Der lange Weg nach Oben (The Saintes Sinners)

Icarius2Der lange Weg nach Oben (The Saintes Sinners)

Nach dem die alte Mine, die Throkks Stamm als Behausung dient, von den Abenteurern „befriedet“ worden ist, findet man sich im Not-Lager des Stammes wieder.

Von dort ziehen Adelia, Silk, Mofa und die zwergische Paladina zusammen mit Grünschatten und den fünf Zwergen- Verteidigern gen Süd-Osten, um den Meteorit in der Ebene zu finden.

Sie sind etwa zwei Tage unterwegs und erreichen dann en Gebiet, dass offenbar einer großen Veränderung unterwofen wurde. Neblige Staubwolken bedecken die Umgebung und behindern die Sicht. Die wenige Flora und Fauna hier zeigt deutliche Anzeichen von Brandspuren und explosionsartigen Verformungen der Oberfläche lassen den Schluss zu, dass hier irgendetwas Schreckliches mit großer Kraft gewirkt hat. Durch die Staubschwaden hindurch erreicht die Gruppe nach einigen Sunden ein Gebiet, dass den Anschein macht, dass „Auge“ dieses Staub-Orkans zu sein.

Das Gebiet hier ist deutlich als Einschlag-Krater zu erkennen, in dessen Zentrum ein verkohltes Loch im Boden ersichtlich ist, neben welchem eine seltsame Gestalt in grauer, Gesichtsloser Robe auf etwas oder jemanden zu warten scheint. Die Gruppe nähert sich vorsichtig dem Fremden.

Dieser dreht Kopf so, als würde er sie ansehen und plötzlich ertöhnt in den Köpfen der Gruppe eine Stimme. „Da sei Ihr ja endlich. Ich habe gewartet und nicht mehr viel Zeit.“

(mehr …)

Die Nacht der Assassine (Group7)

Die Nacht der Assassine (Group7)Die Nacht der Assassine (Group7)

Es war ein berauschendes Fest an diesem Abend bzw. in dieser Nacht. Es gab Wein, Weib und Gesang und einer stand im Mittelpunkt. Es war Talos. Wie sehr er im Mittelpunkt stand, sollte er an diesem Abend noch erleben. Viele Hände drückten die seinige Hand. auch die zwei Händler aus Damara beglückwünschten ihn. Kurz danach kam Hurm zu ihm und fragte Talos, ob er denn und er entschuldigte sich im Voraus, er seinen Titel als Ritter belegen könne? Leider seien ein paar Ungereimtheiten aufgetaucht, ja es gebe jemand und dabei schaute Hurm zu den beiden Händlern aus Damara, der dies in Frage stellte.

Der Hühne hatte sich bei dem Verzauberer nach ein wenig Lektüre erkundigt. Lektüre für die nächsten Abende, bis alle Materialen für die Verzauberung da wären. Man war überein gekommen. Bei den Büchern ging es vorwiegend um die Gesetze, die Geschichte und das Land Cormyr selber. Die neusten Gesetztestexte, würde er am morgigen Tage erhalten, so laut der Aussage des weißharigen Mannes, danach gesellte er sich zu den Feierernden in den Saal.

Talos nahm sich Sir Tevio zur Seite und gab ihm zu verstehen, das er ihn zur Grenze bringen wolle, da er sich bewusst war das dieser in Gefahr war, wenn man den Geschichten von Tevio glauben schenken durfte. So war er doch ein wenig besorgt.

Yurkas beobachtet einen Man mit einer Hakennase und einen dunklen Mantel von dessem Gesicht kaum was zu sehen ist, da Hurm in der Nähe ist, fragt er ihn, als sie über den Hof gehen und Hurm zieht ihn in den Bergfried. Er selber kennt den Mann auch nicht und beide spähen durch einen Spalt zu dem Unbekannten, der auf dem Hof sich herumtreibt. Yurkas geht auf den Hof und stellt diesem zur Rede. Dieser meint Talos im Auftrag seines Geldgebers zu beobachten, dieser Geldgeber ist sich noch nicht einige wie mit Talos weiter verfahren werden soll.

goblins2Unterdessen zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort rumpelt ein Wagen, vor dem ein Pferd gespannt war, durch eine aus Gras und Felsen bestehende Ebene, Milo war auf den Weg nach Arabel, er hatte sein Proviant in Elturel aufgefrischt gehabt, nachdem er sich von seinen R und war frohen Mutes auf den Weg nach Berdusk. Aufgrund des sonnigen Wetters, gestaltete sich der Tag recht schön, es gab keine Zwischenfälle und er genoss die wärmende Sonne auf dem rumpelnden Kutschbock. Stunden vergingen und so kam er, Sune war vor wenigen Augenblicken verschwunden, an eine Kreuzung, wo mehrere Wege abgingen, er schaute auf die Richtungsschilder und fuhr weiter. Nach einer Weile, er befand sich auf einen steinigen Weg wo es zu seiner Linken, ein paar Meter steil nach unten ging und zu seiner Rechten es 4-5m nach oben ging, stellte er fest das der Weg vor ihm verschüttet war. Er wendete den Wagen und wollte und fuhr den Weg ein Stück zurück, da tauchten in der Dunkelheit Fackeln auf, wobei bei näherem Hinsehen man den Arm mindestens eines Goblins ausmachen konnte. Oberhalb, nun auf seiner Linken, hörte er ebenfalls Stimmen von Goblinoiden und so hielt er den Wagen an, gerade noch rechtzeitig, denn plötzlich löste sich ein Steinlawine, Milo vermutete das die oben stehenden Goblins diese ausgelöst hatten, von dem kleinen Berg. Nachdem sich die Geröllwolke sich gelegt hatte, waren die Lichter verschwunden, dafür lag ein größerer Stein vor ihm auf dem Weg, wo vorher die Goblins waren. Oberhalb des Wagens brach auf einmal ein wilder Streit aus, diesen nutzte Milo und murmelte ein paar Worte, da nicht viel passierte setze Milo erneut an und kurz darauf fielen die Goblins wie überfälliges Obst von einem Baum, herunter, zwei von ihnen vielen in seinen Wagen, wobei einer die Öllampe traf und sie zerbrach. Eine merkwürdige Ruhe kehrte ein und nur das Stöh

nen von einigen Überlebenden drangen an sein Ohr. Er durchsuchte die Goblins und fand ein paar interessante Dinge, darunter einen Ring, ein Dolch und ein Horn. Auf dem Ring war ein merkwürdiger Name eingraviert. Der Name war Felsenbeisser.

 Talos erschien, nachdem er die beiden Frauenzimmer fortgeschickt hatte an dem Fenster seines Schlafgemaches und blickte auf den Hof, wo er Yurkas und einen Unbekannten sah, wobei auch Yurkas ihn sah und ihm etwas zurief. Dabei ließ er seine Blicke weiter über den Hof schweifen und sah die Silhouette von Hurm gegenüber am Fenster, wie er an seinem Schreibtisch, über ein Buch, senierte. Plötzlich fielen Talos zwei weitere düstere Gestalten auf der gegenüberliegenden Zinne der Mauer positionierten. Einer spannte sogar einen Bogen. Bevor er noch was sagen konnte schnellte der Pfeil, des Menschen los und er hörte wie jemand zu Boden ging. Er brüllte „Alram“, „Alarm“ Anfangs ging es noch unter, später verstummten die Instrumente und eine merkwürdige Stille brach aus, dann klapperten Rüstungen und die halbe Burg war in Aufruhr.

Delgardo rannte zu dem tödlich Getroffenem, hin und flösst ihm etwas ein. Ein junger Wachmann, der in der Nähe stand, starrte Fassunglos auf den Getroffenen, konnte aber ein wenig den Fall von Sir Tevio bremsen. Dabei sah er wie ein schwarzer Pfeil aus seiner Brust ragte. Yurkas rennt zum Berfried und eilt die Treppen empor, dabei kommen ihm zwei Wachen entgegen. Bei dem Zimmer von Hurm, hält er inne und öffnet die leicht geöffnete Tür. Er sieht Hurm mit seinem Rücken zugewandt, den Oberkörper schlaff nach vorne gebeugt, auf dem Schreibtisch liegen. Aus dem Rücken ragt ein der Schaft eines Dolches heraus. Yurkas betritt das Zimmer und stellt fest wie der schwere rote Vorhang sich bewegt er geht in Deckung und eine Stimme füstert ihm die Worte ins Ohr „Glaubt nicht alles was ihr seht, junger Zwerg“ Danach taucht plötzlich Hurm direkt neben ihm auf, während der Körper von Hurm, auf dem Schreibtisch zusammengebrochen war, ein schwarzer Umhang sichtbar wurde. „Er hat sich selbst einen Todesstoß versetzt“ teilte Hurm ihm trocken mit. Danach eilte Hurm hinaus zur Wendeltreppe des Bergfrieds. Yurkas rannte ihm nach, hielt aber mitten auf der Treppe inne und ging zurück zu dem Toten und untersuchte ihn und fand unter anderem ein wenig Gold, diverse Phiolen, mehrere Dolche und zwei Kukris. Wie sich später herausstellen sollte

Talos war inzwischen im Rittersaal angekommen und sah wie Sir Tevio umringt von Hurm, Faril und Sarp, vor denen ebenfalls Soldaten standen bzw. Armbrustschützen die mit ihren Waffen knieten, dazu ein paar Ritter und der herbeieilenden Schmied, der ein Turmschild schützend vor die größer werdende Gruppe am Eingang zum Rittersaal aufstellte. Im Saal selber hatten sich alle, sehr zur Freude des Hünen, die Fürstenhäuser mit ihren Leibwachen verschanzt, so war mehr Braten für ihn da.

Garrith ging gemächlich, den Bogen ohne die Sehne über er Schulter gelegt, über den Hof auf die Gruppe zu. „Falls ihr den anderen sucht, der liegt vor den Mauern der Festung“ sagte er ganz trocken, während dutzend Augenpaare ihn beachteten. Er ging an den Soldaten vorbei in den Rittersaal, wo sich die Situation zu entspannen begann, während man den Hof räumte, falls nicht noch ein weiterer Angreifer hier wäre.

Nachdem Tevio versorgt war, ihm sollte schon diese Nacht unter den Lebenden vergönnt sein, ging Hurm zu Yurkas und meinte zu ihm: „Habt ihr noch das Dokument, welches ihr mir mal bei eurer Ankunft gezeigt habt?“ Yurkas kramte in seiner Tasche und holte das besagt Dokument hervor. „Er meint dieses?“ Hurm wartete nicht lange und erzählte, das er sich belesen hätte. „Dieser Zauber lässt einen von innen heraus innerhalb von kurzer Zeit verwesen“ Damit war das Geheimnis des gefundenen Schriftstückes endgültig gelöst. Nachdem die Leiche des Assassine, der es immerhin vor die Mauern der Festung geschafft hatte, in die Festung brachte. Löste sich die Anspannung der Anwesenden. Das Fest war vorbei und es wurde versucht Sir Tevio zu retten. Leider verschied er noch in der Nacht.

trollsAuch Milos Nacht war ruhig und Sune schien ihn wohl gesonnen und so reiste er bis zu Mittagszeit auf der Straße bis er in weiter Ferne drei riesige Humanoiden ausmachten die auf der Ebene zu sehen waren, Anfangs standen sie nur rum, als sie aber den Wagen bemerkt hatten, rannten sie los, parallel zum Wagen von Milo. Dieser versuchte die Pferde anzuspornen, aber die 3 kamen immer näher. Er merkte wie der Wagen schauckelte von dem Beben der Erde, die von den laufenden Trollen verursacht wurden. Nun wurde es dem Halbling, aber doch zu gefährlich. Der Halbling beschloss, nachdem die drei Trolle hinter seinem Wagen vernahm, einen Zauber einzusetzen, den er schon bei den Goblins eingesetzt hatte und damit Erfolg hatte. Auch dieses Mal glückte es ihm und die Trolle purzelten hinter seinem Wagen übereinander. So konnte er sein Weg mit dem Wagen fortsetzen, wenn auch gleich es dieses Mal sehr knapp war und er sich ein wenig erschöpft fühlte. Mehr wohl noch als sein Pferd, welches sich wieder ein wenig beruhigt hatte und so fuhr er bis die Nacht anbrach und schlief, wie auch in den anderen Nächten davor ein.

Am nächsten Morgen, Talos hatte einen merkwürdigen Traum mit einem Pferd erlebt, traf man sich im Rittersaal. Der Hühne, der Zwerg und der Mesiterschütze des gestrigen Abends, saßen bereits schon auf einer der Bänke, als sich Talos dazugesellte. Ihm gegenüber saß Delgardo und aß alleine ein wenig von dem gestrigen Brot. Ohne ihn aus den Augen zu verlieren aß auch Talos und sie unterhielten sich was man denn so machen könnte. Garrith wollte in die Wälder, bei Talos stand am Abend noch ein Treffen mit einem Adligen an, der Talos alles über seine Pflichten und Rechte hier in Corymr einweisen sollte. Es blieb also genug Zeit um die Gegend auszukundschaften. Als sie sich erhoben, bemerkte Talos eine hellhäutige, blasse Elfe oder Halbelfe, die sich dem sitzenden Delgardo näherte. Ihr Name war Kerri Talindras, soviel erfuhr Talos noch, als er bei den Beiden vorbeiging.

kerriNachdem sie die kleine Steinbrücke überquert hatten, lag kein weiteres Gehöft mehr vor ihnen, einzig ein Feld das an den Hullack Wald grenzte war zu sehen. Da bemerkten sie einen Bauern, der halb zusammengesackt an einem Baum saß, beim näherkommen stellte sich heraus das von einem schwarzen Pfeil verletzt war. Die Gruppe half dem Mann und er erzählte ihnen das Orks seine kleine Tochter mitgenommen hatten. Garrith war auf einmal verschwunden, aber jeder in der Gruppe wusste, man würde ihm bald wiedersehen. Dem Mann baten sie zu seinem Gehöft zurückzukehren und drangen dann in den Wald ein. sie brauchen nicht lange gehen da kam ihn nicht nur ein etwas niedergeschlagener Garrith entgegen, sondern dahinter die Mond Halbelfe von heute früh, mit 2 Orkköpfen an der Seite baumelnd und vor sich herschiebend ein kleines blonde Mädchen, welches veränstigt in die Gruppe schaute, bis Talos und Yurkas sich ihrer Annahm und sie zu dem Gehöft des Bauern brachten, der als er sie sah, den Helden dankte. Da viele aus der Gruppe komische Gesichter zogen fragte Kerri, ob sie denn die Köpfen der Orks haben  wollten und ein merkwürdiges Gemurmel ging durch die Runde, als wenn man jemanden den Spaß genommen hatte. Während des Tages ging ein jeder dann seinen Interessen nach und am Abend wurden Talos die Sitten des cormyrschen Hofes beigebracht.

Am nächsten Morgen wurde Milo vom Klopfen der Regentropfen die auf das Kutscherdach fiel geweckt. Nebel war aufgezogen und die Kälte kroch in alle Ritzen. Milo zog sich einen weiteren Umhang um sich und nachdem er ein wenig was von seiner Ration zu sich genommen hatte und den Futtersack des Pferdes im Wagen verstaut hatte, setzte er die Fahrt fort. Der Nebel war so dich das er erst kurz vor dem Wagen etwas sehen konnte. So wäre er mit Sicherheit über die Orks, die vor ihm auf der Strasse liefen, reingefahren. Doch zum Glück hatte er sich gut vorbereitet und hob zu einem Zauber an. doch plötzlich passierten merkwürdige Dinge, der Nebel wurde dichter und Blitze zuckten um ihn herum er fühlte sich sehr komisch, als würde er fliegen und als er nach unten schaute da war der Wagen auf dem er eben noch gestanden hatte verschwunden. Dann spürte er wie er einen festen ja schon felsigen Untergrund spürte und sah nach unten sein Fuß war im Boden eines Felsen eingeschlossen. Er spürte Kälte und ein Wind zog hier. Was war nur passiert. Die Blitze wurden weniger bis nur noch der Nebel da war und auch der lichtete sich so langsam und gab Milo Blick auf ein Kloster frei, Teile des Nebels blieben aber machten aber die Situation für Milo nicht besser, er war in einem Felsen gefangen, in einem Gebirge das etliche Tages-, Wochen-, wenn nicht gar Monatsreisen entfernt von seinem Ziel lag.

Am nächsten Tag, Talos hatte wieder von dem gleichen Pferd geträumt, wie in der Nacht davor. Bekam Yurkas ein Brief papervon Hurm in die Hand. Er lass begierig die Zeilen und teilte den anderen mit er müsse nach Huthduth…Hurm erklärte ihm wo dieses lag und es wohl mehrere Tage dauern würde bis man es erreichen würde. Die anderen in der Gruppe, waren recht erfreut über die Abwechslung hier auf der Festung, wartete doch der Hüne auf seine Verzauberung und Talos auf sein weiteren Verbleib. Na´estiel und Gilbert hatten sich am Vortag von der Gruppe, mit dem Versprechen, das man sich wiedersehen würde, verabschiedet und waren mit dem Ziel „Schattental“ aufgebrochen. Da Yurkas sehr drängte nach Huthduth zu kommen, willigte Hurm ein, unter der Bedingung, das er sie begleiten würde. Schnell waren alle einverstanden und nachdem auch der Festungskommandant einwilligte und als Unterstützung der Gruppe Sir Gerald Weber und Greta zugedachte. Kurz daraufhin verschwand Hurm in seinem Studierzimmer im Bergfried und tauchte erst am späten Abend im Rittersaal, bei der speisenden Gruppe wieder auf, unter seinem Arm trug er ein großes in braunen Leder eingebundenes Buch, welches mit diversen Symbolen verziert war. Ein Lesezeichen schaute aus dem Buch heraus. Hurm sprach zu der Gruppe: „Ruht euch aus morgen in aller Früh reisen wir nach Hutduth und wir werden schneller da sein als uns der Wind tragen kann“ Bei den letzten Worten kicherte er wie ein kleines Kind vor sich hin.

Am nächsten Morgen, Sune schickte ihre ersten Strahlen über die Zinnen der Festung. Während Teile der Festung noch im dunklen lagen. Versammelte sich die kleine Gruppe auf dem höchsten Turm der Festung und von hier hatte man einen tollen Ausblick über die Gehöfte und Teile des Hullack Waldes. Hurm bat das alle sich mit den Händen berühren sollten und fing ein Gemurmel an, als er damit fertig war ging er zu Sir Gerald und berührte ihn. Die Körper der Anwesenden wurden durchsichtiger, Umrisse waren nur noch zu sehen und plötzlich hatten alle das Gefühl als würden sie Schweben und als sie nach unsten schauten sahen sie das sie über der Spitze des Turmes schwebten und witer sie schwebten über das Gebirge die Welt wurde kleiner. Sie dachten sie wären in einem Nebel und als sie näher hinsahen waren es Wolken in denen sie sich befanden, es wurde weiss um sie herum, lediglich seinen Berührten sah man als Umriss in den Wolken, wobei deren Umrisse mal länger undmal kürzer wurden, als wäre die Person zu einen Schwaden geworden. So glitt die Gruppe mit dem Wind und die Zeit verging man spürte sie nicht, aber irgendetwas stimmte nicht.

HuthduthDie Nebelschwaden wurden wieder sichbar, Konturen der Personen zeichneten sich ab und aus den Silhouetten wurden Formen. Ein komisches Gefühl stieg in jedem auf und als sie den Boden berührten mussten sie eine Weile sich besinnen, ihr Körpergefühl zu erlangen. Sie fanden sich in einem Gebirge wieder, welches von Schnee bedeckt war und es heulte der Wind. Neben ihnen stand ein Halbling. Er fummelte an seinen Reisesacke und zog eine Spitzhacke heraus. Yurkas eilte nachdem er sich wieder besonnen hatte zu ihm und half dem Halbling seinen Fuß, der bis zu den Knöchel im Fels zu steckte, zu befreien. Vorsichtig ging Yurkas mit der Hacke vor. Hurm musste lächeln, als er er den Halbling sah, wusste er das Milo versucht haben musste sich hierhin zu teleportieren. Als die Gruppe ihn befragte was passiert wäre, wandelte sich das Lächeln von Hurm in ein ernsthaftes Gesicht. Unterdessen zeigte Milo diverse Schmuckstücke aus dem Rucksack und Yurkas  war an diesen Sachen sehr interessiert. Nach wenigen Augenblicken war Milo befreit. Eine Sache stutzte Hurm sehr, Milo musste etwas etwas zugestossen sein, das ihn in die Vergangenheit gerissen haben musste, oder waren sie solange unterwegs gewesen? Um das herauszufinden machte sich die Gruppe zum befestigten Kloster um Antworten zu bekommen und diese befanden sich hinter diesen Mauern.

 

Die Angst der unterdrückten Stadtbewohner (Cult of the Damned)

Die Angst der unterdrückten Stadtbewohner (Cult of the Damned)Die Angst der unterdrückten Stadtbewohner (Cult of the Damned)

Die Verdammten verbarrikadierten sich in einen der Häuser in Barovia. Jorax fand im Obergeschoss eine Karte von der Stadtregion. Als er die Karte betrachtete kamen ihm Erinnerungen seines letzten Traumes wieder hervor. Er machte ein Zigeunerlager aus und markierte es auf der Karte. Die Gruppe richtete sich für die Nacht ein und teilten Wachschichten ein. Jorax und der braune Wanderer hielten die erste. In dieser Nacht verspürte Therax  wahnsinnige Angst und kam aus seinem gewohnten Versteckspiel hervorgekrochen. Als der kleine Drache bei Amara Schutz suchte, bemerkte der braune Wanderer ihn. Er staunte nicht schlecht als er Amaras gehütetes Geheimnis endlich auf die Schliche gekommen war. Jorax beobachtete Therax grübelnd und nahm ein großen Schluck aus seinem Fass. Amara wachte langsam auf und vernahm nun den Angstzustand ihres kleinen Familiars. Im selben Augenblick erschienen zwei alte Schreckgespenster an einer der Wände und eines der beiden schwebte zielstrebig auf Therax zu. Der kleine Drachte fauchte so laut er konnte und mit seinen Krallen klammerte er sich an Amara, die nun vor Schmerzen vollends wach war, fest. Jorax erschrak sich als er das Gespenst sah, gerade in dem Moment als er aus seinem Fass trank. Er prustete den hochprozentigen Alkohol vor Schreck aus, sodaß es eine kleine Stichflamme am Kamin gab und kurz den Raum erhellte. Der Braune Wanderer und Amara machten sich kampfbereit als das alte Gespenst gerade auf Therax einschlug und ihn schwer verletzte. Therax versuchte fort zu kommen und flog nach oben zur Decke, doch sein Gegner konnte Schweben und folgte ihm. Alle im Raum waren nun wach und schlugen auf das Gespenst ein, doch nun kam von der anderen Seite des Raumes das andere Schreckgespenst auf die Gruppe zu geflogen. Dresinil schaltete schnell und vertrieb dieses Wesen schnell mit ihrer göttlichen Gabe. Die Verdammten schafften es leicht Ihren Gegner aus der Luft zu holen und somit niederzustrecken. Im selben Moment als der Kampf zu Ende war, kam ein Zwerg durch eines der Fenster in den Raum gestürmt. Alle waren sehr überrascht, denn der Zwerg schien ihnen zu Hilfe zu eilen und spach zu dem die altbekannte Handelssprache. Er stellte sich als Oskar vor, ein Zwerg aus der Zitadelle Adbar. Jorax schien in Tränen zu fallen, denn auch er kam aus Adbars Zwergenfeste. Er umarmte ihn, holte sein Fass herraus und trank mit dem Neuen erstmal auf die Heimat. Oskar erzählte seine Geschichte, daß er gerade seiner Wege zog und plötzlich durch ein merkwürdigen Nebel in diese Stadt gelandet sei. Als er nun auch erfuhr wie die Verdammten hier gestrandet seien, beschlossen sie einen gemeinsamen einen Weg zu finden um aus diesem Lande wieder nach Hause zu finden. Die weitere Nacht verlief sorgenfrei und alle konnten sich ausruhen.

 

 

Mit ihren neuen Weggefährten machten sich die Verdammten auf den Weg zur Schenke im Dorf. Auf dem Weg dort hin gerieten sie in einen Kampf zwischen Untote und eine Paladinfrau. Die Frau sah sehr angeschlagen aus und die Gruppe eilte ihr zu Hilfe. Amara und der braune Wanderer schoßen ihre Pfeile, einen nach den anderen in ihre Gegner. Jorax und Oskar stürmten die Untoten mit einen Zwergenlied an und Drisinil segnete ihre Verbündeten und machte sich bereit weitere Zauber zu wirken. Inmitten des Kampfgeschehens schaffte es ein Zombie die heldenhafte Frau zu beißen, woraufhin diese sich ebenfalls in ein Zombie verwandelte. Als die Untote Paladine die Verdammten angriff, wurde es plötzlich laut, da der Brunnen vom Marktplatz in sich zusammenbrach. Es kam ein furchteinflößendes Monstum zum Vorschein und es sah aus wie ein riesiger untoter Golem. Als die Gruppe endlich die untote Frau vernichtete, machten sie sich siegessicher daran das wütende Ungeheuer anzugreifen. Drisinil war zuerst zur Stelle. Mittels magischer Strahlen verletzte sie das Ungetüm schwer und trennte dessen einen Arm ab. Aber das muskulöse Monster haute mit der Faust des anderen Armes so fest zu, daß Drisinil bis zur Hälfte im Boden steckte und sich nurnoch mit einem Schild wehren konnte. Sofort flogen wieder Pfeile von Amara, dem braunen Wanderer und Knartsch auf den Gegner und trafen auch. Doch es schien dem großen toten Golem nichts auszumachen. Erst als Oskar  und Jorax ihren Gegner in die Zange nahmen, schafften sie es ihren harten Feind zu Fall zu bringen und zu töten.

 

tavernbarAls die Gruppe die Toten durchsuchten öffnete sich in der Dorfschenke die Tür. Man sah mit ungläubigen Blicken einige der Anwesenden aus den Fenstern starren wo sich die Dorfbewohner nun tummelten. Als die Verdammten eintraten vernahm man Getuschel und Geflüster über den Kampf mit dem untoten Golem. Viele bewunderten die Gefährten, denn die Dorfbewohner hatten bisher nichts zu ihrer eigenen Befreiung beizutragen. Als Jorax den Verantwortlichen heraussah, stellten sich die Helden vor und befragten ihn was sich denn in diesem Dorf zutragen würde und warum sich die Bewohner versteckten. Es war der Bruder der Bürgermeisterin den die Verdammten antrafen, ein Schnösel und Einfaltspinsel, der nur an sich zu Glauben schien und für die Gruppe keine Hilfe war. Er wollte anscheinend mit den Gefährten nichts zu schaffen haben und konnte auch keine rechten Auskünfte geben. Nach langer Diskusion prügelte ihn Jorax aus der Schenke und befahl ihn die Gruppe zum Gutshaus seiner Schwester zu führen. Dort angekommen trafen sie auf die Bürgermeisterin von Brovia, die ihnen von ihrem verstorbenen Vater erzählte. Die Verdammten bekamen wichtige Informationen über den Graf des Schlosses welcher das Land schon sein 700 Jahren unterdrückte. Die Bürgermeisterin berichtete auch von einen ihrer Träume, der anscheinend sehr mysteriös sei. Als man ihr beim Erzählen so zuhörte, schien sie immer wieder unbewußt an ihrem Nacken zu kratzen und die Verdammten wollten von ihr wissen ob sie gebissen wurde. Die Gruppe erkannte, nachdem ein klein wenig die Kunst des Überredens genutzt werden musste, dass die Bürgermeisterin von einem Vampir gebissen worden ist. Jedenfalls hatte es den Anschein danach.Land of Barovia 2
Im gleichen Augenblick kam der Gedanken auf, das es eine mentale Verbindung mit der Bürgermeisterin und wahrscheinlich dem Grafen gibt Der Graf wurde nun mehrfach als „Teufel“ bezeichnet und somit war der Gedanke auch nahe, dass der Graf ein Vampir oder ähnliches untote Wesen sei.. Was nun zu tun sei, würde der Kult der Verdammten am nächsten Tag beratschlagen. Diese Nacht wollten sie alle ersteinmal in aller Ruhe ausschlafen und die Bürgermeisterin von Brovia lud die Gefährten ein im Gutshaus zu übernachten.

 

 

Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)

Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)Die schwere Rückeroberung der Flying Dschinn (The Ragtag Bunch)

Vorsichtig ging die Gruppe im Laderaum zum Bug, vor ihnen türmten sich etliche Fässer und Kisten auf die fest verzurrt waren. Einzig Lylian hatte sich wieder in seine Affenform verwandelt und war geschickt auf das Deck zu der gefesselten Manschaft geklettert und unternahm ein Versuch, die Seile mit einem Dolch zu durchschneiden. Er hatte Glück denn bis auf die Manschaft um Drake wurde er, obwohl er sich in seine Elfenform verwandelt hatte und die Waffen ihm herunterfielen bei der Verwandlung, nicht zum Verhängnis. Als er merkte das er mit dem Dolch nichts ausrichten konnte, denn keine Faser des Seils gab nach, verwandelte er sich gerade in dem Moment zurück wo zwei Goblinpiraten zu den Gefesselten schauten. Sie erblickten die Waffen, wunderten sich und sahen aber den Schamanen am Achterdeck auftauchen und überwarfen die Idee die Waffen näher zu untersuchen. Lylian bekam von all dem, nicht viel mit, sah er doch in die Richtung in die die Flying Dschinn fuhr und das machte ihm noch mehr Sorgen erinerte er sich doch was die Goblins bei den Rudern gesagt hatten. So machte er sich schleunigst auf den Weg zurück zur Gruppe und fand diese dann auch im Laderaum des Schiffes. Hastig berichtete Lylian, der sich inzwischen zu einen elfen zurückverwandelt hatte, das die Seile nicht zu durchtrennen sein und das sie auf ein Riff zusteuern, dabei fiel ihr ein das die Manschaft davon auch schon gesprochen hatten. Unterdessen schlug in einer abgeschlossenen Kabine am Bug des Schiffes ein leicht bekleideter Mann, mit einer Beule am Kopf, die Augen auf. Er setze sich auf schaute sich um, wunderte sich ein wenig warum diese Unterkunft schauckelte, sprang im Raum herum, zog sich an und schaute sich nochmal im Raum um, er zog an der Tür und stellte fest das diese verschlossen war. Dann rief er immer wieder laut nach einem Wirt. Der aber nicht erschien, die einzige Antwort war das Rauschen des Meeres. Die Rufe gingen durch das ganze Schiff und so vernahmen die Gruppe, die inzwischen vom Rauschen leicht untergegangene Worte, von einem Passagier, der wirres Zeug redete. Woraufhin sich Lylian, verwandelte und sich auf den Weg machte. Er kletterte geschickt vom Deck aus durchs offene Bullauge der Kabine und da stand ein Mensch der ab und zu nach dem Wirt rief. Merkwürdig dachte sich Lylian. Er kletterte in seiner Affengestalt hinein und verwandelte sich. Der Verwirrte spang erschrocken zurück und stellte sich, aus Lylians Sicht, mit viel Umhergespringen und einer Verbeugung als Fergus de Bertón vor. Sofort begann er Lylian zu fragen was denn wohl auf dem Speiseplan stehe und ob man nicht was gegen das Wackeln in der Taverne machen könne. Als Lylian ihm seine Lage erklärte und auch wo er sich befand, sprach dieser weiterhin nur vom Essen. Das war selbst für einen Bewohner des Waldes zuviel und so verwandelte er sich zurück und kletterte wieder durch das Bullauge nach draussen und zu den anderen. Die auf ihn im vorderen Laderaum warteten. Einzig Dombar war nach wie vor damit beschäftigt eine Möglichkeit zu finden durch den Geheimgang, den sie auf dem Hinweg genommen hatten, auch wieder zurück zukommen. Musste aber feststellen das es keinen Weg gab.

flyingdschinnUnterdessen hatte Lylian, inzwischen den anderen mitgeteilt, das ein Gefangener sich in einer der Kabinen, über ihnen sich aufhielt, der ein wenig merkwürdig wäre. Fenweis hielt es nicht länger mehr an der Leiter aus, erst spähte er durch die Luke auf das obere Deck und dann schlich er sich im Rücken der Goblins zu der besagten Tür, die ihm Lylian beschrieben hatte. Er zückte seinen Dietrich und schon sprang die Tür auf. Leise schlüpfte er durch den Türspalt hindurch und machte sie hinter sich zu, bevor er schon erkannt wurde und Fergus, ebenso wie bei Lylian, sich vorstellte. Fennweis war zwar kein Wirt doch hatte er ein wenig Proviant dabei. Nachdem Fennweis ebenso vergeblich versucht hatte, wie Lylian vorher, Fergus die Situation begreiflich zu machen, mahnte er Fergus leise ihm zu folgen. Fennweiss öffnet die Tür und schlich zurück zur Luke, leider gelang es Fergus nicht so gut und plötzlich trat er gegen einen Eimer, bevor er bei der Luke war, so laut das sich die Rudermannschaft umdreht, ihn sah und aufstanden um ihre Rapiere zu zücken. Sie zuckten aber plötzlich zusammen als die Stimme von Naki ertönte. Fergus sah einen großen rattenähnlichen Goblin am anderen Ende der Ruder stehen. Er nahm sich alle Mut zusammen und ging auf sie zu. Fennweis spannte unterdessen unter der Luke sein Armbrust. Er zielte und schoß während Fergus bei der Ratte angekommen war. Fennweis traf und das einzige was die Ratte machte, sie kratzte sich. Auch der 2. Bolzen traf, aber auch hier war die Reaktion der Ratte genauso niederschlagend, wie der erste Schuss. Hinter Naki tauchte der Wirt auf und die Worte von Naki waren zwar nicht bedrohlich, ließen aber keinen Zweifel, was passieren würde, wenn Fergus sich weigern würde in die Kabine zurückzukehren. Fergus wollte sich an Naki und dem Wirt vorbeiwinden, wurde aber in der Luft, von ein paar kräftigen Händen gepackt. Der Wirt hatte sich Fergus geschnappt und war dabei ihn zurückbringen. Das erspähte Fennweis durch die Luke und setze den Beiden nach, während er Naki und die sich inzwischen an ihre Ruderbänke zurückgekehrten Goblins, nicht aus den Augen ließ. Als der Wirt, Fergus in seine Kabine warf, war Fennweis zur Stelle, er stand zwischen den Beinen des Wirtes und drückt ab. Der Riese schrie und ging auf die Knie. Das Geräusch ließ Naki herumfahren und sah noch wie Fennweis den Riese der Kniete durch die beiden Dolche von seinen Schmerzen erlöst wurde. Sie verwandelte sich in eine riesige Bestie mit schwarzem Fell.

Naki2Fergus und Fenn sahen den Werwolf, wie er sich verwandelte und flüchteten die Leiter nach oben. Naki rannte die Planken entlang, den beiden Flüchtenden hinterher. Leider sahen die beiden Nachrückenden sich Naki konfrontiert. Reflexartig hantierte Elias mit seinen Armen in der Luft und Naki zuckte kurz hinereinander zusammen, doch es war zu spät Naki war bei ihnen, in letzter Sekunde konnte er den Krallen von ihr entgehen. Nakis Aufmerksamkeit galt nach wie vor den Flüchtenden, dabei zerfetzte sie die Leiter die nach oben ging und versuchte mit ihren Krallen halt zu finden und es gelang ihr.

Dombar hatte inzwischen alleine den Versuch unternommen, durch die Geheimtür nach oben zu gelangen aufgegeben, als er merkte das über ihm Lärm war, so ging er schnell zur Leiter und steckte den Kopf durch die Luke. Er sah wie Laryi und Elias mit einer Meute von Goblins die, die Beiden arg bedrängten, während sich ein riesiger pelziger Körper durch die vordere Luke verschwand.

Auf dem Deck lief Fennweis zu der gefesselten Manschaft, an den völlig überrumpelten Goblins vorbei und fing an mit seinen beiden Dolchen sie zu befreien. Er hatte Glück, seine Dolche drangen durch die Fasern, wie durch ein Stück Brot. Auch die gefesselte Mannschaft war beindruckt, waren doch schon mehrere Befreiungsversuche gescheitert. Zuerst war Drake freigeschnitten, dieser schnappte sich einen auf den Boden liegenden Rapier, den Lylian liegen gelassen hatte und stürzte sich mit diesem, auf den ihn am nahestehendsten Goblin, während Fennweis die Fesseln der anderen durchtrennte.

Fergus unterdessen war auf das Backdeck gelangt und spannte die rechte Arbalest. Er hoffte insgeheim er würde fertig sein, bevor diese Ratte entweder bei ihm oder auf dem Hauptdeck auftauchen würde. Er kurbelte und lud sie mit einem Bolzen. Er war gerade noch rechtzeitig fertig geworden, als eine Ratte auf ihn zusprang. Er dachte nicht länger nach und drückte ab. Die Ratte wurde so hart von dem Bolzen getroffen, das sie aus seinem Sichtbereich, auf das Hauptdeck geschleudert wurde. Er lud nach und sah dabei Fennweis auf dem Achterdeck, der seine Armbrust spannte. Fergus schoss einen weiteren Bolzen auf die feindliche Mannschaft und brachte Kapitän Drake aus einer misslichen Lage. Der Bolzen trennte das Bein eines Goblins ab. Fergus hatte so eine Vorahnung und ließ das Geschütz sein. Er zu der anderen Arbalest auf der gegenüberliegenden Seite und lud diese nun.

Inzwischen waren Elias, Lylian und der ihn zur Hilfe herbeigeilte Dombar in einen Kampf mit der Rudermannschaft verstrickt. War doch der plan sich an der Mannschaft misslungen und Lylian stolperte über ein Ruder und fiel zu Boden. Die Mannschaft hatte ihre Rapiere gezückt und schienen die überlegenere Position zu haben. Die Goblins gingen sehr geschickt vor, warteten sie doch bei Dombar erst seinen Schlag ab um dann mit ihren Rapieren zuzustoßen. So verloren sie zwar mit jedem Schlag einen weiteren Kameraden, aber der Barbar blutete schon aus etlichen Wunden. Lylian wurde hart von einem Ruder getroffen und ging zu Boden. Aber auch er hatte sein Bestes gegeben, nun standen nur noch 9 Goblinoide ihnen gegenüber, wobei die Goblins Naki vernahmen und sich umgedreht hatten. Das nutze Elias, langsam glitt eine kleine Schlange, über die Planken, zu einem der verzauberten Goblins. Dombar drosch aus Leibeskräften auf die noch stehenden Goblins ein und geriet in Blutrausch. Mit dem vorletzen Goblin kippte auch Dombar vornüber in eine Ruderbank und blieb liegen. Lylian kroch vorsichtig zu ihm hinüber. Als der letzte noch stehende Goblin merkte, das er auf eine Illusion hereingefallen war, bemerkte wie ein Dolch durch seinen Körper drang und sein Leben an ihm vorüberzog. Bevor das kalte Eisen, des Hexenmeisters, wieder sein Körper verließ, war er tot. Sofort kümmerte sich Elias und Lylian sich um den bewusstlosen Dombar. Seine Blutung konnte gestoppt werden. Der Kampf war im Unterdeck hatte ein Ende gefunden.

