Dolch-Disko im Zelt des Schattenteufels (The Iron Lions)

Dolch-Disko im Zelt des Schattenteufels (The Iron Lions)

Lureen die Kämpferin stromerte aus dem Norden in Richtung Tiefwasser. Vor dem Nordtor der Stadt fand Sie eine kleine Menschentraube. Die junge Frau war seit geraumer Zeit unterwegs und hatte bereits bemerkt, dass die Straße Richtung Tiefwasser erstaunlich leer war. Die Soldaten am Nordtor erklärten ihr, dass die Stadt aufgrund einer mysteriösen Krankheit abgeriegelt wäre, und

Zugang über das Nordtor nicht möglich sei. Lureen hatte erst Ihre Freiheit errungen und war im Angesicht der gelangweilten Ansprache des Soldaten schon eher ungehalten. Doch sie hatte eine Notiz von einem Boten zugestellt bekommen, die versprach, denjenigen, die Garibaldis Zirkuszelt in Tiefwasser aufsuchten, ihre Potentiale zu realisieren können und auch die Freiheit und die Macht erringen, die ihnen vorbestimmt sei. Und die Tatsache, dass Ihre Pläne jäh unterbrochen werden sollten ließ Sie forsch auf den Soldaten zugehen und mit Verweis auf den Zettel nachzuforschen, wo der Zirkus sei.

Garibaldi war wie alle Ankömmlinge in das Pestlager am Flusstor Tiefwassers geschickt worden. Der Soldat merkte noch an, dass er die Ziele der jungen Kämpferin, wie Sie auf dem Flugblatt beschrieben waren für ambitioniert, aber erstrebenswert hielt. Lureen brachte die Selbstbeherrschung auf, ihn nicht anzugreifen und brach gen Pestlager auf.

Etwas später kam auch Rhogar der Drakoniden- Barde am Nordtor an. Er war mit einer Musikandengruppe unterwegs und hatte Lieder ausgetauscht. Auch er war im Besitz eines Flugblattes von Garibaldis Zirkus. Seins versprach Ruhm und Bekanntheit über alles hinaus, was der Musikant sich vorstellen konnte.

Er verabschiedete sich von den Musikern. Er war doch etwas erleichtert, denn der Austausch von Liedern hatte ihm nur eine lapidare kleine Melodie eingebracht, die er für absolut unter seiner Würde erachtete. Der „Froschsong“ war nach Kimbathuuls Auffassung Folter für geschulte Ohren, aber die Musikanten hatten ihm versichert, dass er im Moment der letzte Schrei sei, was Bardenlieder angeht.

Um den fahlen Beigeschmack dieses Machwerkes zu entgehen, sog Rhogar die gedrückte Stimmung, der am Nordtor festsitzenden Reisenden auf und spielte eine traurige Weise, die die Anweisenden berührte, und die verärgerten Reisenden in traurige Melancholie versetzte. Auch die Wächter waren ergriffen, spulten aber pflichtgemäß Ihre Ansage ab. So wurde auch der Drakonide in Richtung des Pestlagers geschickt.

Gordon der Hexenmeister war derweil im Tuchhändlerwagen des 6 Koffer Markt-Priakos unterwegs und wollte von dem Krämer wissen, warum er nicht der Karawane folgt, die unter der Führung Mudors, des duftenden Baraberen-Zwerges vom versiegelten Südtor ebenfalls in Richtung Pestlager aufgebrochen war.

Der Tuchhändler hatte sich leichtsinnigerweise mit den Schattendieben von Atkatla eingelassen und war als Bote mit zweifelhafter Fracht für einen Vertreter der selbigen nach Tiefwasser geschickt worden. Da die Quarantäne verhinderte, das er seinen Auftrag ausführen konnte, war der Kaufmann verzweifelt vor Furcht . Gordon konnte Ihn davon überzeugen, Kerbe den Priester als Boten zu beauftragen. Erleichtert übergab der Händler dem Kleriker das Kästchen und machte sich reinen Gewissens auf den Weg. Kerbe war zwar nicht sicher, ob das eine gute Idee war, nahm die Schatulle aber in seine Obhut und trottete zusammen mit den Starkschulter-Zwergen, die in diesem Moment einen Stein mit einem Kriegshammer zerschmettert hatten, Richtung der kleinen Zeltstadt am Flusstor.

Bei ihrer Ankunft im Pestlager war Lureen sofort die Unflätigkeiten aufgefallen, die ununterbrochen aus dem Kommandozelt der Garde durch das Lager schallten. Neugierig verschaffte die Kämpferin sich Zutritt und machte Bekanntschaft mit Dionne Warwick, der Hauptaufseherin von Tiefwasser. Warwick war relativ angetan, eine Kriegerin vor sich zu haben und begegnete Lureen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten höflich.

Lureen selbst konnte dies nicht erkennen, aber Außenstehende, die Hauptaufseherin Warwick kennen, würden zweifelsfrei bestätigen, das die Halblingsfrau Lureen wesentlich schlimmere Beleidigungen hätte an den Kopf geworfen, hätte sie nicht ein Mindestmaß an Respekt der Kämpferin gegenüber empfunden. Dennoch erfuhr diese dieselbe Behandlung, die alle Abenteurer von Warwick in diesen Tagen erwarten konnten: Sie wurden mit einem magischen Gegenstand ausgestattet und auf eine Mission geschick. Lureen entschied sich für ein Armband und wurde von Warwick damit beauftragt, das Zirkuszelt des Neuankömmlings Garibaldi unter die Lupe zu nehmen. Da sie das sowieso vorhatte, brach Lureen auf

Gordon der Hexenmeister war, da der Posten der Gilden Tiefwassers, die im Pestlager für die Abwicklung von Handelsangelegenheiten in Hörweite des Kommandozeltes lag, nicht entgangen, dass die Hauptaufseherin magische Gegenstände verteilt.

Wenn die Hauptaufseherin anwesend ist, verliert das Konzept „Hörweite“ etwas an Bedeutung, die Halblingsfrau war durch das halbe Lager zu hören. Gordon war aber auch so gut darin, Sachen aufzuschnappen, die ihn interessierten.

So betrat auch er das Kommandozelt, nachdem er seine Bezahlung für die Bewachung der Karawanw von der diensthabenden elfischen Bürokratin erhalten hatte. Dem Charme des Halbelfen konnte sich diese nicht erwehren und verzichtete sogar darauf, ihm den lädierten Karawanenwagen und die Verspätung in Rechnung zu stellen. Eben jene Entwaffnende Liebenswürdigkeit verschaffte dem Hexenmeister auch zutritt zu Warwicks Zelt. Gordon passte seine Ausdrucksweise an die der Hauptaufseherin an, was diese tatsächlich kurz sprachlos machte. Als sie sich wieder gefasst hatte, schickte Sie Gordon mit einer nigelnagelneuen Armbrust auf dieselbe Mission, die auch die Kämpferin Lureen soeben angetreten hatte. Gordon bezirzte noch eine Wache, ihm Armbrustbolzen zu kaufen und machte sich auf den Weg zum Zirkuszelt.

Kimbathuul war unterdessen bereits beim Magiebedarf-Händler seines Vertrauens gewesen. Ein Dunkelelf namens Jorma hatte ihm zu einem „Super-Sonder-Ich Bring-mich-um-Mein-Geschäft-Mit-diesem-Angebot“-Preis Zutaten für seine Zauber verkauft. Weiterhin hatte der Drow herausgefunden, dass recht viel Magie in und um das Zirkuszelt am wirken war und empfahl dem Drakoniden, sich das Mal anzusehen.

