Die Dynastie des Bösen (1/?) – Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)

Die Dynastie des Bösen (1/?) - Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)Die Dynastie des Bösen (1/?) – Calebs späte Rache? (The Sainted Sinners)

Ein dumpfes Grollen durchtreibt die hügelige Gegend als Tahwyn Folkor, auf ihrer Fledermaus, sieht wie sich tief unter ihr die Erde aufbäumt. Ihrer Neugierde folgend und sich der Bedrohung bewusst, beschließt sie dem eigenartigen Wesen zu folgen und fliegt bis sie schließlich auf die erste Siedlung seit einer Woche stößt, das kleine bescheidene Dorf Unirea.

Zur gleichen Zeit kommen auch Anskaviat und Eibenstein wieder, die mit Silk den Meteoriten zurückbefördern wollten, der von Caleb auf die Erde geworfen wurde. Dort angekommen sprachen sie mit dem Drachen welcher den Stein nach oben Tragen wollte. Einer Ahnung folgend gebietete ihnen der Drache das einer mitkommen müsste, wozu sich alle drei sofort bereit erklärten, doch Anskaviat war schneller als die anderen und sicherte sich so den super Flug gen Himmel. Oben angekommen bat der Drache Anskaviat eine Wahl zu treffen welcher Stein ausgetauscht werden sollte, da die neue Konstellation keinen weiteren Stein verträgt. Er gab ihm die Wahl zwischen einen Bösen, einen Guten und einen Neutralen Stein. Aus Angst das Gleichgewicht zu stören, indem er einen Guten Stein wählte, entschloss er sich für einen Neutralen, welcher sogleich vom Drachen zur Erde geschleudert wurde. Leider war es Anskaviat nicht möglich zu erkennen wohin der Stein flog und so machten sie sich wieder auf den Weg zur Erde. Daraufhin verabschiedet sich Silk, welcher nun noch private Angelegenheiten zu klären hatte, und die anderen gehen nach Hause.

Die Nacht vor der Ankunft der drei war in Unirea eine unruhige Nacht, Halaea Silberhammer und Wilbur Lichtfinger werden mehrfach durch leichte erschütterungen wach, empfinden sie jedoch nicht als direkte Bedrohung. So kümmern sie sich am nächsten Morgen auch viel lieber erst mal um die Berichte der wiederkehrenden Abenteurer als um die Geschehnisse am Himmel oder im Boden, auch Mofa war bereits eingetroffen, nachdem er noch im Turm von Caleb nachforschungen betrieb und mitnahm was er finden konnte. Nachdem alles erzählt war erschütterte ein leichten Beben das Dorf, stärker als zur Nacht erzeugte es jetzt doch etwas mehr Aufmerksamkeit, doch die Gruppe von Helden verlor den Gedanken wieder als sie eine riesige Fledermaus über dem Dorf kreisen sahen. Tahwyn landete etwas abseits und ging ins Dorf, die Gnomin ging auf die Bewohner zu und beruhigte erst einmal die verängstigten Bewohner, indem sie ihnen klar machte das ihre Fledermaus ihnen nichts tun wird. Fasziniert von Tahwyn und ihrer Fledermaus lädt die Gruppe sie in die Taverne ein um ihrer Geschichte zu lauschen. Sie berichtet von ihrer langen Verfolgung eines unterirdischen Wesens welches sie nicht näher beschreiben kann und direkt zu diesem Dorf unterwegs war. Zu später Stunde, müde von den Reisen und dem Alkohol geht die Gruppe schlafen.

In der Nacht bebt die Erde erneut, diesmal heftig und unkontrolliert, am Dorfplatz hebt sich die Erde und der Brunnen droht einzustürzen. Am morgen begutachten sie die Schäden und stellen fest, dass der Brunnen versiegt ist. Mutig meldet sich die Zwergin freiwillig an einem Seil in den Brunnen herabgelassen zu werden und nach einiger Arbeit entdeckt sie den Zugang zu einem Tunnel der in etwa 4×4 Meter breit ist. Die komplette Gruppe inklusive der Gnomin steigt herab und folgt dem Tunnel in die Dunkelheit. Nach etlichen Metern und einigen Grollen stößt aus der Wand plötzlich eine riesige Wurm/Maulwurf ähnliche Gestalt und einige in der Gruppe nehmen noch rasch am Kopf des Wesens eine glänzende Metallplatte war. Der Gegner war nun endlich Gesichtet und von der Druidin Tahwyn nun halbwegs identifiziert. Die Abenteurer rennen hinterher und Eibenstein beschließt eine friedliche Lösung zu suchen, entmaterialisiert sich und geht vor dem Wesen in Stellung. Die Kommunikation verläuft eher schleppend, doch findet er heraus, dass das Wesen gezwungen zu werden scheint und das die Metallplatte das Siegel von Caleb trägt. Eibenstein geht zurück und erklärt den anderen, dass das Wesen sich nicht mehr steuern kann und er wüsste nicht mehr was zu tun ist. Da kam Wilbur die Idee seines Lebens, er nahm ein stück Kohle und sagte nur noch:“Keine Angst, ich mach das schon“. Wilbur stürmt auf den Leib zu und malt mit feinen Strichen eine Rune auf den Körper des schleimigen Wurms. Unsicher über die geschehnisse sehen die anderen zu Eibenstein, welcher die Hand vors Gesicht schlägt und den Kopf schüttelt. Wilbur schrieb einfach nur „Verzieh dich“ auf den Wurm und lächelt die Gruppe siegessicher an, bis ihm Bewusst wird, dass nichts passiert.

Die Gruppe überlegt schnell was sie tun kann, dass Dorf ist in höchster Gefahr und ihre Möglichkeiten sind begrenzt als sie sich schließlich für den Kampf entscheiden. Mofa murmelt bedeutungsvolle Worte und ein Feuerball rast auf den Wurm zu, welcher nun unkontrolliert weiter gräbt. Er gräbt sich nach oben, wo er, wie aus Rache, Mofas Tavern zerstört und mit dem Kopf nach vorne wieder in das Loch fällt, nun auf die Abenteurer gerichtet. Ein weiterer Feuerball wird von Mofa geschleudert und wieder wird das Wesen etwas rasender. Anskaviat springt ihm Heldenmutig entgegen und versucht die Metallplatte an seinem Kopf zu zertören, verpasst sie aber um haaresbreite und verletzt stattdessen den Wurm schwer. Auch die Paladina Zwergin schlägt mit ihrem Hammer drauf. Dem Wurm gelingen nur noch vereinzelte Angriffe und die Gruppe erschlägt den müden und geschwächten Wurm mit Leichtigkeit. Halaea mustert noch die Metallplatte und stellt erstaunt fest, dass sie diese Materalien nicht einzuordnen vermag und die Gruppe fragt sich ob Caleb den Wurm vor oder nach seinem vermeintlichen Tod entsandt hatte.

Mofa beklagt währenddessen lautstark den Verlust seiner geliebten Taverne und auch Wilbur und Anskaviat stehen etwas Fassungslos an der nach Bier riechenden Ruine.

