Nachdem unsere Gruppe den Sieg gegen den Augentyrannen
gebührend gefeiert hatte, versammelte man sich erneut im Yawning Portal um den
Abstieg in die Tiefen zu wagen. Die ganze Gruppe? Nein! Wie schon zuletzt hatte
ein gewisser Zwerg mal wieder verschlafen und war nicht zum verabredeten
Zeitpunkt in der Taverne erschienen. Während man also darüber philosophierte ob
wann nun warten solle oder nicht gesellten sich zwei weitere potenzielle
Abenteurer an unseren Tisch hinzu: einer war ein Halbelf, welcher sich als
Laamar vorstellte und eine Menschenfrau namens Luna. Sie wollten gerne einmal
mit hinab in das Verließ des alten Magiers, und da sie bisher keine Gruppe zusammengetrommelt
bekommen haben setzte sie Durnan einfach mit auf unsere Liste. Das kann ja was
werden! Mittlerweile hört man im Schankraum wieder altbekannte Klänge: „Ich
wette die Gruppe kommt nicht wieder hoch.“ „Ich denke nur der Tiefling schafft
es zurück.“ „Ich glaube mindestens die
Hälfte stirbt.“ Allen voran wieder die beiden Zwerge, welche wir mit unseren
letzten Heldentaten bereits zu einem kleinen Vermögen verholfen hatten, doch
diesmal setzten sie gegen unsere Truppe. Es dauerte nicht lange bis der Großteil
des Schankraums dabei war für oder gegen uns zu wetten, inklusive uns selber…
Aber genug des unwichtigen Teils des Tages. Mitsamt unseren Neuankömmlingen stiegen wir also wieder in die Finsternis hinab, vorbei an den Dämonenreliefs und südlich durch den Säulenwald bis zu einem Recht großen Raum mit einer kopflosen Statue. Man entschied sich nach Osten zu gehen, in Richtung des Reliefs, an welchem wir Halaster schon die eine oder andere Frage gestellt haben. Jedoch ging man kurz darauf auf Kairons Wunsch hin in Richtung Süden, da ihm dieser Teil der Ebene noch für seine Karte fehlt. In diesem Gang stießen wir schnell auf die erste Besonderheit: kein Stabkörnchen war zu finden, alles war wie frisch durchgefegt. Kurz darauf trafen wir auch schon auf die erste Begegnung des Tages: eine Gruppe von Ghoulen welche durch die Gänge streiften auf der Suche nach frischem Flei… Steuern(?). Sie sagten sie wollen doch Bitte die rechtmäßig im Namen ihres Königs verhängten Abgaben für die Nutzung der Tunnel eintreiben. Am liebsten hätte ich diesen perversen Parodien des Lebens Ihre maroden Schädel vom Kopf geschlagen, aber Malcador ließ sich dazu erweichen ihnen ein paar Goldstücke zu geben mit denen sie zufrieden von Dannen zogen und wir konnten weiterhin die Gewölbe erkunden.
Einige Minuten später merkte ich plötzlich wie meine Bewegungen immer langsamer wurden und ich keine Luft mehr bekam. Glücklicherweise reagierte Kairon blitzschnell und zog mich aus dem Gallertwürfel, in den ich blindlings gelaufen war, raus. Jedoch nicht ohne dass ich diesem zu groß geratenen Wackelpudding noch ein Geschenk zurückgelassen hatte. Kaum auf den Beinen zauberte ich „Metall erhitzen“ auf meine Handaxt, welche ich im Inneren des Würfels zurückgelassen hatte, und begann das Monster von innen zu kochen. Währenddessen schoss Melcador bereits weitere Feuerstrahlen und Meteore auf das Monster und Luna ließ eine Flammenklinge in ihrer Hand erscheinen (Sie scheint gut in unsere Runde zu passen!). Nach wenigen Sekunden war die Bedrohung abgewendet, und ein zweiter Schleim, welcher sich angeschlichen hatte, nahm vor uns Reißaus. Wir verfolgten ihn nicht weiter und setzten unsere Erkundung fort, jedoch ohne nennenswerte Entdeckungen. Auf dem Rückweg wurde uns unsere Torheit bewusst. Der Schleim kehrte zurück, noch größer als vorher, und schnitt den Weg ab aus dem wir gekommen waren. Mit Hilfe einer Flammenwand konnte ich diese Kreatur zum Glück auf Abstand halten, allerdings nicht das was nun auf uns zu kam: ein weiterer, ebenso großer Schleim in dessen Inneren wir die Lachende Visage Halasters sahen! Schnell wechselte unsere Aufmerksamkeit auf den neuen Feind, jedoch konnten wir ihm nicht viel entgegen setzten. Praktisch alle Zauber die wir schossen funktionierten nicht, oder noch schlimmer, kamen postwendend zu uns zurück. Als ich mich nun in den Nahkampf stellte um es aufzuhalten wurde ich einfach verschluckt. Kein rühmliches Ende für einen Zwerg, möchte ich anmerken. Kurz drauf fand ich mich in einem Gang mit diversen Zwergenreliefs wieder, welche sich zu bewegen scheinen. Etwas Glanzlos für das Jenseits, meiner Meinung nach. Als jedoch plötzlich nacheinander Kairon, Melcador gefolgt von Luna und Laamar aus der Wand hinter mir fielen wusste ich dass es sich nur wieder um einen dämlichen Scherz dieses alten Magiers zu handeln schien. Wir waren tiefer in den Unterberg gebracht wurden, den Wänden nach zu urteilen dort wo vor Halaster einmal Zwergenclans hier gelebt haben. Und hier ruhen wir uns erstmal aus. Irgendwo im Nirgendwo.
