Auf Bryn Shanders Marktplatz herrschte buntes Treiben um die Knochenkopf-Forellen-Fischer. Sie verkauften ihre feinsten Beinschnitzerein an Händler aus dem Süden, während andere Leute ihre Hände und Gesichter über den kleinen Lagerfeuern warm hielten. Überall in der Stadt stolperten die Leute durch schneebedeckte Straßen auf Besorgungen. Die Außenwände der Häuser blockierten das Schlimmste des Windes, aber nicht alles.
Eine plötzliche Explosion riss völlig überraschend alle aus Ihren Gedanken. Die Outbreaks waren in der Stadt verteilt. Ein schrecklicher Schauer und Murren war zu hören. Die Stimmung der Stadt ändert sich plötzlich. Etwas war nicht in Ordnung. Fußgänger räumten den Platz mit großer Eile, verschwanden in ihren Hütten. Stadtwächter mit grimmigen Gesichtern zogen an euch vorbei und bewegten sich zum Südwesttor, plötzlich hörte man eine donnernde Stimme aus dieser Richtung, die rief, „Gebe auf Artus Cimber oder sterbt!“ Die Glocke in Bryn Shander fing an zu läuten. Kurz darauf hörte man Einschläge von den Mauern der Stadt. Nashazar war bereits auf den Weg vom Markt zum Tor und so schwang er sich auf ein Pferd und versuchte so schnell wie möglich zum Tor zu kommen.
Totes Pferd, Augrek und Thoringal schlugen die Tür der Taverne auf sprangen auf ihre Pferde und während die beiden Herren ihre Tiere antrieben um schnell am Südwesttor zu sein, eilte Augrek zum nächstgelegenen Tor, dem Osttor. Doch das sollte das Schicksal von Augrek besiegeln. Noch bevor sie den Turm erreicht, kippte dieser direkt auf sie und begrub sie.
Markham der sich am Südwesttor aufhielt hatte die Gefahr kommen sehen und hatte einige Dinge vorbereitet. So flogen gezielt die Speere und Bolzen auf die Angreifer ca 7 m großen Angreifer. Die Riesen hingegen griffen auch nicht ziellos an, bei dem einen Riesen auf dem Rücken war ein riesiges Katapult, welches von den Orks beladen wurde und in Richtung Stadt abgeschossen wurde.
Bevor auch nur Nashazar in Reichweite der Mauer war schlug neben ihm ein riesiger Felsbrocken, durch das Dach eines Gebäudes. Nashazar konnte sich geradeso auf dem Rücken des Pferdes halten, als er von Gebäudeteilen getroffen wurde. Duvessa machte sich ebenfalls auf den Weg und folgte Nashazar. Mumrik der die Erschütterung gespürt hatte wandte sich einem Baum zu und murmelte ein paar Sätze bevor er durch den Baum trat und weiter im Süden bei einer Baumgruppe wieder heraustrat. Auch Tira hatte sich vom Markt auf den Weg gemacht und nachdem Sie ein Reittier gefunden hatte, drang es das Tier zur Eile an.
Einzig Blm war noch im Schlaf, als er unsanft geweckt wurde durch ein Rütteln und Schütteln des Wirtes. Als der Barde sich übergeben hatte und er halbwegs laufen konnte, machte er sich ebenfalls auf den Weg. Es heulte wieder und schon krachte ein weiterer Brocken hinter Nashazar und riss Sir Baric Nylef vom Pferd und verletzten diesen schwer, das er mit seinem Leben rang.
Markham und seine Stadtwache konnten nichts gegen diesen schweren Angriff ausrichten, einzig verzögern, doch als erst der linke Turm kippte und später darauf bei dem Rechte die obere Hälfte abbrach, war das die Einladung nach Bryn Shander für Orks, Riesen und den Winterwölfe von Drufi, die bislang nur mit riesigen Steinen auf die Mauer geworfen hatten. Die Wölfe sprangen zwischen den Beinen der Riesen hindurch und ihre Kiefer schnappten nach allem was sich bewegte.
Wenngleich auch einige Riesen angeschlagen waren, strömten sie in die Stadt und metzelten jeden Wächter nieder der sich ihn in den Weg stellte. Als Erstes drang der Riese mit einem riesigen Katapult auf dem Rücken in die Stadt, doch plötzlich zuckten Blitze und es roch nach verbrannten Fleisch. Wütend über die Schmerzen hackte der Riese nach dem Wesen welches ihm und seine Freunde diese Schmerzen bereitet hatten. Es war Nashazar, dieser hatte sich aber gut vorbereitet und so hackte die riesige Kriegsaxt des Riesen gegen eine unsichtbare Barriere.
Unterdessen hatte auch Blm ein Reittier für sich ausfindig gemacht, sprang auf und gab dem Tier, wie schon vorher Thoringal und Totes Pferd, die Sporn.
Mittels eines Zaubers verschwand Nashazar von der Hauptstraße und aus dem Blicken des wütend um sich schlagenden Riesen, dem inzwischen 2 Frostwölfe und ein weiterer Riese an der Seite standen.
Unterdessen war auch Tira eingetroffen, ohne gesehen zu werden und ging ohne bemerkt zu werden auf einen Riesen los, der zuvor , indem sie ihn ansprang an ihm nach oben kletterte und ihn mit ihren Waffen malträtierte um dann nur wenig später wieder abzutauchen. Kurz vorher hatte sie einen weißen Wolf schwer angeschlagen, der im Begriff war Nashazar anzufallen.
Blitze zuckten und plötzlich kippte der Riese mit dem Katapult um, tödlich getroffen durch Nashazars Blitzen, fiel er auf seinen Kontrahenten, dem Tiefling. Leider konnte der Tiefling nicht ausweichen, da er die missliche Lage zu spät bemerkte und wurde von dem Riesen begraben.
Auch Sir Baric Nylef ereilte ein schlimmes Schicksal, als plötzlich die Axt eines Frostriesen ihn in 2 Teile spaltete.
Drufi griff in das Kampfgeschehen ein und ritt auf einem großen Eisbären in die Stadt hindurch zwischen den Kämpfenden und da versuchte Blm sein Glück und flüstererte er ihr was ein. Das die Gruppe den Ring für sie besorgt innerhalb eines Tages. Drufi gab den Befehl zum Rückzug und bei dem Rückzugskampf verloren noch einige Riesen ihr Leben durch die Hände der inzwischen Eingetroffenen restlichen Heldengruppe.
Plötzlich ertönte, Drufi war bereits an der Stadtmauer die Stimme eines Händlers. „Hier nehmt diesen verfluchten Ring meines Vaters“ Drufi hielt inne ritt zu dem Menschlein und tötete Sirac von Suzail mit einem einzigen Hieb ihrer Axt, dem Nachfahren von Artus Cimber. Nahm den Ring an sich und ritt auf dem Bären Richtung Süden, wo bereits ein Schiff auf sie und den verbliebenen Riesen bzw. Wölfen und Orks wartete.
Einzig Totes Pferd nahm die Verfolgung auf und konnte sehen wie das Langschiff in Richtung Svardborg aufbrach. Bryn Shander würde sich wieder erholen, wenn auch der Angriff massiv war und die Riesen in die Stadt eingedrungen waren, so würde bald wieder der Alltag der Leute hier zurückkehren.
Portschal, Bumspeerang und Kuh-tapult (The Iron Lions)
Nachdem sich Rhogar, Beeca, Gwaengwen, Gordon und Lureen bis in die Höhle, die der Ursprung der Monster in dieser Gegend der Kanäle war, vorgearbeitet hatten, nahmen sie zunächst das bizarre Gebäude, dass diese dominierte, war. Ein relativ gut erhaltener Tempel einer vergessenen Gottheit stand vor ihnen. Mächtige, weiße Mauern mit pechschwarzen Kanten türmten sich vor ihnen auf. Die Steine selbst, aus denen das Gemäuer bestand, gaben ein schwaches Glimmen in kalter, weißer Farbe von sich.
Uh, in so alten Tempeln ist doch immer der beste Kram verteilt!Wartet, ich hab das unter Kontrolle.
Gordon bemüht sich um eine große Geste und stemmt sich mit beiden Armen gegen die schweren Steintüren. Selbstsicher wie eh und je befiehlt der Hexenmeister der Pforte sich zu öffnen. Noch während dieses Vorganges hatte Gwaengwen eine Sonde aus Ihrem Diebeswerkzeug gekramt und versuchte, in den schmalen Spalten der Tür etwas zu entdecken.
Gordon versuchte eine leicht andere Pose:
Ich hab‘s gleich!
Währenddessen reichten Lureen und Rhogar Gweangwen einen langen Draht aus einer der Kostüme, die sie bei sich trugen. Das gewagte Ensemble konnte nach wie vor den Zweck durchaus erfüllen, die körperlichen Vorzüge des Trägers oder der Trägerin zu betonen, konnte aber in gewissen Bereichen nur noch geringe unterstützende Wirkung bieten.
Gwaenwenn nahm den Draht mit einer hochgezogenen Augenbraue entgegen.
Zwecklos. Die Wände sind zu dick. Ich erkenne, dass die mithilfe von Gegengewichten hinter der Tür geöffnet werden können, komme aber von hier nicht ‚ran.
In diesem Moment begannen die Türen sich unter dem Geräusch klirrender Zahnräder und Stein, auf Stein schleift schwerfällig aufzuschwingen. Die vertraute Gestalt des Dunkelelfen Jorma erschien zwischen den massiven Steintüren.
Moin-moin und Hallo!
In diesem Moment sprangen Gwaenwen und Rhogar hinter dem Drow durch die Türen ,um in den Tempel zu gelangen
Sehr Ihr! Ich hab‘s geschaft!
Gwaengwen packte Gordon am Kragen und zog den sichtlich stolzen Halbelfen in den Empfangsraum des Tempels.
Rhogar und Gwaenwen untersuchte die dekorativ arrangierten Blumentöpfe in der Halle. Die Halbelfe beugte sich zu einem kaputten Blumentopf herunter:
Die wurden absichtlich zersplittert. Seht ihr, die Scherben fehlen. Hm.Was ist hiermit?
Gordon interessiert sich für die Räumlichkeiten hinter der Eingangshalle. Hinter der nächsten Pforte offenbarte sich den Abenteurern größere Räumlichkeiten.
Stopp, hiergeblieben, die Hälfte unserer Gruppe ist noch da draußen. Lass mich das da oben mal anschauen.
Geschickt schwang sich die Halbelfe entlang der Ketten, die den Öffnungsmechanismus der Tempeltüren darstellten durch die Decke des Raumes. Hier erblickte die Schurkin relativ schnell den Mechanismus, mit dem die Tempeltür zu öffnen ist. Mittels eines Hebels ließen sich Gegenwichte an Flaschenzügen ändern und damit die Türen öffnen.
Doch zunächst sah sich die Schurkin mit Widerständen konfrontiert. Eine Kreatur von der Größe einer Ratte flatterte auf ledernen Flügeln heran. Die Kreatur sah aus wie ein schlecht zusammengesetzter Mephit. Sehnen und Muskelstränge fügten sich zu einer Kreatur zusammen, die allem Anschein nach umgekrempelt wurde. Mit offensichtlicher Aggression stürzte sich das bizarre Wesen mit spitzen Knochenstacheln voran auf die Schurkin. Eine geschickte Drehung ließ den Sturzflug ins Leere gehen, worauf die Gwaengwen mit einem geschickten Rückhandstoß reagierte und die Kreatur mit ihrem Rapier durchbohrte.
Draußen vor der Tempeltür war die Freude darüber, einen alten Bekannten wiederzutreffen verhalten. Die Gruppe unterhielt sich mit Jorma, dem Drow-Händler.
Nach etwas Nachfragen ließ dieser die Abenteurer wissen, was er in den Tunnels zu schaffen hatte. Anscheinend hatte er dem aktuellen Bewohnern des Tempels eine Herde Rinder beschafft. Was genau diese damit vorhatten war nicht zu ermitteln. Der Händler erzählte der Gruppe, dass es etwas mit einen Plan des neuen Partners vom Dämonenfürst Thordendal zu tun hatte. Nachdem die Abenteurer aber noch Details dazu wissen wollten, setzte sich Jorma mittels magischem Schal-Portal -Portschal ab.