Ende erster Teil

Das Geheimnis des Hug Sturmbrechers (3/3) (The Outbreakes)

Das Geheimnis des Hug Sturmbrechers (3/3) (The Outbreakes)

docklands of mintarn

Das Geheimnis des Hug Sturmbrechers (3/3) (The Outbreakes)

Vorwort: Endlich war Melinda aus den Fängen der skrupellosen Assasine befreit und die Überraschten, unter dem auch der Mörder von Cain war, zumindest wenn man dem frischen Bliut an dessen Schwert glauben durfte, hatten keine Chance, aus dem Lagerhaus am Hafen zu entkommen. Es stellte sich die Frage, was wusste Melinda und was hatte es mit dem 3ten Kreuz auf der gefundenen Karten, die Thoringal bei sich trug auf sich?

Endlich Rache: Nachdem Melinda befreit wurde, brauchte Grumpf etwas Ablenkung. Er entschied sich mit dem Gefangenen „welcher Finger knackt am lustigsten“ zu spielen. Offentsichtlich der Ringfinger. Nachdem er so die Gesprächsbereitschaft des gefangenen Assasinen, dem Mörder von Cain, auf ein vertrauenswürdiges Niveau steigerte, begannen er und Thoringal die Befragung. Sie erfuhren, dass die Assasinen Söldner sind, die im Auftrag eines Nekromanten namens Letharilianus handeln. Diese Person ist Grumpf und Totes Pferd durchaus noch von Kampfturnieren bekannt. Fernerhin gibt der Gefangene preis, dass Letharilianus Mitglied der arkanen Bruderschaft ist und eine Verbindung zu Grim Elder, einem mächtigen Händler in Mintarn, hat.

Während der Befragung registriert Grumpf in etwas Entfernung den kleinen Blinker und versucht Totes Pferd darauf aufmerksam zu machen. Leider versteht er seine Hinweise nicht und geht nur herraus, um seine Armbrust von der dortigen Wache zurück zu holen.

Sana, die Melinda in Sicherheit verbracht hatte, schickte ihren Wolf um die Gruppe zu ihr zu führen. Sie ließen den Assasinen bei den Wachen, damit diese ihn weiter befragen können und ihn für die Ermordung ihres Kollegen seiner gerechten Strafe zuführen können. Mit etwas Misstrauen, gegenüber den Wachen, schickten sie Sandrose zur Überwachung der Befragung mit.

Die Gruppe folgte nun dem Wolf zu Sana und auf dem Weg bemerkten sie einen Laden für Waffen und Rüstungen, „Jannis glänzende Klingen“.

Endlich mehr: Die befreite Melinda Weber muss die geschehnisse noch etwas verarbeiten, doch sie beginnt der Gruppe zu vertrauen, als sie den ihr bekannten Anskaviat sieht. Ihre Infos sind, wie vermutet, sehr brisant und sie kann die Verbindung zwischen Letharilianus und Grim Elder etwas mehr beleuchten. Sie erzählt ihnen auch, dass Blinker im Dienst von Grim Elder steht und wie wichtig es ist Hug Sturmbrecher zu finden.

Die wichtigsten Infos sind jedoch über die derzeitige politische Situation in Mintarn. Immer mehr leute verschwinden, werden getötet oder gefangen genommen. Zwei konkurrierende Lager kämpfen um den Einfluss auf den Freihandelshafen und die Seite der arkanen Bruderschaft ist klar in der Überhand. Leider ist jedoch auch Melinda selbst und Grumpf auf einer Todesliste, die offensichtlich zu Bharandas Zhan, dem einflussreichen Berater der Insel, zurückverfolgt werden konnte. Nachdem die Bruderschaft die größte Werft der Umgebung mit einer Seehexe in schach hält, ist noch immer der Handel an der Insel zum erliegen gekommen und der Druck auf die Entscheidungsträger wächst stetig, schon bald könnte ein Umbruch drohen und Bharandas Zhan könnte sich zum Herrscher aufschwingen.

Zumindest einmal zeigt Melinda sich erfreut, als sie erfährt, dass zwei überaus mächtige Artefakte nicht mehr in der Hand des Gegners sind.

Sie erzählt der Gruppe nun noch ein wenig über das dritte Kreuz auf der Karte und beschreibt die Örtlichkeit als ein Weinlager mit Verbindungen zu Grim Elder. Angespornt durch die Verlockung eines ganzen Lagers voller Wein gibt es für Grumpf kaum noch ein halten, Totes Pferd und Thoringal hingegen wollten zuerst dem Händler einen Besuch abstatten.

Anskaviat gibt seiner bekannten noch den Rat sich zu verstecken und die Insel gegebenfalls zu verlassen, darüber hinaus bittet er sie darum noch letzte Verbündete zu Sammeln und der Organisation, der sie beide Angehören, Bericht zu erstatten.

Endlich neu: Totes Pferd steuert zielsicher auf ein Langschwert zu, als wäre ihre Begegnung Schicksal gewesen. Der Händler ist verblüfft und erzählt ihm von einem Fluch, der auf dem Schwert liegt und seine letzten drei Besitzer das Leben kostete, indem sie in die eigene Klinge fielen. Unbeeindruckt möchte Totes Pferd diese meisterlich gefertigte Klinge sofort haben und kauft sie für den Sagenhaft günstigen Preis von 5 Gold. Für nur 15 weitere Goldstücke kauft er sich noch einen Streitflegel. Thoringal ist in seiner Entscheidung leider nicht so schnell und gedenkt später wieder zu kommen.

Die Gruppe geht Richtung Weinlager. Kurz vor der Lagerhalle kommt ein heulender Mann aus einer Tür und wird sogleich von Grumpf ins Wassen geschmissen. Er will endlich den Wein!

Sich der möglichen Gefahr bewusst, beschließt die Gruppe jedoch abzuwarten und die Umgebung auszukundschaften. Davon wenig angetan will Grumpf nun in die soeben entdeckte Taverne.

Die Gruppe stellt einen nördlichen und einen südlichen Eingang fest, sowie ein vorgelagertes Dach und arbeiten den Plan aus, dass Anskaviat im Schutze der Dunkelheit die Taverne besteigt und aufs Dach klettert, Grumpf und Thoringal die nördliche Tür durchbrechen und Totes Pferd und Sana von Süden in das Gebäude dringen.

Thoringal nutzt die Zeit um zum Händler zurück zu kehren und findet sogleich ein Meisterstück von brustpanzer und eine meisterliche Streitaxt. Es kostet ihm das letzte bisschen Gold und er beschließt den einst selbst gefertigten Schuppenpanzer zu verkaufen. Bei seinen Erzählungen werden die Augen des Händlers immer größer und er glaubt diese Kampferprobte (zerfledderte) und meisterlich (von einen Gesellen) gearbeitete Rüstung sei von einem Zwergengeneral in einer alles entscheidenden Schlacht getragen worden und ist so glücklich über den Ankauf das Thoringal nicht nur mit Profit aus dem Laden geht sondern auch noch eine Zange als Geschenk erhält.

In der Taverne beschließt Totes Pferd einen Halblingbarden, der ihm bekannt war, ein wenig in der Luft zu Schütteln und zog sich so den Ärger anderer Gäste zu, wieder sind mögliche Helfer von der Gruppe vergrault worden.

Endlich Wein: Es ist Nacht und Anskaviat steht auf dem Dach des Lagers am Fenster. Er sieht 4 Assasinen, 2 hervorragend ausgerüstete Elitekämpfer, den Zauberer Letharilianus und den gefesselten Hug Sturmbrecher, endlich haben sie ihn gefunden. Sich des Überraschungsmomentes und des guten Planes bewusst gibt er das Zeichen zur Durchführung.

