der Festung Richtung Norden, wo die Felder eines Kürbisbauern lagen und bat die Mitglieder nach dem Rechten dort zu schauen.
Also brach die Gruppe auf und sah in der Dämmerung eine riesige Gestalt bestehend aus einem, nein mehreren Kürbisköpfen, die übereinander einen Körper bildeten, während die Ranken den Körper oben hielten, Die Arme bestanden aus ebenfalls in sich verflochtenen Ranken mit Blättern. Dieses Wesen stapfte geradewegs über das Feld auf die Gruppe zu.
Das Wesen war riesig, plötzlich tauchten aus dem Feld weitere Wesen auf Kleinere, es waren… sie mussten mehrfach hinsehen, Abbilder Ihrer selbst. Was zur… doch dann brach es auch schon los 3 dieser Wesen stürmte auf sie zu die kurz vor ihnen aufgetaucht waren. Die Gruppe zögerte und zog sich allmählich zurück, plötzlich kamen Dornen aus dem Boden geschossen und verletze einige sehr schwer. War das die richtige Entscheidung? Während einige sich hinter einigen Mauern der Gebäude verbargen griff die Schurkin an und ging kurz darauf zu Boden, als eine Salve von Kürbiskernen sie traf. Anakis verwandelte sich zu einem Bär und Griff nun die Kopien bestehend aus Kürbisfleisch an. Ihr tat es auch der Gerlac gleich. Doch schon krachte die Mauer des Gebäudes in seine Richtung und er ging zu Boden, Camilla hatte alle Hände voll zu tun die Verletzen zu versorgen und gleichzeitig noch ihres Gegenübers sich zu erwehren, doch die Schurkin half ihr. Doch dann kam die Wende entschlossen und gestärkt stellten sie sich dem Wesen entgegen und setzem dem Wesen ordentlich zu, nachdem sie die Kopien sich entledigt hatten. Während Gerlac mit Anfangs noch mit seiner Armbrust geschossen hatte, hatte er nun sein Schild fest gepackt und erwehrte sich etlichen Angriffen des Kürbismonsters. Diesen waren nicht von ungefähr, er wurde durch die Ranken gequetscht und gewürgt, doch er biss wie die anderen auch seine Zähne zusammen und arbeitete sich durch das Kürbismonster, trotz der Schmerzen die ihm der Kürbisbär zugesetzt hatte. Dann kippte der Riese um, als Anakis dem Kürbis mit mehreren Bissen, sie hatte sich in einen Schwarm von Käfern verwandelt, die letzten Lebenszeichen der Pflanze auslöschte. Als dann der riesige Kürbis auf den Weg fiel, platzte der Kürbis in mehrere Stücke. Es roch nach Kürbis. Dabei entdeckten sie nach und nach eine kleines Amulett aus Gold, wo ein Kürbis abgebildet. Einen schwarzen Hut mit einem violetten Band. Anakis steckte sich noch einige Stücke von den zersprungenen Kürbis ein, dann machten sie sich auf den Rückweg.
Nachdem sich Mugor, ein weiterer als Wächter angeheurter Abenteurer mit Kerbe dem Priester, Gordon dem Hexenmeiter und Nonfoodle dem Schurken bekannt gemacht hatte, wurden die Abenteurer in Gesprächen mit den anderen Karawanenmitgliedern mit der Aussicht konfrontiert, dass ihre Reise etwas länger – und durchaus auch unangenehmer – werden könnte, als sie zunächst gedacht hatten.
Mugor, ein zwergischer Barbar, hatte zuvor eine rauhe Nacht in den Lagern der Docks von Baldurs Tor verbracht. Er musste sich einem Straßendieb erwehren, der sich seine große Leidenschaft zu nutze gemacht hatte: Alkohol, in diesem Fall wohl etwas gewürzt. Unter dem Vorwand, sein Nachtlager teilen zu wollen, war dem Zwerg ein zweifelhaftes Gebräu angeboten worden, welche Ihn zunächst einschläferte. Den Versuch, ihn in der Folge auszurauben konnte Mugor durch rechtzeitiges Zu-Sinnen-Kommen und zwergische 5-Knöchel-Magie vereiteln.
Auf dem von Zwergen besetzten Wagen fand Mugor einen ihm komfortablen Platz in der Karawane. Die erste Etappe der Reise in Richtung Tiefwasser wurde durch eine Rast abgeschlossen. Wärend die Karawan ein Lager bereitete, musste sich Mugor der Häme der anderen Zwerge erwehren.
Als außgestoßener der Zwergengesellschaft war der Barbar für die anderen Zwerge minderwertig, „Halbzwerg“ war schnell als Beleidigung der Wahl etabliert. Die Situation drohte in eine Zwergenprügelei zu eskalieren. Durch die Mittagsstunden, während die Karawane lagerte, setzen sich die Spannungen zwischen den Zwergen fort. Vom Hohn der Zwerge angestachelt, schnappte Mugor die vorbereiteten Zutaten und übernahm die Essensversorgung. Einige Kräuter aus dem mitgeführten Krämerwagen und etwas Zwergenbier aus dem Gruppenfass wurden von dem in dieser Beziehung erstaunlich kompetenten Mugor benutzt, um eine außerordentlich Mahlzeit zuzubereiten und die Aggessionen unter den kürzeren Mitgliedern der Karawane sichtlich zu entspannen. Die Neckereien der anderen Zwerge waren hiernach natürlich nicht gäzlich ausgeblieben. Immerhin gaben Sie dem Barbaren nun die Möglichkeit, sich als ganzer Zwerg zu beweisen.
