Der Fels in der Brandung (The Legion of the Trusted)
…und so erreichten sie an der Seite des Händlers die Festung Orkfels. Schon aus der Ferne waren die Überreste einer kürzlich stattgefundenen Schlacht oder auch Belagerung auszumachen. Verheerte Felder, zerstörte Gebäude, abgeholzten Wälder und viele Krähen die sich wie üblich nach einer großen Schlacht ihren Anteil aus den Überresten holten. Die Festung welche aus der Entfernung wenig beeindruckend wirkte, schien die ganze Sache recht gut überstanden zu haben. Ein paar Treffer, die die Verteidigungsanlagen wie Ballisten und Katapulte auf den Türmen zerstört hatten und hier und da ein paar Risse in der Mauer. Im näheren Bereich der Festung waren Bautrupps und Bauern sowie einige Aufräumtrupps mit dem Wiederaufbau beschäftigt, alles unter den Wachsamen Augen der Soldaten von Orkfels.
Nach dem man sich vergewissert hatte das von der kleinen Karawane und ihren Beschützern keine Gefahr ausging wurden sie sogleich zu den Kasernen und Lagerräumen geführt um die erwarteten Güter abzuladen und sich von den Strapazen zu erholen. Nolan der Hauptmann der Soldaten begleitete sie dabei und regelte alles, auch war er an dem Verlauf des Hinterhalts sehr interessiert. Er schien sehr erfreut zu sein ein paar neue ‚gute Männer‘ in Orkfels zu haben. Woraufhin er ein Treffen mit dem Kommandanten Galen Horak arrangierte in dessen Verlauf man sich nochmal bei den Abenteurern bedankte, eine unerwartete und sehr gute Belohnung überreicht wurde und dabei nochmal darauf hin gewiesen wurdedas man ein paar gute Männer gerade sehr gut gebrauchen könnte.
So verbrachte man den Rest des Tages damit die Festung zu erkunden und Informationen zu sammeln.Wie Xhorghul und die anderen schnell bemerkten waren Zwerge in der Festung, gelinde gesagt, nicht gern gesehen. Nur einmal in der langen Geschichte von Orkfels gelang es den alle paar Jahre gegen die Festung brandenden Orkarmeen diese einzunehmen. Diese Niederlage ist ein paar Zwergen zuzuschreiben die zu jener Zeit die vordere Mauer unterminierten und so zum Einsturz brachten. Nach der Rückeroberung wurde das fehlende Stück Mauer mit einer riesigen 14m durchmesenden und 2m dicken mit Bildern der Rückeroberungsschlacht verzierten Bronzescheibe ersetzt, welche für alle eine stete Erinnerung an den Verrat der Zwerge zu sein scheint.
In der Taverne „Zum Löwenmaul“ ließ man den Tag dann „wie gewohnt“ ausklingen. Am nächsten Tag traf man sich schon früh um die Auslagen der hiesigen Händler zu begutachten.
Orkfels
Schirmherrschaft von: Tiefwasser und Lautwasser
Festungshauptmann: Galen Horak
Hauptmann der Truppe: Nolan
Kadermagier: Zorak
Botschafter/Adel aus Loudwater: Nilvar Atrin (Herrscherfamilie aus Loudwater)
Priesterschaft: Tempel des Helm (Oberster Kolm und Anwärter Marik)
Tavernen: „Löwenmaul“ und „Zum Kohlmann“
Handel:
Stallmeisterin: Morina
Schmied: Goram
Bogner: Rolf
und diverse Gemischtwarenhändler.
Bei einem erneuten Treffen mit dem Kommandanten Galen und Hauptmann Nolan erklärte man sich bereit gegen eine entsprechende Bezahlung Orkfels mit Rat und Tat beizustehen. So erhielten sie den Auftrag in einen kleinen Weiler namens „Dreistein“ nach dem Rechten zu schauen und dem verschwinden einiger dort hin entsandter Späher auf den Grund zu gehen. Normalerweise evakuierten alle umliegenden Weiler und Dörfer in die Festung wenn eine Orkinvasion bevorstand, doch Dreistein entschied sich erstmals dagegen. Die vielleicht 50-60 Personen umfassende Gemeinde wäre so ihrem Untergang geweiht, doch sie ließen sich nicht umstimmen. Nach der Schlacht hatte man 2 weitere Späher geschickt um nach zu sehen wie es ihnen ergangen war doch diese waren seit über zwei Wochen überfällig. Also wurden die Vorräte aufgestockt und man machte sich alsbald auf den Weg. Als sie nach eineinhalb Tagen die von den Orks zerstörte Brücke erreichten welche die Pioniere von Orkfels nach der Schlacht behelfsmäßig durch eine Hängebrücke ersetzt hatten, stellten sie fest das auch diese anscheinend schon wieder zerstört worden war. Während alle vor dem Abgrund standen darüber sannen wie es nun weiter gehen sollte, geschah etwas seltsames mit Lyari, er schien sich an diesen Ort zu erinnern, der Geruch schien im bekannt wie aus einer Kindheitserinnerung, auch das Rauschen des Flusses welches nach oben schalte alles schien irgendwie vertraut, ein Dejavu?
Und doch viel zu real, er ließ sich von den Eindrücken führen und wusste das nur einige Meter im Wald abseits des Weges den sie gekommen waren, etwas versteckt lag. Alle wunderten sich über das Verhalten des Elfen und die Verwunderung wurde noch größer als er sie zu einer Stelle führte wo sie gut versteckt, da halb vergraben, zwei Leichen fanden.
Körperliche und geistige Bedürfnisse (The Ragtag Bunch)
Nach einer Nacht voller Kämpfe begrüßten unsere Helden die ersten Strahlen Sunes mit Erleichterung. Die gerette Dame, Dombar und Fennweis beschlossen sich auf das manovrierunfähige Schiff zurückzuziehen.
Um neue Kräfte einzuteilen wurde beschlossen eine längere Zeit zu ruhen bevor weitere Aktionen in Angriff genommen werden sollten. Stor und Fergus bestanden darauf eine längere Pause einzulegen. Ersterer da er von der Plünderung erschöpft war, letzterer um seine Schönheit entfalten zu können.
Wohl geruht entbrannte eine Diskussion um das weitere Vorgehen. Auf der einen Seite standen Stor und Rohan mit dem Plan die entfernt sichtbare Festung zu stürmen. Fergus wollte lieber an anderer Stelle eine Möglichkeit finden um von der Insel zu fliehen. Lilian und Elias waren unschlüssig, aber waren wenig erfreut über die Aussicht sich mit den Wächtern der Festung anzulegen. Um weitere Informationen zu gewinnen erklärte sich Lilian bereit die Festung in Vogelgestalt zu überfliegen und zu erkunden. Als er sich auf den Weg machte entdeckte er in der Ferne einen Obelisken. Auf der Festung selbst entdeckte er Fischwesen die mit Dreizacks bewaffnet waren, allerdings nicht sonderlich wachsam erschienen. Einige waren scheinbar in einen beschwörungsartigen Singsang versunken. Des weiteren entdeckte er die Riesenschildkröte und den Riesenaal in unmittelbarer Nähe zur Festung.
In der Zwischenzeit versuchte Rohan „EINS“ und Elias beizubringen ein Langschwert zu benutzen. Nicht mit sonderlich viel Erfolg, aber immerhin versuchte „EINS“ das Schwert nicht mehr als Wurfwaffe zu verwenden.
Die Aussicht sich mit Gegnern anzulegen steigerte die Lust zur Festung zu marschieren nicht im Geringsten. Als Kompromis wurde beschlossen sich „zuerst“ dem Obelisken zu widmen.
In den Strahlen von Sunes untergehender Scheibe machten sich unsere Helden auf den Weg in Richtung Obelisk. Nach einer halben Stunde nahmen die meisten ein rhytmisches Beben war. Wieder machte sich Lilian in Adlergestalt auf zu einem Erkundungsflug. Was er sah lies seine Federn erschauern. Ein riesiges Monstrum, halb Wildschwein, halb aufrechtgehende Kampfmaschine, bepackt mit Rüstungsteilen war dabei nach unseren Helden zu schnüffeln. Und es hatte Witterung aufgenommen. Mit diesen Informationen machte er sich auf um die Gefährten zu warnen. Jeder der dazu in der Lage war versteckte sich hinter Bäumen und Büschen. Rohan positionierte sich auf dem Weg um das Monster herauszufordern und sein bösartiges, hässliches Antlitz von Faeruns Oberfläche zu tilgen. Als das Monster Näher kam wurde er jedoch von einer unsichtbaren, bösartigen Kraft nach hinten geschoben. An einen Kampf war nicht zu denken. Fergus schaffte es das Monster abzulenken. Dies gab der Gruppe die Möglichkeit das Monster zu umgehen und weiter zum Obelisken zu marschieren.
