Die Untersuchung der Felsformation (Cult of the Damned)

Die Untersuchung der Felsformation (Cult of the Damned)Die Untersuchung der Felsformation (Cult of the Damned)

Nachdem alle Köpfe der Trolle abgetrennt und die Trolle selbst verbrannt worden sind, machte sich die Gruppe auf zu dem alten Kautz wo auch Drisinil wartete.
Mittlerweile hatte der alte Kautz Ruemar und Aida mit dem Baumhirten mitgeschickt, da der Baumhirte meinte es seien womöglich noch einige Trolle in der Nähe. Wielange es dauerte, den Baumhirten zu seinem sicheren Platz zu bringen, konnte nicht abgeschetzt werden.

Am Abend traf die Gruppe bei der Hütte des Kautzes ein. Sie hörten gesang und geklimper von außen.
Innen drinn sahen Sie dann, das Drisinil mit dem Kautz zusammen sang, wobei Drisinil keine gute Figur abgab und auch eine Suppe auf dem Feuer schon köchelte. Es wurde von dem Kampf mit den Trollen erzählt, von der Höhle wo der Obertroll hausen sollte und von dem möglichen Abkommen, welches die Trolle und Orks schmieden wollten

Der Kautz wirbelte in seiner bescheidenen Hütte herum und vergas somit die Suppe. Somit war diese ein wenig angebrannt, füllte jedoch die leeren und knurrenden Mägen. Währenddessen fragte Drisinil ob der Kautz nicht noch Tränke oder Sablen habe, die im Kampf gegen
die Trolle helfen konnten. Der Kautz stellte sein altes Familienbuch zur Verfügung, in welchem alle möglichen Tränke zu finden waren.
Kurz darauf versuchte sich Drisinil am Mischen der Tränke; es waren Rindenhaut und Bärenstärke angedacht. Heraus kam Weisheit der Eule, Federfall und eine schlechte Dunkelsicht.
Es wurde noch gefragt ob der Kautz eine Karte habe, in der die Umgebung zu erkennen sei. Dies wurde bejaht und eine Karte wurde gezeigt. Die Karte zeigte die kaputte Brücke und auch eine Feslvormation, welche zu der Beschreibung des gefangenen Trolles passte.

Am nächsten Morgen versuchte sich Drisinil daran die entzündbare Paste für die Zündhölzer herzustellen. Dies gelang, dauerte jedoch mit dem Trocknen einen ganzen Tag.
SOmit dauerte es einen weiteren Tag bis die Gruppe sich auf den Weg machte. Die Gruppe nahm nicht die Brücke, sondern einen Landstrich, der damals von Wasser bedeckt war; ähnlich einem Flußbett. Dieser Landstrich war ein wenig westlicher von der Brücke, jedoch kein großer Umweg musste in kauf genommen werden. Dafür war der Landstrich nicht bwacht.

Das Wetter spielte gegen die Gruppe. Zwei Tage hielt der  Regen an, was den Marsch sehr behinderte und verlangsamte. Jedoch am dritten Tage nach Aufbruch kam die Felsformation in Sicht. Sie war gute 100 – 110m lang und ca. 40m hoch.
Die Formation wurde, gen Norden gerichtet, halb umrundet um einen Eingang zu finden und Informationen zu finden. Dabei mussten die 5 Mitstreiter immer wieder Troll Wachposten ausweichen um nicht entdeckt zu werden. In der Nähe des nördlichen „Ausläufers“ war eine Spalte zu erkennen, die schon in der Nacht für eine gewisse Aufregung sorgte. In der Nacht
war zu erkennen, wenn auch schwer, das Orks einfach in die Wand liefen und verschwanden.
Am Tage pirschte sich Amara an die Spalte heran, musste dabei den Trollen ausweichen und fand sich in einem kleinen unbeleuchteten Gang vor. Kurz nach dem der Gang anfing, fand sie einen Druckknopf im Boden, der eine Falle auslösen sollte. Konnte diesen jedoch nicht ausschalten und machte kehrt.

Am nächsten Tage pirschte Amara, in guten 100 – 250m Entfernung von der Formation, an der Formation entlang um neue Erkenntnisse zu erlangen. Wie am Vortag wurden wenige Plateus am Fels gefunden, welche einen guten Ausblick gewähren könnten. Jedoch nicht sicher zu erklimmen waren, wenn Trolle in der Nähe waren.
Die Gruppe selbst streifte guten 1000m Entfernt gen Osten. Am Abend suchte Amara die Gruppe wieder und erzählte, dass die Troll Wachposten wohl in guten 100m Abstand, in Form von Ringen um die Formation, die Formation bewachen. Wie jedoch der Südseite aussah, konnte keiner genau sagen. Bis dahin sie die 5 Gefährten noch nicht vorgedrungen.
Nun wurde beratschlagt, wie es weiter gehen soll.

Drei Zwerge, zwei Städte und eine Mine (The Grey Guardians)

Drei Zwerge, zwei Städte und eine Mine (The Grey Guardians)Drei Zwerge, zwei Städte und eine Mine (The Grey Guardians)

Nach dem die Sonne den Tempel im Fels mit ihrem warmen Licht weckte, war Dwarn bereits dabei sein Gebet an Clangeddin zu senden und hatte den Entschluss gefasst, den Marsch nach Zitadelle Adbar anzutreten. Dort wollte er seinen toten Cousin huldigen, die Waffe, Rüstung und das Schild weihen und sich in den Clan wieder integrieren.
Kurz nachdem das Gebet vollendet war, zog Dwarn von dannen.

Der rest der Gruppe machte sich auf den Weg in das Dorf, welches die Taverne „Zum lustigen Schwein“ beherbergte.
Ariella verwandelte sich in einen Vogel und flog vorraus. Nichts war zu sehen, außer die Ausläufe des Gebirges zur rechten Hand und den Kriecherwald zur linken.
Am Abend, kurz nach der Dämmerung, erreichte die Gruppe das Dorf und erbat um Einlass.

Die Wächter liesen sie passieren, sprachen dennoch aus das es keinen Ärger im Dorf geben solle.
Arilarvain nahm sich den älteren Wächter zur Seite und fragte ihn ob es irgendwelche ungewöhnlichen Vorkomnisse, Ereignisse oder sonstiges in der Art hier gäbe. Der Wächter erzählte das drei ausgehungerte und heruntergekommene Zwerge in das Dorf gekommen seien. Ebenfalls ein Elf, der komisch aber leicht dampfte, mit einer Schleiereule auf seiner Schulter. Dieser Elf ritt auf einem mächtigen Elch, der eine Schulterhöhe von guten 2.50 hatte.
Dennoch durchreiste der Elf das Dorf und war auf den Weg gen Norden.

Die Gruppe traf in der Taverne „Zum lustigen Schwein“ ein. Der kleine Gnom war auf der Suche nach einem freien Platz, Juraag orderte Bier für den ganzen Abend und Ariella zeigte nach einigen Minuten das Amulet dem Wirt.
Der Wirt stutze, fragte woher sie das Amulett habe. Nachdem er die kurze Geschichte gehört hatte, sprach er kurz mit seiner Frau und diese eilte schon los um einen großen Tisch, mittem im Raum der Schenke, frei zu bekommen. Es wurde ein stolzes Festmahl aufgetischt, mit allen Getränken die sich die Gruppe nur wünschte.
Nebenann saßen die drei Zwerge, welche sich für sich hielen.

Juraag gesellte sich zu drei Holzfällern und spielte beim Armdrücken mit. Gewann viele der Spiele und gewann somit das Vertrauen und Respekt der drei Menschen. Quonsar fragte die Wirtin ob Adelsmänner und Frauen anwesend seien. Diese verneinte, gab jedoch zu verstehen das ihr der dunkle gekleidete Mensch, mehr oder weniger nebenan, adelig vorkam.
Somit hatte der Gnom seine „Aufgabe“ gefunden. Gesellte sich zu dem Menschen. Im Gespräch kam heraus das es sich um Vrinn handelte.

Als der Abend sich zur Nacht wandte, leerte sich der Schankraum immer weiter. Irgedwann verschloss der Wirt die Tür und verabschiedete sich, als er zu Bett ging.
Die drei Zwerge nutzen die Gelegenheit und gesellten sich zur Gruppe hinzu. Ariella hatte vorher die Taverne verlassen, da sie gerne im freien übernachten wollte.