Zurück blieben die Abenteurer mit einigen Fragen und einer Magischen Rolle flüssigem Schild, das Jorma als Maßnahme verschenkt hat, um seinen Namen bekannt zu machen.
In diesem Moment schwangen die Tempeltüren auf und die Gruppe war wieder vereint.
Die Abenteurer fanden sich im Hauptgebäude des Tempels wieder, Wandteppiche, Blumentöpfe, Sitzbänke und bemerkenswert saubere Wände und Böden fielen der Gruppe auf. Darüber hinaus war ein Röhrensystem zu erkennen, das scheinbar dazu diente Flüssigkeiten in die erste Etage zu leiten. Entsprechend war das Ziel der Gruppe der erste Stock des Tempels.
Dort präsentierte sich den Abenteurern der Leichenthron. Eine Halle, gesäumt von auf Säulen aufgespießten Leichen, die eine Allee zu einem steinernen Thron säumten. Zwei mannshohe Schüsseln standen zu den Seiten des Thrones. Anscheinend führten die Röhrensysteme zu diesen Behältern.
Die Bewohner waren von weiter oben zu hören. Die Abenteurer vernahmen Stimmen von den Wendeltreppen, die vom Thronraum aus weiter nach oben führten.
Rhogar nutzte diesen Moment, um die Eingänge mit den Fußangeln, die er aufgesammelt hatte, zu versehen.
Tatsächlich ließ sich der aktuelle Inhaber des Leichenthrons zu einer Audienz herab. Thordendal selbst stolperte durch die Krähenfüße auf seinen Thron und begrüßte die Abenteurer. Der Dämon erläutert den Abenteurern seinen Plan, mittels teuflischer Nadeln die Kooperation eines der teuflischen Assassinen zu gewährleisten. Thordendal war eine Partnerschaft mit einem Agenten Shaugnessys eingegangen, um seine bevorstehende Niederlage im Konflikt um die Vorherrschaft in der Kanalisation von Tiefwasser abzuwenden.
Um die Kapazitäten seines Partners zu demonstrieren, ließ er diesen aus den Gefäßen im Thronraum Kreaturen entstehen. Mannshohe, hautlose Hyänen standen den Abenteurern gegenüber und rührten keinen Muskel.
Thordendal bot der Gruppe eine Zusammenarbeit an, reagiert auf deren Zögern mit der Bitte um eine Auszeit und verschwindet in Richtung des Daches, um mit seinem Partner zu konferieren.
Die Abenteurer verfolgen den Dämonen auf das Dach seines Tempels. Hier erwartete sie der teuflische Assassine Scarlet, der seinen Partner Thordendal auf abyssisch anwieß, direkt die Feindseligkeiten zu eröffnen.
Durch geschickte Positionierung können die Abenteurer den Kampf für sich entscheiden. Selbst als Thordendal seine letzten Verbleibenden Goblin-Verbüdeten mobilisierte und mittels Katapult Kadaver auf seine Widersacher schleudern ließ, behielt die Gruppe die Oberhand. Schließlich entschied Rhogar den Kampf, indem er den angeschlagenen Teufel Scarlet mittels teuflischer Nadel angriff.
Rhogar findet sich in einer Ebene wieder, die sich in alle Richtungen über seine Sichtweite hinaus erstreckt. Roter Nebel erfüllt die unfassbare Weite soweit das Auge blickt. Der Geruch von Eisen und Blut hängt so dick in der Luft, dass einem Übel wird, und das Atmen sich anfühlt, als würde der Drakonide Blut versuchen herunterzuschlucken.
Die schwere Luft schmiegt sich aber nach einem Kurzen Moment um Rhogar, und er kann normale Atmen, normal sehen. Wie er an sich herabschaut sieht er, dass er bis zum Knöchel in roter Flüssigkeit steht, die die gesamte Ebene ein paar Zoll hoch erfüllt, in der er sich befindet. Er verspürt keinerlei Abneigung oder Ekel ob der Tatsache, dass er bis zum Knöchel in warmem Blut steht.
Direkt vor ihm Beginnt die Oberfläche zu seinen Füßen Wellen zu schlagen. Ein kleiner Teil der rötlichen, spiegelnden Oberfläche pulsiert in einem Takt, der dem Barden vertraut und harmonisch vorkommt. Die Blasen und Wellen im Blutozean beginnen eine Form anzunehmen. Die Flüssigkeit verfestigt sich vor seinen Augen, die Wellen bilden Fasern und ziehen sich zusammen. Langsam ist in der Wellenbewegung eine Gestalt zu erkennen, gebildet aus Muskeln und Sehnen, die nach und nach durch Gerinnen und Verfestigen des Blutes zu seinen Füßen entstehen. Nachdem die Kreatur sich etwa auf seine Augenhöhe aus der Flüssigkeit erhoben hat, realisiert der Barde, dass der Prozess der Konstruktion auf sein Ebenbild zuarbeitet. Eine Gestalt, in Große und Form seiner eigenen nahe steht vor Ihm. Die Kreatur besteht ausschließlich aus Muskelfasern, Sehnen und einem Drakonidenschädel, in dessen Augenhöhlen Rhogar einen einladenden, vertrauten Schimmer zu erkennen meint.
In seinem Geiste formen sich beim Anblick der Gestalt die Gedanken :
Das ist deine Fähigkeit
Das ist gut
Das ist richtig
Mit dem Gefühl, stärker geworden zu sein, erwachte Rhogar. Seine Gefährten waren indessen siegreich gewesen und hatten den Dämonen Thordendal vom Dach gestoßen. Er schien keinen Kampfeswillen mehr zu hegen und verzog sich in die improvisierten Behausungen nahe seines Tempels.
Derweil versuchte Rhogar die Kräfte, die er soeben realisiert hat, zu benutzen. Der Rinderkadaver lag noch immer auf dem Dach des unterirdischen Tempels. Unter Benutzung seiner Kreativität erschuf er die Gestalt aus seiner Vision. Da die Versiertheit mit seinen teuflischen Kräften allerdings erst am Anfang stand, war seine Version der hautlosen Rhogar-Kopie lediglich ein paar Zoll hoch. Nichtsdestotrotz prüfte Rhogar sein Musikverständnis, indem er eine Melodie anstimmte.
