Der frostige Coup (The Outbreaks)

Der frostige Coup

Nachdem wir auf Svardborg angekommen waren, suchten wir nach der Hütte des Jarl. Wir wollten größere Konflikte vermeiden, deswegen hatten wir uns extra die Frostriesen als Ziel ausgesucht. Laut des Orakels sollte das Muschelhorn, das uns zum König der Riesen bringen konnte, auf dem Thron des Jarl liegen. Wir hofften, dass es dort allein sein würde. Und so gingen wir zur ersten riesigen Hütte, die ganz in der Nähe unseres Landeplatzes war.

Die Tür des Gebäudes war wirklich riesig, aber sie ließ einen kleinen Spalt offen, durch den man schauen konnte. Im Inneren befanden sich anscheinend viele Frostriesen, die ausgelassen feierten. Was hätte ich nur darum gegeben, an dieser Feier teilzunehmen und mit den Riesen Geschichten teilen zu können. Doch nach den jüngsten Ereignissen in Bryn Shander, wäre das wohl keine so gute Idee gewesen. Ob sie sich an eine feuerballschleudernden Tabaxi auf der Nordmauer erinnern würden? Wenn einer der Riesen dabei war, dann wohl mit Sicherheit. In diesen Landen übersah so gut wie niemand meine Anwesenheit. Während wir überlegten, wie wir das Muschelhorn am schnellsten finden konnten, wobei Aeckert seine Magie nutzte und die Zeichen deutete, zog Blm die Kapuze seines Umhangs über, verschwand und verabschiedete sich mit den Worte „Ich bin gleich wieder zurück.“

Von wegen. Keine Ahnung, wohin der Gnom verschwunden ist, aber er ließ und ziemlich lange warten, viel zu lange. Vermutlich war er in das Gebäude geschlüpft, erkundete es und suchte nach wertvollen Sachen oder ähnliches. Der kleine Kerl ist mir ja ziemlich suspekt. Ich vertraue ihm nicht. Das würde ich bei niemanden tun, der sich der Nekromantie verschrieben hatte, wie Blm es anscheinend machte. Ich mache mir ja Sorgen um seine Schüler, die er übrigens auch einfach so ohne Anweisungen zurückgelassen hatte. Aber sie werden schon noch erkennen, wer sie da unterrichtet. Zumindest hoffe ich das. Daher haben wir, nachdem wir beschlossen hatten selbst auf Kundschaft zu gehen, sie auch nicht eingeweiht. Sie sollten sich ein paar Gedanken machen, allein im feindlichen Gebiet (wobei Myra ja bei ihnen blieb), ohne nähere Unterstützung durch Blm. Jedenfalls machten sich Kisa’ana und ich los zu der längsten Hütte, die es in diesem Gebiet gab. Ich muss hier auch noch betonen: Sie macht das echt gut. Kisa’ana ist eine super Späherin. Sie war völlig lautlos und nahezu nicht zu sehen, obwohl sie kein Tabaxi war.

An der langen Hütte angekommen, lugten wir wieder durch den Spalt der riesigen Tür und es sah tatsächlich nach der Hütte des Jarl aus, mit mehreren Tischen für Gäste und Dracheneiern. Ja, Dracheneier. Keine Ahnung, was die Riesen mit ihnen vorhatten. Sobald ich weiß, standen Drachen und Riesen in einem Konflikt zueinander. Vielleicht hatten sie die Eier, um einen Drachen in der Nähe an Angriffen zu hindern oder zu erpressen. Oder sahen sie Dracheier vielleicht als Delikatesse an? Ich muss das unbedingt in Erfahrung bringen. Wie dem auch sei, die Halle wurde von Eismephits bewacht. Kisa’ana und ich beschlossen, dass es zu gefährlich war, in die Halle zu gehen. Wahrscheinlich würden die Mephits Alarm schlagen und dann wäre hier was los gewesen. Also suchten wir einen anderen Weg, den wir im 1. Stock durch eine Öffnung auch fanden. Über magische Kommunikation holten wir auch Aeckert dazu und als dunkler Riesenadler trug ich die beiden hinauf. Oben angekommen konnten wir den Thron des Jarl sehen und auf ihm lag tatsächlich das Muschelhorn. Dummerweise waren auch mehrere Frostriesen und Frostwölfe zur Wache abgestellt. Daneben bewegte sich auch noch ein Mensch durch den Raum, ein Zentarim, wie mir Aeckert sagte. Sein Name war wohl Nilraun Dhaerlost und er war anscheinend ein Magier. Nicht, dass ich von ihm gehört hätte, aber Aeckert sagte er etwas. Was auch immer er bei den Frostriesen machte, es konnte nichts Gutes bedeuten.