Rhogar traf dort auf Garibaldi, einen grauhaarigen älteren Herrn, der ein ziemlicher Fan von Abenteurern aller Couleur war. Als der Barde dann auch noch ein Lied anstimmte, war er hin und weg. Er Erzählte von seinem Plan, Abenteurern mit Hilfe seiner Organisation einen neuen Platz in der Gesellschaft zu verschaffen. Er wollte dies Bewirken, indem er zunächst eine Truppe Abenteurer versammelt und die mysteriöse Krankheit, die in Tiefwasser wütete heilte. Zu diesem Zweck hatte er schon einen ersten Hinweis auf ein Heilmittel aufgetrieben, dass er in einer kleinen Schatulle bei sich trug.

Kimbathuuls Lied hatte allerdings auch die Zwerge aufmerksam gemacht, die in der Nähe Ihre Karawane betreuten. Einer bat den Barden darum, den Froschsong zu spielen. Rhogars Weigerung, sich dem melodischen Äquivalent von Daumenschrauben auszusetzen nahm der Zwerg nicht so gut auf. Er schnappte sich sein Instrument und stimmte die populäre Melodie an, um dem Drakoniden eine Lektion in zwergischem Musikverständnis zu erteilen.

Das Ergebnis rief Lureen auf den Plan, deren bescheidene Reste eines Geduldsfadens durch das grausige Lied nunmehr aufgebraucht waren und sie schlug den Zwerg ein, um für Ruhe zu sorgen. Auch das wurde eher schlecht aufgenommen. Die Brüder des Zwerges eilten herbei und bauten sich vor der jungen Frau auf.

Die angespannte Situation wurde von Gordon dem Hexenmeister entschärft, der die Zwerge peinlich berührte, als er sie darauf aufmerksam machte, in welcher Höhe sich Ihr Blickfeld befindet, wenn Sie sich bedrohlich vor eine Menschenfrau stellen. Um dann letztendlich für Frieden zu sorgen, schlug er vor, der Barde solle doch einfach den Froschsong spielen, um alle davon abzuhalten, sich umzubringen.

Kimbathuul stimmte missmutig seine Harfe, legte Sie an…

und spielte eine eigene Kreation, die dem Froschsong in allen Bereichen überlegen war.

Wenn man sich diese Lied als engelsgleiche Deva, die aus dem Himmel herabsteigt vorstellt, wäre der Froschsong eine erschossene Ente, die auf eine Straße aufprallt.

Es war so gut, dass sich die aufgebrachte Menge zerstreute, und die Enttäschung über den ausgebliebenen Froschsong auch von den Zwergen heruntergeschluckt wurde.

Nun war aber laut Garibaldi die Zeit gekommen – es dämmerte mittlerweile – seine Veranstaltung zu beginnen. Er bat Lureen, Gordon und Rhogar in sein Zelt.

Das Zelt war relativ luxuriös eingerichtet. Statt Manege und Rängen waren einige Tische, eine Bar und eine kleine Bühne aufgebaut worden und ein Paar Abenteurer hatten Platz genommen und sich bei Getränken in Unterhaltungen vertieft. Kimbathuul war sogleich eine Drakoniden-Frau aufgefallen, derer er sich in guter Bardentradition annäherte. Er ignorierte allerdings eine Grundregel bei der Annäherung – romantischer wie auch anderer Natur – an Kämpfer: Nicht aus dem toten Winkel. Obwohl sich Rhogar lediglich mit Harfe und Schlafzimmerblick bewaffnet näherte, war der erste Impuls der rot geschuppten Lady ein mächtiger Rückhandschwung, dem der Barde allerdings mit Leichtigkeit auswich. Die Kämpferin bekundete keine böse Absicht und stellte sich und ihre Gefährtinnen, die Scharlachkrähen-Abenteurergesellschaft vor. Rhogars Liebesgedichte konnten Victoria, so war ihr Name, allerdings so gar nicht begeistern. Die Drakoniden-Frau hatte keinen Sinn für Reime oder Versmaß und verstand keine Metaphern, so dass ihre Gefährtin ihr erläutern musste, was der Junge, geschuppte Barde da von ihr wollen könnte. Als Kimbathuul ihr schließlich in einem Akt der Verzweiflung seine Einladung zeigte, wurde Victoria dann doch etwas warm. Sie versprach, sich mit Rhogar zu treffen und gemeinsam Feuer zu speien. Das war nicht das, was Der Barde auf seiner Einladung gelesen hatte, aber er hatte ein Date und war vorerst zufrieden.

Lureen untersuchte die Bar und unterhielt sich mit einem Abenteurer-Duo, dass sich Als „Die Schädeltreter“ vorstellte. Die Beiden – ein Zwerg namens Kurzer und eine haarloser Hüne namens Glatzkopf – erklärten Lureen wie die magische Bar funktionierte: Alles, was man sich an Getränken vorstellen konnte, erschien magisch auf dem Tresen, wenn man die schimmernden, illusorischen Flaschen berührte, die dort plaziert weren. Das von der Kriegerin erstellte Bier war von mittelmäßiger Qualität, aber nach allem, was Lureen sagen konnte nicht giftig. Die Schädeltreter erklärten in einer wirren Geschichte, wo sie herkamen. Lureen war nicht sicher, ob diese Beiden bei Verstand waren. Weiterhin schwärmten Sie vom gähnenden Portal, einer Kneipe in Tiefwasser. Als die beiden ihre Pläne ausbreiteten, ihre nackten Hinterteile im Unterreich vor Erdkolossen zu entblößen entschied sie sich dann aber doch einen freien Platz bei Gordon und Kimbathuul einzunehmen.

Der Hexenmeister hatte sich auch niedergelassen, war zuvor aber durch den Raum gestromert und hatte einige Gerüchte aufgeschnappt.

So hörte er von einem Gemäuer namens „Gewölbe des erbitterten Wettstreits“, und von einem Ort Namens „Kammer des Sammlers“, die scheinbar potentielle Ziele für die anwesenden Abenteurer waren. Weiterhin erfuhr er, dass es eine Möglichkeit gab, an der Quarantäne vorbei Tiefwasser zu betreten und die Stadt auch wieder zu verlassen.

Nachdem die Kriegerin, der Hexenmeister und der Barde sich an Ihren Tisch gesetzt hatten, kam Garibaldi noch einmal zu ihnen. Alle Abenteurergruppen im Zirkuszelt hatte kleine Skulpturen auf ihren Tischen stehen, die die jeweilige Gruppe repräsentierten. Die Scharlachkrähen hatten eine Rote Vogelfigur, die Schädeltreter einen Schädel mit Stiefel und die Dritte Gruppe, die Lykanthropen Gelehrten hatten einen bebrillten Werwolf auf Ihrem Tisch stehen.

Garibaldi stellte den dreien eine etwas rostige, eiserne Löwenstatuette auf den Tisch und begab sich zum Rednerpult. Er platzierte das mysteriöse Kästchen neben sich, von dem er behauptete, es würde den ersten Schritt zur Bekämpfung der Pest in Tiefwasser enthalten, auf de Bühne und begann zu verkünden, dass die anwesenden Abenteurer unter seiner Führung ein neues Zeitalter einleiten könnten.

Nach ein Paar Minuten großspuriger, aber unkonkreter Verkündungen des Zeltbesitzer wurde das Zelt plötzlich dunkel.

Lureen, Gordon und Rhogar waren nicht wirklich in Erwartung eines gemütlichen Abends mit Drinks und Häppchen gekommen und entsprechend sofort kampfbereit. Der Barde erleuchtete die Finsternis mit geisterhaften, bunten Lichtern. Nachdem er eines dieser zu den Schädeltretern geschickt hatte, konnte er sehen, dass der Zwerg der Schädeltreter nicht zu sehen war und sein Gefährte erschreckt dreinschaute. Gordon, durch halbelfische Dämmersicht in der Lage, den Grund für Kurzers Misere zu erkennen begann umgehend Blitze in diese Richtung zu werfen.

Deren Ziel war eine etwa Schulterhohe, schwarze Gestalt. Nicht unähnlich einer Gliederpuppe war diese statt einer rechten Hand mit einer blutverschmierten Klinge ausgestattet. Die Stirn zierte eine auffällige Gravur, die einen Pfeil nach unten zeigte. Mittlerweile war im Zelt Geschrei ausgebrochen. Kampfeslärm, klirrende Waffen und gelegentlich aufblitzende Flammen und Zauber erfüllten den gesamten Raum. Lureen zündete Ihre Fackel an und Kimbathuul sandte seine tanzenden Lichter in alle Ecken des Zirkuszeltes. Zwischen dem Fackelschein, den bunten Glühkugeln des Barden und Gordons magischen Blitzen entfaltete sich eine sehr ansprechende Lichtshow. Allerdings ermöglichte diese es auch zu sehen, dass eine ganze Menge der schwarzen Konstrukte die Abenteurer bedrängte. Anscheinend war für jeden Anwesenden auch eine der schwarzen Gestalten da. Diese waren schon gut dabei, mit ihren Messerhänden die Abenteurer zu dezimieren.

Kimbathuul hatte glücklicherweise eine sehr passende Antwort auf die Situation. Per magischer Schallexplosion ließ er die zwei Puppen, die Kurzer und Glatzkopf bedrängten in ihre Einzelteile zerbersten. Leider waren die beiden Abenteurer nicht mehr zu retten.

Nachdem die Explosionen des Drakoniden ihre Überreste zersprengt hatte auf keinen Fall.

In diesem Moment bemerkten er und seine Gefährten, dass auch drei der schwarzen Puppen sich auf sie zubewegten. Sie trugen auf ihren Stirnen verschiedene Symbole: eine Harfe, gekreuzte Äxte und ein Wesen mit Tentakeln und Flügeln. Auf der Bühne begann sich unterdessen ein Haufen aus schattigem Nebel zu verfestigen und eine humanoide Gestalt anzunehmen.

Der Barde ließ auch die herannahenden Konstrukte explodieren, so dass lediglich das mit dem Axtsymbol weiter eine Gefahr darstellte.

Dieses wurde von Lureens Helbardenschwüngen mit Unterstützung durch Gordons Armbrustbolzen unschädlich gemacht. Im Handgemenge mit der Puppe musste die Junge Kämpferin einige Treffer einstecken. Die Abenteurer gewannen den Eindruck, dass sie diesen Puppen und Ihren Messerhänden im Nahkampf nicht lange standhalten würden.

Als die Puppen, die für die drei Abenteurer bestimmt waren, besiegt waren, ergab sich ein Moment der Ruhe. Alle anderen Konstrukte hatten Ihre designierten Ziele mit brutaler Effizienz ausgeschaltet und standen nun herum. Entsprechend widmeten die Abenteurer der Schattenwolke auf der Bühne des Zeltes. Hier hatte sich mittlerweile eine schlanke, humanoide Gestalt gebildet, deren Schreie in infernaler Sprache das Zelt erfüllten. Auf die Befehle des Schattenteufels begannen die Konstrukte zu reagieren: Die Symbole auf den Stirnen der Puppen flackerten kurzen und änderten sich. Drei der Konstrukte trugen nun das geflügelte Tentakelwesen, drei die Gekreuzten Äxte und zwei die Harfe. Die Assasinenkonstrukte brachten sich in Stellung, ihre neuen Ziele anzugreifen.

Nachdem er seinen Dienern neue Ziele zugewiesen hatte, widmete der Teufel sich Lureen, die auf ihn zugestürmt war und mit ihrer Hellebarde angriff. Doch er hatte die Rechnung ohne den Barden gemacht. Kimbathuul lenkte ihn ab, so dass sein Angriff verfehlte. Der Drakonide hatte den Teufel darauf aufmerksam gemacht, dass sein Hosenladen offen sei. Bevor die Schattenkreatur bemerkt hatte, dass sie keine Beine hatte, hatte sich Lureen aus der Reichweite seiner Klauen gebracht. Der Nächste Trick im Arsenal des Barden sollte die Illusion herannahender Verstärkungen sein, die von außerhalb des Zeltes ertönen sollte. Allerdings war innerhalb des Zeltes nichts davon zu hören, da das Zelt schalldicht war.

Der Barde hatte sich mit zwei Puppen auf den Fersen im hinteren Bereich des Zeltes in Richtung der magischen Bar bewegt. Er musste zwar einige Messerstiche einstecken, erreichte die Getränkeversorgung aber in einem Stück. Er benutzte die Magie am Tresen, um sich den Größten Bierkrug zu bestellen, den er sich vorstellen konnte. Die lebhafte Fantasie des Barden brachte einen biergefüllten Waschzuber hervor, den er den Puppen, die ihn verfolgten, entgegenschleuderte. Die Beiden Konstrukte wurden unter dem riesigen Gefäß begraben und waren außerstande, weiter am Kampf teilzunehmen. Währenddessen waren Lureen und Gordon damit beschäftigt, den lebenden Schatten auf der Bühne zu bekämpfen. Die Assasinenkonstrukte bewegten sich bedrohlich auf die Beiden zu und hatten sie nahezu umzingelt. Kimbathuul hatte seine Getränkekompetenz weiter an der magichen Bar eingebracht und auf Gordons anraten einen Molotow-Coctail erschaffen, mit dem er die Puppen bewarf. Diese nahmen schweren Schaden, ließen sich jedoch in Ihrem Ansturm auf die junge Kämpferin und den Hexenmeister nicht aufhalten. Zu allem Überfluss spie der Schattenteufel seinen beiden Gegnern einen lähmenden Nebel entgegen, der seine Wirkung nicht verfehlte. Gordon konnte allerdings – wohl durch eine Intervention seines Patron – seinen Blitzzauber sogar durch eine gesamte Lähmung seines Körpers hindurch aufrechterhalten und dem Teufel weiter zusetzen. Dieser war mittlerweile schwer verwundet und wollte sich den Abenteurern zu entziehen, indem er mit den Schatten zu verschmelzen versuchte. Allerdings war das ganze Zelt durch Fackeln, Magische Blitze, Explosionen und tanzende Lichter taghell in allen Farben erleuchtet, so dass diese Idee verworfen werden musste. Statdessen hetzte der Schatten alle verbleibenden Puppen auf den Hexenmeister.

In dem Moment, in dem die angesengten Konstrukte kurz davor standen, den Stichwundenanteil an Gordons Person bedenklich zu erhöhen, schritt Lureen ein.

Verzweifelt darüber, dass ihre Angriffe bisher wenig Wirkung gezeigt hatten beschloss die junge Frau, das magische Armband anzulegen, welches sie von Warwick bekommen hatte. Die Wirkung desselben war etwas bizarr, versetzte die Kämpferin aber in die Lage, den finalen Angriff gegen den Schattenteufel auszuführen:

Lureen wuchs ein dritter Arm.

Sie ergriff den Teufel, hielt ihn fest und hackte die letzten Reste seines finsteren Daseins aus seiner schattenhaften Form.

Mit dem Ableben Ihres Anführers waren auch seine Diener leblos zusammengebrochen. Die Abenteurer waren siegreich! Just in dem Moment, in dem sie realisierten, dass sie in einem Raum mit fast einem Dutzend toten Abenteurern waren, deren Ausrüstung jetzt herrenlos herumlag, dämmerte ihnen, dass sie als einzige überlebende sehr verdächtig waren. Dummerweise war das auch genau der Moment, in dem Warwick und die im Pestlager stationierten Gardisten als Reaktion auf Rhogars Geräuschkulisse das Zelt stürmten.

Während Lureen, Kimbathuul und Gordon von Soldaten festgesetzt wurden, sinnierten Sie zu ihrer Situation:

Wird Rhogar ein Date finden, das nicht direkt nach der Terminfindung ermordet wird?

Wie wird Gordon damit umgehen, das sein Lieblingszauber in der Folge seiner Lähmung jetzt schwieriger zu wirken sein wird?

Wird Lureen mit ihren neuen Kapazitäten jetzt Pionier des Hellebarde-und-Handaxt-Kampfstils?

Das Ende vom Nekromanten (The Outbreaks)

Das Ende vom Nekromanten (The Outbreaks)Tagebuch von Nanay Kusisqa. Ort: Unterreich. Datum unbekannt.

Gerade so haben wir den Kampf gegen den Dämon überlebt. Es war ein harter Kampf und doch standen wir dann da. Mehr tot und verbrannt, als lebendig. So einen Kampf brauche ich nicht nochmal, aber uns war bewusst, dass wir noch den Totenbeschwörer besiegen müssen. Unser Freund Mumrik hat etwas gebraut und ehe wir uns versehen, hat uns der grüne Nebel uns an einen anderen Ort gebracht. Ein Ort, voller Magie und unterschiedlichen Wesen. Ihr durchströmte meinen Körper, als ich diesen Ort betrat. Ich musste zweimal gucken, um zu erkennen, dass die Möbel, die bar und andere Gegenstände aus lebenden Pflanzen bestanden. Während sich totes Pferd mit gehörten Wesen unterhielten und die anderen Speisen und Getränke zu sich nehmen. Meine Füße brachten mich an die Bar. Etwas essen, etwas trinken und in Ruhe im Buch lesen. Das war Erholung für mich. Auf einmal trat ein älterer Mann ein, welcher sehr gut behandelt wurde und erst beim näheren hinsehen, konnte ich erkennen, dass es sich im ein Avatar von Sylvannus handelte. Das war beruhigend, denn so konnten wir uns in Ruhe ausruhen.
Als wir wieder erwachten, waren wir wieder an der Stelle, wo wir den Bator besorgt hatten. Gestärkt und voller Tatendrang, waren wir bereit unsere nächste Aufgabe zu erledigen. Den totenbeschworer zu besiegen. Nashazar hatte am anderen Ende des Raumes eine kleine kammer entdeckt und wir machten uns auf den Weg. Durch etwas Magie und Gewalt konnten wir die Tür öffnen und im Raum dahinter? Noch eine Tür. Doch auch diese konnte schnell geöffnet werden, doch wurden wir von einem riesigen Skelett schon erwartet. Mit der Hilfe von Nashazar, konnten wir ihn jedoch wieder zur Ruhe schicken. Was danach kommt, ist wie ein Nebel in meinem Kopf. Kurz betraten wir die kleine Halle und kurz hatte ich das Gefühl, dass sich Spinnweben in meinem Kopf waren. Doch wir konnten den Nekromanten töten. Thoringal, Nashazar, totes Pferd und Grumpf stürmten auf die Galerie zu dem Gegner, während ich mit blm versucht hatte, ihn vom Boden aus zu bekämpfen. Was er über uns gemacht hätte, das konnte ich nicht sehen, aber als er vor mir erschien, konnte ich noch gerade so dem totenbeschwörer mit einem flammenden Schwert als zauber seinen Kopf von den Schultern trennen. Doch was nun? Wie geht es nun weiter? Ich weiß es nicht.

St. Patrick´s Day Special

St. Patrick´s Day SpecialDer Leprechaun ist ein mürrischer Kobold, der wenig vertrauenerweckend ist und den Kopf voll böser Streiche hat. Er bewacht einen Topf voll Gold, der am Ende des Regenbogens zu finden ist. Einmal wurde der Leprechaun von einem Menschen gefangen, der ihn zwang, das Versteck des Goldtopfes zu verraten. Um den Baum zu markieren, unter dem der Topf vergraben sein sollte, band der Menschen ein rotes Halstuch um seinen Stamm. Als er später mit einer Schaufel zurückkehrte und den Schatz ausgraben wollte, hatte der Leprechaun an alle anderen Stämme ebenfalls ein rotes Halstuch gebunden. Der Mensch mußte ohne den Schatz nach hause gehen und der Topf voll Gold ist noch immer versteckt. Wer weiß vielleicht trefft ihr auch auf ihn. Seid also auf der Hut, vor den Scherzen des Leprechauns.

Seid dabei und erhaltet in den nächsten 4 Wochen unter anderem den Luck O‘ the Elements.
Good Luck

What a strange new Adventure (Dragon Knife)

What a strange new Adventure (Dragon Knife)Es war früh am Morgen. Im Gasthaus “zum roten Hengst” waren gerade die letzten Überbleibsel der vergangenen Nacht weggeräumt worden. Das Gasthaus war berühmt dafür, dass der Besitzer stets besoffener war als alle seine Kunden und am morgen danach meistens ein Zwerg vom Kronleuchter hing. Eine ganz gewöhnliche Zwergenkneipe könnte man sagen.

Dann bogen 2 Zwerge um die Ecke und gingen auf das Gasthaus zu. Gobri und Ilas.

„Hier findet man einfach alles“
„Na ich weiß ja nicht“
„Doch schau her! *er öffnete die Eingangstür* Da drüben ein junger Mensch der sich mit einem Zwerg streitet, ein Gnom mit einem Rohr auf dem Rücken, ein Hutständer mit rotem Mantel auf dem jemand seine Ketten vergessen hat. Wie oft sieht man sowas schon?“
„Ich glaube der Hutständer sieht uns an“
„Du hast Recht. Naja soll mir egal sein solange er mich nicht mit irgendwelchen Schattenflammen verbrennt hahaha“
„Gut…beginnen wir…HERGEHÖRT! Wir suchen tapfere Mitstreiter für eine Expedition nach Tieffurt. Die Bezahlung erhält jeder nachdem wir dort sicher angekommen sind“

Die Zwerge holten ein paar Papiere heraus und setzen sich an einen der Tische. Kurz darauf traten die ersten Interessenten heran und machten ihr Zeichen. Die Gruppe bestand nach kurzer Zeit aus 8 Zwergen, 2 Menschen, einem Gnom und einem…Jemand mit Ketten im Gesicht.

„In Ordnung. Jetzt wo alle unterschrieben haben…und jemand einen Penis auf den Vertrag gemalt hat, treffen wir uns am morgigen Abend am südlichen Stadtrand. Die Verpflegung während der Reise stellen wir“

Kurz darauf verließ ein Expeditionsmitglied nach dem anderen das Gasthaus.

Zuerst trat Haarkon heraus dicht gefolgt von Alex. Ein Druide und ein junger Magier.

“Ich sehe mir den Wald an bis später”
“Moment mal! Wo ist nun dieses legendäre Artefakt?”
“Welches Artefakt? Du hast mir deine Karte gezeigt und ich hab dich mit her genommen wir sind quit”

Alex sah Haarkon noch kurz nach und holte dann die Karte heraus, die er bei den Händler nahe Beling erstanden hatte und ging nun einer kleinen Notiz an Rand nach. Da er zwergisch nicht all zu gut verstand, folgte er der Spur ohne weitere Bedenken.

Kurz danach kam Zukuu heraus. Die Zwergenstadt war ihm nicht dunkel genug daher ging er in eine dunkle Gasse, stellte sich auf eine kleine Anhöhe, drehte sich um und starrte jeden böse an, der an der Gasse vorbei ging.

Es folgte Lee. Der Mönch. Da ihm momentan nicht der Sinn nach Erkundung stand, ging er direkt zum vereinbarten Treffpunkt. Dort angekommen setzte er sich auf den Boden und aß Reis.

Als letztes Trat Tragrim der Gnom hinaus. Dieser war sichtlich angefressen, da er kein Zimmer im Gasthaus bekommen hatte. Entweder er wurde übersehen oder nicht ernst genommen. Das Schicksal vieler Gnome in dieser Welt. Er verfluchte noch kurz das Gasthaus und ging dann ein paar Schritte. Er sah den jungen Magier einen Zwerg nach dem Weg fragen und ihn dann in einer Gasse verschwinden. Da er nichts anderes vor hatte folgte er ihm.

Nachdem Alex das Ende der Gasse erreicht hatte, sah er eine verschlossene Tür vor sich. Als er anklopfte, ging ein Schlitz auf und ein Paar Zwergenaugen sahen ihn an. Er verlangte 5 Goldstücke von ihm. Scheinbar war es der richtige Weg. Alex gab dem Zwerg 5 Goldstücke und trat ein. Nachdem sich hinter ihm die Tür schloss, wurde er von einer Zwergendame mit roten Haaren in Empfang genommen. Sie führte ihn tiefer in das Etablissement hinein und kniete sich dann vor ihm hin. Alex war nicht ganz klar was geschah daher versuchte er in gebrochenem Zwergisch zu erklären das er für ein Artefakt hier sei. Sie schien ihn zu verstehen, daher führte sie ihn noch weiter hinein bis sie an einem Raum voller Spiegel ankamen.

Alex sah sich um und begutachtete gerade die Spiegel als 3 Männer in den Raum kamen. 1 Mensch und 2 Zwerge. Sie hatten einige Aparaturen dabei, die keinem Artefakt ähnelten, welchem Alex eigentlich auf der Spur war.

Der Gnom war nun ebenfalls an der Tür angelangt. Der Schlitz öffnete sich. Die Augen eines Zwerges suchten nach der Quelle des klopfens..sahen aber niemanden.

“Hier unten du Sohn einer Bergziege”

Der Zwerg sah hinab und erblickte den Gnom. Dieser musste für den Eintritt lediglich 4 Gold bezahlen. Er bezahlte widerwillig und ging hinein. Er wurde ebenfalls von einer Zwergendame in Empfang genommen. Diese lächelte ihn an und führte ihn nun in ein Zimmer. In diesem war lediglich ein Fenster eingebaut. Als er hindurch sah, sah er den jungen Magier umringt von 3 Männern. Das würde wohl kein gutes Ende nehmen…für den Magier. Der Gnom grinste und verschloß die Arme…er wusste woher er die verlorenen 4 Gold wieder bekommen würde.

Währenddessen griff der Mensch nach dem Arm von Alex.

“Die Leute haben bezahlt und wollen eine gute Vorstellung sehen kleiner”

Alex ergriff seinen Stab und drückte dem Menschen seine Finger in die Brust. Daraufhin durchzog ihn ein elektrischer Schlag. Er taumelte ein paar Schritte zurück und grinste dann “Ach darauf stehst du also?”

Alex ergriff nun panisch die Flucht und rannte aus dem Raum. Dicht hinter ihm die 3 „netten“ Herren. Tragrim, von den Geschehnissen etwas überrumpelt, nahm die Verfolgung des Magiers auf…da er ihm eindeutig Geld schuldete. Auf seinem Weg nach draußen wurde Alex von Ping Pong Bällen beschossen, denen er jedoch knapp ausweichen konnte. Der Türsteher öffnete ihm freundlich die Tür und sagte “ich hoffe der Besuch hat ihnen gefallen”. Hinter ihm schrie ein Gnom die ganze Zeit irgendwas mit 4 Gold und Steuern aber das interessierte im Moment nicht…es zählte nur die Flucht und diese endete erst am vereinbarten Treffpunkt.

Mittlerweile war es Abend geworden und die Expedition, bestehend aus 5 Transportkarren, war bereits zusammengekommen.

Alex rannte zu Haarkon und erzählte von seinen Erlebnissen und wiederholte die ganze Zeit “Das ist alles deine Schuld”. In der zwischenzeit kam auch Tragrim an…und mit ihm der Mensch aus dem Etablissement…“Bruno”…er war einer der Wagenzieher. Alex stellte die Diskussion mit Haarkon unverzüglich ein und verschanzte sich von nun an hinter ihm.

Die Gruppe und das versammelte Zwergenfußvolk, trafen nun noch die letzten Vorbereitungen und dann ging es los. An der Spitze waren Lee und Bruno die 2 der Karren zogen. Zukuu hatte sich währenddessen auf einen davon gelegt und schaute weiterhin grimmisch die Höhlendecke an.

Die Reise war friedlicher als gedacht. Nicht ein Konflikt in den ersten 5 Tagen. Das einzige was auffällig war, waren die Zwerge, die aus irgendeinem Grund den Gnom mieden. Der Gnom war wohl nicht gerade der freundlichste Geselle.

Dann in der Nacht des 5. Tages, als die Gruppe sich in einem größeren Höhleabschnitt ausruhte, entdeckte Haarkon in den Wänden einige Risse. Als er Ilas, den Leiter der Expedition, zu sich holte um die Risse genauer zu untersuchen, brachen diese auf einmal in mehreren Stellen der Höhle auf und ein Duzend Dolche flogen aus allen Richtungen heraus. Ilas wurde sofort von einem Dolch am Kopf getroffen und verstarb augenblicklich.

Die Gruppe machte sich zum Kampf bereit doch die unvorhergesehende Attacke und das schlechte Licht forderten ihren Tribut und so verstarben noch 2 weitere Zwerge in dem Dolchregen und Alex wurde von einem am Rücken getroffen.

Nachdem die anfängliche Schockstarre überwunden war, suchten die Zwerge sowie teile der Gruppe hinter den Transportkarren schutz und machten sich zum Gegenangriff bereit.

Lee, der sonst so besonnene Mönch, ergriff nun die Initiative und verpasste dem ersten Angreifer einen präzisen Schlag mitten ins Gesicht. Zukuu nutze seine magischen Fähigkeiten und Tragrim seine Feuerbüchse. Doch diese waren aufgrund des schlechten Lichts zu unpräzise um zu treffen.

In einem unachtsamen Moment traf Zukuu ein Dolch genau in das linke Auge. Ein dunkles lachen erfüllte die Höhle. Gobri schrie Zukuu an, dass dieser nicht lachen sondern kämpfen sollte. Dieser sah Gobri finster an. Durch den Schmerz abgelenkt, formte Zukuu einen Zauber und schleuderte ihn Gobri entgegen. Dieser ging sofort in Flammen auf und stürzte nach einigen Sekunden leblos zu Boden.

Daraufhin schrie eine Frau auf dem mittleren Transportkarren auf.

In der gleichen Zeit brach Lee dem ersten Angreifer mit einer Art Roundhouse Kick das Genick.

Haarkon dagegen lauerte einem Angreifer auf und übermannte seine Sinne mit einem Geisteszauber. Der Angreifer, nun nicht mehr herr seiner selbst, attacktierte nun die erste Person, die einen Zwerg angriff…Zukuu. Haarkon war nun gezwungen Zukuu zu heilen da dieser schon einiges einstecken musste.

Alex hatte sich in der Zwischenzeit hinter einem Transportkarren in Sicherheit gebracht. Er erzeugte eine Illusion hinter Lee, damit dieser nicht Ziel des nächsten Dolches sein würde und warf einen Feuerzauber in Richtung eines Risses…doch mit der Wunde im Rücken und der Dunkelheit in der Höhle war ein präziser Zauber kaum möglich. Als sich Lee umdrehte schlug er sofort nach dem plötzlich aufgetauchten Gegner. Als sein Schlag direkt durch ihn hindurch ging, bemerkte er, dass die Illusion nur der Ablenkung der Gegner dienen sollte und so rannte er nun dem nächsten entgegen.

Tragrim hatte sich noch immer unter einem Transportwagen verschanzt und schoss so oft er konnte. Dabei war ihm lediglich ein Streifschuss gelungen bis das unvorhergesehende geschah. Durch eine Verkettung von unglücklichen Ereignissen detonierte ein Geschoss noch im Lauf der Feuerbüchse und zerstörte diese vollständig. Tragrim wurde von Metallsplittern seiner eigenen Waffe getroffen und durch die Entzündung des Schwarzpulvers im Gesicht leicht verbrannt. Er war daraufhin für die nächsten Minuten blind und taub. Lee tötete in der Zwischenzeit den nächsten Gegner, nachdem dieser versuchte ihm auszuweichen und dabei hinfiel, indem er auch dessen Genick mit einem kräftigen tritt brach.

Da die Frau auf dem Wagen nicht aufhörte zu schreien nahm Alex das schlimmste an und rannte auf den Wagen zu. In dieser Zeit sah Bruno wie ein Angreifer einen Dolch in Richtung des Magiers warf und sprang auf Alex zu um ihn zu beschützen. Dabei Riss er ihn vor der Frau zu Boden die Bruno für einen Angreifer hielt…und noch mehr schrie. Alex wusste nicht wer ihn zu Boden gerissen hatte und versuchte sich zu befreien. Doch er unterschätzte das Gewicht und den Starken Griff von Bruno und seine Hose wurde zerissen. Nun stand er halbnackt vor einer schreienden Frau…die noch lauter schrie.

Lee konnte nun dem vorletzten Angreifer mit einem Harten Schlag betäuben eher dieser von Flammen in brandt gesetzt wurde. Lee konnte nun sehen das der Leichnam durch Schatten verzehrt und die Lebensenergie von Zukuu wiederhergestellt wurde.

Die letzten Angreifer flohen nun wieder in die Höhlen zurück.

Damit war der Kampf beendet. Alex suchte nach einer passenden Hose bei den gefallenen Gegnern, Lee und Zukuu nahmen soviel sie tragen konnten und Haarkon durchsuchte die Leiche des Expeditionsleiters.

Er fand eine Karte die den Weg nach Tieffurt zeigte. Er drehte sich um und sagte “wir müssen weiter. Wir sind hier nicht sicher!”.

Die verbliebenen Zwerge und die Frau wollten jedoch unbedingt zurück. Zukuu sah sie jedoch mit einem dem Blut in den Adern gefrierenden Blick an an worauf sich die Frau unter größter Angst zur weiterfahrt bereit erklärte. Der Rest hatte jedoch nicht vergessen was mit Gobri geschehen war und rannte daraufhin weg.

Nachdem Haarkon und Bruno Alex Wunden versorgt hatten, gingen sie zu Tragrim.

Dieser saß auf einem Stein und konnte mittlerweile wieder normal sehen. Er hielt seine zerstörte Waffe in den Händen…

“So viel Arbeit…so viel Energie…und nun ist alles dahin”

Doch für aufbauende Worte war nun keine Zeit schließlich wussten sie nicht wie viele von diesen Typen noch da draußen waren und einen weiteren Angriff würden sie momentan wohl nicht überstehen.

Und so machten sich alle weiter auf den Weg nach Tieffurt…

Der Berg ruft (The Legacy of the Grey Guardians)

Der Berg ruft (The Legacy of the Grey Guardians)Der Berg ruft (The Legacy of the Grey Guardians)

Nach einer langen Diskussion darüber, wie und wo wer platziert wird und welche Waffen vergiftet werden und wo diese versteckt werden, hieß es warten. Warten auf das Ungewisse. Ob der Plan wirklich funktionieren würde?
Die eingebuddelte Druidin und die Schurkin kümmerten sich um die eine Seite, während sich der Waldläufer, die Klerikerin, der Magier, der Paladin und der Mönch innerhalb des Wagens verschanzten und die Ballisten feuerbereit machten.
Nach dem einige Zeit vergangen war, verbreitete Cipher etwas Unruhe, denn die erwartete Patrouille ließ sich nicht blicken. Gerlac beschloss auf den Wagen zu klettern, um nach dem Rechten zu sehen. In der Ferne erkannte er etwas Blaues am Himmel und er erinnerte sich an den Drachenangriff auf die Burg in Greenest. Auch Maevina erblickte den Drachen und holte Anakis aus ihrem Versteck und die beiden machten sich auf den Weg zu den Anderen.
Der Paladin, warum auch immer, machte sich daran die Balliste neu auszurichten, so dass er schießen konnte, wenn das Untier in Reichweite war. Kaum war der junge Drache in Sichtweite, flog der erste Bolzen und traf das Tier. Der zweite Bolzen, den Gerlac abgeschossen hatte, verfehlte nur knapp. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Kreatur schon im Sturzflug war und sich auf den Unterstand der Fünf konzentrierte.
Gerade noch rechtzeitig verschwanden Camilla, Ander, der Mönch, Gerlac und Cipher durch die Luke nach unten, als sie ein merkwürdiges Geräusch wahrnahmen. Anakis, die sich mittlerweile in eine riesige Spinne verwandelt hatte, versuchte den blauen Drachen mithilfe eines Spinnennetzes am Boden zu halten. Das Tier war jedoch zu stark und zerriss es Problemlos und flog mit dem Wagen in den Krallen aufwärts.
Als sich das Flügelschlagen des Drachens zu entfernen schien, wurde der Ausgang vorsichtig per Magierhand geöffnet und Gerlac versuchte sein Glück mit seiner Armbrust, aber er verfehlte das Tier. Unbeeindruckt  ließ der Drache den Wagen auf den Boden zurückfallen. Einzig der Mönch konnte sich aus der Öffnung drängen und in Sicherheit bringen bevor das Fuhrwerk auf der Erde aufschlug und die Luke zum großen Teil verschloss.
Die Verschütteten machten sich daran einen Weg nach draußen zu buddeln.
In der Zwischenzeit hatte der Drache Anakis ins Visier genommen und traf sie so heftig, dass sie zu Boden ging. Die Dunkelelfin flößte ihr zwei Heiltränke ein und konnte die Druidin so stabilisieren. Der Drache schwebte davon, hatte er ja alle getroffen, die ihn angegriffen hatten.
Nach einiger Zeit konnten sich die anderen aus ihrem unterirdischen Gefängnis befreien und es wurde entschieden weiter Richtung Berg zu ziehen. Als jedoch am Horizont eine Staubwolke sichtbar wurde, entschloss sich die Gruppe so unauffällig wie möglich weiter zu gehen.
Da die Clique nicht ganz erholt am Berg ankam, wurde eine längere Rast bestimmt. Mithilfe einer  Mulde und einem Zelt, welches über Speere gespannt wurde, versuchte die Gruppe unbemerkt zu bleiben. In den ersten vier Stunden passierte nichts weiter,  aber Camilla weckte in ihrer Schicht alle auf, da sie einen Drachen gesehen hatte.
Da es nur einen Weg gab den die Gruppe nehmen konnte, machten sie sich daran den Berg hinauf zu klettern. Anfangs war es Maevina, die die Kletterhaken und Seile befestigte und die anderen so sicher nach oben kamen. Anakis und Gerlac hatten ihre Startschwierigkeiten und so half Cipher den beiden auf das erste Plateau zu gelangen. Camilla war es, die bei der Zweiten Ebene Hilfe benötigte, allerdings war Cipher etwas angeschlagen und so ließ er die Klerikerin Fallen und sie purzelte Anakis vor die Füße. Die Druidin reichte der Verletzen ihre Heiltränke und dann half ihr Gerlac beim Klettern.
Erst jetzt kam Anakis auf die Idee sich wieder in eine Spinne zu verwandeln. So konnte die Gruppe ohne weitere Probleme die 600 Fuß überwinden.
Oben angekommen näherte man sich langsam und achtsam dem Rand des Plateaus.
Schnell wurde klar, dass die Schlucht nicht einfach zu überwinden sei. Als Spinne spannte Anakis ein Seil und half den anderen hinüber.
Auf der anderen Seite angekommen, sackte der Paladin plötzlich zusammen. Camilla, die ihm zu Hilfe geeilt war, erging es ebenso. Maevina, die das Gift erkannte, hatte glücklicherweise eine Phiole mit Gegengift dabei, die sie Camilla einträufelte. So konnte die Klerikerin dann Cipher helfen. Gerlac, der sich auf den Weg zur Quelle der Giftpfeile gemacht hatte, wurde von einem lächelnden Mönch begleitet, hatte dieser doch in der Art und Weise der Angriffe seinen Bruder Leosin erkannt.
Leosin lud die Gruppe in sein Versteck ein. Dort konnten sich alle erholen und es wurden Informationen ausgetauscht.

