Fehlerhafte Diplomatie im Wald (The Outbreaks)

Tagebuch einer Reisenden:

Ein neuer Morgen. Eine neue Reise. Was kann ich schon großartig machen? Totes Pferd unterstützt Wild Fire dabei, dass er seine Magie kontrollieren kann. Blm wollte etwas in Silbrigmond erledigen. Doch was blieb mir? Ich bin kein Kind der Stadt. Ich bin in der Natur groß geworden. Also beschloss ich, zum Großvater Baum zu reisen. Zusammen mit Harshnag, dem Magier Thiern Hornblade und seiner Schülerin Bladesinger machten wir uns auf den Weg nach Süden. Zu dem Großvater Baum in der Nähe von dem Hochwald.

Einen ganzen Tag waren wir unterwegs, als wir dort angekommen sind. Man sah den Baum schon von weiten und von diesem Anblick war ich sprachlos. So etwas habe ich noch nie gesehen. Zum Glück haben wir das Luftschiff genommen, denn so konnten uns die Barbaren nicht angreifen, welche auf dem Landweg lebten. Ein Kampf weniger. Ich war beruhigt. Aber der Anblick von Großvater Baum hat mich ergriffen. Ich beschloss, dass wir versuchen, das ganze ohne einen Kampf zu erledigen. Diese friedliche Umgebung wollte ich nicht stören. So landeten wir außerhalb und zusammen mit Hornblade und Bladesinger machten wir uns auf den Weg zu dem Baum. Die Kultisten und Harshnag blieben auf dem Schiff. Es ist besser so. Ich konnte es spüren. Und ich fühlte mich hier wohl. Die frische Luft der Natur. Das Rascheln der Blätter. Lächelnd machte ich mich auf den Weg und nach einer Stunde fühlte ich mich in dem Wald wie zu Hause. Doch wir sind auch schon an der Baumkrone angekommen. Gen weiter nach Süden sahen wir eine Truppe von Zentauren. Und wir wurden selber angesprochen. Was unser Begehr wäre. Meinen Bogen ließ ich auf den Rücken. Hier werden wir nicht mit Gewalt weiterkommen. So entschied ich mich, mit den Wesen zu reden. Es waren Dryaden. Wesen, welche sehr stark mit der Natur verbunden sind. Kinder von Sylvanus. Doch ich merkte schnell, dass es bei mir mit der Diplomatie nicht weit her ist. So sprang Hornblade ein und rettete mir damit den Tag. Wenn ich keine dunkle Hautfarbe hätte, dann hätte man gesehen, wie peinlich es mir war. Aber Hornblade kennt die Dryaden anscheinend, denn zusammen mit seiner Hilfe konnten wir erreichen, dass wir die Wurzel durchsuchen konnten. Ich legte alles ab, was mir gehörte. Meine   Waffen. Meine Rüstung. Mein Umhang. Wir hatten erfahren, dass ein verrückter Schamane hier sein Unwesen getrieben hatte und sein Müll abgeladen hatte.

Also schlossen wir mit den Dryaden ein Abkommen. Alleine durfte ich in die Wurzeln von Großvater Baum und gehe nach dem Nasenring von Guh zu suchen, aber dafür werde ich begleitet. Es dauerte ein paar Stunden und ich fand den Nasenring. Es war der, den wir gesucht haben. Hornblade konnte es bestätigen, da er der Sprache der Riesen mächtig ist. Aber ich hatte noch mehr gesehen und so begab ich mich nochmal in die Wurzeln, um den ‚Müll‘ von dort zu entfernen. Das brachte mir unter anderem einen Umhang, aber ich fand auch einen Stab und drei Rubine. Sie funkelten mich an. Das nahm ich mit. Die Rubine nahmen wir auch mit. Und als ich mir den Stab genauer betrachtete, stellte ich fest, dass dort drei Fassungen für Edelsteine waren. Und die Rubine hatten genau dieselbe Form, welche den Aussparungen in dem Stab entsprachen. Ich setzte die Rubine in den Stab. Ein Wort kam mir in den Sinn. Als ich ihn aussprach, erschien ein wunderschöner Kompositlangbogen in meinen Händen. Die Sehne leuchtete und ich spürte, dass ich einen wahren Schatz in den Händen hielt. Ein Geschenk von Großvater Baum. Ich testete ihn und bedankte mich. Es war ein Geschenk von den Dryaden. Und ein neuer Begleiter an meiner Seite. Feuerfänger. Ein ganz besonderer Bogen.

Danach wurde gelacht und gefeiert. Die Zentauren haben wir eingeladen, welche inzwischen von ihrem Fluch befreit waren. Geschichten wurden erzählt und ich lernte die Dryaden näher kennen. Und sie sind mir lieber, als so einige Gestalten aus der Stadt. Die Nacht wurde genutzt und am nächsten Tag brachen wir auf, um nach Silbrigmond zurück zu kehren. Drei Tage war ich weg und mit Hornblade machte ich einen Deal. Er identifizierte den Umhang für mich und ich arbeite das Geld bei ihm ab. Doch ich schaffte es auch noch, dass ich meine Lederrüstung fertig stellen konnte. Eine beschlagene Lederrüstung aus den Schuppen eines Remohaz. Und am fünften Tag, nach meinem Aufbruch, war auch Wild Fire und Tites Pferd wieder zurück.

Eine Pilgerreise durch die Ebenen (The Outbreaks)

Eine Pilgerreise durch die Ebenen (The Outbreaks)

Jahr: 1489 TZ, Ort: Chaosebene und Berg Celestia

  

Nachdem Wild Fire und Totes Pferd das Portal durchschritten hatten, erwartete sie eine Welt, wie sie sie sich trotz aller Warnungen und Beschreibungen nicht hätten vorstellen können. Direkt nach Eintritt in die Chaosebene schwebten die beiden, sowie die Ausrüstung, die sie an sich trugen, durch die Gegend. Es war anders, als man es z.B. vom Zauber Schweben her kannte, völlig unkontrolliert. Zum Glück konnten sie aber ganz normal atmen. Als die Helden sich umsahen, erkannten sie einen endlosen, leeren Raum, durch den unterschiedlichste Plattformen auf verschiedenen Ebenen schwebten und drumherum einige Gebietsstücke und andere unglaubliche Dinge. So gab es eine Plattform mit Vulkanen und Lava, eine andere mit riesigen Wäldern und wieder eine andere mit einer Ebene, auf der aus dem nichts Blitze zuckten. Dabei gab es keine geordnete Ausrichtung. Die Plattform mit dem riesigen Vulkan stand z.B. bezüglich der Waldplattform auf dem Kopf. Außerdem schien alles im Wandel begriffen zu sein, es herrschte eine stetige Veränderung. Gebietsstücke aus Stein wandelten sich plötzlich zu Diamant um, nur um kurz darauf in Rauchschwaden aufzugehen, während anderswo Wasser plötzlich gefror.

Während Wild Fire noch die Bedingungen der Chaosebene zu erfassen suchte, probierte Totes Pferd sich durch Brustschwimmbewegungen durch den Raum fortzubewegen. Das führte jedoch nur dazu, dass er sich um sich selbst drehte und schließlich auf dem Kopf stand, sofern man in dieser Ebene überhaupt so etwas konnte. Durch die Gespräche und die Bücher wusste Wild Fire, dass die Githzerai auf der Ebene wahre Meister der Kontrolle waren und geübt darin waren, durch Disziplin und Willen die Chaosebene um sich herum zu formen. Deshalb wollte er ja auch zu ihnen, um von ihnen mithilfe ihrer Techniken die Kontrolle über seine Wilde Magie zu erlernen. Nun machte er sich diese Informationen zunutze und versuchte diese Art, von der er gelesen hatte, zu imitieren. Er wählte sich einen kleinen, bläulichen Steinquader in der Nähe als Bezugspunkt, konzentrierte sich darauf und versuchte durch Gedankenkraft dahin zu gelangen, einfach indem er sich vorstellte, wie er dort ankommen würde und das gedanklich zu einer Realität werden zu lassen. Tatsächlich reagierte die Ebene darauf und wie durch eine Teleportation war Wild Fire plötzlich kurz über dem Quader. Für Totes Pferd sah es hingegen wie eine überschnelle Bewegung aus, bei der Wild Fire eine Art Schliere hinter sich ließ, als hätte er sich verzerrt fortbewegt. Da Totes Pferd nicht wusste, wie sein Gefährte das gemacht hatte, rief er ihn an und bat ihn, ihn richtig herum zu drehen und ihn zu sich zu bringen. Wild Fire antwortete ihm darauf mit einer Beschreibung, wie er sich hier fortbewegen könne. Da diese Ebene Totes Pferd nicht geheuer war, dachte er an das, was ihm hier so bekannt vorkam, so vertraut und an das er sich klammern konnte: der Wald. Als er intensiv daran dachte dort anzukommen, geschah auch genau das und ohne Zeit zu verschwenden ging Totes Pferd auf die Knie und umarmte den Boden. Wild Fire folgte ihm sofort, was sein Glück war, da sich genau in dem Moment, als er zu Totes Pferd verschwand, der Stein unter ihm veränderte, einen Rücken bildete und ein breites Maul auftat, das ihn sich sonst geschnappt hätte. In den Geschichten hatte Wild Fire von diesen Kreaturen, den blauen Slaad, gelesen. Sie kannten sich in der Ebene gut aus und waren extrem gefährlich. Die Gefährten waren sich einig, dass sie hier versuchen mussten, jeden Kampf wenn möglich zu meiden.

In dem Waldstück, in dem sie nun waren, konnten sie weitere Veränderungen beobachten. Während einige Bäume dunkler wurden, nahezu in Richtung schwarz, als würden sie verdorren oder als wären sie verbrannt, fingen andere wiederum an zu glühen und zu brennen. Über den Helden tauchte derweil ein weiteres Plateau auf, das wie ein riesiger, unförmiger Wasserklumpen herumwabbelte, während sich im Inneren Kreaturen bildeten und bewegten. Die Plattform mit der Steinebene und den zuckenden Blitzen tauchte ebenfalls im Blickfeld der Gefährten auf und sie konnten erkennen, dass die Blitze nicht einfach nur in den Boden fuhren, sondern den Stein beim Einschlag bersten ließen. Das dritte Plateau, das sie von ihrem Standpunkt aus noch sehen konnten, war eine große Rauchsäule in derem Inneren ebenfalls Blitze zuckten und die unter kaum merklichen Veränderungen durch den Raum schwebte. Den Helden war klar, dass sie sich hier in dieser Ebene nur durch ihre bloße Anwesenheit in extremer Gefahr befanden.

Während Wild Fire den Anblick noch bestaunte und in sich aufsog, guckte Totes Pferd auf zur Wassersphäre und murmelte irgendwas davon, dass Umberlee sogar hier sei und Macht hätte. Er versuchte Wasser daraus zu schöpfen und hob die Hand. Tatsächlich löste sich ein Handvoll großer Klumpen daraus und bewegte sich auf ihn zu. Daraufhin schaute er hilfesuchend zu Wild Fire und fragte ihn, ob er sich immer so fühle, wenn er zaubere. Anscheinend konnte sich Totes Pferd nun besser in dessen Lage versetzen und Wild Fire erklärte, wie das Zaubern für ihn war. Nachdem sie sich so weit es ging an diese merkwürdige Umgebung gewöhnt hatten, wollten die Gefährten ihre weitere Reise so kurz wie möglich gestalten und machten sich nun auf den Weg zum Kloster der Githzerai, das sich laut Wild Fires Informationen über einem Lavasee befinden sollte. Während Wild Fire sich im weiteren Verlauf vorstellte, dass er wie ein Schiff durch den Raum dahinsegelt, hielt sich Totes Pferd an vertrautere Vorstellungen und dachte bei dem Raum daran, dass er wie eine Wassermasse von ihm durchschwommen wird. Während sie sich so dem Magmaklumpen näherten, entdeckten sie eine Art Metallkugel mit Ärmchen und Beinen, kleinen Flügeln und einem Auge in der Mitte, das einen kleinen Dolch in der linken Hand hielt. Dabei musste es sich um ein sogenannten Modron handeln. Direkt daneben befand sich ein weiteres, ähnliches Exemplar, diesmal mit zwei Augen. Das war dann wohl ein Dodron. Die Kreaturen schwebten in einiger Entfernung und redeten miteinander. Wild Fire und Totes Pferd bemühten sich die Wesen ungesehen zu umfliegen. Auf ihrer weiteren Reise kamen sie an einem schwebenden, gebrochenen Turm vorbei, in dessen Inneren sie eine Wendeltreppe und Regale voller Bücher sahen. In einiger Entfernung befand sich auch eine Blase, in der sich ein Wasserfall mit einer Wiesen- und Baumlandschaft und fliegenden Kreaturen befand. Obwohl sich Totes Pferd wieder instinktiv zu den Bäumen hingezogen fühlte, wollte er das Wild Fire den Weg bestimmte, da es aus seiner Sicht sein Reich war, in dem er sich besser zurechtfinden sollte. Da Wild Fire nicht wollte, dass Totes Pferd aus Versehen zu den Bäumen kam und es dort zu Komplikationen käme, schlug er den Weg zum Turm ein, während Totes Pferd ihm widerwillig folgte.

In dem Turm schwebten Bücher und Tintenbläschen aus einem Tintenfass umher. Natürlich war dies eine riesige Versuchung für Wild Fire, der am liebsten alle Bücher durchgelesen hätte, voller Neugier, was auf dieser Ebene in solchen zu finden sein würde. Doch er riss sich mit Mühe zusammen und dachte an sein eigentliches Ziel. Totes Pferd war erleichtert, dass Wild Fire nicht in dem Turm flog, da dieser für ihn nach Gefahr aussah. Als sie sich weiter dem Vulkan näherten, erblickten sie eine Wolke über diesem. Dabei hatte die Wolke auf der Oberseite eine Art Kuppel, in der die Konturen von einem Gebäudekomplex zu erkennen war, während ab und zu Blitze über ihr zuckten. Plötzlich tauchten von mehreren Ecken des Lavasees immer mehr bewaffnete, rote Slaad auf. Totes Pferd schien davon gar nicht richtig Notiz zu nehmen. Er starrte auf die Wolke mit den Blitzen und meinte nur begeistert: „Ein Sturm braut sich zusammen. Auch hier zeigt Umberlee ihre Macht.“ Sofort machte er sich auf in Richtung der Wolke und dem Blitzsturm, wobei er diesmal eine Bewegung wie ein Delphin wählte, um schneller voranzukommen. Wild Fire hatte eher die Gefahr durch die Slaad im Sinn und stellte sich vor, wie ein Blitz zur Wolke zu zischen. Das war auch gut so, denn dadurch kam er gerade rechtzeitig vom Fleck weg, um einer Lanze zu entgehen, die an seinem Standpunkt auftauchte und ihn sonst durchbohrt hätte. Unter der Verfolgung der roten Slaad kamen die beiden Helden schließlich rechtzeitig an der Wolke an, wo die Schwerelosigkeit plötzlich aufhörte, sodass sie wieder auf dem Boden stehen konnten. Die Slaad gaben derweil die Verfolgung auf, als hüteten sie sich davor, der Wolke und den Gebäuden zu nah zu kommen. An dem neuen Ort waren Gärten auf verschiedenen Plateaus angebracht, während in einiger Entfernung ein großes, einfaches Klostergebäude stand. Dabei waren eine Art Gebetsrasseln zu hören. Überall liefen menschengroße Gestalten mit grüner Haut, langgezogenen Gesichtern und Flecken im Gesicht herum: die Githzerai. Wild Fire erkannte sie sofort aus den Geschichten, aber auch Totes Pferd schien sie zu kennen. Von der Schwerkraft noch etwas überrascht, taumelte er auf den nächsten Githzerai überrascht zu und fragte: „Bist du das?“

Er erhielt die Antwort auf telepathischem Wege, wobei er die Worte nicht verstand. Er drehte sich überrascht zu Wild Fire um und meinte, dass er diese Wesen kenne und dass sein Schwertmeister einer von ihnen war. Sie probierten in verschiedenen Sprachen miteinander zu kommunizieren und währenddessen kamen immer mehr Githzerai zu den Neuankömmlingen. Schließlich kam ein Githzerai, der der Handelssprache mächtig war, sie im Kloster Zithe willkommen hieß und fragte, was sie wollten. Sein Name war Menya ak Gith. Während Wild Fire von seinem Wunsch erzählte, durch die Githzerai und ihr Wissen zu lernen, wie er seine Wilde Magie beherrschen könne und den Rat bekam, den Helden Zerzimon aufzusuchen, der das Kloster mit einigen anderen allein durch Gedankenkraft erschaffen hatte, erzählte Totes Pferd von seinem Lehrmeister und erfuhr, dass dieser tatsächlich hier im Kloster war und andere unterrichtete. Während der Githzerai unsere Helden zu Zerzimon brachte, erzählte er ihnen grob die Geschichte des Ortes und der Githzerai. Unterdessen versuche sich Totes Pferd daran, mithilfe seiner Gedanken eine Rüstung zu erschaffen und konnte für einige Zeit zumindest eine Art Hologramm erschaffen. Das Kloster war ein 50 m hoher, riesiger Klotz ohne Eingang. Stattdessen befand sich auf der Oberfläche der Front eine Projektion des Innenhofs. Im einen Moment war ihr Führer noch neben ihnen und im nächsten Moment befand er sich plötzlich in der Projektion. Wild Fire erkannte sofort, was geschehen war und stellte sich vor, wie er eine weitere Figur der Projektion würde und kam ohne Verzögerung im Innenhof an, der so riesig war, dass sein Ende nicht zu sehen war. Endlose Etagen bauten sich nach oben auf und während von außen alles trist erschien, war hier drinnen alles wie durch die Sonne ausgeleuchtet und farbenfroh. Außerdem befanden sich im Innenhof überall Stände mit Obst und Gemüse, Tieren und anderen Sachen. Totes Pferd entschied sich derweil vor dem Kloster zu bleiben, setzte sich unter einen Baum und versuchte das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit zu meditieren. Wild Fire ließ alles auf sich wirken, um möglichst genau später davon erzählen zu können. Dann folgte er seinem Führer mit mehreren geistigen Sprüngen zu einer Etage, auf der kurz darauf ein weiterer Githzerai erschien: Zerzimon.