Die Manufaktur der Wahrheit (The Legacy of the Grey Guardians)
Es war schon spät in der Nacht, als die kleine Gruppe stand vor den Toren der Rockbell Manufaktur. Doch vom alten, soliden Gebäude hinter dem Tor ertönten noch immer die Geräusche fleißiger Arbeit. Ihr Auftauchen blieb nicht unbemerkt, ein wettergegerbter Pförtner mit grauen Haaren und weißen Bart begrüßte die Gruppe Neugierig ob ihres Anliegens?
Wezir ibn Drale
übernahm die Initiative:
„Wir sind hier um einen Weg zu
diskutieren, gewisse Anschuldigungen gegen ihren Chef zu entkräften
und müssten mit ihm darüber sprechen. Wo können wir…“
„Herr
Butterfield?“
„… genau, Herrn
Butterfield finden?“
„Er ist noch im
Büro. Wenn sie hier einem Moment warten würden?“
Und die Gruppe blickte dem alten Mann hinterher, der sich mühevoll auf dem Weg zum alten Gebäude machte. Während sie dem Boten hinterher blickten, erspähte die Gruppe einige hastig errichtete Gebäude hinter dem großen Hauptgebäude. Offensichtlich ging es dem Unternehmen gut.
Ein armer Pförtner
Der Pförtner kehrte zurück und erklärte, dass Herr Butterfield schon spezifischere Informationen brauchte, um sich um diese Tageszeit die Mühe eines Gesprächs zu machen. Nach einigem hin und her verlor der gute Mann jedoch die Geduld und führte sie in das Atrium des Gebäudes das wesentlich gemütlicher gewirkt hätte, wäre nicht der extreme Lärm hinter den großen Flügeltüren. Nachdem der Pförtner ein letztes mal hinauf zum Büro des Besitzers ging, kam dieser nun persönlich.
Butterfield persönlich
Wezir trug dem Mann noch einmal sein Anliegen vor, ihn von aufkommenden Verdacht beschützen zu wollen und dieser lud sie in den Produktionsraum, aus dem der Lärm kam. Nach einem kurzem Gespräch zeigte sich der Geschäftsmann sehr besorgt und meinte man solle doch hier warten, während er einige Erkundungen ein zieht, und sie sahen ihn zwischen ein paar Maschinen verschwinden. Im Raum waren zwei Reihen von Produktionsanlagen, mit je vier Plattformen an denen jeweils zwei Uhrwerkgolems arbeiteten.
Es zischt und dampft
Sie waren weitaus stärker verziehrt als die der Quira Automata und hatten witzige Dampfablässe aus denen gelegentlich weisser Rauch ausgestossen wurde. Für die meisten war es schwer zu erschliessen, was wo geschah, und Stormy, der wohl am ehesten etwas darin erkennen konnte, war seiner Neugier erlegen und irgendwo im Komplex verschwunden. Klar war, dass die beiden Golems, die am nächsten zur Gruppe standen, an Textilien woben. Ein Netz, wie es schien. Gary ging zu dem Flur in dem Butterfield verschwunden war und konnte dort ein Tor, nicht unähnlich dem, durch dass sie die Halle betreten hatten, erkennen.
Ein Hinterhalt?
Plötzlich und ohne erkennbaren Grund warfen plötzlich die Golems zur rechten der Gruppe das Netz, an dem sie gerade noch gearbeitet hatten, über die verbliebene Gruppe. Es kostete Mialee, Olalee und Wezir einige Mühen, sich aus dem Netz zu befreien, und Wezirs Schwert hatte sich zu allem Überfluss im Netz verheddert. Da sich das ganze nun als Hinterhalt entpuppt hatte, begann er mit direkt der Verfolgung des Urhebers, wurde aber von vier schweren Siegeln ausgebremst, die er eines nach dem anderen Knacken musste. Mialee sandte eine Eule mit einer Nachricht an Cypher, um ihn schnellstmöglich über die Situation aufzuklären und her zu rufen.
Transformer
Währenddessen konnten sie ein ungewöhnliches verhalten der insgesamt 16 Golems beobachten. Nach und nach fügten sie sich zusammen zu einer weniger leicht zu erkennenden Funktion, gingen zu ihren Nachbarn und wieder holten das Spiel, so dass erst nur noch acht Maschinen, dann vier, dann zwei übrig waren. Mialee war sich sicher. Das war kein gutes Zeichen und versuchte mit Bogenschüssen den Prozess zumindest bei den Maschinen zu ihrer Rechten zu unterbrechen, und sie schwächte auch die Geräte, die während der Vereinigung empfindlich waren.
