Es Spukt (The Uncontrollables)

Es Spukt (The Uncontrollables)Es Spukt (The Uncontrollables)

Erschrocken guckten sich die Abenteurer um. Wie um alles in der Welt waren sie an diesen Ort gekommen. Ein kleines Waldstück befand sich hinter ihnen und vor ihnen lag ein heruntergekommener Garten ganz in Nebel gehüllt. Als die Nebelschwaden sich an einer Stelle etwas durch die kühle Briese, die ihre Nasen umwehte, lichtete, erkannte Ansker ein großes altes Herrenhaus am Ende des Gartens. Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, beschloss die Gruppe den Hausherren zu befragen. Ihre Hoffnungen jemanden in dem Haus anzutreffen schmälerten sich jedoch als sie sich dem Haus näherten. Der Garten war in einem schrecklichen Zustand. Überall wucherte Unkraut und viele der Zierpflanzen waren verwelkt. Auch das Haus sah sehr ungepflegt aus. Der Putz bröckelte von der Fassade und die und wilder Wein rankte an dem Geländer und der Dachrinne empor. Nichtsdestotrotz klopfte Sir Gerald mit seinem Panzerhandschuh laut gegen die Tür. Nichts geschah. Auch beim zweiten und dritten mal Klopfen wurde ihnen nicht aufgemacht, jedoch glaubte Srisira ein leises Wimmern gehört zu haben. Da es schon später Nachmittag war hofften die Gefährten wenigstens eine Unterkunft für die Nacht in dem scheinbar verlassenen Haus zu finden. Deswegen gingen Ansker und Trixi links und Pauley und Limaya rechts um das Haus, um vielleicht ein offenes Fenster zu finden. Auf der Rückseite des Hauses erblickte Pauley eine hell gelb leuchtende Stelle, nahe eines mit Algen bedeckten Teiches. Mit Limaya näherte Sie sich der Stelle und identifizierte das Leuchten als ein Feld voller Schlüsselblumen in deren Mitte ein blühender Baum steht. Dieses ganze Bild kam den beiden fehl am Platz, in dem sonst so verkommenen Garten, vor. Während Pauley sich mit den Schlüsselblumen für ihre Kräuterkunde beschäftigte, begutachtete Limaya den blühenden Baum. Dabei fiel ihr ein silbernes schimmern von einem der unteren Äste auf. Tatsächlich hing dort ein kleiner Schlüssel. Mit dem gefundenen Schlüssel kehrten die beiden zu den anderen zurück, steckten den Schlüssel in das Schloss, drehten zweimal herum und, Oh Wunder, die Tür spang knarrend auf. Ein muffiger Geruch wehte ihnen entgegegen als sie das Haus betraten. Jeder für sich selbst ging auf Erkundungstour durchs Haus in der Hoffnung etwas interessantes zu finden. Pauley und Limaya hatten sich zu zweit auf den Weg gemacht und kamen in einen langen Flur, an dessen Ende ein kleines Zimmer lag. Aus dem Augenwinkel heraus sah die Elfe wie eine kleine Gestalt in das kleine Zimmer lief und dort verschwand. Prompt schnappte Limaya Pauley am Ärmel und zog sie mit sich, um mit ihr das Kind zu verfolgen. Doch als sie das Zimmer erreichten war weit und breit kein Kind mehr zu sehen. Enttäuscht drehten sie sich um und wollten den Raum wieder verlassen, doch entsetzt mussten sie feststellen das ihnen nun ein blaues und ein gelbes Energiefeld den weg zum Flur versperrte. Sie riefen die anderen, die sofort herbei eilten ,um zu sehen was geschehen war. Man fand zwar heraus, dass das eine Energiefeld lähmte und das andere einen in Kältestarre versetzte, jedoch fand war nicht bekannt wie man diese Energiefelder wieder ausschalten konnte. Limaya stellte das ganze Zimmer auf den Kopf und wurde fündig. Statt eines Schalters fand sie eine Kiste mit 6 Flaschen und einer Pergamentrolle, auf der ein Rätsel stand. Die Kiste beinhaltete 2 Flaschen mit Gift, 2 Flaschen mit neutralem Inhalt und 2 Flaschen, durch deren Gebrauch man die Energiefelder durchqueren könne. Es galt nun die richtigen beiden zu finden. Nach langem Rätseln meinten die Elfe und die Zauberin die Richtigen gefunden zu haben, tranken die zwei Flaschen gemeinsam aus und liefen durch die Felder. Glücklicherweise kamen die beiden unbeschadet hindurch und hinter sich lösten die Energiefelder sich in Luft auf. Nach diesem Vorfall gingen alle erstmal in das Esszimmer, um ihre weitere Vorgehensweise zu besprechen. Da die Besprechung der Gruppe auf kein Interesse bei Pauley stieß ,guckte sie sich im Zimmer um. Unter einem Beistelltisch fand sie eine Kiste, die sie, neugierig wie immer, sofort aufmachte und ihren Inhalt durchstöberte. Ein Familiengemälde, zerrissene Briefe ,ein Tagebuch, ein Glas Tollkirschen und ein mit Blut beschmierten Messer befanden sich darin. Um den Inhalt der Briefe herauszufinden setzte sie einen nach dem anderen wieder zusammen. Nach Vollendung dieser Aufgabe erkannt sie, dass diese Liebesbriefe zwischen dem Hausbesitzer Albert von Wildenberg und dem Kindermädchen seiner Kinder waren. Auch konnte man aus ihnen entnehmen, dass diese beiden eine Affäre hatten. Ihre Entdeckungen zeigte Pauley nun den anderen und sie vermuteten, dass ein Familiendrama hier im Haus stattgefunden haben müsse. Auf bitte Limayas durchsuchte die Gruppe danach das erste Stockwerk nach dem angeblich von ihr gesehenen Kind. Trixi und Ansker trafen dabei auf eine verschlossene Tür. Da Trixi für ihre Geduld nicht gerade bekannt ist, verzichtete sie auf eine Suche nach dem Schlüssel, ballte ihre rechte Faust und schlug kräftig gegen die Tür. Doch obwohl die Tür eigentlich durch den Zaberring, der an ihrem rechten Zeigefinger steckte, hätte zerspringen müssen, hielt die Tür stand. Trixi jedoch hüpfte schreiend den Gang entlang, ihr verstauchte Hand unter die Achsel geklemmt. Die Tür schien magisch verriegelt zu sein und konnte ausser mit dem passenden Schlüssel nicht geöffnet werden. Die suche ging weiter. In einem Korridor stieß Trixi auf Pauley. Sie erzählte ihr von der verschlossenen Tür und wollte ihr grade ihre verwundete Hand zeigen, als ein Kind an ihnen vorbei rannte und in einem der zahlreichen Zimmer verschwand. Schnurstracks folgten die beiden dem Kind in das Zimmer, dass das Schlafzimmer des Hausherren und der Hausherrin zu ein schien. Im Zimmer angekommen war jedoch kein Kind zu sehen. Trixi fing leise an eine bekannte Kinderliedmelodie zu summen und dadurch kam langsam ein kleines Mädchen, fasziniert von der Melodie, hinter dem Bett hervor. Pauley konnte ihr vertrauen gewinnen, indem sie sich über die Puppe des Mädchens mit ihr unterhielt und konnte dadurch den Namen des Mädchens herausbekommen. Auch erfuhr sie von Elenore das sie noch eine Zwillingsschwester namens Emilie und einen Bruder namens Phillip hat. Sie waren alle Kinder der von Albert und Elfrieda von Wildenstein. Als Trixi Elenore auf ihr Kindermädchen Rosalie ansprach, entfuhr dem Mädchen ein unmenschlicher Schrei ,sie flackerte ein paar mal und verschwand dann, wie in Luft aufgelöst. Da es schon auf die Mitternachtsstunde zuging, beschlossen die Gefährten ihre Nachforschungen am nächsten Tag fortzusetzen. Wachen wurden eingeteilt, da nun bekannt war das es in dem alten Herrenhaus spuke. Die erste Wache übernahm Trixi und alle anderen legten sich im großen Aufenthaltsraum schlafen, bis auf Pauley. Das kleine Mädchen ging ihr nicht aus dem Kopf und so stahl sie sich, unbemerkt von Trixi, aus dem Raum und ging noch einmal in das Schlafzimmer der Wildensteins. Dort traf sie wie erhofft die kleine Elenore. Sie unterhielten sich über ihren Bruder Phillip und Pauley wurde durch das Gespräch klar, dass eine Veränderung mit dem Jungen stattgefunden haben muss. Elenore erzählte das ihr Bruder damals sehr lieb gewesen war , jedoch von Tag zu Tag zu grausameren Taten gegenüber den Schwestern und dem Hauspersonal bereit war. darauf ging Elenore in den Garten. Sie deutete auf einen Baum an dem zwei halb verweste Katzenzunge hingen. Auch das schien das Werk von Phillip gewesen zu sein.
Zur gleichen Zeit saß Trixi an dem großen Esstisch und langweilte sich. Sie hasste Wache halten, dieses ewige Stillsitzen und aufmerksam sein. Doch plötzlich unterbrach eine leise Klaviermelodie die stille. In der einen Ecke des Raumes stand ein Flügel, an dem eine Person vor sich hin spielte. Neugierig ging sie zu dem Flügel und sah dort einen Jungen sitzen. Aufgeschlossen setzte sie sich neben den Jungen um ihn sofort anzusprechen, doch der Flügelspieler knallte unerwartet den Deckel des Flügels herunter und starrte Trixi mit einem margdurchdringenden Blick, der zu keinem Lebewesen gehören konnte, an, und verschwand darauf. Voller Schmerz und entsetzten wäre Trixi beinahe vom Stuhl gekippt. Durch den heruntergefallenen Flügeldeckel aufgewacht kamen die anderen zu Trixi herüber und ließen sich berichten was vorgefallen war. Dabei fiel ihnen auf, das Pauley verschwunden war. Sir Gerald war außer sich und hielt eine seiner langen Predigten über Verantwortung und Vernunft. Einerseits um sich auf die Suche nach Pauley zu machen, andererseits um der Ansprache des Paladins zu entfliehen, verließen Gaven, Limaya und Ansker das Zimmer um in den Garten zu gelangen. Die Suche verlief recht kurz, da sie Pauley auf der Eingangstreppe sitzend, das Tagebuch von Elfriede von Wildenstein lesend, fanden. Von Ansker und Limaya bekam sie eine ordentliche Schelte zu hören und wurde schließlich von ihnen in das Haus geleitet. Als sie an der Küche vorbei gingen, sahen sie die Köchin Berta die ebenfalls eine Art Geist war. Die ganze Familie schien im Haus herum zu spuken. Wieder im Aufenthaltsraum angekommen, erläutert Pauley den anderen den Inhalt aus Elfriedes Tagebuch. Aus dem Inhalt des Buches und aus dem Inhalt der gefundenen Truhe lässt sich erkennen, dass die Köchin von Phillip vergiftet wurde, Rosalie und Albert eine Afäre hatten, und die Mutter ein vorhaben plante, Rosalie zu erstechen und ihre Familie und sich zu vergiften. In derselben Nacht werden ebenfalls die Geister von Rosalie, ALbert und Elfriede von Wildenstein gesehen. An Rosalies Schulter konnte Ansker einen roten Fleck erkennen, der die Vermutung ihrer Ermordung bestätigte. Am nächsten Morgen entdeckten die Uncontrollables einen Familienfriedhof. Alle Namen der Familienmitglieder waren zu finden, bis auf Emilies. Die Hoffnung wuchs bei den Abenteurern, dass wenigstens ein Familienmitglied die Tragödie überlebt haben könnte. Im laufe des Tages klärten sich auch noch die Todesursachen Alberts und Phillips. Über deren Geister fand die Gruppe heraus, dass der Vater, Phillip die Schuld für die Vergiftung der Familie gab. Er erschlug ihn mit seinem Gehstock und erhängte sich darauf. Um den Schreck über diese Tragödie etwas zu verdauen, verließen Gaven und Ansker das Anwesen, für einen Spaziergang. Sie waren kaum zehn Minuten gelaufen, als sie wieder vor dem Tor des Anwesens standen. Diesen merkwürdigen Vorfall behielten die Beiden jedoch für sich um die Gruppe nicht noch mehr zu beunruhigen. Ihre Aufgabe bezüglich dieses Hauses, schien aus unerklärlichen Gründen noch nicht beendet zu sein. Die Gefährten waren sich einig, dass die magisch verschlossene Tür das nächste Puzzleteil in dem Rätsel verberge. Pauley kam die Idee, dass ihnen Elenores Puppenhaus, dass eine Miniatur des Anwesens war, weiter helfen könnte in den verborgenen Raum zu kommen. Tatsächlich fanden sie im Puppenhaus eine kleine Kammer ,die sie im Originalhaus noch nicht entdeckt hatten. In der Puppenhauskammer befand sich außerdem ein kleiner, goldener Schlüssel. Mit schrecklichen Vorahnungen gingen sie zu der verborgenen Kammer öffneten sie und ein widerwärtiger Gestank wehte ihnen entgegen. Vor ihnen lag eine Kinderleiche, die kleine Emilie. Sie war von ihrem Bruder in diese Kammer eingeschlossen worden. Traurig beerdigten sie das kleine Mädchen und gingen, in der Hoffnung schnell diesem Ort verlassen zu können, zu der magischen Kammer, steckten den im Puppenhaus gefundenen Schlüssel in das Schloss und drehten ihn herum. Knarrend ging die Tür auf…

Der stiellose Hammer und die heiligen Hallen Adbars (The Legion of the Trusted)

Der stiellose Hammer und die heiligen Hallen Adbars (The Legion of the Trusted)

Auszug aus den Aufzeichnungen von Xhorgul Schwarzhammer: Erinnerungen eines Dwar

Die Rast verlief widererwartend ereignislos. Ich versenkte mich in die Lehren des Seelenschmieds und sammelte mich für die bevorstehnden Stunden. Wie vorab besprochen, kehrten wir als erstes in den Dienerkomplex zurück und ich bat Moradin um Barak vor Giften für Fenner. Dieser richtete einige Worte an Silvanus bis er selbst scheinbar in Flammen aufging, ohne dabei verwundet zu werden. Er drang in den Raum mit den Fungus vor und barg einen Tang, dessen Marnarnkräfte sich später als überwältigend herausstellen sollten.

Während Felerian gemeinsam mit Rift die Truhe untersuchte, beschäftigte ich mich im Ritualraum mit der Barriere. Ein Gebet reichte aus, um diese zu bannen…  Abermals stießen wir auf natürliche Kavernen, die sich sehr bald weiter verzeigten. Überall fanden sich Überreste von Fußketten, Fesselringen in den Wänden, Gitterstäbe und verzweifelt in die Wände geritzte Nachrichten an Hinterbliebene… Ein Kerker! Felerian stieß bei der Erkundung abermals auf einen außergewöhnlichen Stalaktiten. Bei näherer Untersuchung schälte sich jedoch ein weit größeres Wesen aus dem nahegelegenen Stein. Mächtige Grabekrallen und ein breites Maul schoben sich in unsere Richtung.

TiefenhauserWir begrüßten ihn als Wesen des Steins und er zeigte sich alles andere als feindseelig. Mit unendlich langsamer und tief grollender Stimme stellte er sich uns als „Hauser“ vor. Er machte sehr bald deutlich, dass er dabei war, Edelstein- und Metallreste aufzustöbern, von denen er sich scheinbar ernährte. Anders als die Xorn, die er für ihre Gier und Ungelduld verabscheute, wolle er sich seine Beute durch ehrliche harte Arbeit erwerben. Ich versuchte ihm zu verdeutlichen, dass zwischen Abbathor und Moradinanhängern ein ganz ähnliches Verhältnis bestand. Hausers recht eingeschränktem Verstandnis für die Welt der Fleisch- und Blutwesen geschuldet, gestaltete sich unsere Unterhaltung etwas zäh, doch Hauser hatte Unglaubliches zu berichten. Als die Dwar in der Schlacht in der Senke über diesen Kavernen aufeinandertrafen, soll sich der Kopf eines mächtigen Kriegshammers gelöst haben und während eines Hiebes in hohem Bogen davongeflogen sein! Der fast entwaffnete Diener Moradins musste nun seinen Feind allein mit dem Heft bezwingen… was ihm auch gelungen sein soll! Die Truhe in der Gebetshalle Abbathors bewahre allein den Hammerkopf! Ich entlohnte Hauser für diese für uns wertvollen Erkenntnisse mit einer Mischung aus Münzen, die er als ehrlichen Lohn sichtlich erfreut entgegennahm. Zudem bot ich ihm an, die dunklen Hallen des Abbathor zu zerstören, wenn wir unsere Erkundung abgeschlossen hätten… Er stimmte mit einem wohlwollenden Grummeln zu!

Die Bergung der verschlossenen Truhe hielt jedoch noch eine verhängnisvolle Überraschung bereit. Felerian hatte die Truhe gründlich untersucht und keine mechanischen Fallen ausmachen können. Über der Truhe drehten sich drei kaum sichtbare durchscheinende Ringe, welche die Truhe ähnlich einem Schlossmechanismus aus Marnarn versiegelte. Keiner von uns konnte auf den ersten Blick erkennen, wie man diese öffnen könnte, also beschlossen wir kurzerhand die Truhe einfach als Ganzes mitzunehmen und uns später in Ruhe mit den Ringen zu beschäftigen. Ich hatte die Truhe kaum angehoben, als sich die Steinplatte darunter, wohl wegen des fehlenden Gegengewichts, mit einem scharrenden Geräusch in Bewegung setzte… Durch die Zähne der grinsenden Abbathorstatue schoss ein Flammenstoß hervor! Mein Wargumhang fing sofort Feuer und brandte innerhalb von Sekunden lichterloh… Dank der beherzten Thalorn meiner Mitstreiter konnten die Flammen schließlich erstickt werden…

Wir beschlossen bald aufzubrechen… Aller Wahrscheinlichkeit nach hatten wir den Zugang zur Schatzkammer – die bei keiner Tempelanlage Abbathors fehlen würde – übersehen, doch ich ersparte mir dies gegenüber meinen Begleitern zu erwähnen. Das Kavernenkloster hatte schließlich einige seiner Geheimnisse offenbart und mit Hausers Schlachtenbericht und der Bergung der Truhe hatten wir mehr erreicht, als ich je zu hoffen gewagt hatte. Unser Werk in diesem unheiligen Kloster war vollbracht! Doch vor unserem Aufbruch an die Oberfläche galt es noch ein Versprechen einzulösen. Ich kehrte zum Raum der Xorn zurück und bezahlte ihnen einen gerechten Lohn für die unbeschadete Rast. Langsam stiegen wir die Stufen des Levasst nach oben…

Treppe an die oberfläche

Zurück an der Oberfläche

Im grellen Tageslicht angekommen hämmerte ich wie verabredet dreimal gegen die Steinwand des Aufgangs… Hauser musste mein Signal vernommen haben, denn kurz darauf began der Boden zu virbrieren und immer wieder ließen die Erschütterungen einstürztender Hallen, Kavernen und Delven den Boden erzittern…  Die unheilige Stätte würde zerstört und hoffentlich für immer verschüttet und begraben werden!

Im kühlen Luftstrom über uns kreiste ein riesiger Raubvogel und hüllte uns bei seinem Überflug in die Schatten seiner mächtigen Schwingen… Neben dem übergroßen weißen Federvieh konnten wir jedoch bald auch eine kleine weiße Eule ausmachen – die vertraute des Olven Lyaris! Wir holten unsere Reitfrus und führten sie in die grasüberwachsene Senke in der Lyari in Begleitung eines gerüsteten Hurm auf dem Rücken einer übergroßen Eule zur gerade zur Landung ansetzte…  Die Unruhen im Hochwald mussten sich zumindest teilweise gelegt haben. denn die Beiden hatten sich kurz nach Erhalt meiner Nachricht über unseren Aufenthaltsort, die ich dem Olven mit Moradins Hilfe übersandt hatte, auf den Weg gemacht.

Die Freude war groß und auch wenn es die Höflichhkeit vielleicht anders geboten hätte, ließ ich es mir nicht nehmen mit dem Olven einen Krug des Grußes zu leeren, bevor er uns dem Fremden vorstellte.

Arrat Bredan war ein Hurm aus Luskan, den Lyari in einer Olvendrukar am Rande des Hochwalds kennengelernt hatte. UnbenanntObwohl er Agland, Og und Dur wie ein Krieger trug, gab er sich keine Mühe zu verbergen, dass er zugleich  auch über Marnarnkräfte gebot. Er selbst gab sich als Streiter für Gerechtigkeit und Wissen aus, was er durch die offen getragenen Symbole von Tyr und Oghma an seiner Halskette mit Stolz zur Schau stellte. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass er sich auf irgendeine Weise mit der „Arkanen Bruderschaft“, einer organisierten Gemeinschaft von Calass in Luskan, angelegt haben musste.

Arrat war ausgezogen, um einen verschollenen Dwar der „Silvernen Gemeinschaft“ namens Angro Schneegipfel ausfindig zu machen und dabei auf die von uns anglegte etzte Grabstätte des „namenlosen Dwar“ gestoßen. Das Durgarnsymbol auf Waffenrock und Beutel war zweifellos das Zeichen der Abenteuergruppe, die sich durch ihre Taten im Norden einen guten Ruf erworben hatte. Wo sich die anderen Mitglieder der Gemeinschaft aufhielten blieb jedoch unerwähnt…

Lyari machte eine bedeutende Geste und beförderte einen sorgfältig verstauten Umschlag hervor. Ihm war es über verschlungene Pfade vieler Hände gelungen in den Besitz eines für unsere Aufgabe vielleicht bedeutsamen Briefes zu gelangen. Wohl um sein Vertrauen gegenüber Arrat zu betonen, übergab Lyari den versiegelten Umschlag zunächst an den Hurm, der ohne langes Zögern das Siegel brach und begann laut vorzulesen:BriefDer „achte Dornar“des Angdor… Es musste sich um keinen Geringeren als um Dornar Bruenor Heldenhammer handeln! Die Berichte über die Entdeckung und Rückeroberung von Mithril Hall aus den Händen von Duergarn hatten sich vor wenigen Jahrzehnten ebenso wie ein Lauffeuer verbreitet, wie der Sturz des Dornars auf dem Rücken des schwarzen Durgarn „Trübschimmers“ in die Tiefen, dessen richtiger Name Haerinvureem lautete – wie Arrat zu berichten wusste. Die Murmelings über Bruenors Heldentaten füllten noch heute so manchen Aurdrukarabend. Welches Werkzeug mochte ihn in Schwierigkeiten gebracht haben? Bruenor war ein bekannter Telor… sein wohl berühtestes Meisterlin war unzweifelhaft der sagenumwobene Dwarhammer“Aegisfang“, den er für seinen Barbarenfreund mithilfe eines ebenso legendären Schmiedehammers geschaffen hatte. Offenbar hatte Bruenor seinen Schmiedehammer bei der Auseinandersetzung mit dem Durgarn im tiefen Graben verloren? Befand „er“ sich noch immer in den Tiefen von Garumns Schlucht ?SiegelWer war der Absender dieses Briefes? An wen war er gerichtet worden? Nachdem ich eine Weile auf das gebrochene Siegel gestarrt hatte, gab es eigentlich nur eine sinnvolle Erklärung ….Bruenors Adoptivtochter Catti-Brie! Ich behielt diesen Gedanken vorerst für mich.

Wir waren auf der Suche nach dem fehlenden Kriegshammer um Dorwins Kerker… Dieser war Hausers Beschreibungen folgend in der Schlacht in zwei Teile zerfallen. Wenn dessen Rem der Wahrheit entsprachen, waren wir mit der Truhe nun im Besitz des Hammerkopfes… 

„Erschaffen zur Zusammenführung“… ich erinnerte mich an den außergewöhlichen Dormark, den wir in der Berghütte gefunden hatten. War Bruenors verlorener Schmiedehammer das Gegenstück zum Dormark? Wo mochte sich das Heft aus dem Vrudd eines Lebensbaumes befinden? Wahrscheinlich war dieses in den Besitz der Dwarkar Steinhammer… Mochte es in Durgeddin Steinhammers versunkenem Dornarak Khundrukar verborgen sein, oder wurde es nach der siegreichen Schlacht in den nahegelegenen Stollen am Berghang gebracht ?… Der Seelenschmied hatte mir den Einblick in die Vergangnheit um den Delveneingang sicher nicht ohne Grund gewährt.

In Anbetracht des von mir vermuteten Bündnisses von Widersachern mussten die gefundenen Dwarrelikte schnellstmöglich in eine sichere Runedar verbracht werden und welche Runedar mochte dafür geeigneter sein, als die heiligen Hammerhallen Adbars. Doch vor einer Hergos in das ehemalige Herzen Delzouns, würden wir zunächst den Dormark bergen müssen. Wir schmiedeten ohne lange Murmelings einen Plan. Lyari würde mit seiner riesigen Eule den Gebirgspass überqueren und den im Kellerraum der Hütte eingeschlossenen Dormark holen. Wir anderen würden uns zu unserer eigenen Sicherheit in die nahegelene Olvendrukar G´Milla begeben…

Für Arrat schien es keinen Zweifel daran zu geben, dass er uns bei den bevorstehenden Aufgaben begleiten würde… Auch wenn ich durch mein Zögern sein Misstrauen auf mich zog, bestand ich darauf, dass alle meine Gefährten in dieser Angelegenheit zustimmten. In Anbetracht der Erlebnisse der letzten Wochen, begrüsste ich es jedoch sehr, einen Streiter von Tyr und Oghma an unserer Seite zu wissen. Eine mögliche Auseinandersetzung mit den Schurken der arkanen Bruderschaft würde ich sicher nicht scheuen!