Ein ächzen grollt durch die Nacht als Grumpf gegen die Nördliche Tür tritt, doch sie bleibt zu. Der Überraschungsmoment war hin. Der Plan auch, denn im Süden bemerken Sana und Totes Pferd, dass sie ihre Tür unmöglich aufkriegen können. Sie rennen nun zur Nordseite, was jedoch wichtige Zeit in Anspruch nimmt. Thoringal zieht sein Schild und stürzt sich mit ganzer Kraft gegen die Tür, welche nun endlich Nachgibt. Er kriegt jedoch sogleich eine verpasst denn die Eliteassasinen sind in Richtung Tür gegangen. Grumpf stürmt hinein und will die andere Elitekämpferin schlagen, der Erste Schlag sitzt doch der zweite nimmt ihm auf dem glitschigen Boden den halt und er fällt vor ihr hin, sein Leben ist in größter Gefahr. Anskaviat sieht seinen Fall und beschließt sofort zu handeln, er schießt mit seiner Unterarmschienenvorrichtung auf die Eliteassasinin vor Grumpf und trifft sie von hinten so in den Nacken, dass ihr sofort die Atmung ausbleibt und sie tot zu Boden fällt. Währenddessen prasseln Pfeile auf Thoringal ein und Letharilianus fängt an eine Beschwörung zu Murmeln.

Thoringal schlägt die Kämpferin vor sich und trifft, Totes Pferd kommt herrein und bewirft einen Assasinen mit seiner Machete, die nun in seiner Schulter steckt. Sana beschießt den selbigen noch mit dem Bogen. Grumpf rappelt sich auf, greift die Leiche vor ihm und wirft sie auf die Elitekämpferin, Anskaviat lädt seine Armbrust mit einem Giftbolzen. Sowohl Grumpf als auch Thoringal werden empfindlich getroffen, als plötzlich ein Feuerball von Letharilianus auf sie zufliegt.

Um weitere Zauber zu verhindern stürmt Thoringal nun auf Letharilianus zu, schafft es aber nicht weit genug und bleibt bei der Eliteassasinen nun Schutzlos hängen. Totes Pferd will dem von ihm beworfenen Assasinen nun entgültig den gar aus machen, nimmt sein Langschwert und schlägt auf ihn ein. Sana beschießt die Elite und auch ihr Wolf beißt zu, erste Verletzungen beim Feind machen Hoffnung auf einen baldigen Sieg. Grumpf stürmt seinerseits erfolgreich auf Letharilianus und pinnt ihn am Boden Fest, wohl wissend das die Assasine neben ihm nun leicht zustechen kann. Anskaviat beschießt einen Assasinen der sogleich gelähmt zu Boden geht. Grumpf, Totes Pferd und auch Thoringal erleiden erneut schwere Treffer und die Verletzungen des Tages zeichnen sich nun deutlich bei ihnen ab.

Thoringal schlägt vergeblich auf die Eliteassasinin ein, sie fällt einfach nicht um und auch der weitere Beschuss von Sana und die Bisse ihres Wolfes reichen einfach nicht aus. Totes Pferd zerledert nun die Assasine bei ihm und springt auf die Fässer hinter sich, welche sich jedoch lösen und ihn unter sich begraben. Grumpf schleudert Letharilianus gegen die Assasine die ihm in den Rücken gestochen hat und dieser fängt gleich wieder an zu murmeln. Anskaviat lädt nacht. Erneute Angriffe bringen die drei Nahkämpfer nun an den Rand des Todes und Grim Elder betritt das geschehen, sieht das durcheinander und beschließt zu verschwinden.

Endlich fällt die Eliteassasinin um, nachdem Sanas Wolf den entscheidenden Treffer erlangt hat. Grumpf versucht noch einmal Letharilianus zu schlagen doch dieser ist durch eine Barriere geschützt die auch Thoringal nicht durchbrechen kann. Sana und Anskaviat bringen den letzten Assasinen zu fall während ein weiterer verschwindet. Kurz darauf verschwindet auch Letharilianus auf magische weise.

Hug ist gerettet, eine Wache kam vorbei und wundert sich nur noch über das angerichtete Blutbad und den leichenplündernden Anskaviat. Die Gruppe beschließt Schutz im Tempel von Moradin zu suchen, sich zu sammeln und Hug zu befragen. Sie nehmen ausserdem die Waffen als Opfergabe mit.

 

Erfahrungspunkte:

IvI4 – 4680
IvI5 – 4450
IvI6 – 3880
IvI7 – 3240

Der Sammler – Kapitel I – Das Haupt der Bestie 1 / 2 (The Grey Guardians)

Der Sammler - Kapitel I - Das Haupt der Bestie 1 / 2 (The Grey Guardians)Der Sammler – Kapitel I – Das Haupt der Bestie 1 / 2 (The Grey Guardians)

Ausgeruht und gestärkt sahen sich die Helden nun die vier Hebel in dem Raum in den Katakomben genauer an. Glatter stein. Die vier Hebel sind magisch verzaubert, als die gruppe in den Raum betrat. Stahlauge viel sofort ein Spruch in der Wand gegenüber der Tür ins Auge. „Wer diesen Raum betritt, blickt nie wieder zurück.“ Alle waren im raum und der eine oder andere grübelte noch um die Bedeutung des Raumes, während ein anderer noch versuchte heraus zu finden, was es mit den Hebeln auf sich hat, als die Bardin sich einfach in Bewegung setzte und die ersten beiden Hebel zog. Ein grelles Licht erschien und die Gruppe verschwand in dem Licht. Und sie wachten in einer Steppe wieder auf. Im Nordwesten scheint in dem Berg eine Festung eingemauert zu sein, während in ihrem Rücken ein großer und dichter Wald ist. Doch um sie herum weite Steppe mit einigen Felsen, die aber nicht als Schutz dienen.

Die Hälfte der Gruppe blieb bewusstlos, während die andere Hälfte wieder aufwachte und von einem eisigen Wind geweckt worden. Holzi, Lo Pan und auch die Orkin blieben bewusstlos am Boden liegen. Genauso wie der Aasimar Ireal. Während sich die anderen aufrappelten, merkten Tirza und auch Stahlauge, wie das leben aus dem Körper von Ireal wich. Vor der ungewollten magischen Reise war Ireal noch voller Kraft und nun sah er die Fugenebene vor seinem geistigen Auge. Was war passiert? Keiner konnte eine Antwort geben und auch Stahlauge konnte nur erkennen, dass es mit Ireal zu ende geht. Fynn versank daraufhin in die Geisterwelt und was er sah, das erschreckte ihn dermaßen. In der Geisterwelt war der Körper von Ireal zersplittert. Zersprungen in tausende von Scherben. Doch jemand anderes sprach ihn auf der Geisterebene an. Ein Braunbär mit der Stimme einer alten bekannten von Fynn sprach ihn an. Verwirrt betrachtete er den zerschundenen und zersplitterten Körper von Ireal. Die Scherben lagen verteilt und Fynn fängt an, diese wieder zusammen zu setzen. Nach einer gefühlten Ewigkeit legte sich eine weibliche Hand auf seine Schulter und ein weiblicher Engel legte ihre Hand auf seine Schulter. „Du hast genug getan, tapferer Halbling. Überlasse es mir.“ Und sie fing an. Sie fing an, die meisten Scherben zusammen zu setzen, doch es war zu sehen, dass es noch lange zeit dauern würde, bis sie fertig waren und so drehte sie sich nochmal um und lächelte Fynn freundlich an. „geh nun zurück auf die Materielle ebene. Du bist noch zu schwach, um dich hier lange aufhalten zu können.“ Und mit einem Schupsen schickte sie den Halbling zurück auf die Materielle ebene. „Hilfe ist unterwegs. Haltet durch.“ Ertönte es noch in seinem Kopf, als er aus seiner Trance wieder zu sich kommt.

EngelIn der Zwischenzeit sind auch Lo Pan und Holzi wieder zu sich gekommen. Da Betsy noch bewusstlos ist, macht sich Tirza einen Spaß und behauptet gegenüber Holzi, dass Betsy tot sei. So kommt es zu einer kleinen Diskussion, bei der sogar ein zauberstecken mit magischen Geschossen benutzt wird, bei der die Zeit vergeht, als ein Braunbär die Pfoten auf die Schulter von Lo Pan legt und mit der schlabbrigen Zunge durch das Gesicht von Fynn fährt. Keine Zeit später kamen weitere bewaffnete Männer auf die Gruppe zu und Jurrag war auch inzwischen wach. Die weiteren Männer waren da und der Bär verwandelte sich in eine einfache Halblingsdame und drängte zum Aufbruch. Sie meinte, dass sie hier nicht sicher waren und sie schleunigst los müssten. Jurrag nahm Ireal auf den Arm und sie rannten los. Sie rannten zu der Festung im Berg und als sie ankamen, wurde ihnen Ireal gleich abgenommen und in ein separates Gebäude geführt. In der MonkZwischenzeit kam auch eine Menschenfrau und stellte sich als die gewählte Anführerin der Menschen hier in der Festung vor. Es war von der Stimme her die frau, welche Fynn in der Geisterwelt getroffen hatte. Eine Frau, die ebenfalls einfache Kleidung trägt und wo man die Spitzen eines Flügelmusters an ihren Händen erkennen konnte. Mit ruhiger Stimme versicherte sie den Reisenden, dass sie alles tun werden, um Ireal zu helfen und lud die Reisende ein. Sie lud die anderen an die Tafel ein und bereitete denen ein gutes Abendessen. Sie erzählte ihnen, dass sie in den Ausläufern vom Grat der Welt gelandet sind und diese Wesen, welche hier leben, haben sich zurück gezogen um im frieden zu leben. Es sind angehörige von vielen Rassen, welche hier leben. Auf der Frage hin, wer die gruppe nach Nesmé bringen könnte, wich die Frau direkt nicht aus, aber sie sagte ihnen, dass sie auf jemanden warten, welche die Möglichkeit hat, sie nach Nesme zu bringen. Und so verlief der Abend in unterschiedliche Gespräche und die Reisende begaben sich nach und nach auf die Zimmer, denen man ihnen zugewiesen hat und sie fanden dort auch wärmende Kleidung vor. Fynn kam kurz an einem Trainingsraum vorbei, wo einige Männer die Halblingsdame besiegen wollen, doch sie schlägt diese vernichtend. Mit unterschiedlichen Eindrücken gingen sie zu Bett.

williamDoch die Nacht wird kürzer als sie es erwartet haben. Die Glocken tönen zum Alarm. Fynn begab sich in die Geisterwelt und Tirza sah, dass einen extra Köcher mit 20 Bolzen besaß und diese eine Silberlegierung hatten. Jurrag sah eine zweihändige Axt mit einer Silberschneide in ihrem Zimmer und Stahlauge seine Waffe hatte nun auch eine Silberlegierung. Fynn war in der der Zwischenzeit in Trance und erkannte in einem der Zimmer einen gewaltigen mentalen Sturm, der seine Sinne fast durch drehen ließen und Lo Pan? Auf der Suche nach Magischer Energie traf er auf diesen mentalen Sturm und wurde mal wieder seiner Sehkraft beraubt, welche aber nicht lange nachklang. Stahlauge stürmte in den Innenhof und die Leute rüsteten sich zur Schlacht und als der Goliath auf der Festungsmauer bei einer Balliste steht, blitzte es und erkannte, was in dem Wald stand. Hunderte von Werwölfen standen am Wald. Über ihnen ragen einige weitere hervor, welche vermutlich Kommandeure sein könnten und doch war da eine Bestie, welche größer war, als alle anderen. Mit einem kurzen nicken, schickte er seine Leute los und diese stürmten auf die Festung zu. Unsere Helden ließen sich einen Geheimweg zeigen, um den Oberkommandeur zu erledigen. Doch dazu mussten sie an ihn ran, ohne, dass sie gesehen werden. Sie folgten dem Weg und sind so an der Seite des Berges raus gekommen. Bereit, der Bestie den Kopf ab zu schlagen. Doch werden sie dem eigenen Tot entkommen? Werden sie es schaffen, ihr leben zu retten? Zumal von einigen noch die Rüstung beschädigt ist.

Troll dich … (Legion of the Trusted)

Troll dich ... (Legion of the Trusted)Troll dich … (Legion of the Trusted)

Die Gefahr auf dem Berge macht die Gruppe zögerlich. So macht Fenner sich auf die Gegend zu erkunden und trennte sich erst einmal von der Gruppe.

Die Frage des Amboss und dessen Besitzer umtrieb die Gruppe weiter. Dank der magischen Fähigkeiten Rifts konnte er berichtet, dass die Tote Frau den Amboss wohl von einem vermeintlichen Menschen geschenkt bekommen hatte. Sein Alter entsprach aber nicht dem für Menschen angemessenen.

Beim durchsuchen des Hauses betrachtete Xorhul erneut die Fensterläde. Ein Motiv von zwei Menschen an einer Wassermühle fiel ihm dabei in die Augen, etwas von größerer Bedeutung war aber nicht auszumachen.

Länger wollte die Abenteurer nicht in der Hütte verweilen. Da Rift wusste, dass Würmer Einzelgänger sind und dieser Wurm vermutlich gerade Beute gerissen hatte, war genau jetzt der beste Zeitpunkt aufzubrechen. Die Bestie würde mit fressen beschäftigt sein.

Um zu verhindern einer weiteren Gefahr in die Arme zu laufen, verwandelte Rift sich in einen Schneefuchs und kundschaftete die nähere Umgebung aus. Felerian, welcher den Pass dieses Berges bereits einmal durchquert hatte, wusste von einer Höhle. Allerdings sei sie noch einige Stunden entfernt.

Der Weg durch die Berge war für sich schon gefährlich genug, die Reise wurde den Abenteurer umso schwerer, je stärker ein annäherder Sturm ihnen Sicht und Geschwindigkeit raubte. In Sorge fürchtete Rift, dass die Höhle bereits von anderen als Zufluchtsort aufgesucht worden wäre. In Fuchsgestalt kämpfe er sich so schnell wie möglich durch den Sturm. Derweil stapften der Halb-Elf und der Zwerg durch den tiefen Schnee und Sturm.

Nachdem einige Zeit vergangen war und Rift einem Wald zur Linken passierte, traf er auf die Wegmarkierung in Form einer erneuten Waldgruppe zur rechten, welche Felerian erwähnt hatte.

