Auf die andere Seite und zurück – Calebbs Erbe (5/?) (Sainted Sinners)

Auf die andere Seite und zurück - Calebbs Erbe (5/?) (Sainted Sinners)Auf die andere Seite und zurück – Calebbs Erbe (5/?) (Sainted Sinners)

Da es nun in Aussicht steht, eine Reise auf eine andere Ebene durchzuführen, sind sich Wilbur und auch Eibenstein nicht sicher, ob das wirklich so eine gute Idee ist. Nichts ist über diese Ebene bekannt.

„Welche Schrecken erwarten uns dort drüben, ausser diesen furchtbaren Insekten? „

„Können wir dort überhaupt existieren oder auch nur atmen?“

Alles Fragen, auf die weder Anskaviat noch Mofa eine Antwort geben können.

Nachdem die erste „Besprechung“ in der Taverne von Unirea beendet ist, findet sich Eibenstein des Nächtens noch bei Wilbur ein und sie beraten, was zutun ist. Keinem von beiden ist wirklich wohl bei der Sache, erst Recht nicht, da selbst der Magus Mofa scheinbar eher blau-äugig in diese Ebene reisen möchte.

Doch die Chance, einen Verbündeten – noch dazu einen scheinbar sehr Mächtigen – gegen Calebb zu gewinnen, darf nicht ungenutzt bleiben.

Also entscheiden sich beide schweren Herzens für den Antritt der Reise am nächsten Morgen.

Als Vorbereitung erwirbt Anskaviat beim Heiler Goa noch 2 Tränke, welche die natürliche Heilung von Wunden understützen sollen. Mann weiß ja nie, wie es dann kommt. Die kleine Gruppe aus Anskaviat, Eibenstein, Mofa und Wilbur schreitet dann hinab in die Tunnel unter Unirea und Wilbur öffnet an einer geeigneten Stelle in den Tunneln beim Dorf mit Hilfe des Schlüsselwortes das Portal in die andere Ebene. Angespannte Stille folgt. Kurze Zeit später wirkt Mofa Zauber und fliegt durch das Portal mit dem Vorsatz, die andere Seite für die Gruppe aufzuklären. Stille kehrt wieder ein.

Eine gefühlte Ewigkeit wartend, beobachten die verblieben drei Helden das Portal und erwarten die Rückkehr ihres Mitstreiters. Dieser kommt nach einer deutlich längeren Zeit erst zurück, als sein Flug-Zauber eigentlich hätte halten dürfen und berichtet seinen Verbündeten von einer weiten Ebene mit rot gefärbtem Boden, in der es sehr heiß zu sein scheint. Bis zum Horizont ist weder Person noch Siedlung zu erkennen. Die Gruppe betritt gemeinsam das Portal.

Auf der anderen Seite finden die Helden alles vor, worüber Mofa berichtet hat…und etwas mehr. Wenn sie einander ansehen, stellen sie fest, dass sie sich verändert haben. Aus wohlgeformten Menschen-, Halbelfen- und halblingskörpern wurden amorphe Wesen bar jeder Ausrüstung oder irgendeines Gegenstandes, den die Gruppe eigentlich hatte in die Ebene mitnehmen wollen.

Nach verwunderten Blicken und kleinen Testsan sich selbst, welche Möglichkeiten überhaupt noch bestehen, entscheidet man sich, ersteinmal weiter zu gehen und zu hoffen, dass man irgendwo etwas oder jemanden finden würde.

Die Gruppe reist eine gefühlte Ewigkeit über die Ebene, als plötzlich schwarze Punkte am Horizont auftauchen, die sich näher kommen.

Bei genauerer Betrachtung handelt es sich offenbar um eine Gruppe seltsamer Wesen, 9 an der Zahl, deren physisches Erscheinungsbild ebenfalls wie amorphe Personen erscheint, doch haben einige dieser „Personen“ wirklich abnorme äussere Erscheinungen. Sie haben mehr als zwei Arme oder zwei Beine. Oder auch mal einen Kopf mehr, an körperstellen, wo diese garnicht hingehören. Wilburs Geist weigert sich irgendwann, darüber nachzudenken und nimmt es als gegeben hin.

Als die andere Gruppe nah genug ist, spricht man sie an. Der erste Versuch scheitert kläglich, da der/die/das Anführer der Gruppe offenbar nur eine seltsam glutorale Lautsprache von sich gibt. Man versucht es mit einer Reihe anderer Sprachen und endet erstaunlicherweise beim elfischen, als von den Wesen eine verstehbare Antwort kommt.

Das Sprecher – Wesen der Gruppe stellt sich als Raschka vor und teilt mit, dass seine Gruppe auf dem Weg zu einer Hochzeit sei. Die kleine Gruppe der Helden sei herzlich eingeladen, als Gäste daran teil zunehmen.

Die Helden beraten sich kurz und befragen Raschka nach auffälligen Ereignissen in ihrer Welt, die in letzter zeit stattgefunden haben sollen. …Man sucht ja immerr noch den potentiellen Verbündeten … Raschka teilt mit, dass die Thre-Kreen, offenbar die insektoide Spezies, auf welche die Helden in ihrer Ebene getroffen sind, einen Gast aufgenommen bzw eine Person als Beute gefunden haben sollen. Dies musste wohl jehner mächtige Verbündete sein, den die Gruppe um Anskaviat sucht.

Raschka warnt die Helden aber vor den Thre-Kreen. Dies seien gefährliche Wesen, gegen die sich ihr/sein Volk stetig verteidigen muss, da sie Jagd auf andere machen und diese töten.

Anskaviat erbittet den Beistand von Raschkas Gruppe, um den „Gast“ der Thre-Kreen zu befreien. Raschka akzeptiert dies, möchte aber mit ihrer Gruppe erst die Hochzeit volziehen und danach würde man gemeinsam zur Tat schreiten.

Man reist also gemeinsam einigen Stunden, bis zu einem Ort, wo ein Monolyth in die Höhe ragt. An diesem positionieren sich Rashkas Leute, welche sich, im Übrigen als „Elfen“ bezeichnet haben und vollziehen ein Ritual voller Magie, welches dazu führt, dass aus den 9 Personen 15 Personen werden und die abnormen Wesen verschwinden.

Nun beginnt die gemeinsame Reise zu den Thre-Kreen. Auf dem Weg kommt die Gruppe an einigen Flechten-bewachsenen Felsen vorbei. Diese Flechten dienen Raschkas Leuten offen offenbar als Nahrung und auch die helden versuchen etwas daon zu essen, da sie doch Hunger verspüren aufgrund der langen Reise. Wärend Anskaviat mit verzogenem Gesicht lieblos auf den, fürihn, geschmacklosen Pflanzen herumkaut, scheint der Halbling völlig im Fresswahn zu verfallen. Es ist, als würde er geschmacksmässig gerade an einer Tafel hoher herren speisen und kann von den Flechten kaum genug bekommen.

Doch die Reise geht weiten. Nach einiger Zeit gelangen die Reisenden in das Gebiet der Thre-Kreen. Raschka hatte dafür gesorgt, dass die helden passen Waffen zur Verfügung gestellt bekommen haben. Längere Steine für den Nahkampf, werfbare Steine für den Fernkampf. Der erste Angriff von ein paar jagenden Thre-Kreen konnte ohne größere Probleme abgewehrt werden, auch wenn Anskaviat ein paar Kratzer abbekommen hatte. Der nächste Kampf verlief audwendiger, konnte aber ebenfalls für die Gruppe entschieden werden.

Three-Kreen

Nach einiger Zeit stand die Gruppe am Rande einer Senke, in deren Zentrum das Nest der Thre-Kreen vorzufinden war. Das Nest ist schwer bewacht und bevor die Gruppe sich durch die Wachen kämpft, erkundigt sich Anskaviat bei Raschka, ob es Möglichkeit gibt, heraus zu bekommen, wo der „Gast „ sich gerade aufhält.

