Vor dem Altar (The Outbreaks)

Vor dem Altar (The Outbreaks)Vor dem Altar (The Outbreaks)

Nachtrag

Seit dem die Gruppe das Orakel befragt und damit Allvaters Auge hinter sich gelassen haben ist gerade erst ein Tag vergangen und schon finden sie die nächste Etappe ihrer Reise, den Wyrmruhtempel, einst bloß eine religiöse Pilgerstätte, nun die Heimat von Wyrmbluts Stamm von utgarder Wilden.
Als selbsternannter Kapitän des Luftschiffes, das ihnen von den Anhängern des Klauth gebracht wurde ruft Totes Pferd seine „Mannschaft“ zur Strategiebesprechung zusammen.

Das Erreichen des Tempels

Im Angesicht des riesigen Tempelkomplexes, der da vor ihnen den tückischen eisigen Abhang überschaut ist selbst der kampfwütige Elfenkrieger ist zur Abwechslung dazu geneigt, die Sache subtil anzugehen. So sehr es ihn auch danach drängt die Tempelfestung zu stürmen, den barbarischen Abschaum abzuschlachten und all ihre Schätze davon zu tragen, alle sind sich einig dass sie so nie das Artefakt finden, geschweigedenn es lebend erreichen können.

Es wird schnell entschieden: Kisa’ana wird mit den Drachenakolythen an Bord zurückbleiben und von der Luft aus Ausschau nach fliegenden Feinden halten: Wolkenriesen, ihren Greifen, Mantikoren, und nicht zu vergessen geringere Drachen, die mit dem Dracolich Klauth verfeindet sind und sein Gefolge aus reinem Prinzip angreifen würden.
Das Luftschiff soll außer Sichtweite des Tempels selbst vor Anker gehen und eine Landungsmannschaft – bestehend aus Blm, Ryan, Totes Pferd und Wild Fire – werden sich dem Tempel zu Fuß nähern und auf friedliche Weise Eintritt ersuchen.
Und entgegen aller Erwartungen gelingt der Plan sogar!

Der Eingang des Tempels

Nachdem der schwierige Aufstieg mit Hilfe von cleveren improvisierten Kletterwerkzeugen und etwas Magie bewältigt ist, treffen sie den scheinbaren Wächter des Tempels, eine Art Priester, oder was immer bei den Barbaren als Priester hinhalten muss mit dem Namen Silberschlange. Nach einer etwas holprigen Vorstellung gelingt es der Gruppe, allen voran Wild Fire, den man einfach sympathisch finden *muss* die Barbaren davon zu überzeugen, dass es sich bei ihnen nur um harmlose Händler handelt, die den Großteil ihrer Waren in der Eiswüste verloren haben.
Und um ihren guten Willen zu beweisen, bietet der gute Wild Fire ihnen sogar seinen persönlichen Bestand von Rauschkraut als Handelsware an. Wenn sie schon das freundlich-naive Auftreten nicht überzeugt hat, dann hat dieses Geschenk für Silberschlange und seinen Stamm den letzten Anstoß gegeben, die Gruppe wird herzlich im Wyrmruhtempel willkommen geheißen und sogar sofort ins Heiligtum geführt.

Andere Völker, andere Rituale

Vor ihnen präsentiert sich eine gewaltige Kammer, die tief in das Eis gehauen wurde, die Wände um sie herum und sogar der Boden unter ihren Füßen geziert von Darstellungen ihrer Stammesgötter- eine Rasse gefiederter Schlangen, die ihr Volk in diesem Tempel vor allem Unheil schützen – solange sie durch Blutopfer beschwichtigt werden.

Unsere Helden, die inzwischen sehr mit Totes Pferds Menschenopfer an Umberlee und Blms Angewohnheit, die gefallenen Toten zu seinen Dienern zu machen vertraut sind sind durch diese Offenbarung nicht so verstört, wie es die meisten Menschen vielleicht wären.

Das gesuchte Relikt

Ihre Aufmerksamkeit liegt stattdessen auf zwei anderen Dingen. Zum einen die Tatsache, dass die Bevölkerung des Tempels scheinbar ausschließlich aus Frauen, Kindern und Greisen zu bestehen scheint. Silberschlange macht keinen Hehl daraus, wenn er danach gefragt wird. Unter der Führung von Wyrmblut als Häuptling musste der Stamm in seinen zahlreichen Fehden mit den anderen Utgardern – allem voran dem Elchstamm – schreckliche Verluste hinnehmen, was die Blutopfer an ihren Wyrmgott um so kostspieliger macht.

Das andere, das ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht ist der zeremonielle Gong, den die Schamanen des Stammes in der großen Altarkammer für ihr Ritual benutzen. Eine mächtige Konstruktion von gut 5 Metern durchmesser, aus solidem Bronze gegossen und mit Drachenschuppen übersäht, an einer Seite sind noch die Überreste von Halterungen zu erkennen, an denen einst Lederriemen zum Tragen befestigt gewesen sein könnten.
Keine Frage, dieser Gong ist das Schild der Frostriesen, das sie suchen.

Die göttliche Begegenung

Als sich die Gruppe dem Altar weiter nähert, um das Schild näher zu begutachten – wobei bei manchen Gruppenmitgliedern mehr Augen für die beiden Schamaninnen haben, die da wild im Schatten des Altars tanzen – beginnen Blm und Totes Pferd eine fremde Stimme in ihrem Kopf zu hören.
Die Stimme verlangt nach einem Beweis für den Tod von Wyrmblut.

Ausgerechnet Totes Pferd, der sonst immer der erste ist, die Götter beschwichtigen zu wollen stellt sofort klar: Die Trophäen, die er von Wyrmblut genommen hat gehören ihm und er wird sie nicht abgeben. Erst als ihm -und vor allem Blm – dafür eine Belohnung in Aussicht gestellt wird lässt er sich sehr widerwillig dazu überreden. Er ist bereit einen kleinen Fetzen und nicht mehr von der Haut des weißen Wyrms, der Wyrmblut im Kampf zur Seite stand dem Coatl zu opfern.

Die Gunst eines Gottes

Die Stimme antwortet, sie sollten sich eine Belohnung aussuchen. Gesagt getan, die Gruppe zeigt geschlossen auf den Gong, der neben dem Altar steht.
Vor ihren Augen erscheint eine feurige Gestalt, nichts geringeres als ein lebendes Abbild der gefiederten Schlange, die beiden Schamaninnen in ihrem Tanz verfallen praktisch in Extase als die Kreatur erscheint und ihre Runde durch die Kammer zieht, für einen Moment sieht es so aus, als müssten sich unsere Helden dem Gott des Tempels höchstselbst stellen, wenn sie das Schild zurückbringen wollen.
Doch schon zum zweiten Mal werden sie an diesem Tag angenehm überrascht. Die Stimme in ihren Köpfen versichert ihnen ihr Wunsch ist gewährt, der Schild gehört ihnen.

Aus einem Impuls heraus, ob aus Dank an den Gott oder einfach aus reiner Erleichterung tritt Totes Pferd zum Altar vor und bringt ein weiteres Opfer – eine Auge von Gruumsch, eine Trophäe, die er damals in der Verteidigung von Bryn Shander einem toten Ork abgenommen hatte. Der Gott des Tempels scheint für Gruumsch und seine Anhänger genauso wenig übrig zu haben wie Totes Pferd, denn mit einer kurzen Stichflamme verschwindet das Amulett in der Opferschale und an seiner Stelle liegen ein beachtlicher Haufen Edelsteine, dazu eine geschlossene Glasphiole, die von der Stimme in seinem Kopf als Trank der Verkleinerung beschrieben wird.

Nachdem sie nun also die Gunst des Gottes gewonnen haben machen sich unsere Helden an das, was sie zunächst nur als Tarnung für ihre Anwesenheit im Tempel ersonnen hatten: Sie handeln mit den Bewohnern. Vorallem Blm macht einen Rieseneinkauf, am Ende bleibt der Gruppe nichts anderes übrig, als die Ladung an Kisten und Vorräten, die sich der Gnom gekauft hat auf das Riesenschild zu laden und das ganze wie eine Rodel zu transportieren.

Kampf am Rande des Geschehens

Nach dem heutigen Tage sind die Gruppe zum ersten Mal seit langem wieder frohen Mutes und voller Selbstsicherheit. Nicht einmal ein Überfall durch drei junge Remoren auf dem Weg zurück zum Schiff kann sie aufhalten, eine wird kurzerhand von Wild Fire durch einen Einsatz des Zauberwürfels wegteleportiert, eine andere wird unschädlich gemacht indem Totes Pferd ihr den Verkleinerungstrank in den Rachen schiebt und sie damit auf harmlose Größe schrumpfen lässt und die letzte fällt einfach der geschlossenen Kraft von Schwert, Speer und Magie zum Opfer.

Eines der sechs Riesenrelikte ist erstanden, der Segen eines Gottes ruht auf ihnen und mit dem Luftschiff des Drachenkultes in ihrem Besitz gibt es nichts, was sie auf ihrer Reise aufhalten kann.
Das nächste Ziel: Silbrigmond, und das Horn der Steinriesen.

Zwischen Felsbrocken und Holzhütten (The Legacy of the Grey Guardians)

Zwischen Felsbrocken und Holzhütten (The Legacy of the Grey Guardians)Zwischen Felsbrocken und Holzhütten (The Legacy of the Grey Guardians)

Der Aufbruch

Nachdem wir heldenhaft diese hässlichen Echsenmenschen besiegten und den Bäckerslehrling gerettet, hatten setzten wir unseren Weg fort in Richtung des Sumpfes. Die erste Zeit passierte wenig spannendes, das interessanteste war zweifellos wie Cipher mit irgendwelchen Zauberkünsten die Füße eines der Cultistenmitglieder massierte, ich sollte mir das auf jeden Fall merken und vielleicht mich auch mal massieren lassen.

Nachdem wir nun einen furchbar schwer passierbaren Trampelpfad folgten kamen wir an eine kleine alte verlassene und „gut“ verrammelte Holzhütte, muss wohl ein altes Zollhaus oder so gewesen sein, wie dem auch sei von Neugier gepackt liefen Ander und ich natürlich sofort dahin um die Hütte zu untersuchen. Cipher und Thredi blieben zurück und bewachten den Karren, komisch das die so gar nicht neugierig waren aber vielleicht wollte Cipher auch nur die etwas angespannte Stimmung der Kultisten und des Karawanenanführers lindern.

Die Berghütte

Maevina vorsichtig wie immer, untersuchte die Hütte erstmal auf Fallen, wurde dann jedoch abgelenkt als sie zusammen mit der Druidin Anakis auf Gemsejagd ging, und natürlich erfassten sie auch gleich 2, verrückt wie treffsicher Maevina doch ist besonders wenn man bedenkt das die Nacht schon um die Ecke stand. Was allerdings viel verrückter war, war wie Ander mich hochhebte damit ich in die Hütte sehen konnte und passend zum äußeren der Hütte war sie im inneren wenig spannend, bis auf ein paar Möbel wie Schränke, Stühlen und einem Tisch stand da nicht viel.

Ein wenig enttäuscht kletterte ich also durch das von uns aufgerissene Fenster und stieg in die Hütte ein, naja eigentlich krachte ich eher durch den blöden Boden aber hey immerhin fand ich daraufhin ein kleines Versteck, eine art Keller wenn man so will. Blöd nur das der komplett leer war… schade aber naja ich kletterte also wieder aus dem Keller raus und zauberte ein wenig Licht damit Ander sich hierdrinnen auch umgucken konnte, und zusammen untersuchten wir den Rest der Hütte aber bis auf Staub fanden wir leider nichts.

Der Angriff

Als wäre ein durch den Boden krachender Zwerg eine Art Ruf für Cipher kam er dann endlich auch von der Neugier gepackt in die Hütte und das erste was er macht… aufräumen. Und jetzt wirds heftig während wir also alle zusammen in der Hütte waren kam plötzlich ohne jede Vorwarnung ein riesiger Felsbrocken wie von einem Katapult geflogen und schlug direkt neben uns ein und hat mir so einen dicken treffer versetzt das ich nur noch Sterne sah. Aber geistesgegenwärtig wie ich bin Sendete ich einen Hilferuf an Anakis und rannte zusammen mit Cipher dann aus der Hütte.

Ander ist in der zwischenzeit auch aus der Hütte raus nur auf coolere und magischere Art. Als wir dann raus aus der Hütte waren wurde plötzlich Cipher das Befehl übergeben, der hat vielleicht Überzeugungskraft. Blöderweise sagte er der Karawane sie sollen die Hütte abreißen, was sie auch taten aber naja es kam noch ein Fels geflogen und tötete sofort einen der Leute und ein anderer wurde schwer verletzt aber überlebte immerhin. Währenddessen hat Anakis als einzige „erkennen“ können was diese Steine nach uns wirft aber so richtig einordnen konnte das leider keiner.

Die Ballista

Während wir also alle rätselten was wir tun bauten die Leute unter Ciphers kommando plötzlich eine Ballista, keine Ahnung wie und warum aber man… war die cool, schade nur das wir sie nicht benutzt haben. Die einzige die eine wirklich gute Idee hatte war Anakis denn sie baute einen Wall mit ihrer Druidenmagie um uns vor weiteren Angriffen zu schützen, als der Wall fertig war hatte Kommandant Cipher die Idee, die abgerissene Hütte anzuzünden um für Ablenkung und Wärme zu sorgen, wie durch ein Wunder wurde er nicht von dem riesigen Fels getroffen der sofort auf ihn flog als er sich auf den Weg zur Hütte machte. Jedoch gelang es ihm die Hütte anzuzünden und spazierte als wäre nichts gewesen wieder zurück.

Der Ausflug in der Nacht

Danach war auch erstmal Ruhe und die Wachen für die Nacht wurden eingeteilt und ich hatte das Glück die Wache mit der lieben Jamna zu haben einer Halblingsdame die mich eigentlich die hälfte der Nacht nur beleitigte und mich als Feigling betitelte, bis ich dann irgendwann sagte das ich kein Problem hätte zu Kämpfen würde sie mitkommen.

Vorlaut und sicher das sie nur eine große Klappe hatte dachte ich jetzt wäre endlich mal schluss, bis ich mich plötzlich auf dem gegenüberliegenden Berg fand und über 20 Orks, Oger und eine komische riesige Version  von Ogern sah… die liebe Jamna kletterte natürlich weg und lies mich komplett alleine stehen, ich war natürlich überhaupt nicht Überfordert und wollte am liebsten wieder sofort von da weg. Ich versuchte einen der riesen Oger zu verzaubern damit er für mich das Lager auf mischen konnte, aber ich war wohl zu müde und ganz sicher nicht zu aufgeregt so das mir der Zauber missglückte.

Bevor ich es ein zweites mal probieren konnte kam Jemna auch wieder und sie hat mir bis Heute nicht erzählt was sie da gemacht hat, sie meinte bloß ich hätte mich nicht bewegt und sei wie angewurzelt so ein Quatsch. Sie teleportierte uns beide wieder zum Lager wo wir auf Ander und Maevina trafen, ich wollte erzählen was passierte aber wollte aus höfflichkeit Jemna nicht unterbrechen. Sie erzählte irgendwas das sie auf den Höhepunkt gekommen ist, keine Ahnung was sie damit schon wieder meint naja die weitere Nacht verlief immerhin ruhig.

Die Reise geht weiter

Am nächsten Morgen brachen wir also wieder auf und die Kultisten bildeten nun das Schlusslicht der Karawane um für mehr Schutz zu sorgen. Die reise verlief weitestgehend problemlos, als wir rasteten zündeten alle eine Fackel an, da es nun endlich in den Sumpf ging und was für ein Sumpf man sah keine 2 meter weit. Die Reise durch den Sumpf erwies sich als leichter als gedacht jeder Karren schaffte es den Spuren des ersten Karren selbst die Kultisten, die zuletzt den Spuren folgten, die wurden ja schließlich auch von Cipher motiviert und angefeuert.

Ein letztes mal vor unserem ersten Ziel machten wir Rast und ich übernahm wiedereinmal mit der lieben Jemna Wache. Sie erzählte mir von allerlei gefährlichen Wesen die hier im Sumpf zu finden sind selbst Drachen soll es hier geben, aber pfft als wenn ich Angst hätte. Aber als würde sie ärger riechen erzählte sie von giftigen Fröschen und riesigen Anakondas und natürlich fängt es genau in dem Moment an zu quaken… komischerweise hatte Jemna soviel Angst das sie sofort im Nebel verschwand als sie das laute quaken hörte… naja ich zauberte einen Windstoß um zu sehen woher das quaken kommt und naja es stand vor mir, riesige menschliche und bewaffnete Frösche, Bullywugs werden sie genannt glaube ich.

Ich sagte natürlich sofort der schlafenden Karawane bescheid und machte sie mit einem heldenhaften Ruf wach und nicht schreiend als hätte ich Angst. Während ich das tat haben manche der Frösche wohl freiwillig aufgegeben denn ihr Quaken wurde unterbrochen von meinem Heldenmut, auch wenn es so klang als wären sie überfahren worden…

Der Angriff der Bullywugs

Wie dem auch sei die Karawane erwacht und alle machen sich zum Kampf bereit, während ich diese widerliche riesige Anakonda die vor mir war tötete, sprang Cipher vor mich und lies eine gewaltige Donnerwelle los und bezwang damit einige dieser Viecher, blöderweise machte er somit auch ein riesiges Krokodil auf sich aufmerksam.
Währendessen mischte sich auch Ander ein und zauberte einen unglaublichen Blitzstrahl und tötete gleich 3 dieser Frösche und bei töten meine ich er lies sie explodieren, was für eine Sauerei aber das wars wert.

Wir kämpften noch eine weile und als ich vor mir keine Frösche mehr sah dachte ich mir ich kehre zurück zur Karawane und helfe dem Rest, doch ich wurde überrascht und zwei dieser Viecher haben sich an mich angeschlichen doch mir gelang es sie zu töten bevor sie mich verletzten konnten.

Der Kampf wendet sich

Währendessen verteidigten Thredi und Maevina ziemlich problemlos den Rest der Karawane. Als ich zu ihnen stoßen wollte, war die Schlacht schon fast gewonnen. Naja aber eben nur fast, denn Cipher wurde von dem Krokodil verschleppt und werte sich mit aller Macht, Anakis und Ander folgten dem Kampf und halfen Cipher in aller letzter Sekunde denn als sie mit ihm zurück kamen, war er dem Tode nah und seine Rüstung war an seinen Beinen komplett zerbeult. Die beiden erklärten das er extrem heftig von dem Krokodil gebissen worden ist und es ihm die Beine abgerissen hätte, hätte er nicht seine Plattenrüstung gehabt, und das sie ihn aber dank der Macht der Goodberries stabilisieren konnten, diese Beeren können echt alles. Aber irgendwie hat Cipher wenn es um Kämpfe in Sümpfen geht einfach kein Glück. Er selbst sagte dazu, er weiß nun wie sich eine Sardine in einer Blechdose fühlt.

Nach diesem aufregenden Kampf reißten wir weiter und erreichten endlich unser erstes Ziel ein Roadhouse wo sich viele Arbeiter tummelten.

Mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)

Mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)Mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)

In Trudis alter Hütte

Von dem letzten Kampf angeschlagen zog sich die Gruppe, wie in den anderen Nächten davor in die kleine Hütte zurück die inzwischen von den Gerüchen „entlüftet“ war. Doch so richtig Ruhe fand die Gruppe nicht, kein Wunder befand man sich inmitten eines Sumpfgebietes und auch wenn die Hütte nicht zu sehen war, wusste jeder wie gefährlich das Heraustreten sein konnte. Würden sie bald mit gespaltenen Zungen sprechen (The swamp rats)? Diese Unruhe bemerkend sang Blinki eine kleine Weise „Ga Nomes“. Erst zögernd summend, dann sang er lauter mit vollständigem Text. Der Nordmann bemerkte es und zückte seine Trommeln um den kleinen Sänger zu begleiteten.

 

Ga Nomes

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga fields all about.

Ga men of course get all ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

We may be here, we may be there,

Like men of course we’re everywhere!

We may be fair, but so are elves,

Ga People, see, are just themselves!

We may be stout, but so are dwarves,

At least we’re not afraid of wharves!

We may be small, but so are hin,

At least we have hair on our chin!

We may be fierce, but so are orcs,

At least we do not taste like pork!

We may be here, we may be there,

Ga misty trail runs everywhere!

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga trees all about.

Ga elves of course get all ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga gems all about.

Ga dwarves of course get all ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at ga pipes all about.

Ga hin of course get half ga ‘lory,

Forgotten again, same old story!

(CHORUS)

Ga ‘nomes went in, ga ‘nomes went out,

Now look at nothing all about.

Ga orcs of course get all ga ‘ory,

Oops, not our fault, and not our story!

(CHORUS)

 

Es war Intuition die diesen Gnom zum Singen angeregt hatte. Man kümmerte sich um die Quetschungen und Zerrungen vom Nordamann. Die Zeit verging wie im Fluge, ob es an dem Lied des Gnomes lag oder am Lied des Tabaxi der danach noch eins anstimmte…. Fakt war die Gruppe war nach kurzer Zeit wieder fit und bereit weiter in der Wildnis vorazukommen um die Sache mit den Yuan-ti ein für alle Male zu klären.

Der Morgenspaziergang des Herrn Paladin

Als Erster brach Varoxian auf, er verließ die Hütte und kam nach einer Weile wieder zurück. Waren wir so tiefenentspannt geworden das wir uns keine Sorgen mehr machten. Der Sumpf war doch nicht in der Erholungsphase weniger gefährlich geworden? Es mochte an dem Tabaxi gelegen haben der „Da“ auf dem Dach des Gebäudes saß und ein wenig vor sich hinspielte und in die die Landschaft spähte. Unterdessen bereitete Xerxies wieder eine lustige, grüne,  Pilzpaste vor. Was er wohl damit vor hatte? Ich konnte mich dem Umstand erwähren dem verrückten Nordmann dabei zu zu schauen.

Unterbrochen wurden wir, als plötzlich die Tür aufging und ein triefend nasser Paladin in der Hütte stand. Ohne lange zu warten sprudelten Sachen wie, Unterwasserturm mit antiken Amphoren und Statuen aus Stein, die unterbrochen wurden durch Steinbögen gezogen über mehrere Etagen von mindestens 4 Manns Höhe in eine Tiefe die er nicht weiter erkundet hatte, da sie aus seinem Sichtbereich entschwand in der Finsternis. Die Neugierde hatte uns gepackt, zumindest hatten wir das gedacht. Doch mal eben schnell war nicht. Mussten wir uns doch ein wneig auf den Umstand gefasst machen, das wir einige Zeit unter Wasser bleiben würden.

Die Tauchgangvorbereitung

Ein paar Utensilien wurden benötig und waren alsblad auch herangeschafft. Ein wenig hier ein wenig da und die die Paste von dem „Verrücktem“ und zum Schluss ein kleines Ritual und schon hatten wir ein paar kleine Kostbarkeiten. Genauer gesagt 5 inzwischen blau verwandelte Leckerli. Als Erster probierte der „Verrückte“ einen aus. Er steckte sein Kopf unter Wasser, kam wieder nach oben, hustete und prustete rum und lief irgendwie leicht blau an, er bekam kleine Kiemenansätze und versuchte es darauf nochmal. Das Experiment hatte geklappt und so warf sich jeder ein Leckerli sich in den Mund und tat es dem Nordmann gleich.

Jeder? Wir stellten fest das einer in der Gruppe fehlte? Wo war „Da“ hin? Sollten wir uns Gedanken machen? Und schon wieder stellte ich mit erschrecken fest wie nachlässig wir geworden waren. Jeder hätte jetzt nach dem Tabaxi gesucht, doch wir entschlossen uns zu einem Tauchgang. Die „Großen“ nahmen die „Kleinen“ mittels eines Seils mit in die Tiefe.

Der Vorsprung

Die Gruppe taucht durch die harmonisch anmutende Unterwasserwelt des Sees, vorbei an schlangenförmigen Statuen, immer dem großen Tunnel entlang.. Die beiden Großen schwammen an Algen vorbei und fanden dann bei einem Bogen, der von 2 Säulen flankiert war. Dann verschwanden sie unter einem Vorsprung und waren weg. In der Nähe, die Zeit vertreibend, sah berühigend das kleine Volk, von Zeit zu Zeit die beiden bei dem Vorsprung auftauchen Dann verschwanden die beiden Großen wieder über Ihnen unter den Vorsprung. Die Beiden werden schon wissen was Sie tun.

