Nachdem die Gruppe Rast im Portalraum gemacht hatte, stellte sich für die Gruppe die Frage was sie nun tun sollten. Sollten sie den Zwergen helfen auch noch den Thronsaal zurückzuerobern? Oder sollten sie die Zwerge Zwerge sein lassen und sich auch durch das Portal davon machen? Gerade als es so aussah als ob die Gruppe sich darauf einigen würde durchs Portal zu gehen, mischte sich einer der befreiten Zwerge in die Diskussion ein. Durin, so lautete der Name des Zwerges, bat die Gruppe darum, bei der Rückeroberung zu helfen, da die Zwerge dies niemals alleine schaffen würden. Nach kurzen Zweifeln und Abwägen der Situation beschloss die kleine Gruppe den Zwergen zu helfen. Nur hatten sie ein Problem: Sie wussten nicht genau was sie hinter der Pforte zum Thronsaal erwarten würde. Einer der Zwergen Magier konnte ihnen jedoch sehr grob schildern welches Wesen sich in diesem Saal eingenistet hatte. Es handelte sich um nichts Geringeres als ein Betrachter und ein Duergar. Nun gerat die Gruppe erneut ins Zögern. Würden sie überhaupt gegen solche Gegner bestehen können? Relativ schnell war klar, dass sie mehr als die paar Zwerge, die sie bis jetzt befreit hatten, brauchen würden, um diesen Kampf zu bestehen. Da erinnerte sich Durin, daran dass ganz in der Nähe noch ein Hochofen mit dazugehöriger Schmiede sein müsste wo noch mehr Zwerge leben. Relativ schnell war klar, diese Zwerge müssten zuerst befreit werden, bevor man sich an den Betrachter wagen dürfte. Also machte sich die Gruppe zusammen mit dem Zwerg Durin und dem Magier auf um die restlichen Zwerge zu holen.
Nach einem etwas längeren Fußmarsch durch die Stollen und einer kleinen Grabungseinlage, weil ein Teil des Stollens eingestürzt war, fand sich die Gruppe vor der großen Höhle in einen kleinen Nebenstollen wieder. Man hörte das Schlagen von Hämmern auf Ambosse und das Schieben von Loren über die Schienen. Doch die Gruppe traute dem Treiben nicht und schickte deswegen den Zwergenmagier vor um sich die Höhle anzuschauen. Als dieser wiederkam musste die Gruppe mit Entsetzen feststellen, dass auch dort Hunderte Zwerge von kleinen fliegenden Augen bewacht wurden und anscheinend auch von einem Kontrollzauber beeinflusst wurden. Doch der Magier hatte noch mehr gesehen. Er beschrieb der Gruppe, dass dort auch eine kleine Version von einem Betrachter war und einen Menschen mit einem Merkwürdigen Kopf. Kr’kall’a war relativ schnell klar, dass dieser beschriebene Mensch ein Gedankenschinder war, der auch eine große Gefahr darstellte. Man musste also versuchen die anderen Zwerge vorher zu befreien. Schnell wurde ein Plan geschmiedet, dass Durin sich unter die Zwerge mischen sollte, die immer in kleinen Gruppen von den Augen bewacht wurden, um zu sehen ob sie wirklich von einem Zauber kontrolliert wurden. Dazu schuf Ghalt eine Illusion um Durin, sodass der sich einer nahen Gruppe unbemerkt nähern konnte. Als er mit den Zwergen ins Gespräch kam wurde relativ schnell klar, dass die Zwerge nicht von einem Zauber kontrolliert wurden und Durin sagte den Zwergen, sie sollen sich bereithalten gegen die Augen zu kämpfen. Als Durin zu der Gruppe zurückkehren wollte, wurde er aber von einem Auge bemerkt und mit einem merkwürdigen Strahl beschossen. Der Rest der Gruppe reagierte sofort und holte das Auge von Himmel. Kurz darauf fiel auch schon das zweite Auge tot vom Himmel und die Zwerge fingen an sich gegenseitig zu befreien. Die kleine Gruppe nutzte dieses Durcheinander und fuhr mit einem Aufzug direkt zum Hochofen hinunter wo sich der kleine Betrachter und der Gedankenschinder aufhielten. Schon auf dem Weg nach unten merkte die Gruppe wie sie auf einmal das Gefühl überkam, eine Spitzhacke in die Hand zu nehmen und für den Gedankenschinder zu arbeiten. Doch jeder konnte sich gegen dieses Gefühl wehren. Alle wussten, dass ihnen ein harter Kampf bevorstand.
Als sie mit dem Aufzug unten ankamen, warf Kr’kall’a sofort einen Feuerball auf den Gedankenschinder und Ghalt befahl erst sein fliegendes Tentakelwesen den kleinen Betrachter anzugreifen, danach befahl er der kleinen Spinne auch auf den Gedankenschinder los zu gehen. Er selbst feuerte auch noch magische Geschosse gegen den Gedankenschinder. Meleniam zog ihr Langschwert und rann auf den Gedankenschinder zu. Doch gerade als sie ihn schlagen wollte standen auf einmal 8 Gedankenschinder um sie herum und den, den sie angegriffen hatte, löste sich in Luft auf. Durin hatte sich währenddessen neben einer Lore platziert, die voll mit Wurfäxten war, und warf die ganze Zeit munter Äxte auf den kleinen Betrachter die meistens ihr Ziel trafen. Goa hingegen schoss die ganze Zeit Pfeile auf den Gedankenschinder. Nachdem der kleine Betrachter von dem Tentakelwesen, Durin und Goa viele Treffer kassiert hatte, ging dieser Tot zu Boden. Kr’kall’a, der mittlerweile auch mit seinem Schwert kämpfte, und Meleniam hatte die Abbilder des Gedankenschinders auf drei reduziert. Als die beiden gerade auf die nächsten beiden Ziele gehen wollten merkten sie auf einmal, dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. Die letzten Abbilder lösten sich auf und der Gedankenschinder stand wieder ganz alleine da. Natürlich konzentrierten die anderen jetzt ihre Angriffe auf ihn und er war so gezwungen sich zurück zu ziehen und löste sich an Ort und Stelle in Luft auf. Nach wenigen Minuten konnten sich Kr’kall’a und Meleniam auch wieder bewegen und alle waren froh, dass sie diesen Kampf doch recht gut überstanden hatten.
Schnell mobilisierten sich die befreiten Zwerge und die Gruppe und gingen direkt zum Portalraum, wo sie nun endlich den Thronsaal betreten wollten. Das Schloss war dank eines geschickten Schurken schnell geknackt und 50 Zwerge mit Kriegshorn und Standarte warteten darauf zusammen mit der Gruppe den Saal zu stürmen. Noch bevor das Tor auf war hörte man von drinnen wütende Rufe und es fing an nach verbrannten Fleisch zu riechen. Doch nun war keine Zeit mehr sich darüber Gedanken zu machen. Das Tor ging auf und die ersten Zwerge strömten unter den Tönen des Kriegshorns in den Saal. Sofort hörte man Blitze zischen und die ersten Zwerge gingen leblos zu Boden. Nun wagte auch die Gruppe hinein zu schauen und sah einen riesigen Betrachter der gerade wieder neue Blitze gen Zwerge fliegen ließ. Und vor ihm eine Gruppe von Zwergen, die anscheinend unter seine Kontrolle standen und sich mit den Zwergen, die auf dem Betrachter losgingen, bekämpften. Kurzes Zögern ging angesichts dieser Bestie durch die Gruppe, doch die beiden Zwerge Durin und Ghalt waren die ersten, diesich von diesem Anblick erholten und sich mit in die Menge stürzten. Goa versuchte erstmal noch den Betrachter mit Pfeil und Bogen zu bekämpfen, merkte jedoch sehr schnell, dass dies wenig Wirkung hatte und nur die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ihn zog. Nach kurzer Absprache mit Kr’kall’a und Meleniam betraten sie nun auch das Kampfgetümmel und suchten sich an der Wand einen Durchgang nach vorne um nicht gegen die Zwerge sondern direkt gegen den Betrachter kämpfen zu können. Ungefähr 15 Meter vor dem Betrachter kam jedoch das kleine Dreiergespann zum Stocken und sah nun nur noch zwei übernommene Zwerge zwischen sich und dem Betrachter. Ghalt hatte sich mittlerweile genauso wie Durin in der Mitte fest gefahren und waren damit beschäftigt sich weder von den Zwergen noch von den immer wieder einschlagenden Blitzen treffen zu lassen. Als sie sahen, dass ihre drei Kammeraden es fast bis an den Betrachter heran geschafft hatten kämpften sie sich zu ihnen durch. Die beiden Zwerge die ihnen noch den Weg versperrten waren schnell beiseite geräumt. Jedoch hatte nun der Betrachter seinen ganzen Fokus auf die Gruppe gelegt, die zu ihm durchgedrungen war. Jetzt sah die Gruppe auch was am Anfang so verbrannt gerochen hatte. Es war der Gedankenschinder gewesen, der tot auf der Treppe zum Thron lag und auf den Thron hüpfte und meckerte ein Duergar vor sich hin und schien dem Betrachter Befehle zu erteilen. Schnell startete die Gruppe ihren Angriff. Ghalt schickte seine beiden Wesen los und schoss noch ein paar magische Geschosse hinterher. Goa, Durin und Meleniam zogen ihre Waffen und rannten los. Kr’kall’a warf einen Feuerball und zog dann auch seine Waffe und rannte Richtung Betrachter. Doch auch der wusste sich zu wehren und der erste Blitz ging Richtung fliegendes Tentakelwesen und pulverisierte es in der Luft. Doch nun war die Gruppe in Nahkampfreichweite und nahmen ihn gemeinschaftlich in die Zange und versuchten sich nicht von den vielen kleinen Augen oder einem Blitzstrahl treffen zu lassen. Besonders Durin schien in seinem Element zu sein, denn er teilte einen Treffer nachdem anderen aus. Aber auch die anderen hielten sich wacker und zusammen streckten sie den Betrachter nieder nachdem dieser noch verzweifelt versucht hatte Ghalt mit einem Blitz zu treffen. Nachdem der Betrachter erledigt war wurde sich nun nach dem Duergar umgeschaut, doch dieser war nirgendwo mehr aufzufinden. Letztendlich waren aber alle froh, dass die Hauptgefahr die vom Betrachter ausgegangen war endlich besiegt war und es konnte nur noch eine Frage der Zeit sein bis sie auch den Duergar finden würden.
Neben „kleinen“ Erfolgen von Linto, Tonil… Elf/Mensch, dieser Typ eben, wurde kräftig gewettet. Mal mit mehr, mal weniger Gewinn. So verstrichen die Runden bis sich einer der gesuchten Personen in den Ring verirrte. Nach Rick – einem Menschen – hat sich der einzige Ork im gesamten Wettkampf unter die Kämpfenden erneut für eine Runde im Ring aufgebaut. Dieser Teilnehmer wird Max genannt. Mittlerweile wissen wir, dass dies der gesuchte Vater Dombars sein muss.
Timbre hat im Bad in der Menge zufällig erfahren, dass „Bad Jimmy“ ein für uns interessantes Hobby hat. Er ist Fischer! Kann es sein, nein, es muss die gesuchte Person #2 sein. Somit stehen die zu befreienden Kämpfer fest. Aber wie?
Hauptsächlich Drisinil, als eine der wenigen Dunkelelfen im Gebäude, gibt ihr bestes um in den Kämpferkeller zu gelangen und mit den beiden zu reden. Wie sollte es auch anders sein, die Stiege in den Keller wird bewacht. Thalin versucht ihn bei diesem Ziel zu unterstützen. Während einer nicht ganz unpassenden Schlägerei (wegen geworfener Haxen) zwischen Zwergen und den zur Beruhigung abberufenen Wachen schaffen es die beiden in den Keller und macht Max ausfindig. Er kann natürlich nicht so einfach gehen. Es bedarf Überzeugungsarbeit und die Vorstellung des Fischers, der ebenfalls flüchten möchte. Während der folgenden Kämpfe schafft es Drisinil die beiden von der Flucht zu überzeugen. Sie machen sich los, Richtung Hinterausgang. Dort schaffen sie unbemerkt das Gebäude zu verlassen und sich in einer dunklen Ecke in das Lager vor den Toren der Stadt zu teleportieren: Gerettet, Check!
Zur selben Zeit, wie sich Drisinil und Thalin im Keller aufhalten erhält Linto eine Botschaft seiner Bedienung. Er möge sich bitte bei Delgar einfinden. Er habe ein gewisses Interesse an dem kleinen Plus, das Linto erwirtschaftet hat. Dieser wiederum bekommt kalte Füße und steigt eine Etage tiefer zu Jorax und Amara. Die beiden lassen es sich gut gehen bei einem opulenten Buffet… Nach einer kurzen Diskussion steht fest: Wir müssen hier raus. Was eignet sich besser als ein Ablenkungsmanöver?! Bei der dritten Haxe klappt es und die Zwerge fühlen sich tatsächlich von einem (theoretisch) Unbeteiligten derart angepöbelt, dass ein Streit entfacht wird. Problem und Chance zugleich waren die Bardamen, sie haben alles mitbekommen. Was tun? Umbringen? Warum? Alternative? Mitnehmen! Marry zu Hohestein, Lintos Bardame, und ihre Freundin zögern … gehen aber schon mal mit in Richtung Ausgang. Von Marry waren mittlerweile alle überzeugt, sie kommt
mit. Aber nicht von ihrer Freundin. In dem Moment kommt Tim dazu. Er hat uns beim Abgang beobachtet und wollte nicht als Letzter zurück bleiben. Im fiel ein, dass er noch Schlaftropfen dabei hat. Gesagt, getan, Marrys Freundin kippt um nachdem sie ein Glas Wasser getrunken hat. Währenddessen laufen Drisinil und Thalin an der Gruppe vorbei Richtung Ausgang. Angst und Panik machen sich breit. Sie braucht frische Luft! Raus mit ihr! Nun konnten alle Abenteurer aus dem Hause entkommen. Wie weiter?
Die Gruppe um Jorax zieht durch die Straßen und gelang zum Stadttor. Mürrisch gewährte die Wach Auslass und die Gruppe gelangt problemlos zum Lager. Die wiedervereinte Gruppe im Lager ist froh unbeschadet aus dem Ganzen herausgekommen zu sein, da meldet sich der Fischer zu Wort. Er fragt, was mit seiner Frau sei. Sie wird sicherlich – sobald Delgar von der Flucht erfährt- gefoltert werden. Um dies zu verhindern bildet sich eine kleine Gruppe, bestehend aus Jorax, Amara, Drisinil. Klein muss sie sein, da nur eine Begrenzte Anzahl an Personen durch die Stadtmauer teleportiert werden kann. Nach kurzer Überzeugung konnte auch die Frau die Stadt verlassen!
Ist nun wirklich alles gut? Was passiert mit dem Geld um das Linto den Delgar gebracht hat? Zwei Kämpfer und zwei Bardamen sind ausgebüxt! Schreit das nach Rache? Und was hat es mit dem Waldläufer, der vor den Toren der Stadt lagert, auf sich? Wir werden es bald erfahren.
Der erste Kampf war kräftezehrend gewesen. Doch die Sklaven unter der Kontrolle unserer Helden hatten gewonnen. Zumindest hatte sie den Kampf gewonnen. Leider gelang es ihnen nicht die Sympathie des Publikums zu gewinnen. Dies zeigte sich deutlich in Ihrem nächsten Kampf. Die meisten, überwiegend männlichen, Zuschauer versammelten sich auf der Seite des Teams „Wild and Sexy“. Die beiden Waldläuferinnen geizten nicht mit ihren Reizen und heizten der Menge ein. Auch Alina warf durch Jarod „Black“s Augen mehr als nur einen sehnsüchtigen Blick. Die Arena war bestand aus einem Hohen Hügel in der Mitte und zwei kleinen am Rande. Ziel war es die Fahne auf dem oberen Hügel drei Mal auf die Eigene Seite zu tragen. Die beiden Waldläufer trennten sich, während sich die eine auf den kleinen Hügel kämpfte um die Fahne unter Feuer nehmen zu können versuchte die andere die Flanke unter Feuer zu nehmen. Roy warf ein paar Staubkörner in Ihre Richtung und sie war für einige Zeit von bunten Farben so Verwirrt das sie nichts weiter tat als verwirrt herum zu stehen. Auf Jarods Befehl hin machte sich Timmey, der Fleshraker, auf die Fahne zu schnappen. Dank seiner Kräftigen Beine hatte er sie fast im selben Atemzug erreicht. Syrus und Jarod liefen ihm hinterher um ihm Deckung zu geben. Als die Waldläuferin versuchte auf Timmey zu schiessen war dieser schon zum Abgabepunkt der Fahne geflitzt und auf einen Zuruf von Syrus sogar schon wieder zurück. Während Syrus, Jarod und die Kriegshunde sich der Jägerin widmeten brachte Timmey die Fahne das zweite mal nach Hause. Beinahe im gleichen Moment ging die Jägerin zu Boden. Als es der zweiten Jägerin gelang sich aus der Beeinflußung zu befreien gab sie sofort auf. Selbst Jarods etwas tollpatschige Bemühungen ihr Trost zu spenden halfen ihr nicht über den Tod ihrer Schwester hinweg. Damit hatten die Sklaven kurz und brutal gewonnen. Doch das Publikum zeigte sich wenig begeistert und buhte sie aus.
Der letzte Kampf war nicht wirklich notwendig, doch der Frostriese forderte sein Recht zu kämpfen ein und trat an. Die Arena war bis auf lauter kleine Löcher im Boden leer. Aus diesen konnten zufällig Speere Giftpfeile oder Feuersäulen aufsteigen und die darüber stehenden verletzen. Mit seiner großen Axt lief der Frostriese den Sklaven entgegen. Seine Versuche sie durch seine gewaltige Stimme einzuschüchtern schlug jedoch fehl. Doch es gelang ihm einen frühen Treffer anzusetzen und Syrus musste das erste mal schaden nehmen. Siggi beschwor einen Skorpion zur unterstützung und so nahmen sie gemeinsam den Frostriesen in die Zange. Doch als die Giftpfeile zuschlugen schien es als ob sich das Blatt wenden sollte. Alle Sklaven bis auf Siggi und die Tiere fielen in einen festen Schlaf. Doch auch der Riese konnte dem Gift nicht widerstehen. Er kam nicht mehr dazu zu erwachen, denn die Tiere hatten ihn in kürzester Zeit zerfleischt. Die wenigen Zuschauer zeigten sich enttäuscht von dem Riesen und jubelten verhalten den Sklaven zu.
Von den Habseligkeiten ihrer Gegner rüsteten die CollectorZ die Sklaven weiter aus. In der nächsten Runde sollte ein gefährlicher Magier antreten, ein Heiler, zwei Waldläufer, ein defensiver Krieger und ein Sandgolem. So schien es nur folgerichtig schutz gegen Magie zu erwerben. Zusätzlich dazu eine Schriftrolle der Unsichtbarkeit.