Raschka erwähnt etwas von „den Wind fragen“ – offenbar eine Art Ritual. Die Gruppe entfernt sich wieder vom Nest und Raschkas Leute führen das Ritual während der nun einsetzenden Nacht durch, während Anskaviat und seine Mannen Wache schieben.

Das Ergebnis des Ritual wird den Helden duch Raschka mitgeteilt. Der Gast befindet sich offenbar jetzt bei den Thor-Kreen, einer ebenfalls insektoiden Rasse, bei dem es sich offenbar um so etwas wie dem Adel der Thre-Kreen handelt. Diese Spezies scheint zivilisierten und nicht ganz so aggressiv zu sein, wie ihre wilden und aggressiven Cousins.

Die Reise geht also weiter und die Gruppe trifft nach einigen Stunden auf einen Vertreter der Thor-Kreen, der sie offenbar bemerkt hat.

Ein Kommunikation ist mit ihm leider nicht ohne Weiteres möglich, da dass Wesen keine der den Helden bekannte Sprache spricht oder versteht. Erst als Wilbur eine der aufgenähten Sigillen nutzt, die Eibenstein für ihn verzaubert hat, ist eine Kommunikation möglich.

Das Wesen stellt sich als „Hans“ vor. Offenbar ist er eine der Wachen des Thor – Kreens – Nestes. Man befragt ihm nach dem Gast und erhält die information, dass die Thor-Kreen tarsächlich einen Gast in ihrem Nest haben, den sie ihren wilden Cousins abgenommen haben. Hans führt die Gruppe der Helden zu einer grünen Aue, in deren Mitte sich ein kleiner See befindet. Dies geschieht so urplötzlich, wären die Helden durch eine Art Tarn-Feld gegangen. In Mitte des kleinen Sees ist eine Insel. Auf Anfrage von Hans werden die Helden von anderen Thor-Kreen zur insel geflogen. Dort erwartet sie endlich der Gast.

Ein nebulöse Gestalt aus dunklem Rauch. Anskaviat spricht sie auf abysisch an. Sie versteht.Das Wesen stellt sich als „Asrael“ vor. Offenbar handelt es sich bei ihm, nach eigener Aussage um einen Halb – Titan. Die Helden berichten ihm, dass sie gegen Calebb antreten und ihn gern als Verbündeten sehen würden. Im Gegenzug würde man ighm die Möglichkeit bieten, diese Ebene zu verlassen.

Asrael macht den Helden klar, dass er nur sich selbst loyal ist, aber den Helden grundsätzlich positiv gewogen wäre, wenn sie ihm den Weg aus dieser Ebene ermöglichen würden. Nach einem kleinen Verhandlungsgeplänkel, dass in Sande verläuft, akzeptieren die Helden dieses „Angebot“

Allerdings befürchtet Wilbur, das die Götter Fearuns nicht damit einverstanden sein könnten, wenn man einen Halb-Titan, also jemanden, der direkt mit Jehnen Wesen verwandt ist, welche die Götter erschaffen haben, in ihre „Domäne“ bringt. Asrael versichert (glaubwürdig?), dass sein Einflussphäre so gering ist, dass die Götter davon kaum etwas mitbekommen werden. Also öffnet diesmal Mofa das Portal und die Gruppe sowie Asrael treten in die Tunnel beim Dorf wieder hinaus. Die Helden haben ihre alte Gestalt wieder und Asrael befindet sich in Form eines kleinen, total niedlichen Hundewelpen bei ihnen. Während die Gruppe noch verdutzt auf ihn niederschaut, macht sich das Hundilein vom Acker und läuft aus den Tunnel in Richtung Freiheit.

Asrael_black

Also auf zum Dorf. Als die Gruppe den Dorfeingang erreicht, trifft sie auf ein junges Mädchen, dass ihnen eine Einladung zu einem Treffen mit einem gewissen Sirach überreicht. Dieser wünscht ein Treffen, um die Bedingungen für einen Frieden zwischen den Helden du ihm auszuhandeln, da es sich bei ihm um den Erben Calebbs handelt.

Man reist zwei Tage zu den Ruienen, wo die Gruppe schon gewesen und tritt dort in den Hof eines halbzerstörten Gebäudes, wo ein Mann mittleren Alters sowie eine Frau auf die Helden wartet. Man beginnt zu verhandelt. Sirach bietet den Helden an, sie und das Dorf in Zukunft in Ruhe zu lassen, wenn sie sich im Gegenzug aus seinen Angelegenheiten heraushalten. Das reicht Anskaviat aber nicht und er fragt nach mehr. Als Sirach eine genauere Forderung haben möchte, fordert Anskaviat eine Summe von 300.000 Goldmünzen. Nicht ganz unerwarteter Weise lehnt Sirach diese Forderung ab und beendet die Verhandlung. Aus drei Ecken über dem Schauplatz treten in Roben gewandete, maskierte Personen und eröffnen die Feindseligkeiten, in dem Tonktug geschleudert wird, der zerbricht und die umgebung der Helden spontan in Dunkelheit hüllt. Danach herrscht Stille. Plötzlich wird es unangenehm heiß und die Helden spüren Flammen um sich herum. Die Helden versuchen, sich aus der Zone der Dunkelheit herauszubewegen, wissen aber nicht genau, welche Richtung die Richtige ist.

Wilbur nutzt eine weitere der Sigillen, die Eibenstein ihm verzaubert hat und wird körperlos. Danach schwebt er über die „Dunkle Zone“ und landet auf einem der Mauervorsprünge des Gebäudes. Von dort aus kann er die Dunkelheit erfolgreich mit Hilfe seiner Magie bannen und die anderen können wieder etwas hören & sehen.

Ab diesem Moment ist es relativ einfach die brennende Fläche zu verlassen, welche offenbar mit Heu ausgelegt gewesen ist. Jemand hat dies offenbar gut vorbereitet.Der Feuerball hatte das Heu entzündet und sollte die heldengruppe verletzen. Dies geschah aber bei weitem nicht so stark, wie zu erwarten, da Anskaviat, Mofa und auch Wilbur feststellen, dass sie vor der explosion eine Phiole haben fallen lassen, an deren Besitz sich keiner von ihnen erinner konnte. Seltsam. Zumindest hatte der inhalt der Phiolen dafür gesorgt, dass die Helden noch stehen konnten. Glück muss man haben!

Die Helden eeisen zurück ins Dorf. Dort erholen sie sich ersteinmal in der Taverne und beim Heiler. Man beachte die Reihenfolge. In der taverne trifft Anskaviat seltsamerweise auf drei personen, die ihm irgendwie bekannt vorkommen. Zwei herren und ein Dame, in Roben gewandet wecken sein interesse. Von iherer unterhaltung bekommt er nur soviel mit, als dass sich wohl ihr letzter Auftraggeber vom Acker gemacht hat, ohne sie vollständig zu bezahlen. Er setzt sich an ihren Tisch und kommt mit ihnen ins Gespräch, unterstützt durch etwas Gold und Getränke erfährt er, dass die drei offenbar Söldner sind und ihr letzter Auftraggeber, dessen Beschreibung zu Sirach passt, sie nicht komplett bezahlt hat. Die Auseinander-setzung mit der Heldengruppe war für ihn wohl so lapidar, dass er den vereinbarten Preis nicht zahlen wollte und einfach gegangen ist. Die drei Söldner stehen jetzt ohne Auftraggeber dar. Anskaviat überlegt sich jetzt, wie er die drei einsetzen könnte.

Alles Weitere wird die Zeit zeigen…..

Für das Abenteuer gab es 1000EP

Am Ende bleiben Spuren zurück (The Outbreakes)

Am Ende bleiben Spuren zurück (The Outbreakes)Am Ende bleiben Spuren zurück (The Outbreakes)

Ein auf der Fensterbank zerplatzender Regentropfen weckte in den frühen Morgenstunden die immernoch entstellte Sana. Sie schlug ihre Augen auf. Es hatte in der Nacht noch angefangen zu regnen. Noch immer konnte sie nichts um sich herum hören. Als sie sich Aufsetzte bemerkte sie schon geschäftiges Treiben in den Gildenräumlichkeiten. Gedanken von der letzten Nacht schwirrten ihr durch den Kopf. Sie waren einem Toten begegnet, mitten so in der Nacht verrichtete ein alter Totengräber in einem verlassenem Gebäude seine Arbeit. Was war hier in der Stadt nur los?

Iltim in einem Art grün kariertem Kilt gekleidet saß Pfeiffe schmauchend in seinem gemütlichen Sessel und blickte von seinen Füßen auf, als der morgendliche Besuch, den er gerade hereingebeten hatte, durch die Tür zu ihm ins Zimmer trat. Er hatte sie schon erwartet und rechnete mit weiteren Fragen bezüglich ihres anstehenden Auftrages, diese blieben aber von Seitens Anskaviats und Totes Pferd aus. Die Unterhaltung nahm eine außergewöhnliche Wendung und am Ende des Gespräches lag in dem von Tabakrauch geschwängertem kleinen Raum, in einer Ledermappe feinsäuberlich eingerollt Bolzen, die Anskaviat sich erstmal an sich nahm. Die Zeit drängte, denn sie wurden bereits erwartet.

Hook Hook Hook, immer wieder gingen diese Worte Grumpf durch den Kopf. Er war in den frühen verregneten Morgenstunden aufgebrochen und hatte sich durch die kleine Menschentraube und den Wachen die vor der Festung stand seinen Weg sich gebahnt. Man hatte ihn vor diese Tür geführt, hinter der er Gespräche wahrnahm. Eine altbekannte Stimme, ließ ihn eintreten und er erblickte Madame Fley über einem Kartentisch übergebeugt, in seine Richtung aufschauend, ihn mit einem Lächeln erwartend und 2 weitere finstere Gestalten, die anscheind von ihr instruiert worden waren. Sie verließen auf ein Wort von ihr den Raum.

Grumpf seine Blicken senkten sich auf die Karte die auf dem Tisch auf der sich Fley auflehnte. Ein kurzes Gespräch, gefolgt von einem Klopfen an der Tür folgte.

Nachdem alle Dinge geklärt waren, sich Iltim von ihnen verabschiedet und ihnen viel Glück gewünscht hatte, stieg die kleine Gruppe in die Kanalisation und von da aus in ein Boot. Dort warteten bereits 2 Gildenmitglieder auf sie und ehe sie es sich versehen hatten und ein Gatter welches kurz entsperrt wurde hinter sich gelassen hatten. Die Beiden verabschiedeten sich ebenfalls von Gruppe und so kamen sie kurzerhand wieder an die Oberfläche. Sie wurden interessanterweise von 2 Schmuglern, die sich kurz vorstellten in Empfang genommen und zu Madam Fley geführt. Als die Tür geöffnet wurde, erblickten sie den Rücken ihre orkischen Freundes, der Madam Fley verdeckte. Schnell war klar das es einge Dinge zu bereden waren und so verliessen die beiden Schmugler und Madam Fley den Raum, während die Unterhaltung ihren Lauf nahm. Auch nachdem Fley wieder ins Zimmer trat waren noch viele Fragen offen. Schnell war klar das die Machenschaften von Bharandas Zhan unter dem Deckmantel von Tarnheel Embuirhan bekannt waren, doch hatte dieser Zauberkundige sich sehr gut abgesichert und der Einfluss auf Tarnheel Embuirhan war ungebrochen. Nun hatte man aber einen Trumpf im Ärmel und dieser saß in einer Zelle hier in der Festung. Es war der verwirrte Hook, der nach wie vor noch nicht viel von sich preisgab. Wohl aber hatte man herausbekommen, warum alle Abenteuergruppe die auf der Suche nach Cabenon de Ghoula geschickt wurden, nie wieder gesehen worden waren. Würde dieser Trumpf ausreichen, oder waren es alles nur Ammenmärchen die sich um die Geschichte des Dolches rankten?

Die Tür öffnete sich und das Gesicht einer bekannten Person kam zum Vorschein. Es war die junge Frau mit dem unverwechselbaren Haaren und dem hübschen Äusseren, von letzter Nacht im Hafen. Madam Fley wartete gar nicht die Reaktion der anderen aus der Gruppe ab, sondern erklärte allen, das ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Dies sei der Fall und falls sich

Die Zeit dränge und nachdem Madame Fley ihnen erklärte das sie hinter das Geheimnis des Herr Zhan gekommen waren und sie sich seiner annehmen werden, warteten die Pferde schon auf dem Hof und die Gruppe, geführt durch die beiden Schmuggler. Nachdem Fley, Grumpf und später Anskaviat den Dolch gegeben hatten, konnte der Reise beginnen. Schnell flog die schroffe Landschaft an ihnen vorbei. Vielen gingen die Gedanken der letzten Tage durch den Kopf und der ein oder andere sinnte noch dem nach was er vielleicht in diesem Leben vergessen hatte zu machen. Es war zu spät. Die schäumende Gischt des Meeres brandete an die Felswand und an die Klippen. Hier draussen in der unwirklich wirkenden Landschaft sollten sich der Nekromant aufhalten bzw. seine Schergen? Sie sattelten ab und die Schmuggler deuteten auf eine Eingang in dieser schroffen Landschaft und nach und nach erblickten die Gruppenmitglieder einen in breiten Eingang im Gestein.

Mutig schritt Thoringal voran, gefolgt von Totes Pferd, Anskaviat, Grumpf, Sana und die zuletzt zu der Gruppe hinzugekommenen Rafira.

In dem flackerndem Schein der Fackel, machten sie in dieser Grotte, unweit des Eingangs, soweit man diesen als Eingang bezeichnen mochte, ein verlassenes Lager ausfindig. Die Asche und der schmiedeeiserne Topf, waren ein Indiz dafür das vor ihnen schonmal jemand hier gewesen sein mochte. Nachdem schnell festgestellt werden konnte das es sich bei dem Topf um eine zwergische Arbeit handelte, zogen sie weiter…tiefer in die Grotte. Der Wind heulte und die Feuchtigkeit kroch ihnen in die Sachen. Thoringal bemerkte als Erster einen riesigen, fast schon säulenartigen, Raum vor ihnen. Der Weg wurde schmaler und führte nach unten. Da bemerkte Thoringal ein Skelett, angelehnt an einem zerbrochenem Stalagmit, und mit einer Rüstung, die einer zwergischen sehr nahe kam. Er sah so aus, als wäre er vor einer Gefahr geflohen: „Geradewegs von dort unten…“ murmelte Thoringal mehr zu sich, als zu den anderen. Immerhin hatte der Zwerg eine Karte dabei. Auf der Karte war eine Zeichnung, von dem höhlenartigen Gebilde, welches sie gleich erwarten würde. Ausserdem waren Markierungen eingezeichnet die den Laufweg darstellten. Das teilte er den anderen mit und los gings. Ehe sie es sich versehen hatten, waren sie unten angekommen und liefen die Markierunge ab.

Ohne nur ein Wort zu wechseln wussten sie Bescheid. Es war jemand oder eine Gruppe in ihr Areal eingedrungen und würde sie darin hindern wollen ihr Werk zu vollbringen. Schon viele waren gekommen und hatten ihr Leben gelassen in diesem kalten, feuchten Grab.