Aber nur, wenn Zwerge fliegen! (The Iron Lions)

Aber nur, wenn Zwerge fliegen! (The Iron Lions)

Nach den Strapazen der letzten Zehntage bot sich den Begleitern der Karawane des 6 Koffer Markt-Priakos‘ der atemberaubende Anblick der Stadt der Wunder: Tiefwasser!

In der Sonne des Spätsommers des Eleasis des Jahres 1494 erblickten Mudor, der duftende Barbarenzwerg, Frede der wortgewaltige Söldner, Gordon der Hexenmeister und Kerbe, der einfältige Priester die Wälle der Krone des Nordens.

Die Bauern der umliegenden Gehöfte zeigten sich eher konsterniert über die Neuankömmlinge, die mit viereinhalb Karawanenwagen in Richtung des Südtores reisten. Der Grund wurde kurze Zeit später offenbar: Die Stadt war abgeriegelt. Am Südtor stand ein Kontingent der Garde bereit, mehrere schwer bewaffnete Soldaten, Greifenreiter und ein General hielten aufgebrachte Händler und Reisenden in Schach und erläuterten die Situation. Eine Seuche hatte die Stadt befallen und entsprechend der Regeln der Fürstenallianz für einen solchen Fall war eine absolute Quarantäne ausgesprochen wurden. Tiefwasser hatte darüber hinaus erst von hundert Jahren unerfreuliche Erfahrungen mit Krankheitsausbrüchen gehabt. Da Tiefwasser als zentrale Handelsstadt zwischen Baldurs Tor und Niewinter nicht vollständig abgeriegelt werden konnte, stellten die anwesenden Gardisten die Ankommenden vor die Wahl, das Südliche Viertel zu betreten, und damit als Teil der Quarantäne in der Stadt eingeschlossen zu sein, oder das am Flusstor Tiefwassers eingerichtete Lager aufzusuchen, wo die Händler und Gilden einen Posten eingerichtet hatten, über den der Karawanenhandel abgewickelt werden konnte.

Mudor, zunächst nicht im Bilde, stand ganz hinten in einer Traube aufgebrachter Ankömmlinge und konnte den Erklärungen von da aus nicht recht folgen. Doch der Barbar verschaffte sich mit seiner bedrohlichen Präsenz die nötige Achtung und teilte die Menschenmenge mit einem schallenden Schrei. Der am Südtor positionierte Kapitän der Garde, ein erfahrener Soldat, ließ sich von dem Zwerg weniger beeindrucken, musste aber dennoch eine gewisse Ehrfurcht vor der zwergischen „Sozialkompetenz“ eingestehen. Dennoch hatten der Zwerg und seine Begleitern nur die Wahl, die Stadt zu betreten und bis auf weiteres festzustecken, oder das Flusstor aufzusuchen. Mudor entschied sich für zweiteres und führte den von barbarischem Kampfgeist in Rage versetzten Mob von Krämern und Handelsreisenden nach Norden.

Lediglich er Tuchhändler, der mit der Karawane unterwegs war, sah sich außerstande, dem Tross zu folgen und wurde zunächst ignoriert. Der Händler war verzweifelt, da seine gesamte Existenz mit der Ankunft in Tiefwasser verbunden war.

Die Starkschulter-Zwerge, die mit Ihrer mobilen Schmiede bei der Karawane dabei waren, nutzten die kurze Reise, um sich etwas mit Mudor zu unterhalten. Der Zwerg hatte in den letztlich stattgefundenen Kämpfen zwar nicht den Respekt der Zwerge gewinnenk önnen, aber mittlerweile warfen sie sich nicht mehr vor Lachen auf den Boden, wenn sie ihn sahen. So entwickelte sich ein kleines Gespräch. Die Gebrüder Starkschulter waren nach Tiefwasser aufgebrochen, um Ihren jüngsten Bruder – Topidee – bei Brian dem Schwertschmied vorzustellen. Der Zwerg war ziemlich dumm, hatte aber ein außerordentliches Gespür für Gestein und ein unnormales Talent für Bergbau. Nur konnte er die Kostbarkeiten, die er den Bergen entriss, bisher nicht zu ordentlichen Waffen verarbeiten. So sollten seine Brüder ihn dem berühmten Schmied aus dem Hafenviertel von Tiefwasser vorstellen, um zu schauen, ob Topidee seine Talente noch ausbauen könnte.

Zur Illustration von Topidees Handwerk zeigte der älteste Bruder namens Schorf Mudor seine letzte Schöpfung: einen Kriegshammer, hemdsärmelig zusammengebaut aus einem Stein, den Topidee im Berg unter ihrer alten Heimatstadt gefunden hatte.

Zur Überraschung der meisten Anwesenden (Topidee war von irgendwas buntem abgelenkt) harmonierte der Hammer mit dem Barbarenzwerg. Etwas rumprobieren offenbarte die magischen Eigenschaften des Hammers: er verursacht Explosionen.

Die Starkschulterbrüder waren begeistert von Mudors erster Vorstellung der Kapazitäten des Hammers. Etwas angesengt, aber primär begeistert. Schorf beschloss, Mudor die Waffe bis auf weiteres zu überlassen. Die Zwerge bemerkten zudem einen ungewöhnlichen Bewuchs an einigen Stellen der Ostseite von Tiefwasser, aber Sie hatten gerade erlebt, wie einer Ihrer Vettern einen Stein mit einem Krieghammer in die Luft gesprengt hat, was allemal interessanter ist, als so ödes Grünzeug.

Nach der Ankunft im sogenannten Pestlager ging Mudor unmittelbar dazu über, die Bezahlung für seine Karawanendienste einzufordern. Die damit betraute Elfe machte den Fehler, ihm die Summe auszuhändigen, bevor Sie den Zustand der Karawanenwagen beurteilen konnte. Da einer der Wagen nach einem Hügelriesenangriff nur noch aus den Hauptkomponenten einer Kutsche bestand, wollte sie den Schaden von Mudors Bezahlung abziehen. Doch der Barbar ließ die wenige gewandte Schreibkraft gekonnt ins Leere laufen und steckte die Bezahlung ein, um Sie mit seinen Freunden zu teilen. Ein eher zweifelhaftes Angebot des Zwerges, ihm die Gesamtsumme zu übertragen, lehnte Sie ab, da ihr vorgesetzter anwesend war.

Danach machte sich Mudor auf, das Pestlager zu erkunden und den während des letzten Kampfes gefangen genommenen -und überaus ruppig hinter den Kutschen hierher geschleiften -Halbork möglichst gewinnbringend zu investieren. Der Zwerg fand ein schwer bewachtes Arrestzelt, dessen Wachen Ihn auf das Kommandozelt der Garde verwiesen, in dem sich die Befehlshaberin der Garde aufhielt.

Dionne Warwick wardie Hauptaufseherin von Tiefwasser, die ranghöchste Vertreterin des Heeres in der Stadt der Wunder. Dionne Warwick ist außerdem ein Halbling und hat eine Schwäche für Kraftausdrücke. Als Mudor der Barbar einen mitgenommenen Halbork-Gefangenen in Ihr Kommandozelt schleifte war sie nur mäßig begeistert. Allerdings entwickelte sich zwischen Halblig und Zwerg eine angeregte Unterhaltung, die geprägt war von der Fantasie, einen wütenden Zwerg mit einem wütenden, um sich schießenden Halbling auf den Schultern über irgendeinem bemitleidenswerten Dörfchen abzuwerfen. Von einem Greifen. Allerdings hielt Mudor sich nicht für Sattelfest genug, eines der majestätischen Reittiere, für die das Militär von Tiefwasser bekannt ist, zu reiten. Warwick beließ es also beim Auftrag, den Gefangenen zu verhören. Mudor war bei seinem Verhör dermaßen charmant, dass vom Ork nicht vielübrig blieb. Immerhin konnte er in Erfahrung bringen, dass scheinbar ein Priester der während der zweiten Trennung verschwundenen Ork-Gottheit Yurtrus im Stumpfmoor sein Unwesen treibt. Warwick beauftragte Mudor, sich dieser Sache anzunehmen.