In der folgenden Unterhaltung schilderte Wild Fire nochmal sein Anliegen und erhielt von Zerzimon ein Buch, das innerhalb von Sekunden seine Farbe und Material änderte. Zerzimon erklärte Wild Fire, dass er mithilfe des Buches das Chaos in sich in Einklang bringen konnte. Doch zusätzlich müsste er dafür noch eine andere Ebene bereisen, eine Ebene, die die absolute Ordnung verkörperte. Er musste zum Berg Celestia und dort die Ordnung in sich finden. Zerzimon wollte Wild Fire auch noch eine Unterstützung mitschicken, die das Buch wieder zurückbringen sollte, nachdem Wild Fire es gelesen hatte. Dabei handelte es sich um Kina, eine weibliche Githzerai, die Wild Fire unterwegs auch die umfassende Geschichte der Erschaffung des Klosters erzählen sollte. Schließlich tauchte auch noch Totes Pferds Lehrmeister auf, der mittlerweile von den Besuchern gehört hatte. Nachdem Wild Fire ihm von Totes Pferd und dessen Aufenthaltsort erzählt hatte, erschien dieser augenblicklich am Baum neben Totes Pferd und redete mit ihm. Totes Pferd war dabei die ganze Zeit unter Anspannung, stand in seiner ehemaligen Trainingsposition da und war in voller Bereitschaft. Er hielt seinem Lehrmeister eine bewegende Rede über seinen bisherigen Weg, seine errungenen Erfolge und die Zufriedenheit, die er erlangt hatte. Er berichtete ihm auch, dass er in Begleitung von Wild Fire war, einer aus seiner Sicht verlorenen Seele, der er helfen wollte, seinen Weg zu finden. Nach einer Weile des Gesprächs gesellte sich auch Wild Fire wieder zu seinem Freund und die Gemeinschaft machte sich aufbruchsbereit. Während Wild Fire das Portal mithilfe seines Würfels öffnete und voll gespannter Erwartung hindurch schritt, folgte Totes Pferd geistesabwesend und in Erinnerung an seine früheren Lektionen versunken.

 

Auf der neuen Ebene erwartete sie ein riesiges Gebirge mit tiefhängenden Wolken, Wasser, Wiesen und vereinzelten Bäumen. Allein durch den Anblick und den Klang der zwitschernden Vögel stellte sich bei den Ankömmlingen eine zufriedene Gelassenheit ein. Dies war der Ort, an dem man nach Zerzimon seine innere Ruhe finden könnte. Wild Fire machte sich sofort voller Tatendrang und Neugier an die Arbeit und schlug den Buchdeckel des Buches auf. Dieses Buch war anders als alle anderen Bücher, die er bisher gesehen hatte. Es gab keine Seiten voller Texte und Abbildungen. Stattdessen flossen die Wörter durch die Seiten und setzten sich immer wieder anders zusammen. Das Buch war auf die lesende Person abgestimmt und während man die Ruhe in sich selbst finden sollte, erzählte das Buch einem, was man wissen musste. Es begann mit der Geschichte der Tabaxi, dem Untergang geweihten Ort und wie Wild Fire in seinem Stamm aufwuchs. Es beschrieb die verschiedenen Ereignisse und Wendepunkte, sowie auch Wild Fires Reise. Dabei erschienen immer wieder Fußnoten, die zeigten, was zu den verschiedenen Situationen hätte gewesen sein können. Zum Schluss kam es zu der Zeit, in der Wild Fire zur inneren Ruhe und Ordnung kam. Wild Fire konnte viel durch dieses Buch lernen, unter anderem, wie er bei den verschiedenen Situationen, die ihm passiert waren, gegensteuern konnte und Katastrophen dämpfen könnte. Die Beschäftigung mit dem Buch sollte mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Zur gleichen Zeit kam durch die Ruhe bei Totes Pferd das innere Kind heraus und er begann zu pilgern, um zu schauen, ob er den Berg hinaufkommen konnte. Natürlich hatten sich die Gefährten für einen späteren Treffpunkt verabredet. Totes Pferd sah auf seiner Wanderschaft viele faszinierende Dinge, wie fliegende Elfen-Luftschiffe, lauter gutartige, rechtschaffene Kreaturen und jede Menge pilgernde und meditierende Mönche und Paladine. Er konnte sogar Engel herumfliegen sehen. Als Wild Fire mit dem Buch schließlich fertig war, machte er sich mit Kina auf die Pilgerreise, bei der er sich auch wieder mit Totes Pferd zusammenschloss. Gemeinsam wanderten sie den Berg hinauf. Dabei konnten sie mehrere Dörfer sehen und passierten Klosteranlagen, die in unterschiedlichen Höhen angesiedelt waren. Während am Fuße des Berges eher die Elfen vorherrschend waren, nahmen mit stetiger Höhe die Präsenz der Zwerge zu und es wurde immer kälter. Unterwegs unterhielt sich die Gemeinschaft, tauschte sich aus, philosophierte und reflektierte ihre Erlebnisse. In den Nächten, wenn sie schliefen, ereilten sie Visionen von Situationen aus ihrem bisherigen Leben, wobei immer die Frage am Schluss stand, ob die Entscheidungen und Taten richtig oder falsch gewesen waren. Mit der Höhe nahm die Tiefe der Visionen auch immer mehr zu. Totes Pferd sah durch die Visionen alles klarer. Er erkannte, wo er unnötiges Leid verursacht und Leuten geschadet hatte, die ihm eigentlich nur helfen wollten. Er redete in der Zeit ungewöhnlich viel mit Wild Fire über seine Visionen und Erkenntnisse. Die Visionen von Wild Fire zeigten ihm dagegen, dass die Entscheidungen relativ egal gewesen wären, dass er keinen Einfluss gehabt hatte und dass es immer wieder auf anderen Wegen zu den chaotischen Situationen gekommen wäre, die ihn so plagten. Natürlich redete er im Gegenzug auch viel mit Totes Pferd darüber. Im Laufe der Reise erfuhr Wild Fire auch von der Geschichte von Totes Pferds Lehrmeister und dem sogenannten Schlag des Narren.

Von Ebene zu Ebene wurde die Landschaft karger und die Visionen härter. Ihnen begegneten immer weniger Leute, aber trotzdem nahm mit der Höhe auch das Gefühl zu, mit sich im Reinen zu sein. Als sie von der 2. zur 3. Ebene wechselten, änderten sich die Visionen von der Betrachtung der Vergangenheit zu einer der Zukunft. Dabei erhielten sie auch einige sehr wichtige Erkenntnisse durch die Visionen:

2 Relikte würden für ihr Vorhaben für den weiteren Weg ausreichen. Außerdem erkannten sie, dass der Drachenkult sie unterstützte, damit sie die Riesen töten würden und die Drachen damit freie Bahn hätten, um den Norden zu erobern. Allerdings erkannten sie auch, dass einer Verweigerung durch die Gruppe nie eine Vergeltung der Drachen zur Folge hätte. Die Lösung war dieselbe, die Wild Fire für sein Problem anstrebte: Die Riesen müssen mit sich selbst ins Reine kommen.

Am letzten Tag ihrer insgesamt 10 Tage andauernden Reise in der Ebene gelangten die Gefährten zu einem Gebirgspass mit einem kleinen Kloster, bei dem zwei Githzerai saßen, Zerzimon und der Lehrmeister von Totes Pferd. Zerzimon eröffnete Wild Fire, dass er nun die ersten 3 Lektionen gelernt hätte und diese erst einmal in die Praxis umsetzen müsste. Wenn er das nächste Mal wieder zum Berg Celestia reisen würde, würde er genau hier wieder erscheinen und weitermachen können. Noch hatte er nicht das Ende seiner Reise erreicht und doch konnte Wild Fire spüren, wie er etwas Ruhe in sich finden und wie er mehr Ordnung in seinem Inneren erreichen konnte. Auf einige Situationen in seiner Vergangenheit schaute er tatsächlich nicht mehr so verbittert, einige konnte er mittlerweile so in Frieden akzeptieren. Er hatte auch das Gefühl, als würde sich diese Ruhe auch auf seine in ihm befindliche, magische Macht auswirken.Totes Pferd berichtete derweil seinem Lehrmeister von den Erkenntnissen, die er hier gewonnen hatte. Dieser schien auf seinen ehemaligen Schüler sehr stolz zu sein und zum Abschied machte er ihm noch ein Geschenk. Er hatte von der Rüstung gehört, an der Totes Pferd gearbeitet hatte und extra für ihn erschaffen. Es war eine herrliche Rüstung und laut seinem Lehrmeister sogar mit der Essenz dieser Ebene getränkt, auf dass sie ihm besseren Schutz gegen Kreaturen bieten möge, die dem chaotischen und bösen Pfad folgten. Noch immer überwältigt von dem, was sie in dieser relativ kurzen Zeit erlebt und erfahren hatten, verabschiedeten sich die Helden von ihren Mentoren und zumindest Wild Fire nahm sich vor, nach ihrer Aufgabe und nachdem er sich den weiteren Herausforderungen und Lektionen des Berges Celestia gestellt hatte, Zerzimon und die anderen Githzerai in ihrem Kloster wieder zu besuchen, um sich für ihre Hilfe nochmals zu bedanken, sich mit ihnen auszutauschen und vielleicht auch noch weiter von ihnen zu lernen, bevor er seine eigentliche, sich selbst gesetzte Lebensaufgabe angehen würde.