Nach einer Abbiegung wurde ein Raum sichtbar, eine mulmige Vorahnung durchschlich die Gruppe, als sie etwas weiter erhöht in diesem runden Raum, der nur unterbrochen war durch säulenartige Gebilde, ein Sarkophag zum Vorschein kam. Plötzlich wurde es sehr kalt, diese Kälte ging durch alles hindurch und Nebel stieg auf und verdeckte dem ein oder anderen die Sicht. Anskaviat reagierte als Erster und versuchte dichter an den Sarkophag zu kommen und musste feststellen das die anderen wie angefroren dastanden. Da ertönte eine Stimme die sich bis in das Mark unserer Helden ging. „Sterbt Lebende!!!“ Kurz darauf erschienen Skelette und Rafira brach zusammen. Niemand konnte zu ihr, denn ein jeder war mit sich selbst beschäftigt, konnte sich doch ein jeder nicht fortbewegen. Alles ging so verdammt schnell. Ein Wolf heulte auf. Was war mit Sana? Trotz aller Anstrenung konnte selbst Grumpf nichts ausrichten, der Boden schien ein eingefroren zu haben und er konnte nur sehen wie seine Freunde nach und nach starben. Totes Pferd ließ sich auf die Knie fallen und er würde sich sein Schicksal fügen. Plötzlich durchbrach ein helle Explosion ausgehend vom Sarkophag die Umgebung, oder war das alles nur eine Einbildung? War so der Tod? Gab es keinen schöneren Ort, als eine Grotte, fragte sich Grumpf innerlich.

Was war passiert? Anskaviat hatte es geschafft, trotz aller Kälte und Behinderung an die Überreste zu kommen. Er hatte es geschafft, den Dolch, den Madam Fley ihnen gegeben hatte, in die Überreste von Cabenon de Ghoula zu treiben und somit den ganzen Spuk einen Ende gesetzt hatte.

Er zögerlich und schwer verwundet, mit dem Gewissen das 2 von ihnen den Kampf nicht überstanden schleppten sie sich nach draussen. Der Kampf hatte Spuren hinterlassen. Richtige Freude kam nicht auf. Nach einer halben Ewigkeit erreichten die sie die Festung von Tarnheel Embuirhan, auf dessen Innenhof ein Scheiterhaufen brannte. Vernebelt und noch vom Kampf gezeichnet bekamen unsere Helden am Rande mit, wer da brannte. Es wirkte so unreal alles, so unwirklich. Thoringal kämpfte in dieser Nacht um sein Leben und gewann diesen Kampf.

Tarnheel Embuirhan, Madam Fley und der Halbling Iltim empfingen unsere Helden in den nächsten Tagen. Sie bekamen Stellen am Hofe angeboten und gingen auf den Wunsch von Totes Pferd ein. Dieser hatte mitgeteilt das er sich für einen größeren Park für die beiden Druiden Mumrik und Cefereando einsetzte. In den nächsten 3 Wochen entstand ein wunderschöner großer Park und dieses Geschenk sollte ihnen neue Begleiter einbringen. Dazu aber bei den nächsten Abenteuern unserer Helden.

Die Zeit nach der großen Schlacht (The Legion of the Trusted)

Die Zeit nach der großen Schlacht (The Legion of the Trusted)Die Zeit nach der großen Schlacht (The Legion of the Trusted)

Die Schlacht war geschlagen und das Tor zu unserer Welt offensichtlich wieder versiegelt. Um uns herum bat sich das Bild einer gewaltigen Schlacht, überall lagen verwundete Zwerge, ob und wie viele gestorben waren, das vermag ich nicht zu sagen. Doch war es den Preis wert gewesen, da wir das Übel von dieser Welt verbannt hatten.
Mein Blick zog über das Schlachtfeld, meine Freunde suchend. Den ersten den ich erkannte, war Xhorgul, der mit einigen Priestern zu Lyari und Fenner gestapft kamen, die immer noch auf dieser verfluchten Kiste saßen. In diesem Augenblick kam der Schmerz wieder und ich betrachtete kurz meine Hände, in welche sich das Siegel gebrannt hatte, verdammt, gezeichnet durch Abbathor, doch das wird er mir büßen, bei Tyr! Das schwöre ich!
Als ich wieder aufblickte hastete Lyari gerade von der Kiste, die vollkommen von murmelnden Zwergenpriestern umringt war. Und dann geschah es. Ein gewaltiger Hammer, der Hammer Moradins selbst, erschien in der Luft und fuhr nieder auf die Truhe und zerschmetterte sie.
Die gesamte Wut, der Zwerge Adbars schien die Truhe zu zerschmettern und wie als würde die Welt kurz die Luft anhalten, zerbarst die Truhe in tausend Teile und offenbarte einen Goldschatz. Doch dieses Gold war nicht von dieser Welt, das wusste ich sofort und selbst wenn mancher Zwerg sehnsüchtig auf diesen Schatz blickte, Xhorgul erkannte ebenfalls den falschen Charakter des Goldes und nur wenige Augenblicke später verwandelte sich das Gold unter einem Bannspruch in genau das was es war. Schwarze Schlieren die sich langsam zersetzen, das war es. Eine Gräuel aus den Tiefen von Abbathors Welt.
Dann wurde alles wieder normal und wir wurden uns unserer Wunden gewiss. Lyari und ich ließen uns von einem Priester verarzten und währenddessen spürte ich, dass sich etwas verändert hatte. Und das war der Respekt den uns die Zwerge plötzlich entgegenbrachten. Waren wir doch inmitten der Chaossphäre aufgetaucht und hatten den Wächter bezwungen und die Truhe geschlossen.
Später dann einigten wir uns, dass wir nun noch ein paar Tage ruhen, bevor wir weiter ziehen.
Diese frei gewordene Zeit verschaffte mir auch endlich genug Zeit mich meinem kleinen Projekt zu widmen, der Erschaffung eines Vertrauten. Hatte ich doch schon einiges an Zeit und Arbeit investiert um es endlich verwirklichen zu können. Doch bevor ich anfangen konnte wanderte ich noch einmal über den Markt, zu dem mir gut bekannten Stand mit den Zaubersprüchen, wo ich auch recht schnell den passenden Spruch fand.
Denn nichts wäre störender gewesen wenn die Zwerge sich unverständlich für das gezeigt hätten, was ich da tat, trotz dessen ich gerade in Ihrer Achtung gestiegen war, wollte ich es nicht auf die Probe stellen. Denn wer weiß wie sie reagiert hätten, wenn sie gewusst hätten, dass ich unter ihren Augen einen Drachen erschaffe, wenn auch einen recht kleinen.
Nun um es hier an dieser Stelle abzukürzen, es gelang mir die Anweisungen Punkt für Punkt zu befolgen und so hatte ich dann am Tag wo wir besprechen wollten wie es nun weiter geht, mein Projekt beendet und den Drachen den ich auf den Namen Arokh. Nun ist es kein Projekt mehr, sondern ein Name und somit Wirklichkeit. Möge Deneir gesegnet sein und auf diesen Tag herablächeln.
Jedenfalls traf sich die Gruppe wieder und überlegte nun was zu tun wäre und wir entschieden uns nach Mithrilhalle zu gehen um das zu finden, was Bruenor beim Kampf gegen den Schattendrachen in den Tiefen der Unterwelt zurückgelassen hatte.
Und so standen wir wenig später, nachdem wir mit den Zwergen der Festung noch alles weitere besprochen hatten abreisebereit vor dem Portal, dass uns nun nach Mithrilhalle bringen sollte und gingen hinein.
Doch auf der anderen Seite tat sich uns eine Überraschung auf. Nicht in einer Zwergenstadt sondern direkt in der Nähe eines kleinen Pilzwaldes wurden wir von einem Gnom namens Rufus und seinem Helfer, einem Elfen mit Namen Rylan in Empfang genommen. Scheinbar wollten die Zwerge nicht mit uns reden und hatten jemanden damit beauftragt dies für sie zu tun. Wie unfreundlich. Ich denke so sollte man keine Verbündeten begrüßen.
Aber Rufus und Rylan waren durchweg angenehmer als wieder eine Horde mürrischer, in ihren Regeln und Gebräuchen gefangener, Zwerge die uns wieder misstrauisch beäugt hätten, ob wir nicht in Wirklichkeit Spione wären, die es auf ihre Schatztruhen abgesehen hatte.
Außerdem konnte mir Rufus einige interessante Sachen über Pilze erzählen, bzw. meine Sammlung um einige interessante Neue bereichern. Rylan stellte sich als recht schüchtern heraus, scheint aber kämpfen zu können, da er Rufus nur wenige Tage vorher vor einer Horde Orks beschützt hatte und so hatte ich auch kein Problem damit ihn in unserer Gruppe aufzunehmen. Gegen die Dunkelheit ist jedes zusätzliche Schwert willkommen.
Nunja Rufus erklärte uns recht schnell wie die Dinge standen und dass man in Mithrilhalle nicht mit uns reden wollte und ihn geschickt hatte. Ich denke mal dies war für Xhorgul ein ordentlicher Tiefschlag, ist er doch als Priester Moradins eher anderes gewöhnt als das ihn seinesgleichen draußen vor den Toren lässt.
So machten wir uns alle miteinander bekannt und legten erst einmal eine Rast am Lagerfeuer an, an welchem Rufus, der sich im Übrigen als Magier herausstellte, schon eine Mahlzeit vorbereitet hatte. Xhorgul spendierte ein Fass Bier und so konnten wir uns alle ein wenig besser kennenlernen und Rylan machte unterdessen kund, das er bereit wäre uns auf unserer Queste zu begleiten. Lyari unterhielt sich ein wenig mit ihm und wenig später waren wir uns einig, auf Lyaris Urteil vertrauend, dass Rylan eine Bereicherung für uns wäre. Mehr oder weniger Zeitgleich stellte ich Arokh vor. Fenner war mehr oder minder der erste der erkannte welche Bereicherung er für die Gruppe war, da er sich nun nicht mehr aus seiner Tiergestalt zurückverwandeln musste um mit uns zu kommunizieren.
Auf jeden Fall führte uns Rufus als bald auf mehr oder weniger direktem Weg in den Untergrund. Mit der Besonderheit, dass er uns direkt in einen giftigen Pilzwald führte und Xhorgul Bekanntschaft mit ihm machte, da er von uns allen am wenigsten geeignet schien, sich an Pilzen vorbei schleichen zu können. Und so kam es das wir wieder einmal eine imposante Zurschaustellung von Xhorguls Fähigkeiten erleben durften als er ungerührt durch die giftigen Pilze lief, die ihn mit Myriaden von Sporen bedeckten, die ihm aber nichts auszumachen schienen. Vielleicht sind Zwerge ja auch immun gegen derlei, wer weiß.
Nun Rufus jedenfalls führte uns direkt zu einer Art Rutsche in den Untergrund. Hier musste Lyari leider seine Eule zurück lassen, da sie nicht für Gnomentunnel geeignet war. Nunja vielleicht, wenn ich demnächst wieder in ein paar Schriftrollen investieren kann, wird sich das noch ändern. Aber das bleibt als eine Überraschung meinerseits für Lyari erst einmal unerwähnt.
Es ging in die Tiefe und wir kamen direkt an Rufus Heimstadt vor den Toren von Mithrilhalle im Untergrund heraus. Ein kleines angenehmes Gnomendorf.
Und hier kam es dann auch zu einiger Aufregung als Rufus uns den Vertrag der Zwerge aus Mithrilhalle vorlegte, den wir alle zu unterschreiben hatten und scheinbar hatten einige von uns oder besser gesagt Lyari, ein kleines Problem damit. Nunja doch Xhorgul glättete die Aufregung und so besteht nun unserem Aufbruch in die Dunkelheit, zu den Überresten dessen was die Zwerge vom Schattendrachen übrig ließen, nichts mehr im Wege.

Es spukt – Teil 2 und ein neues Abenteuer (The Uncontrollables)

Es spukt - Teil 2 und ein neues Abenteuer (The Uncontrollables)Es spukt – Teil 2 und ein neues Abenteuer (The Uncontrollables)

Als alle Abenteurer den roten Salon betreten hatten, schloss sich die Tür hinter Ihnen magisch, so dass es kein Entrinnen gab. Sie schauten sich zunächst im Raum um, um ihm sein Geheimnis zu entlocken.

Scheinbar handelte es sich bei dem roten Salon um eine Art persönlicher Ruheraum, denn es befand sich ein Bett darin, sowie allerlei persönliche Frauensachen. Außerdem hing noch ein ausladendes Bild an der Wand, hinter dem Pauley schnell einen Tresor fand, der allerdings ebenfalls magisch verschlossen war. Nachdem sich die Abenteurer einige Zeit im Raum umgeschaut und die verschiedenen Sachen angesehen hatten ohne das sie des Rätsels Lösung näher gekommen wären, kamen einige auf die Idee alle Sachen (selbst das verstreute Salz) von den Tischchen zu räumen und siehe da, der Tresor öffnete sich. Dort fand Pauley eine Karte, die den Abenteurern bekannt vorkam, war es doch die selbe Karte, die sie in der Höhle gefunden hatten und die sich hier zu diesem Haus gebracht hatte. Als Pauley die Karte an sich nimmt, spürte Sie eine weitere magische Veränderung wie eine Welle: das magische Feld an der Tür war verschwunden und als sie aus dem SaloEs spukt - Teil 2 und ein neues Abenteuer (The Uncontrollables)n traten, stellten die Abenteurer fest, dass auch der Nebel draußen weg war. So beschloss die Gruppe eine letzte Nacht in dem Haus zu verbringen, da der Abend nahte und sich am nächsten Tag auf den Weg zur Höhle zu machen, wo noch ihre Pferde standen. Die Wache wurde eingeteilt, auch wenn die Meisten annahmen, dass der Fluch gebannt war und eine ruhige Nacht zu erwarten sei. Aber weit gefehlt: während Srisira Wache hielt, tauchte die Muttern von den Zwillingen Eleonore und Emilie auf der Suche nach ihren Kindern. Wie es schien, lagen in dem Haus noch andere Dinge im argen. Verschiedene Versuche mit der Mutter in Kontakt zu treten, um ihr zu erklären, dass die Zwillinge wieder vereint waren und sich daraufhin aufgelöst hatten, waren erfolglos. Zur gleichen Zeit begibt sich Gavin nochmal in das Zimmer von Philipp, um sich dort nach Auffälligkeiten umzusehen. Als er dort nichts findet, versucht er es ebenfalls erfolglos im Garten bei der Eiche. Limaya schaut sich währenddessen nochmal das Tagebuch der Mutter an und findet dort einen Hinweis auf eine Puppe, welche die Zwillinge zum Geburtstag geschenkt bekommen hatten. Diese fand Sie auch im Spielzimmer und stellte eine dunkle, magische Aura an ihr fest. Sir Gerald segnete daraufhin die Puppe und der Fluch verschwand.

Nachdem auch das nun erledigt war, konnten die Abenteurer am nächsten Morgen das Anwesen ohne Zwischenfälle verlassen. Nachdem Srisira, als Adler verwandelt, ihren Aufenthaltsort einordnen konnte, fand die Gruppe nach einer kleinen Weile auch die Höhle und ihre Pferde wieder. Nach kurzer Beratung, was als nächstes zu tun sein, wurde entschieden erstmal nach Nesme zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin, sahen die Abenteurer mitten im Moor drei alte Frauen ihren Weg kreuzen. Das kam ihnen reichlich merkwürdig vor, aber um einen unnötigen Kampf zu vermeiden, versuchte die Gruppe schnell an den Alten vorbeizujagen. Die bemerkten die Gruppe und jagten ihr jetzt in ihrer realen Gestalt als Anishexen hinterher. Leider waren Ansgar und Trixi auf ihren Reittieren zu langsam, so dass sich der Paladin Sir Gerald kurzentschlossen entschied sich dem Kampf zu stellen, woraufhin Pauley erschrocken vom Pferd fällt. Gezwungenermaßen brachten sich auch die anderen Abenteurer in Position. Erstaunlich schnell konnten die drei Vetteln besiegt werden und die Abenteurer zogen weiter ihres Weges.

Da es bereits auf die Nacht zuging, suchte sich die Abenteurergruppe einen geeigneten Ort zum Übernachten, welche nach kurzer Suche auch gefunden wart. Nach Einteilung der Wache legten sich alle zur Ruhe und verbrachten eine relative ruhige Nacht. Nur Srisira hörte während ihrer Wache ein seltsames Wolfsgeheul, was so gar nicht zu diesen Tieren passen wollte. Als Sie Sir Gerald beid er Wachübergabe darauf hinwies, stellte dieser fest, dass die Wölfe sich auf riesisch unterhielten. Alarmiert von diesen Vorkommnissen, entschied Srisira erneut als Adler die Lage auszukundschaften und stellte fest, dass in 2km Entfernung ein Rudel ungewöhnlich großer, weißer Wölfe zwei Bauern attackierte. Sie informierte umgehend die Gruppe, welche sich sofort auf den Weg machte um den zwei Bauern zu Hilfe zu eilen. Ein Verstricken-Zauber von Srisira stellte sich als Fehler heraus, da sich die Wölfe zwar nicht mehr fortbewegen konnten, aber Hippo, der Greif und Ansgar leider ebenso wenig. Außerdem musste die Gruppe feststellen, dass die Wölfe keine gewöhnlichen Tiere waren, sondern mit mächtigen Eisblitzen angriffen, weshalb ihnen das Verstricken herzlich wenig ausmachte. Letztendlich konnte die Gruppe dennoch den Sieg davontragen, allerdings mit einigen schweren Blessuren, die Limaya erstmal versorgen musste.

Die zwei Bauern waren Gott sei Dank mit einem großen Schrecken davongekommen. Auf die Frage hin, warum Sie sich überhaupt allein im Moor herumtrieben, erzählten Sie von der Entführung ihrer einzigen Tochter, welche Sie wiederfinden wollen. In der Hoffnung in Nesme Hinweise zu finden, haben Sie sich auf dem Weg dorthingemacht, als Sie von dem Rudel angefallen wurden. Die Gruppe entschied die Bauern zu begleiten und ihnen bei der Suche nach ihrer Tochter zu helfen …

 

 

Wie alles begann…. (The Rising Darkness)

 Wie alles begann…. (The Rising Darkness)

Wie bei jeder guten Geschichte wollen auch wir hier ganz am Anfang beginnen. An dem Tag an dem sich der Bunte Haufen in einer kleinen Taverne in Keczulla im Lande Amn das erste mal über den Weg liefen.

Wie alles begann....  (The Rising Darkness)


 

Rolling Fass

Brams Sicht des ersten Beisammenseins:

Ich notiere:

Dames Inn, ein Schankraum, viele hässliche Menschen und Bier!

Was kann man da großartig erwarten? Richtig, eine ganze Menge.

Ich saß am Tisch der „Absonderlinge“. Ein Gnom, sein Name ist Fizznic, und eine Halblingsdame Namens Valindra oder so. Sie war aber schon hacke voll und rutschte immer mehr unter den Tisch.

Die Tür ging auf. Es wurde mucksmäuschen Still, wie man das halt so kennt wenn neue Leute eintreten und begutachtet werden müssen, und es trat ein: Ein scheiße riesen großer Minotaurus, nebst eines kleines arroganten Menschleins. Der Wirt schlawänzelte sofort zu ihnen und geleitete Sie zum Tisch der Absonderlinge. Unglaublich, der Minotaurus war auch schon sofort als Türsteher eingestellt.

Es dauerte nicht lange und der Minotaurus sollte ein kleines Mädchen, junge Frau oder auch Halblingsdame einschüchtern, was dazu führte, dass er auf einmal durch die Decke krachte und in Panik geriet.

Ich verschwand natürlich geschwind hinter dem Tresen und ließ mir meine letzten Minuten gut gehen.

Na jedenfalls. Irgendwas ist passiert. Das kleine Mädchen, Frau was auch immer! Jedenfalls ist sie klein. Punkt! In Zukunft die Kleine genannt. So! Ätsch.

Hat es mega viel Spaß gemacht, was da passiert ist, nachdem der Taure wieder klein wurde und ich lebend hinter dem Tresen hervortreten konnte.

Die Runde löste sich schnell auf. War auch schon spät. Der Taure verschwand mit der Kleinen, die Halblingsdame wurde von diesem Taurenbegleiter eingeschnappt und in Sicherheit verfrachtet und ich schnappte mir Fizznic und ging mit ihm zuerst in die Esmeraldmine, ein toller Schuppen zum Übernachten. Die Türsteher waren Halborks, ich kannte sie vom sehen her. Bin ja öfters in der Stadt.

Der Wirt gab uns Münzen, damit wir in den durstigen Gnom gehen, ich sag ja, ein toller Schuppen wenn man Übernachten möchte! Man bekommt sogar Geld vom Wirt dafür, obwohl man dann komischerweise doch nie dort schläft…

Im durstigen Gnom angekommen, hier muss ich mal anmerken dass zwischendurch ein Betrunkener versucht hat meinen Fischvorrat zu klauen und ich ihm deswegen meinen Speer einmal durch den Körper gejagt hatte, balancierten die Gnomenchampions im Fassrennen um die Wette.

Ich überzeugte meinen kleinen Freund von dieser wunderbaren Gelegenheit meinen Anteil vom Wirt raus zu rücken und mehr in Alkohol zu investieren als gut für ihn war.

Die Champs nahmen die Herausforderung an und es wurde extra für mich das „große“ Fass herausgerollt.

Das Rennen konnte beginnen! Die Champs legten vor, ich rollte hinterher und am Schluss Fizznic. Er hatte es wohl nicht so mit der Balance, aber als er den Trick herausbekommen hat, überholte er geschwind. Es war ein Fass an Fass rollen. Ich konnte mich durchsetzen und freute mich schon ob des Sieges, aber! da war noch die K.O.-Phase, ich hab es versäumt schwung zu holen und so zerdonnerten die Champs mein Fass und machten das gleiche mit Fizznic.

Ich blieb auf meinen Füßen stehen und die Champs nutzten mein kaputtes Fass als Rampe um in den Tresen zu segeln. Ein wunderbarer lustiger Anblick. Sie haben es wohl nur wegen meinen glitschigen geworfenen Fischen vermasselt. Ha! Dabei ist mein Fisch frisch.

Der Abend ging irgendwie in ganz viel Bier unter. Egal mein Bett bestand aus zwei Menschen. Das entschädigte alles.

Am Morgen wollte Fizznic nämlich zum Bezirksbäckermeister, um mit ihm zu plaudern.

Ich hab mich derweil mit Vorräten eingedeckt für den Rückweg.

Anscheinend möchte man die hiesige Silbermine besuchen. Wie gut, dass ich ein Ortskundiger bin.


 

Gruselgeschichten

Lagerfeuererzählungen von Jagarak

Die Tauren des ersten freien Stammes saßen geschlossen um das große Feuer herum. Alle lauschten aufmerksam den Ausführungen ihres alten Anführers. Besonders die Jungen hingen mit großen Augen an seinen Lippen.

„… und dann hab ich ihm mit einem Bissen den Kopfabgeissen!“

„Wirklich?“ fragte die junge Frau mit großen Augen. „Wirklich!“ antwortete ich.“ Haaaamm und weg war der Kopf“  und meine mächtigen Kiefer schnappten nur Zentimeter vorm Gesicht des Mädchens zusammen. Sie sah mich fasziniert an. Und ich fühlte eine komische Vertrautheit und das obwohl wir uns erst seit wenigen Stunden kannten. Sie dürfte kurz nach uns die Kneipe betreten haben. Die Kneipe in der ich als Türsteher eingestellt wurde bevor ich überhaupt ganz zur Tür herrinnen war. Ich war es eigentlich ja gewohnt das die Menschlinge seltsam und vorallem vorschnell auf mich reagierten, aber so hatte ich das noch nie erlebt. Wobei man da natürlich auch dazusagen sollte das ich  es bis dahin ja prinzipiell eher vermieden habe unter Menschen zu sein. Klar, sie schmeckten hervorragend, aber das war auch schon alles was man ihnen abgewinnen konnte… bei ihr war es aber anderst. Irgendwas hatte sie, was die anderen Menschlinge nicht hatten. Warum also der Wirt auf die Idee kam ich würde einen guten Türsteher abgeben weiß ich bis heute nicht, aber es war leicht verdientes Geld. Sehr leicht verdientes Geld. Der einzige der wirklich zu trinken schien war der Halb-orken Fischer und offensichtlich eine bereits unter dem Tisch liegende Halblings Dame… aber die verhielten sich alle ruhig. Der einzige der wiedermal Ärger machte war ich selbst! Und glaubt mir, diesesmal wollte ich das garnicht. Aber das ist jetzt auch schon der Punkt wo Eleonora, das neugierige Ding ins Spiel kam. Sie stand plötzlich an unserem Tisch und stellte allerlei Fragen an die Runde. Woher sie kamen, Wer sie waren, Was sie den wollten und lauter so zeug, was den grauen Mann mit dem ich nun schon ne Weile unterwegs war komischerweise ziemlich zu stressen schien. Und es war durchaus erheiternd den Alten Knaben so in Verlegenheit zu sehen. Als sie sich an dann aber an mich  wandte, mir nur tief in die Augen sah, meinte sie nur ruhig: „Du siehst garnicht so blutrünstig aus, wie alle immer sagen.“ Das konnte ich so natürlich nicht wirklich auf mir sitzen lassen und so füllte ich meine Lungen mit Luft, setzte meinen grimmigsten Blick auf und brüllte das junge Mädchen, das mir gerade bis zur Hüfte reichte, aus Leibeskräften an. Dann geschah allerdings etwas seltsames. Etwas das mir noch nie zuvor passiert war. Ich begann plötzlich zu wachsen… wurde größer und größer.. Leute sprangen auf als mein breiter Nacken sich gegen die Decke drückte. Balcken bogen sich und brachen und ich wuchs einfach weiter. Ich versuchte mich weiter klein zu machen, doch als meine breiten Schultern von unten gegen die Decke drückten, gab diese endgültig nach. Die restlichen Gäste suchten das Weite und fohlen in Sicherheit. Doch genauso schnell wie alles begann, war alles auch schon wieder zu ende. Gerade als ich etwas verdutzt in den ersten Stock blickte, spürte ich ein leichtes kribbeln am Fuß und begann wieder zu schrumpfen… Das war mir wirklich noch nie passiert. Ich mein, ich war ja auch noch  nie zuvor Türsteher gewesen… Aber wenn das etwas war, das dieser Beruf mit sich brachte, dann konnte ich getrost auf diese Art von Job verzichten. Außerdem war außer mir und Eleonora, das mich seltsam vergnügt anstarrte eh niemand mehr da… Was wohl wiederum bedeuten würde dass ich ziemlich gut war ihm Leute nach draußen befördern… Und ich dachte ich war nur gut darin Menschlinge daran zu hindern wieder hinaus zu kommen…“

Grinsend sah der Alte Minotaure in die Runde. Alle lauschten ihm gespannt.

„Und so kam es das ich mit der jungen Dame ins Gespräch kam“ fuhr Jagarak fort, „und als der Wirt und die anderen sich wieder zum Tisch gesellten, – die restlichen Gäste hielten es wohl für schlauer sich ihren Suff irgendwo anders zu holen – saß Eleonora bereits auf  meinem Knie und lauschte gespannt smeinen Geschichten. Ich mochte die Kleine von Anfang an…“

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„Was du hast wirklich auch schon mal eine Explosion gemacht?“ fragte sie gespannt. „So wie der kleine Gnom vorher? Mit knallen und Feuer und so?“

„Nein, viel besser!!!“ Sagte ich,“ Mit nem Stein!“ Und  erzählte ihr  wie ich damals mit einem mächtigen Felsbrocken, so ein armes Menschlein ,das sich auf der Suche nach Ruhm und Ehre, Reichtümern und Schätzen in sein Labyrinth verirrt hat, daran hinderte wieder zu gehen. Ich war damals wohl auch schon soetwas wie ein Türsteher gewesen, nur eben anderstrum. Ich hab ihr das Knacken des Brustpanzers und des darunter leigenden Brustkorbs, das Platschen als Blut und Innerein an die Steinwände spritzten und  den Gangabschnitt rot färbten genauestens beschrieben und sie hat fröhlich zugehört wie ihr gerade…“

Er sah in sich die jungen Minotauren an die ums Feuer saßen. Einer klatschte die Hände zusammen während er laut „Klatsssscccchhhh“ rief, was die anderen mit kichern und lautem Lachen komentierten.

Zufrieden setzte Jagarak fort. „Selbst ganz vertieft in meine Geschichte hatte ich garnicht bemerkt das wir mittlerweile alleine mit dem Wirt in der Taverne saßen und er uns wohl schon einen ganze Weile anflehte endlich zu gehen. Als ich ihm erklärte das ich nicht gehen könne, da ich ja noch ein paar Stündchen Dienst zu schieben hätte, drückte er mir meinen Lohn in die Hand und seufzte  nur, es sei genug für heute, es komme ja eh keiner mehr. Wie sich diese Kneipe rentieren soll ist mir bis heute ein Rätsel. Mit den spärlichen Einnahmen konnte er ja nicht mal meinen Sold bezahlen, geschweige denn die Unmengen Bier die der Halbork getrunken hat, ganz zu schweigen von der neuen Zwischendecke… aber ich verkniff mir die Frage, hatte ich doch das Gefühl das wir sowieso nicht wieder herkommen würden.“

„Als ich hinter Eleonora auf die Straße trat hörten wir ganz in der Nähe, wohl nur ein paar Gassen weiter, einen gurgelnden Schrei. Da war wohl ein Menschlein gewaltsam ums Leben gekommen dachte ich mir grinsend und als ich Eleonora ansah blickte sie mir mindestens genauso breit grinsend entgegen. Sie dachte genau dasselbe wie ich! „Komm“ meinte sie, „du kannst heute Nacht bei mir im Stall schlafen!… Aber nur wenn du mir noch eine Geschichte erzählst“ forderte sie neckisch. Dieses Angebot konnte ich ja kaum abschlagen und so setzte ich sie mir auf die Schulter und stapfte in die Richtung die sie mir vorgab. Dabei erzählte ich ihr meine Lieblingsgeschichte… ihr wisst doch sicher welche ich meine?“

Die kleinen Tauren sahen Jagarak schelmisch an. „Die von den Königssöhnen!!“ kam es wie aus einer Kehle. Der alte Stiermensch musste lachen. “ Ja, richtig. Die Geschichte von den zwei Königssöhnen!“

„Ich  erzählte ihr die Geschichte wie ein habgieriger König seine einzigen zwei Söhne ins Labyrinth schickte um für ihn Ruhm und Ehre zu erwerben und große Reichtümer zu bergen. Doch wie alle anderen auch, die mich besuchten erlitten sie ein anderes Schicksal. Als ich die zwei armen Menschlinge in einem düstern Gangabschnitt gestellt hatte, stürmte der größere und sichtlich auch stärkere von beiden tollkühn auf mich zu. Wurde allerdings von einem leichten Hieb derart gegen die Felswand geschleudert, das er zwar noch vollkommen bei Sinnen aber mit einem seltsam abstehenden Bein liegen blieb und versuchte weg von mir in Richtung seines kleinen Bruders zu kriechen. Diesem  war die Situation sichtlich unangenehm, was sein Gesichtsausdruck und der nasse Fleck auf seiner Hose verrieten. Ich hasste es wenn sie mir in mein Labyrinth pinkelten. Wochenland dieser Gestank… Bäh zum kotzen. tumblr_nv32y2xFm31uh90jao1_1280Und so lies ich den tapferen Ritter mit seinem kaputten Beinchen erst mal liegen und kümmerte mich um den kleinen Pisser, dem alleine die Aufmerksamkeit die ich ihm schenkte das Bewusstsein zu rauben schien. Als ich allerdings begann ihm Arme und Beine vom Körper zu reißen, war er wieder ganz bei mir. Er schien es auch mit Fassung zu tragen. Wimmerte nur leise, während sein Bruder der alles hilflos mit ansehen musste aus vollem leib schrie… Und ihr wisst wie sehr ich Schreihälse und Heulsusen hasse! Und so Hab ich ihn kurzerhand mit den abgetrennten Gliedmaßen des Jüngeren erschlagen. Immer wieder ließ ich Abwechselnd Arm und Beim auf ihn niederprasseln bis auch ehr reglos und vor allem ruhig dalag. Ich genoss einen Moment die Totenstille. Dann riss ich auch ihm die Glieder ab und machte mich wieder auf tiefer ins Labyrinth, immerhin machte so ein Gemetzel hungrig.“

Diese Geschichte verfehlte nie ihre Wirkung. Junge Minotauren bissen ihn imaginäre Menschenglieder und kauten schmatzend. Andere spielten die Szene der Vierteilung nach. Schmunzelnd dachte Jagarak zurück. Eleonora hatte nur zufrieden gelächelt, hatte sich enger an ihn gedrückt und war seelenruhig eingeschlafen.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann schon in aller Herrgottsfrüh auf den Weg zur Bäckerei. Ich lud mir dabei an Mehlsäcken auf was ich tragen konnte, was wiederum für große Augen bei dem Mädchen sorgte. Der Bäckermeister schien sich großer Beliebtheit zu erfreuen, denn irgendwie wollten alle ihn Kennenlernen und so kam es das wir wenig Zeit hatten mit ihm zu plaudern, da er gleichzeitig von Horvath und Fizznic verhört wurde. Darum schleppte ich einfach noch die übrigen Mehrlsäcke vom Lager in die Bäckerei und vertrieb mir dann etwas die zeit mit Eleonora. Ich mochte die Kleine wirklich von Anfang an.

Nach ner Weile kamen auch die Anderen wieder heftig diskutierend oder zufrieden schmatzend aus der Backstube und Eleonora sah mich nur fragend an und wollte wissen: „Was wollen wir den heute machen?“

Ich blickte nur kurz in ihre schelmisch funkelnden Augen und mir wir klar was die junge Dame im Schilde führte und es würde keine Möglichkeit geben sie davon abzubringen. „Lass uns doch auf ein Abenteuer gehen!“ schlug ich ihr also vor. Ihr strahlendes Grinsen war Zustimmung genug und so setzte ich sie mir wieder auf die Schulter und trottete den anderen nach Richtung Silbermine, unserem ersten Abenteuer entgegen.

 


Tauren, Fässer und magische Bäcker

Ein Abend in Keczulla, aus der Sicht von Fizznic Gierbart

Eine Weile saß ich nun schon mit meinem neuen Freund Bram am Tisch und versuchte meine Sinne mit einem guten Becher Wein von seinem entsetzlichen Fischgestank abzulenken. Dennoch war mir dieser Halbork lieber als jeder Mensch in dieser Stadt.

Er war kein kluger Geselle, aber eine gewisse Bauernschläue besaß er ohne Zweifel. Vorallem aber hatte er schlagkräftige Argumente, wenn Bedarf danach war und Kenntnisse über diese Stadt, die mir sicherlich noch von Nutzen sein würden. Außerdem machte er den Eindruck als wäre er für den einen oder anderen Spaß zu haben.
Valindra, die Halblingsdame zu meiner Linken, war dagegen schon kurz nach unserer Ankunft einige male zu oft am Tresen gewesen und hatte es sich schnarchend auf der Bank bequem gemacht.

Eigentlich hatte ich mir für diesen Abend mehr von ihr erhofft. Dass wir vielleicht den einen oder anderen feinen Herren um den Finger wickeln und sie ihre kleinen Hände unbemerkt in seine Taschen gleiten lässt.
Wir hätten wie immer fair geteilt: Edelsteine für mich. Gold und Münzen für sie.
Doch stattdessen lag sie nur regungslos da und säuselte unruhig im Traum.

Deshalb bekam sie auch nicht mit, als sich der Raum verdunkelte und ein riesiges, kuhartiges Wesen eintrat. So mancher Mensch erschien mir schon als Riese, nachdem ich den Großteil meines Lebens nur in unserer Gnomenstadt verbracht hatte. Doch dieses Ungetüm überstieg alles, was meine Augen bisher erblickten.
Ich gebe zu, dass auch ein sonst so gefasster Gnom wie ich bei diesem Anblick zum Staunen neigt. Doch schon im nächsten Moment war mir klar, dass ich mir die Kraft dieses Riesen zu eigen machen sollte.

Zu meinem Unglück war es aber der Wirt, der als erstes die Initiative ergriff und ihm mit stümperhaftem Ausdruck ein Angebot unterbreitete, das er nach kurzem Zögern einzugehen schien.
Für meine wohlgeformten Worte schien der „Taure“, wie er mir erklärte, danach kein Ohr mehr zu haben. Er war wohl eher einfacher Natur gestrickt. Und noch bevor es mir gelang zu dieser durchzudringen, stand dort plötzlich dieses Mädchen vor uns.

Als Eleonora stellte sich die junge Menschenfrau vor und sie war neugierig wie ein Halbling. Von Gnomen schien sie nicht viel zu wissen, weshalb ich ihr einen kleinen Zaubertrick vorführte, der den Magier, mit dem der Taure umherzureisen schien, wohl weniger beeindruckte.
Das Ungetüm schien die Kleine jedoch am meisten anzuziehen, was man daran erkannte, dass sie ihn mit unzähligen Fragen löcherte.

Doch aus heiterem Himmel wuchs das Tier plötzlich zu einem noch größeren heran und zerlegte das Inn in Einzelteile. Gleich war mir klar, dass der scheinbar größenwahnsinnige Magier der Verursacher dafür sein musste.
Wie jeder kluge Gnom es getan hätte, begab ich mich schnellen Schrittes zur Tür hinaus, um nicht unter den herunterfallenden Brocken begraben zu werden.
Meine Freunde Bram und Valindra würden schon alleine aus diesem Chaos herausfinden.


Kämpfe, Wetten und Insiderwissen (Cult of the Damned)

27.Tarsak 1382 , in Dreieber

Kämpfe, Wetten und Insiderwissen (Cult of the Damned)

Um es kurz zu machen, es wurden Wetten auf den einen oder anderen Kämpfer abgeschlossen. Mal hat man gewonnen, mal hat man verloren. Als die erste Runde der Frauen erledigt waren, machte sich Drisinil auf, sich Informationen über Ihre Aufträge zu erlangen. Mit nur mäßigem Erfolg, da Sie keinen Zugang in die Katakomben der Kämpfer und Kämpferinnen bekam. Stad dessen dreht Sie einen Runde um den Ring und lernte ein paar neue Freunde kennen die wissen wollten wie der neue Zwerg ( Brigor “ Stahlramme “ Eichenschild , war hier sein Kampfname ) sich geschlagen hat, beim Kampf in der Taverne. Hatte zur Folge das Drisinil etwas übertrieb ohne es zu weit zu treiben. Aber das reicht schon, die Wettquoten schlugen um und der Zwerg ( vermutlich durch so viel Begeisterungsrufe ) gewann seinen ersten Kampf. Das freute die anwesenden Zwerge sehr und sie machten sogleich ein große Fass auf , Folge : Es wurde einen Zwergenparty angeschoben. Die Zwergenparty wurde noch größer da die zwei Zwergfrauen bei den Frauen auch schon in der ersten Runde gewonnen hatten. Als Drisinil das zweite Mal die Runde machte und Sie sich wieder an der gleichen Stelle befand und wieder um Tipps befragt wurde , verheilt Sie sich sehr viel diplomatischer als beim ersten Mal.

 

Also es ist nichts besonderes passiert .

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