Nach langer Zeit die Rückkehr (Strider of the Ghostpath)

Nach langer Zeit die Rückkehr (Strider of the Ghostpath)

Viel ist passiert, seid Bennet und Tharm das Bastardhausen geschimpfte Dorf verließen mit noch so vielen offenen Fragen. Leyla entschied sich, auf schnellstem Weg zu ihrer Heimat zu reisen und verließ die beiden. Doch in Nemeya und Alexey, zwei Schaustellern, die nach ihrer alten Truppe suchten fanden sie neue Mitstreiter.

So borgen sie nach viel Leid die Hand Banes aus einem Dorf, in dem diese eine Seuche über alle Ungläubigen legte und machten sich durch die Übergabe des Artefaktes an die Obrigkeit zwar selbige zum Freund doch die Kirche Banes zum Feind. Bei ihren Untersuchungen des Vorfalls entdeckten sie auch dass Goblins sich ihren Weg aus dem Unterreich gebahnt hatten, der Wächter der Pforte war tot und tief unten unter der Erde konnte ihnen ein bekannter Söldner entkomen und den Weg hinter sich verschließen. Was auch immer er vor hatte, irgendwo im Reich wird er sich wieder zeigen, um seine Ziele oder die seiner Auftraggeber weiter zu verfolgen.

Schließlich erreichten Sie den uralten Elbenwald. Dort gab es Wurzelwesen, ja der ganze Wald schien nachts zu erwachen und blutdürstig zu werden und wucherte weiter und weiter und verschlang auf seinem Weg bereits die ersten Holzfällerdörfer. Sie kämpften sich schlaflos durch diesen Horror, bis zum alten Elbendorf. Unterwegs wurden sie von einem Wesen namens Ranzeltut hereingelegt. Ein Dämon, der sich an Bennets Ferse geheftet hatte, da das Schattenlicht in einem anderen Leben ihn lange Zeit gefangen hatte. Dessen Plan ging nicht auf und er wurde gefangen. Kurzweilig bannte eine Hexe, die sie in ihrem ohnehin schon toten Moor fanden die Seele eines alten Händlers in dessen Körper und verfluchte den Dämon so, der Gruppe zu helfen. Bei dieser Hexe war es auch, wo Nemeya versteckt vor den Augen und Ohren der anderen einen äußerst zweifelhaften Tausch einging. Sie handelte um eine Seele mit der Alten, die auf den ersten Blick ja ganz sympathisch war, aber offensichtlich andere moralische Grenzen vertrat, als Tyr oder Helm sie vertreten würden. Auf dem Weg, wurde klar, dass ein schwarzes, verdorbenes Einhorn die Horden der Wurzelwesen befehligen konnte und die Gruppe musste dessen Fallen ausweichen oder es in die Flucht schlagen, bis sie ihm schließlich im Elbendorf durch die alten magischen Elbenpfade, die Leyla für sie öffnete ganz entrinnen konnten. So erreichten Sie das Herz des Waldes. Einen alten Palast, gebaut im Körper eines getöteten Gottes, dessen riesiger Schädel, gespalten von einem Schwert noch immer über dem Eingang aufragte. Der Kern allen Übels so fanden sie heraus, war ein schlafender Drache, der den Wald erträumte und somit auf diesem durch den Götterkampf zerstörten Land am Leben hielt. Eine der Satyre die ihm stets ein Schlaflied spielten war jedoch depressiv geworden, ob der Zerstörung des Waldes durch die Menschen und deren Lieder hatten die Schattenseite des Drachen geweckt, die jede Nacht Pläne heckte, die hisigen Geister seinem Willen unterwarf und so die Orkkriege entfachen konnte. Das Schattenlicht, das Bennet mich sich trug war der Schlüssel, den Schatten aus dem Drachen zu lösen und so konnten sie ihn bekämpfen und vernichten. Es stellte sich heraus, dass der tote Gott Myrkul gewesen war, woher auch die Idee des Drachen kam, sich dessen verblasster Macht zu bedienen. Der letzte Diener Myrkuls nahm den Ort als zweiten Tempel seines Gottes wieder in Besitz und Leyla arbeitet daran, wieder Elben in den Wald zu holen.

Auf ihrem Rückweg wollten Tharm, Bennet und Nemeya bloß Alexey einsammeln, den sie beim Turm eines Magiers zurückgelassen hatten. Doch der Turm war mittlerweile heimgesucht von Teufeln und so mussten der hisige Magier, der etwas für Bennet angefertigt hatte, mit dem er hoffte, dem in der Zeitschleife gefangenen Kollegen im Bastarddorf helfen zu können und Alexey erst aus den Händen eines Teufels befreit werden. Alexey und der Magier hatten geforscht, wie sich die sphärische Musik Alexeys auf verschiedenen Ebenen anhört, ggf. auch um deren Herkunftsebene herauszufinden und waren dabei offensichtlich in eine Falle getappt. Eine Falle gestellt von Nemeyas Vater, der sich freute, seine Tochter nun endlich gefunden zu haben, wo sie reif ist, ihm als Tor in die Welt der Sterblichen zu dienen. Blöd für ihn, dass Nemeya bereits mit einem Dämon paktiert hatte, der sie genau davor schützen sollte. So zofften sich die beiden Obermuftis, während Alexey gerettet werden konnte, der Magier jedoch dem letzten Kuss eines Sukkubus erlag. Als Rache für ihre geglückte Flucht konnte Nemeyas Vater sie bloß noch an einen scheinbar wahllosen Ort teleportieren, da die Brücke zwischen den Ebenen verschlossen war. Ganz wahllos war es nicht. Zum Glück war Bennet der Orkfreund überall bekannt und sie wurden nicht zum Abendessen verspeist. Sondern erfuren von einer Gefangenen von einem Verließ, in dem drei Artefakte versteckt waren und auf deren Wiedererschaffung eine Belohnung ausgesetzt ist. Auch eine Falle wie sich herausstellte, denn Nemeyas Vater hatte dem Erbauer des Verließes leichte Beute versprochen. Als sich herausstellte, dass dem nicht so war, verknartschten sich diese einstigen Verbündeten und die Truppe konnte weniger behelligt das künstliche Gemäuer, was wie eine einzige Todesfalle für Helden anmutete erkunden. Die Artefakte wurden wiederbeschafft, eines davon Myrkul übergeben und nach unendlich langer Zeit untertage erreichte die Truppe wieder Ordenswacht.

Nun sind sie ob ihrer Taten mittlerweile recht bekannt und werden geübt darin sich all der Versuche, ihren Reichtum unfreiwillig teilen zu müssen, zu erwehren, während sie sich zurück nach Bastardhausen auf den Weg machen, den Magier aus seiner bereits sehr lange dauernden Gefangenschaft zu befreien.

Rezmirs Ende (The Legacy of the Grey Guardians)

Rezmirs Ende (The Legacy of the Grey Guardians)

Die Flucht vom Kampf in den Kampf

Nachdem ich erfolgreich die Maske aus dem Observatorium in meinen Besitz gebracht hatte und unbeschadet die unterirdische Ebene der Festung gefunden und betretenen hatte, begann ich diese zu erkunden. Doch abgesehen von etwas Plunder in vielversprechenden Kisten verlief meine Erkundung weitgehend begegnungslos – bis ich plötzlich etwas hörte. Eine Art Schlachtruf, der entschieden orkisch klang, das Klirren eines Waffenaustausches, dann wiederholt das vertraute Knistern einer elektrischen Entladung und schließlich jede Menge Geschreie.

Das Wiedersehen mit den Anderen

Auf dem Weg zum Kampflärm kam ich derweil an einem Seitentunnel vorbei, in dem erkennen konnte, wie sich einige Bullywuks annäherten. Mit einer Anstrengung meiner arkanen Macht ruf ich ein lokales Sturmgewitter ins Leben um die Passage zu blockieren und schoss zur Sicherheit ein paar Feuerbolzen hinterher. Der Krieger, Robert, den wir an der Raststätte aufgegabelt hatten winkte mir aus einer anderen Passage zu und ich winkte zurück und nahm die Treppe, von der der Kampflärm gekommen war.

Thredis Erstschlag

Der Kampf dort war offenbar bereits entschieden. Thredi hatte geplant aus ihrer Unsichtbarkeit heraus zwei Halbdrachenwachen anzugreifen, derweil Dyrus die bewachte Tür öffnen sollte. Nachdem beide, sowie Cipher, der ebenfalls unsichtbar im gleichen Raum stand durch die Blitzatemattacken der Halbdrachen an den Rand des Todes gebrutzelt wurden, schaffte Dyrus es glücklicherweise die Wachen mit einem hypnotischen Muster außer Gefecht zu setzen und im Anschluss zu fesseln.

Ein weiteres Maskenteil

Kurz darauf schlossen auch Maevina und Anakis zu uns auf. Um eventuelle Fallen nicht auszulösen verwendete die Druidin ihre neu erworbene Steinformungsfähigkeit um ein Loch in die steinerne Tür zu zaubern. Und dort, auf einem Podest, lag die Maske. Kurzerhand nutzte ich meine bewährte magische Hand um die Maske zu holen, musste aber feststellen, dass die Maske anscheinend von einem antimagischen Feld umgeben war, an deren Grenze meine spektrale Hand sich auflöste. Da sich sonst niemand traute und ich der Verlockung eines magischen Artefakts nicht wiederstehen kann, betrat ich den Raum und schnappte mir so den dritten Teil der Maske der Drachenkönigin. Beim Versuch den Raum wieder zu verlassen wäre ich beinahe von einer hypnotischen Falle gestoppt worden, aber dank meines frohen Mutes und mit Unterstützung der schützenden Aura unseres Ork Paladins konnte ich es bewältigen. Währenddessen hatte Cipher fröhlich mit der Breitseite seines Schwertes auf unseren Gefangen herumgehauen, bis diese das Bewusstsein verloren.

Der Kampf gegen Rezmir und Phablex

Doch nun erwartete uns ein neues Problem: Bullywugs und Kultisten kamen und starteten ein Ritual in der Kammer jenseits der Treppe und eine verdächtige klare Flüssigkeit lief langsam die Treppe hinunter. Cipher führte uns im Gänsemarsch die Treppe hinauf, während er mit seinen Zaubertricks die Flüssigkeit von uns fernhielt. Plötzlich hörten wir eine Unterbrechung des Sprechgesangs und ein Schwert durch die Luft pfeifen und das Geräusch, wenn ein Schwert durch Fleisch und Knochen schlitzt und dann einen lauten Knall. Robert, der sich vor dem roten Magier versteckt hatte, als dieser unser Ausgangsportal entdeckt, aktiviert und durschritten hatte, war in der Lage durch das taktische Ausschalten eines der Kultisten das Ritual zu unterbrechen, was zu einer magischen Rückkopplung und schließlich einer elektrischen Entladung führte, die durch die Flüssigkeit auf dem Boden alle Kultisten und Bullywugs im Raum tötete, außer den Halbdrachen Rezmir und den Bullywukschamanen  Pharblex, die anscheinend aus härterem Stoff gemacht wurden und uns zu allem Überfluss den Weg versperrten. Cipher eröffnete den Kampf mit seinem tanzenden Schwert und einer Beleidigung und Thredis folgte darauf, wurde jedoch sogleich von dem gruseligen Großschwert des Halbdrachen niedergestreckt. Zumindest war so genug Platz, dass Anakis in Bärengestalt und ich vorrücken konnten. Angesichts des Platzmangels und weil ich mich mit meinen arkanen Fähigkeiten schon so vorausgabt hatte, blieb mir nichts anderes übrig als in Nahkampfreichweite zu bleiben. Zumindest war ich nicht mehr auf der Treppe als Pharblex einen magischen Eisball warf, der Dyrus temporär außer Gefecht setzte, bis unsere Dunkelelfin, die dem Zauber als einzige mit übernatürlicher Agilität vollständig entging ihn mit einem Heiltrank wieder zu Sinnen brachte. Inzwischen konnte auch Robert mit einem Sturmangriff von der anderen Seite dem Kampf beitreten und ich nutzte die Reste meiner Energie für einen Blitzschlag, während Dyrus mehrfach versuchte unsere Gegner zu hypnotisieren. Bei seinem zweiten Versuch hypnotisierte er zumindest den Bullywukschamanen, der angefangen hatte Rezmirs Wunden zu heilen, allerdings waren auch Robert und Anakis von seinem Zauber betroffen. Letztere wurde dann direkt von Thredis geweckt, die, nachdem sie von Cipher geheilt wurde, von unter dem Bären hervorkroch und wütend mit einer leuchtenden Faust schüttelte. Meavina hatte es in der Zwischenzeit irgendwie bewältigt sich von hinten an Rezmir anzuschleichen und ihr, ihre Dolche in den Rücken zu stechen, während ich Rezmirs Aufmerksamkeit auf mich lenkte um dem Paladin eine Chance zu geben, seine Wunden zu heilen. Schließlich nutzte Dyrus seinen Zauberstab um dem blutenden, angesengten Rezmir mit einem Schwarm magischer Geschosse den Rest zu geben.

Die Flucht durch das Portal

Hazirawn

Interessanterweise verwandelte sich Rezmirs Körper im Moment ihres Todes in Asche und ließ nur eine schwarze Maske zurück, die Maevina sofort einsteckte, bevor ich die Gelegenheit bekam. Bedauernswert. Unsere Gefangenen waren beide im Laufe des Gefechts verendet. Um den restlichen Bewohnern der Burg zu entgehen, die wir bereits kommen sahen, benutzte ich den Würfel der Ebenen um den Weg mit einem Tor zum Abyss zu versperren. Nach einer oberflächlichen Durchsuchung des Schamanen warfen wir ihn in den Abyss und begaben uns durch das Portal aus der Burg – hoffentlich zu einem Ort, wo wir uns für eine Weile ausruhen können.

Verhören für Fortgeschrittene (Cult of the Damned)

Verhören für Fortgeschrittene (Cult of the Damned)

22. Elaint Nachmittags

Nach dem der Cult einen Leichnam von einem Banditenführer befragt hatte, berieten sie sich erst einmal wie es nun genau weiter gehen sollte. Denn die Fragen, die beantwortet worden, wurden von noch mehr neuen Fragen überschattet.

