Der Brückenkopf oder wie ein Bugbear den Tag rettete
Wiedersehen macht Freude
Die Halle meiner Ahnen. Die dreckigen Drows haben die Ruhestätte ,meiner Ahnen als Brückenkopf gewählt. Als strategischen Ort, um ihre dreckigen Hallen zu verteidigen. Doch das wird uns nicht davon abhalten, sie zu töten. Doch nach dem ersten Angriff mussten wir uns erstmal zurückziehen und uns erholen. Diese dreckigen Dunkelelfen hatten einen Dämonen an ihrer Seite gehabt. Während wir strategisch rückwärts nach vorne marschiert sind, dachte ich, ich wird nicht mehr. Die Götter haben einen alten und treuen Freund der Familie geschickt. Durak Silberaxt. Ein Priester von Clangeddin. Nie war ich glücklicher ihn zu sehen. Doch die Kraft der Zwerge wurden von einer weiteren Zwergin verstärkt. Amber Mondenschmied. Was besseres konnte und Moradin nicht schicken, denn wir können jeden zwergischen Schädel gut gebrauchen, um die heiligen Hallen unserer Vettern zurück zu erobern. Auch unsere Verbündeten, denen wir helfen, diese verräterischen Drows zu vertreiben, müssen sich noch sammeln. Und so haben wir beschlossen, nach einer Rast den Markt erneut zu besuchen. Auch um nach nützlichen Gegenständen zu suchen.
3 Goblins + 1 Kessel = eine Menge Ärger
Auf dem Markt haben wir beschlossen einige Gegenstände zu veräußern und andere zu erwerben. Was genau erworben wurde, das habe ich nicht so mitbekommen. Als wir Amber geholfen haben, einige Dinge zu veräußern, kam ein Kessel auf dem Markt geflogen. In dem Kessel drei Goblins. Diese landeten bei uns in der Nähe. Erst wollten sie nicht mit der Sprache rausrücken, aber nach einem kleinen „Gespräch“ mit direkten Ansagen und der Bestechung von 1 Kupfermünze, haben sie uns den Kessel überlassen und erzählt, dass sie zu Acht den Kessel geklaut haben, aber nur zu dritt kamen sie hier an. Also wurden fünf Goblins getötet. Und den Kessel haben sie sich von den Meereshexen „ausgeliehen“. Mein Gedanke war, dass wir den Kessel den Hexen zurückgeben können und vielleicht helfen sie uns. Doch Eibenstein fing an, die Runen zu lesen und ein seltsamer Nebel erschien. Zum Glück ist nichts aus dem Kessel entstiegen. Also beschlossen wir, den Kessel mit zu nehmen. Und wir trafen auf eine von den Undertakern. Sie hatten einen wunderschönen Golem an ihrer Seite. Ein Golem, der wunderbar hergestellt worden ist. Zumindest, soweit wie ich es sehen konnte. Durak unterhielt sich mit der Dame und die Empfehlung war, dass wir uns nicht mit den Hexen einlassen sollten. Verdammt. Selbst meine Idee, den Kessel als Waffe gegen die verdammten Drows, mögen sie in den Tiefen der Hölle schmoren, einzusetzen wurde nicht angenommen. Und so kehrten wir ins Lager zurück, wo die Vertraute von dem Anführer, ich und Namen verdammt nochmal, uns empfohlen hatte, den Kessel nicht mit zu nehmen. Also ließ ich ihn schweren Herzens im Lager zurück. Aber freute mich schon wieder darauf, Drowschädel zu spalten.
Ein „unmoralisches“ Angebot
Es dauerte nicht lange und unsere kleine Armee war wieder formiert und marschierte erneut zu den Grabstätten meiner Ahnen. Ich war mit Durak an der Spitze. Hinter uns Eibenstein, Amber und Aurora. Wobei ich mich schon gewundert hatte, dass Amber keine Waffe bei sich trug. War sie etwa auch ein Knochenbrecher? In der Regel kämpfen sie ohne Waffen. Wobei. In ihrer Rüstung sind sie eine Waffe, Doch als wir die große Treppe runterkamen, wurden wir in ein Nebel gesaugt. Und wer war da? Der Chef von dem ganzen Dungeon. Der Mad Mage. Er machte einen einfachen Vorschlag. Wir erschlagen die Hohepriesterin der Drows und werfen ihr Amulett von Lolth in den Fluss und dafür will er uns Macht schenken. Pah. Was will ich mit Macht? Ich jage der Schlampe freiwillig meine Axt in den Schädel. Und nach diesen Worten waren wir wieder in den Katakomben.
Die Schlacht im Grab
Und kurz darauf hat die blutige Schlacht um die Hallen meiner Ahnen begonnen. Die ersten Goblins sind unter den Bolzen der Drows gefallen, als ich links von mir den ersten Drow sah. Gerade noch rechtzeitig griff ich den verfluchten Spitzohr an, als ein blauer Strahl den Gang entlang feuerte. Doch ich bekam dem ganzen nicht mehr mit. Die Hitze meines Zorns und des Kampfes überkam mich. Mein Blut kochte. Zusammen mit Durak und einem Bugbear griffen wir den Drow an. Sah im Augenwinkel noch einen weiteren Drow und einen Dryder. Diese perverse Abscheulichkeit. Doch bevor wir den Drow vor uns töten konnten, hat schon der Bugbear ausgeholt und den Kopf von dem Dunkelelfen zu Matsch verarbeitet. Und wir sind weiter gegangen. Der Drow bei dem Dryder fiel schnell unter unseren Klingen und der Dryder war etwas schwerer zu töten. Er war zäher als gedacht. Und durch irgendeine Teufelei konnte ich mich eine zeit nicht wehren. Mich nicht bewegen. Doch es dauerte nicht lange und ich war wieder im Kampf. Zu dritt bekämpften wir den Dryder und schafften es ihn zu töten. Aber diesmal habe ich ihn den Kopf abgeschlagen, nachdem der Bugbear, dessen Namen ich immer noch nicht kenne, vorher die Köpfe der beiden Drows mit seinem Morgenstern zu Matsch verarbeitet hatte. Und zusammen mit Durak rannten wir weiter. Zu einem anderen Gang. Doch aus dem mussten wir uns zurückziehen, weil ein Ball aus reinem Feuer uns entgegen geschleudert hat und unsere heiligen Bärte angesengt hat. Dafür werden sie noch büßen.
Der erste Sieg
In der Zwischenzeit sind Amber, Aurora und Eibenstein zusammen mit dem restlichen Tross den anderen Gang entlang gegangen. Auch dort hatten sie mit Drows und einem Dryder zu tun gehabt, welche ihnen ein paar Verletzungen hinterlassen haben. Aber nun wissen wir auch, was Amber draufhat. Sie kämpft ohne Waffen und hat ordentlich aufgeräumt. Während einige Goblins Probleme hatten, mit einer Armbrust zu kämpfen, hatten die drei die Hauptaufgabe bewältigt. Sie räumten den Gang komplett auf und hatten nur Leichen hinterlassen. Bei dem Gang mit den Feuerbällen haben wir wieder zueinander gefunden. Aurora schwer angeschlagen. Aber auch Eibenstein, Amber, Durak und meine Wenigkeit haben einiges abbekommen. Aber wir haben überlebt und die Grabstätte eingenommen. Das erste Ziel ist erreicht. Der Brückenkopf ist unser und nun müssen wir überlegen, wie wir an den Tempel kommen. Doch der heutige Tag ist und bleibt der Bugbear, der hier bei den Drows aufgeräumt hat. Möge Moradin auch weiterhin unseren Weg leiten, unsere Rüstungen Verstärken und unsere Waffen schärfen, damit wir unsere Feinde verderben können.
Wir sind nun schon eine Woche auf dem Fluß unterwegs. Ander schläft die größten Teil der Zeit im Proviantboot und wir Anderen machen es uns so gut wie möglich bequem … auf dem Boot. Wir legen Nachts nicht am Ufer an, da wir dort immer wieder Unote sehen. Sie wagen aber nicht, daß Wasser zu betreten. Wir scheinen erst einmal sicher zu sein. Riana fühlt sich Zusehens immer schlechter. Der Fluch setzt ihr ziemlich zu.
In der Ferne sehen wir bereits die „Feuerfinger“. Sind sind etwa 90 m hoch, so die Aussage von Flußnebel, eine unserer Führerin. Sie erzählt uns wieder von den Pterions. Urreek meinte nur, „Ich hasse diese Flugechsen! Sie sind böse.“
Pterafolk
Über Land
Wir müssen nun an Land. Ansonsten könnten uns die Pterions auf dem Fluß erspähen. An einem seichten Uferstrand können wir anlegen und Ander erklärt sich bereit, die Gegend auszukundschaften. Am anderen Ufer sehen wir wieder die Untoten. Plötzlich gleiten auf dem Wasser 3 Yurian’s (Kabbenvolk) entlang. Sie beobachten uns und lassen uns in Ruhe. Wir sollten das Wasser nicht betreten, dann lassen sie uns auch in Ruhe. In der Zwischenzeit ziehen wir die Boote an Land und tarnen diese. Tabaxi Flasche erzählt uns, daß es sogar Dinosaurier gibt, die Zombies auswürgen.