Die Algen aus der Tiefe

Was konnte man hier nur tun? Ahh da waren ein paar Algen, für diverse Dinge gut, schnitt Blinki nach und nach einige Algen ab und stopfte sie in seine Tasche. Thulva betrachtete was der andere Gnom machte. Er war es auch dem zuerst auffiel, das hier eine Sache nicht stimmte. Immer mehr Algen stiegen aus der Tiefe auf.  Dazu gesellten sich einge blasenartige Gebilde die schneller an die Oberfläche trieben, als wären sie mit Luft gefüllt. Plötzlich fingen die Algen in der Nähe von Blinki sich an zu bewegen und den Gnom zu schlagen an, eine wickelte sich um sein Bein und wollte ihn in die Tiefe ziehen. Tollkühn schwamm der Tiefengnom zu ihm rüber und sprach Unterwasser einen Zauber. Die Algen zuckten getroffen an mehreren Stellen zusammen und trieben nach unten, doch es stiegen aus der Tiefe immer mehr Algen auf. Was war das?  Egal was es war, die Gruppe war in Gefahr, das war nun beiden klar.

Das Rätsel

Sie schwammen zu den beiden anderen, wo sie sie das letzte Mal gesehen hatten entdeckten Sie und fingen an zu erklären. Anscheinen steckten Beide mit ihren Armen in zwei Löchern fest, während weiter oberhalb Lebenssaft in den See floß. Von allen realisierte wieder einmal der Tiefengnom die Situation und schwamm weiter nach oben. Die beiden die in den Löchern festzustecken schienen gestikulierten wild hin und her. Was machen die, fragte sich der Gnom, aber was auch immer es war, sie schienen ein Mechanismus zu öffnen. Inzwischen war der Tiefengnom einige Fuß über ihnen angekommen und hielt das Loch zu aus dem das Blut ins Wasser trat. Wild fing nun auch der Gnom an zu gestikulieren, doch der Nordmann verstand nichts. Es half nichts, es musste was passieren und das sehr schnell. Die Algen erreichten schon den Vorsprung. Plötzlich fing ein Portal aus roten Linien sich in dem Bogen abzuzeichen. Doch die Algen waren inzwischen heran und griffen die 3 an. Bliniki hatte um Schlimmeres zu verhindern einen Zauber um die Gruppe bis auf den Tiefengnom gelegt. Konnte er soch nicht ahnen das die algen auf andere Dinge reagierten.

Gegen die Zeit

Als Erster schwamm der Nordmann, der auch noch sein Großschwert gezückt hatte um sich der Algen zu erwehren, durch das Portal. Gefolgte, nachdem er einen ordentlichen Stoß vom unsichtbaren Paladin bekommen hatte, der Tiefengnom, durch das Portal. Leider war der Stoß so heftig das er durch das Portal flog und unsanft aufkam und das Bewusstsein verlor. Von dem Ganzen nichts mitbekommend machte sich Blinki zum Portal. Er sah sich nochmal um, bevor er durch das Poral trat. Zum Glück denn ein zweiter Blick ließ ihn erkennen, das sich die Algen um etwas unsichtbares gelegt hatten und versuchten das Unsichtbare in die Tiefe zu ziehen. Handeln war erforderlich. So murmelte er den Spruch fast mit geschlossenem Augen. Die Algen zuckten und trieben nach unten. Nicht länger abwartend trat der Gnom durch das Portal und traf auf die anderen Drei. Wo waren sie? Wo war der Paladin? Noch bevor er diese Frage beantworten konnte kam auch dieser durchs Portal.

Das exotische Neuland

Nicht nur der Duft hier war exotisch, auch die Faun und Flora. Riesige Blüten sprießten hier, riesige Vögel die keinem bekannt waren flogen da herum. Wo waren swir nur? Der Tiefengnom war immernoch nicht bei Bewusstsein, schnell war eine kleine Bahre vom Nordmann zusammengeflickt und der Svirfnebli verladen. Schnell stand der Plan fest. Varoxian ging der Gruppe voraus und bildete die Vorhut, der Silouette einer Stadt am Horizont entgegen. Dabei hielt er sich abseits der Straße auf um rechtzeitig die Gruppe warnen zu können, falls Gefahr von ihr ausgehen würde. Die Nachhut lief auf einer einfachen Straße dem Paladin hinterher. Dabei erhielten sie erste Anzeichen von den Wesen, die sie hier erwarten würden. Abdrücke von einem einachsigen Wagen, als auch ein Muster welches einem Reptil zuzuschreiben war, lag vor ihren Augen.

Vor der Stadt

Bevor sie die riesige Stadt mit der hellen, glatten, marmorierten, über 40 Fuß hohen Mauer erreichten, durchzogen Farmlanschaften die umliegende Region. Die Gruppe war, nachdem sie den Paladin eingeholt hatten, wieder vollzählig und hatten die prächtige aussehend und duftende Region hinter sich gelassen. Auf den Plantagen arbeiteten Menschen, neben Elfen, Tieflingen und anderen Völkern. Es waren die meisten Völker vertreten. Bis auf einige wenige aus Lehm und Holz bestehende Hütten, befand sich auf dem Land kein weiteres Gebäude. Diverse Früchte und Gemüse wurde auf den Plantagen angebaut, das zumindest konnte die Gruppe wahrnehmen. Der verlockende Duft von frischen Pfirsichen lockte die Gruppe zu einer dieser Plantagen.  Im Schatten eines Akazienbaumes sprachen sie 2 Frauen an, die recht müssig waren. Dabei nahm die Gruppe bei beiden eine Schlangen Tätowierung wahr. Dem Anschein nach zielte der Kopf der Schlange entweder auf ein überlebenswichtiges Organ oder Hals. Die Aussage das man erst in die Stadt käme, wenn man registriert sei, ließ die Gruppe aufhorchen. Als dann noch ein Mund erschien der die beiden Damen zur Arbeit aufforderte, stand für die Gruppe fest, es würde sicherlich nicht einfach sein in die Stadt zu kommen.

Am Stadttor

Wie sollten sie nur in die Stadt kommen? Nach langem Überlegen huschte dem Gnom ein Lächeln über sein Gesicht und kurze Zeit später waren mehr oder weniger ähnliche Abbildungen wie bei den Frauen zu sehen waren, auf den Körpern der Gruppe. Nach kurzem mustern wurden sie für gut befunden und machten sich auf zum großen Stadttor. Dort angekommen, das Tor war verschlossen, wurde nach Ihrem Begehren gefragt und der Nordmann erzählte eine Geschichte mit der Notwendigkeit der Eile und verwies auf den immernoch bewusstlosen Svirfnebli, der ebenfalls kurzerhand von dem Gnom präpariert worden war. Der Gnom stellte sich ebenfalls bewusstlos und hoffte inständig das alles gut ginge. Kurz darauf öffnete sich das Tor langsam ein Spalt und ein paar Yua-ti Wachen kamen zum Vorschein. Sie musterten die Gruppe und betrachteten die Tätowierungen und hegten arge Zweifel an der Geschichte. Sie kontrollierten die Gruppe und blieben beim Paladin stehen. Verdammt waren sie aufgeflogen? Die Arbeit des Tattoos war für die Wachen zu schlampig und nach einer kurzen Diskussion, wurde die Gruppe von mehreren Yuan-tis durch die Stadt in einen Tempel begleitet.

Durch die Stadt

Die Eskorte bestand aus mehren unterschiedlichen Yuan-tis. Zu viele um loszuschlagen und sie in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Zu viele Pasanten und Schlagenwesen die hier kreuchten und fleuchten. Schlangen nichts als Schlangen. So zog die Eskorte durch die Stadt, vorbei an diversen Gebäuden und Bezirken, die getrennt waren durch Stadtmauern, die auch noch bewacht waren. Allmählich schwand die Hoffnung hier lebend wieder wegzukommen. Warum hatte er sich nur auf den Deal mit den Beiden nur eingelassen, als Gegenzug für die olle Sumpfhexe die etwas von seinem Meister entwendet hatte. Aufgabe war ausgeschlossen. Schicke weiße Mamorwände zierten das Blickfeld von dieser riesigen Stadt. Es war so grotesk das Bild. Die Schönheit passte einfach nicht zu diesen Schlangen. Aus Büchern wusste Blinki, das die Götter dieser Wesen uralt waren und er wusste auch das diese Kreaturen böse waren. Die Frage die in den Sinn kam… waren diese Wesen böse geboren, so wie Goblins und Orks oder waren diese Wesen einfach nur böse, weil die Gesellschaft es Ihnen vorgab. Falls es Letzteres wäre, würde er einen anderen Weg suchen, als nur diese Kreaturen bis zum Tode zu bekämpfen.

