Baldurs Labyrinth (The Misfits)

Baldurs Labyrinth (The Misfits)

Nachdem die Abenteurer erfolgreich die Mysterien um Sains Erbe geklärt hatten, holten sie Candis, die sich eine kleine Auszeit genommen hatte, aus einer nahegelegenen Taverne ab. Auf Drängen von Trixi, beschloss die Gruppe mehr oder weniger einvernehmlich zu einem Bardenkonntest in der Stadt zu gehen. Als sie unverhoffter Dinge durch die Straßen schlenderten, kam um eine Biegung ein Mann gestürmt, der frontal mit Candis zusammenstieß. Aufgeregt etwas in einem fremden Dialekt brabelnd, der aus Kara-Tur zu stammen schien, rappelt sich der unbekannte Mann auf und stürmt weiter, verfolgt von mehreren vermummten Männern. Erstaunt beobachteten die Misfits das eigenartige Geschehen und zogen anschließend zum Konntest weiter. Den Konntest wollte Trixi als Plattform nutzen um ihr Buch: „Ich! Aufstieg zu Ruhm und Glorie“, vorzustellen. Durch Spezialeffekte von Narziss und eine sehr extravagante Vortragsweise von Trixi wurde der Auftritt ein annehmbarer Erfolg. Sie qualifizierte sich durch ihren Auftritt für ein in 2 Wochen stattfindendes Stadtfest. Dieser Erfolg wurde dementsprechend von der ganzen Gruppe feucht fröhlich bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert.

 

Am nächsten Morgen zeigte die lange Nacht spuren bei der Gruppe. Der Tagesinhalt der meisten Gruppenmitglieder bestand aus Wassertrinken, Schlafen und Müßiggang. Am darauffolgenden Morgen ging es den Abenteurern um einiges besser. Zusammen am Frühstückstisch wurden Pläne für das nächste Abenteuer geschmiedet, doch von Candis schien jede Spur zu fehlen. Jedoch war auch niemand sichtlich besorgt, da das exzentrische Verhalten von Candis der Gruppe schon bekannt war. Vermutlich hatte sie schlichtweg keine Lust auf das Treffen. Plötzlich kam jedoch ein Mann an den Tisch der Misfits. Es stellte sich heraus, dass er der gejagte Mann vom Vortag war. Er stellt sich als Kilian vor und berichtete der Gruppe, das er sie aus einem schlechten Gewissen heraus aufgesucht hatte. Er wurde von einem Kartell namens „Rote Schwalbe“ gejagt, über das er brisante Informationen besaß. Um sich zu schützen, berichtete er seinen Verfolgern, dass Candis die Informationen nun habe. Ihr Verschwinden sei kein Zufall, da sie vermutlich zum Stützpunkt des Kartells, nach Baldurs Gate, verschleppt wurde. Über den Beschluss zur Rettung von Candis musste nicht lang diskutiert werden. Am nächsten Morgen brach die Abenteurer Gruppe mit Kilian zum Missfallen von Trixi, da sie durch die Rettungsaktion vermutlich Ihren Auftritt auf dem Stadtfest verpassen würde, zur Flusshaltestelle auf, um das nächstmögliche Boot Richtung Baldurs Gate zu bekommen. Doch kaum am Hafen angekommen wurde die Gruppe von vermummten Gestalten, die mit unglaublicher Schnelligkeit agieren, ausgeknockt.

Unwissend wie viel Zeit vergangen war, erwachten die Misfits gefesselt nach und nach im Bug eines Schiffes. Plötzlich betrat ein Mann den Raum, in dem die Gefangenen gefesselt waren und sprach sehr vertraut zu Kilian. Schockiert fand Narziss heraus, die dem Gespräch lauschen konnte, das Kilian sie ein weiteres Mal hintergangen hatte, was ihre Abneigung gegen andere Rassen nur noch verstärkte. Kilian hatte der Gruppe verschwiegen, dass er der Enkel des Anführers der Roten Schwalben war. Jedoch wollte er sich von den Machenschaften seiner Verwandten lossagen und aus dem Klan aussteigen. Die besagten Informationen, die angeblich Candis besitzen sollte, beinhalteten Beweise für eine geplante Intrige seiner Mutter gegen den Klan Chef, seinen Großvater. Durch das Besitzen und Verstecken dieser Informationen erhoffte sich Kilian den Ausstieg aus der Organisation der „Roten Schwalben“. Jedoch schien die Erpressung Fehlgeschlagen zu sein.

Verärgert über Kilians Mangel an Kooperation wurde er in der darauffolgenden Nacht kaum eines Blickes gewürdigt, obwohl er sich bei seinen Helfern zu entschuldigen versuchte. Verdrießlich saß Zaza in einer Ecke des Raumes und überlegte, wie sie am besten ihre Fesseln loswerden könnte. Doch plötzlich schienen sie sich, wie von Geisterhand zu lösen. Verdutzt rieb sie sich die Handgelenke und guckt sich um. Eine komplett in schwarz gekleidete und verschleierte Frau, schlich von Person zu Person und entfesselte sie. Ohne großes Nachfragen folgten die Gefangenen der Person auf das Deck des Schiffes, dass von Wachen verlassen schien, und sprangen in ein Beiboot. Nach geraumer Zeit erreichten die Flüchtigen ein größeres Boot, das sie mit ihrer Retterin, namens Sirina betraten.

Dort wurden sie von einem älteren würdevollen Mann empfangen der sich als Drachenklaue vorstellt. Es schien ihn eine mächtige Aura zu umgeben, die selbst Narziss in Ehrfurcht erstarren lies (Obwohl er nur ein Mensch war). In knappen aber durchdringenden Worten erklärte er der Gruppe, dass die Veröffentlichung Kilians Informationen, in einem Klan Krieg enden könnte. Letztendlich verriet Kilian, dass er die Dokumente mit den Informationen in einem Labyrinth tief unter Baldurs Gate versteckt hatte. Jedoch sollte dieses Labyrinth sehr verwinkelt und mit Fallen gespickt sein. Drachenklaue versprache der Gruppe Belohnungen falls sie das Dokument mit den Informationen bergen sollten.

Um gut für das Labyrinth vorbereitet zu sein erhielt jeder aus der Gruppe einen magischen Tee, der heilende Wirkungen haben sollte. Außerdem ließ sich Zaza einige Akrobatik Tricks im Booteigenen Dojo zeigen, Trixi erhielt ein besonderes Gedicht, und Narziss erlernte einen Zauber den sie in der Bibliothek des Bootes in einem der Bücher fand.

Mit Sirina und Kilian fuhren die Misfits zum Hafen von Baldurs Gate. Dort wurden sie jedoch schon von einer karaturisch gekleideten Gruppe erwartet und angegriffen. Anders als am Hafen von Berdusk war die Gruppe jedoch diesmal gewappnet und besiegte die Angreifer im Handumdrehen. Durch den Keller einer Villa gelangte die Gruppe schließlich zum Eingang des Labyrinths. Um sich vor unerwarteten Angreifern zu schützen, blieben Mörp, Kilian und Sirina am Eingang stehen, um dem Rest der Gruppe den Rücken zu stärken.

Im Labyrinth angelangt zeichnete Narziss den Weg auf einer Karte mit, um zu verhindern sich zu verlaufen.

Im Labyrinth stießen Narziss, Zaza und Trixi auf sechs Räume die jeweils verschiedene Rätsel bargen. Jeder Raum wurde nach dem Betreten von Holzgolems versperrt und nur bei der richtigen Lösung des Rätsels, ließen sie die Golems passieren.

Im ersten Raum befand sich eine Tafel mit der Aufschrift: „Trägt seinen Herren und wir von ihm getragen“. Nach langem überlegen erriet Zaza die richtige Antwort: „Schuhe“.

Im zweiten Raum fanden die drei Abenteurer das gleiche Bild vor. Nur das auf der Tafel 5 Zahlenreihen standen:

5 6 7 8 4 = 4
1 1 1 1 1 = 0
7 2 3 4 8 = 3
8 8 8 1 1 = 6
6 2 2 5 7 = ?

Wieder war es Zaza, die auf die richtige Antwort kam. Die Antwort lautete 1, denn alle von Zahlen eingeschlossenen Räume hatten den Wert 1.

Der dritte Raum war von gleicher Beschaffenheit, bloß das er diesmal kein Rätsel barg. Dafür richteten die Golems sofort ihre Waffen auf die verdutzten Abenteurer. Da die Golems jedoch aus Holz waren, konnten Narziss mit einer heraufbeschworenen Feuerkugel und Trixi mit einem Molotowcocktail den Kampf schnell für sich entscheiden.

Im darauffolgenden Raum befanden sich eine Wage und ein Topf mit neun Kugeln und einer Aufschrift die wie folgt lautete: „Finde diejenige Kugel die schwerer ist als die anderen. Jedoch darfst du nur zwei mal wiegen“. Diesmal hatte Narziss den richtigen Einfall. Zuerst legte sie in jede Waagschale drei Kugeln. Die rechte Seite sank darauf hin hinunter. Dadurch war klar, dass sich auf der rechten Seite die schwere Kugel befinden musste. Daraufhin nahm sie die drei Kugeln aus der rechten Waagschale und legt jeweils eine auf die rechte und eine auf die linke Seite. Die dritte behielt sie in der Hand. Als sie merkte, dass sich die beiden Schalen das Gleichgewicht hielten, wusste sie, dass die schwerste der neun Kugeln sich in ihrer Hand befand. Nachdem sie die Kugel einem der Golems in die Hand legte, durfte sie und die anderen passieren.