Riesen-Boa und Untote greifen an
Ander wird, beim Verstecken auf einem Baum vor umherschweifenden Untoten, von einer Riesen-Boa angegriffen. Der Rest der Gruppe eilt ihm zu Hilfe. Riana und Aravea greifen mit Magie an, Kaia mit Bogen und Urreek fliegt zum Kopf der Schlange und greift mit einem Streitkolben an. Ander wird unterdessen von der Schlange heftig umschlungen, daß er ohnmächtig wird. Der Kampf währt nur kurz und Urreek kann sich um Ander kümmern.
Durch den Kampflärm angelockt, treten 4 Untote aus dem Dickicht und greifen an. Wir können diese Vernichten. Nur leider haben diese Untoten eine blöde Angewohnheit … sie explodieren, wenn sie endgültig sterben.
Ankunft am Feuerfinger
Unterwegs prüft Kaia, wo sich weitere Feinde befinden. Sie kann im Westen und Osten viele Untote ausmachen, im Norden scheinbar ein sehr großer Untoter und im Süden, die Richtung in der wir weiter müssen, nur ein paar Vereinzelte. Wir beeilen uns, zu dem Feuerfinger zu kommen. Noch in der Nacht erreichen wir diesen. Wir befinden uns nun am Fuße eines schmalen, ca. 90 m hohen Berges. Vor uns lehnt eine 18 m lange Leiter, die zu einem Felsvorsprung führt. Wir sehen vereinzelt ein paar Öffnungen an dem Berg, so daß wir annehmen müssen, daß es auch Gänge innerhalb des Berges gibt.
Gestern hatten wir noch ziemlich lang gefeiert. Aber nach den Strapazen die wir hatten, war dies auch eine gelungene Abwechslung. Jedoch scheint Ella noch etwas umnebelt zu sein. Sie hatte gestern wohl zu tief ins Glas geschaut. Ein munterer und lauter Thra, machte es für sie in dieser Situation nicht besser.
Nach dieser ungewöhnlichen Beobachtung, gab ich Thra mein restliches Wasser, damit er seine Magie dafür verwenden konnte, um mehr für uns alle herzustellen. Nach getaner Arbeit, verteilten wir dieses sogleich an die ganze Truppe. Ella schnappte sich sogleich ihre Ration und nahm direkt ein paar große Schlücke. Ich hoffte, dass es sie dann bald wieder wohlauf ist, damit wir keine weiteren Probleme auf unserer Reise haben werden. Nun, da wir ums um das Wasser gekümmert hatten, war es an der Zeit weitere Pläne für den Tag zu schmieden. Zu aller erst, sollten wir unsere Nahrungsvorräte aufstocken und nebenbei ausschau nach weiteren Überlebenden halten. Da soweit jetzt alle in Ordnung schienen, haben wir unsere Sachen zusammengepackt und uns weiter in den Wald, nördlich von uns, begeben.
Unsere Waldläuferin Miraca hat mehrere große Fußspuren gefunden. Thra konnte diese identifizieren. Nach seiner Beschreibung, sollte es sich hierbei um Yetis handeln. Da wir keine weiteren Anhaltspunkte hatten, sind wir weiterhin den Spuren gefolgt. Doch plötzlich hielten wir inne. Ein Beben war zu spüren. Etwas bewegte sich mit zunehmender Geschwindigkeit auf uns zu. Wir machten uns Kampfbereit, um uns auf das schlimmste vorzubereiten. Es komm uns wie eine Ewigkeit vor, in der nichts passierte und wir geduldig darauf warteten, dass wir etwas oder jemanden zu Gesicht bekommen würden. Dann war es soweit. Zwei Yetis und ein weiterer von riesiger Größe rannten auf uns zu. Nun war uns allen klar, dass wir so leicht aus der Situation nicht rauskommen würden und begannen den Kampf mit ihnen aufzunehmen. Wir hielten uns wacker, doch es war kein einfacher Kampf. Nach einem mächtigen Angriff von dem riesigen Yeti, wurde mir auf einmal Schwarz vor Augen und ich stürzte zu Boden. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich die weiteren Geschehnisse nicht mehr wirklich wahrnehmen. Ich schien paralysiert zu sein und konnte mich dadurch nicht mehr bewegen. Ein Glück ist mir weiter nichts passiert. Irgendwann konnte ich wieder aufstehen und der Kampf ging weiter. Schlussendlich konnten wir Siegreich gegen die Yetis sein.
Nach dem Kampf haben wir eine Höhle hinter einem Fluss ausgemacht. Wahrscheinlich kamen dort die Yetis her. Jedoch waren wir alle zu sehr angeschlagen, um uns direkt auf den Weg zu machen. So gingen wir den Fluss auf unserer Seite ein wenig gen Osten entlang, um dort ein Lager aufzuschlagen und zu rasten. Dank Ella, mussten wir uns keine Sorgen um weitere Feinde zu machen, da sie uns mir einer magischen Kuppel vor den Blicken anderer wieder schützen konnte. Sogleich, als wir mit dem Aufbau des Lagers fertig waren, haben wir gerastet, damit wir wieder zu vollen kräften kommen konnten.