Die Zwerge boten Mugor einen Schluck vom mitgeführten Zwergenbier an. Allerdings musste dieser die Grenzen seiner Trinkfestigkeit vorgeführt und war nach dem ersten Humpen nicht mehr Ansprechbar. Die Zwerge bildeten daraufhin eine stichelnde und grölende Traube um den ausgeknockten Ausgestoßenen . Derweil hatte aich Kerbe der kleriker daran gemacht, das mitgeführte Gruppenfass mit neuem gebräu zu füllen. Gordon der Hexenmeister nutzte die ablenkung die Mugor bat, um den Zwergen den eindruck zu vermitteln, er habe das Fass geleert. Die verblüfften Zwerge ließen sich nicht lumpen und tischten eine Runde noch stärkeren Bieres auf. Kerbe der Priester war nach einem Schluck ebenso bewusstlos wie Mugor. Einzig Gordon spazierte gelassen vor den grölenden Zwergen davon. Nachdem Kerbe und Mugor in den Wagen der karawane untergebracht waren (Gordons Eingabe, den kleriker zu mittels Handwerksmaterialien am Wagen zu fixieren war vom karawanenpersponal abgelehnt worden. Märtyrertum funktioniert nur mit expliziter Zustimmung, zumindest aber Kenntnis des Märtyrers). Mugor war von den zwergen in einem leeren Fass transportiert wurden. Das alkoholgetränkte holz erwieß sich als potent genug, den Ausgestoßenen nach leidlichem Erwachen in ein weiteres Koma zu versetzen.
Im Zuge der Weiterfahrt, die gruppe befand sich nunmehr kurz vor den Trollbergen, zwischen der tosenden Küste und den Feldern des Todes, gesellte sich ein Hügelriese zur Karawane. Als einer der ersten wurde Gordon der Gefahr gewahr und eilte zum Wagen der Zwergengesellschaft, um diese von den Vorteilen einer fluchtartigen Weiterreise zu überzeugen. Die Zwerge waren eher der meinung, hier einem größeren Glücksfall aufgesessen zu sein. Nachdem die Zwerge mit dem Rest der Wachmannschaft zur Riesenjagd aufgebrochen waren, erspähten die Mugor, Gordon und Kerbe einen weiteren Riesen. Dieser warf einen Felsen nach den Abenteurern. Nicht entscheidend raffinierter war der Riese, der das Vergnügen mit der Zwergenhorde hatte, mit einem Baumstamm bewaffnet. Der Wagen der Zwerge war das erste Opfer dieser unfreundlichen Begegnung.
Ein schmetternder Felsenwurfmachte kurzen Prozess mit dem Gefährt. Doch anstatt zerstäubter Überreste schälten sich zwei Gestalten aus der Staubwolke, ein Zauberstab und ein heiliges Symbol blitzten auf. Gordon und Kerbe waren sich sicher, dass der Hügelriese sich in dem Moment, in dem heiliges Feuer und blaue Blitze auf Ihn niederprasselten seine letzten Lebensentscheidungen überdachte. Doch weder das geschieckte ausweichen vor seinem improvisierten Geschosses noch die Zaubertricks konnten den Kollos beeindrucken. Noch während die beiden Zauberwirker von Ihrer eigenen Wirksamkeit überzeugt arkane und heilige Energie – zumindest optisch – effektvoll zum Einsatz brachten, schoß eine anderes, weniger leuchtendes, aber umso bedrohlicheres Geschoss zwischen den beiden auf den Riesen zu. Mugor war von der Zerstörung des Wagens in seinem Fass einen Hügel herabgerollt und war erwacht. Zwergische Urinstinkte ließen ihn in dieser Situation den nächsten Riesen aufsuchen un sich diesem mit maximaler Geschwindigkeit und Schadensabsicht zu nähern. Barbarische Wut machte aus dem Zwerg ein tödliches Geschoss, dass – Hammer um sich schwingend – in richtung des Riesen stürmte. Dieser war wohl ein ausgesprochen abgebrühtes Exemplar, denn auch diese nie zuvor gesehene Darbietung barbarischen Furors ließ Ihn eher kalt. Ein Hieb des Riesen beförderte den Zwerg zurück in Richtung seiner Gefährten, und darüber hinaus verletzte er den Zwerg schwer. Von strategischem Vorteil war der Umstand, das der Zwerg direkt vor die Füße von Kerbe, dem anwesenden Heiler beförderte. Nachdem sein heiliges Feuer absolut spurlos am Riesen vorbeigegangen ist, rätselte der etwas einfältige Kleriker, wie in dieser Situation am besten zu verfahren wäre. Er entschied sich für einen Segen, der durch das energische Verspritzen von Weihwasser Mugor und Gordon erreichte.
Während der Hexenmeister dem Riesen mit seinen Blitzschlägen tatsächlich zuzusetzten begann, improvisierte der Kolloss aus einem der Pferde eine Waffe. Der Akt des „Improvisierens“ bestan darin, das Pferd in der Mitte durchzureißen.
Die Aussicht , von einem derart traktierten Nutztier erschlagen zu werden verlieh Mudor einen Adrenalinschub sondergleichen. Der Zwerg rollte , den Hieben des Riesen ausweichend über den Boden und schafte es tatsächlich schneller zu sein als ein Pferd. Ein totes. Das von einem Riesen als Keule geführ wurde.
Der Barbar brachte sich für einen Angriff in stellung, wurde aber vom Hügelriesen gepackt und in die Luft gehoben. Der Anblick des Hügelriesen, der einen wild um scih schlagenden Zwergen – Baraberen aufhebt, als wäre dieser lediglich ein unartiger Hamster erfüllte Kerbe mt ungeantem Horror. Während Gordon mit der Routine eines Halb-Elfs, der die Mächte uralter Götter zur Zubereitung von Malzeiten Beschwört dem Riesen weiter mit Blitzschlägen malträtierte, versuchte Kerbe den Geist des Riesen zu beeinflussen, um Mugor aus seinem Griff zu befreien.
Da sich die heilige magie als unwirksam herausstellte, fuhr Mugor fort, seine Situtaion selbst zu verbessern. Der Riese schickte sich an, den Zwerg in vertikaler Richtung über das überlebbare Maß hinaus zu beschleunigen, wurde aber zur Erleichterung der Gruppenmitglieder von unbekannten Mächten verlangsamt.
Just als der Zwerg sich befreien konnte wurde der Riese in der Ausholbewegung festgenagelt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nonfoodle der Gnom hatte die Baliste, die sich im Krämerwagen der Karawane verbarg bemannt und die Aufgabe, an der die Armbrustbolzen und Magischen Blitze der Gruppe gescheitert waren, erfüllt.