Hingegen auf dem Hauptdeck war der Kampf in vollem Gange. Das Schicksal meinte es gut mit Fergus, wäre er bei der Arbalest geblieben, so hätte Naki ihn in die ewigen Jagdgründe geschickt, denn sie sprang erneut auf das Deck und zerfetzte die Arbalest, wo zuvor Fergus gestanden hatte. Angespornt legte Fergus den Bolzen ein und sah zu Naki. Diese die letzten Reste der Arbalest von sich entfernend, schaute zu Fergus und rannte los. Dieser schwang sich gekonnt über die Reeling, sich aber festhaltend an der drehenden Arbalest und drückte im richtigen Moment ab, als Naki sie fast erreicht hatte. sie wurde zurückgeschleudert, überschlug sich und wäre beinah ins Wasser gefallen, doch ihre scharfen Krallen gruben sich tief in die Planken und verhinderten so das über Board gehen der Werratte. Nun erst bemerkte Fergus sein prikäre Lage über dem Wasser, er ruschte kurz ab hing mit einem Arm an dem Geschütz.

Fennweis hatte ein Ziel vor Augen, es war ein Goblinschamane der auf dem Achterdeck sich befand und der Geruch von Ozon lag in der Luft als, Blitze aus den Fingern des Goblins auf die draksche Mannschaft schossen und diese zuckten. Fennweis legte an und schoss und der Bolzen flog an dem Schamanen vorbei. Leise fluchte er sich in sich hinein. Als er weiterlaufen wollte merkte er das er sich nur sehr langsam bewegen konnte irgendwas hielt seine Füße fest, als würde er auf Teer laufen. Eine Laterne in der Nähe von ihm, brachte ihn auf eine Idee. Geschickt füllte er ein zerbrechliches Gefäß mit dem Öl aus der Laterne, dann warf er diese zu den Schamanen, um kurz darauf eine Fackel auf das Öl zu werfen. Das Feuer brannte um den Schamanen, als wäre er durch irgendetwas geschützt. Es half alles nichts, Fennweis kletterte, wenn auch sehr langsam an dem Katapult vorbei und griff den Selbstsicheren Goblin mit seinen beiden Dolchen an und drang durch die Hülle, in den Körper des Schamanen. Zur gleichen Zeit stiessen von unterhalb zwei Dolche von Madame Fley zu. Der Schamane war auf der Stelle Tod und auch die Fesseln fielen von Blackjack ab. Fennweis durchsuchte den Schamanen und fand ein paar Phiolen mit einer silbrigen Flüssigkeit darin. Er steckte sie, wie es eben Schurken tun, ein und unterstütze die Kämpfenden auf dem Hauptdeck,

Die Ratte war bei Fergus. Erst versuchte Naki, ihn mit ihren Krallen zu packen zu bekommen, dann krachte ihre Krallen in das Geschütz und machten es zu Kleinholz, während Fergus, durch den Schlag auf das Hauptdeck flog. Er landete merkwürdigerweise sanft bei der befreiten Mannschaft und machte sich sogleich nützlich. Nakis Geduld hatte ein Ende und schon sprang sie auf das Hauptdeck. Die Planken knirschten unter ihrem Gewicht. Die Goblins schlugen sich gut und drängten Kapitän Drake und seine Mannschaft immer weiter gen Heck, des Schiffes. Naki sprang in die vorderste Reihe der Goblins und hätte Sir Reginald getötet, wenn nicht Fennweis, Madame Fley die Phiolen gegeben hätte, die er bei den Schamanen gefunden hatte und diese ihre Dolche in der Flüssigkeit getränkt in den Pelz gerammt hätte. Die Flüssigkeit verfehlte nicht ihre Wirkung und als der zweite Dolch die Ratte traf zuckte sie nur noch an der Stelle und brach dann zusammen und verwandelte sich wieder zurück in einen Goblin. Naki war tot.

Die anderen aus dem unteren Deck kamen nach oben und Drake steuerte indies wieder den „Fliegenden Dschinn“ und wurde dabei unterstützt vonPirate_Ship_Graveyard____by_Miggs69 Blackjack. Viele die an Deck waren sahen die Aufbauten einer Bastion auf den schroffen Felsen, das Schiff glitt an ihr vorbei und fuhr auf die abgelegene Seite der Insel. Dort angekommen entdeckten sie im Wasser diverse Rümpfe und Skelette von Schiffen, die an der Küste trieben. Hier sollte also auch die Flying Dschinn ihre letzte Fahrt enden. Sie ankerten vor der Küste und ein Beiboot wurde zu Wasser gelassen. Da es nach wie vor nicht aufgehört hatte zu regnen. Erkundete die kleine Gruppe nur einen kleinen Bereich an der Küste, dabei fiel ihn ein kleines Dörfchen auf, das aus diversen Schiffsteilen bestand und es schien bewohnt zu sein, da Licht in den Fenstern brannte. Schnell war sich die Gruppe einig, das man zu der Flying Dschinn zurückkehren wollte um, wenn das Wetter besser wäre, sich genauer das Dorf in aller Ruhe anschauen würde. So ruderte die Erkundungsmannschaft wieder zurück und man informierte die anderen die auf dem Schiff geblieben waren. Ein paar Strahlen von Sune brach durch die dichte Wolkendecke, aber viele von Reisenden und der Mannschaft waren längst eingeschlafen.

Die Energie im Herzen (The Legion of the Trusted)

Die Energie im Herzen (The Legion of the Trusted)
Damil bemühte sich in aller Freundlichkeit klar zu machen welche Strapazen sie erlitten hatten und erhandelte so etwas Gnade von der alten Hexe. Gemeinsam machte sich die Truppe auf in die, von Turmtrümmern am Dachstuhl getroffene, Taverne. Diese ward gänzlich leer bis auf ein einziges Zimmer welches von Pater Faustos in Anspruch genommen wurde. Torben wachte bei Ihm und pflegte den halb toten Diener Azuths so gut es ihm sein Wissen ermöglichte.

 

Die Gruppe macht sich in einem großen Gemeinschaftszimmer breit und nutze den daran angeschlossenen Raum noch mit für ihre Rast. Sie waren bis auf Fenner alle sehr erschöpft und trotz Ihrer magischen diversen Utensilien und Helferlein von den letzten Tagen gezeichnet. Fenner ging noch einmal herunter und holte etwas zu Essen, während Lyari die Kreisch-Falle aufstellte. Den großen Sack mit allerlei Gegenständen bewachte Xhorgul und die Gefährten einigten sich, unter anfänglichem Protest von Asconion, diesen am nächsten Tag eines genaueren Blickes zu würdigen.

 

So verbrachten sie die Nacht unter den wachsamen Augen von Fenner und Lyari, welche sich die erste und zweite Wache teilten, da sie naturgemäß mit etwas weniger Schlaf auskamen.

 

Am nächsten Morgen wachte Fenner als erstes auf – Er musste raus, dringend. Sein Druidenherz pochte und er brauchte Abstand zu dieser Ansammlung von Individuen. Er verwarf den Plan sich im Haus zu waschen und begab sich auf die Suche nach einer größeren Menge von Wasser als in diesem jämmerlichen Waschzuber. Draußen fand er sehr zu seinem bedauern auch nur eine größere Regentonne. Als er sich erkundigen wollte wo er den hier mehr Wasser finden würde traf er Asconion im Wirtsraum, welcher sich an einem frisch gedeckten Tisch mit einiger Auswahl befand. Nach einem eher wortkargen Gespräch, einer Information durch Torben und einem Wäschebeutel mehr war er kurzer Hand auf in Richtung Süden, zu einem 1,5 Meilen entfernten Ausläufer des Chionthar.

 

Asconion speiste munter weiter, ein guter Morgen! Nach dem Aufstehen suchte er sich etwas Kleidung welche er auch im Keller bei Lyari fand. Der Elf stand kniehoch in den Resten des verlassenen Krimskrams am Ende der Leiter und sortierte fleißig Holz, Kleidung und möglicherweise Nützliches und nun hatter er sogar jemanden der seine alte Wäsche wusch, herrlich.

 

Damil ging der Weil der gleichen Beschäftigung nach waschen, Kleidung suchen und sich endlich wieder etwas gepflegt fühlen. Beim Betreten der Küche fand er Torben und Gretchen vor welche dabei waren Frühstück für das Dorf zuzubereiten. In einem kurzen Gespräch realisierte er wie schwer die vergangenen Tage, wer weiß für sie wahrscheinlich Monate, Gretchen auf der Seele lagen. Als er die Küche wieder verließ weinte sie in Torbens Armen. Das Vergangene war für sie kaum zu ertragen und merklich schwer zu verkraften. Auch er brauchte frische Luft und half nach einiger Zeit Faeyren und Aarond die des Morgens im Wald jagen waren ihre Beute fachgerecht zu enthäuten und weiter zu verarbeiten. Wie er so an einer der Hütten die Beute der Waldläufer verarbeitete sah er den Zwergenkleriker in Richtung der Dorfesse marschieren, In Gedanken vertieft schien er sich auch frisch ans Werk machen zu wollen um sich wie so oft beim Schmieden in seine heiligen Verse zu versenken und gleichzeitig dem so stark geschundenen Dorf nach Kräften zu helfen.

 

Asconion suchte nach seinem opulenten Mahl Camilla auf, welche er in einem der anderen Häuser vorfand. Sie schien hier Quartier bezogen zu haben und saß an einem Sekretär über einigen Dokumenten. Nach kurzem Gespräch sicherte sie im zu am Nachmittag eher einen Kopf für Ihn zu haben.

 

So versammelten sich nach und nach die Gruppe und beschloß endlich ihren wohlverdienten Schatz in Augenschein nehmen zu wollen. Nach einer kurzen „eulschen Kommunikationsaufnahme“ zu Fenner versammelte sich die Gruppe bis auf Xhorgul, der in seine Schmiedearbeiten vertieft abwinkte,  in dem mittlerweile gereingten Kellergewölbe. Die Kadaver und Unordnung ward beseitigt, so dass der ehemalige Thronsaal ihnen sehr passend für Ihre Schatzsichtungen vorkamm.

 

Mit vereinten magischen Kräften wurde die Vielzahl an Gegenständen erkundet und beleuchtet. Eine wahre Bücherflut empfing die Gruppe und erinnerte sie neben dem kristallenen Auge, einem Schwert, einem Dolch, einer Robe, einer Feder und vielen anderen Dingen an die Geschehnisse und Strapazen der letzten Tage. Es war Milo der vorschlug sich doch noch ein paar Tage Gedanken machen zu dürfen für welche Gegenstände er nun endgültig sein Interesse anmelden wolle und so einigten sich die Weggefährten auf eine Vertagung der abschließenden Verteilung als plötzlich eine Fanfare in nicht all zu weiter Ferne zu hören war. Bis auf Asconion stürmte die Gruppe mehr oder weniger hinaus um am Tageslicht angekommen in nicht all zu weiter Ferne etwas fliegendes am Himmel zu erkennen. Erneut ertönte das Singnal und mit wachem Auge erkannten sie sie nun – Greifenreiter. Wahrhaftig. Damil war es der auf die große Entfernung das Wappen der Stadt Adbar und der Hammer von Moradin aus machte.

 

Auch die restlichen Bewohner traten aus den Häusern heraus und versammelten sich etwas verängstig an der mittleren Straße des Dorfes. Die Helden redeten kurz und knapp auf die jungen Zwerge ein, welche nun sichtlich eingeschüchtern waren und brachten mit kurzen Wortwechseln in Erfahrung, dass diese anders als behauptet gerade einmal 60 Sommer zählten und von zu hause ausgebüchst waren um Abenteuer zu erleben.

 

Als die Greifen, acht an der Zahl, in Keilform zur Landung ansetzten sprang der forderste von Ihnen von seinem Reittier ab und der Boden erzitterte unter der Wucht seines Aufpralls. Der Hammerstiel steckte vor Ihm im Boden und er verkündete laustark und voller Inbrunst

 

 „Bei Moradin, wir sind die Diener und priesterliche Leibwache von Rorann Steinhammer. Beschützer der heiligen Citadelle zu Adbar!“ er erhob sich und das Zittern der Erde welches einschüchternd und definitiv nicht natürlichen Ursprungs war hörte auf. Der Zwerg ging schnur stracks auf die vier verängstigten Kinder zu, anders konnte man das Häufchen Elend dort hinten in der Ecke nicht bezeichnen. Auf seinem Weg gerieten Ihm Damil, welcher versuchte Ihn aufzuhalten, dabei jedoch deutlich weggedrückt wurde und Fenner, welcher bestätigte und erzählte was für Lausejungen die vier doch seien, in die Queere. Unbeirrt schritt er weiter und griff sich Grobschmar am Schlawitchen, zog ihn hoch und Ohrfeigte Ihn kräftig. „Wo in Moradins Namen habt Ihr Törichten die Hämmer eurer Großväter gleassen? Ihr habt Schande über euch und eure Blutlinien gebracht! Wo frage ich …?!“ Grobschmar wurde zu Boden geschleudert und traute sich kaum wieder aufzustehen. Unter einer weiteren Schimpftirade des Anführers der priesterlichen Leibgarde zu Adbar, gescholten als „Wicht“, „kleines Kind“ und „unsägliche Brut“ kroch der Zwerg dahin und wurde sogleich am Handgelenk in die Richtung gezogen in die Camilla mit den Worten „Sie sind oben in ihren Gemächern.“ zeigte. Unbarmherzig wurde Grobschmar in das angedeutete Haus drangsaliert während Xhorgul zusammen mit Lyari sich den restlichen Wachen näherte. Zwei der Greifenreiter lösten sich von der Truppe um die anderen drei Zwerge in gewahrsam zunehmen.  Es wurden einige hastige Worte auf zwergisch bei beiden Gruppen ausgetauscht während Grobschmar und sein Begleiter in Camillas derzeitger Behausuung verschwanden. Man hörte ein lautes Klatschen und einige Flüche bis nach wenigen Minuten die Beiden erneut aus dem Haus traten. Der Zwergenanführer trat mitsammt der vier Hämmer herraus, übergabe sie schäumend vor Wut an seine Garde und kühlte nach ein paar kurzen Worten merklich ab. 

 

 
Sich langsam seines Auftrittes bewusst werdend ging der Oberzwerg auf die nun mehr zu einem Haufen versammelte restliche Gruppe zu und begrüßte diese in aller Form „Zytargo Sohn des Hadram, Diener des Seelenschmiedes. Ihr habt wie ich von eurem Gefährten bereits vernommen habe viel zu erzählen. Wo ist die Tavern ?“ Die Gefährten deuteten in richtung des vom Turm getroffenes Hauses und schritten los. Der Zwergenanführer gab noch ein paar schnelle Befehle, dass die „Bedorn“ sich um die Greifen kümmern sollten. So gleich trotteten die Zwergenkinder los und taten wie Ihnen geheißen.

 

So versammelten sich die Abenteurer in der Taverne und tranken das was noch übrig war. Zytargo selbst schickte einen seiner Vertrauten los um die spärlichen Vorräte der Dorfes mit einem kleinen Tropfen zu veredeln, den die Greifenreiter mit sich führten. Die Runde saß dort trank und redete gut drei Stunden. Die Erzählungen vom Illitiden, der großen Halle mit den steinernden Wachen und den Wühlern wurde vom Zwergenanführer hier und dort mit etwas sachkundigem Geschichtswissen gefüllt so dass zu guter letzt alle einen guten Überblick über die Geschehnisse der letzten zwei Wochen hatten und die Geschichte rund um Dorwin an Deutlicheit und Information zu nahm.

 

Dorwin war ein Hohepriester, der mächtigste seit langem und sprach angeblich direkt mit den Göttern. Der alte König hatte schon immer auf Dorwin gehört, deshalb war es auch kein Wunder, dass Dorwin von einigen Zwergen als indirekter Herrscher mit unangefochtener Autorität angesehen wurde. Als dann der alte König relativ jung und kinderlos verstarb übernahm Dorwin für kurze Zeit die Verwaltung der königlichen Angelegenheiten. Doch jeder von den anderen Hohepriestern oder einflussreichen Zwergen vorgeschlagene König wurde von den „Göttern“ abgelehnt. Das ging einige Zeit so, bis Dorwin schließich verkündete, Moradin selbst habe ihm gesagt, er solle die Zügel vollends in die Hand nehmen, bis sich ihm der wahre König offenbare. 

 

Es gab einigen Widerstand, der jedoch schnell verebbte. Nur der Wachsamkeit der anderen Hohepriestern – der Vorfahren der jetzigen Zwerge – war es zu verdanken, dass die letzten Auswüchse Dorwins Größenwahns aufgehalten werden konnten. Denn er griff wahrlich nach der Macht der Götter, um sich mit ihnen auf eine Stufe zu stellen. Dann kam der Tag der Abrechnung, als die Götter nicht mehr mit ansehen wollten, wie ihr Volk zuließ, von jemandem geführt zu werden,  der ihre Worte so verdrehte, wie Dorwin das tat.

 

Es es regnete Asche  und Schwefel und der Hammer Moradins sauste wieder und wieder auf die  Binge herab. Dorwin griff in Wut auf die Götter, dass sie sich gegen ihn wendeten, statt ihn in ihren Reihen willkommen zu heißen auf unheilige Quellen zurück, um sie zu strafen. In seiner Verblendung überschätzte er seine Macht völlig und die Priester konnten ihn, geleitet durch die Kraft der Götter bezwingen. Doch töten konnten sie ihn nicht, denn das Böse mit dem er im Bunde war, weigerte sich, dieses neue Spielzeug so einfach dem Tod zu übergeben. Drum schlossen sie Dorwin ein und erbauten einen Berg als Mahnmal über der zerstörten Binge. 

 

Die sieben Überlebenden gingen dann fort, um einen Neuanfang zu wagen und irgendwann heimzukehren, wenn ein Weg gefunden wurde, Dorwin endgültig das Handwerk zu legen. In der Zitadelle Adbar, wo sie nun wohnen, leben  allerdings nur sechs Blutlinien der sieben. Über den Verbleib der siebten wissen sie nichts. Die Hämmer jedoch werden weitervererbt, wenn der älteste der Blutlinie verstirbt.

 

Die Jünglige hatten zuviele alte Bücher von Zwergenhelden und den Geschichten ihrer eigenen Ahnen gelesen und nachgespielt um dann aufzubrechen um selber Abenteuer zu suchen. Die Kriegshämmer haben sie sich dabei von ihren Großvätern „geborgt“.

 

Asconion ergriff das Wort und war in der Tat beeindruckt und neugierig ob der Fortsetzung der bisherigen Erlebnise und ihren historischen Bedeutungen. „Ein Hammer fehlt also, habt ihr eine Idee wo dieser sein könnte?“ Der Zwerg nickte, holte eine Karte hervor und berichtete von dem Ort an dem der siebte Clan gelebt hat und wo die Blutlinie in einer Schlacht vor 2800 Jahren ein jähes Ende fand. „Nördlich von Llorkh lagen ihre Bingen. Am Rande des nordwestlichen Ausläufer der Graugipfel.“ Seit dem golt der Hammer als verschwunden und eine mögliche Zerstörung der gebändigten Seele Dorwins ward in weite ferne gerückt. 

 

Karte Zwerge2

 

Asconion hörte ausfmerksam zu und berichtete, so gern er dieser Queste nachgehen wollen würde, so beschäftige Ihn noch ein anderes Versprechen – jenes welches ihn an Camilla und ihr Leben band. So einigten er und der Zwerg sich auf ein Abkommen, welches Ihnen jeweils die Hilfe der Gegenseite zusicherte. Fenner betrachtete die Situation misstrauisch und nach dem auch Damil sich der Aufgabe angeschloßen hatte wand der Zwerg sich an Ihn. „Was kann ich für euch tun, dass ihr weiterhin versucht den Hammer ausfindig zu machen?“ Der Ork zögerte und schüttelte mit dem Kopf „Nichts.“ Der Blick des Zwerges verfinsterte sich und er fragte erneut. In den Augen des Grünpelzes blitze es auf und es bedurfte einer letzten eindringlichen Frage des Zwerges bis er heraus presste „Nur wenn ihr äußerst guten Kontakt zu den Elfen habt.“ Die Augenbrauen des Diener Moradins hoben sich „Olven“?. Oh glaubt mir über die Jahrhunderte haben sich die Wege der Diener der Seldarine und die unseren oft gekreuzt. Eine Fürsprache und einen Kontakt werde ich euch alle Mal liefern können.“ Fenner versprach zögerlich zu helfen, garantierte jedoch nicht für einen Erfolg. Auch zwischen Lyari und ihrem neuen Auftraggeber fand ein kurzes und schnelles Gespräch auf zwergisch statt und kurz darauf gaben sich beide, scheinbar zufrieden, die Hand.

 

Füllstelle für Milo 
Xhorgul hüllte sich die gesammte Unterhaltung über peiferauchend in grübelndes Schweigen. Die Erzählungen des Zwerges schienen ihn in keiner Weise zu überraschen. Wortlos bedeutete er Zytargo seine Zustimmung mit einem einfachen Nicken und signalisierte ihm mit einer zwergischen Geste, dass er die Unterhaltung zu einem späteren Zeitpunkt in kleinerer Runde forsetzen wolle.  

 

Zytargo klopfte auf den Tisch „Wir müssen bald los.“  sagte der Zwerg schwer atmend und griff in seine Gambesontasche. Hervor holte er eine aus Stein geformte Brosche, bestehend aus zwei in sich liegenden Scheiben welche gehalten von einer Silberspangen waren. „Wenn Ihr die Spange öffnet und die Steine auseinander drückt wird sich wenige Augenblicke später ein Steinportal in die Heimat der Hämmer öffen. Dieses hält in etwa eine halbe Stunde an und führt euch direkt in die Zitadelle von Adbar. Behandelt es mit Fürsorge, es funktioniert nur einmal.

 

Auf dem Weg raus aus der Taverne hin zu den Greifen, welche abflugbereit in der Mitte des Dorfes standen, kammen sie auf Pator Faustos und seinen Gesundheitszustand zu sprechen. Nach einer kurzen Beratung gab er Anweisungen an einen der Reiter namens Eraail welcher ein kleines Elixir aus einer der Satteltaschen holte. Das Elixier schimmert leuchtend rosa und so begaben sich Eraail, Asconion, Damil und Fenner zurück in die Taverne zum Pater.

 

Dort angekommen fanden sie Torben beim alten Mann vor welcher so gleich den Raum verließ und noch anmerkte, dass es Faustos wirklich schlecht ginge. Dass er überlebt hat ist überhaupt ein Wunder. Als sie so an seinem Lager wachten bemerkten sie, dass er immer wieder glücklich lächelte und dabei murmelte, dass es wahrhaftig Azuth war. Ein gutes Zeichen welches erneut einige Diskussionen in der Gruppe entfachte bis schlußendlich doch die Entscheidung getroffen wurde, das Elixir zu verabreichen. Sie taten gut daran Eraail seine Arbeit machen zu lassen. Die Schweißperlen traten nicht erneut in das Gesicht des Paters und langsam wich der blaß fahle Schein des Todes aus seinem Antlitz und es ward ähnlich rosa wie der Trank welcher Ihm soeben verabreicht wurde.

 

Xhorgul und Lyari nutzen die Chance und unterhielten sich noch eine ganze Weile unter sechs Augen mit Zytargo bis der Zwergenheiler aus der Taverne auf sie zuschritt. „Es scheint Ihm besser zu gehen und ich vermute er wird es schaffen. Azuth hat seine Hand schützend über euch alle gehalten.“ Nach einer kurzen Verabschiedung ritten die Zwerge auf den Greifen aus dem Dorf.

 

Nach einigen Metern hielten sie an und kurze Zeit später öffnete sich unter bemerkbaren Donner und getöse ein Steinportal aus dem Erdreich. Steine levitierten in die Höhe und formten ein Oval durch dessen silbrige Fläche die Leibgarde des Hohepriester zu Adbar verschwanden.

 

Fenner, Asconion und Damil sahen, nach dem sie aufgebracht durch den Donner aus dem Haus eilten gerade noch die durch das Portal verschwindenden Zwerge. Sie Alle waren nach dem es dem Pater schnell und deutlich besser ging, auch wenn er bisher nicht erwachte, in eine schwierige Diskussion rund um Camillas Herz vertieft gewesen.

 

Camilla selbst stand am Wegesrand und wirkte merklich verwirrt. Scheinbar war dieser Auftritt auch für sie nichts all zu Gewöhnliches und als bald banden sie die alte Hexe in Ihre Überlegungen rund um ihre eigene Vernichtung mit ein. Sie saßen noch bis spät in die Nacht und diskutierten über den vamipirischen Dolch welchen sie beim Illitiden vorfanden und über das Zepter mit der Kraft Zauber und deresgleichen zu manipulieren. Am Ende einer sehr langen Nacht stand ein Entwurf und ein Plan zur Ausführung. Sie mussten die beiden Gegenstände miteiannder verbinden. Camilla war unwillens preiszugeben was es näheres mit Ihrem Herzen auf sich hatte doch eines gab sie bei allen Plänen zu bedenken. Sie sei alt und das Herz hat viel macht in sich. Macht die es galt umzuleiten oder zu kanalysieren. Mit diesem Hinweis verabschiedete sich die alte Hexe und lies den Trupp mit seinen Gedanken allein.

 

Ehrenhaft waren die zu später Stunde geborenen Ideen die Dorfbewohner wieder verjüngen oder zumindest heilen zu können. Der direkte Effekt würde wohl erst zu Tage treten wenn man es ausprobieren würde. Ausprobieren den Dolch und das Zepter zu verbinden in das Herz zu rammen und die entweichende Energie zurück zu leiten in die so lang gelittenen Körper der Dorfeinwohner. Und Camilla wäre tot und hätte mit ihrem letzten Atemzug das erledigt was sie geschworen hatte – Das Dorf zu schützen und den hier lebenden Menschen zu helfen.

 

Es vergingen einige Tage in denen die Magier die Artefakte analysierten und einen Plan entwarfen sie miteinander zu verbinden. Artefaktweberei ist kein leichtes Feld der magischen Künste und so ergab sich für die Anderen etwas Zeit.

 

Fenner nutze diese und half wo er konnte doch ward auch einige Zeit einfach nicht gesehen. Der Druide suchte die Nähe zur Natur und genoss es sich nicht dauerhaft unter Menschen aufhalten zu müssen, wie dies die vergangenen Tage der Fall war.

 

Xhorgul und Lyari derweil verschlossen die Wühlerlöcher, widmeten sich der alten Esse welche sie am Ausgang der Höhlen vorgefunden hatten und bargen dabei einige wichtige Werkzeuge und Metallreste welche Ihnen gewiss bei der bevorstehenden Aufgabe des Zwerges gute Dienste erweisen sollten. Zudem kamen sie einem Auftrag aus dem Gespräch mit Zytargo nach. Sie legten den alten Thronsaal wieder frei. Hierbei fanden sie neben dem Thron selbst nichts von großem Wert, bis sie am Abend des ersten Tages eine Geheimtür fanden. Diese brachte sie in einen zweiten Raum welche offenbar früher einmal das Gemach des Hohepriester gewesen ist. Das Einzige was in diesem Raum jedoch noch nicht zu Staub zerfallen ist, bis auf ein paar alte Möbel, war eine kleine silberne Schatulle. Sie wurde leicht warm wenn man sie berührte doch lies sie sich nicht ohne weiteres öffenen.

 

Am vierten Tage nach dem Aufschlagen des Zwergentrosses waren die Magier soweit. Sie trauten sich zu Xhorgul genug anzuleiten um mit Ihm gemeinsam die Gegenstände zu verbinden. Der Dwar schmiedete unter zur Hilfenahme der gefundenen Erze einen langen dünnen Stab, welchen er immer wieder teilte und zu einem feinmaschigen Netz formte, welches nach vier weiteren Tagen schlussendlich komplett war und es möglich machte, die Beiden Gegenstände miteinander zu vereinen. Am neunten Tag machten sich die Magier an Ihr Werk und vollendeten so das neu entstandene Erzeugnis, in dem sie die magischen Matritzen miteinander verbanden.

 

Als die Gruppe völlig erschöpft und entkräftet von der Esse zurück in die Taverne kam,  wartete eine Überraschung auf sie. Der Pater saß an einem Tisch und aß ausgiebig. Erwacht und völlig entkräftet, durch Torbens Hände am Leben erhalten, hatte er es zu guter letzt doch geschafft. Die Helden versammelten sich zum Abendessen bei Ihm und erzählten ausführlich von den Erlebnissen der letzten Tage und so optimierten sie ihren Plan mit einer Segnung der neu entstandenen Waffe.

 

Die restlichen Dorfbewohner hatten in der vergangenen Woche Großes geleistet und neben der Taverne war auch der Turm mehr oder weniger wieder herrgestellt. Fenner hatte die Steine umgeformt und sie teilweise an Ihren alten Platz zurück gebracht. Die schiere Macht die Pater Faustos hier heraufbeschworen hatte brachte das gesamte Gebäude zum bersten, ein Glück solch fachkundiges und hilfsbereites Personal vor Ort zu haben. Milo hatte seinen Wagen neu bestückt und zu altem Glanz zurück verholfen. Sicherlich fehlten hier und dort noch einige Dinge, doch im Großen und Ganzen war er sehr zufrieden. Das Dorf hatte auch mit Milos und Xhorguls Hilfe  wieder selbst einige Wagen in Stand gesetzt, welche aus den Überresten vom Fuße der Klippe zusammengebaut wurden.

 

Faustos segnete am nächsten Morgen seinen neuen alten Tempel erneut und vollzog daraufhin Ähnliches mit dem vampirischen Stabdolch der Zauberumformung. „Heute Abend wird es soweit sein.“ verkündete er beim Mittagessen in der Taverne. „Wir müssen alle zusammenrufen die unter dieser gotteslästerlichen Magie gelitten haben. Ich selbst werde den Stab führen und euch Camilla endlich die Erlösung geben die ihr für eure Fürsorge verdient habt.“

 

Am Abend versammelten sich alle Dorfbewohner rund um einen flachen Stein den der Diener Azuths in die Mitte des Dorfes gelegt hatte, das Herz drapiert oben auf. In einem Karren gebart lag Camilla bereit, endlich die Erlösung zu empfangen um die sie Jahre, Jahrzehnte oder gar mehr, gekämpft hatte. Lyari reihte sich mit dem Drachenei in die Reihen der Anwohner ein, auch er hatte wie alle im Kreis stehende Jahre gelassen die dem Ei durch das magische Gold entzogen wurden. 

 

„Oh großer Azuth erster Magister und Bezwinger Savras. In einen Stab wie diesen verbanntest du die Essenz deines Erzfeindes und so versuche auch ich dein gläubiger Diener mit einem Stab, der Macht unseres zuletzt besiegten Feindes beinhaltet, seine Gräultaten zu sühnen und ungeschehen zu machen.“ Faustos stach zu. Das Zepter fing an zu glühen und ein gleißender Strahl aus bläulichem Licht schoß aus der Spitze nach oben . Der Strahl teilte sich auf und erzeugte einen Dom aus kleineren Strahlen welche in die Stirn der jeweils im Kreis Umherstehden einschlugen. Nach wenigen Sekunden war das Spektakel vorbei und die wie an Fäden Hochgehaltenen sackten ohnmächtig zu Boden. Das Dolch-Zepter zerbarst in einem lauten Knall und kleine Metallsplitter flogen glühend durch die Gegend.

 

Einen Blick auf Camilla gerichtet bemerkte der nicht in das Ritual involvierte Teil den langsamen Zerfall der Hexe. Die Augen sanken in die Höhlen zurück und das alte Gesicht alterte nocheinmal mehr, Die Pupillen drehten sich weg und ihre Haut wurde aschfahl und faltig. Nach einem Moment der Stille hörten sie es. Es klang verstörend in Ihren Ohren doch es war nicht vorbei. 

 

Das Herz schlug, langsam aber beständig...

 

real heart-thumb-250x167

Wegelagerer und eine Dame in Nöten (The Uncontrollables)

Wegelagerer und eine Dame in Nöten (The Uncontrollables)

Nachdem die Uncontrollables die Verschwörung um die Familie Wavesilver aufgeklärt haben, kehren alle erschöpft und verstört zu ihre jeweiligen Unterkünfte zurück. Sie verabreden sich jedoch zu einem Treffen im „Tanzenden Zyklopen“. Dieses soll nach drei Tagen der Erholung und des Müßiggangs stattfinden.

Auch Gaven, der nun seine künstlerische Schaffensarbeit beendet hat gesellt sich an den Tisch der Gruppe. Es werden Vorstellungsfloskeln zwischen ihm Limaya und dem Paladin ausgetauscht, und das neue Werk vorgetragen.

Anschließend wird über die in der gegenseitigen Abwesenheit erlbten Abenteuer geprahlt.

Meelay ist sichtlich mit den Nerven am Ende. Plötzlich springt sie auf, blafft, sie habe genug von dieser „kranken Scheiße“ und verschwindet in ihre Kammer. Hier packt sie ihre sieben Sachen und macht sich schon im Morgengrauen auf in den High Forest, wo sie Erholung und Heilung sucht.

Mitten im schönsten Aufschneiden tritt plötzlich ein junger Elf an den Tisch. Er stellt sich als Aramil vor, und erzählt der Gruppe von Gerüchten über Wegelagerer, die ihm auf seinem Weg vom Westen her in die Stadt zu Ohren gekommen sind. Da er sich dieser Herausforderung alleine nicht stellen kann, bittet er die Uncontrollables ihm zur Seite zu stehen.

Noch während die Gruppe diskutiert begibt sich eine schöne fremde Dame an ihren Tisch. Sie ist in silberne und hellblaue Kleider gehüllt. Unter der Kapuze ihres Seidenmantels quillt glänzendes, silberblondes Haar hervor, das ihr bis über die Taille fällt. Obwohl ihrem Gesicht die Kindlichkeit jugendlicher Gesichtszüge fehlen, ist ihre blaße Haut makellos und frei von jeglichen Linien. Ihre großen Pupillen leuchten in einem beinahe unnatürlichen türkis-blau.

Varja Kylmä - Kopie

Sie stellt sich als Varja Kylmä vor, und erzählt der Gruppe eine lange und komplizierte Geschichte, wie ihrer Familie eine wertvolle Krone geraubt und diese so der Königswürde enthoben wurde. Sie befände sich nun auf der Suche nach dieser Krone, doch sei nun nach monatelangen gefährlich Reisen sowohl am Ende ihrer Kräfte als auch ihrer Gefolgsleute angekommen.

Deshalb brauche ich dringend Hilfe, und Sir Darkwater empfahl mir Euch! In einer Höhle im Immermoor soll eine Karte verborgen sein, die einen zum Versteck der Krone führt!“

Die Gruppe möchte dies jedoch nochmal überdenken, und so verabredet sie sich mit Varja zur Mittagsstunde am selben Ort.

Am nächsten Morgenziehen einige der Helden los, um Informationen in der Stadt zu sammeln.

Gaven begibt sich zur Händlergilde und handelt eine Belohnung von 300 Goldstücken bei Eliminierung der Banditen aus.

Limaya besucht Sir Darkwater, der auf Grund der vorangegangenen Ereignisse und den damit verbundenen Skandalen und Unruhen (oder besser der Vermeidung der beiden) stark beschäftigt ist. Er wirkt äußerst gestresst und versinkt im Papierkram. Er erinnert sich vage an eine adlige Dame mit einem Problem, die er in den „Tanzenden Zyklopen“ geschickt hat. Außerdem händigt er Limaya einen Steckbrief betreffend der Banditen aus: 500 GM für den Kopf eines Anführers und weitere 150 GM für den jedes Gefolgsmannes.

Sir Gerald Stormweather und Srisira stellen derweil Nachforschungen betreffend der Organisation der Wegelagerer an.

Hierfür befragen sie unterschiedliche Quellen im der Stadt, kommen aber zum gleichen Ergebnis: Es sind insgesamt ca. 40-50 Banditen, fast schon militärisch durchorganisiert sind. Der oberste Anführer, so zu sagen der General hat drei Offiziere unter sich, die jeweils ihren eigenen Trupp befehligen. Diese Trupps sind mobil und stehen mit einander in Verbindung, wie genau ist jedoch unbekannt.

Um zwölf teilen die Helden Varja mit, daß sie nach der Karte suchen werden. Varja fällt offensichtlich ein Stein vom Herzen, und sie händigt Heiltränke und Reisegeld aus. Die wahre Entlohnung will sie der Gruppe geben, wenn sie auf dem Thron sitzt.

Auf dem Weg ins Immermoor will die Gruppe aber auch nach den Banditen Ausschau halten, und schließen sich deshalb einem Händler mit 2 Karren an, dem Srisira aus der Güte ihres Herzens gratis Schutz angeboten hat. Die restliche Gruppe (bis auf den Paladin) rollt mit den Augen und knirscht mit den Zähnen, fügt sich aber in ihr Schicksal.

Auf ihrer mehrtägigen Reise kommen die Uncontrollables durch Rotlerche und Dreieber (?Triboar?) und sammeln noch weitere Informationen über die Banditen. So erfahren sie, daß die Wegelagerer die Leben derer verschonen, die ihre Waffen niederlegen oder sich von vornherein ergeben, und nur die wirklich wertvollen oder gut zu transportierenden Güter an sich nehmen.

Zwei Tagesritte nach der letzten Ortschaft meldet Aramils Adler, der ein wenig voraus fliegt, und die Straße im Auge behält eine Auffälligkeit. Daraufhin verwandelt sich Srisira in einen Schreckensfalken, um die genaue Lage auszukundschaften. Sie entdeckt in ungefähr 3 Meilen Entfernung einen Hinterhalt: ein Baum liegt so auf der Straße, daß die Krone dies komplett versperrt. Getarnt in Blätterwerk verstecken sich ein Halbork, ein Ork und ein Mensch. Im Dickicht und den Hügeln zu beiden Seiten der Straße verbergen sich noch weitere sieben Gegner mit zwei rießigen Wolfshunden.

growling_wolf - Kopie

Srisira berichtet den anderen von ihren Entdeckungen. Es wird beschloßen Limaya und den Paladin knapp vor den Wagen vorzuschicken, so daß sich der Rest der Gruppe unbemerkt von Sir Gerald links in die Büsche schlagen, die Gegner um runden, und diese dann von hinten angreifen kann.

Nachdem die Uncontrollables in den Hügeln ihre Gegner überraschen konnten, bricht das Gemetzel los. Trixi beschwört ein Bison, das sich zusammen mit seinem Trugbild ins Kampfgeschehen stürzt. Poulay schießt zwei Flammenbälle auf die Wegelagerer, die teilweise stark verletzt zu Boden fallen. Gaven übernimmt wieder die Kommunikationssteureung der Gruppe und feuert außerdem Bolzen auf die Feinde ab. Einen der Banditen fängt Srisira zur späteren Befragung in einem Verstrikungszauber, während Limaya kräftige Hiebe mit ihrem Zweihänder austeilt. Auch Advar der Panther stüzt sich ins Kampfesgetümel und teilt kräftige Schlage mit seinen Pranken aus. Aramil schlägt sich wacker, wird jedoch von einem der Wolshunde zu Boden gerissen. Als Ansker, der links und rechts Feinde wie Ameisen niederstreckt dies sieht eilt er herbei und erlegt des Tier. Allerdings ist Aramil nun unter dessen Leiche gefangen.

120628_1419_95_sechsstaedtebund_lessingmuseumSir Gerald Stormweathers Hand, geführt von Tyr, spaltet mit einem gewaltigen Schlag von Justizius den Anführer der Lumpen in der Hälfte.Danach erschlagen die Helden die restlichen Feinde gemeinsam in einem kräftezerrenden Kampf.

Als schließlich nur noch der verstrickte Ork am Leben ist tritt Gaven auf diesen zu, um ihn zu befragen.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner