Die Tranxil sind im Westen zu finden. Es sind Insektenartige und gehören zum Element Erde.
Sie sind 3-4 Tagesreisen in Richtung Westen zu einer Gebirgswand. Von da aus 1 Tag zum Canyon , dann ½ Tag ins Gebirge hinein zu einem Erdtunnel.
Da wir Reitsaurier zur Verfügung hatten, kamen wir schon nach 1 ½ Tagen an der Mauer an.
Die Reitsaurier wurden dann nach Askadlon zurück geschickt. Da sie den Weg kannten, war dies kein Problem. Der Weg führte dann weiter entlang der Mauer südlich Richtung Canyon. Der Canyon endete nach einem halben Tag in einen höhlenartigen Eingang ca. 10 m hoch und 10m breit. Vor dem Eingang waren Schädel als Verziehrung angebracht.
Wir traten ein.
Wir folgten einem langen Gang , an den Wänden waren Pflanzen zu finden mit einem grünlich / bläulichem Lichtschimmer, die die Höhle leicht erleuchteten.
Wir folgten den Gang weitere 10-15m in eine weitere Höhle. Diese war unübersichtlicher mit Nebel, Wasser, Tropfsteinen, Unebenheiten und Flügelgeräusche waren zu hören.
Die ersten Insektoiden waren zu sehen. Die meisten ähnelten Ameisen und diese zum Teil auch mit Flügeln.
Wir stellten uns als Botschafter vor und wurden von Ihnen als Embassadore bezeichnet.
Wir wurden durch mehrere Gänge und Höhlen zum Palast der Königin gebracht.
Der Palast ist ein riesiger Hügel mit Wachen vor dem Palast und einem Vorsprecher, der die normalen Ameisen um einiges überragte.
Der Vorsprecher stellte sich als Rednax vor.
Die Königin überragte Ihren Vorsprecher nochmals um ein 3-4 faches.
Sie erkannte uns als Botschafter und bot uns ein großzügiges Essen an, während dessen sie uns ihre Geschichte erzählte.
Sie hat 4 Töchter Elrassi, Hiraxi, Kalassi und Nirami. Eine ihrer Töchter (Hiraxi) hat einen Teil der Leute genommen und ein eigenes Reich gegründet, was gegen die Tradition ist.
Diese Abspaltung war vor ca. 6 Monaten und seit dem hat sie nichts mehr von ihrer Tochter gehört und hatte mehrfach versucht Kontakt mit ihr aufzunehmen und bat nun uns mit ihr Kontakt aufzunehmen.
Wir machten uns also auf den Weg zu Hiraxi und brauchten eine Tagesreise bis zur Grenze und sollten dann noch eine weitere Tagesreise bis zu Hiraxi benötigen.
Uns begleitete ein Führer um uns den Weg zu weisen.
Nach einem Tag kamen wir an der Grenze an und kamen zu einem Übergang, einer kleinen Höhle, dort waren Geräusche an der Decke zu vernehmen. Nach dem Tibirius Licht an der Decke machte, waren 6 Insektoide Flügelwesen an der Decke zu sehen und wir waren sofort in einen Kampf verwickelt.
Auch das zögerliche Rufen, das wir Botschafter wären, verhinderte den Kampf nicht.
Nach einem erbitterten Kampf kam es zum Niederstrecken der Flügelwesen.
Wir begaben uns dann auf den weiteren Weg zum Palast von Hiraxi. Dieser war deutlich kleiner als der von der Königin.
Wir übergaben Hiraxi das Schreiben der Königin.
Hiraxi teilte uns mit, das die bisherigen Boten nicht angekommen seien und auch sie Boten gesandt hatte und diese auch nie angekommen sind.
Hiraxi gab uns ein Schreiben für ihre Mutter mit und bat uns dies zu ihrer Mutter zu bringen.
Also machten wir uns auf den Rückweg.
Auch auf dem Rückweg wurden wir wieder von Flügelwesen angegriffen, diesmal waren es 10 und auch diese konnten wir besiegen. Sie trugen das Signum der Königin.
Als wir dies der Königin mitteilten, dass wir von Flügelwesen mit ihrem Signum angegriffen wurden, versicherte sie uns, dass sie diese nicht geschickt hatte und sich darum kümmern würde.
In dem Schreiben bat Hiraxi um ein Treffen mit ihrer Mutter, die dies sehr begrüßte und somit ging es nach 2 Tagen Ausruhzeit zum Treffpunkt, wo sich Hiraxi und die Königin treffen wollten um friedlich zu verhandeln.
Also setzte sich der Hofstaat in Bewegung zu dem Verhandlungspunkt der in einer großen Höhle lag, in dessen Mitte sich eine Art Altar befand wo die Verhandlungen zwischen Mutter und Tochter stattfinden konnten. Die Verhandlungen dauerten 6h. Plötzlich kam es zu einem Angriff von einer großen Übermacht. Trotz größter Bemühungen konnte diesem nicht stand gehalten werden. Es ertönte ein Gebrüll „Rückzug“ und die Königinnen zogen sich in einen Gang zurück und brachten diesem zum Einsturz so das eine Verfolgung erschwert wurde. Die Angreifer hatten ein anderes Signum. Das Signum von Kalassi. Um rauszubekommen, ob die anderen Töchter auch Intrigen verfolgten machten wir uns auf den Weg zu Elrassi, deren Palast ca. 2h Wegmarsch entfernt lag. Dort war ein Schlachtfeld vorzufinden, aber Elrassi war nicht auffindbar nur Anhaltspunkte, dass Elrassi weggeschleift wurden war.
Also machten wir uns auf den Weg zu der anderen Tochter Nirami und benötigten weitere 45 min.
Nirami lebt im südlichsten Palast. 3 Insektoide schickten wir zur Königin um Bericht über die Vorkommnisse bei Elrassi zu machen.