So kam es das die Sklaven, nachdem sie in die Arena marschiert waren unsichtbar wurden. Und auch der Feenmagier ihrer Gegner wurde unsichtbar. Damit das Publikum den Kampf besser betrachten konnte wurde um die Arena ein Zauber gesponnen der es außenstehenden ermöglichte die Unsichtbaren zu erkennen. Der Kampf begann mit einer Überraschung. Da er den Gegner nicht sehen konnte zog sich der Heiler an den Rand der Arena zurück. Der unsichtbare Feenmagier jedoch stürmte nach vorne um die Sklaven mit einem Zauber zu belegen, sobald sie zu sehen waren. Zu seinem Pech entdeckte ihn Syrus, und auch Timmey konnte ihn riechen. Timmey stürmte nach vorne auf die Gegner zu während Roy den Krieger verzauberte. Alss er an der unsichtbaren Fee vorbeistürmte schnaubte er kurz. Syrus jedoch lies es sich nicht nehmen und stürmte auf die Fee zu, mit seiner mächtigen Kette umwickelte er das zarte Wesen und tötete sie. Siggi beschwor einen Skorpion, woraufhin Roy es ihm gleich tat. Timmey gelang es erfolgreich den Heiler am zaubern zu hindern. Jarod gelang es mehr schlecht als recht etwas Schaden am Golem zu verursachen. Seine „Pechsträhne“ schien sich fortzusetzen. Die Skorpione nahmen die Waldläufer und den Golem in ihre Zangen. Syrus erledigte den Heiler. Auffallend war das alle Gegner viel in ihre Rüstung gesteckt hatten, allerdings hatten sie darüber hinaus nicht in Waffen oder Ausrüstung investiert. So gelang es ihnen nicht Schaden zu verursachen oder sich zu befreien. Kurz darauf ging die Waldläuferin zu Boden, woraufhin ihr Partner und der Krieger aufgaben. Lediglich der Sandgolem wurde noch von den Sklaven zerschmettert. Der Weg in die nächste Runde war frei.
Der nächste Gegner war eine riesige Spinne. Man hatte sie gefangen um eine andere Herausforderung und besondere Attraktion für die Zuschauer zu bieten. Allerdings hatte sich bisher kein Team getraut gegen die Spinne anzutreten. Insofern gingen die Sklaven ohne nähere Informationen in die Arena. Vorsorglich hatten sie Tränke zur Gift Immunisierung erworben.
Kaum hatten wir die Naeborn der Gnur verlassen, als Rufus einige Murmelings über die vor uns liegenden Delven mit uns teilte. Die ehemals mit Dwarmarnarks verzierten Tunnelwände seien durch die Klauen des Durgarn zerkratzt und zerfurcht worden, als dieser sich durch engen Gänge zwang.
Voller Erfurcht lauschte ich den Rem des Gnur als wir den Weg in die Tiefen antraten … Die sorgfältig aus dem Nae gearbeiteten Wände zeigten nach und nach seltsame Verformungen auf. Ganz so, als seien sie wie Donnar in einer Esse geschmolzen. Rufus berichtete von den Murmelings, die behaupteten, dass diese Spuren vom Telodem des Durgarn stammen würden, entkräftete diese Spekulationen jedoch mit schlagkärftigen Rem. Ein Schattendurgarn wie Trübschimer konnte gar keine Flammen spucken, sondern habe vielmehr dunkle Wolken ausgestoßen, die seinen Widersachern die Lebenskräfte raubte.
Rufus hatte die Tunnel, die zur Gnurdrukar führten offenbar mit Fallen versehen. Immer wieder wurden wir aufgefordert, Engpässe nur an ganz bestimmten Stellen zu durchqueren, bestimmte Felsformationen zu meiden, oder Bodenbereiche nicht zu betreten. Ich wollte die Stellen für einen möglichen Rückweg mit Kreide oder Kohle markieren, zog damit jedoch den entschlossenen Protest und Unmut des Gnur auf mich. Da diese Fallen letztlich dem Barak seiner Sippe dienten, willigte ich ein auf Wegzeichen zu verzichten. Nach etwa zwei Stunden Marsch verharrte unser kleiner Führer mit bedeutungsvoller Geste an einer Weggabelung und teilte uns mit, dass wir von nun an, die von ihm „gesichterten“ Pfade verlassen würden. Er mahnte uns zur Vorsicht und forderte Ruhe und Wachsamkeit. Bevor wir erneut aufbrachen, erbat ich vom Seelenschmied „Eiserne Stille“ und sprache einige Darsamrem zur Stärkung meiner Og.
Die Bitte des Gnur
Rufus führte uns durch unzählige Delven, natürliche Kavernen und von Wurgym der Tiefen gegrabene Stollen. Hin und wieder kreuzten wir auch alte Handelsrouten der Dwar, die wir jedoch meist schnell wieder verließen, da diese angeblich nicht mehr sicher seien… Nachdem wir uns durch mehre sehr schmale Burakrin gezwängt hatten erreichten wir eine kleine Höhle, die von einem silvern schimmerndern Fungus in ein angenehmes Licht getaucht wurde. Der Gnur hielt inne und begann rumzudrucksen: Er könne uns natürlich auf dem direkten Weg zu Garumns Schlucht führen, aber wenn wir bereit für einen kleinen Umweg seien, könnten wir ihm und seiner Sippe doch vielleicht einen kleinen Gefallen erweisen… Wir forderten ihn auf, sein Anliegen klar auszusprechen, statt weiter um den heißen Brei zu murmeln. Er schien etwas überrascht, trug sie dann jedoch ohne viele Rem vor. Nur wenige Stunden von hier habe sich ein Stamm Kobolde niedergelassen. Dieses elende Wurgym würde von einem merkwürdigen „Schamanen“ angeführt und Angriffe auf die Gnur seien keine Seltenheit. Rufus vermutete zudem, dass diese Kobolde über irgendeine Art Barak gegen den von ihm so sehr gefürchteten „Grimmbock“ verfügten, da dieser die Naeborn der Kobolde seltsamerweise meide.
Ich zögerte einen Moment, da die Erinnerungen an die verheerenden Folgen der Schlacht gegen die Trolle am Fuße der Rauvinmar in mir aufloderten. Es war unwahrscheinlich, dass derart schwächliche Wesen wie Kobolde ohne die schützende Hand anderer dunkler Mächte lange im Caurak überleben würden… War es weise, abermals von unserem Pfad abzuweichen? Andererseits bot uns diese Bitte des Gnur die Gelegenheit, ihm und seiner Sippe im Gegenzug für seine Thalorn einen Dienst zu erweisen und uns zugleich einen Eindruck von den Fähigkeiten unseres neuen Gefährten zu verschaffen… Die Vergangenheit hatte uns mehrfach die Bedeutung eines koordinierten Vorgehens vor Augen geführt… Arrat hingegen zögerte keinen Wimpernschlag und stellte klar, dass er jederzeit bereit sei, sich „Bösen Mächten“ entgegenzustellen. Seine Entschlossenheit war unter den Hurm selten zu finden und auch wenn ich mir über den Ursprung seiner Geisteshaltung weiterhin im Unklaren war, wuchs meine Achtung vor dem „Marnarnagland“ zunehmend… Schließlich entschlossen wir uns einstimmig, diesen hässlichen Echsenmäuler einen Besuch abzustatten!
Rufus hatte den Naebornkomplex bereits sehr gut ausgekundschaftet und zeichnete uns einen Lageplan, berichtete über verschiedene Zugänge und ihre Tücken. Ich wurde langsam skeptisch, denn alles schien so, als folgten wir einem bereits lange von ihm ausgeheckten Plan. Dies änderte jedoch nichts an unserem Vorhaben, dem Gnur uns seiner Sippe zu beizustehen. Die Entscheidungen wurden schnell und ohne lange Murmelings getroffen. Rylan würde gemeinsam mit Lyari und Arrats Thandurgarn jenen Gang von Wachen befreien, der uns am nächsten zur Haupthöhle des Feindes bringen würde. Wir Anderen wollten ihnen dann nach einer Pfeifenlänge folgen. Da wir damit rechnen mussten, dass einige Kobolde schnell die Flucht ergreifen und später Rache schwören würden, sollte sich Rufus zum Schutz seiner Sippe möglichst im Verborgenen halten.
Die beiden Olven verschwanden gefolgt von den smaragdfarbenen Schwingen des Thandurgarn in den Schatten. Ich stopfe mir ein Pfeifchen, genoß die Stille der Tiefe und beobachtete, wie sich die aufsteigenden Rauchwolken an den Stein der Höhlendecke schmiegten… Rufus war sichtlich nervös, doch er schien sich ein wenig zu beruhigen, als ich auch ihm eine Fingerkuppe des Fungustabbaks anbot.
Wie ich später von Lyari erfuhr, gelang es den beiden Olven mehrere Wachposten, Alarmvorrichtungen und Fallen auszuschalten. Das neue Spitzohr an unserer Seite schien nach Lyaris erster Einschätzung erfahren, sich unbemerkt und wenn nötig auch in absoluter Dunkelheit zu bewegen. Die Agland der Olven suchten und fanden die Kehlen der Wachen, umgingen die Mechanismen und drangen lautlos bis zum Burakrin im die Stammesnaeborn vor. Die beiden eilten uns entgegen, als das Fehlen einer Koboldwache die Aufmerksamkeit weiterer Feinde erweckte. Mit zügigen Schritten drangen wir durch die dunklen Gänge voran. Als wir die letzte Trittfalle passiert hatten, erklärte ich die „Verhandlungen der Schatten“ für beendet, umschloss das Heft meines Hammers mit beiden Händen und ging in den Laufschritt über…
Die Stammesnaeborn der Echsenmäuler
Der Tunnel verengte sich, machte einen scharfen Knick und weitete sich kurz darauf in eine beachtliche Naeborn. Mehrere Teltyn und mindestens zwei dutzend Fackeln bedeuteten uns, dass wir unser Ziel erreicht hätten. Die Stammesbehausung erstreckte sich über drei Ebenen, deren felsige Plateaus sich zur Mitte hin öffneten und durch halsbrecherisch anmutendende Hängebrücken miteinander verbunden waren. Im hinteren Bereich war eine aus Häuten und Knochen gefertigte Hütte auszumachen, aus der eine koboldähnliche Gestalt hervortrat. Selbst aus der Ferne schien der in blutverschmierte Gewänder gehüllte Schamane von einer dunklen Aura umgeben, als sei er gerade einer jenseitigen Olor entstiegen… Meine Stiefel fanden auf dem glitschigen Felsboden gerade noch rechtzeitig Halt und ich kam unmittelbar vor einem muffig stinkenden Wurlurloch zum stehen, welches uns einen ungehinderten Ansturm unmöglich machte. Die Spitzen mehrerer Haufen Largh ragten bis knapp über die sich leicht kräuselnde Oberfläche und bildeten einen kleinen Pfad. Abgesehen davon, dass wir diesen nur einzeln hätten überqueren könnten, hegte ich erhebliche Zweifel bezüglich seiner Belastbarkeit …
Die Kobolde hatten sich bereits formiert und schienen unseren Angriff ungeduldig erwartet zu haben. Am gegenüberliegendn Rand des Wurlurlochs schauten wir dutzenden Speerspitzen entgegen. Die Hängebrücken füllten sich gerade mit Fernkämpfern, welche sich mit Schleudern und einfachen Armbrüsten in Stellung brachten, währnd der Schamane im Hintergrund düstere Gesänge anstimmte…
Die beiden Olven hatten an der rechten und linken Flanke des Burakrins ihre Tang gezogen und legten bereits die ersten Thantanos auf. Arrat begann trotz gezogener Agland Marnarnformeln anzustimmen und formte mit seiner linken Hand fast spielerisch eine feurige Kugel, die kurz darauf in einer Flammenwolke gegenüber des Wasserlochs inmitten der feindlichen Reihen zerbarst und ein halbes Dutzend Kobolde in Asche verwandelte! Der Schamane im Hintergrund hob sein Gekrächze zu einem grellen Schrei an und schleuderte uns eine dunkle Masse entgegen, die kurz darauf Wurlur und Boden vor unseren Stiefeln mit schwarzen sich windenden Schlieren überzog.
Ich reckte ihm trotzend den Hammer entgegen und rezitierte die Rem für einen angemessenen Gegenschlag. Im Nae zu Füßen des Schamanen sammelte sich die heilige Ol des Seelenschmieds und entfesselte begleitet vom Klang eines klirrenden Ambossschlages ihre verheerende Wirkung… Zu meiner freudigen Überraschung hatte die düstere Seele des Schamanen diesen Kräften nichts entgegenzusetzen und wurde auf der Stelle zerschmettert! Murgmal!
Das tödliche Surren der Olventangsehnen war wie ein Schlachtlied in meinen Ohren und beförderte einen Kobold nach dem anderen – mal nach vorn, mal nach hinten – über die niedrige Seilbrüstung der Hängebrücken. Die bereits leblosen Körper schlugen inmitten der feinlichen Reihen auf dem Naeboden oder direkt in den Teltyn auf, was einige der Angreifer zur sofortigen Flucht anspornte… Valdar! Die verbliebenen Koboldschützen ließen einen wahren Hagel aus Geschossen auf uns herabregnen, doch da die Brücken durch das hektische Durcheinander in Schwingung geraten waren, fand bis auf einen Querschläger, der Rylan am Kopf streifte, kaum eines ihr Ziel…
Auch wenn die Naeborn mit dem für Kobolden so typischen Gestank nach nassem Hundefell erfüllt war, war es nun an der Zeit vorzurücken! Flankiert durch die Thantanos der Spitzohren durchtrennte Arrat mit einem beherzten Wurf seiner brenndenden Agland eine der Brücken. Ich rief Moradin an und formte das Gestein der rechten Felswand zu einem schmalen Gang, der uns eine trockene Passage vorbei an dem hässlichen Wurlur bot.
Die Echsenmäuler stoben auseinander und einige zogen sich aus unserem Sichtfeld in die hinteren Bereiche der über uns liegenden Felsplateaus zurück. Die Schlacht schien geschlagen und doch würde jeder entkommene Kobold Rufus Gnursippe weiter bedrohen. Ich erhob abermals die Stimme zum Gebet und verwandelte eine der Felsplattformen in eine tödliche Falle aus zerberstenden spitzen Nae. Die Wirkung ließ sich nur anhand der Schmerzensschreie ermessen, nun durch die Naeborn hallten. Um jeglichen möglicherweise verbliebenen Kampfgeist des Feindes zu brechen stellte ich meinen Stiefel auf den Schädel des Schamanen, hob meinen Hammer und rief die Remalagh meines Volkes: Dwar arglargul! Dwar mangul! Dwar araudek!
Lyaris Samrynfrus, das sich bisher in den Schatten verborgen gehalten hatte stieg lautlos in die höheren Ebenen auf. Der flinke Vuddkriecher hangelte sich kurz darauf an einem der herabhängenden Brückentaue behände nach oben und forderte mich nur wenige Augenblicke später auf, die Wirkung der spitzen Nae zu beenden. Arrat schnappte sich einen der fliehenden Echsenmäuler am Kragen und redete in den Rem des Feindes auf diesen ein. Doch erst als er den Kleinen an den Füßen packte und kopfüber durchschüttelte begann dieser zu murmeln. Rylan machte sich daran die verbliebenen Schatten nach möglichen Hinterhalten abzusuchen.
Marnarnthork und eine dunkle Ahnung
Die provisorisch erichtete Hütte des Schamanen bestand tatsächlich aus Koboldhäuten und den Überresten anderen Wurgyms. In dessen Mitte stand eine mit Blut gefüllte Schale auf einem Altar mit mir unbekannten Zeichen, die eine deutlich spürbare Aura aus Marnarnthork ausstrahlte. Skeptisch musterte ich das seltsame Gefäß und musste all meine Willenskraft aufbringen, um dieses Werkzeug des Dunkels nicht auf der Stelle in tausend Teile zu zerschlagen. Arrat erschien im Eingang und entzifferte vier drakonischen Symbole auf dem Altar: „Magie“, „Lebenskraft“, so etwas wie „Übertragung“ und „Herr“ oder „Meister“. Offenbar war der Schamane davon überzeugt, dass seine Opfergaben ein oder mehrere „Große Wesen der Tiefe“ erwecken könne. Meinte er vielleicht seine großen entfernen „Echsenverwandten“ die Durgarn? Könnte es wirklich seine Absicht gewesen sein, den mächtigen Trübschimmer mithilfe der Opfer solch schwächlicher Geschöpfe mit neuem Leben zu erfüllen? Dann musste er mächtige Verbündete haben! Murmelings über einen geheimen „Drachenkult“, der sich der Erweckung von Durgarn verschrieben haben soll, füllten so manch durchzechte Aurdrukarnacht seit Jahrzehnten. Ich wusste nur, dass einige Magmornder ihre Kraft aus den Seelen lebendiger Wesen bezogen, doch Blutmarnarn dieser Art war weder mir noch Arrat bisher auf den Amboss gekommen. Mit der Thalorn des Hurm gelang es schhließlich, die Marnarnkräfte der Schale für einen Augenblick zu unterdrücken und das finstere Machwerk mit meinem Hammer zu zerschmettern!
Beim Durchstöbern der Hütte war ich zudem auf eine versteckte Bodenluke gestoßen. Ich signalisierte Arrat, dass ich an deren Eingang wachen würde, bis meine Gefährten bereit seien, diese weiter zu erkunden. In Gedanken versunken stütze ich mich auf meinen Hammer und entzündete ein wohlverdientes Pfeifchen! Würde uns diese einfache Luke weiter in die Tiefen führen? Würde sie uns unserem eingentlichen Ziel näher bringen, oder nur weitere unbekannte Gefahren bereithalten? Abbathoranhänger verehrten Durgarn manchmal für ihre unermesslichen Reichtümer… Ich vertraute darauf, dass Moradin mir den rechten Pfad weisen würde! Diese finsteren Treiben musste so oder so ein Ende gesetzt werden!
Lyari hatte unterdessen aus einem übergroßen Käfig einen ebenso übergroßen Käfer befreit. Seine äußergewöhnlichen Olvengaben ermöglichten es ihm sogar, diesem Geschöpf mit Klack-Lauten einfache Anweisungen zu geben… Die riesigen Chitinzangen griffen hart zu, als das Spitzohr damit begann, Koboldleichen an den Käfer zu verfüttern. Rylan hatte mittlerweile eine Hand voll Echsenmäuler aufgestöbert, welche hinter mehreren Felsbrocken kauerten und den passenden Zeitpunkt verpasst haben mussten, diese auf uns herabstürzen zu lassen. Auch sie wurden zu Nahrung für den Käfer!
Es dauerte eine ganze Weile, bis ich auch die Stimme des Gnur vernahm. Dieser schien über das Schlachtfeld mehr als verwundert, von dem Käfer offenbar beunruhigt, begann jedoch bald die Naebornzugänge nach den von ihm vermuteten Marnarnsymbolen abzusuchen. Sein entferntes wirres Brabbeln schlug irgendwann in Kichern und freundiges Lachen um, auch wenn es mir unmöglich war daraus zu schließen, ob seine Suche von erfolg gekrönt worden war.
Rylan betrat die Hütte und bat mich, seine Verwundungen mit den Gulmol des Seelenschmieds zu versorgen. Auch wenn er sein Anliegen mit glaubwürdigem Respekt vorgetragen hatte, verlor er in der reinigenden Glut das Bewusstsein. Ich deutete zur Luke und bat ihn, diese näher in Augenschein zu nehmen… Er vermutete tatsächlich einen verborgenen Mechanismus, konnte dessen Funktionsweise allerdings nicht auf Anhieb einordnen. Mit leicht verzweifelter Miene versuchte er sich der Tage seiner Ausbildung zu erinnern…
Die 4 Prüfungen und ein Abschied (The Grey Guardians)
Die Steinfiguren haben ihre Stimme ertönen lassen und gefragt, ob die Prüfung beginne sollte. Doch wie konnte es dazu kommen? Zwei Tage vorher haben unsere Helden die Meereshexe gefangen genommen und gefesselt. Bei der Untersuchung des Buches, stellte Tirza fest, dass dieses Buch sich wie eine Art Logbuch lesen und von einem Schatz, der sich östlich des Dorfes befinden soll. Auch die Schriftrolle, welche sie erhalten hat, fing leicht an zu leuchten und schien eine Karte frei zu geben, welche die besagte Insel sein soll. Die Insel, wo auch der alte Gnom darum gebeten hat, dass sich unsere Freunde es mal genauer ansehen und den Schatz, den Regenbogenstein, zu bergen, doch erst mal gingen sie zurück zur Taverne und sorgten dafür, dass auch die Meereshexe sicher untergebracht wird, damit sie nicht fliehen kann. Die anderen aßen und tranken und, während Finn sich nochmal mit alten Gnom unterhielt. Zuparno gab ihn ein paar wage Informationen und ihm den Hinweis, sehr darauf zu achten, was dort gesagt wird oder gar geschrieben steht, weil das denen das Leben retten kann und das er für die Helden ein Schiff und eine Crew bereit stellen wird. Der Kapitän stellte sich kurz am Abend bei den Helden vor und gemeinsam bereiteten sie sich vor und gingen auch früh schlafen.