Doch die Überrschung war groß als sich der Obelisk als unzugänglich offenbarte. Und wieder war es Fergus der die richtige Idee hatte und die versteckte Tür fand. Mit dem Atem des Monsters im Nacken schafften es unsere Helden zusammen mit dem Muli im Obelisken zu verschwinden. Drinne war es dunkel, aber eine ewige Fackel schaffte Abhilfe. Kurz darauf fand Fergus auch heraus das sich der Raum nach oben bewegen lies. Oben angekommen öffnete er die Seitenverkleidung des Obelisken. Tief unten konnten war das Monster zu sehen. Elias konnte es nicht lassen und spuckte ihm auf den Kopf, was das Monster allerdings nicht wahrnahm. Nachdem die Verkleidungen wieder geschlossen waren erschienen 4 Schränke. Neugierig wurden diese untersucht. Im ersten fanden sich viele in Stein gefasste und recht alte Bücher. Die meisten in merkwürdigen arkanen Schriftarten. Im zweiten lagen 4 Stäbe die anscheinend magisch waren, drei steckte sich Fergus ein. Der letzte, ebenholzfarbene, Stab erregte die Aufmerksamkeit von Elias. Im dritten Schrank waren Roben ordentlich aufgehängt. In den Taschen fanden sich noch drei Schriftrollen und ein Amulett. Die Schriftrollen teilten Elias und Fergus unter sich auf, während Rohan das Amulett sicher in Mulis Tasche verstaute. Im letzten Schrank standen fein säuberlich aufgereit Fläschchen mit toten Kreaturen. Auffällig war das drei Wasserkreaturen fehlten. Entgegen den Rat Rohans steckten Elias und Fergus verschiedene Fläschchen ein. Unter anderem sicherte sich Elias einen kleinen Drachen.
Während die anderen sich noch über das weitere Vorgehen den Kopf zerbrachen, hörte Elias eine Stimme in seinem Kopf. Sie versprach ihm große Macht und sein Leben wenn er mit Hilfe der Schriftrolle und des Stabes den Drachen zum Leben erwecken würde. Ihm wurde bewußt das er dazu nur die anderen los werden musste. Als Rohan den irren Blick in Elias Gesicht sah trat er ihm entgegen und versuchte ihn zu überreden den Stab niederzulegen. Die Bosheit des Stabes wurde ihm in dem Moment als er Elias den Stab entwenden wollte schmerzhaft bewusst. Wie von einem mächtigen Hand geschleudert flog er scheppernd gegen die Wand. Auch die Anderen bemerkten jetzt das irgendwas schief lief. Zusammen mit Fergus versuchte Rohan es erneut und wurde diesmal von einem mächtigen Blitz aus Elias Hand niedergestreckt. Nur mit Mühen konnte er sich auf den Beinen halten. Diese Zeit nutzten Stor und Fergus um Elias niederzuschlagen. Daraufhin wurde er gefesselt und ihm der Stab entwunden. Peinlichst achteten die Helden darauf den Stab nicht zu berühren. Um die Gefahr zu beseitigen, oder zumindest kurzfristig zu bannen, wurde beschlossen den Stab im mehr zu versenken. Zu diesem zweck wurde er beschwert und in eine Robe gewickelt. Lilian erklärt sich bereit das Bündel bis ans Meer zu tragen. Als Fergus die Verkleidungen öffnete zerfielen die Roben und Bücher zu Staub. Angesichts der immer noch drohenden Gefahr hielt sich das Bedauern jedoch in Grenzen.
Kaum hatte Lilian abgehoben hörte auch er die Stimme in seinem Kopf die ihm Macht und das Leben versicherte sollte Elias den Stab erneut erhalten. Als er zum Rückflug ansetzte schloss Fergus wieder die Verkleidung. Die drei im Turm überlegten noch wie sie der neuen Gefahr Herr werden sollten ohne sich selbst zu zerfleischen, als sich der Boden absenkte. Stor nahm den gebundenen Elias auf die Schulter und Rohan machte sich kampfbereit. Als der Boden unten ankam stand der Druide bedrohlich mit dem Stab in beiden Händen im Eingang des Turmes. wenigstens war von dem Monster nichts mehr zu sehen. Als Fergus versuchte sich an Lilian vorbei zu drücken wurde er wie zuvor Rohan von einem mächtigen Blitz zurück geschleudert. Er landete in Rohans Armen. Der drückte ihm einen Kuss auf die Lippen und heilte ihn dadurch. Leider wurde Fergus dadurch nur noch verstörter und lief irritiert davon. Stor nutzte die Zeit und lief ihm hinterher. Rohan schlug noch mit dem Schwertknauf nach Lilian, der jedoch ignorierte den Paladin und schloß ihn im Turm ein. Mit der Last des Hexenmeisters auf der Schulter war es für Stor schwer auf Abstand zu gehen. So beschloss er zu kämpfen. Auch er wurde jedoch, kaum das er einen Treffer gelandet hatte zurückgeschleudert. Er flog an Fergus vorbei der dadurch aus seiner Trance geweckt wurde. Beide stellten sich jetzt Lilian entgegen. Leider liesen sie dafür Elias aus den Augen dem es gelang sich zu befreien. Lilian warf den Stab zu Elias der sich verzückt nach ihm streckte. Dabei entging ihm der Schlag von Fergus, der ihn wieder einmal auf den Hintkopf traf und ins Land der Träume schickte. Im Anschluss daran trat er den Stab ins Gebüsch und ausser Sichtweite möglicher Interessenten. Elias wurde obwohl bewußtlos wieder gefesselt, der Paladin befreit und Lilian schüttelte die letzten Überreste der Beeinflussung ab.
Gaven gelingt sein Zauber so gut, dass der Ork, der auf den schönen Namen Hork hört ihn für seinen besten Freund hält.
Er erklärt sich bereit, diesen zu dem Lager der Banditen zu führen, welches seiner Aussage nach verlassen ist.
Die Helden sind sich jedoch uneinig ob sie Hork trauen können und ihm folgen, oder aber die besiegten Wegelagerer bestatten sollen.
Schließlich beschließen sie, sich zu trennen, doch bevor sie aufbrechen, sammelt Trixie noch von allen Schurken das rechte Ohr ein.
Während Sir Gerald, Aramil, Lamaya und Srisira sich um die Leichen der gefallenen Gegner kümmern und ihnen ein würdiges Ende bereiten folgen Ansker, Trixi, Paulay und natürlich Gaven dem bezauberten Ork.
Dieser weigert sich zunächst andere Personen als seinen „neuen besten Freund“ zu führen, Gaven schafft es jedoch Hork zu überreden.
Hork führt die Helden über zwei provisorische Brücken, Baumstämme, die über die Flußarme gelegt wurden. Die erste meistern sie, ohne Probleme, doch bei der Überquerung der zweiten verlieren Trixie, Paulay und Gaven das Gleichgewicht, und fallen ins kühle Nass. Entsetzt und erschüttert über die Gefahr, in der sein liebster Kamerad schwebt, wirft sich Hork in die Fluten, um Gaven zu retten, während sich die beiden Mädel einfach schwimmend ans Ufer begeben.
Am Lager angekommen sehen die vier, das Hork ihnen die Wahrheit gesagt hat – bis auf zwei Wolfshunde befindet sich niemand im Lager.
Ansker tritt hinter den Ork, und schlägt den ohnehin schon Verletzten nieder. Als dieser bewusstlos am Boden liegt gibt Trixie ihm den Rest und sammelt sein Ohr ein.
Die Wolfshunde werden auf auf die Helden aufmerksam, weshalb Ansker den Leichnam den Hügel hinabrollen lässt, und somit den Hunden zum Fraß vorwirft. Einer der beiden beginnt sich auch sofort an dem Orkfleisch zu laben, der andere jedoch stürzt sich auf die Eindringlinge. Diese besiegen ihn und seinen Gefährten aber ohne Probleme.
Als sie das Lager durchsuchen finden sie neben Zelten und vier Pferden einen Verschlag mit Brieftauben. Im Zelt des Anführers entdecken sie einen Stapel edle, perlenbesetzte Stoffe, eine Kiste mit 480 Goldmünzen, sowie ein Ballkleid mit den zugehörigen Accessoires (einer Haube, einem Federfächer und passenden Schuhe) welches Paulay nur wenig zu groß ist, und von ihr auch sogleich an sich genommen wird.
Des weiteren befinden sich Anweisungen an den Hauptmann der Gruppe inklusive des momentanen Standorts einer weiteren Abteilung der Banditen im Zelt, so wie Bücher über Taktik und Überleben in der Wildnis.
Die vier kehren zu den anderen zurück, die bereits tief und fest schlafen, obwohl es erst kurz nach Sonnenuntergang ist.
Am nächsten morgen reisen sie mit dem Händler nach Yantar, um dort auch die zurückeroberte Beute bei den zuständigen Stellen abzugeben.
Da die rechtmäßigen Besitzer der Münzen nicht mehr zu ermitteln ist spenden die Helden
diese der Stadt, um so den Wiederaufbau nach dem Angriff der Untoten zu fördern.
Die Stoffe geben sie im Amt des Wasserbarons ab, das Ballkleid und Utensilien hingegen behält Paulay für sich.
Die Großzügigkeit der Helden wird ihnen durch die Stadtbewohner mit einem Gratisaufenthalt in „Münzwurf“ gedankt, in der sie sich einmal richtig in warmen kuscheligen Betten ausschlafen und ihre im Kampf erlittene Wehwehchen auskurieren können.
Die Helden fragen im Hafen nach, wann das nächste Schiff und den Norden und in den Osten fahren. Da sich 4 und 3 Tage nicht für sie rechen beschließen sie auf dem Landweg zu reisen. Sie Stimmen darüber ab, ob sie die Banditen verfolgen wollen oder der Bitte von Varja nachkommen sollen. Vor allem Gaven möchte lieber der schönen Fremden bestehen (was die meisten nicht wirklich überrascht), doch auch der Paladin und die junge Hexe stimmen hierfür. Der Großteil der Gruppe jedoch möchte lieber auf Kopfgeldjagd nach Banditen gehen, auch da sie sich nicht sicher sind, wie lange sich das Lager der Wegelagerer noch an der ihnen bekannten Position befinden wird.