Wie sich herausstellte, war der Homunkulus relativ musikalisch. Rhogar hatte Ihm sogar rudimentäre Stimme gegeben, die die „Rhogy“ getaufte Kreatur Geschick einsetzte.
Seine Gefährten waren unterschiedlicher Meinung, was die Attraktivität von Rhogy anbelangte.
Beeca konnte sich damit anfreunden:
Ich find‘s eigentlich ganz niedlich.
Die Gruppe geht dazu über, die Gegend um den seltsamen Tempel zu durchsuchen. In einer Geheimen Schatulle erblicken die Abenteurer eine Perlenkette, die Sie an sich nehmen.
Weiterhin fanden die Abenteurer einen Raum, in dem ein relativ simpler Pokal, prominent unter einer leuchte platziert war. Gwaenwen hatte ihr Diebeswerkzeug bereits ausgepackt, als eine geisterhafte magische Hand den Schatz ergriff und in der wartenden Hand des feixenden Gordon ablegte.
Unmittelbar platzte eine an der decke angebrachte, improvisierte Nagelbombe und deckte den gesamten Raum mit Splittern ein. Die Abenteurer bilden einen Kreis und Rhogar identifiziert die Beute. Darunter sind neben den Gegenständen auch die Legendäre Waffe Bumspeerang und ein geschmackloser Schild mit einem menschlichen Kopf darauf. Der Pokal war scheinbar mit Magie versehen, die geringe Mengen von eingefüllten Flüssigkeiten vervielfältigte, so dass der Becher sich auffüllen konnte.
Die Abenteurer malten sich aus, welchen großartigen Anwendungen dieses Gefäß hätte:BierHeiltränkeBlut!Was?
Rhogars ernster Gesichtsausdruck wahr seinen Gefährten etwas ungewohnt.
Wenn wir dann fertig sind, haben wir noch was zu erledigen. Jaja, geh du mal.
Lureen warf den Bumspeerang testweise an die Wände des Tempels und rief ihn zurück Und auch die anderen waren davon überzeugt, dass Der Barde noch seine Harfe stimmen wollte oder so.
Rhogar arbeitete sich durch den Tempel in Richtung der Stelle, an der Thordendal vom Dach gefallen war.
Verschiedene Fallen waren auf dem Weg vom Tempel zu den Bretterbehausungen ausgelegt und der Drakonnide tappte in eine improvisierte Axtfalle und selbst schießende Armbrustfallen, bis er endlich vor seinem Ziel stand. Thordendal, der besiegte Dämon, hatte es sich mit einem Kobold gemütlich gemacht und röstete eines der Rinder auf dem Lagerfeuer der kleinen Basis.
Der Drakonide zögerte. Er war nicht mit der Intention hierhergekommen, weiteres Blut zu vergießen. Die Unverfrorenheit, mit der der frühere Herrscher des Leichenthrones sich aber dort niedergelassen hatte, ließ ihn etwas stutzen. Auch hielt dieser es nicht für nötig, die Fallen rund um die Basis zu deaktivieren. Mittlerweile war sich Rhogar sicher, dass von dem Dämonen keine Hilfe und wahrscheinlich eher Probleme zu erwarten wären. Als er in Sichtweite des Lagers war, begann Thordendal zu quasseln. Rhogars Geduld war endgültig aufgebraucht und er ging direkt dazu über, den Dämon zu attackieren. Seine Klinge aus Licht und Magie zog Spuren durch die dämmrige beleuchtete Höhle. Der sonst eher gesprächige Barde hatte nur grimmige Entschlossenheit im Gesicht.
Das Endet Hier, Dämon!Hach, jedes Ende ist auch ein Anfang! Wie ich eben erfahre ist im oberen Management meiner Organisation eine Stelle Frei geworden!
Ein horizontal ausgeführter Hieb des Moduls ging knapp an der unbedeckten Brust des Damönen vorbei, der sich mit einem simplen Schritt nach hinten aus der Reichweite der magischen Waffe gebracht hatte.
Echt, hör mal, du wärst praktisch der Kopf des Unternehmens! Wie wäre‘s mit Pressesprecher? Pressesänger? Head of upper Underdark Operations?
Das Geplapper Thordendals konnte die Entschlossenheit Rhogars nicht erweichen. Obwohl der Dämon verletzt war, musste der Barde seine Fähigkeiten mit dem Schwert bis auf äußerste ausreizen. Eine Finte in Form eines angetäuschten diagonalen Hiebes brachte Thordendal schließlich aus dem Gleichgewicht und erlaubte einen Schwertstich direkt in die Schulter des Dämonen. Thordendal sank zu Boden.
Schishkebap
in einer Dramatischen Pose kniete er vor Rhogar und streckte die Hand aus.
… und nichts passierte.
Der Bumspeerang, den der Dämon beschwören wollte, kam nie an.
Ihr habt das Wort geändert? Fein.
Ein Hechtsprung an Rhogar vorbei wurde von diesem mit einem Schlag des Schwertknaufes in den Nacken des Dämon aufgehalten. Er donnerte neben Rhogar bäuchlings auf den Boden.
Er drehte sein Menschengesicht zum Barden und richtete sich auf. Rhogar hob das Modul zum finalen Streich, aber der Dämon kam ihm zuvor Er packte seine Schläfen und drehte seinen eigenen Kopf gewaltsam um. Nach diesem Akt schaute Das Hyänengesicht Rhogar wenig begeistert aber eindeutig lebendig an.
Hoppla, ich vergaß: das funktioniert so nicht
Der Dämon ergriff erneut seinen Kopf und drehte ihn gewaltsam weiter. Diesmal konnte Rhogar definitiv die Wirbelsäule knirschen und knacken hören. In die Serenade unappetitlicher Geräusche reihte sich das zerreißen von Nerven und Sehnen , welches die kurze letzten Geräusche waren, die in dieser Ebene von Thorndendal zu vernehmen waren.
Rhogar war erleichtert, und schloss zur Gruppe auf. Wie die Abenteurer in den leeren Hallen des Tempels eine Pause einlegten, sinnierten Sie Ihre aktuelle Situation
Hätte Gordon seine unfehlbare Türöffnungskunst geheim halten sollen?
Würde Gwaengwen diese Sauerei je wieder ‚rauskriegen?
Würde Beeca je verstehen, wie jemand ein Blut abweisendes Gebäude bauen konnte?
Wirkt die Gravitation stärker auf Rhogar als auf andere Personen?
Würde Lureen sich mit einem abgetrennten Kopf auf dem Schild und einem dritten Arm eventuell in einigen Gesellschaften auffallen?
Das Portal in Richtung ZwielichtMarkt ist geöffnet.
Die Helden treten entschlossen durch und befinden sich in einem Keller wieder.
Dunkel, muffig und bis auf einen Wächter total verlassen.
Nachdem der Wächter seinen Schrecken überwunden hatte und die kleine Gruppe als „ harmlos“ einstufte machte er sich auf um diese Neuigkeit zu verbreiten. Während die Neuankömmlinge noch etwas im Keller hocken mussten.
Keiner hat mit der Rückkehr der Abenteurer gerechnet, so brauchte es noch eine Weile bis sie mehr oder weniger Willkommen geheißen wurden.
Als erstes kontaktierte die Magiergilde Tiberius und bot ihn viel Gold für einen ausführlichen Bericht des Erlebten. Des weiteren erhielt er ein Stück magischer Kreide neben umfangreiche Abschriften von Forschungsergebnissen als Lohn für erfolgreiche Projekte in die er mitgewirkt hatte. So verbrachte er die Wartezeit mit dem Studium der unglaublichen Kreide und endlosen Berichten über das vergangene Abenteuer.
Lotta nutzte die Zeit um auf dem ZwielichtMarkt den Fachhändler für große Krabbeltiere Imani aufzusuchen. Imani, ein Illithid, wusste sehr viel über die Rasse von Lottas Ziehkind Mica. Er gab ihr Ratschläge zur richtigen Ernährung und eine alchemistische Formel für das schnellere Wachstum des Ameisenhumaniden.
Anskaviat gab zu Ehren seiner Gottheit Eriadok eine Statue für die Kapelle in der Lichtstadt in Auftrag.
Endlich hatten die Wartenden eine Audienz beim Marktvorsteher, der auch einräumte das die Mission eigentlich nach 9 Monaten als gescheitert galt. Aber Abmachungen werden auf den Zwielicht Markt immer eingehalten.
So galt es sich zu entscheiden ob 50.000 GM unter der Gruppe aufgeteilt werden oder ob man ein Gebäude/Portal an einer gewünschten Stelle sicher und schnellmöglich errichten läßt.
Auch wenn alle bis auf Lotta und Eibenstein Ihre Besitztümer eingebüßt haben war die Entscheidung doch schnell gefallen…
Ein Portal in Unirea zu der Lichtstadt sei ein famoses Ding fanden die Helden und so reisten Sie nicht alleine nach Hause, sondern wurden von einem Baumeister begleitet der alles planen und berechnen sollte.
Die Wiedersehensfreude mit Wilbur war enorm. Es hat sich einiges verändert.
Wilbur, der Meisterschneider, ist durch die Verarbeitung der Spinnenseide zu mehr Ruhm und Ansehen gekommen. Allerdings war er auch besorgt weil die letzte „Ernte“ des kostbaren Rohstoffes eher mager ausfiel und es immer weniger Spinnen werden.
Inesril und Anskaviat stellten erfreut fest das die Gilde der Söldner,Abenteurer und Magieanwender prächtig gedieh. Unter der Aufsicht von Wilbur, dem Minotauren Nepomuk und der Söldnerpriesterin Fuchs wurden sehr fähige Leute und lukrative Aufträge gesichert.
Die Augen der Krieger fielen fast aus den Höhlen als sie die sehr gut gefüllte Rüstkammer der Gilde sahen. Das Erstaunliche war das die meisten Schätze aus der Beute der Mitglieder stammte, die sie der Allgemeinheit zur Verfügung stellten damit die zukünftigen Missionen erfolgreich bleiben.
Anskaviat stellte aber betrübt fest das seine Verbindung mit Eridadok auf dieser Ebene nicht besteht. Es bedarf in dieser Angelegenheit noch einiges an Arbeit wie zum Beispiel Tempel bauen & weihen sowie eine Jüngerschaft gründen. Sollte er sich mit einer der Glaubensrichtungen , die der Inkarnationen ( Helm, Torm & Tempus ) von Eriadok entsprechen , zusammenschließen würde könnte er dies beschleunigen.
So half Eibenstein nicht nur Tiberius bei seinen Abhandlungen sondern auch Anskaviat, der ja das gesamte Wissen über Eriadok in seinem Kopf hat, beim Erstellen eines Epos.
Aufgaben haben die Helden zur genüge und so kam die Nachricht sehr unpassend das der Ort, an dem sie vor geraumer Zeit Sirach erschlugen, von seltsamen Aktivitäten heimgesucht wird.
Bei den Ruinen sind viele Leute die sehr tief graben und jeden der zu neugierig ist verjagen.
Mit einem unguten Gefühl im Bauch ritten die Helden in die Nähe um zu beobachten.
Tatsächlich fanden Sie eine große Ausgrabungsstelle vor an der mehrere Dutzende Arbeiter tätig waren.
Genauso viele Söldner überwachten die Vorgänge. Tiberius erforschte mit seinen seherischen Fähigkeiten weiter das Lager. Er fand Schlaf- sowie Materialzelte und ein großes rotes Zelt, wo sein Zauber aber nicht reinschauen konnte.
Klärung brachten ein paar Arbeiter die Geröll außerhalb des Lagers wegschafften.
Sie erzählten das Sie aus Umgebung stammten und vor ein paar Wochen angeheuert wurden diese Arbeiten zu verrichten. Auch wenn die Verpflegung, Unterkunft und Lohn sehr zu wünschen ließen war es immerhin Arbeit die sie brauchten. Interessanterweise wurde wohl irgendetwas gesucht und grade heute morgen gefunden, was wohl im ehemaligen Thronsaal verborgen war.
Ein sehr großer Rubin der gleich ins rote Zelt zu dem ernsten, rot berobten Mann gebracht wurde.
Der unzufriedene Arbeiter ließ sich schnell davon überzeugen, Wilbur nutzte die Macht des Goldes, besser wieder nach Hause zu gehen und diesen Ort zu verlassen. Seinen Kollegen wurde nach und nach die selbe Motivation zu Teil. Den Söldnern erging es zu Teil genau so. An diesen Nachmittag hatten sehr viele wichtige „Geschäfte“ außerhalb des Lagers zu verrichten.
Leider flog durch einen pflichtbewußten bzw. dämlichen Soldaten, der unbedingt im roten Zelt Meldung machen musste , die Sabotage auf.
Das Zelt wurde runder, bewegte sich langsam in die Luft und zog einen großen Korb hinter sich her in dem der rot berobte Magier stand. Kühn flogen, teleportierten und stürzten die Helden sich auf das Luftgefährt um es vom Himmel zu holen. Ihr Angriff kam nur kurz zum erliegen als es um den Fluchtbalon absolut dunkel wurde. Nach dem das gebannt wurde , stürzte der Korb mehr oder weniger ab. Ohne Magier, der war weg.
Tiberius nutzte seine magische Kreide um eine Tür in einem extradimensionalen Raum zu erschaffen und begann die restlichen Möbel des rot berobten Magiers für seine Einrichtung zu nutzen.
Nachdem die Überreste des Korbes und des roten Zeltes durchsucht wurden hatten die Helden einige Antworten und noch mehr Fragen. Anscheinend diente der große Rubin als Seelengefäß für Sirach, er war unterem Thronsaal verborgen und hat bei seinem letzten Atemzug seine Seele aufgenommen. Mit Hilfe dieses Gefäßes ist es möglich die Seele in einen vorbereiten Körper zu übertragen. So ist es möglich das Sirach zurückkehrt.
Ein Tagebuch mit einem großem Auge auf dem Einband und zwei Phiolen mit einer milchigen Flüssigkeit könnten eventuell später noch von nutzen sein.
Was also unternehmen?
Eine ehemalige Verbündete, Sirachs Schwester Welf, sollte da behilflich sein.
So machten Sie sich wieder zum ZwielichtMarkt auf und fragten nach Welf bzw. ließen Nachrichten bei den richtigen Leuten.
Lotta machte dort Wilbur mit Imani, Fachhändler für große Krabbeltiere, bekannt um das Problem mit seiner Spinne gegebenenfalls zu lösen. Der Illithid konnte tatsächlich helfen, er riet Wilbur Männchen für die Riesenspinne zu besorgen dann klappt es auch mit mehr Seide. Romantik für die Monsterspinne !!
Der Meisterschneider, ganz Geschäftsmann, erfragte nach noch weiteren Rohstoffen die sein Tier ermöglichen könnte und erfuhr dass das Spinnengift und das Chitin von toten Spinnen sehr lohnend sei. So kaufte Wilbur nicht nur Spinnengatten sondern veranlasste noch das fünf Goblins aus dem befreundeten Stamm zu „ Spinnengiftmelkern“ ausgebildet werden würden.
Für Lotta sollte sich Imani, der in ihrem Kopf unangenehme Bekanntschaft mit der Urdrachenseele gemacht hatte, nach einem Drachenei umhören.
Schließlich bekam die Gruppe Besuch von Tom, der beauftragt wurden sie zu Welf, Herrin von Urbem Ardentem, zu bringen. Er teilte Ihnen mit das sie sich auf eine längere Reise einstellen müssten, denn Urbem Ardentem ist nicht einfach durch Portale zu erreichen.
Ein Spaziergang in der Bibliothek (The Legacy of the Grey Guardians)
Wir waren in der Kerzenburg und hatten uns entschieden das Bild zu bergen, in dem die Verführerin eingesperrt ist. Dazu mussten wir allerdings tief in die Bibliothek eindringen, zu deren herabgesacktem Turm Cipher und einer der alten Männer uns führten. Vor dem Eingang zu besagter Bibliothek befanden sich ein paar Bücher, von denen zwei Zaubersprüche enthielten. Die nahm ich natürlich mit, schließlich helfen die niemandem, wenn sie dort langsam verrotten. Dann hat die ganze Gruppe versucht die Runen auf der Eingangsluke zu lesen, die lediglich redundant besagten, dass dies der Eingang zur Bibliothek sei. Nach etwa fünf Minuten wurde mir das zu langweilig und ich öffnete die Luke – und bekam einen (elektrischen) Schock! Tatsächlich erfasste dieser wohl die ganze Gruppe. Danach waren wir alle etwas wacher. Zugegeben, Cipher versuchte mir Einhalt zu gebieten, kurz bevor meine Hand die Luke berührte und offenbar wusste er, dass das passieren würde und wie man die Luke richtig öffnet! Aber nachdem er sich schon so lange auf das Lesen des Textes konzentriert hatte, anstatt uns von Anfang an zu warnen… Nun ja. Nichtsdestotrotz habe ich mich danach etwas doof gefühlt und habe erstmal nicht mehr weiter angefasst. Maevina und Anakis hörten wohl ein komisches Geräusch nachdem wir mittels Ciphers Hilfe, die Luke und ein paar weitere Fallen überwinden konnten und Maevina entschloss sich, dies auszukundschaften, derweil ich mir die Buchrücken anschaute und wir warteten. Nach etwa fünf Minuten kam sie zurück und erzählte, sie hätte Richtungsanweisungen erhalten und es gebe wohl ein paar Wraith, die diese Bibliothek plagten. Wir sind dann schnurstracks los und Maevina hat Anweisungen gegeben, wohin wir gehen müssen und schließlich, nachdem wir erst kurz angehalten hatten und dann unvermittelt rechts abbogen meinte sie wir könnten jetzt auf Zehenspitzen gehen, woraufhin Cipher anfing zu tanzen. Keine Ahnung wie Maevina zu diesen Anweisungen kam oder was Cipher sich dabei dachte.
Wir begegneten einem Wraith, den wir sofort angriffen, was sich allerdings als problematisch herausstellte, denn weder unser neuer Paladin noch Anakis und zunächst nicht einmal Maevina schienen in der Lage zu sein mit ihren Waffen etwas gegen unseren Gegner auszurichten. Darüber musste ich mich auf meine Elektrizitätszauber beschränken, da Feuerzauber wahrscheinlich unsere Welt in Brand gesetzt hätte. Gut, dass ich eine so hohe Affinität zu diesem Element habe, so dass ich der elendigen Kreatur ordentlich zusetzten konnte. Ciphers tanzende Schwert und schließlich auch Maevinas magische Dolche zeigten sich glücklicherweise auch in der Lage Schaden zuzufügen – anders als Ciphers unglückliche Versuche den Untoten zu verspotten. Als es aussah, als wäre der Kampf sicher auf unserer Seite, beschwor der Wraith plötzlich fünf weitere niedere Schatten – einen für jeden von uns. Als wäre das nicht genug hatte der Kampflärm und unsere magischen Waffen einen schwarzen Pudding angelockt! Anakis lieferte sich eine erbitterte Schlacht mit dieser Kreatur in dessen Verlauf sie sich mehrfach verwandelte und aus dem Boden ein Stachelfeld machte. Maevina rief uns zu, uns zunächst um die niederen Schemen zu kümmern und entledigte sich ihres in kürzester Zeit. Thredi Res hämmerte fröhlich durch ihren Schatten hindurch, ohne sichtbaren Effekt, bis auf die wenigen Male, wo ihr Gott ihr seine strahlende Macht lieh. Im Laufe des Gefechts gingen der Tiefling, die Orkin und sogar die Dunkelelfe, die sich selten sehen oder treffen lässt, zu Boden, doch mit ein wenig von Cipher Bardenmagie und ein paar Heiltranken konnten wir uns aller Schemen und dem Wraith entledigen und mussten uns nur noch mit dem ätzenden Schleim herumschlagen. Doch auch nachdem der sich zweiteilte, waren wir mit viel Elektrizität, totaler Zerstörung des Bodens und ein paar exzellent geworfenen Speeren von Thredi in der Lage diese Bedrohung zu eliminieren.
Shay und der Tiefling Skaakas waren von Ihrer Mission wieder zurückgekehrt und hatten die anderen Beiden, Malcer und Rudger vom Feld zur Burg mitgenommen, es war inzwschen Nacht geworden. Kurz bevor sie dort in die Burgschenke einkehrten, stieß noch Kiara mit ihrem weißen Wolf Yuki zu Ihnen, sie hatte sich am Wiederaufbau der Siedlung beteiligt. Der Kastelan, der schon von weitem die Gruppe zurückkehren sah, sprach die Gruppe an und lud Sie auf Speiß und Trank ein. Es gab viel zu berichten. In der Unterhaltung stellte sich schnell heraus das der Mühle in Greenest ein weiteres Unglück drohte durch einen Mephiten, den der Imp Saxs, in einen feuerfesten Sack gefangen und dort zu den anderen Mühlensäcken gestellt hatte, um die Mühle zu zerstören. Schnell beschloss die Gruppe dem Ganzen Einhalt zu gebieten und so machte sich die Gruppe bestehend aus Shay, Kiara, Yuki, Rudger und Malcer auf den Weg zur Mühle. Vorher hatte sich die Gruppe Mithilfe von dem Kastelan, beim Mühler sich den Schlüssel besorgen lassen, damit sie in das Innere der Mühle kommen konnten. Es dauerte auch nicht allzulange, da erreichte die Gruppe die Mühle. Schnell ware die Tür aufgesperrt und bis auf das monotone Klappern, Knarzen des Mahlwerkes und das Plätschern des Flusses, war nichts zu hören. Es war still in der Mühle. Leider waren hier auch mehrer Säcke gestappelt und so überlegte sich die Gruppe einen Plan, wie sie die Säcke schnell nach draussen schaffen und sich der Sache mit dem Mephiten stelle sollten. Es dauerte nicht mal ein Stunde, da hatten sie den Sack Aufgrund seiner Bewegungen ausfindig gemacht. Was sollten sie nun tun? Die Gruppe beriet und man entschied sich den Sack mitsamt Inhalt im Flussbett mit Hilfe eines alte Mühlensteins zu versenken. Gesagt getan und schon rollte nach einem 2ten Anlauf der große Mühlenstein ins Wasser und zog den Sack hinter sich her.
Mit einem lauten „Blub“ verschwand der Sack von der Wasseroberfläche unter dem Sternenhimmel Faeruns. Um sicherzugehen schoss Kiara einen Pfeil hinterher, was die Gruppe mit Sicherheit noch bereuen sollte. Ein Zischen gab die Antwort ob der Sack getroffen worden war. Es tauchten ein paar glühende fliegende Teufelchen an der Oberfläche auf, die sofort anfingen die Gruppe in ein Flammenmeer einzutauchen. Der Boden der aus großen Steinen bestand fing an zu glühen. Die Gruppe setzte zum Gegenangriff an und Dank Kiaras Pfeile gelang es der Gruppe die Wesen schnell ein Ende zu setzen, bevor Schlimmeres passieren konnte. Die Gruppe hatte sich zur Rückkehr in die Mühle aufgemacht, als plötzlich aus dem Wasserdampf erneut Teufelchen auftauchten, dieses mal erkannte die Gruppe nur Umrisse dieser Wesen, bevor sie sich im klaren waren waren, was diese Wesen konnten schossen kleine Geysire zwischen den Steinen hindurch und der heiße Wasserdampf verbrühte den Ein oder Anderem die Füße. Malcer verzweifelte fast an diesen kleinen Kreaturen. Den größten Erfolg konnte Kiara und Shay für sich verbuchen. Als auch Malcer seinen Gegner besirgt hatte kehrte fast Normalität ein, wäre da nicht… ein Mephrit aus Schlamm aufgetaucht. Doch diesen konnte Kiara und Rudger erledigen, bevor dieser seinen Angriff einsetzen konnte. Endlich war Ruhe eingekehrt. Die Gruppe kehrte, nachdem Rudger sich ein wenig am Flussbett seine Füße gekühlt hatte zurück zur Mühle. Noch in der Nacht wurde alles untersucht, bevor die meisten der Gruppe die Mühle verließen und zur Burg zurückkehrten. Einzig Kiara mit Yuki blieben dort. Schnell war Ruhe eingekehrt und ein Schlafplatz sowohl in der Burg, als auch in der Mühle gefunden, nachdem der Tiefling die frohe Botschaft von der Gruppe vernommen hatte.
Die vielleicht Helden von Bryn Shander (Legacy of the Past)
Liebster Vater und meine lieben Geschwister.
Mein letzter Brief ist erst ein paar Tage her, aber das muss ich euch unbedingt mitteilen.
Ich habe euch ja schon von den netten Leuten erzählt die ich getroffen habe und mit denen ich weiter reisen wollte, wenn sie auch in den Norden gingen würden.
Als wir nun so beisammen saßen und überlegten wie es weitergehen würde bekam Nailo (ihr wisst schon, der schnieke Elf) eine Schriftrolle entgegen nehmen sollte. Da er sich weigerte nahm ich sie und laß, dass sein Mentor ihn gerne im Norden hätte.
Schnell waren die anderen bereit ihn zu begleiten.
Wir überlegten eine Weile wie wir nach Bryn Shander im Eiswindtal kommen sollten. Die erste Idee mit einem Schiff nach Luskan zu reisen überwarfen wir schnell, da es dort auf dem Meer von Piraten nur so wimmeln sollte. Wir fanden einen Gnom der bereit war uns ein Portal zu stellen und so besorgten wir uns warme Kleidung und Vorräte.
Der Gnom war sehr nett und freundlich was wohl an der guten Bezahlung lag und so nannte er uns ein Getränk, welches wir im Norden unbedingt testen sollten Feuerbarts Flammenbrandy.
Ich wollte schon immer mal durch ein Portal gehen. Es schimmerte leicht bläulich als wir durchtraten. Schade, dass uns der Gnom nicht vorgewarnt hat. Denn wo wir rauskamen stank es einfach nur fürchterlich nach Blut und Fisch. Ich konnte meinen Mageninhalt bei mir behalten. Srisira (ja die Druidin) und unser neuer Begleiter (ein Mensch…John irgendwas) hatten da nicht so viel Glück. Wir beschlossen den Raum schnell zu verlassen und stellten fest, dass wir in einer Taverne gelandet sind, in der sich gerade ein Ork prügelte. Er war schon ordentlich mitgenommen, schien wohl aber im Kampfrausch gewesen zu sein. Er ging erst zu Boden, als zwei Barbaren auf ihn einschlugen. Dann wurde er an uns die Treppe hoch vorbeigetragen. Die Taverneninhaberin, eine Zwergendame namens Myrthel, wollte uns zunächst nicht passieren lassen, aber nach einigem hin und her machten wir uns also auf zu dem Inn von Feuerbart.
Auf dem Weg dorthin viel mir ein Händlerpaar auf, welches belauscht wurde und so machte ich mich zu ihnen auf um sie darauf hinzuweisen. Und so kamen wir ins Gespräch und es kann sein, dass sie euch kontaktieren werden zwecks Handel.
In der Taverne angekommen konnte ich meinen Augen kaum trauen…Zwerge über Zwerge die sangen, aßen und tranken.
Du hättest dich hier sehr wohl gefühlt liebster Vater.
Da wir unseren Zwerg am nächsten Tag nüchtern brauchten hat ihn unsere Elfe schlafen gelegt und Nailo wollte sich um Schlafplätze kümmern. Aber da hatte er die Rechnung ohne seinen Verhandlungspartner Sir Lynn gemacht, denn dieser meinte, dass nur die Personen hier nächtigen dürften, die einen kurzen trinken. Und wie Elfen so sind, trinken sie nicht besonders gerne und so hab ich die Aufgabe übernommen und habe Nailo, Thorin, Srisira und mir ein Bett gesichert. Der Neue und der Große haben selbst getrunken und nur den Menschen hat es aus den Latschen gekippt.
Man was für ein Teufelszeug aber sehr lecker.
Die Zeit mit den Zwergen hat sich sehr gelohnt. Danke nochmal für den super Ratschlag unseren „Onkel“ Filius zu besuchen und eine Weile mit ihm zu reisen. Mein Zwergisch ist zwar nicht perfekt, aber für die betrunken Zwerge hat es gereicht und sie haben zusammen mit mir das Lied des Trinkens gesungen.
Herrlich…wirklich toll wieviel die so wegtrinken können.
Am nächsten Tag wollten wir also die Leute der Stadt mobilisieren, damit sie sich den Kampf gegen die Frostriesen anschließen. Meine Rede auf dem Marktplatz hatte nur mäßigen Erfolg gezeigt.
Ja ich weiß…ich und eine Rede…ist mir auch schleierhaft wie ich das so gut hinbekommen habe…
Aber immerhin den Sherif Markham Southwell hat sie beeindruckt. Er zeigte uns eine Schriftrolle auf der stand, dass es pro Frostriesenkopf 5000 Gold geben würde. Er wollte uns Patrouillen zu Verfügung stellen, wenn wir ihm sagen könnten, wo sich die Frostriesen aufhalten würden.
Nichts leichter als das…schwupps war unsere Elfe als Schneeadler in der Luft und erspähte 32 Riesen, 20 Orks, 3 Orogs und 6 Frostwölfe.
Nun ging es daran schnell zu handeln, denn in nicht mal als drei Stunden würden sie die Stadt erreichen.
Erst jetzt erfuhren wir, dass die Anführerin der Frostriesen auf der Suche nach einem magischen Gegenstand war, den sie hier in der Stadt vermuteten. Wir teilten uns auf und machten uns auf die Suche danach. Immerhin konnten wir bis jetzt herausfinden, dass es sich um den Ring des Winters handelt.
Hoffentlich finden wir ihn noch rechtzeitig. Drückt uns die Daumen. Ich liebe und vermisse euch alle
Kommentare