Bevor es an die Vorbereitungen, zur Eroberung der alten Zwergen Stadt in welcher sich die Drow verschanzt haben geht, brauchen die Collectors erst einmal eine gute Nachtruhe.
Doch nicht Jeder in der Gruppe scheint Schlaf zu suchen. Naerian ist fleißig bemüht jene Feder von Noha zu stehlen, welche kurz zuvor durch Halaster der gruppe gegeben wurde. Scheitert jedoch kläglich.
Am Morgen geschehen erneut seltsame Ereignis im Lager, es erscheint ein Lila licht begleitet von Lavendelduft. Es ist jedoch nicht schädlich, sondern reinigt alles mit dem es in Berührung kommt.
Wenn so langsam alle erwachen erwartet sie schon ein Kräftiges Frühstück, in Form einer Ratten Fleisch Suppe. Nicht jeder ist davon so sehr angetan, besonders Noha hat Schwierigkeiten sich nicht zu übergeben.
Es werden alle Informationen, welche über die Umgebung bekannt sind, zusammengetragen. Dabei stellt sich heraus das auf dem weg zur Alten Zwergen Stadt die Höhle einer Chimära liegt.
Asrock bittet Postel die Feindlichen Positionen auszuspähen, dieser startet sogleich mit der Hilfe von Marta Moonshadow welche bereits einmal dort war. Es gelingt Postel einige wichtige Informationen zu erhalten, wie die Position der feindlichen Kaserne. Weiterhin markiert er alle fallen welche für ihn erkennbar sind.
Pläne werden entwickelt und verworfen, bevor man sich weiter im Kreis dreht wird beschlossen zu den Seevetteln zu gehen und diese um Unterstützung zu bitten. Da bekannt ist das diese die Drow hassen.
Das Aufeinandertreffen mit den Drei Seevetteln (Korall Schwarz, Gurgel Sole, Caldra Tintenfischfinger) war eine seltsame Angelegenheit. Eine von ihnen kommuniziert sogar nur durch einen halb verrotteten Fish. Doch am Ende ist es möglich, sich die Unterstützung dieser zu sichern. Nicht allein durch die Aufopferung von Noha. Welche sich die ganze zeit von diesen Damen hat begrapschen und die Haare flechten lassen. Möglicherweise hatte auch der umstand das die Collectors kurz zuvor T’rissa Auvryndar vernichtet haben etwas damit zu tun. Aber wer weiß das schon bei solchen Kreaturen.
Allerdings wird nicht nur Unterstützung für den Kampf gegen die Drow gewonnen. Sondern auch ein gewisses Maß an Informationen. Eine welche besonders hervor sticht ist das sich in Schädelhafen 4 Fraktionen bekämpfen. Die Xanatas Gilde, Die (Häuser der) Drow, Die Kraken Gesellschaft und die Centarim.
Eine Letzte Vorbereitung wird noch getroffen bevor sich alle zur letzten Nachtruhe vor der Großen Schlacht begeben. Ein Stoßtrupp wird hinter Feindlichen Linien mit Hilfe des Schwanenbootes platziert.
Die Goldene Gans und die Gerichte des Grauens (The Outbreaks)
Vorbereitungen
Lord Khaspere Drylund
Nachdem die Gruppe Yartar erreicht hatte, stürzte sich Wild Fire von seiner Neugier getrieben sofort in Nachforschungen zu der mysteriösen Münze, die mit der Ermordung von König Hekatons Frau und seinem Verschwinden in Verbindung stand. Es sollte ganze drei Tage dauern, um herauszufinden, dass solche Münzen als Spielmünzen auf einem Schiff namens „Die große Dame“ beim Glücksspiel verwendet wurden. Dieses Kasinoschiff gehörte einem Adligen namens Lord Khaspere Drylund, der der nächste Wasserbaron werden wollte.
Das Kapitän des Schiffes sollte ein gewisser Nelvin Storn sein, der wohl genau wie Lord Drylung aus Tethyrien stammte. Bezüglich des Schiffes konnte Wild Fire durch Befragungen und Beobachtungen erfahren, dass dort verschiedene Glücksspiele, wie Roulette und diverse Kartenspiele, angeboten wurden. Es wurde sehr gut bewacht und alle Gäste im Vorhinein überprüft und ihre Waffen verwahrt. Selbst auf dem Schiff wurde immer wieder nach ungebetenen Gästen Ausschau gehalten. Jeden Abend legte das Schiff ab, fuhr nach Norden und kehrte in den frühen Morgenstunden wieder zurück. Schlussendlich suchte Wild Fire auch noch nach Möglichkeiten, um auf das Schiff zu gelangen. Dabei konnte er verschiedene Wege erkennen. Zum einen kamen alle Träger, die das Schiff mit Waren beluden, von einem einzigen Handelshaus. Sie belieferten das Schiff über einen extra eingerichteten Serviceeingang und obwohl alle das Schiff verlassen mussten, bevor die Besucher eintrafen, konnte man sich über diese Möglichkeit auf das Schiff schleichen. Man konnte sich natürlich auch als Besucher auf das Schiff begeben, allerdings waren alle Besucher adlig und schienen ein kleines Vermögen zu besitzen, sodass es nicht so leicht wäre, sich unter das normale Klientel zu mischen. Wild Fire erfuhr auch, dass noch zwei Köche, ein Unterhaltungskünstler und drei Croupiers gesucht wurden. Das erschien ihm die erfolgversprechendste Möglichkeit.
Während Wild Fire seine Nachforschungen anstellte, schaute sich Kisa’ana in der Stadt nach ausgeschriebenen Kopfgeldern und gesuchten Leuten um. Aeckart schrieb derweil mehrere Schriftrollen ab und Blm suchte nach den Teleportationskoordinaten von Yartar, um schnell hierher zurück reisen zu können. Tatsächlich wurde er in einem Laden für magische Schriften, Karten und Folianten fündig und vereinbarte für die Abschrift der Symbole eine Lieferung von Schmauchkraut an den Verkäufer. Zento erkundigte sich in der Zeit nach magischen Gegenständen und fand auf dem Fischmarkt eine Art laufende Schildkröte mit einem Stab, von der er einen Trank der Freundschaft und Heiltränke erwerben konnte.
