Schon oft saß ich hier in dieser Taverne um meinen Kummer und meine Sorgen zu ertränken. Heute war ich jedoch aus anderen Gründen hier. Die Emerald Enklave hatte mich hierher geschickt um Informationen zu sammeln. Informationen über die Xanathars Gilde. Ich saß also an einem Tisch und beobachtete die Leute bei ihrem Treiben und lauschte den Geschichten, die der Barde Cipher von sich gab.
Den Halb-Elfen habe ich schon öfters hier gesehen. Soweit ich weiß ist er aus gutem Hause, weswegen ich auch anfangs verwundert war ihn hier zu sehen. Dass sich ein Adliger selbst dazu hinabließ um Aufzutreten war zuerst schon merkwürdig. Allerdings habe ich schnell herausgefunden, dass er die Auftritte nutze um sich selber als „den Helden“ zu feiern. Er hat wohl auch einiges erlebt und die Feier um ihn und seine Gruppe zu Ehren war wirklich schön anzusehen. Ihm scheint das alles ein wenig über den Kopf zu wachsen, aber soweit ich weiß ist er noch relativ jung. Vielleicht ist er ja noch lernfähig.
Tavernenprügelei
Während ich nun also die Leute beobachtete und nach dem markanten Tattoo ausschau hielt sprang plötzlich Yagra, die Halb-Orkin, die auch öfters hier ist, auf und brüllte. Sie hatte sich mit Krentz angelegt. Mal wieder. Jetzt war es spannend zu sehen, wer dem Menschen zur Seite stehen würde, denn er ist ein Mitglied der Xanathars Gilde. Viel war nicht zu erkennen, da sich eine Traube gebildet hatte, die den Kampf unbedingt sehen wollten. Eindeutig zu sehen war allerdings, dass die Halb-Orkin dem Mensch ordentlich traf und daraufhin sich gleich fünf weitere auf sie stürzten. Wäre nicht ein großer, schlanker Mensch in einem roten Hemd so mutig gewesen und hätte sie aus der Ansammlung hinausgezogen, dann hätte Yagrar die Szene nicht so gesund wieder verlassen. Wie immer bei einer Prügelei, die unterbunten wurde, suchten sich die angestachelten Parteien jemand anderen zum Dampf ablassen.
Trollinvasion
Blutmücke
Allerdings sollte es diesmal nicht so weit kommen, denn aus dem Brunnen, der in den Unterberg führt, kam ein Troll empor geklettert. Offenbar war er hungrig. Ihn begleiteten ein paar Blutmücken, die sich sofort auf die Suche nach frischem Blut machten. Viele der Anwesenden flüchteten aus der Taverne. Nur eine handvoll Leute blieb zurück.
Es dauerte nicht lange und schon flogen Bolzen aus einer Ecke der Taverne. Hinter einem Tisch hatten sich zwei Menschen in Deckung begeben und feuerten. Einer mit einer Art Blasrohr. Ich musste schon genauer hinsehen, denn jemanden wie ihn hatte ich vorher noch nicht gesehen. Er trug einen schwarzen Turban und er war in dunkle Adelskleidungen gehüllt. Diese feinen Stoffe mit den Verziehrungen habe ich schon öfters auf dem Markt hier in Tiefwasser gesehen. Seine Gesichtszüge hatten eher etwas Wölfisches an sich. Was nicht wirklich unattraktiv wirkte. Die Frau neben ihm kenne ich nur als Black Viper. Leider trafen beide nur mit mäßigem Erfolg.
Aus der anderen Richtung flogen Feuerbolzen an dem Troll vorbei. Und als ich genauer hinsah, konnte ich die typischen weißen, langen Haare der Mondelfen sehen. Ich hatte noch nicht mit vielen zu tun, aber diese schien ein wenig anders zu sein, denn ihre Haare schien gewellt zu sein und über ihren Kettenpanzer trug sie einen geraffelten, blauen, langen Umhang und dazu einen kurzen Rock. Und ich glaube einen Delfin auf einer Brosche und ihrem Schild gesehen zu haben. Sie war in Bedrängniss, denn der Troll stand fast über ihr.
Bis jetzt hatte der Troll nur einen Menschen getötet, aber diese kleinen, fiesen Blutmücken hatten schon gut getrunken. Zum Glück konnten diese schnell ausgeschaltet werden, hinterließen sie allerdings eine gute Blutlache auf dem Boden.
Leider trafen meine Schüsse auch nicht so, wie sie sollten. Erst als Durnan durch das Yawning Portal brüllte, man solle dieses Ungetüm mit Öl und Feuer übergießen, kam die Mannschaft auf gute Ideen. Durnan selbst schaffte es dem Troll ein paar Finger abzuschlagen, allerdings verfing sich sein Schwert in einem Stuhl und so musste auch er erfinderisch werden.
Der gutgekleidete Wolfsmann fing an die Kette zu zerschlagen, die den Kronleuchter direkt über dem Troll hielt.
Von Cipher sah ich nicht viel, aber da ich weiß, dass er auch magische Fähigkeiten besaß, war er wohl damit beschäftigt.
Als der Kronleuchter nun endlich auf den Kopf des Trolls fiel und er nun wie ein leuchtender Weihnachtsbaum aussah, versuchten wir die kleinen Ölfläschchen zu treffen. Aber erst das geschickte Eingreifen des in rot gekleideten Menschen brachte die Wende in dem Kampf. Todesmutig sprang er auf den brennenden Troll und zertrat die Fläschchen mit seinen Füßen.
Als der Troll nun schließlich am Boden lag und sich nicht mehr rührte fanden wir ein wenig Zeit zum Durchatmen und konnten uns so gegenseitig vorzustellen.
Die Vorstellungsrunde
Der orientalisch aussehende Mann stellte sich als Wesir Ibn Drale vor. Er stammt aus Amn und ist die rechte Hand von Lady Erliza und ist hier wegen irgendwelcher politischen Dinge. Ich muss gestehen ich habe ihm zwar zugehört, aber sein Dialekt macht es schwer ihn zu verstehen und sein Äußeres hat mich auch ein wenig abgelenkt.
Der Mensch in dem roten Hemd nennt sich
Garry. Wenn ich ihn nicht kämpfen gesehen hätte, dann wäre er mir wohl eher
weniger aufgefallen.
Zu Cipher muss ich nicht viel sagen, das
hatte ich ja schon.
Kommen wir zu der Mondelfe. Ihr Name ist
Olalee und ich habe mich tatsächlich nicht getäuscht. Es ist ein Delfin an
ihrer Brosche und auf ihrem Schild.
Eine neue Aufgabe
Volo
Kaum hatten wir etwas Ruhe trat ein Mann an uns heran. Auch wenn er sich nicht vorzustellen brauchte, denn er ist Volotham Geddarm, ein recht bekannter Schriftsteller, grüßte er uns recht freundlich und stellte sich vor. Er beglückwünschte uns zu unserem Sieg und führte uns an einen Tisch. Dort angekommen erzählte er uns, dass er einen Freund, Floon Blagmaar, vermissen würde. Und ob wir, natürlich gegen Bezahlung, nach ihm suchen würden. Wir waren uns schnell einig dies zu tun, jedoch wollten Cipher, Olalee und Garry erst Durnan beim Aufräumen helfen. Ist ja eigentlich eine nette Geste, aber uns rannte die Zeit davon und so teilten wir uns auf. Wenn man zu lange wartet werden die Spuren schnell kalt.
Die Suche beginnt
Wesir und ich machten uns also auf zu den Dock Wards. Nach Volo waren die beiden vor zwei Tagen dort zusammen im Skewered Dragon um dort zu feiern und zu trinken. Auf unserem Weg dorthin kamen wir an einer durch Stadtwachen abgesperrten Straße vorbei. Wir konnten nur einen kurzen Blick erhaschen und sahen ein halbes duzend Tote auf der Straße liegen. Als wir uns jedoch näherten wurden wir von den Wachen aufgefordert weiter zu gehen. Also liefen wir weiter. Ich dachte ich würde die Stadt mittlerweile gut kennen, aber auf dem Weg zu unserem Ziel kamen wir an einem Geschäft vorbei, welches mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Und das obwohl die Fassade in Lila gehalten ist ‘Old Xoblob Shop‘ stand auf dem Schild. Von außen konnten wir nicht viel erkennen, da eine dicke, lila Nebelwand uns die Sicht versperrte. Nur der ausgestopfte Gedankenschinder war zu sehen. Nicht wirklich einladend und so gingen wir weiter. Wir liefen nicht lange, als wir die Taverne endlich fanden. Es wirkte eher wie eine Ruine aber wir gingen dennoch hinein.
The Skewered Dragon
Wir setzten uns an die Theke und Wesir
bestellte etwas zu trinken. Keine Ahnung wie er es machte, aber durch ein paar
extra Münzen brachte er doch tatsächlich den Wirt zum Reden. Er bestätigte, das
Volo und Floon vor ein paar Tagen hier waren und nachdem Volo gegangen war,
traf sich Floon mit Renaer, dem Sohn von Dagult Neverember, einem Lord von
Tiefwasser. Außerdem fanden wir noch heraus, dass ihnen fünf Männer gefolgt
sind, als sie die Taverne verließen. Als wir nach auffälligen Merkmalen
fragten, gab es die Antwort, dass wir nach Schlangensymbolen Ausschau halten
sollten. Wir bedankten uns für die Informationen und verließen das Inn wieder.
Wesir und ich waren noch nicht lange auf der Straße, da trafen wir auf Olalee,
Cipher und Garry.
Die fantastischen 5 (The Legacy of the Grey Guardians)
Also da war ich nun, in einer meiner Lieblingstavernen, dem Yawning Portal, und gab ein Stück meiner Abenteuer zum besten, als plötzlich eine Halborkin anfing, rumzupöbeln und sich mit ein paar Menschen zu prügeln.
Vermutlich mal wieder welche von den Zentharim und Xanathars Gilde – in letzter Zeit schienen diese beiden Gruppen nicht gut aufeinander zu sprechen zu sein.
Was zwar gut für alle anderen ist, wenn sich zwei Schädlinge gegenseitig bekämpfen aber trotzdem schlecht für meine Geldbörse – schließlich versauten die mir meinen Auftritt.
Irgend ein wagemutiger Typ ging zwischen die Parteien, um eine Meuchelei zu verhindern – was zweifelsohne ihn selbst hätte treffen können. Ich suchte mir einen sicheren Platz bei der Bühne, um einzugreifen, wenn es noch weiter eskalieren sollte.
Und es eskalierte, wenngleich anders als erwartet – aus dem Brunnen stieg ein Troll empor, mit btlutsaugenden Blutmücken, die um ihn herum summten.
Der Troll zerquetschte ein paar unglückselige Seelen und stampfte aus dem Brunnen in die Taverne und ließ seiner Zerstörungswut freien lauf.
Die Leute rannten in Panik aus dem Gebäude und mit mir blieben eine Handvoll Personen zurück, die mir halfen, den Troll zu beseitigen.
Mehr schlecht als recht, musste ich feststellen, denn die meisten Schüsse gingen daneben – selbst eine maskierte Assassine konnte den Troll mit ihren Blasrohren einfach nicht treffen.
Um zu sehen, wozu diese Leute tatsächlich imstande waren, kümmerte ich mich um die Blutmücken, welche beim Aufprall meiner magischen Geschosse in Blutfontänen zerplatzten und den ein oder anderen bunt anmalten.
Der Kampf war chaotisch, jedoch schienen diese Typen sich relativ schnell zu koordinieren, um den Kronleuchter der Taverne auf den Troll stürzen zu lassen und mit dem Leuchtöl in Brand zu stecken und ihm somit den Rest zu geben.
Ich hatte alle Hände voll zu tun, diese Leute hier und da zu unterstützen – da wäre Gray der Mönch, dessen Name so farbenfroh wie seine Persönlichkeit ist – ich half ihm mit einem anspornenden Zuruf, als er auf dem bekronleuchterten Troll herum sprang und die Öllämpchen zertrat. Er muss ein echt hartes Training hinter sich haben, um derart unscheinbar zu sein. Er ist sehr nett.
Dann war da Laola, die silberne Klerikerin mit einem Delfinchenwappen, welche eine große Unterstützungswelle von mir bekam, da der Troll sie in den Fokus nahm und besonders ihr ziemlich zusetzte. Sie erinnerte mich zum einen an Anakis, welche oftmals ebensolches Glück mit Gegnern hatte, zum anderen hat Sie aber eine nahezu identische Optik wie Camilla. Sie ist sehr nett.
Dann war da noch die taffe Bogenschützin und Elfe, die mich so beeindruckt hat, dass ich glatt ihren Namen vergessen habe. Also wirklich. Eine sehr kraftvolle Persönlichkeit und ein fast so kraftvolles Augenmaß für ihre Pfeile, welche – sicher wegen dem kleinen Schankraum – ihre Ziele nicht so fanden, wie geplant. Die Gute ist super nett.
Und zuletzt war da noch Abdul, ein Adliger aus Arm (wie Bettelarm, nicht das Körperteil). Der wider seiner eleganten Kleidung doch einen erstaunlich wilden Kampfstil zeigte. Aber so sind selbst die Noblen aus weit entfernten Gegenden manchmal so wild wie die Tiere. Ich glaube, er ist auch irgendwie nett. Auf seine Art.
Jedenfalls bezwangen wir den Troll mit meiner Hilfe und ich half den Verletzten mit meinem Heilzauber. Danach ging es ans aufräumen, als uns ein älterer Herr ansprach. Ich war verzückt, als es sich herausstellte, dass es sich um keinen Geringeren als Volotham Geddarm handelte! Ich ließ ihn sofort sein Buch signieren, was er vor kurzem veröffentlichte! Ich bin ein Fan dieser Schreibkunst, da es mich an meine eigenen Abenteuer erinnert. Wie sehr ich doch den Nervenkitzel vermisste! Das Leben eines Adligen ist ja oftmals so öde! Voller Verpflichtungen!
Jedenfalls fragte er, ob wir ihm bei irgend einem Auftrag halfen. Einer seiner Freunde wurde wohl entführt. Hab nicht wirklich zugehört, weil ich mit schwärmen beschäftigt war, also erklärte ich, dass ich Durnan noch kurz beim Aufräumen helfen wollte, bevor ich los gehen würde.
Gray und Laola blieben bei mir während sich die anderen beiden aufmachten, sofort die Spuren zu verfolgen.
Währenddessen unterhielt ich mich mit meinen neuen Gefährten um herauszufinden, worum es bei dem Auftrag ging und was wir tun sollten.
Wir machten uns dann relativ schnell auf, um auch nach Spuren zu suchen – wir gingen in die Slums Richtung letzter Ort, bei dem Volo’s Freund gesehen wurde.
Wir trafen die Stadtwache, die damit beschäftigt war, eine Massenverhaftung von Zentharim und Xanathars Anhängern durchzuführen. Das erkannte man unschwer an den Tattoos, welche die Leute trugen. Ich würde mir sowas nur an Stellen machen lassen, wo man das nicht sieht. Andererseits gehöre ich auch nicht dem Untergrund an, weshalb ich solche Verunstaltungen auch nicht nötig habe.
Ich bat die Wachen jedenfalls, später zum Yawning Portal zu gehen, um dort auch Ihren Pflichten nachzukommen, da war schließlich noch die eine oder andere Leiche (neben dem Troll), welche identifiziert und bestattet werden musste.
Ein Stück weiter fanden wir einen violetten Shop, welcher völlig in violett geschmückt war, von Rauch bis Teppich, alles in Deep Purple.
Da wir recherchieren sollten und der Verkäufer irgendwas gesehen haben könnte und der Laden einfach zu interessant war, um ihn zu ignorieren, gingen Gray, Laola und ich dort hinein, um ein paar Fragen zu stellen.
Der Verkäufer bejahte, den beschriebenen gesehen zu haben. Er kam am Shop vorbei, mit einem weiteren jungen Mann, dicht gefolgt von ein paar düsteren Gestalten, welche von den anderen beiden identifiziert werden konnten.
Ich war währenddessen mit einer sogenannten „Gacha-Maschine“ beschäftigt, die, wenn man Sie mit Münzen füttert, zufällige Geschenke ausspuckt – die perfekte Gelegenheit, meinen neuen Freunden eine Freude zu bereiten.
Und so erhielt Gray einen bunten Würfel, um seiner Persönlichkeit mehr Farbe zu verleihen, Laola bekam eine Wasserpfeife, die Seifenblasen erzeugte – perfekt für eine Gelehrte des Allmächtigen Delfins. Ich nahm für mich selbst ein Buch entgegen, in das man nichts schreiben konnte. Unsere Bogenschützin erhielt einen mechanischen Kanarienvogel, den man aufziehen konnte und Abdul bekam ein sogenanntes Knochenfetish, das ihn bestimmt an seine Heimat erinnerte.
Ich ließ die Geschenke für meine Freunde einpacken und wir machten uns zur Taverne „The Skewered Dragon“ auf, um die anderen beiden zu finden und ihnen von unserer Entdeckung zu berichten.
Wir rekapitulierten und tauschten unsere Informationen aus, sodass wir nun eine heiße Spur hatten, wohin der junge Typ und sein Lover verschleppt wurden, um Volo’s Auftrag erfüllen zu können.
Wie die Sache ausgegangen ist, erfahrt ihr vielleicht in meinem nächsten Beitrag. C’est la vie~!
Bevor sich die Gruppe, nachdem Kampf mit dem Greifen wieder vereinte, bemerkten Blinki und Xerxies, dass seine Kette in der Nähe von dem neu erhaltenem Kartendeck anfängt zu leuchten und die darauf abgebildeten Nacktschnecken sich in Richtung Kette bewegten. Wieder vollständig machte sich die Gruppe auf den Weg zurück zur Stadt um ihre nächsten Schritte zu planen. Während Blinki sich mit dem Kartendeck beschäftigte bekamen Xerxies und Varoxian fürchterliche Kopfschmerzen solange sie sich das Deck anschauten, worauf Blinki ihnen immer wieder das Deck plötzlich zeigte.
Während wir uns Gedanken machten über unsere nächsten Schritte, teilte uns Storm über den Tod einer weiteren Opfermaid mit. Außerdem erzählte er uns auch das daraufhin die Wachen verstärkt worden sind und die Möglichkeit bestünde, dass sie die Opferung vorgezogen werden könnte. In der Stadt angekommen machten wir uns auf den direkten Weg zu Storm, der sich gerade in einer Besprechung befand mit zwei Tabaxxi und einem Elf. Sie hätten es wohl geschafft die Rebellen ausfindig zu machen und vermuten, dass sie sich in den dicken Mauern befinden. Wir wogen unsere Möglichkeiten ab und entschlossen uns mit den Rebellen zu treffen und eine mögliche Kooperation zu besprechen. Während Storm und seine Kollegen den Rebellen eine Nachricht hinterlassen, machten wir uns auf den Weg zum Marktplatz um noch ein paar Vorräte aufzustocken. Am Marktplatz angekommen trafen wir Ash, der uns den zweiten Teil der Belohnung überreichte für den erfüllten Auftrag. Darunter waren diverse Edelsteine, eine Scroll of Gaseous Form sowie ein magisches Fragment, das wenn mit einer Waffe zusammen geschmiedet, diese verbessert. Kurz darauf kam Lamia, die Goliath Schmiedin, zu uns und überreichte Xerxies ein rießiges Zweihandschwert, das mit einem Rubin verziehrt ist, und erklärte ihm, dass es mit einem Wort in Flammen stehen kann um weitere Verwüstung zu verursachen. Außerdem gab sie uns noch eine Scroll of Magic Circle.
Die Rebellion
Die Rebellion kontaktierte uns und somit suchten wir uns einen sicheren Raum um alles weitere zu besprechen. Die Gruppe, die uns empfing, bestand aus einer etwas edler gekleideten weiblichen Menschen sowie einem weiteren Menschen, einem Gnom und einem Zwerg, die jeweils einfache oder Arbeitskleidung anhatten. Linda, die Anführerin der Rebellion, erzählte uns, dass sie die Wiedergeburt um jeden Preis aufhalten wollen und dabei auch vor nichts zurückschrecken. Wir diskutierten über mögliche Herangehensweisen und Pläne, doch hielten es für Ratsam auch die Meinung von Storm mit einzuholen um die Mittel und Grenzen des Untergrunds mit einzuplanen. Während der Besprechung erzählte uns Linda davon, dass sie die Mittel hätte um einen größeren Teil der Mauer in die Luft sprengen. Das fanden die Meisten sehr toll und stimmten ab dies zur Ablenkung zu benutzen.
Der Plan stand nun fest: Während der Verwirrung und des Chaos von der Explosion der Mauer verschaffen wir uns mit Hilfe der Druiden einen Weg in die Pyramide. Die Gruppen des Untergrunds und der Rebellion sorgen dafür, dass die Zivilisten evakuiert werden und das keine große Verstärkung von Außerhalb kommen kann.
Tag des Plans
Wie vorher vereinbart, machten sich alle auf den Weg zu ihren Posten, wir begaben uns in die Nähe der Pyramide, der Untergrund mit Hilfe ihrer Blockaden und Tunnel machten sich bereit auf die Massen und die Rebellion bereiteten die Explosion vor. Und mit der gewaltigen Explosion fing unser Plan an. Staub und Rauch gaben uns Deckung während das Chaos ausbrach. Man hörte Befehle rufen aus dem Lärm der nun herrschte und sowie die Bewegung von Truppen. Doch wir nutzen die Gelegenheit der Unachtsamkeit und verhalfen uns mit der Hilfe von Makavis Erdelementar Zugang in die Pyramide, dort befanden wir uns einem Art Tempel, der mit ca. 20 Pureblood Jüngern gefüllt war. Diese schauten überrascht und begangen dann aber langsam kleine Dolche zu ziehen, doch bevor es bei uns zu größeren Verletzungen kam waren bereits alle ausgeschaltet worden. Am Ende des Raumes gingen zwei Wege ab, der Linke führte nach oben und der Rechts weiter auf der Ebene. Wir entschlossen uns den Weg nach oben zu nehmen mit der Annahme, das sich dort die Anführer befinden würden.
Die Pyramide
Oben angekommen befanden wir uns in einem langen Gang, der zu beiden Seiten abging. Zur einen Seite gab es eine Tür, zur anderen einen Raum in den wir keine Einsicht hatten. Entlang des Gangs waren einige Löcher, vermutlich für den Zugang für die Schlangen oder Schlangenformen.
Wir untersuchten die Tür kurz nach eventuellen Fallen und versuchten auszumachen ob sich Leute in dem Raum befinden. Da wir weder was sahen noch etwas hörten gingen wir in den Raum hinein und fanden uns in einer Küche. Von dort aus führte eine zweite Tür weiter und wir gingen genauso an die Tür heran wie wir es bei der ersten gemacht hatten. Auch bei dieser Tür fiel uns nichts auf und wir gingen weiter hinein. Als wir den nächsten Raum betreten haben kam uns sofort ein übler Gestank von Tot entgegen. Diesmal scheinen wir in einem Lagerraum zu sein, der vollgestellt ist mit Fässern, die teilweise voll waren mit Fleischklumpen und -stücken.
Aber sowohl die Küche als auch dieser Raum waren beide leer, aber diesmal haben wir drei Möglichkeiten um weiterzugehen: eine verstärkte Tür, eine verzierte Tür und einen Gang der dann einen Knick macht. Zuerst untersuchten wir die verstärkte Tür und hinter ihr konnten wir Feuer und ein Gespräch zwischen zwei Leuten hören. Da wir noch immer den Erdelementar von Makavi hatten nutzten wir ihn um die Tür einzuschlagen. Dies gelang mit großem Erfolg denn die Tür wurde samt Verankerung in den Raum geprügelt, daraufhin hörten wir einen Aufschrei und sahen wie eine Wache von der Tür erfasst worden ist und nun in einer Kohlepfanne lag. Keine Sekunde später stürmten wir in den Raum und machten den beiden Wachen den Gar aus. Jedoch bemerkten wir die Anwesenheit von zwei weiteren Gestalten im benachbartem Raum. Wir bezogen Stellung, Varoxian und Dutsu am Türrahmen und der Rest leicht verstreut im Raum. Wir versuchten herauszulocken mit diversen Tricks, doch haben sie auf nichts reagiert. Einen kurzen Moment später bemerkte Tulvar eine kleine Schlange aus der angrenzenden Wand aus einem Loch hinauskriechen, die sich auch sofort zurückverwandelte und einen Zauber wirkte der einige von uns in den Schlaf schickte. Nachdem Zauber kam auch der zweite Yuanti aus dem Raum und ging in den Kampf, jedoch konnten wir Dank unserer Stellung und unserer Überzahl beide niederstrecken ohne Verletzungen zu erleiden.
Anschließend durchsuchten wir die Leichen, den hineingestürmten Raum sowie die daran angrenzenden Räume. Diesmal handelte es sich um einen Folterraum an, sowohl Gefangenenzellen als auch ihre persönliches Zimmer samt Bad gingen hiervon ab.
Da es hier nicht weiterging, machten wir kehrt und gaben der verzierten Tür unsere Aufmerksamkeit. Doch, wie bei den meisten anderen Räumen, fiel uns hier nichts gefährliches auf und machten die Tür auf. Es war ein kleiner Raum, der als Schrein diente. Denn an der Wand befand sich eine Schale, die von zwei recht großen goldenen Statuen flankiert wurde Der Raum dahinter muss als kleine Brutstätte oder ähnlichem gedient haben, da dort unzählige Schlangeneier herum lagen, aber auch bereits geschlüpfte. Um keine Gefahr zu übersehen wie z.B. verwandelte Juanti, die sich dort verstecken und auf uns auflauern könnten, machten wir kurzen Prozess mit ihnen.
Sackgasse?
Nun blieb uns nur noch der eine Gang und der offene Raum beim Treppengang. Da wir vermuteten, dass der Gang weiter nach oben führen wird, liefen wir erstmal zum offen Raum, der sich aber lediglich als Schmiede entpuppte, der ebenfalls leer war. Wir gingen also zurück zum Gang beim Lagerraum und gingen eine weitere Ebene hinauf. Dort kamen wir in einen großen Raum bei dem von allen Ecken ein Raum wegging. Zusätzlich gingen von allen vier Räumen eine Blutspur weg. Außerdem befanden sich auf zwei Seiten jeweils ein Altar, auf dem ein Buch und ein blutverschmiertes Loch befand. Links und Rechts vom Altar befanden sich lebensgroße Statuen von Basilisken und an den zwei übrigen Wänden war jeweils eine Hydra-Statue. Als Varoxian die Statuen sah fing er an Detect Magic zu zaubern und teilte der Gruppe mit, dass von den Statuen keine Magie ausging jedoch von den Altaren zur Mitte zu einer Scheibe als auch von den Türen von allen vier Räumen. Daraufhin schauten wir uns die Altare genauer an und blickten auch in die Bücher doch konnten wir mit ihnen nicht viel anfangen. Da wir keine offensichtlichen Hinweise fanden, schauten wir uns die Räume an. Aber dadurch das die Türen verzaubert waren und dadurch vermutlich mit einer Falle versehen war, ließen wir das Erdelementar einfach in die Seitenwände Löcher schlagen. In den Räumen waren jedoch lediglich große Mengen an Fleisch aller Sorten. Da es keinen offensichtlichen Weg weiter gab entschied sich ein Druide sich in eine Schlange zu verwandeln und in einen der Löcher bei den Altaren zu gehen und nach Mechanismen oder ähnlichem nachzuschauen. Er fand einen Mechanismus,der anscheinend eine Menge Blut oder Fleisch zu brauchen scheint, was die Räume voll mit Fleisch erklären würde. Daraufhin begannen wir das ganze Fleisch in die Löscher zu stopfen und kurz danach began um die Scheibe in der Mitte des Raumes Runen zu bilden. Jedoch war nach all dem Fleisch der Runenkreis nicht vollständig und er began langsam wieder zurück zu gehen, also holten wir von den anderen Räumen die Leichen und stopften diese auch noch hinein. Doch selbst das war nicht genug, als wir plötzlich das Lösen und Brechen von Stein hörten.
Abenteuer beginnen da, wo Pläne enden (The Outbreaks)
Normalerweise hab ich jemanden dem ich das direkt erzählen kann, meine jüngst erlebten Abenteuer auf Papier zu bringen ist ein wenig ungewohnt, aber da ich sowieso hier herum sitze und warte dass unsere Rast vorbei ist, kann ich genauso gut auch mal was Neues ausprobieren. Noch vor wenigen Tagen, als ich Myth Drannor erreichte, ging ich davon aus mit dem Magier Araevin Teshurrein wenig über die Magie zu sprechen, die mich so mächtig und superkrass macht. Stattdessen nahm man mich jedoch mit zum „Landeplatz“ dieses mega geilen Luftschiffs, das ich bisher leider noch nicht betreten konnte. Hab’s aber auf meine To-Do-Liste gesetzt!
Daraufhin lernte ich die Crew kennen und aufgrund meiner beeindruckend anziehenden Persönlichkeit, wollten sie mich gar nicht mehr gehen lassen und schlugen mir sogar vor, sie auf ihrem nächsten Auftrag vielleicht zu begleiten. (Eigentlich habe ich mich ihnen regelrecht aufgedrängt und ich glaube die Tatsache, dass ich diesen Dryadenwein so gut vertragen habe, hat sie echt von mir überzeugt!) Sie erzählten mir dass sie irgendetwas mit Riesen zu tun hätten und auch wenn ich ab der Hälfte nicht mehr zu gehört hatte – mein Hirn ist nur zu gewissen Teilen dazu in der Lage viele Informationen auf einmal aufzunehmen – war ich doch sofort Feuer und Flamme. Je mehr ich durch die Welt komme, desto besser!
Zuvor gab es jedoch ein paar Dinge in Myth Drannor selbst zu erledigen. Wiederholte Angriffe durch Vrocks und andere Schattendämonen sorgten immer wieder für Probleme innerhalb der Stadt und der Wiederaufbau war auch noch in vollem Gange. Sowohl ich, als auch die Abenteurergruppe halfen hier und da bei Patrouillen, wobei uns einige dieser Vrocks vor allem in den oberen Plattformen begegneten. Selbstverständlich waren sie für meine Kampfkunst und deren … Geschick kein Problem.
Wild Fire, der putzige, übergroße und sprechende Kater der Gruppe führte eine Menge Gespräche mit dem Magier, den sie mit dem Schiff hier her gebracht hatten. Sein Name ist Taern Hornblade, wenn ich mich richtig erinnere. Eigentlich ein ziemlich netter Kerl, aber er redet auch so super viel … Hab ich erwähnt, dass ich dann schnell den Faden verliere? Aber egal. Er erzählte uns auf jeden Fall dass ein Hexenmeister von Myth Drannor einst einen Pakt mit einer dämonischen Kreatur einging, um die Stadt zu retten. Unglücklicherweise ist dieser Pakt wohl mächtig nach hinten losgegangen. Hornblade nutzte diese Erzählung natürlich sofort dafür um mir zu verstehen zu geben, dass Stimmen im eigenen Kopf selten etwas Gutes bedeuten. Was war ich auch so blöd ihm davon zu erzählen. Vermutlich ist Draygo darüber überhaupt nicht glücklich. Aber er hat mir nie verboten über seine Existenz zu reden. Nur seinen Namen soll ich nirgends erwähnen und das ist nicht passiert. Aber auch das ist vermutlich für den Moment total egal.
Die Kreatur, die der Hexenmeister durch diesen Pakt in unsere Welt gelassen hat, soll sich irgendwo in einer Elfengruft aufhalten, von wo aus wohl auch all die anderen Dämonen und Schattenwesen ausbrechen und dann nach Myth Drannor kommen. Und da kam Hornblade ins Spiel! Der hat nämlich – falls ich das richtig verstanden habe – einen krassen Stab geschaffen oder gefunden (?), der mächtig genug ist um diese Kreatur auf seine Heimatebene oder in das Universum, aus welchem es kommt, zurückzuschicken. Der einzige Haken: Wer auch immer den Stab anwenden will, muss ein gewisses Verständnis für Nekromantie haben.
Alle Blicke der Gruppe – abgesehen von meinem, weil ich die Leute noch gar nicht richtig kenne – wanderten erst zu dem Gnom, anschließend entschieden sie aber doch Wild Fire diese Aufgabe anzuvertrauen. Blm und ich bekamen jedoch Attrappen, angepasst an den originalen Stab mit der Begründung, uns genauso hinzustellen wie Wild Fire, um die Aufmerksamkeit des Wesens auf uns zu ziehen, sobald wir ihm gegenüberstehen würden. Ja, ganz richtig. Wir boten Hornblade unsere Hilfe an. Laut seiner Aussage mussten bereits 25 Leute ihr Leben lassen, um diesen Stab zu beschaffen und Abenteurer waren teuer, also schätze ich dass wir diesen Auftrag ohne Bezahlung und mit dem Wissen angenommen haben, eventuell unserem Tod entgegen zu marschieren – was ja irgendwo nichts Neues für mich ist. Aber egal. Gold ist nicht alles, nicht wahr? Solange ich mir keine Sorgen um warme Mahlzeiten machen muss, ist mir alles andere egal. Außerdem ist das meine Chance der Gruppe zu beweisen, wie viel ich auf dem Kasten habe und wie nützlich ich tatsächlich für die Erfüllung ihrer weiteren Ziele wäre. Dementsprechend stellte ich auch keine großen Fragen, bereitete mich lediglich ebenfalls auf die Reise vor, schlug mir den Magen noch einmal ordentlich voll und sagte nicht Nein, als man mir einen großen Heiltrank anbot, den ich sofort an meinem Gürtel befestigte.
Wir haben
keine Ahnung, wie genau das Vieh aussieht dem wir begegnen werden oder was es
alles kann, aber wir wissen dass uns so ziemlich alles begegnen könnte, was
seine Heimat in der Schattenebene hat. Auch weiß ich nicht, ob es nun zu einem
Kampf mit der Bestie kommt oder nur mit ihren Handlangern, aber ich schätze das
finden wir spätestens dann heraus, wenn wir dort sind.
Oh übrigens! Totes Pferd, offensichtlich der Kapitän dieser illustren Gruppe, hat vor kurzem seinen Bruder wiedergefunden, was ihn jetzt offensichtlich dazu veranlasst, nach diesem Auftrag in Myth Drannor bleiben zu wollen. Eigentlich schade, immerhin hab ich ihn nicht wirklich kennengelernt, aber mir gefällt sein Kampfstil sehr gut. Seine Art und Weise Türen zu öffnen ist mir äußerst sympathisch. Und Kisa’ana scheint ebenfalls mit dem Gedanken zu spielen, in der Stadt zu bleiben. Aber ich bin nicht diejenige, die sich darüber allzu sehr den Kopf zerbrechen sollte. Immerhin bin ich der Grünschnabel der Gruppe und habe zu keinem von ihnen bisher eine wirklich enge Bindung, auch wenn ich Wild Fire und Kisa’ana zumindest schon nackt gesehen habe! Etwas, das meiner Meinung nach durchaus verbindet!
Mimic
Der Weg zur Gruft war nicht wirklich spannend, davor hockte jedoch ein Vrock mit dem wir recht schnell kurzen Prozess machten. Anschließend betraten wir das Innere des Gemäuers und ich schwöre hiermit feierlich, dass ich ab jetzt jede verdammte Säule absuchen werde, wenn ich das nächste Mal eine sehe. (Wahrscheinlich vergess ich’s sowieso in den nächsten 24 Stunden wieder, aber egal!) Die erste Halle voller Säulen zeigte nämlich sofort, dass man stets auf seinen Rücken achten sollte, wenn man unbekannte Gebäude betritt. Eine Mimic. Hässliche Viecher. Richtig eklig. Viel zu große Zungen und sie stinken einfach IMMER so derbe aus dem Maul, dass das beste Pfefferminz der Welt nichts ausrichten könnte!
Bone Claw
Kisa’ana,
die während des Kampfes ein Stückchen weiter zurück gewichen und damit tiefer
in die Gruft gelaufen war um auf Distanz zu der Mimic zu bleiben, wurde
unglücklicherweise im nächsten Raum gefangen genommen als die große Flügeltier
zufiel und sie vor unseren Augen verbarg. Alles was wir wussten war, dass wir
da rein kommen mussten. Also tat Totes Pferd das, was er in diesem Moment als
richtig und passend empfand – und was wie gesagt meinen absoluten Respekt
erhalten hat – und rammte die Tür Stück für Stück auf, bis Wild Fire die Elfe
in eine Fledermaus verwandeln und aus dem Raum herausfliegen lassen konnte. Sie
hatte hinter der Tür nämlich richtig wenig Spaß gehabt. Das hässliche, nach Tod
und Verderben riechende und auch dementsprechend aussehende Knochenmonster mit viel
zu langen Klauen hatte ihr einige heftige Wunden verpasst.
Ohne großartig nachzudenken war ich durch den schmalen Spalt der Tür teleportiert und sah mich auch Auge um Auge mit dem Monster. Angst? Absolut keine. Weder um mich selbst, noch im die Elfe, die für ihre eigentlich dunkle Haut erschreckend blass ausgesehen hatte. Alles was für mich zählte war, diesem hässlichen Vieh aufs Maul zu geben. Was ich natürlich tat, ebenso wie der Rest der Gruppe. Unglücklicherweise schien das Monster viel Spaß daran gehabt zu haben, Kisa’ana anzukrabbeln, weil er ihr einfach folgte und sie partout nicht in Ruhe lassen wollte … Männer! Augenrollend folgte ich ihm und nach und nach arbeiteten wir uns durch die dicke, sehnige Muskelhaut des Monsters hindurch und machten es letztlich dem Gruftboden gleich! Ich konnte spüren, wie die Lebensenergie des Knochenhaufens mit meinem letzten Schlag auf mich überging und ich mich sofort besser fühlte.
Verschwitzt, blutend und teilweise doch recht erschöpft entschieden wir, dass eine Pause genau das richtige wäre und aus diesem Grund watschelten wir wieder aus der Gruft hinaus und ließen uns mit etwas Abstand zum Eingang im Wald nieder. Wo ich jetzt sitze und schreibe. Aber wie’s aussieht wollen wir weiter, also werd ich dieses lustige Experiment erst mal beenden und zusehen, dass wir den hässlichen Schattendämonenteufelhässlon zurück nach Hause schicken, bevor er diese Welt noch weiter verpestet!