Im fünften Raum befand sich erneut eine Tafel mit der Überschrift: „Welche ist die nächste“. Auf der Tafel befanden sich Zahlen von 1 bis 100. Von diesen Zahlen leuchteten jeweils die Zahlen 2, 5, 9, 14, und 20. Nach einer langen Knobelzeit kam Zaza auf die richtige Antwort. Als sie die Zahl 27 drückte, machten die Golems ihnen den Weg frei.

Im sechsten und letzten Raum befand sich eine große Wanne. Auf deren Grund lag ein Päckchen mit der Aufschrift 6 Liter. Als Trixi danach greifen wollte stieß sie auf eine unsichtbare Barriere. In einer Ecke des Raumes plätscherte eine Quelle und davor standen ein Gefäß mit der Aufschrift 4 Liter und ein Gefäß mit der Aufschrift 9 Liter. Nach vielem herumprobieren und Umschütten von 4 auf 9 Liter gelang es den Misfits genau 6 Liter in die Wanne zu füllen. Nun konnten sie nach dem Päckchen greifen und fanden darin die gesuchten Informationen die sie gesucht hatten.

 

Durch den angefertigten Plan des Labyrinths und die darin eingetragenen Laufwege, gelang es den Dreien recht schnell aus dem Labyrinth zu entkommen. Von draußen hörten sie jedoch schon Kampfschreie. Im Mittelpunkt des Kampfes standen eine Frau mittleren Alters, die Kilians Mutter zu sein schien, und Kilian selbst. Sie brüllte ihn an, er solle die geheimen Informationen herausgeben. Narziss machte sich unterdessen unsichtbar, da sie die Informationen in ihrer Tasche trug. Doch plötzlich erschienen durch ein Lichtblitz zwei Männer. Ein karaturisch aussehender älterer Mann, der sich als Katos Fey vorstellt und Drachenklaue. Nach ihnen erschien ebenfalls durch einen Lichtblitz eine überwältigende Anzahl an Kriegern. Dadurch ergaben sich schnell die Krieger Kilians Mutter. Katos Fey, Kilians Großvater, schritt auf Kilians Mutter zu und wollte sie für ihren Verrat enthaupten. Er hatte schon längst von ihren Intrigen gehört. Jedoch griff Drachenklaue ein und bat ihn um Gnade. Nach langer Grübeln willigte Katos Fey ein, seiner Tochter Gnade zu gewähren. Doch er stellte zwei Bedingung. Er verlangte sowohl ihre Absetzung als auch Kilian auf dem Platz ihrer alten Position. Obwohl er aus dem Orden der „Roten Schwalben“ austreten wollte stimmt Kilian zu, um seine Mutter vor dem Tod zu retten. Auch Candis tauchte mit dem Erscheinen der beiden älteren Männern wieder auf. Typisch, ganz nach ihrer Art war sie ihren Entführern entkommen, hatte jedoch drauf verzichtet ihre sich sorgenden Kameraden zu informieren.

Für die Hilfe beim Lösen des Konflikts und um über die Sache Stillschweigen zu bewahren erhielten die Misfits pro Kopf Edelsteine im Wert von 126 Gold und Mützen im Wert von 154 Gold. Auch ein Rückfahrtsticket nach Berdusk wurde ihnen gewährt. Vollkommen erschöpft aber glücklich über die Belohnung fuhr die ungewöhnliche Abenteurer Gruppe wieder zum Gasthaus zum Friedlichen Esel zurück.

Roadhouse Kick (The Legacy of the Grey Guardians)

Roadhouse Kick (The Legacy of the Grey Guardians)

The Roadhouse

Das Roadhouse

Noch mit den schrecklichen Ereignissen der vergangenen Nacht erreichte der Zug endlich sein Ziel. Das Roadhouse, eine Straßenbau Zentrale mitten im Nirgendwo.  Dort war man begeistert, vor allem wegen der Aussicht auf frische Backwaren jeden Morgen. Die Hoffnung auf eine Nacht im Warmen zerschlug sich jedoch ziemlich für die Begleiter des Zuges schnell, die Gäste würden in den Ställen schlafen müssen. Anakis schien das nicht so recht verstanden zu haben, fragte sie Bok Luk, den Vorarbeiter, der sie begrüßt hatte, nach Kaminen. Dementsprechend sah er sie entsetzt an, meinte aber, dass sie sich zumindest bis sich Christle Pete, der Koch, der Bautruppe zur Ruhe begab, im einzigen geheizten Raum des Gebäudes ruhen konnten, der Schankstube.

Der Koch Pete

Nachdem alle ihre Tiere versorgt hatten und die Arbeiter mit dem Entladen der gelieferten Waren begonnen hatten kamen alle dem Angebot noch und gingen die Treppe hoch zu Petes kleinem Reich. Pete stellte sich als etwas griesgrämiger Koch heraus der etwas übernächtigt wirkte und murmelte ständig etwas von verdammten Ratten im Haus, die ihn die ganze Nacht Kratzgeräuschen wach hielten, verköstigte die Reisenden aber gleich wohl. Cypher, der seine Dankbarkeit für seine Rettung die Nacht davor zum Ausdruck bringen wollte, würzte Anakis Essen mit einer ihr unbekannten Substanz, die alles genau ihrem Geschmack entsprechen lies. Sie war aber ziemlich skeptisch ob des ganzen undals Dyrus Neugierig fragte, ob er auch etwas probieren könne, gab sie ihm gleich ein Drittel ab.

Die Beschuldigung

Ihre Sorgen, ob Cipher sich dadurch beleidigt zeigen könnte wurden schnell zerstreut, als eine der Kultistinnen, die den Zug begleitet hatten in den Raum trat und ’nach dem der Auftrag nun erledigt ist‘ Genugtuung für den Mord an ihrem Freund suchte – bei Cipher. Alle die Cipher kannten guckten nur verwirrt denn niemand hielt den klerikal angehauchten Barden für einen Mörder, das passte nun wirklich nicht zu ihm. Alle anderen freuten sich auf ein Spektakel, das aber noch nicht so recht los gehen konnte, den Pete scheuchte die Streithähne aus der Stube, und die meisten der Reisenden folgten gespannt in den Hof, wo sich auch die anwesenden Arbeiter den Zuschauern anschlossen.

Der kurze Kampf

Unten angekommen versuchte Cipher auf die gute einzureden, dass er niemanden getötet hatte und das ein Missverständnis sein mü… noch bevor er fertig gesprochen hatte, stach sie mit einem Schwert einmal komplett durch seinen rechten Oberarm. Nun begriff sogar Cipher den ernst der Lage und nutzte seine Kräfte und seine Werkzeuge um sie ziemlich schnell zu betäuben und mit seiner magischen Kette zu binden, die er nach getaner Arbeit dann durch ein Seil ersetzte und mit der bewusstlosen Kultistin wieder zurück in die warme Stube ging und sie in einer freien Ecke vorsichtig ablegte und sich um ihre Gesundheit kümmerte.

Das Rattenproblem

Während fast alle sich dem Schauspiel angeschlossen hatten war Maevina in der Stube geblieben und hatte den Wirt weiter über das „Rattenproblem“ befragt. Thredi, die eine der ersten war, die wieder oben an kam, tauschten sich über die Ereignisse aus und entschlossen sich das Gebäude näher zu inspizieren. Ander und Dyrus schlossen sich der Erkundung an, Anakis schien jedoch etwas Muffelig zu sein und bestellte sich etwas Alkohol,um sich daran zu wärmen.

Erklärungen

Nach einer Weile kamen die Erkunder zu dem Schluss, dass die Geräusche wohl unmittelbar aus dem abgeschlossenen Lager direkt unterhalb der Schenke kamen und überredeten Bok Luk, das Maevina unter Aufsicht das Lager untersuchen durfte. Thredi sah an ihrem Blick, dass sie etwas gefunden hatte, aber die beiden sagten erst einmal nichts und alle trafen sich wieder in der Wirtsstube, wo sich die Kultistin von Ciphers Sieg erholt hatte und er nun mit der Befragung begann. Schnell sammelte sich die Gruppe neugierig um das ungleiche Paar und Cipher fragte sie aus. Ihr Name war Theresa Silberstrumpf. Angeblich hatte sie Cipher beobachtet, wie er ihren Freund Takos Schnellklinge, mit demer vor ein paar Tagen einen harmlosen Streit hatte in der anfänglichen Verwirrung beim Angriff der Froschwesen von hinten erstochen, bevor er sich in den Kampf stürzte.

Niemand der potentiellen konnte die Aussagen wider- oder belegen, aber Tatsache war, das Schnellklinge verstorben und seine Leiche im Sumpf zurückgelassen worden war. Cipher versuchte daraufhin die Anwesenden zu überreden, an die Stelle des Überfalls zurück zu kehren und Schnellklinges Leiche zu bergen, was die anderen jedoch wegen der Gefährlichkeit eines solchen Vorhabens ablehnten. Cipher selbst wäre ja an Ort und Stelle fast gestorben. Dennoch versprach Cipher, Theresa Silberstrumpf wieder frei zu lassen und alles für die Aufklärung des Verbrechens zu tun. Ausserdem bat er Rezmir um einen Gedenkdienst und beauftrage einen Arbeiter an einem Gedenkstein zu werkeln – so sie in den nicht noch einmal Angreift, wozu sie sich dann auch zähneknirschend und etwas skeptisch bereit erklärte – noch nicht ganz von seiner Unschuld überzeugt.

Ruhe kehrt ein

Nachdem diese Sache geklärt war, wurde entschieden, die Sache mit den vermeintlichen Ratten und einem möglichen Zugang mit Bok Luk zu diskutieren und man einigte sich schließlich darauf, das Maevina die Nacht über zusammen mit je einem Arbeiter Wache zu halten. Alle anderen zogen sich wieder in die Wirtsstube zurück und ein paar versuchten die Verbannung in die Ställe so lange wie möglich heraus zu zögern, doch letzten Endes wurden auch sie von Pete heraus geworfen der sonst nicht in der Wirtsstube zur Ruhe kommen konnte – soweit man in Erwartung des Rattenproblems überhaupt von Ruhe sprechen könne.

Sirachs -hoffentlich- endgültiges Ende (The Sainted Sinners)

Sirachs -hoffentlich- endgültiges Ende (The Sainted Sinners)

Nachdem die Gruppe in Unirea ankam, und sich noch kurz um einige private und geschäftliche Angelegenheiten kümmerte, planten sie, sich sogleich nach Mulptan aufzumachen, um nach Eibenstein zu suchen. Sie wurden dabei noch von einiger der Stadtwachen abgefangen, welche Fragen bezüglich Eibenstein stellten. Dieser solle wohl ein Sanatorium angegriffen und einen Adeligen entführt haben. Das Gespräch hielten sie kurz, da sie mit einem Justizträger in Mulptan ein genaueres Gespräch führen wollten. Bevor sie aufbrachen, prägten sie die Bewohner ihres kleinen Ortes für das Portal zum Zwielicht Markt, um eine eventuelle Evakuierung zu starten, und Anskaviat gab den Bau zweier Ballisten in Auftrag.

Zu aller Überraschung tauchte der pflaumengesichtige Malponus in der Taverne auf. Der ehemalige Gefangene versicherte, dass er in Julianos hier sei um den Helden zu helfen. Zum einen besaß er einige Infos über Eibensteins verschwinden. Dazu überreichte er der Gruppe eine Ratte. Einer solle das Blut dieser Ratte trinken, um ihr Gesehenes selbst zu erleben.

Die grausige Tat fiel Wilbur zu, welcher hinter der Taverne das Genick des Tieres brach und das Blut trank. Aus der Perspektive der Ratte sieht er wie Eibenstein eine Person durch eine Gasse hinter sich herzieht. Es tauchen allerdings vier Gestalten in roten Roben und tätowierten Gesichtern auf – Thaymagier! Eibenstein liefert einen erbitterten Kampf, doch es waren einfach zu viele. So wurde der Runenmeister überwältigt und von den Magiern mitgenommen.

In der Vision konnte Wilbur allerdings noch erkennen, dass es eine heruntergekommene Person gab, die das ganze beobachten konnte. Dann endete die Vision, worauf Wilbur einige Male kotzte, da ihm der ekelhafte Geschmack und der Gedanke, das Blut einer Ratte getrunken zu haben, hochkamen. Darauf berichtete er seinen Freunden, was er sah und Malponus teilte ihnen mit, dass sie den Fremden im Lokal „Itschenkrug“ wiederfinden würden. Des Weiteren überreichte er Inesril einen Brief und eine versiegelte Rolle von Julianos. Im Brief stand, dass Julianos eine Möglichkeit gefunden hätte, den Fluch von Inesrils Schwert zu lösen, was jedoch nicht so einfach wird. Er solle dazu das Siegel der Rolle lösen, sobald er bereit ist dieses Abenteuer auf sich zu nehmen.

Als die Gruppe mit allem weiteren fertig geworden war, teleportierten sie sich direkt nach Mulptan und begaben sich zum Gerichtsgebäude, um mehr über den Fall „Eibenstein“ zu erfahren. Ein dortiger Beamter berichtete zum einen, was die Wachen bereits sagten und fügte hinzu, dass es sich bei Eibensteins Gefangenen um den Herrn Tilmann handle. Nachdem die Gruppe davon berichtete, dass sie einige Problemchen mit den Thaymagiern besäßen und die Zerstörung vermutlich damit zusammenhinge, wurden sie wieder rausgelassen. Scheinbar glaubte der Beamten den Helden zumindest ein Stück weit, da er ihnen zwei Tage gab, um ihre eigenen Untersuchungen bezüglich Eibenstein anzustellen. Danach müssten sie alle Informationen, die sie besaßen an die Wache weiterleiten.

Danach begaben sie sich zur Taverne, die ihnen Malponus nannte und fanden sogleich den Fremden darin. Nachdem Anskaviat ihm ein Bier ausgab, erzählte er bereitwillig davon, dass Eibenstein ihn einige Wochen lang regelmäßig im Sanatorium besuchte. Jedoch sind die Erinnerungen daran verschwommen und er kann sich an keine Details mehr erinnern. Die Gruppe entschließt sich den jungen Mann in Sicherheit zu bringen, da er scheinbar für Eibenstein wichtig war oder vielleicht auch noch ist. Wilbur teleportierte ihn kurzerhand nach Unirea. Bevor er sich wieder zu seinen Freunden begab, merkte er, dass am Handgelenk des Mannes eine Rune und ein Pfeil leuchtete. Er teleportierte sich dann schnell nach Mulptan und mit der restlichen Gruppe wieder zurück. Sie suchten darauf Kerstin und Tamara, welche Schülerinnen Eibensteins sind, auf und frugen nach dieser Rune.

Diese erklären kurz, dass es sich hierbei – offensichtlich – um eine Rune handelt, die auf etwas weist und wie der Arm gehalten werden muss, damit man die richtige Richtung findet. Sie folgten dem Pfeil und kamen zur Schmiede. Dort fanden sie eine kleine Falltür, um in Unireas Untergrund zu gelangen. Passenderweise kam Malponus herbei, welcher Professor Lüpke mitbrachte. Bei Professor Lüpke handelte es sich um einen Erdgnom, der begrenzt das Tunnelnetz wahrnehmen und den Abenteurern in den Boden zeichnen konnte. Auf ihrem Weg durch die Tunnel kamen sie bei einer Abzweigung an, welche durch eine Wendeltreppe geführt hätte. Sie entschieden sich, dem Verlauf einfach zu folgen, bis sie zu einer Plattform kamen, in dessen Mitte sich eine kleine Säule befand. Die Gruppe ging zusammen auf die Plattform und durch berühren der Säule bewegten sie sich nach unten.

Irgendwann kamen sie in einer riesigen Höhle an. Zu aller erstaunen fanden sie dort den mechanischen Drachen vor und zwei schwebende Plattformen, auf denen sich jeweils Thaymagier befanden, die scheinbar ein Ritual wirkten. Scheinbar fingen sie schon damit an das Konstrukt zu beseelen. Noch skurriler waren allerdings die zwei Gehege in etwas weiterer Entfernung, die jeweils um die 50 Schafe beinhalteten. Wilbur riss sich zuerst aus dem Schreck und wirkte auf die nächste Plattform den Zauber „Magie bannen“. Es gelang und die Magier auf dieser Plattform fielen unerwarteterweise einige Meter tief. Anskaviat rief seine Verbündeten hervor und der Raum füllte sich mit Gargoyles, Barbaren und Drachlingen, welche sich auf alle Magier stürzten.

Darauf kramten sie schnell noch einige der praktischen Runenverstärkungen Wilburs aus ihrer interdimensionalen Box heraus. Jedoch tauchte unter dem Fahrstuhl der Helden, welcher sich fortwährend in die Tiefe bewegte, ein Portal auf, welches scheinbar in eine Hölle führte. Die Helden sagten ihren nicht kämpferischen Begleitern sie sollen sich nach oben begeben und teleportierten sich darauf ins Getümmel. Die Schafe zeigten darauf ihr wahres Äußeres: Es handelte sich um Wölfe, oder eher um Wolfsmonstrositäten. Diese nahmen direkt den Kampf mit den Verbündeten der Gruppe auf. In all dem Tumult tauchten unglücklicherweise auch noch Gauns auf, die wie eine kleine Version eines Betrachters aussahen. Anskaviat und Inesril nahmen sogleich den Kampf mit diesen auf. Derweilen meldete sich die Stimme in Lottas Kopf und verlangte zum mechanischen Drachen gebracht zu werden. Sie folgte der Aufforderung. Ihr Weg wurde kurz bevor sie da ankam von einem größeren Gaun versperrt.

Dieser bot ihr ein Geschäft an: Wenn sie seine Schatzkammer durch Sicherheitsschlösser und Fallen bestücken könnte, würden er und seine Leute sich aus diesem Kampf zurückziehen. Sie überlegte nicht lange und sagte zu. Dadurch erhielt sie Durchgang zum metallischen Drachen und fing an, an diesem rumzuschrauben. Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes schauten die beiden Kämpfer etwas verwirrt, als ihr Gegner die Flatter machten, nahmen jedoch wahr, dass sie mit keiner weiteren Bedrohung durch sie zu rechnen hätten. Zwischenzeitlich wurde die andere schwebende Plattform von vielen Gargoyles attackiert. Diese wurde durch eine magische Barriere beschützt, weshalb für die Ungetüme kein Vorankommen bestand. Wilbur löste das Problem durch einen weiteren Zauberspruch und löste die Barriere auf, was den fliegenden Streitern ermöglichte an ihren Feinden ein regelrechtes Blutbad anzurichten.

Anskaviat und Inesril nahmen nun den Kampf gegen die Wolfsmonster auf und bahnten sich blutige Schneisen durch die Reihen ihrer Feinde. Anskaviat bemerkte plötzlich, dass über ihm ein Drow mit einer Armbrust schwebte. Er stürmte sogleich in die Lüfte – dank einer von Eibensteins Flugrunen – und verpasste dem Dunkelelfen einen Hieb, welcher auch traf. Dummerweise wurde er gleichzeitig von einem weiteren Drow in den Rücken gestochen. Es folgten noch weitere der tückischen Kämpfer und Anskaviat stellte sich einem erbitterten Kampf. Ebenso tauchten vor Inesril Drow auf und beschäftigen ihn dermaßen, dass er keine Angriffe auf sie richten kann und nur mit Mühe Angriffe auf sich abwehren kann. Er entschied sich dazu, bei seinen Verbündeten aufzuschließen und so aus der verzwickten Lage zu gelangen. Als er in die Lüfte fliegt trifft ihn ein Dunkelheitszauber. Wilbur, der ihn glücklicherweise sah hob rasch den Zauber auf.

Die beiden sahen darauf ein blaues Leuchten, welches hinter dem Drachen erschien und sie bewegten sich darauf zu. Es war tatsächlich ein blauer Kegel, in den sie nicht hineinschauen konnten. Doch sie hörten, dass Formeln rezitiert wurden und setzten alles daran dies zu unterbinden. Inesril versuchte es mit einigen Pfeilschüssen, welche nicht abgewehrt wurden und die Beiden hörten ein Stöhnen nachdem die Pfeile scheinbar trafen. Wilbur nutzte seine Zauberkunst und demonstrierte seinen mächtigsten Zauber, den bisher zeigte: Die Fläche des blauen Lichtes wurde von dem Zauber getroffen und daraus gingen einige Wasserelementare hervor, die aus den Körperflüssigkeiten der Magier gebildet wurden. Die, die überlebten, lebten nur wenige Momente länger, um von den Elementaren zermalmt zu werden. Somit fiel die Barriere. In deren Mitte stand unbeeindruckt ein Teufel, welcher das Ritual unbeeindruckt fortfuhr. Inesril versuchte es mit einem einfachen Angriff, welcher zwar traf, den Angriff jedoch gespiegelt auf ihn zurückwarf. Das Ritual endete und Inesril führte seinen Angriff weiter fort. Nun unterstützten Wilburs Wasserelementare den Angriff. Der Teufel, welcher scheinbar die Verletzungen nicht wirklich wahrnahm kam langsam zur Besinnung und schaute gequält, bevor er durch die letzten Hiebe sein Ende fand.

Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes zogen sich die Drow plötzlich zurück und die Wolfe nahmen wieder ihre Schafsform an und wanderten zu einem kleinen Durchgang, der aus der Höhle rausführt.
Hinter dem Metalldrachen befand sich zwischen den Helden auf einem Sockel ein leuchtender blauer Stein. Inesril und Wilbur zerschlugen diesen Stein. Die Gruppe schaute sich in der Höhle um und sie fanden noch einige interessante Dinge. Zum einen fanden sie die – nicht mehr ganz so heilen – Statuen der Gildenmitglieder, welche verloren gingen. Zum anderen fanden sie einen kleinen Raum mit einem Quell. Sie tranken daraus und merkten, dass sie dadurch vollständig geheilt wurden. Anskaviat nahm sogar ein Bad darin und wurde verjüngert.
Anschließend gewährte Lotta der Drachendame, die in ihr hauste, ein letztes Mal Kontrolle über sich, wodurch die Drachenseele in ihren neuen mechanischen Körper wandeln konnte. Die Drachin verabschiedete sich von der Gruppe – insbesondere von Lotta – und befahl ihnen aus der Höhle zu verschwinden.

 

Im Inneren der Nekropole (The Iron Lions)

Im Inneren der Nekropole (The Iron Lions)

Die Abenteurer hatten die Sternenstaub-Nekropole erreicht, einen mysteriösen Ort im Unterreich, in dem laut der Kerzenmacher, die sie vor Kurzem getroffen hatten, etwas zu finden sein müsste, das die Stadt der Wunder von ihrer Isolation befreien könnte. In Begleitung von Geoff, einem jungen Kerzenmacher, durchschritten sie die ersten Räume der Gewölbe. Das gesamte Gebilde bestand aus einem Gestein, welches das Licht in einer unwirklichen, farbenfrohen Art reflektierte. Alle Oberflächen waren hell, OPglatte Ebenen in der Farbe von Perlmutt. Wenn man sich eine Weile anschaute, begann ein helles Funkeln über die Wände zu wandern. Verschiedene Pastelltöne schoben sich in Wellen durch die gesamten Räume, ähnlich der Aurora borealis. Anstelle eines roten Teppichs war eine erhabene Platte aus demselben Regenbogengestein in der Eingangshalle verlegt.
Die Räumlichkeiten waren gesäumt von jeweils zwei Reihen von entfernt humanoiden Gestalten. Die Abenteurer untersuchten die Figuren.

Gwaengwen schwang sich auf die Schultern einer der Figuren und posierte.


Die sind eher eingeschränkt Wahrnehmungsfähigkeit, kein Problem.

 

Die Elfe schwang sich mit einer fliesenden Bewegung wirbelnd den Hals der Statue herunter und gesellte sich zu ihren Kameraden.

Gordon und Deeca bemerkten, dass an einer der Statuen ein Schnurrbart hinterlassen war. Die Abenteurer ließen die Eingashalle mit den Statuen hinter sich und schickten sich an, den ersten Raum zu betreten. Gwaengwen untersuchte die rechteckige Tür in der breiten Wand sorgfältig, konnte aber keine Fallen ausmachen. Im Raum fanden Sie eine fantastisch bemalte Fensterscheibe, die die gesamte Wand gegenüber des Eingangs einnahm. Zwei Figuren, zwei sie sie in der Eingangshalle gesehen hatten, standen regungslos im Raum, der zudem eine Art Tisch enthielt. Die Gruppe schaute sich im Raum um, während Geoff den Abenteurern seinen Stand der Dinge innerhalb Tiefwassers mitteilte.

Die Krankheit, von der die Stadt der Wunder heimgesucht wurde, führte dazu, dass die Infizierten als Zombies aggressiv durch die Straßen wanderten und zentrale Punkte aufsuchten.

Während der Kerzenmacher den Abenteurern dies erklärte, hatten die großen Statuen Stück für Stück menschlichere Form angenommen und waren Stück für Stück zu Auswölbungen an den Wänden des Raumes marschiert.

 

Häh, vielleicht sollten wir uns das Mal ansehen?

Was?

 

Die Golems hatten aus den sich auf-tuenden Schränken Waffen aufgenommen und eine Kampfhaltung angenommen.

 

Die Abenteurer wichen zurück. Gwaengwen schnappte Geoff beim Kragen und schob in aus dem Raum.

 

Die Golems waren jeweils mit Schwert und Schild ausgestattet. Sie bekämpften die Abenteurer mit Kampftechniken wie Paraden und Ansturm-angriffen. Die Gruppe konnte sich aber problemlos gegen ihre Gegner behaupten. Nach dem Kampf gingen Sie dazu über, den seltsamen Tisch im Raum zu untersuchen. Ein ausgefeiltes, magisches Schloss wurde von Gwaengwen geknackt und es bildete sich eine seltsame Lichtsäule zwischen dem Tisch und einer Kopie des selben an der Decke.

 

Eine Schalttafel am Sockel des Tisches offenbarte Gordon und Gwaengwen in uralter Elfenschrift verschiedene Begriffe, die in Kreisen angeordnet sind.

 

Kämpfen, Schleichen, Jagen und was ist das ? Magie?

Und hier ist Laut, Aggressiv, und hier leise, ruhig.

Was hat das zu bedeuten?

In der Mitte ist irgendwas mit „erneuern“? Anfangen?

Drück Mal drauf!

Ich nehme an, ihr wisst was ihr da tut?

Ja, sicher.

Eine gespannten Moment lang warteten Gordon und Gwaengwen, was passieren würde, als sie eine der Tafeln berührten. Nichts passierte.

Probier mal den Anderen.

Gordon Berührte die Schaltfläche, die mit den alten Wörtern für Neuanfang/ beginnen markiert war.

Die Eingangstür schließt sich mittels eines Schweren Steinquaders, der von oben herabgleitet und an der Wand, die seitlich liegt, öffnet sich eine ähnliche Tür.

Cool.

Das war ich!

Geoff hatte die Wände mit seinen Knöcheln abgeklopft und war nun überzeugt, dass er die Geheimtür gefunden hatte.

So langsam wundere ich mich nicht mehr darüber, dass ihr ewige Kerzen verkauft.

Häh.

Die Abenteurer linsten in den sich soeben geöffneten Raum. Darin befand sich ein Sockel mit einem Kreisrunden Säule und der erhabene Boden, den Sie auch schon zuvor gesehen hatten. Gwaengwen untersuchte den Sockel und fand eine kleine Unterbrechnung.

HM. das klingt wie Kratzen und Ächzen. Lasst mal weitergehen.

Ups!

 

Die Säule in der Mitte des Raumes öffnete sich und offenbarte eine weitere Statue, die sich durch den Raum bewegte.

Lasst uns dieses Problem lösen, bevor es ein Problem wird.

Wartet, wir können hier clever vorgehen.

Was meinst du, Plattfuß?

Die bestehen aus so ’ner Art Sternenstaub, oder ?

HM. Ich bin mir nicht sicher, worauf du hinauswillst.

Staub ist doch empfindlich gegenüber Flüssigkeiten, oder? Passt auf, ich zeig euch, wie wir die Dinger schnell und unkompliziert erledigen können.

Was ? Oh mein Gott.

Pju…

Der Zwerg ließ seine Hose herunter und begann den Golem mit der naheliegendsten Flüssigkeit zu tränken, die ihm eingefallen war.

Der Golem bewegte sich weiter in den Raum und schien nicht besonders gerührt von Deecas Attacke.

Mist, ich dachte, dass wäre seine Schwäche.

Was sollte das? Ich hoffe, du erwartest nicht, dass ich in die Nähe von dem Ding komme.

OK, dann hat er es wohl nicht anders verdient.

Der Zwerg drehte seine Axt seitwärts und schlug auf den Golem ein. Schneller als gedacht zerbröselte die Statue zu seinen Füßen.

Was war das?