Beim Hügel von Nirami war gerade ein Kampf in Gange. Auf der Kalassi Seite kämpften ca 20 Soldaten und 2 Wurmreiter; auf der königlichen Seite kämpften 1 El Hardin, 5 Humgar und ca. 20 königliche Soldaten, da uns diese Konstellation irritierte entschieden wir uns dazu , uns aus dem Kampf rauszuhalten und begaben uns zum Thronsaal der Prinzessin, die dort anzutreffen war und behauptete, dass sie wegen uns mit den El Hardin Bündnisse eingehen musste. Sie zog sich zurück und lies einen Teil einstürzen, so dass wir ihr schlecht folgen konnten.
Dies berichteten wir der Königin, die daraufhin beschloss mit ihren Truppen zu Nirami zu reisen.
Als die Königin dort ankam, waren Kalassis Truppen geflohen, der Humgar und El Hardin waren tot und auch die Tochter war nur noch tot im Palast anzufinden.
Lotta verspührte als einziges einen inneren Ruf und folgte diesem zu der eingestürzten Stelle, welche sich als Niramis Gemächer herausstellten, dort befand sich ein bläulich leuchtendes Ei, welches Lotta mitnahm und der Königin zeigte, diese wollte es nicht und erlaubte Lotta dies zu behalten, da sie sich nicht darum kümmern würde.
Des weiteren waren dort Schriftstücke über ein Bündnis von Nirami und El Hardin zu finden.
Die Königin und Hiraxi fanden eine Einigung, so dass Hiraxi in ihrem Reich bleiben durfte, auch für die hinterhältige Kalassi und die misshandelte Elrassi ließ sich eine Einigung finden.
Die Königin ging mit uns als Botschafter das Bündnis der Unterstützung ein, setzte ein Schreiben auf und gab uns Anhänger, die dieses Bündnis bestätigten.
Danach begaben wir uns zurück nach Askadlon, um von dort in Richtung Norden zu ziehen.
Durin spürte nichts von dem was um sich herum vor sich ging, weder davon wie Lia ihn auf den Rücken nahm, noch wie Azazil es schafft einer der Runen auf dem Weg zum Ausgang zu entschärfen. Alles kam ihm wie ein Traum vor und er dachte schon er würde gen Himmel fahren, als er von Adlerschwingen getragen aus der Mine geflogen wurde. Nur eins erschien ihm dann doch sehr merkwürdig. Anstatt weiter gen Himmel zu fahren, wurde er hinter einem Busch ins Grass gelegt. Beinahe hätte er gedacht, dass er einen Schrägen Traum hat, denn alles um ihn herum erschien viel zu groß. Erst nach einiger Zeit merkte er, dass er weder tot war noch einen Traum hatte. Er hatte die ganze Aktion in der Mine nur ganz knapp überlebt und wurde von Lia gerettet und in Sicherheit gebracht.
Während Durin und Lia die Mine auf direktem Wege verlassen hatten, hatte Azazil beschlossen noch einen Abstecher in die Bibliothek zu machen, da das Giftgas sich doch sehr langsam ausbreitete. Kr’kall’a musste diesen Abstecher mit machen ob er wollte oder nicht, da er durch die Rune mittlerweile auf Mausgröße geschrumpft war und sich auf Azazils Schulter gerettet hatte. Auch Melwin, der gefesselt auf dem Rücken von Azazil war, wurde zwangsweise mit in die Bibliothek genommen. Jedoch hatte sie ein kleines Problem, denn als sie auf dem Weg zur Bibliothek waren, merkten sie, dass das Gitter auf dem Weg zur Bibliothek offen stand. Jedoch ließen sich die beiden davon nicht so sehr beirren, da sie zur Not ja immer noch weg rennen konnte. In der Bibliothek suchte sich Azazil sofort nach interessant aussehenden Büchern um. Jedoch merkte er sehr schnell, dass er und seine kleinen Begleiter nicht die einzigen in der Bibliothek waren. Ein Basilisk hatte erst alle Personen, die sich in der Bibliothek aufgehalten hatten, in Stein verwandelt und lauerte nun in einer Ecke der Bibliothek. Azazil bemerkte ihn jedoch und schnappte sich die erstbesten Bücher, die er finden konnte und rannte aus der Bibliothek. Der Basilisk jedoch hatte ihn auch bemerkt und nahm seine Verfolgung auf. Azazil kam schnell wieder am Aufzug an und begann sofort mit dem Aufstieg. Der Basilisk jedoch schien nicht gerade dumm zu sein und begann sofort damit die Pfeiler des Aufzuges einzureißen. Dies hatte zur Folge, dass der ganze Aufzug samt Leitergestell zu Seite kippte und ein regulärer Aufstieg nicht mehr möglich war. Azazil hatte zum Glück jedoch eine Kletterausrüstung dabei und konnte die letzten Meter des Schachtes so noch überwinden. Dabei ging jedoch unter, dass Melwin mittlerweile nicht mehr Ohnmächtig war und sogleich begonnen hatte magische Formeln zu murmeln. Als Azazil zusammen mit Kr’kall’a auf der Schulter und Melwin auf dem Rücken aus der Mine kletterte, merkte Azazil auf einmal wie die Last von seinem Rücken verschwand. Als er sich umdrehte sah er noch wie sich Melwin in Staub verwandelte.
Wir schreiben den 20. bis 21. Flammleite 1382 auf dem Kontinent Kara-Tur
Klebrige Angelegenheit im Ostflügel (Cult of the Damned)
Die einzelnen Teile des Basilikes lagen noch warm und ausblutend auf dem Fußboden, als Jurax und Thimbré sich daran machten die Eingeweide zu durchsuchen. Sie fanden einen silbernen Stirnreif, einen Schlüssel und ein Bambusrohr.
Beim genaueren untersuchen stellten sie fest, dass der Schlüssel sehr dünn und der Griff rot war. Das Bambusroh war direkt an den Knoten sauber abgeschnitten. An einem der Knoten war ein kleiner Riss zu sehen, aus dem dauerhaft ein klein wenig Rauch herauskam. Der Rauch war nicht warm oder kalt, roch nicht und war sonst nur visuell wahrzunehmen.
Jurax versuchte den Schlüssel in das Bambusrohr zu stecken, schaffte es jedoch nicht ganz, da es sich wie zwei gleiche Magnetpole anfühlte.
Amara indes untersuchte den kompletten Raum. Sie fand nichts außergewöhnliches und nach dem Jurax es ihr gleich tat und ebenfalls nichts fand, gaben sie sich geschlagen. Thmbré schaute sich die Schlangenstatuen an, die Wände aus denen sie kamen und fand nichts anderes, als der Zwerg und die Elfe. Der Magier meinte, er würde mal nach Magie ausschau halten und bemerkte dabei, dass der Stirnreif, der Schlüssel und das Bambusrohr leuchteten. Der Stirnreif und Schlüssel leuchteten leicht, wobei der Elfenmagier bei dem Rohr nichts weiter als ein gleißendes Licht erkennen konnte, das ihn sodann auch gleich für wenige Minuten blendete. Thimbré wurde vom Zwerg zu einer Statue gebracht und die gefundenen Gegenstände wurden verstaut. Während die Gruppe wartete, dass der Elf sein Augenlicht wiedererlangte, überlegten sie sich wie sie nun weiter vorgehen und wo sie überall schon waren. Das Schloss selbst, samt Keller waren untersucht worden. Hier im Ostflügel der Palastanlage gab es nichts mehr zu finden und im Keller wartete nur noch ein magischer Zugang zu dem „Boss“ der Dämonen. Diesen Zugang wollten sie ungern betreten, ohne vorher Informationen über diesen „Boss“ gefunden zu haben.
Jurax kam ein Gedanke und fragte: „Haben wir die eine Tür, die wir im Lagerhof vor Lond gefunden hatten, schon geöffnet?“ Der Rest zuckte nur mit den Schultern und konnte keine Antwort geben. Da war auch schon das nächste Ziel gefunden, empfang Jurax.
Die vier stemmten die Tür des Basilikenraumes auf, sammelten Emely und Bran ein, welche immer noch vor der Tür Steinbrocken wegschafften und machten sich zum Ausgang der Höhle auf. Kurz vor dem Portal der Höhle bemerkte Amara eine Gestallt, die sich in einer natürlichen Nische an der Wand versteckt hielt. Jurax ging hin und sah ein menschen Mädchen, welches um die dreizehn Jahre alt sein dürfte. Sie trug nur einfache und dreckige Leinenkleidung, ebenso fehlten auch die Schuhe.
„Wer bist du?“, „Wo kommst du her?“, „Wie heißt du?“, „Wo sind deine Eltern?“ und viele weitere Fragen prasselten auf das Mädchen ein. Der Elf, die Späherin und der Mönch fragten die Kleine aus und obwohl sie es sehr misteriös fanden hier jemanden zu finden der wenig wusste, nahmen sie das Mädchen dennoch mit.
Draußen am Boot angekommen sahen sie, wie sich eine Art Lager auf Stelzen, mitten im Wasser zu erkennen gab. Jeder fragte sich: „War das Lager vorher schon da?“. Nicht lange überlegt, ruderte Jurax das Boot direkt zu dem Lager.
Angelegt am Pier des Lagers war zu erkennen, dass der Holzboden um das Lager herum mit einem gräulichen Pulver belegt war, sowie eine komische zähflüssige orange-braune Masse vom Dach tropfte. Links des Lagers, in weiter Entfernung war ein weiterer Pier zu erkennen, von welchem eine Holzkonstruktion gen Himmel ragte. Die Konstruktion schien direkt am Fels zu sein und in dem kleinen Häuschen neben dem gigantischen Wasserfall zu enden.
Durch ein Fenster in das Innere des Lagers blickent, konnten alle sehen das viele Kisten, Truhen und Fässer herum standen. Der Boden war mit einem schwarzem Pulver bedeckt, wie auch einige der Truhen und Fässer die offen waren. An der Decke, an den Wänden und auch dem Fußboden standen, lagen und hingen viele Kokons. Sie sahen aus, als ob sie von menschengroßen Wespen gebaut worden wären. Auch tropfte aus einigen diese orange-braune Flüssigkeit heraus und vermischte sich zu einem klumpigen Matsch am Fussboden mit dem schwarzen Pulver.
Amara sah wie einer der Kokons zu wackeln begann und kurzdarauf umkippte. Kurz danach hörte sie, wie eine sehr stark gedämpfte Stimme rief: „Wo bin ich? Holt mich hier raus?!“
Daraufhin eilten alle in das Lager. Der Zwerg wollte auf nummer sicher gehen und verstreute viel von hochprozentigem Alkohol. Zündete eine Fackel an und deutete auf den umgefallenen Kokon, an dem sich Amara zu schaffen machte. Sie wollte die Schale eindrücken, jedoch gab diese nicht nach. Da zückte Amara das Messer und begann zu schneiden, während Jurax meinte „Lass uns das einfach alles abfackeln. Nicht das wir eine unschöne Überraschung haben!“
„Nein, nein kein Feuer!“ kam es aus dem Kokon gerufen. „Bitte, nein, holt mich hier raus!“
Als die Elfin genug freigeschnitten hatte, sah sie ein paar Beine, die in Lederschuhe und eine Lederhose gekleidet waren. So gleich begannen die Beine sich so zu winden und zu drehen, das allmälich die Hüfte zum vorschein kam, dann der Bauch, bis nach wenigen Minuten sich ein Halbling aus dem Kokon geschält hatte. Über und Über mit der klebrigen Masse, keuchte der Halbling nur „Danke“.