Wir blieben aber bei unserem ursprünglichen Plan und überlegten, wie wir das Muschelhorn ohne entdeckt zu werden klauen konnten. Währenddessen rief Aeckert Blm und die anderen auf magischem Wege. Obwohl Kisa’ana ein Seil hinabließ, um den anderen zu helfen, zu uns zu gelangen, brauchten sie eine Ewgikeit, bis sie es geschafft hatten, hauptsächlich wegen Mi. Ich sollte ihr noch einmal den Tipp geben, dass auch Magieanwender ein gewisses körperliches Training benötigen. Mindestens, um im Notfall schneller rennen zu können, als ein Verfolger. Mal ehrlich, wer braucht eine halbe Stunde, um so ein kleines Seil hinaufzuklettern? Ich war schon kurz davor, mich zu erbarmen und sie über Telekinese zu uns zu heben. Aber das hätte auch nicht geändert. So hat das Klettern hoffentlich eine Wirkung erzielt. Vielleicht hat sie morgen ja einen dicken, fetten Muskelkater. Ich sollte Blm raten, bei der nächsten Mahlzeit auf viel Fleisch für Mi zu achten. Wo war ich? Ach ja, wir teilten dem Rest den Plan mit: Ich wollte mich unsichtbar zum Thron schleichen und dabei magisch meinen Geruch vor den Wölfen verschleiern, das Horn klauen und zurückkehren, damit wir hineinblasen und sofort verschwinden konnten. Sollte ich bemerkt werden, so würde ich so schnell es geht zum Muschelhorn rennen, es schnappen und mich mit einem Donnerschritt zu ihnen teleportieren, um dann zu verschwinden. Hmm, mir fällt gerade ein, was das mit dem Thron des Jarl gemacht hätte. Man, wär der vermutlich wütend gewesen. Aber zurück zum Plan. Meine Begleiter hätten mir in dem Fall natürlich Rückendeckung geben und die Wachen behindern sollen. Aber so sinnvoll diese Überlegungen waren, wir brauchten sie nicht. Tatsächlich gelang mir der Coup. Ich schnappte mir das Muschelhorn, kehrte zurück zu meinen Gefährten und blies hinein, was uns direkt zum Mahlstrom beförderte…

Zuckerpuppe Aurora und andere Süßigkeiten (Die Unterirdischen)

Zuckerpuppe Aurora und andere Süßigkeiten (Die Unterirdischen)

Zwei Tage nach meinem letzten Besuch kehrte ich schon wieder ins Yawning Portal ein. Wie immer war es voll und ich sah wieder in viele neue Gesichter. Doch als ich Thorgrim am Tresen sitzen sah ging ich direkt auf ihn zu. Es dauerte eine Weile bis ich mich durch die Menge zu ihm durchgearbeitet hatte. Angekommen erblickte ich den charismatischen Halbelf Eibenstein. Nach einer herzlichen Begrüßung sah ich, dass die Beiden  auf der Liste standen um als nächstes in die Tiefen des Brunnens hinuntergelassen zu werden. Als Thorgrim mich fragte, ob ich mitkäme zögerte ich nicht und schrieb meinen Namen dazu. Ich konnte ja nicht zulassen, dass meinem Zwerg da unten etwas passieren würde und so ungestüm wie er ist würde das bestimmt schnell passieren.

Nun standen dort vier Namen, wobei ich einen nicht zuordnen konnte. Als ich fragte, ob einer der Beiden unseren neuen Begleiter Tora schon kennen würde, machte sich eine Elfe in dunkler Kleidung bemerkbar, die neben Eibenstein saß. Ich konnte sie schwer einschätzen, da sie ihre Kapuze bis zu Nasenspitze ins Gesicht gezogen hatte, aber eine weitere Frau an meiner Seite zu wissen, reichte fürs Erste. Thorgrim fragte mich nach meinem letzten Abenteuer und so tranken wir zunächst und ich berichtete ihnen, was ich das letzte Mal erlebt hatte.

Ich erzählte von dem Pfefferminzdrachen und den Mantikoren, den Banditen die süchtig nach Zucker waren, denn die Vargyle hatten sie geküsst und verwandelt. Meine Erzählungen gingen etwas hin und her, aber natürlich ließ ich nicht aus, dass Postel mich zweimal, natürlich ausversehen, mit seinen Bolzen getroffen hatte. Dann zeigte ich ihnen meinen neuen Hut, den ich für die ganzen Candy Corns, in die sich die getöteten Gegner verwandelten, bekommen hatte.

Offenbar hatte ich damit nicht nur die Aufmerksamkeit meiner drei Begleiter, sondern auch die des Wirtes Durnan. Er hörte gespannt zu und ergänzte meine Erzählungen, wenn ich etwas vergessen hatte. Er zeigte ihnen den Brief vom Candy King und berichtete noch einiges mehr, was ich gar nicht mitbekommen hatte.

Nun war es an der Zeit, den Brunnen hinabzusteigen und so ließen wir uns hinunter und standen nach einer Weile zusammen in den Tiefen. Immernoch waren dort ein paar Kürbisse auf dem Boden und ich sagte, dass einer von ihnen uns mit Feuer bespuckte, als wir vorbei gingen. Nach kurzer Überlegung wollten die Anderen auch in den Norden gehen in der Hoffnung noch ein paar Candy Corns zu erhaschen.  

So schritt Thorgrim voran, gefolgt von Tora, mir und dann Eibenstein. Als wir den Raum mit den drei Elfenstatuen betraten, meinte der Halbelf etwas bemerkt zu haben, aber da war es schon zu spät und ein Mantikor griff uns an. Es war ein harter, kurzer Kampf und, als ich mit meinen Stab ausholen wollte, sah ich wie der Zwerg zu Boden ging. So eilte ich zu ihm um ihm wieder auf die Beine zu helfen.

Mantikor


Zum Schluss verfiel die Monstrosität in Candy Corns, die ich einsammelte. Eibenstein, Thorgrim und ich bekamen einiges ab und so machten wir nach dem Kampf eine kurze Pause um wieder zu Kräften zu kommen. Tora, die offenbar geschickt mit ihrem Bogen umgehen konnte, kam ohne Blessuren davon.  Ich beschwor meinen  heilenden Wolfsgeist und so saßen wir kurz zusammen und sammelten uns.

Anschließend ging es weiter in die Banditenunterkünfte. Dort trafen wir hinter einer Tür auf sechs verwandelte Banditen und ohne zu zögern machten der Zwerg, der Halbelf und die Elfe ihnen den gar aus. Nach einsammeln der Candy Corns ging es weiter, aber der Weg führte in eine Sackgasse. Wir beschlossen umzudrehen und weiter nach Norden in Richtung des Säulenwaldes zu gehen.

Untoter Beholder

Doch soweit kamen wir gar nicht, denn im Thronsaal überraschte uns ein untoter Beholder. Wir ergriffen die Flucht und rannten was die Beine hergaben. Ich machte das Schlusslicht. Wir kamen gut voran, bis mich etwas in den Rücken traf und ich mich nicht mehr bewegen konnte. Ich viel zu Boden und schlitterte durch den Gang. Ich hörte alles nur gedämpft, doch ich bekam noch mit, wie Tora mir auswich und Thorgrim mich auffangen wollte.

Nur war ich wohl in meiner aktuellen verzuckerten Form etwas zu schwer für ihn und ich überrollte ihn fast. Eibenstein verschloss die Tür hinter uns und half Thorgrim hoch. Sie fingen an gegen das Ding zu kämpfen, bis der Halbelf auf die Idee kam, die Magie, welche mich umgab zu bannen. So konnte ich aufstehen und meine Begleiter unterstützen, indem ich ein paar gigantische Fledermäuse beschwor, die für ein wenig Ablenkung sorgten und wir dem Teil den gar ausmachen konnten.

Erschöpft, aber am Leben, ließen wir uns wieder nach oben in die Taverne ziehen. Nach einer Stärkung gingen wir mit einer Tasche voll Candy Corns zu dem König der Süßigkeiten und tauschten diese dort ein.

Und so beginnt es! (Collectors)

Und so beginnt es! (Collectors)

Creed, Postel, Nardar und Sir Dorn beginnen ihr gemeinsames Abenteuer am Goblinbasar auf ebene 2 des Undermountain.

Ohne Größere Verzögerungen begeben sie sich in die Richtung des Außenpostens Dead Eye. Dort soll sich jener Hobgoblin General, mit dem Namen Azrok, welcher denn Krieg gegen das Drow Haus Auvryndar führt aufhalten.

Der ihnen gewiesene Gang, welcher zu diesem Posten führen soll, ist mit einem Lebendigen Fresko welches Schildzwergen zeigt verziert. Das Fresko reagiert auf Interaktionen mit ihm. Nach einer Kurzen weile des Marsches entdecken sie einen Perfekt in das Fresko eingearbeiteten Riss. Dieser Riss führt in einen dahinter gelegenen Tunnel. Postel beginnt sogleich diesen zu erkunden. Die anderen Folgen ihm vorsichtig. Es werden Fallen entdeckt und diese werden entschärft oder umgangen, außer einer welche Nardar leicht Verwundet. Innerhalb weniger Momente ist eine Alte Zwergenwerkstatt erreicht, in dieser sind allerlei Werkzeug und ein Stapel interessanter Schriften zu finden. In besagten Schriften ist der Prozess aufgezeichnet welcher es ermöglicht solch lebendige Fresken zu erschaffen.

Nachdem Postel die gefundenen Dokumente sicher verstaut hat setzt sich die Gruppe erneut in Richtung ihres Ziels in Bewegung.

Unterwegs gibt es eine Abzweigung zur Rechten Seite wo das Fresko durch Runen an der Wand ersetzt wird.

Von Neugier getrieben wird dieser Abzweigung gefolgt. An deren ende ist ein Torbogen in die Wand eingelassen welcher in der Mitte das Bild eines Toten Baumes Zeigt. Vor dem Torbogen am Boden liegt ein Toter Ast mit welchem Sir Dorn sogleich den Torbogen berührt. Der Bogen wird leicht schimmernd und lässt denn Ast in sich gleiten. Als Postel das sieht nimmt er anlauft und springt mit voller Wucht gegen das Portal, doch scheinbar will es ihn nicht passieren lassen. Es werden noch weitere Dinge wie ein Knochenwürfel und eine Schwebende nicht verlöschende Kerze (angezündet) hindurch gestoßen bevor unsere Gruppe ihren weg fortsetzt. Sir Dorn nimmt den Ast mit sich.

Postel eilt der Gruppe voraus an der Abzweigung vorbei welche sie eigentlich hätten nehmen müssen um zum Außenposten Dead Eye zu gelangen. (unterwegs gibt es eine stellen an welcher das Fresko gewaltsam abgerieben wurde)

Nach einer weile stößt Postel auf einen Raum in welchem er Rostmonster antrifft. Eines erschießt er sogleich und läuft zu denn anderen zurück. Gemeinsam gehen sich noch einmal zurück zu dem Raum doch erst ist kein zweites Rostmonster zu sehen. Doch nach kurzem Suchen wird es am Fuß einer Treppe gesichtet und zur Strecke gebracht. An einer Seite des Raumes ist eine Tür diese Öffnet Postel und Schaut hinein (Sie wird nicht wieder geschlossen).

Es wird Kurz Diskutiert ob sich weiter umgeschaut werden soll oder der weg zu Azrok weiter verfolgt werden soll.

Die Entscheidung fällt auf die Verfolgung des Hauptziels.

Zurück auf dem Richtigen Weg erreichen Creed, Postel, Nardar und Sir Dorn denn Untoten Beholder ,welcher als Wachposten und einlassen zum Außenposten Dead Eye fungiert. Nach dem vorzeigen ihrer Passiersteine ist es ihnen möglich das Lager zu betreten.

Im Lager angelangt erkundigen sie sich was es mir dem Gang/Raum (welchen sie beschlossen hatten vorerst nicht weiter zu untersuchen) auf sich hat.

Azrok

Erhaltene Informationen:

  • Altes Zwergen Kühlhaus
  • Nicht auflassen Monster Verseuchung
  • es wird sehr kalt dort
  • Es müssten noch Vorräte dort sein

Postel macht sich auf den weg um besagte Tür wieder zu schließen. Er begegnet 3 Nothic’s erschießt einen und Schlägt die Tür zu, dann sprintet er wider zum Lager zurück.

Währenddessen essen die anderen eine Kleinigkeit und unterhalten sich mit Azrok. Sie kommen auf des Thema der Untoten Beholder zusprechen und wo diese herkommen. Daraufhin zeigt Azrok ihnen einen weiteren Torbogen doch in diesem ist das Bild eines Rostmonsters zu sehen und nicht das eines Toten Baumes. (Postel ist inzwischen wieder da)

Es wird allerlei an dem Portal herum Probiert Sir Dorns Panzerhandschuh wird leicht beschädigt.

Im weiteren verlauf des Gespräches stellt sich heraus das sich dort unten ein Drider gemeinsam mit mehreren Drow aufhalten soll und die Truppe deswegen nicht voran kommt.

Die Gruppe beschließt sich das einmal anzuschauen doch erst nach einen Kurzen Rast.

Azrok bietet ihnen noch an sich etwas in einer alten Zwergenwaffenkammer auszurüsten. Des weiteren warnt er davor vom weg abzukommen wenn man dort unten ist denn dies könnte unangenehme folgen haben.

Nach der Rast geht es hinunter in die 3te Ebene (beim hinabsteigen der Treppe kommt wieder die Ansagerstimme).

Dort angelangt wird sich daran gehalten nicht vom weg anzukommen, nur einmal öffnet Sir Dorn eine Tür hinter welcher sich ein Raum mit zwei maroden Drachenstatuen befindet (links Messing recht Bronze/Erwachsene Drachen).

Noch nicht lange auf Ebene drei stoßen unserer Abenteurer auf eine Zwergen Krypta. Dort entdecken sie einen vom alter verschont gebliebene Zwergenrüstung, können aber nichts damit anfangen. Lassen sie somit erst einmal zurück doch möchte Sir Dorn diese später dennoch gerne mit zurück nehmen um sie genauer untersuchen zu lasen.

Doch soll es erst einmal nicht dazu kommen, denn Creed, Postel, Nardar und Sir Dorn geraten in einen Hinterhalten und müssen sich erst einmal zurück ziehen.

(Kampf:

  • Viele nicht sichtbare Drow (Gift Bolzen)
  • Dämon wird beschworen
  • Magie diverser Art wird eingesetzt (faerie fire, dispel, …)
  • Schwer sichtbare Spinnweben
  • fast an allen Seiten Feinde )

Es rappelt in der Kiste (The Outbreaks)

Es rappelt in der Kiste (The Outbreaks)

Dies ist nicht der erste Eintrag meines Reisetagebuchs, aber es ist der erste den ich in diesem Band festhalte, denn der, in dem ich meine Erfahrungen bis jetzt niedergeschrieben habe, wurde in magischem Feuer vernichtet. Ich werde so bald nichts von meiner Reise vergessen, und beizeiten werde ich die Wendungen des Schicksals, die mich an diesen Punkt geführt haben erneut für die Nachwelt niederschreiben, dennoch blutet mein scholastisches Herz bei dem Gedanken, dass all das Wissen, das ich bis dato Sammeln konnte verloren ist.

Nichtsdestotrotz werde ich das Beste aus der Situation machen und den Faden dort wieder aufheben, wo ich ihn verloren haben. Die Drow Kisa’ana hat das Wrack im Eisberg korrekt als die Schneidewind identifziert, das Flaggschiff von Deudermont. Was aus der Mannschaft oder ihrem Kapitän geworden ist, ist weiterhin ein Rätsel, doch die Präsenz von mächtigen Untoten am Wrack lässt darauf schließen dass die Abenteuer der Schneidewind kein gutes Ende nahmen. Ich selbst musste den brennenden Schädel aus dem Tresor zurücklassen, bevor wir Zeit hatten die Seele die darin spukt zu befragen, konnte aber den offensichtlich magischen Dolch bergen, meine Begleiter haben die immernoch verschlossene Truhe aus dem Eis zusammen mit den erbeuteten drei Schlüsseln fortgeschafft.

Nachdem wir uns auf den Greifen in Sicherheit gebracht hatten, ließen wir uns auf einer nahen Eisscholle nieder und legten eine Rast ein. Die Arbeitsteilung auf dieser Reise funktioniert inzwischen recht gut, Meister Wildfire und ich kümmern uns um Schutz vor den Elementen, die Drow, die in allen Arten des tötens gleich talentiert zu sein scheint fing uns Fische, Blm bereitete uns daraus die beste Mahlzeit vor die ich seit Cormanthor zu mir nehmen durfte.

Aber genug der Banalitäten, ich schreibe diese Erfahrungen auf, um die Geheimnisse dieser unwirtlichen Einöde für die Nachwelt festzuhalten. Also kommen wir zum Inhalt der Kiste. Die vermeintliche Schatztruhe die wir aus dem Wrack der Schneidewind erbeutet hatten, war mit drei Schlössern versiegelt, die Schlüssel dazu waren getrennt aufbewahrt und die Truhe selbst widerstand meinen Versuchen sie magisch aufzubrechen. Meister Wildfire und seine Begleiter, ich selbst eingeschlossen hatten also angenommen, dass sich darin irgendetwas sehr wertvolles befinden musste. Erst in dem Moment als mein Meister die Kiste öffnete, erschloss sich mir der andere offensichtliche Grund, warum sie so gut versiegelt war: Um etwas gefährliches darin gefangen zu halten.

Was immer für eine Macht das Skelett in der Truhe animierte, sie hatte sich sehr gut auf den Tag vorbereitet an dem jemand dumm genug war die Kiste einfach ohne Sicherheitsvorkehrungen aufzumachen. Ein Lichtblitz blendete die meisten meiner Kameraden – ich hatte in dem Moment zum Glück in die Augen zugekniffen, um dem eisigen Wind in meinem Gesicht etwas zu lindern – und der Knochenmann begann sofort mit beachtlichen Mengen tödlicher Magie um sich zu werfen. Ich muss gestehen, der Großteil des Kampfes ist nur vage in meinem Gedächtnis. Ich war einer der ersten, die von der Welle aus geballtem Un-Leben, die das Skelett heraufbeschwor überschwemmt wurde und fast daran erstickte.

Um es kurz zu machen: Wir haben das Wesen zurück in seine Truhe verbannt, aber waren danach schwer angeschlagen. Wir hatten noch nicht einmal Zeit gehabt um uns richtig von dem Kampf auf dem Eis zu erholen und das eingekerkerte Skelett hätte uns beinahe den Rest gegeben. Aber alles in allem kann ich behaupten, dass es das Wert war. Denn um uns vor weiteren Überraschungen zu schützen beschloss Meister Wildfire den Ebenenwürfel zu benutzen.

Endlich. Zum ersten Mal seit ich mich diesem chaotischen Haufen angeschlossen habe, bekomme ich das Gerät zu Gesicht, weswegen ich überhaupt mein Leben auf dieser waghalsigen Quest aufs Spiel setze und ich durfte es sogar im Einsatz erleben. Mit der Macht des Würfels brachte uns Wildfire auf eine andere Speiche im Großen Rad, raus aus der Kälte und hinein in das glühende, warme… nein, nicht direkt warm. Nicht physisch, nicht auf die Art wie Sonnenschein oder ein Herdfeuer warm sind, dieser Ort strahlt etwas wie eine innere Wärme aus, einen Frieden und eine Klarheit, wie man ihn nirgendwo sonst finden kann. Zumindest nirgends auf Faerun.

Der Berg Celest. Heimstatt der Götter, Quelle alles Guten. Die Erzählungen über diesen Ort sind zugleich untertrieben und maßlos übertrieben. Es ist keine strahlende Himmelwelt in den Wolken mit Türmen aus Silber und Elfenbein. Es ist ein Berg, mit Kieswegen und Geröll und Trampelpfaden und Bäumen und Bächen wie jeder beliebige Berg den der Leser je gesehen hat. Die Leute, die darauf hausen sind nicht zu unterscheiden von den meisten Menschen, Zwergen oder Halblingen die mir in meinem Leben untergekommen sind. Aber es ist unverkennbar ein mystischer Ort, wo Allegorie und Gefühle mehr Gewalt haben als logische Konsequenzen. Ich kann ohne jeden Zweifel sagen dass wir alle gemeinsam angekommen sind und den selben Pfad bergauf bestiegen haben. Und trotzdem war ich auf dem Weg völlig alleine, meine Begleiter hätten in meinem eigenen Schatten stehen können und ich hätte sie nicht bemerkt. Ich bin mir sicher ihnen ist es genauso gegangen. Der Berg ist ein Test. Etwas das jeder für sich allein bestreiten muss, jeder Schritt auf dem Weg zum Gipfel ist ein Schritt tiefer in die eigene Seele.

Man wird mich für wahnsinnig halten, wenn man lang nachdem diese Worte geschrieben worden sind liest, was ich nun schreibe, vielleicht werde ich es selbst nicht glauben wenn ich morgen früh diese Zeilen lese, aber ich schwöre beim Barte meines Vaters und seines Vaters und all ihrer Väter bis zum Anbeginn meines Geschlechts: Ich bin Oghma begegnet.

[Der Rest dieses Absatzes ist in zittriger Hand in arkanen Runen geschrieben. Die Erzählung fährt erst einige Seiten später in Gemeinsprache fort.]

Nach der Rückkehr vom Berg Celest in die materielle Ebene legten wir den Rest des Weges zur Inselfestung des Frostriesenjarls zurück. Wenn die Informationen des Orakels noch aktuell sind, ist der Jarl gerade auf Raubzug durch die nördlichen Reiche und seine Muschel liegt unbewacht auf seinem Thron. Als ich diese Worte schreibe, erreichen wir gerade die Küste der Insel. Kisa’ana meint, sie im Anflug ein Langhaus gesehen und läuft nun voraus, um es auszukundschaften. Ich hoffe, dass ich Recht behalte und mein Plan funktioniert. Wenn nicht befürchte ich wird keiner von uns diese eisige Hölle je wieder verlassen.

Mein Name ist Aeckert Gimmstein. Ich bin ein Sucher von Wissen und nun, nicht ganz freiwillig, ein Held.

Der Eintritt ins Reich des Verrückten (The Friendly Fires)

Der Eintritt ins Reich des Verrückten (The Friendly Fires)

Die Krone des Nordens

Ein überwältigender Eindruck überkam Euch, die die Ihr als Reisende schon vom fernen Waterdeep erblicktet. Eine Stadt in der mehr Menschen lebten, als in jeder anderen Stadt, die Ihr bis jetzt gesehen hattet. Doch der Grund warum ihr die Stadt aufsuchtet, war nicht weil diese Euch unzählige Möglichkeiten bot, nein es war „die“ Möglichkeit, um an Ehre, Ruhm und an Ansehen zu gelangen. Die Schätze eines verrückten Magiers mit dem Namen: Halaster Blackcloak hatten Euch in die Stadt gelockt die unter einem Inn mit dem Namen: The Yawning Portal in dem Undermountain lagen.

Das Yawning Portal

Das Yawning Portal befand sich in der Rainrun Straße im Schloßviertel zwischen dem Schloß und der Snail Straße. Es war ein Steingebäude mit Schieferdach und bot in dem Obergeschossen mehrere Gästezimmer. Gut verarbeitete Bretter bedeckten den Boden, des sonst komfortablen Inn. Reichblaue Wandteppiche schmückten die holzverkleideten Wände des Gemeinschaftsraumes, der aus einer Bar und Tischen aus kräftigem Holz bestand. Ein schild mit der Aufschrift „The Yawning Portal“, das an Ketten an einem schwarzen Eisenmast über der Haustür hing, kündigte den eintritt in das Gasthaus an.

Klientel des Yawning Portal

Man traf vorwiegend auf Abenteurer, die ebenso wie sie selber den Undermountain erkunden wollten. Die Berufenen, wie sie manchmal gennant wurden, hörten sich gerne die Gerüchte und Geschichten über den Dungeon von den Einwohnern der Stadt an. Durnan, ein stämmiger Mann betrieb das Gasthaus schon etliche Jahrzehnte. Dank seines Großschwertes blieb er vor Schlägern und Randalierern verschont, auch wenn der Eintritt in den Undermountain recht happig war.

Der Eingang zum Undermoutain

Das Gasthaus hatte einen Brunnen der als Einstiegspunkt zum Undermountain diente. Er maß 40 Fuß im Durchmesser stieg 43 Meter ab und befand sich zwischen der Bar und den Esstischen. Dieser trockene Brunnen war die wichtigste und einzige öffentlich bekannte Passage zum Undermountain. Um den 15 Meter hohen Punkt zu passieren, wurde der Brunnen völlig dunkel und als man den Boden erreichte, betrat man einen sandigen Boden mit Steinwänden, die mit Schilden verziert waren. Diese Schilde waren bis zur Unzulänglichkeit rostig, aber zu einem Zweck: Leute, die sich aufstellen lassen wollten, schlugen auf diese Schilde und der Lärm, der auf diese Weise entstand, galt als Zeichen dafür, dass die Leute unten aus dem Kerker gezogen werden wollten.

Der Ruf nach einem starkem Bier

Es wäre übertrieben zu meinen das sich die Gruppe bei einem Gespräch getroffen hätte, viel mehr war es der Drang nach einem starkem Bier, das die Gruppe zusammen brachte. Als Erster bestellte ein Drachgeborener an der Theke das Stärkste was Bier was das Gasthaus zu bieten hatte und Durnan gab lautstark die Bestellung an die Küche weiter. Am anderen Ende der Theke saß ein gerade eingekehrter Zwerg und hörte ihre Worte. Was er als Anlass nahm von dem Fass selber auch 2 Krüge haben zu wollen. Aus seinem Clan waren 2 weitere Zwerge in der Taverne und diese feierten und wetteten auf Ihren Clanfreund. Sie hinterlegten bei einem Halbling, der sich als Buchmacher herausstellte eine beträchtliche Summe und setzen sich zu ihrem Freund. Eine heftige Wette überschattete das Lokal und schnell lagen etliche Münzen bei dem Halbling auf dem Tisch

Die große Wette

Die Wette sprach für den Zwerg. Anfangs war noch eine Frau mit schwarzen Haaren mit von der Party, aber Durnans Worte konnte sie doch von dem besseren Wein überzeugen. Der Drachgeborene und der Zwerg prosteten sich zu und Durnan, schickte einen Boten zum Tymora Tempel, da er wusste was kommen würde. Da er eh einen Obolus an den Tempel abdrückte, konnte er auf eine sehr gute medizinische Versorgung seiner Gäste setzen. Unter großen Jubel und Gebrüll, entleerten beide Ihre Krüge und zur Verwunderung aller, saßen beide noch auf ihren Barhocker. Allerdings ein weiter Krug ließ den Drachgeborenen taumeln. Der Zwerg hatte gewonnen. Doch davon merkte er nur sehr wenig. Er schlug mit seinem Kopf auf den Tresen auf und schnarchte laut.

Die Gruppe findet sich zusammen

Der Herbeigerufene Priester, war schnell herbeigeeilt und entgiftete die beiden Betrunkenen, während Durnan die Situation mit den Zwergen und Volo schnell unter Kontrolle bekam. Was war passiert? Volo hatte schnell eine neue Strophe, über das Wettsaufen erklingen lassen, welches den Zwergen missfiel. Normalerweise, hätte Volo die Zwerge rausgeworfen, aber da waren die Neuen in der Taverne und so gab es alsbald eine neue Wette, da der Zwerg der die Wette gewonnen hatte und der Drachengeborene und 2 weitere die neu eingetroffen waren einen kostenlosen Abstieg in den Unterberg bekamen. Das war natürlich gefundenes Fressen und die Situation normalisierte sich wieder.

Der Abstieg

Unter tosendem Applaus und begleitet von Volos Gesangseinlagen wurden der Zwerg, der Drachengeborene, die dunkelharrige Frau und ein weiter Mensch in die Tiefe hinabgelassen. Dunkelheit empfing sie. Unten angekommen merkten sie schnell anhand des knirschenden Geräusches, das sie auf einen Sandboden standen. Die Spitze der Waffe des Drachengeborenen fing an zu leuchten und erhellte zusammen mit einer Fackel des Menschen den Brunnenboden. Der Drachgeborene fand ein glitzerndes Schmuckstück und steckte es ein. Etliche verrostete Schilder hingen hier und eine blutige Schrift hinter einem dieser Schilder an der Wand, die von der Frau aus dem elfischen übersetzt wurden, gab Rätsel auf:

Hinter dem Säulenwald wartet der verrückte Magier.
Zaubersprüche hinter den magischen Toren wirken.

elfisch Schrift im Brunnen, aus dem Yawning Portal

Nachdem sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten zogen sie in die einzige Richtung die zu sehen war. Der Zwerg ging voran.

Dämonenreliefs

Nachdem sie einen kleinen Gang von 10 Fuß breite und Höhe Richtung Süd bzw. Westen gelaufen waren, verbeiterte sich der Gang. Der Gang wurde breiter und an jedem 10-Fuß-Wandabschnitt stand eine 9-Fuß hohe, 4-Fuß breite, 3-Zoll tiefe, türförmige Vertiefung auf, die ein Basrelief eines Dämons enthielt. Jedes Relief zeigte eine andere Art von Dämon. Im Gang lag ein Kenku-Skelett auf dem Boden, einer seiner dünnen Arme zeigte auf ein Basrelief eines nalfeshnee Dämons an der Südwand. Dem ging die Gruppe nach und entdeckten einen Geheimgang.

Der schräge Raum

Nachdem sie die geheime Tür durchschritten hatten, befanden sie sich in einem, 10 Fuß großen Raum mit einem 5 Fuß breiten Tunnel aus grobem Stein behauen, der von ihm wegführte. Der Tunnel stieg leicht ab, bis er einen Raum erreichte. Gerüche wie aus der Kanalisation stiegen ihnen in die Nasen. Der Boden des Raumes kippte – sein westliches Ende war 6 Fuß tiefer als sein östliches Ende. Verschmutztes Kanalwasser bedeckte den Boden und erreichte kaum die Ostwand, vertiefte sich aber um 1 Fuß für jede 10 Fuß je weiter man nach Westen kam.

Die Statue

Der Zwerg erblickte in einer breiten Nische, in der Nordwand, eine lebensgroße Statue einer Sahuagin, die bis zu ihrer Brust im Kanalwasser eingetaucht war. Die Statue strahlt eine dunkelviolette Aura aus, ihr Kopf war komplett umgedreht, und einer ihrer Arme war abgebrochen und Anfangs nirgendwo zu sehen.

Der erste Kampf

Plötzlich merkte der Zwerg das Matsch an seinem Fuß sich bildete und an ihm nach oben kroch. Ein Ooze hatte sein Opfer bemerkt und sich langsam herangetastet. Schnell waren die anderen herbei, konnten jedoch nicht verhindern das der Zwerg einen mächtigen Schlag abbekam und sein Rüstung anfing zu korodieren. Feuerpfeile erhellten den Raum, die von der Frau ausgingen die inzwischen in der Mitte des Raumes angelangt war und selber bis zur Hälfte in dem trüben Wasser stand. Der Kampf war kurz und am Ende glimmte nur noch der Angreifer. Unterdessen nahm die Gruppe den Raum unter Begutachtung. Der Arm wurde gefunden und der Kopf als Kürbislanterne identifiziert und mitgenommen. Die Aura ließ nach, nachdem der Arm angebracht worden war. Weitere Auswirkungen waren nicht feststellbar.

Der Säulenwald

Zurück in dem Hauptgang mit den Reliefs wurde bei einem dieser Reliefs an der Nordwand ein Augenpaar entdeckt, welche leer waren. Anscheinend konnte man von dem Raum dahinter diesen Gang beobachten. Sie gingen weiter und hörten schon Schritte entfernt einen Windzug durch die 10 Fuß tiefergelegene Säulenhalle hallen. Doch auch Geräusche waren zu hören und so trat der Drachengeborene den eben gefundenen Kopf scheppern die Stufen hinab, woraufhin zwei Grottenschrate auftauchten und die Gruppe angriffen. Während der Zwerg ordentlich die Morgensterne der beiden zu spüren bekam, kümmerten sich der Rest der Gruppe um die Grottenschratte und wieder einmal war es sehr effektiv. So brannte nicht nur das Fell der beiden.

Ein Schlangenskelett und ein paar warnende Worte an der Wand

Noch währen die beiden Grottenschratte zusammenbrachen, war ein klapperndes Geräusch an einer Säule auzumachen. Das Skelett einer riesigen Riesenschlange wand sich in der oberen Hälfte der nördlichsten Säule. Das Schlangenskelett war harmlos und fiel beim ersten Treffer auseinander und klappert laut, als es auf den Boden aufschlug. An der Südostwand waren die Worte: „Sicherer Tod auf diese Weise“ gemeinsam mit einem Pfeil geschnitzt, der auf den südlichen Ausgang zeigte.

Vermutungen und Verhandlungen (The Legacy of the Grey Guardians)

Vermutungen und Verhandlungen (The Legacy of the Grey Guardians)

So stand ich am nächsten Morgen wie versprochen am Denkmalplatz und spielte auf meiner Harfe, in der Hoffnung, meine Freunde bald wiederzusehen, als mich plötzlich ein – im Vergleich zu den schönen Elfen und kindlichen Gnomen – recht schmuddeliger Mann ansprach, ich hielt ihn für einen Obdachlosen, doch es stellte sich heraus, dass es mein alter Freund Wesir war, der recht intensiv nach Algen und Meerwasser roch.
Einen Cantrip später sah er frisch poliert aus und verstömte einen angenehmen Hauch von Minze, sodass ich mich in dessen Gegenwart zumindest blicken lassen konnte. Er bat mich, ihm zu folgen, sodass wir allesamt gemeinsam rekapitulieren konnten, was seit unserer letzten Trennung geschehen war und inwieweit wir jeweils erfolgreich gewesen sind.

