Da waren nun im Gasthaus, jeder hatte ein Getränk bestellt, wir unterhielten uns ein wenig miteinander über dies, das und jenes, als letztlich die Schankmagd an unseren Tisch kam und Farhea entführte. Wie versprochen übernahm ich solange ihre Schicht. Dabei beobachteten wir, wie zwei Personen die Taverne betraten, die zumindest Felicia und ich wiedererkannten. Es handelte sich um den Kuriositätenhändler und die Wahrsagerin aus Iriaebor. Sie hatten – sehr zu meiner Freude – den Überfall der Orks also anscheinend überlebt! Ein Gedanke kam mir in den Sinn, den ich bisher jedoch für mich behalten habe: Ob wir mit unserer aktuellen Stärke vielleicht dazu in der Lage wären, die Stadt zurückzuerobern? Mit etwas Hilfe, versteht sich. Aber vielleicht würde sich diesbezüglich ja mehr ergeben, sobald wir in Greenest ankamen.
Die Arbeit einer Schankmagd
Vorerst galt es für mich, zu arbeiten und meine Freunde tranken und aßen derweil weiter. Meine Mutter hat immer gesagt, dass Schankmägde und Barkeeper diejenigen sind, die das meiste über andere Leute wissen, weil sie mit so vielen verschiedenen Leuten ins Gespräch kamen und seit heute kann ich das durchaus bestätigen. An den Tischen saßen viele verschiedene, sehr interessante Personen und von ein paar davon erfuhr ich sogar ein bisschen was. Zuallererst begab ich mich aber zu den beiden Leuten aus Iriaebor, um zu erfragen, was sie denn hier her führte. Beide erkannten mich wieder und während der Händler mir einen Schlüssel zuschob und meinte, draußen vor der Tür in seinem Wagen weitere Kuriositäten zu haben, die ich mir gern einmal ansehen dürfte, erzählte die Wahrsagerin mir etwas Schreckliches.
Der Kuriositätenhändler und die Wahrsagerin
Entgegen all meiner Hoffnungen befanden sich Rudger und Malcer laut ihrer Aussage noch in Durlags Turm, umgeben von Dämonen, die sie gefangen hielten. Die Realität traf mich wie ein Schlag und mir wurde einen kurzen Moment lang ganz furchtbar schlecht. Wir hatten sie einfach so zurückgelassen, hatten nicht einmal richtig nach ihnen gesucht und nur an uns gedacht, hatten so schnell wie möglich den Turm verlassen wollen. Vielleicht … sollten wir den Dämonenlord doch besiegen gehen? Aber was sollten wir dann mit dem Buch machen? Es erscheint mir noch jetzt wie eine Entscheidung, die ich unmöglich treffen kann. Aber vielleicht weiß der Rest meiner Gruppe ja Rat. Vorerst war ich dankbar für die Ablenkung durch den Schlüssel, sowie den Gedanken an einen Wagen voll wundersamer Gegenstände. Der Schlüssel zeigt ein sich scheinbar bewegendes Einhorn auf einem lila Banner! Als ich ihnen den Knochenschlüssel zeigte, den ich im Turm plötzlich in meiner Tasche gefunden hatte, waren sie jedoch voller Furcht und teilten mir mit, dass er ein Tor zu einem bösartigen Wesen aufschließe. Schnell ließ ich den Schlüssel also wieder in meiner Tasche verschwinden. Des Weiteren informierten die beiden mich darüber, dass zwischen Amm und Baldur’s Gate der alte Konkurrenzkampf wieder aufgeflammt war. Das erklärte dann auch die seltsamen Leute von der Patrouille, mit denen Farhea sich zuvor beinahe angelegt hätte!
Die anderen Gäste
Da meine Arbeit aber noch mehr Leute innerhalb der Taverne umfasste, verabschiedete ich mich vorerst von den beiden, bat Felicia aber darum doch mal nach draußen zu gehen, um sich den Wagen anzuschauen. Sie blieb allerdings einfach sitzen und trank weiter ihr doofes Bier. Neben der Wahrsagerin und dem Kuriositätenhändler saßen zwei Personen an einem der Tische, die scheinbar Händler waren und mir ein Elfenbeinpferd anboten. Da ich aber im Dienst war, konnte ich natürlich nicht einfach mit ihnen handeln, also schickte ich Lourgant zu ihnen, damit er sich vielleicht auch darum kümmerte, ein paar unserer Kostbarkeiten an die Frau, beziehungsweise den Mann zu bringen. Das gelang ihm sogar und er nahm 15g für uns ein, indem er den Schmuckdolch verkaufte. Die Kiste von Durlag wurde er jedoch nicht los, da man ihm rat diese zu behalten. Warum genau weiß ich aber ehrlich gesagt nicht. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir es bald herausfinden werden!
Der Abend nahm weiter seinen Lauf und ich bemerkte eine Frau, die die Händler die ganze Zeit zu beobachten schien. Bei einem Gespräch mit ihr fand ich heraus, dass sie scheinbar eine Informantin war, die für solche Leute arbeitete, die Menschen und andere Rassen verschwinden ließen! Wer tat so etwas? Das war furchtbar und erinnerte mich an den Sklavenhandel in meiner Heimat. Außerdem log sie mich fast die ganze Zeit an. Ich mag naiv sein, aber ich erkenne es, wenn Leute absichtlich lügen und sie war definitiv nicht ehrlich zu mir. Was jedoch der Wahrheit entsprach – ihrer Meinung nach – war die Aussage, dass der Kuriositätenhändler etwas Böses in seinem Wagen nähren würde und dass viele derer, die einen seiner Läden betreten hatten, nie wieder zurückgekehrt waren. Aber wir waren wieder herausgekommen! Vielleicht hatten sie sich einfach im Laden verlaufen? Egal. Ich konnte mir auf jeden Fall nicht vorstellen, dass er etwas Bösartiges in seinem Wagen hatte, bis Skaakas meinte Augenstiele eines Beholders außen am Wagen gesehen zu haben. Beholder … allein der Gedanke an diese Wesen jagte mir einen Schauer über den Rücken. Und dabei konnten sich gar nichts dafür, dass sie so aussahen.
Laut Lourgant verkauften die Händler noch mehr magische Gegenstände – unter anderem eben dieses Elfenbeinpferd, das sie auch mir angeboten hatten. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, ob er es gekauft hat oder nicht. Ich sollte ihn nachher fragen! Auf jeden Fall bediente ich weiter die Leute, wobei ich Ekam scheinbar übersah, aber als ich ihn vorher gefragt hatte, was er trinken wollte, hatte er nichts gesagt, also war ich davon ausgegangen, dass er das auch so gemeint hatte. Naja. Am Ende des Tages kehrten Farhea und die Schankmagd frisch und guter Dinge zurück, meinten aber sich auch für die Nacht ein Zimmer zu teilen. Wir mieteten ein Vierbettzimmer und ein Doppelzimmer, wobei Felicia und ich uns das Doppelzimmer teilten. Während sie jedoch noch noch baden war, führte ich ein paar Gespräche mit Lourgant. Ich erzählte ihm meine Geschichte, woher ich komme, wo ich schon überall gewesen bin und er hörte einfach sehr aufmerksam zu, stellte hier und da vielleicht ein paar ehrlich interessierte Fragen und es tat gut, einfach mal wieder ein leichtherziges Gespräch zu führen, ohne darüber nachzudenken, ob man an der nächsten Ecke nicht vielleicht gefressen würde.
Unsanftes Erwachen
Den Wagen wollten wir uns am nächsten Morgen anschauen, aber als mitten in der Nacht Lourgant und Felicias und meine Tür hämmerte und meinte, Ekam hätte Schreie von draußen gehört, folgten wir ihm in ihren Raum und sahen grelle Blitze um den Wagen herum zucken. Zudem hörten wir tatsächlich Schreie und Orgelmusik und viele andere Geräusche, die überhaupt nicht zusammenpassten. Das war schon ziemlich unheimlich. Wir werden also beizeiten Farhea wecken und nachsehen, was es mit diesem Wagen genau auf sich hat! Ich gebe zu, ich habe ein bisschen Angst und vielleicht glaube ich sogar ein kleines bisschen an das, was die Informantin erzählt hatte.
Nach
den Strapazen der letzten Schlacht schaffte es der Cult endlich eine
wohlverdiente Ruhepause einzulegen, jeder auf seine eigene Art. Als
man sich schließlich sammelt, abgesehen von Mianissa (welche nach
wie vor im Seiltrick verweilt), öffnet sich plötzlich ein Portal
auf der Anhöhe bei den versammelten Anführern. Daraus treten eine
Vielzahl von neuen und alten Verbündeten, einige welche dem Cult
wohlbekannt waren: der Gnom Dalwick mit seinem mechanischem Tiger,
der Barde Finley mitsamt seiner Laute, die Bogenschützin Layana,
Baskarat der Krieger, Kenrich der Halblingschurke, Nefysta die
elfische Bogenschützin, sowie weitere Elfen, Zwerge und Menschen. So
gern man auch mit den alten Freunden plaudern würde, die aktuelle
Situation erlaubt es nicht Zeit zu verschwenden. Ein Orkschamane und
einige verletzte Orks erreichen das Lager und berichten von einem
Angriff auf Vielpfeil, am Tor nach Zehn-Städte, durch eine
Streitmacht von Drow und diesen seltsamen, äußerst mächtigen,
orkähnlichen Wesen. Dies erfordert es die neu aufgefrischte
Streitmacht aufzuteilen um diesen Angriff aufzuhalten. Kaum ziehen
die Truppen ab, ziehen dunkle Wolken auf und eine plötzliche
Insektenplage fällt über das Lager her. Bran bittet diese
freundlich wieder von Dannen zu ziehen, Ula aktiviert eine Aura die
dieses Gewürm nicht passieren kann und Thorgrim schreit die Insekten
an (mit ehr mäßigem Erfolg).
Währen
dieser „Ablenkung“ sammelt sich erneut ein Herr am Horizont,
diesmal aus allerlei Untoten welche man in der vorherigen Schlacht
nicht schaffte zu verbrennen oder zu segnen, und dahinter in
Dunkelheit gehüllte weitere Truppen welche man zum gegenwärtigen
Zeitpunkt nicht ausmachen kann. Als die Untoten sich in die
Reichweite der Katapulte bewegen feuern diese pausenlos explosiven
Fässern ab welche die Untoten reihenweise anzünden und in Fetzen
reißen. Bran verwandelt sich in einen Falken und zaubert aus der
Luft auf die Untoten herab und schafft es mit Sonnenfeuer und Tsunami
viele von ihnen zu vernichten. Leider zieht dies die Aufmerksamkeit
einiger unbekannte Feinde auf sich: Bran wird plötzlich von zwei
Adlern verfolgt. Einer von ihnen bekommt ihn auch zu packen, als
dieser sich in eine riesige Kriegsfledermaus verwandelt und dem
verwandelten Druiden den Kopf abreißt. Der zweite verwandelt sich
daraufhin in einen gigantischen schwarzen Drachen welcher Bran zu
Boden zwingt, wo dieser mit Nym zusammen gegen ihn ankämpft.
Thorgrim sieht dabei seine Chance, nimmt Anlauf und springt von der
Anhöhe des Lagers direkt auf den Drachen drauf und verpasst ihm eine
schwere Wunde. Dies macht es Bran und Nym einfach diesen auch noch
niederzustrecken. Einige der neu dazugekommenen Elfen und Zwerge
bemannen derweilen von Riesenadlern „gezogene“ Gondeln und werfen
davon auch Fässer auf die Untoten und die sich inzwischen als Oroks
herausgestellten Feinde. Trotz der schweren Verluste auf beiden
Seiten müssen sich die Alliierten um König Obul nach Todenpfeil
zurückziehen, welches teilweise auf Grund der schweren Angriffe von
allen Seiten schon teilweise in Flammen steht.
An
allen Fronten verlieren die Verbündeten es Cultes, welche sich
ebenfalls für ein letztes Gefecht nach Vielpfeil zurückgezogen
haben. Auf einem kleinen Hügel unweit der Tore der Stadt sammeln
sich derweile die vermeintlichen Anführer der Feinde: Die
vampirische Dunkelelfe, die Succubi und das Dunkelelfen-Duo mitsamt
ihrer Orok-Wächter. Bran nimmt diese mit seinem Elementar Monoliten
und einem Erdbeben unter „Beschuss“, wovon sich vor allem die
Succubi erneut ziemlich unbeeindruckt sieht. Die Vampirin beschwört
währendessen 50 Vampiroroks, welche allerdings durch ein Sonnenfeuer
um gut ein Drittel dezimiert werden. Die Überlebenden nehmen sofort
Bran ins Visier und stürmen auf ihn los, ungeachtet der restlichen
Kampfsituation.
Und
in all diesem Chaos erwacht eine gut ausgeruhte Mianissa innerhalb
des Seiltricks. Sie verlässt den Zauber und kommt
irgendwo inmitten der brennenden Stadt heraus.
Nach kurzem umschauen beschwört sie einen kräftigen Regen herbei,
der die Feuer löschen soll. Nicht nur das sie so oder so schon zu
spät ist, nun steht sie dort mehrere Minuten um zu zaubern.
Während die Vampiroroks auf Bran zustürmen, springen ihm Jorax, Thogrim und Ulla bei. Amara macht sich bereit, von der Ferne aus anzugreifen. Der Cult wartet somit weiterhin auf die eigensinnige Druidin.
Tiefwasser – ganz Unten (The Legacy of the Grey Guardians)
Olalee
fragte sich, ob ihr Zeitvertreib in Tiefwasser wirklich so eine gute
Idee war. Der Geruch hier, wo der offensichtlichste Zugang zu Xanathors Gildenhaus zu finden war, unerträglich. Sie war wortwörtlich zusammen mit Wesir, Milalée, Gary und Cipher in der Scheisse gelandet.
Vor der Exkursion hatte der Barde Cipher, der vergangene Nacht in Volos Meisterwerk recherchiert hatte, alle noch über Beobachter wie Xanathor einer war, aufgeklärt. Tatsächlich wusste Volo auch so einiges über Xanathor, der ja als Buchautor gewissermassen in direkter Konkurrenz stand. Xanathor war laut Volo kein konkreter Beobachter, sondern eine Rolle, die immer wieder ein anderer einnahm.. Und auch genau jetzt erwiess er sich Cipher erneut als besonders hilfreich, verteilte er doch Riechsalz an die kleine Gruppe und endlich konnte Olalee
auch wieder klar denken. Ein Beobachter war also ein überdimensionales
fliegendes Auge, in dessen Sichtfeld keine Magie wirkte und das viele
weitere relativ normalgrosse Augen hatte, die an Stelzen um das Wesen herum in alle Richtungen blickten. Ausserdem waren sie telepathisch und telekinetisch begabt.
„Folge den gelben Pfeilen“ hatten ihnen die Kenkus
der Gilde gezwitschert, und den gelben Pfeilen folgten sie nun durch
die Kanalisation. Nach einer ganzen Weile fand sich die Gruppe vor einem
verrosteten Gitter wieder und versuchten sie mit allen möglichen
Aktionen zu öffnen. Gerade als man sich einen Durchgang geschaffen
hatte, erspähte Im Gang dahinter den Schatten eines fliegenden Auges.
Als sie versuchte, dies der Gruppe mitzuteilen, tat der Barde dies jedoch ab. Aber noch bevor Olalee
seinen Zweifeln auf dem Grund gehen konnte kam der Beobachter direkt in
die Sicht. Er war Violett. Wie der Ausgestopfte, den sie vor kurzem in
dem nun geschlossenen Gemischtwarenladen gesehen hatten. Ob es da einen
Zusammenhang gab? Es würde dazu passen, dass der Händler von nun auf
denn alles geräumt hatte.
Cipher schienen sich gegenseitig nieder starren zu wollen – ein hoffnungsloses Unterfangen für Cipher – doch plötzlich fragte Cipher
die anderen, ob sie etwas über den „Stein“ wissen. Alle zuckten nur mit
den Achseln und der Charm des Barden schien nicht auf den Beobachter zu
wirken, denn offensichtlich verlor dieser die Geduld und nun hörte die
ganze Gruppe eine Stimme im Kopf „Geht jetzt lieber und zerstört erst
recht nicht das Tor.“
Der Mönch, Gary, traf eine schnelle Entscheidung , rannte auf den Beholder zu, und dann gleich wieder total verschreckt von ihm fort. Das veranlasste Wesir, mit seinem Blasrohr auf ihn zu schiessen, was diesen offensichtlich noch stärker einschüchterte und Wesir schrie ihn an, sich wieder gegen den Beholder zu wenden. Während Milalée und Olalee hinter einem Sandhaufen in Deckung gingen und Cipher sich auf der anderen Seite des Gitters platzierte und versuchte, es weiter zu öffnen.
Sowohl Milalée und Olalee
schossen Pfeile und Bolzen, während Gary den Beobachter anschrie, dass
sie doch nur verhandeln wollten, was der Beobachter damit beantwortete,
ihn auf der Stelle zu lähmen.
Plötzlich sahen sich alle mit gleich vieren der Vielaugen konfrontiert. Der Mönch kam nicht zur Ruhe. Während Milalée und Olalee
Pfeile und Bolzen in Richtung der multiplen Augen sendeten, erwischte
einer der Pfeile den Ärmsten. Wesir, der sich todesmutig in den Nahkampf
gestürzt hatte wurde schwer verletzt, doch Gary konnte sich aus seiner
unerwünschten Starre lösen.
Trotz aller Deckung wurde auch Milalée verletzt und Cipher unterbrach seine Arbeit am Tor um ihr Heilung zukommen zu lassen, doch Wesir war zu weit entfernt. Olalée, noch immer in ihrer Deckung schaute, wie die schwindende Menge an Beobachtern ums Eck verschwand und Wesir, Gary und Milalée ihnen hinterher gingen. Einen Moment auf Cipher blickend, der noch immer am Gitter arbeitete, schlich sie sich Kopfschüttelnd zu der anderen Gruppe. Nur um zu beobachten, wie Milalée erneut heftig verletzt wurde. Doch Olalée konnte ihr nicht helfen, da sie im antimagischen Feld eines Beobachters stand.
Der
Kampf dauerte noch eine ganze Weile an, denn wann immer die Anzahl der
Beobachter angenehm reduziert wurde, schienen wieder Neue zu entstehen.
Doch irgendwann, nachdem Cipher das Gitter triumphierend zerstört hatte, schafften die anderen es auch, den wirklich letzten Beobachter zu töten und Cipher bot sich an, allen wieder dringend benötigte Heilung zukommen zu lassen.
Als alle sich ein wenig erholt hatten, meinte Olalee, dass damit die Hoffnung auf eine signierte Ausgabe von Xanathors Buch wohl dahin war, aber die anderen waren überzeugt, dass die wohl kaum der Chef der Gilde war und bedienten sich fleißig an den Augententakeln des toten Beobachters als Souvenier.
Die Mission war ja auch noch nicht vorbei, und so schlich man sich
tiefer in die Räume der Gilde. Bald kamen sie in einen hohen Raum mit
einer Säule im Zentrum, die Platz für einen Gegenstand bot und einem grossen, geschlossenen Portal, das wohl weiter führte.
Cipher vermutete eine Geheimtür hinter dem offensichtlichen Mechanismus und er und Gary versuchten, die Augen ihrer Souveniere dort hinein zu drücken, was lediglich dazu führte, sie zu Matsch zu verarbeiten Aufs Ciphers Wunsch witkte Olalee
etwas Antimagie darauf, doch auch das brachte keine Veränderung.
Schließlich verlor Wesir die Geduld und öffnete kurzerhand leise das
große Portal, worin sich ihnen ein seltsamer Anblick bot. Mehre
geschundene Leichen lagen am Boden verstreit und ein Kobold, der Floon Blackmar folterte. Doch der seltsamste Anblick war „Ein Ilithide“
wie sie in ihrem Kopf vernahmen. Eine Menschenähnliche Kreatur mit
einem „Bart“ aus Tentakeln, der genüsslich ein Gehirn streichelte.
Wesir und Cipher übernahmen die Initiative und verhandelten offensichtlich mit dem Ilithiden der sich als „Nihilor, Leutnant von Xanathar Granshaar“
zu erkennen gab, doch der Folternde Kobold war nicht gewillt zu hören
und griff Gary an und gleich im Anschluss auch mit Wesir und dem Barden,
der ihn jedoch mit seiner stets mitgeführten Kette erdrosselte. Der Ilithid
hingegen hatte sich während des Kampfes zurückgezogen. Nachdem sich
alle um das erschöpfte und traumatisierte Entführungsopfer kümmerten
durchsuchten sie auch den Raum und fanden einige Heiltränke und sogar
etwas Gold. Als alle sich bereit fühlten, verließen sie die Gilde auf dem selben Weg, wie sie sie betreten hatten und sobald sie draußen waren, bat Olalee den Barden, sie magisch zu reinigen.
Endlich, endlich fühlte sie sich wieder wie ein vollwertiger Elf. Nachdem sie Floon zu den Behörden gebracht wurde, wo Cipher ausdrücklich die Kooperation der Gilde lobte – offensichtlich das Ergebnis seiner stillen Verhandlungen mit Nihilor – fanden sich alle wieder im gähnendenden Portal ein, wo Volo auf sie wartete und ob der guten Nachrichten ganz aus dem Häuschen war. Wortwörtlich, als Dank überschrieb er der Gruppe ein Haus in einem der besseren Bezirke der Stadt.
Für Olalee
war dies alles sehr seltsam. Sie war nur ein paar Tage in dieser Ecke
der Welt und schon gehörte ihr ein Fünftel eines Hauses in der
Hauptstadt? Sie war sehr gespannt auf das Treffen die nächsten Tage und
fühlte sich nun gut vorbereitet.
Verlorene Geschichten von Myth Drannor II (The Outbreaks)
Die Rast in der Kypta
Der Kampf in der Krypta hatte seinen Tribut gefordert. Die Anstrengung des letzten Kampfes gegen den Elder Oblex waren Ihnen ins Gesicht gezeichnet. So ließen Sie sich in der Kypta nieder und rasteten dort. Die Nerven der Mitglieder lagen blank, als die wahre Myra zu der Gruppe stieß. Totes Pferd sprang auf und hielt Ihr sein Schwert vor Ihr Antlitz. Nachdem Myra, Totes Pferd von ihrer wahren Identität überzeugt hatte, kehrte ein wenig Ruhe ein, gleichwohl das Heulen von Stimmen zu vernehmen waren.
Blitze zucken durch den Raum
Nachdem die Gruppe sich erholt hatte, machte Sie sich auf die Suche nach dem Wesen, auf dem Sie nach der suche waren. Ohne die Gruppe aus den Augen zu verlieren erkundigte die Gruppe den näheren Bereich. als es plötzlich einen lauten Schlag tat, gefolgt von etwas was ins Wasser fiel, zuckte die Gruppe zusammen. Blm hatte anscheinend etwas gefunden und als dieser zu der Gruppe zurückkam standen Ihm die Haare zu Berge und er roch verbrannt. Totes Pferd wollte sich die Sache nochmal näher betrachten und wäre beinah an den Blitzen und den Verbrennungen zugrunde gegangen. Nachdem man auch keinen Auslöser gefunden hatte, wurde der Raum erstmal umgangen.
Das Grab einer Elfenadligen
Canaith mandolin
Kisana hatte unterdessen den südlichen Bereich ausgespäht und war bis zu einem offenen Torbogen im Süd-Westen geschlichen, an dem bereits die rechte Seite einer Doppeltür geöffnet war. Auch sie untersuchte den Torbogen nach möglichen Fallen und wurde nicht fündig. Allerdings zeichnete sich auf dem Boden ein interessante Rune ab, die sie aber nicht kannte. Die anderen rückten zu Ihr und betraten nach und nach den Raum mit dem Sarkophag. Neben dem Sarkophag in der Mitte befanden sich weitere 6 Schatzkisten im Raum und eine kaum zu sehende Tür die Richtung Norden von dem raum ausging. Myra förderte edle Kleidung, Bögen, eine wertvolle, reich verzierte Mandoline und etliche wertvolle Dinge aus den Truhen.
Die Mimik schlägt zu
Während Myra die Sachen verstaute und die Mandoline Blm überließ, war Kisana schon in den nächsten Gang vorgedrungen. Sie hatte die Tür mithilfe eines Dietrichs geöffnet und stand vor einer großen Kiste, welche Myra auf den Plan rief. Eilig gesellte Sie sich zu ihr gefolgt von Totes Pferd und wollte die Truhe öffnen. Doch diese schnappte plötzlich zu und verbiss sich in Myra und wollte diese runterschlingen. Doch dagegen hatten die anderen in der Gruppe etwas und verhinderten das. Totes Pferd geriet in Rage und am Ende des Kampfes riss er der Mimik die obere Hälfte des Kiefers raus.
Raum für Raum werden erobert
Nachdem die Gruppe durch knöcheltiefes Wasser gewatet waren standen Sie wieder vor dem Raum, aus dem zuvor Totes Pferd und Blm Ihre Verbrennung bekommen hatten. Blm hatte eine Idee setzte diese um und plötzlich konnte die Gruppe ungehindert den Raum betreten. Dort befanden sich 3 kleinere Sarkophage und eine Kiste, an der sich wie bei den anderen zuvor sich Myra mit dem gefunden Schlüsselbund zu schaffen machte. Der Fund selber überraschte sie. Es waren Reagenzien, wenn man Augen dazu zählen mochte, in der Truhe zu finden. Alles in allem machte das Ganze einen sehr makabren Eindruck. Die Neugierde was wohl sich in den Sarkophagen drin wäre überwog der Angst und so kam es wie es kommen musste.
Das Gesuchte Wesen
Der größte Sakophag wurde von 2 Gruppenmitgliedern geöffnet, als plötzlich ein lauter zischender Laut ertönte und kurz daraufhin ein schemenhaftes, skelettiertes Wesen mit bläulichen Konturen in dem Raum sich abzeichnete und gleich die Gruppe Angriff. Geistesgegenwertig zückte Wild Fire den Stab, den er von dem Zauberkundigen erhalten hatte und ein heller Strahl folgte dem umherfliegenden Wesen. Als Schutz standen plötzlich mehre Wild Fire im Raum, ebenso wie mehrere Mi´s. Wie sich schnell herausstellte, gelang es nur vereinzelten Mitglieder Gegenangriffe zu starten. Der Kampf dauerte lange und die Kräfte schwanden. Totes Pferd ging während des Kampfes zu Boden und wurde aber duch Blm und den anderen stabilisiert. Einige Mitglieder konnten für ein zeitlang nicht in den Kampf eingreifen, ja sie konnten sich nicht einmal rühren. Der Höhepunkt war erreicht als plötzlich die anderen beiden Sarkophage sich öffneten und 2 weitere Wesen hervordrangen und die Gruppe in Bedrängnis brachten. Letztenendes konnten sie aber doch bezwungen werden, dank Wildfires mentaler Stärke den Stab weiterhin auf das Wesen zu halten.
Sieg mit schmerzhaftem Verlust
Ein heller Lichtblitz gefolgt von einem starken Sog der vom geöffneten Hauptsarkophag ausging, konnten nicht alle widerstehen. Den meisten gelang es mit einem beherztem Sprung, sich vor dem Sog zu entziehen. Leider gelang es aber nicht allen Mitgliedern, Wild Fire wurde in den Sarkophag gezogen. Nachdem die Katze drin verschwunden war schloss sich der Deckel und der Spuk war vorbei. Was für ein kräftezehrender Kampf. Die Gruppe versuchte sich notdürftig zu heilen. Doch sie waren so angeschlagen, das sie sich erstmal nach Myth Drannor zurückziehen mussten.
Die Schlacht um Festung Vielpfeil (Teil 2) (Cult of the Damned)
Es wird der 16. Marpenoth verzeichnet, der Feste Vielpfeil
Nach dem der erste Angriff des feindlichen Lagers abgewehrt war, suchen sich alle aus dem Cult ein ruhiges Plätzchen, damit sie endlich die Augen schließen können. Nach einer guten 18 bis 19 Stunden auf den Beinen, mit einer kämpferischen Nacht, tut dies jedem auch gut. Die einzige Ausnahme bildet hier Amara; sie begiebt sich auf dem kürzesten Weg zum feindlichen Lager um die Lage auszukundschaften.
Den Spuren, die die Feinde hinterlassen haben, kann Amara selbst mit verbundenen Augen folgen, so offensichtlich sind sie. Was jedoch eigenartig ist, dass die Spuren auf einmal vor der Befestigung des Feindes aufhören. Hier gut zu sehen, dort plötzlich verschwunden. Da sich Amara keinen Reim darauf bilden kann, sucht sie sich eine Stelle in der Palisade durch die sie hindurch schlüpfen kann. Nach einer gewissen Zeit findet die Späherin eine Lücke, durch die sie huschen kann. Denn auch wenn die Orks, Riesen, Untote und was der Feind sonst noch so sein Eigen nennt, an Kraft beherrschen, so ist die Verdeitigung bisher nicht auf der gleichen Höhe. Die Palisade besteht aus gefällten, toten und teils morschen Bäumen, Sträuchern, aufgestapeltes Unterholz, Felsbrocken und Schutt. Auf der anderen Seite angekommen, tarnt sich Amara mit Schlamm und Dreck und geht durch das Lager hindurch. Das Lager misst gute 900m im Durchmesser und auf der linken Flanke befinden sich hauptsächlich Orks. Zu meist nur einfache Zelte, teilweise auch garkeine Lagerstätte haben die Orks zum Schlafen. In einem hinteren Teil des “Orkdistrikts” kommen der Späherin einfache Holzhütten und noch seltener umzäumte Holzhütten zu Augen. Hier scheinen die gut betuchten Orks zu Schlafen. Auf der rechten Flanke des Lagers sind alle möglichen anderen Rassen verstreut: Riesen, Gnome, Elfen, Menschen, Goblins, Hobgoblins, Dunkelelfen und noch ein paar andere. Amara macht sich auf die Suche nach Lagern von Waffen und Proviant, kann jedoch keine direkten Lager finden. Nur einzelne Wassertonnen oder Bündel mit Nahrung. Sie schickt Therax los, damit Gift hole, um das wenige Proviant zu vergiften. An einer anderen Stelle sieht Amara noch eine große Flagge, die auf einem kleineren Podest steht. Die Flagge zeigt eine weiße Hand und einen Drachenflügel, der mit einem Bolzen durchbohrt ist. Genau auf diese Flagge reitet ein Orks auf einem Warg drauf zu, der irgendwas herum krakehlt, was Amara nicht versteht. Kurz bevor der Ork in das Podest reiten würde, öffnet sich ein Portal, in welchem der Ork auch verschwindet. Nach dem Amara das bestellte Gift von Therax erhalten hat, vergiftet sie so viel Proviant wie sie nur kann und macht sich auf zum Lager der verbündeten Allianz um König Obuld.
Im Lager von König Obuld wachen Bran, Mianissa, Thogrim und Ulla nach nur einer guten Stunde Rast auf. Sie wachen jedoch nicht freiwillig auf. Im gesamten Lager tummelt, summt, brummt, beißt, pickst, nagt und quickt Aasgetier. Die Sonne ist verdunkelt von dem Aasgetier. Jeder der auf den Beinen ist, erwehrt sich seiner Haut und versucht es so gut, das Getier zu verscheuchen oder anders auszuschalten. Bran kann einen guten Teil des Getiers überreden, sich vom Acker zu machen und verwandelt sich dann in ein Feuerelementar um den Rest angst einzujagen. Mianissa beeinflust per Magie das Wetter und lässt es zu einem heulenden Wind heranwachsen, welcher zumindest den gesamten Luftraum frei legt. Thogrim und Ulla tuen ihr bestes, mit Fackeln, Alkohol, Wasser und anderen Mitteln für Freiraum zu sorgen.
Auf dem Rückweg kann Amara noch gerade die letzten Schwärme vom Aasgetier abziehen sehen, als sie dann auch schon das Lager betritt. Da nun endlich Ruhe ins Lager gekehrt ist, legt sich der Cult wieder hin und die, die in der Nacht ihre Kräfte geschohnt haben, kümmern sich um die Verletzten, die Ausrüstung, die Nahrungsmittel, die Verteidigungsanlagen oder hilft anders weitig.
Zum Nachmittag hin wandelt sich der heulende Wind von Mianissa, in einen Sturm um. Zum Sturm kommt ein heftiges Gewitter und die zuckenden Blitze treffen mal und mal dort im Lager ein. Wieder aufgefacht, sucht sich der Cult nun eine geschütze Bleibe. Bran verschwindet als Erdelementar im Steinboden und Ulla behandelt eine Seite des Berges so, das er dort eine Höhle für Jurax, Amara, Thogrim, Therax und sicht schafft. Mianissa, total entnerft und dem großteil ihrer Magie beraubt, sucht sich einen Magier und fragt diesen, ob er den Zauber Seiltrick beherrsche. Als dies bejaht wird, steigt Mianissa und ein paar andere Soldaten in den Außerdimensionalen Raum um eine ordentliche Mütze Schlaf nachzuholen.
Der Sturm tobt und tobt. Jedoch flaut irgendwann der Sturm ab und das Gewitter verschwindet dazu ebenfalls. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die nächste Unterbrechung der Wohltuhenden Rast hereinbricht.
Das Schlacht… äh Lagerhaus (The Legacy of the Grey Guardians)
Als wir Wesir und Miale draußen auf der Straße trafen, erzählten sie uns das in der Tat die beiden in dieser Gegend und auch in dieser Taverne waren. Wir wussten darüber hinaus auch wonach wir ausschau halten sollten und was wir suchen sollten. Es war mal wieder irgendwas mysteriöses mit Schlangensymbolen und der gleichen.
Also machten wir uns auch auf die Suche nach solchen Symbolen. Wir wussten auch eine grobe Richtung in welche unserer lieber Floon gegangen sein muss mit seinem ähem, Geleitschutz. Nach ein wenig Detektivarbeit und viel gelatsche durch die eher weniger schönen Gegenden der Stadt gerieten wir an ein Lagerhaus das minimal suspekt aussah, ich will mich nicht beschweren das macht die Suche erheblich leichter, hoffte ich zumindest.
Ich wurde, da ich der geschickteste der Truppe bin, damit beauftragt die Spionage und Auskundschaftung des Hauses zu machen. Schließlich bin ich nicht nur geschickt und leise wie der Wind sondern, besitze ich auch die übermenschliche Gabe einer perfekten Wahrnehmung. Mir entgeht nichts! Dennoch gebührt auch dem guten Cipher ein kleines Dank, da er mich unsichtbar zauberte und mir somit half, noch ungesehener zu sein! Somit war die Spionage ein klacks. Schade nur, das das Haus irgendwie wenige Eingänge hatte… teilweise war es verriegelt und die Fenster waren überlackiert worden, fast so, als würde jemand nicht wollen das man leicht reinkommt… hmm. Dennoch habe ich ein paar Eingänge ausfindig machen können, doch dies dauerte einige Zeit. Zeit die die anderen nicht bereit waren abzuwarten. Während ich also wie ein Agent herumschlich, klopften die anderen an einige Türen der herumstehenden Gebäude. Doch niemand machte ihnen auf. Während Cipher also weiterhin an die Tür hämmerte, in der Hoffnung das vielleicht dann endlich jemand die Tür öffnen würde, bemerkte Wesir das auf dem Dach des Hauses irgendwas rumschlich und das war nicht ich. Er kletterte auf das Dach und entdeckte ein Kenku, der war genauso überrascht wie der gute Wesir das sie sich sehen. Wesir scheint neben mir auch eine sehr gute Wahrnehmung zuhaben, denn sobald er oben auf dem Dach ankam, bemerkte er einen weiteren Kenku, welcher eine Armbrust auf ihn richtete. Nach dem Cipher und Olale mitbekamen, das die drei dort oben entspannt quatschen wollten sie der Party auch beitreten. Als sie dies taten dauerte es nicht lang bis die Kenkus keine lust mehr hatten und weiter mussten, sie meinten irgendwas in die Richtung das sie irgendwas ihrem Chef bringen müssten, witzige Kerlchen. Was absolut nicht witzig, sondern absolut unheimlich war, war das diese Viecher sich einfach im Rauch auflösten… also wortwörtlich. Da Wesir und Cipher sich das nicht gefallen lassen wollten, „folgten“ sie den Kenkus und kletterten durch das Fenster in das Haus, auf dessen Dach sie die ganze Zeit standen, da sie dachten sie währen sicherlich dorthin geflohen. Doch statt zwei kleinen Vögeln, kamen sie in ein Zimmer, wo normalerweise zwei Kleine vögeln. Doch diese schliefen dort seelenruhig und haben von dem ganzen Chaos nichts mitbekommen. Wesir verließ das Haus weil er die beiden nicht stören wollte und sich eingestand, das seine Wahrnehmung nicht ganz so unglaublich ist wie meine… na ja man kann nicht alles haben. Nur der gute Cipher…. ach ja Cipher, der gesteht sich keinerlei Niederlagen ein. Das ist auch eine übermenschliche Fähigkeit… die Fähigkeit der Sturheit, er ist ein Großmeister darin! Weshalb er die kleinen weckte und sie fragte ob sie die beiden Kenkus sahen. Völlig ruhig und entspannt wachten die beiden Halblinge auf und gaben Cipher eine höfliche Antwort und schossen einen Bolzen aus einer Armbrust. Sie baten ihn höflich ihr Haus zu verlassen doch Cipher wollte das seine Frage beantwortet wird, sie antwortete mit einem weiteren Bolzen. Da sie merkten das Cipher nicht gehen wird ehe sie ihm antworten (zumindest nicht freiwillig) baten sie ihn einen Schritt zurück zugehen und sie würden es ihm dann erklären. Dies tat er auch und fand sich auf einmal außerhalb des Hauses wieder… der älteste Trick im Buch und Cipher fiel drauf rein oh man….
So traf ich meine Gefährten wieder und während ich das ganze Haus erkundet habe und heraus fand das dort Leute drin sind, haben sie es geschafft kleine Leute zu verärgern. Wir beschlossen uns dann dazu dem Lagerhaus endlich einen Besuch abzustatten. Wesir öffnete die Tür und schaute hinein. Er sah nicht allzu viel, außer, das plötzlich ein paar Bolzen in seinem Brustkorb steckten. Wir wurden also erwartet und das obwohl mich niemand gesehen, geschweige denn gehört haben konnte…. Cipher und ich beschlossen, heldenhaft die Vorhut zu bilden und stürmten das Gebäude. Doch auch wir wurden bereits erwartet. Ich weiß nicht mal was uns traf, sie müssen es verzaubert haben so das es für mich nicht bemerkbar war… die Penner. Cipher und ich fanden uns am anderen Ende des Raumes wieder wie wir die Wand kuschelten. Wir liesen uns dies natürlich nicht gefallen und das gesamte Heldenteam stürmte in das Lagerhaus und die Schlacht begann!
Diese kleinen Viecher kämpften tapfer und waren viel stärker als wir alle erwartet haben. Es war ein wahsinnskampf, jeder zeigte was er drauf hat und zeigte warum sie alle das Potential zu wahren Helden und Mitreisenden haben! Ich war so abgelenkt davon wie stark meine Gefährten sind, das ich einige male mehr eingesteckt habe als mir lieb ist. Doch all das spielte keine Rolle, denn A) haben wir ohne Probleme und ohne Hilfe alles und jeden fertig gemacht und B) hatten wir hilfe bekommen. Ein gewisser Raenar Neverember, Beruf Lordsohn. Er kletterte durch eines der Fenster und tötete einen der Kenkus. Soweit ich mich erinnern kann überlebte noch einer dieser kleinen Viecher und konnte fliehen, komischer weise sagte uns der Kenku sogar wohin er geflohen ist bzw. wie wir ihm folgen können, da dort irgendwelche gelben Makierungen waren, sehr praktisch. Wie dem auch sei, auf jeden Fall erzählte der herr Neverember uns was passiert war, doch ich hab nicht ganz zu gehört. Ich fand das Lagerhaus viel interessanter und wollte mich ein wenig umschauen, schließlich muss ich noch irgendwie die Miete im Yawning Portal zahlen… Das einzige was ich so rausgehört habe ist das die Xanatharsgilde auzsversehen Floon entführt hat, den Typ den wir suchen, weil sie ihn mit Raenar, der Typ der vor uns stand, verwechselten. Auf jeden Fall wusste meine Truppe nun was zu tun war, wir mussten die Xanatharsgilde ausfindig machen die sich in den Kanalisationsgefilden der Stadt aufhalten, idealer Ort für ein HQ. Als wir also alle entspannt plaudern und uns umschauen, stürmte auf einmal die große Lagerhallentür auf und die Stadtwache kam, mal wieder dann wenn alles schon erledigt war. Herein kam auch ein gewisser Captain Stegit, witziger Typ, nicht gerade freundlich und geduldig aber eigentlich ganz witzig. Er verhörte uns alle aber da wir einen Lordsohn von Tiefwasser gerettet haben, verzeihte er uns recht schnell, das wir die Regeln der Stadt brachten. Netterweise gab er uns auch die Gesetzte schriftlich ausgearbeitet mit, vielleicht sollte ich mir die merken, ich will ungerne zurück. Apropos zurück, wie es scheint gibt es nun kein zurück mehr. Denn am nächsten Mittag trafen wir uns alle wieder im Portal und besprachen wie wir weitervorgehen. Erst suchten wir den komischen lila Laden auf wo ein Beholder im Schaufenster rumlungerte. Dieser war allerdings, natürlich, weg. Blöd. Er sei wohl aufgebrochen in den Süden, Ciipher wollte ihm zuerst hinter her rennen, bis er bemerkte das er einen so riesiger Vorsprung hat und das Cipher lediglich eine grobe Richtung hat, in die er gehen sollte, das er keine Chance hatte den Ladenbesitzer wiederzufinden. Dennoch hatte Cipher eine gute Idee! Wir besuchten einen seiner alten Magierfreunde der so einiges über magische Wesen zu wissen scheint. Er gab uns ein Buch mit ein paar Infos über diese Beholder, da Xanathar einer dieser Wesen zu sein scheint, waren diese Infos unglaublich beängstigend aber auch sehr faszinierend! Ich meine sie können irgendwelche Strahlen machen und uns versteinern… ja locker easy. Also beschlossen wir, los zu gehen und ab in die Kanalisation zu springen….
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