Zwei Frostriesen bewachten, wie bereits befürchtet, furchterregend die ersehnte Höhle. Schnellstmöglich begab sich Rift zurück zur Gruppe um von seinen Entdeckungen zu berichten.

Die kräftezeehrende Reise machte es der Gruppe unmöglich weiter in der beißenden Kälter zu verweilen. An einem Berghang nahe des Waldes und der eigentlichen Höhle suchten sie einen geeigneten Fleck zur Rast.

Nachdem Xhorgul eine Stelle für günstig empfand, legt er seine Hände auf eine große Felswand, murmelte etwas in seinen Bart und erschuf in nur wenigen Augenblicken eine Höhle.

Tief und groß genug, um Schutz vor der Kälte und anderen Gefahren zu bieten.

Bis auf einige Lawine im nahen Umfeld verlief die Nacht ruhig.

Am nächsten Morgen, machten sich die drei Reisenden, nach Xhorgul’s allmorgentlichen Gebeten auf den Weg. In Richtung Nord/Nord-Westen bergauf bis sie wieder auf ihren ursprünglichen Pfad zurückfanden. Vor der Höhle waren die ersten Baumreihen gebrochen und durch Schneemaßen beschädigt.

Wie am Tage zuvor, spähte Rift die nähe Umgebung und den kommenden Weg aus. Noch einige Kilometer vor der Gruppe konnte er einen toten Bären und seine Schlächter, vier Trolle, erspähen.

Natürlich berichtete er sofort den anderen beiden davon.

Ein direkter Kampf stand außer Frage. Weder Felerian noch Rift waren große Kämpfer.

Recht schnell entwickelte sich ein Plan und so näherten sich die drei den Trollen.

Während Felerian eine Fackel entzündete und Rift sich bereit hielt, stand Xhorgul vor einer Steingruppe. Wie am Abend zuvor berührte er den Stein murmelte einige Wort.

Kaum war das letzte Wort gesprochen, rollten die Steine los und entwickelten sich zu einer riesigen Steinlawine, welche direkt auf die Trolle zuhielt.

Einer von ihnen drehte sich um und bemerkte die anrollende Gefahr und versuchte sofort zu flüchten, die anderen drei brauchten einen Moment länger womit ihre Chancen gleich null waren zu entkommen.

Letzendlich wurden alle von der einhundertzwanzig Meter breiten und mehr als einer halben Meile langen Steinlawine erwischt. Jedoch waren die Trolle damit nicht besiegt und das wussten die Helden.

Gleich nachdem die Trolle von der Lawine erfasst wurden, rannten sie los, um den Trolle nachzustellen und ihnen den Gar auszumachen.

Voller Kampfeslust schwang Xhorgul seinen Hammer durch die Luft und rannte los so schnell er konnte. Allerdings trugen ihn seine Beine nicht so schnell zum Schlachtfeld, wie die von Felerian und Rift.

Rift, welcher zuerst auf der rechten Seite ankam und ausmachen konnte, wo die Trolle begraben waren, teilte sich in sieben gleich aussehende Illusionen. Da grub sich bereits der erste Troll aus der Lawine hervor und wurde von den riesigen Tatzen eines Bärens empfangen. Rift hatte sich des Bärengeistes asngenommen und mit Hilfe seiner Magie selbigen auf das Schlachtfeld zurück gerufen. Der Troll war schnell außer Gefecht gesetzt. Mittlerweile kam Felerian an und zündete sofort den Troll an, damit dieser nicht noch einmal wiederkehrte.

Auf der anderen Seite, war das laute Lachen des Zwerges zu hören, welcher seinen Feind nun auch erreicht hatte. Mit seinem von blauleuchtenden flammenden Hammer wehrte er den Angriff des Trolls gekonnt ab. Mit beiden Händen führend holte nun Xhorgul zum Schlag aus und rammte dem Troll seinen Hammer der Seite entlang und deformierte den Troll förmlich mit seinem Angriff. Sofort fing der Troll Feuer und fiel zu Boden.

Wenige Meter vor dem Zwerg lugte der Kopf eines weiteren Trolls heraus. Ohne zu zögern, stürmte Xhorgul voller Freude auch auf diesen zu und schwang seinen brennenden Hammer.

Noch ehe der Troll überhaupt mitbekam, was sich über der Lawine abspielte, fiel ihm ein Hammer mit solcher Wucht auf den Kopf, dass dieser zerplatzte und den Troll in den Tod riss.

Hinter dem Halb-Elfen befreite sich der vierte Troll und hielt auf Felerian und Rift zu. Mit seinen riesigen Pranken holte er aus und riss tiefe Wunde in die Brust seines Gegenübers. Dieser holte noch zu einem Schwertstreich aus, verfehlte jedoch sein Ziel. Rift versuchte, den Geist des Troll auszuschalten. Im Kampfgetümmel verfehlte die Wirkung jedoch ihren Zweck. Nun richtete sich der Troll gegen sieben gleichausehende, umherwuselnde Menschen.

Felerian, welcher erneut einen Angrifft wagte, konnte nicht genügend Kraft aufbringen und so prallte seine Klinge an der robusten Haut des Trolls einfach nur ab. Dieser war gerade dabei zwei weitere Illusionen auszuschalten.

Sprintend machte Xhorgul sich in die Richtung seiner Kameraden, welche dabei waren von einem Troll zerfetzt zu werden.

Während der Troll immer weiter die Zahl der Illusionen verringerte und scheinbar ein oder zwei Mal auch Rift selbst traf, gelang es Felerian einfach nicht den Troll zu erwischen.

Zu ungunsten der beiden regenierte der Troll währenddessen seine Wunden. Und während Rift einen Schritt zurückmachte, wurde auch er von den Fängen des Trolls erfasst.

Von zwei schwer Verwundeten umgeben, holte der Troll mit seinen Klauen aus um Rift vollends zu erlegen. Seine zweite Attacke richtet sich jedoch überraschend gegen den heran nahenden Zwerg und verfehlte diesen. Zu seinem Pech so ungeschickt, dass der Kopf des Trolls direkt in der Schwungbahn des Hammers vom Diener Morradins lag. Xhorgul, mit einem Grinsen unter seinem Bart, hielt seinen Hammer fest in beiden Händen und holte aus. Dies war sein sofortiges Todesurteil.

Stille erfüllte das Schlachtfeld. Eine halbe Minute vergang, bis sich plötzlich doch ein letzter Troll aus den Trümmern emporhob. Der in blaufarben getränke feurige Hammer erwischte auch den Letzten mit voller Wucht und erlosch noch im Schwung während die Reste des letzten Monsters brennend zu Boden fielen.

Blut und Speichel spritzten Xhorgul entgegen und zeichneten ihn mit der Farbe des Todes.

Zufrieden legte der Zwerg seinen Hammer auf die Schulter und schnaufte bestätigend über den Sieg über die Trolle.

Zur gleichen Zeit ließ sich Rift erschöpft und seinem Ende nahe auf den Boden fallen und japste nach Luft.

Augenblicklich eilte Xhorgul zu ihm und sprach mehrere Gebete um ihn im Leben zu halten und seine Wunden zu heilen. Danach wand sich der Zwerg Felerian zu und kümmerte sich auch um dessen größte Wunden.

Kaum den ersten Atemzug genommen und sich aufgerichtet, wird Rift von Xhorgul konfrontiert, warum er keine Waffe habe und sich solch einem Wesen ohne Verteidigung entgegenstelle.

Für eine Weile verblieb die Gruppe dort und regenerierte sich. Schon bald machten sie sich wieder auf den Weg. Während Xhorgul und Felerian weiterhin dem Weg folgten, ging Rift in Tiergestalt einer Fährt abseits des Weges nach.

Dort fand er eine Höhle, welche vermutlich dem Bären gehörte. Er setzte sich einen Moment, sprach dem Bären seinen Dank aus und machte sich wieder auf den Weg zu den anderen beiden Reisenden.

Wie lodernde Flammen brannte die Füße des Halb-Elf und Blut machte sich in seinen Schuhen breit. Stur sank er zu Boden und beharrend weigerte er sich weiterzureisen. In dieser Situation entdeckte Xhorgul eine Zwegenrune in der anliegenden steinernden Wand. Sofort zückte er die Reisekarte des Riesen Falgrim und zeichnete diesen Ort darauf ein. Anschließend witmete er seine Aufmerksamkeit der Rune.

Es schien eine sehr alte, magische Runen zu sein, welche den Erhalt einer Mine sichern sollte. Vom Eingang der Mine ist jedoch keine Spur zu sehen.

Sand und Gewürm (The CollectorZ)

Sand und Gewürm (The CollectorZ)Sand und Gewürm (The CollectorZ)

Etwas ratlos verließen unsere Helden den Tymora Tempel. So wirklich klar waren die Beweggründe von Derjeb Dschohan noch immer nicht. Wollte er sich selbst zu einem Gott aufschwingen? Wollte er einen Gott stürzen? Und was hatte das alles mit Sharess und Tymora zu tun? Immerhin wussten sie jetzt das der Dunkelelf dem sie in der Wüste begegnet waren mit großer Wahrscheinlichkeit eben jener Derjeb Dschohan war. Damals war er ihnen als extrem mächtige Erscheinung gegenüber getreten, und sie hatten das Weite gesucht. Inwieweit die Erkenntnisse der letzten Tage dieses Bild relativieren konnten war noch ungewiss. Zumindest war es jetzt wahrscheinlich das Derjeb doch eine irgendwie geartete Form eines Klerikers war.

Leider wussten sie nicht wo sie weiter nach ihm suchen sollten. Calimhafen war groß, und die Information er würde sich heute Abend auf einem Empfang befinden war nicht viel wert. Auch Straves Falke hatte ihn nicht entdecken können.

Auch wenn es Alina widerstrebte die Verfolgung des Tempelschänders zu unterbrechen, sah sie doch ein das es aktuell zu wenig Anhaltspunkte gab. Gegen Abend trafen sie sich dann mit dem Händler den alle den Gehörnten nannten. Er hatte ihnen versprochen einen Auftrag zu vermitteln. Und er hielt Wort. Alles Weitere müsste allerdings mit einem gewissen Telarish Mahoran abgesprochen werden. Dieser wäre in der Arena vor den Toren Calimhafen anzutreffen.

Nach kurzer Flugzeit kamen die vier in der Arena an. Von massiven Steinmauern umgeben und mit diversen Statuen geschmückt machte der Kampfplatz einen beeindruckenden Eindruck. Hinter dem Tor stand ein leicht dicklicher Mann der in prächtige Tücher gekleidet war. Im Hintergrund waren große Würmer zu sehen die durch den Sand streiften. Stirnrunzelnd betrachtete er Alina, Strave und Tarik um sich dann Jenotus zuzuwenden. Alina betrachtete ihn kurz und stellte fest dass er keine böse Aura hatte. Ohne die sonst üblichen stundenlangen Höflichkeiten erklärte, dass er eine Abenteurergruppe suche, die ihm bei der Wiederbeschaffung einiger Artefakte helfen sollten. Diese wären aktuell noch in einem verlassenen Schloss in der Wüste versteckt. Um zu dem Schatz zu gelangen benötige es einen Schlüssel erklärte er. Diesen könne er aber erst nach einer ausgiebigen Prüfung vergeben. Da der Schlüssel selbst schon einen Schatz darstelle. Auf Jenotus Frage wie es denn mit der Belohnung aussehe, immerhin sei er im Begriff eine der am besten geeignetsten Abenteuergruppen in ganz Calimshan und darüber hinaus anzuheuern, bot Telarish 25% der gefundenen Artefakte. Mit einem entwaffnenden Lächeln zählte Jenotus ihm die Vorteile der Gruppe auf und setzte in seiner südländischen Manier 75% als Forderung dagegen. Als Telarish auf 33% erhöhte bot Alina an das man ihm doch entgegen kommen könne wenn er Informationen über einen bestimmten Mann besorgen würde. Informationen über Derjeb Dschohan die auch stichhaltig genug wären um ihn zu fassen. Telarish überlegte kurz und erklärte sich einverstanden. Sagte allerdings auch das er aktuell keine Ahnung habe wer dieser Derjeb sei. Die Gruppe beschrieb ihm den Gesuchten noch und man war sich handelseinig. Danach erklärte Telarish wie die Prüfung aufgebaut sei. Als erstes eine Prüfung der Kampffertigkeiten, als nächstes eine Prüfung der Fähigkeiten miteinander zusammen zu arbeiten und als letztes eine Prüfung bei der es darum ginge Verführungen zu widerstehen. Worauf Alina nicht widerstehen konnte laut zu murmeln, Weshalb sollte ich einer Verführung widerstehen wollen?

wormsTelarish runzelte kurz die Stirn und erhob seine Stimme dann lasst die Spiele beginnen. Die Helden verteilten sich etwas, unsicher was sie jetzt erwarten würde. Sie schwebten in etwa 30 Fuß Höhe und harrten der Dinge die da kommen sollten. Als erstes bemerkten sie wie die Würmer näher kamen. Jenotus konnte ihnen noch einige Kleinigkeiten über die Würmer und wie sie zu bekämpfen seihen zurufen bevor er sich versteckte. Leider entdeckten ihn die Würmer trotzdem, und nur ein vorbereiteter Zauber bewahrte ihn davor zu Wurmfutter zu werden stattdessen stieß der Wurm gegen einen neu entstandenen Steinblock. Sein Versuch mithilfe einer Illusion einen zweiten Wurm einzufangen scheiterte jedoch, da irgendetwas die Magie störte. Die Statuen erzeugten ein Feld chaotischer Magie wie er bald feststellte. Als nächstes stürzte sich ein Wurm auf Tarik. Doch Tarik kam dem Wurm zuvor und riss ihm große Teile der Zunge und des Kopfes ab. Alina erinnerte sich an Jenotus Hinweis das die Würmer empfindlich gegen Wasser seihen und spülte das Maul des Wurmes mit einer großen Menge Wasser aus. Auch Strave gelang es mit einigen Dolchen zu treffen. Unbeeindruckt ob der massiven Verletzungen schnappte der Wurm nach Tarik und versuchte ihn unter die Erde zu ziehen. Doch Tarik entkam mit der Hilfe seines Teleport Ankhs.  Eine Weile versteckten sich die Würmer im Sand. Unsere Helden nutzten die Zeit um Tarik zu versorgen. Auch von massiven Regengüssen ließen sie sich nicht an die Oberfläche treiben. Schließlich wagten sie einen weiteren Angriff und schnappten nach Tarik und Alina. Tarik teilte wieder massiv aus, während Alina feststellen musste das ihr Krummsäbel an der Chitinhaut des Wurmes abrutschte. Beide wurden unter die Erde gezogen, allerding nur Tarik freiwillig. Er hoffte dass er dem Wurm besser beikommen konnte wenn er ihm nah blieb. Alina hingegen blieb nicht viel anderes übrig als mit allen Mitteln am Leben zu bleiben und auf das Beste zu hoffen. Aber ihr war klar lange würde sie die Umklammerung des Wurmes nicht überstehen. Nachdem Tarik dem Wurm mit seinen Klauen das Maul des Wurmes zerrissen hatte musste dieser ihn loslassen. Einmal mehr hatte das Ankh der Teleportation geholfen. Wenige Augenblicke später durchstieß Tarik den heißen Wüstensand. Es war klar dass er inzwischen ziemlich sauer war. Leider war immer noch kein Wurm in Sicht. Kurz darauf versuchte ein Wurm nach Strave zu schnappen. Dieser warf ihm seine Dolche direkt in das empfindliche Maul bevor er zur Seite sprang. Das war der Moment auf den Jenotus gewartet hatte. Mit einem wohlgewählten Zauber, erschuf er ein Netz, welches den Wurm am Boden fest hielt. Nun war es Tarik und Strave möglich den Wurm geradezu zu zerlegen. Als der Wurm starb, löste sich auch der Wurm der Alina festhielt auf. Mit letzter Kraft konnte sie sich durch den Sand nach oben graben.

