Die Suche geht weiter… (Group7)

Die Suche geht weiter... (Group7)Die Suche geht weiter… (Group7)

Nelenia und Azazil waren zwei Sonnenaufgänge unterwegs gewesen, bis die den Eingang zum Berg erreichten.
Sie waren noch nicht lange unter Tage als ihnen drei Goblins entgegenrannten, wobei sich der letzte von ihnen gerade in eine verkohlte Leiche verwandelte.
Ohne zu zögern griff Nelenia nach ihrem Langschwert und forderte den auf sie zu rennenden Goblin auf stehen zu bleiben. In Panik lief dieser jedoch einfach weiter und machte eine tödliche Begegnung mit dem Schwert. Azazil reagierte schnell und drückte den nachkommenden Goblin mit seiner Tartsche an die Tunnelwand sodass Nelenia ihn befragen konnte. Allerdings gab dieser nur wirres Zeug von sich.
Währenddessen drosch Bruce weiter auf den toten Goblin ein und sah die beiden fremden erst als sie auf ihn zugingen. Kr’kall’a, der das ganze aus der Distanz beobachtete, machte keine großen Anstalten irgendetwas zu unternehmen.
Als die beiden Neuankömmlinge Bruce erreichten wirkte dieser leicht verwirrt und musterte die beiden skeptisch. Erst als geklärt wurde, warum sich Azazil und Nelenia hier unten befanden klärten sich die Gesichtszüge des Zwerges auf und er brachte sie zu den anderen.
Die Vorstellung verlief knapp und belustigte den einen oder anderen.
Azazil überlegte nicht lange, packte sein Bergbauausrüstung aus und fing an zu graben. Es vergingen etliche Stunden. Während ihres Gebetes kam Nelenia die zündende Idee, wie sie den Felsen schneller durchqueren könnten und so formte sie aus etwas Lehm eine Scheibe, legte sie an die Steinwand, murmelte kurz in sich hinein und vor ihr entstand ein langer Tunnel durch den Fels hindurch.
Milo, der sofort den Zauber erkannte, folgte Nelenia ohne Zweifel durch den Gang. Auch alle anderen schlossen sich an – bis auf die beiden Zwerge Bruce und Yurkas. Die beiden trauten dem Ganzen nicht und bearbeiteten den Stein neben dem Durchgang weiter.
Dann stand die Gruppe vor einem riesigen beschlagenem Eichentor.
Azazil untersuchte diese gründlich und als er nichts feststellte klopfte er, wie es Nelenia vorgeschlagen hatte, einfach an. Doch es passierte nichts, oder doch? Milo, der wissen wollte ob sich Magie in diesem Raum befand wurde so geblendet, dass er ohnmächtig  zu Boden ging – oder lag es doch am Klopfen?
Nachdem Azazil erfolglos versuchte das Schloss zu knacken, fragte man die beiden zurückgeblieben Zwerge, ob sie wüssten, wie man die Tür aufbekommen würde. Nach der kurzen und knappen Antwort von Bruce – mit dem Schlüssel den er bei sich trug – ging ein Raunen durch die Gruppe und man versuchte die beiden, anfangs erfolglos, durch irre Behauptungen zu ihnen zu locken. Erst der diplomatische Einsatz von Milo veranlasste erst Bruce und im Anschluss auch Yurkas missmutig den Tunnel der Elfin zu benutzen.
dungeon_cormyrIIOhne große Worte öffnete Bruce die Tür und sie gingen hindurch und fanden sich in einem großen Raum mit etlichen Säulen wieder. Beim genaueren betrachten der Pilaster wurden gemeißelte Abbilder der Zwergengottheiten erkennbar. Am Ende des Saals saß thronend aus Onyx Moradin. Bruce wollte schon in einen Redeschwall verfallen, doch konnte man ihn noch rechtzeitig davon abhalten, denn er sollte doch der Gruppe mit seinem Schlüsselbund die verschlossene Tür im hinteren Bereich öffnen. Bruce versuchte sein Glück, doch schien kein Schlüssel so richtig zu passen. Azazil sah jedoch beim genaueren hinsehen, dass es sehr wohl einen gab, allerdings musste er erst richtig geschliffen werden. Azazil erinnerte sich an den Amboss und so ging er zurück und fand dort eine Feile und überarbeitete vorsichtig den Schlüssel.
In der Zwischenzeit ließen sich die anderen von Bruce ausführlich über die Gottheiten aufklären.
Nach einiger Zeit war ein klicken zu hören und alles schaute gespannt zu Azazil, der sich kniend vor der Tür zu den anderen umsah. Erst sein Gesichtsausdruck veranlasste die anderen zu ihm zu gehen und was sie da sahen ließ Zornesadern auf den Gesichtern der Zwerge entstehen, denn wo einst die Tür war war keine mehr, denn sie lag jetzt komplett am Rande eines Abgrunds in der sich anschließenden Halle.
Nach einer kurzen Sammelphase trat man durch das Loch hindurch und schaute in die Tiefe des Schlundes. Eine brennende Fackel, die Azazil hinunterwarf schien ins Leere zu fallen.
Mit Hilfe der elfischen Kletterausrüstung konnte der Graben ohne Verluste umgangen werden. Hier fand der Zwerg schnell den passenden Schlüssel und öffnete die Tür.
Dort angekommen blickten die Abenteurer auf einen nicht ganz so tiefen Krater und so beschlossen sie sich abzuseilen. Nach den ersten Metern erkannte Azazil als erster den zum Teil verschütteten Gang.
Neugierig wie Milo war musste er nicht lange nachdenken und so ging er vor, brabbelte etwas vor sich hin und schwuppdiwupp verschwand er rutschend durch die schmale Öffnung. Erst auf der anderen Seite bemerkte er, dass er nichts sehen konnte und so zwängte sich Nelenia durch die Enge um ihn mit etwas Licht zur Hilfe zu kommen. Während die anderen ein wenig Geröll zur Seite schafften um den Weg freizubekommen warf Milo seinen nun leuchtenden Dolch in den Gang um etwas erkennen zu können.
Gemeinsam gingen sie weiter und standen in einem großen Saal welcher offensichtlich als Marktplatz diente, denn es gab nicht nur Stände und Bänke aus Stein, sondern auch einen Brunnen, der immernoch funktionierte.
Außerdem fielen noch die fünf weiterführenden Gänge auf. Obwohl einige der Gruppe ausruhen oder schlafen wollte, war man sich einig in einem der Gänge zu nächtigen und die Entscheidung fiel auf den ersten Gang der ganz rechts lag.
Nach einem kurzen Marsch wurde der Weg von Geröll blockiert. Milo, der seine Füße einfach nicht still halten konnte, kletterte hinauf um nachzusehen, ob der Weg dahinter weiterginge machte eine unerwartete Entdeckung. Zwei Orks trieben sich auf der anderen Seite herum und hatten ihn am oberen Ende der Trümmer entdeckt. Reaktionsschnell warf Milo ihnen Glitzerstaub entgegen, welches immerhin einen außer Gefecht setzte. Der andere Ork wurde so von dem desorientierten Kameraden abgelenkt, dass Milo die Chance nutze und ihm ein Alchemistenfeuer an den Kopf zu werfen. Brennend, fluchend und unter Hilfeschreie ging nicht nur der eine Ork zu Boden, sondern auch der andere steckte sich an den Flammen an und blieb ebenfalls regungslos am Boden liegen.
Der Halbling, mit seinem Werk zufrieden, ging zu den anderen zurück und berichtete von dem eben Geschehenen. Talos, weniger glücklich über den Ausgang dieses Vorfalls, wollte Milo bei nächster Gelegenheit einer Gerichtsbarkeit überstellen. Nach einer hitzigen Diskussionen zwischen den beiden Parteien gaben beide auf, war es doch Zeit zum Schlafen und regenerieren.
Erst jetzt wurde bemerkt, dass die beiden Zwerge verschwunden waren. Allerdings schenkte man diesem nicht viel Beachtung.
Nelenia und Azazil übernahmen die erste Wache und Talos und Greta waren die zweiten, aber die ganze Zeit geschah nichts auffälliges.
Nelenia hatte in der Markthalle für alle ein wenig kalte Suppe zubereitet. Nachdem sich alle gestärkt hatten, gingen sie den frischen Fußspuren der Zwerge nach und fanden sie tief schlafend und schnarchend in den Betten der einstigen Wachmannschaft. Man ließ die beiden weiter träumen und folgte dem langen Gang weiter, der rechts den Blick auf eine große Bibliothek freigab.
Milo, der bei dem Anblick der mehrstöckigen Bücherreihen in Vorfreude verfiel, machte sich alsbald daran einzelne Werke aufzuschlagen, um sie nach wertvollen Inhalten zu durchstöbern.
Unterdessen untersuchten die anderen die aufgeschlagenen Bücher auf den Pulten. Bei einem schien es sich um die Geschichte der Binge zu handeln und das andere wies Zahlen über die Einnahmen und Ausgaben der Mine auf.

Viele neue Gesichter (Cult of the Damned)

Viele neue Gesichter (Cult of the Damned)Viele neue Gesichter (Cult of the Damned)

Der Kult der Verdammten brauchte ersteinmal eine Rast nach den ganzen Strapazen mit dem Grafen und als sie aus dem Portal von Ravenloft zu Faerún herausgepurzelt waren stellten sie ein Lager nahe dem Waldrand auf. In dieser Nacht als alle schliefen hörte Amara Geräusche aus dem Wald und als sie nachschaute bemerkte sie einen verletzten Wolf der winselnd ins Lager humpelte und sich am Feuer niederließ. Amara gewährte ihn aber hielt den Wolf im Auge. Drisinil vollführte nicht weit entfern vom Gelege ein Ritual, und als sie zu ihren Gefährten zurückkam schimmerte ihre Haut leicht grünlich hell. Sie wunderte sich über den Wolf der ruhig am Feuer lag, gab ihm dann einen Happen zu futtern und dieser nahm den Leckerbissen kauend an. Als Drisinil einschlief und ein paar Stunden vergangen waren, stolperten lautstark 2 Gestalten ins Lager und Amara erschrack und stutzte als sie einen großen muskulösen Halbork Barbaren und einen kleinen Zwerg an dessen Seite hereintrampeln sah. Der Barbar schien sehr Tierlieb zu sein und ging fröhlich zu den für ihn anscheinend flauschig schönen Wolf drauf zu. Sein Freund der Zwerg war nicht überrascht vom überstürtzen Handeln des Halborks und warf ihm einen kleinen Stein an den Kopf, was ihn anscheinend auch zur Besinnung brachte. Der Wolf indes verwandelte sich plötzlich zu einem humanoiden Kätzchen und setzte die beiden Eindringlinge mittels einem Naturzauber fest. Sträucher und Wurzeln wikelten sich um den Zwerg und den Halbork, diese erstarrten auf der Stelle und hatten keine Chance sich zu befreien. Es stellte sich heraus das die beiden Wanderer waren, Dombar der Schubser und Brigor Steinkopf und sie waren auf dem Weg zur Stadt „Drei Eber“. Sie hatten sich verlaufen und als sie das Lagerfeuer sahen wollten sie hier nach dem Weg fragen.
Nachdem sich die Lage im Lager beruhigte erzählte das Katzenwesen von Oscar dem Zwerg, der wohl schon oft vom Kult der Verdammten berichtet hatte. Oscar sei vor ein paar Tagen in dem Hain erschienen und sei nun immer noch dort zur Rast. Das Katzenwesen lud die Gruppe ein mit in ihren Hain zu kommen, woraufhin alle einverstanden waren. Als alle dem Kätzchen folgen wollten passierte etwas ungewöhnliches, denn ein mittelgroßer Drache stürzte plötzlich aus heiterem Himmel ab direkt zu Amaras Füßen. Dieser Drache war Terax Amaras Haustier und er war in den letzten Tagen zu einem ansehnlichen Drachen gewachsen, konnte nun endlich fliegen und manchmal sogar Feuer speien. Doch er konnte mit seinen Flügeln noch nicht recht umgehen was sich bei der Landung recht schwierig gestaltete. Die Augen von Dombar dem Barbaren erhellten sich beim erblicken des Drachen, er stürmte zu Terax und umarmte ihn streichelnd woraufhin der Drache dieser Einladung nichts entgegen brachte und anfing zu schnurren. Amara hingegen war überaus erfreut als sie ihren vermissten Terax wiedererkannte , sie war die letzten Tage schon verrückt vor Sorge gewesen und vermutete schon er sei für immer in Ravenloft gefangen.
Nach dem Wiedersehen machte sich der Kult der Verdammten auf den Weg in den Hain vom Katzenwesen, die die Gruppe schon erwartete. Nur Terax konnte nicht mit da dieser nun viel zu Groß war um in Wäldern herum zu spazieren, er flog dicht über den Hain um Amara ausfindig zu machen und dabei brachte er tolpatschiger Weise ein paar Bäume zu Fall. Als das Katzenwesen dies mitbekam war sie nicht greade begeistert über dieses Übel und flog hasserfüllt als Adlergestalt zu Terax und ermahnte ihn und erklärte ihn das es besser sei am Waldrand zu warten sonst müsse er um sein Leben bangen. Als das Katzenwesen Amara erklärte das sie auf ihr unbeholfene Haustierchen besser acht geben sollte sonst würde am Ende noch jemand sterben, erboste Amara und meinte die Katze hätte übertriebene Sichtweisen hätte und ihre Bäume nicht wichtig wären, zumal es anscheinend ein