Arrat führte unsere Hergos an und nachdem wir den Fluss überquert hatten erreichtn wir schon nach einem halben Tagesritt die Vuddgrenze. Auf verschlungenen Olvenpfaden durchquerten wir sicher die Gurnvossen und noch vor Sonnenuntergang kamen die ersten Baumbehausungen in Sicht…

G´Milla

G’Milla war eine kleine Drukar, die auf dem ersten Blick mit dem Vudd zu verschmelzen schien. Sie bestand überwiegend aus Baumhäusern in den Wipfeln, die durch schmale Hängebrücken miteinander verbunden waren. Wir wurden  freundlich vom dortigen Schankwirt willkommen geheißen, dessen Auschank sich glücklicherweise am Fuße einer riesigen Eiche befand. Abgesehen von ihrem üblichen großspurigen Gehabe schienen die Olven von G´Milla mit der Anwesenheit anderer Völker vertraut. Tatsächlich beherbergte die Drukar nahe der Baumwurzeln auch einige Gnur, die in Erdlöchern oder riesigen Fungus ein Zuhause gefunden hatten. Ich erfuhr, dass sich unter ihnen auch ein Horm des Garl Glitzergold aufhielt… Diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen! Nach einem für meinen Geschmack mit zuviel Kräutern verschandelten Auraun machte ich mich auf die Suche…

Zwei junge Gnur aGnomlberten vor der mir beschriebene Erdhöhle herum. Sie boten uns Fungi an, die alle außer Felerian dankend ablehnten…

Es dauerte ganze eine Weile, bis der offensichtlich lebensalte Horm im Eingang seiner kleinen Behausung erschien. Meine Nachfragen zu Urdlen, schienen den Alten sichtlich zu verstören. Für ihn schien allein der Gedanke an die Weltsicht des „bleichen Kriechers“ eine moralische Verfehlung darzustellen…

Ich wollte den hilfsbereiten Gnur nicht allzusehr in Bedrägnis bringen und erkundigte mich nach einem Buch über die Götter der Gnur. Der Horm grinste verschroben erleichtert und überließ mir ein solches gerne für die Nacht.

Felerian schien nach dem Besuch bei den Gnur irgendwie verändert. Er starrte mit großen Augen in die Bäume und schien den Rest der Nacht mit seinen Blicken die tanzenden Funken der Feuerstellen zu verfolgen…

Der Versuch bei einem der Olvengelehrten mehr über jene Magmornder herauszufinden, die man „Allip“ nannte – schließlich solle Arundil ein solcher gewesen sein- schlugen fehl. Also verbrachte ich die verbleibenden Abendstunden mit der Abschrift der Aufzeichnungen über die Glaubengrundsätze der Gnurgötter.

Im Morgengrauen verließ ich die mir freundlicherweise überlassene Erdhöhle und widtmete mich den Lehren des Seelenschmieds. Lyari musste spät in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden angekommen sein… Er hatte zusätzlich zum Dormark auch die Fensterläden kurzerhand in meinem Beutel verstaut, auf die ich ihn kurz vor seiner Hergos aufmerksam gemacht hatte… Ihn schienen die Bilder ebenfalls an irgendetwas zu erinnern…doch diesem Rätsel könnten wir uns auch später noch stellen.

Mit einem Akhbal verabschiedeten wir uns von unsern Gastgebern und begaben uns auf eine nahegelegene Lichtung. Mit großer innerere Spannung und Vorfreude schob ich die Klemmen des Torsteins auseinander und warf ihn einige Schritte vor uns auf den Boden. Der entstehende Steinkranz begann zunächst leicht zu schimmern bis schließlich ein Kistern und grelles Leuchten die Luft zwischen den Steinen erfüllte.

Ankunft in Adbar

Das Tor öffnete sich auf einem Felsplateau außerhalb der Verteidigungsanlagen am Fuße der Zitadelle. Der harsche Wind der Eismar ließ uns einen Moment erstarren. Um uns herum ragten mit Eis und Schnee überzogene scharfkantige Felsenformationen auf und bildeten eine mehr als ungemütliche und fast feindseelige Umgebung. Während meine Begleiter sehnsüchtige Blicke in die tiefen Weiten der vor uns ausgebreiteten Täler richteten, wendete ich meinen Blick entschlossen zum Gipfel. Keine der Murmelings und Legenden, denen ich in Aurdrukars oder am Teltyn gelauscht hatte, konnten diesen atemberaubenden Anblick beschreiben! Auf den Türmen und Toren glänzte das stolze Wappen des Herrschers Dornar Harbromm: Eine einseitige Axt umgeben von roten Flammen auf silbernem Grund

Wir folgten dem befestigen Pfad entlang einer Klippe vom Plateau zum ersten Torhaus und ich erzählte meinen Begleitern ein wenig über die ohne Zweifel sicherste und mächtigste Festungsanlage des Nordens.

AdbarDie Zitadelle wurde nach ihrem Erbauer Dornar Adbar benannt. Dutzende konzentrische Granitwälle umschließen die ebenfalls aus massivem Granit errichtete Zitadelle. Die spitzen und messerscharfen eisernen Dornen an den Wehrtürmen dienen der Barak gegen Durgarn und anderen fliegenden Angreifern.

Tatsächtlich ist nur ein kleiner Teil Adbars von der Oberfläche aus sichtbar, während sich die Naeborn der Runedar „Adbarrim“ bis tief in den Mar erstrecken. Die Zitadelle ist eines der letzten intakten Bollwerke des einst mächtigen untergegangenen Nordreiches Delzoun.

Mehrere dutzend Male wurde Adbar durch Orkhenhorden belagert, doch den Schlachhtberichten zufolge fanden an ihren Wällen ganze Armeen der Schweinenasen ihren Raugh. Die Festung hielt stand und trotzt bis heute allen Bedrohungen. 

Für viele Dwar steht Adbar deshalb auch symbolisch für Standhaftigkeit und die einstige Macht und Pracht der ruhmreichen Vergangenheit unseres Volkes. Dies führt auch dazu, das Traditionen und Geschichte der Dwar hier in hohen Ehren gehalten werden, was für manch Außenstehende eher verstaubt und befremdlich erscheinen mag. 

Da die Essen Tag und Nacht angeheizt werden, dringt aus den Abzugsschächten der Telormar eine beständige Rauchwolke, welche den Himmel über der Feste verdunkelt. Die Telor der weihin Werkstätten werden auf ganz Faerun für ihre herausragenden Metallarbeiten, Waffen, Rüstungen und Werkzeuge geschätzt.

Wir wurden von einem Hauptmann der legendären Eisengarde in Empfang genommen.  Da Adbar nicht gerade für seine Gastfreundschaft gegenüber Fremden berühmt war und meiner – aus Dwarsicht doch eher ungwöhnlichen  – Begleiter, hatte ich eine eher abwehrende oder verhaltene Begrüßung erwartet… Doch wir wurden bereits erwartet… Jeder von uns erhielt eine kleine Metallscheibe, die uns als Gäste der Festung auswiesen. Flankiert von einem halben dutzend schwer gerüsteter Eisengardisten wurden wir durch eine Vielzahl Verteidungsanlagen geführt: Gräben übersäht mit Dornen, schwenkbare Ballisten auf soliden Türmen, absenkbare Steinwälle… Nachdem wir mehr als ein Dutzend Torhäuser passiert hatten war es endlich soweit. Wir betraten die Hallen Adbars!

AdbarDer Hauptmann der Garde verabschiedene sich mit knappen Rem und wir wurden von einer jungen Dwar mit sorgfältig gestutzem Flaum und schweren von Silberfäden durchzogenen Gewändern begrüßt. Sie stellte sich als Arina vor und machte klar, dass sie uns als Ortskundige Führerin zu den uns zugwiesenen Unterkünften geleiten würde.

Obowohl sich die Telormar einige Stockwerke tiefer befinden mussten, war die Luft von dem wohligen Dampf schmelzender Edelmetalle geschwängert und in den ersten Momenten überkam mich das Gefühl einer Heimkehr nach langer Hergos. Doch noch nie hatte ich eine Dwardrukar solcher größe betreten und die Vielzahl neuer und fremdartiger Eindrücke vertrieben die aufglimmende Gefühlsregung einer vertrauten Umgebung bereits nach wenigen Stiefelschritten.Endlose in den Nae gearbeitete Gänge aus Granit führten von einer Halle in die nächste. Aus schweren mannshohe Gliedern geschmiedete Ketten betrieben Hebeplattformen und ermöglichten den Transport schwerer Lasten, während Maultiere und Echsenkaravanen diese auf den einzelnen Stockwerken verteilten.

Adbar war als Ilithzentrum der Region von einer unablässigen und stetigen Geschäftigkeit erfüllt, doch anders als in der Hurmdrukar Baldurs Tor schien hier jeder Handgriff in wohlgeordenten Bahnen und zugewiesenen Pfaden abzulaufen. Die schwer bewachten Burakrin, die ständige Präsenz der Eisengarde und der allgegenwärtige strenge Befehlston ließ Besucher zu keinen Zeitpunkt vergessen, dass es sich bei Adbar in erster Linie um eine Festungsanlage und Runedar der größten Dwarstreitkräfte des Nordes handelte.

Da wir unseren Aufbruch nach Adbar abgesehen von Lyari ausgeruht angetreten hatten, verweilten wir nur kurz in den akurat gearbeiteten und angenehm quadratischen Quartieren. Wir nahmen Arinas Angebot dankend an, uns einen Überblick über die allen Völkern zugänglichem Handelshallen zu geben. LadenDie in die Felswände gearbeiteten Läden waren wohlgeordnet angelegt und wurden scheinbar durch verborgene Delvenanlagen an deren Rückseiten mit Waren versorgt. Das Angebot war überwältigend und umfasste neben meisterhafter Handwerkslin auch Dienstleistungen wie Edelsteinschleifereien oder Marnarnxoth. Auf meine Nachfrage nach Büchereien und Schreibstuben hin wurden mir gleich mehrere Orte des Wissens beschrieben, doch ich entschied, dass ich meine Nachforschungen zunächst in den heiligen Hammerhallen des Moradin beginnen würde. Arina unterbrach unsere Führung in den Mittagsstunden und verkündete, dass es nun an der Zeit wäre zu unserer „Unterredung“ aufzubrechen.

Wir bestiegen eine der Hebeplattformen und nach oben und gelangten in einen rustikalen und mit Trophen großer Alagh verzierten Empfangssaal. Arina verabschiedete sich förmlich und teilte uns zu unser aller Überraschung mit, dass uns der Prinz in Kürze empfangen werde.

Unterredung mit Bromm 

Bromm war einer von zwei Zwillingen des Donnersegens und somit genau in meinem Alter. Trotz der umfassenden Sicherheitsvorkehrungen trug er eine prachtvolle Brustplatte, um seinen Status als Kuldar zu unterstreichen. Bromm war direkt und angenehm unkompliziert. Er machte schnell deutlich, dass Zytargo in seinem Auftrag gehandelt habe und wir schließlich – wenn auch ohne es zu wissen – in seine Dienste getreten waren. Er bedankte sich für die Bergung von Dorwins Thron und unseren Bemühungen um Hammerfall. Die Gelehrten Dugmarens und Runenmagier der Feste seien bei dessen Untersuchung auf rätselhafte Xoth gestoßen… Sicherheitshalber wurde der Thron zu seiner weiteren Erforschung in einer der stillgelegten Bleidelven eingeschlossen.

Ich enthüllte die Truhe, die beiden gefundenen Dormark und begann Bromm über unsere Erlebnisse zum verlorenen Hammer zu berichten. Ich sah keinen Grund für große Murmelings und doch beschränkte ich mich bei dem Bericht mehr auf die Tatsachen und weniger auf die von mir Angestellten Undivver… Hausers Schilderungen vom siegreichen Arglaryausgang und der Zweiteilung des Hammers verwandelten Bromms eiserne Miene in ein erwartungsvolles und gleichermaßen siegesgwisses Grinsen – auch wenn ich mir nicht sicher war, ob er sich über das in Erfahrung gebrachte Xoth, oder den in Aussicht stehenden Ruhm erfreute, der zweifelsohne auch auf ihn und seine Familie zurückfallen würde.

Die ausbleibende Reaktion auf eine Andeutung zum Thundul meiner Geburt verriet mir, dass Zytargo Wort gehalten hatte und die rätselhaften Ereignisse um meine Entführung für sich behalten, oder  -wenn überhaupt -nur innerhalb des Ordens der Hämmer Moradins enthüllt geworden war.

Auf Bromms Einladung hin setzten wir unsere Unterhaltung bei einem fürstlichen Mahl im nebenangelegenen Glossaal fort. Meine Begleiter schienen von all den Murmelings über die Dwar und ihrer Geschichte weniger begeistert und im Augenwinkel sah ich wie Fenner dazu überging ein halbes Dutzend Krüge Auraun zu leeren…

Als die Rem schließlich auf Bruenor Heldenhammer, seine Taten und das geheimnisvolle Schriftstück kam, überraschte uns der Dwarprinz mit der Tatsache, dass er mit dessen Inhalt bereits bestens vertraut war. Er selbst war der Empfänger und eine Zweitschrift der von geheimen Boten überbrachten Nachricht Catti-Bries hatten ihn bereits seit langer Zeit erreicht. Bromm las in den Zeilen eine politische Brisanz, die ich nur erahnen konnte und bat um absolute Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit! Seinen Andeutungen meinte ich entnehmen zu können, dass der Dornar Mithril Halls in Adbar keinen sonderlich guten Ruf genoss und der Inhalt der Schriftrolle unnötige Murmelings auslösen könnte.

Bromm verwies auf seine Pflichten, verabschiedete sich und übergab mir zu meiner großen Freude eine weitere Metallscheibe, die mir als Dwar und Sonnlinor den Zugang in die tieferen Ebenen Adbarrims und die Hallen der Torfaern gestattete. Während wir auf Arina warteten wurden Truhe und Dormark von Bediensteten abgeholt, um sie in den Hammerhallen des Seelenschmieds sicher zu verwahren.

