St. Patrick´s Day Special

Seid dabei und erhaltet in den nächsten 4 Wochen unter anderem den Luck O‘ the Elements.
Good Luck

Seid dabei und erhaltet in den nächsten 4 Wochen unter anderem den Luck O‘ the Elements.
Good Luck

Dann bogen 2 Zwerge um die Ecke und gingen auf das Gasthaus zu. Gobri und Ilas.
„Hier findet man einfach alles“
„Na ich weiß ja nicht“
„Doch schau her! *er öffnete die Eingangstür* Da drüben ein junger Mensch der sich mit einem Zwerg streitet, ein Gnom mit einem Rohr auf dem Rücken, ein Hutständer mit rotem Mantel auf dem jemand seine Ketten vergessen hat. Wie oft sieht man sowas schon?“
„Ich glaube der Hutständer sieht uns an“
„Du hast Recht. Naja soll mir egal sein solange er mich nicht mit irgendwelchen Schattenflammen verbrennt hahaha“
„Gut…beginnen wir…HERGEHÖRT! Wir suchen tapfere Mitstreiter für eine Expedition nach Tieffurt. Die Bezahlung erhält jeder nachdem wir dort sicher angekommen sind“
Die Zwerge holten ein paar Papiere heraus und setzen sich an einen der Tische. Kurz darauf traten die ersten Interessenten heran und machten ihr Zeichen. Die Gruppe bestand nach kurzer Zeit aus 8 Zwergen, 2 Menschen, einem Gnom und einem…Jemand mit Ketten im Gesicht.
„In Ordnung. Jetzt wo alle unterschrieben haben…und jemand einen Penis auf den Vertrag gemalt hat, treffen wir uns am morgigen Abend am südlichen Stadtrand. Die Verpflegung während der Reise stellen wir“
Kurz darauf verließ ein Expeditionsmitglied nach dem anderen das Gasthaus.
Zuerst trat Haarkon heraus dicht gefolgt von Alex. Ein Druide und ein junger Magier.
“Ich sehe mir den Wald an bis später”
“Moment mal! Wo ist nun dieses legendäre Artefakt?”
“Welches Artefakt? Du hast mir deine Karte gezeigt und ich hab dich mit her genommen wir sind quit”
Alex sah Haarkon noch kurz nach und holte dann die Karte heraus, die er bei den Händler nahe Beling erstanden hatte und ging nun einer kleinen Notiz an Rand nach. Da er zwergisch nicht all zu gut verstand, folgte er der Spur ohne weitere Bedenken.
Kurz danach kam Zukuu heraus. Die Zwergenstadt war ihm nicht dunkel genug daher ging er in eine dunkle Gasse, stellte sich auf eine kleine Anhöhe, drehte sich um und starrte jeden böse an, der an der Gasse vorbei ging.
Es folgte Lee. Der Mönch. Da ihm momentan nicht der Sinn nach Erkundung stand, ging er direkt zum vereinbarten Treffpunkt. Dort angekommen setzte er sich auf den Boden und aß Reis.
Als letztes Trat Tragrim der Gnom hinaus. Dieser war sichtlich angefressen, da er kein Zimmer im Gasthaus bekommen hatte. Entweder er wurde übersehen oder nicht ernst genommen. Das Schicksal vieler Gnome in dieser Welt. Er verfluchte noch kurz das Gasthaus und ging dann ein paar Schritte. Er sah den jungen Magier einen Zwerg nach dem Weg fragen und ihn dann in einer Gasse verschwinden. Da er nichts anderes vor hatte folgte er ihm.
Nachdem Alex das Ende der Gasse erreicht hatte, sah er eine verschlossene Tür vor sich. Als er anklopfte, ging ein Schlitz auf und ein Paar Zwergenaugen sahen ihn an. Er verlangte 5 Goldstücke von ihm. Scheinbar war es der richtige Weg. Alex gab dem Zwerg 5 Goldstücke und trat ein. Nachdem sich hinter ihm die Tür schloss, wurde er von einer Zwergendame mit roten Haaren in Empfang genommen. Sie führte ihn tiefer in das Etablissement hinein und kniete sich dann vor ihm hin. Alex war nicht ganz klar was geschah daher versuchte er in gebrochenem Zwergisch zu erklären das er für ein Artefakt hier sei. Sie schien ihn zu verstehen, daher führte sie ihn noch weiter hinein bis sie an einem Raum voller Spiegel ankamen.
Alex sah sich um und begutachtete gerade die Spiegel als 3 Männer in den Raum kamen. 1 Mensch und 2 Zwerge. Sie hatten einige Aparaturen dabei, die keinem Artefakt ähnelten, welchem Alex eigentlich auf der Spur war.
Der Gnom war nun ebenfalls an der Tür angelangt. Der Schlitz öffnete sich. Die Augen eines Zwerges suchten nach der Quelle des klopfens..sahen aber niemanden.
“Hier unten du Sohn einer Bergziege”
Der Zwerg sah hinab und erblickte den Gnom. Dieser musste für den Eintritt lediglich 4 Gold bezahlen. Er bezahlte widerwillig und ging hinein. Er wurde ebenfalls von einer Zwergendame in Empfang genommen. Diese lächelte ihn an und führte ihn nun in ein Zimmer. In diesem war lediglich ein Fenster eingebaut. Als er hindurch sah, sah er den jungen Magier umringt von 3 Männern. Das würde wohl kein gutes Ende nehmen…für den Magier. Der Gnom grinste und verschloß die Arme…er wusste woher er die verlorenen 4 Gold wieder bekommen würde.
Währenddessen griff der Mensch nach dem Arm von Alex.
“Die Leute haben bezahlt und wollen eine gute Vorstellung sehen kleiner”
Alex ergriff seinen Stab und drückte dem Menschen seine Finger in die Brust. Daraufhin durchzog ihn ein elektrischer Schlag. Er taumelte ein paar Schritte zurück und grinste dann “Ach darauf stehst du also?”
Alex ergriff nun panisch die Flucht und rannte aus dem Raum. Dicht hinter ihm die 3 „netten“ Herren. Tragrim, von den Geschehnissen etwas überrumpelt, nahm die Verfolgung des Magiers auf…da er ihm eindeutig Geld schuldete. Auf seinem Weg nach draußen wurde Alex von Ping Pong Bällen beschossen, denen er jedoch knapp ausweichen konnte. Der Türsteher öffnete ihm freundlich die Tür und sagte “ich hoffe der Besuch hat ihnen gefallen”. Hinter ihm schrie ein Gnom die ganze Zeit irgendwas mit 4 Gold und Steuern aber das interessierte im Moment nicht…es zählte nur die Flucht und diese endete erst am vereinbarten Treffpunkt.
Mittlerweile war es Abend geworden und die Expedition, bestehend aus 5 Transportkarren, war bereits zusammengekommen.
Alex rannte zu Haarkon und erzählte von seinen Erlebnissen und wiederholte die ganze Zeit “Das ist alles deine Schuld”. In der zwischenzeit kam auch Tragrim an…und mit ihm der Mensch aus dem Etablissement…“Bruno”…er war einer der Wagenzieher. Alex stellte die Diskussion mit Haarkon unverzüglich ein und verschanzte sich von nun an hinter ihm.
Die Gruppe und das versammelte Zwergenfußvolk, trafen nun noch die letzten Vorbereitungen und dann ging es los. An der Spitze waren Lee und Bruno die 2 der Karren zogen. Zukuu hatte sich währenddessen auf einen davon gelegt und schaute weiterhin grimmisch die Höhlendecke an.
Die Reise war friedlicher als gedacht. Nicht ein Konflikt in den ersten 5 Tagen. Das einzige was auffällig war, waren die Zwerge, die aus irgendeinem Grund den Gnom mieden. Der Gnom war wohl nicht gerade der freundlichste Geselle.
Dann in der Nacht des 5. Tages, als die Gruppe sich in einem größeren Höhleabschnitt ausruhte, entdeckte Haarkon in den Wänden einige Risse. Als er Ilas, den Leiter der Expedition, zu sich holte um die Risse genauer zu untersuchen, brachen diese auf einmal in mehreren Stellen der Höhle auf und ein Duzend Dolche flogen aus allen Richtungen heraus. Ilas wurde sofort von einem Dolch am Kopf getroffen und verstarb augenblicklich.
Die Gruppe machte sich zum Kampf bereit doch die unvorhergesehende Attacke und das schlechte Licht forderten ihren Tribut und so verstarben noch 2 weitere Zwerge in dem Dolchregen und Alex wurde von einem am Rücken getroffen.
Nachdem die anfängliche Schockstarre überwunden war, suchten die Zwerge sowie teile der Gruppe hinter den Transportkarren schutz und machten sich zum Gegenangriff bereit.
Lee, der sonst so besonnene Mönch, ergriff nun die Initiative und verpasste dem ersten Angreifer einen präzisen Schlag mitten ins Gesicht. Zukuu nutze seine magischen Fähigkeiten und Tragrim seine Feuerbüchse. Doch diese waren aufgrund des schlechten Lichts zu unpräzise um zu treffen.
In einem unachtsamen Moment traf Zukuu ein Dolch genau in das linke Auge. Ein dunkles lachen erfüllte die Höhle. Gobri schrie Zukuu an, dass dieser nicht lachen sondern kämpfen sollte. Dieser sah Gobri finster an. Durch den Schmerz abgelenkt, formte Zukuu einen Zauber und schleuderte ihn Gobri entgegen. Dieser ging sofort in Flammen auf und stürzte nach einigen Sekunden leblos zu Boden.
Daraufhin schrie eine Frau auf dem mittleren Transportkarren auf.
In der gleichen Zeit brach Lee dem ersten Angreifer mit einer Art Roundhouse Kick das Genick.
Haarkon dagegen lauerte einem Angreifer auf und übermannte seine Sinne mit einem Geisteszauber. Der Angreifer, nun nicht mehr herr seiner selbst, attacktierte nun die erste Person, die einen Zwerg angriff…Zukuu. Haarkon war nun gezwungen Zukuu zu heilen da dieser schon einiges einstecken musste.
Alex hatte sich in der Zwischenzeit hinter einem Transportkarren in Sicherheit gebracht. Er erzeugte eine Illusion hinter Lee, damit dieser nicht Ziel des nächsten Dolches sein würde und warf einen Feuerzauber in Richtung eines Risses…doch mit der Wunde im Rücken und der Dunkelheit in der Höhle war ein präziser Zauber kaum möglich. Als sich Lee umdrehte schlug er sofort nach dem plötzlich aufgetauchten Gegner. Als sein Schlag direkt durch ihn hindurch ging, bemerkte er, dass die Illusion nur der Ablenkung der Gegner dienen sollte und so rannte er nun dem nächsten entgegen.
Tragrim hatte sich noch immer unter einem Transportwagen verschanzt und schoss so oft er konnte. Dabei war ihm lediglich ein Streifschuss gelungen bis das unvorhergesehende geschah. Durch eine Verkettung von unglücklichen Ereignissen detonierte ein Geschoss noch im Lauf der Feuerbüchse und zerstörte diese vollständig. Tragrim wurde von Metallsplittern seiner eigenen Waffe getroffen und durch die Entzündung des Schwarzpulvers im Gesicht leicht verbrannt. Er war daraufhin für die nächsten Minuten blind und taub. Lee tötete in der Zwischenzeit den nächsten Gegner, nachdem dieser versuchte ihm auszuweichen und dabei hinfiel, indem er auch dessen Genick mit einem kräftigen tritt brach.
Da die Frau auf dem Wagen nicht aufhörte zu schreien nahm Alex das schlimmste an und rannte auf den Wagen zu. In dieser Zeit sah Bruno wie ein Angreifer einen Dolch in Richtung des Magiers warf und sprang auf Alex zu um ihn zu beschützen. Dabei Riss er ihn vor der Frau zu Boden die Bruno für einen Angreifer hielt…und noch mehr schrie. Alex wusste nicht wer ihn zu Boden gerissen hatte und versuchte sich zu befreien. Doch er unterschätzte das Gewicht und den Starken Griff von Bruno und seine Hose wurde zerissen. Nun stand er halbnackt vor einer schreienden Frau…die noch lauter schrie.
Lee konnte nun dem vorletzten Angreifer mit einem Harten Schlag betäuben eher dieser von Flammen in brandt gesetzt wurde. Lee konnte nun sehen das der Leichnam durch Schatten verzehrt und die Lebensenergie von Zukuu wiederhergestellt wurde.
Die letzten Angreifer flohen nun wieder in die Höhlen zurück.
Damit war der Kampf beendet. Alex suchte nach einer passenden Hose bei den gefallenen Gegnern, Lee und Zukuu nahmen soviel sie tragen konnten und Haarkon durchsuchte die Leiche des Expeditionsleiters.
Er fand eine Karte die den Weg nach Tieffurt zeigte. Er drehte sich um und sagte “wir müssen weiter. Wir sind hier nicht sicher!”.
Die verbliebenen Zwerge und die Frau wollten jedoch unbedingt zurück. Zukuu sah sie jedoch mit einem dem Blut in den Adern gefrierenden Blick an an worauf sich die Frau unter größter Angst zur weiterfahrt bereit erklärte. Der Rest hatte jedoch nicht vergessen was mit Gobri geschehen war und rannte daraufhin weg.
Nachdem Haarkon und Bruno Alex Wunden versorgt hatten, gingen sie zu Tragrim.
Dieser saß auf einem Stein und konnte mittlerweile wieder normal sehen. Er hielt seine zerstörte Waffe in den Händen…
“So viel Arbeit…so viel Energie…und nun ist alles dahin”
Doch für aufbauende Worte war nun keine Zeit schließlich wussten sie nicht wie viele von diesen Typen noch da draußen waren und einen weiteren Angriff würden sie momentan wohl nicht überstehen.
Und so machten sich alle weiter auf den Weg nach Tieffurt…

Nach einer langen Diskussion darüber, wie und wo wer platziert wird und welche Waffen vergiftet werden und wo diese versteckt werden, hieß es warten. Warten auf das Ungewisse. Ob der Plan wirklich funktionieren würde?
Die eingebuddelte Druidin und die Schurkin kümmerten sich um die eine Seite, während sich der Waldläufer, die Klerikerin, der Magier, der Paladin und der Mönch innerhalb des Wagens verschanzten und die Ballisten feuerbereit machten.
Nach dem einige Zeit vergangen war, verbreitete Cipher etwas Unruhe, denn die erwartete Patrouille ließ sich nicht blicken. Gerlac beschloss auf den Wagen zu klettern, um nach dem Rechten zu sehen. In der Ferne erkannte er etwas Blaues am Himmel und er erinnerte sich an den Drachenangriff auf die Burg in Greenest. Auch Maevina erblickte den Drachen und holte Anakis aus ihrem Versteck und die beiden machten sich auf den Weg zu den Anderen.
Der Paladin, warum auch immer, machte sich daran die Balliste neu auszurichten, so dass er schießen konnte, wenn das Untier in Reichweite war. Kaum war der junge Drache in Sichtweite, flog der erste Bolzen und traf das Tier. Der zweite Bolzen, den Gerlac abgeschossen hatte, verfehlte nur knapp. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Kreatur schon im Sturzflug war und sich auf den Unterstand der Fünf konzentrierte.
Gerade noch rechtzeitig verschwanden Camilla, Ander, der Mönch, Gerlac und Cipher durch die Luke nach unten, als sie ein merkwürdiges Geräusch wahrnahmen. Anakis, die sich mittlerweile in eine riesige Spinne verwandelt hatte, versuchte den blauen Drachen mithilfe eines Spinnennetzes am Boden zu halten. Das Tier war jedoch zu stark und zerriss es Problemlos und flog mit dem Wagen in den Krallen aufwärts.
Als sich das Flügelschlagen des Drachens zu entfernen schien, wurde der Ausgang vorsichtig per Magierhand geöffnet und Gerlac versuchte sein Glück mit seiner Armbrust, aber er verfehlte das Tier. Unbeeindruckt ließ der Drache den Wagen auf den Boden zurückfallen. Einzig der Mönch konnte sich aus der Öffnung drängen und in Sicherheit bringen bevor das Fuhrwerk auf der Erde aufschlug und die Luke zum großen Teil verschloss.
Die Verschütteten machten sich daran einen Weg nach draußen zu buddeln.
In der Zwischenzeit hatte der Drache Anakis ins Visier genommen und traf sie so heftig, dass sie zu Boden ging. Die Dunkelelfin flößte ihr zwei Heiltränke ein und konnte die Druidin so stabilisieren. Der Drache schwebte davon, hatte er ja alle getroffen, die ihn angegriffen hatten.
Nach einiger Zeit konnten sich die anderen aus ihrem unterirdischen Gefängnis befreien und es wurde entschieden weiter Richtung Berg zu ziehen. Als jedoch am Horizont eine Staubwolke sichtbar wurde, entschloss sich die Gruppe so unauffällig wie möglich weiter zu gehen.
Da die Clique nicht ganz erholt am Berg ankam, wurde eine längere Rast bestimmt. Mithilfe einer Mulde und einem Zelt, welches über Speere gespannt wurde, versuchte die Gruppe unbemerkt zu bleiben. In den ersten vier Stunden passierte nichts weiter, aber Camilla weckte in ihrer Schicht alle auf, da sie einen Drachen gesehen hatte.
Da es nur einen Weg gab den die Gruppe nehmen konnte, machten sie sich daran den Berg hinauf zu klettern. Anfangs war es Maevina, die die Kletterhaken und Seile befestigte und die anderen so sicher nach oben kamen. Anakis und Gerlac hatten ihre Startschwierigkeiten und so half Cipher den beiden auf das erste Plateau zu gelangen. Camilla war es, die bei der Zweiten Ebene Hilfe benötigte, allerdings war Cipher etwas angeschlagen und so ließ er die Klerikerin Fallen und sie purzelte Anakis vor die Füße. Die Druidin reichte der Verletzen ihre Heiltränke und dann half ihr Gerlac beim Klettern.
Erst jetzt kam Anakis auf die Idee sich wieder in eine Spinne zu verwandeln. So konnte die Gruppe ohne weitere Probleme die 600 Fuß überwinden.
Oben angekommen näherte man sich langsam und achtsam dem Rand des Plateaus.
Schnell wurde klar, dass die Schlucht nicht einfach zu überwinden sei. Als Spinne spannte Anakis ein Seil und half den anderen hinüber.
Auf der anderen Seite angekommen, sackte der Paladin plötzlich zusammen. Camilla, die ihm zu Hilfe geeilt war, erging es ebenso. Maevina, die das Gift erkannte, hatte glücklicherweise eine Phiole mit Gegengift dabei, die sie Camilla einträufelte. So konnte die Klerikerin dann Cipher helfen. Gerlac, der sich auf den Weg zur Quelle der Giftpfeile gemacht hatte, wurde von einem lächelnden Mönch begleitet, hatte dieser doch in der Art und Weise der Angriffe seinen Bruder Leosin erkannt.
Leosin lud die Gruppe in sein Versteck ein. Dort konnten sich alle erholen und es wurden Informationen ausgetauscht.

Aber nur, wenn Zwerge fliegen! (The Iron Lions)
Nach den Strapazen der letzten Zehntage bot sich den Begleitern der Karawane des 6 Koffer Markt-Priakos‘ der atemberaubende Anblick der Stadt der Wunder: Tiefwasser!
In der Sonne des Spätsommers des Eleasis des Jahres 1494 erblickten Mudor, der duftende Barbarenzwerg, Frede der wortgewaltige Söldner, Gordon der Hexenmeister und Kerbe, der einfältige Priester die Wälle der Krone des Nordens.
Die Bauern der umliegenden Gehöfte zeigten sich eher konsterniert über die Neuankömmlinge, die mit viereinhalb Karawanenwagen in Richtung des Südtores reisten. Der Grund wurde kurze Zeit später offenbar: Die Stadt war abgeriegelt. Am Südtor stand ein Kontingent der Garde bereit, mehrere schwer bewaffnete Soldaten, Greifenreiter und ein General hielten aufgebrachte Händler und Reisenden in Schach und erläuterten die Situation. Eine Seuche hatte die Stadt befallen und entsprechend der Regeln der Fürstenallianz für einen solchen Fall war eine absolute Quarantäne ausgesprochen wurden. Tiefwasser hatte darüber hinaus erst von hundert Jahren unerfreuliche Erfahrungen mit Krankheitsausbrüchen gehabt. Da Tiefwasser als zentrale Handelsstadt zwischen Baldurs Tor und Niewinter nicht vollständig abgeriegelt werden konnte, stellten die anwesenden Gardisten die Ankommenden vor die Wahl, das Südliche Viertel zu betreten, und damit als Teil der Quarantäne in der Stadt eingeschlossen zu sein, oder das am Flusstor Tiefwassers eingerichtete Lager aufzusuchen, wo die Händler und Gilden einen Posten eingerichtet hatten, über den der Karawanenhandel abgewickelt werden konnte.
Mudor, zunächst nicht im Bilde, stand ganz hinten in einer Traube aufgebrachter Ankömmlinge und konnte den Erklärungen von da aus nicht recht folgen. Doch der Barbar verschaffte sich mit seiner bedrohlichen Präsenz die nötige Achtung und teilte die Menschenmenge mit einem schallenden Schrei. Der am Südtor positionierte Kapitän der Garde, ein erfahrener Soldat, ließ sich von dem Zwerg weniger beeindrucken, musste aber dennoch eine gewisse Ehrfurcht vor der zwergischen „Sozialkompetenz“ eingestehen. Dennoch hatten der Zwerg und seine Begleitern nur die Wahl, die Stadt zu betreten und bis auf weiteres festzustecken, oder das Flusstor aufzusuchen. Mudor entschied sich für zweiteres und führte den von barbarischem Kampfgeist in Rage versetzten Mob von Krämern und Handelsreisenden nach Norden.
Lediglich er Tuchhändler, der mit der Karawane unterwegs war, sah sich außerstande, dem Tross zu folgen und wurde zunächst ignoriert. Der Händler war verzweifelt, da seine gesamte Existenz mit der Ankunft in Tiefwasser verbunden war.
Die Starkschulter-Zwerge, die mit Ihrer mobilen Schmiede bei der Karawane dabei waren, nutzten die kurze Reise, um sich etwas mit Mudor zu unterhalten. Der Zwerg hatte in den letztlich stattgefundenen Kämpfen zwar nicht den Respekt der Zwerge gewinnenk önnen, aber mittlerweile warfen sie sich nicht mehr vor Lachen auf den Boden, wenn sie ihn sahen. So entwickelte sich ein kleines Gespräch. Die Gebrüder Starkschulter waren nach Tiefwasser aufgebrochen, um Ihren jüngsten Bruder – Topidee – bei Brian dem Schwertschmied vorzustellen. Der Zwerg war ziemlich dumm, hatte aber ein außerordentliches Gespür für Gestein und ein unnormales Talent für Bergbau. Nur konnte er die Kostbarkeiten, die er den Bergen entriss, bisher nicht zu ordentlichen Waffen verarbeiten. So sollten seine Brüder ihn dem berühmten Schmied aus dem Hafenviertel von Tiefwasser vorstellen, um zu schauen, ob Topidee seine Talente noch ausbauen könnte.
Zur Illustration von Topidees Handwerk zeigte der älteste Bruder namens Schorf Mudor seine letzte Schöpfung: einen Kriegshammer, hemdsärmelig zusammengebaut aus einem Stein, den Topidee im Berg unter ihrer alten Heimatstadt gefunden hatte.
Zur Überraschung der meisten Anwesenden (Topidee war von irgendwas buntem abgelenkt) harmonierte der Hammer mit dem Barbarenzwerg. Etwas rumprobieren offenbarte die magischen Eigenschaften des Hammers: er verursacht Explosionen.
Die Starkschulterbrüder waren begeistert von Mudors erster Vorstellung der Kapazitäten des Hammers. Etwas angesengt, aber primär begeistert. Schorf beschloss, Mudor die Waffe bis auf weiteres zu überlassen. Die Zwerge bemerkten zudem einen ungewöhnlichen Bewuchs an einigen Stellen der Ostseite von Tiefwasser, aber Sie hatten gerade erlebt, wie einer Ihrer Vettern einen Stein mit einem Krieghammer in die Luft gesprengt hat, was allemal interessanter ist, als so ödes Grünzeug.
Nach der Ankunft im sogenannten Pestlager ging Mudor unmittelbar dazu über, die Bezahlung für seine Karawanendienste einzufordern. Die damit betraute Elfe machte den Fehler, ihm die Summe auszuhändigen, bevor Sie den Zustand der Karawanenwagen beurteilen konnte. Da einer der Wagen nach einem Hügelriesenangriff nur noch aus den Hauptkomponenten einer Kutsche bestand, wollte sie den Schaden von Mudors Bezahlung abziehen. Doch der Barbar ließ die wenige gewandte Schreibkraft gekonnt ins Leere laufen und steckte die Bezahlung ein, um Sie mit seinen Freunden zu teilen. Ein eher zweifelhaftes Angebot des Zwerges, ihm die Gesamtsumme zu übertragen, lehnte Sie ab, da ihr vorgesetzter anwesend war.
Danach machte sich Mudor auf, das Pestlager zu erkunden und den während des letzten Kampfes gefangen genommenen -und überaus ruppig hinter den Kutschen hierher geschleiften -Halbork möglichst gewinnbringend zu investieren. Der Zwerg fand ein schwer bewachtes Arrestzelt, dessen Wachen Ihn auf das Kommandozelt der Garde verwiesen, in dem sich die Befehlshaberin der Garde aufhielt.
