Von Phiolen und lähmendem Gemetzel (The Iron Lions)

Von Phiolen und lähmendem Gemetzel (The Iron Lions)

Während die Teufelsjägergeister auf Lureen und Rhogar einschlagen, besiegt der experimentierfreudige Gordon sie mit einem Trick. Er greift nach seiner Nekromantenkugel und schafft es, die Angreifer hineinzulocken. Alles was von ihnen bleibt, sind ihre hell leuchtenden Roben, welche unsere Helden ohne ersehlichen Grund anziehen. Im nächsten Raum befindet sich die Statue eines der Teufelsjäger, den Gordon soeben in seiner Nekromantenkugel gefangen hatte. Abgesehen von diesem semidekorativen Dingens befindet sich dort auch eine dramatisch anmutende Tür.

Neugierig durchschreiten unsere Helden diese und betreten ein Wohnzimmer, welches sie freudvoll demolieren. Ermüdet machen sie dort ein Ritual zur Identifikation ihrer mysteriösen Kugel, indem sie die Kugel über einen längeren Zeitraum konzentriert anstarrten. Nach mehreren Minuten stillen Anstarrens und krampfhaft unterdrückten Blinzeleien macht es „Klapauz!“. Ein Geistesblitz offenbart unseren Helden abrupt, worum es sich hierbei handelt. Nämlich eine sogenannte „Taschendimension“: Ein Einwegportal vom Äther, welches den Geistern der Toten vorgaukelt, sie wäre ein Portal in’s Jenseits. Mit Hilfe des magischen Wortes „Wummbatz“ ermöglicht jemand von außen einzelnen Geistern, der Kugel zu entfliehen. Nachdem Rhogar dieses Wort laut ausspricht, saust ein Geist heraus und verschwindet. Vermutlich macht er sich auf die Suche nach einem toten Körper, um von diesem Besitz zu ergreifen.

Unsere Helden verlassen den Raum und finden in weiteren Zimmern mehrere Schlüssel, sowie ein Buch in einer verschlossenen Schublade. In jenem Raum befindet sich auch eine Wendeltreppe, welche sie neugierig herabsteigen. In der dortigen Dunkelheit hören unsere Helden Geräusche, sodass Rhogar Tanzende Lichter beschwört und 2 Magister des wachvollen Ordens von Tiefwasser erkenntlich macht: Ein Mensch namens Jimmy und ein Orc namens Hagar, welche Lureen, Gordon und Rhogar herrisch den Weg versperren. Unsere Helden stellen sich ihnen vor, aber die zwei zeigen sich nicht sonderlich kooperativ und befehlen ihnen die Umkehr.

Mit Detect Thoughts findet Rhogar heraus, dass die zwei eine Tür bewachen, welche sie offen gelassen haben. Da unsere Helden nix besseres zu tun haben, zaubert Rhogar eine Minor Illusion vom Schrei zweier junger Frauen, die zugleich lasziv, aber auch kläglich um Hilfe rufen, da der Landhai käme. Verwirrt fragen Jimmy und Hagar, was da los sei. Gordon und Rhogar erklären, dass es zwei leicht bekleidete hübsche junge Abenteurerinnen seien, die ihnen bereits begegnet sind. Die zwei wären obendrein single. Jimmy rennt begeistert in die Richtung der Schreie davon. Hagar fragt die Abenteuer, was denn ein Landhai sei. Bevor er eine Antwort bekommt, wird er von Lureen, Gordon und Rhogar überrannt, welche durch die zu bewachende Tür stürmen und diese hinter sich verriegeln.

Der neue Raum, in dem sie sich nun befinden, enthält ein verschlossenes mit Symbolen-verzierten Steinportal. An dem Portal befinden sich zwei Phiolen. Über diesen steht auf mehreren Sprachen „Achtung Gefahr!“. Während die leicht verärgerten Jimmy und Hagar an der Tür rütteln, sticht sich Rhogar experimentierfreudig in seinen Drachenschwanz und tröpfelt ein wenig von seinem Blut in eine der Phiolen. Ob er so das Portal öffnen kann? Scheinbar nicht.

Plötzlich lässt das Hämmern von Jimmy und Hagar an der verschlossenen Tür nach und es breitet sich unter ihr flüssiger, schwarzer Schatten aus. Ein unheimlicher Anblick. Lureen wirft ihren Hut in die Schwärze und dieser bleibt darin so stecken, als wäre er in Trockeneis gelandet. Kurz darauf gelingt es Hagar, die Tür einzutreten. Die Türsplitter bleiben in der Schwärze stecken und er springt galant von Splitter zu Splitter auf Rhogar zu. Lureen schlägt brutal mit ihrer Axt auf ihn ein. Er blockt, wird aber mit Schmackes von Rhoghar’s Drachenschwanz an den Hals getroffen und fällt rücklings in die Schwärze. Gelähmt am Boden liegend flucht er leise vor sich hin. Jimmy warnt unsere Helden erneut davor, zu interferieren, doch Gordon, der Jimmy’s nerviges Gelaber nicht mehr erträgt, schickt ihn mit einem Eldritch Blast zu Boden.

Am Boden kramt Jimmy eine weiße Phiole heraus und kippt sie in die Schwärze. Der flüssige Schatten beginnt sich langsam aufzulösen, was Lureen gar nicht cool findet. Genervt von den beiden Langweilern, schlägt sie mit ihrer Axt erst auf den gelähmten Hagar ein und dann auch auf Jimmy. Rhogar schließt sich dem Gemetzel an und sticht zweifach mit seinem Langschwert auf Hagar ein. Gordon schließt sich ihnen an, denn wie oft hat man schon die Chance, einen gelähmten Orc zu bekämpfen… Doch die Freude endet sogleich, den urplötzlich befreit sich der nun deutlich angepisste Hagar und stürmt mit Gladius und Schild auf Lureen zu. Er verfehlt sie, sticht aber im gleichen Zug dreimal erfolgreich auf Rhogar ein. Jimmy, der sich außerhalb des Raumes befindet, schießt durch die Tür auf Lureen und trifft sie mehrfach. Dem letzten Schuss kann sie unerwartet geschickt ausweichen. Es scheint so, als würde sie die Zeit verlangsamen, was in den anderen die Vermutung aufkommen lässt, dass sie recht häufig „The Matrix“ geguckt hat. Nach diesem spektakulären Move, schlägt sie lustvoll mit ihrer Axt dreimal auf Hagar ein.

Rhogar greift Hagar ungeschickt mit seinem Langschwert an, aber verfehlt ihn mehrfach. Der amüsierte Hagar verliert sein doofes Grinsen, als Gordon ihn erfolgreich mit seiner Armbrust bolzt. Da Hagar angeschlagen ist, wirft ihm Jimmy von hinten eine Phiole zu. Sie zu fangen gelingt Hagar aber nicht, sodass sie zu Boden fällt. Entnervt haut Hagar mit seinem Schild auf Lureen und Rhogar ein, doch verfehlt sie mehrfach. Diese Gelegenheit nutzt Lureen um Hagar ihre Axt näher vorzustellen. Mit einem begeisterten Lächeln auf ihrem Gesicht, erleichtert sie Hagar seines Hauptes, welches besinnlich zu Boden purzelt.

Rhogar greift den herumliegenden Trank und trinkt ihn auf ex in der Hoffnung, dass es sich nicht um Nervengift handelt. Da abrupt all seine Wunden verheilen, schließt er daraus, dass es sich um einen Heiltrank handelt. Leichter hätte er das erfahren, wenn er das Etikett auf der Flasche gelesen hätte. Jimmy schüttelt sich im Epileptikerstyle als ihn ein Elektrobolzen von Gordon in seinen Oberkörper trifft. Schwer verwundet, greift Jimmy nach einer Phiole und ext sie. Hätten Rhogar und er doch nur angestoßen… Eine andere Phiole schleudert Jimmy weit hinter sich, bevor er zusammenbricht und sich unter Schreien deformiert. An diesem Schauspiel findet Lureen durchaus Gefallen, sodass sie auf ihn mit ihrer Hellebarde einschlägt. Merkwürdigerweise trifft sie ihn kaum.

Von seinen missratenen Angriffsversuch entmutigt, versucht Rhogar, Jimmy durch Phantasmal Force unschädlich zu machen. Jimmy durchschaut den Trick, sodass Rhogar noch dümmer da steht als vorher. Währenddessen schnappt sich Gordon per Magehand die Phiole. Uaaarrr… Ein gruseliger Laut ertönt aus Jimmy, welcher sich nun schwarz verfärbt und weiß leuchtende Augen bekommen hat. Wie im Gruselkabinett, springt er blitzschnell hervor. Der überraschte Rhogar wird von ihm unsanft umgeworfen und symbolisch gebissen. Während dieses skurrilen Vorgangs entdeckt Lureen, dass die Umhänge der zwei Angreifer durchstochen sind. Handelt es sich etwa nicht um Mitglieder des wachvollen Ordens von Tiefwasser? Egal… Jetzt wird gemetzelt, entschied sie, und schlug frohen Mutes auf Monsterjimmy ein. Der stark verwundete Monsterjimmy schreit gequält, als ihn ihre Klinge trifft. Rhogar schleudert ihn mit aller Kraft in die Luft, sodass er sich bei der unsanften Landung beide Fangzähne abbricht und gequält schreit. Während Monsterjimmy über eine Zahn-OP nachdenkt, versucht Gordon, ihm per Mage Hand den Phiolengürtel abzunehmen. Das Ergebnis dieses Vorhabens war, dass Monsterjimmy seine Gürtelschnalle schließt. Für solch ein Gefummel hat Lureen aber keine Zeit und schlägt auf ihn begeistert mit ihrer Hellebarde ein, mit der Hoffnung seine Gürtelschnalle dabei zu zertrümmern. Mit seinem Langschwert verfehlt Rhogar Monsterjimmy erneut. Während auch sein zweiter Schlag in’s Leere geht, wünscht er sich heimlich in eine Stadt zurück. Statt Lob und Bewunderung ernter er von Monsterjimmy nur mehrere Klauenhiebe und einen Biss, welcher seine Schuppen nicht nur mit Karies und Baktus beschmutzen, sondern ihn obendrein paralysiert. Lureen versucht dazwischenzugehen – ihre Hellebardenangriffe zeigen aber keine Wirkung.