Von Arina geführt kehrten wir zunächst in unsere Unterkünfte zurück. Es bedurfte mehrer nachdrücklicher Aufforderungen und einer Phiole Gegengift, um Fenner zur Teilnahme am abendlich stattfindenden „Käferfest“ zu überreden. Arina hatte keinen Zweifel aufkommen lassen, dass unsere geschlossene Anwesenheit auf den anstehenden Festlichkeiten erwartet werden würde.

Das Käferfest

Ich war mit dem Brauch eines sogenannten „Käferfestes“ nicht vertraut und so erwartete ich den Abend mit frisch gekämmten Bart, poliertem Brustpanzer und einem leicht mulmigen Grummeln im Bauch…

In einer riesigen Halle waren Glosstände aufgebaut, welche vielfältige und aussergewöhnliche Speisen anboten. Ich begriff jedoch bald, dass es bei diesem Fest weniger um „in Auraun eingelegte und in Dwarbrandwein fritierte Tiefenkäfer“, sondern vielmehr um wohlgepflegte Murmelings ins erlesener Gesellschaft zu gehen schien… In Prunk- und Zierharnischen gerüstete stolze Kuldars in Begleitung von stämmigen Dwardamen mit edelsteingezierten Bartzöpfen und aufwändig gewobenen Kleidern. Nach einer Weile verlor für mich dieser offen zur Schau gestellte Reichtum meiner Vettern jedoch den Glanz. Handelte es sich bei all den Fürsten und wohlhabenden Ilithar um jene Dwar, derendwegen man meinem Volk eine unstillbare Auraungier nachsagte, oder gehörte dieses Gehabe zu jedem Dornarak unweigerlich dazu?

Ein Dornarrem ließ ein Kriegshorn durch die Hallen dröhnen und verkündete dann mit klarer tiefer Stimme das baldige Erscheinen des Dornars!

Harbromm höchstpersönlich trat auf ein steinernes Podest und erhob seine donnernde Stimme! Schlagartig verstummten die Murmelings der Gäste und es fiel mir zunächst schwer meinen eigenen Sinnen zu trauen, als der Dornar über die ruhmreichen Fortschritte auf der Suche nach dem verschollenen Hammers unter seiner Führung sprach. Mit bedeutungsvoller Geste deutete er auf uns und förderte die Anwesenden auf, uns in der Zitadelle willkommen zu heißen. An die Ilithar gerichtet war dies gleichbedeutend mit der Forderung uns gerechte und faire Preise zu gewähren, wie wir allerdings erst in den folgenden Tagen herausfinden sollten.

Nach den eindrucksvollen Rem des Dornars war es nicht leicht, sich der Vielzahl der an uns gerichteten Fragen zu entziehen, ohne auf den ein oder anderen Bart zu steigen… Lange nachdem sich meine Gefährten zurückgezogen hatten, gelang es mir schließlich mit Verweis auf die Anstrengungen der vergangenen Wochen in meine Unterkunft zurückzukehren!

Die Dynastie des Bösen (3/?) – Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)

Die Dynastie des Bösen (3/?) - Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)Die Dynastie des Bösen (3/?) – Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)

Nach einer erholsamen Nacht, stürzte vor den Erwachenden der Turm ein, der ihnen noch einige Fragen beantworten sollte. Die Helden waren überrascht was gerade passiert war. Nach einer kurzen Beratung flog Tahwyn Folkor mit ihrer Fledermaus herunter und schaute sich die, neu entstandenen Ruine an. Dabei entdeckte er einen Tunnel der allem Anschein nach geradeaus zu verlaufen schien. Wilbur fragte vorab in die Runde, ob sie ihn nicht noch ein bis zwei Obsidian Teilstücke mitbringen könnten. Leider fanden sie keine, die klein genug für die Taschen des Halblings waren. Enttäuscht kletterte der kleine Halbling herunter und suchte selber nach zwei Fragmenten und fand kurz daraufhin zwei passende. Seine Ratte entdeckte auch etwas. Es war eine Ledertasche. Der Halbling schaute hinein und fand darin eine Pfanne, auf der ein Wort eingraviert war. Vorsichtig aber mit Kraft in seiner Stimme sprach er, das eingravierte Worte aus und ehe er sich versah war die Pfanne voll mit knusprigen Leckereien wie Speck Tomaten Eier usw… in der zeit waren die Helden runter gekeltert und standen nun um die wohlriechende Pfanne und probierten etwas nach einer guten Stärkung drehten sich die Helden um und schauten sich den Tunnel an, Halaea lief als erstes in den Tunnel gefolgt von Anskavia und Mofa mit Abstand, Wilbur und Tahwyn blieben draußen und lehnten sich an eine große Obsidianspitze an.
Wilbur kämpfte mit der sich immer wieder auffüllenden Pfanne. Wie konnte er diesen Spuk Einhalt gebieten? Da bemerkte er das auf der Rückseite ebenfalls ein Wort eingraviert war. Er sprach auch dieses Wort aus und die Pfanne wurde immer heißer. Der erhoffte Wunsch das die Pfanne aber ausginge erfüllte sich nicht. Vor lauter Ratlosigkeit ließ er die Pfanne zu Boden fallen und siehe da, sie ging aus und auch der andere Effekt stellte sich ein. Da sie nun abgekühlt war packte er sie in seinen Lederrucksack. Halea durchfuhr es eiskalt. Der Grund für ihr Erschauern sollte sie gleich mit ihren eigenen Augen mitbekommen. Ein auf sadistischer Art und Weise zugerichteter Mann hing an mehren eisernen Ketten von der Decke herab. Seine Augen, als auch sein Mund waren zugenäht. Es gebot der Ehre eines jeden guten Wesens diesen Mann aus seiner Situation zu befreien und um ihn seine letzte Ruhe zu gewähren. Es war Halaea, die ihm von der Decke holen wollte. Plötzlich riss der hängende Mann den Mund auf und schrie: „Sterbt“ Darauf nicht vorbereitet zückte Anskavia ihre Armbrust vom Rücken spannte sie und wollte den Mann mit ein Bolzen einen Gnadenschuss versetzen, aber der von der Decke hingen nur noch die Ketten, der Mann hatte sie in Staub aufgelöst. Fragend eilten nun auch Wilbur und Tahwyn herbei um sich ein besseres Bild über die Situation zumachen. Schnell war klar das die Gruppe von einem Fluch getroffen war. Die letzten Worte dieses Mannes hallte immer und immer wieder durch die Köpfe der Helden. Was war dem Mann widerfahren. Wenn es ein Fluch war, was genau würde es für sie bedeuten? Viele Fragen schossen durch die Köpfe der Anwesenden. Die Gruppe beriet sich über ihre weitere Vorgehensweise. Sollten sie umkehren, oder sollten weitergehen? Sie entschlossen sich für weiter zu gehen. Sie folgen den Gang entlang. Bis sie auf der rechten Seite eine Tür ausfindig machten. Sie schlugen den neuen Weg ein und kamen dann an eine Weitere, die sich auf der linken Seite befand. Auch durch diese Tür gingen sie und kurz danach standen sie wieder vor einer sich nach rechts abzweigenden Tür. Vorsichtig lauschten die Helden an dieser Tür. Sie hörten wie eine Feder ein Stück Pergament beschrieb. Wieder berieten sich die Helden über ihre weitere Vorgehensweise. Sie stimmten ab und beschlossen durch die Tür zu gehen. Alle Mut zusammengenommen trat Anskavia vorne weg, mit gezücktem Schwert & Schild ein. Zuvor hatte Mofa ihr noch einen Zauber mitgegeben. Auch die anderen Helden waren nicht untätig gewesen. Halaea, Tahwyn, Wilbur und auch Mofa rechneten mit einem Kampf der entbrennen würde, sobald sie die Schwelle der Tür durchschreiten würden. Doch nichts dergleichen traf ein. Was war passiert? Anskavia sahen sie ein merkwürdiges Papiermännchen was fleißig etwas auf ein Pergament kritzelte. Als es merkte das der Raum von unseren Helden sich füllte, hüpfte es gleich von sein großen Schreibtisch. Vorsichtig lugte es, mit leicht angewinkelten Kopf, um die Ecke des Tisches hervor zu Alskavia. Diese steckte ihre Waffen zurück und Halaea ging auf das Wesen zu. Auf das Wesen beruhigt wirkend, sprach sie in ruhigen Tonfall es an. Einfache Worte würden genügen um sich zu verständigen.

Weitere Überarbeitung folgt

es nahm ein Stück Papier und knisterte damit Rum alle schauen ihn an und dachten sich Hää in den zweiten Moment war aber klar das es sein Name sein soll danach kam eine frage nach der anderen und es nickte oder schüttle den Kopf wilbur hat sich kurze Gedanken gemacht wie schwer es sei den kleinen zu beschwören, nach kurzes nachdenken war klar das es in Richtung zauber Trick gewesen sein muss nach dem die meisten ja nein fragen beendet waren rückte Eidenstein damit raus das er eine Rune machen kann so das wir uns unterhalten könnten und schrieb sie auf unsere kleine Druidin, nun konnten sie ihn verstehen dann fragte sie ihn was er ihr macht und wer sein Meister ist und ob wir böse sind, seine antworten lautenden wie folgt er sagte sein Meister war Caleb und wir währen böse aus seiner Sicht, dann zeigte der kleine auf eine Tür und meinte da würde es weiter gehen dann fragen Tahwyn ihn noch ob er uns nicht begleiten würde er sagte nur bis zur Tür danach frage Taywyn ob dahinter eine Falle sei er sagte nein nach einer nach einer frage die Mofa Tahwyn fragte ob er uns belügen tut sagte er ja danach war die Gruppe ziemlich angeschmiert, da sie nicht wussten wann er gelogen hat oder nicht, Anskavia ist eine gefallen das es ein Rätsel gibt um das raus zubekommen leider brauchte man aber dafür zweit Leute einer der lügt und einer der immer die Wahrheit sagt also fragen die Helden ihn weiter aus ohne eine richtige Antwort zu bekommen, oder zu wissen ob er die Wahrheit sagen nun da Anskavia keine Lust auf das Papier Theater hatte fragte er Mofa ob er nicht mal bissen funken Fliegen lassen könnte soweit war der Magier aber noch nicht, nach einer weitere gefüllten halbe stunde kam Papiermännchen mit zu Tür Mofa wollte sich wen das Papiermännchen mal nicht ihn schaut ein Schlupffach öffnen leider bemerkte das Papiermännchen das und lief zurück zu sein Schreibtisch, und war sauer auf Mofa aber nach paar min war ihn es egal und versuchte es trotzdem, das gefiel Halaea gar nicht und lief zu Mofa und wollte ihn an den Beinen und wollte ihn weg zeihen was Halaea nicht merkte das er sich an den Mittlern schupfach festhielt und ihn samt den schupfach mit aus zog und sie den ersten Buchstaben fanden, Halaea war sauen und ging zur Tür und ging durch mit wilbur und Tahwyn, Anskavia & Mofa blieben noch dort um die restlichen fächer zu öffnen in den oberen was geöffnet wurde Kamm ganz viel Papier raus und lag nun auf den Boden, in unteren war eine Maske mit einer Glocke dar anskavia setzte sie auf und war auf einmal unsichtbar nur bei bewegen raschelt die Glocke dann nahm er sie wieder ab, dann Tahwyn zurück und fragte was los sei da das Papiermännchen war außer sich danach kam noch Halaea zurück und schaute Anskavia an mit ein blick der töten könnte an, Anskavia wollte das Ding aber nicht wieder her geben so stellte das Papiermännchen einige forderungen erst wollte erst was anderes haben was etwas gelichwertiges dann sein erst geborenes wo mit anskavia einverstanden war mit den Kind, dann wollte es aber noch mehr das wollte Anskavia aber nicht mehr nach knall harten verhandlungen sagte das Papiermännchen nimm es und hau ab so gingen alle vor die Tür und machten sie zu.
Und die Helden gingen nach links und waren wieder auf den Hauptgang waren die Helden beraten sich wieder wo lang die jetzt gehen sollten nach rechts den Hauptgang weiter entlang oder nach links zurück zur Tür auf der linken Seite wo sie auch ihn liefen, die Helden lauschten wieder an der Tür aber hörten nix Eibenstein öffnete die Tür mit ein zauber und dann gingen die Helden rein in dir Tür mit Anskavia und Halaea vorne weg, formten sich langsam tauende Knochen die zu Skeletten und als Halaea das bemerkte lief sie in die Mitte mit ihren leuchtenden Hammer und strahlte eine heilige Aura aus und haute damit 12 Skelette weg nun waren nur noch 5 da nach einer erneuten Aura stoß von ihr waren die anderen 5 Skelette auch futsch nach den episch auftritt von Halaea fingen die Helden an zu looten, was zu finden waren 68 Kupferstücke am ende des Saales war eine Tür, wo sie erst dran lauschten und dann durch gingen dahinter war ein weiterer gang der nach rechts ging und dann waren sie wieder vor einer Tür, wo es Mofa und Tahwyn versuchten an der Tür zu lauschen sie hörten ein platschen auf den Boden Mofa Machete ein Kommentar und sagte das könnte ein Schleim sein wilbur meinte nur das könnte hinkommen und klopfte an der Tür, danach öffneten sie die Tür und sahen dahinter ein 15 Meter großen Schleim dann Macheten sie die Tür wieder zu und stimmten ab ob sie reingehen wollten oder nicht sie bemerkten aber auch eine sehr gute Rüstung in den Schleim für Anskaviar drin war er auch nicht mehr zu halt und schreit angriff und er stimmt mit gezogener Waffe und Schild rein, in den großen Saal gefolgt von der restlich Gruppe Tahwyn beschwört ein feuerelementar was sehr nah an den Gegner rann gegangen ist und beinah getroffen wäre aber noch ausweichen konnte und störte Feuer aus sich auf den Schleim, Mofa Verschoss seine Feuerbälle auf den Schleim anskavia schoss ein Explosionsbolzen in ihn rein und dann war der Schleim nur noch eine flitze aus Schleim, anskavia holte sich die Rüstung Halaea hatte Wasser in Mund wo sie diese Rüstung gesehen hat und ihre Augen fingen an zu leuchten da sie eine sehr hochwertige Rüstung war und leicht wie eine Feder und sie fanden in den Schleim noch ein Ring mit einer Gravur dann sahen sie auf der andren Seite noch eine Tür, sie gingen durch und sahen ein weg nach rechts der wieder auf den haubtgang führte aber weiter oben da sahen sie eine Gravur mit Blut an den wenden geschrieben silik der Menschenfresser. Die Gruppe entschichte nicht nach links zu gehen sonder nach rechts Richtung eingang und die erste Tür wo sie vorbeigelaufen sind rein zu gehen, so lauschten Tahwyn und Mofa an der Tür aber hörten nix kurz und knapp wurde die Tür geöffnet und sie sagen ein kobolt der in der Hängematte schlief, um ihn herum war eine keule und ein spät tahwyn schleicht zu der keule und nahm sie von ihn weg gezückt mit allen Waffen die sie hatten weckten sie den kobolt, und er stellte sich als naiver dennoch gutherziger kobold raus Halaea merkte an ihn eine leicht böse Aura aber machte nix nach einer Unterhaltung stellten sie fest das er auch angst vor Caleb hatte, und uns gewarnt hat nicht in den Raum hinter ihn zu gehen aber er erzählte auch das Caleb ein anderen Ausgang hatte um heraus zu kommen, und er erzählte uns von mitsch wer oder was genau es war konnten sie nicht raus bekommen wir sollten einfach nur den haubtgang entlang gehen, trostem schaute sich Halaea die tür an die an ende des raumes war und nach einer weile öffneten sie den auch und schaute sich und am ende sah sie etwas was genau konnte sie nicht erkennen, also musste sie daihn gehen und tritt in eine falle konnte aber gerade noch so ausweichen so lief sie weiter bis zum ende und sah ein zwergen sekellet, und es hatte auch ein ring an finger mit einer grawur drin wie den von Anskavia blos mit ein anderen namen drin nach einer weile rufte sie willbur rein und er sagte das es ihr magisch ist erschaute sich um und ging zu einer startur und daneben sah er eine Fliese die nicht so rein gebpast hat wie die anderen und versuchte sie zu öffen was ihn auch gelang, dahinter waren 4 kreise die nach ausen schauten und er öffnete den ersten und fand eine rolle dann den 2 buchstaben und ein puste roh nach einer weile kammen auch die anderen helden rein anskavia schaute sich das puste rohr an und wollte gerade reinpsuten da konnten in willbur und mofa noch gerade auf halten und ihn erklären das es nur ein schuß ab feuern kann mofa schnappte sich die rolle und willbur noch den beutel mit kleinen platinmünzen so verliesen sie den raum wieder alle halaea sagte den kobolt noch er solle den raum bitte beshützen und das es ein heiliges grab sei darauf fragte der kobolt was heilig sei und tute ihr dan den gefallen
und spannte seine Hängematte davor auf die Helden liefen nun den haubtgang entlang so wie es ihn der Kobold gesagt hat und kamen dann an eine Tür dahinter war ein Raum mit drei Türen anskavia live durch Tür nr drei und kam bei der 1 wieder raus er ging durch zwei und kam nicht wieder hervor keiner sah ihn mehr Halaea machte ihn es gleich und ging durch die 2 und dann durch die 4 und kam auf der anderen Seite der 6 wieder aus was aber die Helden auf der anderen Seite nicht mitbekommen haben Mofa tahwyn wilbur waren den nicht ganz geheuer aber sind ein wenig später durch die Tür 2 gegangen und nun waren alle auf der anderen Seite sie spielten noch etwas mit den Türen sind dann aber weiter gegangen und kamen an eine Klippe wo eine Gruppe Geister vor ihn war von 6 so haben sie ihn geholfen auf die andere seit zu kommen die Fähre wurde dann materialisiert und so könnten die Helden auch rüber kamen sie in ein Raum der magisch war so magisch das hätte einer nur versucht Magie entdecken zu wirken ihn die Augen Wort wörtlich vorausgeflogen währen in der Mitte war eine magische Maschine und davor drei kuppeln die erste war klein die 2 war größer und die andere gigantisch und am ende des Raumes war ein Portal aber ohne Magie den Helden war klar das sie die kupple in der Mitte abstellen mussten um das Portal zu öffne eine Art Leitungen gab es auch dafür und auch eine Art Schlüssel um das zu tun tahwyn beschwört ein erd elementar und es sollte seine Hände so formen das die ins Schlüssel Loch passen sollten was aber nicht ging bei den drei den Helden war bewusst und merkten das sie den Schlüssel schon mal in der Hand hatten die keule des Kobolds also machten sich Mofa wilbur und tahwyn auf um sie zu holen ihn und zurück steckten anskavia die Keule rein und erschien ein Silbermann der gleich als erstes anskavia angegriffen hatte anskavia haute ihn ein arm ab und es verflüssigte sich danach feuerte wilbur magische Geschosse ab Mofa tute es ihn gleich und nun kam es zu den beiden Mofa machte sich unsichtbar wilbur staunte nicht schlecht und ruft noch du Arsch das zahle ich dir heim und stand der Silbermann vor wilbur tahwyn versuchte auf alle ihre sprachen mit ihn zu sprechen ohne Erfolg Anskavia machte sich auf den weg zu wilbur und schoss den Bolzen aus der flöte auf den silbermann so wurde er zu eine art ssilberfitze danach laufen die Helden durch das Portal alle bis auf Mofa der in sein Kopf eine stimme höre die ihn sagte das sie ihn verraten kann wie Meister celeb starb funktionieren Mofa öffnete die kleine Kuppe und vor ihn stand ein sukubus der sukubus meinte nur wir werden uns in 3 tagen wieder sehen Dylan und verschwand Mofa nahm die Keule mit raus und nun standen sie in wald wo es die Helden jetzt ihn schlägt ist noch ungewiss aber es würd bestimmt wieder spannend als schaltet wieder ein bei den The Sainted Sinners.

 

Essensschlacht mit Hindernissen (Group7)

Essensschlacht mit Hindernissen (Group7)

Die Schlacht der Wilden Horde Orks und unserer Kleinen Gruppe immer noch im vollen Gange im Speisesaal der Alten Zwergenbinge, versucht wir uns die Situation das ein großteils der Orks immer noch Taub und Blind durch die Gegend irrten, sofern sie sich nicht in Nebensächlichkeiten wie dem Netz von Milo verstrickten, zu nutzen zumachen.

Während unsere neuen Elfen Begleiter sich mit Schlagkräftigen Argumenten ihrer Schwerter langsam weiter zum Anführer der Truppe durchschlugen und dabei der eine oder andere Ork etwas Kopflos durch den Raum wanderte versuchte ich so gut es ging, die beiden zu unterstützen bis ich endlich bereit war meinen Feuerodem erneut einzusetzen.

Garrith und unser neuster Begleiter Ghalt unterstützen derweil mit Pfeil und Kugelhagel aus den hinteren Reihen, nur wenige Momente nachdem mein Feuerodem zwei der Orks in Glühwürmchen verwandelte und einen weiteren leicht versengte, hörten einige von uns ein erst leichtes und dann immer stärkeres Beben über uns.

umber_hulkAls langsam die ersten Bröckchen von der Decke regneten wurde nicht nur den Orks sondern auch uns klar das es wohl das beste ist eher schneller als später den Raum zu verlassen. Während wir in einer Guten Position waren uns abzusetzen hatten die Orks weniger Glück. Die Decke über ihnen brach krachend zusammen und neben dem Ork Führer wurden auch noch eine Handvoll weiterer Orks sofort erschlagen. Das was durch die Decke brach sah aus wie eine groteske Kreuzung zwischen einem Käfer und einem Riesenaffen, nicht nur schwerst gepanzert durch die Chitinplatten, sondern auch äußerst bedrohlich wirkend mit seinen Klauen und Mandibeln. Wie uns Azazil später sagte handelte es sich dabei um einen Erdkoloss, eine sehr große Ausgabe davon.

Milo der nahe des Eingangs stand war praktisch schon verschwunden aus dem Raum bevor der Rest sich auch nur in Bewegung gesetzt hat, alles was wir noch vernehmen konnten waren Kleinkind artiges schreien und weinen das aus dem Gang kam.

Als dann langsam auch die restlichen Von uns aus dem Raum zurück gezogen haben, während die Orks sich anfingen gegenseitig abzuschlachten oder von dem Erdkoloss in Handgerechte Fragmente zerlegt wurden, kamen uns Yurkas und Bruce entgegen. Nachdem sie die letzten 20 Stunden wohl geruht hatten schienen sie, warum auch immer, voller Tatendrang und wollten so schnell es geht sich das Leben nehmen bei einem Sturmangriff auf den Erdkoloss, während ich Yurkas am Kragen packte und ihn Richtung Ausgang zog schnappte sich Azazil der die Nachhut bildete Bruce, etwas unfreiwillig schaffte er es dabei den Riesenschlächter Bruce mit einem einzelnen Hieb wieder ins Traumland zu befördern.

Wieder bei unseren Einstieg auf dem Marktplatz angekommen quetschte ich Yurkas durch das Loch welches zu den Eingestürzten Räumen führte über die wir die Binge betreten hatten. Als Azazil, Ghalt, der bewusstlose Bruce und meine Wenigkeit damit bemüht waren Yurkas durch das Loch zubekommen hatte sich scheinbar einer der Orks verlaufen und war der Meinung das er mit uns drei fertig würde, nach einer kleinen Erleuchtung durch meinem Odem sowie anschließende physische Angriffe erst mit meinen Hörnern und später mit dem Speer gaben Ghalt die Chance zur flucht. Warum Azazil dem Ork sein Schwert vor die Füße warf ist mir zwar nicht ganz klar, aber vielleicht wollte er einfach sagen das er ihn auch ohne Waffen umhauen kann.

Nachdem der Ork nun in seiner eigenen Blutlache ertrank und wir in der Ferne den Koloss hörten der sich scheinbar uns nährte und das kleine Problem bestand das ich nicht ohne weiteres schnell durch den schmalen Tunnel zum Vorraum zwängen konnte, haben Azazil und ich den schlummernden Bruce in einen der Seiten Gänge verfrachtet und dort ausgeharrt.

Wie kaum anders zu erwarten hat einer der Begriffsstutzigen Orks den Koloss genau zum Marktplatz geführt, seine Strafe hat er dafür recht schnell bekommen als er im Loch stecken blieb bei seiner Flucht und dann samt der Wand in einen blutigen Brei verwandelt wurde als der Erdkoloss durch die Wand brach … was immerhin mein Größen Problem für das Loch beseitigte.

Einige Zeit still und bewegungslos verharrten wir nun, bis wir uns sicher waren das der Koloss weg ist. Aber aus reiner Sicherheit versuchen wir den noch unerforschten Gang weiter zu gehen da wir hofften den eigentlichen Eingang zur Binge zu finden und so den Koloss völlig umgehen zu können. Alles was wir fanden war unserer ‚Freund‘ Talos und sein Gefolge friedlich am schlummern während die Binge dem Erdboden gleich gemacht wird. Ihn aufzuwecken war nur leider keine gute Idee da er sofort Heldenhaft, oder Dumm, ausziehen wollte das Böse zu bekämpfen und die Jungfrauen zu retten, ob vorhanden oder nicht spielte da wohl keine Rolle. Die Ekstase muss so überwältigend gewesen sein das er dabei, zum Glück, das Bewusstsein verlor und wir ihn dann zusammen mit den anderen doch wieder über den Marktplatz nach draußen, sprich Oben schaffen konnten.

Gut zwei Stunden später haben wir dann den Fluchtling Milo und die restlichen Leute auf dem Plateau eingeholt und zumindest Bruce war mittlerweile wieder hellwach.

Außerhalb der Gefahrenzone hatten dann Yurkas und Bruce nichts anderes zu tun als solange herum zu quengeln das man ihren Leuten doch helfen müsse und das wir mal eben fix den Koloss töten müssen, nützliche Vorschläge waren aber von den beiden nicht zu erwarten außer das wir ihn mal ‚eben‘ in eine Falle locken sollen. Um die leichten Blessuren zu heilen die einige von uns abbekommen haben entschlossen wir uns für eine Ruhepause auf dem Plateau, zwar wurde diese kurzfristig von einem weiteren Ork gestört aber noch bevor er wusste was los war hat Talos ihn kurzerhand zu Gruumsh geschickt. Nach der Ruhepause ging dann die wilde Planung los.

Die ersten Ideen die nach einer wilden Diskussion dazu auf kamen waren entweder zu Glücks abhängig oder mangels unserer Fähigkeiten unmöglich. Auch als geübter Bärenjäger ist die schiere Größe von dem Koloss etwas das viele herkömmliche Fallen ausschließt, meine Idee einen Durchbruch in den Eingestürzten Räumen zu bauen und ihn dann notfalls mit Gewalt in den tiefen Schacht stürzen zu lassen wurde natürlich verworfen.

Die Planung dauert noch eine geraume Zeit an und drehte sich irgendwie immer im Kreis, am Ende wurde dann Praktisch mit kleineren Detailänderungen doch meine Idee umgesetzt. Wo ich einen Lebend Köder wie Azazil oder Talos genommen hätte haben sich unsere Magier Milo und Ghalt für Illusionen entschieden. Neben einen Hübschen imaginären Fußboden von Ghalt gesellte sich eine zwergische Hochzeitsgesellschaft die einen kruden Volkstanz der Zwerge in voller Lautstärke ausführte um den Koloss anzulocken. Ob der Koloss wirklich so dumm war oder die Illusionen zu gut wird er uns wohl nicht mehr verraten können da er wie geplant die mehr als 30 Meter in die Tiefe stürzte und zur Sicherheit durch unseren Yurkas und Nelenia noch einen massiven Granit Brocken hinterher geschickt bekommen hat, den sie mittels ihrer göttlichen Magie aus der Decke gelöst hat.

Den Koloss als erledigt abgehackt machten wir uns nun alle gemeinsam wieder auf den Weg zum Speisesaal, bzw. nun zur Leichenhalle, Blut und Wein bildeten eine Harmonische Beziehung und färbten den gesamten Boden in einem gleichmäßigen Rotton, hier und da lagen einzelne Orks oder einzelne Stückchen von ihnen und lockerten den roten Teppich etwas auf. Unsere zierlicheren Begleiter schienen mit dem Anblick und Geruch etwas überfordert und wollten den Raum so schnell als möglich durchqueren.

Im Rahmen des Auftrags die Orkbedrohung im Reich zu verringern gönnte ich mir aber die Zeit die Köpfe, soweit vorhanden, einzupacken. Sowohl der große Ork als auch der Führer aus dem Orklager sind durch das wüten des Koloss hier zu Grunde gegangen, die Frage die mich beschäftigt ist nun wo der Zhentarim ist der damals im Orklager war, von den beiden ist leider keine Antwort mehr zu erwarten und auch kein nützlicher Hinweis war bei ihren Sachen zu finden.

Aus dem Tagebuch welches von der Elfe Nelenia gefunden hatte geht hervor das der Zwergen Schwarzmagier Saraxus wohl für das verschwinden der Zwerge verantwortlich ist und auch der Koloss war wohl ein unfreiwilliger Helfer von ihm. Bei unserer weiteren suche in der Binge nach einer zweiten Bibliothek fanden wir die erste Leiche eines anderen Zwergen, scheinbar konnte er den Hals nicht voll genug bekommen und ist in einem Weinfass ertrunken.

Ghalt schien sich bei unseren erforschen der Binge sehr für eine Röhrenkonstruktion zu interessieren in der er dann auch kurzer Hand verschwunden ist, Zwerge sind schon ziemlich seltsam, während sich zumindest ein Teil der Gruppe weiter daran machte die nahen Räumlichkeiten zu untersuchen.

Zumindest bis wir auf eine Miniatur Version eines Spidereaters trafen, einige stellten Vermutungen an das es der Vertraue von dem Schwarzmagier sein könnte. Kurz um schleuderte Azazil seinen Schwächestrahl auf das Insekt das darauf hin zu Boden segelte und zu einem blutigen klebrigen Matsch unter seinem Stiefel verwandelt wurde.

Teleportation und ein Stein (The Grey Guardians)

Teleportation und ein Stein (The Grey Guardians)Teleportation und ein Stein (The Grey Guardians)

Die Schlacht war geschlagen, die Bestien im Wald wurden enthauptet und durchsucht. Finn fand ein Brief, in welchem Stand das ein Mädchen aus der Festung in die Fänge des Sammlers gebracht werden soll. Dies war dann anscheint auch der Grund, warum die Scharr der pelzigen Zweibeiner auftauchte.

Nachdem die Gruppe sich durch den Geheimgang wieder in die Feste schlich, wurde der Kopf des führenden Wolfes auf eine Pieke gepflanzt und über die Brüstung gehängt. Als ob kollektiver schock die kämpfende Masse an zweibeinigen Wölfen durchlief, wurde es urplötzlich still. Es konnte nur noch das schwere, tiefe Atmen und der prasselnde Regen, wie auch die vereinzelten Gewitterdonner vernommen worden.
Einer der Verteidiger schleuderte seinen Speer auf ein Biest und erwischte es tödlich. Es sah so aus, als ob dies das Zeichen für den Großteil der Bestien war, die Flucht einzuschlagen. Die wenigen die noch blieben, wurden gnadenlos dem Erdboden gleichgemacht.

Stunden später legte sich der Regen. Es war nicht verkehrt das es regnete, so wurde das Blut wenigstens ein wenig in die Erde gewaschen, auch wenn diese nicht mehr viel aufnehmen konnte. Nun begannen die Aufräumarbeiten. Die Leichen wurden zusammengesammelt und die aus der Feste wurde ehrenvoll bestatte. Für die Biester blieb nur ein Massengrab im Feuer übrig, jeder wollte auf Nummer sicher gehen.
Finn begann indes, in seiner Lagerstatt, zu meditieren. Er bemerkte ein ruhendes, wohl schlafendes Mädchen welches von Wachen beschützt wurde. Nachdem er fundlos durch die Feste in seiner Geisterwelt gewandert ist, war dies ein Hinweis auf den Brief den er gefunden hatte. An den Wachen kam er ohne weitere Probleme vorbei, jedoch kam er nicht ganz zu dem Mädchen, als ob ein Magnetfeld das Mädchen von innen heraus abschirmen würde. Auch alle Versuche des Halblings, das Mädchen zu wecken oder in Kommunikation mit ihr zu treten schlugen fehl und sodann verließ er seine Meditation.

Tirza und Stahlauge suchten die Schmiede bzw. den Kürschner auf und fragten ob ihre Rüstungen repariert werden konnte. Dies wurde als Geschenk für die Hilfe im Kampf auch kostenlos, jedoch nicht bis vor dem Abend am nächsten Tag erledigt sein.
Lo Pan und Stahlauge wechselten einige Sätze, nachdem Stahlauge wieder die Gruppe aufsuchte und Lo Pan erzählte, das er erstmal nachfragen müsse wie sie nun nach Nesmé kämen. Die Frau, welche die Gruppe anfangs willkommen hieß teilte dem dicken Halbling mit, das ein Magier in der Nebel Bucht, ein kleines Fischerdorf in Sembia helfen könne. Der Magier ist auf der Suche nach einem Stein, der ihm die Weitenteleportation ermöglicht. Dazu müsse die Gruppe nur in den nahe gelegenen Bergsee spazieren, das Ruderboot bis in die Mitte des Sees rundern und schon wären sie vor Ort und Stelle. Etwas später wurde dies der Gruppe erklärt und nach einigem hin und her stand der Plan fest, nach der zweiten Nacht zum See aufzubrechen.

Am nächsten Tag half Stahlauge bei den Holzfällern mit. Die Orkin, der es anscheint gut tat ein wenig Blut in der Schlacht auf der Haut zu spüren, übte sich im schlafen, essen, kämpfen und was einfach gestrickte Orks halt noch so tun. Ein simples Leben halt, wie es wohl einige betiteln. Der Rest der Gruppe vertrieb sich auch irgendwie die Tage. Mal hier und mal dort aushelfen oder auch mit einigen Übungseinheiten.
Die Schenke war, wie wohl üblich, der Anlaufpunkt am Abend. Nachdem die Dämmerung einsetzte füllte sich die Schenke gut und es herrschte auch relative gute Stimmung. Tirza spielte ein paar Lieder und verdiente sich ein wenig Gold dazu. Der Rest trank und speiste was das Zeug hielt, es war immerhin noch umsonst als freundschaftliche Geste bezüglich der gestrigen Hilfe.
Jeder bekam mit, dass die wenigen Zwerge hier ein Spiel spielten was sich Klopp den Kopp nannte.

Am zweiten Abend fragte Stahlauge ob er nicht auch mal das Spiel ausprobieren könne. Er fragte zu gleich nach den Regeln und es wurde ihm erklärt:
„Also großer, du nimmst dir einfach den Topp hier auf den Kopp. Der muss so richtig wackeln, schaukeln und die Augen verdecken! Sonst macht das ja kein Spaß! Danach stellst du dich einfach gegenüber deinem Kontrahenten auf und wenn das Signal ertönt, lauft ihr beide mit gesenktem Kopp aufeinander zu und wer noch steht, hat gewonnen.“
So dann, die Regelwerk schien simpel, fair und hochgradig komplex. Nun dann, Stahlauge wurde ein sogenannter Topp gereicht, es handelte sich hierbei um einen einfachen Kochtopf aus der Küche, setzte sich diesen auf und stellte sich gegenüber von dem Zwerg auf, der es ihm gleichtat. Das Signal ertönte und beide spurteten los. Es gab einen ohrenbetäubendes Scheppernd und alles war Still. Beide schwankten, taumelten und hielten sich den Kopf. Der Zwerg sagte „Wa daaas alls? Son büsll … tuat …“ und rumps lag er rücklings auf dem Boden. Stahlauge wurde bejubelt wie keiner zuvor, so hatte er doch den Lokalmatador geschlagen.

Nach einem kurzen Bier kam die Orkin und forderte Stahlauge heraus. Das gleiche Spiel, die gleiche Wirkung wie beim Zwerg. Stahlauge stand wieder. Nach der zweiten Runde gewann jedoch die Orkin und zu dem Zeitpunkt konnte keiner mehr sein eigenes Wort in der Taverne verstehen. Die Zwerge sangen ihre Trinklieder so laut, dass die Scheiben gefühlt zu bersten begannen. Jeder jubelte, es flogen Krüge umher, es wurde Bierverschüttet und jeder hatte eine gute Stimmung. Dieser Abend würde noch lange in den Erinnerungen der Festungsbewohner stehen.
Nachdem die Nacht durchzecht war, jeder seine Schlafstätte gefunden hatte und der Hahn am frühen Morgen krähte, machten sich die grauen Wächter auf zum Bergsee.

Angekommen ruderten Stahlauge und die Orkin, wobei Stahlauge bald nicht mehr die Kondition wie die Orkin hatte.
Kurz bevor die Mitte erreicht war, bemerkten Holzi und Finn, dass die Luft waberte. Es sah so aus, als ob eine Tür mit den Ausmaßen 2 x 3,50m in der Luft, jedoch auf der Wasseroberfläche schweben würde. Die Wasseroberfläche hob sich ein klein wenig vom Wasser ab oder war das nur einbildung? Die Orkin führte einen schwungvollen Schlag aus und schon berührte das Boot die wabernde Tür.
Es sei dazu gesagt, das die Tür nicht wie eine Tür aussah. Es sah eher aus als ob ein perfekt platzierter, fast komplett durchsichtiger Spiegel dort im Wasser schweben würde. Dass Boot berührte nur mit der Spitze die Tür und schon verschwand die Welt um alle herum. Als ob die Welt sich um jedes Individuum oder Gegenstand zusammen ziehen würde, wurde es dunkel. Lichtstrahlen flossen auf die einzelnen Personen und Objekte zu.
Nach nicht einmal einer Sekunde spielte sich das ganze Spiel rückwärts ab. Als ob die Zeit einmal zurück gespult werden würde und die Wächter fanden sich an einem Strand, jedoch im Boot im Meer wieder.

Links war der Strand, der von Dünen gesäumt war, rechts war weit und breit bis zum Horizont nur Wasser und ein frischer Wind zu sehen bzw. zu spüren und gerade vor war ein Dorf mit einem Pier zu sehen. Möwen flogen über dem Pier hin und her, Fischernetze und Angeln waren zu sehen. Ebenso lagen Handelsschiffe und Fischerkutter vor Anker.
Das Ruderboot wurde in der Nähe des Dorfes, jedoch noch am Strand an einem etwas größeren Stein vertäut. So konnte es nicht davon getragen werden, wenn die Wellen doch ein wenig größer werden sollten.

Nachdem alle ihre sieben Sachen zusammengetragen hatten, ging es in das kleine Dörfchen um den besagten Magier zu suchen. Lo Pan wurde berichtet, dass es sich um einen sehr alten Gnomen Magier handele; für in Menschenjahre wäre wohl schon die 5. Generation angebrochen, so wurde es sich in der Feste gemunkelt.
Alle konnten sehen, dass das Dörfchen restlos überfüllt war. An jedem freien Plätzchen saßen, standen und redeten Matrosen, Handelsleute und Fischersmänner. Anscheint gab es nichts zu tun, so war die Stimmung doch ein wenig gedrückt. Vielleicht konnte sie auch als langweilig, verwirrt oder lustlos beschrieben werden. Jeder hatte wohl seine eigenen Gefühle diesbezüglich und behielt seine Meinung für sich. Kurze Zeit später wurde auch schon der erste Fischersmann gefragt, was denn hier los sei.

„Der Leuchtturm wurde von Piraten belagert. Daher gibt es keinen Schiffsverkehr seit Tagen.“ sagte der alte Fischer. Das weckte Juraags Aufmerksamkeit und fragte gleich nach, wie viele sich in dem Turm aufhalten würden. Daraufhin erwiderte der Fischer, das er dies nicht wüsste. Er würde sein Leben nicht auf das Spiel setzten, nur um zu erfahren wie viele sich in dem Turm aufhalten würden um dann am Strick zu baumeln. Wirklich konnte das Juraag nicht auf sich sitzen lassen und ihr simples und ungestümes Temperament ging mit ihr durch.
„WIE VIELE SIND IM TURM? WEISS DAS KEINER VON EUCH ALTEN?! schrie sie in das Dorf. Es wurde ruhig und nach einem Wimperschlag ging das nichts tuende Treiben wieder los. Eine Frau im mittleren Alter kam zur Gruppe und berichtete, dass dies zur Zeit ein heikles Thema sei und sie doch bitte in der Taverne um Rat fragen möchten. Wenn die Lage hier eskaliere, würde damit niemanden geholfen werden.

So dann ging es zur Taverne, die Frau geleitete die grauen Wächter.
Stahlauge fragte direkt nach dem Magier, Juraag nach den Piraten. Der ein oder andere der die Taverne aufgesucht hatte, munkelte Juraag zu das es sich um Hexen, Orks die über das Wasser laufen können und andere wieder meinten, es handele sich um Gespenster.
Der Wirt erklärte Stahlauge, dass der Magier Zuparno im Obergeschoss sein Zimmer habe. Es sei das letzte an der Stirnseite des Flures. Holzi ging sofort rauf, nach kurzem Fragen gingen Stahlauge und Juraag zum Dorfältesten.
Holzi klopfte und es wurde mit einer alten, dennoch nicht krächzenden oder unangenehmen Stimme „Herein! Die Tür ist offen.“ der Eintritt erlaubt.
Ein unglaublich alt wirkender Magier saß neben dem Bett und studierte Karten und Bücher. Eine weiße, reich verzierte Robe und darunter ein enganliegender blauer Mantel trug der Gnom. Ein Stirnreif, elegante Lederhandschuhe in einem weißen Ton, schon fast lila farbene Lederschuhe und ein komisch aussehender Ring an der linken Hand konnte Holzi noch erkennen, bevor der Gnom ihm seine Aufmerksamkeit schenke. „Ihr wünscht? Wer seid ihr überhaupt?“ fragte der Gnom. Beide stellten sich vor und genau in dem Moment kamen Tirza und Finn an die Tür und klopften, auch sie wurden hereingebeten.
Nach einem kurzen Gespräch erklärte der Magier, das er einen Stein suche der in seiner wahren Form so groß wie ein Mensch sei, jedoch schrumpfen kann. Dieser Stein ermöglich es jedem, der die arkanen Künste beherrsche, die Weitenteleportation sicherer auszuführen. Nicht das Zuparno schon genug von sich überzeugt war und auch wusste das er ohne jeden Zweifel sicher an Ort und Stelle ankommen würde, wo er mag, jedoch wollte er um jeden Preis das kleinste Risiko ausschließen für die Zukunft. Auch wurde erklärt, dass es sich um ca. 10 Piraten, die aus Ogern und einer Frau namens Schwarzer Molly handele. Die Schwarze Molly schien mal eine Schwester mit dem Namen Mollie in dem Dorf gehabt zu haben, wobei jedoch die Schwester den Tod durch die Dorfbewohner gefunden haben soll. Tirza verstand nicht wirklich was der Gnom meinte, für sie redete er in Rätseln. Nachdem Finn, Holzi und Zuparno selbst nochmal nachhalfen, verstand es auch die junge Menschenfrau.
Der Stein wiederum soll auf einem Turm, weit hinter dem hiesigen Leuchtturm sein. Zuparno hatte versucht mittels Magie den Turm aufzusuchen, jedoch schien es, das eine Barriere den Turm umgab der nur gewisse Magie blockte. Das heißt auf gutgnomisch, Zuparno müsse seine magischen Gegenstände, wie auch seine Schutzmagie fallen bzw. zurücklassen um in das Innere des Turmes zu gelangen. Da kamen die Wächter selbstverständlich zur richtigen Zeit und fragten, wie der Magier ihnen nach Nesme verhelfen konnte.

Im gleichen Augenblick trafen die Orkin und Stahlauge beim Dorfältesten ein. Er öffnete und bat sie herein. Er erzählte dass der Leuchtturm vor ca. 6 – 7 Tagen eingenommen worden sei bzw. es von dort keine Nachricht mehr gab. Vor wenigen Tagen kam ein Oger mit einem Ruderboot in den Hafen, warf einen Zettel auf den Pier und ruderte zurück. Der Zettel lautete: „Bringt mir 50.000 Goldmünzen oder ich reiße den Leuchtturm nieder.“
Keine Unterschrift oder sonst etwas, was auf einen Ursprung deuten könnte. Stahlauge bekam mit, dass der Älteste etwas verheimlichte. Nachdem Juraag ein wenig nachhalf, jedoch ohne ihn merklich oder schlimm zu verletzten, wobei die ein oder andere Blessur nicht verhindert werden konnte, bekamen sie mit dass der Dorfälteste einen Mob angeführt hatte um die Mollie zu lynchen. Sie solle im Lagerhaus Fisch gestohlen haben, welchen das Dorf für den geringen Tauschlohn bekam.

Nach guten 1- 2 Stunden trafen sich alle wieder in der Taverne und Juraag teilte mit, das die beiden mit dem Dorfältesten einen Handel geschlossen hatte. Wenn sie die Piraten verjagen würden, würde das Dorf ihnen gehören und sie hätten das sagen hier. Stahlauge blickte dabei zwar ein wenig fragen und tadelnd drein, jedoch war der Handel besiegelt. Das die Orkin den Handel durch schrecken und Einschüchterung bekommen habe, wurde jedoch verschwiegen.
Auch wurde erklärt, was der Magier mitgeteilt hatte, sowie dass der Älteste das Lynchoberhaupt gewesen sein soll. Alle erklärten sich bereit den Ältesten an den Pranger zu stellen und dies geschah auch, auch wurde ein Bote in die nächste Stadt oder Baronschaft gesandt.

Die Orkin und Stahlauge wiederum machten sich derweilen mit dem Ruderboot auf zum Leuchtturm. Angekommen wurde gleich die Eingangstür zerstört und das Erdgeschoss, wie auch die erste Etage wurden durchsucht. Es war nichts zu finden außer Material, Öl, Sand, Säcken und alles weitere Kleinzeug was man so auf einem Leuchtturm benötigen konnte. In der ersten Etage, wo sich auch die Küche befand, traf Juraag auf vier Oger. Sie sagte mit einem Feuer in den Augen zu Stahlauge: „Das sind meine. Mit den habe ich nun mein Spaß!“
Sodann entbrannte ein relativ kurzer Kampf zwischen den Ogern und der Orkin. Dennoch gelang es den Ogern der Orkin schwerste Verletzungen zuzufügen. Wirklich merkte dies Juraag nicht, denn sie war in ihrer Raserei, das heiße Blut unterband jeden logischen Gedanken, jedes Gefühl von Schmerzen, Empathie oder gar die Sicht auf Freunde. Als die Oger regungslos am Boden lagen, griff Sie Stahlauge ohne ein Zwinkern an und verfehlte ihr Ziel nur um Haaresbreite. Sie grinste, gurgelte und schrie den Kleriker an. Stahlauge wusste sich zu helfen und lies Juraag mittels Magie an Ort und Stelle verweile, nahm die Beine in die Hand und lief zum Ruderboot.

Dort konnte er sehen, dass der Rest der Gruppe auch angekommen war. Holzi verzauberte alle mit Schweben, wobei dies bei Finn anscheint keine Wirkung zeigte. Er selbst fiel durch eine ungünstige Wellenbewegung in das Wasser, da alle das Ruderboot anvisiert hatten um auf die Platform des Turmes zu gelangen.
Juraag kam zu Sinnen, stand noch eine gute halbe Minute allein in der Küche und folgte dem Kleriker. Nachdem die Gruppe wieder vollzählig war, gingen sie alle gemeinsam in den Turm. Stahlauge voran; kurz vorher hatten Tirza und Finn noch die Plattform des Turmes erkundet. Nun sahen die beiden, was Juraag auf ihrem abstieg schon gesehen hatte. Hinter dem Leuchtturm lag ein Drachenboot ohne Besatzung.
Als Stahlauge im dritten Geschoss angekommen war, wurde ihm ein Rapier in den Rücken gestochen und eine alte hässliche Frau, die teils menschlich aussah gab sich zu erkennen. Er schwang seinen Morgenstern, traf sie und schon sah er in ihre Augen. Ihre Augen blitzen auf und schon war der Hüne zu Stein geworden, auch verschwand sie direkt vor seinem Auge. Hatte jedoch den Rapier fallen lassen. Finn war der erste vom Rest der Wächter, der Stahlauge noch als Steinstatur mitbekam. Zumindest konnte Finn es noch ertasten, kurz bevor der Stein anfing zu bröckeln.

Es ging weiter nach oben. Das zweite Geschoss beherbergte nicht viel. Wieder ein Raum mit vielen Sandsäcken und weiteren Materialien, einer Leiter nach Oben zum Leuchtfeuer und eine Bibliothek.
In der Bibliothek lag ein großes Buch mitten auf dem Tisch, überlagerte viele andere Bücher und auch sonst waren alle Regale mit Büchern und Schriftrollen gesäumt. Holzi konnte dank eines Zaubers die gefesselte Leuchtturm Familie erblicken, Stahlauge sah nur leichte magische Felder, wo die Familie lag. Drei Türen hatte die Bibliothek, eine wo die Gruppe herein kam und zwei die in einen weiteren Raum führten. Wobei eine davon offen stand.
Die Orkin und der Kleriker positionierten sich rechts neben der geschlossenen Tür, Finn setzte sich in einen Stuhl vor die bereits geöffnete und Tirza machte ihre Armbrust bereit. So waren die Rufe vom Leuchtfeuer, dass die verbleibenden drei Oger herannahten, doch zu vernehmen. Währenddessen las Holzi im großen Buch.

Der Kampf war schnell vorüber. Auch kam die alte Frau, welche Stahlauge zu Stein werden lies dazu und versuchte sich an Holzi heranzuschleichen. Finn konnte, dank seines ausgeprägten Gehörs, ihre leisen tapsigen Schritte hören und schnitt ihr den Weg ab. Nachdem die drei Oger ausgeschaltet waren, wurde die Frau zu Boden geschlagen und ins Land der Träume geschickt, geknebelt wie auch gefesselt.
Im Dorf hatte der Dorfälteste immerhin erzählt, dass die Schwarze Molly seine Cousine sei und er mit ihr das Dorf ausgenommen hätte. So wollte Finn beide vor Gericht stellen.

Holzi las nach dem Kampf weiter im Buch.
Er fand wohl den Grund, warum der Leuchtturm das Ziel der Schwarzen Molly war. Vor einigen Jahren sei ein Schiff, die fliegende Wolke, hier auf Riffe gelaufen und gesunken. Ein extraplanarer Champion soll an Bord gewesen sein und in Besitz eines Amulettes, welches es dem Träger ermöglicht die Barriere der Materiellen Ebene und der Ebene des Elementaren Wassers zu durchschreiten bzw. auch zu schließen. Angeblich solle das Wrack direkt am Fuße des Leuchtturmes liegen, gute 80m unter der Wasseroberfläche.

Die Schwarze Molly war gefesselt, Holzi hatte gewisse Informationen bekommen warum die Piraten wohl den Leuchtturm ausgesucht hatten. Nun hieß es, entweder in das Dorf und die Frau abgeben oder den zweiten Turm mit dem Stein suchen.

Zeit: 15. – 17. Flamerule 1382

Momentaufnahme, oder der ganz normale Wahnsinn (The CollectorZ)

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Viele Aufgaben harrten unserer Helden als neue Herren der wiedererwachten Stadt. Zu den wichtigsten zählten die Instandsetzung der zerfallenen Gebäude und der Aufbau der am Boden liegenden Wirtschaft. Die nächsten Tage beschäftigten sich die Helden mit der ersten Aufgabe. Jenotus erschuf mit einem eigens gelernten Zauber neue Wände und Alina und Tarik nutzten ihre von den Göttern gegebenen Kräfte um zerstörte Wände, Statuen und Dächer wieder in stand zu setzen. Die Stadtbewohner staunten ob der dargebotenen göttlichen Macht. Waren sie anfangs noch etwas skeptisch, erkannten sie nach und nach die Vorzüge des Götterglaubens. Immer wieder wurden Fragen zu den Göttern im Allgemeinen und zu Mystra, Sharess und Tymora im speziellen gestellt. Erste Pläne für den Bau eines Tempels für die drei Göttinnen wurden bereits geschmiedet, mussten aber warten.

Die Industrie der Stadt basierte auf drei Säulen, die leider alle darnieder lagen. Die erste Säule war die Erzeugung hochwertiger Seide für die Kleidungsherstellung. An speziellen Bäumen wurden Maden gezüchtet deren Puppen den Faden lieferten. Die zweite Säule war die Herstellung von Alkohol aus einer speziellen Knolle die im Wüstensand gedieh. Nach dem ersten Gärprozeß konnte man das Getränk noch weiter veredeln indem es gebrannt und gereift wurde. Die dritte und wichtigste, wengleich auch weniger rühmenswerte, Säule war die Zucht spezieller Pilze die gekaut oder ins Essen gemischt rauschartige Zustände ervorrufen konnte. Diese wuchsen unterirdisch in den weiten Hallen unter der Pyramide.

Während die Pilze und die Wurzeln bereits wieder wuchsen fehlten die Maden für die Seidenherstellung jedoch völlig. Also vertiefte sich Jenotus in seine neu erworbene Bibliothek und suchte einem Ort wo die Maden lebten. Er fand mehrere Positionen vermerkt. Besonders viel ihm ein Ort mit dem Vermerk „Achtung Frostriesen“ ins Auge. Er erinnerte sich an unzählige Geschichten die er über die Machenschaften der Frostriesen gehört hatte. Sein Blut kochte und ihm war klar, hier liessen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Maden besorgen und das Übel der Frostriesen bekämpfen. Mittels eines Zaubers beschwor er ein Bild des beschriebenen Waldes vor seinen Augen. Der baldigen Reise stand nichts mehr im Wege.

Am nächsten Tag machten sich die 4 Helden auf den Weg. Jenotus bat sie sich an die Hände zu nehmen und während er die Beschwörungsworte murmelte manifestierten sich blaue Runen um die Helden. Als das magische Konstrukt vollendet war befanden sich unsere Helden in einem eisigen Wald. Nur unwesentlich abgewichen, wie Jenotus ihnen mitteilte.eiswald

Um sie herum standen mit Schnee bedeckte urtümliche Bäume. Jenotus erinnerte sich in dem Buch von dem Wald gelesen zu haben. Er griff in das portable Hole und holte das entsprechende Buch heraus. Er rezitierte folgende Stelle „.. denjenigen die es wagen zwischen den alten Bäumen zu hoch hinaus zu fliegen wird großes Unheil widerfahren. Denjenigen jedoch die sich am Boden halten wird die Erkenntnis ereilen. ..“ So wurde beschloßen sich vorerst nicht zu weit nach oben zu bewegen. Um die Gruppe vor den schlimmsten Unbill der winterlichen Temperaturen zu schützen belegte Alina die anderen mit einem Schutzzauber gegen die Kälte. Strave fühlte sich, nachdem er lange in der Stadt und der Wüste war, endlich wieder ein wenig heimisch.

In der Nähe fanden sie bald einen Baum der mit einer merkwürdigen Pflanze behangen war. Es sah aus wie eine Mischung zwischen Moos und Mistelzweig. In diesem Baumsymbionten hielten sich laut Jenotus die gesuchten Maden bevorzugt auf. Mittels des Zaubers leben aufspüren war es dann auch relativ leicht einige der gesuchten Maden aufzuspüren. Es waren allerdings nicht sehr viele und so machten sie sich auf den Weg gen Süden, um noch mehr zu finden. Einige Hundert Schritt, und mehrere durchsuchte Bäume später, erspähten sie ein kleines Lagerfeuer um welches drei Frostriesen saßen. Diese rösteten einige Maden und ahnten nichts vo nder sich nähernden Gefahr. Strave und Alina schlichen sich vorsichtig an. Sie wollten den Frostriesen nicht die Gelegenheit zum Widerstand geben und griffen unsichtbar aus dem Hinterhalt an. Strave war mit seinen Messern und Alina, in eine Hydra verwandelt, biss auf den Frostriesen ein. Diese versuchten sich noch zu wehren, allerdings kamen sie kaum zu zwei ziellosen Schlägen gegen die nur schemenhaft sichtbaren Gegner. Alina kostete noch die gerösteten Maden und ein leichtes Prickeln auf den Lippen zauberte ihr ein Lächeln auf selbige, an allen 8 Köpfen.

Frost Giant 1Wenig später trafen sie auf ein weiteres Lager mit Frostriesen. Wieder waren es drei die um eine Feuerstelle herum saßen. Ähnlich kärglich ausgerüstet wie die vorherige Gruppe, einzig ihre Lederrüstung hatte eine andere Farbe. Diesmal wollte Tarik, der sich zuletzt zurückgehalten hatte in den Kampf eingreifen. Alina bat ihn noch einen der Frostriesen zu verschonen. Sie wollte sich um ihn kümmern um ihn später befragen zu können. Während Tarik auf den ersten Frostriesen zusprang und ihm seine Klauen in die Brust rammte, hauchte Alina einem anderen einen Kuss auf die Stirn. Der geküsste Riese fühlte wie Wellen der Liebe und des Guten ihn durchfluteten. Er musste katatonisch mit ansehen wie seine Gefährten um ihn herum in Stücke gerissen wurden. Nach dem Kampf machte sich Jenotus daran den verstörten Riesen zu befragen. Dieser konnte kaum die Gefühle verstehen die ihn durchströmten. Viel weniger noch wie eine einzelne kaum sichtbare Gestalt so kurzen Prozess mit seinen Gefährten gemacht hatte. So antwortete er wenn auch stockend auf die Fragen. Er berichtete das er und die anderen hier im Wald zu einer Art Test zusammen gekommen waren. Fünf Gruppen aus jungen Kriegern sollten sich gegeneinander und gegen die Natur behaupten. Nur wer siegreich aus diesem Kampf hervorging konnte ehrenhaft in das Lager der Eisriesen zurückkehren. Jenotus bot dem Riesen, der sich als Moment vorgestellt hatte, zwei Alternativen an. Die erste Möglichkeit wäre zu sterben wie seine Gefährten. Die Alternative die sein Leben sichern würde setzte allerdings voraus das er dem Bösen abschwören würde und sein Leben der Verteidigung der Stadt widmen würde. Als zukünftiger Hauptmann der Wache hätte er ein gutes Einkommen und währe auch in der Lage eine angemessene Partnerin zu finden. Da die Aussicht zu überleben ansonsten sehr gering war stimmte er zu. Er würde demnächst bei der Astral Deva in die Schule gehen und sein Leben dem Guten widmen. Des weiteren lies sich Jenotus beschreiben wo das Lager und der König der Eisriesen zu finden sei.

Unsere Gefährten machten sich wieder auf den Weg. Bald hatten sie die errechnete Anzahl der Maden gefunden. Aber mit mehr MAden würde die Seidenproduktion schneller anlaufen können. Zwischen zwei Bäumen fand Alina eine primitive Falle. Eigentlich nicht viel mehr als ein gespanntes Seil. Mit geschickten Lippen las sie eine Made nach der anderen vom Baum statt sie jedoch in Straves Tasche wandern zu lassen, verspeisste sie die Maden genüßlich. Was Strave dazu brachte ihr mit den Worten „Böse Hydra“ auf einen der acht Köpfe zu hauen. Wenige Schritt weiter fanden sie das nächste Lager das ihnen ebensowenig wie die letzten standhalten konnte. Jenotus hoffte mit einem Lauten Schrei alle restlichen Eisriesen herausfordern zu können. Aber es reagierte scheinbar niemand auf seinen Ruf. So zogen unsere Helden weiter. Beim nächsten Lager wollte Jenotus etwas ausprobieren. Er holte einen doppelt faustgroßen Onyx aus seiner Tasche und beschwor den Geist seines Familiars in diesen. Dann nutzte er die Macht des Onyx und zwang den Geist eines Frostriesen den Platz mit dem Familiar zu tauschen. Der Frostriese, unter der Kontrolle des Familiar, erhob sich, sprach „Es macht doch alles keinen Sinn“ und stürzte sich in sein Schwert. Der Tod des Frostriesen zwang den Familiar wieder zurück in den Stein und den Geist des Frostriesen ins Nichts. Die Gefährten des Frostriesen sprangen auf und konnten das Gesehene nicht fassen. Währenddessen wiederholte Jenotus die Prozedur mit dem Nächsten Frostriesen. Dieser beugte sich seinem Willen und dann über seinen toten Gefährten, wobei er sich ebenfalls an dessen Schwert tödlich verletzte. Der letzte Riese hatte kaum die Zeit vor Verwunderung zu fluchen, da ereilte ihn ein ähnliches Schicksal. Unter Jenotus Kontrolle legte der Riese seine Kleidung ab, zog seine Gefährten aus und legte alles von Wert nebeneinander. Dann setzte er mit seinem Schwert zu einem Wirbelwind an und durchtrennte dabei seine Kehle. Noch eine Weile blieb das Grinsen auf Jenotus Gesicht bestehen.

Kurz darauf fanden unsere Helden das vermutlich letzte Lager. Inzwischen hatte ein leichter Schneeregen eingesetzt. Dies brachte Alina auf die Idee die Kraft des Guten einzusetzen um das Böse aus den Eisriesen zu brennen, oder zu waschen. Der Zauber den sie mit einem leichten Singsang anstimmte durchflutete den Regen über dem Lager der Frostriesen in dem Guten geweihte Energie. Die Haut der Riesen wurde verbrannt, sie sprangen auf und versuchten sich die Kleidung vom Leib zu reissen, doch nichts half. Als sie versuchten vom Lager wegzurennen, zauberte Jenotus eine Kuppel aus Energie die sie innerhalb des heiligen Schneeregens hielt. Hilflos gegen die Kuppel trommelnd wurde das böse Leben aus ihnen hinausschwemmt.

In der Nähe des letzten Lagers entdeckte Strave noch einen besonderen Baum. Jenotus identifizierte ihn später als Takanari Tiefwurzler. Auch dieser wurde ausgegraben und mitgenommen. Mit über 300 Maden, einem Baum, den Schwertern der Riesen und dem neuen Hauptmann der Wache im Gepäck machten sich die Helden auf den Rückweg.

Zurück in der Stadt wurde Moment in die Obhut der Astral Deva übergeben. Er war jetzt nach dem Mefrit Fluutsch der zweite Schüler der zum Guten bekehrt wurde. Danach überlegten unsere Helden wie sie den Handel der Stadt ankurbeln könnten. Dies wäre ein wichtiger Schritt um das Überleben der Stadt ohne ständige Intervention zu sichern. Zur Auswahl stand der Handel über externe Händler, die natürlich erst einmal von der Stadt erfahren mussten oder der selbst organisierte Handel. Letzterer wurde natürlich lukrativer je weiter das Handels ziel entfernt lag. Nach einigem Überlegen kam man auf Westgate als Handelspartner. Es lag zentral, beherschte den Handel an der Drachenküste und drum herum und vor allem waren seine Gesetze liberal genug um mit nahezu allem Handeln zu können. Vor allem Alina konnte sich für die Idee begeistern, war Westgate doch ihre Heimatstadt. Sie hatte sie lange nicht gesehen nachdem ihr die Stadt und ihre Verführungen beinahe zum Verhängnis geworden waren. Des weiteren war ihr Vater ein wohlhabender Händler in Westgate, was perfekte Voraussetzungen bot.15_westgate

Jenotus erstand eine Schriftrolle mit deren Hilfe er ein beständiges Portal errichten konnte, dies sollte den Handel deutlich erleichtern. Alsbald machten sich die 4 mittels eines Teleportzaubers auf den Weg nach Westgate. dank vorheriger Erkundung materialiesierten sie genau im Hof der Familie „von der Morgenweide“. Es war Abend in Westgate und viele Fackeln erleuchteten die Umgebung schemenhaft. Eine Kutsche fuhr gerade auf den Hof. Auf dem Kutschbock saß eine verhüllte Gestalt die Alina als ihren Vater erkannte. Freudestrahlend lief sie auf ihn zu un umarmte ihn stürmisch. Alinas Vater freute sich ebenfalls und wollte ein Fest für Alina zu deren Rückkehr ausrichten. Auch für die Handelsideen war er zu begeistern.

Das Gespräch von Vater und Tochter lief in etwa so:

(Alina): Du Papa, nur so nebenbei – ist es cool für dich, wenn wir ein transdimensionales Portal in deinem Garten aufbauen? Du weißt ja, wegen der Räuber und so.
(Antwort Vater): Ja klar meine kleine Prinzessin, aber bitte sei doch so lieb, dass keiner eurer extraplanaren Wachen oder der Frostriese, den du Moment nennst mit durchkommst.
(Alina): Vater ist es denn auch ok, wenn wir Waren wie Seide oder Opium hierher transportieren?
(Antwort Vater): Klar meine Prinzessen, aber bitte warte mit dem Opium noch bis morgen ok? Ich muss dir noch einen Dealer vorstellen.
(Alina): Ok danke Papa – ach übrigens mein unsichbarer Erzmagierfreund beginnt schon einmal mit der Beschwörung von Steinwänden in deinem Garten – ok für dich?
(Vater): Ja kein Problem, aber sei bitte so lieb, dass es in die Architektur des Resthofen passt, ok?
(Alina): Klar Papa, machen wir.

Nachdem alle Geschäftsbesprechungen abgeschloßen waren erschuf Jenotus ein permanentes Portal zwischen Westgate und der wiedererstandenen Stadt in Calimshan. Die mächtige Magie die er noch von einer Schriftrolle sprechen musste elektriesierte alle Umstehenden. Nach und nach brannten sich die Runen in den Stein der Halle. Die Portalobelisken erhoben sich und hielten von jetzt an die Magie aufrecht.

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