Am nächsten Morgen waren unsere Helden schon früh unterwegs. Während Jurrag und Lo Pan zurück blieben um auf die beiden gefangenen auf zu passen, während der Bote unterwegs zum zuständigen Fürsten ist, damit der Gerechtigkeit genüge getan wird, Genossen Stahlauge, Holzi, Finn und Tirza die ruhige Überfahrt. Doch Stahlauge, der zum ersten Mal auf hoher See ist, schafft es, sein Mageninhalt bei sich zu halten, aber die ruhige Fahrt sorgte dafür, dass er einschlief und am Abend ausgeruht wieder wach wurde. Als die vier angelegt sind, brach das Schiff auch wieder auf und sie befanden sich bei einem Leuchtturm, auf dessen Insel auch eine große Ruine stand. Die Gebäude der Ruinen sahen aus, als ob sie aus dem Meer aufgetaucht ist und Finn erinnerte sich noch, wie Zuparno meinte, dass diese Insel von den alten Imaskari erschaffen worden sein soll, aber es keine Bestätigung existiert. Betsy, die treue Begleiterin von Franz Joseph, fand eine stelle mit Holz und deutete ihrem Herrchen an, dass es wie sein Stab ist. Doch sie zogen vor, erst mal schlafen zu gehen und Stahlauge, welcher noch Fit war, machte sich in der Nacht daran, die Steine von der der Stelle mit dem Holz zu entfernen und somit einen Gang frei zu legen. Und als seine Gefährten wach wurden am nächsten Morgen, war ein Gang frei gelegt und sie begaben sich nach unten. In der Hoffnung, den Gegenstand zu finden. Die Treppe aus bearbeitetem Stein führte sie vermutlich Kilometer Tief in die Erde und sie befanden sich in einem großen Raum. Der ca. 30m x 50m groß ist und eben falls, wie bei gang eben, mit Fackeln beleuchtet wird, welche anfingen zu brennen, als die Helden näher kamen. Doch gegenüber vom Eingang war eine weitere Tür, doch die wurde von zwei Kreaturen aus Stein bewacht, welche doppelt so groß sind, wie Stahlauge. Diese Statuen waren mit riesigen Hellebarden ausgerüstet, welche diese über Kreuz hielten. Ansonsten schien der Raum sehr leer zu sein und als die vier Helden näher auf die Figuren kamen, ertönte eine Stimme, welche wie ein Gewitter war. „Seid Ihr hier um die Prüfung zu beginnen?“ Und auch Finn, der zwischendurch kurz in die Geisterwelt schlüpfte, konnte nichts sehen, da er in der anderen Welt nichts weiter als eine große graue Landschaft erblickte. Und so stimmten sie zu. Die Eingangstür verschloss sich und sie mussten nun den ersten Schlüssel suchen, wie es auf einer Schrift an einem Teil der Wand stand. Aber es war auch eine Warnung, dass sie nur einen Versuch hatten. Tirza selber versuchte vergeblich weitere Informationen aus den Steinkolossen hervor zu holen. Sie suchten den Raum auf fast all mögliche Art und weise ab und durch Zufall fand Finn den Schlüssel den sie brauchten. Er hielt ihn zu den Steingolems hin und sie gewährten ihnen den Zutritt in den nächsten Raum.
Sie mussten durch einen Gang marschieren, wo nach alle rund 50m eine Fackel sich entzündete und sie standen vor dem Raum der Stärke. Sie betrachten den Raum und standen auf einer kleinen Plattform. Vor ihnen ging eine Brücke zu einer größeren Plattform, wo dahinter wieder eine Brücke zur nächsten Tür, aber eine große Gestalt blockierte die zweite Brücke. Sie war noch größer als Stahlauge und über und über mit Fell bedeckt und auf dem Kopf zwei Hörner. Doch was auffiel waren die Tiere, welche auf dem Wesen saßen und aufflogen als die Helden näher kamen. Das Wesen sah auf. „besiegt mich und ich lasse euch durch. Egal ob ihr alleine antretet oder zusammen.“ Links und rechts neben der Steinkonstruktion war nichts Dunkelheit zu sehen und sie überlegten, wie sie das Ungetüm besiegen konnten und vorbei kommen sollten, denn hinter dem Ungetüm lag ein Schlüssel. Doch es war der Einfallsreichtum von Holzi zu verdanken, dass sie weiterkamen. Denn er forderte den Minotauren zu einem Duell im Spiel mit der Laute auf und da der Minotaure keine Laute besitzt, lies er sie durch. „Ihr habt gewonnen.“
Der Zweite Raum schien irgendwie bizarr zu sein, denn es war eine Große Wiese mit blauen Himmel zu sehen und im Hintergrund ein Wald, wo davor ein sehr alter Mann schlief. Vor ihm lag ein Schlüssel, doch ein Hahn sah zu den anderen hin. Tirza wirkte Stille auf den Hahn und sie versuchten sich den Schlüssel zu nehmen, doch Finn griff nur ins Leere und der Alte Mann erwachte. „Oh wie ich sehe habe ich neue Schüler. Ich bin der Meister der Komik und wenn ich euch unterrichten soll, so müsst ihr mich zum Lachen bringen.“ Sie versuchten es mit einigen Witzen und bei einem einfachen Witz, musste er lachen und er gab den Schlüssel Frei. Doch in der Zwischenzeit ist noch ein weiteres Wesen dazu gekommen. Es sah aus wie ein Halbling, nur besaß es noch Flügel und spielte ein bisschen Schabernack mit unseren Helden. Die Helden nahmen den Schlüssel und gingen wieder zur Tür. Doch nichts geschah. Sie erinnerten sich an die Worte von dem Pixie, wie das zweite Wesen genannt wurde, dass sie sich wieder sehen würden und so suchten sie es und fanden ihn in einer Hütte im Wald wieder, wo eine große Party steigt. Während Tirza versucht den alten Mann zu wecken, spielten Stahlauge und Holzi bei den Barden mit und nach ein paar Stunden, bekamen sie den Schlüssel, der ihnen das Tor öffnete und sie somit weiter kamen.
Doch statt eines Ganges erwartete den Helden nach einer kurzen Strecke eine gewaltige Treppe, welche vermutlich meilenweit nach oben ging. Sie erklommen die Stufen und sahen auf einmal vor sich ein Wesen, welches so groß ist wie Stahlauge und einen schwarzen und einen weißen Flügel besaß. An der Seite trug er einen schweren Streitkolben. Nach seiner Aufforderung die Schlüssel zu zeigen, stellte er ihnen die Aufgabe zur letzten Prüfung. „Nur einer von euch wird weiter gehen können. Ihr werdet alle gegen mich antreten und versuchen, mir das Glöckchen ab zu nehmen. Wer es schafft kann weiter gehen, die anderen jedoch werden bis in alle Ewigkeit in den tiefsten der neun Höllen verbannt werden. Doch ruht euch aus, aber redet nicht mit einander, denn sonst werdet ihr alle dorthin verbannt.“ Und eine Sanduhr erschien, der den Helden 16 Stunden der Rast gönnte. Doch es war Finn, der sich weigerte gegen ihn zu kämpfen, da er nicht schuld sein will, wenn seine Gefährten verbannt werden sollten und auch die anderen der Helden weigerten sich aus dem selben Grund gegen ihn zu kämpfen. Das göttliche Wesen nickte. „Ihr habt geschafft, was keiner vor euch geschafft habt. Ihr habt bestanden. So folgt mir.“ und er führte sie weiter nach oben, wo auf einem Altar der Stein schwebte. Der Stein selber hatte sehr große Macht, was die anderen spüren konnten und wechselte ständig die Farben. „So nehmt euch den Stein, da ihr es euch verdient habt.“ Doch nach einer kleinen Diskussion beschlossen sie, den Stein da zu lassen, wo er ist und das geflügelte Wesen nickte. Er forderte Tirza auf, ihm die Schriftrolle zu zeigen und er schrieb etwas darauf. „So werdet ihr nach dem Ort kommen, wo ihr hin wolltet und mögen die Götter euch wohl gesonnen sein.“ Ein licht erschien um die Helden und sie fanden sich im Fischerdorf wieder. Sie stellten fest, dass ein Zehntag vergangen ist und sie kehrten in die Taverne wieder ein. Finn überprüfte nochmal das Gefängnis von dem Dorfvorsteher und der Meereshexe, doch etwas anderes sollte für ihn den Ausschlag geben. Am Abend trafen die Helden auf einen weiteren Halbling, der sich als der verschollene Bruder von Finn vorstellte. Sie tranken, aßen und erzählten sich Geschichten und am nächsten Morgen war die Zeit des Aufbruchs. Jurrag blieb aber in dem Landstrich, da sie meinte, dass hier andere Aufgaben auf sie warten und Tirza las die Schriftrolle, wo sie in der Nähe von Nesmé landeten. Finn ritt mit seinem Bruder von dannen und die Helden konnten sich wieder ihrer eigentlichen Mission annehmen.
„Da kommen welche, da kommen welche!“, ruft Kwynfex.
Endlich nicht mehr warten. Endlich angreifen hässliche Leute auf Weg zu Silbermiene. Ein großes, haariges Stier läuft auf Wagen zu, den wir ausgeraubt. Sieht stark aus.
Aber Gizegaz hat schon Stein in Hand. Stier wird sich wundern!
Flintex lieber verstecken. Viel Geld hat uns Mann gegeben, aber Leben ist Flintex lieber. Besser mit große Armbrust hinter Baum verstecken und auf Leute schießen. Nachher Beute von tote, hässliche Leute holen. Besser schießen auf kleines Mädchen, das grade hinter Stier läuft. Gutes Ziel, kann sich nicht wehren.
Wuuuuuusch…
Ha ha! Pfeil hat Ziel getroffen. Kleines Mädchen fällt um. Haha!
Aber oh-oh! Großes Stier wird mächtig wütend. Wirft Wagen auf dumme Goblins. Nicht so klug wie Flintex und sich hinter Baum verstecken.
Vor Wagen taucht plötzlich große, dicke Steinfrau auf und ruft wir haben mächtigen Magier sauer gemacht. Flintex sieht aber keinen Magier. Und Steinfrau bewegt sich gar nicht. Flintex bleibt lieber hier und wartet auf nächstes kleines Mädchen, zum Schießen.
Flintex hat Übersicht, auch wenn Bäume dazwischen. Sieht gut, wie großes Stier rennt und kleine Goblins zerstampft. Doch jetzt steht riesiger Troll von Gizegaz vor Stier. Großes Stier haut auf Trollbein. Aber Trollbein viel zu hart.
Haha, das wird lustig! Hoffentlich lässt Troll nicht nur Matsch von Stier übrig. Flintex hat gehört, dass Stierfleisch lecker schmecken.
Plötzlich ist da Rascheln im Busch. Aber Flintex sieht nichts. Sicher nur Hase, der Angst vor Troll hat. Aber nanu? Was macht Kwynfex da? Wieso zielt Kwynfex auf Gizegaz?
Wuuuuusch…
Oh-oh! Pfeil hat fast Gizegaz getroffen. Dummer Kwynfex. Nie zu was gut.
Und jetzt ist da plötzlich anderer Goblin. Was macht fremder Goblin hier? Wieso läuft Goblin zu Gizegaz und sticht Gizagaz? Was ist das für dummer Goblin?
Großes Stier kämpft immer noch mit Troll. Aber Troll sieht komisch aus. Irgendwie müde. Warum schläft Troll, wenn Zeit zu Kämpfen?
Stier holt aus und haut wieder auf Trollbein. Trollbein blutet…. Aber Trollbein blutet nie! Und fremder Goblin sticht weiter auf Gizegaz! Soll Flintex auf dummen Goblin schießen?
Jetzt ist wieder Rascheln im Busch. Dummer, ängstlicher…. ORK!
Plötzlich steht da fetter, hässlicher Ork. Hält Flintex fest und sagt Flintex muss Ork helfen, sonst ist Flintex tot. Also hilft Flintex jetzt Ork. Ist besser als Tod.
Aber Flintex weiß gar nicht wie helfen. Fast alle Goblins tot außer… Gizegaz?
Wieso ist da toter Gizegaz und daneben anderer, lebender Gizegaz?
Auch kleines Mädchen ist plötzlich wieder da. Aber Flintex hat Mädchen doch totgeschossen? Und jetzt steht Mädchen wieder und redet komische Worte zu Troll.
Großes Stier schlägt wieder auf Troll und… Troll kaputt… Großes Stier hat Troll tot gemacht!?
Alle tot, nur Flintex nicht. Und lebender Gizegaz. Jetzt ist da kleiner Gnom und redet mit Gizegaz. Gizegaz nimmt teuren Mantel ab und… Ist plötzlich Halblingfrau.
Troll ist tot und Gizegaz ist Halblingfrau? Warum ist Gizegaz Halblingfrau?
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