Nachdem Gordon die Riesenleiche noch etwas mit Blitzen beschossen hatte – man weiß ja nie – durchsuchte man den Riesen nach Wertgegenständen. Eine Kleine Menge Gold, einige Knochenwürfel und ein Sack Zähne waren die leichter zu beschaffende Beute. Mugor wollte sich darüber hinaus als Trophäe einen Riesenzahn mitnehmen. Kerbe fand die Idee ebenfalls sehr gut, also brachen die beidem den Riesen einen Schneidezahn aus und nahmen ihn mit. Man weiß ja nie.
Währenddessen hatten die Wachen der Karawane Ihrerseits den anderen Riesen zu Fall gebracht. Schwerer verletzte Kämpfer konnte Kerbe der Priester mit Hilfe eines Taschenspielertricks davon überzeugen, in absehbarer Zeit vom Ableben abzusehen. Die restlichen Verwundeten wurden mit Zwergenbier, improvisiertem Verbandsmaterial und viel Liebe versorgt und waren schon am darauffolgenden Morgen wieder einsatzbereit.
Der Zerstörte Wagen konnte so weit zusammengeflickt werden, das das verbleibende Pferd – Mugor hatte es eingefangen, nachdem das wenig heldenhafte Tier vor den Imporvisationskünsten des Hügelriesen geflohen war – die Überreste der Ladung transportieren konnte.
Als finale heroische Aufgabe machten Gordon, Mugor und Kerbe sich an die Beseitigung der Riesenleichen. Obwohl man hätte ein Signal an weitere Riesen senden können, war der Umstand, dass bereits der letzte Riese nicht wirklich leicht zu beeindrucken war Indiz dafür, das Abschreckung wohl nicht funktioniern würde. Die Zwerge erwiesen sich dahingehend als hilfreich, das diese sich zumindest darum kümmerten, dass die Köpfe der Riesen nicht unnötig herumlagen. Ob Zwergenfussbal eine sinnvolle Verwendung darstellte, kann angezweifelt werden. Nur nicht, wenn Zwerge anwesend sind.
Der Rest der Riesen wurde mittels Pferdezug im nahegelgenen Sumpf versenkt. Mit dem Blick nach vorne gerichtet betrachteten Gordon, Mugor und Kerbe die langsam im Sumpf versickernden Riesenüberreste und fragten scih, was die Zukunft wohl für Sie bereithalten würde.
Es wäre ein zufriedenstellendes Ende für diesen Abschnit der Reise gewesen, wenn die Leichen die Güte gehabt hätten, ganz zu versinken. Aber der Sumpf war voll.
So hinterlässt die Karawane ein aus dem Sumpf ragendes Riesenbein.
Wenn Zwerge ein großes Fass aufmachen (Force of Destiny)
Es begab sich an einem sommerlich warmen Tag in der Flammleite des Jahres 1479, in Beregost, das sich vor dem Anschlagbrett, sich ein paar Gestalten versammelten, die den Anschein machten zusammen zu gehören. Ein Ritter in leicht matt glänzender Rüstung, sein Begleiter rechts neben ihm stehend, eine schlanke Gestalt, er mochte ein Adept von Sûne sein, wenn man dem eingeprägten Zeichen auf seiner Kutte glauben schenken durfte. Dann ein wenig vor den beiden stehend, ein in Leder Gekleideter, dem Instrument nach zu urteilen ein Troubadur, dann auf gleicher Höhe mit den anderen, auf der anderen Seite des Paladin stehend, ein kleiner Zwerg, dem das Kriegshandwerk hold schien und zu guter letzt ein etwas hinter der Gruppe stehender Drachengeborene der ebenfalls der Kleidung nach zu urteilend, seinen Lebenunterhalt als Fährtensucher zu verdingen wusste. Während andere nur flüchtig ihre Blicke über den Anschlag zu huschen schien, überlegten diese wahrlich auf das Angebot einzugehen. Als Erster machte sich der Zwerg auf, um seine Dienste dem Zwergen, Bregan Sturmbräu, zu unterbreiten. Da sein Wagen in Sichtweite des Brettes sich befand, war es also ein Leichtes, sollte man meinen. Sturmbräu war ein Händler bzw ein Brauer, aus der Zitadelle Adbar und seine Geschäfte schienen zu blühen, denn immerhin erbat er um Hilfe, in Form von Begleitschutz, wenn er am nächsten Tag, mit seinem Wagen nach Baldurs Gate aufbrechen wollte. Also brach einer nach dem anderen auf und ging zum nahe gelegenen Wagen des Auftraggebers.
Es stellte sich aber heraus , das dieser alle Hände voll zu tun hatte. Eine lange Schlange hatte sich vor dem Wagen gebildet und es strömten etliche Wesen zu dem Wagen um das wertvolle Gebräu gegen einen Silber zu erhalten. Sowohl der Zwerg, als auch der Paladin mit seinem Adepten gingen an der Schlange vorbei und mussten einige „Buh “ Rufe einstecken, ja selbst eine ältere Dame ging auf den Platte tragenden Gesetzeshüter zu und ging mit ihren Krückstock auf ihn los, ja sie schaffte es sogar mit der Spitze des Stockes den Krug, des Dränglers in der Luft rotieren zu lassen. Erst nach besänftigen Worten und der Zusage von Bregan, sie als Eskorte zu engagieren, brachte die Masse der Leute zur Ruhe. Ruhe, naja wohl kaum, denn es fing plötzlich eine Person, eine Kiste, als Trommel zu maltretieren und das nicht einmal sehr gut. Um den Frieden zu wahren schickte Bregan einen Halbling los, um dieser Person einen Pause zu gönnen, bis seine Geschäftszeit vorbei wäre. Der Gehilfe, ein Halbling, war sehr erfolgreich und überredete den Trommler, einen guten Zug aus dem Krug zu nehmen. Doch bevor auch nur die Flüssigkeit durch die Kehle des Elfenhalses entlang geronnen war, brach dieser zusammen. und schlief sofort ein. Das sah der der Geschuppte, der Gruppe, der gerade von einer Taverne widergekhrt war und legte sich den Elfen über die Schulter und verließ die Stätte und suchte eine Möglichkeit den Elfen wieder aufzuwecken. Nachdem ihm die Preise für ein Zimmer offeriert worden waren und selbst ein Bad in einem Trog, ein Entgelt kosten würde, zog es ihn zu den Wassergraben vor dem Tempel von Sûne. Am Wagen selber ebbten die Anstehenden ab, dafür waren die Bänke gut gefüllt und Bregan bat dem Rittersmann ein Auge auf die Kunden zu werfen, er wollte Streiterein vermeiden. Der Ritter willigte ein, leider war er nicht sehr aufmerksam. Ob es daran lag, das er eingelassen worden war von seinem Begleiter, dem Gläubigen?
Das Bad hatte dem Elfen wieder zu Verstand gebracht, ihm dröhnte zwar der Schädel, aber er war wach. So gingen Beide, gefolgt vom Priester zurück Bregan und bemerkten auf dem Wege dorthin am Wagen einen Streit zwischen zwei Halblingsdamen, die anscheinend durch das Gebräu alle Hemmungen verloren hatten und sich an den Haaren zogen und ordentlich auf sich einschlugen. Schnell war der Streit geklärt, wobei was war passiert? Nachdem der große Schuppige sich die eine geschnappt hatte und der Zwerg die andere Dame knapp verfehlte und es beinah zu einer weiteren Auseinandersetzung gekommen wäre, schliefen allesamt ein. Jetzt bemerkte auch unser Rittersmann die Schlafenden und wurde von Bregan befragt, leider konnte der nur die Achseln zucken. Doch es sollte an diesem Tag nicht der letzte Versuch gewesen sein. Wenig später, die anderen waren inzwischen wieder erwacht aus dem Schlaf, de rnur kurz anhielt, machte sich eine andere Person, ein Hlabling auf der anderen Seite des Wagens sich zu schaffen. Dem Zwerg war diese Person sofort ins Auge gestochen und auch unseren Schuppigen fiel dieser Halbling auf. Geschickt wechselten einige Geldbeutel ihren Besitzer, gefolgt vom Zwerg, am Ende der Bank angekommen, stellte dieser den Halbling zur Rede und so rückte dieser einige der gesammelten Beutel wieder heraus. Hinter dem Zwerg stand der Priester und nahm wiederum den Anteil der Gruppe entgegen. Da nun auch der Paladin informiert war trat dieser in Aktion und führte seinerseits ein Gespräch ein wenig abseits der Gruppe ein Gespräch mit ihm. Während des kurzen Schlafes hatte der Barde sich und den Schuppigen mit auf die Liste von Bregan setzen lassen. Was der Große wohl sagen würde? Egal, am morgigen Tag würden Sie aufbrechen. Der Tag verging und die Gruppe hatte genug Zeit sich auszurüsten, insbesondere der Barde stattete sich gut aus.
Die Nacht kam und ging. Der Zwerg hatte im Stroh neben einer alten Halblingsfrau genächtigt, die er zuvor betäubt hatte, nachdem sie de Zwerg des Diebstahls bezichtet hatte. Der Morgen brach an und sie würden heute aufbrechen mit Bregan.
Die Tranxil sind im Westen zu finden. Es sind Insektenartige und gehören zum Element Erde.
Sie sind 3-4 Tagesreisen in Richtung Westen zu einer Gebirgswand. Von da aus 1 Tag zum Canyon , dann ½ Tag ins Gebirge hinein zu einem Erdtunnel.
Da wir Reitsaurier zur Verfügung hatten, kamen wir schon nach 1 ½ Tagen an der Mauer an.
Die Reitsaurier wurden dann nach Askadlon zurück geschickt. Da sie den Weg kannten, war dies kein Problem. Der Weg führte dann weiter entlang der Mauer südlich Richtung Canyon. Der Canyon endete nach einem halben Tag in einen höhlenartigen Eingang ca. 10 m hoch und 10m breit. Vor dem Eingang waren Schädel als Verziehrung angebracht.
Wir traten ein.
Wir folgten einem langen Gang , an den Wänden waren Pflanzen zu finden mit einem grünlich / bläulichem Lichtschimmer, die die Höhle leicht erleuchteten.
Wir folgten den Gang weitere 10-15m in eine weitere Höhle. Diese war unübersichtlicher mit Nebel, Wasser, Tropfsteinen, Unebenheiten und Flügelgeräusche waren zu hören.
Die ersten Insektoiden waren zu sehen. Die meisten ähnelten Ameisen und diese zum Teil auch mit Flügeln.
Wir stellten uns als Botschafter vor und wurden von Ihnen als Embassadore bezeichnet.
Wir wurden durch mehrere Gänge und Höhlen zum Palast der Königin gebracht.
Der Palast ist ein riesiger Hügel mit Wachen vor dem Palast und einem Vorsprecher, der die normalen Ameisen um einiges überragte.
Der Vorsprecher stellte sich als Rednax vor.
Die Königin überragte Ihren Vorsprecher nochmals um ein 3-4 faches.
Sie erkannte uns als Botschafter und bot uns ein großzügiges Essen an, während dessen sie uns ihre Geschichte erzählte.
Sie hat 4 Töchter Elrassi, Hiraxi, Kalassi und Nirami. Eine ihrer Töchter (Hiraxi) hat einen Teil der Leute genommen und ein eigenes Reich gegründet, was gegen die Tradition ist.
Diese Abspaltung war vor ca. 6 Monaten und seit dem hat sie nichts mehr von ihrer Tochter gehört und hatte mehrfach versucht Kontakt mit ihr aufzunehmen und bat nun uns mit ihr Kontakt aufzunehmen.
Wir machten uns also auf den Weg zu Hiraxi und brauchten eine Tagesreise bis zur Grenze und sollten dann noch eine weitere Tagesreise bis zu Hiraxi benötigen.
Uns begleitete ein Führer um uns den Weg zu weisen.
Nach einem Tag kamen wir an der Grenze an und kamen zu einem Übergang, einer kleinen Höhle, dort waren Geräusche an der Decke zu vernehmen. Nach dem Tibirius Licht an der Decke machte, waren 6 Insektoide Flügelwesen an der Decke zu sehen und wir waren sofort in einen Kampf verwickelt.
