Feldstudie (The Hard-Drinking)

Feldstudie (The Hard-Drinking)Feldstudie (The Hard-Drinking)

Endlich waren sie wieder vereint und so beschloss die Gruppe für die Nacht sich ein ruhiges Plätzchen in der Nähe der Straße nach Tiefwasser zu suchen. Erkumis wurde bald fündig und so bezog die Gruppe einen kleinen Hügel, der zum einen guten Blick auf die Straße bot, eine kleine Senke besaß in der man auch ein Feuer schüren konnte, ohne das man gleich von der Straße aus entdeckt werden konnte und zum anderen mit Geröl umgeben war. Gekonnte kümmerte sich jeder um seine Aufgaben. Während Jamna sich um die beiden Pferde kümmerte, waren Bernhard und Erkumis dabei ein Lagerfeuer zu erichten und wurden unterstützt von Tina, die feuchtes Holz in einem kleinen sumpfigen Gebiet herbeiholte. Evelyn und Dr. Haselnuss sammelten Wiesen-Champignon in der Nähe und Dontos legte eine Bärenfalle, die ihm kurz zuvor Erkumis gegeben hatte, aus um etwas in der Gegend zu fangen. Er sollte nicht lange warten.

Die Falle von Erkumis schnappte zu und ein wild aufgebrachter Bär zottelte an der Falle. Als Dontos Worte: „Ein Bär, ein Bär, ein Bär ist ind er Falle“ durch die Nacht drangen, schnappte sich als Erster Bernhard seine Waffe und eilte den Hügel hinab zum nahegelegem Sumpf. Bis auf Jamna und Evelyn taten es ihm die anderen Mitglieder gleich und eilten Bernhard hinterher. Unterdessen hatte sich der Bär von der Falle befreit und blickte aggressiv in die Runde. Ein lautes Gebrüll von ihm Drang durch die Nacht. Doch der Kampf dauerte nicht lang und kurze Zeit später saß Dontos über dem Bär und zog ihm das Fell ab. Bernhard hackte dem Bär ein Bein ab und wollte zurück zum Lagerfeuer, blieb aber vor einer großen Steinmauer, die das Lager umgab stehen.

Woher kam nur diese Mauer. Doch da fiel es ihm wieder ein Evelyn war zurück. Ebenso war auch Tina vom erlegten Bären in der Nähe des Lagers und sah sich ebenfalls vor einer Mauer wieder. Bernhard war sich unschlüssig, doch als plötzlich Evelyn ihren Kopf hindurch steckte, an ihn herantrat und ihn anbuhte, war die Sache klar. Doch als Bernhard an die Mauer herantrat fühlte er den kalten Stein. Was war hier los? Von all dem bekam Erkumis und Dontos nichts mit. Erkumis war zum Schutz bei Dontos geblieben und so nahmen Beide nur das Geschrei von Tina wahr, die sich vor der plözlich auftauchenden Evelyn erschreckt hatte. Wieder schallte es durch die Nacht. Nun war aber auch Evelyn verwundert über ihren Zauber. Was war nur passiert? Während sie grübelnd nachdachte, zog es Bernhard vor sich an der Mauer entlang zu tasten. Tina hatte ein paar, grob, behauene Stellen gefunden und war froh endlich auf das Lagerfeuer blicken zu können. Nun musste sie nur noch wieder runter. Plötzlich löste sich der Stein auf. Tina fiel herunter, Bernhard sah das Lagerfeuer vor sich und Evelyn saß nach wie vor grübelnd da. Das Geräusch und die stöhnenden Worte von Tina erklangen wieder durch die Nacht und nicht nur das Erkumis brummte auf einmal der Schädel, als er nichtsahnend bei Dontos stand. Als Dontos, der eine Veränderung bei Erkumis mitbekam, nach dessen Befinden fragte, reagierte der Zwerg wie immer. Jamna die kurz bevor sich die Mauer aufgelöst hatte, sich am Lagerfeuer es sich gemütlich gemacht hatte, überkam ein eigenartiges Gefühl. Wollte die Gruppe gefunden werden, aber warum hatten sie sich so viel Mühe gemacht so ein Lager zu finden? Viele Fragen gingen ihr durch den Kopf.

Zurück am Lagerfeuer mit ein paar blauen Flecken mehr, einem bluttriefendem Bein trocknend ans Feuer gelegt, saß die ersten Hälfte der Gruppe am Feuer. Es wurden nicht viele Worte gewechselt. Evelyn die nach wie vor nicht mit der Situation klar kam, zauberte kleine Abbilder von Bernhard, nur um sie darauf wieder zu zerstören und jedes Mal bestanden die Abbilder aus unterschiedlichen Material. Es ließ Evelyn keine Ruhe, sie ging ein wenig abseits und später tauchte ein Hand in der Nacht auf die….die sich gegen ihren Erschaffer wendete und Evelyn wie ein Ball erst über den Hügel, an Bernhard, Jamna und Tina vorbei, dann bis zum Sumpf, wo sich Dontos und Erkumis sich befanden, geschlagen zu werden. Nun mutete die Sache recht interessant an, denn so ein Gnomenball sah man nicht alle Tage, der zu Boden, um nur kurze Zeit später getroffen, von einer Hand, durch die Luft gewirbelt zu werden, um dann wieder von vorne beginnend endlich in einem Sumpfloch stecken blieb. Endlich mit dem Häuten des Bären fertig und auf Wunsch des Zwerges einige Organe mitnehmend, gingen sie zu Evelyn die nicht weit in dem Sumpfloch feststeckte. Erkumis zog sie aus dem Loch und hielt sie nach oben. „Du lässt deine Zauberfaxen vorerst sein, sonst gefährdest du uns noch alle“ Evelyn erklärte sich einverstanden und so zogen die 3 zu den anderen. Dontos spannte das Fell an dem Feuer zum trocknen auf, Bernhard knabberte an dem Bein des Bären, während Evelyn sich schlafen legte. Nach und nach kehrte endlich die gewünsche Nachtruhe ein und zu ihrem Erstaunen passierte bei den Wachen nichts mehr.

Am nächsten Morgen die Sonne stand schon eine Weile am Horizont. Saßen einige der Gruppe am Lagerfeuer, während Erkumis und ein weiters Mitglied der Gruppe nochmal zum Bärenkadaver wollten um ein paar Tatzen herauszuschneiden. Sie bemerkten das der Kadaver in der Nacht nicht unversehrt geblieben war und nur noch Krallen übrig waren. Wie sie so den Kadaver untersuchten, bemerkten sie in gewisser Entfernung, eine schnell näher kommende Patrouille. Schnell bewegten sie sich zurück zu der Gruppe und alamierten die restlichen, speisenden Mitglieder.