Am vereinbarten Treffpunkt in der Taverne „Ein Fuß im Boot“ versammelte sich die Gruppe nach ihren Ausflügen wieder und während Blm Aeckert anheuerte, um 5 Kartenstücke zu einer Gesamtkarte von Faerun zu übertragen (im Austausch von 3 Büchern aus der Bibliothek des Nekromanten im hohen Norden) und Wild Fire bat, Mi weiter zu unterrichten, musste dieser ihn erst einmal auf eine spätere Zeit vertrösten. Wild Fire erzählte der Gruppe, was er mit seinen Nachforschungen herausgefunden hatte und gemeinsam schmiedeten sie einen Plan, wie sie auf das Schiff gelangen konnten.
Die L-Teams: Team leise, Team laut und Team lecker
Blm wollte sich natürlich mit Mi und Ste als Unterhaltungskünstler bewerben. Da Wild Fire zu auffällig war und sich damit nicht illegal an Bord unter die Menge mischen konnte, wollte er sich als Koch bewerben. Aeckert sollte ihn dabei unterstützen, während Kisa’ana und Zento sich im Schutze der Nacht auf das Schiff schleichen wollten, um sich umzusehen, während der Rest der Gruppe eingespannt war. Die Teams bereiteten sich am Abend noch auf den nächsten Tag vor, holten sich Kochtipps, übten eine Darbietung ein und stellten benötigte Ausrüstung zusammen. Als Codewort, wenn etwas schieflief oder Gefahr drohe, wurde „Katzenjammer“ ausgemacht.
Team lecker trat am nächsten Tag im Bewerbungsduell um die Stellen als Köche gegen einen Tiefling und einen Menschen an, beide wohl schon mal auf dem Schiff gearbeitet hatten. Aufgabe war es für beide Teams, eine Vor- eine Haupt- und eine Nachspeise zu kreieren, die so auch auf dem Schiff serviert werden würden. Die von Aeckert und Wild Fire gekochte Vorspeise kam dabei nicht so gut an, sodass das andere Team bei der Bewerbung punkten konnte. Bei der Hauptspeise legte sich Wild Fire dafür richtig ins Zeug und man hätte meinen können, dass Tymora ihm gewogen war und sich das Schicksal selbst für den Erfolg des Teams verbog. Das Hauptgericht war wesentlich besser, als das der Konkurrenz und so blieb die Entscheidung beim Nachtisch, der neben dem Geschmack auch noch möglichst schön angereichert sein sollte. So sehr sich die beiden Helden auch bemühten, der von ihnen dargebotene Nachtisch war grottig. Vermutlich, weil Wild Fire aus seiner Kultur nur Hauptgerichte kannte. Selbst das Aussehen der Speise ließ zu wünschen übrig und Team lecker drohte schon zu verlieren, doch ob der gewichtigen Aufgabe, die auf ihnen lastete, tricksten die beiden, indem sie mittels Zauberei die Speise der Konkurrenz versalzten. Die Bewerter hatten dies zwar nicht mitbekommen, aber die anderen Köche schienen eine gewisse Ahnung zu haben und grollten den beiden, als sie von dannen zogen.
Pow Ming
Team laut traf derweil in einer Gasse für die Bewerbung zum Unterhaltungskünstler einen Kontakt. Eine asiatisch anmutende Frau namens Pow Ming, die eine Tasche mit mehreren klappernden Gegenständen dabeihatte. Blm vermutete, dass es sich um die Holzmünzen handelte. Er bot mit seinen Lehrlingen der Kontaktfrau eine überzeugende Show dar:
Zuerst eröffnete eine rote Nebelwolke die Show und während Blm die Geschichte um den Kampf gegen den Balor mit einer passenden musikalischen Untermalung seiner Laute erzählte, erschufen seine Assistenten mithilfe von Zaubern weiteren Nebel und rotes Licht. Die Geschichte wurde von den beiden mit dramatischen Bewegungen untermalt. Schließlich verwandelte Blm Ste in einen Ochsen, der aus dem Nebel auftauchte und gegen Mi mit ihrem Stab und Frostzaubern antrat. Sie überwand ihn, als in der Geschichte der Balor besiegt wurde. Nach einer kurzen Pause wurde der Kampf um Bryn Shander gegen die Riesen in ähnlicher Weise dargeboten. Die Darbietung gefiel Pow Ming anscheinend und so wurde Team laut angeheuert. Zuvor wirkte die Frau aber anscheinend einen geistigen Zauber auf Blm, den er nicht abwehren konnte. Er wusste nur, dass gezaubert worden war. Um welchen Zauber es sich aber handelte, blieb ein Geheimnis.
Während Team lecker und Team laut vom Hafen aus das Schiff betraten und zu ihren jeweiligen Arbeitsorten begleitet wurden, machte sich Team leise auf den Weg, das Schiff zu infiltrieren, ausgerüstet mit Seil, Kletterhaken und einer Schriftrolle „Wasser atmen“, die sie von Aeckert erhalten hatten. Kisa’ana und Zento schwammen zum Boot, wobei Kisa’ana von der Strömung des Flusses abgetrieben wurde. Zento nutzte schnell das Seil für Verbindung zwischen ihnen und zur Unterstützung von Kisa’ana, worauf sich beide dann wieder dem Schiff näherten. Die Dunkelelfe befestigte das Seil schließlich an einem Pfeil und schoss diesen ihn auf das Schiff. Dann kletterten sie mithilfe des Seils heimlich an der Bordwand hoch und betraten das Schiff.
Ein Abend voller Glück und Unglück
Während Team laut zur Bühne geleitet wurde und im Laufe des Abends dort unter tosendem Beifall die eingeübte Show darbot (und somit 2 Spielmünzen und 3 Gold verdiente), begabt sich Team lecker durch die Spielhalle in die Küche, wo sie von Geklapper und Geschrei begrüßt wurden, als zankende Köche auf engstem Raum in wilder Hektik Speisen zubereiteten und sich gegenseitig angifteten.
Sofort machten sich Wild Fire und Aeckert ans Werk, sehr zum Unglück der Besucher dieses Abends. Denn wie sich bei der Einstellung schon zeigte, waren die beiden Gelehrten mit vielem vertraut, nur nicht mit dem Kochen. Sie versauten ein Gericht nach dem anderen, egal ob Vorspeise, Hauptgericht oder Dessert.