Gut ausgeruht kam Ella auf uns zu. Sie hatte ein nachdenkliches Gesicht und berichtete uns von einer Gestalt, die ihr begegnet ist, als die anderen noch schliefen. Es handelte sich um ein humanoides Wesen, was in einer zischlautigen Sprache zu ihr gesprochen hat, fast schon so, als hätte eine Schlange zu ihr gesprochen. Sie sagte, dass wir uns auf einer Insel befinden. Wir sollen nach einem violetten Halbmond ausschau halten, sowie auf die Kehrseite der Medaille und deren Kehrseite. Wir hielten inne und fragten uns alle, was dies genau bedeuten sollte. Jedoch machte es keinen Sinn zu lange darüber zu grübeln. Eventuell würden wir auf die Lösung bzw. den Sinn dahinter noch auf dem Weg kommen. Zumindest können wir mit Sicherheit wissen, dass wir auf einer Insel sind. Natürlich nur, wenn wir den Worten diesen Schlangenwesens glauben können. Jedoch wäre es auch nicht das verrückteste, was ich auf meiner Reise schon erlebt hätte. Ich meine, bis vor kurzem habe ich noch nie einen Yeti gesehen und dann erblickte ich direkt drei von Ihnen.
So machten wir uns direkt auf den Weg zu der Höhle, die wir nach dem Kampf erblickten. Um dies zu bewerkstelligen sind wir weiter gen Norden gewandert. Nach einer weile haben wir auch den besagten Höhleneingang gefunden. Nymphadora ist als erstes hineingegangen, um vorsichtig zu schauen, was sich in der Höhle befindet. Wir hielten dass für das Beste, da wir keine Ahnung hatten, was sich daran befindet und wir als Gruppe nicht auffallen wollten. Im Notfall könnten wir schnell einschreiten und helfen. Nach einigen Minuten schien sich heraus zu stellen, dass sich aktuell nichts gefährliches in der Höhle befindet und der Rest von uns folgte ihr in die Höhle. Als wir dann alle in der Höhle drin waren, vernahmen wir eine Stimme. Diese sagte uns, dass wir fünf Schlüssel benötigen, um die Lösung zu erhalten. Außerdem fingen acht Kristalle an zu leuchten. Kurz irritiert von der Stimme, nahm ich nun zum ersten Mal die Höhle richtig wahr. Es handelte sich hierbei um einen ziemlich großen Raum. Es gab in der einen Mitte zur Wand ein großes Tor, mit zwei großen Statuen daran, jeweils eine auf der linken und rechten Seite davon. Sie schienen das Tor zu bewachen. Es war kein rost an ihnen, waren um die sechs Meter hoch, metallisch matt und stützen sich auf Zweihänder. Abgesehen davon gab es noch ein Skelett am Boden in der Nähe des Eingangs. Unsere Gruppe konnte dann in Erfahrung bringen, dass es sich bei den Statuen um Eisengolems handelte. Diese sollten unter keinen Umständen aktiviert werden, da diese sehr gefährlich sind und wir gegen diese Macht keine Chance hätten.
Thra hat einen hohlen Stein entdeckt. Nach näherer Betrachtung haben wir festgestellt, dass sich dieser verschieben lässt. Darunter standen zwergische Runen. Übersetzt, stand dort folgender Hinweis: „Der Schlüssel ist näher als du denkst, jeder hat ihn bei sich. Manchmal reicht ein einfaches Wort.“ Wir rätselten und probierten aus, mehrere Worte zu sagen die dazu passen könnten. Jedoch geschah nichts. Dann viel uns auf, warum wir dies nicht in der Nähe des Tors mit den Eisengolems ausprobierten, da diese, sobald man sich näherte, das Tor versperrten. Dort ankommen, versuchten wir es erneut. Leider kann ich mich nicht mehr an das Lösungswort erinnern, bei Zeiten sollte ich einer meiner Abenteuerkollegen nochmal fragen. Aber wenn man bedenkt, was uns im nächsten Raum erwartete, ist dies wahrscheinlich zu verstehen. Die Eisengolems jedoch haben ihre Waffen beiseite getan und wir konnten an ihnen vorbei durch das Tor gehen.
Wir befanden uns in einem noch größeren Raum wieder. Ein Langer schmaler weg zu einer Plattform lag vor uns. Wir mussten aufpassen. Ein paar schritte zu weit nach Außen und es würde wer weiß wie weit runter gehen. Auch wenn der Weg nicht zu schmal war, sollten wir dies im Kopf behalten und weiter gehen. In der Mitte des Raums befand sich die besagte Plattform, jedoch waren wir nicht alleine. Auf einem Thron befand sich eine Schlangengestalt, mit dem Oberkörper einer Frau. Sie selber besaß ein Langbogen und ein Krummsäbel. Wir sollten auf der Hut sein. Wer weiß, was hier noch gleich passieren wird.
Die Schlangenfrau sprach uns an. Wenn wir vorbei wollen, sollen wir sie in einem Zweikampf unserer Wahr bezwingen. Sie schien schon lange keinen Besuch mehr gehabt zu haben und schien dadurch an Langeweile zu nagen.
Nun meine Freunde sind wir am Ende der aktuellen Geschehnisse angelangt. Wir sollten uns sehr gut überlegen, wie wir hier weiter vorgehen werden. Wir sollten sie nicht unbedingt in einem Zweikampf mit Waffen herauszufordern. Das könnte eventuell zu schwer für uns werden. Aber wir wäre es denn mit einer Art Talentzweikampf? Eventuell könnte unsere Ella als Bardin hier weiterhelfen. Aber egal wie wir uns entscheiden, ich hoffe wir werden auch diese Prüfung bestehen und unseren Weg weiter gehen können.
Entscheidungen in den Tiefen des Upper Northdark (Legacy of the Past)
Upper Northdark
Srisira, Advar, Ratel, Fin und Cherlia wagen sich weiter in die Tiefen des Upper Northdarks. Hoffnungsvoll den richtigen Weg Richtung Dolblunde eingeschlagen zu haben, wird der bunte Trupp schnell eines Besseren belehrt. Als wäre es nicht schon Strafe genug die Witze von Ratel und Cherlia ertragen zu müssen, treffen die Freunde schnell auf ihre erste Herausforderung. Auf dem Boden lagen 4 Skelette, zwei davon, so Fins Expertise, sahen aus wie sein Cousin Kevin. Ratel näherte sich dem Knochenhaufen, um höchstwahrscheinlich wieder ein Lacher aus den Überresten von Fins Artgenossen zu destillieren. Doch bevor Ratel überhaupt dazu kam sein Mund zu öffnen standen die Skelette schon, um ihm und seinen Freunden eine Lektion zu erteilen. Nach dem Fin Kugelstoßen mit einer der Knochenkühe gespielt hatte und eines der Skelette in Knochenstaub verwandelte kümmerten Srisira, Advar und Ratel sich um den Rest der knöchernden Überraschung. Kaum fiel das letzte Skelett hatte Fin schon die Habseligkeiten seines Artgenossen an sich genommen. Die Freunde zogen weiter Richtung Nordosten. Sie kamen an einem riesigen Felsen an, an dem zwei Wege vorbei führen. Fin entschied sich den längeren Weg zu nehmen und außen um den Fels herum zu laufen. Nach dem er von einem steinernen Auge im Fels ein Teil seiner Lebenskraft beraubt, von einem weiteren Auge geröstet wurde und sich ein tiefer Abgrund öffnete zog er seine Freunde, die allesamt sehr untallentiert im Weitspringen waren, zu sich auf die andere Seite des Abgrunds. All das, nur um nach einigen Schritten weiter Richtung Norden von einem gigantischen steinernen Wächter am Passieren gehindert zu werden. Die Gruppe traf die Entscheidung umzukehren und einen anderen Weg nach Dolblunde einzuschlagen. Fin, sauer auf alles und Jeden, weil er sich schon auf den Loot des Wächters gefreut hatte, beugte sich dem Einwand nun auch noch nicht gegen ein uralten Skelettdrachen kämpfen zu wollen. Obwohl der Drache wahrscheinlich auch viele nette Sachen bei sich getragen hätte…
Wieder am Anfang angekommen schlugen die Freunde nun doch den längeren Weg nach Dolblunde ein. An einer Gabelung des Weges, die an den Film Matrix erinnert, entschieden sich die Freunde zuerst für den blauen Weg, außer Cherlia, sie wartete an der Gabelung auf die anderen, die schnell eines Besseren belehrt sich dann doch für den lilanen/roten Weg entschieden nachdem ein Haufen Irrlichter beinahe aus Fin den nächsten untoten Minotauren machten. Grade so und nur durch Sriairas und Advars Hilfe schaffte es Fin lebend aus dem Kampf zu flüchten. Fins Wunden waren tief, aber nichts was ein bisschen Loot wieder richten könnte. Nun stehen die Freunde in einem leeren Gang irgendwo in den Tiefen des Upper Northdarks… Bereit für die nächsten üblen Witze von R. Brock und C. Brightbringer.
Diesmal war echt nicht mein Tag. Tymora war nur bedingt auf
meiner Seite. Nach all den Informationen, die wir mittlerweile erhalten hatten,
entschieden wir uns erst einmal den Rest von Ebene 1 zu erkunden. So sollte der
Rückweg im Notfall sicherer sein und vielleicht würden wir ja noch den einen
oder anderen praktischen Gegenstand finden. Wir bewegten uns auf durch die
bekannten Gänge bis zu der Statue, bei der wir mithilfe der Maske mit Hallaster
reden konnten. Luna nahm ja noch nicht offiziell an diesem irrsinnigen Spiel
teil, aber da wir noch keine Fragen hatten und sie es damit nicht eilig hatte,
folgten wir den Weg weiter, vorbei an Leichen von Monstern, die Alberich und ich
zuvor bereits in einer anderen Gruppe erledigt hatten und weiter bis zu einer
Tür mit einem eingemeißelten Auge, das verdächtig nach einem Betrachter aussah.
Was dies ein Öffnungsmechanismus? Reine Zierde? Eine Falle? Oder diente es der
Ausspähung? In diesem Verlies was alles möglich. Da es meine Aufgabe war,
vorauszugehen und alles auszukundschaften, sowie auf Fallen zu achten, ging ich
zur Tür. Bereit einer Falle auszuweichen, piekte ich direkt ins Auge. Der
Strahl, der daraufhin aus dem Auge geschossen kam, war so schnell, dass ich
nicht reagieren konnte. Die Wirkung haute mich um. Wie soll ich sagen? Es
fühlte sich an, als würde mir meine Lebenskraft gestohlen werden. Zum Glück
hatten wir Luna an unserer Seite, die mich gleich mit ihrer Heilmagie behandelte.
Sie sollte sich noch mit als wichtigstes Teammitglied erweisen.
Da an der Tür kein anderer Türmechanismus zu finden war,
ließen wir sie erst einmal hinter uns und folgten dem Gang des Geheimgangs, den
Alberich und ich zuvor mit Thorgrimm und Aurora gefunden hatten. Vorbei an der
Tür an der wir mit den Luftelementaren gerungen und dann schließlich wieder
umkehren mussten, gingen wir weiter in einen Zickzack-Gang bis zu einem kleinen
Raum, in dem sich kaputte Ausrüstungsgegenstände befanden und der wohl mal als
Wachraum gedient hatte. Während ich nach Karten, Aufzeichnungen oder ähnliches
suchte, die man in einem Wachraum manchmal finden konnte, entdeckten Luna und
ich Einkerbungen an der Wand. Es war eine weitere Geheimtür. Nach einer kurzen
Untersuchung fand ich einen Öffnungsmechanismus und nach einem kurzen Gang und einer
weiteren Geheimtür gelangten wir in einen Raum mit mehreren Zwergenstatuen. Durch
eine weitere Tür, die sich selbstständig geöffnet und geschlossen hatte, kamen
wir in einen weiteren Gang (was auch sonst), in dem sich eine weitere Tür
befand (mal wieder). Hinter dieser konnte ich aber ein Quieken hören, das
seltsam vertraut klang. Wir stellten uns vor der Tür auf und machten uns
bereit, allem dahinter entgegen zu treten. Dann öffneten Alberich und ich die
Tür.
Zum Vorschein kam ein kurzer Gang mit einem anschließenden
Raum, in dem sich ein bröckeliger Thron befand, auf dem eine Riesenratte schlief,
die sich bei genauerer Betrachtung als Werratte entpuppte. Links und rechts
davon erklang das Quieken. Während der Rest zurückblieb (vor allem Luna, die
sich anscheinend vor den Ratten fürchtete oder ekelte), schlich ich rein, um
die Gefahr auszukundschaften. In dem Raum befanden sich insgesamt neun riesige
Ratten. Ich signalisierte es meinen Gefährten lautlos, musste mich aber schnell
zurückziehen, als die Werratte langsam erwachte. Als wir uns noch besprachen,
wie wir mit der Situation umgehen wollten, stampfte Alberich voran, wirkte
einen Zauber und stellte sich den Ratten. Ich beeilte mich sofort an seine
Seite zu gelangen und seine Flanke zu schützen. Sofort stürzten sich die Ratten
samt der Werratte auf uns. Während Alberichs Zauber den Viechern schadete,
hauten und stachen wir uns durch die Masse, während Malcador mit seinen
Feuerzaubern dieses Ungeziefer verbrannte. Doch die Werratte konnte hinter den
Ratten zu mir vorpreschen und gelangte durch meine Verteidung. Sie biss mir
kräftig in die Schulter – ich sag euch, das brannte vielleicht – aber gemeinsam
streckten wir dieses Mistvieh nieder. Luna deckte uns derweil den Rücken und
konnte dadurch auch sehen, wie eine weitere Werratte davonhuschte und durch
einen Geheimgang verschwand. Als alles Ungeziefer beseitigt war, suchte ich bei
der Werratte und im Raum nach nützlichen Informationen oder Gegenständen. Dabei
fand ich bei der Leiche einen Stein mit dem Symbol der Xanathar-Gilde, eine
Karte von einem Teil er Ebene und eine Handarmbrust mit Bolzen, die ich
Malcador gab, falls seine Zauber mal keine Wirkung haben sollten. Ansonsten
waren in dem Raum nur Springbrunnen in Form von Zwergengesichtern, die aber
nicht mehr funktionierten. Malcador versuchte zunächst die geflohene Ratte mit
einem magischen Geruch von Käse anzulocken, als dies aber kein Ergebnis
brachte, probierte er sich als magischer Klempner an den Brunnen. Was soll man
sagen? Sein Metier bleibt das Verbrennen.