Der Tempel

Mit diesen Gedanken beschäftigte sich der kleine Mann die ganze Zeit und so bemerkte er gar nicht das sie inzwischen, vorbei an einem Bazar, in einem ärmlicheren Bezirk angekommen waren und der polierte Marmor, heruntergekommenen Baracken gewichen war. Erst als plötzlich eine schwere steinere Tür geschlossen wurde, war er wieder hell wach bei der Gruppe. Waren es Restwirkungen von dem Pilz? Die Gruppe stand in einem Tempel. Der Paladin stand etwas vor der Gruppe, in einem Art Senke hinter einem Tisch. Zwei Hohepriesterinen schlängelten um ihn herum, hinter der restlichen Gruppe an der Mauer des Tempels vor der Tür stand die Eskorte und der Paladin wurde von den beiden gespaltetenen Zungen aufgefordert sein Arm über ein Becken zu halten. Die Antwort des Gnoms musste warten, Eile war geboten, wenn sie jetzt nicht zuschlagen würden, dann würde die Gruppe getrennt werden und eine gute Chance wäre vertan. So flüsterten auf einmal die Frage des Gnoms im Kopf des Paladins: „Wollen wir zuschlagen?“ Als dieser ihm per Telepathie antwortete, knisterte daraufhin der Tempel voller magischer Energie und Xerxies stürmte mit den beiden Kleinen unter dem Arm zum Tisch.

Der Kampf in dem Tempel

Mit einer Rolle rückwärts versuchte der Pladin über den Tisch den beiden Pristerinen zu entgehen, schaffte es aber leider nicht ganz, da er von Priesterin umschlungen und gebissen wurde. Am Tisch angekommen ließ Xerxies die beide Kleinen fallen und griff seinerseits mit seinem Großschwert eine der Priesterin an. Doch auch diese umschlang den Angreifer und biss böse zu. Varoxian drückte den Schmerz beiseite, ignorierte das er umschlungen war und schlug so hart mit seiner Waffe zu wie er nur konnte. Der große Angriff der anderen Yuan-ti blieb aus. Nur zwei weitere waren dem magischen Angriff von Blinki entkommen, der seinerseits einen weiteren Zauber auf die Priesterin gewirkt, welcher aber seine nicht die Wirkung zeigte, die er sich erhofft hatte.

Das Blatt wendet sich

Nun ging alles recht schnell und das Glück der Gruppe wendete sich als plötzlich eine weitere Kreatur in der Halle auftauchte und in den Kampf zugunsten der Gruppe eingriff. Doch bevor dieses Wesen Angriff verdunkelte sich ein großer Bereich der Halle. Es folgten gezielte Angriffe in Kombination mit einer ungeheueren Schnelligkeit seitens des Neuen, die nun auf die Priester und den anderen Schlangenwesen niederging. Varoxian stach und hackte auf den Schwanz der nun nicht mehr sichtbaren Priesterin ein, bis dieser nachgab. Nach und nach rang die Gruppe die Yuan-ti nieder, ob duch Schlagkombination, knisternder magischer Energie oder gar durch die scharfen Klingen der beiden Großen, es war ein Gemetzel das einer Opferung glich. Sebst als Varoxian, schwer angeschlagen von einem Ansturm der Yuan-ti umfiel, war der Nordmann zur Stelle und rieb ihn mit einer milchigen Lotion ein, woraufhin der Paladin die Augen wieder aufschlug und zum nächsten Gegner stürmte, völlig in Rage geraten. Nun standen nur noch die Verwirrten am Eingangsbereich

Das Gemetzel nimmt seinen Lauf

Völlig Ahnungslos, verängstigt, verwirrt und herausgerissen aus einem Traum starben die Yuanti nacheinander. Lagen am Anfang des Kampfes die Chancen bei den Yuan-ti wesentlich höher, so war es am Ende nur noch ein Gemetzel. Der Anführer dieser Eskorte wusste gar nicht wie ihm geschah, als sich das scharfe Eisen der Waffen sich durch seine schlangenartigen Glieder schnitt und sich in sein Fleisch grub, bis keines seiner Glieder mehr zuckte. Die anderen hatten ebenfalls keine Chance und so erlosch ein Lebenslicht nach dem anderen, bis kein Schlangenwesen im Tempel mehr am Leben war. Am Ende waren es 9 zugerichtete, teilweise zerstückelte, oder gar in der Halle verteilte Kadaver.

Der Neue

Wer oder was war der Neue, der der Gruppe in ihrer misslichen Lage geholfen hatte? Seine metalische klingende Stimme ohne Höhen und Tiefen klang sehr monoton und hatte diese unstillbare Neugierde bei dem Gnom entfesselt. Das oder der teilte uns seinen Namen mit. Schall und Rauch. Sollte Gond hier seine Finger im Spiel haben. Die Worte „Dalwick“ kam ihm leise über seine Lippen, als er sich Schall und Rauch näherte. Man hatte ihm viele Geschichten von Dalwick dem Effegy Meister erzählt. Er war ein Mechanicus und Gelehrter der arkanen Ströme zu Tiefwasser und Secomber. Aufgrund der Erzählung und seiner Begabung hatte Blinki den Weg eingeschlagen, den auch Dalwick eingeschlagen hatte. Dalwick hatte immer seine geliebte Battlecat, einen schwarzer Löwen mit unglaublichen Kräften, bei sich. Durch seine Adern floss das gleiche Blut.  Er hatte seinen Großvater nie kennengelernt, aber über ihn schon viel gehört.  Sollte dieses Wesen eine Weiterentwicklung, so einer Battlecat sein, entworfen von einem Mechaniker? Falls ja, wäre das eine unglaubliche Sache. Viel war dem Ding nicht zu entlocken, aber seine Taten sprachen für sich.

Der Zufluchtsort

Nachdem sich die Gruppe ein wenig gereinigt, die Leichen nach verwertbaren Gegenstände abgesucht hatte, öffneten sie die Tür und marschierten dem Wesen hinterher, das ihnen im Kampf beseite gestanden hatte. Der Nordmann bat Schall und Rauch um Zuflucht und nach kurzem Zögern willigte Schall und Rauch ein. Die Bezirksgrenze konnten wir ohne Probleme passieren, da man anscheinend Schall und Rauch kannte und  wir im Tempel noch dafür gesorgt hatten das die Tattoos von dem Paladin und mir verbessert worden waren. Sicherlich würde man uns bald suchen, nach dem Gemetzel in dem Tempel, eine sicherlich schwere Straftat. Bald erreichten wir ein Gebäude, welches in einem gehobenem Bezirk lag, abseits der Baracken, wo der Tempel gestanden hatte. Das Wesen ließ und ein und wir erblickten eine Art Werkstatt.

Sians Erbe (The Misfits)

Sians Erbe (The Misfits)

Langsam haben die Helden von der Fremdenfeindlichkeit in Hillsfar und der Kälte hier im hohen Norden die Schnauze voll und beschließen wieder in „zivilisiertere “ Gegend zurück zu kehren. Sie durch den Cormanthar nach Südwesten, vorbei an Arabel, über die Sturmhörner , bis sie schließlich in Iriaebar die Fähre auf dem Fluß Chionther nehmen. In Berdusk gehen sie wieder an Land, und begeben sich in die Stadt, um einige Kleinigkeiten zu kaufen und und einige belustigungen zu erleben.

Candis hat nach dem engen Kontakt und dem nicht vorhandenen Rückzugsorten auf dem Schiff die keinen Nerv mehr für Gesellschaft, und möchte ein wenig alleine sein, sie verabschiedet sich von der Gruppe in ein Wirtshaus, und sagt den anderen, sie sollen sie in ein paar Tage wieder abholen. Sie bietet an die Dragonnenbabies mit zunehmen und zu verpflegen, aer Serafina und Mörp wollen jeweils eins bei sich behalten. Candis zuckt mit den Schultern, nimmt Mäh an sich und ist verschwunden.

Nach einem Bummel über dem Markt und durch einige Geschäfte, in denen die Helden ihre Vorräte auffüllen und Zaza einen magischen Ring verkauft hat (sehr zum Ärger von Trixi), kehren die Fünf in den“Friedlichen Esel“ ein. Jeder verpflegt sich nach seinn Bedürfnissen, und Trixi setzt sich abseits von den anderen an einen Tisch. Einerseits, da sie an ihrem großartigen Epos „Ich: Der Aufstieg zu Ruhm und Glorie“ schreiben will, andererseits, weil sie Zaza immer noch beleidigt ist.

So fällt ihr als erstes eine junge Frau auf – zu erst hätte sie fast für einen Knaben gehalten, wegen der kurzen Haare, der Latzhose und des rußverschmierten Hemdes – die missmutig und mit verquollenen AUgen an einem Tisch sitzt und scheinbar ihren Kummer zu ertränken sucht.

Als Trixi sie anspricht, erfährt diese das sie Sian heißt und gerade von der Thestamenstverlesung ihres Vaters zurück kam. Auch die anderen werden nach und  nach aufmerksam und gesellen sich zu den zwei Frauen hinzu. Nach und nacherfahren sie, das Sians Vater Leander ein genialer Erfinder war und zusammen mit ihr seit einiger Zeit an einer revolutionären Maschine arbeitete.

„Aber es gab auch einige Neider, die uns den künfitgen Erfolg missgönnten und den Gewinn durch unsrere Maschiene gerne in die eigene Tasche stecken wollten. Wir hingegen wollten in erter Linie das Leben aller Lebewesen erleichtern, und nicht Totale Wucherpreise verlangen, wie dieser schreckliche neureiche Gendok, der Bandit! Der hat doch sein Geld nur durch schmutzige Gescgäfte und SChutzgelderpressungen gemacht!“

Sie schnäuzt sich lautstark in ein mit dunklen Maschinenöl verscmiertes Taschentuch. „Und nun haben mir einige seiner Schläger aufgelauert und mir mein Erbe abgenommen, als ich auf dem Weg nach Hause war. und ich brauche doch das Gold um einen Prototypen zu bauen und so Investatoren für unsere Idee zu gewinnen. Es war doch mein Vatters Lebenswerk!“ ruft sie und bricht erneut in Tränen aus.

Trixi beruhigt sie: „wein, doch nicht Jung…. Mädchen! Ich bin die großartige Trixi, bestimmt hast du schon von mir gehört, und ich werde mich deiner Probleme annehmen! Sie sind schon so gut wie gelöst!“

Auch die übrigen Helden lassen sich für einen Anteil am zukünftigen Gewinn leicht überzeugen Sian zu helfen und deshalb fragen sie am Nächsten Tag in der Stadt herum, wo sie den illustern Gendok finden können. Mörp hält es für eine gute Idee alleine eine Tour durch die Viertel zu drehen und auf die Namensschilder neben die TÜren zu Blicken, doch schon nach wenigen Duzend Häusern fällt ihm auf, dass er garnicht lesen kann. Er sucht also die anderen und schließt sich denen wieder an.

Schon nach kurzer Zeit hat die Gruppe in Erfahrung gerbacht, dass das Gendok mit seiner Band in einem Lagerhaus in der Hafebgegend haust und sie begeben sich auch geschwind dort hin. Narzis wirkt einen Unsichtbarkeitszauber und sieht sich im Lagerhaus um – Drei Gauner sitzen unten an einem Runden Tisch und in der zweiten Etage sind abund zu Stimmen zu hören. SIe teilt ihre Erkenntnisse den anderen mit, und es wird entschieden, dass es eine gute Idee ist wenn Trixi und Mörp hinein gehen und mit Gendok sprechen – warum auch immer.

Trixi versucht Gendok zu überzeugen das gestohlene Erbe rauszurücken doch diser lacht nur und setzt die beiden Helden vor die Tür.

Des nachts versucht die Gruppe in die Lagerhalle einzudringen und ein wilder Kampf entbrennt – als zwei seiner Mannen streben gibt sich Gendok geschlagen und händigt den Angreifern einen Fellbeutel aus. Serafina fordert Gold, und als Mörp in einschüchtert rückt er noch einen Sack mit über 300 Münzen heraus.

Sians Erbe (The Misfits)Am nächsten Morgen zeigen die Helden Sian den Beutel. Darin befindet sich ein seltsames zylindrisches Metalgebilde mit drehbareb Teilen. Es scheint innen hohl zu sein und man kann ein Klappern warnehmen. Sian erkennt, dass das Gerät von ihrem Vater gebaut wurde, aber leider weiß sie nicht das Losungswort. „Mein Vater war sehr zerstreut und hat stehts alles in Notizbüchern festgehalten. Ich kann mich erinnern, dass ein solches bei dem Erbe dabei war… habt ihr es nicht gefunden?“

DIe Helden sehen ein, dass sie wahrscheinlich mit Gendok hätten reden sollen, statt ihm Gold abzuluchsen und kehren zu seinem Lager zurück. Hier wird gerade eine neue Tür eingebaut, da Trixi die alte in der Nacht davor mit ihrem RIng zerstört hat. Gendok überwacht die Bauarbeiten und zieht ein saures Gesicht, als er die Fünf die STraße herunter laufen sieht. “ Was wollt ihr denn nun?“ grunzt er missmutig. Zuerst weidert er sich den Helden zu helfen, aber nach einigen diplomatischen Überzeugungsversuchen gelingt es Trixi aus ihm herauszulocken, dass ein Dieb, der sich in die Bande eingeschleußt hatte Teile des Erbes so wie einige andere wertvolle DInge entwendet hat. Gegen das Versprechen, alles, das nich SIan gehört an ihn zurück zu geben entlocken sie schließlich GEndok eine Beschreibung und den angeblichen Namen des Diebs -Eddy.

Nach dem die Helden einige Pfandleiher abgeklappert haben konnten sie den Unterschlupf „Eddys“ finden. Da er gerade nicht da ist schaffen sie es den Wirt zu überzeugen, dass sie gute Freunde von Eddy sind und gerne in seinem Zimmer auf ihn warten würden. Gutgläubig händigt dieser darauf hin den Schlüßel aus und die Helden begen sich in den Raum im Obergeschoß. Schnell entdeckt Trixi eine Truhe unter dem Bett. Darin Befindet sich Diebeswerkzeug, welches Serafina einsteckt, so wie einige Lederbeutel voller verschiedene Kleinode.

Zurück im „friedlichen Esel“ untersuchen sie diese Beutel und Zaza findet das von ihnen gesuche Büchlein. Es ist übber und übber mit willkürlichen Gedanken, Einkaufslisten, Ideen für Erfindungen, Rezpten und Gedichten vollgekritzelt – und das in einer alles andere als leserliche Handschrift. Doch bald entdecken sie ein Gedicht, das sich von den anderen unterscheidet, es scheint ein R#tsel zu sein. SIe setzen sich in die Stube und bei Speiß und Trank diskutieren sie über die möglichen Lösungen, bis endlich Trixi das Pass wort in einem Geistes Blitz hrausposaunt.

Vorsichtig stellt Narzis den Code ein, öffnet den Zylinder und holt einen Schlüßel hervor, der mit einer Zahlenreihe versehen ist.

Als sie diesen Sian aushändigen Ist diese überglücklich – nun kann sie ihr Gold von der Bank holen und mit dem Bau des Prototypen beginnen.

Die Helden überreichen die restlichen Kleinode an Gendok, um sich nicht unnötig Feinde zu schaffen.

Mission ausgeführt? (The Adventurer)

Mission ausgeführt? (The Adventurer)Mission ausgeführt? (The Adventurer)

Wir … fanden keine Antwort auf das Thronrätsel. Auch die Frage danach, weshalb die Spitze des Speers zu qualmen begonnen hatte soll leider unbeantwortet bleiben – vorerst. Dafür probierten wir auf wiederholtes Drängeln meinerseits aus, Runen an der Wand gegenüber zu aktivieren. Ihr erinnert euch? Wir standen in diesem roten Raum mit der riesigen Zwergenrune auf dem Boden, die sagte „Eingang zu den Höllen“. Und am Ende des Raumes waren halbhohe Wände gewesen, auf denen Schalen standen in denen sich eine rote Flüssigkeit befand. Skaakas hatte an diesen Wänden vier weitere Runen entdeckt und begonnen, sie nach und nach zu aktivieren, ohne uns sagen zu wollen oder zu können, weshalb. Also war es für mich nur logisch, es einfach auszuprobieren. Was sollte schon schief gehen?

Also machten wir uns innerlich darauf gefasst, irgendwo im Fegefeuer zu landen, sobald Rudger die letzte Runde aktiviert hatte, doch stattdessen war es nicht die Hölle, in der wir uns befanden, sondern wir standen nun lediglich in einem Raum angrenzend an den von zuvor. Die Rune war also eine Art Tür gewesen? Ich war mäßig verwirrt und auch meine Mitstreiter wussten nicht ganz, wie sie mit dieser Situation umgehen sollten, schließlich hatten wir uns eigentlich darauf eingestellt, endlich unter einem Haufen Dämonen zu sein um endlich das Buch ablegen zu können. Doch sollte unsere Reise wohl noch lange nicht vorbei sein.

Angrenzend an den Raum war wieder ein Gitter, jedoch stand dieses offen und wir konnten hindurch spazieren in einen Raum voller Truhen. Durlag schien es lustig zu finden, überall in seinem Turm Truhen mit magischen Objekten zu verstecken. Ein wenig keimte in mir die Frage auf, aus welchem Grund er das wohl gemacht haben mochte. Für mich war es vollkommen unlogisch all mein Hab und Gut überall zu verteilen – was, wenn man es mal brauchte? Er hätte den ganzen Turm ablaufen müssen, um seine Bolzen, Pfeile und Potions einzusammeln. Aber natürlich beschwerten wir uns nicht darüber, sondern durchforsteten den Inhalt der Truhen und packten alles ein, was wir fanden. Unter anderem war auch Gold dabei, das natürlich mitsamt allem anderen im Bag of Holding verschwand. Ich schwöre euch, sollte ich irgendwann die Liste mit allem Inhalt dieses Beutels verlieren, sind wir wirklich aufgeschmissen!

Wir hatten nun die Wahl zwischen zwei Ausgängen. Der eine führte in einen weiteren Raum, der andere in einen Gang. Natürlich entschieden wir uns vorerst für den nächsten Raum. Darin fanden wir eine riesige Statue, die in ihrer Hand einen Stein hielt – ähnlich dieser Wächtersteine, von denen wir bereits ein paar haben … zwei, glaube ich. Vorsichtig versuchte Felicia, ihn ihm mithilfe einer Hellebarde aus der Hand zu stochern, aus Angst die Statue zu erwecken, sobald wir den Stein tatsächlich anfassen würden. Das geschah jedoch nicht und als wir den Stein nun aus der Nähe genauer musterten, war auch auf ihm eine blau leuchtende Rune zu lesen, die „Ausgang“ bedeutete. Schnell fanden wir heraus, dass sie stärker zu leuchten begann, wenn wir uns in eine bestimmte Richtung drehten und wie der Zufall es so wollte, leuchtete sie stärker auf, sobald wir uns in Richtung des Ganges bewegten, den ich zuvor erwähnt hatte. Aber eigentlich wollten wir doch noch gar nicht nach draußen …? Wir brauchten erst noch einen Ort, an dem wir das Buch lassen konnten! Außerdem hatte Farhea uns in einem Nebensatz mitgeteilt, weshalb sie eigentlich hier gewesen war. Sie hatten einen Vampir gejagt! Ich kannte Geschichten über Vampire und wusste, zu was diese Kreaturen unter anderem in der Lage waren und dass sie in so ziemlich jeder Geschichte als böse abgestempelt wurden. Auf mein eigenes Nachfragen hin bestätigte Farhea mir, dass auch dieser Vampir böse sein musste. Wenn wir nun aber zum Ausgang gingen, würden wir ja weder ihren Auftrag, noch unseren abschließen …

Noch während wir überlegten, ob wir nicht lieber zurückgehen sollten, hörten wir Stimmen aus dem Gang und beobachteten, wie zwei Zwerge in unsere Richtung gelaufen kamen und der eine dem anderen einen furchtbar schlechten Zwergenwitz erzählte. „Warum sind Zwergenwitze meist so kurz? – Damit Elfen sie auch verstehen.“ Also eigentlich war es eher ein Elfenwitz, aber der andere Zwerg lachte sich darüber halb tot. Weniger lustig sollten sie dann allerdings finden, dass wir sie, nachdem wir erkannt hatten, wer sie waren, sofort angriffen um sie kampfunfähig zu machen. Sowohl Farhea, als auch Felicia nahmen jeweils einen der beiden Zwerge, die aussahen wir Durlags Söhne, in den Schwitzkasten. Für einen Moment wollte ich schon daran glauben, dass es dieses Mal tatsächlich seine Söhne waren, allerdings verwandelten auch sie sich in Doppelgänger und wurden von uns kurzerhand unschädlich gemacht. Wir überlegten, ob sie nicht vielleicht etwas zu bewachen gehabt hatten und folgten daher doch vorerst dem Gang, schließlich wussten wir noch immer nicht, wie wir nun weiter verfahren wollten. Am Ende des Gangs kamen wir in einen weiteren Raum in dessen Mitte eine Treppe weiter nach unten führte, der Runenstein leuchtete jedoch an einer der Wände ganz besonders stark auf. Diese Wand entpuppte sich als Illusion, durch die wir zu einer weiteren Treppe kamen, die ebenfalls nach unten führte. Nun hatten wir also die Wahl zwischen zwei Treppen und einem weiteren Gang, den wir jedoch vorerst gekonnt ignorierten. Wir entschieden zuerst die erste Treppe zu nehmen, da die zweite ja offensichtlich in Richtung des Ausgangs führte und wir da ja noch gar nicht hin wollten.

Allerdings sollte diese Treppe sich als ein purer Reinfall herausstellen, denn als wir unten angekommen waren stellten wir fest, dass wir wieder in genau dem Raum standen, in welchem wir zuvor auf Farhea getroffen waren. Also hatte auch diese Treppe eine Art Illusion sein müssen, doch als wir versuchten, sie wieder nach oben zu gehen, kamen wir oben bei dem Zwergengrab an. Uns blieb also nichts anderes übrig, als den ganzen Weg noch einmal zu laufen, bis wir wieder bei dem Treppenraum waren. Allerdings war nun etwas anders als zuvor, denn jetzt sahen wir ein Leuchten aus dem angrenzenden Raum kommen. Dem mussten wir natürlich nachgehen!

Das Leuchten kam von Fackeln, die im Inneren eines Raumes brannten, der einen Sarkophag, vier Wächterzwerge und zwei verschlossene Truhen beheimatete. Egal was wir ihnen an den Kopf warfen, die Zwerge regten sich nicht, waren jedoch eindeutig lebendig – meines fachmännischen Auges zufolge jedenfalls. Als wir den Sarkophag untersuchten – zumindest Farhea, Felicia und Rudger – fanden wir heraus, dass in dessen Inneren die Leiche von Kiel dem Legionentöter, einem der Söhne Durlags lag. Malcer und mir war das alles andere als geheuer und das Ausrauben eines Toten fanden wir dann plötzlich auch gar nicht mehr so witzig. Dennoch überzeugte ich drei der vier Zwergenwächter mithilfe von etwas Magie dazu, den Raum vorerst zu verlassen, damit wir uns halbwegs unbeobachtet um die Truhen kümmern konnten. Ich ließ mich zumindest dadurch überzeugen, dass er als Toter das ganze Zeug nun nicht mehr benötigte und wir damit im Inneren dieses gefährlichen Turms wohl doch besser dran waren. Den Zwerg, den ich nicht hatte überzeugen können, hielt Rudger in einer Paralyse fest und wir räumten die Truhen kurzerhand leer. Dann entschieden wir, das Buch vielleicht einfach hier zu lassen. Es würde durch vier Zwerge bewacht werden und im Grunde waren wir bereits sehr weit in Durlags Turm vorgestoßen. Niemand würde wirklich so weit gehen wollen, ohne sicher zu wissen, dass das Buch hier war. Und eigentlich sollte außer uns niemand davon wissen.

Wir packten noch ein wenig anderen, unbedeutenden Ramsch dazu, um von dem eigentlich „Schatz“ in dieser Truhe abzulenken und sahen dann zu, dass wir aus dem Raum wieder herauskamen, bevor die Zwerge zurückkehrten und Rudgers Paralyse verflog.

Ein bisschen fiel mir ein Stein vom Herzen, jetzt da das Buch nicht mehr in meiner Tasche war und damit unsere Aufgabe im Grunde abgeschlossen war. Somit konnten wir doch getrost den Ausgang des Turms suchen, auch wenn wir nun Farheas Vampir noch nicht gefunden hatten … Aber wer weiß schon, was uns auf dem Weg nach draußen noch alles erwartet? Wir machten uns auf jeden Fall daran, die richtige Treppe nach unten zu laufen.

Raus aus der Hölle (The Outbreaks)

Raus aus der Hölle (The Outbreaks)Raus aus der Hölle (The Outbreaks)

Die Festhalle

Kaum das die Gruppe nach und nach die große Festhalle betreten und Harshnag dabei die Fragen der Gruppe beantwortet hatte, schoss aus einer Ecke ein Remorhaz aus dem Boden und Griff die Gruppe an, gerade als diese sich die riesige Feuerschale betrachteten die in der Mitte des Raumes stand.

Einige aus der Gruppe kletterten spontan an den großen Stühlen empor. Totes Pferd spang sogar wieder herunter um einen besseren Halt zu finden und dem Wesen in den Rücken zu fallen. Hatten doch alle inzwischen Kampferfahrungen gesammelt, was diese Kreatur betraf. Der Kampf ging dann recht schnell. Totes Pferd wurde vom Remorhaz verschluckt und wurde heruntergewürgt, während die anderen das Wesen auf Distanz hielten und es so in Schach hielten. Im letzten Moment gelang es der Gruppe Totes Pferd zu befreien, er lag Ohnmächtig auf den warmen Steinplatten und musste versorgt werden. Seine Haut und seine spärliche Rüstung wies verätzungsspuren auf, die behandelt werden mussten. Er gelangte wieder zu Bewusstsein. Dieses Mal war er seinem Tode dichter als je zuvor von der Schippe gesprungen.

Unterdessen entdeckten die Anderen, die inzwischen vorsichtig die restliche Halle erkundeten, die anscheinend fehlende Frostaxt aus dem Eingangsbereich. Harshnag schulterte Sie sich und trug Sie zurück in die Halle der Riesen. Als der Riese an dem Torbogen mit den Runen vorbeikam, aktivierten sich diese und fingen an zu leuchten. Wildfire berührte die Runen und aktivierte ein bläulich, schimmerndes donnerndes Portal.

Eigerons Leiche

Nach und nach schritten die Gruppenmitglieder durch das bläulich schimmernden und donnernden Torbogen. Hinter dem donnernden Torbogen lag eine sechseckige Kammer, deren Wände sich 50 Fuß erhoben, bevor sie sich zu einer 90 Fuß hohen Spitze verjüngten. In jeder Ecke des Raumes stand eine lebensgroße Statue eines Riesen, der eine schwere, eiserne Laterne mit erhobenem Arm hielt. Jede Art von Riese war vertreten: Hügel, Stein, Frost, Feuer, Wolke und Sturm. Ein kaltes, magisches Licht strahlte von jeder Laterne aus und erleuchtete eine riesige Leiche, die auf dem Boden unter einem Frostumhang in der Mitte des Raumes lag. Die Leiche schien seit einiger Zeit hier zu liegen, von der Kälte bewahrt. Neben dem Körper ruhte ein riesiger, frostbedeckter Morgenstern. In dem Raum stellt Wildfire fest, das es nur so von Wahrsagermagie knistert.

Als sie sich der Leiche näherten,  erschien der Geist von Eigeron, zumindest sprach dieser zu Ihnen und so erfuhr die Gruppe einiges. Wie viele Riesen vor ihnen, kamen Eigeron und sein Vater, Blagothkus, zum Auge von Annam, um Weisheit zu suchen. Das göttliche Orakel sagte ihnen, dass ein großer Umsturz das Gleichgewicht der Kräfte in der Welt stören würde und allen Riesen die Möglichkeit geben würde, den Respekt ihrer Götter zu gewinnen und ihrer Rasse Ruhm zu bringen. Das Orakel sagte Blagothkus direkt, dass er die Götter nie genug beeindrucken könnte, um ihre Bevorzugung zu verdienen, dann drängte er Eigeron, aus dem „dunklen Schatten“ seines Vaters herauszugehen. Blagothkus erfasste die Verzweiflung und Neid. Ein schrecklicher Kampf zwischen Vater und Sohn folgte, in dem Blagothkus Eigeron erschlug. Der Geist wollte wissen, warum die Charaktere gekommen sind und versuchte, hilfreich zu sein.

Er wußte, anscheinend wie das Orakel funktionierte und erklärte, was die Charaktere sagen mussten, um es zu kontaktieren. Nachdem er diese Information gegeben hatte, bat er die Charaktere, seinen Tod zu rächen, indem sie seinen bösen Vater Blagothkus töten sollten. Die Charaktere versprachen Ihn zu rächen und damit verschwand der Geist wieder in dem leblosen Überresten von Eigeron.

Das Orakel

Doch wo war das Orakel? Zum Glück entdeckte einer aus der Gruppe in dem Boden, geätzt und unter einer dünnen Reifschicht versteckt,  ein 20-Fuß-Durchmesser, mithral-eingelegter Kreis, der mit der Königsrune und den Worten „Stelle deine Frage um Erkenntnis zu erhalten “ in Dethek, der zwergischen Schrift. Die Königs-Rune, die fast so groß ist wie der sie umschließende Kreis, wurde oft mit Annam dem AU-Vater assoziiert. Nachdem Wildfire die Frostschicht beseitigt hatte, leuchtete diese Rune auf, sobald man sich in 5 Fuß Reichweite sich befand. Nachdem sich Wild Fire in den Kreis gestellt hatte ertönte die donnernede Stimme des Orakels.

Wild Fire war dank des Geistes gewarnt und stellte seine erste Frage wohlüberlegt. Nach der Antwort auf riesisch, erlosch eine Laterne von den Statuen. Bei jeder weiteren Frage erlosch eine weitere Laterne. Zuletzt stellte Totes Pferd seine beiden persönlichsten Fragen und war schwer beindruckt von der Antwort. Ihre wichtigsten Fragen wurden so beantwortet. Sie hatten nun ein Ziel und Harshnag half Ihnen und zeichnete eine Karte um den günstigsten Weg zu den Anführern zu ermitteln.  Die Gruppe hatte vom Orakel erfahren, das sie Ihre Würdigkeit dem Gottvater zu dienen, ein Relikt von einem der Riesenanführer zu bringen hatten. Kurz danach sah man die Gruppe den Tempel verlassen.

Die Worte vom donnerenden Orakel klang immer noch nach:

“ Zuerst musst du dich selbst beweisen! Als menschliche Barbaren in diese Länder kamen, kämpften sie gegen unsere Art und stahlen unsere Reliquien und begruben sie in den Boden. Die Menschen bauten Uthgar, ihren Gottkönig, Altäre über diesen Reliquien und umgaben ihre Altäre mit Grabhügeln, geh zu diesen Hügeln, nimm ein oder mehrere unserer verlorenen Reliquien und bring sie als Tribut hier her. Tu dies und dein Weg wird klar gemacht werden. Es gibt viele Wege, die du gehen kannst. Je mehr Relikte du erhältst, je mehr Pfade musst du wählen, desto mehr böse Riese sind bereit, dir entgegenzutreten. Du kannst all ihre Pläne ruinieren, indem du nur einen davon besiegst. Welcher es ist, bleibt zu sehen. „

Die Drachenkultisten

Wild Fire fiel es als Erster auf, über Ihnen schwebte in dem Himmel ein roter Ballon, an dem ein Schlitten dran hing. Langsam sank es immer tiefer. Strickleiter glitten herab und es seilten sich einige Lebewesen ab. Es dauerte nicht lange standen einige Menschen mit lilanen Umhängen vor Ihnen. Bei einigen von Ihnen schimmerten im Gesicht Schuppen hervor. Schnell war klar um wen es sich handelte. Es waren Drachenkultisten. Aber was wollten diese hier? Diese Frage wurde schon beim ersten Satz beantwortet.

„Wir kommen zu Euch im Auftrag von Klauth, dem Großen Drachen des Nordens! Klauth bietet Euch dieses Gefährt und unsere Dienste als Geschenk an, damit Ihr seine gewaltige Herrschaft merkt und den vielen Gefahren des Landes entgehen könnt. Kämpfe mit den Riesen sind unvermeidlich, aber der Große Drache befiehlt, dass ihr vorwärts schreitet und eurem Schicksal entgegentretet! Die Ordnung der Riesen ist gebrochen, und sie sind nicht vereint. Tötet ihre Anführer, und ihr könnt euch vielleicht durchsetzen. Wenn es euch gelingt, die riesige Bedrohung zu unterdrücken, Klauth bittet Euch, in sein verstecktes Tal zu kommen, damit er Euren Mut belohnen kann. „

Das Luftschiff der Drachenkultisten

Die Sache mit dem Gefährt klang gut. Die Gruppe willigte ein und schon nach kurzer Zeit befand sich die Gruppe inklusive Harshnag auf dem Luftschiff der Kultisten. Eines war klar sie würden Ihr Zeil schneller erreichen mit dieser Mannschaft und dem Gefährt. Das angetrieben wurde von Elementaren und auch über mehrere Waffensysteme verfügte. Schnell hatten man dem Kapitän die Koordinaten genannt, schon ging die Reise los und die Charaktere hatten genug Zeit um sich auszuruhen oder anderen Dingen nachzugehen.

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