Nicht einmal die Kontrolle durch den jeweils anderen deckte deren Ungeschicke auf. Dabei konnte man den Nachtisch nicht einmal mehr entfernt als Essen bezeichnen. Und so kam es, dass im Laufe der Nacht die Bestellungen viel zügiger Abnahmen, als sonst (zur Freude der Köche), während sich die Reling mit immer mehr Personen füllte, denen es gar nicht gut ging. Einige sollen sogar eine Vergiftung erlitten haben.
Diese ungewollte Wendung der Ereignisse schuf Team leise einige Möglichkeiten, denn die Wachen waren abgelenkter, da sich um die Gäste gekümmert werden musste, denen es schlecht ging. Sie bewegten sich einmal um das Schiff und sahen dabei von der Bühne bis zur Brücke so ziemlich jeden Bereich. Sie bewegten sich auf den verschiedenen Decks und gelangten Schließlich zu dem Bereich, in dem sich die ganzen Gäste aufhielten, denen es dank Team „lecker“ so schlecht erging. Während sie ihnen ein wenig halfen, versuchten sie von ihnen Informationen zu erlangen, jedoch hörten sie hauptsächlich Beschwerden über das Essen heraus und dass man den Fall schon Pow Ming gemeldet hätte. Von einem Hekaton hatten sie auch noch nie etwas gehört.
Da in der Küche nichts mehr zu tun war, vertraten sich Aeckert und Wild Fire die Beine. Dazu gingen sie in den benachbarten Spielraum, in dem sich auf einem Tisch eine goldene Gans befand und in dem viele Tische standen, an denen verschiedene Kartenspiele und Roulette gespielt wurden. Lord Drylund war ebenfalls anwesend und spielte Karten, während er sich mit seinen Spielpartnern unterhielt. Aeckert wandelte als erstes 100 GM in 5 hölzerne Spielmünzen um, ging an den belebtesten Roulette-Tisch und spielte anfangs um 2 Münzen. Diese verdoppelte er sofort und so setzte er seine Gewinne erneut, anfangs immer auf rot, bevor er dann zu schwarz wechselte. Seine Kochkunst schien Tymora belustigt zu haben, sodass sie an diesem Abend zum Ausgleich des ganzen Unglücks der vom Essen gemarterten Besucher Aeckert unglaubliches Glück schenkte. So erhöhte er die Anzahl seiner anfänglichen 6 Münzen (+die der Riesen) auf ganze 44. Während des Spiels erkundigte er sich auch nach dem Kapitän, deutete Geschäftsinteressen mit diesem an, und erkundigte sich nach Gerüchten. Wild Fire sah sich das anfangs an, setzte sich dann aber an den Kartentisch von Lord Drylund, nachdem er selbst auch 100 GM in 5 Spielmünzen umgewandelt hatte. Bei 3-Drachen-Ante-Kartenspiel mit seinen Kontrahenten hörte er den Plänen Drylunds bezüglich Yartar zu und gewann jedes Spiel, sodass er zum Schluss immerhin auf 17 Spielmünzen kam.
Schließlich kam jedoch Pow Ming in das Spielzimmer hinzu, wirkte wieder einen Zauber auf Aeckert und Wild Fire (wobei nur Letzterer diesen abblocken konnte) und sprach leise mit Lord Drylund. Wild Fire, der an dessen Tisch saß, lauschte hin und hörte sie sagen, dass es Probleme gäbe und mehrere Objekte gleich über Bord gehen würden. Gerade als Pow Ming an Aeckert, der seine Münzen eben zu Gold zurückgetauscht hatte, herantrat, rief Wild Fire alarmiert laut aus:
„Was für ein Katzenjammer! Ich brauche jemanden, der richtig spielen kann.“
Dabei sah, er Aeckert deutlich an, doch dieser lief einfach hinter Pow Ming her. Somit verabschiedete sich Wild Fire schnell mit der Ausrede, dass er frische Luft bräuchte, da ihm das Essen wohl nicht richtig bekommen war, tauschte seine Münzen um und folgte Pow Ming und Aeckert. Unterwegs traf er im Raum auch Blm, der gerade ebenfalls Pause hatte und hinuntergekommen war und der die Warnung auch gehört hatte. Er teilte Wild Fire mit, dass er schnell Ste und Mi holen und ihm dann folgen würde.
Pow Ming brachte Aeckert zum Serviceeingang und suggerierte ihm durch geistige Beeinflussung, dass am Grund des Flusses ein Schatz, eine Sammlung von geheimem Wissen, auf ihn wartete. Wild Fire wirkte heimlich Telekinese und versuchte Pow Ming aus der Öffnung zu stoßen, doch sie wehrte den Schub ab und entfernte sich einfach. Aeckert sprang derweil einfach hinaus und Wild Fire konnte ihn gerade noch mittels der Telekinese auffangen. Da er weiterhin in den Fluss gelangen wollte, versuchte der Tabaxi seinen Freund einen klaren Kopf zu verschaffen, indem er ihn mit dem Kopf ins Wasser stülpte. Leider hatte er das Ruder übersehen und so schlug Aeckerts Schädel hart gegen dieses, was aber ebenfalls für die gewünschte Klarheit sorgte. Aeckert wurde wieder ins Schiff gehoben und nahm sich einen Moment, um sich zu orientieren.
Wieso hatte sie ihn einfach verzaubert und zu entfernen versucht? Keine Anschuldigungen, nichts. Aeckert grübelte darüber nach, während Wild Fire nach weiteren Problemen Ausschau hielt. Bisher hatten sie auf dem Spielschiff Glück gehabt, aber würde es auch anhalten?
Da standen sie nun. Ausgeruht und für die nächste Runde bereit. Zunächst suchten sie Durnan auf und wollten von ihm wissen, wen sie nach weiteren Informationen bezüglich ihres Auftrags fragen könnten. Der Tavernenbesitzer brauchte nicht lange und meinte, dass sie sich an Esvele Rosznar wenden sollten.
Doch bevor sie die Suche nach dieser starteten, wollten Malcador und Kairon ihren Wettgewinn einsammeln. Es hatte sich wirklich gelohnt und die eingenommene Goldmenge konnte sich sehen lassen.
Nur was sollten sie jetzt damit anstellen? Sparen, anlegen, investieren oder gar ausgeben? Die Männer entschieden sich dafür über die Stränge zu schlagen und ihr gewonnenes Gold und das in ihrem Besitz zu verpulvern. So machten sich Alberich, Malcador, Kairon und Lamaar auf den Weg durch Tiefwasser um einen geeigneten Laden zu finden. Sie suchten nach Schmuck, Ringen oder Amuletten. Jedoch nicht für eine Angebetete, sondern für sich selber.
Sie liefen eine Weile und kamen im Nordviertel zu einem kleinen Laden der zu der Eltorchul Academy gehörte. Der Inhaber Danilo Thann begrüßte den Menschen und den Zwerg sehr freundlich als sie eintraten und zeigte ihnen die verschiedensten Ringe. Viele von ihnen waren allerdings außerhalb ihrer Preisklasse. So entschiedenen sie sich nach günstigeren Varianten ihrer begehrten Schmuckstücke zu fragen und der Besitzer zeigte ihnen auch diese. Um sich kurz zu beraten gingen die Beiden nach draußen zu Kairon und Lamaar.
Ringe
Nach einigem hin und her entschied Alberich einen Ring mit einem Kolibri darauf zu kaufen und Malcador erstand einen Ring des Schutzes. Sie konnten den Preis noch ein wenig drücken und so betraten im Anschluss der Mensch und der Tiefling das Geschäft.
Lamaar sah man wohl an, dass er nichts kaufen konnte und so redete der Eigentümer des Ladens hauptsächlich mit Kairon. Obwohl es das Stück der Begierde gab, hatte der Tiefling noch nicht genug Gold zusammen und so schaute er sich nach Anhängern für eine Kette um. Er wurde schnell fündig und so vertiefte er Danilo in ein Gespräch. So ging es hin und her und als Kairon den Unterberg erwähnte, wurde sein Gegenüber hellhörig. Und so kamen sie beide dann doch schließlich ins Geschäft. Kairon sollte nach bestimmten „Dingen“ da unten Ausschau halten und hätte einen guten Abnehmer, mit noch besseren Preisen.
Zufrieden machten sich die Männer auf den Rückweg zum Yawning Portal als sie auf Esvele Rosznar trafen. Sie hatte ein paar gute Informationen für sie. So fanden sie heraus, dass Shunn Shurreth ein Dunkelef Leutnant der Xanathar Gilde war und den nördlichen Wachposten in den Arkanen Kammern leitete nun aber im Exil lebte und sich gegen die Dunkelelfen stellt. Sie erzählte weiter, dass Shunn eine Priesterin von Lolth verärgert hatte und diese ihn Verfluchte. Der Fluch verwandelte Shunn teilweise in eine Spinne, mit acht roten Spinnenaugen.
Esvele
Zusätzlich gab sie den Abenteurern preis, dass Werraten einen Schlüsselstein aus dem südlichen Wachposten gestohlen hatten. Dort wo Nadia die Unbeugsame ihren Posten hat.
Außerdem bat sie die Gruppe um einen Gefallen. Wenn sie nach ihrem Bruder Kressando, einem 22jahre alten Mann mit heller Haut und lockigem Haar, der in den Künsten der Heimlichkeit und des Diebstahls ausgebildet wurde, ausschau halten könnten. Dafür könnte sich die Gruppe auf das Haus Rosznar verlassen und sie würde ihnen einen Gefallen schulden. Sie verrät außerdem, dass Kressando einen Siegelring aus Platin trägt, der das Familienwappen der Rosznars (einen weißen Falken im Sturzflug auf blauem Grund) sowie eine Gravur des Familienmottos zeigt („Fliege hoch und tauche schnell“). Mit den letzten Worten verschwand sie in einer dunklen Seitengasse und die Männer machten sich auf in Taverne.
Dort trafen sie auf Luna, die gerade mit Threestirngs einen gemeinsamen Auftritt hatte und eine druidische Legende zum Besten gab.
Alberich wurde von ein paar Zwergen dazu aufgefordert doch bitte einen sicheren Zugang zur Garrux Brauerei zu schaffen.
Im Anschluss ließ sich die Gruppe wieder den Brunnen herab um einem neuen Spektakel von Halaster beizuwohnen. Kaum standen sie versammelt unten veränderte sich alles um sie herum. Die Höhle verschob sich nicht, sondern verschwand ohne ein einziges Geräusch. Ohne Blitzlicht oder Knall – ohne jegliche Aufregung. Wo einst kalter Stein war, war nun eine grenzenlose Dimension, die in Nebel und Schatten gehüllt ist. Freistehende Bücherregale flankierten einen heißen Kamin, und daneben saß in einem Hochlehnerstuhl Halaster Blackcloak selbst. Er senkte sein Buch – Messingklingen von Walt Whitdwar – und grüßte die Gruppe: „Teilnehmer! Triumph! Ruhm! UnvermeidlicherTod! Diese warten auf euch, aber kommt, bleibt noch ein wenig und hört zu.“ Bevor überhaupt an eine Flucht zu denken war, wurden die Abenteurer durch eine Kraft direkt vor Halaster gestellt. Er schloss seinen Wälzer und lächelte.
„Ihr seid zu den Ruinen von Stromkuhldur, der Bastion der alten Zwerge von Melairkyn, hinabgestiegen. Hier haben sie ihr kleines, kleines Leben ausgehaucht. Das Helle lebt in der Dunkelheit… Bevor die Dunkelheit sie ganz verschluckt hat. Bis heute belagern die Veteranen dieses alten Krieges diese Ruinen. Das schreckliche Dunkelelf Haus Auvryndar bekämpfte die Legion von Azrok um die Kontrolle über diese Ruinen zu bekommen, damit sie Schädelhafen, vielleicht sogar Tiefwasser selbst, einnehmen konnten. Es liegt an euch, die Dunkelelfen anzugreifen – oder sie ihrem Schicksal zu überlassen. Die Geschichte hat gezeigt, dass sie ein sturer, sadistischer Haufen sind, also bin ich sicher, dass es auch ohne sie klappen wird“.
Weiter erzählt er, dass die Dunkelelfen von einer Priesterin namens T’rissa Auvryndar angeführt werden, die den Befehl hat, diese Ebene für ihr Adelshaus zu sichern. Halaster bemerkte: „Ihr steht alle da, schlaff und verletzlich. Genau wie an jedem anderen Tag für euch.“ Halasters Aufgabe ist einfach: T’rissa Auvryndar zu töten und ihre Truppen zu vertreiben. Dann müssen sie T’rissa’s heiliges Symbol von Lolth in den Fluss Sargauth werfen. Er verspricht eine Belohnung von „großer Macht“, wenn sie Erfolg haben.
Und von einer Sekunde auf die Andere standen sie wieder am Anfang und alles war wieder normal. Sie sahen sich gegenseitig an. Was sollten sie jetzt machen?
Vom Kraken versunken und gestrandet (The Sea Goblins)
Wrack
Der Kraken hatte das Schiff Grinning Princess herunter gezogen. Allen wurde schwarz vor den Augen und erwachten dann an einem unbekannten Strand.
Annur, Thrah und der Fuchs sind sehr angeschlagen vom vorherigen Kampf. Die Sonne brannte auf sie herab, während die Wellen rauschten und Möwen oben am Himmel kreisten. Alle waren zum Glück noch am Leben und Nymphadora erwachte als erste. Sie sah ein dichten Wald und auch das Meer. Ella, Thrah und Miraca erwachten auch langsam.
Nymphadora überprüfte ob Annur noch lebte. Thra findet seinen Fuchs und geht zur Ella. Miraca findet keinen Unterschlupf für das Quartett. Ella findet sieben Äste und Nymphadora macht ein Feuer. Alle haben Annur an das Lagerfeuer gezogen und Nymphadora nimmt aus ihrem Rucksack die Essensrationen und teilt sie mit den anderen. Langsam wird Annur wach und Nympfadora übernimmt die erste Wache, während alle anderen schlafen. Als die anderen wach werden schläft Nymphadora.
Thra sucht Beeren und findet sie, Annur sucht nach Feuerholz und findet keins. Miraca findet sechs Äste und geht mit Ella zurück zum Lagerplatz. Die Anderen sind auch alle dort. Nymphadora wird dann auch langsam wach und sie hat einen Dolch und ein Netz zum fischen. Sie leiht Miraca den Dolch damit sie aus den Ästen einen Sperr fertigen kann. Thra fängt sechs Fische und Ella sucht einen Stab am Waldesrand. Alle essen vom Feuer gegrillten Fisch und der kleine Fuchs bekommt die Innereien.
Annur geht los und Wasser zu finden und hat keinen Erfolg. Nymphadora und Miraca gehen den Strand entlang und finden erstmal nichts. Thra geht in den Wald und sucht einen Fluss, er findet einen aber durch die Zerklüftung ist ein heran kommen schwer. Als Thra wieder zurück ist angelt er wieder. Miraca findet im Wald Spuren von einem Braunbären. Nymphadora klettert auf einen Baum, sieht einen Berg und ein Schiffswrack.
Miraca begibt sich auf den Rückweg und erzählt den Bärenspuren. Nymphadora teilt nochmals Essen und Wasser. Ella erzeugt einen „Dom“ damit alle schlafen können und niemand Wache halten muss. Nach der 8h Longrest sind alle erwacht. Annur und Thra beteten um Zauber vorzubereiten. Nymphadora markiert einen Baum um die Orientierung zu behalten. Thra konnte Wasser erschaffen und alle begeben sich den Waldrand entlang zum Schiffswrack. Vom Wrack ist nur noch ein drittel Bug übrig.
Nymphadora geht als erstes in das Schiff sie erblickt die Leiche vom Kapitän. Sie ruft Ella und die anderen hinein. Miraca geht in den Raum wo sich Nymphadora und der Leichnam des Kapitän befinden, sie legte ihre Hand auf die Schulter der trauernden Tabaxi.
Die Truppe durchsucht das Schiff. Ella nutzt ihre Magie und ihr fällt auf das große magische Kraft am Schiff gewirkt haben muss. Annur findet ein Langschwert, es ist an der Spitze zweigeteilt und ein Schild. Ella findet in der Bibliothek ein Zauberbuch und Stab. Miraca findet Komposit Langbogen Köcher mit 60 Pfeilen. Thra findet einen magischen Umhang, zwei Töpfe, einen großen Topf mit Deckel und einen großen Kochlöffel. Nymphadora sucht den Hut vom Kapiätn und findet grüne Schuhe und 5 Flaschen Rum.
An dem Leichnam vom Goblin Wiesel, vom Kapitän und auch all den andern haben ein breites Grinsen im Gesicht. Alle gehen nach draußen ins Freie. Namphadora ist fertig mit ihren Nerven. Sie gibt den anderen Rum aus und Stimmt mit der Laute ein Lied auf ihren Kapitän an. Der Leichnam wird verbrannt und Nymphadora erzählt davon wie toll der Kapitän kämpfen konnte und das man sich auf die Crew, die ihm umgab, hundertprozentig verlassen konnte. Weiterhin lobte sie ihren Kapitän in Guter Erinnerung. In dieser Vollmondnacht werden 2 Flaschen Rum gelehrt. Ella erreichtet einen Dom. Alle schlafen 8h long Rest.
„Nach vorne Sir Dorn! Kämpft Sir Dorn!“ Das Ende der T’rissa Auvryndar (Collectors)
Das Flussufer war nun Weggabelung und Sackgasse zugleich. Um den Fluss zu überqueren, fehlte es an den nötigen Mitteln und auch die Absichten und Ziele der Gruppe schienen ab hier nicht mehr einig. Die verängstigte Halbelfe schien auf dem schnellsten Wege die Ebenen des Undermountain verlassen zu wollen, Naerian drängte es aus persönlichen Gründen in Richtung Schädelhafen. Sir Dorn fühlte sich in seiner ritterlichen Ehre weiterhin verpflichtet Azroks Streitkräften im Kampf gegen die Drow beizustehen und Postels Gier nach unentdeckten Schätzen schien ihn fortlaufend anzutreiben jede Gefahr zumindest einmal ausfindig zu machen. Sir Dorn bot an, Noha zurück an die Oberwelt zu geleiten, sobald der Krieg zwischen Azroks Männern und den Drowinvasoren gewonnen war. Dies schien wohl auch die einzige Möglichkeit zu sein und so entschloss sich Nohalyl den tapferen Helden beizustehen und sie mit all ihren Fähigkeiten zu unterstützen. Da Naerian seine Beweggründe eher verdeckt hielt und keine genauen Angaben über seine Absichten machen wollte, verschaffte er sich im Gespräch mit den anderen eher einen zwielichtigen Ruf. Die Tatsache, dass er immernoch die Robe der Drowmagierin trug beängstigte nicht nur Noha. Sie konfrontierte ihn mit ihren Sorgen, schließlich hatte sie am eigenen Leib erfahren, wie viel dunkle Macht und Bosheit in dem nun verbrannten Zauberbuch steckte. Auch Postel, dessen Geist von der Macht des Dolches überschattet wurde und ihn in eine willenlose Tötungsmaschine verwandelte, richtete nun seine Worte an den Hexer. Es war nicht geheuert, Naerian in der Robe zu sehen, ohne dass er einen sichtlich negativen Effekt auf sein Verhalten zeigte. Postel überzeugte ihn die Robe zumindest auszuziehen, solange er sich in der Begleitung der anderen befand, die Gefahr könnte schlichtweg zu groß sein.
Doch das war Noha nicht genung. Als der Halbelf begann sich seiner neuen Robe zu entledigen, verlangte Noha eine Fackel von Sir Dorn. Dieser schien die Absichten der jungen Frau nicht zu erahnen und händigte ihr gleich zwei aus. Noha wartete geduldig bis Naerian die Robe vor sich legte und ergriff sogleich die Gelegenheit. Mit entschlossener Miene und standhafter Haltung streckte sie die brennende Fackel auf die Robe aus Spinnenseide, die sogleich anfing die lodernden Flammen aufzunehmen. Der Hexer erschrak, löschte in Windeseile die Überreste der Robe und zog sogleich seine Waffe, gerichtet auf Noha. Die Situation schien zu eskalieren. Wäre es nicht an Sir Dorn und seinem edlen Gemüt gewesen die zwei auseinander zu halten, wer weiß wie schnell die Reise für einen der beiden zu Ende gewesen wäre. Die Fronten waren nun klar. Der Ärger, der in Naerian aufstieg, richtete sich ganz gegen Noha, die wiederum diesen für einen weitern Indiz für Naerians dunkle Absichten festmachte. Postel stand nur da und konnte nicht fassen was er gesehen hatte. Ein Artefakt dieser Macht einfach so zerstört zu sehen, schmerzte seine Schatzjägerseele. Doch es war Sir Dorns moralische Führung die die Gruppe über diesen Moment hinweg zusammen hielt und zurück zu Azroks Männern führte.
Zurück in den Verließräumen fand sich der Stoßtrupp, zum letzten Angriff bereit, zusammen. Azrok versammelte seine Männer und brachte auch zwei untote Betrachter an die Front. Die Sonnenelfe Martha Moonshadow schloss sich nun auch an, wobei ihre wahren Beweggründe ihrer Expedition für die Helden weiterhin rätselhaft war. Sie schien viele Informationen über die Drow zu haben, eröffnete der Gruppe ein Buch das sie gefunden hatte und erzählte mehr über den Hintergrund der Drowinvasion. Es schien als sei Azroks alte Heimat nur ein kleiner Außenposten für die Drow. T’rissa aus dem Hause Auvryndar war für den Angriff auf Azrok verantwortlich. Die Drow Priesterin stammt aus einer verborgenen Drowstadt, die sich hinter den Ruinen einer eingestürzten Zwergenklamm befinden soll. T’rissa plant, laut den Informationen die Martha mit der Gruppe teilte, einen Angriff auf Tiefwasser. Dieser Angriff könnte auch mit dem unheilvollen Erfolg der Drow gekrönt werden. Grund zu dieser Befürchtung gab eine Darstellung in dem Buche, welche die Drowpriesterin neben einem Dämon aus dem Abyss zeigte. Eine Yochlol. Dienerin der Spinnengöttin Lolth und direkte Verbindung von dieser zu ihren Anhängerinnen. Eine solche Macht darf nicht unterschätzt werden.
Bevor nun der letzte Angriff auf T’rissa vollzogen werden sollte, begaben sich alle Recken noch einmal zu der letzten Ruhe vor dem Sturm. Mit gemischten Gefühlen ruhten sich alle Beteiligten aus .Und so kam es das nach und nach die Augen zu vielen. War es ein Traum, eine Vision oder ein übler Zauber? Die Welt um die Helden herum begann zu verschwimmen. Amorphe Veränderungen der Wirklichkeit zogen vor die Augen der Ungläubigen. Die Hallen des Verlieses verschwanden und ein jeder fand sich bald in einem Kaminzimmer wieder, ohnmächtig seine eigenen Schritte zu lenken oder seinen Blick selbstständig herumschweifen zu lassen. Eine Gestalt zeigte sich auf einem alten Ohrensessel, die in erwartungsvoller Haltung drein blickte. Halaster! Zweifelsohne hatte der irre Magier die Helden zu sich gerufen und begann nun mehr einen eindringlichen Monolog zu führen.
„…..ich bin diesem Scharmüzel überdrüssig…….diese Dunkelelfen haben sich fortlaufend als niederträchtige und boshafte Brut herausgestellt…….ich dulde dieses Verhalten nicht weiter, nein, nein , ich möchte das einfach nicht mehr sehen……ich mache euch ein nettes Angebot, in meiner großen Güte und meinem Wohlgefallen……schmeißt das Amulett in den Fluss….“
Dies, oder so ähnlich waren seine Worte. Jeder der Helden schien die selbe Begegnung in ihrem Schlaf zu haben, doch waren sie dort alleine gewesen. Zurück in den Verließräumen trugen sie die Worte an die sie sich erinnerten zusammen und kamen zu nur einer sinnigen Entscheidung. T’rissa musste sterben. Nicht nur für Azrok, auch für Tiefwasser und letzten Endes wohl auch für Halaster, für den Zuschauer? Den gelangweilten Zuschauer?
Es war soweit! Alle Vorbereitungen waren getroffen und der Trupp, der nicht unterschiedlicher in seinen Einzelschicksalen sein konnte, machte sich auf. Man versammelte sich vor der Tür, in der man die letzte Konfrontation erwartete. Sir Dorn, Azrok und seine Schergen schlossen sich vor der Tür zusammen, die mit einem einzigen Schuss einer Balista in eintausend Splitter zerbarst. Ein Sog, ein Unterdruck, ein bösartiger Griff packte Sir Dorn sogleich und zog ihn in den tiefschwarzen Raum. Grüner Nebel strömte aus der Dunkelheit und verbreitete sich sogleich unter den Gefährten. Beißender Gestank der in der Lunge brannte. Martha Moonshadow reagierte geistesgegenwärtig und beschwor einen Wall aus Winden, die den giftigen Nebel verdrängte und zurück in den unbekannten Raum schob. Auch Sir Dorn blieb Herr der Lage und griff in einen seiner kleinen Beutel. Mit Hilfe eines magischen Kleinodes erschuf er eine Sphäre strahlenden Tageslichtes und erhellte den Saal. Der Raum der sich vor den Helden erstreckte war riesig, bis an die 60 Fuß höhe sollte er messen. Wie ein Gebück aus klebrigen Fäden und Batzen, durchzogen Spinnweben den gesamten Säulengang. Wabernde Kokons, groß wie ein Menschenkind, hingen wie Kronleuchter von der Decke. Doch außer ein paar Troglodyten und riesigen Spinnen war nichts auszumachen. Keine Drow. Keine Priesterin. Keine T’rissa Auvryndar.
Sir Dorn, Creed, Martha, Naerian, sowie Azrok und seine Männer, gefolgt von den zwei untoten Betrachtern, stürmten in gekonnter Formation den Raum und griffen direkt die Troglodyten und Spinnen an. Noha und Postel hielten sich vorerst im Hintergrund des Geschehens auf. Es schien vorerst keine große Sache zu sein, in dieser Überzahl gegen die widerlichen Kreaturen zu bestehen. Ein gekonnter Hieb hier, ein gezielter Strahl der Betracher dort und die ersten Gegner waren besiegt. Doch ein Drow kämpft anders als ein Haufen Goblins und eine Priesterin, die einen Angriff erwartet hatte sicherlich noch die ein oder andere Überraschung in der Hinterhand. Während Naerian von einer riesigen Spinne überrascht wurde, stürzten Schwärme kleinerer Spinnen von der Decke und vielen über die Betrachter her. Die zu Beginn geordnete Formation schien nun in Angesicht des Kampfchaos zu bröckeln. Postel feuerte eine Salve nach der anderen in die Menge von Spinnen, die nun scheinbar unaufhörlich aus den Kokons brach. Creed entzündete mit Flammen in den eigenen Augen einen Arachnoid nach dem anderen. Sir Dorn hielt mit all seiner Manneskraft gegen die Angriffe die auf ihn niedergingen. Noha versuchte mit dem Immergrün ihres Gassenhauers „Auf Sir Dorn! Nach vorne Sir Dorn! Kämpft für Ruhm und Ehre!“ die Truppe zu motivieren. Naerian sah sich weiterhin im Einzelkampf mit der Riesenspinne. In all dem Chaos geschah das, was nun wirklich niemand hätte erwarten können. Eine der Spinnen schien von Postels Bolzen gänzlich unbeeindruckt. Sie begann zu verschwimmen und die Gestalt des Achtbeiners fing an sich in grotesker Art und Weise in einen wabernden amorphen Dämon zu verwandeln. Die Yochlol war erschienen und stand nun in all ihrer bösartigen Hässlichkeit vor Sir Dorn. Das war der Moment in dem unseren Helden klar wurde, jetzt hat der Kampf erst recht begonnen. Einen Augenblick später erschien der erste Drow inmitten des Raumes aus der Unsichtbarkeit und begann die Angreifer mit grellen und gleißenden Blitzstrahlen einzudecken. Die heiße Energie zog durch die Reihen und richtete enormen Schaden an. Immernoch in Deckung, überlegte Noha wie sie nun helfen könne und blendete den Drowmagier mit ihrer Feenmagie. Das war zwar für den Moment eine große Hilfe, doch die Positionierung der jungen Halbelfe rief nun auch die großen Schrecken dieser Begegnung auf den Plan. Schutzlos stand sie nun da, als sich ein zweiter Magier, sowie die Priesterin des Hauses Auvryndar aus ihrer Unsichtbarkeit zeigten. Einen magischer Hagelsturm nach dem anderen jagten die Drow in Gruppe. Martha antwortete mit Feuerbällen. Ein Chaos aus magischer Energie tobte durch die Räume. Während Sir Dorn und Azroks Männer mit geballter Kraft immer weiter gegen die Yochlol anhielten, lieferten sich Creed, Marthe und Noha ein Zaubergefecht aus Angriffen und Gegenzaubern. Es war beinahe zu Ende mit den Helden, kaum ein Atemzug konnte ohne Schmerzen gemacht, kaum ein ein Schritt ohne Schwindel gemacht werden. Doch das Glück Tymorras war am Ende der Schlacht der Gemeinschaft holt und so konnte der letzte entscheidende Schlag gegen die Priesterin gerichtet werden. T’rissa und ihre Drow waren besiegt.
Nach dem mehr als nur ein paar Wunden geleckt wurden und der einstige Thronsaal Azroks von den stinkenden Leichen der Invasoren gesäubert war, begaben sich die Helden erneut zum Flussufer. Hier sollten sie das Amulett, das sie der Priesterin abgenommen hatten, in den Fluss. So verlangte es zumindest Halaster. Gesagt getan. Als das Amulett in den kalten Tiefen des Flusses versank, erschien aus dem Dunklen ein düsteres Boot. Eine Gondel dessen Front mit einem gehörnten Schädel verziert war. Auf der Gondel stand niemand anderes als Halaster, der verzückt und belustigt applaudierend näher kam.
„Wundervoll! Welch ein Schauspiel! Das habt ihr doch grandios gemeistert Wahre Helden! Hier das habt ihr euch verdient!“
Der irre Magier beschwor einen magischen Würfel der auf die Gruppe am Flussufer zuflog und sich noch in der Luft zu einer Feder verwandelte. Noha griff sich mit einer nekischen Magierhand die Feder, denn sie wusste um deren magische Kraft. Ein Schwanenboot. Diese Feder konnte ein Boot herbeirufen, dass genug Platz für mehr als zwei Dutzend Männer bot. Somit war der fehlende Teil zur Überquerung des dunklen Flusses auch erledigt.
Carrion crawler, Ghule und Halaster (The Friendly Fires)
Smile ist zwischen die Torbögen getreten und verschwunden. … Nach einer recht kurzen Zeit taucht er plötzlich, mit schmerzverzerrtem Gesicht, wieder auf … Er meint, er war unsichtbar und hier ist Wilde Magie am Werk. Vor dieser muß man sich fernhalten.
Halaster
Tieflingskelett und Infos
Wir gehen zurück zu der Stelle, wo das Skelet des Tieflings und die Schrift in Infernal steht. Smile ließt und spricht die Worte „Sprich mit mir!“ Danach versucht er sich mit ihm in Infernal zu unterhalten, nur leider antwortet das Skelet nicht. Mardred und Dante setzen sich gelangweilt an der gegenüberliegenden Wand hin. Also befreit Smile edas Skelett von seinen Ketten und versucht diese wieder richtig zusammen zusetzen.
Plötzlich steht ein abgeranzter Mann mit dunklen Haaren hinter Smile. Er stellt sich als Kelem vor und möchte ein Gold, damit er durch das Portal wieder nach oben kann. Er war mit seinen Gefährten auf der 2. Ebene und dort verlor er diese aus den Augen. Der Kleriker Helles Garke war total besessen und der zwergische Dieb Copper Stormforge war total geblendet von Gold zu finden. Aber die 2. Ebene ist sehr gefährlich: Da gibt es Krigs, die natürlichen Feinde der Grell, Dunkelelfen mit Riesenspinnen und Halasters verrückte Magie. Aber auch vor der Gilde Xanathar sollten wir uns in Acht nehmen. Die Gilde ist auch hier, auf der ersten Ebene, mit 2 Etins im Osten aktiv. In einer Zwergenschmiede. Kelem erzählt auch, daß ihr Kleriker mit dem Tieflingskelett gesprochen hatte und neue Rätsel aufbekommen hatten: „Sucht nach den kleinen Zwergen unter dem Berg! Einer von ihnen birgt den Schlüssel zu meinem Herzen!“ Das Skelett hatte sich mit Hallester angelegt. Ihm wurde dann vorgeworfen, ein Agend der arkanen Bruderschaft Lyscan zu sein. Die Bruderschaft geht übrigens über Leichen. Er bekommt von Smile 5 Gold und verabschiedet sich von uns.
Grick
Rast und Kampf
Wir wollen erst einmal eine kurze Rast in dem Goblinlager einlegen. Als wir wieder aufbrechen wollen, werden wir von 2 Carrion crawler, einer vor der Tür und ein Anderer bricht durch die Decke, angegriffen. Der Kampf währte nur kurz und keiner von uns hat auch nur einen Kratzer davon getragen. Die giftigen Tentakel sind für Dante sehr interesant und somit nimmt er diese mit … im Beutel von Smile.
Carrion crawler
Ghule
Wir gehen zurück zu der Doppelflügigen Tür mit dem Zwergengott Moradin. Smile nutzt wieder seine Spinne um etwas hinter der Tür in Erfahrung zu bringen. Leider sieht er nur eine Truppe Ghule und dann wird die Spinne bereits wieder zertreten. Wir hören noch, wie die Ghule an der Tür vorbei laufen und gehen dann hinein. Es ist ein langer Gang nach links und rechts mit Nischen, in dennen paarweise Kerzen schweben. Smile ist wieder einmal sehr fasziniert. Wir gehen nach rechts und kommen an einem Schrank und einer Sackgasse an. Die Ghule kommen nun plötzlich auch von hinten und singen: „König Ganasch, …“. Sie fordern 1 Gold Wegzoll. Smile gibt ihn 1 Gold und wir lassen sie ziehen, sehr zum Unmut von Dante … Smile schaut sich den Schrank an und öffnet ihn und löst damit einen Feuerball aus, der ihn und Jia trifft … Jia fand das überhaupt nicht lustig.
Gallertwürfel und Halaster
Weiter nach Süden kommen wir wieder an eine Sackgasse. Smile testet auf Geheimnisse. In dem Augenblick erschein vor uns ein rießger Gallertartiger Würfel mit dem lächelnden, und leicht verrückt aussehenden, Magier Halaster. Er will daß wir zu ihm in Gallertwürfel kommen. Mardred fühlt sich erinnert an den Kampf mit dem Ouze und ruft: „Magier, ihr müßt es bekämpfen. Die Waffen werden von dem Ding zersetzt.“ Smile zaubert und plötzlich entsteht hinter dem Würfel eine Wasserwand und wir alle werden mit dem Würfel nach Norden gespühlt. Da mußten wir feststellen, daß hinter uns noch so ein Würfel war … und in den Gang, in den wir flüchteten, nocheiner … Wir waren gefangen. Smile war der Erste, der sich ein Herz faste und zu Halaster in den Würfel sprang … und plötzlich in einem Lichtblitz verschwand. Daraufhin gingen alle weiteren durch. Bis zum Schluß nur noch Toprax und Mardred übrigblieben. Sie schauten sich an und sprinteten gemeinsam los und sprangen auch in den Würfel.
Neue Ebene?
Wir öffnen die Augen. Es gibt tosenden Applaus und die Stimme Halaster schreit: „Herzlichen Glückwunsch. Sie haben es auf die nächste Ebene geschafft. Werden Sie es überleben?“ Jubelnde Menge ist zu hören … und plötzlich wieder Ruhe. Es ist ein Dunkler Raum mit Fresken an den Wänden, die Zwerge bei den Arbeiten für eine Schmiede beschäftigt sind … Also sie bewegen sich an der Wand wirklich und winken uns zu. An der einen Wand ist ein Tor zu erkennen mit einen totem Baum (Esche). Scheinbar ist dies ein inaktives Portal. Mardred erkennt, daß diese Räumlichkeiten zwergischem Ursprunges sind und gut gerne Tausende Jahre alt ist. Toprax und Smile sind noch bewußtlos. Wir helfen ihnen aufzuwachen und gehen los. Gleich um die Ecke ist ein Raum mit einer gut ausgerüsteten Schmiede. Mardred findet 4 Brocken Mitrilerz und steck sich diese ein. Smile repariert derweil die Rüstung von Jia (durch Kontakt mit den Gallertwürfeln hatte diese leichte Beschädigungen bekommen) und die anderen Drei erkunden den schmalen Gang der Richting Ost weiter geht.
Indiiieeee
Toprax geht vor und muß plötzlich lossprinten, da sich eine gigantische Kugel von oben in Bewegung setzt und ihn verfolgt. Er kann sich im letzten Moment ducken und die Kugel schießt über ihn hinweg, zerstört eine Wand und bleibt ineinem Gang liegen. Wir entscheiden uns nach dem Schreck erst einmal die Kugel wieder vor den Eingang zu rollen und in der Schmiede eine lange Rast zu machen. Mardred übernimmt die Wache.
In der Lagerstätte weht eine leichte Brise durch die Gegend und trägt den Duft von Lavendel und Flieder. Wenn die Brise nachlässt, sind die Kleidung und die Ausrüstung auf magische Weise gereinigt.
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