Ohne Dunkelheit kein Licht (The Sainted Sinner)

Ohne Dunkelheit kein Licht (The Sainted Sinner)Ohne Dunkelheit kein Licht (The Sainted Sinner)

Während ein Teil der Abenteurergruppe die Zeit im Zwilichtmarkt verlebt, reist Halea Silberhammer zusammen mit Cirrus zurück zu Throogs –Stamm und unterhält sich mit dem Häuptling und seiner Schamanin. Sie erfahren, dass der Stamm auf jeden Fall in der Höhle bleiben wird, da unter dem Berg, in dessen Inneren die Höhle liegt, das „Erbe des Stammes“ zu finden ist. Die Goblins werden ihre Heimat also verteidigen.

Einer der Goblins führt die Beiden aber durch die „Mineschächte“ des Stammes, was im Prinzip nicht mehr sind, als handgegeschlagene Gänge, die den Erz- und Kohledaern des Berges folgen, zu einem bewachten Stollen, in dem die Goblins eine kleine Barrikade mit Ausrichtung zu einem breiten Riß in der Wand, errichtet haben. Der Blick durch den Riss offenbart den Beiden folgendes Bild:

Offenbar hat hier jemand in einer geräumigen Höhle (ca 100mDurchmesser, 50m Höhe) eine aufwendige Gieß- und Schmiedeanlage errichtet, in der Vertreter verschiedener Rassen, vorwiegend Goblins, Zwerge, Menschen oder Halborks als Sklaven grobe Waffen und Rüstungen in großer Zahl produzieren, während sie von etwa 50 – 60 Krieger (Ork & Halborks) bewacht werden, die sich in der Höhle an verschiedenen Feuern aufhalten. Die Krieger teilen sich auf in leichter gerüstete Späher und schwere Kämpfer, wobei erste Truppe aus Halborks besteht während die andere Truppe komplett aus Orks zusammengesetzt ist.

Das Zentrum der Höhle wird durch einen dreistöckigen Turm markiert, der vermutlich die Heimstadt von Chalebb, dem Magier ist, jenem dunkler Zauberwirker, der den Abenteurern bereits auf dem Zwilichtmarkt genannt worden ist.

Im Hinteren Teil der Höhle erkennen die Abenteurer ein Portal, welches von 4 Kriegern bewacht wird. Laut Aussage ihres goblinischen Führers kommen jeden Tag 5 weitere Kämpfer aus dem Portal. Die zwergische Paladina und der Stratege Cirrus begeben daraufhin zurück nach Unirea und treffen dort auf die restlichen Mitglieder der Abenteurer-Gruppe, um sie zu warnen.


Unirea:

Zurück im Dorf, kommt es zu einem Treffen der Abenteurer in der Lounge. Dort berichten alle Beteiligten über ihren neuen Erkenntnisse. Man informiert auch Angelique, die allerdings wenige Hilfe leisten kann. Sie verweist die Abenteurer aber an Agnes, welche widerum den Abenteuerer ein neues Mitglied ihrer Gruppe vorstellt. Anskaviat, der Söldner.

Da Cirrus und Halea ein Portal in der Höhle erwähnen, entscheiden sich Silk,Eibenstein, Mofa und der neue Söldner dazu, selbst noch einmal die Höhle soweit wie möglich in Augenschein zu nehmen, während Halea und Cyrrus nach Mulptan reisen, um dort um Unterstützung für einen Kampf gegen Calleb Söldner zu bitten.


 

Mulptan:

In der Stadt angekommen, trennen sich Cyrrus und Harleas Wege, da er sich direkt an die Stadtwache wenden möchte, während die Zwergin in die Stadt geht, um dort mit dem zwergischen Schmied zu reden.

Cyrrus:

Ein Nachfragen bei der Stadtwache bringt ihm die Information, dass offenbar Truppen aus der Stadt bereits abgezogen und an die Grenzen zu Thay geshickt worden sind, weil die Thay die Truppenstärke auf ihrer Seite der Grenze in den letzten Tagen stark erhöht haben.

Man verweist Cyrrus an den Stadtrat und verspricht, zumindest die Wachen in Mulptan zu erhöhen.

Beim Stadtrat erfährt Cyrrus eine ähnliche Geschichte über die Grenzen nach Thay. Man ist aber gewillt, über das Ansinnen und den Hilferuf aus Unirea zu beraten.

Nach zwei Stunden Beratung erklärt sich der Stadtrat von Mulptan bereit, dem Dorf 94 ihrer Kämpfer zur Verfügung zu stellen. Diese würden am nächsten Tag gemeinsam mit Cyrrus und Halea zum Dorf reisen.

Halea:

Halea kommt in der Schmiede des Zwergs an und unterhält sich mit ihm über die Möglichkeit, dass vermehrt Waffen oder Rüstungen auf dem Markt oder in Absatzgebieten des Zwergs aufgetaucht sind. Davon weiß der Zwerg aber nicht. Er verspricht aber sich umzuhören.

Halea lässt bei ihm noch einige Pfund Mitril zurück legen und wandert dann zum Hafen, um sich dort nach neuen Anbietern von Waffen & Rüstungen umzuhören. Allerdings ist nichts Auffälliges herauszufinden.

Gemeinsam mit Cyrrus und den Kämpfern aus Mulptan reist sie am nächsten Tag zurück nach Unirea.


 

Goblinhöhle:

Eibenstein und Silk lassen sich ebenfalls den Spalt zum in Wand führen und legen dort ihre Aufmerksamkeit auf das Portal. Sie können auf diesem Wege ermitteln, dass hier offenbar nur das Portal mit einem Lokations-Kristall genutzt wird. Man überlegr, wie man das Portal stören könnte, so dass keine weiteren Kämpfer durch das Tor treten, kommt aber zu dem Schluss, dass die Sicherheit des benachbarten Goblinsdorfes stärker gefärdet wäre, als es jetzt schon ist, wenn man das Tor ohne Vorbereitung sabotieren würde. Die Gruppe reist mit dem neuen Wissen zurück nach Unirea.


 

Unirea:

Im Dorf angekommen, verbringen Halea und Cyrrus zwei Tage wartend, bis die anderen wieder im Dorf sind. In der Zwischenzeit werden sie allerdings von Agnes gerufen und ausserhalb des Dorfes zum Wagen eines der dort lagernden Händler geführt. Dessen Eigentümer wurde von Unbekannten schwer zugerichtet und getötet. Man findet daneben eine Nachricht

„Euer Vorgehen ist nicht unbemerkt geblieben. Haltet Euch heraus.“

Als die restliche Gruppe zurückkehrt, wird ein Kriegsrat gehalten. Allen ist klar, dass man trotz der 94 zusätzlichen Kämpfer mehr Leute benötigt, wenn es zu einer Auseinandersetzung mit Callebs Söldner kommen sollte. Man entschließt dazu, einen Weg zum Zwilichtmarkt zu finden, um dort nach Unterstützung zu suchen. Die Gruppe erhält die Möglichkeit, mit Hilfe der Zwilichtmarkt-Karavane zu reisen, da diese zwei Tage später mit Waren für einige der lokalen Händler im Dorf ankommt.


 

Zwilichtmarkt:

Die Gruppe findet sich wieder auf der Insel des Lichts ein. Auch Halea, Cyrrus und der neue Söldner Anskariat durchlaufen die Begrüßung des Zwilicht-Marktes.

Während des Abends wird noch einmal besprochen, wie vorgegangen werden kann und man muss leider feststellen, dass man für eine reguläre Söldner-Anwerbung über nicht genügend Gold verfügt.

Mofa bringt die Idee vor, dass man mit Meridion, dem Vorsteher des Marktes reden könnte, da auch der Markt ein Interesse haben könnte, Caleb aufzuhalten. Mit Hilfe der Haushälterin der Insel des Lichts wird ein Treffen am nächsten Tag zur Mittagszeit arrangiert.

Am Nächsten Tag tätigen die Abenteurer bis zum Mittag noch einige Geschäfte auf dem Markt (Mofa, Silk, Anskariat)oder begutachten das Angebot an Söldner(Cyrrus). Zur Mittagszeit finden sie sich alle im Thronsaal des Meridion ein und besprechen mit ihm ihr Anliegen.

Meridion verdeutlicht, dass er in der Tat ein Interesse daran hätte, das Caleb aufgehalten wird, aber auch er muss sich an die Regeln des Marktes und des festgelegter Neutralität halten. Er wäre aber bereit für den Abend ein Treffen mit einer weiteren Partei zu arrangieren, die unter bestimmten Bedingungen gewillt wäre, Unterstützung zu leisten.

Durch Nachfrage stellt sich heraus, dass offenbar von der Insel der Dunkelheit ebenfalls ein Interesse bestehen könnte, Caleb entgegenzutreten. Unsicher aber eine Möglichkeit sehend, Unterstützung gegen Caleb zu bekommen, sagen die Abenteurer den Treffen zu.

Nach weiteren Geschäften auf dem Markt trifft man Abends gemeinsam im Palast des Meridion ein.

Dort stellt dieser ihnen drei Bewohner der Insel der Dunkelheit vor:

  • Drako(Halbork) – der Dunkle Paladin
  • Ariadnel – eine Nekromantin der Drow
  • Groshk – ein dunkler Schamane

Die drei verhalten sich höflich, sind aber trotzallem vorsichtig. Beim Beginn der Verhandlungen wirft Halea plötzlich ein, dass der Magier Caleb unter allen Umständen am Leben bleiben muss, damit er vor ein Gericht der Rashemen gebracht werden kann. Dies führt zu Diskussionen mit Silk und die Beiden verschwinden ersteinmal in einem separaten Raum, um das Ganze auszudiskutieren.

In der Zwischenzeit gehen die Verhandlungen erfolgreich weiter und enden mit folgender Vereinbarung:

  • Man unterstützt die Abenteurer mit 600 Kämpfern. Ein Anteil davon(ca 50%) werden Untote sein, also Skelette usw.
  • Als Gegenleistung erhalten Drako und seine Partner den Kopf des Magiers sowie die sterblichen Überreste der getöteten Feinde und als monetere Gegenleistung 5000GS.
  • Die Abenteurer können im Gegenzug dafür erbeutete Waffen und Rüstung und sonstige Habe der Gegnerschar beanspruchen.

Über einen Kontakt in Mulptan können die Abenteurer Bescheid geben, wenn die Truppen benötigt werden und auch einen Treffpunkt mitteilen. Nach einigen internen Diskussionen stimmt Cyrrus zu und einen kurzen Moment später kommen auch Halea und Silk zur Gruppe zurück.

Die drei Vertreter der Insel der Dunkelheit versichern sich nochmal bei Cyrrus, dass dieses Treffen offiziell niemals stattgefunden hat und verabschieden sich.

Anmerkung:

Der zinslose Kredit, den Meridion gewährt hat, muss in folgender Form zurück gezahlt werden.

Bei jedem Geschäft, was die Abenteurer selber, oder Vertreter von ihnen auf dem Markt abschließen, wird eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 10% des Umsatzes fällig, die an den Markt selber abgeführt wird. Das ganze erfolgt solange, bis die 5000GS wieder zurück gezahlt wurden.

Sollten die Abenteurer sich zu lange Zeit dafür lassen oder es sonstwie offensichtlich werden, dass sie nicht gewillt sind, den Kredit zurück zu zahlen, behält sich Meridion das Recht, entsprechende Maßnahmen zur Widererlangung seines Goldes in die Wege zu leiten.

Das Erkunden des Schlosses (Cult of the Damned)

Das Erkunden des Schlosses (Cult of the Damned)

Nachdem alle möglichen Eingänge zu der Kapelle verbarrikadiert waren, machte sich Knartsch daran Erbsen, Krähenfüße und Seile mit Glocken dran, zu verteilen. Jurax las in seinem Buch, Drisinil widmete sich den Aufzeichnungen und Überlegungen über die „Ritter der Raben“. Amara begutachtete den Altar und untersuchen diesen. Als Sie den Altar selbst mit der Hand berührte, wurde ihr Körper von einem Schwall positiven Gefühlen und Momenten durchzuckt. Das Gefühl hielt jedoch nur kurz an und verschwand dann wieder. Der Gruppe wurde davon berichtet, jeder Probierte es aus und bestätigte das Gefühl.Das Erkunden des Schlosses (Cult of the Damned) Es wurden Wachen eingeteilt und jeder suchte sich ein lauschiges Plätzchen, das er finden und zurecht machen konnte.

Knartsch hörte während seiner Wache, aus der Tür oben auf der Galerie, welche gute 15m über der Kapelle hing: „Würmer. Würmer überall. Sie kriechen, kriechen und klacken. Scharren und kriechen. WÜRMER!“ Die Stimme war alt, jung, einlullend und zugleich angsteinflößend. Im gleichen Moment merkte Knartsch wie etwas seinen Geist angriff. Konnte es jedoch keineswegs zu Ordnen und da auch nichts geschah, beließ er es dabei.
Am Morgen merkten alle, außer Jurax und Therax, das sie geistig erschöpft sind. So als ob sie Tagelang durchdenken mussten, ohne eine größere Pause gehabt zu haben. Jeder von sich sagte kurz : „Nein, hier ist Schluss. Nun brauche ich eine kurze Pause.“ Diese kurze Pause von nicht mal einer Minute gönnten sich die zwei Elfinnen, der Gnom und sein leguanähnliches Reittier.

Es ging für jeden den Flur mit den Statuen im Erdgeschoss zurück, zu der großen Eingangshalle mit der Treppe gen Norden und dem weiteren Flur Richtung Süden. An der linken Wand befand sich ein Gang, der 9m lang war und in einem Rondell endete. Es ging hoch, wie auch Runter. Kühler Wind stieg herauf und brachte die hier brennenden Fackeln zum flackern. Die Fackeln verursachten kein Rauch.
Gegenüber des Ganges war eine doppelflüglige Holztür. Dahinter war ein reich verzierter und geschmückter Essenssaal. Drei riesige Tafeln, welche mit Reichtümern an Essen und Getränken gedeckt waren säumten den Raum. In einem leisen und leichten Lüften schwangen die drei großen Kristallkronleuchter. Diese Leuchter erhellten den Raum, ohne das die verankerten Kerzen brannten. Viele Bilder waren zu erkennen, alte Bilder waren es.
Jurax suchte die Wände ab, fand eine Bröckelige Stelle und stemmte sich dagegen. Fiel mit dem Stück wand in einen weiteren Flur. Der Rest der Gruppe begutachtete das Essen und Trinken, rührte jedoch nichts an.

Dem versteckten Flur folgend, ging es durch einen äußeren Turm in einen langen und dunklen Gang. Am Ende des Ganges stieg der Kult die Treppe hinab, hinab in die ungewisse und dauerwährende schwärze der Dunkelheit.

Kein Geräusch war zu vernehmen, außer das leise und angespannte Atmen der Recken, sowie das Klirren von Drisinils Plattenrüstung und das restliche getapste von jedermann. Es ging 12m gerades aus und dann folgte ein 24m langer und 6m breiter Flur. Spinnenweben, Staub und innere Spannung erwartete die Gruppe. Das Ende des Flures, welcher zur rechten Hand lag, konnte keiner erkennen. Wie am Vortage auch, es schien immer noch so dass jegliche Sicht, Dunkel- wie auch Dämmersicht, magische Sicht oder jedwede Lichtquelle, um die Hälfte an stärke eingebüßt hat.
Nach weiteren 12m kam auf der linken Seite ein Gang.
Der Gang war wohl mal ein Quartier für Wachen, Milizen oder ähnliches. Alkoven säumten die linke und rechte Seite des Ganges. Überwuchert mit dicken und staubigen Spinnenweben; die Spinnenweben waren fester und dicker als gewöhnlich. Ein Strang maß, geschätzt, 2 – 3mm an Stärke. Kisten und weiteres Gerümpel aus Holz lag überall herum; gammelte vor sich hin und vieles zerfiel beim Durchsuchen. Die Ratte von Knartsch fand das Handstück eines silbernen Schlüssels. Eingraviert war ein Wort in der Handelssprache: Portal

Nachdem jeder sich in dem Quartier Gang befand, griffen zwei große und monströse Spinnen an. Diese konnten der Schlagkraft eines Zwergen, Gnomes und zwei Elfinnen nicht entgegensetzen. Jurax begab sich zum Ende des Ganges. Hier waren so viele Spinnenweben, das er nichts mehr wirklich sehen konnte. Sodann brannte Jurax viele der Stränge weg, nach 5 Minuten gab er es jedoch auf. Es war einfach keine Besserung in Sicht.
Auf dem Rückweg bemerkten Amara und Drisinil das die Spinnenweben, welche am Ende des Ganges hingen, sich wie von allein nach vorn flossen und sich dort sammelten.

Web GolemKurz bevor Jurax den letzten Schritt in den Flur tat, manifestierte sich dort ein Golem aus Spinnenweben. Dieser drosch auf Jurax ein; der Zwerg musste gute Kellen wegstecken, verursachte jedoch kaum schaden. Seine Fäuste prallen ab, das Feuer hatte keine Wirkung und die wenigen abgerissen Spinnenweben wuchsen sofort nach. Drisinil, welche ganz am Ende des Trotts stand, queutsche sich nach vorn. Vorher schoss Amara nochmal auf den Golem.
Nach einer guten Minute und nachdem Knartsch kleine feuer Elementare in dem Rücken des Golems beschwor, fiel dieser in sich zusammen.

Knartsch dursuchte alles und alles und fand Besteck, einige kleine Statuetten, Schmuck und einen zeremoniellen Dolch.