Zum Nachmittag hin war klar, dass der Schatzmeister von Tsingtao und der Leichnam des Gouverneurs befragt werden sollen. Da der Schatzmeister den Angriff überlebt hat, stellte das Befragen auch kein großes Hindernis dar. Bei der Befragung kam heraus:

  • der Schatzmeister wurde vom Gouverneur gebeten, seine jährliche große Runde
    bezüglich der Steuereintreibung vorzunehmen
  • bei der Runde wollte der Gouverneur persönlich dabei sein
  • warum der Gouverneur anwesend sein wollte und war, war dem Schatzmeister nicht bekannt
  • normalerweise wird am Anfang eines Jahres eine große Runde und in der Mitte des Jahres dann eine kleine Runde zur Steuereintreibung vorgenommen
  • der Angriff, bei welchem der Gouverneur und der Großteil seiner Garde umkam, fand mitten in der Nacht statt

Auch der Schatzmeister konnte ein paar Fragen beantworten, warf allerdings wieder neue auf, die nicht in das große ganze passten. Allerdings wurde der Schatzmeister noch darum gebeten, dass er sein erlebtes zu Papier bringe und dem Cult ausstellt, damit der Cult einen offiziellen Beweis hat. Als alles mit dem Schatzmeister besprochen war, wurde der tote Gouverneur befragt. Dafür standen dem Cult insgesamt neun Fragen zur Verfügung:

  • Warum wollte der Gouverneur unbedingt persönlich bei der Steuereintreibung dabei sein?
    • Weil seit ca. 3 oder 4 Jahren die Steuern immer später eingetrieben wurden, wollte er sich nun den Ablauf anschauen
    • Er brauchte nun mehr Geld, damit noch vor dem Einbruch des Winters ein Teil der Infrastruktur erneuert werden kann
  • Was ist der wirkliche Grund für das Verfahren gegen die drei Schiffe (Deudermonds Revenge, Black Sheep und Flying Silvermarken) und deren Konfiszierung
    • Die Iron Maiden hat die drei Schiffe der Piraterie beschuldigt
  • Wie und von wem wurden die Anschuldigungen (Piraterie) untersucht?
    • Zu erst wird eine Anklage angehört und dann protokoliert, danach überprüft die Garde und einer der Hauptmänner die Anklage
    • Wie die Überprüfung genau von statten geht, weis der Gouverneur nicht
  • Gibt es eine Möglichkeit kontakt zu der Iron Maiden herzustellen?
    • Sicherlich gibt es eine Möglichkeit, allerdings ist diese dem Gouverneur nicht bekannt
  • Was kann getan werden, damit die Strafe der Schiffe und deren Besatzung vorzeitig aufgehoben wird
    • Es können die Gerichtskosten und sonstige Schulden bezahlt werden
    • Es können neue Beweise/ Tatsachen vorgebracht werden
    • Es kann der tatsächliche Täter vorgeführt werden
  • Wie ist es möglich, legalen Zugang zu den konfiszierten Schiffen zu erhalten?
    • Jeder General des Kaiserreiches kann die Schiffe begutachten, wie er möchte
    • Auch kann jeder ranghohe Offizier der Stadt kann Zugang zu den Schiffen verlangen, solange es der Tatherbeiführung und Untersuchung dient
  • Wer wird der offizielle Nachfolger des Gouverneurs und wie erfolgt dies?
    • Jeder der Blutsverwandt ist, ist grundsätzlich als Nachfolger berechtigt
    • Ansonsten kann jeder aus dem Stadtrat sich wählen lassen
    • Es kann sich auch jeder Bewohner wählen lassen, solange er genug
      berechtigte Stimmen und die Zustimmung des Rates erhält
  • Was hatte der Gouverneur für die nächsten Tage geplant?
    • Er wollte die Runde mit dem Schatzmeister beenden
    • Danach wollte er prüfen, ob genug Geld eingenommen worden ist, damit der Hafen im Norden ausgebaut werden kann
    • Als nächstes sollte geprüft werden, ob ebenfalls noch genügend Geld für die übrige Infrastruktur vorhanden ist
    • Ebenfalls wollte er jemanden arrangieren, der nachforscht, warum seine Frau ausgerechnet ihn geheiratet hat

Wie auch bei den anderen Befragungen zuvor, war der Cult nicht wirklich schlauer geworden. Allerdings hat sich eine Vermutung herauskristallisiert, dass nicht der Gouverneur selbst hinter dem ganzen steckt, sondern jemand anderes. Es wurde eher Vermutet, dass die Iron Maiden der Drahtzieher war oder zumindest mit ihm zusammenarbeitete.

Nachdem alles geordnet war, wurde noch das Schreiben vom Schatzmeister abgeholt und dann ging es wieder zurück nach Tsingtao. Aufgrund der Stahlschwinge, die Amara aufgrund ihrer Position als Generalin bekommen hat, dauerte es auch nur auch wenige Stunden, bis die Gruppe Tsingtao erreichte.

Gerade als die Dämmerung einsetzte, landete Amara ihre Stahlschwinge in der Nähe vom Palast des Gouverneurs. Bevor der Cult sich anschickte den Palast zu betreten, verzauberte Bran seine Augen so, das keine Illusionen und kein magisches Verbergen ihm trotzen konnten und Mianissa verzauberte ihren Geist so, das niemand, bis auf ein Gott höchstpersönlich diesen in irgendeiner Art und Weise beeinflussen oder ausspähen konnte. Nachdem die Zauber abgeschlossen waren, wurden sie von der Palastwache zu der Frau des Gouverneurs gebracht, die gerade beim Abendmahl mit ein paar Händlern, einem Oberst und zwei Hauptmännern war.

Als Amara den Raum betrat, blickten die Frau des Gouverneurs und ihr Besuch verwundert auf. Der Blick war eine Mischung aus Verwunderung, leichter Ärgernis und Ablehnung.

Bran und Mianissa flankierten Amara und blieben kurz hinter Amara, die immerhin als Generalin nun hier war, stehen. Bran streckte seine Brust heraus, den Kopf hoch erhoben und mit seinem letzten Schritt ließ er seinen Kampfstarb ein klein wenig stärker als normal auf die steinernen Bodenplatten herab, so als ob ein Herold den Besuch ankündigte. Mianissa hingegen schaute sich kurz um und sah einen Stuhl, der am Rand des Raumes stand und zog genau diesen, scharrend und quietschend über den Boden, zum Tisch. Sie setzte sich und blickte und in die nun mehr als nur verwirrten Gesichter der Händler und dem Rest. Amara hingegen ging direkt zur Frau des Gouverneurs und teilte mit, das ihr Mann verstorben wäre.
Ein klein wenig ging es hin und her, zwischen Amara und der Frau. Es sei geschmacklos was die Generalin von sich gebe, es könne nicht sein und ähnliche Dinge durfte sich Amara anhören. Irgendwann bemerkte die Frau des Gouverneurs jedoch, das Amara von der Geschichte nicht abwich und sogleich fiel sie in sich zusammen. Hätte einer der Hauptmänner sie nicht genau in dem Moment gestützt, wäre sie wohl umgefallen. Alle der bereits Anwesenden im Raum musste sich kurz sammeln und dann ging das Gefrage los. Woher weis der Cult von dem Tot, ist der Gouverneur tatsächlich tot, wie ist das geschehen, gibt es Überlebende und so weiter und so fort.

Nach dem Bran das Schreiben des Schatzmeister übergeben hatte, ging er an die Stirnseite des Raumes und formte die Holzvertäflung so, das sie zwei Zeichen darstellte. Einen gebrochenen Flügel, in dem ein Bolzen steckt und ein schwarzer Handabdruck, der auf weißem Unterging liegt. Wobei er die Farben des zweiten Zeichens erklärten musste, da sein Zauber ihn nur die Holzvertäfelung in der Form verändern ließ. Alle bis auf der Cult verneinten das sie die Zeichen kennen würden. Sodan ging die zweite Fragerunde los und Bran erklärte, warum die Zeichen so wichtig wären und was der eigentliche Grund des Cults hier in Tsingtao war.

23. Elaint

Nach einer relativ kurzen Nacht fand sich der Cult beim Frühstück wieder zusammen und beratschlagte, wie es nun weiter gehen solle. Denn nachdem Bran am Vorabend erklärt hatte, dass der Cult auf der Spur eines großen roten und ausgedörrten Drachen sei, welcher irgendwas mit Orks zu tun habe, konnte ihm keiner von der kleinen Versammlung helfen. Niemand kannte Orks oder wusste etwas von dem Drachen. Auch war niemandem bewusst, ob die Zeichen schon irgendwo schon einmal gesehen worden waren.

