Abstieg in Beorunnas Schacht (The Outbreaks)

Abstieg in Beorunnas Schacht (The Outbreaks)

Auszug aus dem Tagebuch von Kisa’ana
Beorunnas Well  1/2

Der Kampf gegen den grünen Drachen hat uns mehr gekostet als wir gedacht hatten, aber wir hatten es geschafft. Wir waren bei Beoronnas Schachtt angekommen. Der Zugang zum Relikt, ein gebrochenes Horn, war ein tiefer Krater umrandet von einem Nadelwald. Das Luftschiff glitt gemächlich über diesen Abgrund und offenbarte die Tiefe des Schachtes. Unterdessen nutzte ich die Chance, um das Ende des Schachtes zu erkunden.

Die Erkundung des Schachtes

Die Flügel von meinem Umhang breiteten sich aus und ich erhob mich in die Lüfte  Die Flügel trugen mich den Schacht hinab. Der Zugang zu dem Boden des Schachtes war einzig über ein Seil, der viele Meter nach unten führte, zu erreichen. Rechts war der Altar zu sehen, wo die Knochen von dem Helden Beoronna begraben liegen sollen. Es war ein heiliger Platz für die Barbaren von Uthgard. Denn vor dem Altar waren jeweils links und rechts ein Totempfahl zu sehen. Auf dem einen war ein Löwenkopf zu sehen und auf dem anderen ein Tigerkopf. Vermutlich waren es die Black Lions und ein Tigerstamm, welche hier ihre heilige Stätte hatten. Das macht es nur komplizierter, an das gebrochene Horn zu gelangen, denn eine heilige Stätte ist, welches noch das Grab von jemanden ist, möchte ich ungern entweihen, egal wie wichtig es ist, dass wir das Artefakt brauchen. Ich drehte meinen Kopf. Am anderen Ende des Schachtes erblickten meine Augen zwei kleine Dörfer, in denen ich Bewegungen erblicken konnte. Also waren die Dörfer bewohnt, aber ich konnte nicht erkennen, wie viele in dem Dorf lebten. Doch alleine konnte und wollte ich da auch nichts machen, weil das wäre ein sicherer Weg in das Reich von Kelemvor gewesen. Also beschloss ich, mich wieder zurück an die Oberfläche zu begeben. Die Sanduhr, in denen die Flügel mich durch die Luft trugen, war eh fast abgelaufen und in der Zeit hatten die Anderen das Luftschiff an seinem Bestimungsort verankert.

Die Überlieferung von Beorunna

So trafen wir uns am Schacht. Doch da fällt mir eine Geschichte ein, die mal ein reisender Barde in Graubrücken, meinem Heimatdorf, erzählt hatte. Eine Geschichte, die besagt, dass hier in Beorunnas Well nicht die Gebeine des Kriegers lagen, sondern die Gebeine eines Halbogers oder eines Ogers. Ich wusste, dass Barden ihre Geschichten sehr gerne weiter ausbauten, aber in der Regel hatten sie einen wahren Kern. Vielleicht konnten diese Überlieferung uns nützlich sein. Mit den Kriegern von Uthgard ins Gespräch kommen. So machten wir uns auf den Weg. Unser Plan war es, dass wir uns an in dem Schacht abseilten und mit den beiden Stämmen in Verhandlung treten wollten. Am Rand des Eingangs bemerkte ich eine Bewegung. Ein Skelett. Eine kurze Warnung, aber Wild Fire reagierte zu erst. Schickte einen Feuerblitz in das Skelett und es blieben von dem Untoten nur verbrannte Knochen übrig. Und so machten wir uns an den Abstieg. Ich ging voran. Wild Fire und Ryan folgten mir und den Abschluss machten Blm und Totes Pferd. Doch das Glück sollte uns verlassen. Geflügelte Wesen mit einem Löwenkopf, von anderen als Mantikor bezeichnet, griffen uns, während wir uns weiter abseilten, an.

Der Angriff der Mantikore

Ein Mantikor, sagte mir bis zu diesem Zeitpunkt nichts. Weder hatte ich davon gehört noch darüber Berichte gehört und plötzlich waren sie da.  Waren wir Ihre Beute, oder wollten sie den Ort vor Eindrinlingen, wie uns, schützen? Ihre Größe ließ mich erschaudern. Doch wir hingen mitten im Schacht, während sie uns umkreisten. Wir mussten so schnell wie möglich nach unten, egal was uns dort unten erwarten würde. Doch die Mantikore blieben anfangs auf einer gewissen Distanz und verschaften uns somit ein wenig Zeit, während ich es irgendwie schaffte auf dem Boden zu kommen. Dort angekommen versanken meine Beine in einer Art Morast oder Schlamm. In dieser Zeit wurde unser Barbar aktiv. Er sprang auf einen der Mantikore und griff ihn mit seinen Waffen an. Ryan flog nach unten, um Wild Fire zu helfen, bevor er von einem der geflügelten Wesen mit dem Löwenkopf angeknabbert wird. Nur aus meinem Augenwinkel sah ich, wie einer der Mantikore versuchte Blm anzugreifen. Doch ich war nun unten angekommen. Eine kurze Bewegung und von meinem Bogen fingen die Pfeile an zu singen. Einige schossen an dem Gegner vorbei. Andere trafen und ließen zu, dass Efeuranken sich um den Mantikor wickelten. Wild Fire landete neben mir und unterstützte mich mit seinen Zaubern. Ryan ging in den Nahkampf und bekämpfte die Mantikore in der Luft und Totes Pferd schlug wütend auf den Mantikor unter ihm ein, während Blm versucht, als Riesenadler auf den Boden zu kommen. Und irgendwie schafften wir es, die Mantikore zu töten. Einer meiner letzten Pfeile durchdrang das Herz von dem Mantikor, auf dem Totes Pferd saß. Erschaffte es irgendwie von dem Mantikor zu springen und sich über eine Steinsäule auf den Boden zu retten. Doch damit waren unsere Probleme noch nicht behoben. Eines der toten Mantikore fing an, im Boden zu versinken.

Der Kampf mit Black Lions

Wir mussten hier raus. Doch mit Hilfe eines Seiles und den Flugkünsten von Ryan, schafften wir es. Ein Vorsprung, wo auch eines der Mantikore lag, aus Stein. Dort konnten wir verschnaufen und überlegen, was wir machen. Ein Gespräch mit den Barbaren wäre am besten. Aber Selune schickte mir eine weitere Prüfung. Die Krieger von dem Stamm tauchten auf. Bewaffnet und vermutlich sehr stark verärgert, weil wir deren Totemtiere getötet haben. Auch die Trommeln waren zu hören. Doch ich konnte diese nicht zu ordnen, obwohl ich schon mal mit den Kriegern von Uthgard zu tunhatte. Doch deren Bräuche kenne ich nicht. Wir versuchten mit denen zu reden, doch auch das war ein Fehlschlag, als plötzlich einige Krieger vor uns standen und angriffen. Mist. Wir mussten uns verteidigen. Dabei war es keine so gute Idee, sich mit einem kompletten Stamm anzulegen. Ich konnte nicht sehen, was die anderen machten. Vor mir sind zwei Barbaren aufgetaucht. Haben angegriffen. Und sie führen einen wirklich harten Schlag. Einen Angriff konnte ich ausweichen, aber der Zweihänder von dem anderen traf mich in der Seite. Der Schmerz durchfuhr meinen Körper. Blut floss durch meinen Körper. Aber ich biss die Zähne zusammen. Ich versuchte auch auf Abstand zu gehen, aber von der Brust ab zu springen und dem dabei einen Pfeil in den Körper zu jagen klappte nicht. Also Plan B. Während Ryan einen der Barbaren vor mir angriff, sprang ich auf die Schulter des anderen. Sah mich dabei um. Es erschreckendes Bild. Totes Pferd kämpfte gegen drei Barbaren, wovon einer vermutlich gegenüber unserem Elfen eingeschüchtert ist. Ryan half mir bei den Barbaren. Wild Fire hat sich vermehrt und Blm? Er könnte nur hinter dem toten Mantikor liegen. Weil da ist auch noch ein Barbar steht, der zuschlagen will. Ein Barbar ist schon getötet worden. Doch die Situation sieht einfach nur schlecht aus. Zwei stehen vor Wild Fire. Zwei bis drei bei Totes Pferd. Und dazu noch der oberste Schamane in der Luft. Weitere Schamanen und Krieger bei dem Eingang zu dem Dorf des Stammes, wo Wildfire den einen oder anderen Feuerball hinwarf.

Der Abstieg in den Tunnel (The Legacy oft he Past)

Der Abstieg in den Tunnel (The Legacy oft he Past)

Meine liebste Familie. Ich schreibe euch diese Zeilen nur, damit ich sie nicht vergesse und ihr mir auch glaubt, was ich so berichte. Die letzten Tage kam ich nicht dazu zu schreiben, denn wir mussten uns auf eine wichtige Mission vorbereiten. Unser Großer wurde von Drider und Drows entführt. Das konnten wir uns natürlich nicht gefallen lassen, also mussten wir los…unter die Erde…

 

Der Abstieg in den Tunnel (The Legacy oft he Past)Als Az Dhakar zu sich kam stellte er fest, dass er in einem Metallkäfig, der sich hängend in der Luft befand, gefangen war. Er versuchte sich so wenig wie möglich zu bewegen um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen damit die Drow und dem Drider ihn nicht beachteten. So sah er, dass in den anderen Käfigen ein paar Arbeiter aus dem Dorf waren.

 

…nachdem wir uns ausgerüstet hatten gingen wir am nächsten Tag los. Wir liefen etwa eine Stunde, als wir auf eine Weggabelung trafen. Links konnte man Geräusche wahrnehmen. Erst später wurde gesagt, dass es sich um Gesprächsfetzten von Goblins handelten.
Da sie uns sowieso schon erwarteten beschlossen wir ihnen entgegen zu gehen, obwohl die Spuren der Drider in den großen Gang gingen.
Wir schickten Nailo vor, um eventuellen Fallen ausweichen zu können. Jedoch waren diese so offensichtlich versteckt, dass der Elf einfach eine auslöste und zwei so verschob, dass wir gefahrlos daran vorbei kamen. Das Auslösen der Falle lies einen Goblin auf uns zu kommen, den Srisira mit ihrem Bogen umlegte. Und auch die nächsten Zwei Goblins gingen schnell zu Boden…

 

Neben Az Dhakar war ein Kenku gefangen, der kurzerhand in sein Gedächtnis eindrang um sich mit ihm zu unterhalten. Zunächst wollte er wissen wer er sei und wo er her kam. Er selbst stellte sich als Slicer vor. Er gab dem Goliath zu verstehen, dass er sich zurückhalten solle, denn der Drider hatte Gefallen daran die Gefangenen mit seinem Stab zu piesacken. Der Große nahm das Meiste so hin, fühlte er sich noch leicht benommen. Still und heimlich heilte er sich ein wenig. Als er den Rabenartigen fragte ob man fliehen könne, deutete dieser nur auf die magischen Runen rundherum, die wohl mächtige Schmerzen verursachen würden.

 

…erst jetzt kam mir die Idee unseren Großen wissen zu lassen, dass wir zu ihm unterwegs seien. Ich hoffte auf eine Antwort, denn das hieße ja, er lebe noch und zum Glückk konnte er mir ein paar Fetzen erzählen. Ich berichtete den anderen, dass Az Dhakar in einem Käfig saß und umgeben war von magischen Runen.Der Abstieg in den Tunnel (The Legacy oft he Past)
Nun hieß es weiter gehen, aber da wir nicht um die Ecke sehen konnten, aber sehr wohl Stimmen hörten, beschwor unsere Druidin fünf Riesenwespen und schickte diese vor in der Hoffnung die Goblins würden uns in die Arme laufen. Leider war dem nicht so. Wir hörten ein wenig Kampfgeräusche und so folgten wir den Wespen. Nailo fasste sich in seinen Umhang und holte eine Ratte hervor und warf sie dem Goblin ans Bein, der sich hinter der Tür versteckte. Zwar war die Ratte schnell tot, aber immerhin war er kurz abgelenkt und so konnten die beiden Elfen in den Kampf eingreifen. Ich selbst habe zwar nur einen Goblin erlegt aber das Gefecht war sowieso schnell vorbei. Während Nailo und Srisira den Goblinhauptmann vernahmen, sah ich mich im Raum um und nahm ein paar Dinge, die wir vielleicht brauchen konnten, mit. Der Goblin hatte ein paar wichtige Informationen und so nahmen wir ihn als Gefangenen mit. Er führte uns zunächst den Gang wieder zurück und gab uns zu verstehen, dass wir den großen Gang nehmen müssten. Bevor wir dies taten, lies Srisira Wurzeln wachsen und verschloss die beiden linken Gänge.
Nach einem halben Tag sollten wir hier auf ein Portal stoßen, welches uns in eine Mine bringen würde. Wir gingen eine Weile doch standen wir plötzlich vor Geröll. Also wieder umkehren und die Abbiegung finden, die wohl versteckt war. Wir kamen an einer Rune vorbei, die mit dem Zauber Hervorrufung belegt war. Als nichts weiter passierte gingen wir ein Stückchen weiter. Dort hingen überall Spinnenweben. Nailo schoss einen Flammpfeil ab und verbrannte auch das Geflecht, jedoch kam ein Feuerball auf uns zu. Alle konnten ihm ausweichen…bis auf unser Gefangener…
wir wollten weiter gehen, doch war es auf einmal so dunkel, dass man nicht einmal die eigene Hand sehen konnte. Und auch mein Licht wurde sofort gelöscht. Das kam uns schon sehr merkwürdig vor und so kam ich auf die Idee, dass dies vielleicht ein Zauber sei, den ich aufheben könnte. So war es auch. Zum Glück für uns, denn auf einmal sahen wir unter uns Speere die uns aufgespießt hätten, wären wir runtergefallen. So konnten wir seitlich vorbei gehen. Leider waren wir doch ein wenig angeschlagen und so entschieden wir uns für eine kurze Rast. In der kleinen Hütte hatten wir alle Platz und ich spielte zu Erholung ein kleines Lied…
ich hoffe sehr, dass wir unseren Großen bald wieder finden…

 

Der Drider hatte wohl mitbekommen, dass der Goliath wieder zu sich gekommen war und prompt fing er an ihn durch den Käfig hindurch mit seinem Langspeer zu pieken und zu massakrieren. Durch seine guten Schauspielkünste stellte sich Az Dhakar schwer verletzt und der Drider erntete dafür respektierende Blicke der beiden anwesenden Drow.
Die Laune des Großen wurde immer schlechter. Dies merkte auch Slicer und schlug nun doch vor einen Fluchtversuch zu unternehmen. Die beiden warteten auf den perfekten Zeitpunkt. Dann fingen sie an mit ihren Käfigen hin und her zu schaukeln. Dabei wurden zwei Runen ausgelöst, doch konnte der Goliath die Schmerzen gut unterdrücken und sprang aus seinem Käfig, dem Drider direkt in den Rücken. Es dauerte nicht lange und der Kampf war im vollen Gange. Leider war Az Dhakar dem Drider nicht nur Rüstungstechnisch unterlegen. Und so ging der Goliath zum wiederholten Male zu Boden…

 

XP
ohne Stundenzahl 1000 (Darvin, Thorin)
2500 lvl 8
2900 lvl 9

Noch immer kein Ausgang in Sicht! (The Adventurer)

Noch immer kein Ausgang in Sicht! (The Adventurer)Noch immer kein Ausgang in Sicht! (The Adventurer)

 

Hatte ich mich beim letzten Mal noch gefragt, was uns auf dem Weg nach draußen noch alles erwarten könnte, sollte ich tatsächlich nicht enttäuscht werden. Wir gingen durch die Wand und die Treppe hinunter, die angeblich den Ausgang markierte oder zumindest in irgendeiner Form den Weg zum Ausgang markierte und vernahmen bereits ab der Hälfte starke Hitzewallungen, die uns intervallartig entgegenkamen. Es offenbarte sich uns ein riesiger, runder Raum mit vier Gängen, die in jede Richtung führten – der, durch den wir kamen mitgezählt. Für einen kurzen Moment wirkte es wie ein normaler Raum, bis plötzlich aus der Mitte riesige Feuerbälle geflogen kamen und alles bis kurz vor unseren Nasenspitzen mit Feuer fluteten.

Mein Beiname mag zwar „Flammenrufer“ sein, doch das war selbst für mich ein bisschen zu viel des Guten. Es war unheimlich heiß und schien sämtliche Sauerstoff binnen weniger Herzschläge verzehrt zu haben. Seltsamer Weise zog das Feuer sich dann jedoch genauso schnell wieder zurück, wie es gekommen war, nur um einige Sekunden später erneut auszubrechen. Wir beobachteten das eine ganze Weile, bis wir eine ungefähre Zeitspanne heraushatten, um uns dann zu überlegen, auf welchem Weg wir am besten die einzelnen, angrenzenden Räume auskundschaften könnten. Während wir schon überlegten, Malcer erst einmal alles genau untersuchen zu lassen und ihn mit hoher Geschwindigkeit zu segnen, rannte Bennor plötzlich los und erreichte haarscharf die andere Seite.

Ein gewisses Entsetzen breitete sich in mir aus … und Zweifel daran, ob Bennor nicht vielleicht doch mehr gegen den Kopf bekommen hatte, als zuvor gedacht. Er wirkte nahezu lebensmüde, so wie er sich einfach so in den Raum gestürzt hatte. Wir zögerten natürlich nicht lang, passten das nächste Intervall ab und folgten ihm so zügig wie möglich. Glücklicherweise kamen wir alle unbeschadet auf der anderen Seite an, nur um bereits aufeinanderschlagendes Metall zu hören, das direkt aus dem Raum gegenüber kam. Ein Kampf!

Auch wir zogen unsere Waffen und als wir den Raum betraten, sahen wir uns Auge in Auge mit über einem Dutzend Skelette. Manche bewaffnet mit Bögen, manche mit Schwertern wandelten sie über sechs Plattformen, die über einer schwarzen, zähen Masse hingen. Benno war bereits dabei, einige von ihnen abzuwehren und wir warfen uns natürlich sofort mit in die Schlacht. Ganz hinten, auf der letzten Plattform, stand ein in Roben gekleidetes Skelett, das offensichtlich ein Magier war und somit natürlich irgendwo meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Doch als ich Malcer dabei zusah, wie er einige der Skelette einfach von den Plattformen, beziehungsweise den die Plattformen miteinander verbindenden Brettern schubste, wollte ich natürlich unbedingt mitmischen. Also begab ich mich in Form eines riesigen Adlers auf eine der weiter weg liegenden Plattformen und positionierte mich zwischen einigen Skeletten, um sie so bald wie möglich mit einer mächtigen Donnerwelle nach unten zu schubsen.

Dabei hatte ich einen sehr guten Blick auf den Rest meiner Gefährten und während Farhea sich einer Walküre gleich durch die Skelettmassen schnitt, zerstörte meine Schwester mit roher Gewalt ebenfalls einen Untoten nach dem anderen. Malcer schickte einige weitere in die schwarze Pampe am Boden und Rudger ließ eine Menge faszinierender Zauberspielereien los und ich konnte tatsächlich zwei dieser Kreaturen von der Plattform auf der ich stand schubsen!

Bei dem eine Robe tragenden Skelett handelte es sich tatsächlich um einen Magier, aber auch der hatte gegen die rohe Kraft auf Gewalt und Magie keine Chance und so hatten wir in kürzester Zeit den Raum geräumt! Hihi … Wortwitz. Bennor hatte nicht wirklich etwas zu seiner Verteidigung zu sagen, als ich ihn darum bat, so eine Aktion nie wieder abzuziehen, aber er versprach, sich das nächste Mal unter Kontrolle zu halten.

Eigentlich wollten wir nun eine Rast einlegen und uns von dem Kampf ein wenig ausruhen, doch gab es angrenzend an diesen Raum ein weiteres Tor hinter dem wir irgendwann Geräusche vernahmen, die gefährlich nach Kratzen klangen. Bei genauerem Hinhören erkannte Rudger, dass es sich dabei eventuell um Ghoule handeln musste, also sahen wir zu, dass wir uns einen anderen Ort zum rasten suchten. Also verzogen wir uns einmal wieder nach oben zu dem alten Zimmer von Durlag, um uns dort tatsächlich auszuruhen.

Frisch gestärkt kehrten wir zu dem Raum zurück und fanden riesige Risse in der Tür, doch hindurchgekrochen war anscheinend niemand, beziehungsweise nichts. Beim Hindurchschauen erblickte ich hin und wieder vorbei huschende Kreaturen und vermutete ganz stark, dass es sich dabei um die besagten Ghoule handelte und noch während meine Gruppe überlegte, wie wir uns um diese Viecher kümmern sollten, kam sie plötzlich auf uns zugeschossen, wurden aber ähnlich schnell entsorgt, wie die Skelette zuvor. Manchmal frage ich mich, ob wir immer alles mit Gewalt lösen müssten oder irgendwann auch wieder in sozialere Bereiche kommen würden. Und ob wir dann überhaupt noch dazu in der Lage wären, normal mit anderen Sterblichen zu kommunizieren – nach all den Biestern, die wir bisher so gesehen haben. Wovon die meisten, die aussahen wie andere Humanoide, immer irgendwelche Doppelgänger waren.

Egal. Darum konnten wir uns immer noch Gedanken machen, sobald wir aus dem Turm raus wären. Erst einmal mussten wir den Ausgang überhaupt finden. Langsam beschlich uns auch das Gefühl, dass die einzelnen Ebenen eventuelle gewisse Themen innehatten. Zuvor waren wir den ganzen Doppelgängern und wesentlich mehr Fallen begegnet, als hier. Davor hatte es lebende Statuen und Rüstungen gegeben und hier wimmelte es nur so von Untoten … Vor allem kamen wir darauf, als Farhea ein bisschen der schwarzen Masse abfüllte und etwas genauer unter die Lupe nahm. Offensichtlich handelte es sich dabei um zerflossene, verwesende Rückstände eines Drachen. Drachen! Meine Augen wurden größer. Ich hatte schon eine Menge fantastischer Kreaturen gesehen und wusste, dass sie durchaus existieren konnten und auch an der Existenz von Drachen zweifelte ich keinesfalls, aber … wenn es hier Rückstände eines lange toten Drachens gab, was wenn wir dann einem untoten Drachen begegneten?

Wir wollten es darauf ankommen lassen und kehrten zum Feuerballraum zurück, um uns einen der nächsten Gänge vorzuknöpfen. Nach links sollte unser Weg uns führen und so betraten wir eine … riesige, fast deckenlose Halle und vor unseren Augen lag ein Skelett. Ein wahnsinnig großes Skelett. Das Skelett eines Drachen! Eines.riesigen.Drachens! Ich merkte, wie mir unweigerlich das Herz in die Hose rutschte und die Statuen, die davor standen und an mächtige Abenteuer erinnerten, machten es nicht unbedingt besser. Als Farhea dann auch noch anfing, mit der Luft zu reden, war es für mich vorbei … Drehten um mich herum alle durch oder war vielleicht ich diejenige, die den Verstand verlor?  Irgendetwas, das offensichtlich nur Farhea hören konnte, bot uns seine Hilfe gegen drei „geflügelte Bestien“ an, die sich in diesem Raum befinden sollten und offensichtlich das Ziel verfolgten, diesen riesigen Drachen wiederzubeleben. Auch die Hilfe einer Statue würden wir erhalten und wirklich viel Zeit eine Entscheidung zu treffen hatten wir auch nicht. Also entschieden wir, nach all den bisherigen Kämpfen, auch diesen zu führen und so sahen wir bereits aus der Ferne drei Wyvern auf uns zufliegen.

Ich nehme diese Information jetzt einfach mal vorweg, weil ich vermute, dass jedem klar ist, wie der Kampf ausging: Wir haben gewonnen. Mit Leichtigkeit. Einen riesigen Drachen würden diese Biester auf jeden Fall nicht mehr erwecken! Wir fanden ein Amulett, das magisch erschien, aber scheinbar nichts Böses an sich hatte … die Stimme erwähnte, dass es ein Fluch sei, der auf ihr läge und wenn wir das Amulett einem Skelett umlegten, würden wir es befreien. Da an sich nichts Böses daran zu entdecken war, legten wir es dem Skelett tatsächlich um, ein Licht stieg empor und danach war die Stimme verschwunden. Die Magie im Amulett blieb jedoch zurück, bisher kann aber keiner von uns sagen, worum genau es sich dabei handelt. Wenn wir hier raus kämen, wäre das wohl mit eines der ersten Dinge, die wir untersuchen lassen würden.

Doch vorerst konnten wir uns nun auch damit rühmen, verdammte Wyvern getötet zu haben! Yeah!

Shakesbier schrieb in „Hammel, fett“: Was ist faul in der Stadt Tsing Tao ? (Cult of the Damned)

Shakesbier schrieb in „Hammel, fett“: Was ist faul in der Stadt Tsing Tao ? (Cult of the Damned)

Wir schreiben den 20.Eleint 1382 der Cult fühlt der Stadt Tsing Tao mal auf den Zahn, wo drück denn der Stiefel ?

 

Amara hat das zerschnippelte / zerrissene Puzzel aus dem Stiefeln des Jungen und seiner Schwester zusammen gelegt und eine Karte einer Stadt herausbekommen. Auf der Stadtkarte sind unterschiedliche Pfeile mit unterschiedlichen Farben gemalt. Noch weiß der Cult nicht was sie damit anfangen sollen.

Also machen sich die Mitglieder des Cultes der Verdammten auf zum Gouverneur der Stadt um heraus zu finden was es mit den 3 Urteilen der 3 Kapitäne zu tun hat.

Na ja, nicht alle gehen zu Gouverneur, Jorax lässt sich einen ortsansässige hochgeachtete Kampfschule empfehlen und geht zum Training.

Am Palst des Gouverneur angekommen, halten die Wachen Amara für eine Hochstaplerin oder besser für jemanden der zum Kostümfest in der Stadt ist. Die Sache scheint fast in eine etwas aggressivere Stimmung umzuschlagen. Als eine Stadtwachen, die am Vortag am Tor stand als der Cult die Stadt betreten hat, vorbei kommt und die Sachlage klärt.

Last der Cult zum Gouverneur vortritt stellen sie fest, dass der Gouverneur nicht anwesend ist und seine 35 Jahre jüngere Frau grade die Geschäfte führt und der Gouverneur (60 J.) dienstlich außerhalb unterwegs ist, Steuern eintreiben. Mit anwesend sind der Oberst Yu Fa ( ca. 25 J ) , der Hauptmann Nan Yang ( ca. 50 J ) und 2 Berater ( Nr. 1 heißt : Win Jay Fo ) .

Das Vorsprechen bei der Frau des Gouverneurs verlief ähnlich wie bei den Wachen vor dem Gebäude aber man willigte ein das der General Amara und Thorgrim durchforsten die Bücher, Als die beiden eine Spur finden , von 3 Schiffen die in den letzten 2-3 Monaten angeklagt wurden gehen sie der Sache etwas genauer nach. Sie durchstöbern die Handelsbücher, Schiffstagebücher, Logbücher, Ladebücher, die Bücher des Hafenmeisters und dich Gerichtsbücher und finden etwas Verdächtiges. In allen 3 Fällen wo es zur Gerichtsverhandlung kann war die Crew der Eisernen Jungfrau und oder der Kapitäne der Eisernen Jungfrau als Zeuge gerufen. Jedes Mal hat eines der 3 Angeklagten Schiffe , laut Zeugenaussagen , die Eiserne Jungfrau angegriffen und nur bestimmte Sachen als Beute genommen , die Beute ist den von den Wachen in Tsing Tao auch auf den Schiffen der Angeklagten gefunden worden. Aber laut Aussagen der Angeklagten waren Sie nicht mal in der Nähe der Überfälle. Da passt etwas nicht zusammen!!! Weitere Nachforschungen sind wohl nötig, so wird beschlossen.

Miramisa und Uladula wird eine Rundführung im Haus angeboten, bei der die 2 versuchen dem zweiten Berater einige Informationen zu entlocken. Das Informationen entlocken ist aber nur von recht mäßigem Erfolg gekrönt und so kommen die beiden nach ca. 2-3 h zu den andern beiden zurück. Es findet ein kurzer austauche zwischen beiden Gruppen statt, danach verlassen die vier die Behausung des Gouverneurs. Auf dem Weg zurück zum „ Blauen Ochsen „ findet der Cult durch Ihren Stadtführer heraus, dass die meisten Schiffskapitäne recht häufig im „ Betrunkenen Drachen „ zu finden sind. Das wird also heute Abend der nächste Brotkrummen sein, dem sie nachgehen werden.

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)

Sightseeing der etwas anderen Art (The swamp rats)Die Unterkunft

Nachdem uns Laurenzius in seinem Haus beherbergte und wir über die Yuan ti zu sprechen kamen. Insbesondere über die Göttin Sseth, dem Anführer Oasi und dessen Anhängerschaften brach die Nacht über uns herein und die Gruppe konnte Ihre Kräfte beim erholsamen Schlaf neu sammeln.

Am nächsten Morgen war Schall und Rauch nachdem Laurenzius zu seiner Gerberei aufgebrochen war, bei einer der Wachen auf den Mauern nach den Gesuchten erkundigt. Ja wir waren endlich Gesuchte und hatten für ein kleines Aufsehen gesorgt in der Stadt, als wir am Vortag uns der Tätowierung bzw. den Ritual widersetzt hatten. Der Sache wollte man sich zwar annehmen, aber war von weniger Belangen. Als Blinki von Schall und Rauch nach der Rückkehr diese Worte vernommen hatte.. fing er an zu Schmunzeln.

Ja der Tag hatte erst angefangen. Unterdessen beratschlagte die Gruppe Ihr weiteres vorgehen und kam zu dem Entschluss den Bazar der Stadt aufzusuchen, Blinki benötigte ein neues Buch um seine Zauber einzutragen, (das Alte war leider der eigenen Kloake zum Opfer gefallen) Varoxian gelüstete es nach einer neuen Rüstungen und Xerxies wollte sich auf die Suche nach neuen vlt. auch exotischeren Kräutern begeben und gegebenfalls sich mit einem Kundigen über Rezepturen austauschen.

Der Bazar

Nach einer einfachen Kontrolle unserer Tataoos und unseren Anliegen kamen wir zum Bazar der am Fuße der Pyramide lag. Der Markt war im Inbegriff aufgebaut zu werden und so sah man diverse Verkäufer, aus unterschiedlichen Völker die sich auf dem Bazar tummelten. Unter anderen Kenkus, Genasi und anderen Völkern, es fiel auf das es keine konkurrierende Stände gab. Merkwürdig, machte doch erst die Konkurrenz einen Bazar aus. Nun aber andere Länder andere Sitten. Während jeder seinem Anliegen nachgegangen war, mal mehr, mal weniger erfolgreich wie man nach einer halben Stunde feststellen musste, beobachtete Schall und Rauch das ganze Treiben von einem steinernen Kanalisationsdeckel aus.

Blinki hatte recht schnell bei einer Gruppe von Genasi für einen passenden Ersatz, sein alten Zauberbuch und für einen guten Preis gefunden und auch Varoxian hatte mit seiner Suche Erfolg bei ein paar Goliaths und präsentierte uns später seinen neuen Bänderpanzer. Einzig Xerxies war ein wenig verloren über den Markt geirrt und hatte nichts gefunden. Da Genasi die Hilfe von dem Gnom abgeleht hatten, hatte dieser versucht den Nordman auf dem Markt zu finden, dabei war Ihm ein recht ungleichtes Paar aufgefallen.

Lanu und Mirafir

Eine Schildkröte und ein Fulborg eilten sich einen Stand zu errichten und hatten das Interesse von Blinki geweckt. Neugierig betrachtete der Gnom die Runen und die Einfassungen auf dem Panzer der Schildkröte. Dem Anschein nach, war diese recht alt. Die Neugierde blieb nicht unbemerkt und schnell kam er und die Schildkröte mit dem Namen Lanu ins Gespräch. An Xerxies sich erinnernd erkundigte sich der Gnom nach diversen Elexieren, Tränken und Tinkturen. Er hatte zwar nicht die Ahnung, aber er wusste was sich gehörte und so wechselte alsbald ein wenig Schmauchkraut, ein Kraut das abführend wirkte, als auch ein paar andere Dinge den Besitzer. Als Lanu Ihm auch noch eine Abschrift eines besonderen Buches gewährte war die Überraschung umso größer wie sich später herausstellen sollte. In der Hoffnung sich bald wieder zu treffen mit dem Nordmann an seiner Seite verabschiedete sich der Gnom von Lanu und Mirafir dem Fulborg.

Das Zusammentreffen und das weitere Vorgehen an der Steinplatte bedufte recht kurz und auch die Mine von Xerxies erhellte sich, als er von Blinki die Abschrift, als auch einen guten Zug aus der Pfeiffe von Blinki mit dem neuen Schmauchkraut bekam. Irgendwie hinterlies die Pfeiffe Nebenwirkungen, doch das hinderte nicht die Gruppe nach und nach in die Kanalisation zu gelangen.

Die Kanalisation

Unten war es ruhig, das Rauschen der Kanalisation war zu hören, als auch die Gesprächsfetzen die vom Trubel des Bazars nach unten drang. Nachdem Varoxian die Steinplatte mit einem knirschendenden Geräusch wieder verschlossen hatte. Blieb nur noch das Rauschen. Am Boden des Kanals waren Spuren der Schlangenwesen zu sehen die hier des öfteren vorbei kamen. Also entschloss sich die Gruppe sich Richtung Pyramide zu begeben und wurde kurz davor in ihrem Enthusiasmus gebremst, da ein Eisengitter den Weg weiter in das Innere zu gelangen versperrte.

Es half nichts und so begab sich Varoxian in die Brühe und rutsche darin aus und prallte schmerzhaft gegen das Gitter. Xerxies bekommt einen Anfall und drischt unverholen auf die Gitterstäbe ein, aber selbst nach einer längeren Zeit habe diese sich kaum verformt. Nachdem er Unterstützung von Varoxian erhält ändert sich die Situation kaum, auch das Gitter mittels eines Netzes herauszureissen scheitern. So vergeht einige Zeit in der Kanalisation. Immerhin bekommt die Gruppe heraus warum sie sich mit dem Gitter so schwer tun. Spätestens aber nachdem ein Beben die Stadt erzitterte, als Blinki einen Zauber ausprobiert hatte, sich das Gitternetz zusammengezogen der Gruppe nun den Weg freigab, war allen klar das man hier einiges für den Schutz gemacht hatte. Es würden noch mehr Hürden auf sie warten.

Die Pyramide von unten

Nachdem das Gitter überwunden war, ging die Kanalisation steil herab. Schall und Rauch bildete die Vorhut und kam schnell voran, bis er eine riesige Höhle erreichte, dessen obere Mitte einen  umgedrehten pyramidenförmigen Stalagtit bildete der mit diversen Edelsteinen besetzt war, den Abschluss bildete ein roter geschliffener Edelstein. Leider war diese Pyramide nicht so ohne weiteres zu erreichen, lagen doch mehrere Meter Luftlinie dazwischen. Nach unten hin erstreckte sich eine Steile die in einem Loch endete. Das Tosen lies darauf schliessen, das es da noch nicht zuende war. Die Abfälle der Stadt ergossen sich in ein schmalles Loch, in eine Art Vase, in Form einer eisernen Jungfrau. Umrahmt wurde sie von einem Becken, welches verhinderte das die Kloake der Stadt in die Vase laufen konnte.

Aktion Brechstange

Unterdessen hatte die Gruppe zu Schall und Rauch aufgeschlossen. Nachdem dieser der Gruppe seine Erkenntnisse mitgeteilt hatte und die Vertraute von Blinki, die Eule, nicht mehr berichten konnte, kletterte Schall und Rauch an den Wänden entlang zur Pyramide und erkundete diese. Abgesehen von den Farben der Steine von orange, blau, rot, lila und grün, entdeckte er ab dem lilanen Berich, drakonische Runen die sich über die Etage hinwegzogen. Am untersten Bereich beim Übergang zu dem roten Stein zogen besondere Runen seine Aufmerksamkeit an.

Später wurden diese 4 Lebensrunen von Blinki entschlüsselt, der sich nachdem Schall und Rauch und auch Xerxies sich dank der Slipper sich an der Pyramide probiert hatten. Die Höhle wurde von einem Brummen erfüllt, nachdem Blinki versucht hatte den roten Rubin zu zerstören. Auch vor ihn hatte Xerxies es versucht und hatte seinen Hammer eingebüßt. Ebenso erging es Blinki der es mit diversen Zaubern versucht hatte, den Stein zu zerstören. Als diese Zauber sich aber gegen ihn wanden und die selbst zugefügten Schmerzen des Feuerbolzen langsam nachließen, kehrte dieser zu den anderen zurück.

Die Vase

Schall und Rauch, der inzwischen seine Slipper wieder hatte, machte sich nun auf den Weg nach unten und entdeckte unter anderem grünen Schleim, der Ihn sehr schnell klar machte das dieser Schleim weitaus mehr war, als er zu sein schien. Denn nachdem er in das Loch gespäht hatte, erwachte dieser Schleim, formte sich neu und verfolgte ihm zwar langsam aber stetig. Den Heraufeilenden auf sich zukommend, packte der Rest der Gruppe Ihre Sachen zusammen und begann den Aufstieg. Schall und Rauch überholte sie und teilte Ihnen mit, welche Gefahr von hinter Ihnen drohte. Schnell war die Gruppe wieder hinter dem Gitter.

Die Verfolger

Doch was war das, der schwere steinere Deckel zu der Kanalisation vom Bazar war offen. Das konnte nur eins bedeutet, das Beben oben hatte das Interesse der Stadtoberhäupter geweckt. Also entschloss sich die Gruppe weiter der Kanalisation zu folgen, wobei Schall und Rauch der Gruppe immer ein wenig voraus war. Blinki brachte einen Sensor in der Kanalisation an um Verfolger frühzeitig zu entdecken, während Schall und Rauch eine kleine Abzweigung ausfindig machte, um der kleinen Gruppen Sichtschutz zu gewähren und das vor ihm Gegner waren, so entschloss sich die Gruppe, sich um die 5 Verfolger zu kümmern.

Schnell hatte die Gruppe Ihre Position eingenommen, die Eidechsen heran und wurden völlig überrumpelt, den Auftakt machte Varoxian und ehe der erste Gegner auch nur wusste was Sache war, wurde er an die Wand der Kanalisation gestossen und machte die Bekanntschaft von Xerxies seiner Waffe, die ihn zusammensacken ließ und Schall und Rauch zwischen den überraschten Gegner hin und herwirbelte. Sie starben lautlos und selbst der Schamane brachte keinen Laut mehr über seine Lippen, einer von den Eidechsen wurde noch verhört, bevor auch seine Wirbel, von Schall und Rauch gebrochen wurden.

Feierabend in der Gerberei

Die Gruppe hatte beschlossen die Leichen zurück in der Kanalisation zu lassen und war an die Oberfläche zurückgekehrt. Behutsam hatte Schall und Rauch die Platte zur Seite geschoben und so stand die kleine Gruppe, die zuvor von dem Blut der Echsen gereinigt worden war, vor der Gerberei von Laurenzius. Sie traten ein und holten ihn ab. Er hatte Feierabend. Anscheinend hatte das Beben seine Spuren hier in der Stadt hinterlassen. Einige Schäden waren entstanden, soviel war den Wachen zu entlocken die sie auf den Weg zu Laurenzius trafen bzw. leicht kontrolliert wurden. Beim Haus von Laurenzius angekommen schmiedete die Gruppe weitere Pläne für den Abend, es ging zum Vergnungungsviertel. Gesagt getan.

Das Vergnüngunsviertel

Die Gruppe gelangte am Abend ohne große Probleme und nur einer leichten Kontrolle von einen paar Tabaxis am Tor zu dem Viertel hinein. Die Sonne war bereits schon untergegangen und reges Treiben in den riesigen Häusern war schon von draussen wahrnehmbar. Die Gruppe teilte sich auf und während Varoxian und Xerxies sich in die riesige Taverne „Zur zischelnden Echse“ gingen, zog es Schall und Rauch und Blinki in das Etablissement „Zur gespaltenen Zunge“.

Während die Taverne Ihre Pforten, unter einem in schrill grün gehaltenem Ying-Yang symbolisiernden Schild, für den Besucher freigab, waren es bei dem Bordell eher dezente Farben. Beide Einrichtungen waren riesig, fast schon überdimensoniert. Etliche 100er Fuß lang und ebenso breit.

Die Taverne „Zur zischelnden Echse“

Schnell hatte Xerxies sich an die Bar gesellt und setzte sich zu einer bunt gemischte Gesellschaft, bestehend aus Tabaxi, Tortle und einem Genasi. Er füllte sein Fass. Als er versucht seine Pfeiffe zu zücken um damit Kontakte zu der Tortle zu knüpfen, wird er von dieser auf die Kräuter hingewiesen. Nach einer kleinen Unterhaltung bietet die Tortle ihm einen kleinen Workshop an, falls diese wieder in der Stadt sei. Varoxian setzt sich unterdessen an einen anderen Tisch und behält die Taverne, soweit dies möglich sei, im Blick.

Das Etablissement „Zur gespaltenen Zunge“

Süßer Duft und Maserungen aus Kirschholz schlägt den anderen beiden entgegen. Während Schall und Rauch zum Wartebereich schlenderte, hatte sich Fizzle unsichtbar gemacht und war in die oberen Räume des Etablissements gelangt. Schall und Rauch wurde zu einem Treffen in die unteren Räumlichkeiten geführt und erhielt dort Informationen zum Verbleib einer gewissen weiblichen Person, auf dessen Suche er nach wie vor war. Der Gnom hatte unterdessen einen Raum gefunden der offen war und hatte diesen präpariert. Was hatte dieser Gnom vor?

Ein Säurebad in luftigen Höhen (The Outbreaks)

Ein Säurebad in luftigen Höhen (The Outbreaks)

Ein Säurebad in luftigen Höhen (The Outbreaks)Jahr: 1489 TZ, Ort: Luftschiff der Drachenkultisten

Die Reise der Helden auf dem Luftschiff der Drachenkultisten verlief bis zu den frühen Abendstunden erstaunlich gut. Totes Pferd und Kisa’ana arbeiteten weiter an der Rüstung, deren Vorbereitungen Kisa’ana bereits angegangen war, während der Rest der Gruppe das erste Relikt suchte. Wild Fire und Blm redeten unterdessen mit Zalthia, einer magisch begabten Kultistin, über den magischen Feuerstab und den Würfel, der Portale öffnen konnte, während es sich Ryan einfach am Oberdeck gemütlich machte und die Fahrt genoss. Blm konnte das im Gegenzug dazu nicht ganz so, da ihm der Flug ein bisschen Magenprobleme bescherte, die ihn aber nicht allzu sehr beeinträchtigten.

Plötzlich ertönte vom Krähennest ein lauter Ruf: „ANGRIFF!“

Sofort eilten alle an Deck und sahen sich um. Ein grüner Drache kam von der Steuerbordseite vom Bug her angeflogen und flog um das Schiff herum, gerade so, dass er außerhalb der Reichweite war. Zumindest außerhalb der Ballisten. Während Wild Fire, der sich etwas mit den für ihn faszinierenden Drachen auskannte, dem Rest erklärte, worauf sie bei einem grünen Drachen aufpassen mussten, versuchte sich Kisa’ana, die auf Bogenschüsse auf weite Entfernungen spezialisiert war, trotzdem an ein paar Angriffen und konnte den Drachen mehrmals treffen. Ob er sie nur beobachten oder angreifen wollte, direkt nach dem Angriff verschwand der Drache plötzlich und alle sahen sich um und suchten den Himmel nach dem Drachen ab, doch niemand vermochte ihn zu entdecken. Totes Pferd schaute über die Reling noch nach unten, um sicher zu gehen, dass der Drache sie nicht unterflog, doch genau in diesem Moment wurde das Schiff hart Backbord gewendet, was einige aus dem Gleichgewicht brachte. Totes Pferd hatte dabei sogar das Pech, dass er durch den Ruck über Bord ging, doch er konnte sich im letzten Moment noch an der Reling festhalten und sich wieder nach oben ziehen. Daraufhin verlängerte er seinen magischen Speer und band sich mit einem Seil am Mast fest, bereit über Bord auf den Drachen zu springen und ihn zu attackieren.  Wieder ging ein Ruck durch das Schiff, als der Drache von unten gegen die Landekufen stieß, was diesmal Kisa’ana aus dem Gleichgewicht brachte. Wild Fire, Ryan und Blm schauten sofort über die Reling nach unten, um sich ein Bild von der Lage zu machen, doch der Anblick des großen, grünen Drachens erfüllte sie mit Angst und Panik. Wild Fire sprang mit einem Satz mit gesträubten Fell in die Höhe, fauchte und jaulte, wie eine sich erschreckende Katze und rannte von der Reling weg zur anderen Seite des Schiffes. Auch Ryan und Blm rannten voller Panik auf dem Schiff umher. Kisa’ana fand unterdessen ihr Gleichgewicht zurück, zückte wieder den Bogen, zielte auf das Auge des Drachen und schoss. Doch ihre Pfeile trafen nicht wie beabsichtigt.  Das Schiff wurde erneut durchgerüttelt und das Schiff ging in eine Linkskurve. Als Kisa’ana nochmal einen Pfeil schoss, tauchte der Drache nach unten ab und verschwand erneut aus der Sicht der Mannschaft.

Kisa’ana erzeugte mit der den Drow angeborenen Magie eine Kugel der Dunkelheit auf den unteren Kufen, in der Hoffnung, dass der Drache diese dann nicht mehr so gut angreifen konnte. In der Zwischenzeit beruhigten sich Wild Fire und Ryan wieder von ihrer anfänglichen Panik, während Blm durch die Hilfe seiner Gefährten erst zur Vernunft gebracht werden musste. Der Anblick des Drachens so nah am Schiff hatte ihn zu sehr entsetzt. Der Rest der Mannschaft hatte sich inzwischen auch an Deck versammelt und die Harpunen scharf gemacht. Da es noch 3 bis 4 Stunden dauern würde, bis man einen halbwegs geeigneten Landeplatz erreichen würde, musste die Besatzung des Schiffes wohl oder übel weiterfliegen und auf das Beste hoffen. Wild Fire erkundigte sich bei der Kultistenmagierin, ob sie irgendwelche Zauber oder Schriftrollen hätte, um Wind zu erzeugen und die Fahrt zu beschleunigen, doch sie verfügte nur über einen einzigen dieser Zauber, mit dem sie das Schiff maximal 30 Minuten lang beschleunigen könnte. Alle bis auf Blm waren sich einig, dass der Zauber lieber für den Notfall aufgespart werden sollte. Längere Zeit erfolgte kein weiterer Angriff und während einige weiterhin wachsam umherspähten, die Hände fest um Waffen gepackt oder bereit Zauber zur Abwehr des Drachens zu wirken, betete Totes Pferd zu Umberlee. Schließlich kam vom Ausguck her wieder ein Ruf: Der Drache war zurück und griff direkt von oben an. Das konnte jedoch nur der Ausguck sehen, für alle anderen versperrte der Ballon die Sicht. Es ertönten Schreie vom Ausguck und während jedes Besatzungsmitglied sich ein anderes schreckliches Bild von dem, was da oben passierte, vorstellte, erschienen an Kisa’ana Flügel und sie stürzte sich über den Rand, um einen Blick auf den Drachen zu erhaschen. Sie sah den Drachen direkt über dem Ballon und anscheinen hatte er seinen Odem eingesetzt, denn der Kultist Brassik war in einem Säurenebel aufgegangen und hing schlaff über der Brüstung. Der Nebel griff aber auch den Ballon an und während Kisa’ana alle warnte und mehrere Pfeile auf den Drachen schoss, die jedoch von seinen harten Schuppen einfach abprallten, versuchten Wild Fire und Blm mit ihren Zaubern die entstehenden Löcher im Ballon zu flicken. Dadurch verhinderten sie, dass der Ballon zu sehr absinkte und sie vielleicht sogar abstürzen würden. Als der Drache weiter seine Bahn zog, verlangte der 1. Maat und Steuermann Delsephine, dass jemand Brassik retten müsste. Wild Fire schaute nach oben und versuchte einen kleinen Blick auf dessen Körper zu erhaschen, um ihn mittels seiner Zauber aufs Deck zu holen, doch er konnte nur den Schatten des Kultisten sehen. Da Kisa’ana nicht daran dachte, das Risiko einzugehen, wo der Brassik anscheinend eh nicht mehr zu retten war, ging der 1. Maat selbst in den Ausguck, um ihn zu retten, während Wild Fire begeistert das Steuer übernahm. Für kurze Zeit war der Angriff des Drachens vollkommen aus seinem Kopf verbannt, denn plötzlich steuerte er dieses erstaunliche Schiff. Was für eine Erfahrung. Er machte seine Sache sogar recht gut. Als Delsephine Brassik aufs Deck schaffte, konnten alle sehen, wie seine ganze Haut von der Säure zerfressen und vernarbt war. Es stand sehr schlecht um ihn, doch er erhielt sofort Hilfe, zum Beispiel durch einen von Blms Heilzaubern. Kisa’ana hatte sich inzwischen an der Harpune am Bug positioniert und machte sich bereit auf den Drachen zu schießen, während Ryan mit psionisch geschärften Sinnen ins Krähennest ging und Totes Pferd hoch zu Wild Fire ging, um von dort Befehle zu brüllen. Doch wieder lies ein Angriff auf sich warten und es verging über eine Stunde, in der einige sich erholten, während sich Wild Fire vom 1. Maat Kniffe zum Fliegen zeigen lies.

Dann ertönte ein erneuter Ruf, diesmal von Ryan: „Vor vorne!“

Wild Fire überlies sofort das Steuer dem 1. Maat und eilte gemeinsam mit ein paar anderen, darunter auch Blm, zum Bug. Er wollte den Drachen mit einem Feuerball abfangen, doch niemand an Deck konnte den Drachen sehen, außer Ryan mit seinen geschärften Sinnen. Während das Geräusch, das sie schon beim 1. Odemangriff gehört hatten, ertönte, schoss Kisa’ana eine Harpune in die ungefähre Richtung des Drachens, während Wild Fire einen Feuerball fliegen lies. Selbst Harshnag, der eine Harpune in die Hand genommen hatte, warf in die Richtung des Angreifers. Während der Drache recht gut ausweichen und nur geringen Schaden abbekam, rollte der Säurenebel über das Deck und verätzte alle an Bord. Alle, bis auf Ryan, der im Ausguck diesmal sicher war. Dazu kam noch, das natürlich genau in diesem ungünstigen Moment Wild Fires Wilde Magie ausbrach und einen Schmierteppich am Bug des Schiffes erscheinen ließ. Alle um Wild Fire herum schlitterten und fielen zu Boden, sogar Harshnag, der dadurch das Schiff aus der Balance brachte, was es für alle noch schwerer machte. Nach und nach fanden alle das Gleichgewicht, schluckten eilig Heiltränke und hielten sich entweder gut fest, so wie Kisa’ana, die die Harpune weiter bereithielt, oder verließen den rutschigen Bereich, wie Wild Fire, der sich an der Reling entlang hangelte und schließlich zum Steuerrad gelangte, um den Drachen angreifen zu können, falls er von hinten angreifen würde. Doch ein erneuter Angriff blieb aus. Wieder hatte die Mannschaft über eine Stunde Zeit, um sich zu erholen und mehrere Besatzungsmitglieder nutzten die Chance, so wie Kisa’ana. Ryan wurde in der Zeit im Ausguck auch abgelöst, entschied sich aber für einen Zustand, in dem er auf Deck ohne Müdigkeit und Hunger weiter Wache halten konnte.

Schließlich war es soweit und das Schiff ging in einen Landeanflug über, bei dem Wild Fire dem 1. Maat zuschaute, um von ihm zu lernen. Die Landung wurde dabei doch etwas holprig, aber schließlich setzte das Schiff auf einer Lichtung auf, in deren direkter Nähe auch ein Bachlauf war. Weit und breit war nur die reine Natur zu sehen. Während sich viele Gruppenmitglieder, wie Wild Fire, schlafen legten, um am nächsten Tag die Reise ausgeruht und frisch angehen zu können, brachen zwei Kultisten auf, um am Bachlauf die Wasservorräte aufzufüllen. Totes Pferd und Ryan hielten Wache, während Ryan dabei eine Art Drache aus Holz schnitzte. Kisa’ana betete derweil zu Selune und löste dann später Totes Pferd ab. Während ihrer Wache passierte nichts Besonderes, doch sie konnte in einiger Entfernung ein hungriges Rudel Wölfe sehen. Da sie diesen helfen wollte, redete sie mit dem Kapitän – Totes Pferd – und bat ihn, etwas Proviant an die Wölfe abgeben zu können. Doch auch, wenn auf dem Schiff reichlich Vorräte vorhanden waren, so wussten sie nicht, was die weitere Reise bringen würde. Totes Pferd wollte kein Risiko eingehen und machte klar, dass Kisa’ana ihre persönlichen Vorräte gerne dafür nutzen könnte, aber nicht die allgemeinen des Schiffes. Das tat sie dann auch und verbrachte die Nacht mit den Wölfen zusammen.

Am Morgen des neuen Tages speisten erst einmal alle ausgiebig, wobei es sogar ein paar von einem Kultisten gesammelte Beeren gab. Es war ein wenig neblig geworden und aufgrund der Erfahrungen des letzten Tages drängte der 1. Maat zur Eile. Nach den letzten Vorbereitungen startete das Schiff wieder, wobei diesmal Wild Fire das Steuer übernahm, angeleitet und unterstützt vom 1. Maat. Die Gruppe kam gut voran und sollte am Ende des Tages bei Beorunna’s Well ankommen, wo sie sich um das Artefakt der Steinriesen kümmern wollten, ehe sie die Runde weiter nach Silbrigmond und dann zum Großvaterbaum fliegen wollten. Während der Reise arbeiteten Totes Pferd und Kisa’ana weiter an der Rüstung, während sich Wild Fire und Blm von der Magierin erklären ließen, um was es bei dem Feuerstab des Nekromanten und dem Würfel ging.

Sie erfuhren, dass der Stab ein Teil von einem Set war und sie noch weitere Gegenstände benötigen würden, um das volle Potential des Stabes zu nutzen. Der Umhang, den Nashazar vom Nekromanten mitgenommen hatte schien dafür wichtig zu sein. Dummerweise wurde er mit ihm in Bryn Shander begraben. Der Stab konnte zwar auch so benutzt werden, aber es war schwieriger und er war lange nicht so mächtig. Auf Nachfrage Wild Fires hin, wo der Umhang, den er Blm erwähnte, sei, antwortete dieser nicht richtig. Anscheinend wollte er auch aus dieser Information Profit schlagen. Der Würfel war ein Ebenenwürfel und konnte wohl nur von bestimmten Personen genutzt werden, die der Würfel akzeptierte. Da Blm ihn nicht nutzen konnte, Wild Fire aber schon, musste man wohl ein Zauberer sein. Zu welchen Ebenen die einzelnen Symbole jedoch führten, konnte die Magierin nicht sagen. Nach diesen wichtigen Informationen wollte Wild Fire endlich Klarheit und redete mit Blm darüber, ob er den Würfel und Stab nun endlich haben könne, um die Gruppe besser unterstützen zu können. Immerhin konnte Blm beides nicht nutzen, war er doch kein Zauberer und viel zu klein für den Stab. Doch Blm wollte beides nicht einfach so hergeben und verhandelte hart mit Wild Fire. Anscheinend war sein persönlicher Profit viel wichtiger für ihn, als die Gruppe, was Wild Fire verwirrte und schließlich auch sehr ärgerte. Von seinem Stamm und dem Leben bei den Tabaxi war er solche Eigensucht nicht gewöhnt (denn dort steht die Sippe an erster Stelle) und wurde trotz der Reise durch Faerun bisher auch nicht in solcher Hartnäckigkeit und Intensität damit konfrontiert. Blm wollte von Wild Fire die Unterstützung in der Ausbildung von 3 neuen Schülern, die er in Silbrigmond aufnehmen wollte. Damit hatte Wild Fire an sich überhaupt keine Probleme, er begrüßte es sogar und freute sich darauf, jungen und wissbegierigen Schülern das Wissen über die Magie, magischen Wesen und ähnlichem beizubringen, unterstützt von all den Geschichten, die er bisher so aufgeschnappt hatte. Doch Blm wollte zusätzlich noch 3 Gefallen von ihm. 3, obwohl Wild Fire ihm bei der Ausbildung helfen wollte und erst kürzlich sein Leben gerettet hatte. Als Wild Fire darauf bestand, dass sie aber nicht gegen seine Moral und Prinzipien verstoßen dürften – also Schwarze Magie, Unschuldigen zu Schaden und ähnliches – wollte Blm auf einmal 4 Gefallen. Schließlich einigte sich Wild Fire zähneknirschend mit Blm auf 2 Gefallen ohne diese Bedingung. Während der Reise war die Gruppe zur neuen Sippe von Wild Fire geworden und er stand ihr daher absolut loyal gegenüber. Doch die letzten Aktionen und das benehmen von Blm führen nun schließlich dazu, da Wild Fire ihn innerlich aus dieser Gruppensippe ausschloss.

Totes Pferd nutzte die Gelegenheit auch, um eine Ansage am Deck zu machen. Er lobte alle für ihren Einsatz und Mut und stellte Regeln für die weitere Reise auf. Alle Schätze, die ab sofort gefunden werden würden, sollten zusammengepackt und gerecht unter allen aufgeteilt werden. Niemand sollte sich allein bereichern. Er stellte aber auch klar, dass Sklaverei keine Option sei und dass er jeden, der irgendwie etwas mit Sklaverei zu tun haben würde, skalpieren und den Skalp am Mast festnageln würde. Die weitere Fahrt verbrachte Wild Fire schließlich im Gespräch mit der Magierin und bat sie drum, ihr Wissen über die Ebenen mit ihm zu teilen, damit er bei späteren versuchen besser erkennen könnte, in welche Ebenen die einzelnen Symbole führen. Auch um Hilfe mit dem Stab bat er. Danach wollte er Totes Pferd aufsuchen und ihm nach diesen Umhang fragen, von dem Blm gesprochen hatte. Er würde die Information sicherlich bereitwillig mit ihm teilen.

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