Dionne Warwick wardie Hauptaufseherin von Tiefwasser, die ranghöchste Vertreterin des Heeres in der Stadt der Wunder. Dionne Warwick ist außerdem ein Halbling und hat eine Schwäche für Kraftausdrücke. Als Mudor der Barbar einen mitgenommenen Halbork-Gefangenen in Ihr Kommandozelt schleifte war sie nur mäßig begeistert. Allerdings entwickelte sich zwischen Halblig und Zwerg eine angeregte Unterhaltung, die geprägt war von der Fantasie, einen wütenden Zwerg mit einem wütenden, um sich schießenden Halbling auf den Schultern über irgendeinem bemitleidenswerten Dörfchen abzuwerfen. Von einem Greifen. Allerdings hielt Mudor sich nicht für Sattelfest genug, eines der majestätischen Reittiere, für die das Militär von Tiefwasser bekannt ist, zu reiten. Warwick beließ es also beim Auftrag, den Gefangenen zu verhören. Mudor war bei seinem Verhör dermaßen charmant, dass vom Ork nicht vielübrig blieb. Immerhin konnte er in Erfahrung bringen, dass scheinbar ein Priester der während der zweiten Trennung verschwundenen Ork-Gottheit Yurtrus im Stumpfmoor sein Unwesen treibt. Warwick beauftragte Mudor, sich dieser Sache anzunehmen.
Weiterhin konnte die Hauptaufseherin die Leiche, die der Barbar hinter dem rosafarbenen Hygienezelt des Pestlagers hinterlassen hatte, dezent beseitigen lassen. Mittlerweile waren sie und Mudor relativ gute Kameraden geworden. Sie verband eine gewisse Vorliebe für effektvolle Gewalttaten sowie eine Abneigung gegenüber Nichtskönnern und Angebern. Allerdings bat Sie Ihn, in Zukunft davon abzusehen allzu viele Leichen in besiedelten Gebieten zu erzeugen. Darüber hinaus verriet Sie, dass die Grauen Hände, Tiefwassers Elite- Abenteurergruppe in letzter Zeit in Schwierigkeiten mit den Fürsten geraten War. Die exorbitanten Schäden, die nahezu jeder Einsatz der grauen Hände nach sich zog, führten die Fürsten Tiefwassers zu dem Bestreben, mehr Kontrolle über die Abenteurer, die in und um die Stadt tätig sind, zu gewinnen. In der Folge spaltete sich ein Teil der Grauen Hände ab und war seitdem als schwarze Hände im Untergrund aktiv.
Da Sie Ihre Basis vermutlich im Unterberg hatten war das im übertragenen sowie im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Bevor der Zwerg sich auf Kultistenjagt machte, gestattete Warwick ihm, sich aus Ihrer Grabbelkiste zu bedienen. Diese wahr eingerichtet worden, um den vielen Abenteurern, die von der Garde mit verschiedenen Missionen betraut worden eine Chance zu geben, diese auch zu erfüllen. Sie war mit Spenden der Fürstenallianz (Dagult Neverember wahr relativ schnell dabei, seiner ehemaligen Heimat Unterstützung zu leisten), sowie den Überresten toter Abenteurer gefüllt. Mudor entschied sich für eine magische Fellrüstung und einen Rapier.
Mit dem Versprechen, mal zu schauen, was sich für den Barbaren an der Greifenreiterschule des Aery Peak tun lässt, schickte die Hauptaufseherine Mudor sodann auf den Weg. Der Zwerg mietete sich ein Pferd für sich und seinen Kumpel Kerbe und ritt gen Sumpfmoor.
Das Sumpfmoor erwies sich als relativ einfaches Terrain. Stege verbanden die wichtigsten Orte des Moores, das nach den mysteriösen Baumstümpfen, die dort überall zu finden waren benannt war. Mudor wurde von einer Sewerm-Schlange ins Bein gebissen. Dieser tückische Jäger verlässt sich auf seine Tarnung, um Opfer mit seinem giftigen Biss zur Strecke zu bringen. Da Mudor das Reptil bereits meterweit erspäht hatte, war diese Strategie allerdings zum Scheitern verurteilt.
Schnell war das Versteck der Kultisten gefunden. Die beiden Wachen waren keine Herausforderung für die beiden Abenteurer, die das Terrain zu Ihrem Vorteil nutzten und Ihre Gegner vom Steg aus ins Sumpfwasser warfen. Der Tempel, den Sie bewachten war in einer Ruine eingerichtet worden und mit einem seltsamen Schloss versehen. Die Kultisten hatten uralte Technik vorgefunden und sie thematisch angepasst. Eine Statue des Orkgottes Yurtrus hielt eine magische Puppe auf seinen weißen Händen. Mudor strengte sich an, die Graffitis in Orksprache, die den Raum zierten zu entziffern und war auch relativ erfolgreich. Da zwergisch dieselben Runen wir die Ork-Sprache verwendet und die Passagen durch Bilder ergänzt wurden, konnte die Nachricht:
„Stirb nicht so, wie Obould es will, stirb wie Yurtrus es will!“
rekonstruiert werden. Kerbes wissen um die Religion der vergessenen Reiche reichte aus, um die Lösung des Rätselschlosses zu finden: Die magische Puppe musste umgebracht werden, und zwar auf eine Art, die in Yurtrus‘ Domäne fällt. Es musste also mit Gift oder Krankheit geschehen. Mudor hatte auch sofort eine Idee, wo sie Gift herbekommen konnten: die beiden Abenteurer setzten sich in das Sumpfwasser, um die Schlangen anzulocken.
Der Erfolg blieb nicht aus, ein halbes Dutzend Sumpfschlangen griffen kurz darauf die Abenteurer an.
Obwohl der Überwiegende Teil der Schlangen von Mudors explodierendem Hammer zu Asche verbrannt wurden, konnte eine Schlange mittels zwergischer Ringkampf-Kompetenz zum Vergiften der Puppe gebracht werden, was die Tür zum inneren Sanktum der Kultisten öffnete.
Hier entdeckten Kerbe und Mudor ein Ritual in vollem Gange: Die anwesenden Kultisten wollten eine Opferzeremonie abhalten.
Um die Störung dieser so effizient wie möglich zu gestalten, warteten die beiden noch die Dämmerung ab, um eine erneute Explosion der Waffe des Zwerges benutzen zu können.
Die überraschten Kultisten ließen sich von der Wucht der Angriffe des Abenteurer-Duos zunächst nicht beeindrucken und versuchten, Ihre designierten Opfer dennoch zu töten. Doch das Glück war nicht auf der Seite der Kultisten. Die versuche, die als Opfer auserkorenen Halbork-Kultisten mittels Opferdolch zu töten scheiterten überwiegend. Eines der Opfer schloss sich gar Mudor und Kerbe an. Entsprechend war die einzige Opfergabe, die an diesem Abend vollzogen werden konnte, ein Kultist, der aus Mitleid für seine Brüder Selbstmord begang.
Der diensthabende Kultführer war in Anbetracht der losbrechenden Gewalt tiefer in das Sanktum geflohen und hatte auf die Macht gewartet, die die Menschenopfer ihm verleihen sollten. Diese blieb aber unter seinen Erwartungen. Als die Abenteurer Ihn letztendlich konfrontierten, erwies er sich dennoch als sehr gefährlicher Gegner. Er hatte die Macht, den Abenteurern mittels stinkender Wolke das Kämpfen massiv zu erschweren und seine Angriffe setzten Mudor mit schwerem nekrotischen Schaden ziemlich zu. Wäre der Kultistenführe, dessen Namen – Milo – die Helden von seinem desertierten Untergebenen erfahren hatten – selbst nicht dermaßen von seinen Fähigkeiten überrascht gewesen, hätten die Abenteurer des erstaunlich gut duftenden Barbaren in einer stinkenden Wolke enden können.
Mit dem Glück der Gerechten war es Mudor und Kerbe aber möglich, diese Herausforderung zu überwinden und siegreich aus der Begegnung hervorzugehen.
Der letzte Raum des Tempels enthielt schließlich einen alten Ork, der zur Hälfte in Kristall verwandelt worden war. Die mysteriöse Gestalt umwehte eine Aura geheimen Wissens und schicksalhafter Offenbarung…
…die Mudor komplett ignorierte und den Ork um die Ecke brachte.
Kerbe und Mudor nahmen Ihre Beute und den desertierten Kultisten, einen Halbork namens Reznor -mit und brachen wieder in Richtung Pestlager auf.
Die Reise bot den Helden Zeit, das Erlebte zu reflektieren.
Würde Topidee der Zwerg mit seinen Brüdern ein erfolgreiches Geschäft eröffnen?
Welche Reichtümer bot die Zusammenarbeit mit Kerbe, dem Waukeenar für den Ex-Kultisten Reznor?
Würden sich die Ortschaften Fearuns demnächst gegen Zwergenabwürfe aus der Luft verteidigen müssen?

Ein neuer Tag brach an und Khalamet und Griewer fanden sich ausgeruht in der Taverne wieder. Als sich keiner der übrigen Kameraden blicken ließ, ließ der Wirt sie wissen, dass der Rest der Gruppe schon früh loszog und sich nicht mehr in der Taverne befand. Verwundert darüber, überlegten Barde und Drache ihre nächsten Schritte, als ein alter Mann in roter Robe hervor trat und sie ansprach.
Er sei auf der Suche nach einem verlorenen Buch, welches in Ziegenleder eingebunden ist. Das Buch befindet sich in einem Turm, welcher keine Fenster und Türen besitzt, in östlicher Richtung außerhalb Stadt. Der Turm ist nur über ein Portal zu erreichen, welches sich bei einer Waldelfen-Druidengruppe am Rande der Stadt befindet. Der alte Mann klagte darüber, man habe ihm sein Buch gestohlen und er sei zu alt es selbst wieder zu holen. Aus diesem Grund bot er Khalamet und Griewer 500 Gold dafür an, ihm sein Buch zu beschaffen. Nach einer kleinen Diskussion, willigten beide ein und machten sich auf den Weg.
Aus der Taverne raus, bemerkten sie auf dem Marktplatz eine Waldelfe, welche von einem großen Wolf begleitet wurde. Sie sprachen die Elfe an und baten um Hilfe bei der Suche nach den Waldelfen-Druiden, welche in der Lage waren ein Portal zu dem Turm zu öffnen. Für einen Anteil an der Belohnung, war die Elfe einverstanden die zwei zu den Druiden zu führen und stellte sich und ihren Begleiter als Surreal und Graufang vor.
Die Gruppe zog los und ließ nach kurzer Zeit die Stadt hinter sich. Sie wanderten durch den Wald, als ihnen ein Baumhirte entgegen kam. Dieser erkannte Surreal und sprach diese auf Druidisch an. Surreal erklärte dem Baum ihr Vorhaben und erhielt von dem Baum die Information, dass der Besitzer des besagten Turms, vor langer Zeit im Krieg um die Türme verstorben ist.
Nach einiger Zeit, traf die Gruppe auf den Druiden Zirkel. Ein Krieger in Lederrüstung kam auf die Gruppe zu und begrüßte sie herzlich. Bei einem Trunk erzählte der Krieger vom Turm und dessen alten Besitzer. Der alte Turmmeister verfiel zu seiner Zeit der Blutmagie, weshalb der Turm nach dessen Tod versperrt wurde. Des Weiteren erkannte der Krieger die Beschreibung des alten Mannes und war sich sicher, dass es sich um Derex, einen Schüler des Turmmeisters, handelt. Er übergab Surreal ein Papyrus mit einem Zauberspruch, welcher das Portal zum Turm öffnet. Surreal öffnet das Portal mit Hilfe des Zauberspruchs und die Gruppe trat in das Portal ein.
Sie fanden sich nun im inneren eines leeren Raums wieder, welcher eine Lichtquelle besaß und eine Tür die aus dem Raum heraus führte. Khalamet zerstörte die Tür und fand sich in einem größeren Raum mit vielen Gängen. In diesen Gängen hausten riesige Spinnen, welche dank Surreals Überredungskünsten die Gruppe nicht attackierten und passieren ließen. Nach etlichem öffnen von verschiedenen Türen in den Gängen, fand die Gruppe eine Treppe, welche nach oben führte. Diese verschwand, nachdem die Gruppe sich hinauf begab und sich erneut in einem Raum mit vielen Gängen wiederfand. Erneut durchsuchte die Gruppe die Gänge und öffnete etliche Türen in der Hoffnung, das gesuchte Buch zu finden.
Hinter einer der Türen traf Khalamet auf die Silhouette einer Frau, welche inmitten eines im Steinboden eingeätztes Pentagramm stand. Surreal folgte Khalamet in den Raum und die Silhouette begann zu sprechen: „Willst du Reichtum und Macht? Dann komm mit mir!“. Surreal ließ sich jedoch nicht von der Gestalt bezirzen, worauf sich langsam ein Lehmgolem in der Ecke des Raumes aufbaute. Khalamet und Surreal verließen den Raum und verschlossen die Tür.
Die Ungeduld des Drachengeborenen wurde oft bestraft, als dieser immer wieder Fallen auslöste indem er weitere Türen eintrat und zerstörte. Hinter einer der Türen fand er jedoch ein edles Zimmer, welches scheinbar dem alten Zaubermeister gehört hat. In diesem Raum befanden sich ein Tisch mit einem grauen, aufgeschlagenen Buch, ein Bücherregal voll mit Büchern und eine Hydrastatur. Leider war das gesuchte Buch nicht in dem Raum. Die Bücher im Regal waren so angeordnet, dass sich eine römische Eins und zwei Mal eine römische Zwei erkennen ließen. Nachdem Surreal herausfand, dass die Köpfe an der Hydrastatue locker waren, drückte Khalamet den ersten Kopf. Dabei konnten die Gefährten hören, wie eine Tür einrastet und sich öffnet. Khalamet drückte nun die nächsten zwei Köpfe gleichzeitig und es öffnet sich eine Tür welche vom Raum des Meisters in den Raum nebenan führte. Durch den Raum nebenan gelangte die Gruppe in einen weiteren Raum, in welchem einen grauen Altar zu finden war. Dort schien ein böser Geist verschlossenen zu sein, weshalb Surreal als auch Khalamet schnell den Raum wieder verließen. Die Elfin begab sich zurück zum Raum mit dem eingeätzten Pentragramm und sah, dass der Lehmgolem sich nun vollständig aufgebaut hatte und die Form eines Dämons angenommen hatte. Der Dämonengolem stellte sich als Balor vor, und gab an ein alter Schüler des Meisters gewesen zu sein und Derex zu kennen. Zudem kennt er das gesuchte Buch. Das Buch hätte einen Gargoyle auf dem Einband und er könnte es erkennen wenn er es sieht. Zum Inhalt des Buches, konnte Balor jedoch nicht viel sagen, außer dass das Buch offenbart wie man ewiges Leben erhält. Er schlug vor in den unteren Gängen nach dem Buch zu suchen.
In der Zwischenzeit durchsuchten Griewer und Khalamet die anderen Räume. Dabei fand Griewer, neben einigen Kleidungsstücken, einen Raum, auf welchen mit Blut „Hütet euch vor Derex“ auf der Wand geschrieben stand. Als Balor schrie, sie sollten diesen Raum nicht betreten, spannte Griewer seinen Bogen und richtete ihn auf den Golem. Es kam zu einer Diskussion, die damit endete, dass Griewer dem Golem nicht traut und ihm nicht nach unten folgen will. Khalamet, Surreal und Graufang folgten dem Golem zur Treppe, welche wieder erschien, nachdem Balor sie hinauf beschwörte. Als dieser die Tür schloss, die Treppe wieder verzauberte und die Gruppe von dem Barden trennte, verlangten Surreal und Khalamet, dass Balor sie zurückbringen soll um Griewer zu holen. In diesem Moment verwandelte sich der Golem in den alten Mann Derex und griff beide an. Zusammen im Kampf schafften es Khalamet und Surreal mit der Hilfe von Graufang Derex zu töten. Khalamet sammelte die Habseligkeiten des Hexers ein. Im Raum verschwand die Treppe nach dem Zauber und hielt die Elfin, den Wolf und den Drachengeborenen gefangen.
Griewer suchte im oberen Stock in den anderen Räumen weiter nach dem Buch und fand es schließlich in einem verzauberten Bücherregal. Er nahm das Gargoyle Buch als auch das graue Buch vom Tisch des Meisters an sich. Er schlug das graue Buch auf und fand einen Magiebannzauber. Da der Turm verzaubert war, schien dies die einzige Möglichkeit zu sein, aus dem Turm hinauszukommen. Griewer versuchte sich also an dem Zauber und war erfolgreich. Alles um ihn herum verschwand und er fühlte sich plötzlich benommen und alles verschwamm vor seinen Augen.
Griewer und Khalamet wachten wieder in ihren Betten in der Taverne von Baldustor auf. Es scheint als ob nichts passiert wäre. Auch Surreal fand sich in der Taverne wieder, und sah aus dem Fenster eine Kopie von sich selbst auf dem Marktplatz wieder. Sie erkannte auch, dass der Turm verschwunden ist, sich aber sonst nichts geändert hat. Als sie aus ihrem Zimmer trat, sah sie Khalamet vor sich stehen und schnellte daraufhin davon. Griewer fand in seinem Zimmer eine seltsame Truhe, und öffnete sie. In dieser Truhe befanden sich ein graues Buch, eine rote Robe, eine Armbrust und einen Stab. Er nahm die Sachen auf, verließ sein Zimmer und traf dabei auf Khalamet. Beide erkannten, dass dies kein Traum war, als Griewer die Sachen aus der Truhe zeigte und vom Magiebann erzählte. Beide begaben sich nach unten, wo sie der Wirt erneut begrüßte und ihnen versicherte, dass es immer noch derselbe Tag ist.

