Es wurde langsam Dunkel abends am 8. des Elisias, als Tirza etwas im Lager, das später mal zum neuen Dorf der vertriebenen Sielder werden sollte, auf fiel und sie den Dorfältesten aufsuchte. Zwei Wegesstunden entfernt flohen die letzten noch lebenden Orks und die vier Kämpfer machten sich auf den Weg zum neuen „Dorf“.
Tirza hatte bemerkt, dass eine Famillie fehlte und noch immer nicht eingetroffen war und fand heraus, dass einer der Nachzügler noch immernicht eingetroffen war. Sie machte sich mit Vrynn daran, den Weg ab zu schreiten und die beiden trafen dabei wieder auf die Kämpfer, die jedoch keinen verlorenen Karren auf ihrem Herweg entdeckt hatten – sehr besorgniserregend, war der letzte Wagen laut Karrni doch bereits vor drei Stunden aufgebrochen. Nach einigem weiteren Abschreiten der Strecke und mit einem stets wandernden Blick den Wagenspuren entlang fand Vrynn schliesslich einen Ausreisser und die Gruppe untersichte die Stelle näher. Findling fand einige Abschürfungen an den Rinden und Vrynn untersuchte daraufhin die Stelle auf magische Einflüsse aber die Spuren waren wenig eindeutig, teils als Ob hier eine Gruppe getanzt hätte. Dennoch folgte die Gruppe dem einzig möglichen anderen Weg von dort aus beschloss jedoch bald, für die Nacht zu ruhen. Karrni bot allen zum Nächtigen einen trockenen Raum hinter einem herbeigerufenen magischen Portal an, und kümmerte sich am morgen darauf um sämtliche unverheitlten Verletzungen.
Nachdem sich so alle gut erholt hatten brach die beachtliche Truppe wieder auf und fand nach vier weiteren Stunden weg ein Hügelgrab. Vrynn untersuchte das Grab, in dem er hinauf stieg, während Tirza und Findling sich am Rand nach einen Umgang umsahen, doch wieder einmal war es Vrynn, der mit seinen geübten Blick von Oben den Eingang fand und alle dort hin dirigierte. Spuren deuteten auf einen regen Verkehr hinein und hinaus hin, offensichtlich jedoch von sehr kleinen Leuten. Tirza, Vrymm, Findlung und Karrni entschlossen sich, das Grab von innen zu erkunden, während Stahlauge und Brynna draussen Wache hielten.
Vrynn ging voran, Tirza und Findling hinter ihm und Karrni bildete die Nachhut. Der dunkelheutige Führer mit dem lustigen Dreispitz fand relativ schnell ein Loch in dem eine Leiter verankert war und nahm vorsichtig diesen Weg nach unten, während Tirza, die als Mensch in dem Licht grosse Schwierigkeiten hatte, eine Fackel entzündete. Während seines Abstiegs wurde die Erde und auch die Leiter selbst immer Feuchter und damit rutschiger und zu allem Überfluss löste er auch noch eine Falle aus und die anderen hörten einen kurzen Schrei gefolgt von einem dumpfen Aufschlag. Es war jedoch nicht all zu viel geschehen, da es nicht mehr all zu weit nach ganz unten war und die feuchte Erde weich genug war, um die schlimmste Wucht ab zu fangen. Tirza warf die Fackel nach unten in die Dunkelheit, nahm ein Seil das Findling zur Verfügung und verknotete es an den verblieben Speichen der Leiter und alle nahmen nun diesen etwas unbequemeren Weg. Unten angekommen stellten sie fest, dass sie in einer kleinen Aushöhlung hinter einem Wasserfall waren und einen weiteren, in die Erde gegrabenen, kleinen Raum, in dem es erst eine Treppe nach unten gibt, die in einer sehr grossen Höhle endet und wo sie einen Serpetinenartigen, glitschigen Weg finden. Es kommt wie es kommen muss und zwei der Gruppe, Tirza und Vrynn rutschen ab und landen weit unterhalb – dankbarerweise in einem kleinen See und verletzen sich kaum. Dennoch war der Weg so weit dass es 20 Minuten dauerte, bis die anderen zu ihnen Aufgeschlossen hatten.
Neben einigem alten Treibgut finden sie eine weitere Wendeltreppe und einen Gang. Nun war es jedoch Stockfinster und Karrni verzaubterte genervt Vrynns Dreispitz so dass dieser Leuchtete. Dieser nahm in jedoch missmutig ab und reichte ihn Tirza zur Aufbewahrung, während er lieber im Schutz der Dunkelheit dem Schnarchen folgte, dass nun in der Nähe zu hören war. Schnell fand er einen Vorhang der den Gang von einem leicht beleuchteten Raum trennte und dabei aussah, als ob er mit sämtliche Seuchen der Welt eingeschmutzt war. Vorsichtig untersuchte Vrynn den Vorhang auf Magie, fand einen „Herbeirufen“ Zauber und blickte vorsichtig durch einige Löcher im Vorhang, mit seinem Dolch leicht den Vorhang bewegend. Er entdeckte eine kleine Gruft mit 6 Sarkophagen und einem Altar am Ende, das schnarchen schien aus den beiden nahen Ecken zu kommen. Nach Rücksprache mit Karrni löste dieser einen Unterdrückungszauber aus, der einige Minuten hielt und Vrynn schlich sich hinein und fand in den Ecken zwei schlafende Gnome mit Reptilienhaut mit denen er kurzen Prozess machte und die anderen hinein rief, so lange der Unterdrückungszauber noch anhielt. Drinnen angekommen untersuchte die Gruppe zuerst den Altar und lies alle Hoffnung fahren. Vrynn hatte einen Mechanismus gefunden, der den Altar öffnete udn sie entdeckten die Überreste der gesuchten Famillie darin. Dennoch untersuchten sie die sechs Sarkophage und fanden dort so einiges, inklusive einer Nachricht des Sammlers, die Anweisungen enthielt, das Dorf zu terrorisieren.