Nachdem wir alles untersucht hatten, folgten wir der Ratte,
die schon längst verschwunden war, durch die Geheimtür in einen Raum, in der
mehrere Leichen von Goblins und Gricks lagen. Anscheinend hatte hier ein Kampf
stattgefunden. Weiter im Raum fanden wir Goblinbetten und einen großen Obelisken
mit einem lidlosen Auge und schmutzigen, blutigen Handabdrücken. Während sich
Malcador den Obelisken genauer ansah und mit seiner Magierhand verschiedene
Aktionen ausprobierte – nur um anschließend die Blutspuren abzuwischen –
betrachtete ich einen kurzen Gang im Süden, der so unvermittelt endete, dass es
nach einem weiteren Geheimgang aussah. Da war ich einmal unachtsam und zack,
öffnet sich der Boden unter mir und ich falle gute 5 Mann tief mitten in eine
Stachelfalle. Immerhin meinte es Tymora in diesem Moment mit mir gut und so
spießte ich mir nicht meinen dämlichen Schädel auf, anders als der tote Goblin
neben mir. Mein darauffolgendes Fluchen muss in den gesamten Gängen
wiedergehallt sein. Vermutlich dachten einige Kreaturen, da würde jemand etwas
gar schreckliches Beschwören. Zum Glück hörte mich Luna und kam mir mit
Alberich und Malcador zur Hilfe. Und zum Glück beherrsche ich ein paar magische
Tricks, denn ich war der einzige von uns, der ein Seil dabeihatte. Mit meiner
Magierhand reichte ich es hinauf, sodass mir meine Gefährten beim Aufstieg
helfen konnten. Ohne Luna und Alberich hätte ich mein Abenteuer unterbrechen
und mich zurückziehen müssen, aber diese beiden Schutzengel versorgten meine
Wunden, sodass ich wieder einigermaßen fit war. Während ich noch am Boden lag
und mich von dieser Tortur erholte, untersuchte der Rest derweil den Obelisken.
Alberich entdeckte auf ihn irgendeine Art Weissagungsmagie und so traute sich
Malcador dann doch, seine Hand auf den Stein zu legen. Prompt bekam er eine
telepathische Nachricht:
„Ich richte mein Auge auf die Zukunft und sehe in der deinen einen gefährlichen Abstieg. Südlich von hier, hinter einem geheimen Durchgang, wartet der Zweiköpfige König. Schau zu seiner Linken. Dort wirst du den Pfad sehen, den einzuschlagen dein Schicksal ist.“
Na gut, so viel wussten wir auch schon. Also machten wir uns
weiter auf nach Osten, wobei ich bei meinem Pech diesmal Malcador vorlaufen
ließ, der nach ein paar Metern beim Eingang zum schmalen Gang Alberich vorließ.
Das sollten wir häufiger so machen. Mit seiner Panzerung hätte er die Stacheln
vermutlich einfach zerquetscht, statt wie ich aufgespießt zu werden. Er machte
uns den Weg frei und als wir zu einer Kreuzung kamen, erblickte Alberich 3
Gricks, die sich von uns wegbewegten. Er ging sofort vor haute seinen Hammer
mehrmals gegen sein Schild und brüllte, sie an, auf dass sie zu ihm kommen
sollten. Doch die Gricks ignorierte ihn und schlängelten davon. Als wir beide
hinterher liefen – Malcador und Luna folgten mit einigem Abstand – tauchten
plötzlich zwei Gricks direkt neben unserem Flammenmeister und Luna auf. Ich
habe zunächst nichts davon mitbekommen und den sich entfernenden Gricks ein
paar Flammenpfeile hinterhergeschossen. Luna beschwörte unterdessen ihre
Flammenklinge und griff beherzt an, während Malcador die Gricks mit seinen Feuermeteoriten
beschoss und Lagerfeuer unter ihnen beschwor. Die Gricks vorne bei uns machten
plötzlich kehrt und attackierten Alberich und mich, obwohl mich meine
Flammenaura schützte. Alberich beschwor noch einen geisterhaften Hammer und
prügelte auf die Viecher ein, während ich mit meinen Kurzschwertern auf sie
einstach.