Der an dem Flur angrenzende Raum war mit zerstörtem und zersplittertem Holzmobiliar übersät. Viele dunkle Flecken, einige davon Spritzer, einige mit Fußabdrücken und Schleifspuren säumten den Boden, die Decke und die rechte Wand. Die Ausmaße des Raumes waren nicht wahrzunehmen. Links, rechts wie auch gerade vor war kein Ende zu erkennen. Nachdem sich alle mit der rechten Hand an der Wand entlang machten, fanden sie etwas später eine saloonähnliche Tür. In dem Flur dahinter, welcher mit schweren Stoffen an der Decke bespannt und auch teils erhellt war, stand ein alter und buckliger Mann mit einer Fackel. Zwischen dem Stoff und der Decke sammelte sich Wasserdampf und Rauch, welcher das Atmen ein wenig erschwerte.

„He, he he he. Was macht Ihr denn hier? Meister sagt doch, das ihr euren Betten oben schlaft. Husch, schnell zurück, bevor ich noch ärger bekomme.“ wisperte der Alte vor sich hin. Nach einem kurzem Wortaustausch huschte der Alte in die naheliegende Küche. Jeder folgte ihm und wollte am liebsten umkehren. Drecking, schimmlig und stinkig war die Küche.
Nach dem der Alte fertig war eine Suppe zu kochen, folgte die bunt gemischte Gruppe ihm durch das Schloss. Es ging eine lange Treppe herauf, durch die Quartiere der Diener, folgend einem langem mit Teppich ausgelegten Flur und es ging zu der Treppe, welche an die Eingangshalle anschloss. Am oberen Ende der Treppe waren noch zwei kleine Treppen zu sehen, die anscheint in das 1.OG des Schlosses führten, wie auch Wandmalerein.

Eine Malerei zeigte eine adelige Wolfsjagt und die andere zeigte eine große Streitmacht, die sich in einem sehr blutigen und brutalem Krieg befand.
Es ging die Treppe herunter und wieder in den Essenssaal.Bed

Danach geleitete der alte Mann die Gruppe hoch in das sogenannte Schlafgemach. Dazu nahm der Alte den Weg, der gleich gegenüber des Essenssaal war. Es ging die Treppe, vorbei an den flackernden Fackeln, hinauf. Nach ca. 12m Treppen hinauf steigen wurde das Schlafgemach erreicht. Es handelte sich um ein Raum, in welchem kein Bett stand. Jedoch mit viel Tuch bespannt war, so dass der Raum sehr klein wirkte. Angrenzend lag ein Raum, in welchem ein Bett stand, ansonsten genau so leer war wie alles bisherige. Der alte Mann wurde nach unten geschickt.

Somit stieg der Kult weitere 39m das Treppenhaus nach oben. Bei einer weiteren zwischen Plattform gab es eine Tür. Amara sah drei kleine Katzen in einem kaputten Raum herumtollen. Als Knartsch die Tür öffnete, waren keine Katzen dort zu finden. Jurax machte sich, im Schlepptau immer noch der gefangene Zwerg, daran die Tür am Ende des Raumes zu begutachten. Genau in dem Moment als der Gnom im Raum stand, griffen ihn drei kleine Imps an. Diese fielen den Waffen der Gruppe zum Opfer. Jurax öffnete die nächste Tür, nachdem Amara ein weibliches säuseln hörte, stieß den gefesselten Zwerg herein. Der Zwerg wurde von einem, von links kommenden, lilafarbenen Strahl getroffen und ging zu Boden.

LaborIn dem Raum, welcher ein Laboratorium zu sein schien, warteten drei junge Frauen in Kutten gehüllt. Sie schossen mit lila, grünen und roten Strahlen um sich und griffen dazu mit einem Kurzspeer an. Eine von ihnen zauberte eine Kugel der Dunkelheit, welche Drisinil sofort auflöste. Der Kampf ging nicht lang und Knartsch fischte aus dem Brodelnden Top, dank der Magierhand, einen weiteren Teil eines Schlüssels. Der Teil hatte „Schlüssel“ eingraviert. Ebenfalls fand er ein wenig Gold in den Säckchen der Hexen. Auch war ein in rotes Leder gebundenes Buch zu finden. Der Buchtitel konnte keiner lesen.

Eine weitere Tür war im Raum zu sehen, an der linken und geraden Seite des Raumes. Jedoch kümmerte sich Drisinil erst um die Wunden die Jurax und Knartsch abbekommen hatten.

Zeit: 21 Tarsakh 1382

Map of Barovia 5

Harmonie !? (The Legion of the Trusted)

Harmonie !? (The Legion of the Trusted)

Nach einer ereignislosen Nacht in dem idyllischen Örtchen Dreistein begann Xhorghul schon früh am morgen durch ausgiebiges Schmieden die Bewohner daran zu erinnern das sie Gäste hatten um die es sich zu kümmern galt.

Nach und nach machten sich auch die anderen Mitglieder der Gruppe auf um nach Hinweisen Ausschau zu halten oder auch neue Informationen zu sammeln.

Damil versuchte sich den Schrein des Hoar zu besuchen musste jedoch feststellen das dieser erst ab Mittag geöffnet wurde und so genoß er genau wie Rift die Gastfreundschaft einer äußerst lebhaften und liebenswürdigen Familie welche die beiden zu einem ausgedehnten Frühstück einlud. Als es Mittag ward, wurde Damil dann in den Schrein geführt und man zeigte im grob alles. Wie sich herausstellte war der Schrein doch eher ein Tempel und schien sich gut sichern und verteidigen zu lassen falls die Dorfbewohner gezwungen waren darin Schutz zu suchen. Lyari beschloß sich im laufe des Tages in der näheren Umgebung ein wenig genauer umzusehen und kam nach einigen Stunden mit der Information zurück das er eine Art Verschlag entdeckt hatte bei dem es stark nach Ogern roch und das jemand versucht hatte Spuren die von dort in Richtung Dreistein führten zu verwischen. Die Gruppe entschied sich zuerst wie am Vortag erbeten die Miene in Augenschein zu nehmen. Eine zwar simple nichtsdestotrotz wirkungsvolle Konstruktion sorgte dafür das man mit einem kleinen Boot bis unter den kleinen Wasserfall gelangte und dort in die dahinter liegende Höhle. Ein alter Einsiedler schien hier zu hausen und gleichzeitig über die Miene zu wachen, ein wenig verschroben oder gar wirr aber er schien seine Aufgabe zu erfüllen. Zur Enttäuschung der Meisten war die Miene tatsächlich nicht mehr als eine größere Höhle mit einigen abgehenden Tunneln und einem kleinen Notlager mit Nahrung und Wasser für ein paar Tage.

Xhorgul und Lyari versuchten noch ein wenig Licht in die Geschichte um den wohl doch nicht erkrankten Sohn des Schulzen bringen doch selbst der exzessive Einsatz von Magie brachte nicht neues zu Tage.

Nun entschied man sich doch mal bei dem Verschlag nach dem Rechten zu schauen. Er befand sich nur einige Minuten entfernt vom Ort mitten im Wald. Schwere Holztüren mit schweren Stahlrahmen und Beschlägen und einem Guten Schloß versperrten den Weg zu einem unterirdisch liegenden Raum. Die Gruppe rätselte und war sich über die weitere Vorgehensweise uneins. Schließlich entschied Xhorgul den Schulzen nach diesem Verschlag zu fragen und um Einlass zu bitten.

Der Schulze erklärte sich ohne Zögern bereit das Schloß zu öffnen und ihnen den Zugang zu gewähren.

Bereits nach wenigen Blicken in den Vorratskeller ergoss sich jedoch statt Antworten abermals eine Flut aus neuen Fragen…

Harmonie !?  (The Legion of the Trusted)So fanden sich die Lagerstätten von ZWEI Ogern.  Durch einen Zufall wurden dann noch dutzende Rüstungen und Waffen orkischer Herstellung in Holzverschlägen und Kisten entdeckt.  Eine Woge erzürnter Fragen prasselten auf den Schulzen ein… Während dessen hatte Lyari mit Hilfe seines Vertrauten einen Riesen in der näheren Umgebung ausgemacht und ward auch sogleich auf dem Weg um sich seinem geschworenen Erzfeind entgegenzustellen.

Von den Ereignissen überrascht verhedderte sich der Schulze in seinem eigenen Netz an ausweichenden Antworten und erwähnte dabei den Namen des Steinriesen… Dieser wohne mit einem kleineren Exemplar nicht weit von hier und sei ebenfalls ein Handelspartner! Nun mit einem Sperrfeuer aus Fragen und dem Verdacht eines möglichen Mordes an dem vermissten Späher konfrontiert ging der Schulze in die Defensive… Damil schlug sich scheinbar auf seine Seite und bewies dabei eine beeindruckende Zungenfertigkeit … Sichtlich überfordert versprach uns der Schulze ein klärendes Gespräch mit einigen Mitgliedern des Dorfrates.

Rift folgte Lyari in den Wald und kehrte nach einiger Zeit gemeinsam mit dem Elfen zurück…

Auf dem Rückweg hatte sich ein Wesen des Waldes bei Rift für sein einschreiten gegen einen Kampf mit dem Riesen bedankt. Es teilte im mit das der Riese keinesfalls eine Gefahr darstelle und das dieser Ort (Dreistein) in Harmonie lebte und sie ihn mit denen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln bewachte.

Die deutlich kleinere Versammlung, nun auch mit einer alten  bisher unbekannte alten Frau und der einzigen Elfe des Ortes, kam angesichts unserer bisherigen Eindrücke überraschend schnell zusammen… Die Bewohner redeten in verschlungenen Zungen, doch schon bald wurde klar, dass sie vielmehr versuchten, sich von uns und unseren Absichten und Überzeugungen ein klareres Bild zu verschaffen… Die Bewohner hatte scheinbar ein zweifelhaftes Bündnis geschmiedet, welches jedoch auch in ihren eigenen Reihen in Frage gestellt wurde. Die Oger und Riesen kämpften anscheinend zumindest dann und wann gegen die Orks und lebten in scheinbarer Harmonie mit Dreistein. Der “kleine Rat” war in Sorge, dass man ihren Bund -sollte er in Orkfels bekannt werden- mit Gewalt beendet würde. Sie deuteten an, dass das Verschwinden des Spähers die Folge eines Unfalls gewesen sein könne, in welchen einer der Oger verstrickt war. Man würde in solch einem Fall auch zu Gericht gesessen  haben und falls notwendig eine Strafe verhängt haben. Alles natürlich rein hypothetisch. Die Ratsmitglieder blieben verworren und kaum greifbar… Obwohl man einigen Mitgliedern der Gruppe vertraute, wäre der kleine Rat erst dann bereit, uns weitere Informationen über den Bund zu geben, wenn wir gemeinsam das Vertrauen des Steinriesen gewinnen könnten…

Auf ins Gebirge, der Weg zum Schloss (Cult of the Damned)

Auf ins Gebirge, der Weg zum Schloss (Cult of the Damned)Auf ins Gebirge, der Weg zum Schloss (Cult of the Damned)

Nachdem die Fragestunde bei Madam Eva ihren Zenit erreichte, machte sich der Kult daran sich ein lauschiges Plätzchen innerhalb der mangelhaften Wagenburg zu suchen.
Das Lagerfeuer wurde die Nacht durch immer wieder befeuert, das leise und beruhigende Rauschen des Flusses war zu vernehmen, auch ein paar Eulen und Uhus konnten alle, die noch Wach waren, hören.

Jurax las wieder in seinem Buch, machte ein paar Übungen und als seine schweren Glieder ihn doch an seine Müdigkeit erinnerten, legte auch dieser sich zur Ruhe. Therax versteckte sich im Gebüsch und machte es sich wie jeder andere gemütlich. Drisinil lag neben einem Rad eines Wagens der Vistani, Knartsch und Amara nahe am Feuer. Der Rest machte sich hier und dort sein Nachtlager fertig.
Die Nachtluft war angenehm kühl, wurde doch den Tag über in Sonne ohne viel Schatten marschiert. Ein laues und kleines Lüftchen durchzog das Lager, die Wagen und die Zelte der Vistani.

Kurz bevor Brotor sich hinlegte, dachte er nochmal nach, warum er ein kurzes Ziepen im Kopf am Tage merkte. Konnte es sich nicht erklären und schloss seine von mächtigen und buschigen Augenbrauen gekennzeichneten Augen.

Alles verlief ruhig. Bis Knartsch in seiner Wache bemerkte, wie einer der zwei Vistani in eine der Lücken der Wagenburg schaute, die Schultern zuckte und sich dem Gespräch seines Kollegen wieder widmete. Der kleine Gnom machte sich, lugte zur Lücke und entschied: „Sehe ich doch mal nach.
Sehen konnte er nichts, jedoch vernahm er auf einem Wagen getrappel, hinter einem Wagen Laufgeräusche im Gras. Von ein wenig weiter weg konnte er ein Geräusch hören, das sich wie ein Zähne fletschen anhörte. Er weckte Amara und auch sie vernahm die gleichen Geräusche. Sah kurz darauf eine Gestallt, die einen Bordeaux-Roten Umhang, mit gelber Umrahmung trug. Dazu einen primitv gebastelten Flügen am rücken hängen hatte und alles war zerlumpt, schmutzig und stank.
Im gleichen Moment sprach die gleiche Gestalt an von einem Wagen, zum Lagerfeuer zwischen die zwei Vistani und griff einen an. Jurax wurde von Knartsch geweckt, Drisinil auch. Einer der Gestalten löste sich kurzerhand, nachdem Drisinil ihr Heiliges Symbol erweckte, in Staub und Asche auf, den anderen Drei wurde der Schädel abgetrennt und verbrannt.
Es fand sich ein verschnörkeltes „S“ auf den Umhängen und jeder wusste, nach einer kurzen Untersuchung, es handelte sich um Vampire.Vampire-Spawn2

Die Gruppe erfuhr in der selbigen Nacht, das Madam Eva verschwunden ist. Wahrscheinlich auf eignen Wunsch hin. Die Vistani teilten mit, dass dies oft vorkomme und Sie sich nicht sorgen sollten.
Am nächsten Morgen wurde entschieden, dem Grafen ein Besuch abzustatten. Der einzige Anhaltspunkt war das, im Gebirge hoch thronende und schneeumfegte Schloss. Den gefesslten Zwerg vom Vortag im Schlepptau ging es voran. Es ging stetig bergauf. Anfangs sachte und gemächlich, bis die Gruppe zu einem Großen, fast 300m hohen und reißenden Wasserfall kamen. Die Brücke war glitschig und von Grünfarnen überzogen. Nach der Brücke ging es weiter, in vielen Windungen durch das durchzackte Gebirge, bergauf. Die Steigung stieg stark an und somit verlangsamte sich der Aufstieg deutlich.
Im Wald konnte Therax einige Worgs sehen, die den Gefährten folgten. Sie beobachten jeden Schritt, blieben jedoch auf Abstand.

Nach guten 3 – 4 Stunden, nach Aufbruch aus dem Vistani Lager, erreichten Sie das Schoss bzw. die Brücke dorthin. Eine mächtige Brücke, gute 12m Breit und 50m Lang, führte zu einem Torhaus. Die Brückenpfeiler, Handläufe und Träger waren aus Stein, die Planken aus morschen und alten Holz. Da hier oben Kälte herrschte, Schnee viel und starker Wind die Haare zerzauste, war es eine glitschige Angelegenheit zum Torhaus zu kommen. Jedoch war jeder seinem Glück hold und schaffte es auf die andere Seite.
Das Torhaus wurde inspiziert. Es wurde nichts weiter als leere und kalte Räume gefunden, die mit ein wenig Schnee und Raureif bedeckt waren.

Wasserspeier2Eine weitere Brücke, 12m Breit und 10m Lang, komplett aus Stein führte direkt zum Schloss. Jurax untersuchte den Stein der Schlossmauern und erkannte, dass der linke Komplex vor ca. 800 Jahren, der rechte Komplex vor ca. 700 – 750 Jahren und das erste Torhaus vor guten 680 – 700 Jahren erbaut worden ist.
Das doppelflüglige Holzportal war geschlossen, jedoch die kleine menschengroße Tür im Portal, wurde schon vor vielen Jahren mit Gewalt zerstört.
Der Innenhof der Schlossmauern war kahl. Schnee, ein paar alte verlassene und verschneite Karren waren zu sehen, das wars. Das Schloss war mit Gargoyl ähnlichen Wasserspeiern verziert, hatte drei Türme. Ein kleiner Turm, der dem Großen vorstand. Der Große war mit dem mittleren, welcher im linken Teil des Komplexes stand, mit einer hohen Brücke verbunden.

Als die Gruppe sich dem Schloss näherte, wuchs angst im gefesselten Zwerg heran, jeder andere wusste, dies ist ein Ort des Bösen. Großer erfurchstgebietender Respekt und ein kalter Schauer war nun dauerhaft zu spüren.
Jurax öffnete, nach kurzen Klopfen und Warten das Hauptportal. Ein dunkler Raum, nur durch zwei Drachenköpfe die wie eine Fackel funktionierten, erleuchteter Raum fand sich nach dem Portal. Hinter dem Raum war eine große Treppe zur linken, ein Gang zur rechten und eine Bronzetür gerade vor. Jedoch wirkte es so, das jegliche Lichtquellen und selbst die Dunkelsicht der Zwerge und der Drow nur die Hälfte der Kraft besaßen. Die Dämmersicht der Elfin und des Gnomes funktionierte gar nicht und sie wären ohne eine Lichtquelle, wie der Gnom, blind gewesen.Chappel
Dem Gang der Bronzetür folgend, fand die Gruppe in dem Gang 6 Statuen. Jeweils 3 links und rechts. Jung vorne, in der Blüte des Lebens in der Mitte und am Ende das Leben der Greise. Die Statuen schienen verstorbene, jedoch verwandte gewesen zu sein. Nach dem Gang folgte die Kapelle des Schlosses.

In der Kapelle waren viele verstörte Bänke zu sehen, vier Säulen wobei eine Kaputt war und keine Verbindung mehr zur Decke hatte. In der Mitte, genau unter den großem Buntgläsern, fand sich er Altar. Das Steinkreuz zeigte einen Adler, der seine halb gerupften Flügel ausstreckte. Eine Gestalt lag auf dem Bauch, halb auf dem Altar.
Es handelte sich um den Bürgermeister. Es schien als ob dieser vor kurzem erst ausgegraben wurde. Die Ratte des Gnomes bemerkte die Witterung eines Wolfes und verfiel in Todespanick.

Amara erblickte auf Mitteilung des Gnomes, eine große Schreckensfledermaus auf der Galerie der Kappelle. Die Fledermaus sprang herab und griff sofort Brotor an. Dieser wurde gebissen, konnte jedoch dieses unheilige ihn durchströmende Gefühl abschütteln. Drisinil zauberte einen Schutzkreis, der Rest griff an. Die Fledermaus verwandelte sich im gleichen Augenblick in ein Schreckenswolf, bekam jedoch von Jurax sofort viele Schläge und Tritte ab. Amara und Knartsch verfehlten Ihr Ziel.
Der Wolf biss Jurax und der Zwerg fühlte, wie ein großer Teil seiner reinen Lebensessenz entzogen wurde; er fühlte sich als ob Ihm Gedanken, Wissen, Können und Lebensenergie entrissen wurden. Allerdings konnte der Wolf der geballten Kraft der Gruppe nichts entgegenstellen und fiel schnell. Es blieb nur keine Leiche übrig. Der tote Wolfskörper wurde zu einer Gaswolke, die sich den Gang in Richtung der Bronzetür verflüchtigte.

Nun verbarrikadierte der Kult die zwei Eingänge zur Kapelle mit Bänken und Gestein. Hoffte jedoch dass durch das relativ Große Loch in einem der Buntgläser keine weiteren großen Fledermäuse hereinkamen und verzog sich auf die Balustrade.

Zeit: 19 Tarsakh 1382 – 20 Tarsakh 1382

Map of Barovia 5

Aus anderem Holz geschnitzt (3/4) (The Outbreaks)

Aus anderem Holz geschnitzt (3/4) (The Outbreaks)

Freihandelshafen Mintarn (1382 TZ)

Aus anderem Holz geschnitzt (3/4) (The Outbreaks)

Nach dem Kampf in der Taverne „Zum betrunkenen Piraten“ machte sich die größer gewordene Gruppe auf, eine neue Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Es war inzwischen Nachmittag und so fand man schnell eine Taverne in der Nähe des Hafens, zwischen mehreren Häusern gelegen und über mehrere Stockwerke erstreckend. So machte die schiefe Taverne „Zum einbeinigen Basilisken“ ihren Namen alle Ehre. Quietschend wehte das inzwischen vom Wetter verblichene Schild der Taverne im Wind hin und her, als die Gruppe vor der schiefen, aber massiven Tür standen, die die Frage aufkommen ließ, ob diese Entscheidung die Richtige sei, hatte man den Eindruck von außen, als  würde diese Taverne den Freihandelshafen, mit all seinen Facetten wiederspiegeln. Nach außen drangen Klänge, das Lied was gespielt und von einer lieblichen Frauenstimme vorgetragen wurde, kam zumindest Jenotus und Totes Pferd sehr bekannt vor. Hatte doch Sören dieses Lieb bei der Überfahrt des Öfteren gespielt. Als sie in den Eingangsbereich kamen sahen sie in einer dunklen Ecke einen Halb-Ork angelehnt an dem Fachwerk der Taverne, eine Pfeife schmauchend, die Gruppe beobachtend, stand.

Die Taverne war recht voll, sicherlich lag es auch dran das heute Grüngras gefeiert wurde und es somit allgemein recht voll in der Stadt war.

Totes Pferd, Alina, Thoringal, Strave und Alinas Katze Carlos traten ein, klärten ein paar Dinge an der Theke und setzten sich, nachdem sie an zwei gegensätzlichen Söldnergruppen vorbei gegangen waren, an einen freien Tisch in einer recht abgelegenen Ecke. Jenotus hingegen schlug nachdem er die Robenträger von der Theke wahrgenommen hatte eine andere Richtung ein.

Alina beobachtete den Gastraum in aller Gemütlichkeit. Sie sah folgende Leute und Gruppen: ein verliebtes Pärchen, eine grobschlächtige Söldnergruppe, eine weitere Söldnergruppe mit gleichen Wappenröcken und wie sich später herausstellen sollte, eine aus Tiefwasser mit dem Namen: „Die singenden Schwerter“. Hinter den Schwertern saßen zwei Frauen, an dessen sich Jenotus gesellt hatte. An der Bar saßen eine Südländerin mit Rasterzöpfen, ein dunkelhäutiger Südländer, der allen Anschein nach ein Künstler zu seien schien und eine blonde Schönheit, die recht trinkfest zu seien schien, ging man nach den Gläsern die auf ihrer Seite des Tresens standen. Hinter der wilden Söldnerbande befanden sich zwei weitere Tische, an dem zum Tresen zugewandten Tisch saßen zwei grün Gewandete, die ebenfalls nicht unterschiedlicher sein konnten. Während der eine, es mochte sich um einen Gnom handeln, immerfort an einer Blume roch, sprach der andere, ein Mensch, in einer Tour auf ihn ein. An dem anderen Tisch befand sich ein kahlköpfiger Händler, der allem Anschein nach aus dem Freihandelshafen stammte und ein älterer Mann dessen runenverzierte, rote Robe auf einen Zauberwirker hindeutet. Des Weiteren befand sich an der hinteren Wand ein Tresen, an dem drei Zwerg mit dem Rücken zur Bühne, saßen.
Auf der Bühne stand eine brünette Bardin mit einer eschenfarbigen und mit blumigen Motiven verzierte Laute in den Händen. Davor stand ein Tisch an dem ebenfalls eine Bardin saß, sie trug einen dunkelblauen Dreispitz auf dem Kopf und man konnte anhand ihrer restlichen Kleidung erkennen, dass sie die meiste Zeit ihres Daseins auf dem Wasser verbringen würde und schaute der Bardin auf der Bühne zu. Auf der anderen Seite ihres Tisches war ein Tisch zu erkennen, an dem ein aufgeweckter blonder Halbling saß, der seinem Gegenüber, ebenfalls ein in roter Robe eingekleideter Mann saß. Die rote Robe kam allen an dem Tisch recht bekannt vor, hatten sie doch in der vorherigen Taverne ebenfalls Bekanntschaft mit ihnen gemacht. Der Mann mit dem wettergegerbten Gesicht mochte vielleicht 40 Winter alt gewesen sein und er war sehr nervös. Vom Personal erkannte Alina, zwei Schankmaiden, den Wirt der am Tresen stand und einen orkischen Koch der lautstark in der Küche beschäftigt schien.

Zum_einbeinigen_Basilisk2

Zum einbeinigen Basilisk (Spielleitersicht auf Schankraum, Küche, Lager und 2 weitere Räume (Erdgeschoss))

Jenotus setzte sich an den Tisch der recht dich am Eingang stand um die Zauberwirker in ihren grünen und roten Roben zu beobachten, um nicht Aufzufallen fing er eine angenehme Unterhaltung mit zwei Frauen, die an dem Tisch saßen an. Es stellte sich schnell heraus, wer diese beiden waren. Bei der einen Dame handelte es sich um eine calimschitische Prinzessin mit dem Namen: Selenada, während die andere Dame, mit dem Namen: Triss, ihr Beschützerin zu seinen schien. Als Jenotus nach ihren Absichten in der Stadt fragte, stellte sich heraus, dass sie auf der Suchen nach einer Mannschaft waren um den Hafen Richtung Calimhafen zu verlassen. Bislang aber noch wenig Erfolgt gehabt hatten. Als der Name der Prinzessin etwas lauter gesprochen wurde, kam der Künstler von der Bar an den Tisch und fragte ob er denn die Prinzessin porträtieren dürfe. Als die Prinzessin einwilligte, holte er eine kleine Staffelei heraus und fing an mit schwarzer Kohle sie zu zeichnen.

Unterdessen wurden die Neuankömmlinge bedient. Totes Pferd hatte, nachdem er nach der Speise des Hauses gefragt hatte, eine recht große Rehkeule nun auf seinem Teller und die Getränke die sie am Eingang bestellt hatten wurden nun am Tisch verteilt. Hatten sie sich doch gleich nach Betreten der Taverne sich um ihre Zimmer gekümmert. Das Glück war ihnen hold, denn es waren es noch 4 freie, wenn auch recht teure, Zimmer zu haben. Ohne lange zu Zögern hatten sie dem Wirt die Taler gegeben und somit eingewilligt. Damit stand einer Übernachtung in der schiefen Taverne: „Zum einbeinigen Basilisken“ nichts weiter mehr im Weg.

Ein lautes Gebrüll des Orks, der übellaunig, mit einem Rehkitz in der einen und einem Hackebeil in der anderen aus der Küche gestampft kam, ließ die Musik und die Gespräche verstummen. „Wer mag mein Essen hier nicht?“ brüllte er und haute sein Hackebeil in den Tresen, nur um es kurze Zeit später wieder herauszuziehen aus dem dicken Brett. Der Wirt flüsterte dem Ork was ins Ohr, woraufhin der wild gewordene Ork in die Küche zurückstampfte. Irgendwie war dieser Ork wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden, denn aus der Küche konnte man vernehmen, dass die Sache noch nicht endgültig geklärt war, auch wenn man kein orkisch konnte.

Strave merkte das der nervöse  Zauberwirker am Nebentisch, ein Buch aus seiner am Stuhl hängenden Tasche herausholte, sich versicherte das es noch da sei und es wieder in die Tasche gleiten ließ. Die anderen hatten bemerkt wie unruhig er war und gingen an seinen Tisch. Strave stellte seinen Bogen in die Nähe des Stuhles von dem Wirker und erhielt promt die Reaktion, dass der Mann mit der Robe aufstand, zur Treppe ging und aus dem Sichtbereich der Gruppe verschwand. Viel Zeit zum Nachdenken verblieb nicht, denn im Schankraum tauchte plötzlich erst ein Dunkelelf mit 2 Krummsäbeln, gefolgt von einem Blinden mit seinem Stab und einer schwarzen Robe, die sich einen Weg aus der Taverne, aus einem Zimmer im Schankraum kommend, auf. Es ging ein mulmiges Gefühl bei dem ein oder anderen in der Gruppe durch den Körper, während die anderen Gästen gerademal den Dunkelelfen ein wenig Beachtung schenkten. Alina konnte sich nicht beherrschen und wollte sich nicht den Spaß nehmen lassen und beobachtete den Blinden auf der Straße, als dieser am offenen Fenster vorbeiging huschte ein kleines verschmitztes Lächeln über ihr Gesicht und eine Handvoll Wasser ergoss sich über ihren Kopf. Nun war es der Blinde, dem ein hämisches Lächeln über sein Gesicht huschte, während er dem Dunkelelfen weiter in der Gasse folgte, doch das konnte niemand sehen oder doch? An dem Tisch und an dem Nachbartisch sorgte die feuchte Einlage für Erheiterung, kippte sich doch kurz darauf auch die Dame, die am Nachbartisch war sich ein Bier, welches auf dem Tisch stand über den Kopf, da ihr Flirt seine Augen auf Alina gerichtet hatte. Nicht nur seine Blicke ruhten auf Alinas Köper, auch die von dem Halbling.

Jenotus wechselte den Tisch, nachdem er seinen Schutz, Selenada, der Prinzessin und ihrer Beschützerin Triss angeboten hatte und ging seiner Neugierde für den alten Mann in der roten Robe nach. Die beiden an dem Nachbartisch hatten viel Spaß, auf ihrer Art und Weise. Während Ranken den einen zum Schweigen und an seinen Stuhl gefesselt hatten , sprach bei dem Gnom die Blume, an der er gerochen hatte, in einer Tour auf ihn nun ein. Leicht kopfschüttelnd ging er an den nächsten Tisch und wurde auch postwendend von dem alten Herren begrüßt. Er stellte sich mit dem Namen Ireador vor und war sehr gesprächig, ob es daran lag das er eine Ahnung hatte welche Richtung er Jenotus einzuordnen hatte, oder ob es daran lag das er allgemein recht offen war? So erfuhr Jenotus, in welche Richtung Ireador sein Studium betrieb, woher Ireador kam, was er auf Mitarn gemacht hatte und auf welcher Suche er war. Zum Erstaunen von Jenotus, willigte Ireador sogar ein Wissensaustausch ein. So konnte Jenotus ein Blick in ein sehr interessantes Buch werfen.  Ob es nun an der schummrigen Beleuchtung der Taverne lag oder aber an den Texten, er bekam, je später der Abend wurde stärkere Kopfschmerzen. Dies schien Ireador nicht zu entgehen, der er fing ein wenig an zu Schmunzeln. Daraufhin fragte Jenotus um welche Zauber es sich denn handele und Ireador gab ihm eine gute Demonstration von dessen, was Jenotus erwarten würde, wenn er sich mit dem Buch, was Ireador ihm ausgeliehen hatte, beschäftigen würde. Nach Beendigung der Vorführung, saß Jenotus alleine an dem Tisch mit dem glatzköpfigen Mann, der mit dem Rücken zu ihm saß und von all dem nichts mitbekommen hatte.

In der Zwischenzeit waren der Dunkelelf und auch der Blinde wieder in die Taverne zurückgekehrt und in dem Raum wieder verschwunden und zumindest Jenotus, der sich in der Nähe befand, mitbekam das dort eine reichlich gedeckte Tafel stand, die mehr bot, als die Köstlichkeiten die man ihnen hier angeboten hatte. Weiterhin kam aus einem weiteren Raum, der ebenfalls an den Schankbereich angrenzte, ein in einer roten Kapitänsgewandungen mit güldenen Knöpfen gekleideter, dazu einen passenden Dreispitz tragend und einem Gehstock bei sich habend, ein Mann, mittleren Alters. Begleitet wurde er von einer jüngeren Frau die, man mochte vermuten 25 Winter alt sein mochte, die, so machte es den Anschein, ebenfalls zur See fuhr. Sie trug eine schwarze Augenklappe über dem rechten Auge, einen dunkelblauen Rüschenrock und ein rotes Tuch, welches nach hinten geknotet war. Sie gingen zur Theke und nach einem kurzen Gespräch mit dem Wirt verließen sie auch die Taverne.

Auch spielte inzwischen eine Bardin, die einen dunkelblauen verzierten Dreispitz trug und zuvor im Publikum bei Totes Pferd gesessen hatte, auf der Bühne. Zu der von der Bühne kommenden Bardin gesellte sich Strave an den Tisch hinzu, hatte sie schnell in ein angenehmes Gespräch verwickelt und der Abend sollte noch mehr für die Beiden bereithalten.

Die Tür zur Taverne ging auf und eine große Frau trat ein, bei sich trug sie einen großen Zweihänder, den sie neben sich, an den Tresen stellte. Den aufgebrachten orkischen Koch fand sie so interessant, das es zu einem weiteren Disput kam und selbst der Wirt Mühe hatte den Koch zu beruhigen. Was war nur mit diesem Koch los, die Erklärung er wäre einfach nur ein Ork war in unzureichend. Die Überlegungen sollten warten müssen, denn die Tür ging wieder auf und niemand anderes als der Dunkelelf, als auch der Blinde, traten ein, gingen am Tresen vorbei und verschwanden in dem Raum mit der reichlich gedeckten Tafel.

Die Zeit verging und die Taverne wurde leerer, nur noch am Tresen war noch ein wenig Betrieb, die Zwerge in dem hinteren Bereich lachten nach wie vor, hatten sie doch viel Spaß den Beiden anwesenden Druiden bei ihen Spielchen zuzuschauen. Die große Frau am Tresen war nach oben verschwunden, ebenso wie die Prinzessin, Triss, Jenotus, der Blinde, der Dunkelelf und auch der Halbling.

Madame Fley, tauchte in der Taverne auf und ging gezielt auf die Gruppe zu die in der Ecke saß. Sie war sehr in Eile und fragte nach dem roten Magier der hier in der Taverne war, nachdem keiner so recht wusste wo dieser war (keiner war auf die Idee gekommen den Wirt mal zu fragen) machten sich alle auf die Suche nach ihm und wurden recht schnell fündig, nachdem der ein oder andere duch die Schlüssellöcher gespäht hatte. Er lag blutüberströmt in seinem Zimmer, mit dem Gesicht zum Boden. Nun saßen die Waffen bei jedem der sich auf der Etage befand recht locker. Da Geräusche aus dem Zimmer gegenüber drangen, stieß Totes Pferd die Tür auf, von der Abstellkammer und fand den Halbling, als auch eine Zwergin, die nicht viel trugen, vor. Totes Pferd zog beide auf den Gang. Von dem Krach geweckt füllte sich der Flur der 2ten Etage mit den hier untergebrachten Gästen. Madame Fley inspizierte die Leiche und gab anschliessend den Anwesenden deutlich zu verstehen das das Haus und die Awesenden darin unter Arrest standen, solange bis der Mordfall geklärt wäre. Kurze Zeit später pollterte es durch das ganze Haus, als Wachen in dem Gebäude Stellung bezogen. Den Halbling und seine Begleiterin ließ Totes Pferd los und bis vor Morgengrauen, würde man eh nicht mehr in Erfahrung bringen. Sollte man meinen. So gingen alle wieder in ihre Zimmer und ihren Beschäftigungen nach, um am nächsten Morgen ausgeruht zu sein.

Die Ruhe wehrte nur recht kurz, im obersten Etage ging die Zimmertür von Thoringal auf und Totes Pferd schlich sich zum Fenster, öffnete es, befestigte ein Seil an dem Fensterkreuz und versuchte sich am Dach abzuseilen, weit kam er nicht, denn knirschend gaben plötzlich einige Dachschindel nach und krachend schlug er in einem dunklen Zimmer, unter dem Dach, auf einer Komode. Nicht nur Jenotus und Selenada, sondern auch Thoringal schreckten auf, als es laut Holz knirschte und etwas oder jemand schwer zu Boden ging. Leicht Stöhnend lag Totes Pferd im Zimmer von Selenada und Jenotus. auf die Frage von Jenotus, was er denn bitte um diese Uhrzeit auf dem Dach verloren habe und wohin er denn wolle, gab Totes Pferd Auskunft. Totes Pferd verließ den Raum um die Beiden nicht weiter zu stören und schloss hinter sich die Tür. Zum Glück hatten die Wachen nichts gehört. Immernoch das Seil um seine Hüfte gebunden wankte er ein wenig durch den Flur. Jenotus genoss derweilen den Blick zu den Sternen vom Bett aus.

Doch nicht nur Totes Pferd war noch in dieser Nacht unterwegs, sondern auch der Mörder des roten Magiers, ein Assassine in einer dunkelblauen Lederrüstung mit Mundschutz und einem dazu passenden Mantel. Er hatte sich nach dem Mord in der obersten Etage sich in eine Besenkammer eingeschlossen und wartete bis es endlich überall ruhig war. Dummerweise kam es zu einem kleinen Zwischenfall, denn als er aus seinem Versteck kommen wollte, kreutze ein tätowierter Hüne auf und kurze Zeit erweckte dieser fast die halbe Taverne, als unter ihm einige Schindeln nachgaben. „Was für ein Idiot“ dachte sich der Mörder. So ließ er noch ein wenig Zeit vergehen und schlich sich, nachdem wieder Ruhe in der Taverne eingekehrt war, aus seinem Versteck. Die Wache in der obersten Eatge betäubte er, um sicher zu gehen keinen Verfolger zu haben und nutze den gleichen Weg wie Totes Pferd. Thoringal der noch nicht wieder eingeschlafen war bekam mit das schon wieder jemand durch sein Zimmer schlich. Dummerweise hatte der Mörder verzichtet sich auch noch um den Zwerg zu kümmern, was ihm nun zum Verhängnis werden sollte, denn als er am Fenster kreuz war, packte Thornigal zu, hielt ihn fest, brachte ihn aus dem Gleichgewicht und so fiel dieser ebenso, wie Totes Pferd, durch das Loch im Dach und landete unsanft auf den Planken des Zimmers. Jenotus brüllte aus leibeskräften „Assassine“ und weckte damit endgültig die Gäste und Wachen der Taverne. Bevor der Assassine durch das Loch gefallen war, hatte Jenotus, der die Sterne beobachtet hatte, den Stiefel bemerkt und hatte leise Selenada geweckt und sie zur Tür gezogen. Als nun der Attentäter, nach unten fiel, öffnete er die Tür des Zimmers und schob sich und Selenada, nach dem er die Botschaft herausgebrüllt hatte, nach draussen auf den Gang und verschloss die Tür. Totes Pferd der ja nun schon Übung hatte, rannte in die Oberste Etage und sprang in das Loch in dem Dach genauso wie Strave und eine Wache. Zum Schluss sprang Alina, die eigentlich eine weitere Schwachstelle für ausreichend hielt, das diese nachgeben würde, um auf dem Assassine zu landen, wurde eines besseren belehrt und fiel wie die anderen auch durch das Loch und auf Totes Pferd, der rechtzeitig seine Waffen los ließ um sie zu fangen. Unterdessen war der Kampf in dem Zimmer ausgebrochen. Die Wache war auf das Bett gefallen und wollte sich auf den Assassine stürzen, rutsche aber aus und packte sich vor dem Mörder auf die Bretter, Totes Pferd war da schon besser und behakte den Mörder unnachgiebig und benutze selbst als Alina in seine Arme fiel, sie als Wurfgeschoss, was aber nur wenig effektiv war. Strave hatte sich da schon eine bessere Ausgangssituation verschafft und schoss gezielt auf den Aufstehenden und zur Tür Eilenden. Thoringal, der sich einen Sprung nicht zumutete, rannte die Treppen hinunter und kam vor der verschlossenen Tür und Jenotus an. Letzendlich konnten die sich im Zimmer Befindenen den Assassine überwältigen und die Tür wurde von Thoringal geöffnet, nachdem Jenotus die Tür wieder freigegeben hatte, und nahm sich des Assassine an. Dieser hatte nich nur einen Dolch bei sich, sondern auch eine Statue bei der es sich, um einen kleinen Kraken, aus Onyx, handelte. Diesen steckte sich Jenotus vorerst ein und verlor kein weiteres Wort darüber. Eine Wache wurde entsandt und kurze Zeit später tauchte Madame Fley bei der Gruppe auf. Der Assassine erwies sich als recht gesprächig oder lag es an der Anwesenheit von der Madame Fley? Es fielen einige Namen und der Assassine wurde abgeführt. Dieser hatte eine Statue bei sich, einen kleinen Kraken, aus Onyx. Diesen steckte sich Jenotus vorerst ein und verlor kein weiteres Wort darüber. Endlich kehrte Ruhe in der Taverne ein.

Jenotus und Selenada zogen es vor und schliefen im Zimmer von dem roten Magier, nachdem Jenotus die Blutspuren entfernt und auch den Leichnahm, des Zauberers,  in das Zimmer mit dem ledierten Dach gelegt hatte. Was für ereignisreiche letzte Stunden sie doch durchlebt hatten und das alles wegen so einer kleinen Statue? Was mochte es mit ihr auf sich haben? Was sollten sie mit ihr machen? Fragen über Fragen die sicherlich am nächsten Tag Antworten finden würden.

Alles hat ein Ende, nur die Hydra hat Acht! (The Grey Guardians)

Alles hat ein Ende, nur die Hydra hat Acht! (The Grey Guardians)Alles hat ein Ende, nur die Hydra hat Acht! (The Grey Guardians)

Vom Regen in die Traufe

von Harok

Ich war immernoch gefangen in den Pflanzenwurzeln, die auf einmal aus den Boden schossen. Ich schrie mir noch immer die Kehle aus dem Halse “Gruuumsh!”

Die Leibwächter kamen wieder zu Sinnen und sahen meinen Wahn und meine Hilfslosigkeit.
Einer von ihnen machte isch sogar die Mühe mich daraus zu befreien, doch im nächsten Moment packte mich eine Hand am Bein. Es war eine Orkhand, vom Schamanen und er war wach.
Wie ist das möglich? Gruumsh hatm ich erhört?

Mit schwacher Stimme grunzte er seine Worte, die ich trotz allen gut vestehen konnte. “Der Schlüssel, hol den Schlüssel. Die Elfe, sie hat ihn! Sie muss ihn haben!” Dann blickte er zu den Leibwächtern und grunzte weiter: “helft ihm! Wir brauchen den Schlüssel.”
Mit einem Mal war ich von den Wurzeln befreit und konnte wieder gehen. Ein Wunder! Welch Macht das Auge immer noch hatte! Also stampften wir los Richtung Dorf.

Der dampfende Schwächling stand weiterhin am Rande des Waldes, unwichtig. Gruumsh Wille musste erfüllt werden.

Die Leibwächter und Borgs Truppe waren einige Schritte voraus, als ein gewaltig dichter Nebel diese verschluckte. Sie waren einfach Weg. ‘Schnips’ und nicht mehr sichtbar. Der Dampfende hat irg

endwas gemacht, denn er sagte laut irgendwas. Ich schrie: “Khark-hark den Schamanen! Der dampfende Schwächling hat den Nebel gemacht. Tötet ihn!” Zur selben Zeit drehte ich mich um und rannte zum Schamanen. Er musste helfen! Übernatürliches Zeug war sein Fachgebiet.

Die Zeit verging unglaublich langsam, doch ich kam beim Schamanen ohne Zwischenfälle an und die Leibwächter stürmten aus den Nebel in Richtung Schwächling.
“Auge Gruumsh. Du musst uns helfen übernatürliches Zeug weg zu machen. Sonst kommen wir nicht ins Dorf.”
Das Auge brummte nur grimmig und stand auf. Er lag die ganze Zeit noch um sich zu kurieren. Er schloss die Augen und ging in sich hinein. Er summte.
Dann griff er zu einem Horn und bließ – Das Zeichen zum Rückzug?

“Was..? Warum Rückzug?” grunzte ich völlig perplex. “Die Babaren kommen, müssen fliehen!”, erklärte er und stürmte los. Alle andern Orks hielten inne lauschten dem Ton und gaben dann Fersengeld, ihres Lebens ungeachtet. Viele fielen..
Und die Leibwächter beim Schwächling? Sie ignorierten ihn und das nutzte dieser, um sich auf die Palisade zu zaubern! Was für ein mächtiges Wesen!
“Khark-hark. Gruumshs Auge flieht nicht!” voller Zorn spie ich diese Wort aus und wollte den flüchtenden Schamanen köpfen.
Wer kann denn Ahnen, dass die drei R: Robe raffen rennen so gut bei ihm funktionieren! Ich holte aus und traf ihn sogar – jedoch nur den Rücken. Hat nicht so funktioniert, aber die Leibwächter haben es zum Glück nicht mitbekommen und rannten an uns vorbei. Der Schamane allerdings drehte sich um und war im selben Atemzug auch mit Schwert und Schild bwaffnet. Ein Hieb von ihm und ich sah am helligen Tage die Sterne.
Der Schamane hielt mich für tot und rannte weiter verfolgt durch die Babaren.Sie alle ignorierten mich und rannten an mir vorbei.
Es muss so gewesen sein, denn als ich aufwachte lebte ich noch und niemand war in meiner Nähe. Ich stand auf, unschlüssig was zu tun ist. Also machte ich das erst Beste, ich rannte dem Schamanen hinterher, um ihn zu töten.

Da erklang ein ziemlich schlechtes Orkisch vom Dorf her und ohne zu denken antwortete ich. “Schamanen töten! Argh” Mit wucht drang ein Pfeil in meinen Rücken.
Ich drehte mich um, keinen Augenblick später erschien ein Monster und zerstörte die Palisade! Was für eine verflucht beschissene Welt hier! Nur übernatürlicher Kram.
Schnell weg hier!

Das Monster in mir

von Karrni

Ich blickte von meinen Zitternden Händen auf und dachte mir: “Verdammt, ich brauche meine Pilze! So langsam schwindet die Konzentration.”

Dennoch bekam ich mit, wie sich meine schwarzen Tentakeln und die Schlingen auflösten. “Na da ist wohl wer Magiebegabt unter den Orks. Nun wirds interessant, auch wenn es sich nur um ein Magiebettler handelt.”

Nun machten sich die Orks wieder auf den Weg und liefen zur Palisade.
Das nutzte ich und zauberte einen dichten Nebel, der jegliche bewegungen, durch seine enorme Dichte besschränkte. Eigentlich wollte ich ja ein paar Orks zwischen Palisade und Nebel “fangen”, jedoch zauerbte ich den Nebel nicht weit genug vor die Palisade und alle Orks wurden verschluckt.

“Verdammt!”

Noch war Nebel da und dennoch kamen die Orks heraus, also waren Sie genau am Rande eingeschlossen worden. Kamen auf mich zu und umrundeten mich.
Ich blickte zur Palisade, sah keinen Bogenschützen oder ein anderes humanoides Wesen mit dem ich den Platz tauschen konnte. Meine Finger zeichneten wie von allein die magischen Formlen in die Luft und schon stand ich auf der Palisade.
“Scheiße! Was mache ich nun, wenn es hart auf hart kommt? Meine Tor durch die Dimensionen ist futsch für heute!”

Kurz darauf flohen die Orks, nachdem ein lautes Horn schallte. Einer der Orks griff den Bärenkopftragenden Ork an. Wurde jedoch selbst zu boden geschleudert.
“Pah! Was für ein Anfänger, kann nicht mal mit einer Waffe umgehen. Stinkiger Orks halt!”

Die Barbaren kamen und säuberten das Dorf. Ich setzte mich und trank erstmal ein schuck Wein. Der nichtstuende Ork stand wieder auf und lief den verblienden Orks nach. Das nutze ich, denn vielleicht könnte er ja gezähmt werden als mein Leibwächter oder vielleicht konnte ich ihn auch einfach verkaufen, und rief ihm nach: “Hey, kommt zurück mein Freund!”.

Die nun angekommen Bogenschützen bemerken dies und schossen auf Ihn. Einer klopfte mir auf die Schulter und sagte: “Gut gemacht, Alterchen. Den hätten wir übersehen.”
“Das ist mein Diener! Wagt es nicht ihn anzugreifen!” schrieh ich den Menschen an.
Nun war ich Ziel der Bogenschützen. Meine Gedanken versagten, ich murmelte etwas, meine Finger lebten wieder ihr eigenleben und schon verwandelte ich mich in eine Hydra. Die Palisade brach unter mir zusammen, jedoch heilten die kleinen schnittwunden sofort wieder.

“Verdammt! Verdammt! Was mache ich nun? Teleportieren kann ich mich nur, wenn ich mich zurück verwandle und das auch nur über eine sehr kurze Entfernung.” schoss in meinem Kopf hervor. Die Barbaren, die Dorfbewohner und irgendeine naturverbundene Elfe kamen an und umringten mich. “Nah, nun bin ich schon wieder die Hauptattraktion.”

Ich sah zum Ork rüber, der weglaufen wollte und doch auf mich zu gelaufen kam, als ich anrief mit Freund. “Der stinkende Ork bleibt stehen! Was denkt er wer er ist?!” dachte ich und verlor dabei schon fast das Bewusstsein.
Der Entzug der Pilze schien seinen Tribut zu stark zu fordern.

Wers findet darfs behalten

von Gomorra

Irgendwie hatte er fast ein schlechtes Gewissen als er so zurück auf das brennende Dorf blickte. Der mysteriöse Dunkelhäute und die Bardin die ihm heute morgen schon mehrmals die Haut gerettet haben waren ihm doch irgendwie ans Herz gewachsen. Trotzdem war das was er da gefunden hatte zu wertvoll um zu teilen. Und für sich behalten konnte er es auch nicht lange, dafür kannte er sich zu gut…

Nachdem Sie sich um die 8 Orks auf der Lichtung gekümmert hatten, wollten sie den Orks die die restlichen Dorfbewohner am Dirfplatz zusammen trieben in den Rücken fallen. Dabei galt es zuerst die Schreckensworgs auszuschalten. Was leichter gesagt wie getan war. Als junger Zwerg hatte er Hunden brennende Äste an den Schwanz gebunden, die darauf wie verrückt durch die Gänge und Stollen gehetzt sind. Tja, wie er heute erfahren hatte sind Worgs mehr als große Hunde. Der Schreckensworg riss sich denSpeer mit dem brennenden Baumstamm aus der Flanke und umkreiste den Zwerg. Sein Reiter war abgesiegen und schritt nun mit gezogenem Zweihänder auf den Zwergen zu. Das ganze Ende mit einem totenWorg und einem toten Ork, aber erst nachdem ein toter Zwerg wieder in die Welt der Lebendenzurückgeholt wurde. Schon wieder… Für einen Sonntag Vormittag war Gomorra heute eindeutig zu oft gestorben….

Kurz nachdem er ins Leben zurückgerufen wurde ertönte das Horn der Orks das zum Rückzug blies, auf Stress mit den Barbaren hatte sie anscheinden keine Lust mehr. Jetzt herrschte reges Treiben im Dorf, alle waren mit Löschen der brennenden Häuser beschäftigt. Versorgung der Verwundeten. Gomorra interessierte das nicht mehr. Er wollte nurmehr weg von hier. Und so machte er sich daran die Leichenzu fledern, egal ob Mensch oder Ork um zumindest ein paar Münzen für die nächsten Tage zu erbeuten und dann hat er es gefunden, fast hätte er es als wertlos abgetan doch irgendwas juckte ihn in einer Nasenspitze und ein seltsames Gefühl machte sich breit. Und so steckte er es ein ohne es nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen, doch er war sich sicher, etwas ganz besonderes gefunden zu haben. Die restlichen Leichen interessierten ihn nicht mehr, auch das 8 Köpfige Monster, das plötzlich die Barikaden zum Einsturz brachen liesen ihn kalt. Er war heute oft genug verreckt! Er machte sich auf dem schnellsten Weg auf richtung Nordtor. Und das Glück schien ihm hold zu sein, den die Dorfbewohner hatten die 2 Karren die sie den Orks abgeluxt hatten noch nicht weggeschafft und so spannte er die 4 gepanzerten Steinböcke aus, die sichtlich froh die freiheit wieder zu haben davon preschten. Und so machte auch er sich auf richtung Waldrand. Es war Zeit das ganze hinter sich zu lassen!

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