Auch das zögerliche Rufen, das wir Botschafter wären, verhinderte den Kampf nicht.
Nach einem erbitterten Kampf kam es zum Niederstrecken der Flügelwesen.
Wir begaben uns dann auf den weiteren Weg zum Palast von Hiraxi. Dieser war deutlich kleiner als der von der Königin.
Wir übergaben Hiraxi das Schreiben der Königin.
Hiraxi teilte uns mit, das die bisherigen Boten nicht angekommen seien und auch sie Boten gesandt hatte und diese auch nie angekommen sind.
Hiraxi gab uns ein Schreiben für ihre Mutter mit und bat uns dies zu ihrer Mutter zu bringen.
Also machten wir uns auf den Rückweg.
Auch auf dem Rückweg wurden wir wieder von Flügelwesen angegriffen, diesmal waren es 10 und auch diese konnten wir besiegen. Sie trugen das Signum der Königin.
Als wir dies der Königin mitteilten, dass wir von Flügelwesen mit ihrem Signum angegriffen wurden, versicherte sie uns, dass sie diese nicht geschickt hatte und sich darum kümmern würde.
In dem Schreiben bat Hiraxi um ein Treffen mit ihrer Mutter, die dies sehr begrüßte und somit ging es nach 2 Tagen Ausruhzeit zum Treffpunkt, wo sich Hiraxi und die Königin treffen wollten um friedlich zu verhandeln.
Also setzte sich der Hofstaat in Bewegung zu dem Verhandlungspunkt der in einer großen Höhle lag, in dessen Mitte sich eine Art Altar befand wo die Verhandlungen zwischen Mutter und Tochter stattfinden konnten. Die Verhandlungen dauerten 6h. Plötzlich kam es zu einem Angriff von einer großen Übermacht. Trotz größter Bemühungen konnte diesem nicht stand gehalten werden. Es ertönte ein Gebrüll „Rückzug“ und die Königinnen zogen sich in einen Gang zurück und brachten diesem zum Einsturz so das eine Verfolgung erschwert wurde. Die Angreifer hatten ein anderes Signum. Das Signum von Kalassi. Um rauszubekommen, ob die anderen Töchter auch Intrigen verfolgten machten wir uns auf den Weg zu Elrassi, deren Palast ca. 2h Wegmarsch entfernt lag. Dort war ein Schlachtfeld vorzufinden, aber Elrassi war nicht auffindbar nur Anhaltspunkte, dass Elrassi weggeschleift wurden war.
Also machten wir uns auf den Weg zu der anderen Tochter Nirami und benötigten weitere 45 min.
Nirami lebt im südlichsten Palast. 3 Insektoide schickten wir zur Königin um Bericht über die Vorkommnisse bei Elrassi zu machen.
Beim Hügel von Nirami war gerade ein Kampf in Gange. Auf der Kalassi Seite kämpften ca 20 Soldaten und 2 Wurmreiter; auf der königlichen Seite kämpften 1 El Hardin, 5 Humgar und ca. 20 königliche Soldaten, da uns diese Konstellation irritierte entschieden wir uns dazu , uns aus dem Kampf rauszuhalten und begaben uns zum Thronsaal der Prinzessin, die dort anzutreffen war und behauptete, dass sie wegen uns mit den El Hardin Bündnisse eingehen musste. Sie zog sich zurück und lies einen Teil einstürzen, so dass wir ihr schlecht folgen konnten.
Dies berichteten wir der Königin, die daraufhin beschloss mit ihren Truppen zu Nirami zu reisen.
Als die Königin dort ankam, waren Kalassis Truppen geflohen, der Humgar und El Hardin waren tot und auch die Tochter war nur noch tot im Palast anzufinden.
Lotta verspührte als einziges einen inneren Ruf und folgte diesem zu der eingestürzten Stelle, welche sich als Niramis Gemächer herausstellten, dort befand sich ein bläulich leuchtendes Ei, welches Lotta mitnahm und der Königin zeigte, diese wollte es nicht und erlaubte Lotta dies zu behalten, da sie sich nicht darum kümmern würde.
Des weiteren waren dort Schriftstücke über ein Bündnis von Nirami und El Hardin zu finden.
Die Königin und Hiraxi fanden eine Einigung, so dass Hiraxi in ihrem Reich bleiben durfte, auch für die hinterhältige Kalassi und die misshandelte Elrassi ließ sich eine Einigung finden.
Die Königin ging mit uns als Botschafter das Bündnis der Unterstützung ein, setzte ein Schreiben auf und gab uns Anhänger, die dieses Bündnis bestätigten.
Danach begaben wir uns zurück nach Askadlon, um von dort in Richtung Norden zu ziehen.
Durin spürte nichts von dem was um sich herum vor sich ging, weder davon wie Lia ihn auf den Rücken nahm, noch wie Azazil es schafft einer der Runen auf dem Weg zum Ausgang zu entschärfen. Alles kam ihm wie ein Traum vor und er dachte schon er würde gen Himmel fahren, als er von Adlerschwingen getragen aus der Mine geflogen wurde. Nur eins erschien ihm dann doch sehr merkwürdig. Anstatt weiter gen Himmel zu fahren, wurde er hinter einem Busch ins Grass gelegt. Beinahe hätte er gedacht, dass er einen Schrägen Traum hat, denn alles um ihn herum erschien viel zu groß. Erst nach einiger Zeit merkte er, dass er weder tot war noch einen Traum hatte. Er hatte die ganze Aktion in der Mine nur ganz knapp überlebt und wurde von Lia gerettet und in Sicherheit gebracht.
Während Durin und Lia die Mine auf direktem Wege verlassen hatten, hatte Azazil beschlossen noch einen Abstecher in die Bibliothek zu machen, da das Giftgas sich doch sehr langsam ausbreitete. Kr’kall’a musste diesen Abstecher mit machen ob er wollte oder nicht, da er durch die Rune mittlerweile auf Mausgröße geschrumpft war und sich auf Azazils Schulter gerettet hatte. Auch Melwin, der gefesselt auf dem Rücken von Azazil war, wurde zwangsweise mit in die Bibliothek genommen. Jedoch hatte sie ein kleines Problem, denn als sie auf dem Weg zur Bibliothek waren, merkten sie, dass das Gitter auf dem Weg zur Bibliothek offen stand. Jedoch ließen sich die beiden davon nicht so sehr beirren, da sie zur Not ja immer noch weg rennen konnte. In der Bibliothek suchte sich Azazil sofort nach interessant aussehenden Büchern um. Jedoch merkte er sehr schnell, dass er und seine kleinen Begleiter nicht die einzigen in der Bibliothek waren. Ein Basilisk hatte erst alle Personen, die sich in der Bibliothek aufgehalten hatten, in Stein verwandelt und lauerte nun in einer Ecke der Bibliothek. Azazil bemerkte ihn jedoch und schnappte sich die erstbesten Bücher, die er finden konnte und rannte aus der Bibliothek. Der Basilisk jedoch hatte ihn auch bemerkt und nahm seine Verfolgung auf. Azazil kam schnell wieder am Aufzug an und begann sofort mit dem Aufstieg. Der Basilisk jedoch schien nicht gerade dumm zu sein und begann sofort damit die Pfeiler des Aufzuges einzureißen. Dies hatte zur Folge, dass der ganze Aufzug samt Leitergestell zu Seite kippte und ein regulärer Aufstieg nicht mehr möglich war. Azazil hatte zum Glück jedoch eine Kletterausrüstung dabei und konnte die letzten Meter des Schachtes so noch überwinden. Dabei ging jedoch unter, dass Melwin mittlerweile nicht mehr Ohnmächtig war und sogleich begonnen hatte magische Formeln zu murmeln. Als Azazil zusammen mit Kr’kall’a auf der Schulter und Melwin auf dem Rücken aus der Mine kletterte, merkte Azazil auf einmal wie die Last von seinem Rücken verschwand. Als er sich umdrehte sah er noch wie sich Melwin in Staub verwandelte.
Wir schreiben den 20. bis 21. Flammleite 1382 auf dem Kontinent Kara-Tur
Klebrige Angelegenheit im Ostflügel (Cult of the Damned)
Die einzelnen Teile des Basilikes lagen noch warm und ausblutend auf dem Fußboden, als Jurax und Thimbré sich daran machten die Eingeweide zu durchsuchen. Sie fanden einen silbernen Stirnreif, einen Schlüssel und ein Bambusrohr.
Beim genaueren untersuchen stellten sie fest, dass der Schlüssel sehr dünn und der Griff rot war. Das Bambusroh war direkt an den Knoten sauber abgeschnitten. An einem der Knoten war ein kleiner Riss zu sehen, aus dem dauerhaft ein klein wenig Rauch herauskam. Der Rauch war nicht warm oder kalt, roch nicht und war sonst nur visuell wahrzunehmen.
Jurax versuchte den Schlüssel in das Bambusrohr zu stecken, schaffte es jedoch nicht ganz, da es sich wie zwei gleiche Magnetpole anfühlte.
Amara indes untersuchte den kompletten Raum. Sie fand nichts außergewöhnliches und nach dem Jurax es ihr gleich tat und ebenfalls nichts fand, gaben sie sich geschlagen. Thmbré schaute sich die Schlangenstatuen an, die Wände aus denen sie kamen und fand nichts anderes, als der Zwerg und die Elfe. Der Magier meinte, er würde mal nach Magie ausschau halten und bemerkte dabei, dass der Stirnreif, der Schlüssel und das Bambusrohr leuchteten. Der Stirnreif und Schlüssel leuchteten leicht, wobei der Elfenmagier bei dem Rohr nichts weiter als ein gleißendes Licht erkennen konnte, das ihn sodann auch gleich für wenige Minuten blendete. Thimbré wurde vom Zwerg zu einer Statue gebracht und die gefundenen Gegenstände wurden verstaut. Während die Gruppe wartete, dass der Elf sein Augenlicht wiedererlangte, überlegten sie sich wie sie nun weiter vorgehen und wo sie überall schon waren. Das Schloss selbst, samt Keller waren untersucht worden. Hier im Ostflügel der Palastanlage gab es nichts mehr zu finden und im Keller wartete nur noch ein magischer Zugang zu dem „Boss“ der Dämonen. Diesen Zugang wollten sie ungern betreten, ohne vorher Informationen über diesen „Boss“ gefunden zu haben.
Jurax kam ein Gedanke und fragte: „Haben wir die eine Tür, die wir im Lagerhof vor Lond gefunden hatten, schon geöffnet?“ Der Rest zuckte nur mit den Schultern und konnte keine Antwort geben. Da war auch schon das nächste Ziel gefunden, empfang Jurax.
Die vier stemmten die Tür des Basilikenraumes auf, sammelten Emely und Bran ein, welche immer noch vor der Tür Steinbrocken wegschafften und machten sich zum Ausgang der Höhle auf. Kurz vor dem Portal der Höhle bemerkte Amara eine Gestallt, die sich in einer natürlichen Nische an der Wand versteckt hielt. Jurax ging hin und sah ein menschen Mädchen, welches um die dreizehn Jahre alt sein dürfte. Sie trug nur einfache und dreckige Leinenkleidung, ebenso fehlten auch die Schuhe.
„Wer bist du?“, „Wo kommst du her?“, „Wie heißt du?“, „Wo sind deine Eltern?“ und viele weitere Fragen prasselten auf das Mädchen ein. Der Elf, die Späherin und der Mönch fragten die Kleine aus und obwohl sie es sehr misteriös fanden hier jemanden zu finden der wenig wusste, nahmen sie das Mädchen dennoch mit.
Draußen am Boot angekommen sahen sie, wie sich eine Art Lager auf Stelzen, mitten im Wasser zu erkennen gab. Jeder fragte sich: „War das Lager vorher schon da?“. Nicht lange überlegt, ruderte Jurax das Boot direkt zu dem Lager.
Angelegt am Pier des Lagers war zu erkennen, dass der Holzboden um das Lager herum mit einem gräulichen Pulver belegt war, sowie eine komische zähflüssige orange-braune Masse vom Dach tropfte. Links des Lagers, in weiter Entfernung war ein weiterer Pier zu erkennen, von welchem eine Holzkonstruktion gen Himmel ragte. Die Konstruktion schien direkt am Fels zu sein und in dem kleinen Häuschen neben dem gigantischen Wasserfall zu enden.
Durch ein Fenster in das Innere des Lagers blickent, konnten alle sehen das viele Kisten, Truhen und Fässer herum standen. Der Boden war mit einem schwarzem Pulver bedeckt, wie auch einige der Truhen und Fässer die offen waren. An der Decke, an den Wänden und auch dem Fußboden standen, lagen und hingen viele Kokons. Sie sahen aus, als ob sie von menschengroßen Wespen gebaut worden wären. Auch tropfte aus einigen diese orange-braune Flüssigkeit heraus und vermischte sich zu einem klumpigen Matsch am Fussboden mit dem schwarzen Pulver.
Amara sah wie einer der Kokons zu wackeln begann und kurzdarauf umkippte. Kurz danach hörte sie, wie eine sehr stark gedämpfte Stimme rief: „Wo bin ich? Holt mich hier raus?!“
Daraufhin eilten alle in das Lager. Der Zwerg wollte auf nummer sicher gehen und verstreute viel von hochprozentigem Alkohol. Zündete eine Fackel an und deutete auf den umgefallenen Kokon, an dem sich Amara zu schaffen machte. Sie wollte die Schale eindrücken, jedoch gab diese nicht nach. Da zückte Amara das Messer und begann zu schneiden, während Jurax meinte „Lass uns das einfach alles abfackeln. Nicht das wir eine unschöne Überraschung haben!“
„Nein, nein kein Feuer!“ kam es aus dem Kokon gerufen. „Bitte, nein, holt mich hier raus!“
Als die Elfin genug freigeschnitten hatte, sah sie ein paar Beine, die in Lederschuhe und eine Lederhose gekleidet waren. So gleich begannen die Beine sich so zu winden und zu drehen, das allmälich die Hüfte zum vorschein kam, dann der Bauch, bis nach wenigen Minuten sich ein Halbling aus dem Kokon geschält hatte. Über und Über mit der klebrigen Masse, keuchte der Halbling nur „Danke“.
Alle guckten ein wenig verdutzt und nach dem die Namen ausgetauscht waren, schlug Jurax vor, alles abzubrennen. Er nam etwas von dem schwarzen Pulver, machte draußen einen Test und stellte fest, dass das Pulver leicht und hochentzündlich war. Es wurde eine Spur vom Innenraum, mehrfach um das Lager herum bis zum Boot gezogen und als alle auf dem Boot drauf waren, legten sie ab. Einige Meter vom Steg entfernt, kramte Jurax eine Fackel hervor, zündete diese an und warf sie. Mit einem ohrenbetäubenden Laut explodierte das Lager. Stücke von Holz, von den Kokons, von den Truhen und kleine Eisenverschläge flogen umher. Eine Welle heißer Luft schleuderte das kleine Boot noch paar Meter weit weg und alle mussten sich festhalten um nicht ins Wasser zu fallen. Es platsche noch paar mal und nachdem diese klebrige Flüssigkeit im Wasser unter gegangen ist, ging das Rudern zu der Felswand mit der Holzkonstruktion weiter.
Angekommen an der Holzkonstruktion, konnte alle aus der Gruppe erkennen das es sich um eine Art Wendeltreppe handelte, die sich jedoch eckig nach oben schraubte. In der Mitte der Treppe war kein Platz freigelassen worden, so konnte auch niemand erkennen wie hoch es ging. Jedoch vom Boot aus war zu sehen das es lange und weit hoch ging. Es war schon später Nachmittag, dennoch wurde das Boot vertäut und alle machten sich mental darauf gefasst, viele Stufen zu erklimmen.
Nachdem es gute 60 – 90 Minuten gedauert hatte, die ganzen Stufen zu erklimmen, kamen alle in einem Häsuchen heraus. Es war das Häuschen, welches direkt neben dem gigantischen Wasserfall weilte und in welchem sie auch Emely wieder getroffen hatten. Angekommen und vollkommen außer Atem setzten sich, suchten sich ein lauschiges Plätzchen und genossen es die Beine ausruhen zu können. Da auch die Dämmerung bereits einsetzte, wurden die Wachen verteilt und schon bald wurde es ruhig im Häuschen. Wärend sich Emely einmal einen neuen Platz suchte und Amara feststellte das Emely scheinbar ein Zettel oder dergleichen verlor, steckte sie sich diesen ein und behielt diesen erstmal für sich. Thimbré überlegte krampfhaft wie viele Treppenstufen sie nun heraufgegangen waren. Waren es 20.000 oder doch um die 20.100 gewesen? Er konnte sich nicht mehr vollends erinnern.
Trotz des tosenden Wasserfalls verfielen alle schien in Ruhe und konnten sich ohne gestört zu werden erholen. Drisinil zauberte kurz vorher noch eine magische Rune an die Tür, welche zum Wasserfall führte und Thimbré auf die zweite Tür, einen Zauber welcher schmieriges Öl hervor brachte. Der Treppenaufgang wurde nun missachtet, jedoch blieb die Nacht über alles ruhig.
Jurax erzählte dem Halbling, welcher sich noch mals mit dem Namen Vincent vorstellte, die Geschichte der Gruppe. Sie haben schon gegen einen Trollberg, gegen Vampire und Werwölfe im Nebel, gegen Werkrokodile und weiters Ungeziefer gekämpft, bevor sie hier nach Shou-Long gekommen sind. Sie helfen der jüngsten Prinzessin der hiesigen Provinz ihren Fehler, welchen sie nach ihrem Ehrgefühl übernommen hatte, gut zu machen. Die Prinzessin hatte immer wieder erklärt, dass die entführte jüngere Schwester von Emely auf ihr Konto ging. Da die beiden sich zu ähnlich aussahen, glaubte sie somit das es ihr Fehler war, dass die Zwei vertauscht wurden.
Am nächsten Morgen memorierte Thimbré seine Bücher und nach dem alle fertig waren, gingen sie zum Wasserfall hinaus. Die Tür geöffnet, sahen sie auch gleich alle das sich zwei menschengroße Wespen über der Brücke, welche direkt unter dem Wasserfall verlief, flogen. Nach einer kurzen ruhigen Besprechung schnappte sich Drsinil Brans Bären und teleportierte sich und den Bären auf die andere Seite der Brücke. Ihre Rüstung glühte kurz hellblau auf und stand wieder bei der Gruppe. Nun fassten Thimbré und das fremde Mädchen aus dem Basilisken-Tunnel die Rüstung von Drisinil an und schon standen alle auf der anderen Seite der Brücke. Jurax schlich langsam und den Schatten der Brücke und des Wasserfalls ausnutzen über die Brücke und kam unbemerkt bei dem Rest an. Vincent tat es ihm gleich, jedoch als er aufblickte um die Wespen im Auge zu behalten, bemerkte er wie es unter seiner Haut und Kleidung juckte und kribbelte. Er konnte sehen wie auf Seiner Haut und unter seiner Kleidung alle möglichen Insekten und weiteres Krabbelvieh krabbelte und es juckte tierisch.
Gleich darauf griffen die Wespen an. Beide flogen auf den Halbling zu, eine stach mit ihren sechs Stacheln zu und traf zwei mal. Amara schoss einen Pfeil und zerfetze damit eine Wespe direkt. Vincent, vollkommen mit Wespenblut und anderen Flüssigkeiten überschüttet, zerschnitt die zweite Wespe mit mehreren schnellen Kukri angriffen.
Es ging weiter den Pfad, bis nach einigen Stunden wieder der kleine Strandabschnitt mit dem Lederlager erreicht worden war. Auf der linkten Seite war das Lager, wie auch ein paar weitere Häuser zu sehen, gerade vor war die Treppe die zur kleinen Wachstube mit dem Leichenberg führte. Alle Gebäude auf der linken Seite, wie auch der steile und hohe Abhang darunter war mit einem Geflecht von roten, pulsierenden Adern überzogen. Die Adern waren unterschiedlich groß. Mal so dünn wie ein Haar, mal so stark und robust wie ein Oberschenkel.
Jurax zerschnitt eine Ader und wurde direkt mit einem Schwall Blut bespritzt. Das Blut kam unter hohem Druck aus der Ader heraus, so als wäre eine Aterie durchschnitten worden. Jurax und Vincent machten sich am Wasser schnell sauber und danach gingen alle die Treppen zur Wachstube hinauf. In der Wachstube lagen weiterhin Leichen, die fürchterlich stanken. Keiner musste sich übergeben, jedoch war es kurz davor.
Angekommen zwischen dem abgerannten Lager und der Tür mit dem Löwenschlüssel, konnte Amara rufe vom Innenhof des Palastes hören. „Schneller. Bringt die Verwundeten weg!“, „Repariert die Barrikade!“. Jurax lugte um die Ecke und konte erkennen, dass das komplette Torhaus auch mit einem roten Adergeflecht überzogen war und auf der rechten Seite, direkt zum Schloss hinauf, liefen bestmmt um die 20 – 30 in rot-braune Rüstungen gekleidete Männer herum. Direkt an der rechten Mauer lagen mehrere verwundete Soldaten.
Dies teilte Jurax mit und alle entschlossen sich, das sie erst einmal das Adergeflecht beseitigen und sich dann um die Soldaten kümmern würden. Denn, wer waren diese Soldaten? Was wollten sie? Gegen wen kämpften sie und vor allem, wo kamen sie her? Jurax hatte die Vermutung, das sie alle vielleicht in der Zeit zurück gereist wären. Jedoch, ist dies möglich? Nach dem die ersten paar Adern zerschnitten und zerhakt waren, vernahmen alle ein Rufen hinter sich. „Die Generäle! Die Generäle sind wieder!“
Amara drehte sich um und konnte sehen, wie ein Soldat in einer prunkhaften Rüstung kurz stehen blieb, als er ihr blutüberströmtes Antlintz sah. „Äh, wir brauchen eure hilfe. Gut das ihr hier seid.“ stammelte der Soldat kurz und lief sofort zu einem kleinen Tisch mit zwei weiteren purnkhaft gekleideten Soldaten. „Endlich sind sie da. Wir wissen nicht ob wir noch lange Aushalten.“ erklärte ein Soldat, der Zweite erwiederte: „Das Schloss ist überrant. Auch der Gefängnistrakt wurden von den Oni eingenommen. Wir haben alle verfügbaren Soldaten hierher geschafft und verteidigen uns.“ Der Dritte fragte schon fast panisch: „Wo ist der Generalfeldmarschall? Kommt dieser noch?“
Die Gruppe schaute sich fragend an und erwiederte ein paar der Fragen, stellte jedoch mehr Gegenfragen als das Antworte kamen. Es stellte sich heraus das Jurax und Amara für Generäle gehalten wurden.
Alle entschieden sich dafür, den Bereich um die Barrikade zu verstärken und die Verletzten kampffähig zu machen. Thimbré heilte mit seinem Stab die zwölf Verwundeten und nutze einen Zauber der die Intelligenz verbesserte auf den Barrikadenbereich. Die Drow nutze die Zeit und gewährte einen Segen, mehr Körperkraft und die Vitalität der Soldaten wurde verstärkt, solange sie im Bereich der Barrikade blieben. Danach erklärte die Gruppe, das sie in den Westflügel vorstoßen werden und alle Oni beseitigen, auf die sie treffen. Falls der Generalfeldmarschal bei der Barrikade eintreffen sollte, solle er diese Unterstützen. Sofern er von den Generälen gefunden wurde, so werde er mit den Generälen gemeinsam zurück kehren.
Der Plan stand, die Barrikade war befestigt und verzaubert, die Verwundeten stabilisiert und kampfbereit gemacht und es stand fest, wenn auch ungewiss was genau auf die Generäle warten werde, das im Westflügel einges passiert sein muss.
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