Karrnis Unterdrückungszauber war mittlerweile abgelaufen und der sonst so geduldige Vrynn löste nun absichtlich die Falle im Vorhang aus, während alle sich auf einen Angriff einstellten, doch das Ergebnis war etwas unerwartet; der Vorhang löste sich in eine giftige grüne Wolke auf die Karrni mit einem Achselzucken und einem Wink mit etwas Zauberei einfach verwehte. So machte sich die kleine Gruppe dann wieder auf den ereignislosen Rückweg und stiess zu den anderen.
Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)
Ganrahast Aeiulvana versammelte die Gruppe, nachdem sie sich von Myrmeen Lhal verabschiedet hatten und auch ihre letzten Einkäufe verstaut hatten, in einem Turm und stimmten einen Gesang an, den die Helden intonierte und in dem Turm wiederhallte. Je länger sie sangen desto leichter fühlte sich jeder in der Gruppe. Da sie sich an den Händen festhielten konnten sie sich nicht verlieren, während sie aufstiegen und der Turm und auch Arbel immer kleiner wurde. Unter ihnen zogen Wälder, Gebirge und in weiter Entfernung die Anaurochwüste vorbei. Sie windwandelten bis zu den Abendstunden vor die Tore von Beregost und entdecken flüchtende Tiere. Merkwürdig was wohl die Tiere aufgeschreckt haben mag. Nun entschied sich die Gruppe diesen Phänomen nachzugehen und nachdem sich Ganrahast verabschiedet hatte, man würde ihn demnächst wiedertreffen, nachdem er seine Erledigung in der Kerzenburg abgeschlossen hatte, entdeckten sie eine riesige, terrakotta-bordeaux farbende Schnecke, die sich ihren Weg gen Beregost fraß. Was ihr in den Weg kam hatte keine Chance und wurde vertilgt und an der Stelle wo sie entlang gekrochen war verfärbte sich die Erde schwarz. Sie war von dem Schleim dem anscheinend die Schnecke hinterließ, zerstört.
Goa zögerte nicht länger und schoss, woraufhin er die Aufmerksamkeit der Schnecke bekam. Ob das so gut war? Denn nun war nicht nur Goa das Ziel der Schnecke, sondern auch die Umstehenden wurden ins Visier genommen. Da man sich nicht so richtig sicher war wie man ihr am besten begegnen könne, versuchen erst einmal die Fernlämpfer ihr Glück. Doch auf einmal beschleunigte die Schnecke ihr Tempo und ehe die Gruppe es sich versah, sah sich der eine oder andere plötzlich mit einen Säureauswurf der Schnecke konfrontiert. Die Säure war so stark das selbst Durin unter seiner Rüstung verrückt wurde. Während Goa und Azazil größere Erfolge mit ihren Pfeilen hatten, allem voran mit den speziellen Kältepfeilen von Azazil, waren die Nahkämpfer vorwiegend Lia und Durin, als auch Krakalla ein wenig überfordert mit der Situation. Diese versuchten das Tier auf Abstand zu halten, um dann einige Treffer zu landen. Angepasst auf die Situation, setzte letzten Endes Karakalla hoch zu Ross, dem Tier, mit einem Lanzenstoß ein Ende.
Nachdem ein paar Proben der Säure von dem Tier genommen worden waren, setzte die Gruppe ihre Nachforschungen fort, denn so eine Schnecke war selten, sehr selten sogar. Doch ehe sie es sich versahen war die Nacht hereingebrochen und so schlug man ein kleines Lager auf und teilte die Wachen für die Nacht ein. Alle fanden in der Nacht ihren Schlaf und waren am nächsten Tag gut erholt und guter Dinge, als sie die unübersehbare Fährte der Schnecke wiederaufnahm.
Die Spur zog sich hin und als die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hatte, fand die Gruppe endlich ein Loch im Boden, aus dem die Schnecke gekommen schien. Sobald machte sich Azazil daran dieses Loch näher unter die Lupe zu nehmen und kletterte hinein. Dabei bewegte er sich wie eine kleine Spinne fort und konnte sich sogar an senkrechten Wänden bewegen. Die Zeit verging und der Gruppe kam die Zeit die verstrich ewig vor. Doch der Kopf von Azazil tauchte auf und er konnte der Gruppe keine näheren Anhaltspunkte für den Ursprung der Schnecke liefern. Nun war es Lia die sich verwandelte und sich in das Loch begab um es näher zu inspizieren. Es konnte doch nicht sein das so eine große Schnecke einfach so auftauchte. So flatterte sie in Fledermausform in das Loch und konnte ebenfalls nichts feststellen. Doch plötzlich nahm sie ein Vibrieren von der Oberfläche wahr. Diese Entdeckung teilte die der Gruppe mit und plötzlich brach eine große Suche aus. Azazil fiel ein Strauch auf der irgendwie sogar nicht hier in die Landschaft passte und er sollte Recht behalten. Hinter dem Strauch fand er einen umrankten und mit Moosen bewachsenen, schwer ausmachbaren, hohen Turm. Von Neugier angesteckt ging er bis zum Turm, während Lia den anderen Gruppenmitgliedern die Neuigkeit überbrachte. Bald standen an dem Turm alle Mitglieder versammelt da. Was sollten sie nur tun?
Als Erster kletterte Azazil den Turm bis zur Spitze hinauf, konnte aber nichts auffälliges entdecken und gesellte sich alsbald wieder zur Gruppe. Dann machte sich Durin an der Tür zu schaffen und probierte es mit Klopfen, daraufhin bekamen sie keine Antwort und so versuchte der Geschickteste in der Gruppe sein Glück und meldete sich abermals als die Tür aufsprang mit einem „Hallo“. Im Inneren des Turmes befand sich eine Treppe, die über mehrere Etagen sich zu erstrecken schien. Gebadet in diffusen Licht tritt die gesamte Gruppe ein und erkennen 2 detailierte Steinstatuen. Zum einen ein Reptil und zum anderen ein Kreen. Da es den Anschein hat, das die Statuen zum Leben erweckt werden könnten, wird zuerst Durin vorgeschickt und die anderen folgen ihm zaghaft. Azazil mit einen Morgenstern und Krakalla mit seinem Bastardschwert. Das der Turm nicht geschützt ist wirft bei dem ein oder anderen Fragen auf. Bis plötzlich ein Schrei von dem Zwergen erschallt. Was war passiert? Durin hatte die erste Treppe hinter sich gelassen, als er plötzlich in eine Treppenstufe einbricht und mmit seinem Bein hängen bleibt. Messerschafte Klingen dringen in sein Bein und bilden einen Widerhaken um es wieder herauszubekommen. Lia stützte ihn und er versucht seinen Fuß rauszubekommen. Letzendlich bekommen sie das Bein mit Azazils Hilfe heraus. Lia verbindet den Fuß und stoppt so die Blutung. Durin ist nun wie all die anderen in der Gruppe vorgewarnt und tastet sich mit seiner Axt langsam weiter vor. Seine Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz löste Durin die nächste Falle aus, als plötzlich ein Windstoß erfasst und ihn 5m die Treppe herunter purzeln lässt, bevor sein Sturz gestoppt wird. Von den Fallen gewarnt und wechselt nun Azazil an die Spitze, um weitere Gefahren früh für die Gruppe zu entschärfen. Die Gruppe tut gut dran und so werden einige Fallen entschäft und eine Tür geknackt. Selbst eine Tür die größeren Widerstand leistet wird mit Hilfe von Hammer und Meißel überwunden.
Die Gruppe kommt in einen großen runden Raum, dieser wirkt größer, größer als überhaupt die Statik des Gebäudes aushalten würde. Eine Treppe die nach unten wieder führt wird für die Gruppe sichtbar und endet an einer robusten und eisen beschlagenenen Holztür, die mit 3 Schlössern versehen ist. Nun ist das Interesse bei Azazil geweckt und er versucht die 3 Schlösser zu knacken, nur um ein wenig festzustellen das die Tür geöffnet ist. Hinter dieser Tür befindet siche eine Runenwand mit einem Art Smilie. Genervt von dem Spaß dem man der Gruppe gespielt und für jeden Dieb ein klares Zeichen, begibt sich die Gruppe nach unten. Dabei weicht die Qualität der Stufen dem, von den gut intakten Turm erheblich ab. Sie sind marode und scheinen die beste Zeit hinter sich zu haben.
Am Ende sieht sich die Gruppe auf einer Platform wieder, die mit 2 Stegen aus Stein unterbrochen ist. Dahinter befinden sich massive Gitterstäbe und Leute die hier gefangen sind. Diese verstehen sie und die Gruppe erfährt so das die Gefangenen die hier eingefercht sind von Kreens und dem Reptil gefangen genommen wurden. Da der Mechanisus nicht so schnell erkennbar ist, versuchen Azazil und Durin diese nach oben zu stemmen, aber leider bekommen sie die Stäbe keinen Millimeter nach oben. Nun bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten. Nachdem Azazil, Lia einen Wink gegeben hatte, fuhr diese mit einem Lift nach unten, immer im Hinterkopf haltend, das hier jederzeit Falle sein könnten.
Unten angekommen findet sie einen Art Kontrollraum mit mehreren Hebeln. Trotz der Tatsache das sie gewarnt worden war, zieht Lia an den Hebeln die sich hier unten befinden und stellt fest das Nichts passiert.
Hingegen oben bemerken die anderen der Gruppe wie plötzlich mit einem tiefen Grollen sich die Steindecke absenkt, wo sich auch die Gefangenen sich befinden. Sie müssen zuschauen, wie mehrere Hundert Leute unter Geschrei und den Geräuschen von brechenden Knochen ihr Leben lassen. Dabei stellen sie fest das am Boden sich eine Rinne befindet, in der das Blut entlang rinnt um dann in einem Loch in Boden zu verschwinden. Diese Loch wird von einen Flimmern umgeben.
Mit einem mulmigen Gefühl, das sich Lia unten in dem Raum sich befindet und das Blut ebenfalls nach unten sich den Weg gebahnt hat. Die Gruppe tut gut dran, denn plötzlich sieht Lia in dem Raum ein riesigen blutroten Ooze auf sich zukommen, das mit seinen Tentakeln nach ihr schlägt.
Unterdessen haben fast alle aus der Gruppe den Aufzug genommen und sehen Lia verzweifelt auf dem Schreibtisch stehen, fast schon ein wenig Ohnmächtig, gegen dieses Wesen. Krakalla löst ein Feueratem aus und wird dabei selber von seinem Atem getroffen. Lia wird plötzlich von einer merkwürdigen Aura überzogen, wobei diverse Tiereköpfe zum Vorschein kommen. Der Kampf hat unlängst begonnen, als Aza und Durin ebenfalls unten eintreffen und sich in das Kampfgeschehen einmischen. Krakalla wird von einem Tentakel getroffen, kann sich aber wehren von diesem zum Ooze gezogen zu werden. Azazil hat inzwischen seinen Bogen gespannt und schickt einige Flammenpfeile gegen das Wesen und trifft. zumindest hofft er es. Durin packt seine Axt fester und hackt wie wild auf den Ooze ein, daraufhin zerfällt die Struktur des Oozes und die Gruppe steht knöcheltief in dem Blut. Die Gruppe erkärt kurz Lia was oben geschehen ist und die Entstehung des Ooze erklärt. Das Atmen fällt in dem Raum schwer, da der Kupfergeruch des Blutes allgegenwärtig ist. Ein Buch wird entdeckt mit diversen Ausgaben und Zahlen. Leider aber nichts was einen weiteren Hinweis geben könnte, wer der Turmbesitzer sei.
Azazils Gespür für Falltüren, versteckte Mechanismen und versteckte Türen wird der Gruppe wieder von Nutzen, denn er wird in dem Raum fündig und fertigt sich schnell ein Rundholz und löst kurz daraufhin den Meachnismus aus. Sofort strömt das Blut aus den Raum. Die Tür die sich nun öffnen lässt, gibt einen nun glitschigen Gang frei. Sie finden in einen weiteren kleinen Raum in dem der Gang endet einen Schreibtisch und daneben ein Nonagram, welches aus Kreide am Boden gezogen ist.
Lia bekommt eine Idee und gibt Azazil die gefundene Säure. Woraufhin Azazil sie auf das Nonagram verteilt und ein Teil einer Schriftrolle wird sichtbar. Das Abbild einer Terasske, aus den Aufzeichnungen, wird sichtbar und lässt selbst den harten Durin erschauern. Die weiteren Zeichnungen ergeben leider keinen Zusammenhang, lassen aber den Schluss zu das dieser Turm eine Art Labor des Grauens darstellt.
Zeit zum Durchatmen entsteht, Goa war der Gruppe gefolgt und bewundert die Räumlichkeiten des Turmes. Karakallas Wunden wird geheilt und sie verlassen nun wieder vollzählig den Turm. Sun ist nicht mehr sichtbar und so beschliesst man ein Lager abseits des Turmes aufzuschalgen. Lange Gespräche werden geführt und Lia verschwindet in der Nacht.
Am nächsten Tag erreicht die Gruppe, ohne Lia, den Ort Beregost, wo wie sich schnell herausstellt einige Bewohner vermisst werden.
Die Suche nach Tuptin.. Eine Succubus und ihr verführerisches Treiben (Cult of the Damned)
Die Gruppe hatte sich nach einiger Zeit in der Stadt Yenching im Reiche Karatur eingelebt und Kultur und Sprache soweit wie möglich in kurzer Zeit kennengelernt. Sie holten allerlei Informationen zusammen und konnten so ihre nächsten Schritte planen wir sie am besten der jüngsten Prinzessin Schutz geben könnten und wie sie dem Kyo Clan zuvorkommen konnten um eine mögliche Entführung von Miou verhindern würden.
Die Abenteurer stellten fest, das es eine Fäde zwischen dem Sakura Clan und dem Kyo Clan gab. Man hörte das der Kyo Clan mit dem lang vergessenen Ony Clan zusammenarbeitet, diese hielten sich anscheinend im Gebirgswald und in einer Goldmine nahe dem Dorf Imashou versteckt. Die Anhänger des Kyo Clans haben anscheinend alle eine Schlange auf ihrer Haut tätowiert. Der Kyo Clan trachtete, Gerüchten zuvolge, nach dem Blut der jüngsten Tochter des Sakura Clans, bevor diese heiratet (was anscheinend auch bald geschehen sollte, Myou soll mit einem Prinzen aus dem Nachbarreich verheiratet werden damit die guten Handelbeziehungen bestehen bleiben). Wenn der Kyo Clan das Blut von Myou in die Hände bekäme, würden sie ein Abyss Tor beschwören um warscheinlich einen mächtigen verbündeten Dämon auf ihrer Seite zu haben. Dies sollte natürlich schnellstens verhindet werden. Also suchte der Kult der Verdammten in der Stadt Yenching nach Hinweisen um einer Verbindung zum Kyo Clan zu finden.
Es stellte sich auch heraus das in manchen Ecken der Stadt Menschenhandel getrieben wurde, was aber strengstens verboten war und worauf die Todesstrafe stand. Der Wirt Erc aus einem der Bordelle bot gelegentlich seiner Kundschaft Sklaven an. Ein Holzfäller namens Almageit war vor kurzem hingerichtet, weil er am vom Hauptmann entdeckt wurde wie er zwei Sklaven nach Yenching schmuggeln wollte. Hauptmann Riku erzählte das der Holfäller Almageit geistesabwesend am helligten Tag die Sklaven auf offenem Weg führte. Die Sklaven wurden von ihren Fessen befreit und Almageit wurde ohne Wiederstand festgenommen.
Sota der Vorstand der Holzfällergilde sagte, das Almageit in den letzten drei Monaten sehr unzuverlässig war und schlechte Arbeiten ablieferte obwohl er Hilfe von Tuptin hatte, eine Prostituierte die bei ihm wohnte und auch mitarbeitete. Man sagte das Almageit im Kasino der Stadt zu Geld gekommen war, dort war er anscheinend oft nach der Arbeit. Tuptin blieb an seiner Seite, da sie wohl bei Almageit das große Geld roch. Freunde und Gildenmitglieder der Holzfäller waren der Meinung, das Tuptin Almageit schlecht beeinflusste seitdem sie bei ihm wohnte.
Das Kasino bestätigte das Almageit einen großen Gewinn bei einem Insektenkampf machte. Merkwürdig war nur sein Auftreten und sein wortkarges Verhalten. Er war irgendwie nicht Herr seiner Sinne und er ließ eine Gottesanbeterin gegen eine Wüstenvespe kämpfen, was ein sehr ungleicher Kampf war. Der Schidsrichter sah das der Holzfäller wie kontrolliert wirkte und er bemerkteauch eine unangenehme Luftveränderung im Raum als würde ein Zaubereffekt vollzogen. Almageit beglich danach seine Schulden beim Sakura Clan und konnte sogar das Dach seinen Hauses reparieren lassen. Man hätte nie damit gerechnet das Almageit ein Sklavenhändler sei.
Bei der Durchsuchung der Holzfällerhütte fanden Amara und Jorax eine Brosche mit einem Symbol von zwei gewundenen Schlangen und darauf eine Inschrift in der Sprache Abyss. Da der Kyo Clan das Symbol der Schlange hatte, war Almageit warscheinlich mit dem Kyo Clan im Bunde gewesen. Als Amara am nächsten Tag die Hütte nochmal besuchte, bemerkte sie das Jemand die Sachen des Holzfällers durchsucht hatte, anscheinend suchte wer nach dieser Brosche.
Als Thimbré eines Nachts das Bordell des Wirts Erc beobachtete, bemerkte er einen Kampf in einem der vielen Räume des Gebäudes. Als sich Thimbrè hinein schlich sah er Erc tot am Tisch sitzen, doch keine Spur von seinem Mörder. Thimbrè fand im Zimmer unter anderem eine interessante Karte auf der einige Holzfällerhütten eingezeichnet waren, zudem etwas Geschriebenes in der Sprache Abyss.
Am nächsten Tag befragte die Abenteuergruppe die neue Besitzerin Narie nach dem Tot von Erc.Doch man erfuhr nur das Erc ein sehr fröhlicher und gesprächiger Mensch war. Jorax lud Timbiè ein bei den Prostituierten Informationen zu suchen, natürlich ließen die beiden sich nur kurz und kräftig durchmassieren um die ganzen Verspannungen des Abenteuers los zu werden. Sie erfuhren das der Wirt Erc Probleme mit seiner Frau hatte und suchte deshalb oft die Nähe zu der Prostituierten Tuptin die im Bordell wohnte. Nachdem Tuptin erfuhr das Erc tod sei, ist sie sofort ausgezogen und wollte anscheinend zur Goldmine bzw zum Dorf Imashou.
Drizinil entzifferte die Abyss Inschriften auf der Karte, woauf stand, das sich in der Mine ein Zugang zum Schloss befände. Die Brosche könnte eine Art Schlüssel sein um den Zugang zu öffnen. Doch Sie fanden kein Portal welches sich mit der Brosche öffnen ließ.Die Gruppe war nun sicher das Tuptin den Holzfäller und den Wirt magisch beeiflusste. Der Holzfäller Almageit verlor auf Dauer sein Verstand, aber der Wirt Erc war anscheinen weniger für magische Kontrollzauber empfänglich. Und daher brachte sie den Wirt um und floh zur Mine. Anscheinend war Tuptin eine Dämonenkreatur in Menschenform die Gedanken manipulieren konnte, diese Kreatur wird auch weibliche succubus genannt.
Die Tage ziehen ins Land und die Helden beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten. Die Gruppe um Eibenstein kommt aus Mellonir zurück und bringt einen massiven Käfig als Kriegsbeute mit in die Schmiede. Im Dorf treffen Eibenstein, Mofa, Anskaviat und Lotta wieder mit Inisril und Wilbur zusammen. Die Stimmung scheint ungewöhnlich gereizt nachdem in den letzten Tagen viele Gegenstände verschwunden sind. Da sie jedoch nicht übermäßig wertvoll sind interessiert sich die Gruppe nicht sonderlich dafür. Anskaviat geht zuerst in die Taverne und spielt dort mit seinem Illusionsring den er vor einigen Abenteuern gefunden hat. Als der grünleuchtende Bär erscheint und anfängt zu Tanzen verschreckt er damit jedoch die anderen Gäste.
Als Mofa seine Taverne betritt wird er von seinem Wirt darauf hingewiesen, dass heute Abend wieder der Geldeintreiber von Sirach kommen wird. Die Gruppe beschließt kurzerhand ihm eine Falle zu stellen und positioniert sich in und um die Taverne. Als dann Sirachs Lakai erscheint und den Sack mitnimmt geht der Plan jedoch nicht direkt auf. Ausgerechnet Anskaviat versagt nachdem er einen eiskalten Griff direkt an seinem Herz spürt. Da er nur wenig von Magie versteht schreckt er zurück und vermutet nicht die Illusion dahinter. Draussen wird er jedoch von Wilbur, Lotta und Mofa gestellt, während Inisril ahnungslos am Hinterausgang steht. Nachdem sie Sirachs Diener das Goldsäckchen abgenommen haben, verschwindet dieser in die Nacht. Die Gruppe beschließt, sich am nächsten Morgen neue Pläne auszudenken.
Als sich alle in der Dorfmitte versammelt haben sehen sie nicht weit von sich eine Schlägerei, was unter Barbaren nicht ungewöhnlich ist. Diesmal jedoch verschwindet einer der Beteiligten plötzlich woraufhin ein markerschütternder Schrei von Himmel kommt und der Mann aus großer Höhe zu Boden fällt und dabei Lotta fast trifft. Ebenso ergeht es weiteren Dorfbewohnern. Sie verpuffen plötzlich und fallen dann aus etwa 25m höhe zu Boden. Dann verpufft Mofa und guckt nicht schlecht als Sirach plötzlich vor ihm auf einer Wolke schwebt, begleitet von 2 extraplanaren Insektoiden und einem Glas, indem eine Teleportationstermitenkönigin sitzt. Wilbur sucht den Himmel ab, sieht Mofa und springt via Dimensionssprung hoch um die Lage zu überblicken. Derweil werden Anskaviat und Inisril aus geringeren Höhen fallen gelassen. Siegessicher lässt Sirach Mofa fallen und will den Moment abwarten an dem er Federfall zaubert um ihn mit Magic Missiles zu erledigen. Da Mofa Federfall jedoch auf seinem Ring hat, fällt er auch so sanft Richtung Boden und kann die Missiles direkt bekämpfen. Wilbur landet wieder unten, greift sich Anskaviat und springt wieder hoch um den Kämpfer abzusetzen, da ist Sirach jedoch schon verschwunden und die Beiden landen dank Wilbur wieder sicher am Boden. Etwas ratlos guckt sich die Gruppe um und berät sich, während Anskaviat das Dorf zum Kampf wappnet. Sirach muss endlich gestoppt werden.
In etwa 15km Entfernung sehen sie einen große Menge Vögel aufsteigen. Da bessere Anhaltspunkte fehlen, gehen sie davon aus das Sirach da aufgetaucht sein könnte und machen sich auf den Weg. Anstelle von Sirach treffen sie jedoch auf eine riesige, etwa 15m lange, Nacktschnecke die auf das Dorf zuhält. Da sie sich nicht abbringen lässt wird sie von den Helden angegriffen. Die magischen Angriffe von Wilbur und Mofa verpuffen wirkungslos an der Schnecke, jedoch machen Inisril und Anskaviat sehr schnell beträchtlichen Schaden. Sehr zum verdruss von Anskaviat gelingt jedoch ausgerechnet dem Halbling Wilbur mit seiner Schallarmbrust der entscheidende letzte Treffer. Als sie die zerplatzte Schnecke begutachten sehen sie den Wertwollen Säuresack, weshalb sie zum Dorf zurückreisen und die Bewohner mit der Sicherung der Säure und Häute beauftragen. Nun wollen sie sehen was die Schnecke in ihre Richtung gelenkt hat und folgen der Schleimspur bis zum Einbruch der Nacht.
Nachdem alle in Mofas herbeigezauberter Hütte schlafen und Anskaviat Wache hält, nähert sich ein Mann dem Nachtlager der Gruppe. Um sicher zu gehen weckt Anskaviat Lotta und die beiden nähern sich dem nun sichtbar alten Herren. Er stellt sich als Afon vor, ein Eremit aus den Bergen. Er folgt der Schneckenspur und scheint deutlich mehr zu wissen, als es die gewöhnlichen Bewohner der Gegend tun. Er bezeichnet die Flucht der Schnecke als ungewöhnlich, da diese zu früh aus ihrem Schlaf gerissen wurde und weist Lotta und Anskaviat auf die Bedrohung einer Tarassge hin. Dieses burghohe Geschöpf gilt als eines der absolut zerstörerischsten Wesen der Welt. Er spricht auch von Sirach und seinen Plänen und das er jeden auf seinen Weg auf die Bedrohung aufmerksam machen möchte. Darüber hinaus verpflichtet er sich vor Anskaviat alle Feinde Sirachs zu informieren, dass die Gruppe nun handeln muss. Danach verschwindet er in die Nacht, nachdem er die Sicherheit der Umgebung beschwört und Anskaviat und Lotta gehen schlafen.
Als der Morgen einbricht wachen alle auf und Lotta klärt den Rest der Gruppe über die Begegnung der Nach auf. Durch die neuen Informationen fühlen sich nun alle zur eile genötigt. Sie folgen der Spur bis zu einem Turm, brechen dessen Tür magisch auf und stürmen hinein. Nichts. Absolut garnichts, ausser zwei Statuen und eine Treppe nach oben. Oben führt eine Tür nach draussen, als sie sie öffnen stehen sie mitten in einer Wüste. Nachdem Anskaviat beinahe an pfeileschießenden Kakteen stirbt und sich die Gruppe im letzten Moment vor Verfolgern in Mofas Seiltrick versteckt, gehen sie zurück zum Turm und bemerken die Tür auf dessen Rückseite. Oben angekommen steht die Gruppe in einem riesigen rundlichen Areal mit riesigem Trichterablauf. Rundum sind Gefändniszellen mit an die 500 Gefangenen. Dahin führen aus der Mitte raus 2 Stege und auf der mittleren Basis erkennt man eine Blauleuchtende Scheibe. Mofa fliegt los um die Gefangenen zu Befragen, sie können jedoch kaum Auskünfte geben, ausser das einmal täglich drei Wachen Rationen verteilen und die Zellentüren von alleine Aufgehen. Wilbur betritt die Scheibe und fährt in eine Art Kontrollraum. Anskaviat folgt kurz darauf. Nun stehen beide etwas ratlos herum und Wilbur entdeckt ein Büchlein mit Namen und Orten, von wo die Gefangenen stammen. Darüber hinaus sehen sie drei Hebel, doch egal wie gut sie sich umsehen, es gibt keine Anhaltspunkte über die Funktion der Hebel. Nach kurzer Beratung entschließen sie sich den mittleren zu Betätigen.
Ein grollen bebt durch die Anlage und alle noch oben stehenden müssen hilflos dabei zusehen, wie die Gefangenen von einem riesigen Stein zerquetscht werden. Ihr Blut rinnt den Trichter hinunter und verschwindet strudelförmig im Abfluss. Eibenstein kippt sofort in Ohnmacht. Der Rest ist mehr oder weniger benommen. Wilbur und Anskaviat gucken sich unwissend um, als sich in der Raummitte ein großer Blobb aus Blut und Matsch erhebt. Der Blutelementar materialisiert sich auf grauenvolle Art und den beiden schimmert die Bedeutung des grollens. Lotta fährt in dem Moment hinunter und wird sogleich attackiert, Anskaviat stürmt Feuerschwertschwingend zur Hilfe und Wilbur schießt mit Magischen geschossen. Auch Inisril kommt wenig später herunter und zieht sein Bastardschwert. Nach kurzem Kampf wird Anskaviat von Elementar verschluckt und beinahe erstickt und erdrückt, seinem Willen und seiner Zähigkeit zum Dank übersteht er die Tortur jedoch erstaunlich lange während alle Beteiligten wie wild auf die Kreatur einprügeln und dabei auch Anskaviat beträchtlich schädigen. Mofas Feuerball lässt den Elementar schließlich zerbersten. Nachdem Anskaviats Wunden notdürftig geflickt werden und er Eibenstein hinunter bringt, berät sich die Gruppe wieder. Wilbur und Anskaviat ziehgen es vor, sich erstmal dumm zu stellen und geben die Betätigung des Hebels nicht zu. Wilbur jedoch hat sofort ernsthafte moralische Schwierigkeiten. Anskaviat sieht nur den in der Verantwortung, der die unschuldigen Menschen dort eingesperrt hatte. Die Gruppe geht eine Wendeltreppe herab und landet vor einer magischen Tür mit sprechendem Knauf. Nach kurzer Diskusion gibt die Tür zu nur auf eine bestimmte Sprache zu hören, woraufhin sie Anskaviat auf abyssisch öffnet. Darin scheint ein Arbeitsraum von Sirach zu sein. Sie finden allerlei Schätze, darunter auch ein drittel einer Schriftrolle zum beschwören der Tarassge, welche sogleich zerstört wird.
Wieder aus dem Turm laufen sie Afons in die Arme, welcher das Buch nutzt um den Seelen der Gefangenen in einem beeindruckendem Ritual ruhe zu geben. Am nächsten Tag brechen alle nach Mulptan auf, wo Anskaviat alle in ein schickes Hotel einlädt und Wilbur erst einmal beten geht und danach eine beträchtliche Summe (500) Gold einem Waisenhaus spendet. Nun plant Wilbur eine Trauerfeier für einen Schneider, welcher ihm unbeabsichtigt ein großes Geheimnis hinterlassen hat.
Die ganze Gruppe ist betrübt über die letzten Ereignisse und der Zorn auf Sirach steigt beträchtlich.
Von Halblingen, Eulenbären und Banditen (The Hard-Drinking)
Die Nacht war hereingebrochen. Jamna und Tina die beiden Halblingsdamen hatten infolge einen weiteren erfolglosen Tag hinter sich gebracht. Ihr Auftraggeber für die Wiederbeschaffung aus den Ruinen von Stillwasser, würde sicherlich schon ungeduldig auf den Gegenstand warten. Tina und Jamna, hatten sich in ihr Baumhaus, bestehend aus 2 großen Weinfässern, die miteinander verbunden, in 15m Höhe, oberhalb der Straße hing, zurückgezogen wollten sich zum Schlafen legen. Da bemerkte Tina am Horizont ein Kutsche die die Straße entlang kam und unter ihrem Baum vorbeifahren würde.
„Was ist heute Nacht hier nur wieder los?“ sagte Jamna zu Tina. Erst diese komischen Kreaturen die hier ihr Unwesen treiben und nun Reisende die diese selten genutze Straße in der Nacht befahren müssen, dachte sich die Halblingsdame bei sich insgeheim. „Die müssen schwer geladen haben, wenn man sie schon von so weit hört“ antwortete Tina, ohne näher auf die Frage von Jamna einzugehen. „Was ist das da auf der Kutsche?“ fragte Tina wiederum. Doch da war schon die Kutsche mit der Orgel darauf heran und blieb stehen. Tina sah wie wie die Augen von Ihrer Freundin größer wurden. „Das ist nicht möglich“ stotterte Jamna und zeigte auf den Gnom der leblos auf dem Kutschbock lag. Beiden wurde sofort klar, wer dieser Gnom war. Es war niemand anderes als der Vermittler Ihres Auftrages, weshalb sie hier waren. Viel Zeit blieb ihnen nicht. Die Kutsche hielt und das mitten in der Nacht. „Verdammt“ fluchte Jamna leise, als sie ihren leichtsinnigen Fehler bemerkte. Das Seil was hier zu ihnen nach oben führte hatte sie noch nicht eingeholt und nun hing es geradewegs unten am Baum, für jeden nicht Blinden sichtbar. Es war zu spät, eine Person war vom Kutschbock gesprungen und hatte das Seil entdeckt. Sofort drangen seine Worte bis hierauf ins Baumhaus. Was war das für ein Geräusch, abgesehen von dem Neuankömlingen die unten am Baum standen. Tina endeckte unweit von ihnen ein Eulenbär, der in ihre Richtung kam.
Sie hatten zwar den Gnom an ein Seil gebunden und ihn fast oben bis zu dem Baumhaus hochgezogen, als der agressive Eulenbär auf die Gruppe unter dem Baumhaus losging und selbst die Flucht nach oben, brachte dem tollkühnen Bernhard nichts, denn der Bär setzte auf seine Masse und hatte unglaublich viel Erfolg. Von der Erschütterung bebte der Baum und nach dem 3ten Anlauf brach das Baumhaus herunter und mit ihm die Halblinge und der Gnom. Bernhards Kampf war recht schnell beendet und wenn seine Freunde nicht gewesen wären, dann wäre hätte er den Kampf nicht überlebt. Leider begrub der Baum die Orgel und zerstörte sie. Zum Glück waren der Barde und der Kleriker zuvor unter dem Wagen hervorgekrochen und hatten Glück im Unglück. Der Kampf wendete sich jedoch, nachdem der Bär einige Bolzen und auch die Waffe von dem Zwergen zu spüren bekommen hatte. Von Wut gepackt und halbwegs auf den Beinen rammte Bernhard seine Waffe in den Darm des Bären und versetzte ihn somit den Todestoß. Da nun nichts mehr zu retten war, führte Jamna zu einer in der Nähe gelegenen Bach und dort schlug die Gruppe ihr Nachtlager auf um wenigstens die letzten Stunden bis zum nächsten Morgen zu nutzen. Bernhard und Dontos wollten nochmal zurück zur Orgel, wurde aber von den angezogenen Untoten Hunden, eines besseren belehrt, die sich um das Kadaver des Eulenbäres kümmerten.
Sie sollten nicht die letzten in der Nacht sein. Eine Gruppe von Dunkelelfen hatten die Spur der Orgel bis hierhin verfolgt und wurden von Tina beobachtet. Da Tina nicht wusste von wem die Elfen geschickt waren, ließ sie am nächsten Morgen nichts von ihrer nächtlichen Entdeckung verlauten. Wieder einmal hatten die Gruppe in der Nacht Glück gehabt, hatten die Fährtenleser der Elfen ihre Spur nicht weiter verfolgt. Am nächsten Morgen machte sich Jamna und Tina auf und holten einige Fische aus dem Bachlauf, während die anderen aus ihren Rationen sich nährten.
Zur Mittagsstunde brach die Gruppe auf. Da Tina recht geschickt gewesen war am Vortag, hatten sie immerhin 2 Pferde, von dem Wagen mit der Orgel zusammentreiben können. Da man sich nicht einigen konnte, ging man zu Fuss zurück nach Dolchfurt. Immerhin wollte die Gruppe ihre Sachen wieder haben und die sollten sie auch wieder bekommen. Bis auf ein paar Wegelagerer die ihnen den Ärger zu machen schienen, beschwichtigte Tina mit ein paar Goldmünzen recht schnell und so stand am Nachmittag die Gruppe wieder auf dem Hügeln, herabblickend auf die Stadt die vor ihnen lag. Da Bernhard inzwischen sich einen Namen gemacht hatte, der Gnom aber Aufgrund seiner Vergiftung dringend Hilfe benötigte bach die Gruppe bis auf Jamna und Bernhard alleine in die Satdt auf. Der Wirt staunte nicht schlecht als er seine Gäste, voll gepackt mit ihren Habseligkeiten die Treppe herunterkam und geradewegs sich rausschleichen wollten. Doch leider hatten sie sich zu früh gefreut, doch ihre Flucht gelang und sie entgingen auch noch einer Patrouille von Dolchfurt. Leider aber misslang es den Gnom zu einen Heiler zu bringen und darum stand kurze Zeit später die Gruppe wieder auf den Hügel und Jamna nahm die Sache in die Hand. So zog sie los und mit ihr der vergiftete Gnom. Da die Gruppe ihr noch nicht so richtig vertauten, versteckten sie sich und warteten bis zu ihrer Rückkehr.
Plötzlich tauchte aus dem Nichts Evelyn auf. Völlig irritiert über die Gnomin die da stand und auf Dolchfurt blickte, brach die Gruppe aus dem Gestrüpp. Worte folgten, gemischt mit Skepsis, Freude und dem Drang mehr über ihre Abwesenheit zu erfahren und was sie erfuhren, war noch beunruhigender. Die Lichtblicke die die Gnomin hatte, waren Dunkelelfen, Tentakeln von einem Gedankenschinder, Wegelagerer die die Gnomin dank ihrer Kräfte überwand und die etlichen Meilen bis hier her.
Jamna tauchte kurze Zeit später auf und brachte einige Informationen mit, nicht nur was die Gruppe gewisser Harfner anging, sondern auch einen Ansprechpartner der ihnen weiterhelfen würde um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Ein gewisser Lukian Stormbringer, auf dem halben Weg nach Tiefwasser, er hatte ein Sägewerk an dem die Gruppe schonmal ihr Nachtlager aufgeschlagen, war ihr nächstet Ziel, verbunden mit der Hoffnung nicht nur reagieren zu müssen auf die Gegner. Also brachen sie noch am Abend auf.
Alles folgende passiert nachdem das Dorf nördlich von Nesmé erreicht, Lo Pans Schwester befreit und sich die beiden auf den Heimweg gemacht haben.
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Im Dorf wurde das Gerücht einer Umsiedlung laut. Manche sprachen dem zu, manche wollten es nicht.
Tirza sprach mit dem vorübergehenden Dorfrat, ob das Dorf nun umsiedeln solle oder nicht. Nachdem die Gespräche vorüber waren und auch die Dorfbewohner selbst abgestimmt hatten, machten sich alle bereit umzusiedeln. So wurde für ein neues Leben gestimmt. Nur drei einfache Holzfäller wollten nicht umziehen und machten sich kampfbereit.
Brynna und Findling machten sich indes daran um nach den Orks zu schauen. Sie liefen hinaus in den Wald, von wo aus die Orks vermutet wurden. Es dauerte ein paar Stunden und schon konnten sie die Orkhorde hören, wie auch sehen. Es waren nicht nur Orks, die Orks hatten auch noch einen Oger dabei der ein Katapult zog. Brynna schoss einen Odem voller Blitze in die Luft und lief in Richtung Dorf zurück. Findling war ein wenig perplext, machte sich jedoch kurzer Hand danach auch auf den Weg.
Karrni schickte seine Schneeeule los um Brynna und Findling zu folgen, mit der Bitte, wenn die Schneeeule irgendwas entdeckt was auf Magie hindeutet, solle sie zurück kommen und es melden. Ansonsten machte sich es der Schneeelf gemütlich im Dorf und erwähnte ein paar gehässige und zugleich nicht hilfreiche Kommentare, das er sich schon auf das blutvergießen freuen würde. Dabei bekam er auch eine finstere Blicke ab. Tirza und Vrinn halfen dem Dorf die Sachen zu packen und nach einem neuen Platz für die Siedlung zu suchen. Die Nymphe und ein Baumhirte halfen ebenfalls bei der Suche.
Nach einigen Stunden sammelten sich vor dem Dorf viele Bäume ein. Es wurde von der Nymphe erklärt, die wieder zurück im Dorf war, dass die Baumhirten bei der bevorstehenden Schlacht helfen würden. Das Dorf selbst begann mit der Umsiedlung und schaffte alles auf Planwagen und Karren.
Gegen Abend erschienen auch die Orks und der Oger. Karrni, Stahlauge, Findling und Brynna versuchten einen Plan im Wald der Baumhirten zu schmieden. Der Schneeelf schlug vor, das sich die Gruppe direkt vor den Oger teleportiere und somit die Überraschung nutzt, um so viele wie möglich zu vernichten bis die Bäume angekommen sind.
Es dauerte auch nicht lange und Stahlauge wie auch Karrni beförderten die anderen zwei, sich selbst inklusive, vor den Oger. Findling schoß ein paar Orcs nieder, Stahlauge kümmerte sich um die herannahenden Orcs und Brynna warf sich auf den Oger. Karrni zauberte eine stinkende Wolke herbau, der zumindest die Katapultmanschaft lam legte.
Nachdem der Oger erledigt war, befanden sich Stahlauge und Brynna umrundet von Orcs wieder. Brynna konnte einen magiekundigen Orc ausfindig machen und sprang zu diesem. Stahlauge erwehrte sich mit tiefen Wunden seiner Haut, wobei Findling zu den Bäumen lief, die sich mit der Nymphe nun auch auf den Weg gemacht hatten. Karrni verwandelte sich in eine neunköpfoge Hydra und vernichtete einige Orcs, die der Hydra wenig entgegen setzten konnten.
Nun machte sich eine gewisse Elitegarde, zumindest kam es Karrni und Stahlauge so vor, auf den Weg um der Hydra den gar aus zu machen. Auch diese vielen mit der Hilfe von neun Köpfen und der Kraft von Stahlauge. Brynna konnte währenddessen den magiekundigen Orc töten und kurz bevor sie einen tödliche Hieb abbekommen hätte, waren die Bäume inklusive Findling zur Sstelle. Die Bäume setzten den Orcs stark zu und viele Orcs flüchteten.
Am Ende der Schlacht waren viele Orcs erlegt und die meisten geflüchtet. Die drei Holzfäller, welche unbedingt kämpfen wollten, hatten überlebt und die Nymphe erklärte dass die Baumhirten und deren Wald alle unbeschadet davon gekommen seien.
Somit war das Dorf und ihr magisches Geheimnis beschützt gewesen.
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