26. Flamerule – 19. Eleasis 1382
Der Kult der Verdammten kam endlich wieder im Haupthof der Palastanlage der Lat an. Sie wurden von den Soldaten und Offizieren begrüßt, sowie wurde auch mitgeteilt, dass die Gruppe vor knapp 8 Tagen sich auf den Weg in den Westflüge gemacht hatte. Nun war auch klar, das in irgendwie Zeitsprünge vollzogen worden waren, die Gruppe sich jedoch nun wieder in der normalen Zeit befand.
Nach dem weitere Informationen ausgetauscht worden sind, zauberte die Drow noch ein Heldenmal hervor, an dem sich alle stärkten. Soldaten, Offiziere und der Rest des Kults aßen und tranken so viel sie nur konnten, denn im schlimmsten Fall könnte dies die Henkermahlzeit sein. Der Plan war immerhin, endlich den Thronsaal zu öffnen.
So dann wurde der Weg zum Thronsaal eingeschlagen. Das Schloss war mittlerweile relativ gut vom Schutt und Gerümpel befreit worden, so dass der Weg unbeschwerlich war.
Die Gruppe stand vor dem großen doppelflügligen Portal. Das Portal selbst schien aus anthrazit farbenen Holz zu bestehen, welches mit schwarzen Fresken bestückt war. Tod, Leid, Schmerz, Hunger und sonstiges Elend zeigten die Fresken.
Bran stütze sich auf seinen Stab, Drisinil bereitete sich mental auf das Kommende vor und Jurax und Calzifer waren mal wieder am streiten. Nach einigen Augenblicken bemerkte Amara, das alle nur auf sie warteten. Immerhin hatte Amara den Panzerhandschuh an, der das Tor öffnen soll.
Die Elfe versuchte mit ihrer rechter Hand das Portal aufzudrücken, jedoch nichts geschah. Dann legte sie die linke Hand mit dem Panzerhandschuh auf den rechten Flügel des Portals und merkte, der Handschuh wird war. Nicht unangenehm, aber warm. Der Handrücken leuchtete auf und kurze Zeit danach schien es, als ob der Handschuh bzw. das Licht auf dem Handrücken von der Tür leergesaugt werden würde. Nachdem das ganze Licht verschwunden war, öffnete sich mit einem knarzen und schweren schieben die Tür.
Der Holzfußboden hinter der Tür wurde von den Flügeln zerstört. Es schien so, als ob die Tür zu tief angebracht worden wäre, so das es unmöglich ist, die Tür zu öffnen ohne den Fußboden zu beschädigen. Allerdings konnte dies keiner verhindern und nahm es einfach so hin. Der Thronsaal war zu sehen beziehungsweise ein Teil davon. Gute 3 Meter hinter der schwarzen Tür war eine schwarze ledrige Säule die aus dem Boden schoss. Von der Form her sah die Säule wie eine Schwertspitze aus, nur das die Abmaße gute 3 x 11 x 1 Meter waren. Die Außenhaut schien eine Art schwarzes Leder zu sein, unter welchem Adern pulsierten und überall immer wieder verschiedene Köpfe versuchten zu entkommen. Es sah so aus, als ob die Köpfe durch schiere Kraft das Leder zum reißen bringen wollte, jedoch wurden Sie vom Leder nach knappen 10 cm wieder zurück gezogen. Es waren Köpfe von Tieren, wie auch von Menschen. Der Anblick war traurig und grausig zu gleich.
Die Säule selbst bestand aus zwei Flügeln, wobei diesmal der linke Flügel aufstand. Fleischartige Wände und Böden waren in dem Inneren zu erkennen.
Nachdem der Thronsaal und die zwei anschließenden Räume durchsucht worden sind, entschieden alle in die Säule zu gehen. Wobei alle? Nein, Calzifer blieb draußen und versuchte mit dem ihn ihm wohnenden General kontakt aufzunehmen.
Anfangs war er sich noch unsicher gewesen, allerdings hatte Bran ihn darüber unterrichtet das sich eines Abends die Präsenz eines Generals, des Generals Dyhn in ihm befinde.
Calzifer konzentrierte sich auf die Präsenz und stellte sich vor: Hallo Dyhn, ich bin Calzifer. Ich benötige deine Hilfe. Keine Antwort, keine Regung. Nur ein schweigen bekam Calzifer.
Der Rest der Gruppe war bereits in die Säule spatziert. Im Inneren schien es wirklich so aus, als ob die Wände und der Fussboden aus Fleisch zu bestehen schienen. Alle 5 Meter war ein 0,30 x 4m langer Knochen zu erkennen, der auch gleichzeitig die Breite der begehbaren Platform vorgab. Der Raum selsbt war rund und hatte gute 50m im Durchmesser, wobei die Platform bzw. der Weg sich am Rande des Raumes langsam nach unten windete. Es war eine Art Wendeltreppe, jedoch ohne Treppenstufen. Nach oben waren keine Stufen, keine Leiter, kein Weg oder eine sonstige Möglichkeit zu erkennen.
Egal ob der Cult nach oben oder nach unten blickte, es war keine Decke oder Boden zu erkennen. Es verschwand einfach in der schwärze. Wobei die Sichtweite um die 20km zu sein schien, denn das Fleisch selbst sonderte eine Helligkeit ab, die das Sehen um ein vielfaches vereinfachte.
Nun bemerkte Bran, das Calzifer fehlte. Er schickte Nym an um Calzifer zu holen.
Nym kam zu Calzifer an und schleckte ihm den Rücken und Kopf ab und deutete an, der Mensch solle sich auf ihn raufsetzten. Nur wenige Augenblicke später fiel der Hexenmeister vor die Füße der Gruppe, denn der Bär schüttelte ihn ab.
So dann machten sich alle auf den Abstieg. Wobei, Calzifer nahm sein Dolch zur Hand und schnitt gute 40cm in der Wand herum. Ein Schwall von Blut verfehlte ihn um Haaresbreite, allerdgins überlegte der Mensch nicht lange und steckte seinen rechten Arm bis zur Schulter in die Wand. Es fühlte sich wie ein Muskel an, war warm und blutig. Aber ein Ende war zu wahrzunehmen. Am Ende wurde noch ein großer Fleischbrocken aus dem Muskel geschnitten und mit diesem Stand der Hexenmeister vor der Gruppe: Na, wer hat hunger? Das lässt sich sicherlich gut braten.
Du spinnst wohl?! Ich esse doch nicht irgendein Fleisch, wovon ich nichtmal weis ob es überhaupt welches ist. entgegnete Jurax: Pah, Calzifer der Rote!
Der Rest dachte sich, der Spitzname passt. Immerhin war Calzifer nun mit Blut von oben bis unten besudelt.
Alle gingen gute 60 – 70 Minuten den Pfad herunter, ohne wirklichen Vortschritt zu leisten. Gute 300 – 400m Höhenmeter legten sie zurück, als Jurax aufstöhnte und seinen Unmut luft machte: Lasst uns zurück gehen! Hier finden wir eh nichts.
Lass uns lieber runterfliegen und schauen wie weit es noch ist. konterte Bran. Amara bekam Terax dazu überredet, das beide einige Zeit nach unten flogen und schauten was kommt, während alle anderen weiter gingen.
Nach ungefähr 2 Stunden Flugzeit legten Amara und der Drache ca. 2 – 2 1/2 km an Höhenmeter zurück. Hier konnten beide an einer Stelle eine Stelle ausmachen, die so aussah als ob zwei Muskeln zwischen einem Knochen zu wachsen schienen. Da dies die einzige, abgesehen von der kompletten Umgebung, auffällige Stelle war, versuchte Amara die Muskeln per Schockpfeil zu öffnen. Terax flieg währenddessen wieder nach oben und sammelte den Zwerg, wie auch die Drow ein. Bran verwandelte sich in eine Schreckensfledermaus, zauberte seinen Bären kleiner und deute Calzifer an, er solle sich an einem Bein festhalten.
Nun begann die Fledermaus ein wettrennen mit dem Drachen. Die Klerikerin, der Mönch und der blutbesudelte Hexenmeister konnten sich jedoch nicht halten und vielen herunter. Die ehemaligen Fluggäste vom Drachen konnten sich mit den Händen berühren und so dann teleportierte Drisinil sich und Jurax mehrere hunderte Meter weiter unten, auf den Pfad. Beide prallten so hart auf dem Boden auf, das beide erstmal nach Atem schnappen mussten.
Bran sah noch gerade rechtzeitig wie sich Calzifer nicht halten konnte und flog im Sturflug ihm nach. Er bekam ihn noch rechtzeitig zum fassen und schaffte es sicher zu Amara.
Terax sammelte die Drow und den Zwergen wieder ein und kam kurze Zeit später auch bei dem Rest an.
Die Späherin erzählte der Gruppe, das sie bereits mit einem Elektropfeil versuchte den Museklstrang zu öffnen, leider jedoch ohne erfolg blieb. Jurax lies das nicht auf dem Wohle der Gruppe sitzen und nutze seine elementaren Kräfte dazu, um seinen Hände wie ein Blitz wirken zu lassen und hämmerte auf den Muskel ein. Kurze Zeit später öffnete sich dieser auch und alle huschten hindurch.
Während Jurax noch auf den Muskel schlug, befragte Calzifer wieder seinen General und diesmal bekam er eine Antwort. Die Antwort und ein paar danach halfen ihm nicht weiter, jedoch fühlte er sich ein wenig beschämt. So hat er erfahren, warum der General ihm nicht antwortete. Die einzige Antwort auf diesen Schlamassel war folgende: Ich kann keine Tasse füllen, die bereits schon überläuft!
Der Raum hinter dem Musekl war aus stein und beinhaltete nur eine weitere Tür. Amara öffnete die Tür und dahinter lag ein langer rechteckiger Raum.
Knappe 30m Breit, um die 100m Lang und nach oben, wie auch nach unten verschwand nach 10m jegliches Licht. Beide Wände waren über die komplette Länge mit einem Wasserfall beglückt, welcher auf magische Weise den kompletten Raum erhellte.
In der Mitte des Raumes verlief eine Brücke, die 2 mal 100m lang war und wiederum direkt in der Mitte einen Plattform mit einem Durchmesser von 20 m beheimatete. Auf dieser Plattform erwartete bereits ein alter Bekannter die Gruppe. Es war der Braune Wanderer, welcher auch direkt einen Pfeil von seinem Bogen abschoss.
Der Zwerg wandte seinen staunenden Blick von dem Wasserfall zu seinen linken ab und sah nur, wie der Braune Wanderer einen Pfeil abschoss. Der Pfeil spaltete sich in der Luft zu insgesamt zwei auf, beide verfehlten jedoch ihr Ziel bzw. richteten keinen nennenswerten Schaden an. Bran verwandelte sich in eine Fledermaus, Amara und Calzifer griffen aus der Ferne an, Jurax ging durch ein Dimensionsportal zum Wanderer und Drisinil teleportierte sich und Nym genau in die Linke Flanke vom bekannten Feind.
Jurax konnte den Wanderer entwaffnen und der Bär begrub den Feind direkt unter sich. Genau in dem Moment erschien wie aus dem Nichts, eine geisterhafte Sukkubus vor dem Bären und beugte sich zum Wanderer hinunter. Sie trug einen Dolch bei sich, streichelte mit der linken Hand ein wenig den Kopf des Wanderers und durchschnitt mit nur einem Satz den Hals: Du hast mir nicht gut gedient, mein Schatz.
Aber … warum? röchelte der Wanderer und jede Lebensenergie verlies ihn.
Jurax war außer sich und griff die Sukkubus an, genau wie der komplette Rest der Gruppe auch. Der Zwerg traf sogar, richtete jedoch kaum schaden an. Die Haut und natürliche Ressistenz der Sukkubus war anscheint zu stark. Calzifer schaffte es zwar die Sukkubus per Magie bewegungsunfähig zu machen, jedoch genau in dem Moment wechselte sie in ihre Geisterform und entfloh dem Kampf.
Der Mönch fasste es nicht. Erst der Wanderer, dann bringt die Sukkubus den Wanderer um und dann flieht sie auch noch? Er tobte vor Wut, allerdings sammelte sich auch große Trauer in ihm. Immerhin war altes Gruppenmitglied gefallen. Drisinil dachte zwar kurz, Kennt er keine Taktiken die die Gruppe zerreißen sollen oder was ist mit ihm los?, allerdings lies sie den Gedanken nur bei sich und auch gleich wieder fallen, es war nicht die Zeit dafür.
Jurax zog den Wanderer aus, sammelte alle Geschenke von Valerion und Hassan zu sammen, den Rest legte er auf bzw. neben die Leiche. Nachdem die Gruppe beschlossen hatte den Wanderer nicht zu beleben, sandte der Zwerg noch ein Gebet an Muradin und an ein paar Elfengötter und bat darum, der Seele des Wanderers ruhe und geleit zu schenken.
Dann goss er starken Alkohol über die Leiche, entzündete diese und auch Terax half mit, ein ordentliches Feuergrab für einen alten Kumpanen zu geben.
Sodann machten sich alle weiter und gingen zum Ende des Raumes, an welchem ein Tunnel weiter in das Herz des Unbekannten führte. Der Tunnel war 3 Meter breit und 7 Meter hoch. Wände, Fussboden und auch die Decke waren wieder mit Muskeln und Knochen übersäht, sowie waren knöchrige Fackelhalter an den Wänden. Am Ende des Tunnels wartete ein gigantisch großer Wurm auf die Gruppe. Es war schwer abzuschätzen wie lang der Wurm war, allerdings alleine der Durchmesser maß um die 10 Meter.
Es wurde noch windeseile ein Plan geschmiedet, bevor die Drow und der Druide mit seinem Bären auf den Wurm losranten. Jurax tänzelte rechts, Amara links am Wurm vorbei. Wobei ein direktes vorbei gab es nicht. Der Wurm schien eine länge zu besitzen, die nur aus der Luft abzuschätzen war. Terax flog in die Luft und schätze den Raum auf 200 mal 50 m und alles wurde vom Wurm eingenommen. Überall schlängelte sich etwas von dem Wurm.
Der Zwerg rutsche unter dem Wurm an mehreren Stellen hindurch und gelangte so zu einer kleinen Ballustrade. Hier angekommen sah er, wie Miyu und ein weiteres Mädchen an der Wand angekettet waren, ebenso auch ein Ork der mit einer Lanze auf Miyu zuhielt. Amara kam wenige Augenblicke später zu Miyu und konnte gerade noch sehen, wie die linke Faust von Jurax dem Ork jegliche Lebenskraft aus dem Körper prügelte.
Drisinil und Bran schlugen sich durch den Wurm hindurch. Bran riss mit seinen mächtigen Schreckensbärentatzen große Stücke aus dem Leib des Wurm, die Klerikerin hingegen schnitt nicht kleinere Teile mit ihrem Schwert ab. So viel die beiden auch an Schaden anrichteten, so schnell schien das Gewebe nachzuwachsne und es war nicht auszumachen, ob tatsächliche Verletzungen zurück blieben.
Gerade in dem Moment als sich Amara und Jurax daran machten Miyu zu retten, durchzog den Raum raunen und wackeln. Stein bröselte von der Decke herunter, kurz danach vielen riesige Steinplatten herab. Der Boden schaukelte und auch die Wände vielen an einzustürzen.
Terax hatte mühe den Brocken auszweichen, übersah aber einen und wurde zerquetscht. Amara verfing sich in einer Spalte die sich unter ihr auftat und konnte einem Steinquader nicht mehr entkommen, der Schreckensbär wurde vom Wurm so zurück geworfen, das er ebenfalls Opfer des Steins wurde. Calzifer, der von Anfang an vom Eingang den Wurm mit Magie beharkte, wurde ebenfalls erschlagen vom Felsen. Drisinil sandte ein Stoßgebet an Eilistraee. Sie konnte nicht sagen ob das Gebet erhört wurde oder nicht, zumindest wurde sie um haaresbreite verfehlt. Jurax schaffte es, dank seiner geschicklichen Wendungen, sich ebenfalls in Sicherheit zu bringen.
Sofort waren alle Erinnerungen und überhaupt jedes Wissen über die bereits verstorbenen in Jurax und Drisinil ausgelöscht. Amara, Bran und Terax haben nie existiert, nie waren sie gesehen worden.
Genau in dem Moment als sich verzweiflung und angst in beiden breit machte, sah Jurax wie ein Steinquader vor ihm zerbarst und eine Gestalt sich erhob. Die Gestalt sah wie eine mischung Engel und Teufel aus, zog bei jeder Bewegung einen grünen Schweif hinter sich her und stürme sofort mit erhobenen Zweihandschwert auf den Wurm zu. Allerdings, war es eine mischung aus Engel und Teufel? Das konnte Jurax nicht genau sagen, so hat er beides noch nicht gesehen. Aber Menschlich oder sonst etwas bekanntes war nicht zu erkennen.
Drisinil, Jurax und die komische Gestalt neben Jurax schlugen, schnitten und droschen weiter auf den Wurm ein. Alle waren mit Körpersäften des Wurms getränkt und der Boden wurde langsam rutschig. Irgendwann, kurz bevor dem Zwerg und der Drow die Puste ausging, bäumte der Wurm sich auf zerviel in viele einzelne Stücke. Ein regelrechtes Meer aus Blut wälzte sich durch den Raum und spülte alle noch stehenden von den Beinen.
Jurax klammerte sich an einem Fels fest und konnte ausmachen, wie ein grüner, ein blauer und lila-farbener Strahl nun eine Rauchwolke in der Luft festhielten. Die Strahlen bildeten eine Sphäre um den Raun und diese Sphäre verdichtete sich im weiter. Nach wenigen Augenblicken implodierte die Sphäre und der Rauch verschwand vollends.
Das Blut schien von dem Boden und den Muskelbesetzten freihen Flächen des Raumes absorbiert zu werden. Dadurch gelang Jurax zu Miyu zu hechten, die Ketten zu durchtrennen und sie somit zu retten. Allerdings eine Rettung war es nicht direkt, denn nun begann der ganze Raum einzustürzen. Vor den Augen des Mönchs wurden Drisinil und Miyu unter Felsen begraben und zugleich verlor der Zwerg jegliches Augenlicht.
Der Raum des Wurms war vollends eingestürzt, doch plötzlich erwachten die Seelen der Recken. Alles war schwarz, kein Geräusch, kein Geruch und kein Gefühl im Körper. Dennoch konnte alle aus dem Cult ihren Körper vor ihrem geistigen Auge sehen und sogleich erwachten sie.
Die Sonne erhellte in warmen orange-roten Licht eine kleine verspielte und verzierte Holzbrücke. Ein kleiner Weiher bildete sich langsam um die Brücke. Danach wuchs feines, frisches und weiches Gras aus dem Nichts und bildete mit einem kleinen sandigen Ufer den Fußboden. Alle erwachten und fanden sich liegend auf dem Gras wieder. Im ersten Augenblick blendete das Sonnenlicht, allerdings gewöhnten sich die Augen schnell an die Helligkeit.
Nach einem kurzem Augenblick des Verschnaufens und zu sich kommen, ertönte eine wohlklingende, freundliche und alte Stimme von der Brücke. Bran erkannte die Stimme, es war die vom Generalfeldmarschall.
Auf der Brücke standen fünf menschliche Gestalten und lächelten dem Cult zu. Drei waren in eine Samurairüstung, einer hatte eine Schienenrüstung an und der letzte einen lilafarbenen Hanfu. Die Samuraisrüstungen waren jeweils in Blau, Rot und Grün gefärbt worden.
Wir haben euch zu danken. Nicht nur das ihr das alte Kaiserreich beschützt und bewahrt habt, ihr habt gleichesfalls unsere Seelen befreit und den Weg für kommende Generationen geebnet. Vielen dank., sprach der Generalfeldmarschall und am Ende verbeugten sich alle tief vor der Gruppe. Mit unser letzten verbleinenden Kraft haben wir Koribrans verbannt und euch vor dem Tod bewahren können. Damit ist uns jegliche Chance genommen, nochmal in Shou Lung zu wandern. Allerdings ist unsere Zeit gekommen, nun vor unsere Entität zu treten. Gehabt euch wohl.
Nochmals verbeugten sich alle Generäle tief und ehrfürchtig vor der Gruppe und sogleich lösten sie sich in schwache Nebelschwaden auf, die von einer winzigen Brise davongetragen wurden. Der Rasen, der Weiher, die Brücke und das Sonnenlicht verschwanden und die Gruppe verfiel in einen wohltuenden und sehnlich erwarteten Schlaf.
Licht stach in die Augen, wurde aber immer von einem schwarzen Vorhang unterbrochen. Sie wachen auf! Holt die Heiler, sofort! wurde schwach und nuschelnd vernommen. Der Kult der Verdammten wachte nach und nach auf und befand sich im Krankenflügel des Palasts des Sakura Clans.
Alle aus dem Kult wurden in der kommenden Woche unterrichtet, das sich der wundersame Nebel im Wald, nahe des Goldgräberdorfes Imasho sich plötzlich aufgelöst und der anwesende Offizier das Gefühl hatte, er müsse seine Leute sofort den Berg hochschicken. Oben angekommen fanden sie eine vollkommen zerstörte und eingestürzte Palastanlage vor. Nur der Kult und Miyu wurden lebend vorgefunden, die Schwester von Emelie war leider nicht mehr am Leben. Sie schien den Folterungen der Oni erlegen zu sein. Nach alle ins Schloss des Sakura Clans gebracht worden sind, wurden sie gepflegt und jeder wartete nur darauf, das jemand aufwachte und nicht verstarb.
Innerhalb der Woche wurde erklärt, dass die Stadt von den Oni und dem Kyu Clan angegriffen und größtenteils zerstört wurde. Nur mit der Hilfe einer unbekannten Katzenfrau die sich unbekannte und schreckliche Wesen verwandeln konnte, konnten sie komplette Zerstörung verhindern. Bran verabschiedete sich für fünf Tage von der Gruppe und zog in einen benachbarten Wald. Dort diente er seiner Götting Mielikki und kehrte später zu der Gruppe zurück. Der Rest leckte seine Wunden und half der Bevölkerung.
Am 17. Eleasis 1382 wurden alle unterrichtet, dass der weltliche Sprecher des Kaisers mit seiner Gefolgschaft am nächsten Tag ankommen würde. So gleich wurden alle auf schärfste gedrillt und im Umgang mit dem Protokoll geschult. Es handelte sich immerhin um den höchsten Staatsbesuch im kompletten Kaiserreich und zugleich als heilige Zeremonie behandelt.
Am 18. Eleasis 1382 wurden Jurax, Amara, Drisinil und Calzifern zum General ausgezeichnet und in den Adelsstand erhoben. Bran trat von seiner Belohnung zurück und Emely wurde angeboten, das sie als Entschädigung für den Tod ihrer Schwester und der Vernichtung ihres Dorfes in die Familie des Sakura Clans aufgenommen werde. Das nam Emely an und es schien, als ob eine kleine Last von ihren Schultern genommen worden war.
Durch den Adelsstand und Auszeichnung zum General erhielten Jurax, Amara, Drisinil und Calzifern zugleich neue Namen. Fortan hießen sie,
Ebenfalls erhielten sie ein Stück Land vom Kaiser, welches sie fortan zu verwalten hatten und ein Reit-, wie auch Flugtier. Eine Stahlschwinge.
Während der Zeremonie kam es jedoch zu einer Unterbrechung. Eine Bedienstete wurde beschuldigt, und sollte hingerichtet werden. Allerdings lies das Jurax nicht auf sich sitzen und mit der Hilfe von Drisinil, wie auch einem Leonal stellte sich heraus, das es sich um eine Farce handelte. Es stellte sich heraus, das die Sukkubus Elinith dahinter steckte, die jedoch nirgends aufzufinden war. Nach einer Untersuchung wurde die Bedienstete freigesprochen, der Offizier der die Beschuldigung aussprach wurde von der kontrollierenden Magie befreit und zwei weitere Fragen taten sich auf. Warum hat Drisnil, wie sich später herausstellte, einen Leonal beschworen und warum zum Teufel, treibt Elinith so ein verworrenes Spiel.
Am Abend erklärte Drisinil, da sie schon mehrere Monate nicht mehr für Eilistraee getanzt hat, blieben ihr seit einiger Zeit schon die Zauber verwehrt. Einer der letzten verfügbaren war die Möglichkeit, externare Unterstützung zu rufen. Da Drisinil nicht wollte, dass die Zeremonie durch irgendwas zu einem Blutbad werden könnte, wendete sie den Zauber an, musste jedoch einen Handel eingehen. Der Leonal befahl im Namen von Eilistraee, dass die Drow eine Zeitlang in der Promenade in Schädelhafen Buße und Reue lernen muss, sowie eine befreundeten Tempel eine Spende zukommen lassen muss.
Gleichesfalls stellte sich heraus, dass die Katzenfrau, welche bei der Verteidigung der Stadt mithalf, einen Teil der Gruppe kannte. Jurax, die Drow und Elfe, wie auch den kleinen Drachen traf sie schon im Wald südlich von Dreieber. Ihr Name war, Mianissa, Kristall der Wellen und war Angehörige des wahren Katzenvolkes.
Sie erklärte, sie ist auf der Suche nach dem Anführer einer Horde von Orks, die den Wald südlich von Dreieber verwüstet hat. Als sie die Horde verfolgte, sah sie immer wieder einen schwarz vermummten Mann der später ein Portal öffnete, welches sie ebenfalls durchsprang und hier in der Stadt im Kampf landete. Calzifern kam die Geschichte um den schwarz vermummten Mann bekannt vor und unterhielt sich mit der Druidin. Die Gruppe einigte sich mit Mianissa und so wurde das Abkommen geschlossen, das Mianissa mit der Gruppe weiterziehen könne, bis der Anführer der besagten Orktruppe zur Strecke gebracht hat.
Am 19. Eleasis 1382 gegen Mittag verabschiedete sich Drisinil und die Gruppe zog ohne sie, dafür aber mit der Katzendruidin weiter.
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