Drache!
Gerade als Wezir endlich durch die Tür brach und zu seiner Überraschung im Freien stand, vereinigten sich die letzten beiden Geräte und offenbarten, was der Sinn dieser ungewöhnlichen Aktion war. Vor ihnen stand ein Uhrwerkdrache, dessen rechte Flügel und Klaue beschädigt waren. Was ihn aber nicht weniger gefährlich erscheinen lies. Mialee musste schnell fest stellen, dass ihre Pfeile gegen dieses mechanische Monster nichts mehr ausrichten konnten, dafür waren die schnellen Bewegungen und Faust Attacken Garys der wichtigste Faktor. Olalee konzentrierte sich darauf, ihn und Mialee so gut wie Möglich mit Segen und Heilung zu unterstützen und sich ansonsten aus der Schusslinie zu halten.
Aufgabenteilung
Nur wenige Meter
weiter ignorierte Wezir die Kampfgeräusche, denn er war von und ganz
auf sein Ziel konzentriert. Herrn Butterfield finden und stellen. Mit
seinen erweiterten Sinnen erschnüffelte er die Fährte und begann zu
rennen.
Mialee, um ihren Hauptangriff beraubt, fragte nun das Reich der Feen um Hilfe, die ihr vier Kobolde sendeten, während der Drache ihr und Gary mit seinen linken Klauen und Bissen mächtig zusetzte. Doch auch die schiere Anzahl an Gegnern half nicht viel, selbst der unglaublichste Angriff eines der Kobolde verursachte nicht mehr als eine faustgeformte Beule in der Messinghaut des Gerätes.
Feuer, welch Überraschung.
Zu allem Überfluss bewies es, dass die Ähnlichkeit zu einem Drachen nicht nur äußerlich war und es nutzte die Gelegenheit, als die meisten Angreifer in einer guten Position waren, um Feuer zu spucken. Eine Flamme so mächtig, dass selbst Wezir die Hitze noch spürte, als ein Teil des Strahles draußen an ihm vorbei ging. Mialee und Olalee jedoch konnten noch rechtzeitig hinter Maschinenteilen in Sicherheit gehen und so das schlimmste verhindern. Nicht dass es nicht trotzdem weh tat.
Perkussive Pflege
So ging es nun eine ganze Weile vor allem zwischen dem Drachen und Gary hin und her bis Gary endlich eine gute Gelegenheit in der Defensive der Maschine wahr nahm, mit wenigen windigen Schritten die Metallechse erklomm, dabei extrem viel Schwung mitnahm und den meisten in einen Faustschlag direkt in die Schnauze transferierte. Doch das war bei weitem noch nicht genug, denn Geschickt nutzte er den restlichen Schwung um mit einem Salto direkt auf dem Kopf zu landen und von dort den finalen Schlag auszuführen. Die Maschine sackte in sich zusammen, der Kopf des Gerätes seltsam verformt und Gary schlitterte gekonnt und mit einem großen Grinsen im Gesicht von dort zu den anderen, alles in einer einzigen, flüssigen Bewegung.
Glück im Unglück
Auch Wezir hatte den Flüchtenden und schwer atmenden Butterfield eingeholt und mit einem Betäubungsschuss aus seinem Blasrohr erwischt. Es gab nur ein Problem. Die Betäubungspfeile waren mehrheitlich für gut ausgestattete Banditen und Verbrecher gedacht, nicht für Bürohengste wie Butterfield und der Geschäftsmann lag im Sterben, als ihn Wezir erreichte. Genau in dem Augenblick erschien ein geflügeltes Einhorn, auf ihm der Palladin, der die Eule mittlerweile erhalten hatte und sofort zur Gruppe aufgebrochen war. Bevor er überhaupt die Situation verstehen konnte, rettete er den Ohnmächtigen mit einem leichten Heilzauber. Wezir klärte ihn über die Ereignisse auf und sie gingen wieder zum Produktionsgebäude mit dem angeschlagenen Butterfield im Schlepptau. Während dem kurzen Weg nutzte Wezir auch gleich die Gelegenheit und seine guten Kontakte zu den lokalen Behörden um mit seinem Emerald die Stadtwache zu rufen.
Wichtige Erkenntnisse
Nachdem sie die Überreste des Uhrwerkdrachens untersucht und sich die 16 mandarinengroßen Rubine geholt hatten, in der die Magie der Geräte gespeichert war, fanden sich alle bis auf Stormy im Büro Butterfields ein. Cypher klärte nun alle auf was seine weitere Recherche ergeben hatte und was seine Theorien zum Massaker in der Botschaft und dem selstamen Verhalten vieler Lantaner waren. Alle Indizien deuteten auf den Einfluss eines Aboleths hin, einer Kreatur, älter noch als die Zeit. Cypher vermutete, dass er sogar noch in der Botschaft war, als Ordrade sie zurück gerufen hatte. In seiner typischen Art bezeichnete er Gary, der mit einer Vision von einem ungewöhnlichen Angriff durch Gedankenschinder zusammengebrochen war, als Versuchskaninchen – als ob er ihn höchstselbst in die Situation gebracht hätte.