Die anderen Bewohner der Nekropole (The Iron Lions)

Die anderen Bewohner der Nekropole (The Iron Lions)

Percy der Barde schaute sich zusammen mit seinen Gefährten auf der Plattform m, die die Gruppe erreicht hatte. Sie hatten die erste Welle der Verteidiger der Sterenenstaubnekropole besiegt und wogen Ihre Optionen ab.

Die Plattform befand sich am zentralen Zylinder des Gebäudes, das die gesamte Haupthalle des Gemäuers von oben nach unten durchzog. Gordon schaute den freiliegenden Gang hinauf, durch den die Abenteurer die Plattform erreicht hatten.

Das werden immer mehr. Wir sollten dann wohl weitergehen. „

Da bin ich bei dir.“

Deecca verengte die Augen.

Das gefällt mir gar nicht. Was meinst du?“

Der Wachmann deutete auf die langsam und gleichförmig voranschreitende Reihe von perlmuttfarbenen menschlichen Gestalten, die sich Schritt um Schritt die Treppe in Richtung Ihrer Plattform fortbewegte. Gordon erblickte, als er der ausgestreckten Hand des Zwerges mit seinem Blick folgte eine Kreatur, die auf den Schultern eines der Konstrukte saß.

Kurz und Stämmig, war es nicht zu Verkennen, das s es sich dabei um einen Zwerg handelte.

Tatsächlich… nicht gut…“

Gordon bemerkte, dass aus der Stirn des Wesens ein metallisch spiegelnder Kristall ragte. Auch am Rest des Körpers reflektierten verschiedene Brocken das weiße Leuchten, dass die Wände des Gebäudes selbst abstrahlten. Die Kreatur schien zu versuchen, die Golems mit Faustschlägen, Tritten und Bissen anzugreifen. Die Konstrukte wehrten die Angriffe halbherzig ab und marschierten entschlossen weiter Richtung der zentralen Plattform.

Ich denke, wir sollten mal weiter Gehen.“

Gwaengwen, die in diesem Moment mit ihren Sais gedankenverloren in den leuchtenden Spuren am Boden kratzte, sprang zu ihren Gefährten, als diese durch die rechteckige Öffnung in der Wand schritten. Sie erblickten einen großen roten Schalter und eine gewölbte Glaswand.

Mann, dass ist zu Offensichtlich. Lass mich schauen.“

Gwaengwen knackte mit den Knöcheln und begann, den Knopf zu untersuchen.

Deeca blickt heraus zur Treppe, die zur Plattform vor dem Eingang führte.

Hm.. keine Drähte, kein versenkter Mechanismus…

Keine verdeckten Abschussvorrichtungen im Raum…“

Huh, vielleicht ist es nur ein Knopf? Bisher waren hier nicht wirklich so viele Fallen, die da scheine die Haupt-Sicherheitsmaßnahme zu sein.“

Ja, das kann tatsächlich sein.“

Drück den Knopf.“

Gordon drängt sich an der Schurkin vorbei und hämmert auf den Knopf.

Die gewölbte Wand beginnt zur Seite zu gleiten und gibt den weg in einen weiteren Raum frei. Im selben Moment verschloss sich die eben durchschrittene Tür. Im gerade freigelegten Raum finden Abenteurer zwei Scheiben mit Bleiglasfenstern zu beiden Seiten, sowie einen Zylinder wie diejenigen, aus dem die Kristallgolems kamen. Gordon fand ein abgerissenes Stück Seil in einer der Ecken.

Deeca untersuchte derweil die gegenüberliegenden Seite des Raumes und bemerkt, dass die Bleiglasscheibe scheinbar an einer Stelle durchlässig war. Der Zwerg schob seinen Kopf durch die Scheibe und konnte auf der anderen Seite einen Abgrund und in einiger Entfernung eine weitere Scheibe sehen.

Da drüben ist scheinbar noch ein Raum. Sieht in etwa so aus wie dieser…“

Percy hatte sich derweil dem im Raum stehenden Zylinder zugewandt. Er blickte in eine Spiegel, der erschienen war, nachdem die Perlmuttoberfläche zurückgeglitten war. In der reflektierenden Oberfläche war ein Gesicht erschienen, dass mit einer eigenen Stimme den Barden aus seiner eingehenden Betrachtung seines eigenen Spiegelbildes riss.

Ihr befindet euch in der Kriegerkonfiguration des Südabschnittes…“

Häh??“

Gordon und Gwaengwenn machten sich kampfbereit.

Nennt den Wartungsanlass…“

Uhmmm… Was???“

Fehler Fehler …Unidentifizierbare Entitäten… Hoher Mineralgehalt bei expliziten Lebenszeichen… Zielerkennung gestört“

Das Bringt uns wohl nicht weiter… Ich hab noch zwei Knöpfe gefunden.“

Gwaengwen deutete neben die Tür und an die Rückwand des Raumes. An beiden stellen befanden sich Knöpfe. Derjenige an der hinteren Wand war umgeben von vier Ringsegmenten. Die in der Wand um den Schalter eingelassen waren.

OK, Leute, dass ist wahrscheinlich ein komplizierter Mechanismus, lass uns überlegen, was das…“

Oh nein, lasst die Schurkin bloß nicht den Knopf untersuchen, dann stehen wir in `nem Zehntag noch hier ‘rum.“

Percy schritt zum Eingang und betätigte den Schalter neben der Tür. Die äußere Tür öffnete sich erneut und die Abenteuer befanden sich wieder in der Art Schleuse, auf die sie zuvor geblickt hatten, als sie erstmals von der Plattform in den zentralen Zylinder traten.

OK, alles beim Alten. Zurück `rein.“

Percy hämmerte den Knopf, den die Abenteurer betätigt hatten, da er sah, wie die lange Galerie der Golems sich langsam weiter in Richtung der Plattform bewegte.

OK, was haben wir?“

N‘ Seil.“

Die wabbelige Wand“

Aha… und das ulkige Gesicht in der Wand.“

Barde, schau dir das Seil mal an!“

Ja, das is‘n Fluchtseil.“

Was heißt das? Es schient sich um eine Art lokalen Veränderungszauber zu handeln…“

Jaja, damit kann man sich teleportieren. Das ist das Endstück, wer den Anfang hat kann sich hierher transportieren.“

Das heißt, wenn der Besitzer es benutzt haben wir vielleicht einen Schurken vor unserer Nase?“

Man kann damit 5 Personen transportieren. Wenn wir das verhindern wollen, kann man den Auslösesatz rückwärts sprechen. Ich hab mal das Handbuch von einem gelesen.“


„Was ist den der Auslösesatz?“

Kann vom Nutzer bestimmt werden. Wenn die neu sind normalerweise irgendwelche berühmten Aussprüche mit Bezug auf Heimat.“

Wie trautes Heim Glück allein?“

Allein Glück Heim Trautes?“

Percy schaute den lasch in der Hand des Hexenmeisters herunterhängen Strick erwartungsvoll an.

Nichts passierte.

Hmpf.“

Wie wäre es mit

Schönsten am es ist Hause zu?“

wie in dem Buch mit dem fliegenden Haus?

Das Seil wand sich in Gordons Hand, richtete sich senkrecht auf und verwandelte sich in einen aufrecht stehenden Lichtstrahl, der die Gruppe umfasste und sie an einen anderen Ort transportierte.

Die Abenteurer fanden sich im nächsten Moment in einem rechteckigen Raum wieder, der bescheiden mit einigen Reiseutensilien ausgestattet war. In der Mitte fanden Sie eine Feldliege, auf der sich eine Person unter einer Decke befand und leise atmete.

Gweaengwenn blickte ihre Gefährten an, dann die Liege und zuckte mit den Schultern. Die Halbelfe näherte sich der in eine dunkle Stoffdecke eingewickelten Gestalt. Das Fluchtseil war, nachdem es die Abenteurer in diesen Raum gebracht hatte, unter der Decke verschwunden. Ein Hinweis darauf, dass sich dort das andere Stück des magischen Gegenstandes befand.

Als sie die Decke am Kopfende etwas zurückzog, erblickte sie das Gesicht einer jungen Elfenfrau. Diese hatte die Augen weit geöffnet und zog sie kurz zusammen, als die Decke über Ihrem Kopf zurückgeschlagen wurde. Gordon, Deeca und Percy konnten keine Bewegung wahrnehmen, Gwaengwen war allerdings in der Lage, zwei blitzschnell auf sie zurasenden Dolchen auszuweichen, die die Liegende in einer fließenden Bewegung unter der Deck hervorbrachte und parallel knapp vor Gweangwens Gesicht herabsausen ließ. Die Halbelfe beugte sich nach hinten und fing sich mit einem Rückwärtssalto ab. Noch bevor sie wieder auf den Füßen stand, schlussfolgerte sie, dass jemand, der mit solcher Präzision und Geschwindigkeit einen beidhändigen Hieb durchführte, wohl auch damit rechnete, dass dem Angriff ausgewichen wird. Sie spannte die Beinmuskeln an und ging fließend in einen zweiten Überschlag über. Tatsächlich brachte Ihre Gegnerin im herabspringen von der Liege ihre Dolche über kreuz auf Schulterhöhe, um einen vertikalen Hieb mit beiden Waffen nach außen auszuführen. Gweangwen war bereits weitergesprungen und außerhalb der Reichweite des Angriffs. Als Ihre Attacke ins Leere ging, attackierte ihre Gegnerin schließlich ein drittes Mal, indem sie die Klingen diagonal zueinander führte. Auch diesen Angriff hatte Gwaengwen allerdings antizipiert und parierte jeweils eine der Dolche mit einer ihrer Sais. Die Kontrahenten hatten mittlerweile die Ecke des Raumes erreicht und standen sich nun gegenüber. Als Ihre Gegnerin Gwaengwen ins Gesicht blickte, lies sie die Dolche sinken und schaute die anderen Abenteurer im Raum an.

Ihr seid am Leben?“

Das letzte Mal als ich nachgesehen habe, schon, ja.“

Das sind gute Nachrichten!!“

Die Elfe stellte sich als Schirley Manson vor und erzählte den Abenteurern, dass ihre Abenteurergruppe, die lykanthropen Gelehrten, vor einigen Wochen dem Anschlag in Garibaldis Zelt zum Opfer gefallen war. Die Schurkin hatte sich daraufhin aufgemacht, die letzte Expedition, die ihre Gruppe geplant hatte allein anzugehen. Sie hoffte, dass die Schätze, die in der Sternenstaubnekropole zu finden seien, auch Mittel und Wege enthielten, ihre Freunde wieder ins Leben zurückzubringen. Einige Hinweise, die sie zusammengetragen hatten, deuteten darauf hin, dass gewisse Wünsche demjenigen erfüllt werden, der das Zentrum des Gemäuers erreicht und die dort verborgenen Herausforderungen meistert.

Das‘ ja n‘ bisschen dünne Faktenlage, oder?“

Ich weiß sonst nicht, wo ich hin soll… was ich tun kann.“

Gwaengwen, Percy und Deeca hörten Gordons telepathische Nachricht:

Die lykonthropen Gelehrten gestanden aus einem Priester, einem Krieger, einem Waldläufer und einem Mönch.“

Hmm.. du meinst…“

JA, die wurden mit der nekromantischen Kugel wiederbelebt und sind gerade in Neu-Tiefwasser.

Sollten wir Ihr das mitteilen?“

Schaden kann es wohl nicht.“

Hey Schirley!“

JA?“

Das Wasser unter der Brücke vor deinem Garten Fließt wieder, aber im Wasser ist mittlerweile mehr Schlamm als vorher.“

Was? Wie? Achso, warte…“

Gwaengwen hatte die Diebessprache verwandt, mittels derer sich geheime Nachrichten in normalem Smalltalk unterbringen ließen.

Das Wasser fließt? Das ist schwer zu glauben? Ich habe gesehen, wie Das Wasser versiegte.“

Einer Der Flussarme hat gelegentlich Brücken mitgerissen, Oder? Ich sage dir, dein Fluss ist als schlammiges Rinnsal wieder zurückgekehrt.“

Das… Ich muss kurz nachdenken. Vielleicht redet Ihr kurz mit meinem… neuen Kontakt.“

Sie zog den improvisierten Vorhang zurück der den Raum, in dem sie sich befanden mit einem ähnlichen direkt daneben verband.

Ramone! Kuck dir die Leute hier an! Ich muss kurz überlegen, ob ich deine dämliche Visage nochmal sehen will oder mich hier gleich dünne mache!“

Schätzchen, wolltest du nicht dein kleinen Freunde wiederbeleben??“

Ein hochgewachsener, blasser Mensch in teurer Kleidung trat aus dem Raum.

Schirley warf ihm ein trotziges

„Leck mich!“

entgegen und begab sich in eine Ecke des Raumes.

Johnny Ramone, angenehm.“

Ein kleiner, gekrümmter Elf schlurfte hinter Ihm in den Raum

Fantastisch, mit euch können wir unsere Expedition in die zentrale Kammer starten. Wir saßen hier eine Weile fest, aber ich denke, jetzt sollte es uns gelingen.“

Percy baute sich so bedrohlich, wie er konnte vor ihm auf.

OK, wir können da reingehen, aber wir übernehmen das Ruder und keine faulen Trick, klar?“

Der blasse Mann schaute den Barden zweifelnd an, hob desinteressiert die Augenbrauen und wandte sich schließlich von Ihm ab.

Ah… Ihr habt einen Zwerg, niedlich. Vielleicht sagt der Mal hallo zu seinen Kumpels im Nebenzimmer. Und Hilft Ihnen mit Ihren… Familienproblemen. „

Er lachte genüsslich und ging zum zweiten Ausgang des Raumes. Er brüllte hinein.

Morello, hier is‘ einer deiner Freunde!, Vielleicht schaut Ihr gemeinsam mal nach euren schwarzen Schafen.“

Ein verschlafener Zwerg schleppte sich nach einer Weile aus der Tür.

Er stellte sich als Tom Morello, Offizier der Niewinter-Miliz vor, der mit seinen zwei Gefährten gesandt wurde, um Tiefwasser zu unterstützen. Ihr Auftrag war es, die Geheimnisse der Nekropole zu ergründen und zu nutzen, um die Probleme Tiefwassers zu bekämpfen.

Ihr wisst also, was in der zentralen Kammer ist?“

Technisch gesehen schon, aber wir sind aufgrund von misslichen Umständen auf den Lackaffen da drüben angewiesen.“

Häh? Missliche Umstände? Ihr wollt eure neuen Mitarbeiter im dunkeln Lassen? Fein, Diskretion ist eine Tugend. „

Gweangwenn hatte sich zu Shirley in eine Ecke des Raumes gesetzt und schien mit der Elfe Karten zu spielen. Insgeheim beobachtete sie Johnny Ramone ausgiebig und kam zu dem Schluss, das die mit dieser Art von Menschen in ihre Zeit an den Docks in Tiefwasser oft zu tun hatte. Sie war sich sicher, dass er es nicht nötig hatte zu Lügen. Er legte eine Art der Selbstsicherheit an den Tag, die in gewissen Kreisen untrüglich darauf schließen ließ, dass er ein Ass im Ärmel hatte. Wahrscheinlich hatte es etwas mit der kläglichen Gestalt zu tun, die ihm begleitete.

OK, die zentrale Kammer hat vier Eingänge, an denen Schalte kurz nacheinander betätigt werden müssen. Wir haben mit eurem Schlüssel vier Nekropolenschlüssel und können und allen vieren gleichzeitig nähern.“

Die Abenteurer dachten über Ihre Situation und ihre Optionen nach, während die Zwangsgesellschaft Pläne für die Eroberung der inneren Kammer machte.

Percy war sich absolut sicher, das Johnny seine Geheimnisse nur verraten aht, weil er insgeheim eine Riesenangst vor Ihm hatte. In seinem Geist lies er ein donnerndes „Muhahahaha“ ertönen.

Gwaengwen überlegte, ob Sie „Mönch mit Betrachter-Laserauge“ korrekt in Diebessprache übersetzt hatte.

Deeca dachte nach, warum die Zwerge so verschwiegen auf Ramones Anspielungen reagiert hatten und kam zu dem Schluss, dass wohl einer von Ihnen etwas mit seinem Bart angestellt hatte. Vielleicht zu nahm am Schmiedefeuer? Kein Zwerg dürfte so etwas je zugeben. Ja, es musste 100%ig etwas mit den Bärten zu tun haben.

Gordon überlegte, ob die zentrale Kammer unvorstellbare kosmische Schrecken enthalten könnte. Er verwarf diesen Gedanken damit, das niemand wahrhaft niederträchtiges und böses perlmutterne Aurora-Borealis-Glitzer-Gegenstände besitzen würde.

Auf der Spur (Cult of the Damned)

Auf der Spur (Cult of the Damned)

Um herauszufinden wer oder was sich hinter der Holztür verbarg, schlich sich Amara vorsichtig heran, öffnete die Tür und lunste durch den Spalt in den dahin liegenden Raum. Dort befanden sich etwa 15 schlafende Personen mitsamt ihrer unterschiedlich gestalteten Ausrüstung, sowie etwa 5 weitere welche im Schein einer Kerze Karten spielten. Um herauszufinden, wer diese Leute sind, schlich sich Amra an diese heran, während Thorgrim sich bereit macht für den Fall der Fälle einen Sturmangriff zu starten. Dies war (leider) nicht nötig. Die Wachen, äußerst verdutz über das plötzliche Erscheinen eines Generals aus einem eigentlich leeren Raum, beantworten ihr einige Fragen. So erfuhr der Cult z.B. dass er sich auf Kell Var, einer Insel östlich von Tsingtao befand. Das weitere Vorgehen sollte allerding mit dem Mayor der Festung geklärt werde, worauf sich Amara auch nach einigen Hin und Her einließ. Über mehrere Gänge und eine Wendeltreppe verlies Amara die unterirdische Kaserne und traf sich mit dem Mayor namens Lee Wu Xing.


Dieser erzählt, dass der „Portalraum“ zuletzt vor etwa 3 Wochen benutzt wurde, während einer Inspektion durch eine Delegation des Gouverneurs von Tsingtao. Diese Gruppe passte von der Beschreibung sehr genau auf die gesuchte Fünfergruppe von 3 sehr großen und 2 normalgroßen Personen, welche schon mehrfach den Weg des Cults gekreuzt haben. Zudem erfuhr Amara dass von diesem Stützpunkt „unkonventionelle“ Einsätze ausgehen. So etwa die Eskorte von rund 15 Mann nach Eiszahn, damit diese auf einem Schiff anheuern können. Um die „Inspektion“ als General abzuschließen lässt Amara noch zu einem Apell für die gesamte Festung läuten, obwohl dieser eigentlich schon in 1-2 Stunden ansteht. Diesem Geläute folgt nun auch der Rest der Gruppe, welche sich unter die Soldaten mischen und ins Freie gelangen. Als Jorax die ganze Aktion sieht, kommentierte er die ganze Aktion mit einem „Das hätte ich ihr gar nicht zugetraut!“ Anschließend trifft sich die ganze Gruppe noch einmal kurz mit dem Mayor, wobei man belschießt erst einmal zu rasten, da man ja die ganze Nacht über wach war, und dann Abends beim Essen zu besprechen wie man weiter verfahren soll.


Als alle am Abend dann mit dem Mayor zusammensitzen, erscheinen plötzlich rund 20 bewaffnete Männer, deren Anführer sich mit an den Tisch setzt, isst, trinkt und sich als Tyrion Stark vorstellt. Als ihn die Gruppe mit der Situation in Tsingtao konfrontiert, gibt dieser an nicht zu wissen wovon geredet wird. So war er doch schon seit längerem unterwegs und zu besagten Zeitpunkt gar nicht in der Stadt, sondern an der Schwertküste. Auch der Mayor ist verwundet, da Tyrion ja der Kapitän der „Goldenen Sonne“ und nicht der „Eisernen Jungfrau“ ist. Mianissa kommt die ganze Situation etwas merkwürdig vor und zauber „Mind Blank“ auf den Mayor, welcher plötzlich außer sich ist und fragt, was wir denn bei ihm tun. Offensichtlich kann dieser sich nicht mehr an die letzen Wochen erinnern, was deutlich macht, dass besagte Fünfergruppe ihn wahrscheinlich verzaubert hat. Man beschließt erst einmal mit Tyrion nach Tsingtao zu reisen und die Kapitäne zu entlasten.

Übermut in Weirding (The swamp rats)

Übermut in Weirding (The swamp rats)

Der erste Tag

Nach der ersten Nacht in Weirding machten sich unsere noch kleine Truppe, bestehend aus Varoxian, Xerxies und Thulvar, morgens bereit sich dem Problem von Sir Weirding und dem verschwundenem Kenku anzunehmen. Sie suchten nach Mez Kara, die Ihnen am Vorabend eine Möglichkeit auf Audienz bei Sir Weirding anbot, doch war diese nicht anzutreffen. Also beschlossen sie, sich das Anwesen des Sir Weirding näher anzuschauen. Am nördlichsten Ende auf einem Hügel der kleinen Stadt war die 3 stöckige Villa, umgeben von einer 3 Meter hohen Mauer, die direkt an die Außenmauer der Stadt anschloss. Überwuchert mit Ranken, die strahlend gelbe Blumen in der sonst all zu grauen Stadt bietend, befand sich ein großes Eisentor mit 4 Wachen davor. Varoxian trat voran und versuchte sich eintritt ohne Mez Hilfe zu verschaffen und hätte dies durch Neulinge am Tor auch fast geschafft, wär nicht eine alt ansässige Wächterin im Hintergrund gewesen, die ihn wieder abwies.

Den 15 Minuten Marsch wieder zurück in die Stadt, trafen sie  auf dem Hauptplatz Mez und Gnator. Die Gruppe interessiert nachfragend was sie gerade so bereden und dass sie Mez gesucht hatten. Diese hatte nur keine Zeit und bat an, sich gegen Mittag hier auf dem Platz zu treffen, um eine Audienz zu beantragen. Sie fanden heraus, dass Mez, sofern sie Zeit findet neben der arbeit als Schülerin von Weirding, einmal am Tag durch die Stadt geht und den Leuten Mut zuspricht und mit den Kindern Spielt. Sie ist hier anscheinend eine Art Seelsorge und Hoffnungsspender für die Einwohner Weirdings, da gerade die Kinder hier in der grauen Stadt voller Minenarbeiter wenig zu sehen und zu tuen haben.

Gnator jedoch hat seinen Teil der Abmachung mit der Gruppe nicht vergessen und Xerxies machte sich bereit auf einen Kampf im Pit des Buckest Buttom. Mez ging weiter die Bewohner der Stadt besuchen und verschwand mit einem lächelndem Abschied im ersten Haus in der nähe. Varoxian verabschiedete sich von Thulvar und Xerxies und ging Mez hinterher, da er einige zweifel hatte, dass sie hier nur gutes vor hat, sondern als Schülerin Weirdings Arten von Gehirnwäsche oder ähnliches verbreitet, da gut 2 drittel der Bewohner in hier Anzeichen von Experimenten zeigen. Als Mez nach gut 5 bis 10 Minuten wieder aus dem Haus kam, Sprach Varoxian mit ihr und ging mit ih durch den Rest der Häuser um zu sehen, wies den Leuten hier so geht und eine Idee bekommt, was hier so vor sich geht. Doch anscheinend scheint nichts Faules an ihren Taten zu sein. Die Frohnatur von Mez scheint wirklich nur um das Wohl der Leute besorgt zu sein und verbreitet gute Laune unter den Menschen.

Varoxian und Mez kamen zur rechten Zeit wieder zurück um das Spektakel zu beobachten.

Die Attraktion des Tages

Xerxies, der mit Thulvar und Gnator in den Buckets Buttem zu Gregor gegangen sind, trafen auch Schall und Rauch an, jedoch hat er Blinki in den ersten Augenblicken in der Stadt aus den Augen verloren, jedoch hatte er es Eilig und hatte keine Zeit zu verschwenden. Xerxies Legte die aktuelle Lage dar und letztendlich bot sich Schall und Rauch für den Kampf im Pit an mit schweren Bedingungen um die Quote gegen ihn hoch zu treiben. Er ohne Waffen gegen den Gegner mit Waffen. Xerxies bot sich als Kontrahent an, jedoch vermutete Gregor einen Betrugsversuch und eine Chance. Das erste Mal ein 2 gegen 2. Improvisiert wurden die Gegner durch alle wettenden erkoren. Der amtierende Champion Cat Keeper, ungeschlagen im 1 vs 1 mit 7 Siegen und keine Herausforderung seit Monaten, und Cade, eine kleine Gestalt, voraussichtlich Goblin, jeder Zeit unter einem tief dunkelblauen Umhang versteckt. 1 Sieg und aus angst nie wieder herausgefordert worden. 

Der Ring wurde nach Draußen auf einen platz verlegt und vergrößert. der Rand wurde von einem Druiden mit Ranken gezogen sodass, wenn jemand hineingrät, erstmal drinnen hängen bleibt.
Der Kampf war nicht ohne, doch Cat hatte ihre Probleme im 2 gegen 2, sie war es nicht gewohnt auf mehrere zu achten. Es teilte sich in 2 Einzelkämpfe zwischen Cat und Xerxies,sowie Schall und Rauch und Cade. Cat fiel durch Xerxies und dieser ließ den anderen Beiden aus Ehre den Einzelkampf. Cade jedoch war nicht umsonst mit einer Aura von Angst umgeben wenn er im Ring stand. Er bewegte sich kaum und stand meist unbeeindruckt da. Doch was auch immer er tat, schien er sich selbst zu verändern. Er war von Zeit zu Zeit teils Insekt und nutzte Chitin als Härtung für Schläge, und gerade als er merkte, dass Xerxies ihn in ruhe lassen wollte, schaute eine Schnauze eines Schwarzen Draschen aus der Kapuze hervor, die einen Strahl von Säure auf ihn schoss. Dies lies er sich nicht gefallen und auch hier setzte er den letzten schlag und so gewannen sie den Kampf.

Die Zuschauer waren außer sich. Viele verloren Geld ohne ende bei einer Quote von 15:1 machten jedoch die Truppe jeder gut Gewinn. Gnator jedoch griff richtig ab. 2 kleine Säcke voller Gold und 2 größere voller Erz.
Die Gruppe fragte berechtigt wo sein Einsatz her kam, da er ja Verschuldet ohne Ende war, doch er fand jemanden wie jedes mal, bei dem er hätte mehr Schulden machen könnte.

Schall und Rauch sagte ihm telepathisch ohne, dass andere es hören konnten, dass er bei so viel Überschuss an Gewinn ruhig erze Abgeben könne und auch wenn er sich erst dagegen sträubte, überließ er ihm ohne Worte eine Sack.

Anwesen Weirding

Nachdem jeder seine Gewinne eingeholt hatte, ging die Truppe mit Mez zum Anwesen und ihnen wurde nun ohne Wiederrede Einlass gewährt. Im vorgarten waren 2 fast Mauer hohe „Hundehäuser“ zu sehen, die vorne mit gittern versehen waren und ein Abgang nach unten war zu erkennen. Die Fenster hatten alle samt in das Gemäuer eingelassene Gitter.Sie mussten sich allerdings die Schuhe vor der Tür zum Foyer ausziehen, welches eine strikte vorschrift war, jedoch hatte Schall und Rauch es geschafft seine Spider Boots an seinen kleinen Füßen zu verstecken. Als erstes bekamen sie ein Bild des Sir Weirdings zu Gesicht. Groß und pompös wurde Weirding zaubernd in einer Blumenwiese von Gänseblümchen und umgeben von weißen Häschen gesetzt.

Das haus hatte einen recht seltsamen Aufbau, was man bei dem Namen des Inhabers schon erahnen konnte. Bedienstete waren hier unterwegs, doch auch jeder Einzelne von ihnen hier hatte Narben an den Schläfen und benahm sich ggf seltsam.

Unten waren im Osten eine Bibliothek und eine art Entspannungsraum. Die Bibliothek gab nichts Lehrreiches her, aber Titel wie „Lord of the Earrings“, „The Sword of Sahara“, „Shame of the Wind“, „The Dark Flower“ und „The Wheel of Hyme, A Story of Herbs and other Flavors“ waren vorzufinden, wenn man Langeweile bekam. Dazu waren im Westen hier auch noch die Küche, der Essraum, ein Badezimmer und ein Aufgang für die Bediensteten. In der Mitte befand sich eine breite Treppe zum Aufgang.

Im Ersten Stockwerk waren östlich 4 Gästeräume und ein Badezimmer. Im Westen die Unterkunft der Bediensteten und der Abgang der Bediensteten zur Küche.

Im 2. Stockwerk fand sich eine Galerie direkt anschließend an die Treppe nach Osten. Mit 5 riesigen Bildern in goldenen Rahmen. Jedes dieser Bilder zeigte ein Monster in Szene gesetzt und auch in ziemlich Lebensechten Maßen. Darunter war ein Minotaure, eine Flail Snail, ein Garillion, ein Chull und ein Flaming Skull.

Im Westen befanden sich das Zimmer von Sir Weirding, das seiner Tochter, Weirdings Labor, sein Studienzimmer und die Studienbibliothek.
Mez bat die Gruppe in der Galerie einen Augenblick zu warten und ging zum Zimmer ihres Meisters. Dieser machte nur einen kleinen Spalt auf und nach einem kleinen Gespräch machte er die Tür wieder zu. Eine Weitere Weile verging, dis sich Weirding aus dem Zimmer begab und die Gruppe in Empfang nahm.

Das erste Treffen

Aus der Tür trat ein alter Herr. Menschlich und im alter von ca 70 oder 80 Jahren mit etwas längerem grauen Haar und einem vollem Bart, der bis zur Brust runter reichte. Einen geschlossenen Umhang umgelegt mit aufgestelltem Kragen war nichts weiter bis auf ein Kopf zu sehen.

Er begutachtete die Truppe und kam schnell auf das Anliegen der Gruppe, welches die Lycanthropen vor der Stadt waren.

Sie Sprachen auch die „Gerüchte“ an, dass Weirding der Grund dafür sei, dass diese Lycanthropen überhaupt existieren.
Er sagte Ihnen, dass er sie nicht persönlich kennen würde, jedoch alle davon Patienten von ihm waren.

Ohne zu zögern und ohne Vorwarnung griff Xerxies nach seinem Greatswoard und schlug zu.

Übermut führt zu Fall

Mit dem Schlag auf Weirding blieb das Schwert in seiner Schulter stecken und das gesamte Wesen von Weirding veränderte sich. Sein Haar viel aus, sein Mantel öffnete sich und war ganz zerfleddert. Füße, geschweige Beine waren nicht zu sehen. Seine Haut wurde weich und sonderte ein schleimiges Sekret ab. Die Augen wurden komplett weiß ohne Pupillen, seine Hände wurden ganz lang und knochig. Doch das Verstörenste war der Bart. Dieser formte sich zu mehreren Tentakeln zusammen, die alle mit diesem Sekret nur so vor sich her Tropften. Mez entsetzt und erschrocken von der Transformation ihres Meisters stellte sich hinten an die wand und machte sich bereit.

Bevor die Gruppe wusste was passiert ist, zauberte das Wesen eine schwarze Flüssigkeit auf dem Boden, aus denen Tentakeln nach allem und jedem Griff, der sich darin befand. Die Gruppe ging natürlich zum Angriff über nachdem Xerxies den ersten Schlag machte und gerade Varoxian setzte Weirding mit 2 Smites ziemlich zu. Die heiligen Feuer Varoxians gefielen Weiding überhaupt nicht und somit hatte er sich einen mächtigen fenid geschaffen. Nun geriet alles aus dem Ruder. Das Wesen hob die Hand und ballte sie zu einer Faust. was als Nächstes geschah, war ein Albtraum. die Rahmen der Bilder in der Galerie zersprangen und die Wesen in den Bildern schritten aus Ihren Gefängnissen.

Mez hielt zu ihrem Meister und ein erbitterter Kampf brach aus.
Schall und Rauch sah keine Chance mehr und versuchte zu fliehen, doch wurde vom Minotauren durch das Haus nach draußen verfolgt. Die Bediensteten versuchten ihn auf zu halten, doch er schaffte es sich geschickt zwischen ihnen hin und her zu winden. Der Minotaure hingegen rannte alles platt was in seinen Weg kam. er hatte sein Ziel vor Augen.
Alle bis auf Schall und Rauch hatten Probleme mit den Tentakeln am Boden, die die Truppe an Ort und Stelle hielt.

Xerxies und Thulvar nahmen es hauptsächlich mit Weirding und dem Chull auf, einer Gestallt die einem Riesigem Kampfhummer gleichkommen mag. Beide wurden von seinen riesigen Scheren ergriffen und gegeneinander gehauen. Kaum hatte sich Xerxies befreit setzte Weirding eine Technik ein, die den verstand von Thulvar und Xerxies angriff, was nicht gut für Xerxies ausging, welcher danach gelähmt war für einen Großteil des Kampfes. Die Flail Snail, so langsam sie auch war, begab sich zum Treppenabgang und verhinderte mit ihrer Masse versteckt im Haus das vorbei gehen weiterer Gruppenmitglieder.

Im Kampf gegen den Chull und Mez, verschwand Mez im Zimmer der Tochter, nachdem Weirding Varoxian gefolgt war. Thulvar schaffte es sich am dünnen Lebensfaden zu halten und hat den Chull sowie den wieder zur Vernunft gekommenen Flame Skull geblendet und ging ins Zimmer der Tochter, wo er Mez umbrachte und mit der Tochter redete, die weinend und verängstigt in der Ecke saß.

Schall und Rauch schaffte es Langsam aber sicher immer mehr Abstand aufzubauen , doch als er vor die Tür des Hauses fingen ihn 3 große Raubkatzen mit Schlangen am Hals ab. Eine versuchte ihn mit einem Nebel zu attackieren, welches nicht auf ihn wirkte und er nutzte die Chance und rannte an ihnen so gut es ging an ihnen vorbei über die Mauer, wodurch er einiges an Distanz verlor. Er hörte nur noch ein Knallen hinter sich und der Minotaure brach im Vollsprint durch die Tore und holte ihn ein. Über ihm hängend und herabschauend schwang der Minotaure beim versuch von schall und Rauch weiter zu fliehen seine riesige Axt und verpasste ihm mit der Blatt Seite einen so starken hieb, das Schall und Rauch alle Lichter aus Gingen.

Varoxian schaffte es den Flame Skull mit Turn the Unholy aus den Kampf zu nehmen und half so gut es ging, doch auch er musste irgendwann einsehen, dass es besser ist zu fliehen und rannte. Weirding jedoch sah das nicht gerne und folge zusammen mit dem 4-Armigen Gorilla. Er schaffte es mit Sanctuary bis ins Erdgeschoss, wo er von Weirding an der Flucht aus dem Haus mit einer aus Magie erstellten an der Flucht gehindert wurde. Er rannte Richtung Küche und versuchte mit einer geschlossenen Tür dem blick des Garillion zu entkommen, doch Weirding nutzte seine Kräfte um diese auf Distanz mit einer astralen Hand wieder zu öffnen, wodurch der Garillion freie Bahn hatte und Varoxian aufholen konnte.
Dieser versuchte die Gitter aus der Wand im Fenster zu Schlagen, doch waren diese zu fest verankert und Varoxian fiel dem Weirding und dem Garillion zum Opfer.
Xerxies, der immernoch gelähmt in der Klaue des Chulls saß, konnte nichts weiter tun als den Schmerz aus zu halten, bis selbst seine Wut ihm nicht mehr helfen konnte.

Thulvar und die Tochter

Im Zimmer der Tochter Weirdings fiel eine Sache besonders auf. Die Gitter am Fenster waren auf gebogen. Sie scheint einen Fluchtversuch hinter sich zu haben oder Irgendwer wollte zu ihr rein.

Sie jedoch immer noch kauernd in der Ecke des Zimmern mit der nun toten Mez vor ihr liegend. Thulvar schaute sie sich genauer an und merkte, dass sie eine Perücke trug. Sie beschwerte sich über starke Kopfschmerzen. Ihr Name ist Celest und hatte versucht zu fliehen, was nun nicht mehr geht, da die Kamadan unten vor Ihrem Zimmer Wache halten und im Garten patrouillieren. Sie entfernte die Perücke für Thulvar und zum Vorschein kam eine Narbe anders als bei den Anderen. über den Schädel sind Narben in arkanen Zügen und Folgen zu finden.

Thulvar ermutigte sie zur Flucht. Sie konnte nicht gut Laufen also musste er langsam machen und hoffte aufs beste, als er raus ging. 

Xerxies verschwunden. Sowie die 3 Monster. kein Anzeichen mehr von ihnen. sie schlichen runter, an den restlichen Bediensteten vorbei. auch hier kein Anzeichen von Schall und Rauch oder Varoxian, aber vllt. hatten sie es ja geschafft. Thulvar hatte momentan nur das Flüchten im Kopf. Sie marschierten durch das aufgerammte Tor und gingen Richtung Stadt.

Der Feind meines Feindes (Legacy of the Past)

Der Feind meines Feindes ( Legacy of the Past)

Des Ettins Rache

Während Az Dhakar immer noch oder schon wieder in Gefangenschaft war, suchte die Gruppe immer noch die Miene nach ihm ab und hofften ihn endlich zu finden. Dabei verfolgten sie die Spuren eines Ettins, welcher sich anscheinend auch durch die Miene gekämpft hatte. Dabei ist der Ettin immer wieder auf kleinere Goblinlager getroffen und hatte nicht mehr als Leichen hinterlassen. Doch bei einem der Lager schien ein Goblin die Begegnung gerade so überlebt zu haben und die Gruppe beschloss herauszufinden, ob der Goblin ihnen noch Informationen geben könnte.

Währenddessen war der Ettin mittlerweile in der großen Höhle angekommen, in dem auch Az Dhakar gefangen gehalten wurde, welcher sich erneut befreit hatte und die Kette seines Gefängnisses mittlerweile als Waffe benutze. Da der Ettin jedoch nicht gerade leise war, als er anstatt durch einen Durchgang direkt durch eine dünnere Wand gegangen war, wurden mittlerweile sehr viele Drow und andere Goblins auf ihn aufmerksam. Nachdem der Ettin so nett war und ein paar Goblinleichen in seine Richtung geschleudert hatte, beschloss Az Dhakar, dass diese Leichen viel zu schade dafür sind, sie liegen zu lassen und nutze kurzerhand einen der Goblinsals Schild. Mit Kette und Goblin versucht Az Dhakar dem Ettin den Rücken so weites geht freizuhalten, da er bemerkt hatte, dass dieser gerade drauf und dran war einen Drow und Goblin nach dem anderen zu töten. Ganz dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund.

Die Mine der Dunkelelfen

Währenddessen merkte die Gruppe, dass der Goblin, welcher den Angriff gerade so überstanden hatte ihn auch nicht mehr helfen konnte, außer dass er in die Richtung der Lärms zeigte, dem sie so oder so gefolgt wären. Also gingen sie weiter der Verwüstung nach, welcher der Ettin hinterlassen hatte. Dabei merkten sie, dass er wohl die eine oder andere Fall ein der Mine ausgelöst haben musste, da überall Überreste von zerstörten Fallen zu sehen waren. So langsam kam die Gruppe in einen Bereich, indem die Wände und Gänge mehr nach einer unterirdischen Festung aussahen als nach einer normalen Mine. Als sie ein Tor passierten, welches der Ettin freundlicherweise für sie geöffnet hatte, merkte Thorin auf einmal einen stechenden Schmerz in der Schulter. Er erhob die Donnerbüchse, welche er wie immer griffbereit in der Hand hielt und drehte sich um, nur um zu sehen, wie ein Duerger, welcher sich in einer Ecke versteckt hatte, tot umfiel. Darwin hatte den Duerger schneller erledigt als manch ein Gruppenmitglied reagieren konnte.

Nach dieser kleinen Unterbrechung machte sich die Gruppe weiter auf dem Weg Richtung Lärm. Az Dhakar war mittlerweile tief im Kampfgetümmel und damit war der Goliat ganz in seinem Element. Als der Kampfrausch wieder ein wenig nachließ merkte er jedoch, dass er sich in einer riesigen Halle befand, in denen unzählige Drow standen zusammen mit riesigen versteinerten Spinnen und einem großen Altar. Az Dhakar merkte schnell, dass er sich hier nicht einfach durchkämpfen könnte und er versuchte sich so unauffällig durch die Halle zu bewegen.

Gegner so weit das Auge blickt

Zu seinem Glück war der Ettin immer noch am Wüten und zog sehr viel Aufmerksamkeit auf sich. Nun traf auch endlich der Rest der Gruppe in der großen Halle ein. Eryn fackelte nicht lange und sorgte sogleich dafür, dass grelles Mondlicht auf eine größere Gruppe von Drow in der Mitte des Altarraumes niederging. Dadurch war zwar jegliches Überraschungsmoment dahin aber das wäre so oder so nach dem ersten Schuss von Thorin dahin gewesen. Aber auch die Drow hatten noch die ein oder andere Überraschung für die Gruppe. So wurden unter andern die Spinnenstatuen lebendig und bewegten sich auf die Gruppe zu.

Zu allem Überfluss fiel nun auch noch der Ettin um und damit ein großer Schwerpunkt der Drow ausgeschaltet. Nun strömten alle Goblins und Drow auf die Gruppe zu. Az Dhakar nutze diese Situation aus und schaltete sehr schnell hintereinander drei Drow Priesterinnen aus, indem er sie einfach mit reiner Muskelkraft erwürgte. Doch die Anzahl der Drow war schlichtweg zu groß und zu allem Überfluss waren einige der Drow unsichtbar in die direkte Nähe der Gruppe gekommen und sorgte dafür, dass nun einige in den Nahkampf verwickelt wurden. Nach kurzer Zeit zerfiel der mechanische Begleiter von Thorin und die Gruppe wurde langsam aber sicher immer mehr zurückgedrängt. Als wäre die Anzahl der Drow nicht schon genug wurde Dawin auch noch von einem vergifteten Pfeil getroffen und sackte ohnmächtig zusammen. Auch Thorin wurde von zu vielen Drow belagert und sackte kurz nach seinem Begleiter zusammen. Die Situation wurde immer kritischer für die Gruppe.

Wird sich das Blatt wenden?

Doch das Blatt schien sich wieder ein wenig zu dem Gunsten der Gruppe zu wenden, denn der Ettin regte sich wieder und begann sofort wieder alles und jeden in seiner Nähe anzugreifen. Diese Ablenkung gab Eryn die Möglichkeit Thorin wieder auf die Beine zubringen. Danach zogen sich beide Unsichtbar zurück und die Gruppe versuchte die Übermacht an einer Engstelle zu bekämpfen. Doch wird die Gruppe gegen die Übermacht der Drow bestehen?

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