Die Zwerge erzählten, nach kurzem zögern, das sie aus einer geheimen Miene geflohen seien. Die Miene liegt nördlich vom Dorf, im Grat der Welt selbst. Es fand ein Angriff statt, der die Miene an zwei Fronten betraf. Der Garten und die verbindung zur oberfläche wurden belagert bzw. angegriffen.
Außerdem erzählten die Zwerge das sie vor 2 – 3 Jahren aus der Miene flüchten konnten, bevor das Eingangstor letzendlich versiegelt wurde., um von außerhalb Hilfe oder Dringliche Hilfe zu finden. Jedoch konnten sie keinem wirklich trauen, was sie selbst bedauern.

Nachdem das Palaver zu ende war, begaben sich alle zur Ruhe, bis auf Vrinn und Morrigan. Vrinn holte den Zwergen noch etwas zu essen, nicht verstehend warum der Wirt der Gruppe ein fürstliches Mal auftischte, die Zwerge allerdings nicht beachtete.
Auch Vrinn und Morrigan begaben sich, nach einem weiteren kurzen Gespräch mit den Zwergen, zur Ruhe.

Am nächsten Morgen bemerkte Arilarvain das ihr heiliges Symbol, wie am Abend bei den Zwergen, leuchtete und somit zu erkennen gab, etwas böses befand sich in der Nähe. Kurz darauf schlenderte Vrinn an der Tür vorbei, welche ein Spalt geöffnet wurde um zu schauen was draußen vor sich ging. Somit stand fest, das Vrinn etwas böses an sich haben müsste. Vor allem da das Symbol flackerte, als ob es sich nicht sicher sei.
Als sich Ariella auf den Weg machte um zur Taverne zu kommen, bemerkte sich eine leblose Gestalt am Boden, welche direkt neben der Taverne in einer Ecke lag. Diese Gestalt war ein Staub Mephit, wie sich später herausstellte.

Der Mephit hatte eine Wunde am Hals, die wie ein Riss aussah. Am unteren Ende des Risses, ziemlich genau unter dem Kinn, war eine Art Tunnel in den Schädel. Als ob jemand dort gebohrt hätte.
Der Hund vom Gnom machte eine Spur aus, die ein paar Schritte weg führte und dann plötzlich endete. Keine Tür, keine Lucke im Boden, nichts deutete auf ein Ort hin der die Spur verdecken könnte.Die Gruppe tauschte sich aus, was sie nun machen sollten. Sollten sie nach Silbrigmond um Lady Alustriel um Rat und Hilfe zu bitten, oder doch den Weg nach Mithril Halle nehmen um zu sehen was die Zwerge verkünden. Am Ende wurde sich für Mithril Halle entschieden.

Auf dem Weg zur Mithril Halle begleiteten die drei Zwerge die Gruppe, mehr oder weniger freiwillig. Denn ihnen blieb im Endeffekt keine andere Möglichkeit auf Hoffnung und Hilfe.
In einer Rast bemerkte Peekay das irgendetwas oder irgendjemand sie beobachtete. Morrigan weckte die Gruppe, wirkte einen Zauber der die nahe Umgebung zum glitzern brachte, fand jedoch nichts. Der Gnom stieß einen Schrei aus und kurz darauf flog ein weiterer Staub Mephit auf den Gnom zu. Angekommen bei der Gruppe, wurde der Mephit gleich ins Kreuzfeuer genommen. Es dauerte nur einen Augenblick und der Mephit war besiegt und verschwand somit auf seine Heimatebene.

Angekommen in Mithril Halle wurden alle Empfangen. Die Orkin und Vrinn zwar Misstrauisch, jedoch wurde die Orkin direkt eingelassen. Vrinn musste erst noch eine Nacht vor den Toren der Stadt warten um dann später eingelassen zu werden.
Die Zwerge kümmerten sich um ihre drei Brüder. Vrinn besuchte die drei bei den Heilern.
Der Rest der Gruppe sprach mit einem General, kurz vorher noch Boten in das Reich von Obould und nach Silbrigmond entsannt. Vom General erfuhren sie, dass das Portal zur Miene geschlossen wurde. Jedoch nicht von Seiten der Mithril Halle aus. Es könne bis jetzt auch nicht wieder reaktiviert werden, da die arkanen Mächte nicht zur verfügung stünden. Ein weiterer Erkundungstrupp bzw. Streitmacht könne man nicht entsenden, da sie in den Hallen selbst gebraucht werde.

Ein paar Tage später besuchte einer der mitgereisten Zwerge Vrinn. Vrinn fiel auf das der Zwerg einen schwarzen Punkt an der Stirn habe. Der Zwerg erzählte, das er selbst nicht wüsste woher dieser kommt, seine Kompanen ebenfalls welche haben und die Heiler diese nicht sehen.
Bei den Heilern angekommen, stimmte Vrinn dem einzelnen Zwerg zu das er die schwarzen Punkte sah. Die Heiler jedoch sahen keine. Es wurde nach Morrigan gerufen, welche auch, nach einem kleinen Disput mit dem Heiler erschien und sah ebenfalls die drei schwarzen Punkte. Nachdem ein Heiler überredet wurde, das dort Punkte zu sehen seien, fand dieser wirklich welche. Jedoch wurde die Frage, ob die Punkte magischen Ursprungs seien, verneint.

Nachdem 9 Tag seit Ankunft der Gruppe in Mithril Halle vergangen waren, trafen die Gesandten aus dem Königreich der vielen Pfeile, Oboulds Königreich, ein. Ebenfalls kam der Heiler, welcher die schwarzen Punkte sah, zu Vrinn, Morrigan und dem Gnom und teilte mit, das es sich anscheint doch um Magie handele. Die Punkte haben sich vergrößert, als ob sie ein eigeneleben führen.
Es wurde weiterhin herausgefunden das die Punkte wie ein Parasit zu leben scheinen. Der Parasit kann jedoch nicht entfernt werden. Nur durch den Ausbruch des Parasiten, wobei nicht klar ist ob der Wirt stirbt oder am leben bleibt oder durch den Tot des Wirts lässt sich der Parasit beseitigen.
Ein Tag später erscheinten ebenfalls die Gesandten aus Silbrigmond.

Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)

Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)

Wir schreiben den 20. Tarsakh 1382, und sind mitten in den großen Vorbereitungen des 8. großen Bardencontest unter dem Motto: „Nur die besten Lieder überdauern die Ewigkeit“, in Baldurs Gate. Die ganze Stadt ist auf den Beinen und die Bevölkerungszahl hat sich mehr als verdoppelt in den letzten Wochen. In den Tavernen, spielen sich die Barden, Gauckler und Minesänger warm für das in 2 Tagen stattfindende Finale, sie sind bemüht auch noch den letzten Zuschauer und Zuhörer für sich zu gewinnen und sie von ihren eigenen Darbietungen und Gesänge zu überzeugen. Eine von diesen Tavernen war der Elfgesang. Es war unüblich das man dort Musik von Barden zu hören bekam, seit dem Lied über den Verlust eines Geliebten durch das Meer. Extra nur für dieses Fest gab es die Möglichkeit überhaupt dort Dinge vorzutragen. Umso größer war auch der Andrang in der Taverne. Alle Plätze waren besetzt und die Besucher weiter hinter gelegener Tische konnten kaum die Barden auf der Bühne ausmachen, weil sich Menschen vor dieser Bühne versammelt hatten. Es gab aber auch eine kleine Gruppe von 5 Leuten, die Darbietung nur im Ansatz intessierte. Das waren zum einen ein Halbork, der den anderen die Sicht nahm, da er mit seinem breiten Rücken zu der Bühne saß, ihm gegenüber saß ein verschmitzt dreinschauender, eine dunkle Stoffrobe tragend, ein man könne sagen, Händler gegenüber, der sich mehr im Schatten des ganzen Trubels befand und mehr die Leute zu beobachten schien, wobei er die Anwesenden am Tisch nicht unbeobachtet ließ, ja man könnte sogar meinen, er fing an, ihre Gesichtszüge zu studieren.

Als ein paar Krüge mit zwergischen Starkbier serviert wurde und alle sich gegenseitig ansahen um herauszubekommen, wer wohl die Bestellung aufgegeben hätte und sich keiner zu Wort meldete, prostete man sich zu und der eine oder andere fing eine lockere Unterhaltung mit seinem Gegenüber an. Nur Asconion konnte es nicht belassen und fragte die Schankwirtin, nach dem Spender, aber diese sah sich um und konnte den Mann nicht mehr finden. Wollte Asconion Bescheid geben sobald er wieder auftauchen sollte. Dabei beließ es auch Asconion. Vorne auf der Bühne traten diverser Gauckler und Schausteller auf mit mal mehr, mal mit weniger starkem Erfolg beim Publikum. Im Publikum war alles vertreten, von der Stadtwache über den Händler, hin zu anderen Gaucklern und Abenteurern. Es verging einige Zeit an dem Tisch der Gruppe, bis auf einmal „Buh“ Laute vor der Bühne ertönten, die nicht zu überhören waren. Da wurde Rift hellhörig und ließ von seinem schwingenden Pendel, welches er zwischen seinen Finger, hin und herschauckelte. Was war da nur los. Die Bardin musste ihre Vorstellung abbrechen, als in Ihre Richtung Gemüse flog, sie verließ den Kopf hängend die Bühne. Die Nachfolgerin begann dafür umso erfolgreicher mit einer großartigen Show und für den ein oder anderen erkennbaren Illusion, wo die eine Projektion von ihren Erlebnissen dargestellt wurde.. der ein oder andere nahm den Waldrand vom Hochwald wahr und viele Orte nördlich von Baldurs Gate. Die Leute waren begeistert und sprangen von den Stühlen und jubelten ihr zu. So etwas Imposantes hatte vorher noch keiner hinbekommen, es war einfach so realistisch und so mitreissend.

Das weckte Asconion´s Interesse, nachdem er zuvor den Fehlversuch von einem einheimischen Jungen bemerkt hatte, vermutete er das bei dem ganzen Tumult ganz leicht wieder einer der Langfinger zuschlagen würde. Er stand vom Tisch auf und bewegte sich nach vorne, in die Nähe der Bühne, die Menge dabei aber immer im Auge behaltend. Auch die Anderen am Tisch waren richteten nun ihre Augen gen Bühne und auf die jubelnde Menge. Asconion bemerkte das irgendetwas ihn verwirren wollte, aber er konnte sich dem Versuch wiedersetzen und sah wie andere neben ihm auf die Knie gingen, sie hatten furchtbare Angst vor etwas. Bhelos und Fenner hatten an dem Tisch nicht so viel Glück und sie sahen wie aus den Illusionen plötzlich diese sich im Raum materialisierten und auf die Leute losgingen, als würde die besungene Handlung der Bardin Wirklichkeit werden. 2 Gehörnte mit Hufen traten in den Gastraum, als hätten sie die ganze Zeit darauf gewartet und würden die Chance nutzen. Sie teilten von vielen Leuten im Publikum die Leiber auf oder rissen ihnen die Gedärme und Gliedmaßen heraus und warfen diese in die Zuschauer. Was für ein Gemetzel, dem wollte Fenner Einhalt gebieten auch, wenn er selber seine Chance nicht gerade hoch einschätze, aber er war ein Ork und so stürmte er nach vorne, auf die Gehörnten zu. Bhelos hingegen blickte kurz zu den Waffenständer am Eingang und wollte losrennen, da wurde er von Lyari festgehalten, anders als Fenner und Bhelos, erging es Rift und Lyari, irgendetwas hatte versucht ihnen etwas weiß zu machen, sie konnten dem aber widerstehen und sahen ein den doch sanften Ork mit einem lautem Schlachtruf an Grumsh, losstürmen. Es breitete sich Nebel in der Menge aus, die zitternd am Boden knieten und aus Leibeskräften schrien. Was war nur plötzlich in sie gefahren? Einzig die Bardin stand vorne auf der Bühne und spielte weiter. Sollte es etwa mit der Sache zu tun haben, die sie bemerkt hatten? Die auch versucht hatte sie etwas anderes glauben zu lassen?

Es musste was mit der Bardin zu tun haben, kurz entschlossen trat Asconion die Laute der Bardin aus der Hand, nachdem sie einen Angriff vorher ausgewichen war, erwischte  das Instrument vollständig und dieses flog im hohen Bogen in die Ecke des Elfgesangs. Rift war unterdessen an Fenner vorbei nach vorne gestürmt und wirbelte seine Lederjacke beim Rennen abstreifend um die Laute herum. Nachdem die Laute krachen in die Ecke geflogen war zog Asconion die Bardin, oder besser gesagt die Elfe, durch die Hintertür ins Freie. Dabei stellte er fest das die Elfe einen verwirrten Blick um sich warf. Draussen angekommen versuchte Asconion ruhigend auf die Elfe einzugehen, da er bemerkt hatte das sie stotterte, kaum Silben herausbrachte und immer wieder fragte, wo sie hier hergekommen sei… sie schien ebenso Opfer dieser Beinflussung gewesen zu sein, wie all die Anderen in der Taverne. Ja es stellte sich schnell heraus wie ihr Name war und weit ab von ihrer Heimat, dem Hochwald war. Später beschrieb sie in der Taverne, wo alle Anwesenden zugegen waren, einen älteren gebeugten Mann, dem sie ein Instrument abkaufen wollte. An die Zeit danach konnte sie sich nicht mehr erinnern.

Lyari gab Bhelos Fuß frei und zog ihn nach draussen auf die Straße und versucht ihn wieder zu Verstand zu bringen.

Unterdessen, die Laute hatte aufgehört zu spielen, stürmten die Leute die noch eben zittern und ängstlich auf dem Boden knieten nach draussen, die Reaktionen dieser Leute aren unterschiedlich, die einen fanden die Vortragende super und lachten über ihre eigene Dummheit einem Trick zum Opfer gefallen zu sein und die anderen waren einfach nur sauer, wie fahrlässig dieser Spaß war, es hätte ja eine Panik ausbrechen können und Leute zu schaden kommen können.

Als die Schaaren von Leuten die Taverne verlassen hatten, gingen Lyari und Bhelos wieder in die Taverne, der Nebel legte sich ebenfalls und gab den Blick frei auf die Auswirkung des Gesanges, dazu sahen sie wie Asconion und die „Bardin“, die zuvor mit der Laute gespielt hatte die Taverne durch den Hineringang betraten. Ein weiterer Blick auf Rift, ließ sie vermuten das er die Laute eingewickelt in seinem Lederumhang hatte, als diese plötzlich wie aus Geisterhand zu schweben begann, der Grund war Asconion, der in der Taverne irgendwas vor sich hinsummte und so die Laute auf den Tisch verfrachtete, wo sie zuvor gesessen hatte. Der Spuk hatte ein jehes Ende gefunden, dessen war man sich inzwischen sicher. Der Tumult war vorbei.

Lyari versucht mit Erfolg die verwirrte Elfe zu beruhigen, während  Asconion die anderen über das, was ihr die Elfe ausserhalb der Taverne, ihm berichtet hatte, aufzuklären. Trotz verwirrten Zustands erhielten sie einige Bruchstücke aus der Vergangenheit der Elfe, die keine Bardin war, sondern nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Tür zu der Taverne öffnete sich und ein in einer blauen Robe, mit einem goldig glänzendem Saumen, weißen Schulterstücken gekleideter, in der rechten Hand einen goldenen Stab tragender, blonder Mensch betrat die Taverne. Sofort schoss Asconion in den Sinn wer er war, die Schankwirtin hätte ihren Blick zu ihm ersparen können, kannten sich doch die beiden recht gut und es musste etwas mit diesem Vorfall zu tun haben, denn Ragefast, so dessen Name erschien sonst nicht ohne weiteres. Er war es also der ihnen was spendiert hatte, nun war Asconion gespannt was kommen würde und es würde etwas kommen, dessen war er sich sicher. Als Ragefast Asconion erblickte ging er geradewegs auf die Gruppe zu und erklärte ohne längere Umschweife, das Problem vor dem Baldurs Gate stand, mit diesen verfluchten Musikinstrumenten, die von Zeit zu Zeit auftauchten, seitdem die Stadt  wo sich größere Versammlungen bildeten und schon einige Opfer gefordert hatten.

Ragefast erklärt die Situation, die sich derzeit bei dem Bardentreffen in Baldurs Gate ereignet hatte, der Gruppe. Das die beiden vorangegangen Vorfälle nicht so glimpflich für das Publikum abgelaufen war, wie bei dem jetzigen wo, dabei schaute Ragefast freundlich Asconion an. Der erste Vorfall hatte sich vor 2 Tagen ereignet, seitdem das Treffen der Barden und der Gauckler begonnen hatte. Bei Beiden waren merkwürdige, er vermied dabei den Begriff „verfluchte“ Gegenstände gefunden worden, die sich den Verstand des Besitzers zu nutze gemacht hatten. Das Erinnerungsvermögen dieser, lag in weiter Vergangenheit, in einer Zeit wo Schnee und Eis die Umgebung fest im Griff hatten. Bei beiden Ereignissen, ging man Anfangs von Barden aus, aber auch hier übernahm das Instrument die Kontrolle, ob un beim ersten Fall mit einer Flöte, als auch beim zweiten Fall mit einer Harfe und.. er machte eine kleine Pause.. würde wetten das es bei der Laute und wies dabei auf dem Tisch leigenden Gegenstand der nach wie vor von dem Leedermantel, von Rift umschlungen war, es sich genauso verhielte. Ragefast grübelte ein wenig, als Asconion ihn fragte ob weitere Auffäligkeiten er bemerkt habe und stellte fest, erst jetzt fest das es eine weitere Auffälligkeit gab. Jedes Mal hatten die Besitzer der Instrumente komisch trübe Augen.. Asconion konnte das nur bestätigen was er bei der Elfe, die nun inzwischen zwar ein wenig aufgebracht, aber ruhiger war, ebenfalls der Fall war, als er sie auf der Bühne gesehen hatte.

instrumentsRagefast war Gedankenversunken, wie konnte ihm nur so ein wichtiges Detail entgangen sein, als Ascoinion ihn fragte ob es denn ein Auftrag sei. Er riss Ragefast aus seinen Gedanken und dieser murmelte ein wenig leise, aber so gut das es alle Anwesenden verstehen konnte. „Ja ich brauche Unterstützung, meine Augen können nicht überall sein und diese Instrumente stellen eine größere Gefahr für die Stadt dar, wärt ihr so gut diese aus dem Verkehr zu ziehen und wenn es möglich ist den Verursacher zur Strecke zu bringen? Mir ist durchaus bewusst das Ihr eine Entschädigung verlangt und von daher hier ist mein angebot nehmt es an oder lehnt es ab“ Er legte einen kleinen Beutel auf den Tisch aus dem, beim legen auf den Besagten, 2 rote Rubine hervorkullerten. „Das ist nur die eine Hälfte der Belohnung, die andere bekommt ihr nach Erledigung. Ausserdem habe ich eine Ermächtigung euch mitgebracht…“, er rollte eine leicht vergilbte Rolle neben dem Lederack aus, „..die euch mehr Freiheiten zugesteht als normale Bürger oder Gäste dieser Stadt. Weiterhin habe ich mir erlaubt euch für die nächste Zeit, hier im Elfgesang, unterzubringen“ Wir sind uns einige, fragte er in die Runde und als Ascoion und die anderen Nickten reichte Ragefast aus und ging zur Tür, kehrte nochmal um ging zum Instrument welches noch auf dem Tisch lag, gab den Ledermantel Rift zurück und verließ die Taverne. Kurze Zeit später, nachdem auch Asconion sich verabschiedet hatte, immerhin hatte er, anders wie die anderen, eine Bleibe in der Stadt, kehrte eine Ruhe ein. Was mochte dieser Abend wohl noch für sie parat haben?

Rettung in letzter Sekunde (The Uncontrollables)

Rettung in letzter Sekunde (The Uncontrollables) Rettung in letzter Sekunde (The Uncontrollables)

Leider erwiesen sich die Angaben des befreiten Soldaten, als recht verwirrend und widersprüchlich und so machte sich die Gruppe daran, die anderen bereits zu Boden beförderten Kokons aufzuschneiden und die Gefangenen zu befreien. Beim Öffnen 2er dieser Kokons waren die Gedärme der Gefangenem von eigenartigen Wesen zerfressen, dessen scheibenartige, scharfzähnige Mäuler sich beim Öffnen des Kokons, sich den Befreier zuwanden. Auch wenn der Anblick dieser widerlichen Wesen abstossend waren, handelte Bhelos sofort und tötet diese Wesen. Srisira und Garal fielen diverse Entzündungen bei den anderen Gefangenen auf und erst durch die 14jährige  Pauley, die sich an ein alte Mär erinnern konnte und den anderen, während der Versorgung der Verletzten erählte, schauten die Heilkundigen sich die Entzündungen genauer an und entdeckten darin pulsierendes Wesen. Kurz entschlossen zückte Srisira ihr Messer und assistierend von Garal schnitten sie bei den Befreiten diese Wesen heraus. Da die Gefangenen als Wirte dieser Wesen benutzt wurden und diese unterschiedliche reife Stadien schon erreicht hatten, waren sie nicht bei jedem erfolgreich.

Eine der Personen, stellte sich als Meelay vor, sie war ebenso wie der Soldat in der Lage zu reden, konnte sich aber zu diesem Zeitpunkt nicht an die vergangenen Stunden erinnnen. Weder wie sie hier her gekommen war noch welches Wesen ihr ein Ei in den Arm verpflanzt hatte, welches Srisira und Garal ihr entfernt hatten.

Garal entschied kurz entschlossen, das die Versorgung der Gefangenen, die höchste Priorität hätte vor allen anderen. Nachdem Pauley ihren Zauber abgeschlossen hatte tauchte eine schwebende Scheibe auf, auf die 3Verletzte gelegt wurden. Einige konnten selber gehen, während die anderen getragen wurden. Der Rückzug aus der Höhle verlief zum Glück ereignislos und so erreichten sie die Tore der Stadt bei Anbruch der Nacht, wo man sie bereits schon erwartet. Geistliche des Lathanders übernahmen die Verletzen und gaben der Gruppe ihr Wort sich um sie zu kümmern.

Unterdessen saßen in Secomber in der Taverne „Zur sieben seitigen Harfe“ an einem Tisch Trixi und Jack und unterhielten sich über die Ereignisse des Tages, die sie zusammengeführt hatte und hatten während ihres vertieften Gespräches nicht mibekommen das der 3te an ihrem Tisch sich bereits entfernt hatte. Erst als der Tisch mit weiteren Gedecken eingedeckt und diverse Töpfe und Braten auf den Tisch gestellt wurden, fiel ihnen die Abwesenheit des alten Mannes auf. Da dieser Mann eh sehr komisch war, kümmerten sie sich auch nicht weiter darum

tavernSo waren sie auch nicht weiter verwundert, als sich die Taverne füllte und einige für Trixi bekannte Gesichter sich erschöpft auf die Stühle in der Nähe niederließen. Was war passiert? Eine Welle von Gesprächen brachen unterhalb der Anwesenden an dem Tisch aus. Sie waren so in ihren Gesprächen vertieft, während sie unbewusst zu dem Essen griffen, das auf dem Tisch stand, das eine Bardin hier in der Taverne nichtmal zur Kenntniss genommen wurde, als sie Anfing ein Liedchen anzustimmen und die Gruppe ein wenig wütend musterte. Erst die eindringlichen Worte von Amelior holte die Gruppe wieder in die Taverne zurück. Der Bitte Ameliors nachkommend, legten die Neuankömmlinge ihre Fundsachen aus dem Höhlensystem auf den inzwischen leer gewordenen Tisch. Darunter tauschte ein wertvoll aussehendes Kurzschwert, eine Schriftrolle und mehrere alte Bücher auf. Als Amelior das Schwert erblickte zuckte er kuz zusammen und erklärte der Gruppe wie wichtig es sei die Phaerimms zu vernichten und welche Bedrohung von ihnen für Secomber und den anderen Reichen von ihnen ausginge. Amelior erklärte kurz die Vorgehensweise für den nächsten Tag. Als alle damit einverstanden waren ging jeder seine Wege, die meisten blieben aber in der Taverne, da die Zimmer von Amelior bereits angemietet worden waren. Der morgige Tag würde sehr anstrengend und gefährlich werden, dessen war man sich sicher, kannte die meisten doch Augentyrannen und Illithiden doch nur aus Erzählungen und Gesängen der Barden. Amelior selber arbeitete die ganze Nacht in seinem Turmzimmer duch und am folgenden Tag sah man ihm den wenigen Schlaf an.

Jack versorgte noch in der Nacht die Wunde von Meelay und bekam die Alpträume von ihr mit, die sie plötzlich durchlebte. Die Erinnerungen kamen wieder, was beim Aussenposten vorgefallen war. Der Angriff von Goblins und Grottenschraten, die Folterein der Phaerimms und all die anderen Graumsamkeiten die plötzlich über sie heringebrochen waren.

In den frühen Morgenstunden traf die Gruppe sich am selbigen Tisch vom Vorabend und nahmen nochmal frischen Proviant auf, der in Form von Wildbret und Weinschläuchen größtenteils schon für sie bereitstand. Die restlichen Wünsche nahm der Wirt, zwar ein wenig zähneknirschend aber dennoch freundlich auf und konnte die meisten Wünsche seiner Gäste erfüllen. Meelay berichtete der Gruppe von ihren wiedergekehrten Erinnerungen, die Amelior nun erst recht bestärkten schnell aufzubrechen. Gestärkt brach die Gruppe zu dem Eingang auf und hatten während der Reise dorthin keine Zwischenfälle. Sûne schien die ganze Zeit auf sie herab und so ähnelte die Gruppe Abenteurer mehr einen Ausflug, als einer Expedition, zu der sie aufgebrochen waren.

Nach einer geschlagenen Stunde erreichten sie den Eingang. Amelior war bereits mit Pauley vorausgegangen um mit ihr ein paar Zauber, die wie er selber behauptete wichtig sein, zu üben, ein paar Minuten später trafen auch die anderen ein. Trixi die sich beeilt hatte den beiden zufolgen und auch versucht hatte einen Zauber nachzuahmen, löste dabei einen Feuerball aus, dem Jack beinah zum Verhängniss wurde.  Amelior ging in den Tunnel voran und statt in einen Seitengang abzubiegen ging er den mit Steinsäulen befestigten Gang zu einem Lagerfeuer, an dem 2 Soldaten, die angelehnt an den Felsen, bereits auf die Gruppe wartet. Nun kam der wesentlich unangenehmere Teil der Expedition, Trixi war die Erste die sich an die Felswand legte und während sie sich hinlegte fing Amelior mit einem eigenartigem Zauber an und während er es diesen Zauber sprach schnitt er mit einem Messer den Schatten von Trixi aus. Obwohl sich Trixi vorgenommen hatte sich nicht dagegen zu wehren, wollte etwas anderes in ihr das nicht zulassen und Ansker der sie festhielt, konnte nicht verhindern das sie zwischen seinen Armen hindurchschlüpfte und einzig Jack war es zu verdanken das sie sich nicht völlig losriss. So konnte Amelior sein Werk vollenden und Trixi lief es kalt dem Rückgrat runter, ein kalter stechender Schmerz ging durch ihren Körper. Nach ihr folgten auch die anderen und wechselten in die Schattenebene. Nachdem sich die Gruppe daran gewöhnt hatte sich anders zu bewegen, wie sonst üblich. Nach der Meinung von dem Magier zu folgen eine der wenigen Möglichkeiten um die Phaerimms aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Einzig Ansker, Amelior und die beiden Wachen blieben zurück, während die Gruppe in ihrer Schattenform durch den Gang wandelten. Dabei stießen sie auf eine große Gruppe Goblins, die sich in dem später verzweigendem Tunnelsystem sich gesammelt hatten. Die Schattengänger ließen diese Gruppe in Ruhe und zog weiter, tiefer und erkannten Augentyrannen die durch die Gänge zogen. Während der Reise blieb die Gruppe immer zusammen. Als sie die geschliffenen Mauern des Aussenpostens erreichten, nahmen sie Illithiden war und diese anscheind die Gruppe, denn ihre Tentakeln und die hohen schrillen Geräusche von ihnen richteten sich zu der Gruppe aus, auch wenn diese sie nicht sehen konnten, so konnten sie doch ihre Anwesenheit spüren. Trixi konnte nicht anders und plapperte los und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Nur dem rechtzeitigem Eingreifen von Jack, indem er die Phaerimms vertieb, war es zu verdanken das Trixi nicht entdeckt wurde.

phaerimmAls sie weiter wandelten kamen sie an ein Gatter das nur aus den Hüftknochen von Zwergen und stämmigen Humanoiden bestand, in der Mitte des Gatters waren einige Schädel von Elfen eingeflochten. Die Skepsis die die Schatten hatten war so groß das Pauley ihre Hand durchsteckte. Auf der anderen Seite des Gatters erblickten sie 3 Phaerimms die einen Gefangenen folterten indem sie ihn über ihren Schlündern hielt und 2 ihnen mit dem Stachel in den Körper eingedrungen waren und diese Stacheln zu pulsieren begannen, während unweit von ihnen 3 Käfige aus Knochen mit Gefangenen in der Luft, befestigt an einer Eisenkette, von der Felsendecke über den Erdboden in 4m Entfernung herabhingen. Einige von den Gefangenen schwebten in der Luft, während wieder andere vertümmelt worden waren, oder sichtbare Wesen in ihren Köper sich durch die Eingeweide der vor sich hin sterbenen Körper der Humanoiden fraßen. Bevor sich die Gruppe durch das Gatter begab murmelten einige von ihnen einige Zauber, teilweise veränderten sich die Schatten. Danach durchquerten sie das Gatter.

Die Paherimm schienen keine Notiz von den Eindinglingen zu nehmen und waren nach wie vor dabei den Gefangenen zu quälen um Dinge herauszufinden, vorwiegend Informationen zu Secomber und dessen Verteidigungen. So nahm einer von ihnen nicht einmal das Klicken der Armbrust von Meelay wahr, noch wie der Bolzen durch alle Verteidigung sich bohrte, auch das Eindingen der Sense merkte der Paherimm zu spät, als auch noch weitere Geschosse aus reiner Energie durch seinen Körper drangen und es zu Boden fiel und grüne Flüssigkeit austrat, war es bereits tod. Den anderen beiden erging es nicht viel besser, noch bevor sie realisieren konnten was um sie herum geschah, lag ein weiter neben dem toten Paherimm und teilte sein Schicksal mit ihm. Unterdessen waren eine Ratte und ein Wolf damit beschäftigt die Käfige zu öffnen, die in der Luft hingen. Immerhin gelang es dem letzten verbliebenen Phaerimm telepahtisch Hilfe anzufordern ehe ihm die Sense von Jack, den Rumpf aufschlitzte. Leider bekam Jack die Sense nicht aus dem Körper des Phaerimms. Nun sah sich die Gruppe zwei weiterer vorbereiteten Phaerimms gegenüber, wobei der eine plötzlich anfing immer dicker zu werden und plötzlich platze er, wie ein mit grüner Flüssigkeit gefüllter Ballon. Im ganzen Raum rutschten nun Innerein des Wesen von den Wänden herab.

Unterdessen war Ansker in fröhlicher Gesellschaft und vertrieb sich die Zeit, wohl aber wissend bald aufzubrechen um die Gruppe zu retten. Trotz all der Fröhlichkeit bekam er mit das in dem Gang etwas vor sich ging, vorsichtig lugte er in den Gang und erspähte die Umrisse eines sehr großen Humanoiden. Konnte es wirklich wahr sein das dies ein Steinriese war? Diese zog eine riesige Kiste hinter sich her und würde bald bei ihnen vorbeikommen. Er drehte sich um und verständigte die beiden anderen Wachposten und den… ja wo war Amelior nur hin, war er ebend nicht noch da? Der eine der beiden Wachen machte Anstalten sich abzusetzen und nur durch das energische Auftreten von Ansker blieb er bei den beiden. Plötzlich breitete sich von dem Kurzschwert ein dunkler Nebel aus, der ihn und die Ausbuchtung einhüllte, inklusive der beiden Wachen. Plötzlich überkam Ansker das Gefühl als würde das Kurzschwert ihn auf den Gang ziehen. Ansker gab dem Gefühl nach und lief ohne auch nur gesehen zu werden an dem Steinriesen, mit der Kiste, vorbei. Das war also was Amelior meinte, als er meinte, er wird schon wissen, wenn seine Freunde gerettet werden müssen. Er blickte wie durch einen schwarz Vorhang in den Tunnel und das Kurzschwert lenkte ihn immer tiefer in den Gang hinein, den selben Weg den seine Freunde zuvor beschritten hatten. Dabei kam er ebenso bei der großen Gruppe von Goblins vorbei. Als er das Gatter durchquerte hatte, war die Befreiungsaktion in vollem Gange.

Unterdessen waren nicht mehr alle an dem Kampf gegen den zum Schluss übriggebliebenen Phaerimm beteiligt, da die Schwerverletzen zu dem entstanden Tunnel, zu Ansker gebracht wurden, die die sich nicht bewegen konnten, wurden von Srisira und Garal notdürftig versorgt, bzw. wurden von den Parasiten befreit. Leider gelang es ihnen nicht alle zu retten. Schnelles Handeln war jetzt gefragt und nachdem auch der letzte Phaerimm getötet worden war, trat die Gruppe ihren Rückzug durch den Tunnel an. Ihr Rückzug wurde beobachtet, von einer Person die ein wenig Abseits stand. Sie war es auch, die es der Gruppe ermöglicht hatte, diese doch sehr bösartigen Kreaturen zu besiegen und durch ihr magisches Schutzschild durchzudringen. Ihr gefiel was sie sah, es blieb aber keine Zeit, der Kampf war hier vorbei und die Gruppe würde Hilfe brauchen, falls sie verfolgt werden würden oder auf dem Rückweg sich Schwierigkeiten ergeben würden.

augentyranAnsker half mit die Befreiten durch eine Art Membran in den Schattentunnel zu bringen. Als Pauley ihre schwebende Scheibe beschwor, konnten auch die letzten Gefangene in dem Tunnel abtransportiert werden. So machte sich die nun eine größer gewordene Gruppe auf den Rückweg, durch den Schattentunnel. Schon kurz nach dem verlassen des Raumes, durch das geführte Schwert von Ansker, konnte die Gruppe zwei Augentyrannen sehen die dabei waren mit diversen farblichen Strahlen den Tunnel zu zerstören, den Ansker auf dem Hinweg erzeugt hatte und waren dabei auch recht erfolgreich. Desweiteren standen in ihrer Nähe mehrere Illithiden, die auf der Suche, nach den Eindinglingen waren, die früher oder später in dem Gang auftauchen müssten. Jack´s Schatten tanzte und sang dabei eine recht einprägsame Strophe immer und immer wieder, die Strophe die er auch vorhin eingestzt hatte und die Illithiden rannten wie wild durcheinander, als hätten sie unglaublich große Schmerzen einige von ihnen krümmten sich am Boden, so gelang die Gruppe sowohl bei den Betrachtern als auch bei den Illithiden vorbei. Etwas weiter abseits stand die gleiche Person, die sie auch schon vorhin beobachtet hatte und lehnt sich erschöpft an eine steinerne Säule und atmete nach vorne gebeugt schwer. Das war zum Glück nochmal gut gegangen. Sie würde sich mit dem Südländer sich demnächst mal unterhalten müssen. Sein Selbstvertrauen war unglaublich, aber er sollte auch wissen das einige Zauberdinge nicht so funktionieren, hätte er es doch schon vor längerer Zeit getan, dann wäre die Situation einfacher. Nun war es aber an der Zeit zu verschwinden, er nahm einen kleinen schwarzen verkümpelten Stab heraus, der eher einen Ast, glich und murmelte konzentriert die Silben eines Spruches, woraufhin er plötzlich verschwand.

Die Gruppe beeilte sich so schnell sie konnte, leider hatten 2 Illithiden die Fährte, der Gruppe aufgenommen und kamen ihr schnell näher. Angeführt von Ansker erreichten sie die Stelle wo bereits die Wachposten und Amelior auf sie warteten. Amelior stand mitten in dem Tunnel und wob seine Hände hin und her, dabei murmelte er etwas und an den Rändern des Tunnel blitze es ab und zu. Beim Vorbeirennen stellte Ansker fest, das die Schleifspuren der Kiste, die Kiste selber und auch der Riese plötzlich Spurlos verschwunden waren. Während die Schatten in ihre Körper zurückglitten und einige sich wieder an ihre Körper gewöhnt hatten. Drängte die Gruppe nach draussen. Bevor aber Pauley sich in die Freiheit begab, wollte sie Amelior bei seinem Zauber helfen und ahmte seine Worte und Gesten nach. Das hätte sie lieber nicht machen sollen, bei dem Versuch Amelior versprach sie sich und in der unsichtbaren Wand, die Amelior erzeugt hatte im Tunnel, tauchten Löcher auf. Laut fluchend unterbrach er seinen Zauber und blickte Pauley erbost an, es blieb keine Zeit mehr die Illithiden würden bald hier sein und dann wäre es zu spät. Vor dem Höhleneingang, hinter einer kleinen Furt, positionierten sich die beiden Wachen um Ansker und Jack herum, während Meely, Srisira und die Verletzten, sich gut Geschütze Positionen hinter Felsen und Bäumen suchten, um mit ihren Fernkampfwaffen die restliche Gruppe zu schützen. Amelior, Garal und Pauley  bildeten den Kern in der Mitte. Die Lage spannte sich immer mehr an und jeder konnte seinen eigenen Atem hören. Auf einmal waren quietschende Rüstungen und Gebrabbel von Goblins aus der Hölle kommend zu hören.Nebel bildeten sich um die Fernkämpfer. Plötzlich tauchte wie aus dem Nichts eine riesige Staubwolke auf direkt vor den Augen von Srsina und Meelay. Diese steuerte direkt auf Ansker, Jack und die beiden Wachposten zu, die im Angesichts von der lauten Warnung von Garal rechtzeitig  noch zur Seite springen konnten, sich abrollten und die Horde Ochsen so an sich vorbei ziehen konnten. Die Tiere rannten geradewegs auf die Höhle zu, als die ersten Goblins ihre Nasen ins Freie steckten. Die ersten Goblins konnten gerade noch zur Seite springen um dann doch von Jacks Sense und Anskers Streitaxt zerteilt zu werden. Aus der Höhle drangen fürchterliche Geräusche nach draussen, an die Ohren unserer Helden. Als sich die Staubwolke gelegt hatte lagen, ran ein  kleiner Strom aus Blut in die Furt. Unterdessen hatten sich die weiter Abseits stehenden Kämpfer auch bei Amelior eingefunden und am Horizont sah man in weiter Ferne die Rüstungen und das Banner von Secomber im Abendrot auftauchen. Der so neu enstandene Mut veranlasste die Gruppe nach Überlebenden im Eingangsbereich der Hölhle zu suchen, fanden aber nur noch tote oder sterbende Goblins und Grottenschrate vor. Auch die Illithiden waren der Herde nicht entkommen und Jack gab dem, mit dem Stab, den Gnadenstoß. Während die Gedankenschinder durchsucht wurden und diverse Dinge im rötlich scheinenden Schimmer der roten Sûne auftauchten, wurmte es Ansker sehr wo die Kiste, die der Riese bei sich hatte wohl geblieben war. Als sein Blicke von der Spur gen Höhlendecke wanderten, erhellte sich seine Mine, da war sie also abgeblieben. An der Decke recht unscheinbar und ein wenig an die Umgebung angepasst hing sie an der Decke. Die Suche nach einem Hebel oder ähnlichem blieb erfolglos. Erst die Erkenntnis von Jack, das es sich ja dabei um Magie handeln könnte brachte die Gruppe die Kiste näher. Nachdem sich alle unter der Kiste wegbegeben hatten, spielte Trixi eine Abfolge Tönen auf ihrem Instrument und gab ihr und der Gruppe erfolg, als die riesen Kiste laut auf den Boden des Höhle krachte. Dabei fiel eine kleine Kiste raus die einige aus der Gruppe schon kannten. Es war die Kiste mit dem Goblin drin, den sie bei ihren Besuch in dieser zurückgelassen hatten. Rasch wuden einige Bretter von der großen Kiste entfernt und Amelior wurde immer blasser und blasser. Auf eine Nachfrage von Pauley, konnte er nur erwidern das es sich bei dem Kisteninhalt um den Sarkophag von dem großen Magier und Drachenreiter Undarl handelte. Er erwähnte in dem gleichen Atemzug einige Namen die viele nur aus Balladen und Geschichten kannten, von einem Elminster war die Rede und von deren Eltern. Unterdessen waren inzwischen die Reiter aus Secomber eingetroffen, die der Gruppe halfen den Sarkophag auf einen Rüstwagen zu laden und ihn zusammen mit Verletzen nach Secomber zu bringen. Amelior und die restliche Gruppen schlossen sich ihnen an und trafen in der Nacht in Secomber ein. Dort angekommen wurden die Verletzen zu den Tempeln gebracht und die Gruppe kehrte in die Taverne zur „Sieben seitigen Harfe“ ein, wo sie bereits von den Klängen, der elfischen Bardin, erwartet wurden. Da sie so erschöpft vom Kampf und dem Tag waren, bekamen sie gar nicht mit, das es bei diesem Lied um sie ging und sie von einem weiteren Gast beobachtet wurden, der auch sehr erschöpft sich auf einen Stuhl niederließ. An diesem Abend wurde gefeiert, zu Ehren der Gruppe. Die nächsten 4 Tage, brachte der Gruppe Erholung und jeder ging seinen Interessen nach.

Beute:

Illithid Magier

foliant1x Stab mit einem in Onyx gehaltenem Stein,
1x Foliant,
1x Beutel mit Knochen von Menschen, Elfen und Zwergen,

Illithid Schurke

1x Dolch,
1x Beutel mit Edelsteinen,

anderes

Sarkophag von Undarl

Trolle im Sumpf (Cult of the Damned)

Trolle im Sumpf (Cult of the Damned)Trolle im Sumpf (Cult of the Damned)

Ruemar und Drisinil blieben bei dem komischen Kautz, welcher die Krankheit der Lycanthropie heilen kann. Beiden halfen bei dem Kautz mit um einige Tinkturen, Tränke und weiteres zu erstellen, um sich die Zeit zu vertreiben.

Jorax, Amara, der Braune Wanderer und Nephil hatten im Sumpf ihre Vorkehrungen bereits abgeschlossen und sich selbst aufgeteilt, um den Trupp Trolle in Empfang zu nehmen. Amara und der Wanderer verschanzten sich auf einem Haus mit Molotov Cocktails, Nephil versteckte sich hinter dem zerfallenen Brunnen und Jorax machte sich auf die Trolle in die Stadt zu locken. Plan war, die Trolle in ein Haus zu locken, Tür verschließen und anzünden.
Allerdings hatten die Trolle, sieben an der Zahl, noch drei Gefangene bei sich. Allesamt Menschlich. Die Menschen waren an Baumstämme gefesselt, welche wiederum von den Trollen getragen wurden.

Jorax machte sich auf den Weg, spielte den betrunkenen Zwerg und fing sich kurzerhand eine von einem Troll. Der Troll folgte Jorax in die Stadt hinein. Beide liefen in ein Haus, teilten Schläge aus, steckten ein und hechteten, kurz bevor es zusammen brach, hinaus. Im freien streckte die Gruppe, Nephil noch im Hintergrund die restlichen Trolle beobachtend, den einzelnen Troll nieder.
Kurze Zeit darauf kamen 5 weitere Trolle in die zerfallene Stadt. Amara und der Wanderer feuerten mit ihren Bögen vom Dach, Jorax lief in ein Haus und verbarrikadierte eine Tür und Nephil bekam Besuch von einem Troll. Nephil wirkte einen Zauber auf sich in dem er selbst in Flammen aufging und einen feurigen Ringkampf mit dem Troll ausfocht. Der Wanderer sprang vom Dach, landete im Morast und steckte gute 20 – 30cm tief im Schlamm. Amara kletterte vom Dach und behagte mit dem Wanderer zusammen die Trolle, die sich um das verbarrikadierte Haus ringen. Zwei Trolle zertrümmerten die Tür, wurden aber von den kurz vorher noch geschmissenen Molotov Coktails angezündet. Im Haus fielen die Trolle tot um, draußen dauerte es nicht lang und die restlichen 3 Trolle folgten. Nun wachte nur noch ein Troll über die menschlichen Geiseln.

Der Wanderer versteckte sich in der Nähe und sprach auf orkisch mit dem Troll. Nach einigen hin und her trottete der Troll ebenfalls ins Lager. Nachdem er einen Pfeil abbekommen hatte, bemerkte auch der Troll das er ausgetrickst worden ist.
Die Geiseln waren befreit und nun wurde der Troll in die Zange genommen. Es dauerte nicht lang und der Troll konnte gefesselt werden. Die Menschen und die Gruppe machten es sich in einem Haus gemütlich, der Troll wurde nahe am Feuer platziert und aufgeweckt. Der Troll hatte panische Angst vor dem Feuer und brabbelte wirres Zeug. Jurax platze der Kragen und schlug kurzerhand den Troll bewusstlos.
Es wurde Wasser geholt damit der Troll ein weiteres mal aufgeweckt werden konnte und nun wurde dieser verhört. Er erzählte dass das Lager der Trolle einen halben Tag nördlich, über die kaputte Brücke und links am toten Baum in einer Höhle sei. Dort seien Orks und der Anführer der Trolle. Die Gruppe brachte den Troll um die Ecke, nachdem sie alles erfahren hatten was sie wollten und beratschlagte sich.

Es war noch nicht ganz klar ob erst Ruemar und Drisinil abgeholt werden sollten oder erst mal die Brücke ausgekundschaftet werden solle.

Vollmondnacht (The Grey Guardians)

Vollmondnacht (The Grey Guardians)Vollmondnacht (The Grey Guardians)

Es war ein sonniger Morgen, als die Gruppe um Ari, Lia, Juraag, Peekay und Dwarn den Hain der Druiden verließen um nach Yatar zu reisen. Glofindel versicherte ihnen beim Abschied jedoch noch, dass sie zu jeder Zeit im Hain willkommen sind. Die Gruppe kam auch sehr gut voran. In ihrer Gestalt eines Vogels sicherte Lia die Umgebung aus der Luft ab. Als die Sonne ihren höchsten Stand hatte an dem Tag, bemerkte sie etwas Seltsames. Ein herrenloser Hund, der anscheint ein Reithund ist, rannte den Weg entlang. Sie landete und nahm Kontakt auf. Doch als die anderen dazu kamen, könnte man meinen, dass sich die Ereignisse, welche an diesem Tage noch statt finden sollten, sich überschlagen. Denn der Hund zog an der Hose von Lia, nachdem sich diese wieder zurück verwandelt hatte, und allen war klar, der Hund brauchte Hilfe um seinen Besitzer zu befreien. Und nachdem die beiden Goblins getötet worden sind, so war denen eines klar. Sie mussten reagieren. Sie mussten zu dem Lager, von wo die beiden Goblins herkamen. Das Lager dieser grob organisierten Bande, welche aus Orks und Goblins bestand, von Räubern war schnell ausgemacht. Der Plan stand auch schnell fest. Zusammen mit vier, von Lia beschworenen, Wölfen stürmte Juraag in das Lager. Der Anführer war schnell getötet und auch die Einhörner, welche den Ruf von der Elfe Ari gefolgt sind, verrichteten gründlich ihre Arbeit. Nur zwei Orks versuchten zu entkommen, bevor den Oberkörper des einen Ork durchbohrte und ihn so auf den Waldboden festnagelte und der andere Ork von den Wölfen gestellt und zerfetzt worden ist. Die Arbeit, welche alle getan hatten, verging schnell und ohne eigene Verluste.

 

Als die Helden des Hains sich nun umblickten, sahen sie die vier Gefangenen. Ein Gnom, der von einem Hund abgeleckt wird, eine geknebelte Menschenfrau. Ein stämmiger Mann, der anscheinend Schmied ist, und ein Menschenjunge, der vermutlich erst zehn oder Zwölf Sommer gesehen hatte. Die Menschenfrau stellte sich als Morrigan vor und der Gnom, welcher inzwischen wieder seine Rüstung und seine Waffe hat, stellt sich als Quonsar Tambel vor. Doch die Aufmerksamkeit von Lia wurde auf den Mann gelenkt. Er sprach sie an, da er sie erkannt hatte. „Ich erkenne Euch. Ihr war in der Schmiede bei Telardoron.“ Er hat unter den Dunkelelfen gearbeitet, doch in seinem Blick stand Sorge. Sorge um den Jungen an seiner Seite. Jack, wie er sich vorgestellt hatte, sprach weiter zu Lia. „Ich bitte Euch, meinem Sohne zu helfen. Seit einiger  Zeit zieht es ihn in Richtung Nordosten. Ich weiß leider nicht, was ich machen soll. Dafür gebe ich Euch auch ein paar Namen, welche Kunden bei uns waren.“ Doch er hatte schon das gutmütige Herz von Lia erreicht. Sie sagt zu und begutachtet den güldenen Armreif, welcher um das Handgelenk und dem Unterarm von dem Jungen lag. Sie berührte ihn nur und es gab nur einen kurzen Augenblick, wo er nicht durch sie hindurch sah. „Wenn der Volle Mond in seiner kompletten Blüte steht, muss das Blut zum Blute singen.“ Sie versuchte auch, Informationen von dem Armreif zu bekommen, doch was sie mit ihrer Magie entdeckte, lies sie nicht nur erschrecken, sie verlor auch kurz ihr Augenlicht. Der Armreif war verflucht. Er kontrolliert den Träger und zieht ihn immer mehr in eine gewisse Richtung. Doch sie wusste auch, sollte der Träger nicht rechtzeitig an dem Ort sein, so wird der Träger nicht nur getötet, er wird komplett vernichtet. Nicht nur der Körper stirbt, auch die Seele wird in die ewige Dunkelheit gezogen. Aber auch Morrigan konnte keine neuen Informationen zu tage fördern, außer dass der junge nur von dem Gedanken beherrscht wird, zu einem Tempel zu gehen, doch auch sie hört die Stimme. „Wenn der Volle Mond in seiner kompletten Blüte steht, muss das Blut zum Blute singen.“ Selbst die Nutzung von Seife, um den Armreif von dem Jungen zu bekommen blieb erfolglos und so zogen sie los. Im Eiltempo, denn alle waren sich einig. Sie mussten den Jungen retten. Am Himmel zogen sich die ersten Wolken zusammen. Ein Sturm schien auf zu ziehen.

Es war Abend und die Sonne würde am Horizont untergehen, wenn sie nicht von schweren Regenwolken verdeckt wäre, als Lia aus der Luft, neben einem Dorfe, einen Tempel mit einem achteckigen Grundriss erblickte. Dieser Tempel hatte auf dem Dach Fenster aus Bundglas und man erkannte auch, dass an einer Stelle mal das Wappen der Gottheit Tyr hing. Doch um den Tempel herum waren nur die steilen Hänge der Berge zu sehen. Nur das Hauptgebäude war zu sehen. Der Rest von dem Bergtempel war eingestürzt. Begraben unter Schutt und Geröll der Berge. Aber vor dem Haupteingang stand eine Schwarze, große Steinplatte. Ansonsten erspähte Lia weder jemanden noch sonst irgendwelche Gefahren. Und so kam die Gruppe näher. Sie standen vor der Steinplatte und Quonsar klopfte mit seiner Lanze etwas an. Doch nichts geschieht. Selbst der versucht, durch die Steinwand zu brechen schlug fehl. Doch dann geschah etwas, womit der tapfere Gnom nicht gerechnet hat. Sein Hund Puki hat etwas gewittert und verzog sich. Seine Angst ist groß vor dem, was er gewittert hat. Und doch schaffte es die Gruppe, die Tür zu öffnen. Er war durch Runen Gesichert, die keiner der Anwesenden kannte und auf Grund von Verbindungen zu den Runen konnte sie das Tor öffnen. Inzwischen hatte der Wind zugenommen. Blitze peitschten über den Himmel. Der Donner folgte auf dem Fuße. Es war, als würde Talos persönlich gegen Tyr kämpfen. Der Regen hatte nun all seine Schleusen geöffnet, als die gruppe in den Tempel traten. Es war dunkel und nur die Blitze erhellten den Altar in der Mitte des Tempels, auf den Juraag nun den Jungen legte. Als bei einem Blitz Ari ein Wesen aus Fell mit zwei beinen sah, schloss sich auch die Eingangstür wieder mit einem knallen. Ari forderte die anderen auf, dass sie sich versammelten, denn ihr sechster Sinn für die Gefahr hatte angeschlagen. Sie waren hier nicht alleine und ihre Vermutung, dass die Steinplatte jemand draußen lassen sollte, verstärkte sich immer mehr. Denn es war ruhig in dieser Gegend. Zu ruhig. Als ob die, welche hier gelebt hatten, vor dem drohenden Unheil geflohen sind. Dwarn war auf dem Weg von dem Skelett seines Cousins, wo er sich dessen Rüstung und Streitaxt angenommen hatte, als Morrigan plötzlich von hinten gepackt und gebissen wird. Zur selben Zeit spürt Lia einen schmerzenden Biss in ihrer Seite und als sie zu ihrer Seite sah, erkannte sie die Kreatur. Es war ein Werwolf. Dieser trug einen Schuppenpanzer an seinem Körper. Sein Gesicht war mit einigen Bändern aus Leder überzogen und auf dem Rücken trug er ein Bastardschwert. Ari erkannte einen Mann in einer kompletten Brustplatte, welche nur mit Rüstungsstachel gespickt war. Das Gesicht war eingefallen. Doch Ari wusste es. Das ist ein Untoter. Sie formte Energie durch ihr heiliges Amulett und schaffte es, dass der Mann sich hinkauerte und Morrigan los lies. Lia, Juraag, Quonsar und auch Peekay hatten da schon ein paar Probleme mehr. Einige Zauber von Morrigan und Lia, den Werwolf zu zähmen schlugen fehl. Stattdessen schaffte er es, den Gnom fast zu töten und ihn noch mit einem Fluch zu belegen. Quonsar war sterbend, als Dwarn es schaffte, ihn zu stabilisieren. Die Zauberwirker schafften es, dass der Werwolf mal für einen Moment Still hielt und trotz der drei großen Feuerelementare, schaffte die Bestie, Juraag zu Boden zu schicken, welche inzwischen von ihrer Zweihandaxt auf ihren Streitkolben und Schild gewechselt ist. Auch der Vampir, was Ari inzwischen erkannt hatte, erholte sich von der heiligen Macht Ari und tötete einen der beiden Feuerelementare, welche ihn angegriffen hatte. Trotz der von Morrigan beschworenen Geister, schaffte der Vampir es, die Wände hoch zu klettern. Der Werwolf wurde nach und nach zerlegt und fiel dann zu Boden, wobei er Dwarn unter sich begrub. „Mein Bruder. Ich werde dich rächen.“ Flüsterte der Vampir leise und sprang direkt auf Ari zu, aber eine Fremde Macht hielt ihn fest. Er war gefangen und fand sein Ende dadurch, dass Lia in ihrer Vogelgestalt, dem Vampir das Weihwasser auf den Kopf ausschüttet. Erst fiel er zu Boden. Die Tore schlugen auf und ein Windhauch fegte den Vampir, welcher inzwischen zu Staub zerfallen ist weg. Man sah nur noch das, was er getragen hatte auf dem Steinboden. Der Armreif, am Handgelenk des Jungen, verlor seine Farbe und viel als kaltgeschmiedetes Eisen auf den Boden. Doch dadurch erschien vor der gruppe noch ein Einhorn. Als Zeichen von Mielikki. Aber nur Lia hörte die Unterredung. Der Avatar der Göttin redete zu Lia. Sie bedankte sich für die Hilfe und versicherte ihr, dass Mielikki weiter über sie achten und sie auch beobachten wird. Eine kurze Berührung des Hornes auf Lias Stab und kleine und junge Zweige rankten sich nun über ihren Stab, als ein Amulett in ihre Hände fiel. „Geht zum nahegelegenen Dorf in die Taverne zum Lustigen Schwein. Zeigt dem Wirt das Amulett, so wird er euch eine Unterkunft zur Verfügung stellen.“ Dann verschwand das Einhorn, indem es durch das Tor ritt. Die Gruppe beschloss, die Nacht hier im Tempel zu beenden, wo das Böse langsam, aber sicher sich auch aus den Gemäuern des Tempels zurückzog. Da fingen auf einmal Dwarn und Ari an zu singen und nach ein paar Minuten stand ein komplettes Heldenmahl vor denen. Auch Jack der Schmied bedankte sich bei allen und nahm überglücklich seinen Sohn in den Arm. Aber er hielt sein versprechen und gab ein paar Namen preis.

 

Namen die der Schmied preisgibt:

 

Garth Raddick aus Baldurs Tor

Enuviel aus Mirabar

Orgrar Schattenfaust

Branak Silbereisen aus Beregost

Gulan aus Luskan

 

Beute:

Bastardschwert +2

Brustplatte +1 mit +5 auf leise bewegen (magisch verzaubert)

Brustplatte +1 mit Rüstungsstacheln und +2 RK (magisch verzaubert)

1 Ring: +1 Angriff & +1 Schaden

1 Siegelring

Info: diese Sachen müssen erst noch geweiht werden, damit das Böse von den Gegenständen genommen wird.

Ausrüstung für Dwarn:

Schuppenpanzer

Großer Stahlschild

Zwergische Streitaxt

 

Erfahrungspunkte:

Für Stufe 6: 10.640 XPs

Für Stufe 7:  8.720 XPs

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