Ganz normale Sicherheit
Nachdem die Wachen eingetroffen waren, wurde begannen Cypher und Wezir, den Geschäftsmann zu verhören. Der Paladin wirkte eine Zone der Wahrheit und so bekamen sie aus Butterfield heraus, dass er verantwortlich für den Angriff auf das Boot in Velen war und versucht hatte, es als die Tat von Santar Quira dar zu stellen, seiner größten Konkurrenz. Als er hier in seinem Unternehmen von der Gruppe gestellt wurde, versuchte er, sich der Gruppe zu entledigen, indem er sie geschickt austrickste, das Sicherheitssystem der Fabrik auszulösen. Wezir klärte die Behördenvertreter weiter darüber auf, dass sie eine Gruppe unautorisierter Magier gefunden hatten, welche Quira Automata infiltriert und die Magie eines der versandten Uhrwerkgolems entsprechend manipuliert hatten.
Recht und Ordnung
Die Beamten führten den Geschäftsmann ab, erklärten Cypher jedoch, dass sie das gerade geleistete Geständnis so nicht verwenden konnten, da die Anwendung der Zone der Wahrheit von der lokalen Gerichtsbarkeit nicht anerkannt wurde. Ein geschickter Lügner konnte auch mit der Wahrheit die Sicht der Dinge verdrehen.
Safe Zone
Nachdem die Offiziellen das Büro verlassen hatten, war die Neugier der übrigen Anwesenden, Olalee, Wezir, Mialee und Cypher, noch nicht gestillt. Sie schauten sich das sehr aufgeräumte Büro näher an und fanden einen Wandsafe, der mit einem Buchstabenschloss gesichert war. Eine gefundene Notiz mit einem kryptischen Rätsel sollte Butterfield wohl dabei helfen, sich an das Passwort zu erinnern. Aber er hatte nicht mit Cypher gerechnet, der es sehr schnell entschlüsselte, dann aber an der Eingabe scheiterte. Gary ging mit seinem üblichen Grinsen an den Safe, manipulierte das Schloss leicht und schon öffnete es sich. Cypher hatte zwar das richtige Wort, es aber an der falschen Stelle eingestellt.
Etwas enttäuscht fanden sie im Safe nur die Buchführung des Unternehmens und eine Überprüfung derselben deutete auch nicht auf eine Manipulation hin, alles war sehr sauber gelistet. Aber etwas nagte an Cypher. Doch er kam auch nach längerem Nachdenken nicht dahinter.
Da steh ich nun
Und so stand die versammelte Truppe mitten in der Nacht in einem fremden Büro, und war mit jeder Menge Entscheidungen konfrontiert. Und wo war überhaupt Stormy?
Der Mahlstrom. Ein Ort, von dem ich nur mal in einer Geschichte was gehört habe. Doch wir sind nun tatsächlich hier. Als wir ankamen, waren wir unter dem Meer. Ich sah das Meer über mir. Eine Treppe in der Nähe und ein Tümpel. Hier soll als der König der Riesen leben? Mit dem Schwurbogen in der Hand fing ich an, meine Augen durch die Gegend schweifen zu lassen. Wild Fire schickte seine Eule los. Er schien ein Gang zu finden, wo ein Statue in Form einer Riesin, welche auf einer Harfe spielt, gefunden. Und noch jemanden. Ein Mensch, welcher ebenfalls hier im Mahlstrom ist. Was macht er hier? Wer ist er? Den Namen habe ich mir nicht gemerkt, Zento glaube ich, aber ich weiß, dass auch er hier ist, um dem Problem mit dem Riesen auf den Grund zu gingen.
Während die anderen sich an der Wendeltreppe aufhielten und diskutierten, sah ich mich in einem anderen Gang um. Dort war ebenfalls eine Statue. Aber das war ein männlicher Riese, mit einem Instrument, welches ich nicht identifizieren konnte. Links und rechts jeweils eine Tür. Die Tür eines Riesen. Doch ich versuchte es erst auf der rechten Seite und die Tür konnte ich öffnen. Ein Raum mit Schlafstätten waren in dem Raum enthalten. Ein Gästezimmer? Vermutlich. Auf der anderen Seite des Raumes ging es weiter und doch entschied ich mich, mich erstmal auf der anderen Seite des Ganges. Ein anderen Raum, aber die konnte ich nicht öffnen. War schwerer als gedacht. Meine linke Hand schmerzte davon und so beschloss ich, es einfach sein zu lassen und gesellte mich zu den anderen. Wie konnte dieser Ort entstehen und vor allem so bleiben? Das ist ein faszinierendes Rätsel. Doch schweigend gesellte ich mich zu den anderen. Sie unterhielten sich darüber, wie wir am besten weiter vorgehen. Mein Vorschlag wäre es, uns vorher anzukündigen, damit es nicht zu einem Kampf kommt, aber der Vorschlag wurde abgelehnt und so beschlossen wir, die Treppe hinauf zu steigen. Treppen, die für Riesen gemacht wurden. Nicht für Wesen in unserer Größe.
Und so kamen wir oben an. Sahen in der Mitte des Raumes
einen großen Brunnen. Drum herum? Ein paar andere Riesen. Unter anderen auch
zwei weibliche. Wie sie da saßen. So selbst gefällig. Aber es war besser, wenn
ich schwieg. In einer Ecke standen zwei Wachen. Vermutlich der Thronsaal. Und
so beschloss ich, Wild Fire reden zu lassen. Wild Fire und Aeckert. Ich konnte mir nicht alles merken. Nur, dass
die beiden Damen die Töchter von dem obersten König der Riesen sind und die
dritte Tochter bei ihrem Vater. Sie duldeten unsere Anwesenheit. Aber mehr auch
nicht. Das ist zumindest positiv. Bisher kein Kampf. Sie nehmen uns nicht für voll.
Sehen uns vielleicht sogar als minderwertig an. Kein Problem für mich. Damit
unterschätzen sie die anderen. Kann unser Vorteil sein.
Willkommen im Mahlstrom (The Outbreaks)
Und so machte ich mich mit unserem Zauberer daran, die Räume zu erkunden. In einem anderen fanden wir eine Küche. Wild Fire ein bisschen was zu essen und in einem der Schubladen entdeckte ich doch eine schwarze Perle. Sie sah wirklich schön aus. Und diese nahm ich mit. Wer weiß, wofür wir diese noch gebrauchen können. Und auch eine Treppe nach unten. Ein möglicher Fluchtweg? Kann gut sein. Auf jeden Fall notierte ich mir den Weg in den Gedanken. Der Gang könnte in die Gästeräume führen. Mal sehen, was uns noch erwartet und was auf uns zukommt. Ich hoffe nur, dass wir es alle lebend aus dem Mahlstrom wieder zurück schaffen.
In den frühen Morgenstunden treffen wir uns alle wieder im Gastraum der Taverne „Elfsong“. Beim Berichten unserer Erkundigungen, tritt ein Mensch in einer Rüstung mit einem Zweihänder und Narben auf den Armen an unseren Tisch heran. Er stellt sich als Feaharn Làthspell, ein Dämonenjäger, vor. Er hatte gehört, daß wir Kampfkraft-Unterstützung suchen. Die Gruppe hat nichts dagegen, aber den Lohn für seine Mühen soll er mit dem Stellvertreten Kommandanten der Flaming Fist aushandeln. Dies tut er am Morgen, nachdem die Sonne aufgegangen ist, auch. Er erhält zudem auch Informationen, daß hier in Baldurs Gate alles langsam ins Chaos versinkt und daß er die Avatare der DREI (Totengötter: Bane, Bhaal und Myrkul) töten und Elturel befreien. Tränke kann man ihm nicht geben bzw. diese sind zu teuer, aber er erhält einen sehr guten Streitkolben und die Information, daß er bei Terina in der Elfsong-Taverne zusätzliche Infos und ggf. Tränke erhalten kann.
In der Zwischenzeit überlegen wir, was für Vorbereitungen für den Kampf gegen die Diener der Totengötter notwendig ist und wie wir uns vorbereiten können. Dabei weiß Camilla, daß man Skelette eher mit stumpfen Hiebwaffen effektiv belämpft und bei Untoten man kein Gift verwenden sollte. Wir benötigen Antidots, Weihwasser und Tränke gegen Seuchen und Krankheiten.
Tempeltour
Camilla und Arramior gehen dann nach Sonnenaufgang in den Tempel des Lathander, um Informationen einzuholen und ggf. Tränke und Weihwasser zu bekommen. Camilla trifft dort ihren Meister Kelddath Ormlyr (Hohepriester) und dessen ehemaligem Leibwächter Taerom „Thunderhammer“ Fuiruim wieder. Beide sind schon sehr alt. Das letzte Mal als sie sich gesehen haben ist schon über 100 Jahre her. Kelddath Ormlyr ist der Meinung, daß die Anhänger der DREI vlt. einen Pakt mit den Dämonen außerhalb der Stadt geschlossen haben. Er denkt, daß Beste wäre, die DREI gegeneinander auszuspielen, damit sie sich gegenseitig dezimieren. Auch könnte man in der Oberstadt weitere Infos einholen, da sich verwöhnte Jungadlige vlt. den Kulten der DREI angeschlossen haben, um gegen ihre Eltern sich aufzulehnen. Von ihm erhalten Camilla 10 Phiolen Weihwasser und Arramior des legendäre Langschwert „Defender“ als Leihgabe von Kelddath persönlich.
Das legendäre Langschwert „Defender“
Leider bekommen sie von Taerom „Thunderhammer“ Fuiruim keine Neuigkeiten, da dieser scheinbar schon sehr senil ist und ehrer in der Vergangenheit (in Beregost) lebt. Nach einem Gebet gehen sie zurück zur Taverne.
Feaharn trifft sich währenddessen mit Terina und muß erst einmal mit ihr spielen. Leider gab es keine neue Information.
Fliegende Kundschafter
Anakis kundschaftet, als Fliege, derweil das Badehaus auf dem Anwesen des Duke of Thalamra Vanthampur aus. Sie findet heraus, daß immer 3 Wachen von „Nightblade“ (Niederes Fußvolk von Bane oder Bhaal, arbeiten gern mit Giften) in der Nähe eines Sees auf dem Grundstück aufhalten. Diese werden in regelmäßigen Abständen von 3 Anderen Mitglieder von Nightblade, in Lederrüstungen mit Dolchen und Kurzschwertern, abgelöst. Diese gelten als ausgebildete Spezialisten der Abwehr. An der Nordwand des nördlichen Massageraumes findet sie eine Geheimtür, aus der ein fauliger, kanalartiger Gestank strömt, mit einer Treppe in die Tiefe. An den Wänden befinden sich Wandleuchter. Sie kommt zurück und teilt uns dies mit.
Und nun …
Wir sind uns nun unschlüssig, wie wir weiter vorgehen wollen: Angriff oder sie gegeneinander ausspielen?
Mein zweiter Tag in den Ruinen hat sich deutlich mehr gelohnt als der erste! Nachdem wir an die Kreuzung zurückgekehrt waren, an der wir das letzte mal überfallen wurden, beschlossen wir uns als erstes den linken Weg zu untersuchen. Nach einigen Metern ging der Pfad durch die Trümmerhaufen nach links, das Langohr lunzte vorsichtshalber hinein, ob sich etwas in diesem Raum befand. Sie erkannte das der gesamte Raum mit Knochen gefüllt war und über den Knochen 2 Grells schwebten. Als der Zwerg das hörte, erklärte er uns, dass es sich vermutlich um ein Grell-Nest oder gar eine Grell-Kolonie handelte. Mir schauderte es bei dem Gedanken einem Haufen dieser fliegenden Hirne zu begegnen, allerdings muss ich auch zugeben, dass beim Anblick all der Leichen mir der Gedanke kam, was sich wohl zwischen all diesen Knochen befindet. Schließlich entschlossen wir uns, Netze zu spannen und ein Feuer zu legen, damit die Grells nicht über unsere Köpfe hinweg fliegen würden und uns einen nach den anderen in die Höhe ziehen. Es dauerte nicht lange und wir hatten alle Grells besiegt. Verluste gab es auf unserer Seite keine, wobei Toprax manch eine Verletzung bekam, allerdings nicht durch einen Grell, sondern durch das Langohr, das wie bessesen mit ihrem Schwert durch die Luft strich, um einen Grell zu erwischen. Nach diesem Kampf entschloss ich mich den Raum zu untersuchen, wobei ich eine kleine Kiste entdeckte. Als ich diese aufschloss, fand ich einen Blauen Stein. Der Zwerg behauptet es ein ‚Ionenstein‘ oder sowas in der Richtung sei. Angeblich soll er zu leuchten beginnen, wenn man in Gefahr kommen sollte. Wir haben zwar kurz diskutieren müssen, aber sind uns relativ schnell einig geworden das wir ihn behalten. Als wir den Gang in die andere Richtung beschritten, wurden wir kurzer Hand von einem Trupp bewaffneter Zwerge aufgehalten. Sie waren verkleidet wie Vampire und ich war sofort bereit sie zu beseitigen, aber dann klärte uns der Hauptmann über sie auf. Anscheinend gehören sie zu einer kleine Truppe namens ‚Undertaker‘, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die Kreaturen aus dem Norden der Ruine von dem Eingang fernzuhalten und das Gleichgewicht in ihr aufrechtzuerhalten. Ebenfalls erklärte er uns welche anderen Gruppierungen in der Eingangsebene existieren. Die Zwerge zogen sich wieder zurück und wir traten den Weg in den Süden an. Allerdings machten wir im Säulenwald eine Pause, einerseits um durchatmen zu können, andererseits damit Smiles wieder zu uns stoßen konnte.
„Wusste ich doch, dass er etwas
vor uns versteckt… Was ist das? Ein Tagebuch? Na dann lass doch mal
reinschauen, was er so schreibt… Okay… Er schreibt einfach nur
unsere Erlebnisse auf. Etwas unbeholfen und mit viel zu wenig Lob
bezüglich meiner Taten, aber okay. Ich sollte ihm wohl mal zeigen,
wie das richtig geht. Und Alberich und Gundrabur müssen das auch
wissen.“
Nachdem wir nun diesen verdammten Troll endlich los sind können wir uns aufmachen um den Rest von diesem verfluchten Ort zu erkunden. Nach diesem Kampf sollte uns wirklich kaum noch etwas aufhalten können. Mit Alberich als unsere “lebende Festung“ und Malcador mit seiner meisterlichen Profession der arkanen Künste fällt mir nichts ein, dass uns besiegen könnte. „Wäre doch nur unser letztes Gruppenmitglied auch mitgekommen“, dachte ich mir unwissentlich dem Fakt, dass sich unser Freund Gundrabur in diesem Moment hinuntergelassen wurde.
Von dem was mir Gundrabur berichtet hat, nutzte er die Zeit bis er uns fand allerdings sehr gut und erforschte den Berg auf eigene Faust. Zumindest bis er auf einen Betrachter traf und bei voller geistiger Gegenwart entschied, dass er Blumen lieber von oben als von unten betrachtet. In der Zwischenzeit haben Alberich, Malcador und ich aber auch ein paar sehr interessante Entdeckungen gemacht. Wie zum Beispiel eine Tür mit einer schrecklichen Fratze darauf. Als wir über diesen grässlichen Anblick hinweg kamen traute sich Alberich als Erster von uns in den kleinen Raum hinter der Tür. Viel fand er nicht, da der Raum auch nicht größer als Zehn mal Zehn Fuß war. Plötzlich jedoch fand er einen Knopf, der die abscheuliche Tür hinter im verschloss und einen Geheimgang öffnete. Nachdem er durch diesen ging öffnete sich die Tür hinter ihm wieder und verschloss den Geheimgang.
In der
Zwischenzeit hatte auch Gundrabur seine nächste Begegnung mit den
häufiger unfreundlichen als freundlichen Bewohnern dieses Berges.
Anscheinend ist uns beim letzten mal einer der “Zuckerzombies“
entwischt. Da Gundrabur aber ein meisterhafter Kämpfer ist konnte er
diesen Einzelgänger ohne Probleme mit Mut und Zwergenstahl
bezwingen. Unser Türrätsel war hingegen nicht so leicht mit roher
Gewalt zu lösen. Wir standen nämlich auf einmal vor einem leeren
Raum in dem gerade noch unser Freund war. Malcador in weiser
Voraussicht rechnete schon mit dem Schlimmsten. Wir konnten
allerdings nicht sinnlos rumstehen und deshalb nahm ich all meinen
Mut zusammen und betrat auch den Raum. Der Knopf den Alberich fand
war nicht schwer zu finden und deshalb sah ich mich schneller in der
Position von Alberich wieder, als mir lieb war.
Malcador nun
allein auf der anderen Seite probierte alles mögliche um uns zu
folgen, leider oder besser zum Glück ohne Erfolg. Ich erkundete
inzwischen den Gang hinter der Geheimtür. Zu meinem Bedauern etwas
unvorsichtiger als sonst, denn als ich gerade am vermeindlichen Ende
des Ganges ankam, löste ich eine Falle aus und ein und glaubt mir
ich versuche nicht zu über treiben, riesiger Felsbrocken von der
Größe eines Drachen rollte spontan auf mich und Alberich zu. Wir
rannten natürlich zu der Geheimtür, durch die wir auch wieder in
den Raum kamen, aber nicht durch die Tür mit der Fratze.
Selbst
Gundrabur muss die Falle gehört haben, denn nachdem was er bisher
erlebt hatte sagten ihm seine Instinkte, dass es besser ist zu
wissen, was die Erde so zum beben bringen kann und machte sich auf
den Weg in unsere Richtung. Malcador probierte inzwischen alles um
die Tür auf zu bekommen. Mit jedem Versuch, jeder Idee, so gut sie
auch war kam uns der Fels immer näher und drohte uns zu
zerquetschen, bis Malcador die inzwischen verzogene Fratze nicht mehr
ertragen konnte und ihr am Bart zog. Was buchstäblich unsere Rettung
in letzter Sekunde war. Alberich und ich brachen aus der Tür hervor
und schuppsten Malcador auch schnell aus dem Weg. Der Felsen mit
seiner verständlichen geringen Geschicklichkeit rollte einfach
weiter gegen die Wand auf der anderen Seite der Tür. Was wiederum
eine erheblichen Knall verursachte und Gundrabur in seiner
Entscheidung bestätigte.
Kurz darauf
sollten wir nun auch unser letztes Gruppenmitglied kennenlernen. Da
wir allerdings noch unter Schock standen reagierten wir, man könnte
sagen misstrauisch, auf unseren Neuankömmling. In dem Gedanken noch
mehr Unheil von unserer Gruppe abzuhalten schüchterte Malcador ihn
mit einem Wort- und Beleidigugnsgewitter ein, welches ich nicht von
einem so jungen und noblen Menschen erwartet hätte. Selbst Alberich
stand sprachlos da, als Malcador seine Schimpftirade auf Gundrabur
los lies. Nach einer kurzen mündlichen Auseinandersetzung konnte
sich die Situation aber schnell aufklären und wir konnten sowohl
unser neues Gruppenmitglied begrüßen als auch etwas Luft
schnappen.
In der Zwischenzeit erzählte uns Gundrabur von
seiner Begegnung mit dem Betrachter und, da ich so klug bin und mir
die Grundrisse bisher gut eingeprägt habe, musste ich feststellten,
dass dieser Betrachter den Eingang zur zweiten Ebene bewacht. Die
Ebene in die wir als nächstes wollen… Nach einer kurzen
Besprechung war es klar: Der Betrachter musste weg! Wir machten uns
auf den Weg, fanden viele Räume die einzelne Mitglieder unserer
Gruppe schon erkundet hatten, aber auch neue mit magischen Artefakten
wie einem Bierkrug der sich immer wieder von alleine auffüllt.
Verständlicher Weise das wertvollste Artefakt in diesem Berg.
Zumindest für unsere Zwerge.
So gerne wir weiter erkundet
hätten, stand nun aber der Kampf gegen den Betrachter an. Wir
schmiedeten eine Plan: Alberich und Malcador sollten ablenken,
während ich und Gundrabur uns von hinten an ihn heranschleichen.
Soweit hat auch alles funktioniert, bis wir festgestellt haben, dass
es zu gut funktioniert hat. Der Betrachter starrte nun nämlich mit
seinem großen Auge auf unsere beiden Begabtesten in den arkanen
Künsten, welche wiederum nun nichts gegen ihn machen konnten. So
ziemlich wie wir, da der Betrachter gut zehn Fuß über unseren
Köpfen schwebte und wir ihn nicht erreichen konnten. Es war relativ
schnell klar, dass wir ihn so nicht bekämpfen können. Und nachdem
er uns gezeigt hatte warum Betrachter zu den gefährlichsten
Kreaturen unserer Welt zählen brauchten wir einen neuen Plan.
Alberich konnte
sich gerade so in Position bringen um mit seinem mächtigsten Zauber
den Betrachter für eine gute Minute in eine andere Dimension zu
befördern. Wir atmeten kurz durch und trotz Bedenken blieben wir und
führten den Kampf fort. Gundrabur nutzte seine Wurfäxte, Alberich
seine göttliche Magie und Malcador, dem ich besonders viel Lob
aussprechen muss, hielt fast allen magischen Tricks dieser Kreatur
stand und nutzte seine eigene Meisterschaft über das Arkane um dem
Betrachter Feuerball nach Feuerball entgegen zu feuern. Ich hingegen
konnte mich nicht rühren… Ich wollt auf den richtigen Moment
warten um aus meiner Unsichtbarkeit heraus eine verheerenden Angriff
zu starten. Dieser Moment kam aber nie und so musste ich zusehen, wie
meine Kameraden ohnmächtig geschlagen, verzaubert und in die Flucht
geschlagen wurden.
Dieses Trauerspiel konnte ich nicht länger
verantworten und nutzte eine ähnliche Taktik wie Malcador. Ich hatte
noch Schriftrollen die mit dem Zauber Feuerball verzaubert waren. Ich
nutzte diese um dem Betrachter noch mehr zu verbrennen, als er eh
schon war. Dies ging solange gut, bis ich keine Schriftrollen mehr
hatte und der Betrachter leider noch lebendiger war, als wir es uns
erhofft hatten. In diesem Moment kam der durch Zauber in die Flucht
geschlagene Malcador zurück und versuchte uns Zeit zu verschaffen
indem er das Monster zu sich lockte. Alberich, Gundrabur und ich
konnten die Pause nutzen um aufzustehen und uns bereit zu machen
Malcador zu helfen.
Als wir zu ihm kamen, war der Betrachter
gerade dabei in zu verschlingen, war ich mit einem gezielten Stich
aber verhindern konnte. Dies und der Fakt, das es dem Betrachter
nicht mehr so gut ging brachte ihn dazu einen seiner mächtigsten
Zauber zu präsentieren. Er verwandelte die Wände in Ranken, die
nach uns griffen und uns kampfunfähig machen wollten. Aber von sowas
lassen wir uns nicht aufhalten und ich und Malcador entkamen den
Ranken und mit einem letzten Stich und einer der heißesten
Feuersäulen, die ich je gesehen habe, besiegten wir den Betrachter
Glücklich und mit
letzter Kraft feierten wir unseren Sieg und überlegten schnell, was
wir mit unserer neuen Trophäe anfangen sollen. Wir entschieden den
Betrachter nach oben mitzunehmen und an einen Sammler zu verkaufen.
Zu unserer Überraschung wartete oben anscheinend schon jemand auf
unsere Ankunft mit dieser Bestie. Anscheinend ging es um eine Wette,
so wie ich das verstanden habe. Die beiden Gewinner dieser Wette,
zwei Zwerge, haben uns entsprechend auch sofort auf einen Siegestrunk
eingeladen, dem keiner von uns widerstehen konnte. Wir feierten und
tranken. Und so laut und aufgeregt es nach unserem Sieg in der
Taverne war, war es doch auch sehr beruhigend und entspannend aus dem
Berg herauszukommen. Wer weiß was uns dort unten noch erwartet.
“Das klingt doch unseren Taten angemessen. Naja, schnell wieder zurück damit bevor Kairon aufwacht.“
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