Alle guckten ein wenig verdutzt und nach dem die Namen ausgetauscht waren, schlug Jurax vor, alles abzubrennen. Er nam etwas von dem schwarzen Pulver, machte draußen einen Test und stellte fest, dass das Pulver leicht und hochentzündlich war. Es wurde eine Spur vom Innenraum, mehrfach um das Lager herum bis zum Boot gezogen und als alle auf dem Boot drauf waren, legten sie ab. Einige Meter vom Steg entfernt, kramte Jurax eine Fackel hervor, zündete diese an und warf sie. Mit einem ohrenbetäubenden Laut explodierte das Lager. Stücke von Holz, von den Kokons, von den Truhen und kleine Eisenverschläge flogen umher. Eine Welle heißer Luft schleuderte das kleine Boot noch paar Meter weit weg und alle mussten sich festhalten um nicht ins Wasser zu fallen. Es platsche noch paar mal und nachdem diese klebrige Flüssigkeit im Wasser unter gegangen ist, ging das Rudern zu der Felswand mit der Holzkonstruktion weiter.
Angekommen an der Holzkonstruktion, konnte alle aus der Gruppe erkennen das es sich um eine Art Wendeltreppe handelte, die sich jedoch eckig nach oben schraubte. In der Mitte der Treppe war kein Platz freigelassen worden, so konnte auch niemand erkennen wie hoch es ging. Jedoch vom Boot aus war zu sehen das es lange und weit hoch ging. Es war schon später Nachmittag, dennoch wurde das Boot vertäut und alle machten sich mental darauf gefasst, viele Stufen zu erklimmen.
Nachdem es gute 60 – 90 Minuten gedauert hatte, die ganzen Stufen zu erklimmen, kamen alle in einem Häsuchen heraus. Es war das Häuschen, welches direkt neben dem gigantischen Wasserfall weilte und in welchem sie auch Emely wieder getroffen hatten. Angekommen und vollkommen außer Atem setzten sich, suchten sich ein lauschiges Plätzchen und genossen es die Beine ausruhen zu können. Da auch die Dämmerung bereits einsetzte, wurden die Wachen verteilt und schon bald wurde es ruhig im Häuschen. Wärend sich Emely einmal einen neuen Platz suchte und Amara feststellte das Emely scheinbar ein Zettel oder dergleichen verlor, steckte sie sich diesen ein und behielt diesen erstmal für sich. Thimbré überlegte krampfhaft wie viele Treppenstufen sie nun heraufgegangen waren. Waren es 20.000 oder doch um die 20.100 gewesen? Er konnte sich nicht mehr vollends erinnern.
Trotz des tosenden Wasserfalls verfielen alle schien in Ruhe und konnten sich ohne gestört zu werden erholen. Drisinil zauberte kurz vorher noch eine magische Rune an die Tür, welche zum Wasserfall führte und Thimbré auf die zweite Tür, einen Zauber welcher schmieriges Öl hervor brachte. Der Treppenaufgang wurde nun missachtet, jedoch blieb die Nacht über alles ruhig.
Jurax erzählte dem Halbling, welcher sich noch mals mit dem Namen Vincent vorstellte, die Geschichte der Gruppe. Sie haben schon gegen einen Trollberg, gegen Vampire und Werwölfe im Nebel, gegen Werkrokodile und weiters Ungeziefer gekämpft, bevor sie hier nach Shou-Long gekommen sind. Sie helfen der jüngsten Prinzessin der hiesigen Provinz ihren Fehler, welchen sie nach ihrem Ehrgefühl übernommen hatte, gut zu machen. Die Prinzessin hatte immer wieder erklärt, dass die entführte jüngere Schwester von Emely auf ihr Konto ging. Da die beiden sich zu ähnlich aussahen, glaubte sie somit das es ihr Fehler war, dass die Zwei vertauscht wurden.
Am nächsten Morgen memorierte Thimbré seine Bücher und nach dem alle fertig waren, gingen sie zum Wasserfall hinaus. Die Tür geöffnet, sahen sie auch gleich alle das sich zwei menschengroße Wespen über der Brücke, welche direkt unter dem Wasserfall verlief, flogen. Nach einer kurzen ruhigen Besprechung schnappte sich Drsinil Brans Bären und teleportierte sich und den Bären auf die andere Seite der Brücke. Ihre Rüstung glühte kurz hellblau auf und stand wieder bei der Gruppe. Nun fassten Thimbré und das fremde Mädchen aus dem Basilisken-Tunnel die Rüstung von Drisinil an und schon standen alle auf der anderen Seite der Brücke. Jurax schlich langsam und den Schatten der Brücke und des Wasserfalls ausnutzen über die Brücke und kam unbemerkt bei dem Rest an. Vincent tat es ihm gleich, jedoch als er aufblickte um die Wespen im Auge zu behalten, bemerkte er wie es unter seiner Haut und Kleidung juckte und kribbelte. Er konnte sehen wie auf Seiner Haut und unter seiner Kleidung alle möglichen Insekten und weiteres Krabbelvieh krabbelte und es juckte tierisch.
Gleich darauf griffen die Wespen an. Beide flogen auf den Halbling zu, eine stach mit ihren sechs Stacheln zu und traf zwei mal. Amara schoss einen Pfeil und zerfetze damit eine Wespe direkt. Vincent, vollkommen mit Wespenblut und anderen Flüssigkeiten überschüttet, zerschnitt die zweite Wespe mit mehreren schnellen Kukri angriffen.
Es ging weiter den Pfad, bis nach einigen Stunden wieder der kleine Strandabschnitt mit dem Lederlager erreicht worden war. Auf der linkten Seite war das Lager, wie auch ein paar weitere Häuser zu sehen, gerade vor war die Treppe die zur kleinen Wachstube mit dem Leichenberg führte. Alle Gebäude auf der linken Seite, wie auch der steile und hohe Abhang darunter war mit einem Geflecht von roten, pulsierenden Adern überzogen. Die Adern waren unterschiedlich groß. Mal so dünn wie ein Haar, mal so stark und robust wie ein Oberschenkel.
Jurax zerschnitt eine Ader und wurde direkt mit einem Schwall Blut bespritzt. Das Blut kam unter hohem Druck aus der Ader heraus, so als wäre eine Aterie durchschnitten worden. Jurax und Vincent machten sich am Wasser schnell sauber und danach gingen alle die Treppen zur Wachstube hinauf. In der Wachstube lagen weiterhin Leichen, die fürchterlich stanken. Keiner musste sich übergeben, jedoch war es kurz davor.
Angekommen zwischen dem abgerannten Lager und der Tür mit dem Löwenschlüssel, konnte Amara rufe vom Innenhof des Palastes hören. „Schneller. Bringt die Verwundeten weg!“, „Repariert die Barrikade!“. Jurax lugte um die Ecke und konte erkennen, dass das komplette Torhaus auch mit einem roten Adergeflecht überzogen war und auf der rechten Seite, direkt zum Schloss hinauf, liefen bestmmt um die 20 – 30 in rot-braune Rüstungen gekleidete Männer herum. Direkt an der rechten Mauer lagen mehrere verwundete Soldaten.
Dies teilte Jurax mit und alle entschlossen sich, das sie erst einmal das Adergeflecht beseitigen und sich dann um die Soldaten kümmern würden. Denn, wer waren diese Soldaten? Was wollten sie? Gegen wen kämpften sie und vor allem, wo kamen sie her? Jurax hatte die Vermutung, das sie alle vielleicht in der Zeit zurück gereist wären. Jedoch, ist dies möglich? Nach dem die ersten paar Adern zerschnitten und zerhakt waren, vernahmen alle ein Rufen hinter sich. „Die Generäle! Die Generäle sind wieder!“
Amara drehte sich um und konnte sehen, wie ein Soldat in einer prunkhaften Rüstung kurz stehen blieb, als er ihr blutüberströmtes Antlintz sah. „Äh, wir brauchen eure hilfe. Gut das ihr hier seid.“ stammelte der Soldat kurz und lief sofort zu einem kleinen Tisch mit zwei weiteren purnkhaft gekleideten Soldaten. „Endlich sind sie da. Wir wissen nicht ob wir noch lange Aushalten.“ erklärte ein Soldat, der Zweite erwiederte: „Das Schloss ist überrant. Auch der Gefängnistrakt wurden von den Oni eingenommen. Wir haben alle verfügbaren Soldaten hierher geschafft und verteidigen uns.“ Der Dritte fragte schon fast panisch: „Wo ist der Generalfeldmarschall? Kommt dieser noch?“
Die Gruppe schaute sich fragend an und erwiederte ein paar der Fragen, stellte jedoch mehr Gegenfragen als das Antworte kamen. Es stellte sich heraus das Jurax und Amara für Generäle gehalten wurden.
Alle entschieden sich dafür, den Bereich um die Barrikade zu verstärken und die Verletzten kampffähig zu machen. Thimbré heilte mit seinem Stab die zwölf Verwundeten und nutze einen Zauber der die Intelligenz verbesserte auf den Barrikadenbereich. Die Drow nutze die Zeit und gewährte einen Segen, mehr Körperkraft und die Vitalität der Soldaten wurde verstärkt, solange sie im Bereich der Barrikade blieben. Danach erklärte die Gruppe, das sie in den Westflügel vorstoßen werden und alle Oni beseitigen, auf die sie treffen. Falls der Generalfeldmarschal bei der Barrikade eintreffen sollte, solle er diese Unterstützen. Sofern er von den Generälen gefunden wurde, so werde er mit den Generälen gemeinsam zurück kehren.
Der Plan stand, die Barrikade war befestigt und verzaubert, die Verwundeten stabilisiert und kampfbereit gemacht und es stand fest, wenn auch ungewiss was genau auf die Generäle warten werde, das im Westflügel einges passiert sein muss.
Kampf um die Mühle (The Legacy of the Grey Guardians)
Camilla, Anakis, Gerlac und die Dunkelelfe standen vor dem Tunneleingang am Fuße der Burg. Die letzten Überlebenden aus dem Chauntea-Tempel hatten sich in den rettenden Geheimgang geflüchtet. Auf die vier wartete noch die letzte Aufgabe für diese Nacht: die Mühle von Greenest vor der Zerstörung zu retten. Sie schlichen am Flussufer entlang und suchten eine geeignete Stelle zum Übersetzen. Plötzlich blieb die Diebin stehen und zeigte in Richtung der Brücke: In der Ferne waren Reiter zu sehen. Fünf oder sechs Kobolde ritten auf Pirscherdrachen zur Brücke. Sie hatten Fackeln in der Hand. Das waren wohl schon die Kultisten, die die Mühle in Brand stecken wollten.
Die Dunkelelfe und Gerlac spannten eilig ein Seil über den Fluss. Die Elfen und Anakis hangelten sich mühelos auf die andere Seite. Gerlac wäre hingegen beinahe abgestürzt, hätte ihm die Tieflingdame nicht ausgeholfen, die dank ihres Schwanzes beweglich war wie ein Äffchen. Auf der anderen Seite rannten sie zur Kreuzung, um den Kobolden einen Hinterhalt zu stellen. Die Dunkelelfe spannte ihr letztes Seil auf Brusthöhe über den Weg, auf dem die Kobolde entlang ritten. Anakis verwandelte den Boden dahinter in Schlamm und nahm wieder ihre Bärengestalt an. Der erste Reiter wich dem Seil aus, seine Prischerdrache rutschte aber hilflos auf dem aufgeweichten Untergrund herum. Die restlichen Kobolde kamen vor dem Seil zum Stehen. Es folgte ein kurzer, blutiger Kampf. Gerlac erschoss den ersten Kobold. Den nächsten machte Camilla mit einem gezielten Strahl weißen Lichts nieder, der aus ihren Fingern schoss. Die Restlichen wurden von der Anakis-Bärin zerrissen oder von der Dunkelelfe erstochen.
Es blieb nur wenig Zeit übrig, um die Leichen zu fleddern, denn ein weiterer Reitertrupp war gerade dabei, die Brücke Richtung Mühle zu überqueren. Diesmal waren es aber acht Menschen in Ritterrüstungen auf gepanzerten Echsen. Camilla und die Diebin schwangen sich auf Anakis Bärenrücken und ritten schnell zur Mühle, dicht verfolgt von den Rittern. Dort wurden sie vom Müller und seinem Gesellen eingelassen, die sich im Gebäude verbarrikadiert hatten.
Die Kultisten hatten schon am Vortag erfolglos versucht, die Mühle einzunehmen. Vor dem Tor lagen noch die Leichen zahlreicher Kobolde und Menschen in roten Roben herum. Im Gebäude lagen elf Verwundete, nur der Müller und sein Gehilfe waren noch auf den Beinen. Kaum war die Tür wieder verriegelt, waren auch schon die sieben Ritter am Tor angelangt und versuchten es mit einem Baumstamm aufzubrechen. Die Anakis-Bärin stemmte sich von innen gegen das Tor, die Dunkelelfe stürmte ins obere Stockwerk, um sich von dort einen Überblick zu verschaffen, während Camilla sich um die Verletzten kümmerte.
Im oberen Stockwerk fand die Dunkelelfe eine alte, aber geladene Balliste vor, die direkt über der Eingangstür an einer Luke angenagelt war. Das einzige Ziel in Reichweite der Belagerungswaffe, war der achte Ritter, vor dem sich Gerlac auf einen Baum geflüchtet hatte. Der Halbork hatte leider nicht schnell genug die Mühle erreichen können und war auf einen nahe stehenden Baum geklettert, bevor ihn sein Verfolger mit seiner Lanze aufspießen konnte. Er versuchte nun erfolglos von der Baumkrone aus, seinen Gegner mit der Armbrust zu erschießen. Die Dunkelelfe zielte nur kurz und drückte den Auslöser der Kriegsmaschine. Sie riss den Ritter mit dem wuchtigen Bolzen von seinem Reittier und nagelte ihn an den Baum auf dem der Halbork saß. Gerlac nutzte die Gelegenheit und schwang sich auf den Rücken der nun reiterlosen gepanzerten Echse. Er griff sich die Lanze des Toten und führte einen Sturmangriff gegen einen der Ritter vor dem Mühlentor durch. Er konnte ihn zwar nicht töten, aber zumindest schwer verwunden. Weil zwei weitere Ritter nun ihre Armbrüste auf ihn anlegten, ritt er um die Mühle herum und kletterte über das Mühlrad durch ein Fenster ins obere Stockwerk.
Zwischenzeitlich hatten die Feinde mit ihrem Baumstamm ein Loch in das Tor gerammt. Sie griffen nun zu ihren Streitäxten, um das was vom Tor noch übrig war, in Stück zu hacken. Im Inneren wuchteten währenddessen die Diebin und die Anakis-Bärin einen Mühlstein senkrecht auf und schoben ihn an den Rand einer abschüssigen Rampe, die direkt vor dem Tor endete. Mit einem kräftigen Stoß mit den Hinterbeinen brachte die Bärin den Stein in Bewegung. Er rollte die Rampe hinunter, durchschlug das Tor, riss vier Angreifer zu Boden und zerquetschte einen fünften. Danach stürzten sich Anakis und die Dunkelelfe in einen ungleichen Kampf mit den sechs verbliebenen, schwer gepanzerten Kultisten.
Zeitgleich eilte Gerlac, kaum zum Fenster hineingeklettert, zu Balliste und löste sie mit seinem Schwert aus der Verankerung. Wie erhofft kippte die schwere Maschine vorneüber aus der Luke und begrub zwei Ritter unter sich. Danach sprang er aus dem Fenster und half seinen beiden Gefährtinnen, die restlichen Kultisten nieder zu machen.
Nach dem Kampf brachten die vier die Verletzten, mehrere Säcke Mehl und auch die gepanzerten Echsen, die den Kampf alle unversehrt überstanden hatten, in ein leerstehendes Lagerhaus, das am Flussufer lag – gegenüber dem Eingang zum Geheimtunnel. Es war nämlich zu befürchten, dass die Mühle noch ein weiteres Mal angegriffen werden würde.
Anschließend machten die Dunkelelfe und Gerlac sich wieder leise über den Fluss, um auszukundschaften, ob der Geheimgang noch passierbar oder bereits eingestürzt oder geflutet war. Die Anakis-Bärin und Camilla blieben bei den Verwundeten zurück, um sie zu bewachen bzw. zu versorgen.
Vor dem Tunneleingang standen zwei schwer gepanzerte Drachengeborene Wache. Dem ersten rammte die Dunkelelfe hinterrücks ihre Dolche in den Rücken und er brach zusammen. Der zweite wirbelte aber herum zog ein riesiges Bastardschwert und schlitzte ihr damit Arme und Beine auf. Gerlac, der der Diebin zu Hilfe eilen wollte, verwundete er ebenfalls leicht am Arm. Schließlich gelang es aber der Dunkelelfen und dem Halbork den letzten Gegner nieder zu machen.