Weiterhin konnte die Hauptaufseherin die Leiche, die der Barbar hinter dem rosafarbenen Hygienezelt des Pestlagers hinterlassen hatte, dezent beseitigen lassen. Mittlerweile waren sie und Mudor relativ gute Kameraden geworden. Sie verband eine gewisse Vorliebe für effektvolle Gewalttaten sowie eine Abneigung gegenüber Nichtskönnern und Angebern. Allerdings bat Sie Ihn, in Zukunft davon abzusehen allzu viele Leichen in besiedelten Gebieten zu erzeugen. Darüber hinaus verriet Sie, dass die Grauen Hände, Tiefwassers Elite- Abenteurergruppe in letzter Zeit in Schwierigkeiten mit den Fürsten geraten War. Die exorbitanten Schäden, die nahezu jeder Einsatz der grauen Hände nach sich zog, führten die Fürsten Tiefwassers zu dem Bestreben, mehr Kontrolle über die Abenteurer, die in und um die Stadt tätig sind, zu gewinnen. In der Folge spaltete sich ein Teil der Grauen Hände ab und war seitdem als schwarze Hände im Untergrund aktiv.

Da Sie Ihre Basis vermutlich im Unterberg hatten war das im übertragenen sowie im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Bevor der Zwerg sich auf Kultistenjagt machte, gestattete Warwick ihm, sich aus Ihrer Grabbelkiste zu bedienen. Diese wahr eingerichtet worden, um den vielen Abenteurern, die von der Garde mit verschiedenen Missionen betraut worden eine Chance zu geben, diese auch zu erfüllen. Sie war mit Spenden der Fürstenallianz (Dagult Neverember wahr relativ schnell dabei, seiner ehemaligen Heimat Unterstützung zu leisten), sowie den Überresten toter Abenteurer gefüllt. Mudor entschied sich für eine magische Fellrüstung und einen Rapier.

Mit dem Versprechen, mal zu schauen, was sich für den Barbaren an der Greifenreiterschule des Aery Peak tun lässt, schickte die Hauptaufseherine Mudor sodann auf den Weg. Der Zwerg mietete sich ein Pferd für sich und seinen Kumpel Kerbe und ritt gen Sumpfmoor.

Das Sumpfmoor erwies sich als relativ einfaches Terrain. Stege verbanden die wichtigsten Orte des Moores, das nach den mysteriösen Baumstümpfen, die dort überall zu finden waren benannt war. Mudor wurde von einer Sewerm-Schlange ins Bein gebissen. Dieser tückische Jäger verlässt sich auf seine Tarnung, um Opfer mit seinem giftigen Biss zur Strecke zu bringen. Da Mudor das Reptil bereits meterweit erspäht hatte, war diese Strategie allerdings zum Scheitern verurteilt.

Schnell war das Versteck der Kultisten gefunden. Die beiden Wachen waren keine Herausforderung für die beiden Abenteurer, die das Terrain zu Ihrem Vorteil nutzten und Ihre Gegner vom Steg aus ins Sumpfwasser warfen. Der Tempel, den Sie bewachten war in einer Ruine eingerichtet worden und mit einem seltsamen Schloss versehen. Die Kultisten hatten uralte Technik vorgefunden und sie thematisch angepasst. Eine Statue des Orkgottes Yurtrus hielt eine magische Puppe auf seinen weißen Händen. Mudor strengte sich an, die Graffitis in Orksprache, die den Raum zierten zu entziffern und war auch relativ erfolgreich. Da zwergisch dieselben Runen wir die Ork-Sprache verwendet und die Passagen durch Bilder ergänzt wurden, konnte die Nachricht:

„Stirb nicht so, wie Obould es will, stirb wie Yurtrus es will!“

rekonstruiert werden. Kerbes wissen um die Religion der vergessenen Reiche reichte aus, um die Lösung des Rätselschlosses zu finden: Die magische Puppe musste umgebracht werden, und zwar auf eine Art, die in Yurtrus‘ Domäne fällt. Es musste also mit Gift oder Krankheit geschehen. Mudor hatte auch sofort eine Idee, wo sie Gift herbekommen konnten: die beiden Abenteurer setzten sich in das Sumpfwasser, um die Schlangen anzulocken.

Der Erfolg blieb nicht aus, ein halbes Dutzend Sumpfschlangen griffen kurz darauf die Abenteurer an.

Obwohl der Überwiegende Teil der Schlangen von Mudors explodierendem Hammer zu Asche verbrannt wurden, konnte eine Schlange mittels zwergischer Ringkampf-Kompetenz zum Vergiften der Puppe gebracht werden, was die Tür zum inneren Sanktum der Kultisten öffnete.

Hier entdeckten Kerbe und Mudor ein Ritual in vollem Gange: Die anwesenden Kultisten wollten eine Opferzeremonie abhalten.

Um die Störung dieser so effizient wie möglich zu gestalten, warteten die beiden noch die Dämmerung ab, um eine erneute Explosion der Waffe des Zwerges benutzen zu können.

Die überraschten Kultisten ließen sich von der Wucht der Angriffe des Abenteurer-Duos zunächst nicht beeindrucken und versuchten, Ihre designierten Opfer dennoch zu töten. Doch das Glück war nicht auf der Seite der Kultisten. Die versuche, die als Opfer auserkorenen Halbork-Kultisten mittels Opferdolch zu töten scheiterten überwiegend. Eines der Opfer schloss sich gar Mudor und Kerbe an. Entsprechend war die einzige Opfergabe, die an diesem Abend vollzogen werden konnte, ein Kultist, der aus Mitleid für seine Brüder Selbstmord begang.

Der diensthabende Kultführer war in Anbetracht der losbrechenden Gewalt tiefer in das Sanktum geflohen und hatte auf die Macht gewartet, die die Menschenopfer ihm verleihen sollten. Diese blieb aber unter seinen Erwartungen. Als die Abenteurer Ihn letztendlich konfrontierten, erwies er sich dennoch als sehr gefährlicher Gegner. Er hatte die Macht, den Abenteurern mittels stinkender Wolke das Kämpfen massiv zu erschweren und seine Angriffe setzten Mudor mit schwerem nekrotischen Schaden ziemlich zu. Wäre der Kultistenführe, dessen Namen – Milo – die Helden von seinem desertierten Untergebenen erfahren hatten – selbst nicht dermaßen von seinen Fähigkeiten überrascht gewesen, hätten die Abenteurer des erstaunlich gut duftenden Barbaren in einer stinkenden Wolke enden können.

Mit dem Glück der Gerechten war es Mudor und Kerbe aber möglich, diese Herausforderung zu überwinden und siegreich aus der Begegnung hervorzugehen.

 

Der letzte Raum des Tempels enthielt schließlich einen alten Ork, der zur Hälfte in Kristall verwandelt worden war. Die mysteriöse Gestalt umwehte eine Aura geheimen Wissens und schicksalhafter Offenbarung…

 

…die Mudor komplett ignorierte und den Ork um die Ecke brachte.

Kerbe und Mudor nahmen Ihre Beute und den desertierten Kultisten, einen Halbork namens Reznor -mit und brachen wieder in Richtung Pestlager auf.

 

Die Reise bot den Helden Zeit, das Erlebte zu reflektieren.

 

Würde Topidee der Zwerg mit seinen Brüdern ein erfolgreiches Geschäft eröffnen?

 

Welche Reichtümer bot die Zusammenarbeit mit Kerbe, dem Waukeenar für den Ex-Kultisten Reznor?

 

Würden sich die Ortschaften Fearuns demnächst gegen Zwergenabwürfe aus der Luft verteidigen müssen?

 

 

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