Man Kann die lustigen Jungs in der Stadt ja nicht gleich köpfen, also hab ich mir was überlegt, wie ich denen eine Abreibung verpasse, ohne das Blut fließt. Ich haue Seitwärts, so dass die Klingen keinen Schaden anrichten, sonern nur der Stiel. Wie sich herausstellt, habe ich ihre Schwäche doch entdeckt.

Der erste Versuch war ja eher nicht der Bringer.

Leute, da ist noch eine unterwegs.

Die Säule im Raum schloss die Öffnung wieder, aus der der Golem getreten war. Kurz darauf öffnete sie sich wieder und ein neuer Golem trat heraus.

Moment, lasst mal was ausprobieren.

Was, das Ding hier reißt uns gleich in Stücke!!

Sekunde.

Der Hexenmeister verschwand im Raum, den die Abenteurer zuvor besucht hatten.

Was machst du?

Ok, könnt kommen!

Was?

Als der noch verpuppte Golem in das Zimmer fuhr, stand Gordon bereits am Schrank, der diezuvor die Perlmutt-Schwerter enthalten hatte.

Gleich…

Als der Golem an der Einbeulung der Wand angelangt war, öffnete diese ich und offenbarte ein neues Schwert.

Gordon schnappte es sich und betrachtete die neue Waffe. Hübsch!

So, machen wir die doch mal platt.

Nachdem die Abenteurer den Golem besiegt hatten, war im Nebenraum bereits ein neuer entstanden.

OK, ich glaube, wir müssen weiter, hier lang!

Gwaengwen hechtete durch die Ausgangstür des Raumes und bedeutete ihren Gefährten hinunterzukommen.

Die Tür führte zu einem gläsernen Gang, der im Inneren des Gebäudes zu einer Plattform führte, die an einer zentralen Säule angebracht war. Die Abenteurer konnten eine Größere Gestalt auf der Plattform ausmachen, die denen, die Sie bisher gekämpft hatten, aufs Haar glich. Dazu waren Sockel auf der Plattform, von denen die Gruppe annahm, dass es sich um die selben Mechanismen handelte,die die Golems im vorangegangenen Raum herbeigeholt hatte.

 

Uff, wie wäre es mit umkehren?

Ähm… nein.

Deeca sah in den Raum, den sie soeben verlassen hatten, welcher mittlerweile drei Golems enthielt, die sich langsam aber stetig auf sie zubewegten.

Lasst mal nach vorne preschen.

OK.

 

Nachdem Sie die Plattform erreicht hatten, bekämpften Sie den großen Golem, der Deeca in die Luft hob und versuchte, den Zwerg von der Plattform zu werfen. Gwaengwen konnte mit Ihren Saigabeln bemerkenswerten Schaden verursachen und die herbeigerufenen kleineren Golems waren keine Herausforderung für die Gruppe. Allerdings zeigten sich am Oberen Ende der Treppe bereits die Golems aus den vorangegangenen Räumen und Gwaengwen vernahm auch wieder das Kratzen und Scharren, welches sie zuvor unter den Bodenplatten vernommen hatte.

OK, Zeit für’n Abgang!

 

Die Abenteurer traten durch die Tür an der Plattform.

Sie sinnierten noch ein wenig, während sie der Todesgefahr entronnen.

 

Deeca überlegte, ob seine Anti-Golem Strategie wohl in Zukunft gleich zu Punkt 2: „Draufhauen“ übergehen sollte?

 

Gweangwen dachte darüber nach, ob es Priester gäbe, die sie die furchtbaren Bilder eines Zwerges mit heruntergelassener Hose vergessen lassen können.

 

Gordon dachte drüber nach, warum sein Drakonischen-Freund nie mit Deeca oder Gwaengwen sprach. Er sollte wirklich etwas gegen seine Schüchternheit unternehmen.

Bremen am Beben (Legacy of the Past)

Bremen am Beben (Legacy of the Past)Bremen am Beben (Legacy of the Past)

Da die Gruppe sich für die vorstehende Reise gewappnet hatte, verplemperten sie nicht mehr viel Zeit und machten sich mit ihren neuen Reittieren (zwei Eisbären, einen Greif und drei Elche mit einem Schlitten) auf in den Norden um dien Riesen Harshnag ausfindig zu machen und mehr über den Drachenkult zu erfahren, welcher in letzter Zeit auch hier im Norden bemerkt wurde.

Targos

Ihr erster Stopp war dabei in Targos in der sie sich eigentlich ein letztes Mal in der Taverne aufwärmen wollten, bevor sie am nächsten Tag nach Termalaine aufbrechen wollten und danach über Bremen`s Run weiter in den Norden zu kommen. Da sie schon am frühen Nachmittag in Targos ankamen verbrachte jeder aus der Gruppe den Rest des Tages etwas anderes.

Sightseeing

Während Az Dhakar den Rest des Tages nicht mehr auszufinden war und in einer Zwergenschmiede verschwand, verbrachte Darvin die meiste Zeit in einem Freudenhaus.

Thorin und Eryn verbrachten den Tag hingegen in der Taverne, in der Thorin seine Apparate für die eisigen Temperaturen vorbereitete und Eryn die Tavernenbesucher mit freudigen Liedern und Geschichten belustigte.

Srisira hingegen nutzte den Tag um schon mal in ihrer Vogelform den Weg für den nächsten Tag zu erkunden. Dabei bemerkte sie, dass erstaunlich wenig auf dem Weg los war. Um nicht zu sage zu wenig. Nach einer Weile entdeckte sie eine Gruppe von Personen, welche sich gerade an einer Kutsche zu schaffen machten. Anscheinend waren sie Banditen, welche auf dieser Strecke ihr Unheil trieben. Mit diesen Informationen machte sie sich zurück nach Targos, in der sich die Truppe am Abend in der Taverne wiederfand.

Auch Thorin hatte etwas bemerkt. In der Taverne saß den ganzen Tag ein Halbelf welcher anscheinend die Gruppe verfolgte. Da die Gruppe kein großes Aufsehen erregen wollte, beschlossen sie erstmal ncihts zu unternehmen. Da der Weg, den sie eigentlich einschlagen wollten ihnen allen sehr merkwürdig vorkam beschlossen sie, dass sie am nächsten Tag lieber in Richtung Bremen aufbrechen und von da aus dann in den eisigen Norden weiterziehen.

Der Weg nach Bremen

Und genau dies taten sie dann am nächsten Tag. Der Weg nach Bremen gestaltete sich als sehr unspektakulär und durch ihre Reittiere kamen sie sehr gut voran. Da sie am späten Nachmittag in Bremen ankamen, beschloss die Gruppe doch noch eine Nacht in einem warmen Bett zu verbringen. Also holte sich jeder ein Einzelzimmer in der Taverne und die Gruppe freute sich auf eine letzte warme Nacht. Doch diese sollte ihnen verwehrt bleiben.

Der Angriff der Drow

Mitten in der Nacht begann auf einmal die ganze Stadt an zu beben und die hochgeschreckte Gruppe hörte vom Platz vor der Taverne Schreie und Kampfgeräusche. Schnell mischte sich zu den Geräuschen auch der Geruch von verkohltem Holz.

Als Neilo als erster von der Gruppe die Fenster seines Zimmers auf machte, um die Lage zu überblicken, sah er, dass der ganze Platz voll war von Drow und Dridern, welche alles und jeden ab metzelten, was ihnen in die Quere kam. Ehe sich Neilo versah, flogen auch die ersten Bolzen in seine Richtung und als er von einem getroffen wurde fiel er ohnmächtig aus dem Fenster, auf den Platz. Da mittlerweile auch Thorin und Srisira ihre Fenster geöffnet hatten, befahlen beide ihren Gefährten Neilo beizustehen. Also sprangen beide Katzen aus dem Fenster und zogen Neilo vom Platz in eine dunkle Ecke.

Als nächstes begann Thorin zusammen mit Darvin in den Fenstern Stellung zu beziehen um der Übermacht Einhalt zu gebieten. Dabei bemerkten sie, dass Az Dhakar anscheinend nicht so lange gezögert hatte wie sie und schon in der Mitte des Platzes von mehreren Drow umzingelt war. Thorin began damit die ersten Schüsse aus seiner Donnerbüchse auf die um Az Dhakar versammelten Drow abzugeben.

Auch Darvon und Eryn begannen die Drow auf dem Platzt mit Pfeilen einzudecken.

Srisira hingegen verwandelt sich in eine Fledermaus um die Lage ein wenig besser überblicken zu können. Nachdem sie gemerkt hatte, dass die ganze Stadt von den Drow angegriffen wurde, flog sie zu Neilo, um ihn irgendwie beizustehen und verabreichte ihm eine Medizin, die das Gift der Drow neutralisierte. Jedoch meinte sie erstmal zu ihm, dass er sich nicht bewegen sollte, damit die Drow denken, er sei immer noch ohnmächtig.

Nach einer paar Schüssen und nur mäßigen Erfolg beschloss Darvin auf dem Dach der Taverne eine bessere Stellung zu beziehen. Dabei sah er drei Drow, welche immer wieder Befehle schrien und anscheinend das Kommando hatten. Daraufhin beschloss er zu Neilo und Srisira zu gehen, damit sie auch von den Drowanführen erfahren sollten.

Als er jedoch in der Mitte des Platzes war, wurde auch er von einem Pfeil getroffen und wurde genauso, wie Neilo, von dem Gift ohnmächtig. In der gleichen Zeit hatte Eryn mittlerweile beschlossen die Reittiere nicht ihrem Schicksal zu überlassen und sie befreit. Daraufhin hatte sie in dem Stall Stellung bezogen und schoss von dort weiter auf die Drow, die auf dem Platz sich aufhielten.

Thorin, der mittlerweile einen der Drow bei Az Dhakar ein paar gute Treffer mitgegeben hatte, konnte nur hilflos zusehen, wie unter Az Dhakar auf einmal Tentakel emporstiegen und ihn ergriffen. Da die Situation mittlerweile immer aussichtsloser schien, überlegte er fieberhaft wie er Az Dhakar oder Darvin aus der Gefahrenzone bringen konnte. Da er weder wusste, wer den Zauber heraufbeschworen hatte, welchen Az Dhakar gefangen hielt, beschloss er Darvin zu retten. Also stellte er sich auf dem Rahmen seines Fensters und sprang mit einem riesen Satz in die Mitte des großen Platzes.

Doch auch er wurde dabei von einem der Bolzen erwischt. Dank seiner zwergischen Herkunft fiel er jedoch nicht wie Neilo und Darvin ins Koma und wiederstand dem Gift der Drow. Als er neben Darvin landete, konzentrierte er seine restliche magische Energie auf ihn und Darvin und beide wurden unsichtbar. Während dessen begann Srisira aus einen sicheren Versteck heraus auch mächtige Zauber zu wirken und sorgte dafür, dass die Drow im glänzenden Mondlicht badeten, was ihnen sichtlich Schmerzen bereitete.

Durch die zusätzliche Ablenkung konnte Thorin Darvon in einem nahegelegenen Haus sich in Sicherheit bringen und verständigte daraufhin die anderen, dass es dort erstmal sicher sei.

Eryn folgte ihnen unsichtbar ins Haus. Die Katzen von Thorin und Srisira, die die ganze Zeit immer abwechselnd einen Drow behackt hatten machten diesen sogar Kampfunfähig und zogen sich danach zu Neilo und Sirsira zurück. Neilo wirkte daraufhin eine Nebelwand, damit sich auch die letzten Personen der Gruppe in das Haus zurückziehen konnten. Nur Einen konnten sie nicht retten und das war Az Dhakar, der mittlerweile ohnmächtig in den Tentakeln hing.

Verteidigung

Nachdem nun alle im Haus waren, beschloss die Gruppe das Haus so gut es ging zu verbarrikadieren. Doch kurz bevor sie fertig mit der Barrikade waren, bemerkte Neilo, dass sich dem Haus ein Drow und ein Drider näherten.

Kurzerhand machten sich alle auf einen Kampf bereit. Doch durften sie dabei auf gar keinen Fall auch nur irgendein Geräusch machen, da sie ansonsten die restlichen Drow und Drider auf sich aufmerksam geworden wären. Als der Drow den Raum betrat, wirkte Eryn einen Zauber, der jegliche Geräusche schluckte, sodass, die Gruppe und der Drow noch nicht mal ihr eigenes Atmen mehr hören konnten.

Kurzerhand erledigte die Gruppe den Drow ohne das dabei eine Geräusch nach draußen trat. Nachdem der Drow zu Boden gegangen war, wartete die Gruppe eine ganze Weile ab, bevor sie sich wieder bewegten und sicher waren, dass erstmal keine Drow mehr zu ihen kamen.

Als Thorin die Leiche des Drows durchsuchte entdeckte er etwas sehr ungewöhnliches bei ihm. Die Waffe, die er bei sich trug, war ganz offensichtlich von Drow geschmeidet worden, doch das Eisen aus dem sie gefertigt wurde und Beschaffenheit der Waffe an sich, würde Thorin aus Tausend anderen Eisensorten erkennen. Das war Eisen wie es nur in Gauntlgrym vorkam.

Sollten die Drow etwa diese antike Zwergenstadt eingenommen haben?

Das Versteck

Fragen über Fragen drängten sich in Thorins Kopf, doch für den Moment hieß es erstmal überleben. Srisira entdeckte beim erkunden des Hauses, dass es unter einem Teppich eine Falltür gab, die in einen Weinkeller führte. Dort bezog die Gruppe Stellung und harrte dort die ganze Nacht aus.

Am Morgen wurde als allererstes der Rest des Hauses erkundet. Dabei entdeckte die Gruppe, dass ein Kind, welches offensichtlich in diesem Haus gelebt hatte, sich vor den Drow verstecken konnte.

Kurzdarauf fanden sie auch die Eltern und merkten, dass der Vater zwar schwer verwundet wurde, jedoch immer noch lebte.

Thorin stabilisierte ihn daraufhin und sorgte dafür, dass die beiden irgendwie überlebten. Als sie das Haus verließen wurde das ganze Ausmaß des Angriffs der Drow sichtbar. Überall wo die Gruppe umherlief, sah man tote oder halbtote Bewohner der Stadt. Den meisten konnten sie nicht mehr helfen. Was interessant bei den ganzen Spuren des Angriffes war, war dass die Außenmauer der Stadt in keiner Weise irgendwelche Spuren eines Angriffes aufwiesen. Im Gegenteil die meisten Kampfspuren waren in der Mitte der Stadt zu finden.

Wer jedoch ganz und gar nicht mehr aufzufinden war, war Az Dhakar. Als sie nach den irgendwelchen Spuren suchten, wie die Drow in die Stadt gekommen waren, fand die Gruppe ein riesiges Loch in der Mitte der Stadt in der mit Sicherheit drei Drider ohne Probleme nebeneinander laufen konnten. Da die Gruppe mittlerweile davon ausging, dass die Drow den Goliath aus irgendeinem Grund mitgenommen hatten, stand für alle fest, dass sie den Drow ins Loch folgen würden.

Doch was würde sie dort erwarten? Und was hatte es mit den Gauntlgrym Waffen auf sich, die Thorin bei den Drow gefunden hatte? Aber fiel wichtiger war die Frage, wie es Az Dhakar ging? Hoffentlich kommt die Gruppe noch rechtzeitig bei den Drow an.

 

EP: 3100

Zwerge überall (Cult of the Damned)

Zwerge überall (Cult of the Damned)Zwerge überall (Cult of the Damned)

16. Eleint 1382

Kurz nach dem die Karawane die Lichtung erreicht hatte, fing auch schon die Dämmerung an. Als sich Mianissa und Amara, wie auch Bran und Jurax von ihren jeweiligen Landepunkten aus auf den Weg gemacht hatten, war die Sonne schon gefährlich nahe dem Horizont. Nun konnte jeder mitansehen, wie der Himmel und die Wolken hinter dem Wald sich in ein leichtes rosa färbten, welches allmählich in seichte orangene, gelbe und rote Töne überging.

Nicht nur die Tiere vom Tage überließen langsam aber sicher die Bühne den Glühwürmchen, Fledermäusen, Eulen und sonstigen Nachtgetier. Auch die Karawane bereitete ihr Nachtlager vor. Da nicht genug Platz für jeden in der kleinen Raststation war, wurde eine Wagenburg aufgebaut. Auch wenn die Lichtung um die Raststation recht groß ist, so wird sie nun doch stark beschnitten. Immerhin besteht die Wagenburg aus zwölf Wägen, ebenfalls wollen die vierundzwanzig Zugtiere irgendwo grasen und die Müden Muskeln entspannen.

In der Mitte der Wagenburg wird ein Lagerfeuer entzündet und direkt um das Feuer wird die Kochstelle, Stühle und Tische aufgebaut. Manche machen sich direkt daran den Proviant der Karawane anzuzapfen und daraus ein schmackhaftes Abendessen zu zaubern, andere gehen in den Wald und suchen nach Feuerholz, wie auch nach Pilzen, Wurzeln, Beeren oder vielleicht auch kleineren essbaren Tieren, der größte Teil der Karawane ist jedoch damit beschäftigt, die Wagenburg zu vervollständigen.

Erst als die Sonne vollends untergegangen war und die sich abwechselnden, aber zum sterben schönen Lichtspiele des Sonnenuntergangs verschwunden waren, stand das Abendessen bereit. Nun war auch der Zeitpunkt, als ob jeder telepathisch davon unterrichtet worden wäre, das Alle zusammenkamen und sich am Lagerfeuer trafen. Es wurde geschmaust, gelacht, Karten gespielt und sich verschiedene Geschichten erzählt. Vor allem waren die Generäle und die Gefolgschaft der Generäle das Gesprächsthema schlechthin.

Als sich die Gelegenheit ergab und das meisten Essen eh schon vertilgt war, setzte sich Amara neben das gefundene Mädchen, welches wiederum neben Bran saß. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir endlich ein wenig Licht ins Dunkel bringen können, dachte sich Amara. „Na, wie heißt du?“ fragte Amara freundlich und blickte das Mädchen an.
„Das geht dich gar nichts an. Warum fragst du mich überhaupt?“ schnauzte das Mädchen zurück und rutsche ein klein wenig mehr zu Bran.
Ich bin Amara. Also, darf ich deinen Namen erfahren?“
Nein. Verschwinde!“ bekam die Späherin nur zu hören. Warum sind heranwachsende Mädchen nur immer so schwierig? dachte sich Amara, konnte jedoch ein kleines verschmitztes lächeln vom Druiden erkennen. Nun schaltete sich Bran ein und erklärte, dass das Mädchen Lischeng heißt und fünfzehn Jahre alt ist. Währenddessen versuchte Amara, so gut es ihr gelang, die Weste des Mädchens in Augenschein zu nehmen.
Denn das Mädchen sah wie ein normales Bauernmädchen aus. Einfach gekleidet, gut genährt, aber nicht so gut als ob sie adlig wäre. Abgetragene
Lederschuhe, die zu gleich auch zu groß für das Mädchen aussahen und einen kleinen Sack, den sie bei sich trug. Das einzige was wirklich nicht ganz zu ihr passte, war die Weste. Auch wenn die Weste nicht überaus teuer aussah, war sie auch nicht aus zweiter Hand. Nein, was die Weste so interessant machte, war ein kleines Zeichen, welches direkt unter der Knopfleiste in das Leder eingearbeitet worden zu sein schien. Das Zeichen stellte zwei Drachen dar, welche tanzten und zu gleich aus Bierkrügen tranken.

Auch als Amara Lischeng auf das Zeichen hinwies, ihr das Zeichen zeigen wollte und sogar Bran auf das Zeichen aufmerksam gemacht worden war, konnte Lischeng selbst das Zeichen nicht sehen oder war im Lügen sehr gut. Zumindest die Späherin konnte dies nicht herausfinden und Bran lies das, was das Mädchen zu dem Zeichen zu sagen hatte, einfach so stehen. Zum Ende hin, als das Mädchen sich vollends verschlossen hatte und Amara nicht mal mehr anblickte, erklärte Bran, dass Sie mit Ihrem Bruder auf der Flucht ist, die Weste von einer kleiner Person, die auf einem großen schwarzen Tiger saß, bekommen hat und nun hier ist. Sie und Ihr Bruder wollten anfangs nach Yengching um dann weiter in den Westen zu reisen.

Als langsam alles stehen und liegen gelassen wurde, der größte Teil sich auf zu seiner Schlafstätte machte, verabschiedete sich auch Mianissa von der Gruppe. Sie würde nun ihr Gebet abhalten, an der Stelle, die ihr Bran am frühen Abend mitgeteilt hatte. Die Stelle war gute vierhundert Meter vom Lager entfernt. Es war ein kleiner Bach, der Mitten im Wald, jedoch nahe der Straße. Bran konnte den Bach vom Weg aus erkennen, als er mit der Karawane eine winzige Erhebung überqueren musste.
Auf dem Weg zum Bach bemerkte die Druidin zwei Gestalten, die sich langsam aber sicher der Wagenburg näherten. Sie waren relativ klein, stämmig und redeten zwergisch. Auch wenn Mianissa zwar kein Wort verstand, wusste Sie, das es zwergisch war. Immerhin hat sie mit mehr als nur einem Zwerg bisher zu tun gehabt. Die Druidin verwandelte sich in eine Schleiereule und flog zu den zwei Zwergen hin, begutachtete sie von einem Baum aus und machte sich Gedanken.

Der eine Zwerg trug eine schwarze Vollplattenrüstung, eine zwergische Streitaxt, Rucksack und rote Haare, die in einem zu zwei Zöpfen geflochtenen rötlichen Bart endeten. Eine mattgeschmirgelte Vollplatte, ein Zweihänder, sowie einen Rucksack und Sack trug der zweite Zwerg bei sich. Auch dieser hatte rötliches Haar, jedoch war der Bart zu nur einem Zopf geflochten.
Hajimemashite. Anata ha oname desu ka?“ oder so etwas ähnliches fragte der Zwerg in der schwarzen Rüstung. Es war genau die gleiche komische und unverständliche Sprache, die jeder hier zu sprechen schien. Mianissa, in Form der Schleiereule, griff sich mit einer Hand an die Stirn und flog mit den Gedanken „Arme Irre“ in Richtung Bach davon.

Die zwei Zwerge kamen, nach dem sie länger durch den Wald gewandert sind und vor kurzem eine grüne große Katze im Unterholz, wie auch eine menschengroße Person, die sich in eine Eule verwandelt hatte und dann wieder davon flog, gesehen haben, zur Wagenburg. Nur noch ein paar Wachen liefen Patrouliere, der Rest schlief bereits. Eine der Wachen fragte, wo die Zwerge herkommen, was sie wollen, warum sie gerade hier seien und sagte am Ende doch genervt, das sie sich ein Plätzen zum schlafen suchen könnten. Auch wenn nicht mehr allzu viel Platz am Lagerfeuer war, so fanden beide Zwerge noch eine Nische wo sie sich zum schlafen niederlassen konnten.

Jener Zwerg, welcher Bart aus nur einem Zopf bestand, wachte in der Nacht auf und hielt ein kurzes Gebet ab. Danach legte er sich wieder hin und wurde erst am nächsten Morgen wieder wach.

17. Eleint 1382

Bereits früh am Morgen herrschte schon Trubel innerhalb der Wagenburg. So viel Trubel, das kaum einer den Sonnenaufgang, die sich wieder wunderschönen abwechselnden Farben des Sonnenaufgangs und die leichte Brise mitbekamen.

Mianissa, die irgendwann in der Nacht wieder gekommen ist, bemerkte nun auch dass das Lager zwei neue Gäste hatte. Nämlich die Zwerge von letzter Nacht, die sie im Wald getroffen hatte. Sie aß ihr Frühstück, bat Jurax noch mal darum, das er ihren Weinschlauch mit dem guten roten Wein aus den Nebellanden auffüllen könnte und als sie fertig war, durfte auch endlich ihr Tigon fressen. Wie jedes mal, wenn es um Mahlzeiten ging, war sie unweigerlich das Alphatier und der Tigon musste warten, bis sie fertig war mit dem Fressen. Erst wenn das Alphatier fertig war, durfte der Rest des Rudels, der Gruppe, des Teams fressen, hatte Mianissa einmal vor ein paar Tagen erklärt.

Der Zwerg mit nur einem Bartzopf begab sich zu Jurax und fragte auf zwergisch, was er da denn trinke. Es würde interessant und gut riechen. „Nun, das ist Bier, mein Freund. Wollt ihr auch was?“ erwiderte Jurax, ebenfalls auf zwergisch. Nun winkte der fremde Zwerg seinen Freund oder vielleicht auch Bruder heran und beide erhielten einen Krug von dem Bier, welches Jurax so gerne trank.
Beide Zwerge tranken von dem Bier, wobei bei jedem die Wirkung anders ausfiel. Der mit zwei Bartzöpfen bemerke sehr schnell, dass das Bier es in sich hatte und lies es lieber stehen. Kurz darauf begann sich der Alkohol zu melden, aber nur leicht. Bei dem anderen Zwerg sah es wiederum anders aus. Er viel nach gerade zwei Schlücken nach hinten um und es war ein lautes schnarchen zu hören. „Nun, der verträgt aber nicht viel“ dachten sich alle Anwesenden und Jurax fing lauthals an zu lachen.
Amara fragte, ebenfalls auf zwergisch, wer denn die zwei seien. „Torgrim Schwarzaxt, mein Name und mein schlafender Kollege ist Uladulla“, erklärte Torgrim. Mianissa verstand zwar nicht um was es ging, als jedoch die Namen fielen und Torgrim auf sich, wie auch auf Uladulla zeigte, verstand sie. „Ulah … Ullu … Uljad … egal, er heißt nun Ulla!“ sagte Mianissa und deutete auf den schlafenden Zwerg.
Nach dem nun beide Zwerge mit Namen bekannt waren, erzählte Torgrim, das beide auf der Reise seien und nach Hause, zurück nach Fâerun wollen. Da mehr oder weniger das gleiche Ziel der Kult hatte, wurden beide eingeladen mit dem Kult zu wandern. Zumindest so lange, bis sie sich wieder trennten.
Wobei Ulla durch Torgrim zwanghaft mitgenommen wurde. Zwerge halfen sich immerhin.

Als das Frühstück vollends beendet war, wurde der Plan geschmiedet, nun direkt weiter nach Tsingtao zu reisen. Da es allerdings noch gute dreihundertsiebzig Kilometer bis zu der Stadt waren, wo dann auch mehrere Flugschiffe nach Fâerun warten sollen, wurde vorgeschlagen, wieder per Pflanzentor zu reisen. Beide Druiden sahen sich an und Mianissa erklärte dann, das dies nicht ginge. Die Gruppe bestehe nun, wegen der zwei neuen Gruppenmitglieder, aus zu vielen. Daher müsse eine Person zurück bleiben. Allerdings könnten sie die Flugtiere nutzen, die Amara und Jurax als General mit sich führten. Denn auf jede der Flugkreaturen passten zusätzliche vier Personen und wenn Bran und Mianissa ihren tierischen Begleiter verkleinern würden, könnten sie ohne große Probleme bis zu siebzehn Stunden unterwegs sein.
Jeder stimmte dem Vorschlag zu, wobei Ulla hier ausgenommen war und so dann ging die Reise los. Torgrim, Jurax, Therax und Ulla flogen auf dem Flugtier von Jurax mit. Mianissa, Ihr Tigon, Bran und sein Bär, sowie Amara selbst flogen auf dem zweiten Tier. Damit der schlafende Ulla nicht herunter viel, wurde er am Flugtier festgebunden. Erst gegen Nachmittag lies die Wirkung des Bieres nach und fort an durfte sich Ulla ein paar Sticheleien anhören.

19. Eleint 1382

Am Spätnachmittag erreichte die Gruppe, nach dem Sie nun insgesamt 34 Stunden geflogen waren und eine Pause eingelegt hatten, die Stadt Tsingtao. Besser gesagt, Sie konnten die Stadtmauern und Türme aus der Entfernung erkennen. Sie landeten ca. in einem Kilometer Entfernung und machten sich dann auf, die Stadt noch vor beginn der Dämmerung zu erreichen.
Als der Kult der Stadt immer näher kam, konnten sie erkennen, dass der Schutz zwar nicht so massiv war wie in Tai Tung, allerdings durften die Mauern und Türme hier nichtunterschätzt werden.

Aus der Luft war bereits zu erkennen gewesen, dass auch Tsingtao ganz strickt in bestimmte Viertel unterteilt war. In der Mitte war der Hafen, dort das Viertel für die Handwerker, dort die Adligen, nebenan die einfachen Behausungen, hier die Händler und irgendwo die ausländischen Rassen, welche wiederum jeweils ein eigenes Viertel zu haben schienen.
Alles war gut geplant und kalkuliert worden und in jedem Viertel stand, gefühlt direkt in der Mitte des Viertels, mindestens ein großer Turm welcher mit einer schweren Balliste bestückt war. Dazu gab es noch drei Stadttore. Eines im Norden, eines im Süden und das andere im Westen. Der Osten der Stadt grenzte direkt an den Ozean an, wie auch immer dieser hier heißen mag.

Amara ritt voran, neben ihr Mianissa in der Form eines Schreckenswolfes und als sie beide das westliche Stadttor erreichten, war der wachhabende Offizier sichtlich verwundert. Der Offizier nahm zwar Stellung an, im ersten Moment jedoch eher gewagt als wirklich gewollt. Erst als er Jurax, den zweiten General in der kleinen Gruppe erkannte, salutierte er hektisch.
Die Späherin wechselte einige Sätze mit dem Offizier und das Stadttor öffnete sich. Jurax erwähnte, dass die Gruppe in Zum Blauen Oxen nächtigen wird und sie den Weg dorthin nicht kennen würden. Als Jurax mit seiner Erklärung, warum und wieso Sie gerade dort die Nacht verbringen möchten, fertig war, wurde eine der Wachen auserkoren die Generäle und ihr Gefolge dorthin zu geleiten.

Als sich alle bereits auf dem Weg befanden, konnte sich Jurax jedoch eines nicht verkneifen. Er musste wieder mal etwas aussetzen an den Rüstungen und uniformen der Wachen.
Hier saß ein Knopf an der Uniform nicht richtig (nach dem Jurax an genau diesem Knopf herumgezuppelt hatte), dort war schmutz auf dem Schuh (nach dem Jurax seinen Fuß gegen den der Wache gestellt hatte) und noch weitere Punkte wurden gefunden. Jurax der verbitterte oder doch eher grausame? murmelte Mianissa leise vor sich hin, was jedoch für alle nur als kleines brummen eines großes Wolfes wahrnehmbar war.

Auf dem Weg zur Taverne war, zumindest sah es aus, die gesamte Stadt zusammen gekommen um den Generälen eine gute Ankunft zu wünschen. Wieder gingen Amara und Mianissa vorn an der Spitze und die Wache, welche die Generäle zur Taverne Zum Blauen Oxen führen sollte, hechtete an der Gruppe vorbei um an die Spitze zu gelangen. Genau in dem Moment, als die Wache an Ulla vorbei kam, stellte jener Zwerg der Wache mit purer Absicht ein Bein. Die Wache bekam dies nicht mit und fiel der Länge nach hin. Es schepperte und Staub wurde aufgewirbelt, das Schild und der Speer rollten und schlitterten ein paar Meter weiter geradeaus. Ulla lachte lauthals und während die Wache, sich heftigst und mehrfach entschuldigend aufrichtete, brummte Torgrim Ulla zu, das er beim nächsten mal einfach zurück gelassen werde, wenn er so etwas noch mal macht. „Ach, nun sei nicht so. Spaß muss sein“ brummte Ulla zurück.

Angekommen an der Taverne verbeugte sich die Wache und viel danach auf ihre Knie. Sie entschuldigte sich nochmals und verharrte in dieser Position. Mianissa war dies zu viel, vor allem weil sie auch sein Verhalten überhaupt nicht Verstand und verwandelte sich zurück. Selbst als sie sich verwandelte und vor der Wache stand, rührte diese sich nicht.
Nun holte Mianissa ein Goldstück hervor, welches sich die Wache wie ein kleines Kind schnappte und versuchte dann, die Wache zum Aufstehen zu animieren. Aber egal was die Katzenfrau auch tat, die Wache stemmte sich dagegen und viel jedes mal wieder auf Knie.
„Nun verschwindet. Ab mit euch zu euren Posten“ sagte Amara ein klein wenig Harsch und die Wache machte sich darauf, zu ihrem Posten zu laufen. „Wartet. Morgen wenn die Sonne aufgeht seid ihr wieder hier. Nicht früher, nicht später! Ihr werdet uns dann in der Stadt rumführen“ rief Jurax der Wache zu als diese sich umdrehte und sich erneut verbeugte, bedeutete der Zwerg mit einer Handbewegung, dass die Wache sich nun auf die Socken machen solle.

Während Amara und Jurax noch kurz mit der Wache zu tun gehabt hatten, gingen Mianissa, Ulla und Torgrim in die Taverne. Die Taverne war mit Kerzen ausgeleuchtet und nicht wirklich gut besucht. Am Tresen arbeitete eine Elfe und auch aus der Küche waren Stimmen zu vernehmen. Angekommen am Tresen versuchte Mianissa etwas zu trinken zu bestellen, vor allem ein Wasser für Ulla (da dieser ja kein Bier vertrag). Jedoch verstand die Elfe nicht wirklich was hier vor sich ging und Torgrim übernahm das reden. Er bestellte etwas zu essen und trinken, auch für Amara und Jurax und setzte sich dann an einen der freien Tische.
Kurze zeit darauf betraten auch der Zwerg und die Späherin die Taverne. Jurax ging zielstrebig auf den Tresen zu, als er jedoch sah, das an dem Tisch der Gruppe schon ein Bierkrug zu viel stand, machte er einen schwenk.

Nur wenige Momente nach dem die Gruppe sich niedergelassen und angefangen hatte zu essen, betraten drei Männer die Taverne. „He Finn, was wollt ihr denn hier?“ rief ein Gast und ging auf die Neuen zu.
„Mach mich nicht von der Seite an. Komm runter und veranstalte hier kein Spiel. Talisha bestimmt hier die Regeln.“ erwiderte einer der Neuen, der anscheint Finn genannt wurde. Während die Zwei sich ein kleines verbales Duell lieferten, rief die Elfe hinter dem Tresen: „Ruhe ihr Zwei. Setzt euch, bestellt etwas und spielt euch hier nicht so auf. Hier wird nicht geprügelt, keine Schummeleien oder sonst irgendwas illegales gemacht. Allen vor an, Respekt vor der Obrigkeit zeigen und das werden ja wohl die zwei Generäle hier sein oder etwa nicht!?“

„Talisha, Talisha … ah Talisha Olangshu glaube ich …“ teilte Therax Amara telepatisch mit. „Wenn es wirklich Talisha Olangshu ist, verärgert sie nicht.“
„Wieso, warum? Wer ist diese Talisha? Woher kennst du sie?“ fragte Amara sofort. Allerdings wollte Therax die Fragen nicht beantworten und überreden lies er sich auch nicht.
„Na, dann wollen wir mal Fragen, wie es weitergeht“ sagte Jurax, während er sich nach einem kräftigen Schluck Bier räusperte.
„Warte, ich komme mit“ kam es direkt von Amara. Die Beiden gingen zum Tresen und fingen an, mit der Elfe zu reden. Diejenigen, die kein Shou verstanden, konnte immer mal wieder verschiedene Wörter hören, die exakt gleich waren. Allerdings mussten diese Wörter Namen oder Teile von Namen sein, denn es viel auch einmal Jurax, Amara und Therax.

Direkt nach dem Therax Name gesagt wurde, leuchtete regelrecht die Elfe hinter dem Tresen auf, öffnete weit die Augen und warf die Arme in die Luft. Die Geste war jedoch eine Geste aus Freude und Überraschung. „Was, Therax? DU hier? Wie kommt das? Wir haben uns ja seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.“
„Nun ja, ähm … also das ist eine lange Geschichte“ erwiderte Therax ein klein wenig verlegen. Nun wurde auch erklärt, dass die Elfe Talisha hieß, welche anfing Therax zu kraulen und ein Lächeln aufsetzte, das aussah, als ob es von einem Ohr zum anderen reichte. „Über Kendrik von Drachenohr kennen wir uns. Kendrik hat uns geholfen Handel zu treiben und den ein oder anderen Besitz positiv übereignen zu lassen“ erklärte Talisha unaufgefordert.

Es wurde noch über dies und das geredet. Was in der Vergangenheit so geschehen ist, warum es direkt zwei Generäle hier auf einmal gibt, wie Therax zu Amara gekommen ist und noch über vieles mehr. Die Zeit verging und irgendwann fragte Jurax, ob es hier eine Möglichkeit gäbe, zurück nach Fâerun zu gelangen. „Nun, es gibt drei Möglichkeiten. Land, See oder durch die Luft. Wobei mit einem Luftschiff es am schnellsten geht, müsst ihr wissen.“ erzählte Talisha und fügte noch hinzu „Ein paar Freunde von mir meinten, dass dem Gouverneur mal auf die Finger geschaut werden müsse. Wenn das geschehen ist, ließe sich da sicherlich eine Möglichkeit organisieren, damit ihr nach Hause kommt.“
„Wie, achtet der Gouverneur also nicht das Gesetzt?“
fragte Amara.
„Ach, aber gewiss doch. Vielleicht nur ein wenig zu genau, wenn ihr versteht was ich meine? Ihr wisst ja, nichts passiert zufällig, aber alles ist im Fluss.“

Nach dem Talisha einen Handel vorgeschlagen hatte, wobei ein mysteriöser Satz mit eingeflochten wurde, bekam jeder aus dem Kult ein Schlüssel zu einem der Zimmer im Obergeschoss. Es wurde vereinbart, das man sich das mit dem Gouverneur einmal überlege, nun aber erstmal Zeit zum ausruhen ist.

Alle gingen auf Ihr Zimmer und machten sich Bettfertig. Ulla, Mianissa und Bran hielten jeweils getrennt von einander ihre Gebete ab, die anscheint auch von den jeweiligen Gottheiten erhört wurden. Jurax trainiert noch ein wenig lautstark in seinem Zimmer und nur Amara legte direkt hin.

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