Die Wache sagte, dass es in der Nacht ruhig war. Alle Abenteurer sind fit und die Schildkröte und der Metallfreund sind nicht mehr da. Die Orks im Lagerhaus sind alle tot. In einem Fass war abgestandenes Wasser und in den anderen drei Fässern Lebensmittel die nicht vergiftet sind. Saufenberg geht aus dem Lagerhaus raus und findet nichts. Andromeda geht in den Keller und findet ein Kreis aus Fässern und Kisten. Auf dem Boden befinden sich Bluttropfen. „fightclub“ Garn Schneidgut fragt Miraca wo die anderen sind und geht auch nach unten in den Keller und trifft Andromeda. Andromeda findet eine Unendliche Tasche die bis zu 500 Pfund tragen kann. Sie schüttelt die Tasche und erhielt 30 Edelsteine, Goldmünzen und eine Schriftrolle, die nicht entziffert werden kann. Garn sieht die anderen Fässer mit abgestandenen Wasser. Saufenberg ist außerhalb vom Lagerhaus und trifft Mr. Lackmann. Er ist der Ausrufer vom Distrikt zuvor. Mr. Lackmann ist nachdenklich und Saufenberg grüßt ihn. Sie reden über das geschehen vom letzten Mal. Mr. Lackmann fragt Saufenberg ob er ein Anhänger von Mystra ist. Saufenberg verneinte das. Saufenberg fragt Mr. Lackamann, ob er vom Tempel von Mystra gekommen sei. Weil die Leichen dort nie angekommen sind. Die Leichenwagen sollen verloren gegangen sein. Mr Lackmann bittet Saufenberg darum, das Gespräch nicht an die große Glocke zu hängen, weil Mr. Lackamnn in seiner Position weiter aufsteigen möchte. Alle sehen wie Saufenberg mit Mr. Lackmann spricht. Garn geht nach draußen und fragte wer das sei? Saufenberg erzählt wer das war und über was die beiden gesprochen haben. Saufenberg sagt zu Garn Schneidgut das er das überall rum erzählen könnte. Garn glaubt ihm nicht und geht zu den anderen um es zu berichten. Beide gehen wieder ins Lagerhaus rein. Andromeda fragt Miraca ob sie die Schriftrolle entziffern könne dies verneinte sie. Andromeda wurde auf Waterdeep angespült und findet das Medoon Gefühlssymbol schon mal gesehen zu haben. Andromeda fragt die anderen, ob sie die Schriftrolle entziffern können. Alle verneinten dies. Saufenberg berichtet von seiner Unterhaltung mit Mr. Lackmann. Saufenberg lügt wegen der Verschwiegenheit mit Mr. Lackmann. Andromeda und Miraca glauben ihm. Garn möchte auf die Suche nach dem Leichenwagen gehen. Es regnet doll und Garn muss pinkeln gehen, wegen dem Wasser im Fass, dass er getrunken hatte. Alle beraten sich was sie als nächstes tun werden. Garn schlägt vor, dem Leichenwagen zu folgen. Alle warten bis sich das Wetter beruhigt hat und nach 30 Minuten Fußweg biegen alle in eine lehre Straße ein. Andromeda kann das rattern von einem Wagen hören und sagt das er nicht in Richtung Tempel fahre. Garn sagt, dass man dem Wagen folgen solle. Er wird von Wachen aus dem Hause Blackwood gezogen. Sie biegen mit dem Wagen in kleine Straße ein. Garn zieht seine Waffe und Miraca sagt das man sich verlaufen hätte. Die Wachen sagen, dass ein Kopfgeld auf Störenfriede ausgesetzt sei. Saufenberg labert irgendeinen Blödsinn. Die Wachen greifen an. Miraca schießt mit ihrem Bogen und trifft in die Schulter der Wache. Eine andere Wache geht mit ihrem Schild auf Garn los, trifft ihm am Kopf und Garn geht zu Boden. Die andere Wache greift Saufenberg mit dem Dolch an und verletzt ihn. Saufenberg wirft einen Feierpfeil auf die Wache und trifft. Miraca wird vom Anführer der Wachen mit einem Streitkolben angegriffen. Die Wache geht dann zu Andromada rüber sie währt sich mit Fäusten. Miraca greift die Wache mit ihren Bogen an. Saufenberg wird vom Schild der Wache am Kopf getroffen und liegt am Boden und bekommt den Schild auch in den Rücken rein. Saufenberg wird schwarz vor den Augen. Garn Schneidgut steht auf und geht von der Wache weg. Garn greift die Wache, mit dem Pfeil in der Schulter, mit dem Dolch an. Die Wache fällt zur Seite. Miraca setzt Wunden heilen auf Saufenberg ein und er ist wieder am Leben. Garn tötet die Wache. Saufenberg erwacht. Garn guckt auf den Leichenwagen. Eine der Wachen wird auf den Leichenwagen festgespannt. Die gefesselte festgenommene Wache wird „wach“ tut aber so als ob sie schlafen würde. Saufenberg macht einen Zauber zur Befragung. Bringt nichts. Andromeda besticht die Wache mit Diamanten. Die Wache sagt das die Leichen an die halb Orks angeben werden. Bei den Kanälen. Alle besprechen sich ob sie zu den Kanälen gehen. Alle gehen dort hin. An den Wänden sind Fackeln und es ist neblig. Miraca sagt das sie ein ungutes Gefühl hat. Alle hören Schritte die sich von ihnen entfernen. Andromeda geht als erste in den Kanal Saufenberg ist gleich hinter ihr. Miraca guckt zu Garn und geht vor wegen der Fallen. Garn Schneidgut entkommt der Falle. Alle werden von Pixi-Skeletten angegriffen. Andromeda wird durch die Pixis geschädigt. Garn liegt im sterben kommt aber wieder ins Leben. Alle Gegner sind besiegt.
Der Vampir war tot, doch der Gedanke daran dass er zurückkommen könnte trieb uns weiter voran. Das und Farheas Wunsch nach mehr Beute. Direkt nach Ende des Kampfes wurden wir teleportiert und fanden uns am Ende einer Treppe wieder. Mit „wir“ meine ich jedoch nur Felicia, Farhea, Skaakas und mich. Von Rudger und Malcer fehlte jede Spur. Ich hoffe inständig, dass sie an einen sicheren Ort gebracht worden sind oder wir sie finden und gemeinsam von hier weg kommen können.
Aber
bis es soweit ist, müssen wir erst einmal aus dem neu entdeckten Teil des
Turmes herauskommen. Zu Viert standen wir am Anfang eines weiteren, ziemlich
dunklen Ganges. Aufgrund ihrer Dunkelsicht war Farhea die erste, die den
Zwergengeist erblickte, der sich uns leise näherte. Durlags Geist! Ihr erinnert
euch, wir sahen ihn ein paar Ebenen weiter oben schon einmal bei dem Grab.
Diesmal schien er jedoch wesentlich gesprächiger zu sein. Er lobte uns dafür,
so weit gekommen zu sein und bat uns darum, ihm noch ein allerletztes Mal zu
helfen. Laut seiner Aussage starb er damals bei einem Kampf gegen einen
Dämonenritter, hier in seinem ganz eigenen Turm. Eben dieser Ritter hatte sich
daraufhin niedergelassen und seine Fühler ein klein wenig mehr ausgestreckt.
Sollten wir ihn töten, wäre Durlags Seele frei und er würde endlich seine
letzte Ruhe finden.
Für
mich stand außer Frage, diesen Auftrag anzunehmen und auszuführen, ganz egal
wie viele Gefahren noch auf uns lauern würden. Bisher hatten wir jeder davon
stolz die Stirn gezeigt und sie alle überwunden! Mit Felicia und Farhea neben
mir muss ich schließlich keine Angst haben.
Durlag
teilte uns mit, dass einer der Gänge kürzer, aber wesentlich gefährlicher wäre,
er uns diesen jedoch empfehlen würde, da es andernfalls schwieriger wäre
zurückzufinden, sollte man sich ausruhen müssen. Anscheinend hatte der Dämonenritter
nämlich dafür gesorgt, dass lange Rastphasen hier unten gefährlich waren. Farhea
rief aus ihrer Erinnerung ein paar kurze Fakten über diesen Ritter ab mit denen
ich euch jetzt aber nicht langweilen werde. Klar war jedoch, dass er eine
Nahkampfbestie war! Wie gut, dass wir ebenfalls zwei Nahkampfbestien bei uns
haben.
Uns
wurde die Tür zum kürzeren Weg geöffnet, doch ehe wir wirklich entscheiden
konnten, ob wir nun tatsächlich hindurchgehen sollten oder nicht, kam ein Ghast
auf uns zugekrochen, wagte es tatsächlich unser Gespräch zu stören und wurde
daraufhin natürlich aus dem Leben gelöscht. Schade für ihn … Das hatte er sich
nicht überlegt und dabei hatte Farhea ihn sogar noch gewarnt. Aber so war noch
einmal aufs Neue klar, dass nichts hier unten uns wirklich freundlich gesinnt
war. Ich hoffe inständig, dass wir zumindest Durlags Aussage irgendwie glauben
können.
Letztlich
durchschritten wir die Tür dann aber doch und fanden uns auf einer steinernen
Brücke, die uns über einen riesigen Pool voll kochendem Blut führte. Wer zur
Hölle kocht Blut? Warum? Was hat man davon? Als Tee? Dann kann man Tee machen …
oder Kaffee. Aber Blut?! Ekelhaft. Vielleicht sollte es auch als warmes Bad
dienen, aber ich glaube, zu sehr sollte ich mir darüber den Kopf nicht
zerbrechen, denn am Ende der Brücke war eine weitere Tür. Dahinter vernahmen
wir kratzende und klackernde Geräusche und ein Blick durchs Schlüsselloch
zeigte Farhea noch etwas mehr. Offensichtlich waren da wieder irgendwelche
Monster dahinter, denen wir den Gar ausmachen sollten. Gemeinsam entschieden
wir also, dass einfach die Tür aufzutreten und rein zu stürmen die beste Taktik
wäre. Unglücklicherweise sah Farheas Versuch des Auftretens eher aus wie ein
Sprung gegen eine Steinwand … Die Tür ging nämlich in unsere Richtung auf. Aber
hey. So zog sie sie eben auf und wir sahen uns seltsam
spinnen-walross-ähnlichen Viechern entgegen. Auch die waren schnell beseitigt
und die Tür hinter uns schlossen wir schnell, nachdem wir feststellten dass
noch weitere Ghasts mit ihren Zungen nach uns ausholen wollten.
Ein
weiterer Gang folgte und noch immer waren weder der Sarg des Vampirs, noch ein
Ausgang in Sicht. Ausnahmsweise fanden wir am Ende des Ganges dieses Mal jedoch
etwas sehr interessantes. Jedenfalls empfand ich das als interessant! Spinnen!
Große, kleine, riiiiesige Netze überall und von einem davon hingen zwei Körper
herunter. Ein Mensch in schwerer Plattenrüstung und ein Tiefling in wesentlich
weniger Rüstung schienen wohl das nächste Festmahl dieser Spinnen zu sein. Aber
unglücklicherweise hatten diese Spinnen ihre Rechnung ohne uns gemacht! Farhea
teilte uns nämlich mit, dass diese beiden Herren ebenfalls Überlebende ihrer
alten Gruppe waren – was automatisch natürlich die Frage aufrief, ob es wohl
noch mehr Überlebende gab – und selbst wenn sie sie nicht gekannt hätte,
mussten wir sie natürlich retten.
Wir
stürmten also den Raum und auch wenn ich echt unglücklich über den Gedanken war
Spinnen zu töten, so waren sie dabei Menschen zu essen. Beziehungsweise einen
Tiefling. Das konnten wir nicht zulassen. Farhea war die erste, die sich ins
Getümmel warf, sie teleportierte sich nach oben und schnitt den Menschen ab,
hielt ihn jedoch vorerst fest. Felicia machte sich daran die Spinnen am Boden
zu plätten, da es für sie schwieriger war nach oben zu kommen. Ich nahm die
Form eines Riesenadlers an und flog nach oben, damit ich den Mann auffangen und
sicher am Boden absetzen konnte. Unglücklicherweise hing er noch am Faden der Spinne,
weshalb er statt auf meinem Rücken zu landen, kopfüber vom Netz
herunterbaumelte, nachdem Farhea ihn los ließ. Wäre es kein Kampf gewesen und
hätten keine Leben auf dem Spiel gestanden, hätte ich wohl lauthals über diese
urkomische Situation gelacht.
Allerdings
sollte ich sehr wenig zu lachen haben, vor allem als Farhea auf die Idee kam, ihr
Schwert zu werfen um den Mann loszuschneiden. Dabei landete ihr Schwert aber in
meinem Flügel und ich schwöre, ich habe schon viele Schmerzen verspürt seit wir
in diesem Turm sind, aber … das war wirklich uncool! Außerdem entpuppte eine
der Riesenspinnen sich als gestaltwandelnder Dämon und oh mein Gott war der
hässlich! So unheimlich hässlich! Er sah aus wie ein blätterloser Schleimbaum
mit einem Auge … Ein Yochlol. Und er rief einen weiteren Yochlol herbei.
Nachdem
ich im Kampf einmal das Bewusstsein verlor und der Mensch mich glücklicherweise
wieder aufhob – wofür ich nun auf ewig in seiner Schuld stehen werde! – besiegten
wir die Dämonen, sowie auch die restlichen Spinnen. Zeit durchzuatmen. Farhea
stellte die beiden Herren vor, der Menschenmann heißt Ekam Schneestrom und er
scheint ein Paladin zu sein. Für sie war es wohl weniger wichtig, wer seine
Gottheit ist, da sie lediglich „Anhänger von irgendwas“ sagte, was den Tiefling
dazu veranlasste sich lieber selbst vorzustellen. Sein Name ist Lourgant und
während der Mensch ebenfalls eher eine Kämpfernatur – offenbar ein Paladin – zu
sein scheint, ist er offensichtlich genauso wie ich ein Zauberwirker. Ich bin
schon jetzt gespannt darauf mich mit ihm ein wenig über unsere Magie zu
unterhalten!
Wirklich
viel Zeit für ein nettes Pläuschchen hatten wir jedoch nicht, denn in unserem
Nacken stand eine riesige Steinstatue. Wir entschieden vorerst eine Gruppierung
zu bilden, um gemeinsam hier raus zu kommen und standen dann vor der Statue,
die laut Lourgant mehrere Jahrhunderte alt war, anscheinend von Riesen erschaffen
worden war und damit noch älter war als Durlag oder dieser Turm selbst. Als ich
mich als erste der Statue näherte, erklang eine laute, ziemlich dröhnende
Stimme und sagte: „Beantwortet drei Fragen oder geht wieder.“ Natürlich stellte
ich mich den Fragen und konnte sie sogar richtig beantworten. Eine Tat, die
sich sofort bereuen sollte, als ich mich wenige Herzschläge später plötzlich in
einem runden Raum wiederfand, vier Statuen in allen Himmelsrichtungen, von
hellen Fackeln erleuchtet und mit einer Himmelsrose am Boden. Ich wagte mich
nicht mich zu bewegen, bis Farhea neben mir aufpoppte. Von den anderen Dreien
fehlte jedoch jede Spur … und ich habe das ungute Gefühl, dass diese Statuen
nun auch Fragen für uns haben werden.
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