So töteten wir einen Grick nach dem anderen, aber immer
wieder tauchten neue Gricks scheinbar aus dem Nichts auf. Als Alberich und ich
vorne mit den Gricks fertig waren, eilten wir unseren Kameraden zur Hilfe, nur
um plötzlich von einem großen Alpha-Tier angegriffen zu werden, dass aus der
Wand bei Luna und mir brach. Er verletzte Luna und mich im Kampf schwer, doch
wir konnten ihn niederringen, ebenso wie die restlichen Gricks. Das verschaffte
uns eine Atempause, in der Luna sich selbst sofort heilte, während ich einen
meiner Heiltränke einnahm. Man konnte ja nicht wissen, ob nicht gleich noch ein
Grick auftauchte. Und genau so kam es dann auch. Ich hatte gerade erst meinen
Trank getrunken, da erschienen schon die nächsten Gricks. Keine Ahnung, wo all
diese Mistviecher herkamen. Vereint töteten wir auch die letzten Gricks, wobei
Malcador unter den Angriffen zwischendurch zu Boden ging. Doch Tymora sein Dank
mussten wir keine Verluste beklagen. Stark verletzt und völlig erschöpft –
zugegeben, bis auf unseren gepanzerten Alberich – zogen wir uns zum Raum mit
dem Obelisken zurück und ruhten uns aus, während Luna eine beruhigende Melodie
spielte, die uns die Anstrengungen vergessen ließ und unsere Schmerzen dämpfte.
Hoffentlich haben wir alle verdammten Gricks umgebracht und kommen nach der
Rast unbehelligt durch die Gänge. Möge uns Tymora auch gewogen sein und uns vor
weiteren Fallen schützen. Ein weitere halte ich heute nicht mehr aus.
Man war das eine Nacht ähhh Tag… ach was auch immer wir haben uns ausgeruht.
Diese verdammte Kugel. Wo kam die bloß her? War das wieder dieser Magier?
Irgendwo auf einer anderen Ebene eventuell ist es die zweite, oder gar eine andere.
Smile der Spinnenmagier
Was zum Henker meint der damit? Und warum diskutiert man so kurz nach dem aufstehen so viel? Machen Magier das immer so?
So es geht los wir wollen mal sehen, was es hier gibt und fangen mit der Felskugel an. Der Magier findet nichts… wie macht der das mit dieser komischen Spinne und warum kann er durch Sie gucken, riechen und schmecken? Ich muß Ihn unbedingt fragen.
Der Zwerg rollt den Stein zur Seite und bricht sich dabei das Gehör, wo lernt man so was?
Weiter gehts der Gang ist leer… Schade.
Endlich gibt es was zu tun.
Uns stellt sich ein Beholder in den Weg und er denkt ernsthaft er kommt damit durch.
Man was für ein Chaos…wir sind echt gut in Form und treffen rein gar nichts! Weiter gehts die junge Paladin hat dazu gelernt und ist heute die einzige die was kämpferisches zu Stande bringt… Sie würde wohl sagen Gott sei Dank. Die Treffer und Wunden nehmen auf beiden Seiten zu.
Vom Kampflärm angezogen platzen weitere Kämpfer und Grottenschrate in die Zauberparty.
Der Beholder ist hartnäckig und nimmt unsere Gruppe regelrecht auseinander… was soll ich tun. Irgendwer sagt was von taktischem Rückzug…wie ging der noch gleich?
Am Ende liegt die Hälfte der Viechers am Boden. Leider aber auch ein Großteil meiner Gruppe. Danke Kopf das du mich dran erinnerst, dass ich auch zu Boden gegangen bin.
Und jetzt noch ein Beholder…echt jetzt noch einer?
Ich stelle mich tot und hoffe das er verschwindet mit seinen Kumpanen. Warte mal ich stelle mich tot, wie peinlich ist das denn.
Das taktische Manöver wirkt und das Getier verschwindet im Gang. Wir ziehen uns zurück.
Als ich mich mit den Anderen aufraffe, stellen wir fest, dass es unseren Smile schwer getroffen hat und er es nicht geschafft hat.
Schade drumm…er war seltsam, aber irgendwie lustig und er konnte schon mit seiner Kunst umgehen.
Vielleicht ist er ja auch nur wieder in seiner Spinne, wer weiß.
Gedanken eines Barbaren (Toprak)
Zusammengefasst war es ein rabenschwarzer Tag und wir hätten liegen bleiben sollen.
2 Beholder, zu viele Armbrustschützen und Grottenschrate.
Wir müssen vorsichtiger sein.
Die Gruppe zieht sich in die Schmiede zurück, um alles neu zu überdenken.
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