Das einzige Sinnvolle was noch am Vorabend ausgemacht worden konnte, war, dass der Oberst das Dokument vom Schatzmeister weitergebe und die Bediensteten des Schatzmeister somit auf den Besuch des Cults vorbereitet waren. Eben so wurde der Weg zur Magiergilde erklärt. Denn auch war niemanden bewusst gewesen, dass bei Beschuldigen der drei festgesetzten Schiffe etwas nicht ganz ordentlich abgelaufen war und genau dabei könne wohl die Magiergilde weiterhelfen.

Bran schlug vor, das man direkt die Magiergilde ansteuere, damit weitere Informationen über die Beschuldigungen gesammelt werden konnten. Mianissa hackte da kurz und meinte, sie würde gerne den Perlenhändler aufsuchen, von dem Bran seine Perle der Sprachen erhalten hat.

Als alle mit Frühstück und ihren Vorbereitungen fertig waren, ging es dann erst zum
Perlenhändler. Dieser teilte mit, dass er die Perle der Sprachen für die Sprache Shou nicht vorrätig habe, diese jedoch in fünf Zehntagen erstellen könne. Mianissa fragte, was es denn kosten würde, wenn es schneller, am besten noch am selben Tag fertig gebracht werden würde, die Perle zu erstellen. Der Händler meinte, es würde 2.500 Goldmünzen kosten und in vier Tagen wäre die Perle soweit. Mianissa bot dem Händler 3.000 Goldmünzen, dafür bekomme sie die Perle jedoch innerhalb einer Stunde. Nach ein klein wenig feilschen, einigten Sich der Händler auf 2 Stunden und 3.000 Goldmünzen. Nachdem der Händler den Auftrag dokumentiert hatte, sagte er mit kleinen lachen in der Stimme nur, dass das ein gutes Geschäft sei, für eine vier Stunden Arbeit.
Vielleicht hatte Mianissa dies nur falsch verstanden, jedoch fasste sie dies als Vertragsbruch, als Handelsbruch auf und die Wut stieg in ihr hoch. Nach einem erneutem kurzem feilschen, was leider fehlschlug, drohte Mianissa damit, den Laden wegzuschaffen wenn der Vertrag nicht eingehalten würde. Der Händler ging darauf nicht ein, verhöhnte die Druidin auch noch und sodann stapfte sie aus dem Laden. Bran verließ den Laden, da er nicht wusste, was die Katze vorhatte und warnte Amara, die draußen wartete, bereits vor. Als Mianissa auf der Straße stand, beschwor sie ein riesiges Erdelementar und befehligte es, das gesamte Haus zu versetzten. Amara starrte sie entgeistert an und fragte, ob das ihr ernst sei. Vor allem, da es doch nur um ein paar mitkriege Stunden gehe. Genau dann kam der Händler aus seinem Laden geschlendert, vollkommen entspannt und Pfeife paffend, zückte einen kleinen Stab und tippte auf das Elementar. Das Elementar schrumpfte sofort auf die Größe einer Kröte und tänzelte nur umher. Vollkommen außer sich vor Zorn, jedoch irgendwo beherrschend, entließ Mianissa das Elementar und ging, ohne mit der Wimper zu zucken, von dem Laden Weg und wartete in kurzer Entfernung darauf, dass Amara und Bran ihr folgten.

Es wurde kein Wort über den Zwischenfall beim Händler gesprochen, denn Mianissa wirkte immer noch angefressen. Allerdings mit jedem Schritt fiel davon immer mehr und mehr von ihr ab. So ging es dann auch durch mehrere Seitengassen bis eine der Hauptstraßen erreicht war. Dieser folgend und wieder ein paar Seitengassen kreuzend kam der Cult bei der Magiergilde an. Die Magiergilde war in einem Haus untergebracht, das uralt schien.

Für Bran sah es so aus, als ob das Haus schon fünfhundert Jahre oder mehr bestand. Jedes einzelne Brett war so stark von der Sonne ausgeblichen, was den Eindruck hervorrief, dass das Haus sofort lichterloh entflammend würde. Obwohl das Holz so stark verblasst war, wirkte es schwarz. Nein, es war schwarz mit dem zweiten Blick. Auch die Fensterläden hatten bessere Tage gesehen, die Dachschindeln waren gebrochen und mit Moos bedeckt. Hier und dort zwängten sich die Wurzeln von kleinen Farnen zwischen den Schindeln hindurch. Oberhalb der Tür ragte eine große Spinne auf. Die Spinne war ebenfalls Holz und schwarz. Sie maß gute vier Meter im Durchmesser und ihre acht Beine wirkten fast wie ein schützender Schirm über der Tür.

Mianissa fragte Bran sich, ob sie hier auch richtig und nicht bei einem Haus der Lolth Kirche seien? Auch wenn sie die Kirche der Lolth nicht direkt hasste oder gar mochte, so wollte sie nur ungern in Kontakt mit den sadistischen und grausamen Klerikerinnen kommen. Bran erwiderte, das er sich nicht ganz sicher sei, allerdings habe der Oberst nichts von Lolth erwähnt. Somit gehe er davon aus, dass es sich nicht um einen Ort der Spinnenkönigin handele.

Im inneren wartete bereits eine Halblingsfrau, die mit einem schwarzen Mantel und einem viel zu großen schwarzen Lederhut großzügig vermummt war. Es ging ein wenig hin und her, wer war wer und um was ging es der Gruppe. Aber nach kurzem Reden und überreden erklärte sich die Frau bereit, sich nochmal das Logbuch der Flying Silvermarken anzuschauen, welches der Oberst am Vorabend noch vorbeibringen ließ. Es gab da nur ein Problem, die Magierin konnte nichts von dem magisch veränderten Eintrag sehen. Bran und Mianissa meinten, sie solle es in der Taverne zum Blauen Ochsen versuchen. Denn vielleicht habe ja das Haus der Eigentümerinnen ein wenig nachgeholfen. Bei Personen, die mit Drachen kontakt pflegten, konnte man sich selten sicher sein um was es dann haargenau ging.

Bran fragte noch, ob die Magierin die Rüstung identifizieren könne, die er, Amara und Jurax trugen. Sie wissen zwar das es sich um stark magische Rüstungen hielt, was sie jedoch konnten, aber nicht. Nach dem die Halblingsfrau ihren Zauber sprach, zuckte sie zusammen und versteckte sich unter ihrem Mantel und Hut. Sie hätte nicht gedacht, dass die Rüstungen so stark seien, dass sie fast erblindete. Auch wenn Sie wirklich wusste, was für eine Magie in die Rüstungen gewoben wurde, so hegte sie jedoch zwei Vermutungen. Einmal dass die Rüstung zum fliegen da war und zweitens dass die Rüstung einen schneller oder öfters angreifen ließe.

Zum Ende des Besuchs bei der Magiergilde verließen der Cult und die Halblingsfrau das alte Haus und machten sich auf zum Blauen Ochsen.

Verhör für Anfänger (Cult of the Damned)

Verhör für Anfänger (Cult of the Damned)

21. Elaint in Tsingtao

Am Morgen des 21. Elaint regnet es draußen so stark, als ob jemand einen Staudamm brechen lassen hat. Das gute dabei ist, der Nebel löst sich langsam auf, der sich wie eine hinderliche schwere Decke über die Stadt und das Umland gelegt hatte.

Während des Frühstücks erklären Bran und Mianissa, dass sie mittels Magie versuchen möchten, die zwei Hafenmeister Omar und Frostfaust ausfindig zu machen. Da Beide die Unschuld der Flying Silvermarken beweisen können, ist es für beide Druiden sinnig, sich nach ihnen umzuschauen. Nach dem Jurax mit dem Essen fertig ist, macht er sich auf und sucht die nächstgelegene Kampfsportschule. Kurz darauf verabschieden sich auch Bran und Mianissa. Bran suchte sich eine Wassertonne in einer Seitenstraße, Mianissa hingegen suchte einfach nur die bestmögliche große Fütze auf der Straße. Das Sie dadurch teilweise Händlern oder Handwerkern den Weg versperrt, war ihr vollkommen egal. Ihr Tigon sorgte knurrend und zähnefletschend dafür, das ihr keiner zu nahe kam.

Als Ulla mit dem Frühstück fertig war, verließ er ebenfalls den Blauen Ochsen und streifte durch die Straßen von Tsingtao. Hier und dort hielt er an um etwas zu begutachten, vielleicht ein wenig von der komischen Sprache zu lernen oder um einfach nur einen kleinen Schabernack zu betreiben.
Nach dem Ulla schon bis auf die Knochen durchweicht war und eine der Hauptstraßen in Richtung Hafen hinabging, sah er eine Gruppe aus fünf Personen entgegenkommen. Die Gruppe ging in einer Dreiecksformation, wobei die drei Ecken von jeweils einem fast drei Meter großen Hünen besetzt war. Direkt in der Mitte des Dreiecks gingen zwei Menschen, ein Mann und eine Frau. Allerdings ging der der Mann immer zwei Schritte hinter der Frau. Ulla schickte sich an und lehnte sich an ein Haus und tat so, als ob er noch den letzten Rausch loswerden müsse. Direkt als die Gruppe auf seiner Höhe angekommen war, fragte er in der faerûnischen Handelssprache, Warum sind die drei denn da so riesig? Da er keine Antwort bekam und keiner aus der Gruppe ihn wahrzunehmen schien, verzauberte er seine Zunge so, das er die hiesige Sprache sprechen konnte. Nun fragte er nochmals und die Gruppe blieb stehen. Nun, diese Barbaren aus dem hohen Norden und stellen meine Leibwächter dar. Sie sind zu Dumm zum sprechen. Wenn ihr etwas fragen wollt, sprecht mit mir!, sagte die Frau, während sie sich ihm zuwandte. Wobei, bei der Betonung des letzten Satzes wusste Ulla, egal was er auch fragen oder sagen würde, die Frau würde nicht mehr drauf eingehen.

In der Zeit, in welcher Ulla die Stadt erkundet, findet sich Mianissa wieder im Blauen Ochsen ein. Sie erzählt, dass der Hafenmeister Frostfaust zwar lebe, aber wo er sich befinde, weis sie nicht. Ebenso holt sie nun das Logbuch und zwei Baupläne der Flying Silvermarken, sowie drei Seekarten mit verschiedenen Routen hervor und fragt, ob sich das Amara und Thogrim mal ansehen könnten. Auf die Frage Wo hast du das denn her? erwidert die Druidin nur, das sie es gefunden hätte und da es vielleicht helfen können, nahm sie die Sachen mit. Amara war sich allerdings nicht ganz sicher wer alles zuschaue und schlug vor, dass sie sich das Logbuch und den Rest in ihrem Zimmer anschauen sollten. Nach dem alles Untersucht war, stellten Amara und Thogrim fest, das alles sich mit den Erläuterungen und Aufzeichnungen, die Sie vorher schon im Gouverneurspalast bekommen hatten, sowie auch von Rhekam, der Kapitänin der Flying Silvermarken, glich. Mianissa stellte jedoch fest, allerdings auch nur dank Magie, das im Logbuch ein einzelner Eintrag verändert wurde. Die Originalnachricht lautete Fünf Eichenfässer im Bug, zweite Ebene im Raum 23#7, zu viel. Über die Originalnachricht war per Magie ein Wetterbericht geschrieben worden. Warum dies gemacht wurde und vor allem wer es war, konnte die Druidin jedoch nicht sagen. Also beschlossen die Drei zur Mittagszeit in den Betrunkenen Drachen zu gehen, damit Sie Rhekam befragen konnten.

Bran schaffte es nicht, Omar ausfindig zu machen. Er bekam zwar mit, das Omar noch am leben war, aber wo er sich befand, war ein Rätsel. Also beschloss Bran, nun endlich seine Belohnung für die Queste der Händler aus Yenching abzuholen und ging auch direkt ins Handelsviertel. Auch wenn sich der menschliche Druide durchfragen musste und das mit gebrochenem Shou, so fand er doch das richtige Haus. Im Hause war es jedoch nicht leichter. So wurde er nach oben, nach links, nach unten, wieder hinauf, dann nach rechts und noch weitere mehrere male hin und her geschickt, bis er irgendwann bei einer Frau ankam, die ihm helfen konnte. Die Frau schickte ihn, nach dem sie ihm ein Schreiben mit der Belohnung einer Glasmurmel ausgestellt hatte, zu einem Händler, der mehrere Straßen entfernt seinen Laden hatte. Angekommen bei dem Händler, stellte Bran fest, nachdem er etliche Minuten warten und zu sehen durfte, wieder Händler seine Belohnung suchte, das er mehr oder minder an der Nase herumgeführt worden ist. Es handelte sich tatsächlich um eine gewöhnliche Glasmurmel und nicht um seine magische Belohnung in Form einer Perle, die eine Sprache beibrachte. Also ging Bran zurück zu dem ursprünglichen Handelshaus und lies sich, nachdem er erneut hin und her gescheucht wurde, ein neues Schreiben ausstellen. Nun achtete Bran allerdings darauf, das er seine gewünschte und vereinbarte Belohnung auch aufgeschrieben bekam. Er musste mit dem neuem Schreiben erneut zu einem Händler, der wieder mehrere Straßen entfernt war. Auch wenn der neue Händler ihn ein wenig ärgern wollte, zumindest glaubte Bran dies, so bekam er zum Ende endlich seine Perle der Sprachen. Vor allem lehrte diese Perle, solange er sie per Magie mit seiner Zunge verschmolz, ihm die Sprache Shou. Nun machte er sich auf den Weg zum Blauen Ochsen.
Während Amara, Thogrim und Mianissa auf dem Weg zum Betrunkenen Drachen waren, kamen Sie auch am Blauen Ochsen vorbei. Mehr oder weniger liefen sich hier alle aus dem Kult, bis auf Jurax der noch am trainieren war, über den Weg.

Komm Ulla, wir brauchen deine Hilfe. Du kannst mal deine Taschentricks auspacken, sagte Mianissa zu Ulla. Taschentricks. Pft. Ich zeig dir was Taschentricks sind. Alte Frau … entgegnete Ulla nur, erklärte sich allerdings bereit, nachdem ihm ordentlich erklärt worden ist um was es ging, mit zu kommen und seine Magie zur Verfügung zu stellen. Also gingen alle gemeinsam zum Betrunkenen Drachen und fragten direkt, ob Rhekam anwesend sei.

Ne, die ist noch nicht da. Die hat sich erst zum Sonnenaufgang verabschiedet. meinte einer der Zwerge, der in ihrer Crew arbeitet. So beschloss der Cult in der Taverne zu warten. Zum Sonnenuntergang, zur gleichen Zeit als sich die Taverne mit vielen Handwerkern und sonstigen Arbeitern füllte, kam Rhekam und setzte sich auch direkt an den Tisch, an welchem die Mitglieder des Cults saßen. Nun Rhekam, kennt ihr einen Ort, an dem wir uns ungestört unterhalten können? Die Informationen, die wir erlangt haben, ist vielleicht nicht für jedermanns Ohr bestimmt. fragte die Druidin. Kann mein erster Offizier mitkommen oder lieber nicht? kam es als Gegenfrage von Rhekam. Das könnt ihr dann immer noch entscheiden, denke ich. meinte Amara.

Folgt mir. und damit stand Rhekam auf und ging durch die Küche in den Keller. Im Keller angekommen redete sie mit der Wirtin, die schon fast auf die Gruppe gewartet hatte und nach ein paar Sätzen verabschiedete sich die Wirtin auch wieder. Der Keller war groß und mit mehreren riesigen Fässern ausgestattet. Jedes Fass war etwa so groß, das zwei Menschen aufrecht darin stehen und drei hintereinander liegen könnten, wenn sie denn wollten. Rhekam stellte sich neben ein Fass, murmelte etwas und griff in ein Fass hinein. Direkt vor ihr in der Luft bildeten sich rahmenlose Umrisse einer Tür, die leicht und ohne Geräusche aufschwang. Dahinter war nur ein schwarzer Raum zu erkennen. So, dann wollen wir mal. Hereinspaziert. bedeutete Rhekam der Gruppe.

Bran, Amara, Thogrim, Ulla und Mianissa traten in einen Raum hinein, der schwarz, aber auch nicht schwarz war. Es kam allen so vor, als ob überall schwärze herrschte, allerdings waren die Fässer als leichte gräuliche Silhouetten zu erkennen. Der Inhalt der Fässer schwappte zwar, hatte dafür jedoch keine Farbe oder gar Form. Nur der Verstand selbst erklärte einem, das in der gräulichen Silhouette etwas schwappen müsse, denn der Inhalt eines Fasses war selten von fester Natur. Ein Boden, eine Decke oder Wände waren nicht auszumachen. Jedoch war der Raum durch vier feine silbrige Linien, die schwebend in der Luft hingen, gekennzeichnet. Jeder wusste sofort, wenn er oder sie die Linie übertrete, so war dies nicht gut oder gar gesund. Amara fing mit dem Erklären an. Sie erzählte, dass in dem Logbuch ein Eintrag per Magie geändert wurde und fragte, wer das hätte sein können. Rhekam meinte, es könne sich um den neuen Matrosen, Karlos de Silver, handeln. Dieser sei mit den Anderen in den Baracken zu „Hausaurest“ verdonnert worden. Ebenso dürfen, wenn überhaupt, nur drei Leute in das Logbuch schreiben. Rhekam, als Kapitän, wie auch der erste und zweite Offizier. Ebenso kann jeder der drei erwähnten einen Vertreter bestimmen. Nachdem gefragt wurde, an wen sich Carlos de Silver wenden müsse, nachdem er irgendetwas unstimmiges gefunden hätte, meinte Rhekam, das er wohl in der Nacht dem Waffenoffizier oder Quartiermeister unterstellt war. Die Unterhaltung ging mehrere Minuten und zum Ende hin, waren sich alle einig, das ein Verhör der Crew wohl das sinnvollste war. Also verließen sie den magischen Raum und machten sich auf den Weg zu den Baracken.

Weil Amara eine Generalin der Sterne war, hatten sie freien Eintritt zu den Baracken und konnten jeden Raum besuchen, den Sie wollten. Entschlossen ging der Cult direkt zu den Gefangenen und lud den Quartiermeister, Waffenoffizier, Proviantmeister, Navigator, den Schiffsarzt sowie den zweiten Offizier und Carlos de Silver vor. Nicht einzeln, sondern alle geschlossen im Verhörraum. Nun stellten allerdings alle fest, das Rhekam und der erste Offizier gar nicht mitgekommen waren. Also machte sich Mianissa daran und holte beide noch dazu. Nachdem nun wirklich alle versammelt waren, verzauberte Ulla den Raum so, das niemand, deren Willen nicht stark genug war, die Wahrheit sagen oder innerhalb der Wahrheit antworten müsse. Sofort nachdem der Zauber gesprochen war, fing Mianissa mit der Befragung an. Wer von den Anwesenden wusste, das ein Eintrag im Logbuch magisch verändert worden war? fragte sie direkt. Jeder, bis auf Carlos und Rhekam schüttelten den Kopf oder meinten anderweitig, dass sie davon nichts wüssten. Carlos, hast du den original Eintrag geschrieben?
Ja, das habe ich. antwortete Carlos.
Hast du auch die magische Veränderung vorgenommen?
Ja, die habe ich vorgenommen. Warte halt, welche Veränderung? Amara erklärte ihm, wie die Veränderung gelautet habe und Carlos bestätigte, das er die Veränderung vorgenommen habe. Allerdings widerrief er seine Aussage direkt wieder und stammelte irgendwas davon, das er nicht wüsste, was für eine Veränderung gemeint sei. Jeder aus dem Cult stellte verschiedene fragen und dabei kam heraus:

– Carlos de Silver hat den original Eintrag im Logbuch vorgenommen, ob er auch die magische Veränderung vorgenommen habe, kann nicht genau gesagt werden (die Aussagen sind mal ja, mal nein)
– Carlos hat tatsächlich im Frachtraum, in dem einen besagten Raum, zu viele Fässer Rum gefunden
– Carlos hat niemanden berichtet, das zu viele Fässer Rum an Bord waren
– Carlos wollte, nachdem er seine erste Kontrollrunde fertig hatte, an Deck zu Jessica (der Steuerfrei in der Nacht) und ist dabei die Treppe herabgefallen
– die Pfeife, die Carlos sich am Anfang seiner Wache ansteckte, war, nachdem er am Boden der Treppe (welche er hinunterfiel) aufwachte, zur hälfte aufgeraucht gewesen
– nachdem Carlos, nach seinem Sturz aufgewacht war, hatte er keinerlei Verletzungen, nicht mal Kopfschmerzen
– Jessica meinte, sie habe Carlos nur einmal in der Nacht gesehen und da sah er vollkommen normal aus
– Carlos sagte, das Delgon ihn von seiner Wache abgelöst hat
– der Schiffsarzt erklärte, dass er Carlos in der besagten Nacht nicht gesehen hätte

Ulla bat darum, dass das Gedächnis von Carlos de Silver wiederhergestellt werden solle. Allerdings bat er nicht irgendwen, sondern irgendwas. Seine bitte war als Gebet formuliert und war an irgendetwas gerichtet, wobei kein Name eines Gottes vorkam.
Ein wenig niedergeschlagen musste Ulla verkünden, das sein Wunsch nicht erhört wurde und Carlos dahingehend nicht geholfen werden kann.

Zum Ende der Befragung, nachdem Carlos nochmals nach dem Logbuch befragt wurde, wusste er gar nichts mehr von einem Logbucheintrag und verfiel in ein schon fast hysterisches Weinen.
Während der Befragung fiel Mianissa kurz aus ihrer Rolle. Sie wurde ungehalten, wurde fast wütend. Es ging ihr offensichtlich zu langsam, besser gesagt, sie konnte den Gedanken nicht ertragen, dass die Orkbande, die ihren Hain verwüstet hatte, immer noch frei herumirrte und dem Cult es anscheint gar nicht so wichtig war, diese zu finden. Vor allem, da diese Orkbande anscheint eine gewisse Verbindung zu dem eigentlichen Ziel des Cults, nämlich das finden eine großen, ausgedörrten roten Drachens, darstellte. Ebenso dachte Mianissa laut, dass das hier alles vielleicht eine riesengroße Charade war. Allerdings konnte sich keiner so richtig ausmahlen, das es sich um ein Ablenkungsmanöver handeln solle. Denn die Geschehnisse mit den Räubern der Brücke und Luftschiffkapitänen, gab es bereits vor dem Auftauchen des roten Drachens. Was Mianissa nur nicht ganz einordnen konnte, war, ob Rhekam kurz aufhorchte als ein roter Drache erwähnt wurde oder nicht. Rhekam stand nur im äußerten Blickwinkel von Mianissa und somit war sie sich nicht sicher, ob Rhekam überhaupt auf den kurzen Ausläufer mit dem Drachen reagierte.
Als die Befragung endgültig zu Ende war, wurden die Befragten wieder in ihre Zellen entlassen, Rhekam verabschiedete sich und der Cult wollte noch einmal bei dem Palast des Gouverneurs vorbeischauen. Vielleicht war ja der Gouverneur bereits wieder vor Ort und konnte befragt werden. Der erste Sprecher des Gouverneurs erklärte jedoch, dass sich Jener noch auf seiner Reise zur Steuereintreibung befinde. Nämlich seiner Steuern. Auch nach dem der Sprecher darauf hingewiesen wurde, dass sich jeglicher Adel, alle militärischen Posten oder anderweitig wichtige Stellen nicht bereichern dürfen, solange sie sich im Kaiserreich Shou-Lung aufhielten, antwortete der Sprecher nur: Ich weis. Der Gouverneur sagte aber, er sei unterwegs, um seine Steuern einzunehmen. Der Sprecher erzählte dem Cult noch, wo sich der Gouverneur nun und auch morgen befinden müsse, da der Cult sich dafür aussprach, dem Gouverneur zu folgen und ihm direkt auf die Finger zu gucken. Nicht nur weil jegliches bereichern aufs strengste bestraft wurde, hier im Kaiserreich, vor allem schien es so, das alle Hinweise immer wieder auf den Gouverneur verwiesen.

22. Elaint

Nach dem der Cult ausgeschlafen und gefrühstückt hatte, wurden die Flugtiere der Generäle gesattelt und es ging Richtung Süden. Zum späten Vormittag hin erreichte der Cult auch die Stadt, in welcher sich der Gouverneur aufhalten sollte. Allerdings war eine große Rauchsäule über der Stadt und vieles war verwüstet, einiges brannte noch oder war komplett auf die Grundfesten niedergebrannt. Die Spur führte zu einem Hügel hinauf. Bevor der Spur gefolgt werden sollte, schlug Ulla vor, doch einen der Gefallenen zu befragen. Immerhin lagen hier genug gefallene Räuber und Soldaten. Alle stimmten dem zu und sie suchten sich einen gefallenen Räuber, der wichtig aussah. Als sie eine passende Leiche fanden, rief Ulla die philosophischen und weltlichen Kräfte an, ihm zu gestatten, mit dem Leichnam reden zu können. Nun wurde auch endgültig klar, das Ulla anscheint keinen direkten Gott diene, sondern einer Philosophie, einer Anschauung oder etwas anderem. Was auch immer dies war, gestattet ihm seine klerikale Magie. Bei dem befragen des Leichnams kam heraus:

– die Räuber wurden per Brief beauftragt, den Gouverneur gefangen zu nehmen und notfalls umzubringen
– der Auftrag wurde mittels eines Toten Briefkasten aufgegeben
– der Tote Briefkasten sei unter anderem im Schuladen von Teldram Dickfinger in Valessa zu finden
– nachdem der Gouverneur gefangen wurde, sollten die Räuber ihn zu Tarins Hof bringen
– Tarins Hof befand sich weiter im Süden und war schon sehr lange verlassen
– der Leichnam stellte sich als einer der Führer der Räuber heraus
– der Leichnam hatte zu seinen Lebzeiten Spielschulden bei Willi Kleinfinger gehabt, der ein Bordell in Banang betrieb


Wie am Vortrage, war die Befragung nur mehr oder weniger hilfreich, denn sie löste nicht das Problem des Cults. Der Cult wusste immer noch nicht mit Gewissheit, was hier genau vor sich ging, warum dies geschah und wie das alles zu lösen war. Denn das Hauptziel, neben dem finden des roten Drachens und der Orkhorde, war es, zurück in heimische Gefilde zu kommen. Auch wenn die zwei Druiden zwar von jetzt auf gleich, ebenso auch Ulla, die Möglichkeit besaß, so hielt die Gruppe zusammen. Für den ein oder anderen war es zweckgebundene Gruppe. Aber auch das kann eine Gruppe zusammenschweißen. Nun plante die Gruppe, sich einen Offizier der Garde des Gouverneurs zu suchen und dessen Leichnam zu befragen.

Drachenunterstützung (The Outbreaks)

Drachenunterstützung (The Outbreaks)

Auszug aus dem Tagebuch von Kisa’ana
Beorunnas Well  2/2

Wir mussten fliehen. Mit Ryans Hilfe ging ich auf Abstand. „DUNKELHEIT!“ Und um eines der Schwerter erschuf ich eine Kugel der Dunkelheit. Floh mit Ryan und hoffte, dass auch die anderen sich zurückziehen werden. Blm stieg als Adler erneut in die Lüfte auf. Wir rückten auf die Rückseite von dem Vorsprung vor und hatte zwischendurch das Gefühl, dass eine kalte Hand mir etwas von meiner Kraft geraubt hatte. Doch wir haben uns vermutlich nicht auf den Schamanen konzentriert, denn eine große Steinspitze schoss durch meinen Körper und ich spürte, wie langsam das leben aus meinem Körper floss. Doch als ich dachte, dass ich versagt habe, dass ich meine Aufgabe nicht erfüllen konnte, spürte ich eine warme süße Flüssigkeit über meinen Lippen. Spürte, wie mein Herz wieder anfing, schneller zu schlagen. Und ich erblickte den Tabaxi vor mir, als ich die Augen öffnete. Und er wollte mir noch einen geben, aber ich schickte ihn fort. Er sollte den anderen helfen. Und als ich gen Himmel blickte, fiel ein Schatten auf mich. Ein gewaltiger Schatten. „DRACHE!“ Der Drache schoss nach unten und erwischte den Mantikor mit dem Schamanen auf dem Rücken. Zerfetzte ihn und drehte zu dem Dorf ab und Säure schoss aus seinem Maul. Tötete so einige Bewohner des Dorfes. Langsam und erschöpft stand ich auf. Ich sah, dass es auch totes Pferd erwischt hatte. Aber auch er kam wieder zu Bewusstsein, als ihm ein Heiltrank eingeflößt hatte. Doch der Kampf war nun vorbei. Wieso ist es soweit gekommen? Ich weiß es nicht. Aber ich glaube, dass wir es von Anfang an, falsch angegangen sind. Und das sind nun die Konsequenzen. Doch ich beschloss, dass die toten Krieger nach deren Sitte beigesetzt werden. Vor deren Altar. So brachten wir die Toten zu dem Altar. Die Waffen dazu und andere Gegenstände, welche dazu gehörten. Der Löwenstamm war eingeschüchtert. Und auch der andere Stamm kam dazu. Zusammen mit Wild Fire bereiteten wir die Toten zur Beisetzung vor. Vielleicht haben wir Glück und können noch die Situation retten? Vielleicht können wir jetzt mit den Angehörigen von Uthgard friedlich reden. Eine Einigung zugunsten von allen. Selune führe mich.

Die Elementarwesen (The Adventurer)

Die Elementarwesen (The Adventurer)

Die Elementarwesen (The Adventurer)
Der Ghoulgang

Endlich hatten sie die Wyvern besiegt und wollten sich nicht länger bei den Gerippen des großen Alten aufhalten. So ließ man es damit beruhen die Sachen mitzunehmen die Ihnen in die Hände gefallen waren. Kurze Zeit später, Shay wurde von einer großen Neugierde angetrieben, erreichten die Gruppe, nachdem sie an den Knochen des Drachenschwanzes nach oben geklettert waren einen Gang, in denen sie das letzte Mal schon die Ghoule verbrannt hatten.

Die Herausforderung des Eises

Gefrorene eiserne Beschläge und Scharniere wiesen Shay darauf hin das der Raum der gegenüber des Ganges lag, den sie zuvor betreten hatten, recht kalt sein musste. Shay lauschte kurz und hörte ein es da drin Knurren und Brummen. Es waren Sahy anscheind nach Wölfe und mindestens ein Bär drin. Da Shay der Natur sehr zugetan war, legte sie ein Ritual ab und öffnete kurz entschlossen die Tür, nachdem sie den Frost mit Flammen bekämpft hatte. Was hatte sie vor? Dachten sich die anderen. geduldig warteten während Shay anscheinen kurzzeitig mit den Tieren sich verständigte, bis plötzlich der weiße Polarbär sie ansprang sie biss und sie die Tatzen von Ihm zu spüren bekam.

Als Erster sprang Malcer, Meister Petz auf den Rücken, trat und boxte gezielt auf ihn ein. Danach folgte Felica die unerschrocken Shay vor die Tür der Kammer zog und dabei mit den brabbelnden Schwert auf den Bären eindrang. Rudger folgte und nachdem Skaakas seinen Zauber beendet hatte sackte das Tier mit dem Namen Kaldran, soviel hatte Shay mitbekommen, zusammen.

Doch die übrig gebliebenen Wölfe wichen nicht zurück und sprangen Malcer ein, wobei 2 von Ihnen ihn bissen. Doch da war schon Farhea da und schlug erst auf den Einen, dann auf den nächsten und ehe die Gruppe es sich versah lagen in der kalten Kammer mehrere Wölfe und der Polarbär. Am Ende des Kampfes wurde die Kammer erfüllt von einem blauen, magischen Leuchten und ein paar mahnende Worte bekam Shay von Ihren Begleitern zu hören.

Die Herausforderung der Erde

Eine von grünen Leuchtmoosen und Sporen bedeckte Tür wartete nur ein kleines Stück den Gang herab und nachdem Shay eifrig die Wurzeln von dem Türrahm entfernt hatte und von drinen nur ein „Glucksen“ und „Blubbern“ ausging, ließ sie sich von Felica ein Seil um die Hüfte legen und öffnete die Tür. Innen war alles grün und bewachsen, in der Mitte des Raumes schwebte ein hölzernes Fass inmitten einer grünen Masse. Shay warf erst einen Bolzen in die Kammer und nachdem nichts passiert war folgte kurze Zeit später ein Wolf, den Felica kurzerhand aus der ersten Kammer geholt hatte.

Doch nichts passierte. Zum Glück erkannte Felica, nachdem sie den Wolf gebracht hatte, was da vor Ihnen wabbelte und zog das Seil. Gerade noch rechtzeitig, dass Shay von Felica gefangen werden konnte, bevor die Tür zuknallte. Es war ein Spaltschleim, soviel wusste nun die Gruppe und überlegen was sie gegen so ein Wesen tun sollten. Als Erste probierte sich Shay mit einem Blizzard an dem Wesen aus, doch irgendwie verfehlte es seine Wirkung. Kurze Zeit später stand Malcer zusammen mit Farhea und Felica in dem Raum und hieben auf das wabblende Wesen ein.

Malcer bekam als Erster das Wesen zu spüren und verbrannte sich seine Fäuste an dem Schlamm. Rudger ließ auch hier seinen neuen Zauber freie Hand und nachdem das Wesen zerfallen war, nach den Angriffen, heilte er mit Hilfe einer Flöte die Gruppe, die dringend Heilung bedurfte. Säure hatte sich von der Kammer ergossen und hatte an der Gruppe ordentlich Schaden  angerichtet. Das Fass und einige andere Gegenstände lagen nun in der mit Säure durchzognenen Kammer. Die Kammer wurde wie auch die Erste Kammer, durch ein grünes magisches Licht erhellt. Shay verwandelte sich in einen Vogel und holte die Phiolen, und Flaschen aus dem hölzernen Fass, die sich darin befanden. Als dann auch eine grüne, große, bauchige Flasche mit Wachssiegeln aus dem Fass einen neuen Besitzer gefunden hatten, zog die Gruppe weiter.

Die Herausforderung der Luft

Es lag auf der Hand das nun eine weitere Kammer folgen musste. Doch an dieser war nichts außergewöhnliches festzustellen. Auch ein Lauschen an der Tür brachte keine neuen weiteren Erkenntnisse. Auch nachdem die Tür geöffnet wurde, war die Kammer leer. Bevor jedoch noch einer der Anwesenden etwas sagen konnte, bekam die Gruppe Hilfe von dem Brabbelndem Schwert von Felica. Eigentlich brabbelte das Schwert die ganze Zeit ununterbrochen, doch dieses mal erwies es sich als äußerst positiv. Der Äusserung nach war in der Kammer ein unsichbarer Stalker und den bekam als Erster wieder Malcer zu spüren, als er gewürgt und in die Luft gehoben wurde. Ein Feenfeuer von Shay half um das Wesen sichbar zu machen und schon war die Gruppe zur Stelle.

In einem riesigem Flammeninferno und von Schnitten, Donnerwellen und Tritten ging das Wesen unter. Von ihm blieb nichts und als die Gruppe die Kammer verließ. War es so leer wie sie vorgefunden hatten. Einzig die Kammer war von einem milchigen blauen Licht erhellt.

Die Masken

Nachdem sie die Kammer hinter sich gelassen hatten und sich ein wenig erholt hatten, erschien auf der linken Seite des Ganges eine größere Einbuchtung, mit diversen Statuen und Masken. Genauer gesagt waren es 4 an der Zahl. Als Shay anfing eine Maske nach der anderen anzusprechen, erklang eine Stimme aus der Mundöffnung jeder Maske, die Tips und Tricks gab was in der Kammer zu erwarten wäre und wie man sich der Gegner leichter erledigen könne. Doch war nur noch eine Kammer ungeöffnet. Von der Maske erfuhren sie das hinter dieser Kammer 2 Phönixwächter wären, eine Magierin und ein Nahkämpfer. Das Gefähliche an diesen Gegner war, das sie wenn sie zerstört würden, wieder erscheinen würden. Nun wusste die Gruppe, was sie hinter der letzen Tür erwarten würde.

Die Herausforderung des Feuers

Die Spalten der Tür, zu den Wächtern ließen schnell von außen auch erkennen, was sie erwarten würde. Einige der Mitglieder entstöpselten einige Flaschen und ließen die Wirkung über sich ergehen und öffneten die Tür. Mit einem Großschwert, an deren Klinge die Flammen züngelten, stellte sich der Nähkämpfer der Wesen sich ihnen in den Weg.

Er traf zwar mit seinem Schwert doch waren die Mitglieder der Gruppe ihm wesentlich überlegen, wäre nicht die Frau in dem hinteren Teil der Kammer gewesen, es krachte und knackte Bennor ging in Flammen auf und wälzte sich am Boden, auch Shay, die sich als Säbelzahntiger verwandelt hatte, entging den Flammen nicht, doch auch die Phönix Wächterin hatte mit ihrer Magie keine Chance. Erst bekämpfte die Gruppe den Nahkämpfer, danach kümmerten sie sich um die Wächterin und da Rudger den Zauber von ihr konterte, wäre die Sache schnell vorbei gewesen. Die feurige Explosion die Beide hinterließen, schmerze der Gruppe schon und so macher Heilzauber fand seinen Weg.

Doch plötzlich stand erst der Nahkämpfer wieder da und Shay verwendete ihr Giftspray und sich des plötzlichen Erscheinens zu erwähren. Als dieser gemeinschaftlich zerstört war. Tauchte wieder die Frau auf. Das Ganze wiederholte sich nochmal, bis auch diese Kammer in ein rötliches helles magisches Licht getaucht wurde.

Das Schachbrett

Alle wurden auf einemal geblendet und befanden sich auf einem riesigem Schachbrett wieder. Was war hier los? Eine celestische Stimme gab die Regeln bekannt und als jeder an sich herunter schaute, nahm jeder der Mitglieder der Gruppe eine Position einer Schachbettfigur ein. Was würde sie hier erwarten?

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