Im Eifer des Gefechts schafft es Gordon endlich, Monsterjim den Phiolengurt abzunehmen. Dieser Schachzug führt allerdings dazu, dass Monsterjim den gelähmten Rhogar in Ruhe mit mehreren Klauenhieben umbringt. Ein unspektakulärer Tod, da Rhogar’s Körper nach wie vor paralysiert ist und er eher an eine Wachsfigur erinnert, als an einen getöteten Dragonier. Vom Tod inspiriert, hackt Lureen erneut auf Monsterjimmy ein. Währenddessen begutachtet Gordon begeistert die Phiolen. Eine von ihnen beinhaltet einen Heiltrank. Diesen flößt er dem toten Rhogar per Magehand ein und bringt ihn zurück in’s Leben. Monsterjim versucht zu fliehen, aber Lureen’s Hellebarde verstellt ihm den Weg und spaltet ihn, wie Moses einst das Wasser. Ein unappetitlicher Anblick.

Erschöpft schauen sich die drei ihre toten Widersacher an und bemächtigen sich ihrer Sachen. Ein Phiolengürtel für Gordon, ein magischer Schild für Lureen und ein unauffälliger Kurzbogen mit Feuerpfeilen für Rhogar. Die nahezu weihnachtliche Stimmung, lassen sich die drei auch nicht von den übelriechenden Gedärmen und Knochensplittern kaputt machen, welche den zwei Leichen entstammen. Da nix zurückbleiben soll, entkleiden sie die zwei Leichen und entdecken Augensymbole an ihren Körpern. Rhogar schließt daraus, dass es sich um Agenten des fliegenden Glubschaugenmonsters Xanathar handeln muss. Die verwundete Lureen lässt sich von Rhogar und Gordon heilen. Da Gordon sich nach wie vor im Phiolenrausch befindet, versucht er das Steinportal zu öffnen, indem er mit dem Blut der Toten rumexperimentiert. Erst als er das Blut von Lureen Rhogar und sich selbst vermischt hat, passiert etwas. Das Portal öffnet sich knarrend und offenbart einen gespentigen Anblick.

In einem großen, leeren Raum, kauert in mehreren hundert Metern ein riesiges, humanoides Geschöpf. Sein Gesicht ist mit einer Maske bedeckt und seine Hände und Füße sind mit schweren Eisenketten an den Boden gefesselt. An seinen Händen befinden sich unheimliche Klauen. Schweigend schaut es die Abenteurer an, welche sich vor Angst in die Hose machen. Aufgeregt versucht Gordon telepathisch mit ihm zu kommunizieren, worauf hin er aber keine Antwort bekommt. Um was für ein Wesen es sich hierbei handelt, spielt für die drei keine Rolle mehr. Eilig entfliehen sie dem Raum und verschließen hinter sich die Tür.

Wenige Meter entfernt finden sie eine Bücherei. In dieser befinden sich nur Bücher über Teufel. Vermutlich sind diese Wälzer ein Vermögen wert. Zum Leid von Lureen und Gordon, versucht Rhogar, ein hilfreiches Buch zu finden. Umsonst. Alles was er dabei erfährt ist, dass ihr teuflischer Freund Roy ein Helferteufelchen ist, was ihn ungefähr so mächtig und hilfreich macht, wie einen Chihuahua beim Hundekampf. Rhogar rennt den anderen hinterher, welche bereits ungeduldig einen Raum mit mehreren Metalltüren betreten haben. Beim Durchsuchen dieser Räume finden sie Schränke, Mehlsäcke, alte Schinken und eine Art Stargate. Am Stargate befinden sich viele Zeichen, welche Rhogar mit einem Übersetzungszauber entschlüsselt. Es handelt sich um eine Aufzählung vieler verschiedener Kreaturen. Was genau es mit diesem Stargate auf sich hat, interessiert die Helden vorerst nicht, da sie erschöpft sind. Sie ziehen sich in die Bibliothek zurück, wo Lureen auf einem schicken, rollenden Stuhl platznimmt. Auch die anderen zwei machen es sich bequem und beginnen eine erholsame, lange Rast.

Von Flüchtenden und einer besonderen Maske (The Adventurer, The Legacy of the Grey Guardians)

Von Flüchtenden und einer besonderen Maske (The Adventurer, The Legacy of the Grey Guardians)

The Adventurer hatten die Dämonen besiegt und hatten als Belohnung von Zehnhammer eine Audienz beim Stadtrat bekommen. Als sie in den frühen Morgenstunden aufgebrochen waren, überkam ihn schon ein merkwürdiges Gefühl. Als ein kleiner Junge mit schwarzen Harren eilend auf sie zukam und sie warnte, war allen klar das dieser Tag alles andere als normal werden würde. Sein Name war Geoffryn Kaladon und dessen Onkel, Lord Zatherin Kaladon wurde in der gleichen Nacht umgebracht von Rezmir einen Roten Magier aus Thay. Doch das sollte noch nicht alles sein, eine Armee von Oks hatten sich mittels Portal auf den Weg zur Stadt gemacht. Ausgangspunkt war der Mageholm Tower. Wie sie darüber sprachen, hörte man die Alarmglocke der Stadt läuten. Ein monotones Stampfgeräusch war auszumachen und schon tauchten die ersten Orks auf. Es blieb nicht viel Zeit und so rannte die Gruppe gen Osten, zum Stadttor. Unterwegs konnten Sie 4 Kinder retten, welche auf dem Rücken von der verwandelten Shay, die als Pferd Ihr Rücken anbot, sie vor die Stadt brachte. Auch die anderen waren nicht untätig und so schoss Kia unzählige Pfeile ab und die meisten trafen ihr Ziel.  Ebenso geschickt ging Felicia mit ihrem Schwert um und der ein und andere Stadtbewohner wäre ohne sie von den Orks erschlagen worden, wäre sie nicht gewesen. Was Felica Ihr Schwert war war es bei Macer sein Fäuste. Sie erreichten das zerstörte Stadttor und erahnten das Sie hier in der Stadt nichts mehr ausrichten konnten. Die Stadt war dem Untergang geweiht. Die Thays hatten gewonnen, besser gesagt Rezmir und seine Schergen.

Geoffryn Kaladon wartete auf seiner Schneemähne vor den Stadtmauern auf Sie. Er gab den 4 Kindern, er war eigentlich selber noch ein Kind, einige Goldtaler und gab Ihnen Tips, woe sie in nächster Zeit eine sichere Bleibe hätten. Ein Waldhaus tief in den Wäldern war dabei die beste Option den Sie hatten. Nachdem die Kinder verschwunden waren setzte die Gruppe die Reise fort. Was würde sie erwarten? Würden Sie in Greenest die Unterstützung bekommen, wie Geoffryn es erhoffte. Dieses Mal hatten Sie keine andere Wahl um selber Hilfe für die Stadt zu suchen. Wer war dieser Rezmir und was wollte dieser?

Nicht weit von Ihnen flüchteten einige Kultisten in das Unterholz. Hinterher rannte eine Orkin und ein Bär, der sehr verwirrt schien. Ihnen folgte Ander. Cipher war nicht zu sehen, da er einer anderen kleineren Gruppe nachsetzt. Sie hatten schon einige Kultisten gestellt, doch nun wurde es gefährlich, Vöglein zwitscherten und vor Ihnen lag eine Straße. Soweit bekannt war führte diese Straße nach Iriaebor und in weiter Ferne erspähten sie am Horizont auf einem Hügel eine Gruppe, einen weißen Wolf und ein weißes Pferd auf dem jemand saß.

Rudger entdeckte als Erster eine Person hinter einem Baum und auch den Aufruf von Shay, sich der Gruppe zu erkennen zu geben schlug fehl. Plötzlich tauchten aus dem Unterholz mehrere dunkle Gestalten auf, sie schienen ein wenig uniformiert. Auf der linken Straßenseite tauchten 3 dieser Gestalten auf und auf der rechten Seite waren es sogar noch mehr. Plötzlich ging alles blitzschnell, während Rudger ein Liedchen spielte und einige von den Banditen in die Flucht schlug, wurde Shay von mehreren Dolchen attackiert und verletzt. Macer der das mitbekommen hatte drosch mit seinen fliegenden Fäusten und Tritten auf diesen ein bis er zusammenbrach. Pfeile surrten fanden aber nur selten ihre Ziele. Auch Kia konnte Anfangs kein genaues Ziel ausmachen und Ihr Wolf schnappte daneben. Anders hingegen Felicia, anders von den Dämonen gewohnt schwang sie Ihr Schwert und teilte einen Angreifer in 2 Hälften. Noch bevor Shay zu einemZauber ansetzen konnte schoss Macer weiter nach vorne und verfolgte die panisch Flüchtenden. Hier ein Tritt, da ein Schlag in die Nieren. Plötzlich knisteret die Luft und Macer spürte den Schmerz als die Flüchtenden von einem Blitzschlag getroffen wurden und er davon ebenso getroffen wurde. Dem nicht genug, plötzlich entflammte ein Angreifer völlig und loderte.

Dem Blick nach vorne gerichtet sahen die Adventurer einen Bären, eine Orkin und einen halbnackten Mann, desen Hände noch von Feuer umfangen war. Die Okrin rannte mit lautem Gebrüll los holte Schwung, drosch Ihren Kriegshammer eine einen Baum zückte Ihren Speer und surrend traf er sein Ziel. Dieser durchdrang den Körper eines weiteren Angreifers und kurz darauf knistere die Luft und ein Strahl aus blau-violetten Licht, schoss auf diese arme Person herab, bis nur noch ein verkohltes Etwas auf der Straße steckte.

Schnell waren die Angreifer bezwungen und einziger Überlebender hatte Glück gehabt. Schnell hatten die beiden Gruppen sich vorgestellt und während Felica den Überlebenden festhielt, verhörte Thredi ihn auf Ihre Weise. Ander sammelte den von Toten ihre Habseligkeiten ein und begab sich dann auch zu dem Verhör. Während Geoffryn sich mit Anakis und Ander sich unterhielt. Brachte die Orkin einige Informationen aus  Gefangenen heraus. Anscheinen wollte diese Gruppe verhindern das Händler oder Reisende der Stadt Iriaebor erreichten, Auftraggeber war niemand geringer als Rezmir der Rote Magier aus Thay. Nun fügten sich wieder einige Puzzleteile zusammen. Doch die meisten Informationen bekamen die Adventurer von den Legacy of the Grey Guardians selber. Die Tatsache das die Maske von Tiamat, zerschlagen in mehrere Puzzleteile die Sache nicht besser machte, das Buch: Vile of the Darkness  höchstwahrscheinlich die Kerzenburg nie erreicht hatte und der Zustand von Greenest machte die Hoffnung einer schnellen Rettung Iriaebor zunichte.

Plötzlich schoss ein Pfeil aus dem dicken Unterholz und traf die Orkin, die noch beim Verhör des Gefangegenen war. Blitze zuckten um den Pfeil herum und schnell war klar das hier ein Scharfschütze sie aufs Korn genommen hatte. Verdammt. Schnell standen die Gruppen beisamen. Ander wollte schon einenn Feuerball werfen, da hielt Ihn Rudger zurück und war kurz darauf verschwunden. Es dauerte nicht lange wurde er sichtbar un ein Pfeil steckte in seiner Schulter, er hatte zwar Spuren gefunden, aber die waren geschickt gelegt. Rudger zog sich zurück zur Gruppe.

Nun platze Ander der Kragen und wollte seinen Feuerball losschicken, doch er stellte fest das er aus seinem Mund keine Worte kamen. Das bemerkten auch die anderen und auch Shay hatte Probleme ihren Zauber zu wirken. Schnell war eine blaue Rune die sich unter der Borke eines Baumes verbarg ausgemacht und zerstört. Danach setzte Ander nochmal an und dieses Mal gelang es Ihm. Erst eine Explosion, dann knisterten Flammen durch das Dickicht und es breitete sich sehr schnell aus. Die Gruppen schlossen sich zusammen und brachen nach Greenest auf. Unterwegs tarfen sie noch auf Cipher, der anscheinend auch sehr erfolgreich war. So erreichten sie nach 2 Tagen Greenest.

 

Erfahrungspunkte: 180 für jeden

Gelegenheit macht… Sünder! (Cult of the Damned)

Gelegenheit macht… Sünder! (Cult of the Damned)

Irgendwo in Faerun

 

Eine Gestalt reitet in ein Dorf. Sie ist weiblich, besitzt eine dunkle Hautfarbe – nicht wie ein Mensch aus den südlichen Regionen, sondern nachtschwarz. Mit schwarzen Lederstiefeln ,die knapp über die Knie reichen, schwarzen Armstulpen, die bis zu den Ellenbogen gehen, einem knappen, schwarzen Rock, der nur von einem breiten Gürtel gehalten wird und an den Seiten bis zu ebendiesem ausgeschnitten ist und einer schwarzen Weste mit tiefen Ausschnitten an den Seiten und am Rücken, die nur von roten Schnüren zusammengehalten werden, sowie einem tiefen Ausschnitt, der einen Blick auf wohlgeformte Brüste zulässt, reitet sie auf ihrem weiß-braunen Schimmel. Am Gürtel befinden sich Phiolen in dazu passenden Halterungen, sowie zwei gebogene, lange Krummsäbel, an deren Ende ein roter und ein schwarzer Edelstein eingefasst ist. Auf den Kopf trägt die Gestalt über ihren weißen Haaren einen breitkrempigen, auffälligen Hut mit zwei großen Federn. Vor einer Taverne zügelt die Drow ihr Pferd, steigt ab, rückt ihren Hut zurück und geht zielstrebig in die Taverne. Diese ist voll mit Leuten, größtenteils Männer, viele schon angetrunken. Sie geht schnurstracks zum Wirt und nickt ihm zu. Dieser scheint die Drow zu kennen und bereitet ihr sofort ein Getränk vor, dass sie wohl immer zu trinken scheint. Die Männer an der Theke direkt daneben lassen Sprüche los und einer probiert die Drow anzubaggern – wohl auch nicht zum ersten Mal, anscheinend versucht er immer wieder sein Glück. Er versucht die Drow am Hintern zu betatschen, wird aber in der Bewegung abgefangen und erhält eine Drohung. Diesmal hat die Drow wohl keine Lust, sie ist geschäftlich hier. Doch der angetrunkene Mann bleibt hartnäckig und versucht mit seiner anderen Hand die Brust der Drow zu erwischen. Schneller als die umherstehenden Männer gucken können, liegt der unbelehrbare Man mit verdrehtem Arm am Boden. Die Drow wiederholt sich, geht vom Mann herunter, holt ihr Bier und geht in Richtung zu einem Tisch, während die Gruppe der Männer den Unbelehrbaren fragen, wie er sich so etwas gefallen lassen kann und sich gegenseitig aufstacheln. Die Drow dreht sich resigniert um und meint, dass wenn sie von den Männern wohl schon keine Ruhe zu erwarten hat, diese wenigstens alle mit nach oben kommen sollten – so kann keiner der Frau eines anderen irgendetwas verraten. Sie bekommt vom Wirt einen Schlüssel und geht mit den Männern nach oben. Eine halbe Stunde später kommen alle wieder nach unten. Die Männer gehen an ihren Platz an der Theke, trinken ihre Getränke und sind vollkommen still. Sie sind wie ausgewechselt. Die Drow begibt sich derweil zu einem Tisch in den Schatten, wo sie sich 3 Männern gegenübersetzt, von denen einer einen Brustpanzer, einer eine Art Ritterrüstung und der letzte einen Knochenplattenpanzer trägt. Sie erwartet von den Dreien einen Bericht, einen Auftrag für die Drow erledigen, doch es ist ihnen nicht gelungen. Die Fähigkeiten der Drow sind dafür notwendig. Die Drow ist verärgert. Sie schreit die Männer an, die sich immer kleiner machen. Sie fragt sie, ob sie wenigstens einen Weg gefunden hätten und sie erzählten ihr von dem Portal in einem alten, verlassenen Bauernhof, nicht weit entfernt. Da die Drow immer wieder nachhaken muss, steigert sich ihr Ärger. Ohrfeigen werden verteilt. Die Männer sollen die Drow hinführen. Dort angekommen untersucht die Drow das Portal und wirkt mittlerweile sehr zufrieden. Die Männer bekommen einen neuen Auftrag von ihr. Sie sollen nun die 5 rekrutieren und sie bis morgen zu dem Portal bringen, wo sich die Drow mit ihnen treffen würde.

Am nächsten Tag finden sich alle vor dem Portal ein und mit der Drow voran durchschreiten es die Männer und die hinter ihnen her trottenden 5 Leute, die rekrutiert wurden. Sie kommen in einem Gebirge an, in dem eine natürliche Brücke zu einem verfallenen Schloss führt. Die Fenster sind nicht in ihren Fugen, die Mauer zum Teil eingestürzt. Vor der Brücke springen zwei riesige Orks von etwa 2,50 m Größe aus ihren Verstecken, der eine mit einem großen Bastardschwert, der andere mit einer großen, schweren Armbrust. Der Gruppe soll der Zugang verwehrt werden, doch die Drow bittet darum, dass sie zum Meister der Orks geführt werden. Die Orks bleiben unerbittlich, die Gruppe soll verschwinden, doch die Drow nähert sich selbstbewusst dem Ork mit dem Schwert, schiebt dieses zur Seite und wiederholt leise und ruhig die Bitte. Plötzlich lenkt der Ork ein, geht voran und bedeutet der Gruppe ihm zu folgen, während der andere Ork den Abschluss bildet. Gemeinsam betreten alle das verfallene Schloss.

 

Wir schreiben den 25. Eleasias 1382 auf dem Kontinent Kara-Tur in der Provinz Chin Tung

 

Nachdem der Cult am Abend im Lager von Hassan und Valerion angekommen war und sich alle begrüßt und erste Geschichten ausgetauscht hatten, wurde ein großes Festmahl aufgetischt, bei dem den Helden das Wasser im Munde zusammen fließ… und natürlich auch den Tiergefährten. Während sich Jorax seiner liebsten Tätigkeit – neben dem Vermöbeln von Leute – nachging, dem Trinken, und dabei in vollen Zügen von den Abenteuern der Gruppe erzählte, wurde Mianissa von hinten mit gierigen Augen sabbernd beobachtet. Ihr Leopard saß still da, nur der Blick und der überfließende Speichel zeigten seine Ungeduld, doch Mianissa blieb standhaft. Die Rangfolge musste gewahrt bleiben. Nym bediente sich hingegen einfach am Mahl und trug zum Schluss sogar Fleisch davon, um es in einiger Entfernung zum Lager zu vergraben – für schlechte Zeiten natürlich. Vielleicht würde er schon morgen früh davon Gebrauch machen müssen. Wer wusste immerhin, ob die Gruppe noch was für das Frühstück übriglassen würde. Und während die Gruppe genüsslich das Essen verspeiste, heiterte sich Jorax Laune immer weiter auf. Der Alkoholpegel stieg schneller als der Mond und so kam es, dass der Alkohol schließlich Jorax besiegte – sehr zum Vergnügen seiner Reisegefährten. Da Jorax nichts mehr richtig mitbekam, nutzte Bran die Gelegenheit für eine seiner Streiche. Die Gruppe wuchs ihm langsam so richtig ans Herz und gerade mit Jorax verstand er sich richtig gut. Er fragte Hassan, ob dieser eine Kreide oder ähnliches besäße, die nicht so einfach abzuwischen wäre und ein paar Tage oder länger halten würde. Nachdem Hassan von Bran erfuhr, was dieser vorhatte, kramte er belustigt in seine Taschen und holte eine passende Kreide raus. Mit dieser wurde auf Jorax Trinkgefäß der Eine, bedeutungsvolle Satz geschrieben: „Jorax trinkt zuviel.“

Das Speisen neigte sich dem Ende entgegen und Hassan holte noch ein Geschenk für die Gruppe raus. Aus einem länglichen Kasten holte er eine Querflöte heraus, in die er hineinblies. Ohne selbst Hand anzulegen, bewegten sich die Verschlüsse der Querflöte und eine schöne Melodie ertönte. Hassan hörte auf und ließ die Flöte los, die jedoch weiterhin die Melodie spielte, während sie in der Luft schwebte. Und nicht nur das, man konnte „Mariell“ – so hieß die Flöte – sogar sagen, was sie spielen sollte. Mariell sollte das Leben der Gruppe auf der Straße angenehmer gestalten und das würde sie. Bran hatte da so eine Idee, wie man die Flöte noch einsetzen könne. Die Gruppe bedankte sich und während Mariell ihr Lied spielte, ging jeder seinem abendlichen Trott nach. Bran meditierte, um sich mit der Natur in Einklang zu bringen, während er anschließend an seinem nun schlafenden Bären Platz nahm und am Kampfstab für seinen Zauber weiterarbeitete. Mianissa sucht sich fließendes Wasser und hielt das Ritual ihrer Gottheit durch. Während sich alle langsam zur Ruhe betteten – die einen, wie Calzifer, früher, die anderen, wie Amara und Bran, später – spielte die Flöte unermüdlich weiter. Der kleine Halbling mit seinem großen Tiger schlief ebenfalls, wobei der Halbling schnarchte und der Tiger im Takt dazu schnurrte und knurrte. Bran war von dieser Szene so belustigt, dass er Mariell bat eine zum Takt passende Melodie zu spielen. Das gelang ihr auch recht gut und die so entstandene Melodie taufte Bran „Das Lied der seligen Ruhe“ und bat Mariell immer diese Melodie zu spielen, wenn man nach dem Lied bat. Schließlich legte sich auch der Rest zur Ruhe.

26. Eleasias 1382

Am Morgen, als alle erwachten, spielte Mariell immer noch. Mianissa bedankte sich bei ihr und entließ sie in die Ruhe des Kästchens. Während alle wieder ihren Morgentätigkeiten nachgingen – Gebete, Wäsche, Bären kraulen (+Therax, der sich nach langer Zeit mal wieder zu Amara gesellte), wurde ein großes Frühstück vorbereitet, an dem alle Platz nahmen. Alle? Nein. Ein kleiner Leopard hielt eisern davor stand und bettelte um Essen.

Geschichten und Neuigkeiten, die am Vorabend noch nicht erzählt wurden, wurden ausgetauscht und alle begannen voneinander Abschied zu nehmen. Die Sachen wurden zusammengepackt und die weitere Reise vorbereitet. Da fiel Hassan ein, dass er ja noch ein Geschenk für die Gruppe hatte. Er holte ein Tuch raus und breitete es in einer fließenden Bewegung aus. Auf dem Tuch entstand Rauch, der sich in Wirbeln verdichtete. Es erschien ein weiteres Buffet, aber nicht wie zuvor für die Helden, sondern für ihre Tiergefährten und Reittiere. Nyms Augen weiteten sich schlagartig, als er das sah, er schnupperte und näherte sich langsam dem Futter. Amara, von ihrer Neugier gepackt, wollte herausfinden, was passiert, wenn sie das Tuch wieder zusammenlegt. Sie ging hin, nahm eine Ecke und faltete sie nach oben. An der gegenüberliegenden Ecke passierte symmetrisch genau das gleiche und in der Mitte bildete sich Rauch. Das Futter begann wieder zu verschwinden, doch bevor es soweit war, landete eine dicke Bärentatze mit voller Wucht auf der Ecke, die Amara anhob. Amara hatte genug gesehen und trat zurück. Außerdem diskutierte man nicht mit einem hungrigen / appetitgesteuerten Bären. Während Nym sich am Futter gütig tat, erschnupperte auch Therax das Festmahl und gesellte sich zu Nym. Mianissa ermahnte ihn, dass er nicht zu viel fressen solle, da er sonst einen dicken Bauch bekäme. Therax legte sich daraufhin demonstrativ auf die Seite, ließ seinen Bauch seitlich hervortreten und sagte: „Hab ich doch schon“. Typisch Therax.

Nachdem sich die Vielfraße der Gruppe endlich (zum zweiten Mal) satt gefressen hatten, machte sich die Gruppe auf den Weg in die nächste Stadt. Mianissa machte es sich wieder auf Nym gemütlich, während Bran als legendärer Adler durch die Lüfte flog. Die Gefährten reisten wie der Wind durch kleinere Ortschaft und kamen am Abend in Sichtweite der nächsten Stadt an. Bran flog vor um zu sehen, wie die Stimmung in der Stadt war. Es herrschte ruhige fast-Feierabendstimmung und die Leute gingen trottend ihren letzten Arbeiten des Tages nach. Als die restlichen Helden näher an die Stadt heranritten, kam Hektik auf. Soldaten rannten auf die Mauerbrüstung, Fahnen und Standarten wurden hervorgeholt Befehle gebrüllt und Männer zum Appell geholt. Als auch noch schnell Dreck entfernt und Uniformen zurechtgerückt wurden, wollte Bran sich ein bisschen Spaß gönnen. Er landete hinter den Soldaten auf der Mauer, verwandelte sich in einen Menschen zurück und sagte zu den Soldaten in gebrochenem Shu: „Ihr habt etwas übersehen. Da ist noch Dreck“. Die Soldaten schauten ihn völlig verdutzt an, doch bevor irgendjemand etwas erwidern konnten, waren die Helden schon so nah, dass der Oberst seine Soldaten Aufstellung und Haltung annehmen ließ. Als alle ganz nah waren, ratterte er die volle Palette zum Dienstgrad, der Einheit und so weiter herunter. Nachdem er geendet hatte, stieg Jorax von seinem Reittier und bewegte sich auf den Oberst zu. Er musterte ihn ernst und machte ihn zur Sau, wegen der Aufstellung und vielem weiteren. Danach ging er die Reihen der Truppen auf und ab und musterte jeden einzelnen Soldaten. Bei einigen hielt er an und bemängelte den Sitz der Uniform, bei anderen die Haltung und bei wieder anderen den Zustand der Ausrüstung. Zum Schluss musste ein Hellebardier dran glauben, bei dem Jorax behauptete, dass an der Hellebarde Rost wäre. Völlig verdutzt und verlegen war das Einzige, das der Soldat erwidern konnte, dass das gerade eben erst dahin gekommen war. Das war natürlich die perfekte Eiladung für Jorax noch weiter darauf rumzureiten. Zum Schluss sollte besagter Hellebardier mit einer an der Hellebarde befestigten Fahne die Gruppe zu den Schlafplätzen in der Kaserne, die eilig aus den Offizierszimmern vorbereitet wurden, geleiten. Während Menalissa noch eise vor sich hinmurmelte: „Jorax der Schreckliche, Jorax der Gemeine, …“, näherte sich Amara Jorax und fragte ihn, ob das unbedingt sein musste. Auch Myu, erstaunt von der Situation, ließ sich von Jorax sein Verhalten erklären. Dieser antwortete, dass das bei ihm Zuhause auch so gemacht wurde und wofür das genau da ist. Bran nutzte natürlich die Gelegenheit, die sich hier bot, um einen seiner Streiche durchzuführen. Er holte sich Amara zur Übersetzung heran und ließ durch sie den Oberst wissen, dass es eine neue Vorgabe gab und er bei der nächsten Begrüßung noch das Passwort „Jorax trinkt zu viel“ mit hinzufügen müsse. Amara hatte vor Lachen anfangs Schwierigkeiten zu übersetzen, tat dies aber dann. Auf die völlig verwirrte Frage, warum er sowas sagen müsse, meinte Bran nur, dass er es einfach machen soll Es hätte was mit den letzten Ereignissen und internen Angelegenheiten zu tun und diene einer speziellen Identifizierung des Zustandes der Stadt. Natürlich war Bran kein General und der Oberst wusste nicht so recht, warum er von ihm Anweisungen entgegennehmen solle, doch die Drohung den General von gerade zu holen (Jorax), wirkte wie erwartet Wunder und der Oberst schwenkte mit Lichtgeschwindigkeit ein. Danach schlossen sich Bran und Amara dem Zug an. Die Reittiere wurden in einen komplett leeren Stall gebracht, der zuvor wohl geräumt wurde. Die Rufe der anderen 20-30 Pferde waren in einiger Entfernung aus einem anderen, wahrscheinlich kleineren Stall, zu hören. Bran versorgte noch die Reittiere und Nym mittels der geschenkten Futterdecke, bevor er zu den anderen zum Speisen in die Kaserne ging. Dort entschuldigte sich der Oberst, dass es nur Offiziersfraß gab, da niemand den Besuch der Generäle angekündigt hatte. Während des Essens wurde dann die letzten Ereignisse diskutiert, Fragen zu den Oni und den Kämpfen beantwortet und Geschichten ausgetauscht. Jorax war total in seinem Element und vergaß völlig, dass auf seinem Krug immer noch die Aufschrift prankte: „Jorax trinkt zu viel“. Myu wurde auf Nachfrage als Bedienstete der Königin vorgestellt, ihr Geheimnis sollte erst einmal gewahrt bleiben. Während alle vergnüglich aßen und tranken saß nur ein Mitglied der Gruppe wieder hungrig und bettelnd daneben: der Leopard von Mianissa. Der wurde von allen Bediensteten auch in hohem Bogen gemieden. Nachdem das Festmahl abflaute und die Gruppe etwas unter sich war, wurden wieder Pläne für die weitere Reise geschmiedet. Da die Reise noch recht lange dauern würde, ihr Auftrag aber eine gewisse Dringlichkeit besaß und Bran die Geschichte mit den Räubern, ein Pack das er verabscheute, im Hinterkopf saß, machte er einen Vorschlag: Man könne die Reise auf magischem Wege abkürzen, per Zauberspruch Pflanzentor. Sie überlegten sich von wo bis wo sie reisen wollten, wie weit entfernt das wäre und wie sie vorgehen müssten. Danach wollten sich Amara und Jorax schlafen legen, wobei Mianissa Mariell herausholte und sie „Das Lied der seligen Ruhe“ für Jorax zum Einschlafen spielen ließ. Bran gab Mariell noch heimlich die Anweisung nach 1 Stunde des Spielens mit einem pompösen, lauten Abgang zu beenden, bevor er mit Mianissa und Myu durch die Stadt ging, um sie sich anzusehen. Myu war ja auch mitgekommen, um ihre Bevölkerung und das Leben in ihrem Land kennenzulernen. Unterwegs brachte die junge Frau den beiden Druiden noch mehrere Wörter auf Shu bei, bevor sie in eine Taverne einkehren wollte und die Druiden in das nächst beste Gebäude schleifte, das nach einer Taverne aussah.

Unterdessen war Jorax bereits am Einschlafen und wurde kurz vor seiner seligen Ruhe von unerträglichem, lautem Krach von Mariell geweckt. Er warf ein Kissen nach ihr, fluchte, wie es nur ein Zwerg konnte, schimpfte, was das Zeug hielt und fragte, wer für diesen Mist verantwortlich war. Bran natürlich, dieser verdammte Druide. Während Jorax so laut auf der Handelssprache fluchte und schimpfte, wurden die Soldaten und Offiziere in der Kaserne geweckt und dachten es fände ein Angriff auf die Generäle statt. Sofort gingen alle in Alarmbereitschaft und umstellten die Kaserne. Der Oberst stürmte im Nachthemd mit gezogener Waffe in Jorax Zimmer und erkundigte sich nach der Situation, wurde dann aber von Jorax aufgeklärt, sodass sich alle wieder schlafen legen konnten. Zumindest meckerte Jorax nicht über eine zu lange Reaktionszeit. Nach den Trubel legte sich dann auch Jorax wieder schlafen, diesmal ohne Unterbrechung.

Das abenteuerliche Trio gelangte unterdessen in ein Etablissement der Unterhaltung. Überall waren leicht bekleidete Frauen, die in Séparées gingen und Männer bedienten. Irritierend war, dass die Frau, die der Gruppe entgegenkam, über die Frauen verwundert zu sein schien und nur Bran ansprach, die beiden Frauen aber nicht beachtete. Mit Myus Übersetzungskünsten wurden dann alle in eine Kabine geführt, auf der von draußen dann auf Shu „besetzt“ stand. Alle nahmen auf einer Sitzbank um einen runden Tisch Platz. Die Frauen draußen guckten auch immer wieder neugierig herein und kicherten und aus den anderen Kabinen war zum Teil leises Stöhnen zu hören. Ja, Myu hatte in ihrer Unerfahrenheit tatsächlich keine Taverne aufgesucht, sondern ein Edelbordell, was aber keiner aus der Gruppe bemerkte, immerhin kannte sich weder die junge Königin, noch die beiden Druiden mit sowas aus. Für sie sah es nach einer ungewöhnlichen Taverne aus, immerhin wurden Getränke herumgereicht. Sie wurden dann auch gefragt, ob sie was trinken wollen, wobei Rotwein und der beste Wein des Hauses geordert wurde, immerhin dürften sie definitiv nicht Mianissas Wunschwein aus Calimhafen oder wer weiß woher haben. Und was konnte der Wein schon kosten. Während der Gruppe die Getränke gebracht wurden, machte es sich Mianissas Leopard an der Ausgangstür gemütlich und wurde wieder von allen gemieden. Bran wollte schließlich seine Neugier befriedigen und verwandelte sich in eine sehr kleine Katze. So verwandelt ging er dann auf Erkundungstour und schlich herum und kletterte über die Abtrennungen, um in die anderen Kabinen zu gucken. Er entdeckte gut betuchte Männer, die von Frauen umgeben waren. Es wurde viel gekichert und auch leicht gefummelt. Einige Kabinen waren leer, obwohl von außen auch „besetzt“ stand. Wenn Bran in die Kabinen wollte, traf er auch auf eine unsichtbare Barriere. So machte er sich dann auf den Weg zurück, um seinen Gefährten von seiner Entdeckung und seiner Befürchtung zu erzählen. Unterdessen gingen mit Mianissa ihre tierischen Instinkte durch. Irgendwie war das Polster der Sitzbank doof, sodass sie sich darüber hermachte und ihre Seite völlig zerkratzte. Als wäre nichts passiert, setzte sie sich dann daneben und meckerte noch über den Zustand der Sitzgelegenheiten. Die Katzendame war eben schon ziemlich alt. Bran war gerade erst wieder zurück, wunderte sich über die Zerstörung und wurde von Myu aufgeklärt, teilte seine Entdeckung und seine Vermutung mit, dass sie in einem Bordell wären (von sowas hatte er schon gehört), als auch schon ein älterer Mann mit zwei unglaublich schönen Frauen in die Kabine kam, die links und rechts neben Bran Platz nahmen. Zuerst sprach er darüber, dass die Gruppe anscheinend ja schon Zugange wäre, dass es aber Regeln gäbe und solche Zerstörungen nicht sein können. Er stellte eine Rechnung auf, in die eine Getränkepauschale, sowie eine Pauschale für die zwei Frauen einfloss, hinzugefügt von der Zerstörung. So sollte die Gruppe 5000 Gold + 5000 weitere für die Zerstörung bezahlen. Er wünschte den Gefährten dann noch einen schönen Abend und verschwand. Bran erwiderte sofort, dass er nur 600 Gold hätte und fragte bei den anderen nach, gerade bei Mianissa, die ja für ihre Zerstörung aufkommen musste. Die war sich aber keiner Schuld bewusst und wollte erst einmal nach ihrem Leoparden gucken gehen. Bran sah Myu fragend an. Entweder sie hätte noch genügend, dass sie bezahlen könne oder sie müssten einen Fluchtplan entwickeln. Während der ganzen Zeit kicherten die beiden Frauen auch und befummelten Bran leicht. Myu war währenddessen sauer über sich selbst. Gleich beim 1. Mal musste sie in solch eine Situation geraten und würde dann auch noch so viel Geld dafür ausgeben müssen. Und dann hätte sie nicht einmal was davon. Sie schaute nach und teilte Bran mit, dass sie nicht flüchten müssten, sie würde wohl dafür aufkommen. Bran lächelte und etnschloss sich so weiterzumachen, wie immer. Das Leben auskosten. Er lehnte sich entspannt zurück und genoss die Zuwendungen.

Mianissa ging unterdessen auf ihrem Leoparden zu. Kurz bevor sie ankam, wurde sie jedoch aus einem dunklen Séparée von einem besoffenen Mann gepackt. Mit den Worten „Noch eine Hübsche, dann hab ich ja schon drei“ wollte er sie in die Kabine ziehen, doch Mianissa schlug ohne Vorwarnung zu. Das hatte jedoch nicht den gewünschten Effekt und stachelte den besoffenen Mann noch mehr an. Er freute sich über die „Raubkatze“ und zog sie zu sich herein, wo Mianissa von 6 Händen begrapscht wurde. Das war ihr zu viel und sie verwandelte sich in einen Schreckenswolf, der sofort zubiss und mit den Pranken auf den Mann einhieb, jedoch nicht mit der Absicht zu verletzen, sondern eher zu erschrecken. Das löste sofort eine Panik aus und der Mann und die Frauen rannten schreiend aus der Kabine, in der Mianissa als Schreckenswolf noch völlig sauer die schreckliche Einrichtung verwüstete. Dann verwandelte sie sich zurück und ging normal mit ihrem Leoparden unter lautem Schimpfen (“Scheiß Laden“) raus, wo sie sich vom Leopard getrennt zur Kaserne, nachdem sie als Adler verwandelt noch eine Wasserquelle für ihre Rituale aufsuchte und einer Mütze voll Schlaf begab. Das Personal des Ladens eilte derweil zu der verwüsteten Kabine, staunte über die „Party“, die der Minister gefeiert haben musste, während der Alte jammerte, dass sein Chef sauer sein würde.

In der Kabine hörten Bran und Myu den Krach, ließen sich aber nicht groß ablenken. Bran fragte noch Myu, was sie nun mache, als diese erwiderte: „Wie würde Jorax sagen? Ach Scheiß drauf.“. Damit gesellte sie sich zu Bran und den Mädchen, setzte sich auf den Schoß von einem der Mädchen und befummelte sie. Das andere Mädchen wurde davon angestachelt und legte noch einen Gang zu, zog Bran aus und fing an ihn abzuküssen. Bran hob sein Weinglas und prostete Myu mit den Worten zu: „Da sagt Jorax mal was Wahres!“. Während er den Aufenthalt in der „Taverne“ genoss, blickte er auch mal charmant frech fragend zu Myu, die aber zu seinem Bedauern den Kopf schüttelte. Vielleicht würde er später noch die Gelegenheit kriegen. Nach etwa zwei Stunden der Vergnüglichkeit, in der die Mädels auch immer wieder ihre Positionen tauschten, kamen noch zwei weitere Mädchen mit Getränken in die Kabine, was eine Aufmerksamkeit des Hauses darstellte. Kurz bevor sie aus der Kabine raus waren, guckten sich beide nochmal an und entschieden sich dann doch zu bleiben und sich dem Treiben anzuschließen. Je mehr, desto besser und mit einer Frau als Kundin, war das wohl auch für die Damen interessant und spannend. Der Job soll ja auch Spaß machen.

Myu und Bran verbrachten so die Nacht in dem Etablissement und gingen erst kurz vor Schluss als Letzte. Putzfrauen machten bereits sauber, Wäsche wurde ausgetauscht, die Küche aufgeräumt und nur noch einige Mädels saßen an der Theke und tranken etwas. Als sie zu sechst die Kabine verließen, kam ihnen auch der ältere Herr entgegen, entschuldigte sich nochmal für den Unfall am Abend und hoffte, dass Myu und Bran dank der Aufmerksamkeit des Hauses über die Sache hinwegsehen, das Haus in guter Erinnerung behalten und es diskret weiterempfehlen würden. Myu holte zwei Edelsteine als Bezahlung raus, der Mann überprüfte sie und bedankte sich verbeugend. Die Mädchen an den Seiten der beiden „Helden“ grinsten sich noch an, fummelten etwas weiter und fragten, ob die zwei wirklich schon gehen müssten. Sie sollten zumindest bald wieder zu Besuch kommen. Was auch immer Myu dachte, Bran würde auf dem Rückweg, sofern es solch einen geben würde, definitiv nochmal vorbeischauen. Myu und Bran wurden noch nach draußen begleitet, wo eine Kutsche sie erwartete und nach Anweisung des Herren beide diskret dorthin bringen sollte wo sie wollten. So fuhren beide über Umwege bis zur Kaserne. Während der Fahrt fragte Bran Myu noch, ob es sich denn doch noch für sie gelohnt hätte, worauf sie meinte, dass es angenehm war, ihr etwas anderes aber lieber gewesen wäre. Bran stieg natürlich sofort ein und sagte, dass er es ja angeboten hätte, woraufhin sich Myu anschmiegte und in sein Ohr flüsterte, dass es ihre Geschäftsbeziehung stören würde. Das konnte Bran so natürlich nicht stehen lassen, immerhin ging er nur mit. Die anderen waren das mit dem Generalstand und dem Adelstitel, er war frei und folgte nur seinem Gewissen. Doch Myu blieb da eisern und sah es so, dass sie zu allen eine Geschäftsbeziehung hätte. Aber wenn die zu Ende wäre, wäre es vielleicht eine Möglichkeit. Bran beließ es dabei, zwinkerte ihr zu und meinte nur, dass sie nicht wüsste, was sie verpasst. Obwohl sie natürlich definitiv einiges gerade erst gesehen und hautnah mitbekommen hatte. Als sie an der Kaserne ankamen, entließ sie der Kutscher und fuhr über eine andere, diskrete Route wieder weg. Die beiden kamen pünktlich zum Frühstück und während Bran halbwegs Fit war (da er dank seinen Versorgungsringes auch nur wenig Schlaf benötigte), hing Myu durch, woran auch ein Aufputschtee nichts änderte. So schleifte sie sich mit der Anweisung sie zu wecken, wenn es losginge, in ihr Zimmer um wenigstens etwas zu schlafen.

Der Oberst fragte Bran natürlich erst einmal aus, was sie gemacht hätten. Immerhin kamen sie die Nacht nicht zurück und er hätte sich schon Sorgen um die Gefährten der Generäle gemacht. Da aber nichts von den Wachen an den Stadttoren oder sonstige Zwischenfälle in der Stadt gemeldet wurden (man war der alte Mann mit seinem Haus diskret), hat er nicht extra nach den Gefährten suchen lassen. Mianissa erkundigte sich ebenfalls, da es dann noch eine ganz schön lange Nacht war. Bran erzählte ihr, dass es noch einen ganz schönen Rummel gab, nachdem sie weg war und fragte mit einer Vermutung im Hinterkopf, ob sie wüsste, was der Grund des Trubels war, doch Mianissa hatte natürlich keine Ahnung. Trotzdem dankte Bran ihr mit einem Grinsen. Jorax, immer noch etwas sauer wegen der unterbrochenen Nachtruhe, setzte sich direkt vor Bran und klaute ihm immer das schnell weg, was er gerade nehmen wollte. Bran täuschte an, aber Jorax fiel nicht drauf rein. Es entwickelte sich ein kleines Spiel, bis Jorax schließlich meinte, dass Bran doch was trinken müsse und ihm etwas von seinem Starkbier eingoss. Doch Bran wollte kein Bier zum Frühstück, so trank Jorax alles allein und fragte, wonach es dem Druiden denn beliebe und er solle bloß nicht „Wasser“ sagen. Bran, immer bereit einen kleinen Wettstreit mit Jorax auszutragen, nannte ihm ein typisch elfisches Getränk: Holunderblütensaft. Das würde Jorax nie trinken wollen. Und tatsächlich meinte er nur, dass das nicht gehen würde. Doch Bran ließ nicht locker und meinte nur, dass Jorax das mal probieren müsste, es sein ein herrliches Getränk. Jorax grummelte etwas und meinte, dass er diesmal die Flöte schicken würde, fragte Mianissa nach ihr, die sie auch prompt überreichte. Während Jorax die Flöte einsteckte, grinste Bran ihn frech an. Da der Leopard wieder die ganze Zeit am Betteln war, gab Mianissa ihm schließlich was und wies ihn an, sich vor Myus Tür zu legen und sie zu bewachen. Jorax wollte nun auch endlich wissen, was los war und warum Myu so fertig war. Noch bevor Bran etwas sagen konnte, haute Mianissa taktvoll wie eh und je raus, dass sich Bran naturell vergnügt hätte. Bran revanchierte sich mit dem Tipp, nicht mit Mianissa in gute Tavernen zu gehen, jedenfalls nicht, wenn sie ein Polster besitzen, das gäbe nur Ärger. Mianissa war völlig überrascht und verstand gar nicht wieso. Sie hatte doch gar nichts gemacht, das sah schon so scheiße aus. Bran verdrehte die Augen und wandte sich Jorax zu. Ein bisschen sticheln ging immer: „Wie war denn deine Nacht, Jorax?“. Das kommentierte dieser nur mit „Gut“, wobei er einräumte, dass sich das änderte, als er durch ein Geräusch geweckt wurde, als wenn jemand ein auf ein Rohr und kratzt und …“. Der Rest ging im prustenden Lachen von Bran unter, der sich dabei sogar unter dem Tisch kringelte. Jorax, immer noch ein wenig stinkig, aber auch neugierig, erkundigte sich bei Mianissa, was denn mit Myu sei. Sie gestand, dass sie keine Ahnung hatte, aber Bran hätte „wohl eine bessere Ausdauer“. Jorax war immer noch ein wenig verwirrt. Naturell vergnügt? Nächstes Mal müsse er wohl mitgehen, anscheinend hatte er das Beste verpasst. Bran, der sich wieder beruhigt hatte, meinte nur, dass die Reise von Tag zu Tag schöner werden würde und er gar nicht wisse, ob er die Reise noch verkürzen wolle.

Doch die Gruppe blieb bei ihren Plänen und machte sich nach dem Frühstück an die Vorbereitungen. Die nötigen Zauber wurden von den Druiden vorbereitet, die Taschen gepackt, die Entfernung nochmal gecheckt und nach geeigneten Baumsorten gefragt. Die Reittiere wurden auch geholt und fertiggemacht, wobei Nym fettgefressen und träge war, da das Tuch die ganze Nacht über geöffnet bei ihnen lag. Schließlich musste noch Myu geweckt werden und diese Aufgabe übernahm selbstredend Bran. Sein sanftes Streicheln weckte Myu und sie erwiderte, dass sie gleich kommen würde. Doch sie drehte sich nochmal um, als Bran rausging um zu warten. Er zählte eine Minute ab und ging dann wieder ins Zimmer, wo er Myu schnarchend vorfand. Er weckte sie nochmal, diesmal etwas bestimmter, woraufhin Myu hochfuhr, die Decke wegriss, halbnackt aufsprang, sich mehr schlecht als recht anzog und sich mit einem „fertig“ bereit meldete. Bran ging daraufhin langsam, lächelnd auf sie zu und half ihr langsam und sanft beim Anziehen. Mit den Worten: „Ruhig, wir haben Zeit. Die anderen warten.“ Wurde Myu in 20 Minuten fertiggemacht. Als sie aus dem Zimmer zu den anderen gingen, gefolgt vom Leoparden, konnte sich Bran nicht verkneifen zu sagen: „Bei dem, was ich gesehen habe, ist es schade, dass es mit uns nicht geklappt hat.“. Er schenkte ihr noch ein keckes Lächeln, was Myu erröten ließ. Der Rest der Gruppe wartete solange an einem geeigneten Baum, wobei die lange Dauer Mianissa nicht koscher vorkam. Sie philosophierte noch über den Geschmack der beiden, kam aber zu dem Schluss, dass er zwar eigenartig sein, aber trotzdem gut. Als alle zusammen waren, wurden schließlich die Gruppen gebildet, in denen man durch das Pflanzentor reisen wolle. In Gruppe 1 brachte Bran Jorax und Calzifer mit ihren Reisetieren durch das Tor, während er mittels „Meister der Erde“ zu den anderen zurückkehrte. Gruppe 2 bestand aus Mianissa mit ihrem Leoparden, Amara mit ihrem Reittier und Therax. Und zuletzt ging Bran nochmal mit Nym, Myu und ihrem Reittier durch. Dabei sollte immer an die gleiche Entfernung (2700 km) gedacht werden und die durch Markierungen gekennzeichnete Richtung anvisiert werden. Außerdem tauschten alle noch untereinander Stoffe aus, damit man notfalls einer Geruchsspur folgen könne. Der Oberst und die Soldaten waren aufgrund des Verhaltens der Gruppe irritiert und so fragte er, was sie eigentlich jetzt machen wollten. Mianissa antwortete nur, dass die Gruppe jetzt durch den Baum gehen würde, was Jorax übersetzte und den Oberst und die Soldaten völlig verwirrte. Als die Ersten durch den Baum gingen, versetzte es die Soldaten noch in Erstaunen. Als aber Bran auch wieder aus der Erde auftauchte, schlich sich sogar eine kleine Panik ein.

Als alle das Tor passiert hatten, wurden erst einmal die Lagen überprüft, indem Bran und Mianissa als Schreckensfledermäuse in die Luft flogen, während Jorax sich seines Reittieres bediente. Alle Gruppen waren verteilt. Am weitesten von der angestrebten Brücke entfernt war die letzte Gruppe mit Bran und Myu, die in der Steppe vor dem Wald landete. Mianissa und Amara waren direkt am Waldrand raus, ungefähr 20 km weiter vorne. Jorax und Calzifer waren wiederum direkt im Wald raus, nochmal ungefähr 10 km weiter in Richtung der Brücke. Alle konnten rechts eine Straße sehen, die zur Brücke führte. Während Jorax und Calzifer direkt in Richtung Brücke flogen und in einiger Entfernung vom Wald ein Lager vorbereiteten, ritten Amara und Mianissa direkt dahin, während Bran und Myu der Straße folgten. Letztere ritten sehr entspannt, da Myu sich aufgrund ihrer Müdigkeit auf ihr Reittier legte und einschlief. Am Abend trafen dann schließlich auch die letzten im Lager ein.

Ein Riesen Sack (The Outbreaks)

Ein Riesen Sack (The Outbreaks)

Eisige Kälte umfing die Gruppe als sie einer nach dem anderen aus dem Portal traten. Nur langsam gewöhnten sich ihre Augen an das grelle Licht der aufgehenden Sonne. Sie standen auf einem schneeverwehten Pass und wurden neugierig von ein paar Gämsen von einer entfernten Anhöhe betrachtet. Unwirtliches Gelände. Nur Geröll, Schnee und Eis… Ein einheitliches Frösteln lief durch die Gruppe die für diese Temperaturen eindeutig zu leicht gekleidet war. Sie brauchten dringend schutz vor der Kälte, Kleidung und Nahrung. Während Grumpfs Blick auf dem stark behaarten Zwerg neben ihm hängen blieb, machten sich die anderen auf und folgten dem Pfad in Richtung der vierbeinigen Bergbewohner. Wenig später lag schon der Geruch von verbranntem Fell und verkohltem Fleisch in der Luft, als ein Flammenstrahl die erste Gämse fällte. Als eine weitere Gams von Nanay niedergestreckt wurde und Grumpf sich gerade den leblosen Körper über die Schulter warf entdeckte er etwas seltsames aus dem Schnee ragen… Seiner Neugier nicht widerstehen könnend stand der große Ork kurz darauf mit einem noch viel größeren bläulichen Arm in der Hand da. Einem gewaltigen Arm, in den plötzlich wieder leben zu fließen schien. Die anderen, ganz auf ihre ihre Beute fixiert bemerkten den sich erhebenden Frostriesen erst als dieser sie schon entdeckt hat und seinem Unmut in lautstrak grollendem Riesisch kund tat. Grumpf schlich sich gekonnt hinter den Riesen und sah sich um während Nanaya, als einzige der Gruppe des riesisch mächtig, den anderen übersetzte was der Gigant zu sagen hatte… Es war das übliche Riesengeschwätz: „Ich werde euch alle fressen…. keiner wird überleben… bla bla bla“ … Völlig unbeeindruckt dessen forderte die Magierin den frostriesen zu einem Duell auf leben und Tod, wozu dieser aber nun plötzlich zu faul war. Grumpf entdeckte währenddessen einen  großen seltsamen Stein, der anscheinend ganz bewusst hier platziert wurde, etwas oberhalb des mittlerweile wütend werdenden Riesen. Ein weiteres Mal von seiner Neugier getrieben versuchte Grumpf verzweifelt den Stein weg zu Rollen um herauszufinden was darunter wohl versteckt war. Von seinem Misserfolg in Rage versetzt, warf Grumpf noch einmal sein ganzes Gewicht gegen den Stein, der sich nun löste und immer schneller werdend den Hang hinunter auf den Frostriesen zu polterte. Dann überschlugen sich die Ereignisse.

Der Felsbrocken verfehlte den Riesen knapp und schoß zwischen seinen Beinen hindurch Richtung Tal, wobei nanay und totes pferd gerade noch in Deckung springen konnten. Der Frostriese und selbst einen schweren Stein in den Händen haltend schleuderte diesen mit solcher Kraft auf die verdutzten Gefährten, das Nanay, die sich nicht mehr retten konnte, von der wucht des Felsens zerquetscht wurde. Totes pferd konnte den heran polternden Stein gerade noch abwehren, allerdings kostete die Anstrengung die dafür nötig war, auch ihn das Bewußtsein.  Nashaszar reagierte blitzschnell und zauberte magische Dunkelheit auf den Riesen was seine Stimmung noch weiter zu verschlechtern schien. BLM flößte seinen Gefährten mit seinen Bardenklägen Mut ein während Thoringal den bewußtlosen Totes Pferd in Sicherheit brachte und stabilisierte. Grumpf hatte während dessen nur Augen für den Riesigen Sack voll mit Schätzen und Plunder den er aus dem Loch unter dem Stein geborgen hatte. Doch wie sollte er all das Zeug wegschaffen, war der Sack doch um einiges größer als er selbst und ganz sicher auch schwerer…

Ein lautes lachen riss die Gruppe aus dem Schrecken der letzten Augenblicke. Sie blickten auf und sahen einen schallend lachenden Grumpf auf einem riesigen Sack sitzen und damit den hang hinunter auf den riesen zu rodelnd.  Die Schneise die der Stein geschlagen hat, hielt den Sack gut auf Spur und doch verhing sich das nun blind um sich schlagenden Riesen an dem unter ihm hindurchschlitternden Grumpf so dass es das Ungetüm auf seinen Allerwertesten setzte und das metallene klimpern verriet das auch der Sack Schaden genommen haben dürfte. Und so schoß Grumpf nun auf seinem immer kleiner werdenden Sack, gefolgt von dem nun in Panik verfallenen, immer noch blinden Riesen richtung Tal. Totes Pferd der inzwischen wieder auf die Beine gekommen war rammte dem vorbeischlitternden Giganten noch sein Schwert in die seite und folge ihnen dann mit dem anderen richtung Tal. Als die Schlittenfahrt dann Abrupt  auf einem kleinen Plateau endete stürzte sich Grumpf wie besessen auf seinen immer noch am Rücken liegenden Verfolger. Die anderen taten es ihm gleich und so hauchte der panische Riese schon wenig später sein Leben aus. Die nächsten Stunden wurden damit verbracht die verstreuten Schätze wieder einzusammeln, die Verwundeten zu versorgen und die noch verborgenen Geheimnisse des Riesensackes zu erkunden. Und als Mumrik es sogar vollbrachte und die sterblichen Überreste Nanayas die immer noch am Felsen klebten zurück in die Welt der Lebenden zu holen beschloß die Gruppe nun endlich weiter zu ziehen. Mumrik meinte er hätte das es nicht weit von hier einen Tempel geben müsse und so beschloss die Gruppe aus Mangel an besseren alternativen dem Rat des verrückten Gnomes zu folgen und auf die Gastfreundschaft der dort lebenden Mönche zu vertrauen. Ob dieses Vertrauen gerechtfertigt ist, das wird sich zeigen…

 

 

Das Turnier (Force of Destiny)

Das Turnier (Force of Destiny)

Nach dem das Familienrätsel gelöst wurde ruhte sich die Gruppe wie in den letzten Tagen im Gasthaus aus. Am nächsten Morgen wachte Griewer voller Vorfreude als erstes aus und erkundigte sich nochmal wann das Turnier stattfindet. „Mittags wenn die Sonne am höchsten steht“ erwidert  der Gastwirt.  Nach und nach wachten auch die anderen Gruppenmitglieder auf und begaben sich zu Griewer an die Bar. Man sah dem Barden seine Vorfreude an, es war seine große Chance im Turnier groß Rauszukommen. Griewer war fest entschlossen dort mitzumachen und selbst das beste überreden half nicht weiter nach Lauerwald zu ziehen. So überzeugte er selbst noch andere Gruppenmitglieder daran Teilzunehmen und die Gruppe entschied sich noch für das Turnier in Baldurstor zu bleiben. So nahmen Griewer und Khar an dem Turnier teil, während Darokh stur blieb und keine Lust hatte, aber als Zuschauer dazu gesellte. Der Rest der Gruppe schlief weiter seinen Rausch aus.

Es war Mittag und endlich ging das Turnier los,  das in drei verschiedenen Wettbewerben unterteilt wurde.  Mehr wusste man am Anfang nicht, so dass man sich nicht weiter darauf vorbereiten konnte. Der erste Wettkampf startete und es ging um Wissen. Die Fragen waren so schwer das selbst der schlauste und klügste in Faerun die Fragen kaum beantworten könne, aber Griewer schien der Herausforderung gewachsen zu sein.  und behauptete sich in dieser Runde. Der zweite Wettkampf war ein Reiterturnier, so wie man es aus Ritterturnieren der Menschen kannte. Im zweiten Wettkampf begegneten sie Thorgrim einen Zwergenpaladin der Grauen Hand. Sein erkennungsmerkmal war die große Gleve, die größer als er selber war,  in seinen Händen. Ist die Graue Hand doch als Eliteeinheit bekannt, so blamierte sich Thorgrim im Reiterturnier. Das erste Mal stolperte sein Pferd bevor der Gegner überhaupt in Reichweite war und das zweite Mal viel der Zwerg vom Sattel. Kein Ruhmreicher einstand der Grauen Hand. Er verstehe sowieso  nicht wie man auf sowas wie einem Pferd reiten könne.

Die dritte Runde des Turnieres war die Kampfarena, in der war es erlaubt sich als Gruppe zusammen zuschließen. Je größer die Gruppe umso Herausfordernder der Kampf. So schlossen sich Khar, Griewer und Thorgrim zusammen zu einer Gruppe. Der Kampf begann und die Gruppe musste sich gegen einen Minotauren behaupten. Was sie mit Leichtigkeit schafften, obwohl Khar und Griewer noch nie mit dem Zwerg zusammen gekämpft hatten. Aus heiterem Himmel erschienen zwei Schatten direkt vor Thorgrim und griffen an, auch diese besiegten Sie mit liest und das auch recht schnell. Die Zuschauer  waren nicht begeistert, hatte die Kampfarena den dreien doch kaum was entgegenzusetzen. So wurde noch 2 Kenku (Rabenmenschen) in den Kampf geschickt aber auch diese hatten nicht den geringsten Hauch einer Chance, doch bevor sie erledigt wurden, erschien plötzlich dichter schwarzer Rauch und die Gruppe schien zwei Tage lang zu fallen. Am Boden angekommen wachte die Gruppe auf und die Kenkus waren beide tot.

Die Gruppe fing an den Raum zu inspizieren in dem Sie gelandet waren. Es war ein hoher Raum mit 3 Türen, eine Massive Holztür und zwei normale Holztüren. Tür für Tür erkundeten Sie die Gegend in der sie gelandet waren. Schnell wurde der Gruppe klar das Sie in einem Labyrinth gelandet sind. Im Labyrinth fanden sie eine lebende Truhe die Angriff sobald man sie probierte zu öffnen bzw ich auch zu nah kam. Sie begegneten auch einen Hookhorror den Sie erledigten und sogar einem Etin standen Sie gegenüber. Griewer, Khar und Thorgrim schienen richtig in Fahrt gewesen sein schnetzelten Sie sich durch das Labyrinth wie man es nur aus Legenden hörte.  Nach einer ganzen weile im Labyrinth hörten sie ein kreischen und umso tiefer sind im Labyrinth waren wurde dieses auch lauter, bis Sie auf eine Metalltür stießen. Die Gruppe gelang in einen Raum mit vielen Bücherregalen und schier unendlichen vielen gestapelten Schädeln. Nur per Zufall fanden Sie hinter dem Stapel eine weitere Tür. Das kreischen war immer dichter zu vernehmen und auf ein Mal spürten sie auch eine starke Wärme von der Tür ausgehend. Durch die Tür gekommen sahen Sie einen jungen roten Drachen der von Kobolden umzingelt war, die sich Teilweise selber bekämpft haben. Der Drache fackelte nicht lange und fragte die Gruppe ihm zu helfen. Doch bevor die Gruppe auch nur einen Schritt weiter ging pustete der Drache mit seinem Feueratem alle Kobolde aus. Der Drache bedankte sich und hinterließ eine magische Perle als Geschenk. Fragezeichen über den Köpfen der Gruppe, aber die magische Perle nahm man dankend an, da man damit aus dem Labyrinth kam.  Nacheinander berührte jeder die Perle und gelangte zurück nach Baldurstor in die Kampfarena. Mit schreiendem Applaus wurde man empfangen da man als einzige Gruppe die vierte Runde erfolgreich und lebendig gelöst hatte.

Das Ende der neuen Welt (The Sainted Sinners)

Das Ende der neuen Welt (The Sainted Sinners)

Die Gruppe befindet sich nun wieder in der Hauptstadt der Zwerge, wo sie am Kriegsrat teilnehmen. Zufällig bemerkt Anskaviat, dass der Elhardin und Eriadok-Jünger, der ihnen bei der zweiten Prüfung half, auch anwesend ist, sich allerdings im Hintergrund hält. Er entscheidet, dass es sinnvoll sei ihn der Hohepriesterin der Zwerge vorzustellen. Schließlich bietet dieser Anskaviat an andere freie Elhardin zu treffen, um diese für Eriadok zu begeistern und als Unterstützung sich zu sichern. Jedoch benötige der Priester zwei Wochen, um die Anderen zu versammeln.

In dieser Zeit kundschaftet Lotta die nördliche Wüste des Elhardin-Gebietes aus. Einige Soldaten greifen zusätzlich Handelsrouten in diesem Gebiet an. Inesril befreit mit den Alliierten die verbliebenen Sklavencamps. Nach den zwei Wochen findet das Treffen zwischen Anskaviat, unterstützt von Eibenstein, und den Elhardin statt. Es folgt eine Diskussion von 32 Stunden Umfang, an deren Ende sich 44 Elhardin bereiterklären sie zu unterstützen, jedoch ohne in den Kampf zu ziehen. Zum Abschluss veranstaltet Anskaviat einen Gottesdienst mit ihnen, bei dem er den neuen Anhängern einige Schwertkatas beibringt. Bei ihrer Ankunft erfahren sie von Tiberius, der sich etwas umgehört hat, dass sie Nachrichten durch die Handelskarawanen der Aery in die Hauptstadt der Elhardin bringen können. So können sie ihre Verbündeten über alles Wichtige benachrichtigen.

Das Land der Elhardin ist so aufgebaut, dass sich mitten in der Wüste die Hauptstadt Elardinaar befindet und drum herum fünf Türme, zu denen je ein Ort, oder eine Festung befindet, die für Nachschub sorgt. Wenn diese fünf Türme gleichzeitig genutzt werden, kann eine fürchterliche Waffe eingesetzt werden, von der aber bisher noch niemand etwas Genaueres weiß.

Der Plan ist nun, dass alle fünf Türme gleichzeitig angegriffen werden. Das Heldenteam kümmert sich um den Nordwestlichen. Für sie wird ein Portal erschaffen, welches sie 200 Meter vor den Turm bringt. Sie erscheinen dort um drei Uhr morgens und an ihrer Seite sind vier Aery-Späher. Nach einiger Zeit findet sich auch eine Patrouille, bestehend aus einem Elhardin und vier Hum’gaar. Nach einem gescheiterten Überraschungsangriff und einem heftigen Kampf findet die Gruppe einen Kristall, mit kleinen Rissen. Ihre Späher entdecken einen weiteren Trupp. Sie entschließen sich noch einmal anzugreifen, in der Hoffnung einen unbeschädigten Kristall zu finden. Währenddessen bleibe Eibenstein zurück und versucht den jetzigen Kristall zu reparieren. Diesmal schafft es Lotta sich unbemerkt anzuschleichen, entlässt einige Schmetterlinge und während der Elhardin verwundert auf diese schaut zieht Lotta an dessen Stöpsel, wodurch der Magier sein ganzes Blut verliert. Der Angriff erfolgt reibungslos und die verbliebenen Hum’gaar sind schnell besiegt. Tatsächlich finden sie bei diesem Elhardin einen neuen Kristall. Eibenstein ist es auch noch gelungen den kaputten Kristall zu reparieren.

Nach einiger Zeit finden sich auch die restlichen Truppen ein und der erste Angriff kommt von den Aery auf die Turmspitze. Bevor die Infanterie erscheint eilt die Gruppe zum Turm und öffnet den Eingang, welcher durch Magie versteckt ist, mit einem der Kristallschlüssel. Im Inneren findet sich ein Podest wieder, welches stark an das zu den Aery, erinnert. Hier befindet sich aber eine Säule mit einer Aussparung, in die der zweite Kristall hineinpasst. Dadurch werden sie in einen kleinen Raum gebracht, in dem sich drei Elhardin befinden, die sie mit Leichtigkeit überrumpeln können. Vor ihnen erscheint der Geist des Turms, welcher sehr freundlich ist und ihnen alle Fragen beantwortet, so gut es geht. Dieser stellt auf ihren Wunsch hin auch sofort die Verteidigung des Turmes ein, weshalb in kürzester Zeit der Turm von ihren Partnern eingenommen ist. Sie holen sich bei dem Geist noch einige Informationen ein und erfahren, dass in jeder Turmgeist eine andere Funktion bezüglich der Waffe hat. Diese Waffe ist eine rote Wolke, die alles Leben vernichtet, welches sich in ihr befindet. Durch sie soll die Wüste überhaupt erst entstanden sein.

Sie erfahren auch, dass alle Türme, bis auf einen, eingenommen wurden. Sie lassen sich von ihrem Turm auch direkt hin teleportieren und nehmen diesen von innen ein. Sie besuchen jeden Geist mindestens einmal, um alle Informationen sammeln zu können, da nicht jeder über alles Bescheid weiß. So erfahren sie auch, dass man die Farbe der Wolke ändern kann. Z.B. können sie auch eine grüne, oder schwarze Wolke einstellen.

Nach einiger Zeit meldet sich der Anführer der Elhardin durch eine Art magischen Spiegel in einem der Türme. Hierdurch kann er mit ihnen reden. Zwar versucht er ganz sicher zu reden, doch die Helden bekommen mit, dass er die Hosen gestrichen voll hat. Jedoch will dieser sich auf keine Kapitulation einlassen. Erst als sie drohen die Wolke gegen die Hauptstadt einzusetzen kommt er ins Stocken, wehrt aber dennoch ab. Die Gruppe entscheidet sich mit der schwarzen Wolke eine der Festungen zu zerstören, um zu zeigen, dass sie es ernst meinen. Dazu lassen sie den Bewohnern zwei Tage Zeit den Ort zu evakuieren.

Um die Wolke einzusetzen, müssen fünf Personen in jeweils eine Kammer, die sich in den Türmen befinden und einen Regler zwischen eins und zehn einstellen. Durch die Kraft der Personen in den Kammern wird die Wolke aktiviert. Sie suchen sich fünf Personen raus, wobei der Elhardin, der ihnen schon abermals half, eine Kammer mitbesetzt und stellen die Regler alle vorsichtig auf eins. Sie merken an ihren Körpern sich nichts großartig verändern und erfahren von den Geistern, dass sich nach dieser Intensität die Festung in ca. 70 Jahren zerfallen sein wird. Auf Raten der Geister gehen sie nochmal hinein und einige schalten auf sieben und einige auf acht. Dieses Mal erleiden alle Teilnehmenden gewaltige Schmerzen dadurch. Das Ergebnis ist aber, dass die Festung mit einem kurzen Beben völlig in sich zusammenstürzt. Darauf meldet sich der Elhardin-Anführer und schlägt vor, dass sie kapitulieren, wenn sie zwei Wochen Zeit haben aus dem Land zu verschwinden. Das wird ihnen gewährt und nach den zwei Wochen lässt sich tatsächlich kein Elhardin mehr vorfinden, außer die, die zum alten Glauben an Eriadok zurückgefunden haben. Die freien Völker sind sehr dankbar den Helden gegenüber, jedoch wollen sie davon inzwischen gar nicht mehr so viel davon hören. Sie bemühen sich nur noch so schnell wie möglich diese Welt durch das Portal in der Hauptstadt zu verlassen.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner