Die Nadel im Heuhaufen (The Legion of the Trusted)
Es kehrte Ruhe im Elfgesang ein, der Wirt sortierte seine Flaschen in die dazugehörigen Halterungen an der Wand der Theke und die Schankmaid räumte und wischte die nun leerstehenden Tische ab. Fenner begab sich zu den Stallungen, nur um mit der Tatsache in den Schankraum zurückzukommen, das selbst die Plätze dort von Pferden vollständig belegt waren. So überließ der Wirt ihm seine Hängematte in der Küche. Vielleicht mochte sie nicht gerade bequem wirken, aber sie war für zumindest für eine Nacht eine Schlafgelegenheit. Es klopfte an der Tür und der Wird öffnete sie erstaunt. Wer mochte das zu dieser Uhrzeit nur sein?
Ein später Gast trifft in der Taverne ein, er stellt sich später mit Lucion vor und gesellt sich nach einer kurzen Vorstellung, mit an die Theke. Die an der Theke stehende Gruppe kommt auf die Sache mit dem Vorfall von dieser Nacht ins Gespräch und der Wirt verdrückt sich und überlässt sowohl einen zuvor für zuviel Gold angebotenes Zimmer, den Schlüssel, als auch die Taverne für diese Nacht, in die Obhut der erst neu kennengelernten Gruppe. Er selber begibt sich nach Hause. Dem Wunsch verspürend follgt Rift der erfolglosen Bardin nach oben bis vor ihr Zimmer. Da das Zimmer gleich neben dem Seinigem liegt. Er geht wieder in den Schankbereich und fängt ein kleine aber sehr gerichtete Unterhaltung mit dem Wirt an der noch in den Wänden des Gasthauses zugegen ist, bevor er geht.
Nachdem der Wirt und die Schankmaid die Taverne verlassen hatten und diese den Gästen in deren Obacht gelegt hatten, ging Lyari hinter die Theke und holte ein paar Flaschen und ein paar Gläser hervor, gab Fenner ein Zeichen und dieser ging nach draussen und zündete die Fackeln an, Fenner selber stellte sich in die Tür und er sollte nicht lange warten.
Eine gemischte Gruppe aus Halblingen und Gnomen, die sicher aus einer anderen inzwischen geschlossenen Taverne aus der Hafenecke kamen, torckelten direkt an Fenner vorbei in den Schankraum, sie gröhlten und unterbrachen die Gespräche an der Theke. Sie winkten Lyari heran und der zeigte auf die Theke und meinte das heute Abend alles zum selbstbedienen wäre. Die Gnome ließen sich das gröhlend nicht zweimal sagen und glitten von ihren Stühlen und ehe man sich es versehen hatte, waren sie mit ein dutzend Flaschen mit diversen Färbungen zurück. Kaum das sie an dem Tisch angelangt waren, steuerten sie zu einem riesigem Weinfass zu, mit der Absicht , es zu ihrem Tisch rollen zulassen.
Unterdessen war eine weitere Gruppe, an Fenner vorbei, eingekehrt die vorwiegend aus Menschen und einer Elfe bestand. Sie setze sich an den Tisch der zwischen Küche und Eingangstür lag. Es machte den Anschein als würden sie einen Junggesellenenabschied feiern.
Dessen ungeachtet machten sich die Gnome am Fass zu schaffen, als sie merkten das sie es kein Stück bewegen konnten, schliffen sie einen sturzbetrunkenen Halbling, aus ihrer Gruppe zu dem Fass und dann passierte es. Gerade als der Halbling es anhob geriet er ins Straucheln das Fass rumste auf den Boden und rollte quer durch den Schankraum, überrollte beinah einen unvorsichtigen Gnom und hätte den Türrahmen des Eingangs der Taverne beschädigt, wenn Fenner und Lyari nicht dagewesen wären und den Lauf des Fasses aufgehalten hätten. Als die beiden Gnome das Fass einforderten, wurde es Lyari zu bunt er schnappte sich den Einen von ihnen und hielt den zappelnden Wicht an seinem Arm nach oben. Der tat aber nichts dergleichen und auch der Beutel de Gnomes beförderte einige Silber zu Tage. Auf die Frage von Lyari, wie er denn Gedenke die Zeche bezahlen zu wollen, bekam er unerwartet von der Elfe im Schankraum eine Antwort. Diese stellte einen schweren Sack mir klippernden Inhalt auf den Tisch. Lyari ließ den Gnom los und ging zu dem Tisch der zuletzt Eingetroffenen, schaute die Elfe an musterte den Beutel und nahm ihn an sich.
Nun war für die Betrunkenen kein halten mehr, die Gnome fesselten die beiden Halblinge an ihrem Stuhl und trieben sie durch die Taverne, einer blieb liegen nachdem Lyari dem einem Gnom zur Hand ging und ihn eine Mischung aus 2 Flaschen gleichzeitig verabreichte. Da lag er nun der Halbling mitten im Schankraum wie eine Schildkröte auf dem Rücken und Schnarchte vor sich hin, dem zweiten Halbling erging es nicht viel besser, dieser lag auf dem Tisch zusammengebrochen an einem Stuhl gefesselt mit dem Gesicht dem Tisch zugewand. Zur Erheiterung der Junggesellenpartie taugte die Aktion der Gnome alle Male, wie sich am Gelächter der Gruppe erkennen ließ.
Lucion unterdessen ging die Treppe nach oben und schaute sich um, an dem Schlüsselschild gab es eine Nummer und diese waren an den Türen eingebrannt. Er musste nicht lange suchen, er schloss den Raum auf, erkannte das es eine Abstellkammer war und räumte den Inhalt, den Besen, den Holzeimer und all die anderen Sachen auf den Gang. Als er dabei war den Eimer in den Gang zu stellen, ging eine Tür auf gefolgt von einem Tssssschhhhhhh RUHE da draussen!!!! Bei all dem Lärm kann man doch nicht schlafen. Die Tür fliegt wieder zu und Lucion wundert sich was gerade passiert war. Vorsichtig erledigt er sich der noch in dem Kabuff befindlichen Gegenstände und richtete sich sein Bettenlager ein und schlief ein.
Es kehrte ein weiterer Gast ein, der sich zwar wunderte das der Elfgesang einen neuen Türsteher hatte. Es stellt sich heraus das es der Nachtwächter von Baldurs Gate war. Er ließ sich auf einen freien Platz nieder, wunderte sich kurz, wegen der Bedienung, aber als er ebenfalls von der inzwischen lustigen Gesellschaft, von der Elfe, eingeladen wurde, vergingen seine Zweifel und ließ es sich gut gehen und amüsierte sich über das Treiben der Gnome
Zwei Stadtwachen die Dienst schoben, kamen auf den Elfgesang zu. Fenner und Lyari handelten sofort und löschten die Fackeln beim Elfgesang noch während die Wachen die Taverne erreichten. Als sie Fenner erblickten, der ihnen einen guten Abend entgegenbrachte, sahen sie durch das Fenster in den Gastraum und erblickten die Gruppen inklusive des Nachtwächters und kehrten mit den Worten um, die sowohl Fenner, als auch Lyari noch mitbekamen: „Der alte Gerfried hat so ein Glück, er wird immer von Gesellschaften eingeladen und wir?“ Mit diesen Worten waren sie auch aus der Hörreichweite der beiden verschwunden
Lyari drehte sich um und ging in den Schankraum, während Fenner immer größer werdende Runden um den Elfgesang drehte
Dankende Worte erntete die Gesellschaft um die Elfe von Gerfried, als er aufbrach zu seiner letzten Runde in dieser Nacht und verließ gut gelaunt den Elfgesang
Die Gnome hatten inzwischen ein neues Spiel erkoren und versuchten in die Theke mittels Absprung über das Fass, welches Fenner zurück an den Platz, an der Theke, gebracht hatte, in die obersten Regale zu springen. Als die torkelnden Gnome Anlauf nahmen ging Lyari dazwischen und hielt beide auf und schickte sie auf die Dielen der Taverne. Danach schnappte er sich ein 2 Seile und warf das eine Seile über einen Balken in dem Schankbereich und befestige an den jeweiligen Enden die Lehnen der Halblinge, das andere Seile hing er über ein paar Kleiderhaken im Eingangsbereich und band an den jeweiligen Enden die Gnome fest.
Lyari ging in die Küche und wollte den Lederbeutel in einem kleinen Mehlkrug verstecken, er fühlte sich aber beobachtet und ging duch den Küchenausgang nach draussen, er überwarf seine Idee, den Lederbeutel in dem Hühnerstall zu deponieren, ging in den Stall und verteckte ihn dort
Er kehrte in die Taverne zurück verschloss die Tür und bemerkte, als er in den Gastraum betrat das niemand ausser die Elfe die an der Theke stand, mehr anwesend war. Die Gnome und die Halblinge waren von ihren Positionen entfernt. Lyari fand in einem Gespräch heraus das die Elfe die Köchin des Elfgesangs, mit Namen Sahana ,war und wunderte sich woher eine Köchin soviel Gold besaß.
Fenner kehrte zur Taverne zurück, stellte fest das die Küchentür abgeschlossen war und ging zur Vorderen und nahm den Haufen aus Gnome, Halblinge und Menschen wahr die aufgetürmt hier lagen. Er rüttelte an der Tür und Lyari als auch Sahan konnten das wahrnehmen. Lyari öffnete die Tür und Fenner begab sich in die Küche, legte sich Anfangs in diese Hängematte, da aber Knirschende Geräusche vom Gebälk kam, legte er sich unter sie, wo er einschlief
Als Lyari sich nach oben begab, öffnete Sahana eine versteckte Tür an der Treppe und entschwand aus dem Gastbereich. Lyari hatte sich bevor er sich mit seinen Waffen nach oben begab, sich den letzten Schlüssel vom Brett genommen der da hing und probierte diesen an den Türen aus und stellte fest das dieser in jede Tür passte, danach begab er sich ebenfalls zu Bett
Nach und nach erwachte das Leben in der Taverne, Lyari klärte die Angelgenheit von letzter Nacht mit dem verwirrten Wirt, Sahana servierte den Gästen die Köstlichkeiten des Hauses und Lucion und Fenner wuschen sich am Brunnen und stellten aus den Augenwinkel heraus, das sich Ragefast an ihnen vorbeiging.
Ragefast teilt ihnen seine Entdeckungen mit, das es sich um beseelte Instrumente handelt, die von der ein und der gleichen Person stammen, was die Laute betraf mit, übergab ihnen eine Karte von Baldurs Gate auf der die Tavernen eingezeichnet waren, die in Frage kommen würden für die nächsten Nächte und gibt Lucion der neu hinzugekommen ist einen weiteren Stein
Ragefast eilt sehr, kehrt kurze Zeit nachdem er die Taverne verlassen hatte, kehrte er wieder mit 5 weiteren Ermächtigungen für die Gruppe zurück. War doch Ascionen der mit dem Schriftstück nicht mehr in die Taverne gekehrt, da Ragefast ihn mit allem unterrichtet hatte
Die Gruppe teilt sich in 3 Gruppen auf, während Rift und Fenner sich den Nord-Westen zuwanden, das die Taverne „Zur errötenden Nixe“ betraf , nahmen Lyari in Begleitung von der Köchin Sahan die südöstlichen Tavernen „Zum gespaltenem Holz“ ausserhalb der Stadtmauern und „Zum Wyrm“ unter die Lupe, die letzte Gruppe Bhelos und Lucion nahmen den Weg direkt zur Taverne „Zum flinken Fisch“. Alle Gruppen hielten dabei Ausschau nach Menschen mit trüben Augen.
Rift kam, nachdem er Fenner ein Stückchen voraus gegangen war, ein paar Straßenkinder zu beauftragen, nach solchen Menschen zu suchen. Die Idee war super und der Erfolg sollte ihm 3 Stunden später einen Erfolg bescheren, auch wenn dieser nicht der gewünschte bzw erhoffte Erfolg von Rift war.
Bevor sie sich zur Nixe sich aufmachten, hatte Rift mitbekommen das ein Schiff aus Atkatlar heute im Laufe des Tages einlaufen sollte, musste aber feststellen, das der alte Seelenverkäufer bereits in der Nacht angelegt hatte. Das Schiff mochte seinem Namen vor Jahren noch Ehre gemacht haben, aber die Tage der flotten Forelle, waren gezählt. Im Grunde konnte man sich nur wunder, das der Kahn den Hafen von Baldurs Gate erreicht hatte.
Der Kahn wurde noch gelöscht, als die vier (Bhelos, Lucion, Fenner und Rift) den Kai erreichten. Es wurden schwere Kisten an ihnen vorbeigetragen, die Matrosen trugen unterschiedlich zerrissene und schmutzige Leinensachen und rochen nach Selbstgebrannten. Etwas weiter abseits, unschwer zu erkennen, anhand der Klamotten, lungerten zwei dieser Matrosen auf zwei Kisten rum und tranken billigen Fussel aus einer Flasche, nichts desto trotz versuchten die vier ihr Bestes und bekamen zumindest heraus, das der Kapitän des Schiffes in der Taverne zur Errötenden Nixe abgestiegen war. Dort trennten sich vorerste die Wege, denn Lucion und Bhelos machten sich auf „Zum flinken Fisch“ dessen Eigentümer selber ein Barde sein sollte.
Rift und Fenner erreichten die „Errötende Nixe“, nachdem sie mitbekommen hatten, das Markttage in Baldurs Gate stattfanden und die Stände vor allem der Instrumentenbauer inspezierten, die Ihr Ware Pfeil boten. Auf die Nachfrage ob Sie denn besondere Instrumente hätten präsentierten die Händler ihnen einige mir eigenen Namen von bekannten Musikern. Auch war ein Instrument dabei, welches selbständig weiterspielte, während der Besitzer es auf den Verkaufsstand legte und eine Violine Anfing zu spielen.
Mit dem Wissen aus dem Hafen, das der Kapitän der flotten Forelle sich hier aufhalten sollte, kehrten die beiden in die Taverne ein. Fenner ging noch zum Wirt um nach dem Kapitän zu fragen, während Rift den Kapitän erkannte, hoffte aber insgeheim das Fenner eine andere Auskunft bekam, dem war aber nicht so. Der Kapitän lag sturzbetrunken mit Kopf auf dem Tisch, an dem einige seiner ebenfalls sternhagelvollen Matrosen saßen, irgendwie lief das Ganze nicht so wie sich Fenner und Rift es sich vorgestellt hatten. Immerhin gluckste der Kaptän, als sein Kopf von Fenner hochgehoben wurde und spärliche Informationen konnte er noch herausrücken, als er dann wieder wegsackte. Mehr Hoffnung machte das im Eingangsbereich liegende Buch der Künstler, in dem schon einige Namen drin standen von den heute noch Auftretenden. Nichts desto trotz hatten die Beiden das Gefühl nicht weiterzukommen. Es war wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Noch über dem Buch brütend überkam Rift eine Idee.
Unterdessen waren Bhelos und Lucion bei der Taverne „Zum flinken Fisch“ eingekehrt eine recht ordentlich geführte Taverne, sie war erst vor kurzem renoviert worden und es roch noch nach frischem Holz und frischer Farbe, der Eigentümer ein gewisser Vinlay selber, so wurden ihm vom Barman mitgeteilt, wäre erst am Abend zugegen, da er in der Akademie der Barden sich aufhielte. Seine Partnerin wäre zwar zugegen, arbeitete aber in den oberen Stockwerken an der Ausstaffierung der Räume und wollte nicht gestört werden. Die Beiden nahmen das zur Kenntnis, sahen aber davon ab, ihr Vollmacht ins Spiel zu bringen und schauten sich das auch hier ausliegende Buch der eingetragenen Künstler an. Konnten aber nichts ungewöhnliches feststellen, noch waren irgendwelche trüben Augen der in der Taverne Sitzenden auszumachen, verabschiedeten sich und traten auf die Straße und gingen „Zur errötenden Nixe“ wo sie auf Fenner und Rift trafen, die gerade aus der Taverne traten.
Rift merkt, wie einige Kinder, denen er vorhin einen Auftrag gegeben hatte, zu ihm kommen und ihn und die anderen 3 vor einen verarmten blinden Man, der abseits des Marktes sitztend und um ein wenig Almosen bittet, bringen. In der Tat hatte der invalide Alte trübe Augen, das Leben hatte es nicht gut mit ihm gemeint und er hatte seine Beine beide verloren. Rift konnte nicht anders und zahlte den Kindern ihre 3 Goldmünzen obwohl er keinen Schritt weiter war. Da viel ihm wieder die Idee ein, der er in der errötenden Nixe bekommen hatte, er hatte mitbekommen das es einen Zusammenhang zwischen den Gewinnern, ihren Instrumenten , vor 5 Jahren und den Ereignissen einen Zusammenhang gab, es waren die Instrumente und der Spielort. Schnell wusste er welches Instrument das Nächste sein würde, nun lag es nur daran rauszufinden in welcher Taverne es stattfinden würde, dazu musste er nur wissen, wo die vor 5 Jahren, Plazierten gespielt hatten, nur wo lagen die gesammelten Bücher aus. Er ging seinen Gefühl nach und befand sich nur wenig später im Hafen vor der Taverne bzw. dem Schiff: The Low Lantern. Die Taverne, war die Erste von den Tavernen in Baldurs Gate, die das Schicksal mit dem beseelten Instrument ereilte. Bevor sie die Tavere betraten fiel ihnen auf das sich kaum Menschen bei ihr am Hafen aufhielten und das hatten sie auch nachdem sie eintraten. Eine Ratte war ebenso überrascht über den Besuch der 4, wie der Wirt und huschte unter ein in der Nähe stehendes Fass. Nach der üblichen Begrüßung drängte sich die Frage förmlich nach der Leere der Taverne auf, auch wenn diese die 4 schon kannten. Die unbequeme Antwort brachte der Wirt nur kläglich über seine Lippen, war seine Taverne doch die Erste die von den beseelten Instrumenten heimgesucht war. Damit fügte sich das Puzzlestück in das gesamt Bild von Rift ein und nun ging es darum herauszubekommen, wo die anderen Palzierten gespielt hatten. Die Zeit drängte, plötzlich ging die Tür der Taverne auf und ein paar südländische Matrosen traten in die Taverne, sie trugen eine hochwertige, uniforme Kleidung, die auf ihre Herkunft bzw. auf die Herkunft des Eigners schließen ließ. Auf Nachfragen der Gruppe stellte sich heraus, das es sich um ein Schiff aus Atkathla handelte, welches einen Tag eher eingetroffen war. Rift wurde hellhörig und nachdem er den Matrosen eine Runde spendiert hatte, wußte er wo er den Kapitän des Schiffes finden konnte. So brachen alle, es war inzwischen dunkelgeworden, zur „Erötenden Nixe“ auf, wo sie heute schonmal waren. Da es nicht weit waren kehrten sie dort ein und fanden auf anhieb auch den Kapitän des Schiffes, dieser erzählte ihnen von einer Elfe an Board des Schiffes die wunderbar gespielt habe und jetzt mit ihnen in Baldurs Gate wäre. Sie waren zu spät wo mochte diese Elfe nur sein? Um das herauszufinden blieb keine Zeit mehr, immerhin hatte man sich verabbredet beim Elfgesang. Sie waren gespannt was die anderen herausgefunden hatten.
Lyari und Sahana hatten unterdessen Baldurs Gate, nachdem sie die lang Brücke „Wyrms Crossing“ überquert hatten, verlassen und waren bei der sehr gut besuchten Taverne: „Zum gespaltenem Holz“ eingekehrt. Aufgrund der Auslastung in der Taverne, hatte der Wirt kaum Zeit und das ausliegende Buch, brachte die Beiden auch nicht weiter. Einige Barden waren auch anwesend, doch verfügter keiner von ihnen über das Merkmal mit den trüben Augen. So machten sich die Beiden zurück in die Stadt und trafen dabei auf einen blinden Alten der mit ihnen ebenfalls durch das Stadttor trat und bereits auf der Brücke gen Baldurs Gate Mitte sich befand. Sahana kannte ihn, er war in Baldurs Gate bekannt, ein merkwürdiger Mensch, das war Sahan klar. Lyari sprach ihn an und der Alte drehte sich um und bat verschont zu werden, da er der Annahme es würden ihn Diebe oder Betrüger ansprechen. Als Lyari und Sahana, wobei er Letzte kannte, beruhigt hatten konnte Lyari ihn zu den Vorfällen in Baldurs Gate befragen und siehe da, es stellte sich heraus das dieser blinde Alte, eine Menge zu erzählen hatte. Der Name Lataglos, fiel, der vor 5 Jahren in Baldurs Gate ebenfalls an dem Wettkampf teilgenommen hatte und sich um seinen Sieg betrogen gefühlt hatte, er schwor an dem Tage das er sich an der gesamten Bardenschaft rächen würde. Man munkelte er habe ich dem Drachenkult anvertraut um seine Rache in die Tat umzusetzen. Ob letzte Information stimme, wusste allerdings der Alte auch nicht, da er es auch nur gehört hatte, während was den Schwur anging er selber vor 5 Jahren dabei war. Es fielen mehrere Namen und auch was die Instrumente der Beteiligten anging, fanden sie heraus das die Rheinfolge der Instrumente die beseelt waren in umgekehrter Folge auftraten. Leider konnte ihnen der Alte auch nicht erzählen wo zuvor die Plazierten gespielt hatten, da er nur das Finale mitbekommen hätte.
Das Gespräch dauerte eine ganze Weile und nach dem Gespräch, waren sie in der Tat weiter als vorher, hatten sie die Nadel gefunden? Was war dran an den Gerüchten die ihn der Alte da erzählt hatte. Nichts desto trotz baten Lyari und Sahan um eine kleine musikalische Darbietung, denn sie hatten eine Idee, wie sie dem Alten zu ein wenig Geld verhelfen konnten. Dem alten Barden musste man das nicht 2 mal sagen und schon legte er los und es kamen Passanten und warfen klingende Münzen in ein von den beiden hingelegten Beutel, der Alte wunderte sich zwar über das klingende Geräuch dachte aber nicht länger dran und konzentrierte sich mehr auf das Spielen. Als er fertig war, applaudierten viele Umstehende und dem Alten wurde warm ums Herz, dem nicht genug gab Lyari ihm seinen Sack und meinte zu ihm er sollt gut darauf aufpassen. Als dem Alten bewusst wurde was geschehen war, waren die Beiden auch schon weitergezogen.
Es zog sie in die mehrstöckige Taverne auf der Mitte der Brücke „Zum Wyrm“. Angezündete Fackeln aussen und eine weit geeöffnete Tür luden zum Betreten ein. Drinnen war der Empfangsbereich ebenfalls duch Fackelschein hell erleuchtet. Ein gut gekleideter Junge stand am Eingang und begrüßte die Beiden neuen Gäste, es war ihm Anzusehen das er Nervös war und unsicher. Auf Nachfragen stellte sich heraus das es um den Sohn des Gastwirtes sich handelte und der Eigentümer in nächster Zeit wiedererscheinen würde. Die beiden sahen sich in den Etagen um und konnten nichts Ungewöhnliches feststellen, auch die Eintragung der Bücher brachte sie nicht weiter. So bat Lyari, den Sohn des Wirtes, er möge doch bitte die Räume der Barden öffnen die hier in der Taverne ungergebracht waren. Als dieser zum Schutz der Barden sich weigerte, drohte Lyari mit seiner Ermächtigung der Stadt. Das reichte aus und der Junge ging mit ihnen in die oberen Stockwerke und öffnete die Tür. Die Beiden schauten sich um und konnten nichts Besonderes feststellen und dankten dem Sohn des Wirtes und verließen die Gastlichkeit in Richtung Stadtkern bzw. der Taverne Elfgesang. Was mochten die anderen herausgefunden haben, oder hatten sie vlt. den Verursacher schon? Einzig Sahana machte sich auf zu Akademie der Künste zu Baldurs Gate und wollte herausfinden, wo die Bücher der Tavernen gelagert bzw. wo man Informationen über den Spielort herausfinden könnte. Leider mit keinem großen Erfolg.
Als sich alle beim Elfgesang trafen tauschten sie ihre Informationen, Vermutungen und Geschichten aus, die sie am Tag erlebt hatten. Jetzt war es an der Zeit die weitere Verletzte, wenn nicht soagr Tote zu verhindern. Sie teilten sich auf die Tavernen auf und kontrollierenten jeden Neuankömmling auf das Genauste. Doch blieb ihre Suche ergebnislos. Bis zu dem Zeitpunkt wo Ragefast einem nach dem anderen abholte und ihnen von dem Vorfall bei den Docks erzählte und man den alten Mann geschnappt hätte. Als alle bei der Wachstube eintrafen, sahen sie wie die Eachleute schliefen und von dem Alten fehlte jede Spur. Auch Asconion war verschwunden in einem der Lagerhäuser nachdem er einen weiteren Vorfall verhindert hatte, die ihn Begleitenden, hatte man in einem Lagerhaus am Hafen gefunden. Ragefast wollte sich nach dem Eigner des Lagerhauses erkundigen, denn immerhin hatten die Häuser Fallen die es ermöglichte die Eindrinlinge direkt in einen privaten Kerker zu befördern. Man würde Asconion mit Sicherheit wiederfinden.
In den frühen Morgenstunden wird der Alte, den man zuvor verdächtigt und festgenommen hatte, tot in den Straßen des Havenvirtels gefunden, zumindest was von ihm übrig geblieben war. Die Spuren begannen sich wieder zu verwischen, aber es die Gruppe hatte eine heiße Spur. Der Alte hieß nicht Lataglos und somit war der Hauptverdächtige immernoch auf freien Fuß.
Aufbruch in eine neue Heimat (The Sainted Sinners)
Lyonel. Ein junger Krieger auf seinem Rosse traf am 7. Tarsak, als Sune sich zur Ruhe begeben wollte, im strömenden Regen auf eine kleine Gnomin, welche singend und tanzend und mit einem großen Lachen auf dem Gesicht, den Weg beschritt. Nach einem kurzen kennen lernen ritten sie weiter zur Taverne „Zum schlafenden Bär“. Rund eine Tagesreise südlich von Peltarch in Narfell, an der großen Straße, liegt diese Taverne. Es ist eine von vielen, wo Reisende am Abend einkehren können um etwas zu essen, zu trinken und ihren müden Gliedern Ruhe zu geben. Die Stimmung war ausgelassen und der Wirt verdiente sehr gut, als Lyonel und auch Jaenelle, wie die kleine Gnomin genannt wird, die Taverne betraten. Doch neben der Taverne war noch eine Karawane zu sehen. Es waren keine Händler. Es waren Siedler mit ihrem Ochsenkarren. Doch wohin die Reise gehen sollte, das erfuhren die beiden erst später, als eine Menschenfrau, welche schon rund drei bis vier Dekaden gelebt hatte, zusammen mit ihrem, offensichtlich, Ehemann und einer Elfe mit schwarz wallenden Haar die Taverne betraten. Man konnte es den beiden Menschen ansehen. Sie waren Anhänger der Chauntea, der großen Mutter. Sie sahen sich um und sie waren auf der Suche nach Abenteurern, welche sich ihnen anschließt und ihnen beim Schutz der Karawane behilflich sind. Kaum einer reagierte, bis ein Halbelf auf die drei zuging und seine Hilfe anbot. Auch der kleine Halbling Wilbur schloss sich dem Gespräch an. Selbst Lyonel, welcher das Gespräch mitbekommen hatte, als die 5 sich an einen Tisch setzten, schloss sich der Gruppierung an. Bereit sein Schwert zu erheben, um die Siedler zu beschützen. Angeline, wie die Menschenfrau hieß, war begeistert und zusammen mit Markus, ihren Ehemann, und der Elfe Rohanna, begaben sie sich dann zu den restlichen Siedlern. Das Ziel war auch inzwischen klar. Es sollte in das ferne Rashemen gehen. In einem Traum hatte Angeline einen Traum ihrer Göttin Chauntea erhalten. Ein Traum über üppiges Weideland. Fruchtbare Felder und eine Menge Platz zum siedeln. Bei den Siedlern angekommen, wurden auch die anderen vorgestellt. Es waren um die zwölf Wagen und zu jeder war eine Familie. Auch ein zwergisches Ehepaar, Grimbol und Beraka Silberhammer, waren mit dabei. Man konnte der zwergischen Frau auch ansehen, dass sie ein Kind erwartet. Die drei Abenteurer wurden empfangen und ihrer Mitte willkommen geheißen. Es wurde gelacht, gegessen und gesungen. Von dieser Musik angezogen, wie eine Motte vom licht, tauchte Jaenelle auf und schloss sich kurzer Hand den Siedlern an. Sie feierten noch bis spät in den Abend, ehe sie alle schlafen gingen.
Es war nach Mitternacht, als das Pferd von Lyonel zu seinem Herren ging um ihn zu wecken. Auf der Straße vor der Taverne, welche inzwischen dunkel war, lag ein junger fremder Mann. Er trug eine Sense auf dem Rücken und zwei Stäbe. Er stellte sich als Jack vor und nach einer kurzen Unterhaltung mit Rohanna, welche genauso wach geworden ist, wie unser halbelfischer Freund, Schlug sie Jack vor, dass er mit nach Rashemen kommt, weil er dort Nabraxus finden kann, welcher den Stab für ihn identifizieren kann. Und so verlief die Nacht ohne weitere Störungen, bis in aller Frühe die Siedler auf die Beine kamen.
Aber während Selune ihre bahn von einem Horizont zum anderen Horizont wanderte, erschien im versteck von Gagosch und Ragall ein Mann in einer roten Robe und eine Frau in einer schweren Rüstung mit Schild und Schwert vor den beiden Orks. Wie aus dem nichts sind sie aufgetaucht, um mit den beiden zu reden. Der Mann in der Robe redete und gab Gagosch einen Geldbeutel mit rund 500 Goldstücken in Gold und Edelsteinen. Sein Vorschlag ging auf. Er schmierte den beiden Honig um den Mund und machte ihnen versprechen, dass das zehnfache für jeden seiner 31 Mann starken gruppe zukommen lässt und eine große Lieferung an Rüstungen und schilden, wenn er eine Karawane überfällt. Das einzige, was der Mann nur haben will ist ein Stab. Was mit dem Rest gemacht wird, das war ihm persönlich egal. Die Vereinbarung stand und der Mann verschwand mit seiner Begleiterin so, wie sie gekommen sind. Indem sie sich weg teleportierten. Und die eigentlich nur aus fünf Orks bestehende Gruppierung? Sie machten sich an die Arbeit. Einen halben Zehntag haben sie zeit, um Vorbereitungen zu treffen. Sie bauten ihren Hinterhalt, während die Siedler nichts ahnend mehr Weg schafften, als man es annehmen würde. Nur Wilbur fand heraus, woran es liegen könnte. Die Räder der Wagen und die Hufen der Ochsen waren magisch verzaubert. Sie haben zwei Städte passiert, ohne es zu merken und nun waren sie in der Nähe eines Waldes, als nach fünf Tagen der Treck gestoppt wurde. Grimbol hat bei einem Wagen ein Problem mit den Rädern festgestellt und zusammen mit Lyonel arbeiten sie bis in die späten Abendstunden, um diesen zu reparieren. In der Zeit haben sich auch die Augen von Jack erholt, nachdem dieser versucht hatte, Magie um sich herum zu entdecken und dabei hatte er den Stab angesehen, was die Folge war, dass er einen ganzen Tag lang blind war.
Bis jetzt war es noch eine ruhige reise gewesen, aber erst am sechsten Tage sollten die Probleme beginnen. Das Pferd von Lyonel witterte etwas. Die Vögel sangen nicht. Und so machten sich die bei der Taverne zugekommenen Reisende auf den Weg, um den Grund heraus zu finden. Und der sollte sich schon bald zeigen, wie sie feststellen mussten, als Jack einen Pfeil in den Kopf bekam. Doch er erholte sich und ehe sie sich versahen, flog ein riesiger Pfeil aus einer Balliste auf einen der Wagen zu. Der Wagen wurde getroffen und wurde in einem großen Feuerball umgeworfen. Sie mussten nun agieren. Sie mussten die Balliste ausschalten. Das war ihr Plan und diesen wollten sie auch in die Tat umsetzen, während Wilbur von dem Halbelfen gedrängt wurde, zurück zu den Siedlern zu gehen um zu helfen. Was aber nur Wilbur und Jaenelle wussten, dass es eine sehr gute Illusion war. Die Wagen standen noch genauso da, wie vorher. Und der Kampf selber? Er dauerte nicht lang. Jack wurde erneut schwer verletzt, konnte aber gerettet werden. Lyonel und Wilbur wollten zusammen mit Jaenelles Hilfe die Balliste zerstören, lösten dabei aber eine weitere Falle aus, woraufhin Wilbur verletzt worden ist. Die Orks jedoch, die einen Mann durch Jack verloren haben, versuchten nun die Siedler von der Seite an zu greifen, aber Rohanna reagierte geistesgegenwärtig und schloss den einen Angreifer in eine Feuerwand ein. Die Orks? Sie wurden vertrieben. Sie verschwanden und die Elfe hob die Illusion auf und die Reise ging friedlich und ohne Zwischenfälle weiter, bis sie zwei Tage östlich von Mulptan ihre neue Heimat fanden. Das war der 18. Tarsak, wo die Siedler in ihrer neuen Heimat ankamen und die Abenteurer entlohnt wurden. Rohanna selber bot sich an, Jack und die anderen nach Mulptan zu begleiten, wo er Nabraxus suchen konnte. Zwei Tage dauerte diese Reise, als sie vor den Toren von Mulptan ankamen.
Während die Gefährten auf die einzelnen Gesandten warteten, gingen Sie ihren Gedanken und Geschäften nach.
Arilarvain fragte sich in den Hallen durch um mehr über das versunkene Schiff und die Miene zu erfahren, Ariella durchstreifte die Landstriche nahe den Hallen und war auf der Suche nach noch Ihr unbekannten kräutern.
Vrinn suchte in der Bilbiothek nach einer Lösung gegen die Krankheit, welche die 3 eskortieren Zwerge befallen hatte bzw. ob irgendentwas auf eine spezielle Krankheit hinweisen würde. Morrigan tat ihr bestes um etwas über Alhamios
zu erfahren. Fand dabei heraus das es sich um einen Ilithiden Nekromanten handeln sollte, der sich als Ziel die auslöschung der Zwerge zu eigen machte.
Quonsar spendete mit den Klerikern den 3 erkrankten Zwerge seelischen Beistand und Juraag machte sich auf um die Knochenbrecher Brigade zu treffen.
Arilarvain fand heraus, dass das Schiff vor gut als mehr 100 Jahren verschollen ging. Dies stand auf einer Schriftrolle, welche mehrmals abgeschrieben wurde um den Text zu erhalten und niemand konnte mit gewissheit sagen, ob
alle Wörter noch korrekt waren oder ob durch die Zeit doch vereinzelt Dinge vergessen bzw. umgedichtet wurden. Gleichesfalls kam bei den Untersuchungen heraus, dass die Miene eine kleine Menge Glasstahl beherbergen solle, wie auch Mitrhil welches
leichter zu bearbeiten und von Hause aus gut für magische Gegenstände geeignet ist.
Das Schiff soll zwei starke magische Gegenstände beinhaltet haben, welche die Mithril Halle gerne in besitz genommen hätte, um noch weitere Verteidigungen auf arkaner, vlt. göttlicher Macht zu nutzen. Allerdings
wurde das Schiff nicht gefunden, ebenso die Gegenstände nicht. Die Gegenstände sollen sollen eine Pfeife, wie auch ein Horn darstellen.
Vrinn las in der Bibliothek das es viele verschiedene kleine Organismen gab, die sich unter die Haut von Lebewesen setzen um dort zu gedeihen. Der einzige sich jedoch einigermaßen logisch erklärende FUnd war, dass die Parasiten vielleicht Geister oder Schattenwesen sein könnten.
Diese können sich in Organismen einnisten bzw. deren ganzen Körper übernehmen ohne das sich der Wirt später groß an irgendwas erinnere.
Nachdem die Gesandten eintrafen wurde verkündet, das am nächsten Tage eine Versammlung um die Mittagszeit einberufen wurde.
Drei Menschen aus Silbrigmond und ein Grau-Ork mit zwei Halborks aus Oboulds Königreich wurden empfangen. In der Versammlung wurde besprochen dass alle Gesandten klare Fakten haben möchte. Eine größere Streitmacht auszusenden ohne direkte ANtworten auf die Fragen zu haben,
stellt ein zu großes Risiko dar. Somit wurde nach einigem Diskutieren beschlossen, dass das Portal nahe des Lauerwalds gesucht werde und nochmals ein Bote nach Juraags Klan geschickt wurde damit diese weitere Unterstützung schicken.
Mithril Halle stellte 4 Zwerge zur verfügung, womit der Trupp auf insgesammt 15 Personen anwuchs.
Alle bereiteten sich auf die Reise vor.
Am zweiten Tage nach der Versammlung ging es dann früh Morgens los. Die Magierin namens Maril aus Silbrigmond beschwor 7 Pferde, Arilarvain half ebenfalls mit und somit ging die Reise schnell von dannen. Nach 3 Tagen ritt erreichten die Gefährten den Lauerwald.
Ariella verwandelte sich in einen Vogel und kundschaftete aus der Luft, gleichesfalls suchte Sie nach einem Zeichen um das Portal zu finden. Die drei in Mithril Halle zurück gelassenen Zwerge berichtete, noch vor der Abreise der Gruppe, das ein Hinkelstein vor 3 Eichen stehend das Portal darstellen solle.
Nach kurzer Suche fand Ariella eine Baumkronenformation, welche sich für Sie ein wenig von dem Rest des Blattwerks abhob.
Somit machten sich alle auf in den Lauerwald und trafen nach kurzer Zeit auf Ariella, die schon am Hineklstein wartete. Die drei Eichen standen in einem Halbkreis um den Hinkelstein und bildeten mit Ihren Kronen eine Art Lichtung. Um den Hinkelstein, abgesehen von den drei Eichen,
stand in einem Radius von guten 4m kein Baum oder größerer Strauch. Alle konten die Lichtung betreten. Nur Vrinn bemerkte das er, hätte er kein Ziel oder keine Aufgabe gehabt, sich hier nicht aufhalten möchte. Als ob jeder Muskel sich in seinem Körper sträubte einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Maril untersuchte kurz das Portal und sprach sodann auch eine Wortabfolge auf Zwergisch und das Portal öffnete sich. Es war eine riese Felsformation zu sehen, die sich nach oben, wie auch links und rechts dem Sichtfeld entzog. Es schien auf der anderen Seite Wind zu herschen.
Das war daran zu erkennen, dass die wenigen Plfanzen sich stetig im Wind wiegten. Jedoch drangen keine Geräusche aus dem Portal.
Nachdem alle, bis auf Vrinn, das Portal durchtreten hatten, begann die Suche nach einem Aufstieg. Kurzer Hand wurde auch eine geeignete Stelle gefunden und es ging auf den Aufstieg.
Nach und nach fand sich die Gruppe auf einem kleinen Vorsprung wieder, der in einer Höhle endete. In der Nacht zog ein Gewitter auf und womöglich traf ein Blitz den Fels, wodurch eine kleine Gerölllawine ausgelöst wurde. Das behelfsmäßige Lager wurde jedoch nicht
beschädigt und somit konnte es am nächsten Morgen weiter gehen.
Der Höhle folgte ein Tunnel der sich durch den Fels schlängelte. Anfangs ging es ein klein wenig bergauf, am Ende gab es jedoch ein relativ starkes Gefälle. Am Ende des Tunnels wartete eine weitere Höle auf die Gruppe, die mit Stalagmiten und Stalagtiten bestück war. Die Höhle selbst öffnete sich in ein großes Tal
welches durch Funkenflug, Asche, Staub und QUalm schwer zu überblicken war. Viele kleine Risse und Spalten säumten den FUßboden des Tales. Es schien als ob vor kurzem ein Vulkan ausgebrochen sei und das Tal verwüstet hat. In der Entfernung wurden zwei Türme entdeckt.
Nachdem die Gruppe näher an die Türme herangetreten ist, wurde ersichtlich das es sich um drei Stück handelte. Einer links, einer Rechts und einer gerade vor der Gruppe. Der Linke war noch halbwegs intakt, wobei man dies von den anderen zwei nicht sagen konnte. Die Türme standen
um eine große Spalte herum. Die Spalte maß, über den Daumen gepeilt, gute 100m x 30m.
Ein kleiner Pfad schlängelte sich am linkten Rand der Spalte immer weiter richtung Boden. 4 Schienenpaare sind in der Spalte zu erkennen. Zwei führen gen Nord-Ost, eine in Richtung Norden, einer direkt in Richtung Süden und die andere lag ein wenig richtung Süd-West. Viele tote Körper sind in der Spalte zu erkennen; viele Zwerge
, Orks und Erdkolosse ebenfalls. Bei den Zwergen scheint es sich eher um Mienenarbeiter zu handeln, wobei auch einige Krieger unter ihnen liegen.
Einige Gerätschaften sind ebenfalls zu sehen. Welche die Stein zerbrechen können, andere die wie ein Föderband aussehen, andere wiederum als ob man damit Stein von einem Ende zum anderen Ende bewegen kann, ohne ein Förderband zu nutzen. Eine Kriegsmaschine ist ebenfalls zu sehen. Sie hat eine Große Steinwalze vor sich, an den
vier Rädern befinden sich lange Messer und direkt oben drauf scheint eine Art Greifarm zu sitzen, welche jedoch auch mit einem riesigen Schlachtmesser ausgestattet ist.
Nach kurzer Zeit bemerkt hört die Gruppe ein Geräusch aus dem Linken Turm.
Zwei Zwerge machen sich direkt auf den Weg um in den Turm zu gelangen. Als sie in den Turm eintreten, brüllen sie einige unverstnödliche Laute in der Sprache der Erdelementare und greifen auch schon einen Steingolem an. Ein Zwerg wird direkt zu boden geworfen und hällt sich seine Schulter. Der zweite Zwerg fängt sich zwei schläge ein
und wird somit in den Schutthaufen geschleudert. Jedoch bewegt sich dieser ZWerg nicht mehr.
Juraag befahlt einem Halb-Ork den verletzen ZWergen zu bergen. Der andere Halb-Ork und Ork bezogen eine Verteidigungslinie vor der Magiererin und Klerikerin aus Silbrigmond. Quonsar positionierte sich neben dem Turm um den Golem zu Emfpangen. Nachdem der Golem die Wand des Turmes vergrößerte um auszutreten, stürme der Gnom auf seinem Hund auch schon an
fügte dem Golem starke und tiefe scharten zu. Die Magierin zauberte Magische Geschosse und verwundete ebenfalls den Golem.
Morrigan zauberte eine Unsichtbarkeit um sich und schloss somit die beiden Frauen aus Silbrigmond mit ein. Jedoch zauberte die Magierin weiter und unterstütze somit Quonsar.
Nur wenige Momente und der Golem war zerstört.
Vrinn hingegen wartete schon bei dem Portal ab und überlegte sich, ob er der Gruppe weiterhin folgen solle oder nicht. Er war sich nicht ganz sicher was er für die drei zurückgelassenen Zwerge in Mithril Halle tuen konnte. Jedoch überwand er sich und folgte unauffällig der Gruppe.
Während des Kampfes mit dem Golem suchte Vrinn unbemerkt die Umbegbung ab, fand jedoch nichts auffallendes, abgesehen von dem Golem.
Varjar aus Amn hatte an diesem Tag ein gutes Geschäft gemacht, als er einen Halbork Barbaren namens Dombar von einem der bekannten Sklavenringe abkaufte. Er sollte ihn für die Überfahrt mit einem Handelsschiff nach Baldur`s Gate als Weggefährte begleiten. Sie verstanden sich hervorragend, denn sie beide waren Kämpfer, wobei Varjar auch etwas zur magischen Natur neigte. Varjar kam aus einer wohlhabenden Händlerfamilie und brauchte nie auf jedes Goldstück in seiner Tasche zu achten. Daher kaufte er sich und Dombar für die Überfahrt beim Kapitän eines bekannten Handelsschiffes ein. Auf dem Weg an der Schwertküste entlang Richtung Baldurs Gate, erzählte Dombar von seiner Gefangennahme durch die Sklavenhändler, die wohl im gesamten Norden und Süden aktiv seien. Er schwor Rache zu nehmen, denn er hasste nichts mehr als die Sklaverei. Unter anderem war auf dem Schiff eine Elfin-Klerikerin, die immerzu auf ihrer Flöte spielte und alle um sich herum begeisterte. Die Elfin hieß Nelenia und wollte nach Baldur`s Gate, um dort bei dem berüchtigten Festspiel der Barden mitzuspielen. Ihre anscheinend magische Flöte brachte Bilder aus ihrer Erinnerung hervor und bezauberte alle Zuhörer auf dem Schiff. Unter ihnen war ein kleiner Halbling, der sich selbst Fennweis nannte. Und wenn er nicht grade das Schiffsdeck schrubbte, hörte er den wundervollen Klängen der Flöte zu und starrte stundenlang fasziniert die hübsche Elfenfrau an. Fennweis war ein Schurken-Halbling und er roch förmlich, dass dieses Händlerschiff nicht nur mit Gewürzen beladen war, sondern wohlmöglich auch mit Waffen, die geschmuggelt wurden. Fennweis wurde nach seiner Ausbildung von seinem Meister in Amn zu einen letzten Botengang verdonnert. Er sollte ein Päckchen zum Meister der Schurkengilde in Baldur`s Gate bringen. Fennweis war von Natur aus neugierig. Er musste jeden und alles hinterfragen und quasselte ununterbrochen, auch dann noch wenn sein Gegenüber längst das Weite gesucht hatte. Auf Deck hörte man ihn oftmals sehr aufgeregt und staunend von den fliegenden Türmen von Amn erzählen, die sein Herz immerzu aufs Neue aufblühen ließen.
In Baldur`s Gate wurde gerade das Barden-Fest gefeiert und die ganze Stadt war in fröhlicher Stimmung und die Feier war im vollen Gange, als das Handelsschiff andockte. Nelenia, die eine Eingebung hatte, folgte ihrer inneren Stimme zum Gasthaus „Singender Fisch“, um dort ihre musikalische Gabe vorzutragen. Da dies das nächstgelegene Gasthaus war, entschieden sich auch Varjar und Dombar dort hineinzugegen, um was zu trinken. Der Halbling Fennweis folgte der interessanten Elfin mit der merkwürdigen Flöte ins Gasthaus, um mehr von ihr zu hören. In dieser Taverne begegneten sich die alten Freunde Askonion und Fennweis, welche sich lange nicht gesehen hatten. Als Fennweis wieder mal von Amns Türmen schwärmte, sah Askonion die Elfin Nelenia, die grade mit ihrer Flöte zu spielen begann. Die Gäste jubelten, tanzten und bekamen garnicht mehr genug von der musizierenden Elfenfrau, die alle in einen bezaubernden Bann zog. Im Getümmel rempelte eine Magd der Taverne Fennweis an, er sollte ihr nicht im Wege stehen. Fennweis stahl daraufhin heimlich die Geldbörse der Magd. Dombar und Varjar saßen derweil an einem der Tische und schlürften ein günstiges Bier und genossen die unterhaltsame Gesellschaft. Als Askonion Nelenia genauer inspizierte, sah er dass ihre Augen weiß trübten und schnell begriff er, dass sie unter einem Fluch stand. Er holte die Stadtwache, die nicht weit entfernt war. Und als die Wachen Nelenia von der Bühne zerrten, flippten die Gäste aus und es kam zu einer großen Schlägerei.
Asconion und Fennweis versuchten in der Menge die Flöte von der Elfin loszubekommen, doch dies klappte erst nachdem Fennweis Öl über die Hände der Elfenfrau goß. Als Vajar die aggressive Menge sah, zauberte er mit buntem Sand glitzernd funkelnde Lichter und konnte viele von den Leuten ausschalten und beruhigen. Dombar fragte sich warum die Elfenfrau, die so schön musiziert hatte, verschleppt werden sollte. Er stellte sich in den Eingangsbereich der Taverne, um die Wachen nicht vorbei zu lassen. Als Askonion die anscheinend magische Flöte im Rucksack verstaute, waren alle bezauberten Leute wie ausgewechselt und jeder ging wieder seinen eigenen Geschäften nach. Askonion eilte zu seinem Meister und übergab diesem die magische Flöte, damit sie in sicheren Händen sei. Währenddessen ließen die Wachen Nelenia los und diese fragte sich, wo sie eigentlich sei, da sie sich an nichts mehr erinnern konnte. Es wurde wieder Musik in der Taverne gespielt und alle entspannten sich sichtlich. Dombar setzte sich auf seinen Platz und trank sein Bier. Varjar lud Nelenia dazu ein, sich erstmal hinzusetzen und in Ruhe bei einem Glas Wein über alles nachzudenken. Nachdem sich Fennweis, Varjar und Dombar Nelenia vorgestellt hatten, erzählte sie ihnen dass ihre Erinnerungen von einem ganzen Jahr weg seien. Sie wüßte nicht einmal, wie sie nach Baldur`s Gate gekommen war. Das Letzte, an was sie sich erinnerte war, dass sie eine magische Flöte als Geschenk für ihre Freundin von einem Händler kaufte. Da Nelenia noch sehr schwach auf den Beinen war, ging sie in eines der Zimmer im Gasthaus und legte sich müde schlafen. Askonion kam wieder zurück und stellte sich der Gruppe vor und er berichtete von weiteren magischen Instrumenten, welche verflucht wären. Diese magischen Gegenstände müssten gefunden und geborgen werden, denn sie könnten bei falscher Anwendung sehr viel Schaden mit ihren bezaubernden Illusionen anrichten. Die Gruppe fragte sich, wer zu den sieben Höllen dahinter stecken könnte. Einige Zeit verstrich, als Fennweis noch ein bekanntes Gesicht wahrnahm. Stöpsel, ein Dieb, der sich gerade im Gasthaus umsah, wurde von Fennweis an den Tisch gewunken.Askonion stellte ihn zur Rede, da das Hafenviertel nicht zu seinen Revieren gehöre und was er hier zu suchen hätte. Der nervöse Stöpsel gab zu verstehen, dass er zur Zeit sehr erfolglos wäre und einen einfachen Auftrag angenommen hatte. Dieser Auftrag käme von einem alten Mann, der ihm ein Goldstück gab, damit er sich hier im „Singenden Fisch“ mal umsah. Er freute sich sichtlich über den Lohn, den er dafür bekommen hatte und Askonion entließ ihn, damit er seiner Wege ziehen konnte. Als Stöpsel die Taverne verließ, folge ihm Fennweis, der sich im Schatten sehr gut versteckt hielt. Bald darauf beobachtete Fennweis Stöpsel und den Alten zusammen, wie sie Sachen austauschten und sich danach wieder trennten. Fennweis folgte nun gewitzt dem Alten, der eine Robe anhatte und sich langsam und gebeugt fortbewegte. Der Alte machte an einem Warenhaus Halt und mit einem Klopfzeichen ließ man ihn zur Tür hinein. Fennweis schaffte es unbemerkt in eins der oberen Fenster zu schauen, wo nun Licht brannte und er beobachtete, wie sich der Alte mit einer unbekannten Gestalt unterhielt. Da Fennweis nichts weiter erfuhr, entschied er zunächst kehrt zu machen und zurück zum Gasthaus „Singender Fisch “ zu gehen.
In der Zwischenzeit hatte der Gastwirt der Taverne anscheinend einen Streit mit der Magd, die von Fennweis bestohlen wurde und nun ihre Geldbörse suchte. Die beiden fauchten sich lauthals an und als Dombar mitbekam, dass es um einen verlorenen Beutel ginge, meinte er zur Magd, sie sollte doch einmal am Boden des Gasthauses suchen. Die Magd schien daraufhin sehr verärgert und entsetzlich wütend zu sein, so dass sie Dombar als Dieb beschuldigte. Sie versuchte mit ihren Schuhen auf den stämmigen Barbaren einzuprügeln, doch Dombar hielt die hysterische Frau mit einer Hand auf Abstand und von sich fern. Dombar wollte den Verdacht von sich abwenden und brachte zur Sprache, dass ein Dieb schon längst über alle Berge wäre. Als die Magd daraufhin in die Runde schaute, fiel ihr nur ein bekannter Dieb ein, den sie heute wahrgenommen hatte.In ihren brodelnden Gedanken formte sich ein Schurkenname: „Fennweis Flinkhand“.
Die Gruppe verließ das Gasthaus und traf Fennweis, der sich in einer der Seitengassen bemerkbar machte. Als Fennweis begeistert berichtete, wo sich der Alte momentan aufhielt, schlug Askonion vor, diesem aufzulauern und ihn auszufragen. Alle zusammen folgten Fennweis zum Lagerhaus, woraufhin sich der kleine Halbling noch einmal auf die Lauer legte, um durchs Fenster des beleuchteten Lagerraumes zu blicken.
Doch dieses Mal sah er mehr als erwartet, denn er erkannte nun, mit wem sich der Alte zuvor unterhalten hatte. Es war einer der gefährlichen roten-Thay-Magier, die auch Fennweis schon früher einmal gesehen hatte und mit denen nicht zu spaßen war. Erschrocken und ängstlich erzählte Fennweis den anderen davon, was er gesehen hatte. Askonion hegte den Gedanken, Verstärkung anzufordern, doch als der Alte plötzlich das Lagerhaus verließ, hängte sich die Gruppe an seine Fersen, um ihn abzufangen. Der Alte traf auf die hysterische Magd vor dem „Singendem Fisch“ ,die immernoch mit dem Wirt zankte. Als er näher trat, verwechselte die Magd ihn mit Fennweis, wegen der ähnlichen Größe. Sie warf dem Alten einen Schuh an den Kopf, erkannte aber was sie getan und entschuldigte sich demütigst für diese Verwechslung. Die Magd sorgte sich herzlich um den Alten und ging mit ihm ein Stück weiter. Die Gruppe folgte den beiden und lauerte dem Alten nun endgültig auf. Nur Fennweis blieb verborgen und ein wenig abseits des Geschehens, um der Magd nicht über den Weg zu rennen. Askonion wollte den nun sichtlich nervösen Alten zur Rede stellen, doch die Magd traute Askonion nicht und rief nach der Stadtwache. Die Wachen erkannten Askonion und dass er im Auftrag des Magistrats handelte, woraufhin diese den mysteriösen Alten und die hysterische Magd abführten.
Durch den nächtlichen Krach der Magd, musste sich die Gruppe sofort für ein Umstellen des Warenhauses entscheiden, also stürmten sie los um keine Zeit zu verlieren. Fennweis, der mit seinem Gewissen rang, platzierte vorerst den gestohlenen Geldbeutel der Magd, sodass sie diesen mit etwas Suchen auch finden würde. Es war ein guter Zug, um sich aus noch mehr Schwierigkeiten rauszuhalten. Als alle am Lagerhaus eintrafen, war das Licht im Lagerhaus erloschen. Fennweis scheiterte daran, das Türschloss zu knacken und somit war es an Dombar, die Tür aufzubrechen, was auch nach mehreren Versuchen mit seinem Kriegshammer klappte. Im Warenhaus, welches leer zu sein schien, entdeckten Fennweis und Askonion mehrere tödliche Fallen und der kleine Halbling schaffte es auch, einige davon zu entschärfen. Varjar wirkte „Magie entdecken“ und fand heraus, dass fast alles im Haus mit Magie betroffen wäre. Er nahm eine kleine Menge magische, sandige Substanz und packte diese in einen Beutel. Im Haus gab es anscheinend eine Luke, die in den Keller führte und Varjar fand hinter einer Truhe ein kleines Loch bzw. einen zweiten Eingang ,der nach unten verlief. Fennweis war klein genug ,durchs Loch zu klettern um nach unten zu gelangen, wo er zu eine Holztür kam. Er hörte ein kontinuierliches, quietschendes Geräusch und er erspähte durchs Schlüsselloch ein kleines Holzrad, welches sich ununterbrochen drehte. Die anderen der Gruppe öffneten die Luke zum Keller und Askonion suchte an einer hinabführeden Leiter vergeblichst nach Fallen. Es schien sicher zu sein und somit stieg er hinunter. Doch plötzlich,wie vom Erdboden verschluckt, verschwand Askonion am Ende der Leiter, direkt vor den Augen von Varjar und Dombar. Eine Antwort auf Varjars suchende Rufe blieb aus und er und Dombar entschieden sich für den anderen Weg nach unten in den Keller. Als Varjar hinabstieg, löste er eine Falle aus und ein Armbrustbolzen traf ihn schmerzhaft in seiner Schulter. Währenddessen entschärfte Fennweis eine Falle an der Holztür und trat vorsichtig in den Kellerraum. Er ging näher zu dem Holzrad, welches er nun als ein goldenes Spinnrad erkannte. Er entschied sich dennoch zur Leiter zu gehen, die nach oben zur Luke führte, um dort nach Askonion zu suchen. Denn auch er hatte wahrgenommen, dass Askonion auf dem Weg nach unten plötzlich ins Leere rutschte. Er untersuchte den Kellerboden und fand eine Art Pfütze direkt am Ende der Leiter.Diese Pfütze, so glaubte er, wirkte wie ein Portal mit einem Weg zu einer anderen Ebene. Er stach einen Stock in das wasserähnliche Loch und daraufhin gab es einen starken Sog, der das Holzstück hinabzerrte. Das Portal verschwand und hinterließ eine dunkle Stelle im Kellerboden und auch Askonion schien für immer verloren zu sein. Als Varjar in den Kellerraum kam und die Spindel betrachtete, erkannte er, dass dieses wertvolle Stück ein altes elfisches Relikt sei. Man hatte die goldene Spindel in frühen Zeiten verwendet, um wertvolle magische Textilien herzustellen. Varjar nahm die magische Spindel an sich und die Gruppe machte sich auf den Weg wieder nach draußen.
Als ihnen die Stadtwache begegnete, berichteten diese von einen Überfall. Die Wachen wurden durch einen mächtigen Zauber überwältigt und der Alte konnte anscheinend entkommen. Die Gruppe entschied sich,sich dem Ganzen morgen anzunehmen, da es schon recht spät war. Sie nächtigten auf dem Handelsschiff, mit dem sie hergekommen waren und ruhten sich von dem ganzen Abenteuer aus. Am folgenden Morgen wurde der Alte gefunden, doch leider war dieser tödlich umgekommen. Wir ahnten, dass der böse rote-Thay-Magier dahinter stecken musste, um seine Spuren zu verwischen.
Am Abend des 7.Tarsakh des Jahres 1382, es war eine laue Nacht in Secomber, trafen sich unsere Freunde inzwischen wie jeden Abend in der Singenden Elfe, um wichtige Neuigkeiten auszutauschen. Für ihre kostenlose Unterbringung dort, hatte Amelior gesorgt und man war in der Taverne ein wenig stolz auf seine Gäste die man bewirtete. In Secomber hatte sich schnell herumgesprochen was unsere Freunde für die Stadt und ihre Einwohner getan hatten und so fielen auch die Begegnungen, sei es auf der Straße, oder in den Läden der Stadt, aus. Sie wurden immer freundlich begrüßt, bekamen gewisse Annehmlichkeiten, die sonst nur einige wenige in der Stadt zuteil wurden.
Auch in Tiefwasser machte die Erzählung einer kleinen Gruppe aus Secomber ihre Runde. Unter anderem drang sie auch an die Ohren eines Künstlers der nach neuer Inspiration suchte und dem die Gruppe nicht mehr aus dem Kopf ging. Er packte sein Ränzlein und reiste am gleichen Tag nach Secomber. 4 Tage später traf er wohlbehalten ohne Zwischenfälle in Secomber ein und erkundigte sich nach der Gruppe.
Auch jemand anderes schien Interesse an der Gruppe zu haben, zumindest gab es jemanden der mehr Informationen zu den Ereignissen verbreitet als der Gruppe lieb war, oder sie sogar selber wussten. Informationen die keiner Wissen konnte. Nur wer war diese Person. Leider versuchte Meelay vergeblich dieser Person auf die Schliche zu kommen, sie gab sich damit zufrieden die anderen zu informieren und früher oder später diese Person kennen zu lernen. Die anderen waren in den verstrichenen Tagen erfolgreicher, ob nun bei der Tränkherstellung, bei erlernen neuer Schmiedetechniken oder beim verbreiten der Erzählung der glorreichen Helden im Kampf mit den Dornenschwänzen. Leider gab es nicht nur gute Nachrichten, sondern auch schlechte. Calathes hatte den Kampf mit den Trollen im Sumpf nicht überlebt, er war in den Morgenstunden des 5. Tarsakh hatte Mystra ihn zu sich geholt. Diese Kunde löste auch noch Tage später starke Betroffenheit aus und zeigte der Gruppe, das sich nicht immer alles sich zum Guten wenden würde. Falls man den Weg eines Abenteurers in der Zukunft beschreiten würde, müsste man immer damit rechnen einen ähnlichen Weg wie Calathes zu gehen. Nur war es ein besserer Weg, als jeden Tag auf den Tod zu warten.
Später am Abend gesellte sich, er hatte sich vorher angekündigte, Amelior zu der Gruppe und erzählte ihnen von Jacks Aufbruch vor 4 Tagen und dem Auftrag der er von ihm bekommen hatte. Einige in der Gruppe fanden es recht merkwürdig das er sich ohne Verabschieden aufgebrochen war. Amelior lenkte das Thema hin zu dem Auftrag für die an dem Tisch Sitzenden. Es ging um den sichergestellten Sarkophag von Undarl, zum ersten Mal räumte Amelior ein nicht alle Dinge entschlüsseln zu können und er erwähnte im gleichen Atemzug den Schwarzstab in Tiefwasser der bereits schon informiert worden wäre und den demnächst eintreffen Sarkophag in Empfang nehmen würde. Er hatte seine Rede gut vorbereitet, auf einmal jemand an den Tisch trat, der Gruppe einen guten Abend wünschte, eine ähnliche Lage auf den Tisch stellte, wie sie die Gruppe schon zu sich genommen hatte, sich als Gaven vorstellte und seine Künste anbot wohl gewählte Worte in Sang und Geschichte über die Gruppe zu verbeiten, er gab auf Nachfrage von von Anskar eine Kostprobe seines Könnens zum Besten. Die Gruppe war schwer beindruckt von ihm. Die wütenden Blicke von Amelior trafen Gaven, hatte er ihn doch bei seinem Vortrag unterbrochen. Gaven bemerkte es und lenkte ein. Amelior bendete seinen Vortrag knapp indem er die Anwesenden fragte, ob sie den Sarkophag nach Tiefwasser begleiten würden. Nachdem alle eingewilligt hatten, den morigegn Track zu begleiten, gab er der Gruppe ein Schreiben, welches ihnen in Tiefwasser Tür und Tor öffnen würde. Bevor er sich zum Gehen wendete, stellte er einen großen klippernden Ledersack auf den Tisch und sprach der Gruppe nochmal ein Lob aus, sie seien auf Lebenzeit Ehrengäste in Secomber. Er fügte hinzu das sie bei ihrem nächsten Besuch in Secomber ihn doch mal besuchen sollten. Jeder der Anwesenden bekam mit das dem nicht wirklich so war, aber immerhin gab er sich Mühe. Nachdem er verschwunden war. Schnappte Meelay sich den Sack und eilte damit die Treppe nach oben in ihr inzwischen alleiniges Schlafgemach, ihr folgten nach und nach alle anderen Anwesenden, bis nur noch Gaven allein da war und sein Krug leerte genüsslich leerte. Auf welch seltsame Gruppe war er nur getroffen? Da bemerkte er wie sich 2 eigenartige gegensätzliche Personen sich an den Tisch setzten. Zum einen war es ein in feine seidene Stoffe gehüllter Elf, dessen Gesichtzüge schon auf seine aroganten und hochnässigen Wesensart hinwies die auch bestätigt wurde wie er mit der zweiten Person, es war ein braungebannter Mensch aus den südlichen Landen, zumindest wiesen die Sachen von ihm, der Turban, seine Pumphose, sein Breitschwert das locker an seiner Seite hing und die Bauchbinde daraufhin, umging hin. Schnell war klar wer diese beiden waren, zu einen war es ein reicher Händler und zum anderen ein Karawanenführer. Letzterer wurde ununterbochen vom Händler beschimpft und beleidigt. Das war zuviel zu Gaven er sprach den Elfen an und brachte diesem zum Kochen, das der Elf den Tisch wutentbrannt verließ. Die dankenden Blicke des Karawanenführers sprachen Bände.
Unterdessen füllte sich der Raum über dem Eingang der Taverne, als Meelay den Inhalt in 5 große Häufchen aufteilte und am Ende in jedem Haufen 500 Taler lagen. Jeder der Anwesenden samelte einen Haufen ein und füllten ihre Beutel. Da es noch nicht Mitternacht war, brach Meelay mit ihren Anteil, welcher sich in dem großen Lederbeutel befand auf in Richtung der Hügel der Halblinge und sie hatte Glück, die Gnomin, welche sie erst letzte Woche kennengelernt hatte war noch wach und so fand der Tausch von 300 Talern in wertvolle Steine zügig statt. Der Profit von 5% war angemessen, wenn man die vorangeschrittene Zeit bedachte. So war es dann auch nicht verwunderlich das der Tisch an dem immernoch Gaven saß sich wieder füllte, einzig Pauley und Srisina hatten sich an einen anderen Ort schlafen gelegt, aber daran hatten sich die anderen schon gewöhnt.
Bevor Meelay die Taverne betrat waren Ansker und Trixi zu Gaven zurückgekehrt und hatten ein ordentliches Gelage geordert, sehr zum Leitwesen von Trixis Mundwerk. Gaven fiel unterdessen die Bardin ins Auge, sei es Aufgrund ihrer Schönheit oder Aufgrund der Vortragsweise einiger Melodien, die Gaven des öfteren gehört hatte, wenn auch nicht mit so viel Leidenschaft. So ließ er es sich es nicht nehmen und sprach sie, während sie wieder an dem Tisch vorbeischritt, an. Etwas irritiert, das jemand die ansprach, spielte sie ihre Melodie etwas leiser und kam dabei mit Gaven ins Gespräch, anfangs erst was die Melodien anging, ein wenig später kamen sie auf das Schicksal von Taladean zu sprechen. Es machte den Anschein das sie einer Vorsehung nachging und sich nicht sicher war, ob sie den Ruf ihres Herzen folgen sollte oder aber sich wissentlich der Gefahr lieber von dem Ort fernhalten, wo das Ereigniss stattfinden sollte. Es ging soweit es Gaven mitbekam um einen Einschlag eines Meteoriten in naher Zukunft und um das Erwachen von Wiedergängern in dessen Umgebung. Nun war Gaven ein wenig irritiert, von der Aussage von Taladean. Er konnte ihr leider keinen Rat geben, da er selber nicht so richtig wusste, wie er sich in einer solchen Situation verhalten würde, und ganz nebenbei flammte in ihm die Neugierde auf, was das vorhergesagte Ereigniss anging. Die Bardin wünschte Gaven noch einen schönen Abend und fing wieder lauter an zu spielen. Immernoch darüber brütend über die Geschichte wurde er aus den Gedanken gerissen, als Meelay sich wieder an den Tisch setzte und ein lautes Schnarchen neben ihm an sein Ohr drang. Trixi war tief und fest neben ihm eingeschlafen, während auf dem Tisch sich die Humpen stappelten und der Grund verbarg sich hinter den Krügen… Ansker. Als er zwischen Humpenberg zu Trixie hindurchlugte, und sah wie sie eingeschlafen war, besann er sich, stapfte zur ihren Stuhl, packte sie auf seine Schulter verabschiedete sich von der inzwischen sehr klein gewordenen Gruppe am Tisch und brachte Trixie die Treppe hinauf in ihr Zimmer, danach verließ er die Taverne gen Schmiede. Bei den beiden verblieben Meelay und Gaven machte sich ebenso eine gewisse Müdigkeit bemerkbar, war es doch schon nach Mitternacht. So ging jeder der beiden auf sein Zimmer bzw. in den Schlafsaal. Doch bis ins Bett kamen Sie nicht.
Bevor Srisira in ihre meditative Phase überging sah sie sich den Sternenhimmel von ihrem Hain aus an. Da bemerkte sie einen hellen Fleck am Himmel, er sah aus wie eine Sternschnuppe, schnell wünsche Sie sich etwas, doch dieser Fleck kam immer näher und verschwand dann hinter Secomber in einer Entfernung von ein paar Tagesmärchen. Kurz danach bebte die Erde, als wäre ein Meteor vom Himmel gefallen. Srisina sammelte ihre Sachen fix zusammen und begab sich in Richtung zur singenden Elfe, sie hatte ein mulmiges Gefühl. Es wurde sogar noch verstärkt, als sie sich wunderte was auf dem Friedhof passierte, da waren auf einmal so viele Leute und als sie genauer hinsah, sah sie das es immer mehr wurden, die sich aus der Erde erhoben. aus ihrem laufen wurde ein rennen.
Die Himmelserscheinung hatte auch noch jemand anderes bemerkt, als sie ihre Fensterläden schließen wollte, sah Meelay nochmal zum Himmel und auch ein Ansker der auf dem Weg zu Schmiede war nahm diese Bewegung war auch wenn er sie dem Alkohol zuschrieb. Meelay die kaum etwas davon zu sich genommen hatte, wollte eben die Fensterläden schliessen, also sie die Erscheinung am Himmel und das nachfolgende Beben mitbekam. Sie hielt inne und musste über das Ereigniss nachdenken, als unten auf der Straße Srisina auftauchte und zu ihr hochrief, sie möge die Tür unverzüglich öffnen. So in Eile hatte Meelay sie noch nie gesehen… was war nur passiert? Also rannte sie aus ihrem Zimmer die Treppe herunter und stellte fest das die Tür verschlossen war, sie zückte geistesgegenwärtig einen Dietrich und konnte in kurzer Zeit die Tür entsperren, dabei vielen ihr die komische Vögel im Gastraum auf. Srisina eilte sofort in den Schankraum und erzählte Meelay von dem Erlebnis am Friedhof, dabei wurden ihre Augen immer größer als beide sich die Vögel genauer ansahen, es waren Vögel die die Leute auf ihren Tellern liegengelassen hatten und diese waren nun zum Leben erweckt worden. Beide rannten, nachdem Meelay die Tür abgeschlossen hatte nach oben und trafen dort auf Gaven der das Beben ebenso mitkommen hatte. Schnell war auch er über die Situation informiert und erzählte den beiden von dem Gespräch mit der Bardin. Die beiden Frauen gingen in Trixis Zimmer und weckten sie mit einen kalten Schwall Wasser auf. Trixi wachte auf und stürzte auf die Balustrade und blickte hinunter. Sie rannte die Treppe herunter und stellte sich den untoten Vögeln.Lichter gingen an, da im Schlafsaal einige wach wurden, sei es durch den Lärm der Vögel oder durch die Lautstärke der Gruppe. Gaven dämmerte es und er lief in Meelays Zimmer schaute auf die Straße und da waren sie eine Armee aus geschätzen 50 Untoten schritten durch die Stadt und näherten sich der Taverne. Sie drangen in die Häuser teilweise ein. Unterdessen wurde es laut in der Taverne die Lampen wurden angezündet und der ein oder andere schlug mit dem was er finden konnte auf die pikenden Vögel im Schankraum ein. Kratzende Geräusche wurden an der Wand im Erdgeschoss wahr genommen. Der ganze Lärm wurde plötzlich übertönnt, als plötzlich krachend eine Tür aufflog und ein in einem Morgenmantel befindlicher Elf auf die Balustrade rausstürmte und schrie: „Kann man denn in diesem elendigen Loch nicht eine Sekunde lang Ruhe haben, was ist das hier für ein Tolhaus? RUHE!!!!!!! Draufhin stürmte er in sein Zimmer zurück und die Türangeln wackelten nur so, als die Tür zurückflog. Nun war es gänzlich mit der Nachtruhe aus. einige hatten angefangen, nachdem sie in Erfahrung gebracht hatten, das die Untoten mittels eines vor der Taverne gestanden Pferdetränke die sie als Rammbock nun verwendeten, in die Taverne wollten. Es wurden Bänke und andere Dinge herangetragen um ein Durchbrechen an der Tür zu verhindern. Trixi legte sich mit den Untoten Vögeln an und diese pickten nun auf sie ein, wenn nicht Meelay und Pauley nicht die Schlachteplatten als Schläger umfunktionierte hätten und die Vögel wie Tennisbälle durch die Taverne geflogen wären, dann hätten sie die Gnomin zu Tode gepickt. Aus der Küche drang Kampflärm und der Schankraum füllte sich inzwischen mit den Übernachtungsgästen. Die Bardin, wonach sich Gaven und Meelay sich angeschickt hatten nach ihr zu suchen, konnte nirgends in der Taverne gefunden werden. Wo war sie abgeblieben? Unterdessen beruhigte sich die Situation ein wenig nur noch wenige Vögel waren da und aus der Küche wurde der Kampflärm immer lauter. Meelay und Srisina wollten den arroganten elfischen Händler wecken und klopften an seine Tür, daraufhin passierte nichts und Meelay zückte ihr Handwerkszeug und öffnete klickend die Tür. Mitten im Zimmer saß der arrogante, elfische, meditierend Händler und nahm nichts um sich herum war. Srisina wusste das man so einen in Trance versetzen Elfen lieber nicht stören sollte, aber das hinderte nicht Meelay ihn zu wecken. Sie schüttelte ihn und er wachte verstört auf, er schubste sie zur Seite und rannte durch die geöffnete Tür. Unterdessen war Gaven die Treppe zu dem 1. Stockwerk zu nehmen, als plötzlich über ihn eine Fackel hinwegflog und er nur noch aus den Augenwinkel wahrnahm, das der Karawanenführer zu Boden ging. Er machte kehrt und wollte den armen Menschen helfen, als brüllen der Elf an der Balustrade auftauchte, der rumschrie nach unten rannte und mit seinen Füßen auf den am Boden liegenden Karawanenführer eintrat. Gaven zückte seine Waffe und hielt sie vor die Nase des Elfen, dieser wollte sich nicht beruhigen und schlug Gaven die Armbrust zur Seite. Daraufhin sah Gaven keine andere Wahl und trat ihm zwischen die Beine, er traf gut, denn der Elf kippte mit schmerzverzogenem Gesicht, die Hände in seinem Schritt haltend, zur Seite. Während Srisina in die Küche stürzte, hatte Gaven Erfolg und der am Bodenliegende schlug die Augen auf. Meelay war damit beschäftigt so viele Falschen wie es nur ging aus dem Barbereich mitzunehmen und stellte fest das 2 Halblinge sturz betrunken versuchten die vor sich am Boden stehenden Flaschen zu entleeren. Meelay mischte sich ein nahm diese ihnen weg und rannte die Treppe hinauf gefolgt von Pauley. Im Nachbarzimmer waren ein paar Gnome damit beschäftigt den Untoten auf der Straße Gegenstände entgegen zu werfen und hatten aus dem 1. Stock recht viel Erfolg, indem sie eine Bohle auf das Fensterbrett gelegt hatten und so die Gegenstände die der eine von den beiden Gnomen den anderen brachte, auf die Köpfe der Untoten herabregnen ließen.
Srisina die in der Küche angekommen war, bekam mit das im Rücken der Kämpfenden an der Hintertür, die Untoten versuchten durch eine Luke in den Küchenbereich vorzudringen. Sie sprang mit einem Satz auf die Luke und konnte so Schlimmeres verhindern. Einzig 2 Arme bzw. dessen knöcherne Finger am Boden nach was Greifbarem suchend, waren zu sehen. Gaven hatte inzwischen den Führer auf die Beine geholfen, fand hinter der Bar einen Knüppel, der sich eigenartigerweise sich seiner Größe anpasste, als er die Hilferufe von Srisina mitbekam und eilte zusammen mit Trixi in die Küche. Da sahen die beiden wie bedrohlich die Situation in der Küche war. Blicke austauschend zogen die beiden ein schweres Fass, in dem sich in Salz eingelegte Heringe befanden auf die Luke wo ihre Freundin hockte. Danach zappelten die blanken Knochenfinger auf der Stelle und boten dem Künstler ein wahrhaft schönes Ziel für den Knüppel. Srisina war von der Luke zum Hintereingang geeilt, wo sich die Lage zuspitze, als ein Vertreidiger von einem Rapier durchbohrt wurde und die blutige Spitze durch seinen Rücken ragte. Es war an der Zeit den Kampf zu ihren Gunsten zu verändern.
Gaven fing auf einmal an zu singen, von Srisina fegte auf einmal ein Sturm los, der die Eindinglinge nach draussen beförderte und ihr Wolf tauchte hinter den Eindrinlingen mit einem Gebein im Maul auf. Meelay hatte alle Flaschen auf die sich unter ihr Befindenen geworfen und Pauley hatte es geschafft eine rote glühende Kugel auf die mit dem Alkoholüberzogenen Gerippe zu werfen. Diese fingen an wie zunder an zu brennen und der Versuch die Eingangstür mittels Troges aufzubekommen wurde verworfen. Da die Untoten kein Schmerz spürten verbrannten sie mit dem Trog in einer großen Masse.
Ein wenig weiter weg, hatte auch Ansker, der sich etwas übergezogen, er sah aus seinem Dachfenster zwei merkwürdige Gestalten auf die Schmiede zuwanken. Ihm fiel auf das der eine von den beiden den Kopf verkehrtherum nach hinten blickend trug. Zeit seine Rüstung überzustreifen hatte er nicht mehr, diese merkwürdigen Kreaturen würden die Schmiede bald erreichen. So nahm der Zwerg nur seine Waffe mit und eilte die Stufen nach unten. Da durchschlug eine knöcherne Faust die Tür und sowohl Knochen als auch Holz splitterte. Er wartete ab. Sein Meister tauchte mit gezückten Waffen im Dachstuhl auf und eilte ebenso wie zuvor Ansker die Treppen nach unten. Die Tür flog auf, mit den Worten „Was machst du denn hier zu suchen Vater?“und dem folgendem Spung traf sein Meister den hereinstürmenden Untoten so hart mit seiner Axt, das dieser sich mehrfach überschlagend auf der Straße wiederfand. Ansker drang auf den anderen hereinstürmenden Untoten ein und durchschlug die Rüstung des Angreifers als auch die dahinter befindlichen Knochen, die knackenderweise der Waffe von Ansker nachgaben und das Skelett vor ihm auf dem Boden, nach einem weiteren Angriff zusammensackte. Der Angriff war abgewehrt, sie sahen beide am Horizont den Schein von Feuer und ihnen stieg der Geruch von verbranntem Holz in die Nase. Seine Freunde in der Taverne…schoss es ihm durch den Kopf. Schnell legte er seine Rüstung sich an und eilte mit seinem Meister in die Mitte der Stadt.
Auch in der Taverne konnte man den Erfolg verbuchen, den Angriff der Untoten abgewehrt zu haben, anders hingegen sah es auf der gegenüberliegenden Straßenseite aus, dort brannte ein 3 Stöckiges Gebäude und die Einwohner hielten sich an den Fensterläden fest um nicht auf die Straße zu fallen die in 10m Höhe unter ihnen lag. Auf der Straße hatten sich ein paar Widergänger versammelt die nur darauf warteten das die 3 Personen herunterfallen würden. Sie waren so abgelenkt, das sie nicht bemerkten das eine Gruppe auf sie zueilte. Ansker und Trixi waren als erstes vorort und droschen mit mässigem Erfolg auf die Überraschten ein, dabei wurde Ansker des öfteren getroffen und zog sich einige Schnittwunden im Brustbereich zu. Aus dem Augenwinkel sah Ansker, der mitten im Kampf steckte, wie aus dem Fenster der Taverne aus der ein großer Balken herausragte, ein kleines Wesen an die Spitze dieses Balken kroch. Leider hatte er nicht die Zeit diese merkwürdige Aktion weiter zu betrachten, sonst hätte er gesehen das dieser Gnom mit ein paar Flaschen es sich am Ende des Balkens gemütlich gemacht hatte. Nur um kurze Zeit später katapiltierend durch die Luft auf das brennende Gebäude zuzuschiessen. Zum Glück nahm dieser Flug Trixi wahr und sie reagierte sofort zum Glück des Gnomes. Eine starke Explosion folgte, die die 3 Einwohner die sich an dem Fenstersims des Gebäudes festgehalten hatten, wurden unsanft fallend, auf die Straße befördert. Unterdessen waren auch die Anderen aus der Taverne kommend bei den Beiden eingetroffen und ünterstützen sie im Kampf gegen die Untoten. Sie waren immernoch ein wenig Fassungslos von dem Gnomenkatapult, was sie ebend erlebt hatten. Zeit zum weiteren Grübeln blieb nicht, denn der Kampf gegen die Untoten bedurfte ihr vollste Aufmerksamkeit, denn Ansker hatte Schwierigkeiten die Überlegenheit in diesem Kampf zu bekommen und war auf ihre Hilfe angewiesen. Nach kurzer Zeit änderte sich der Vorteil zu Gunsten der Gruppe und hatten bald die Untoten überwältigt, doch waren auf den Straßen überall Flammen und Kämpfe zu sehen und zu hören. Die Gruppe machte sich auf den Weg zum Turm von Amelior, sie hatten ein merkwürdiges Gefühl, wenn sie nur an den Sarkophag dachten, den sie ja nach Tiefwasser eskortieren sollten. Ihre Schritte wurden immer schneller, von Zeit zu Zeit mischten sie sich in kleine Schamützel ein um die den Lebenden die Überlegenheit eines Sieges einzuräumen. Sie kamen schnell voran.
Nachdem sich herausstellte, dass der Hintereingang des Trollbaues für das Eindringen der Truppe nicht geeignet war, schlichen die wagemutigen Männer und Frauen (die Gleichstellungsbeauftragte hat zugeschlagen) weiblichen und männlichen Wesen um den Bau herum. Die Kreise und deren Besetzungszustände verdichteten sich kontinuierlich in Richtung des Höhleneingangs. Das bedeutete, ein schnell Hineinhuschen war und ist nicht möglich!
Diverse Vorschläge machten sich breit: Sollte jemand auf den Hügel katapultiert werden? Sollte doch der Hintereingang genutzt werden? Evtl. schafft man es auch ungesehen auf den Hügel zu klettern und/oder ein Seil zu spannen? Während dieser regen Überlegungen wurde Amara zugetragen, dass eine Gruppe Orks auf dem Weg zur Höhle waren, sie trugen eine Kiste. Was wohl drin sein konnte? Gold, Silber, Edelsteine, teure und mächtige Waffen? Egal was es war es galt dies herauszufinden. Den Orks folgte ein sich schlängelndes Echsenwesen, welches bereits auf einer ganz speziellen Speisekarte landete – zumindest theoretisch.
Gesagt getan. Mit Hilfe von Seilen wurden die Kistenträger überrumpelt und eine kurze und heftige Schlacht begann. Der braune Wanderer schaffte es vier der zehn Orks nieder zu strecken und konnte anschließend die Kiste näher unter die Lupe nehmen. Es regte sich etwas und Hilfeschreie drangen heraus!
Zwischenzeitlich rangen alle (!) anderen darum auch nur ansatzweise so heroisch aus diesem Kampfgeschehen zu kommen wie der Wanderer. Nur wollte es keinem so recht gelingen. Nach hartem Kampf sind schließlich doch alle Gegner niedergerungen und zwei Orks sind tatsächlich noch vernehmungsfähig.
Das Wichtigste des Gespräches war, dass ein Wappen den Orks abgenommen werden konnte, was die Gruppe als geladene Gäste ausweist. Ob sich die Gruppe dies zu Nutze machen wird?
Als kleines High-light des Kampfes entpuppte sich der Kisteninhalt, ein Gnom sprang nach dem Öffnen heraus und war froh entkommen zu sein und nicht als Geschenk übergeben worden zu sein. Er schloss sich mangels Alternative und sicherlich doch auch ein wenig Dankbarkeit der Gruppe an. Wenig zuvor stieß ein Junge zur Gruppe angelockt vom Kampfeslärm. Er unterstütze die Teilgruppe rund um ein kleines Eichenfaß seht tatkräftig und schloss sich ebenfalls an. Denn Feindesfeinde sind der Gruppe Freunde! Sicherlich werden sie sich alle noch besser kennenlernen. Nun ist die Frage: Wird der Gnom auf die Trollhöhle katapultiert, oder nicht?!
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