Die Patrouille kommend aus Dolchfurt war auf dem Weg gen Norden zu einen ihrer Aussenposten auf der Strecke. Sie waren noch nicht lange unterwegs und entdeckten ein blutige Spur am Boden der zu einen Hügel ging. Sofort hielt die Truppe an und ihr Befehlshaber stieg ab. Auf dem Hügel drang knirschendes Metall zu ihnen nach oben und so wusste die Gruppe, das sie gleich Besuch bekommen würden. Bernhard und Dontos versuchten auf der anderen Seite des Hügels sich von der Gruppe zu entfernen. Auch Evelyn die eigentlich nichts zu befürchten hatte, tat es den Beiden gleich und suchte sich zwischen den Geröll eine geschützte Stelle, wo sie sich verstecken konnte. Die anderen blieben im Lager und warteten auf das was auf sie zukommen würde. Doch soweit sollte es nicht kommen.

Bei dem Versuch sich zu verstecken passierte das Unglück. Dontos rutsche mitsamt seiner Sachen aus und rutsche den Abhang hinab. Ein Soldat bemerkte es und schon sah man vom Hügel aus, wie 5 weitere, die zuvor den Hügel hochlaufen wollten kehrt machten und die Verfolgung aufnahm. Auch Bernhard machte sich Gedanken, da Dontos in seine Nähe stand und winkte Evelyn, die für ihn sichtbar war zu sich herüber. Evelyn reagierte sofort und stand alsbald bei ihm. Bernhard bat sie einen Zauber zu wirken, der sie besser schützen könnte. Gesagt getan, von dem Verbot entbunden, fing Evelyn an zu zaubern, doch irgendwas stimmte nicht mit ihren Zaubern. Plötzlich standen Beide kaum größer wie ein Stein, leuchtend von einem gelben Schein umgebend an der gleichen Stelle. Achselzuckend ließ Evelyn die Schultern hängen und befahl Dr. Haselnuss sie zum Baum auf den Hügel zu bringen. Unterdessen war die Verfolgungsjagd im vollen Gange, wobei es aus sicht von Dontos eine Rutscherei war, während die Soldaten um das Geröll herumliefen. Einzig ein Soldat und ein Zauberwirker waren zu Pferd unterwegs und standen schon unten, wo Dontos ankommen würde.

Dem ganzen Schauspiel überdrüssig, saß Jamna und Tina am Lager, während Erkumis an einen Stein gelehnt betete und ihm plötzlich zwei Lichter erschien. Verdutzt schaute er wie zwei springende Lichter in dem einzigen Baum landete der auf dem Hügel stand. Hatte er es tatsächlich geschafft, nein das konnte nicht sein, das sein Gott ihm ein Zeichen schickte. Auch Jamna und Tina waren die beiden leuchtenden Punkte aufgefallen, die nun im Baum saßen.

Plötzlich kehrte der Zauber um der die Beiden verändert hatte. Bernhard und Evelyn sprangen vom Baum, gerade rechtzeitig, denn sie wuchsen innerhalb kurzer Zeit um das Zehnfache ihrer Größe an. Da stand er, der Riese Bernhard, mit satten 30 Fuß stand er neben den Baum. Einem der Verfolger von Dontos fiel der Riese auf dem Hügel auf, doch er dachte er sähe ein Gehirngespinst und setzte die Verfolgung fort. Dontos Flucht nahm ein jähes Ende, als er am Fuß angekommen war. Spitzen von Speere zielten auf seinen Hals und er gab auf. Doch er machte es geschickt und lenkte die Blicke der Soldaten und des Zauberwirkers auf den Riesen. Ein Riese, was hatte hier ein Riese verloren, in der Nähe von Dolchfurt? Der Zauberwirker blätterte eifrig in seinen Buch und ein Soldat griff zu seinem Horn. Später hallte der Ton über die Hügel. Inzwischen hatte Bernhard den Baum, auf den er eben noch gessesen, in seiner Hand und dank Erkumis fing dieser auch noch an zu brennen, in einem weißen Licht. Nun war Dontos, in den Augen der Patrouille, ein Wilderer, der vor einem Riesen geflohen war. So schickte man ihn weg und beobachtete den Riesen weiter und hoffte auf die Verstärkung aus Dolchfurt.

Evelyn die ebenfalls auf 10 Fuß angewachsen war fing an in die entgegengesetzte Richtung, in Richtung Tiefwasser. Bernhard folgte ihm und auch die zu seinen Füßen standen machten sich Aufbruch bereit. Bald würde hier die Hölle los sein und die Gegend würde nur so von Soldaten wimmeln, auf der Suche nach dem Riesen mit dem brennenden Baum in der Hand. Erkumis nahm die Zügel der beiden Pferde und die Halblinge trotteten hinterher. Mit einem Schlag schrumpfte Evelyn auf ihre normale Größe und sie versuchte die Überraschung per Nachricht an Bernhard zu übermitteln. Leider wirkte die unbändige Magie und so verstand Bernhard das Gegenteil, doch er ignorierte die Einflüsterung und schrumpfte ebenso wie Evelyn vorher. Beide trafen sich auf dem Weg nach Tiefwasser, oder besser auf dem Weg zum Sägewerk, am Ardeep Fluß. Da Bernhard ein Gesuchter war, gingen sie nicht direkt auf der Straße, sondern parallel zu ihr.

Schnell waren die beiden Gruppen wieder vereint und konnten, Dank der Mithilfe von Dontos, Bernhard recht gut verkleiden. Sodaß sie wieder auf der Straße nach Tiefwasser waren. Nach einem kleinen Zwischenstop bei einem Halbling Namens Timi, bei der die Gruppe sich den Wanst vollschlug, trafen sie endlich beim Sägewerk ein und wurden aufgeklärt, über die Situation in die Bernhard, aber auch die anderen Gruppenmitglieder verwickelt worden waren. Leider lies sich diese Situation nicht so einfach lösen. Man beschloss den Magier der in Richtung Thay unterwegs war aufzuspüren und Rache an ihm zu nehmen.

Die rote Frau (The Uncontrollables)

Die rote Frau (The Uncontrollables)Die rote Frau (The Uncontrollables)

In ihrer Stammkneipe sitzend, wurde die Abendteurergruppe the Uncontrollables von einem Boten beim Frühstück gestört. Missmutig nahm Pauley einen Brief entgegen. Der Inhalt des Briefes lautete, dass im örtlichen Brauhaus Seemannsbräu 300 Fässer Bier verschwanden, die für das Stadtfest vorgesehen waren und Darkwater wünschte diesem Mysterium auf den Grund zu gehen.

Ohne groß zu Überlegen nahm die Gruppe den Auftrag an und machte sich auf den Weg zum Seemannsbräu um erste Anhaltspunkte zu sammeln. Dort angekommen fanden sie einen vollkommen aufgelösten Seemann auf. Es war nicht leicht seinem Schluchzen zu folgen letztendlich führte er sie aber in einen großen Keller mit riesigen Fässern, die jedoch leer waren. Der Wirt konnte sich nicht erklären wie der Inhalt der Fässer über Nacht geleert und aus dem Wirtshaus geschafft werden konnte. Daraufhin untersuchte Zaza die Fässer etwas genauer und entdeckte einen kleinen Schlauch zwischen den Fässern. Nachdem Möp ein Fass angehoben hatte sah man, dass aus einer Vertäfelung an der Wand Schläuche direkt in den hinteren Teil der Fässer führten. Da das Loch in der Vertäfelung zu klein war um selbst hindurch zu kriechen, lies Pauley ihre Ratte durch das Loch kriechen. Wie sich herausstellte, führte der kleine Gang in das Nachbarhaus, wohin sich Gaven und Pauley auch sofort auf  machten. Das Nachbarhaus war zwar schon seit langem verlassen, jedoch fanden sie Rückstände von kleinen Fässern im Staub.

Um weitere hinweise zu finden ging die Gruppe zur Stadtwache, um sie nach Auffälligkeiten in der Nacht zu befragen. Sie trafen in der Wache einen alten Mann mit grauen Haaren und einer Glatze, namens Eckbert Husmann, an. Er sah sehr mitgenommen aus von der vorigen Nacht, und als die Gruppe ihn nach seiner letzten Streife befragte, fing er an herum zu drucksen. Es war offensichtlich, dass der Wachmann etwas verschwieg. Doch erst mit Möps Einschüchterungskünsten kam heraus, dass Eckbert nicht auf der Wache war, sondern mit einem jungen Mädchen mit roten Haaren die Nacht verbrachte. Trixi schlug vor sich in den hiesigen Bordellen umzusehen, da sie vermutete, dass Eckbert verführt wurde, um ihn von seiner Wache abzuhalten. Ihre erste Anlaufstation war das Bordell „Junge Liebe“. Alle außer Pauley betraten das Bordell. Während Trixi für 5 Silberstücke alle Rothaarigen aufmarschieren lies, wobei jedoch keine auf die Beschreibung passte, guckte sich Pauley etwas im Kneipenviertel um. Sie betrat eine Kneipe namens „Anker“ und lies sich dort vom Wirt Ernst ein Bier ausschenken. Auch die anderen gönnten sich ein Bier in der Kneipe Milly`s.

Gaven jedoch lies das Problem keine Ruhe. Er ging allein  in das verlassene Haus und wendete dort mit Hilfe des roten Haares, dass er auf der Pritsche des Wachmanns fand, einen Zauber an, um Personen auffindbar zu machen. Zusehen bekam er nach einer Weile ein rothaariges Mädchen, dass mit dem Kopf nach unten auf einem Bett lag. Derweil erkundigte sich Möp im Gasthaus bei der Wirtin Milley nach einer Prostituierten mit rotem Haar. Diese konnte sich  leicht an ein Mädchen erinnern, dass sie früher des Öfteren der Kneipe verwiesen hatte, da sie keine Prostituierten in ihrem Haus duldete. Auch Pauley erkundigte sich im „Anker“ nach dem rothaarigen Mädchen. Als der Wirt Ernst zu erzählen begann, kamen die anderen Mitglieder der Abendteurergruppe in die Bar hineingeplatz. Mit Handbewegungen hinter ihrem Rücken macht sie jedoch der Gruppe klar, sich von ihr fern zu halten, da sie vermutete nun das Vertrauen des Wirtes gewonnen zu haben um von ihm wichtige Informationen erhalten zu können. Im laufe des Gespräches erfuhr sie von Ernst, das die gesuchte Person oftmals Drogen im Viertel kaufte und sich meist in einer der schäbigsten Kneipe der Stadt namens „Grüner Krake“ aufhalten würde. Sofort machte sich die Gruppe auf den Weg zum „Grünen Kranken“. In der Kneipe erfuhren sie, dass das Mädchen auf den Namen Crystal Candy hörte. Nachdem Gaven im Anker und im Kopflosen Kapitän war, fand er seine Freunde im Grünen Kraken. Dort berichtete er, was er durch seinen Zauber sehen konnte. Nachdem die Abendteurergruppe in weiteren Kneipen sich nach Crystal Candy erkundigt hatte, erfuhren sie endlich im „Schnapsloch“ ihren Aufenthaltsort.

Sie wohnte in einer billigen Mietskaserne in einem der ärmsten Viertel der Stadt. Dort angekommen führt sie ein Kind, dem Gaven 3 Kupfermünzen gab, zu Candy´s Zimmer. Nach mehrmaligen vergeblichen Klopfen, kackte Gaven das Schloss und sie betraten ein dunkles Zimmer. In der Mitte des Zimmers lag Crystal Candy immer noch in der gleichen Pose, in der Gaven sie in seinem Zauber gesehen hatte. Nach Untersuchung der Leiche, wurde klar, was alle schon vermuteten. Sie war Tod. Genauere Untersuchungen ergaben, dass sie sich durch eine Überdosis das Leben genommen hatte. Des weiteren entdeckten sie auf Ihrem Rücken ein seltsames Brandzeichen. Plötzlich sprang die Tür des Zimmers auf und ein Halbork und zwei Wachen betraten das Zimmer. Die Ankunft der Gruppe schien nicht unbeobachtet geblieben zu sein. Die Situation klärte sich jedoch schnell auf, als der Brief Darkwaters vorgezeigt wurde. Da es schon spät geworden war gingen die Uncontrollables in ihre Unterkunft zurück und aßen zu Abend.

Am nächsten Morgen plante die Gruppe, zu einem nahen Bordell zu gehen, das als Tarnung für eine Diebesgilde galt, da sie das Brandmahl auf Candy´s Rücken dieser Gilde zuordnen konnten. Als sie am Bordell ankamen, fanden sie es jedoch verschlossen und die Tür konnte auch nicht mit anderen Mitteln geöffnet werden. Darauf versuchte die Gruppe durch den Innenhof in das Haus zu kommen. Sie fanden ein Kellerfenster, dass leicht geöffnet werden konnte und Pauley, Gaven und Trixi stiegen hinunter. Im Kellerraum fanden sie viele Bierfässer und brachten eines zum Wirt im Seemannsbräu, sodass er feststellen könne, ob es seines sei. Freudestrahlend bestätigte der Wirt den Fund seines Bieres und bedankte sich bei der Gruppe. Nun blieb jedoch noch das Problem, das Bier aus den Fängen der Diebesgilde zu befreien. Auf Bitte des Magisters Darkwaters sollte die Gruppe zu einer friedlichen Lösung mit der Diebesgilde kommen, um Aufruhen vor dem Stadtfest zu vermeiden. Letztendlich kam die Gruppe mit der Leiterin der Gilde Madam Master zu dem Kompromiss, dass die Gilde für 30 Gold die Fässer herausrücken würden. Für das Erfolgreiche Lösen des Auftrages gab es vom Magister 350 Gold für die Gefährten mit einem Bonus von 50 Gold.

 

 

 

Zwergisches Starkbier (The Adventurer)

Zwergisches Starkbier (The Adventurer)Zwergisches Starkbier (The Adventurer)

Nach einem kurzem Gespräch mit dem Halbling war sich die Gruppe einig. Nachdem auch der verrückte Magier wieder anwesend war, war der Deal komplett. Die Gruppe trennte sich von der kaputten Statue und bekam dafür den Beutel der Verdoppelung, den Hut der Wünsche und zu guter Letzt den Halbling. Ob der Tauschhandel so gut war musste sich noch herausstellen. Es waren alle wieder heilfroh, als sie sich auf der Straße, vor dem Laden des Verrückten wiederfanden. Kia stemmte den eisernen Käfig mitsammt des unsichtbaren Barden nach oben und schleppte ihn unter lauten Gejohle von einem Publikum begleitet 2 Straßenkreuzungen weiter, bevor sie dann den Käfig abstellte und ihn öffnete. Da dieser während des Tragens leer war und Rudger nun sein Mantel ablegte und somit sichtbar wurde, war das Publikum erneut begeistert. Als die anderen der Gruppe bemerkten in welcher Lage sie sich befanden, spielten sie einfach mit. Bei dem Versuch von Felicia Shay und Kia auf die Schulter zu nehmen, kam es beinah zu einen verherrenden Unfall, der Dank der schnellen Reaktion von Felicia verhindert werden konnte und bei Shay nur ein leicht angeschwollenes Fußgelenk zurückließ. Da bemerkten einige aus der Gruppe das sie von niemanden anderen, als von dem ebenfalls applaudierenden Gnom Nitzfitz, beobachtet wurden. Shay ließ sich zusammen mit Kia auf ein Gespräch mit ihm ein, sie sollten es recht schnell wieder bereuen, da er sie Fragte ohne Punkt und Komma und wie ein Wasserschwall die Worte bei ihnen ankam. Schnell war klar das sie lieber einen großen Bogen um das Haus des Verrückten hätten machen sollen, zumindest wenn man den Aussagen von dem Gnom Glauben schenken durfte. Allmählich löste sich das Publikum, da in der Nähe Seilkünstler ihre Tricks zwischen zwei Häusern zeigten.

Da die Zeit vorangeschritten war, stellte ein jeder fest das man an diesem Tag noch nicht viel zu sich genommen hatte und der köstliche Geruch, von Gesottenem und Gebratenem aus einem Keller, tat sein übriges um die Gruppe dorthin zu locken. Näher kommend hörten sie das zur Mittagsstunde schon ordentlich die Krüge gehoben wurden und nachdem sie vor dem Anschlagbrett der Taverne standen und die Preise für die Speisen sie überzeugten. Gingen sie die Treppen in den Keller, wo die Taverne lag. Anscheinend waren sie nicht die Einzigen die von der Tavene angelockt worden waren, denn unten angekommen stellte sie fest das für sie zusammen kein Tisch mehr frei war. Der innere Wunsch von Shay, gemeinsam an einem Tisch speisen zu können, wurde plötzlich ihr gewährt und ehe es sich eine Gruppe angetrunkener Zwerge es sich versehen hatten, stand ihr Kopfende des Tisches, an dem eines von Halbelfen besetzen Tisch. Was dann folgte war fast schon klar. Doch die Situation schien gerettet als die Zwerge kurzer Hand von den Türstehern nach draussen befördert wurden. So nahm die Gruppe an dem frei gewordenem Tisch Platz und bestellten. Kurze Zeit später wurden aufgetischt und schon saßen sie vor ihrer köstlichen lecker duftenden Suppe.

Leider währte der friedliche Eindruck nur recht kurz. Denn von oben hörte man die Zwerge nahen, die sich so einfach nicht geschlagen geben wollten und bevor der Erste seinen Löffel mit der Suppe im Mund hatte, standen die Zwerge unten im Kellergewölbe. Sie schauten sich um und während 2 von ihnen sich den Weg zum Tresen bahnten, zog es einer von ihnen vor an den Tisch zurückzukehren. Die Situation war kaum noch zu retten, als plötzlich einer der Gruppenmitglieder die rettende Lösung hatte und die Zwerge am Tresen einlud. Doch das sollte seine letzte Lösung gewesen sein. Zwar entspannte sich die Lage, doch wer schon einmal mit einem Zwerg einen gebechert hatte, wusste das der Abend nicht gut enden würde. Notiz von dem Gelage am Tresen, folgte Kia dieser Idee, da sie sich alleine arg in Bedrängnis fühlte und die Situation ebenfalls mit dem Trick zu retten versuchte. Während ein Rudger Reudenhaus am Tresen nicht einmal den ersten Krug des inzwischen von den Zwergen mitgebrachten Gebräu überstand, hatte Kia es zumindest geschafft einmal dran zu nippen. Unterdessen kamen ihr die anderen Mitglieder der Gruppe zu Hilfe, doch wie sollten sie ihr helfen, zumal die inzwischen anderen Zwerge sich ebenfalls Plätze an ihrem ehemaligen Tisch eingenommen hatten um mitzutrinken. Es half alles nichts und es kam was kommen musste, Kia brach über ihren 2ten Krug zusammen, sehr zum Gespöt der Zwerge die mit an dem Tisch saßen.

Sein Hab und Gut an diesem Mittag gerettet, kam der Wirt der Taverne zu ihnen und bot der Gruppe an, 2 Tage kostenlos bei ihm nächtigen zu dürfen. Von dem Vorschlag angetan, willigten die noch nüchternen Mitglieder ein und brachten ihre teils komatösen Mitglieder auf die Zimmer. Nun wurde alles versucht sie so schnell wie möglich nüchtern zu bekommen. Sie waren eine Erfahrung reicher, auch wenn die dadurch Schlimmeres verhindert hatten. Nun freuten sich aber auf den kommenden Abend. Der hoffentlich besser verlaufen sollte, als die Mittagstunde hier in der Taverne. Hinzu kam noch das sie noch Nitzfitz Bescheid geben wollten, der ja in der anderen Taverne bestimmt schon auf sie wartete.

Die verlorenen Siedler (The Grey Guardians)

Die verlorenen Siedler (The Grey Guardians)Die verlorenen Siedler (The Grey Guardians)

Es wurde langsam Dunkel abends am 8. des Elisias, als Tirza etwas im Lager, das später mal zum neuen Dorf der vertriebenen Sielder werden sollte, auf fiel und sie den Dorfältesten aufsuchte. Zwei Wegesstunden entfernt flohen die letzten noch lebenden Orks und die vier Kämpfer machten sich auf den Weg zum neuen „Dorf“.

Tirza hatte bemerkt, dass eine Famillie fehlte und noch immer nicht eingetroffen war und fand heraus, dass einer der Nachzügler noch immernicht eingetroffen war. Sie machte sich mit Vrynn daran, den Weg ab zu schreiten und die beiden trafen dabei wieder auf die Kämpfer, die jedoch keinen verlorenen Karren auf ihrem Herweg entdeckt hatten – sehr besorgniserregend, war der letzte Wagen laut Karrni doch bereits vor drei Stunden aufgebrochen. Nach einigem weiteren Abschreiten der Strecke und mit einem stets wandernden Blick den Wagenspuren entlang fand Vrynn schliesslich einen Ausreisser und die Gruppe untersichte die Stelle näher. Findling fand einige Abschürfungen an den Rinden und Vrynn untersuchte daraufhin die Stelle auf magische Einflüsse aber die Spuren waren wenig eindeutig, teils als Ob hier eine Gruppe getanzt hätte. Dennoch folgte die Gruppe dem einzig möglichen anderen Weg von dort aus beschloss jedoch bald, für die Nacht zu ruhen. Karrni bot allen zum Nächtigen einen trockenen Raum hinter einem herbeigerufenen magischen Portal an, und kümmerte sich am morgen darauf um sämtliche unverheitlten Verletzungen.

Nachdem sich so alle gut erholt hatten brach die beachtliche Truppe wieder auf und fand nach vier weiteren Stunden weg ein Hügelgrab. Vrynn untersuchte das Grab, in dem er hinauf stieg, während Tirza und Findling sich am Rand nach einen Umgang umsahen, doch wieder einmal war es Vrynn, der mit seinen geübten Blick von Oben den Eingang fand und alle dort hin dirigierte. Spuren deuteten auf einen regen Verkehr hinein und hinaus hin, offensichtlich jedoch von sehr kleinen Leuten. Tirza, Vrymm, Findlung und Karrni entschlossen sich, das Grab von innen zu erkunden, während Stahlauge und Brynna draussen Wache hielten.

Vrynn ging voran, Tirza und Findling hinter ihm und Karrni bildete die Nachhut. Der dunkelheutige Führer mit dem lustigen Dreispitz fand relativ schnell ein Loch in dem eine Leiter verankert war und nahm vorsichtig diesen Weg nach unten, während Tirza, die als Mensch in dem Licht grosse Schwierigkeiten hatte, eine Fackel entzündete. Während seines Abstiegs wurde die Erde und auch die Leiter selbst immer Feuchter und damit rutschiger und zu allem Überfluss löste er auch noch eine Falle aus und die anderen hörten einen kurzen Schrei gefolgt von einem dumpfen Aufschlag. Es war jedoch nicht all zu viel geschehen, da es nicht mehr all zu weit nach ganz unten war und die feuchte Erde weich genug war, um die schlimmste Wucht ab zu fangen. Tirza warf die Fackel nach unten in die Dunkelheit, nahm ein Seil das Findling zur Verfügung und verknotete es an den verblieben Speichen der Leiter und alle nahmen nun diesen etwas unbequemeren Weg. Unten angekommen stellten sie fest, dass sie in einer kleinen Aushöhlung hinter einem Wasserfall waren und einen weiteren, in die Erde gegrabenen, kleinen Raum, in dem es erst eine Treppe nach unten gibt, die in einer sehr grossen Höhle endet und wo sie einen Serpetinenartigen, glitschigen Weg finden. Es kommt wie es kommen muss und zwei der Gruppe, Tirza und Vrynn rutschen ab und landen weit unterhalb – dankbarerweise in einem kleinen See und verletzen sich kaum. Dennoch war der Weg so weit dass es 20 Minuten dauerte, bis die anderen zu ihnen Aufgeschlossen hatten.

Neben einigem alten Treibgut finden sie eine weitere Wendeltreppe und einen Gang. Nun war es jedoch Stockfinster und Karrni verzaubterte genervt Vrynns Dreispitz so dass dieser Leuchtete. Dieser nahm in jedoch missmutig ab und reichte ihn Tirza zur Aufbewahrung, während er lieber im Schutz der Dunkelheit dem Schnarchen folgte, dass nun in der Nähe zu hören war. Schnell fand er einen Vorhang der den Gang von einem leicht beleuchteten Raum trennte und dabei aussah, als ob er mit sämtliche Seuchen der Welt eingeschmutzt war. Vorsichtig untersuchte Vrynn den Vorhang auf Magie, fand einen „Herbeirufen“ Zauber und blickte vorsichtig durch einige Löcher im Vorhang, mit seinem Dolch leicht den Vorhang bewegend. Er entdeckte eine kleine Gruft mit 6 Sarkophagen und einem Altar am Ende, das schnarchen schien aus den beiden nahen Ecken zu kommen. Nach Rücksprache mit Karrni löste dieser einen Unterdrückungszauber aus, der einige Minuten hielt und Vrynn schlich sich hinein und fand in den Ecken zwei schlafende Gnome mit Reptilienhaut mit denen er kurzen Prozess machte und die anderen hinein rief, so lange der Unterdrückungszauber noch anhielt. Drinnen angekommen untersuchte die Gruppe zuerst den Altar und lies alle Hoffnung fahren. Vrynn hatte einen Mechanismus gefunden, der den Altar öffnete udn sie entdeckten die Überreste der gesuchten Famillie darin. Dennoch untersuchten sie die sechs Sarkophage und fanden dort so einiges, inklusive einer Nachricht des Sammlers, die Anweisungen enthielt, das Dorf zu terrorisieren.
Karrnis Unterdrückungszauber war mittlerweile abgelaufen und der sonst so geduldige Vrynn löste nun absichtlich die Falle im Vorhang aus, während alle sich auf einen Angriff einstellten, doch das Ergebnis war etwas unerwartet; der Vorhang löste sich in eine giftige grüne Wolke auf die Karrni mit einem Achselzucken und einem Wink mit etwas Zauberei einfach verwehte. So machte sich die kleine Gruppe dann wieder auf den ereignislosen Rückweg und stiess zu den anderen.

Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)

Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)Lieber ein Ende mit Schnecke als eine Schnecke ohne Ende (Group7)
Ganrahast Aeiulvana versammelte die Gruppe, nachdem sie sich von Myrmeen Lhal verabschiedet hatten und auch ihre letzten Einkäufe verstaut hatten, in einem Turm und stimmten einen Gesang an, den die Helden intonierte und in dem Turm wiederhallte. Je länger sie sangen desto leichter fühlte sich jeder in der Gruppe. Da sie sich an den Händen festhielten konnten sie sich nicht verlieren, während sie aufstiegen und der Turm und auch Arbel immer kleiner wurde. Unter ihnen zogen Wälder, Gebirge und in weiter Entfernung die Anaurochwüste vorbei. Sie windwandelten bis zu den Abendstunden vor die Tore von Beregost und entdecken flüchtende Tiere. Merkwürdig was wohl die Tiere aufgeschreckt haben mag. Nun entschied sich die Gruppe diesen Phänomen nachzugehen und nachdem sich Ganrahast verabschiedet hatte, man würde ihn demnächst wiedertreffen, nachdem er seine Erledigung in der Kerzenburg abgeschlossen hatte, entdeckten sie eine riesige, terrakotta-bordeaux farbende Schnecke, die sich ihren Weg gen Beregost fraß. Was ihr in den Weg kam hatte keine Chance und wurde vertilgt und an der Stelle wo sie entlang gekrochen war verfärbte sich die Erde schwarz. Sie war von dem Schleim dem anscheinend die Schnecke hinterließ, zerstört.

 

Goa zögerte nicht länger und schoss, woraufhin er die Aufmerksamkeit der Schnecke bekam. Ob das so gut war? Denn nun war nicht nur Goa das Ziel der Schnecke, sondern auch die Umstehenden wurden ins Visier genommen. Da man sich nicht so richtig sicher war wie man ihr am besten begegnen könne, versuchen erst einmal die Fernlämpfer ihr Glück. Doch auf einmal beschleunigte die Schnecke ihr Tempo und ehe die Gruppe es sich versah, sah sich der eine oder andere plötzlich mit einen Säureauswurf der Schnecke konfrontiert. Die Säure war so stark das selbst Durin unter seiner Rüstung verrückt wurde. Während Goa und Azazil größere Erfolge mit ihren Pfeilen hatten, allem voran mit den speziellen Kältepfeilen von Azazil, waren die Nahkämpfer vorwiegend  Lia und Durin, als auch Krakalla ein wenig überfordert mit der Situation. Diese versuchten das Tier auf Abstand zu halten, um dann einige Treffer zu landen. Angepasst auf die Situation, setzte letzten Endes Karakalla hoch zu Ross, dem Tier, mit einem Lanzenstoß ein Ende.

 

Nachdem ein paar Proben der Säure von dem Tier genommen worden waren, setzte die Gruppe ihre Nachforschungen fort, denn so eine Schnecke war selten, sehr selten sogar. Doch ehe sie es sich versahen war die Nacht hereingebrochen und so schlug man ein kleines Lager auf und teilte die Wachen für die Nacht ein. Alle fanden in der Nacht ihren Schlaf und waren am nächsten Tag gut erholt und guter Dinge, als sie die unübersehbare Fährte der Schnecke wiederaufnahm.
Die Spur zog sich hin und als die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hatte, fand die Gruppe endlich ein Loch im Boden, aus dem die Schnecke gekommen schien. Sobald machte sich Azazil daran dieses Loch näher unter die Lupe zu nehmen und kletterte hinein. Dabei bewegte er sich wie eine kleine Spinne fort und konnte sich sogar an senkrechten Wänden bewegen. Die Zeit verging und der Gruppe kam die Zeit die verstrich ewig vor. Doch der Kopf von Azazil tauchte auf und er konnte der Gruppe keine näheren Anhaltspunkte für den Ursprung der Schnecke liefern. Nun war es Lia die sich verwandelte und sich in das Loch begab um es näher zu inspizieren. Es konnte doch nicht sein das so eine große Schnecke einfach so auftauchte. So flatterte sie in Fledermausform in das Loch und konnte ebenfalls nichts feststellen. Doch plötzlich nahm sie ein Vibrieren von der Oberfläche wahr. Diese Entdeckung teilte die der Gruppe mit und plötzlich brach eine große Suche aus. Azazil fiel ein Strauch auf der irgendwie sogar nicht hier in die Landschaft passte und er sollte Recht behalten. Hinter dem Strauch fand er einen umrankten und mit Moosen bewachsenen, schwer ausmachbaren, hohen Turm. Von Neugier angesteckt ging er bis zum Turm, während Lia den anderen Gruppenmitgliedern die Neuigkeit überbrachte. Bald standen an dem Turm alle Mitglieder versammelt da. Was sollten sie nur tun?

 

Als Erster kletterte Azazil den Turm bis zur Spitze hinauf, konnte aber nichts auffälliges entdecken und gesellte sich alsbald wieder zur Gruppe. Dann machte sich Durin an der Tür zu schaffen und probierte es mit Klopfen, daraufhin bekamen sie keine Antwort und so versuchte der Geschickteste in der Gruppe sein Glück und meldete sich abermals als die Tür aufsprang mit einem „Hallo“. Im Inneren des Turmes befand sich eine Treppe, die über mehrere Etagen sich zu erstrecken schien. Gebadet in diffusen Licht tritt die gesamte Gruppe ein und erkennen 2 detailierte Steinstatuen. Zum einen ein Reptil und zum anderen ein Kreen. Da es den Anschein hat, das die Statuen zum Leben erweckt werden könnten, wird zuerst Durin vorgeschickt und die anderen folgen ihm zaghaft. Azazil mit einen Morgenstern und Krakalla mit seinem Bastardschwert. Das der Turm nicht geschützt ist wirft bei dem ein oder anderen Fragen auf. Bis plötzlich ein Schrei von dem Zwergen erschallt. Was war passiert? Durin hatte die erste Treppe hinter sich gelassen, als er plötzlich in eine Treppenstufe einbricht und mmit seinem Bein hängen bleibt. Messerschafte Klingen dringen in sein Bein und bilden einen Widerhaken um es wieder herauszubekommen. Lia stützte ihn und er versucht seinen Fuß rauszubekommen. Letzendlich bekommen sie das Bein mit Azazils Hilfe heraus. Lia verbindet den Fuß und stoppt so die Blutung. Durin ist nun wie all die anderen in der Gruppe vorgewarnt und tastet sich mit seiner Axt langsam weiter vor. Seine Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz löste Durin die nächste Falle aus, als plötzlich ein Windstoß erfasst und ihn 5m die Treppe herunter purzeln lässt, bevor sein Sturz gestoppt wird. Von den Fallen gewarnt und wechselt nun Azazil an die Spitze, um weitere Gefahren früh für die Gruppe zu entschärfen. Die Gruppe tut gut dran und so werden einige Fallen entschäft und eine Tür geknackt. Selbst eine Tür die größeren Widerstand leistet wird mit Hilfe von Hammer und Meißel überwunden.
Die Gruppe kommt in einen großen runden Raum, dieser wirkt größer, größer als überhaupt die Statik des Gebäudes aushalten würde. Eine Treppe die nach unten wieder führt wird für die Gruppe sichtbar und endet an einer robusten und eisen beschlagenenen Holztür, die mit 3 Schlössern versehen ist. Nun ist das Interesse bei Azazil geweckt und er versucht die 3 Schlösser zu knacken, nur um ein wenig festzustellen das die Tür geöffnet ist. Hinter dieser Tür befindet siche eine Runenwand mit einem Art Smilie. Genervt von dem Spaß dem man der Gruppe gespielt und für jeden Dieb ein klares Zeichen, begibt sich die Gruppe nach unten. Dabei weicht die Qualität der Stufen dem, von den gut intakten Turm erheblich ab. Sie sind marode und scheinen die beste Zeit hinter sich zu haben.
Am Ende sieht sich die Gruppe auf einer Platform wieder, die mit 2 Stegen aus Stein unterbrochen ist. Dahinter befinden sich massive Gitterstäbe und Leute die hier gefangen sind. Diese verstehen sie und die Gruppe erfährt so das die Gefangenen die hier eingefercht sind von Kreens und dem Reptil gefangen genommen wurden. Da der Mechanisus nicht so schnell erkennbar ist, versuchen Azazil und Durin diese nach oben zu stemmen, aber leider bekommen sie die Stäbe keinen Millimeter nach oben. Nun bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten. Nachdem Azazil, Lia einen Wink gegeben hatte, fuhr diese mit einem Lift nach unten, immer im Hinterkopf haltend, das hier jederzeit Falle sein könnten.
Unten angekommen findet sie einen Art Kontrollraum mit mehreren Hebeln. Trotz der Tatsache das sie gewarnt worden war, zieht Lia an den Hebeln die sich hier unten befinden und stellt fest das Nichts passiert.
Hingegen oben bemerken die anderen der Gruppe wie plötzlich mit einem tiefen Grollen sich die Steindecke absenkt, wo sich auch die Gefangenen sich befinden. Sie müssen zuschauen, wie mehrere Hundert Leute unter Geschrei und den Geräuschen von brechenden Knochen ihr Leben lassen. Dabei stellen sie fest das am Boden sich eine Rinne befindet, in der das Blut entlang rinnt um dann in einem Loch in Boden zu verschwinden. Diese Loch wird von einen Flimmern umgeben.
Mit einem mulmigen Gefühl, das sich Lia unten in dem Raum sich befindet und das Blut ebenfalls nach unten sich den Weg gebahnt hat. Die Gruppe tut gut dran, denn plötzlich sieht Lia in dem Raum ein riesigen blutroten Ooze auf sich zukommen, das mit seinen Tentakeln nach ihr schlägt.
Unterdessen haben fast alle aus der Gruppe den Aufzug genommen und sehen Lia verzweifelt auf dem Schreibtisch stehen, fast schon ein wenig Ohnmächtig, gegen dieses Wesen. Krakalla löst ein Feueratem aus und wird dabei selber von seinem Atem getroffen. Lia wird plötzlich von einer merkwürdigen Aura überzogen, wobei diverse Tiereköpfe zum Vorschein kommen. Der Kampf hat unlängst begonnen, als Aza und Durin ebenfalls unten eintreffen und sich in das Kampfgeschehen einmischen. Krakalla wird von einem Tentakel getroffen, kann sich aber wehren von diesem zum Ooze gezogen zu werden. Azazil hat inzwischen seinen Bogen gespannt und schickt einige Flammenpfeile gegen das Wesen und trifft. zumindest hofft er es. Durin packt seine Axt fester und hackt wie wild auf den Ooze ein, daraufhin zerfällt die Struktur des Oozes und die Gruppe steht knöcheltief in dem Blut. Die Gruppe erkärt kurz Lia was oben geschehen ist und die Entstehung des Ooze erklärt. Das Atmen fällt in dem Raum schwer, da der Kupfergeruch des Blutes allgegenwärtig ist. Ein Buch wird entdeckt mit diversen Ausgaben und Zahlen. Leider aber nichts was einen weiteren Hinweis geben könnte, wer der Turmbesitzer sei.
Azazils Gespür für Falltüren, versteckte Mechanismen und versteckte Türen wird der Gruppe wieder von Nutzen, denn er wird in dem Raum fündig und fertigt sich schnell ein Rundholz und löst kurz daraufhin den Meachnismus aus. Sofort strömt das Blut aus den Raum. Die Tür die sich nun öffnen lässt, gibt einen nun glitschigen Gang frei. Sie finden in einen weiteren kleinen Raum in dem der Gang endet einen Schreibtisch und daneben ein Nonagram, welches aus Kreide am Boden gezogen ist.
Lia bekommt eine Idee und gibt Azazil die gefundene Säure. Woraufhin Azazil sie auf das Nonagram verteilt und ein Teil einer Schriftrolle wird sichtbar. Das Abbild einer Terasske, aus den Aufzeichnungen, wird sichtbar und lässt selbst den harten Durin erschauern. Die weiteren Zeichnungen ergeben leider keinen Zusammenhang, lassen aber den Schluss zu das dieser Turm eine Art Labor des Grauens darstellt.
Zeit zum Durchatmen entsteht, Goa war der Gruppe gefolgt und bewundert die Räumlichkeiten des Turmes. Karakallas Wunden wird geheilt und sie verlassen nun wieder vollzählig den Turm. Sun ist nicht mehr sichtbar und so beschliesst man ein Lager abseits des Turmes aufzuschalgen. Lange Gespräche werden geführt und Lia verschwindet in der Nacht.
Am nächsten Tag erreicht die Gruppe, ohne Lia, den Ort Beregost, wo wie sich schnell herausstellt einige Bewohner vermisst werden.

Die Suche nach Tuptin.. Eine Succubus und ihr verführerisches Treiben (Cult of the Damned)

Die Suche nach Tuptin.. Eine Succubus und ihr verführerisches Treiben (Cult of the Damned)Die Suche nach Tuptin.. Eine Succubus und ihr verführerisches Treiben (Cult of the Damned)

 

Die Gruppe hatte sich nach einiger Zeit in der Stadt Yenching  im Reiche Karatur eingelebt und Kultur und Sprache soweit wie möglich in kurzer Zeit kennengelernt. Sie holten allerlei Informationen zusammen und konnten so ihre nächsten Schritte planen wir sie am besten der jüngsten Prinzessin Schutz geben könnten und wie sie dem Kyo Clan zuvorkommen konnten um eine mögliche Entführung von Miou verhindern würden.

 

Die Abenteurer stellten fest, das es eine Fäde zwischen dem Sakura Clan und dem Kyo Clan gab. Man hörte das der Kyo Clan mit dem lang vergessenen Ony Clan zusammenarbeitet, diese hielten sich anscheinend im Gebirgswald und in einer Goldmine nahe dem Dorf Imashou versteckt. Die Anhänger des Kyo Clans haben anscheinend alle eine Schlange auf ihrer Haut tätowiert. Der Kyo Clan trachtete, Gerüchten zuvolge, nach dem Blut der jüngsten Tochter des Sakura Clans, bevor diese heiratet (was anscheinend auch bald geschehen sollte, Myou soll mit einem Prinzen aus dem Nachbarreich verheiratet werden damit die guten Handelbeziehungen bestehen bleiben). Wenn der Kyo Clan das Blut von Myou in die Hände bekäme, würden sie ein Abyss Tor beschwören um warscheinlich einen mächtigen verbündeten Dämon auf ihrer Seite zu haben. Dies sollte natürlich schnellstens verhindet werden. Also suchte der Kult der Verdammten in der Stadt Yenching nach Hinweisen um einer Verbindung zum Kyo Clan zu finden.

 

Es stellte sich auch heraus das in manchen Ecken der Stadt Menschenhandel getrieben wurde, was aber strengstens verboten war und worauf die Todesstrafe stand. Der Wirt Erc aus einem der Bordelle bot gelegentlich seiner Kundschaft Sklaven an. Ein Holzfäller namens Almageit war vor kurzem hingerichtet, weil er am vom Hauptmann entdeckt wurde wie er zwei Sklaven nach Yenching schmuggeln wollte. Hauptmann Riku erzählte das der Holfäller Almageit geistesabwesend am helligten Tag die Sklaven auf offenem Weg führte. Die Sklaven wurden von ihren Fessen befreit und Almageit wurde ohne Wiederstand festgenommen.

 

Sota der Vorstand der Holzfällergilde sagte, das Almageit in den letzten drei Monaten sehr unzuverlässig war und schlechte Arbeiten ablieferte obwohl er Hilfe von Tuptin hatte, eine Prostituierte die bei ihm wohnte und auch mitarbeitete. Man sagte das Almageit im Kasino der Stadt zu Geld gekommen war, dort war er anscheinend oft nach der Arbeit. Tuptin blieb an seiner Seite, da sie wohl bei Almageit das große Geld roch. Freunde und Gildenmitglieder der Holzfäller waren der Meinung, das Tuptin Almageit schlecht beeinflusste seitdem sie bei ihm wohnte.

 

Das Kasino bestätigte das Almageit einen großen Gewinn bei einem Insektenkampf machte. Merkwürdig war nur sein Auftreten und sein wortkarges Verhalten. Er war irgendwie nicht Herr seiner Sinne und er ließ eine Gottesanbeterin gegen eine Wüstenvespe kämpfen, was ein sehr ungleicher Kampf war. Der Schidsrichter sah das der Holzfäller wie kontrolliert wirkte und er bemerkteauch eine unangenehme Luftveränderung im Raum als würde ein Zaubereffekt vollzogen. Almageit beglich danach seine Schulden beim Sakura Clan und konnte sogar das Dach seinen Hauses reparieren lassen. Man hätte nie damit gerechnet das Almageit ein Sklavenhändler sei.

 

Bei der Durchsuchung der Holzfällerhütte fanden Amara und Jorax eine Brosche mit einem Symbol von zwei gewundenen Schlangen und darauf eine Inschrift in der Sprache Abyss. Da der Kyo Clan das Symbol der Schlange hatte, war Almageit warscheinlich mit dem Kyo Clan im Bunde gewesen. Als Amara am nächsten Tag die Hütte nochmal besuchte, bemerkte sie das Jemand die Sachen des Holzfällers durchsucht hatte, anscheinend suchte wer nach dieser Brosche.

 

Als Thimbré eines Nachts das Bordell des Wirts Erc beobachtete, bemerkte er einen Kampf in einem der vielen Räume des Gebäudes. Als sich Thimbrè hinein schlich sah er Erc tot am Tisch sitzen, doch keine Spur von seinem Mörder. Thimbrè fand im Zimmer unter anderem eine interessante Karte auf der einige Holzfällerhütten eingezeichnet waren, zudem etwas Geschriebenes in der Sprache Abyss.

 

Am nächsten Tag befragte die Abenteuergruppe die neue Besitzerin Narie nach dem Tot von Erc.Doch man erfuhr nur das Erc ein sehr fröhlicher und gesprächiger Mensch war. Jorax lud Timbiè ein bei den Prostituierten Informationen zu suchen, natürlich ließen die beiden sich nur kurz und kräftig durchmassieren um die ganzen Verspannungen des Abenteuers los zu werden. Sie erfuhren das der Wirt Erc  Probleme mit seiner Frau hatte und suchte deshalb oft die Nähe zu der Prostituierten Tuptin die im Bordell wohnte. Nachdem Tuptin erfuhr das Erc tod sei, ist sie sofort ausgezogen und wollte anscheinend zur Goldmine bzw zum Dorf Imashou.

 

Drizinil entzifferte die Abyss Inschriften auf der Karte, woauf stand, das sich in der Mine ein Zugang zum Schloss befände. Die Brosche könnte eine Art Schlüssel sein um den Zugang zu öffnen. Doch Sie fanden kein Portal welches sich mit der Brosche öffnen ließ.Die Gruppe war nun sicher das Tuptin den Holzfäller und den Wirt magisch beeiflusste. Der Holzfäller Almageit verlor auf Dauer sein Verstand, aber der Wirt Erc war anscheinen weniger für magische Kontrollzauber empfänglich. Und daher brachte sie den Wirt um und floh zur Mine. Anscheinend war Tuptin eine Dämonenkreatur in Menschenform die Gedanken manipulieren konnte, diese Kreatur wird auch weibliche succubus genannt.

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