Der Tunnel war glücklicherweise noch passierbar. Es dauerte bis zum Morgengrauen, bis alle Verletzten, Mehlsäcke und Reittiere unbemerkt über den Fluss und durch den Geheimgang in die Burg geschafft waren. Todmüde fielen die vier danach auf ihr Nachtlanger, das ihnen Kastellan Escobert der Rote zugewiesen hatte, und schliefen sofort ein. Sie waren seit 36 Stunden auf den Beinen gewesen.
Nachdem sie den Seetroll abgewehrt und das Boot des Derro für sich beansprucht hatten, lag die nächste Hürde vor der kleinen Meute. Ihr oberstes Ziel war nach wie vor, aus dem Unterreich zu entkommen – und wenn Möglich auf dem Weg an die Oberfläche gleich diesem missratenen Zauberer, der sie anscheinend hier her verschleppt hatte eins auf die Nase zu geben.
Die nächste Möglichkeit, an die Oberfläche zurückzukehren lag Jenseits der Stadt Gracklstugh und diese wiederum lag am anderen Ufer des berüchtigten Dunkelsees.
Bevor sie also noch überhaupt anfangen konnten zu überlegen, wie heil durch Gracklstugh kamen, wo der Derro bereits auf sie lauern würde, galt es erst einmal das wohl gefährlichste Gewässer in der ihnen bekannten Welt zu überwinden, und das mit nichts weiter als einem Ruderboot.
Doch endlich seit langer Zeit schien sich das Glück wieder auf ihre Seite geschlagen zu haben, nur wenige Stunden nachdem sie vom Ufer aufgebrochen waren, begegneten sie einem Frachtschiff – ein schwer angeschlagener Kahn, dessen Mannschaft vor kurzem erst dezimiert worden war.
Totes Pferd hatte vor, sich heimlich mit seinem Kletterhaken und einem Seil an das größere Boot dranzuhängen und sich davon tauen zu lassen, bis sie wieder flaches Wasser erreicht hatten. Aber nur wenige Augenblicke nachdem der Haken endlich am Heck des Frachters befestigt war, zeigte sich schon der Kapitän und „bat“ die Gruppe an Bord zu kommen.
Trotz Zögern und Misstrauen der beiden Krieger im Bunde, folgte der kleine Barde, der sich jetzt wohl als sowas wie der Anführer des bunten Haufens sah als erster an Bord, gefolgt von Totes Pferd und die beiden bekamen schnell erklärt, was Sache war. Der Frachter war schon seit mehreren Tagen unter ständiger Bedrängnis von Seepiraten, Merrows und andere aquatische Einwohner des Dunkelreichs die in kleinen Booten unterwegs waren und die Frachtschiffe auf der Jagd nach Gütern und Sklaven angriffen. Kurzum: Der Kapitän und seine Mannschaft brauchten fähige Männer und unsere Gruppe brauchte eine sichere Überfahrt nach Gratzlstugh also schlugen sie einen Handel ein.
Alles in allem war die Überfahrt ziemlich erfolgreich. Blm, Totes Pferd und Nashazar blieben an Deck des Frachters und hielten ihren Teil des Handels ein, die verbleibenden zwei Kameraden blieben versteckt auf dem Boot zurück – Nanay um ihre Verletzungen auszukurieren, die sie im Kampf mit dem Seetroll einstecken hatte müssen, Thoringal weil er klugerweise darauf verzichtete in voller Rüstung auf Seilen und Strickleitern herumzuklettern.
Die nächsten Stunden – oder waren es sogar Tage? es war so schwer im Unterreich Fern von Sonne und Sternen die Zeit einzuschätzen – verliefen für alle beteiligten ziemlich Erfolgreich. Nashazar und Totes Pferd taten ihr bestes um den Kahn wieder auf Vordermann zu bringen und freundeten sich mit der Crew an, Blm hatte Zeit die Flasche, die sie alle erst in diese Misere gebracht hatte weiter zu studieren und schaffte sogar daraus einen neuen Trick zu lernen: Einer der besiegten Piraten war nun sein untoter Gefolgsmann und stand dem Gnom nun persönlicher Packesel und wandelndes Schild bereit.
Und Totes Pferd hatte die Gelegenheit, seiner geliebten Umberlee wieder Blutopfer zu bringen, also war er auch glücklich.
Aber ihr Glück würde nicht lange anhalten, denn bald kamen sie in Gracklstugh an… und wurden dort bereits erwartet.
Die Nacht der Entscheidungen (The Legacy of the Grey Guardians)
Als die vier Helden auf der Festung in Greenest ankamen, zeigte sich ihnen ein Bild des Grauens. Auf den Zinnen waren nur noch rund 20 Wachen, welche mit Hellebarden ausgerüstet waren, zu sehen. Im Innenhof lagerten die Verletzten. Zum größten Teil schwer verletzten Einwohner des Ortes, welche unter der Belagerung des Drachenkultes zu leiden haben. Während Camilla sich mit um die Verwundeten kümmerte und einem Zwerg das Leben erneut schenkte und sich die Dunkelelfe selber verarztete, fand Gerlac ein Kettenhemd in seiner Größe und Anakis fand ein Holzschild, was auf sie zugeschnitten war. Doch Zeit zum Ausruhen gab es nicht. Ein Schildzwerg, der auf den Namen Castellan der Rote hörte und ein verletzter Mensch mit dem Nachnamen Nighthill traten auf die Helden zu. Es gab noch mehr Probleme in der Stadt. Im Hafen und im Tempel der Chauntea waren noch Einwohner eingeschlossen und mussten befreit und in die Festung gebracht. Hinzu kommt noch, dass die Angreifer die ortsansässige Mühle abbrennen wollen, also musste diese geschützt werden. Während die Anführer der Verteidiger den Helden die Situation auf den Zinnen der Festung erläuterten, stieß aus dem Wolken behangenen Nachthimmel der Drache erneut zu Boden hinab und ließ seine Tod und verderben bringenden Blitze über die Festung regnen. Während Gerlac noch gerade so mit angesengten Fersen davon kam, hatte der Wachmann nicht so viel Glück gehabt. Von ihm ist nur noch eine Mumie übrig geblieben. Doch für die vier Helden stellte sich nun die Frage, wie sie wieder aus der Festung raus kommen sollten. Ihnen war klar, dass sie den Verteidigern und den Einwohnern helfen mussten, aber durch das Haupttor konnten sie nicht raus, weil es belagert wurde. Aber Castellan hatte da eine Information. Unter der Festung existiert ein Geheimgang, der nach draußen zum Fluss führte. Er gab der Dunkelelfe auch noch die Schlüssel mit und warnte sie. „Der Gang wurde seit sehr langer Zeit nicht mehr genutzt. Keiner weiß, wie der Zustand des Ganges noch ist.“ Doch mit diesem Wissen machten sie sich auf dem Weg.
Da Anakis, Gerlac und die Dunkelelfe im Dunkeln mühelos was erkennen konnte, hatte sich Camilla Licht auf ihren Streitkolben gezaubert, damit sie etwas erkennen konnte im finsteren Gang. Nach einiger Zeit stellte die Schurkin fest, dass sie vor einer Falle standen. Ihre Sinne haben reagiert. Mit Hilfe von Anakis ihrem Zauber und dem Einfallsreichtum von Gerlac, konnte diese Falle mit Hilfe einer schweren Plattenrüstung entschärft werden. Doch viele hundert Meter weiter, standen sie vor einem weiteren Problem. Das Schloss von der Tür war stark verrostet und die Gänge waren auch nicht mehr ganz so sicher, da Wasser eingedrungen ist und wenn die Tür zu stark geöffnet oder geschlossen wird, so stürzt der Gang ein und der Gang wird überflutet. Doch mit Hilfe von Balken und der vorsichtigen Arbeitsweise der Drow, konnten die Helden ohne Probleme in den nächsten Raum, der etwas breiter war. Aber ein lautes aufschlagen, ließen alle vier aufhorchen. Der Feind versuchte die Tür mit einem Rammbock auf zu brechen. Geschwind gingen alle in Position. Die Drow an der Tür, um diese zu öffnen und Gerlac auf der anderen Seite. Einige Meter weiter entfernt stand Camilla und auf ihrer Höhe etwa Anakis. Als die Tür sich öffnete, huschte erst ein Pirscherdrache in den Raum, welcher schnell getötet werden konnte. Dann stürmten sechs Kobolde in den Raum. Zwei fielen schnell und jeweils zwei bedrängten die Schurkin und Gerlac. Anakis verwandelte den Boden unter den Kobolden in eine Art Treibsand und als die Dunkelelfe kurz vor ihrem Tode stand, schoss ein goldener Strahl aus den Händen von Camilla und ein teil der Wunden schloss sich wieder. Der Rest der Kobolde wurde getötet und im Freien erkannten sie einen Kultisten, der zornig über einen der Kobolde war. Gerlac und die Drow handelten schnell. Die Drow machte sich unsichtbar und schlitzte dem Kultisten die Kehle auf. Der Kobold stürmte auf Gerlac, wurde aber von diesem mit seiner Armbrust erschlagen. Auch hatte der Kultist ein paar Heiltränke mit und Gerlac nutzte diese, um seine Wunden zu versorgen. Waren die Götter unseren Helden mal wohlgesonnen? Am Steg war ein Boot mit zwei Fässern hochprozentigem Alkohol befestigt. Die Idee, dass sich Anakis als Kultist verkleidet, wurde wieder verworfen. Mit dem Boot fuhren die Helden den Fluss abwärts und gingen im Schutz eines kleines Waldes zum Tempel der Chauntea. Sie merkten schnell, dass der Tempel angegriffen wurde und sie keine Zeit mehr hatten. Auf der Rückseite schalteten sie schnell noch eine Gruppe um einen Kultisten und sechs Kobolden aus. Dabei verwandelte sich Anakis in einem Bär und keine Minute später sind in die Rückwand des Tempels drei Leichen von Kobolden eingeschlagen. Nun musste jemand in den Tempel rein und den Einwohnern die Lage erklären. Camilla fasste sich den Mut und sie schaffte es tatsächlich, dass alle Einwohner den Tempel verließen. Und das war auch gut so, denn als die letzten den Tempel verlassen wollten, wurde der Haupteingang durchbrochen. Der Schurkin kam die Idee, den Rückzug mit Rauch zu decken und gab Gerlac zwei Phiolen. Doch die Schmerzen von den vorherigen Kämpfen waren noch zu stark. Er warf beide gegen den Türrahmen der Hintertür. Doch auch diesmal hatten sie noch Glück im Unglück. Der Wind drehte so, dass der kleine Wald und der Weg bis zum Eingang der Festung durch den Nebel verdeckt war und erst als die letzten sechs Einwohner in Sicherheit gebracht werden sollten, kam eine Gruppe von sechs Kobolden auf Worgs und zwei Kultisten auf Pferden angeritten. Doch auch diese konnten Schnell getötet werden. Man hat sich erst auf die Reittiere konzentriert. Die meisten wurden abgeworfen und vom Gewicht des Reittieres getötet. Die beiden, welche danach noch standen, wurden schnell getötet. Einer der Kultisten wurde vom Gewicht seines Reittieres getötet und das andere Pferd ging aus Furcht durch. Als etwas Ruhe eingekehrt ist, wurde die Tür zum Geheimgang wieder optisch verschlossen und die erschöpften Helden wollten sich daran machen, die Mühle zu retten.
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