Unsere Helden hatten kaum etwas Luft geschöpft, vor allem Alina war noch etwas mitgenommen und wurde von Strave gestützt, flog Telarish wieder zu ihnen hinab. Seinem Gesicht war nicht zu entnehmen was er von dem Ausgang des Kampfes hielt. „Nun ihr scheint gut vorbereitet auf die Körperlichen Gefahren die in dem Verlassenen Schloss auf euch warten. Wie sieht es mit euren geistigen Fähigkeiten aus?“ fragte er und stellte ein Rätsel. „Zwei Karawanenführer begegnen sich, sagt der eine zum anderen, wenn du mir ein Kamel abgibst, haben wir beide gleich viele Kamele. Sagt der andere, wenn du mir stattdessen ein Kamel abgibst dann habe ich doppelt so viele Kamele wie du. Wie viele Kamele hat jeder der Karawanenführer.“ Während Jenotus und Alina noch überlegten, sagte Strave lächelnd, „Keiner von beiden hat ausreichend Kamele für eine richtige Karawane werter Telarish. Aber der eine hat 5 und der andere 7 Kamele.“ „Wie es scheint seid ihr auch Geistig gerüstet“ entgegnete Telarish. Danach schaute er die Vier kurz durchdringend an. Für einen kurzen Moment schien es als wolle etwas in die Köpfe unserer Helden vordringen, aber es wurde abgewehrt. „Nun damit wäre auch die dritte Prüfung bestanden“ erklärte er und holte aus seinem Gewand einen grünen Saphir der in der Form eines Stabes gewachsen war. „Dieser Schlüssel wird euch zum Schloss führen und einen Teil des Schlosses öffnen. Viel Erfolg.“ Mit diesen Worten übergab er ihn an Strave.

Als Strave noch nachfragen wollte, wie er mit dem Stab den Weg finden sollte, als ihm auffiel das Lichtreflexionen des Kristalls immer in eine bestimmte Richtung deuteten. Tarik hatte in der Zwischenzeit den Kopf des Wurmes abgetrennt, ein Großteil seiner Wut war dabei verraucht.

Mit dem Plan erst noch einen kurzen Zwischenstopp in Calimhafen zur Auffrischung der Vorräte zu machen, machten sich unsere Helden auf den Weg zu dem Verlassenen Schloss in der Wüste. Insgeheim schon Pläne schmiedend wie das Schloss von ihnen zu neuem Glanz gebracht werden könne.

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf! (The Ragtag Bunch)

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf! (The Ragtag Bunch)

Die Meerhexe Lysaria war tot und mit ihrem Tod schien die gegnerische Macht in der Festung wie ein Kartenhaus in sich zusammenzubrechen. Alles ergriff die Flucht.

 

So auch die Kultisten, die aus dem Untergeschoss des Turmes nach oben in den Hof zu fliehen versuchten. Rohan, noch immer durch den Zauber des Magiers stark vergrößert, stellte sich wie ihnen wie ein Riese in den Weg und gebot ihnen, sich zu ergeben. Lylian, der bei flüchtenden Wesen keinen Handlungsbedarf sah, bat Rohan, aufzuhören und versuchte ihn, zurückzuziehen, doch der Paladin war fest entschlossen, jeden einzelnen von ihnen zu richten.

 

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf! (The Ragtag Bunch)Fergus, der in der Zwischenzeit das Kellergewölbe verlassen und zu ihnen gelaufen kam, waren die flüchtenden Feinde eigentlich ebenso egal wie Lylian. Zur Unterstützung (?) schuf er dennoch ein mächtiges Trugbild eines alten roten Drachen, worauf die Kultisten regelrecht in Panik fielen, den Turm hinaufhetzten und sich wie Lemminge in die Fluten stürzten. Lylian, der sich in die Gestalt eines Adlers verwandelt hatte und zum Turm hinauf geflogen war, um die fliehende Menge im Auge zu behalten, wurde Zeuge dieses Schauspiels.

 

Unten im Kellergewölbe stand Elias, der vor wenigen Augenblicken noch die Meerhexe mit ihrem Dolch getötet hatte, für einem Moment still da und ließ alles Revue nochmal passieren: Fergus hatte sich dem Kampf entzogen. Plötzlich stand er der Meerhexe alleine gegenüber. Der starke „EINS“, der ihm zur Hilfe eilen wollte, lag nun tot zu seinen Füßen, von der Meerhexe grässlich zugerichtet, entgrätet. In seiner Hand fühlt er noch die Schwere des Dolches, mit der er Lysaria getötet hatte…

Er ließ den Blick durch den Raum schweifen, dann zu Boden, erblickte das Buch der Hexe und hob es auf. Plötzlich schoss ihm ein weiteres Mitglied seiner kleinen Truppe in den Kopf und er rief nach Lerinor. Keine Zeit fürs Verdauen, da befand sich womöglich noch ein Unschuldiger in Gefahr.

 

Lerinor, der sich just von dem Gedankenschinder hatte befreien können, antwortete auf Elias‘ Rufe. Aus dem Raum, wo Lerinors Rufe drangen, schlängelten sich riesige Tentakeln aus einem Bodengitter bis zur Tür hinaus. Elias‘ magische Geschosse vermochten den Tentakeln kaum etwas auszurichten, also griff er zu seiner Handarmbrust. Als er diese spannte, kam plötzlich der Rest der Mannschaft von oben hinzugestürmt und eilte ihm zur Hilfe. Sie bewarfen die Tentakeln mit allem, was sie vorfanden. Einer von ihnen ließ sich in einem Fass zu Lerinor in den Raum rollen, mit Erfolg, die Tentakel ignorierten es. Lerinor wusste mit diesem murmelnden Fass jedoch nicht viel anzufangen. Die Auswirkungen des Gedankenschinders beeinträchtigten ihn noch stark. Es gelang ihm gerade noch so, heile zum Fass zu gelangen. Als Elias ein Zauberbuch von hinten an sich vorbeifliegen sah, eilte er diesem – ohne nachzudenken – hinterher und stand nun plötzlich bei Lerinor, den er durchaus wiedererkannte, obgleich das Original doch ziemlich mitgenommen aussah. Lerinor, noch immer etwas umnebelt, stellte sich ihm höflich vor. Elias, etwas irritiert davon, folgte dieser Etikette, so grotesk es ihm auch ob ihrer derzeitigen Situation erschien. Nachdem er das Buch aufgehoben hatte, zog Elias den Dolch der Meerhexe und versuchte nun, die Tentakeln mit diesem zu verletzen. Plötzlich ertönte ein lautes Krachen durchmischt mit recht unschönen Geräuschen, als das Fass von Tentakeln zertrümmert wurde und sein eben noch lebendiger Inhalt sich blutig über Lerinor und Elias ergoss. In einem Augenblick geistiger Klarheit schnappte sich Lerinor schließlich Elias‘ Arm und zog ihm aus dem Zimmer. Stor („Rollo“) war es schließlich, der mit einem heftigen Tritt die Tür zum Raum zuschlug, so dass Tentakeln nur so flogen.

 

Rohan, der sich im Hof nach Verletzten umsah, bemerkte, dass Fergus angeschlagen war und heilte ihn mittels eines Kusses. Fergus reagierte wie immer mit Ekel darauf, dieses Mal jedoch verstärkt durch die überdimensionalen Lippen des verzauberten Paladins.

Lylian, der noch über den Turm kreiste, hielt nun Ausschau nach seinen Verbündeten. Wenn Fergus wieder da ist, wo sind dann Elias und Lerinor? Kurzentschlossen flog Lylian durch den Turmeingang die Treppe hinab, um nach ihnen zu suchen. Auf seinem Weg nach unten, bahnten sich noch weitere Flüchtlinge ihren Weg nach oben und in den Hof. Oben angekommen stellte sich Rohan diesen wieder mutig in den Weg und forderte von ihnen, sich zu ergeben. Der Anblick des mit Blut überströmten 4-Meter-Paladins schien zwei von ihnen prompt zu überzeugen, die anderen beiden wählten lieber die Flucht. Rohan schnappte sich den einen Reißausnehmer und ließ ihn mit dem Kopf gegen den des anderen prallen, um beide auf einem Schlag k.o. zu setzen. Doch leider unterschätzte er dabei die seiner neuen Größe verschuldeten Kraft. Der eine von ihnen ging bewusstlos zu Boden, dem anderen jedoch hatte es schier den Schädel zertrümmert . Fergus reagierte bei diesem Anblick etwas sprach- und fassungslos.

 

Nicht minder waren die zwei Flüchtlinge, die sich vor kurzem noch ergeben hatten und von Fergus „gefesselt“ worden waren, von dem Schauspiel beeindruckt. Sie ergriffen nun doch lieber die Flucht. Kaum hatten sie die Brücke erreicht, wurden sie von dem Schatten eines riesigen roten Drachen bedeckt, der über ihnen flog und grollte. Angsterfüllt stürzten sie sich sogleich von der Brücke. Fergus ließ sein Trugbild ihnen im Sturzflug hinterher fliegen und über der Wasseroberfläche bedrohliche Kreise ziehen.

 

Elias und Lerinor folgten gerade dem Treppengang nach oben, als sie zunächst auf Lylian, dann auf Rohan stießen, der ebenfalls hinabgestiegen war. Elias teilte ihnen mit, dass Fergus ihn im Stich gelassen habe, die Hexe tot und die Mission für ihn damit beendet sei. Rohan war jedoch anderer Meinung. Sein Begehr war es, auch den Rest der ganzen Meute zu richten. Beim Anblick von Lerinor reagierte er misstrauisch. Und so entstand eine etwas längere Debatte über „Kämpfen vs. Rückzug“, „Wer seid Ihr? Ich traue Euch nicht“, wobei Rohan ungeschickterweise erfuhr, dass es sich bei Lerinor zuvor um ein Trugbild gehandelt hatte, was sein Misstrauen erst recht anheizte. Um den Paladin umzustimmen, behaupteten sie schließlich, dass alle im Untergeschoss tot seien. Elias, innerlich noch immer am brodeln, war des Kampfes und des Gerede müde. Er wollte nur noch eines: Fergus finden. Und so entzog er sich der weiteren Debatte und ging die Treppen weiter nach oben. Lylian folgte ihm und auch Rohan ließ sich offenbar fürs erste umstimmen.

 

Oben angekommen gaben sie ihren Leuten den Tod der Hexe bekannt. Das Ziel war also erreicht.

Als nächstes kehrte die Mannschaft ins Dorf zurück, wo sie sich die Spuren des Kampfes abwuschen, miteinander redeten oder sich angifteten. Lerinor mochte Rohans Orden nicht und Rohan Lerinors Hochmut nicht. Lerinors Wortwahl hinsichtlich Fergus fiel auch nicht gerade schmeichelhaft aus, hatte sich Fergus ihm gegenüber doch schon zweimal als unhöflich erwiesen, als er der Etikette, sich einander vorzustellen, nicht gefolgt ist.

Elias hatte sich mit Lylian zurückgezogen. Er kochte vor Wut und brauchte erst einmal Abstand.

 

Kurz darauf trommelte Drake die gesamte Mannschaft zusammen, um die nächsten Schritte zu besprechen. Es wurde beschlossen, die Gefangenen schon mal auf der Caravelle im kleinen Hafen unterzubringen. Sie sollen in Olumbur (?) einem Gericht überantwortet werden. Bevor sie jedoch alle in See stechen, müssen erst noch die Gefallenen geborgen und verbrannt werden. Rohan und Fergus meldeten sich sofort freiwillig, wobei Fergus dabei vielmehr ans Plündern als an das Erweisen der letzten Ehre dachte.

 

Und als damit alles beschlossen war, machte sich ein kleiner Trupp aus Rohan, Fergus, Blackjack und Nyashan auf den Weg zur Festung zurück, um die Leichen (bzw. Schätze)zu bergen. Fergus plünderte sich regelrecht durch die Festung und wurde dabei reichlich fündig. Rohan nahm Fergus Verhalten zunächst Zähne knirschend hin, kündigte aber noch ein eingehendes Gespräch darüber an.

 

In der Zwischenzeit hatte Elias Lylian beiseite genommen und ihn in sein Geheimnis mit dem kleinen Drachen eingeweiht. Der Drache wurde nun auch für Lylian sichtbar. Lylian nahm das erstaunlich gut auf und zeigte sich eher interessiert als feindseelig. Der Jungdrachen erzählte ihnen dann schließlich von einem Stab, der mit seiner Geburt entstanden und an dem er seitdem gebunden sei. Ohne diesen Stab könne er die Insel nicht verlassen. Dies war natürlich ein Problem. Noch erschüttert von den letzten Ereignissen in der Gruppe, beschlossen Lylian und Elias lieber auf eigene Hand loszuziehen, um dem Jungdrachen zu helfen. Lerinor, der ihr Fehlen bemerkt hatte, nahm ihre Spur auf.

 

Als im Dorf alle wieder versammelt waren, fiel der Mannschaft auf, dass insgesamt vier von ihnen verschwunden waren: Lylian, Elias, Lerinor und Stor („Rollo“)…

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