Tavernentalk

In der Taverne angekommen, waren bereits alle anderen anwesend, selbst meine entzückenden Show Girls, Olalee und Mialee, welche mir dank ihrer femininen Eigenschaften wesentliche Unterstützung bei den Ermittlungen haben zukommen lassen.
Das sollte nicht ungeachtet bleiben. Ich lieh Mialee zur Probe meinen Ring der Schnelligkeit aus, und brachte den Vorschlag direkt im Beisein aller Anwesenden vor, sodass es nicht zu missverständnissen kommen würde und ich bei Ihrem Kauf später dann das Gold bekommen würde.

Wesir berichtete das Erlebte und auf Nachfrage erzählte er, dass die Gruppe die Peryton freigelassen hatte – was nicht teil der Abmachung war aber darum würde ich mich später kümmern müssen.

Jedenfalls konnten Wesir und Stormy Kontakte zum örtlichen Militär herstellen, welche aufgrund gnomischer Technologie überragende Kommunikationskanäle verfügten, eine Eigenschaft, von der Tiefwasser erheblich profitieren könnte, wenn ich geschickt verhandelte.
Olalee und Mialee hingegen untersuchten die Konflikte und Anspannungen zwischen den Mondelfen und den Gnomen – eine Situation, welche durch den Fokus der Elfen auf Magie und damit deren Machtanspruch in Lantan entstanden ist und die Gnome, die zwar ihre Technologie liebten aber nur in der zweiten Reihe mitspielen durften, für erhebliche Frustrationen sorgte.
Garry war währenddessen relativ still und blass und schrie sogar auf, als ich einmal den Verdacht äußerte, dass an dem Tod der Botschafter ggf. andere Kreaturen wie Mindflayer beteiligt sein könnten.
Und so ging jeder ans Werk, weitere Nachforschungen zu betreiben,
bis auf Garry, der als perfekter Köder wohl Kontakt mit einem Feind hatte und sich deshalb erholen musste. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie praktisch so ein lebender, resilienter Köder ist.

Ich machte mich jedenfalls mit Mialee im Schlepptau, nachdem diese wohl mit ihren Nachforschungen nicht sonderlich weiter kam, zum Schloss des Ayrar und forderte eine Audienz ein, um die Erkenntnisse zu rekapitulieren.
Da ich heut morgen nichts gefrühstückt hatte, knurrte mir etwas der Magen und ich war leicht kurz angebunden.

Lanterns Pracht

Yelric war überaus freundlich zu uns und ich berichtete, was wir durch die Befragung der Toten herausgefunden haben und äußerte den Verdacht, dass Frau Automata im Tod meiner Landsleute involviert gewesen sei und bat ihn, ein Verhör durchführen zu dürfen, notfalls auch mit einem Zirkel der Wahrheit und einem Befehl, um ggf. ein Geständnis aus ihr hervorzubringen.
Dies stieß beim Ayrar auf wenig Gegenliebe und er verwies mich verärgert der Hallen, während Mialee dort verweilen durfte. Ein kurzes Nicken ihrerseits in meine Richtung signalisierte mir zumindest, dass Sie mein Anliegen und die Prüfung der Automata auch ohne mich bewältigen würde.

Da Stormy und Wesir ihr Ding in den Hintergassen und vermutlich auch Kanalisationen machten und die Damen mit dem Pudern ihrer Nase beschäftigt waren, begab ich mich in mein Hotelzimmer und fing an, produktiv zu werden.
Ich arbeitete mich durch alle 3 Bände durch, die wir in der Botschaft gefunden haben und kombinierte das bisher erlebte mit den Notizen und Aufzeichnungen, die ich in den Bänden fand.
Sie handelten von Hexen, Mindflayern und Abolethen, 2/3 kannte ich bereits durch frühere Begegnungen.

Die Umstände des Todes in der Botschaft, das abweichende Verhalten der Betroffenen sowie Garrys Reaktion zu Mindflayern, als auch die dokumentierten Albträume der Bewohner als auch Hinweise zu telepathischer Kommunikation wie Projektionen von Gedanken als auch die Tatsache, dass Lantan ein Inselstaat und dadurch stark an Wasser gebunden ist, entlarvte den „Täter“ umso deutlicher: ein ABOLETH.
Das machte meinen Verdacht gegenüber Frau Automata obsolet, denn es war der Aboleth.

Aboleth

So bereitete ich alles für eine weitere Audienz gleich morgen vor. Nicht nur eine Entschuldigung meinerseits stand an, es musste schnell gehandelt werden, bevor die Kreatur weiteren, erheblichen Schaden anrichten würde.
Mir kribbelten die Fingerspitzen beim Gedanken, einer solch exotischen Kreatur im Kampf gegenüber zu stehen und ein rechtschaffenes Urteil zu dessen Verbrechen zu vollstrecken und dies in einer Ballade festzuhalten, welche meines Gottes Milil als würdig erachtet werden konnte.
So schrieb ich den Abend durch, um sämtliche Vorbereitungen zu dokumentieren und Pläne zu schmieden, wie man diesem Ungetüm bestmöglich das Handwerk legte.

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