Sie reiten zwei tage nach Osten und greifen am frühen Morgen das sich dort befindende Lager der Banditen an.
In einem wackeren Kampf, in dem Sir Gerald zusammen mit Ansker auf dem Streitross den Fluß übersprangen, der im Norden das Banditenlager begrenzte, und der Rest der Gruppe vom anderen Ufer die Feine mit Pfeilen, Bolzen und Magie eindeckte, ringen die Helden jeden der Schurken nieder.
Nachdem der erste schrecken überstanden war, machten sich alle Mitglieder auf den Weg zum Gutshaus. Da der Weg nicht lang war, wurde nicht groß rumgetrödelt und schon fanden sich alle wieder im Essenssaal, der vorher schon zum Schlafsaal umfunktioniert wurde, wieder.
Drisinil meinte, Sie würde nochmal ein wenig in der kleinen Bibliothek etwas lesen wollen. Sie habe Interesse an den Rittern der Raben. Nach guten 2 Stunden kam Drisinil zurück und fragte Ireena ob es wirklich stimmt, dass der Kult der Paladine und Priester seit langer Zeit vernichtet worden ist.
Ireena meinte es gäbe noch eine alte Geschichte über den letzten verbliebenden Ritter. Der Ritter solle allein in den Landen von Barovia gegen das Böse sich zur Wehr setzten. Jedoch weiß keiner ob dies stimmt und wenn ja, wo dieser Ritter zu finden ist.
Sodan machten sich alle darauf sich zur Ruhe zu begeben. Es wurden Wachen eingeteilt und die Türe verschlossen.
Während Jurax wache hielt und in seinem Folianten schmökerte, bemerkte er das es an der Holzfassade des Hauses scharrte. Hier und dort, immer wieder. Ein Wolfsheulen und leises Gebell vernahm er. Als Jurax aus dem Fenster schaute, sah er 4 Schreckenswölfe die auf den Straßen, vor und um das Gutshaus ihre Kreise zogen. Es schaute so aus, als ob Sie für etwas oder jemanden Wache hielten, dennoch dauerhaft das Gutshaus im Augenschein behielten.
Während dem Rest der Nacht wurden die Wölfe immer unruhiger, jedoch näherten sich dem Haus nicht. In den frühen Morgenstunden verschwanden Sie.
Nach einem kurzen Frühstück ging es, im Schlepptau wieder Ismark, auf zur Kirche. In den Straßen vom Dorf wurden immer wieder Zombies und vereinzelt Ghoule gesehen. Sie streiften hier herum, dort herum und schienen völlig Willenlos in der Gegend umher zu irren.
Jedoch bestand keine Zeit sich um das Untote Pack zu kümmern.
Nach relativ kurzer Zeit kam die Gruppe an „Bildraths Krämerladen“ vorbei.
Dieser war verbarrikadiert, jedoch kam Jurax mit Bildrath in Kontakt und konnte somit zwei Dolche für Ismark erwerben, die jener gleich bezahlte und an sich nahm. Nachdem sich Ismark wie ein Tollpatsch benahm und ein Teil seiner Kleidung zerschnitten hatte, hingen die Dolche mit Ihrer Scheide am Gürtel. Jurax musste am Ende noch mithelfen, nachdem er sich das Elend kurz mit angesehen hatte.
Eine gute halbe Stunde später war die Kirche im Sichtfeld aller Gruppenmitglieder. Eine recht große Kirche aus Holz. Die Fenster sind zerborsten, ein Teil des Daches und der rechten Fassade waren herausgebrochen bzw. zerstört worden. Viele Löcher säumten die Wand und das Dach. Grün-Orangartiges Licht war in den Löchern und der halb offen stehenden Tür zu sehen. Ebenfalls wurden Gebetssprüche in Drakonisch aufgesagt, wie Drisinil meinte, die keinen Sinn ergaben.
In der Kirche selber waren am Anfang vier Räume zu sehen. Die zwei rechts waren durch einen unfreiwilligen Wanddurchbruch verbunden. Im linken vorderen war ein Toter und halb verrotteter Hundeleichnahm zu finden. Ansonsten gab es nichts außer Kaputtes Inventar zu finden.
Am Ende der Kirche, hinter dem kleinen Altar stand ein Priester. Der Priester trug eine Ritterrüstung und ein zerschlissenes und dreckiges Gewand der Kleriker. Vor dem Altar befand sich ein großen Loch im Boden; direkt über dem Loch im Dach war ebenfalls ein großer Einbruch zu sehen.
Amara versuchte mit dem Priester zu reden. Es ging um den Sohn des Priesters, um das Dorf und dennoch um nichts. Nichts machte wirklich Sinn, was der Priester von sich gab.
Er zog langsam eine Schriftrolle aus dem Gewand hervor. Nachdem er ausgerufen hatte „So fahrt alle zur Hölle!“, lief Jurax los und riss dem alten Mann die Schriftrolle aus der Hand. Oskar schnappte sich den Morgenstern und das Schild, welche neben dem Altar in Griffreichweite des Mannes lagen.
Amara blieb stehen und fragte sich, was ist gerade genau passiert bzw. was passiert gerade?
Drisinil lief zum Mann, mit hoch gehobenen Schwert.
Jurax Flinkheit zu danken konnte er sofort angreifen, nachdem er die Schriftrolle im magischen Rucksack verbarg. Seine Fäusten hämmerten auf die Rüstung des Priesters nieder. Genau in dem Moment als die letzte Faust die Brust traf, durchzuckte Jurax ein lähmendes Gefühl. Er stand betäubt da. Oskar griff mit seinem Hammer an. Traf und machte sich bereit auf weiteres zu warten. Drisinil verfehlte nur knapp, konnte jedoch die Worte des Priesters vernehmen die ebenfalls Oskar wie eine Säule erstarren ließen. Darauf sprang der Priester in das Loch und Amara stand, vielleicht immer noch sich Fragend, vor der Szenerie. Oskar wurde durch die Magie der Dunkelelfe zurück in die Bewegung gerufen, Jurax wurde sofort von Amara in Richtung Ausgang gezogen, schon fast geschliffen.
Am Ausgang erwarteten ein Zombie und Skelett die Gruppe. Mit denen wurde kurzer Prozess gemacht und jeder sah, wie unter dem Schutthaufen in einem Raum, eine Falltür geöffnet war. Der Priester war von unten zu Hören „Doru, mach dich bereit. Wir haben Besuch!“. Die Drow der Eilistraee ging herab. Der Rest folgte ihr. Unten war der Priester, ein riesiges Ungetüm und zwei Zombies in Ritterrüstung zu sehen. Einer der Zombies floh sofort, nachdem Drisinil Ihre göttliche Gunst einsetzte, Amara schoss auf den Priester. Oskar und Jurax kümmerten sich um den verbleibenden Zombie. Das Ungetüm fiel über Amara her. Der gewaltige verdrehte Kiefer grub sich zweimal tief in die Schultern von Amara und Sie fühlte sogleich, das etwas in Ihren Wehnen kribbelte. Der Zombie hielt nicht lange stand und somit kümmerten sich alle um das Scheusal.
Der Priester kam heran und wollte das Scheusal verstärken, wurde jedoch durch Jurax und Oskars Angriffe zur Strecke gebracht.
Amara floh, nachdem Sie von Drisinil unsanft zur Seite gestoßen worden ist, auf die Treppe. Drisinil fing sich einen tiefen Biss, der die Hälfte des Kopfes traf, ein. Als der Kampf seinen Zenit erreichte, bemerkte Amara wie lauter Untoter Leiber sich aus dem erdigen Boden des Kellers schälten. Um zu zählen war keine Zeit, jedoch waren es viele und die Zeit drängte. Just in dem Moment, kurz bevor Oskars Fuß Opfer eines Zombies geworden wäre, viel das Ungetüm in sich zusammen und alle Untote in dem Raum mit. Amaras Blut kam zur Beruhigung und fühlte sich normal an. Allgemein schien es so, als ob eine kleine aber wahrnehmbare Last von allen Herzen abgefallen sei.
Es wurde nach Verwertbarem gesucht und Drisinil fand ein Tagebuch.
Das Tagebuch war vom Priester, namens Danovich. Die erste Hälfte handelte von normalen Einträgen. Der Rest wurde aufgrund der Zeit und des letzten harten Kampfes nicht überflogen.
Alle machten sich auf zum Gutshaus und sahen, das ein kleiner Teil des Nebels sich lichtete und mit dem verschwanden auch alle der Gruppe sichtbaren Zombies. Sie wichen mit dem Nebel zurück und so blieb nur eine normale, kleine und sehr transparente Schicht des Nebels zurück.
Angekommen im Gutshaus, ließ sich jeder mit seinen schweren und erschöpften Gliedern, obwohl die Uhr gerade erst Nachmittag schlug, fallen und ruhte sich aus.
Nachdem sich die Gruppe von ihrem langen Abend erholt hatte, ging es weiter des Weges, der sie um Lorkh herumführen würde. Über das Gebiet in welches sie sich nun begaben war nur wenig bekannt, es war zum größten Teil wildes und wenig erforschtes Land. Am zweiten Tag gegen Nachmittag sahen sie schon aus der Ferne zwei große Wagen auf sie zu kommen solche die üblicherweise von Handelskarawanen benutzt wurden. Eine verlockende Beute für jedermann hier im Niemandsland. Als man näher kam wurden Waffen bereit gemacht bei den drei Begleitern der Wagen, allerdings wirkten diese dennoch nicht bedrohlich. Die Gruppe entschloss sich ihnen nicht feindlich gesinnt zu sein begrüßte sie freundlich. Wie sich herausstellte war es ein Händler namens Meibfilio aus Tiefwasser der mit seinen beiden Gehilfen Tardil und Halrin und seinem Hab und Gut auf dem Weg nach Orkfels war, einer Festung im „Wilden Grenzland“ die gerade eine Orkinvasion überstanden hatte. Allerdings kamen sie nicht bis hin, sie wurden unterwegs von Goblins überfallen und mussten fliehen. Bei diesem Überfall mussten sie ihre drei Karawanenwächter zurücklassen. Der Händler würde sich nicht wagen die Strecke ohne ausreichend Schutz noch einmal anzugehen. Nun denn, ausgeruht waren alle genug und ein wenig „Arbeit“ würde nicht Schaden dachten sich die Helden und vereinbarten mit dem Händler ihn nach Orkfels zu begleiten, wobei auch eine zugesagte Bezahlung hilfreich war. Man versuchte so viel wie möglich über den Überfall von dem Händler in Erfahrung zu bringen um sich auf einen neuen Überfall vorzubereiten. Letztlich war man zuversichtlich das es den paar Goblins diesmal, sollten sie es wieder wagen sie anzugreifen, schlecht ergehen würde. Als sie Stelle erreichten wo der Überfall das letzte Mal stattgefunden hatte, welcher für einen Hinterhalt übrigens prädestiniert zu sein schien, geschah nichts. So reiste man etwas erleichtert aber dennoch wachsam weiter und sann dem Ende der Reise entgegen. Später am Tag als sie sich auf einer der vielen Lichtungen befanden, geschah es dann. Wie aus dem Nichts kamen aus allen Richtungen Goblin-Worgreiter auf sie zu gestürmt, und wie sich herausstellte war auch ihr Orkanführer auf der Lichtung und eröffnete sofort mit seinem Bogen das Feuer auf die Handelskarawane.
Jetzt war Eile geboten, Waffen wurden bereit gemacht, Zauber gewirkt und Ziele und mögliche Vorgehensweise durchdacht. Nach dem ersten aufeinandertreffen der Worgreiter mit Karawane hatte ein Worg einen Pfeil von Lyari im Hals stecken und Meibfilio, der den ersten Wagen bis dahin steuerte, zwei Kurzspeere im Körper. Die Pferde scheuten, die Wagen kamen vom Weg ab, eine Flucht würde somit nicht mehr möglich sein. Asconion hatte sie entschlossen hinten vom letzten Wagen zu springen um nicht unter einem vielleicht verunglückenden Wagen begraben zu werden. Sah sich nun aber mehr oder weniger allein, drei sich ihm schnell nähernden Worgreiter gegenüber. So teilte sich der Kampf auf zwei Schauplätze auf, im vorderen Teil der Lichtung kämpften Damil, Xorghul und Lyari mit drei Worgreitern und dessen Anführer einem Orkbarbar. Im hinteren Teil stand Asconion allein auf weiter Flur gegen drei Worgreiter. Rift hatte schnell erkannt das hier Hilfe von Nöten war und tat was er konnte ohne zu sehr mit seinem Geissen in Konflikt zu kommen, schliesslich verabscheute er Gewalt. Erst verlangsamte der die Feinde mit einem Zauber um glich darauf zwei Braunbären herbeizurufen die sich schützend vor Asconion stellten. Im vorderen Teil war der Ansturm schnell zum erliegen gekommen und es war abzusehen das die Worgreiter und ihr Anführer hier würden nicht Siegen können. Die beiden Bären schlugen sich hervorragend und so gelang es Aconion sich auch mit Hilfe eines Unsichtbarkeitszaubers aus dem direkten Gefahrengebiet zurückzuziehen um dann den Worgreitern mit einem Feuerball den gar aus zu machen. Der Kampf war schnell vorüber, ein Goblin konnte lebend gefangen werden, die Verletzten wurden versorgt, die Wagen wieder auf den Weg gebracht und natürlich sämtliche Wertsachen eingesammelt. Auch Meibfilio hatte überlebt und mit Hilfe von Heilungsmagie war auch er schnell wieder Reisebereit. Nach kurzem verschnaufen setzte sich die kleine Karawane wieder Richtung Orkfels in Bewegung.
Die Trommeln des Krieges übertönen jegliches Geräusch. Das brechen der Äste unter ihren immer schwerer werdenden Füßen. Das keuchen, das gierige japsen nach Luft. Ja sogar die wütenden Schreie des Zwergen, der den Rest lautstark weiter trieb, gingen im donnernden Hall der Kriegstrommeln unter. Doch sie blickten nicht zurück.
Die Bäume rauschten an ihnen vorbei. Die Führung hat Surreal übernommen. Sie , die sich hier im Wald bewegte als wäre sie eins mit ihm. Sie, die trotz all ihrer Verletzungen, all den Dingen die sie in den letzten Stunden erleben musste, immer noch katzengleich durchs Unterholz flog. Den großen grauen Wolf dabei immer im Augenwinkel behaltend. Ihr treuer Graufang. Unzählige Wunden übersäten seinen Körper, doch nicht einmal ist er von ihrer Seite gewichen als sie ihn brauchte. Doch auch er hat sich verändert in dieser Nacht. Auch er ist gewachsen. Hat gewonnen und verloren. Und die Traurigkeit die nun in seinen früher so lebensfrohen Augen leuchtete wird sie diese Nacht wohl nie vergessen lassen.
Dicht hinter ihnen folgten schon die Bardin die immer wieder motivierende Worte für den Jäger fand, der der Erschöpfung sichtlich nahe war. Nur die sanften Worte der Liedermacherin ließen ihn weiter laufen. Dem sich nahenden Waldrand entgegen.
In einigem Abstand brach den auch der Schmied durchs Dickicht. So schnell ihn seine Zwergenbeinchen trugen hastete er den Langwüchsigen nach. Immer bedacht die Trittdistanz zum Fluchenden Gomorra einzuhalten. Der bildete das Schlusslicht. Den Elfen, der Übel zugerichtet wurde, hat er sich über die Schultern geschlungen und tat seinen Unmut darüber auch lautstark kund. Das würde das verfluchte Spitzohr mindestens ein Bier kosten! Eher Zwei!!!
Und so jagte die Gruppe der aufgehenden Sonne entgegen gen Waldrand.
Im Dorf herrschte bereits reges Treiben als die Gruppe, oder besser was von ihr übrig war, keuchend durchs Tor stapfte. „Was zur Hölle ist hier nur passiert?“ schrie ihnen der Dorfvorsteher auf eine Begrüßung vorerst verzichtend zu. Sein Langschwert auf die zwei vollgeladenen Waagen gerichtet die hinter ihm Standen. Gezogen von jeweils 2 schwer gerüsteten Widdern wurden die Wagen jeweils von einem Ork gelenkt. Einer hässlicher als der andere. Die zwei saßen immer noch mit gen Himmel gestreckten Händen auf den Kutschböcken und sahen sich etwas ratlos an. Um die Waagen herum ein gutes Dutzend Menschen mit Bögen und Speeren auf die zwei Orks gerichtet, sahen sich wohl noch eine Spur ratloser an. Gerade als die Bardin das Wort erheben wollte um die Lage etwas zu beschwichtigen, schob sie der Zwerg zur Seite nachdem er sich etwas lieblos dem verletzten Elfen entledigt hatte. Grinsend ging er auf den Dorfvorsteher zu und knallte ihm ein Stück Leder gegen seinen zu klein wirkenden Brustpanzer. „ Das ist passiert!“ Verdutzt nahm der in die Jahre gekommene Krieger das Leder an sich während Gomorra sich an die Orks wendete „ Moin Jungs,ihr habts also tatsächlich hinbekommen“ sagte er fröhlich.
Als der Dorfvorsteher das Leder betrachtete blieb ihm nur ein ungläubiges Kopfschütteln…
“Idiot“, dachte sich Gomorra, „ dann eben alles nochmal von vorne“:
Gestern Abend als Sie bei Einbruch der Nacht loszogen hörte sich das alles noch nach einem guten Plan an. 13 waren sie an der Zahl. Vrinn und die Bardin, Gomorra,Harok und Surreal begleitet von den 2 Elfen auf dies die Orks ursprünglich abgesehen hatten. Und auch das Dorf Unterstützte die Mission mit seinen besten 5 Jägern sowie dem Schmied und dem Kleriker. 13 sind aufgebrochen in dieser Schicksalsträchtigen Nacht um sich gegen 150 oder mehr zu stellen. Ihr Weg führte Sie gehn Norden um von dort aus ein Orklager nach dem anderen zu überrumpeln. Und so machten sie sich geschützt vom heraufziehenden Nebel auf in Richtung Waldrand. Als sie diesen fast erreicht hatten, entdecken sie 5 Orks heftig diskutierend um ein hell loderndes Lagerfeuer sitzen. Graufang wirkte plötzlich aufgeregt, doch noch bevor Surreal das Knurren des grauen Wolfes deuten konnte, überschlugen sich die Ereignisse. Gerade als Vrinn den Männern deuten wollte sich hinter den Gebüschen und Steinen am Wegesrand zu verstecken um einen Überraschungsangriff von 2 Seiten durchzuführen schrie Harok zähnefletschend auf „ GORTAG DU MADE!!!“ Verdutzt sahen sich die Orks am Lagerfeuer um, während Harok, eine schwere Axt bereits in den Händen auf das Feuer zu schritt. Der Rest versuchte sich noch mehr schlecht als Recht aus dem Sichtfeld zu begeben und Waffenbereitschaft herzustellen. „Das Duell ist noch nicht beendet Gortag!“ schrie Harok dem mächtigen Ork entgegen, der sich nun vom Feuer erhob. „Dann töte ich dich eben noch einmal!“ sagte er ruhig zog seine Axt. Mit einem lautstarken „ZUM ANGRIFF“ stürzte sich Harok auf seinen Gegner. Nun kam auch leben in die restliche Gruppe, Gomorra wies noch einen jungen Jäger darauf hin:“ Nicht auf den Dicken, Jungchen“ bevor er fröhlich lachend in Richtung der Orks stürmte. Diese erste Welle kam überraschend für die Orks. Gomorra schleuderte den ersten gleich mehrere Schritt nach hinten als sein mächtiger Hammer ihm den Brustkorb eindrückte. Ein weiterer ging von Pfeilen und Bolzen gespickt zu Boden. Harok konnte allerdings nicht an diese Erfolge anknüpfen. Zwei mächtige Hiebe seines Gegners zwangen ihn in die Knie und erneut wurde es dunkel um den ehrgeizigen Orken. Und erneut war es Gortak der triumphierend über im stand. Und auch für die etwas zurückgeblieben Fernkämpfer schien sich das Blatt zu wenden. Hinter den Linien der Fernkämpfer war plötzlich ein furchteinflößendes Knurren zu hören und in dem Moment als, Surreal „WOOOORGS!“ schreiend herumwirbelte war eines der zwei bestialischen Tiere schon in der Luft. Mit einem riesen Satz riss der Worg einen der Elfen zu Boden und biss ihn mit einem mächtigen Schnappen seiner Kiefer in zwei. Panik machte sich in den hinteren Rängen breit.
Gomorra bekam obgleich er nur wenige Schritt daneben stand von all dem nichts mit. Er tauchte ein in seine eigene Welt. Die Spritzer warmen Orkblutes, das brechen der Knochen unter seinem schweren Hammer war die Musik in seinem Kopf und fröhlich kichernd folgte er ihrem Rhythmus und tanzte mit seiner geliebten Justice durch die Reihen der Orks.
Gortag war der nächste der unter dem Hammer des verrückt Lachenden Zwergen fiel. Und weiter wütete er durch die Orks, das bärtige Gesicht nurmehr zu einer Grimasse verzerrt, blutunterlaufene Augen. Schaum bildete sich vom Mund Gomorras als sein Hammer immer wieder auf dein Feind nieder fuhr. Und so wie er hinter unter den Orks wütete, wüteten die Worgs unter dem Rest der Gruppe. 2 weitere Jäger wurden von den Bestien bereits in Stücke gerissen. Surreal und die verbleibenden Jäger versuchen die Biester auf Abstand zu halten.
Vrinn war der weilen mit einem Ork der aus der Gruppe ausgebrochen war beschäftigt. Unter stetigem Zurückweichen hatte er der Grünhaut zwar schon unzählige Wunden zugefügt, doch gab der Ork nicht keine bei und schlug weiter auf Vrinn ein.
Die Bardin spannte erneut ihre Armbrust während aus ihrer Kehle die Kriegslieder ihrer Jugend schallten. Das Singen verlieh ihr Kraft und Entschlossenheit und so wie es aussah auch jedem der es hörte.
Als Gomorra sich dem letzten Orken am Feuer zu wandte und einen mächtigen Schlag gegen dessen Oberkörper führte wurde er vom harten Aufschlag des Hammers fast selbst von den Beinen gerissen. Doch der alte Ork mit nur einem Auge wedelte unbeeindruckt weiter mit den Händen in der Luft herum und murmelte unverständlich vor sich hin während ein Surren durch Gomorras Körper strömte als hätte er mit voller Wucht auf den Ambos geschlagen. Als auch seine Spuke die unsichtbare Barriere nicht überwinden konnte wurde er endlich auf die Worgs aufmerksam…“ HUNDIS ZUM SPIELEN!!!“
Die Worgs hatten weiter gewütet. Der Schmied wurde gegen einen Felsen geschleudert und blieb leblos liegen. Dem jungen Jäger wurde beim schnappen nach der Kehle, der gesamte Kopf abgebissen.
Graufang stellte sich mutig zwischen die Worgs und seine am Boden liegende Herrin, die versuchte von den Bestien weg zu kriechen.
Die verbliebenen Fernkämpfer spickten die Tiere mit Pfeilen und Bolzen, doch dies schien sie nur noch wütender zu machen.
Vrinn wich geschickt einem schmetternden Schlag seines Gegners aus und konnte die Lücke in der Verteidigung nutzen um dem Ork seinen Kukri tief durch die Seite ins Herz zu treiben. Als er seine Waffe befreit hatte zögerte er keine Sekunde und stürmte Richtung Worgs. In diesem Moment flog eine kleine brüllende Gestallt über einen der großen Wölfe hinweg und landete laut lachend in deren Mitte.
Während Vrinn die Aufmerksamkeit der Worgs auf sich lenkte um die verblieben zu schützen, machte der Zwerg was er am Besten konnte, nämlich kaputt! Der erste Worg ging jaulend zu Boden als er mit gebrochenem Brustkorb gegen den Felsen geschmettert wurde von welchem Gomorra noch vor wenigen Augenblicken auf die Biester herab sprang. Und auch den zweiten Worg ereilte ein ähnliches Schicksal als Gomorras Justice seine Hüfte zertrümmerte während Vrinn im die andere Seite aufschlitzte. Abrupt verstummte das klagende Winseln als der Hammer ein letztes Mal erlösen auf den Kopf des Tieres nieder fuhr. Die Schlacht war geschlagen. Doch zu welchen Kosten…
Wie durch ein Wunder gelang es dem Zwergen Kleriker zum zweiten Mal an diesem Tag Harok zurück ins Leben zu rufen. Bei den anderen hatte er jedoch weniger Glück, und so mussten die übel hergerichteten Leichen von 2 Jägern und einem Elfen zurückgelassen werden.
Als Harok wieder die Augen aufschlug und seinen Kontrahent so vor sich im Dreck liegen sah, zeichnete sich ein breites Grinsen auf dem schmerzverzerrtem Gesicht ab. “ Ich bin jetzt Hauptmann!“ grunzte er zufrieden als er Gortag den Kopf abschlug und dessen Waffe an sich nahm. Es war eine gute Waffe. Schwerer als die seine und doch lag Sie gut in seinen Händen. Orkische Runen verzierten das dunkle Blatt der Axt und der Schaft war mit einem ihm fremden Leder umwickelt. Jetzt hatte er nicht nur Gortags Kopf, sondern auch seine Axt. Wieder musste Harok grinsen als er den leblosen Körper des Orken mit dem Fuß auf den Rücken drehte und verächtlich auf ihn hinab sah. In seiner Rüstung hatte Gortag viel beeindruckender ausgesehen. Ob das bei ihm wohl jetzt auch so war.
Während dessen lies sich Gomorra erschöpft auf einem Stein beim Feuer nieder und stopfte sich eine Pfeife. Gemütlich paffend beobachtete er die anderen wie sie ihre Wunden versorgten. Doch auch er hatte noch etwas zu tun. Und so nahm er eine Ast vom bereit gelegten Stapel Feuerholz und begann Kerben in diesen zu ritzen. Drei für die Orks heute Vormittag, eine für Harok, den auch dessen Kopf hatte er ja dem Dorfvorsteher gebracht, zwar mit dem dran hängenden Körper, aber das war ja kein Kriterium… Dann sah er sich um und betrachtete die zertrümmerten Körper der Orks. Drei weitere Kerben für drei weiter Orks. Und zwei dicke Kerben für die 2 Worge. Heute war ein guter Tag. Wenn das so weiter ging würde er heute mehr verdienen als er morgen trinken könnte… Das oder sowas in die Richtung zumindest war es doch, was sein Vater sich immer von ihm gewünscht hat. Lachend sah er sich weiter um… Hmm, einer fehlte. Der Schamane war weg!
Wenig später brach die Gruppe auch schon wieder auf, dem nördlichsten Lager entgegen, das sie auch ca. eine Stunde später erreichten. Wachen patrouillierten im Wald um das Lager und Bogenschützen sicherten von den Bäumen aus und so verschanzten sie sich in sicherer Entfernung im Gebüsch. Im Lager selbst herrschte reges treiben. Es wurde gehämmert und gesägt, geschrien und gebrüllt. Bäume wurden gefällt und Metall bearbeitet. Die Orks bereiteten sich auf Krieg vor.
Während die Gruppe in sicherer Entfernung vom Lager im Schutze der Dunkelheit verharrte, schlichen sich Vrinn und der Elf näher ans Geschehen um etwas mehr in Erfahrung bringen zu können. Was sie hier jedoch sahen, gefiel ihnen ganz und gar nicht. Ca. 2 Dutzend Orks waren damit beschäftigt Leitern und Rammböcke herzustellen. Mindestens ein weiteres Dutzend stand schwer gerüstet im Lager umher und schien auf irgend etwas zu warten. Ums Lagerfeuer saßen bewacht von einer Handvoll brieten Kriegern in dicken Rüstungen 7 weitere Orks. Es dürfte sich hier wohl um die Anführer und dessen spirituellen Beistand handeln. Ein Ork stach aus dieser Gruppe beeindruckender Gestalten doch noch hervor. Er überragte alle anderen bei fast einem Kopf und hatte Hände groß wie Bärenpranken. Sein muskelbepackter Körper war nur leicht gerüstet und seine dicke Haut mit etlichen rituellen Zeichen übersät. Er saß nur ruhig da und schaute ins Feuer während die restlichen heftig diskutierten. Doch mit nur einem Zeichen seiner Hand, verstummte der Rest. Ruhig aber bestimmt begann er zu sprechen. Was die Inhalte seiner Worte waren konnte Vrinn jedoch nicht verstehen. Mit diesen Nachrichten machten sie sich vorsichtig auf den Weg zurück zu den Anderen. Doch noch bevor sie diese erreichen mussten sie zusehen wie Harok aus dem Dickicht trat und auf die patrouillierenden Orks zu stampfte. Dabei hielt er Gortags Kopf hoch erhoben in der einen und seine schwere Axt in der anderen Hand und schrie: “ Ich habe Gortag getötet! Ich habe mir in seinen Kopf genommen! Jetzt bin ich hier um mir seinen Platz zu nehmen!“ Verdutzt sahen sich die Wachen an und schienen etwas zu besprechen, doch schienen sie sich dann doch einig geworden zu sein und führten Harok ins Lager. Als Vrinn und der Elfe die anderen erreichte, deute er wütend Harok nach und schaute fragend den Zwergen an. Gomorra zuckte ahnungslos mit den Schultern und zeige wiederum vor sich auf den Waldboden. Eine Gruppe Waldameisen war gerade damit beschäftigt eine enormen Tausendfüßler zu attackieren, der sich nach Leibeskräften wehrte. „2 Goldstücke auf die Ameisen“ sagte der Zwerg grinsend und streckte Vrinn seine Hand entgegen…
Harok, der noch schwer gezeichnet von seinem letzten Kampf war wurde ins Lager gebracht und Richtung Lagerfeuer geführt. Von den Elitekriegern erntete er nur verächtliche Blicke, aber die Axt und den abgetrennten Kopf seiner Kontrahenten in seinen Händen sehend machten sie ihm Platz und liesen ihn vortreten. Der heftige Diskurs der Anführer verstummte abrupt, als Harok Gortaks Kopf vor ihre Füße warf. Mit fester Stimme sagte er: „Ich habe Gortak im Duell getötet und bin hier seinen Platz einzunehmen, großer Gronk!“. Ruhig blickte Gronk in an und erhob sich. Er überragte Harok, der für eine Ork schon groß war um einen weiteren Kopf und war wohl fast doppelt so schwer wie er. „Du trägst seine Rüstung und führst seine Axt! Und du hast mir seinen Kopf gebracht! „Doch bevor er weiter sprechen konnte wandte sich der riesige Ork ab und beugte sich zu einem alten Schamanen hinab, der Harok mit seinem einen Auge finster ansah… Dann setzte er sich wieder auf seinen Platz und sah Harok finster an. “ Tazgosh sagt, ihr wärt nicht alleine gewesen!“ Harok erwiderte den finsteren Bilck und sagte ruhig: “ Ich habe keine andere Klinge außer die meine hat Gortak verwundet und ich war es der ihm den Kopf abgetrennt hat. Tazgosh muss sich irren.“ Ein murren ging durch die Reihen der Orks und Gronk sprang wieder auf die Beine “ Tazgosh irrt sich nicht!!“ schrie er, „Tazgosh ist ein Auge Gruumsch, Tazgosh kann die Wahrheit sehen!!“
Haroks Knie wurden weich und wenn es für eine Orken möglich wäre, wäre er jetzt wohl kreidebleich. Scheiß trat auf seine Stirn und er konnte sein eigenes Herz schlagen hören. Und so lies er sich auf seine Knie fallen. “ Oh weiser Tazgosh, segne mich mit der Stärke Gruumschs! Großes Auge Gruumsch sieh in mich und erkenne, das ich die Wahrheit sprach. Ich alleine forderte ihn zum Duell und ich war es, der den Kopf von seinen Schultern trennte! Großer Tazgosh, erkennt mich als Einen der Euren und meine Axt gehört euch!“ Tazgosh, sichtlich geschmeichelt von dieser Geste sah den vor ihm kauernden Orken an. Dann wandte er sich Gronk zu und nickte anerkennend. Harok war nun einer von ihnen!
Vrinn konnte noch beobachten wie der große Ork Gortags Kopf mit einer einfachen Handbewegung ins Feuer schmiss und Harok einen Platz an seiner Seite wies. Er hatte genug gesehen. Er wusste doch von Anfang an, das man Orks nicht trauen kann. Eilig machte er sich auf den Weg zurück zu den anderen um schleunigst aufzubrechen. Wenn alle Anführer samt ihrer Leibwächter hier sind, bedeutete das, das sie in den anderen Lagern fehlten.
Und so machte sich die Truppe auf Richtung Südwest, dem nächsten Lager entgegen, in der Hoffnung dieses nun geschwächt und ohne Führung vorzufinden. Da jedoch auch zwischen den Lagern immer wieder mit Patrouillen zu rechnen war, unterstütze nun Surreals Wolfsrudel die Gruppe als Augen und Ohren im Wald. Sie spähen voraus und hielten ihnen den Rücken frei und so gelang es ihnen unbemerkt zum 2. Lager zu gelangen. Dieses Lager wirkte auf den ersten Blick ähnlich dem Ersten. Es wurde eifrig gehämmert und geschmiedete. Rund um das Lager waren Plateaus in den Bäumen errichtet worden und Wachen durchstreiften den Wald. Es wurden bereits große Flächen gerodet und alles sprach dafür, das hier größeres Kriegsgerät als einfache Leitern produziert wurden. Als Vrinn nach längerer Zeit nicht zurück kam, wurde die Gruppe allerdings ungeduldig. Als sie geschlossen näher schlich, sahen sie eine Gruppe Orks mit gespannten Bögen unter einer der besagten Plattformen stehen. Ein toter Bogenschütze lag mit aufgeschlitzter Kehle direkt unter dem Baum. Auf dem Baum erkannten sie eine dunkle Gestalt die sich flach auf den Boden des Plateaus kauerte um von den Pfeilen nicht getroffen zu werden. Vrinn!
Gerate als die Gruppe einen Plan gefasst hatte, die unter dem Baum lauernden Orks möglichst lautlos zu beseitigen, tauchte Graufang wie aus dem nichts zwischen ihnen auf. Orks im Anmarsch war die Botschaft. Und so wie es aussah, einer davon sogar ein alter Bekannter! Und so verzogen sie sich wieder ins dichtere Unterholz und beobachteten Kampfbereit was nun passieren würde… Und tatsächlich war es Harok, der an der Spitze einer kleinen Gruppe Orks Richtung Lager stapfte. Auf den Tumult aufmerksam geworden steuerte er auf die Gruppe Bogenschützen zu die heftig diskutieren um den Baum herum rannten. „Was ist hier los, ihr Würmer?“ Die Orks erkannten Harok in der Rüstung ihres alten Hauptmanns und dessen Axt geschultert anscheinend sofort als ihren neuen Chef an und erklärten ihm die Lage. Der dunkelhäutige Mensch hätte mehrere von ihnen getötet und sich dann dort oben auf dem Baum verkrochen wo ihre Bögen ihn nicht erreichen konnten. Worauf Harok nur laut auflachte… „Ihr seid wohl einfach miserable Schützen!! Zeigt mir was ihr könnt. Ich will das ihr euch nun alle hier aufstellt und auf diesen Baum dort hinten schießt. Mal sehen ob überhaupt einer von euch Kreaturen den Stamm trifft!“ Und während die Gruppe ratlos das geschehen beobachtete, beobachtete Harok und seine Begleiter die Orks bei der Ausführung der aufgetragenen Aufgabe. Und so schossen die Orks bis ihre Köcher leer waren und stellten unter Beweis, das sie nicht umsonst Teil der Legion der Todgeweihten waren. Ein junger, etwas klein geratener Ork tat sich besonders hervor indem er jeden Pfeil zielsicher in die Mitte des Stammes setzte. Andere waren weniger versiert und verfehlten teilweise um mehrere Schritt. Als das Spektakel beendet war wandte Harok sich ab und stapfte weiter Richtung Lager. Auf halbem Weg drehte er sich nochmal um und rief: “ Du, Kleiner! Mitkommen!!! Du wirst ab heute die Bogenschützen befehligen. Ihr zwei, bewacht den Menschling da oben, ich will ihn mir morgen zum Frühstück holen und ihr zwei Idioten geht und sammelt die Pfeile wieder ein!“ Als Harok mit den Seinen im Lager verschwunden war und kräftig Anweisungen durch die Nacht brüllte, konnten die Gruppe die nun aufgeteilten Orks schnell und lautlos beseitigen und Vrinn aus seiner misslichen Lage befreien. Dieser hatte jedoch wenig erfreuliches zu berichten. Dieses Lager war anscheinend mit dem Bau von Katapulten beschäftigt und was Harok da so lautstark auf orkisch verkündet hatte, war der Marschbefehl für Sonnenaufgang. Ihnen blieben also nur noch wenige Stunden und bis jetzt sind sie noch kein bisschen weiter gekommen… Immer noch unsicher auf welcher Seite Harok denn nun eigentlich stehen würde beschlossen sie zum nächsten Lager vorzurücken, immerhin gab es noch 3 weitere und die Zeit arbeitete gegen Sie.
Harok genoss seine neue Rolle als Hauptmann! Während sich der Schamane des Lagers um seine Wunden kümmerte, riss er sich zufrieden ein großes Stück Fleisch von der Hammelkeule. Er hatte es zwar nicht ganz aus eigenem Antrieb geschafft, aber tat nichts zur Sache. Er hatte es geschafft. Aus dem unbeholfenen Niemand war ein Jemand geworden. Hauptmann Harok! Musik in seinen Ohren. Doch er wollte mehr! Er winkte den Zwingerknecht her und flüsterte ihm grinsend ins Ohr: “ Lass die Worgs frei! Lass sie Wölfe jagen!“
Schon wenig später vernahm er das gierige Heulen der Worgs, die Fährte aufgenommen hatten. Ihre Jagd konnte beginnen.
Auch die Anderen hörten das Heulen, doch waren diese keineswegs glücklich darüber. Das konnte nur eines bedeuten. Harok hatte seine Worgs auf Sie gehetzt! Harok jagte sie jetzt!
Und so stürmten sie panisch durch den dichten Wald, die Worgs in ihrem Rücken immer näher kommend, war bald klar, rennen hatte keinen Sinn. Sie mussten sich stellen sonst wurden sie einer nach dem anderen von den Biestern gerissen. Und so zogen Sie ihre Waffen und bereiteten sich auf die Anstürmenden Worgs vor. Nur einen Augenblick später schossen zwei dieser riesigen Wölfe Zähnefletschend auf Sie zu. Gomorra, seinen Hammer fest umschlossen, stürmte seinerseits los, dem ersten der 2 Worgs entgegen. Mit einem mächtigen Satz sprang dieser auf den anstürmenden Zwergen zu. Doch noch bevor der Hammer auf seinen fein nieder fahren konnte traf der massige Körper des Worgs sein Ziel und riss den Zwerg zu Boden. Noch bevor dieser realisierte was ihm widerfahren war wurde auch schon wieder hoch gerissen. Sein linker Arm brannte Feuer als das Biest ihn daran durch die Luft schleuderte… dumpf schlug er auf dem nassen Waldboden auf.
Der andere Worg wütete währenddessen unter den Wölfen die versucht hatten Surreal, als die Ihre, zu schützen. Doch ihre Motivation schwand mit jedem Wolf der dem Worg zum opfer fiel und so sahen sich die Menschen, Elfen und Zwerge bald wieder allein auf sich gestellt gegen diese übermächtig wirkenden Gegner. Die Pfeile und Bolzen schienen am dichten Fell einfach ab zu prallen oder verfehlten die flinken Kreaturen gänzlich. Ihre Schwerter und Speere stachen ins Leere und wenn einmal einer traf, schien die Bestien es kaum zu registrieren.
Benommen kam Gomorra wieder auf die Beine, seinen Hammer immer noch fest umschlossen stürmte er erneut auf den Worg zu und legte all seine Kraft in seinen Schlag. Doch als hätte der Worg nur darauf gewartet lies er des Zwergen Waffe ins Leere fahren und schoss seinerseits nach vorn. Wieder schlossen sich die Kiefer des riesen Wolfs um seinen Arm und wieder wurde er durch die Luft geschleudert. Doch diesmal lies in der Worg nicht los. Den Zwergen fest im Maul schüttelte er in von links nach rechts und hielt sich somit geschickt die anderen Angreifer vom Leib. Die qualvollen Schreie eines Jägers dem von der anderen Bestie gerade beide Beine vom Körper gerissen wurden rief den Zwergen zurück ins Leben. Mit seiner freien Hand noch immer den Hammer fest umschlungen, rammte er den Schaft dem Worg tief ins Auge. Vom plötzlichen Schmerz anscheinend doch etwas überrascht, öffneten sich die Kiefer des Wolfes in einem gequälten Jaulen und schickten den Zwergen wieder durch die Luft. Die anderen, angetrieben von Gomorras Beispiel drangen nun auch geschlossen gegen den Wolf vor. Der Schmied landete einen mächtigen Treffer gegen das Kiefer des Wolfes während Vrinn mit seinen Kukris 2 tiefe Wunden in seinen Flanken schnitt. Und plötzlich schien der Fluch gebrochen. Ein Bolzen der Bardin gab dem Biest den Rest…
Doch in dem Moment als der Worg leblos zu Boden ging, brach aus dem Dickicht hinter ihm ein weiterer der bestialischen Wölfe hervor und stürmte auf sie zu, den Platz seines gefallenen Bruders einzunehmen.
Gomorra kam gerade wieder auf die Beine um zu sehen wie dem Elfen ein ähnliches Schicksal wie ihm blühte. Mit tiefen Bisswunden im Hüfte und Unterbauch Bereich wurde er gegen einen nahestehenden Baum geschleudert. Surreals Wölfe hatten bereits die Flucht ergriffen, doch nicht weniger als 5 leblose Wolfskörper lagen um den mächtigen schwarzen Wolf verteilt. Das Töten sichtlich zu genießen schnappte er weiter nach Surreal und den 2 verbliebenen Jägern, die versuchten das Biest auf Abstand zu halten. Den Zwerg beachtete der Wolf gar nicht. Das war ein Fehler. Mit einem gezielten Hieb zertrümmerte Gomorra die Hüfte des Worgs, wirbelte um die eigene Achse und durchschlug mit einen weiteren Treffer den Brustkorb des Biests. Panisch biss der Worg nun um sich, als der Hammer ein letztes mal auf seinen Kopf hernieder fuhr. Während Surreal sich um den schwer verletzten Elfen kümmerte nahmen der Zwerg und die 2 Jäger den verbliebenen Worg von hinten in die Zange. Vrinn sowie der Schmied hatten schwere Wunden abbekommen und der Kleriker lag einige Schritt entfernt stark blutend am Boden. Als ein Jäger seinen Speer durch den Hinterlauf des großen schwarzen Wolfes trieb, wirbelte dieser herum, schnappte nach dem Übeltäter und riss diesem ein großes Stück Fleisch aus dem Oberschenkel. Als daraufhin ein Bolzen der Bardin sich tief in die Flanke des Wolfes bohrte schnellte dieser wieder in die andere Richtung, sichtlich verwirrt von der Überzahl der Gegner, die nun auf in eindrangen. Dies bot Gomorra die Möglichkeit einen schweren Hieb gegen den noch unverletzt Hinterlauf des Worgs zu führen. In seiner Mobilität nun stark eingeschränkt schafften sie es, das sich im Todeskampf windende Tier niederzuringen. Aber hier konnten sie nicht bleiben. Sie versuchten die verletzten soweit möglich zu stabilisieren, doch meist hatten die Worgs nicht viel übrig gelassen, das man zusammenflicken konnte. Als sie kurz darauf wieder unterwegs zum nächsten Orklager waren hörten sie das dumpfe tönen eines Orkhornes von Norden her. Hatte Harok seine Worgs zurückgerufen, oder was hatte es zu bedeuten?
Harok der sich dank der vorzüglichen Behandlung der Schamanen und etlichen Heiltränken aus dem Bestand der Orkenarmee wieder bester Gesundheit erfreute, ließ tatsächlich seine Worgen zurückrufen. Und sandte gleichzeitig Reiter aus, die Beute der großen Räuber einzusammeln. Wenig später trotteten die verbliebenen Biester übellaunig zurück in ihren Käfig. „Wir haben 3 verloren“ wurde ihm berichtet und auf die Frage, was er dafür gewonnen hätte wurde er zu einem Haufen lebloser Körper geführt. 1 Hirsch, 2 Rehe, 1 halber Eber, 1 Mensch, den Harok als einen der Jäger erkannte sowie etwas das aussah wie das Bein eines Elfen. So schlecht war die Jagd wohl nicht gewesen, grinste er. Und das beste kam ja erst noch. Ein halbes Dutzend Wölfe wovon die Hälfte wohl aus Surreals Rudel zu stammen schien. Er war zufrieden. Und wenn er zufrieden war sollte es seinen Leuten auch nicht schlecht gehen. Er lies deshalb das erbeutete Fleisch auftischen, natürlich nicht ohne eine Zehent an Gronk zu senden, und gönnte seiner Mannschaft danach etwas Ruhe, denn er hatte großes vor mit ihnen am kommenden Tag!
Als Vrinn zurück kam stand ein breites Grinsen auf seinem Gesicht, als er seinen Dolch gerade von Orkblut reinigte. „Sie schienen zu schlafen. Nur wenige Wachen vor den Zelten, und keine Patrouille mehr“ sagte er zwinkernd und tatsächlich, es war äußerst ruhig im Lager. Die Arbeiten dürften abgeschlossen sein, denn es standen fünf gefährlich aussehende Balliste im hellen Fackelschein, sonst gab es allerdings nicht viel zu sehen. Vor 5 der 12 Zelte saßen jeweils 2 Wachen und versuchten sich durch würfeln oder anderweitige Unterhaltungen wachzuhalten. Alle jedoch schienen schon Wetten darauf abgeschlossen zu haben ob das Frühstück, das der dicke Koch gerade in einem großen Kessel zubereitete, ausnahmsweise einmal genießbar sein würde. Immer wieder schlurfte der übergewichtige Ork in das große Lagerzelt um weitere Zutaten zu holen. Es dauerte nicht lange und der Gruppe war klar was zu tun war. Der einzige der damit nicht einverstanden war, war der schwer verwundete Elf. Er sprach sich klar gegen ihr Vorgehen aus und wollte damit nichts zu tun haben. Gomorra quittierte die Bemühungen des Spitzohrs von dem Plan abzulassen nur mit einem „Kannst ja gehen, wenns dir nicht passt!“ wobei er lächelnd auf den laienhaft verbundenen Stummel schaute, der einmal der Oberschenkel des Elfen war. „Also ich sage, wir machen das jetzt, die Zeit läuft uns davon. Wir müssen handeln, oder das Dorf ist verloren!“ stimmte Vrinn zu. „Wer dagegen ist, der steht bitte auf…“ fügte der Zwerg hinzu, fröhlich beobachtend wie die blasse Gesichtsfarbe des Elfen plötzlich in ein kräftiges Rot wechselte. „… niemand! Also ist es beschlossen“ fügte er hinzu. Surreal warf dem Zwergen einen strengen Blick zu, hatte aber selbst alle Schwierigkeiten ein Lächeln zu unterdrücken. Und so machten si sich dann ans Werk. Vrinn schlich gefolgt von Surreal und den 2 Jägern von hinten in eines der bewachten Zelte. Die zwei Wachen von einem Geräusch in ihrer Unterhaltung unterbrochen verschwanden daraufhin hin Zelt, kamen jedoch wenig später wieder heraus und nahmen wieder ihren Platz ein. Auch Surreal und Vrinn verließen das Zelt wieder durch das hintere Ende und schlichen durchs Dickicht zurück zum Rest der Gruppe. Diese beobachtete gerade wie 2 andere Orks auf die wieder vor dem Zelt sitzenden Wachen zukamen. Ihnen dürfte wohl das kurzfristige Verschwinden der Zwei aufgefallen sein und nun wollten sie diese zur Rede stellen. Was nicht gut war! Ganz und gar nicht gut. Denn bei den zwei Wachen die nun vor dem Zelt saßen, handelte es sich um die zwei Jäger die von Surreal mit einem Illusionszauber belegt wurden, während die Orks bewusstlos im Zelt lagen. Alle sahen angespannt was nun geschehen würde doch wie durch ein Wunder schienen das gegruntze der Jäger die Wachen soweit zu besänftigen, das diese sich wieder auf den Weg zurück zu ihren Plätzen machten. Das war knapp. Nun war es an der Zeit sich um die bewusstlosen Orks im Zelt zu kümmern. Denn sie konnten ja nicht einfach so da liegen gelassen werden. Und da es ja anscheinend sehr schnell auffiel wenn eine der Wachen nicht an ihrem Platz war, konnten die Jäger ja auch nicht einfach so verschwinden. Deshalb schlich sich Vrinn mit mehreren Molotowcocktails zurück ins Zelt. Er hatte jedoch nicht vor die Orks damit abzufackeln, sondern ersetzte das Wasser in ihren Wasserschläuchen mit dem Schnaps in den Brandbomben. Eine Flasche jeweils flößte er den bewusstlosen ein und verrieb den Rest in ihrem Fell und ihrer Rüstung. Von 20 Schritt Entfernung konnten die zwei Trunkenbolde nun als Alkleichen enttarnt werden und sehen jetzt wohl einer Disziplinarstrafe für Trinken auf Wache entgegen… Als die Jäger das Zeichen von Vrinn vernahmen, der sich dann wieder zur Gruppe gesellt, erhob sich einer der beiden und begann auf das Lagerfeuer zuzuschlendern, als der dicke Koch wieder mal im Vorratszelt verschwand. Unbemerkt leerte er den Inhalt des Beutelchens den Surreal ihm gegeben hatte in den über dem Feuer köchelnden Eintopf und machte sich dann Seelen ruhig zurück zum Zelt. Die Jäger saßen dann noch einige Zeit friedlich vorm Zelt und warteten auf einen unaufmerksamen Moment der anderen wachen. Als sie ihre Chance erkannten, verschwanden sie wieder ins Zelt und schlichen sich über dessen Rückseite zurück zur Gruppe. Alles hatte wie am Schnürchen geklappt, doch es hatte sie viel Zeit gekostet und das war erst Lager 3 von 5. Eile war geboten und so machten sie sich schleunigst auf den Weg zum nächsten Lager.
Anscheinend beflügelt vom Erfolg der letzten Mission erreichten sie schnell und ohne Vorkommnisse das nächste Lager. Surreals Wölfe hatten zwar immer wieder von kleineren Orktrupps berichtet die aus den tieferen Regionen des Waldes zu kommen schienen, doch hatten sie Glück und sind keinen begegnet. Es dürfte sich hier wohl um erste Nachschub Trupps handeln die langsam in den bestimmten Lagern eintrafen. Aber auch im Lager herrschte reges Treiben. 3 große Essen wurden fleißig befeuerte und etliche Schmiede bearbeiteten Pausenlos die Ambosse. Dieses Lager wirkte von der Fläche nicht unbedingt viel größer als die Anderen doch schienen sich hier doppelt so viele Orks zu tummeln als in den vorherigen. Ein lautstark brüllender Ork lies ein Regiment Bogenschützen antreten, während ein zweites allem Anschein nach gerade zum Aufbruch bereit machte. Am Südlichen Rand des Lagers standen 2 Karren, bespannt mit schwer gerüsteten steinbockartigen Tieren die ungeduldig auf Abmarschbefehl zu warten schienen. Einer der Waagen war beladen mit Fässern voll schwarzer Pfeile, die wohl den Munitionsnachschub für die Bogenregimente darstellte. Der zweite Waagen war mit einer Plane bespannt und dürfte Proviant für die Truppen beinhalten. In der Südöstlichen Ecke des Lagers befand sich wie in den vorherigen ein großer Metallener Käfig von dem übler Gestank ausging. Worgs!
Bewacht wurde das Lager kaum mehr. Die Plateaus in den Bäumen waren nicht bemannt und nur 2 Patrouillen kreisten in einigem Abstand voneinander gegen gleich ums Lager. Doch die 2 Regimente Bogenschützen sowie etliche Arbeiter an den Schmieden machten einen Frontalangriff aufs Lager zum Himmelfahrtskommando. Auch wenn der Überraschungsmoment auf ihrer Seite lag, so waren ihre Chancen doch gleich Null. Nein, es galt den Gegner geschickt zu schwächen. Wenn möglich unerkannt. Und so wurden die zwei Patrouillen leise ausgeschaltet und diesmal traff es Vrinn, der einzige in der Gruppe der sich mit den Orks verständigen konnte und den zwergischen Kleriker, sich in die Haut der Orks zu begeben. Riesen Tumult herrschte im Lager, als die Hörner zum Aufbruch bliesen. Wilde Befehle wurden gebrüllt Orks rannten von A nach B und wieder zurück. Die Karren wurden fertig beladen und so bemerkte niemand, wie die Vrinn und der Kleriker, die sich in Orkgestallt zu den zwei Kutschern auf die Waagen begaben, kurzerhand die Zügel übernahmen. Und so machten die Karren sich auf den Weg, langsam rollten sie aus dem Lager, doch sobald sie im dichten Wald verschwunden waren und sich der toten Kutscher entledigt hatten , trieben sie die Widder Böcke an….
Die Gruppe beobachtete aus sicherer Entfernung wie die Regimenter abrückten, die Schmiede aber weiterhin ihrer Arbeit nachgingen und unaufhörlich Nachschub an Pfeilen produzierten. Doch gerade als sich die Gruppe über die wehrlosen Handwerker hermachen wollte wurden sie auf ein Jaulen in den Zwingern aufmerksam. Auch die Worgs wurden zurückgelassen, aber warum schienen sie plötzlich so nervös… Und sie wussten warum als, Gronk kurz darauf auf einem riesigen schwarzen Wolf aus dem Wald brach, gefolgt von Tazgosh und seinen Shamanen und 5 weiteren berittenen Elitekriegern. Nun war eindeutig Zeit zu gehen! Sollten sie hier entdeckt werden oder die Worgs sie wittern, wären sie verloren. Doch wo waren die Jäger? Das bersten von Tonkaraffen ließ sie herumfahren… Triumphierend lachten die zwei Menschen als die Worgs im Käfig in Flammen aufgingen. Lichterloh brannte das sich mit Alkohol vollgesogene Fell und es roch nach verbranntem Haar und Fleisch. Wild bissen die monströsen Bestien um und rissen sich gegenseitig das Fleisch vom Leib. Endlich konnte sich dir Gruppe losreißen. Vorerst war egal in welche Richtung sie liefen, es galt nur so viel Abstand wie möglich zwischen sich und das Lager zu bringen. Einer der Jäger versuchte noch den Zwinger der Worgs zu öffnen um die vor Schmerz rasenden Tier auf die restliche Lagerbesatzung loszulassen. Doch noch bevor er das Tor erreichen konnte, wurde er von einem dicken Schwarzen Pfeil der seinen Rücken durchbohrte und seinen Brustkorb durchbrach gefällt. Der andere war so schlau sich in Sicherheit zu bringen und hastete den anderen nach. Langsam verstummte das qualvolle winseln und verrückte jaulen der brennenden Worgs, doch den beißenden Gestank von brennendem Fell und verkohltem Fleisch würden sie so schnell nicht vergessen können. Sie hatten Glück, Gronk setzte ihnen nicht nach. Hatte er ihre Spuren nicht entdeckt oder hatte er einfach andere Pläne? Sie wussten es nicht. Sie wussten nur eins, sie mussten schnellst möglich das Dorf erreichen! Es war Krieg. Und so setzten die Trommeln ein, die aus allen Richtungen durch den morgendlichen Wald hallten, während unsere Helden, oder was von ihnen übrig war, dem Dorf entgegen hetzte.
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