unabsichtichtliches Missgeschick von Terax war, der nur etwas tollpatschig gewesen sei. Und wenn noch eine Drohung gegen Terax ausgesprochen werden würde gebe es bald eine Katze weniger in diesem belanglosen Wald. Die Gastgeberin schien sichtlich kochend vor Wut, sah zornig zu Amara hinüber und in ihrer Wut und der Treue zu ihrem Wald verwandelte sie Amara in ein Kaninchen. Jorax der dies mitbekam, trank gerade Zwergenbier mit Brigor und den verschollenen Zwerg Oscar um dessen Wiedersehen zu feiern. Jorax nahm noch einen anständigen Hieb, ging zur Druidin rüber und wollte die Situation schlichten. Doch das Kätzchen blieb stur also sollte Amara bis zum nächsten Tag verwandelt bleiben. Jorax faste den Entschluss Amara zu nehmen und am Waldesrand zu campieren. Um den Rest der schlafenden Gruppe nicht zu wecken, hinterließ er Allen eine Nachricht was passiert wäre. Doch bevor er losstapfte, ging er zur Katze die in um sich zu verabschieden. Dabei trampelte er beim Fortgegehen auf ihren Katzenschwanz, die dies nicht auf sich beruhen lassen wollte. Baumwurzeln kamen aus den Boden hervor und schlugen von hinten auf Jorax ein. Jorax ging einfach weiter ohne sich umzudrehen, doch kurz vor dem Waldrand suchte er eine geeignete Stelle im Wald an der ältere Bäume zu sehen waren und brachte mehrere davon mit seinem Hochprozentigen in brandt. Flammen loderten lichterloh und Holz qualmte und als die Druidin zur Stelle war, war für sie das Maß der Dinge endgültig überschritten. Sie beschwor zwei grauenhaft, riesige und sehr mächtige Bären die direkt auf Jorax losstürmten. Doch fast als sie vor dem Zwerg standen um ihn zu zerreißen, teleportierte sich Jorax mehrere hundert Meter weit weg vom Kampfgeschehen und zu seinem Glück konnten die Bären ihn nicht mehr ausfindig machen. Terax war inzwischen hoch in die Luft gestiegen. das Katzenwesen sah den Drachen und beschwor einen Orkan der Terax nach kurzer Zeit hinabstürzen ließ. Zufriedengestellt ließ das Katzenwesen ihren Groll nun ruhen und ging in ihren Hain zurück.
Am nachfolgenden Tag nahmen alle im Hain ihre sieben Sachen und gingen Richtung Stadt „Drei Eber“. Sie lasen Jorax und Amara am Waldesrand auf und trafen nach ein paar Stunden vor der Stadt ein. Zwischenzeitig konnte Amara von ihrem Dilemme des Karnickeldaseins mitels magischer Handhabung befreit werden. In Drei Eber angekommen, wurde die Gruppe von Reitern empfangen die wissen wollten was ihr Begehr sei. Die Gruppe stellte sich vor und der Hauptmann inspizierte einen nach den anderen und schrieb alle Namen als Eintragung in sein Buch. Als er Terax sah wurden seine Augen groß und erklärte allen Anwesenden das Drei Eber kein Drachenhort sei und Drachen deswegen draussen bleiben müssten. Da man den Hauptmann auch nicht umstimmen konnten musste Amara Terax erklären das er nicht willkommen sei. Daraufhin war Terax natürlich betrübt und traurig. Die Gruppe erkannte von weitem eine große und bekannte Haldelskarawanne, welche von Hassan und Valerion angeführt wurde. Nach einer langem Willkommens,-und Wiedersehensfeier erzählten die Gefährten von ihren neuen Erlebnissen und die unzähligen Gefahren mit denen sie sich konfrontiert sahen. Die tollen Schätze die der Kult der Verdammten erbeutet hatte, machten die Gruppenmitglieder zu Gold wovon jeder seinen Anteil bekam. Hassan half Knartsch mit einen Teleportationspiegel nach Mithral Hall zu reisen, der sich nun endgültig von seinen Weggefährten verabschiedete. Er bekam von Hassen ein Holzamulett was ihm auf seinen weiteren Weg nützlich sein sollte, dann machte der Gnom sich auf den Weg in den Norden um seine Familie zu suchen. Kurz nachdem Knartsch weg war trat ein Elfen Magier in den Raum namens Thimbré Gildas. Er erfuhr von Knartsch das der Kult der Verdammten ein fähiges magiebewandtes Mitglied suche, und er sich sehr für diesen Platz Interessiere. Nach kurzem beschnuppern sprach für die Gruppe nichts dagegen diesen Elf in ihren Reihen aufzunehmen und hießen den Magier willkommen.

 

Das Geheimnis des Hug Sturmbrechers (2/3) (The Outbreaks)

Das Geheimnis des Hug Sturmbrechers (2/3)  (The Outbreaks)

Melindas weavingparlour

Das Geheimnis des Hug Sturmbrechers (2/3) (The Outbreaks)

Sie hatten den Hinterhalt überlebt, wenn auch nicht alle. Cain hatte den Krümmsäbel, der durch den geschlossenen Fensterladen gestossen worden war, nicht hatte kommen sehen. Die Spitze des Säbels drang tief in das starke Herz des Alten und er entschwand der Welt. Hatte man sie bereits schon erwartet? Einer der Assassine war geflohen und von dieser Frau, mit dem Namen Melinda Weber, die ja ihre Kontaktperson war, fehlte jede Spur. Die Zeit drängte, denn wenn sie noch am Leben war, dann würde man sich, spätestens nach dem zur Wehr setzen kümmern.

Dabei spielte spielte der Kartenfund von Thoringal eine relativ untergeordnete Rolle, da mit dem Wissen, das Frau Weber ihren Wohnraum gleich nebenan hatte, der Fokus ihrer Aufmerksamkeit dieser Richtung galt. Doch bevor sie das Geschäft verliessen, wuchtete Grumpf einen schweren Bauernschrank von einem Raum zu dem Raum wo sich die Luke nach unten befand. Man wollte sicher gehen das man keinen unerwünschten Besuch von unten zuerwarten brauchte. Nun verliess die Gruppe, nicht ohne vorher sich um ihre Verletzungen zu kümmern, die Geschäftsräume. Da die Wohnung der Familie Weber gleich neben an war, war der Weg ein kurzer, als niemand bis auf ein paar Ratten, die an einen paar angrenzenden Steinstufen herunterkamen, zusehen war, ließ man Anskaviat, der ein besonderes Händchen für Schlösser zu sein schien, den Vortritt. Die Geräusche hinter der Tür ließen aber auch Sana aufhorchen, bevor sie noch ihren Einwand äussern konnte, teilte das klickende Geräusch, den Erfolg von Anskaviat, der Gruppe mit. Es war zu spät, als die Flügeltür aufgezogen wurde, sprang Thoringal ein großer Hund entgegen. Da der Zwerg aber in weiser Vorraussicht sein Schild in der Hand hielt, verbiss sich der Hund in dem und nicht in das Fleisch des kleinen Mannes.

Nun lag es an der Gruppe in das Haus einzudringen. Sandrose stürmte mit erhobenem Zweihänder dicht gefolgt von Sansa in den Vorraum. Als Anskaviat allerdings eine verdächtig aussehende Diele im Eingangsbereich als Falle erkannte, hielt der Rest der Truppe inne. Grumpf schloss grinsend die Türe und damit die einzige Lichtquelle in dem großzügigen Empfangsbereich. Als die Tür ins Schloss viel war allerdings auch ein dumpfes Klicken zu hören und der Blick von Anskaviat verriet das die Tür nun nicht nur wieder ge- sondern auch wieder verschlossen war. Sandrose und Sana waren in der Dunkelheit gefangen. In der Hoffnung die Eingeschlossenen würden in der Dunkelheit tapsend etwaige Fallen auslösen, verharrte Grumpf eine Weile vor der Tür, doch von drinnen war nichts zu hören. Enttäuscht gab Grumpf die Tür für Anskaviat frei, der sich sogleich wieder ans Werk machte. Die Falle war nach wie vor nicht ausgelöst, doch durch die nun weit geöffnete Tür konnten auch die restlichen Mitglieder der Gruppe den Raum wahrnehmen. Die Räumlichkeiten spielgelten ein bäuerliches Flair, inklusive einer kleinen Küche wieder. Sana trieb die Gruppe in aller Eile voran, zur einzigen Tür, die von der Eingangshalle wegführte. Sandrose, die ihrem Zweihänder immer noch eng umklammerte lies es sich nicht nehmen diese Tür auf ihre Art und Weise zu öffnen. Wahrscheinlich um sicherzugehen, das kein dummer Ork sie mehr hinter ihr versperren könnte. Und so zerbarst die Tür nach einem mächtigen Hieb in 1000 Stücke. Sandrose wirkte alles andere als erfreut. Grumpf konnte gerade noch in Deckung springen, als ein Feuerball auf ihn zugeschossen kam. Sandrose, die direkt an der Tür stand, hatte weniger Glück. Ihre linke Körperhälfte schlug Blasen und da wo Metall ihre Haut bedeckte, zischte es bedrohlich. Auch blieben ihre Harre nicht verschont. Der Feuerball wurde letztendlich von der Wand gestoppt und ging in Flammen auf. Schnell schlugen Sandrose und Grumpf den am Boden liegende Teppich an die Wand und nachdem die letzten Schwaden verzogen waren, liessen sie den Teppich auf den Boden fallen. Es schien so als hätte das Haus noch einige Überraschungen für sie parat. Doch wo war Frau Weber? Das Haus jedenfalls schien leer zu sein, wenn auch noch nicht lange. Trotz dieses Wissens drängte Sana die Gruppe weiter.

gobelin

tapestry in weavers house

Der Raum schien ein Empfangsraum zu sein. Sowohl der Marmorboden, als auch die Leuchter und die Gobelins verrieten, das es den Webern in dieser Stadt, nicht schlecht ging. Anskaviat endtdeckte gleich eine Tür gegenüber der Eingangstür und versuchte sein Glück. Während Grumpf und Totes Pferd den Empfangsbereich sich genauer anschauten. Viel konnte ja nicht mehr passieren, war doch Anskaviat beim betreten den Raumes über die Leuchter gefahren und hatte dabei versucht diese als Schalter zu benutzen. Doch nun kniete er vor der Tür und probierte sein Glück. Er probierte eine Weile und als mit der Tür nichts geschah, hielt er kurz inne. So konnte er die Schreie der beiden Unglücksraben Grumpf und Sandrose noch hören, die plötzlich, eben noch sich auf dem Marmorboden befindend, von dem Boden verschluckt wurden. So schaute Anskaviat rüber zu Totes Pferd und auch Sana war noch da. Wo waren die Beiden hin. Der Fall der Beiden war recht kurz und feucht, denn sie landeten an einem Ort dem Grumpf sehr bekannt vorkam. Beide standen bis zu den Schultern in einer langsam vor sich hintreibenden leicht zähen, übel riechenden Brühe. Ja sie befanden sich in der Kanalisation von Mintarn. Anscheinend auf einem Abschnitt dem auch Grumpf noch nicht geläufig war. Als Sandrose leicht über ihre Schulter blickte, sah sie ein Ruderboot, welches an der Wand, wo ein eisenbeschlagener Ring angebracht war, mittels Seil an der Stelle gehalten wurde, es aber leicht schauckelte. Dieses nutzten die Zwei um den Lichtstrahlen die durch eine Luke an die Oberfläche einfielen, zu gelangen. Als sie aber zurück zum Haus kamen, was dieses Leer. Anscheinend war der Rest ihnen in die Kanalisation gefolgt. Warum auch immer… Doch auch sie fanden den Weg zurück an die Oberfläche, verloren aber langsam das Interesse an dem mit Fallen gespickten Gebäude und beschloss sich lieber den Tunnel in den Geschäftsräumen von Fr. Weber genauer unter die Lupe zu nehmen. Nur Grumpf und Totes Pferd blieben hartnäckig und versuchten auf Teufel komm raus tiefer in die Wohnräume von Fr. Weber vorzudringen um doch noch Spuren von ihrem Verschwinden sichern zu können.  Grumpf entschied sich dabei für die mit dem Kopf durch die Wand Methode und versuchte im unteren Stock durch Wände und Türen zu brechen und damit wieder mit der ein oder anderen Falle zu kämpfen hatte, wähle Totes Pferd eine weit cleverere Methode. Er stieg mit Hilfe seines Enterhackens über ein Fenster im  oberen Stock des Hauses ein und fand sich im Schlafgemach der guten Dame wieder, wo auch schon eine Überraschung auf ihn wartete.

Während die anderen es nach einigen Versuchen endlich geschafft hatten den schweren Eichenschrank von der Luke zu hieven und diese zu öffnen, entdeckten sie eine prunkvolle  Plattenrüstung in dem dunklen Gang stehen. Als Sandrose in den Tunnel sprang um sie sich genauer anzusehen, während Thoringal und Anskaviat oben die Stellung hielten, erwachte diese plötzlich zum Leben und kam mit erhobener Waffe auf die Halbreisin zu. Diese erkannte recht schnell, das es sich hierbei wohl kaum um ein lebendes Wesen handelte und trat die flüchtete zurück an die Oberfläche wo die anderen schon auf sie warteten. Gemeinsam verschlossen sie die Kellerlucke und verbarrikadierten sie mit dem schweren Schrank. Diese Begegnung dürfte ihnen nun doch zu unheimlich gewesen sein und so verliesen die 3 schleunigst die Arbeitsräume von Fr. Weber.

Sansa versuchte in der Zwischenzeit 2 nahende Wachen von den Vorgängen in Fr. Webers Haus abzulenken und führte diese unter einem Vorwand die Straße hinunter nach Süden. Während die anderen mit den Fallen kämpften konnte sie die 2 Wochen doch schon mal das nächste auf Thoringals Karte markierte Haus durchsuchen lassen. Als die Wachen schließlich in das alte Lagerhaus eindrangen  ging der erste gleichmal mit einem Bolzen in der Kehle zu Boden. Sofort sandte Sansa ihren Wolf, Unterstützung zu holen, der wenig später, mit den anderen im Schlepptau wiederkam. Ein kurzer, aber heftiger Kampf entbrannte und der kleine Trupp Assassinen der sich hier verschanzt hatte war überwältigt. In der Mitte des dunkeln Raumes fand sich auch eine übel zugerichtete Frau Weber an einen Stuhl gebunden. Die Vermisste war also endlich gefunden. Doch was nun. Aus den Assassinen waren keinerlei Informationen mehr herauszubekommen. In wieweit man die Wachen einweihen sollte war fraglich. Wusste man ja nicht auf welcher Seite sie eigentlich standen. Und von Hug bislang keine Spur. Das wichtigste war wohl, das Frau Weber wieder zu Kräften kam und ihnen endlich Antworten auf all ihre Fragen geben konnte. Außerdem hatten sie ja immer noch ein weiteres markiertes Haus auf Thoringals Karte und was es mit dem Tunnel auf sich hatte, wussten sie auch noch nicht. Es gab also keine Zeit zu verlieren…

 

Dem Schlachtfeld entgegen (Legion of the Trusted)

Dem Schlachtfeld entgegen (Legion of the Trusted)

Die letzten Angelegenheiten in Orkfels wurden geklärt und eine Bestandsaufnahme Xhorguls Wissens über ihre Zielregion gemacht. Ohne Ortskundigen wäre die Reise riskant, so viel stand fest.

Ihre Lösung kam durch die Tavernentür spaziert, nachdem sich ein Paladin angeboten hatte, den Trupp zu begleiten, welchen sie ablehnten. Ein Halbelf der sich als Felerian vorstellte war bereit sich für einige Taler und im Falle von Gefahren für Beutebeteiligung anheuern zu lassen. Sein wahres Spezialgebiet sei der Wald und von sich aus hielt er den Weg durch die Berge für sehr unsicher, doch er ließ sich bereden, diese direkte Route zu nehmen. Fenner hatte in den letzten Tagen von Rift auf einem seiner Streifzüge erfahren, dass es bald weiter gehen würde und stieß am nächsten Morgen hinzu. Lyari hatte von Felerian gehört, dass es im Hochwald derzeit politische Spannungen gab und fühlte sich verpflichtet, dort nach dem Rechten zu schauen. Das war vielleicht strategisch unklug, doch ließ er sich nicht bereden und Xhorgul versicherte, dass er, so sie den Hammer denn gefunden hätten, er Lyari dank seiner göttlichen Magie benachrichtigen könne.

Fenner, Felerian, Xhorgul und Rift also zogen dem Schlachtfeld entgegen. Ihr Weg führte einmal mehr durch Dreistein und an Fallgrims Höhle vorbei, wo sie weitere Informationen sammelten, indem sie einige Stunden seine Bücher wälzten. Das gesuchte Schlachtfeld beziehe sich auf eine Auseinandersetzung zwischen Abator und Moradinanhängern. Dort sei der Hammer verschwunden.

Auch wurden zwergengeschichtliche Einzelheiten aufgedeckt, deren Zusammenhang zum gesuchten Hammer noch nicht klar wurde, doch vielleicht sollten sie sich als nützlich erweisen. Arundil Steinhammer und Durgedin der Schwarze waren starke Namen auf die sie stießen und es gab Verweise auf Kun-druka, wo Steinhammer im Kampf gegen Orks bei einem Überfall erschlagen worden sei, doch seine Macht sei zu stark gewesen, weshalb er bis heute durch die Hallen geistere.

Am ersten Lagerfeuer dann zeigte Felerian der Gruppe einen seltsamen Gegenstand, den er von einem sterbenden Zwerg nahe des gesuchten Schlachtfeldes bekommen hatte. In einem Beutel mit Drachensymbol habe dieser ihn transportiert und als Xhorgul anfing zu beten, leuchtete er für ihn leicht auf und der Zwerg konnte Runen erkennen, welche den Gegenstand als „Ein gleiches von vielen“ betitelte, doch sonst nichts weiter Preis gaben.

Ihre ReisDem Schlachtfeld entgegen (Legion of the Trusted)e zu Fallgrimm war trotz des bekannten Weges nicht vorfallsfrei verlaufen. Während einer Rast an einer bisher nicht genutzten Stelle wurde Xhorgul durch auf ihn zueilende Schemen gestört. Geisterhaft schwebende Skelette, drei an der Zahl näherten sich dem überraschten Trupp, der sich schnellst als möglich kampfbereit machte. Mit Stimmen die aus dem Jenseits herüber schrien beschimpften die Wesen die Gruppe für das stören ihrer nicht-ganz-so-ewigen-Ruhe. Einige Schläge wurden ausgetauscht und Felerian vergoss sein erstes Blut mit der Gruppe ohne zu weichen. Rift hatte bemerkt, dass die Wesen noch Verstand besaßen und rief ihnen beschwichtigend eine Entschuldigung entgegen. Es sei ihr Fehler gewesen, sie wollten ihre Ruhe nicht stören. Der Kampf pausierte und einige ruhig, diplomatische Worte weiter geleiteten die Geister die Gruppe zu ihren Gräbern, da ihnen von Xhorgul der Segen und ewige Ruhe zugesprochen wurde. Offensichtlich hatte es sich um die Besatzung eines alten Wachturmes gehandelt, denn sie wurden zu den Ruinen eines Turmes geleitet, an dessen Mauern die Seelen nun Ruhe fanden.

Trotzdem suchte die Gruppe den Rest der Nacht weiter entfernt eine neue Raststätte.

Bevor sie schließlich die Berge erreichten lag, knapp abseits ihres Pfades ein derb gezimmertes Häuschen und ihnen schlug modriger Geruch entgegen. Fenner hätte es links liegen gelassen, wäre das Interesse der anderen nicht groß genug gewesen. Rifts Sinne zeigten, dass kein lebendes Wesen mehr im Haus sei und Fenner ging schließlich herein. Kalkstaub war vor Türen und Fenstern verteilt. Xhorgul schaffte es lange Zeit nicht, sich vom Vorhof des Hauses zu trennen, denn dort stand ein Amboss aus Vulkangestein, verziert mit zwergischen Runen und er fand bei der nahen Esse einen Trank, offensichtlich um Gravuren in Stein zu ätzen. An der Kante der Esse klebte Blut.

Im Haus selber lag die Leiche der Schmiedin, ein Loch im Hinterkopf. Und gleich nachdem Felerian Falle und Schloss der gefundenen Falltüre entschärft hatte, fand Rift die entsprechenden Schlüssel im Schuh der Leiche. Der vermutete Mord muss gut zwei Monate vergangen sein. Aller Schmuck und Wertgegenstände waren entwendet worden, doch die Falltüre hatten die Räuber offensichtlich übersehen. Die Esse hatte eine Verlängerung in den Keller hin, was Rift genug irritierte, um Felarian zum Suchen anzuregen. Ein klassisch drehbarer Kerzenständer enthüllte einige Pergamente. Sie beschrieben die Wirkweise einer offenkundig magischen Robe, welche Xhorgul gleich auf den ersten Blick gesehen hatte und die Rezepte für bestimmte Farben, welche die Frau offenkundig hergestellt hatte, denn es fanden sich viele Reste. Xhorgul als liebhaber handwerklicher Kunst steckte sich einiges an Material ein, während Rift sich bei den Stoffen bediente, um genug Wärmespendendes bei sich zu tragen, sollte im Pass wider erwarten doch Schnee liegen. Fenner war derweil um das Haus herum gezogen und gleichzeitig mit einem fiesen Trillern im Ohr wurde ihm seine Fähigkeit zur eigenständigen Bewegung geraubt. Rift fand ihn nach kurzer Zeit und auch er hörte dass Geräusch und konnte in der Ferne etwas wie einen überdimensionierten, weißen Schneewurm sehen, den er als Geräuschquelle vermutete. Nicht der sicherste Weg durch den Schnee… offenkundig.

Der Sammler – Kapitel I – Die Verführung (The Grey Guardians)

Der Sammler – Kapitel I – Die Verführung (The Grey Guardians)Der Sammler – Kapitel I – Die Verführung (The Grey Guardians)
Die Gruppe wanderte durch die Gänge, in der Hoffnung jemanden anzutreffen, dabei blieben sie auch für einen Moment an einem Spalt, der einen Blick auf das innere des Kerkers freigab. Angekettet saß dort ein Lebewesen, als sie näher kamen stellte sich dieser als Stahlauge vor. Daraufhin befreiten Tirza und Franz ihn und halfen ihn auf die Beine. Er war von seiner Haft gezeichnet und konnte sich mit Müh und Not auf den Beinen halten. Hingegen wurde die gefangene Waldelfe gefesselt und mit zum Kerkerbereich genommen. Die Orkin trug das kleine Elflein auf den Schultern und lies es, als auch sie bei Stahlauge angekommen ist, unsanft zu Boden fallen. Die Elfe beschwerte sich, jedoch kümmerte sich keiner groß darum.Nun wurde Stahlauge begutachtet. Fynn machte sich daran den Körper zu ertasten. Jeder andere konnte sehen, dass das humanoide Wesen anscheint mit einer Art Steinhaut überzogen war, darunter jedoch normal lebendiges Fleisch, wie auch Knochen und Muskeln befanden.
Während jeder auf Stahlauge fixiert war, erschien hinter Lo Pan eine Halblingsdame die sich ihm gleich an den Hals schmiss. So primitiv wie der dicke Halbling gestrickt ist, hat er sich sofort darauf eingelassen und bemerkte nicht, wie er eingelullt wurde. Sie wechselten ein paar Worte, das Lo Pan sie gerettet habe, er ein Held sei, die Menschenfrau die Gruppe spalten würde und noch einige kleinere andere Dinge. Kurz danach küsste die Halblingsfrau Lo Pan und entzog ihm seine Lebenskraft, er wurde leicht gräulich, schwach auf der Brust und die Beine schienen sein Gewicht nicht mehr tragen zu können.Nach einer gefühlten Ewigkeit machte sich die Gruppe daran die beiden zu trennen, immer noch scherzend ob die beiden nicht eine Zelle für sich allein haben möchten. Nachdem Lo Pan nicht mehr in der Umarmung gefangen war, kehrten seine Gedanken langsam wieder zurück. Er zögerte nicht und beschoss die Halblingsdame mit magischen Geschossen, diese schienen jedoch nicht die Haut oder besser gesagt, ein kleines Flirren über der Haut zu durchdringen.
Die Dame schaute entsetzt und fragte, was das solle. Warum er sie Angreife und umbringen wollte und schaute wehleidig zur Gruppe. Sodann ging Lo Pan mit seinem Wanderstab auf die Dame zu und schlug auf sie ein. Er verletzte sie nicht, die Haut nahm keinen einzigen Kratzer hin und Lo Pan verausgabte sich völlig, so sehr, dass er zur totalen Erschöpfung sich nur noch in eine Ecke schleppen konnte.Stahlauge begutachtete derweil auf magische Art und Weise, nachdem er Holzi versprach ihn zu beschützen, den Raum und entdecke hinter der Tür vier magische Auren. Als er durch das Schlüsselloch lugte, konnte er nur vier Hebel sehen.
Fynn machte sich bereit zu meditieren. Nachdem er sich ein Eck gesucht hatte und in die Meditation abdriftete, merkte er eine für ihn komische Präsenz. Ein Wesen mit ledrigen Flügeln, kleinen Hörnchen die aus der Stirn wuchsen und ein Reptilien ähnlicher Schwanz wedelte hinter dem Rücken der Frau hervor. Sie sah, trotz ihres dämonischen Aussehens, sehr gut, sehr verführerisch aus. Nach einem kleinen Moment der Überraschung, der keinen Liedschlag andauerte, beharkten sich die beiden mit ihren Fäusten bzw. auch Krallen. Fynn steckte mehrere Schläge ein, konnte das dämonische Wesen jedoch auch verletzten, soweit, dass sie die mentale Ebene verließ. Sie verschwand einfach und jeder auf der materiellen Eben konnte sehen, wie die Halblingsdame entschwand.Zur gleichen Zeit befreite sich die Waldelfe und machte sich daran, Stahlauge, Holzi und Tirzi anzugreifen. Nach einem Säureatem, ein paar wild umherfliegenden Bolzen und gut gezielten Hammerschlägen, fiel die Waldelfe mit einem zerschmettertem Kopf zu Boden.

Holzi hatte, als er sah dass die Waldelfe sich befreite, die Beine seines Reitschweines in die Hand genommen und floh. Er rief nur noch „Stahlauge, du machst das schon!“ und schon war er nicht mehr zu sehen, geschweige denn zu hören.
Jedoch fand Holzi, wie auch nach dem Kampf der Rest der Gruppe heraus, dass der Tunnel aus dem alle gekommen waren, mit einem großen Loch gesäumt war. Lo Pan meinte zwar, nachdem alle wieder zu den Zellen gekommen sind und Lo Pan kurz vorm schlafen war, er könne drüber fliegen. Jedoch müsste der Rest sehen wie er es anstellen würde das Loch zu überqueren.

Tirza und Stahlauge erkundeten derweil das Gemäuer in welchem sie sich befanden. Beide fanden eine geheime Tür, welche sich leicht öffnen ließ. Tirza erkundete den Gang, welcher hinter der Tür lag und in welchen Stahlauge nicht hinein passte. Der Gang war lang, er bog zweimal ab, bis am Ende eine Tür erschien. Tirza öffnete die Tür und fand ein Raum mit vier Hebeln wieder. In dem Raum war eine weitere Tür und dahinter lag der Zellentrackt, in dem Lo Pan, die Orkin und Fynn schliefen.
Tirza holte Stahlauge ab, er war erstaunt wie lange sie weg war und dass der Weg zum Zellentrackt führte.

Nun warteten das steinerne Wesen, der alte Mann auf seinem Schweinchen und die junge Bardin darauf, dass der Rest aufwachen würde und sie beratschlagen können, wie es nun weiter geht.

Das große Feilschen (The CollectorZ)

Das große Feilschen (The CollectorZ)

Prolog:

Ein Bild sagt mehr als viele Worte:

G4CDCmoSession:

Die Collectorz begannen ihr Abendteuer in der extraplanare Sphäre des Robentricks von Jenotus. Jener, gestärkt durch die neuerlichen Studien der Magie, verbrachte die Nacht mit der Vorbereitung eines Rituals anstelle von Schlafen.

Als die anderen aufwachten, saß er schwebend im Schneidersitz und murmelte langsam Psalme der Kraft, die langsam an Intensität zunahmen.
Die kraftvoll klingenden Worte des Magiers hallten im engen extraplanaren Raum, Lichter verschiedener Farben vermischten sich mit dem grauen schleier der Umgebung.
Magie fuhr in die Begleiter und sträkte sie für den Tag, Kraft, Zähigkeit und Resistenzen gegen das, was kommen sollte. Die CollectorZ befanden sich in großer Gefahr und Risiken sollten zu diesem Zeitpunkt gewiß nicht eingegangen werden.

Zunächst wurde der Gefangene Pakim den lokalen Wachen übergeben. Bis die Gruppe in Richtung Calimshaven aufzumachen.
Mit dem Gruppenflugzauber legten die CollectorZ schnell Meilen hinter sich. Fligend über die Wüsten von Calimshan verlor Alina fast ihre Rüstung als sie feststellte, dass sie es nicht schaffte sich im vollen Flug umzuziehen.
Dafür stellte sie allerdings sicher, dass ihr nackter Anblick auch bei den lokalen Bauern bekannt ist.

Das Juwel der Dunkelheit, welches aus dem Vertrag mit dem Dämonen der fligenden Festung erhalten wurde, konnte endlich identifiziert werden. Es handelte sich um einen verfluchten Edelstein, der die Position und Gefühle zu einem „Partnerjuwel“ sendet.
Die Gruppe begann zu verstehen, wieso offenbar ihre Position immer bekannt zu sein schien.

Als die Gruppe am Abend des zweiten Tages in Kalimhafen ankam, reisten sie zum Vater von Selena. Jener besaß ein riesiges, aber etwas heruntergekommenes Abwesen. Die fehlende Pflege zeugte von schlecht laufenden Geschäfte als Gladiatorenhändler.
Nach erfolglosem Abendfest, scheiterte die Frage, ob man Selenas Vater bei dem Aufbau seiner Schule helfen könne. Auch Angebote in der Arena anzutreten wurden leider nicht angenommen. Speziell Jenotus, der es auf die junge Selena abgesehen hatte, war „verärgert“. Aus Frust gingen die CollectorZ auf Einkaufstour, um den verfluchten Stein zu verkaufen.

Nach einem schweren Handel, vielem Zureden und etwas südländischen Ausschmücken des Wertes, einigte man sich auf 25.000 Gold, welches von den CollectorZ umgehend in magische Gegenstände investiert wurde. Die Stärke der Gruppe nahm zu, Verstärkungen, die im Kampf gegen die Dunkelheit dringend benötigt werden.

 

Nach zähem Handeln wurde der Stein an einen Händler verkauft.In freudiger Erwartung war das nächste Ziel der Tempel der Sharess. Sollten noch mehr Priesterinnen in leichter Bekleidung an einem Ort existieren?
Ein kurzes Gespräch mit den Schwestern des Ordens offenbarte, dass es offenbar Angriffe von Dämonen auf die Priesterinnen gab. Vielleicht könnte dies mit dem Ritual um den fliegenden Tempel zusammen zu hängen.
Offenbar scheint ein Schurke namens Dredreb Dsohan dafür verantwortlich sein, der im nahegelegenden Tempel der Temora zu sein schien.

Wenige Minuten später flogen die CollectorZ bereits in den Innenhof besagter Tempelanlage.Nach einer kurzen Auseinandersetzung gab der letzte Verteidiger auf, der sich offenbar als Söldner entpuppte.
Bald durchsuchten die Helden die Tempelanlage. Neben einigen Dokumenten, die die Tempelanlage in Verbindung zum Ritual des fligenden Tempels brachten.

Offenbar scheint die Tempelanlage nur als Deckmantel für eine Operation gedient zu haben. Unklar verblieb wie der Dunkelelf, der offenbar in diesem Tempel gesehen wurde, in die ganze Situation eingebunden war. Steckte er hinter dem Plot, hatte die Tempelanlage etwas mit dem Ritual der vergangenen Tage zu tun – und in was waren die CollectorZ hinein geraten.
Nach dem Öffnen des Eingangs, gelang die Gruppe in eine alte – sehr alte – Tempelanlage. Unangetastete, alte Räume eines uralten Gewölbes zeigten sich den Helden. Nach einigen Fallen, entdeckten die Helden einige Zeichen, die auf einen Namen – „CARSUS“ – hindeuten.
Carsus galt vor 4.000 Jahren als Erzmagier und Wunderkind. Seine Anhänger verehrten ihn für seine Visionen einer Zivilisation, die sich den Schatten Untertan zu machen. Seine Enklave der Gleichgesinnten folgten seinem Vorbild.

Doch sein Größenwahn sollte sein Verderben sein, als er versuchte mit Hilfe eines epischen Zaubers einer Gottheit seine Kraft zu stehlen. Dies sollte sein Untergang gewesen sein.

Soweit die Geschichte – unsere Helden machten sich auf, um die Ruinen zu erkunden. Nach ein paar weiteren Fallen trafen sie auf einen Raum mit dämonischen Kreaturen – kleine, hinterhaltige, lachende Kreaturen griffen an, aber mussten schnell feststellen, dass die Gruppe und ihre divine Macht stärker war als sie selbst.
Nach dem kurzen Kampf, entdeckten die CollectorZ einen Raum tief im Gewölbe. Innerhalb dieses Raums, neben einigen alten Tempelplatten fanden sie eine alte Statue, geschaffen aus einem einzigen riesigen Granit-Kader.
Offenbar schien die Steinstatue erst lange nach dem Bau der Tempelanlage hier aufgestellt worden. Alina fand ein kleine Plakette, die sie für weitere Befragung mit sich nahm.

 

Epilog:

Jenotus reflektierte und sein kampferfahrender  Waffenbruder Tarik zitierte den einstigen gemeinsamen Lehrmeister: „If you know the enemy and know yourself, you need not fear the result of a hundred battles. If you know yourself but not the enemy, for every victory gained you will also suffer a defeat. If you know neither the enemy nor yourself, you will succumb in every battle.

Der Luftgenasi Jenotus war sich nicht mehr sicher, ob er sich selbst oder seinen Gegner richtig kannte. Eine Ausgangslage, die für den weiteren Verlauf nichts Gutes verhieß.

 

Anbei eine kurze Skizze der gebufften Helden. Die Magie des Incantatrix stärkte die Gruppe und verlieh ihr imposantes Aussehen:

dde20b53a2af7a20f394ca6ca7b967ea

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner