Endlich hatten sie die Wyvern besiegt und wollten sich nicht länger bei den Gerippen des großen Alten aufhalten. So ließ man es damit beruhen die Sachen mitzunehmen die Ihnen in die Hände gefallen waren. Kurze Zeit später, Shay wurde von einer großen Neugierde angetrieben, erreichten die Gruppe, nachdem sie an den Knochen des Drachenschwanzes nach oben geklettert waren einen Gang, in denen sie das letzte Mal schon die Ghoule verbrannt hatten.
Die Herausforderung des Eises
Gefrorene eiserne Beschläge und Scharniere wiesen Shay darauf hin das der Raum der gegenüber des Ganges lag, den sie zuvor betreten hatten, recht kalt sein musste. Shay lauschte kurz und hörte ein es da drin Knurren und Brummen. Es waren Sahy anscheind nach Wölfe und mindestens ein Bär drin. Da Shay der Natur sehr zugetan war, legte sie ein Ritual ab und öffnete kurz entschlossen die Tür, nachdem sie den Frost mit Flammen bekämpft hatte. Was hatte sie vor? Dachten sich die anderen. geduldig warteten während Shay anscheinen kurzzeitig mit den Tieren sich verständigte, bis plötzlich der weiße Polarbär sie ansprang sie biss und sie die Tatzen von Ihm zu spüren bekam.
Als Erster sprang Malcer, Meister Petz auf den Rücken, trat und boxte gezielt auf ihn ein. Danach folgte Felica die unerschrocken Shay vor die Tür der Kammer zog und dabei mit den brabbelnden Schwert auf den Bären eindrang. Rudger folgte und nachdem Skaakas seinen Zauber beendet hatte sackte das Tier mit dem Namen Kaldran, soviel hatte Shay mitbekommen, zusammen.
Doch die übrig gebliebenen Wölfe wichen nicht zurück und sprangen Malcer ein, wobei 2 von Ihnen ihn bissen. Doch da war schon Farhea da und schlug erst auf den Einen, dann auf den nächsten und ehe die Gruppe es sich versah lagen in der kalten Kammer mehrere Wölfe und der Polarbär. Am Ende des Kampfes wurde die Kammer erfüllt von einem blauen, magischen Leuchten und ein paar mahnende Worte bekam Shay von Ihren Begleitern zu hören.
Die Herausforderung der Erde
Eine von grünen Leuchtmoosen und Sporen bedeckte Tür wartete nur ein kleines Stück den Gang herab und nachdem Shay eifrig die Wurzeln von dem Türrahm entfernt hatte und von drinen nur ein „Glucksen“ und „Blubbern“ ausging, ließ sie sich von Felica ein Seil um die Hüfte legen und öffnete die Tür. Innen war alles grün und bewachsen, in der Mitte des Raumes schwebte ein hölzernes Fass inmitten einer grünen Masse. Shay warf erst einen Bolzen in die Kammer und nachdem nichts passiert war folgte kurze Zeit später ein Wolf, den Felica kurzerhand aus der ersten Kammer geholt hatte.
Doch nichts passierte. Zum Glück erkannte Felica, nachdem sie den Wolf gebracht hatte, was da vor Ihnen wabbelte und zog das Seil. Gerade noch rechtzeitig, dass Shay von Felica gefangen werden konnte, bevor die Tür zuknallte. Es war ein Spaltschleim, soviel wusste nun die Gruppe und überlegen was sie gegen so ein Wesen tun sollten. Als Erste probierte sich Shay mit einem Blizzard an dem Wesen aus, doch irgendwie verfehlte es seine Wirkung. Kurze Zeit später stand Malcer zusammen mit Farhea und Felica in dem Raum und hieben auf das wabblende Wesen ein.
Malcer bekam als Erster das Wesen zu spüren und verbrannte sich seine Fäuste an dem Schlamm. Rudger ließ auch hier seinen neuen Zauber freie Hand und nachdem das Wesen zerfallen war, nach den Angriffen, heilte er mit Hilfe einer Flöte die Gruppe, die dringend Heilung bedurfte. Säure hatte sich von der Kammer ergossen und hatte an der Gruppe ordentlich Schaden angerichtet. Das Fass und einige andere Gegenstände lagen nun in der mit Säure durchzognenen Kammer. Die Kammer wurde wie auch die Erste Kammer, durch ein grünes magisches Licht erhellt. Shay verwandelte sich in einen Vogel und holte die Phiolen, und Flaschen aus dem hölzernen Fass, die sich darin befanden. Als dann auch eine grüne, große, bauchige Flasche mit Wachssiegeln aus dem Fass einen neuen Besitzer gefunden hatten, zog die Gruppe weiter.
Die Herausforderung der Luft
Es lag auf der Hand das nun eine weitere Kammer folgen musste. Doch an dieser war nichts außergewöhnliches festzustellen. Auch ein Lauschen an der Tür brachte keine neuen weiteren Erkenntnisse. Auch nachdem die Tür geöffnet wurde, war die Kammer leer. Bevor jedoch noch einer der Anwesenden etwas sagen konnte, bekam die Gruppe Hilfe von dem Brabbelndem Schwert von Felica. Eigentlich brabbelte das Schwert die ganze Zeit ununterbrochen, doch dieses mal erwies es sich als äußerst positiv. Der Äusserung nach war in der Kammer ein unsichbarer Stalker und den bekam als Erster wieder Malcer zu spüren, als er gewürgt und in die Luft gehoben wurde. Ein Feenfeuer von Shay half um das Wesen sichbar zu machen und schon war die Gruppe zur Stelle.
In einem riesigem Flammeninferno und von Schnitten, Donnerwellen und Tritten ging das Wesen unter. Von ihm blieb nichts und als die Gruppe die Kammer verließ. War es so leer wie sie vorgefunden hatten. Einzig die Kammer war von einem milchigen blauen Licht erhellt.
Die Masken
Nachdem sie die Kammer hinter sich gelassen hatten und sich ein wenig erholt hatten, erschien auf der linken Seite des Ganges eine größere Einbuchtung, mit diversen Statuen und Masken. Genauer gesagt waren es 4 an der Zahl. Als Shay anfing eine Maske nach der anderen anzusprechen, erklang eine Stimme aus der Mundöffnung jeder Maske, die Tips und Tricks gab was in der Kammer zu erwarten wäre und wie man sich der Gegner leichter erledigen könne. Doch war nur noch eine Kammer ungeöffnet. Von der Maske erfuhren sie das hinter dieser Kammer 2 Phönixwächter wären, eine Magierin und ein Nahkämpfer. Das Gefähliche an diesen Gegner war, das sie wenn sie zerstört würden, wieder erscheinen würden. Nun wusste die Gruppe, was sie hinter der letzen Tür erwarten würde.
Die Herausforderung des Feuers
Die Spalten der Tür, zu den Wächtern ließen schnell von außen auch erkennen, was sie erwarten würde. Einige der Mitglieder entstöpselten einige Flaschen und ließen die Wirkung über sich ergehen und öffneten die Tür. Mit einem Großschwert, an deren Klinge die Flammen züngelten, stellte sich der Nähkämpfer der Wesen sich ihnen in den Weg.
Er traf zwar mit seinem Schwert doch waren die Mitglieder der Gruppe ihm wesentlich überlegen, wäre nicht die Frau in dem hinteren Teil der Kammer gewesen, es krachte und knackte Bennor ging in Flammen auf und wälzte sich am Boden, auch Shay, die sich als Säbelzahntiger verwandelt hatte, entging den Flammen nicht, doch auch die Phönix Wächterin hatte mit ihrer Magie keine Chance. Erst bekämpfte die Gruppe den Nahkämpfer, danach kümmerten sie sich um die Wächterin und da Rudger den Zauber von ihr konterte, wäre die Sache schnell vorbei gewesen. Die feurige Explosion die Beide hinterließen, schmerze der Gruppe schon und so macher Heilzauber fand seinen Weg.
Doch plötzlich stand erst der Nahkämpfer wieder da und Shay verwendete ihr Giftspray und sich des plötzlichen Erscheinens zu erwähren. Als dieser gemeinschaftlich zerstört war. Tauchte wieder die Frau auf. Das Ganze wiederholte sich nochmal, bis auch diese Kammer in ein rötliches helles magisches Licht getaucht wurde.
Das Schachbrett
Alle wurden auf einemal geblendet und befanden sich auf einem riesigem Schachbrett wieder. Was war hier los? Eine celestische Stimme gab die Regeln bekannt und als jeder an sich herunter schaute, nahm jeder der Mitglieder der Gruppe eine Position einer Schachbettfigur ein. Was würde sie hier erwarten?
Geheimoperation Drachenmaske (The Legacy of the Grey Guardians)
Das Kastell
Die zweite Gruppe war ebenfalls in einem Einbaum aufgebrochen und erblickten nach nur 2 Stunden das Kastell Naerytar. Die Geheimoperation Drachenmaske konnte beginnen. Aus sicherer Entfernung beobachtete die Gruppe die Vorgänge vor dem Kastell. Es waren etliche Echsenwesen, Bullywugs, Kultisten, Frösche und im Wasser Krokodile auszumachen. Eine schiere Anzahl von Gegnern. Die selbst mit einem Ablenkungsmanöver nicht zu packen wären. Ein guter Plan und verdammt viel Glück musste her.
Der Plan
Schnell stand dieser fest. Kurze Zeit später erreichte ein Einbaum mit einem Echsenwesen die Landestelle vor der Kastell. Er zog das Boot ans Land und legte es neben die anderen 6 Boote die am Ufer lagen. Zielstrebig ging die Echse vorbei an den mit Palisaden umzäunten Gebäuden der Bullywugs und ließ das Dorf der Echsen links liegen. Der schlammige Untergrund ließ Ihn des öfteren das Gleichgewicht verlieren. Es viel aber bei den anderen Echsen, Bullywugs, Fröschen und Kultisten nicht weiter auf. Nachdem ihn die Echsenwachen gegüßt und er den Haupteingang durchschritten hatte, war er seinem Ziel, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen, näher gekommen. Ander war im Kastell.
Die Kletterer
Unterdessen hatten sich die anderen beiden im Schutz des Sumpfes, vom Osten her sich dem Kastell genähert. Auch sie schafften es unbemerkt an die Mauer des Kastells zu gelangen und waren den großen Krokodilen die im Graben schwammen ausgewichen. Maevina hatte schnell die Schriftrolle ausgelöst und war geschickt an der Mauer hochgeklettert. Anakis hatte sich in ein Schwarm verwandelt und war Maevina gefolgt. Oben auf den Zinnen angekommen, konnte Maevina noch Ander entdecken der in seiner neuen Verkleidung als Echse zum Hauptkastell ging. Alles lief nach Plan.
Anders Halluzination
Kurz vor erreichen des Innenhofes des Kastells, tauchten Bilder und eine unbekannte Stimme in Anders Kopf auf. Bilder von 2 Maskenteilen im Kastell und die Stimme einer Unbekannten die ihn wissen ließ, das die andere Gruppe in 2h im Keller des Kastells auf sie warten würde. Diese Informationen waren wertvoll, oder eine Falle. Wie dem aber auch sei, die Bilder schienen real und boten eine Hilfe, bei seiner Suche. Da er sowieso nichts zu verlieren hatte, ging er diesen Bildern nach.
Das Observatorium
Es wimmelte im Innenhof und in den Gebäuden vor lauter Echsenwesen. Er kam bis zum Turm, auf dem das beschädigte Observatorium sich befand….
Gedanken einer Dunkelfe
„Soweit, so gut“ dachte Maevina, als sie sah wie Ander problemlos im Kastell verschwand. Sie zog die Schriftrolle hervor und löste sie aus. „Nun kann es losgehen“ dachte sie weiter und kletterte die Mauern mühelos nach oben, mit Anakis in ihrer Schwarmform im Schlepptau.
Die Schießscharte war eng, aber die Dunkelelfe zwängte sich hindurch.
Oben angekommen sah sie sich um und erkannte wie Ander sich in Richtung des halb zerstörten Turmes machte, so wie sie es besprochen hatten. Er schien keine Probleme mit den Wachen oder den anderen Anwesenden zu haben.
Meavina nutze die angehende Dunkelheit aus und flitze über die Dächer zum Observatorium.
Dort angekommen entdeckte sie die Gargoyles und ihr wurde klar, dass diese zum Schutz dort waren.
Im Raum unten konnte sie Rezmir und den Magier Azbara Jos erkennen, die vor einem Teil der Maske standen.
„So nah…und doch so fern“ waren die Gedanken der Dunkelelfe. „Hier jetzt unüberlegt…“ doch weiter kam sie nicht, denn in diesem Moment kam ein mächtiger Windstoß und wirbelte den Raum durcheinander.
Das Teilstück fiel hinunter und verschwand in der Tasche von Ander. „Nicht schlecht…aber leider hat dich Rezmir gesehen und da sich deine Verwandlung aufgelöst hat, hat sie dich wohl erkannt und nun weiß sie, dass wir da sind“ ging Meavina durch den Kopf. „Schnell weg“ war ihr nächster Gedanke und es schien, das Anakis dies auch so sah, denn sie krabbelte so schnell sie konnte hinfort.
„Wohin….wohin….nur?“ überlegte sie. „Rezmir hat sich verwandelt und wird schnell sein“ spekulierte sie weiter.
Sie sprang und hüpfte über die Dächer und hörte nur die zwei Einschläge neben und unter ihr und so begab sie sich in die dunkelste Ecke, die sie dort oben entdecken konnte.
Von dort konnte sie sehen wie sich die Bullywugs, Kultisten und die Echsenwesen aufmachten um die Eindringlinge zu suchen.
In dem Tumult entdecke sie Ander…und er sie…er fuchtelte mit den Händen und deutete mehrfach nach unten. „Nach unten…ja schon klar…nur wie?
Die Mauer ist zu hoch zum Springen“ erinnerte sich Meavina. „Mir bleibt nur das Klettern…am besten von außen an der Wand lang.“ Gedacht, getan. Sie hangelte sich von Schießscharte zu Schießscharte und entdeckte Anakis als Krabbeltier. „Super. Ihr geht es gut…aber Moment mal…was haben wir denn hier?“
Durch das kleine Fenster sah die Dunkelelfe eine Truhe umschlossen von Eisenketten und mindestens fünf Schlössern.
„Das muss ich mir ansehen“ und so stand sie kurze Zeit später vor der Kiste.
Mühelos öffnete sie die ersten vier Verschlüsse. Sie wollte gerade mit dem Letzten Schloss anfangen, da hörte sie, wie jemand die Treppe heraufkam.
Schnell schlüpfte Meavina wieder durch die Öffnung nach draußen und schaute vorsichtig hinein. Ein Bullywug mit einer merkwürdigen Kopfbedeckung holte die Truhe und brachte sie hinunter. „Ich muss wissen was da drin ist“ und so kletterte sie wider hinein und lugte vorsichtig die Treppe hinunter.
„Das…kann nicht wahr sein? Das ist doch unwichtiges Zeug. Ein Spiegel, ein Kamm und irgendwelcher halb kaputter…Schrott.“
Dachte sich die Dunkelelfe und verschwand wieder nach draußen.
Sie hangelte sich eine Weile draußen entlang und sah sich mit Anakis die eine oder andere Räumlichkeit an, entdeckte aber nichts Wichtiges.
„So geht das nicht. Ich muss nach unten. Ich brauch eine Ablenkung.“ Und da kam ihr der Raum mit den getrockneten Gräsern gerade Recht.
Sie zündelte etwas und nach einer Weile brannte es ordentlich. „Ich hoffe das funktioniert“ dachte sie noch und kauerte sich in eine Ecke.
Nach dem letzten Gefecht verbrachten unsere Helden ein wenig Zeit damit sich zu erholen und ihren täglichen Geschäften nachzukommen. Sobald sie bereit waren trafen sie sich, um Inesrils Brief zu öffnen. Dieser war mehrmals gefaltet. Im ersten Abschnitt riet Julianos, dass Inesril sowohl den Götzen des Heimatlosen als auch die Chakcha der Macht sich besorgen solle, bevor er weiterliest. Als er seinen Freunden davon erzählte, zeigten sie ihm direkt den Götzen vor. Somit musste nur noch die Chakcha besorgt werden. Dazu suchten Wilbur und Inesril die Bibliothek in Mulptan auf. Nach einigem Forschen fanden sie heraus, dass der vorige Besitzer Daimon Awai, ein mächtiger Magier, vor einigen Jahrhunderten mit dem Artefakt begraben wurde. Das Grab wurde allerdings geplündert und seither wurde die Chakcha nicht mehr wiedergesehen. Zufälligerweise hing in der Bibliothek ein Gemälde von Daimon, welches recht merkwürdig auf Wilbur wirkte. Aufgrund dessen entwanden der Halbling und der Halbdrow das Gemälde des nachts, um es sich genauer unter die Lupe zu nehmen. Durch ein kleines Missgeschick seitens Inesrils wurde der Bilderrahmen leider zerstört. Naja… passiert. Sie fanden dadurch heraus, dass das Bild kein Gemälde ist, sondern eine Zeichnung von Daimon in Gesellschaft eines Halblings und eines anderen Menschen.
Am folgenden Tag begab sich Inesril erneut in die Bibliothek, in der Hoffnung, dass Informationen über die zwei anderen Kerle auf dem Bild, ihn näher an die Chakcha bringen würden. Er fand heraus, dass Daimon zu einer Gruppe angehörte, die nur unter dem Namen „Die Gruppe“ bekannt wahr und von der man nichts Genaues wusste. Allerdings konnte er in Erfahrung bringen, dass einer seiner Bekannten, der vermutlich auch zu der Gruppe gehörte, ein Halbling namens Flipf Bombador war. Ein ebenso, wenn nicht gar noch mächtigerer Magier. Sein Grab war bekannt, allerdings war es schwer auffindbar und im Innern durch ein Rätsel geschützt.
Die Abenteurergruppe begab sich somit zum Bombadors Grab. Tatsächlich war es nur schwer aufzufinden. Der Eingang und der Gang, waren so klein, dass die beiden Halblinge der Gruppe zwar bequem durchlaufen konnten, Inesril und Anskaviat allerdings anfangs kriechen und als sich der Gang weiter verengte, jeweils einen Verkleinerungstrank nehmen mussten. Sie kamen schließlich zu einem kleinen Raum, in dessen Mitte ein Tisch mit Stühlen und einer Schüssel in der Mitte stand. Als sich alle hinsaßen, erschienen in der Schüssel Schmalzkrapfen mit einer leckeren Soße. Nach guter Halblingsmanier stopften sich alle die Wampe voll, bis sie nicht mehr konnten. Dadurch öffnete sich die Tür zum nächsten Raum.
In der eigentlichen Grabkammer angekommen fanden sie einen großen Raum vor mit zwei Truhen in der Mitte und aus einer Wand hing eine Riesen-Frau mit zwei Köpfen halb raus. Durch die Informationen aus der Bibliothek wussten sie, dass einer der beiden Köpfe immer lügt und der andere Kopf immer die Wahrheit sagt. Dazu wussten beide Köpfe, welche Truhe zu dem Halblings-Magier führte und in welcher ein Fluch lag. Sie wussten nur nicht, welcher Kopf die Wahrheit sagt…
Doch der gewiefte Anskaviat hatte dieses Rätsel in anderer Form schon einmal gehört und konnte es lösen. Er fragte: Was würde dein anderer Kopf sagen, in welcher Truhe sich Bombadors Geist befindet? Einer der Köpfe antwortete (es ist egal welchen Kopf man fragt), dass es die linke Truhe sei und die Gruppe öffnete die rechte Truhe. In dieser befand sich eine Leiter die tiefer hinab führte. Unten trafen sie tatsächlich auf den Geist Flipf Bombadirs. Auf ihre Frage bezüglich des Verbleibs der Chakcha der Macht, antwortete er, dass sie ohnehin keine Chance hatten sie zu finden, da er ihre Form in eine Bratpfanne verwandelt hatte… Lotta und Wilbur warfen sich erschrockene Gesichter zu.
Inesril: „Sag mal, Lotta. Wir hatten da doch so eine magische Bratpfanne?“
Lotta: „Keine Ahnung, was du meinst…“
Nach einer kurzen Diskussion gab Lotta widerwillig die Pfanne an Inesril.
Er nahm auch noch den Götzen des Heimatlosen und beschwor den Teleportierer. Im letzten Abschnitt des Briefes stand, dass Inesril zum Geheimen Garten der Dame der Schmerzen reisen solle, um so schnell wie möglich die nächstbeste Blume zu pflücken und dann wieder zu verschwinden. Er gab also Maledictus Septus als Gebühr an den Teleportierer, alle wurden in den benannten Garten gebracht. Er nahm sich schnell die erste Blume, die er sah. Diese war eine metallene Blume aus Klingen. Um zurück zu kommen, gab er die Chakcha-Bratpfanne der Macht ab. Wilbur gab dem Halbdrow etwas zu essen und Inesril schmeckte wieder. Somit war der Fluch des Schwertes gebrochen!
Epilog: Lotta ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden, da die Bratpfanne jetzt weg ist.
Die zwiespältige Verbündete (The Legacy of the Grey Guardians)
Der Aufbruch
Die Gruppe trennte sich wie abgesprochen auf. Die Tiefling, der Magier und die Schurken schifften sich zur alten Festungsruine ein. Währenddessen die zweite Gruppe für Ablenkung sorgen sollte.
Es wurde kurz diskutiert wie wir diese Aufgabe meistern wollten und so spaltete sich die zweite Gruppe in jeweils zwei Zweier-Gruppen. Eine Gruppe bestehend aus dem Halbelf und dem Mensch sollten sich um die Froschwesen kümmern, während der Zwerg und die Orkin die Echsenwesen aufmischten. So wurden drei Baumboote frei gemacht und die Flussfahrt begann.
Ach ja, man sollte an dieser Stelle noch erwähnen, dass das gefangene Echsenwesen nach mehrfacher Befragung sich auf dem Boot frei machte und wurde dort umgebracht.
Die Flussfahrt
Die Flussfahrt endete abrupt in einem Nebel. Die Boote liefen auf etwas auf, was sich als schwarzer Schleim herausstellte und von einer Sumpfhexe kontrolliert wurde. Naja, also tat Cypher nach gutem Zuspruch das, was er am besten konnte. Reden. Sehr viel. Sehr, sehr, sehr viel. Und dann kamen irgendwann die magischen Worte „wir massieren auch“ und der Weg zur Sumpfhexe war frei. Die Gruppe besuchte sie gemeinsam und konnte mit Hilfe besagter Massage ihre Hilfe gewinnen.
In der Burg
Sie sandte die Gruppe ins Kellergewölbe und konnte uns nebenbei noch zwei Aufenthaltsorte der Masken aufzeigen. Die Gruppe landete in einem Kellersee oder Teich. Dort sahen sie aufgeregt zwei Froschwesen patrouillieren und den Oberschamanen schnell den Weg entlang schreiten.
Die Gruppe konnte sich bis auf den Menschen unsichtbar machen und schlich Richtung Maske. Vor der verschlossenen steinernen Tür befanden sich zwei Drachlinge als Wächter. Während der Mensch sich der religiösen Statuen anschaute und verunstaltete eine steinerne Froschgottheit mit Kultzeichen und rief dann laut, nur um sich im Anschluss zu verstecken und die Froschpatrouillie wieder zu sehen und um sie dann hinterhältig mit seinem Schwert zu überrennen.
Währenddessen hatte die unsichtbare Gruppe wohl die gleiche Idee mit den Drachlingen..
Nachdem sich alle ein wenig in der kleinen Hütte ausgeruht und erholt hatten, wollte Gruppe wieder aufbrechen. Da es inzwischen nicht mehr so kühl war, beschlossen einige Gruppenmitglieder sich ihrer weißen Winterkleidung zu entledigen, da es in den dunklen Tunneln nicht die beste Kleidung war um unauffällig zu agieren. Der Schurke, welcher vorging um mögliche Fallen zu entdecken, rieb sich noch ein wenig Dreck auf die sichtbaren Hautstellen um so gut wie möglich mit der Umgebung zu verschmelzen. Die Druidin der Truppe beschwor einen Riesen-Skorpion und schon brach die Gruppe auf.
Die Tiefenpilze
Sie folgten dem Tunnel und nach einer kleinen Weile entdeckten sie mehrere kleine Höhlen, seitlich des Tunnels. Auf den ersten Blick waren sie leer. Aber der Druidin stach eine Kolonie Tiefenpilze ins Auge. Eryn schien Interesse an den Tiefenpilzen zu haben, „Tiefenpilze machen lustig.“ Und auch Srisira hätte gerne welche mitgenommen, allerdings für medizinische Zwecke anstatt berauschender. Da aber den meisten Mitstreitern der Gruppe bekannt war, dass Tiefenpilze gern in Ruhe gelassen werden, entschloss sich Srisira nicht einfach einige zu pflücken. Sie hielt den Pilzen eine Hand voll Schlafmohn hin und wollte mit ihnen verhandeln.
„LASS SIE STEHEN!“ Kam eine schnelle Antwort. Allerdings kam diese Antwort nicht von den Pilzen. Die Wände der Höhle fingen plötzlich an in allen möglichen Farben zu leuchten und eine riesige Flail-Snail gab sich zu erkennen. Eryn, der Bardin, fielen fast die Augen heraus. Sie wollte unbedingt alles über die Schnecke wissen. Sie setzte sich hin und fing direkt an die Schnecke mit Fragen zu löchern. „Wie machst du diese Lichter?“, „Kann man das lernen?“, „Was machst du hier unten, ist dir nicht langweilig?“, „Darf ich ein Stück von deinem scheinenden Haus haben?“ „Darf ich dich in einem Lied erwähnen?“ Die Schnecke lies sich Zeit mit dem Beantworten der Fragen. Sie bestand
darauf das die Pilze hier bleiben müssten, da sie für den Kreislauf in den Höhlen wichtig seien. Ein abgebrochenes Stück ihres Hauses durfte Eryn dafür mitnehmen und sie auch in einem Lied erwähnen. Außerdem teilte sie noch mit das die Tunnel neu seien und sie der übermäßige Betrieb sehr stören würde. Während die Bardin sich mit der Schnecke unterhielt, erkundete der Rest der Truppe die anderen Höhlen, aber auch hier schien es bis auf die Pilze nix zu geben. Hätte Thorin die kleine Halblingsdame nicht zur Weiterreise gedrängt, würde sie vermutlich noch heute bei der Flail-Snail verweilen.
Das Portal zu den Minen
Nach kurzer Zeit stießen sie auf eine größere Höhle. In der Mitte stand ein Portal, welches nicht geöffnet zu sein schien. Außerdem waren überall versteinerte Spinnen, sogar der Portalbogen war mit kleinen Spinnen übersät. Srisira erschuf einen Windkanal vom Eingang bis zum Portal um die Gruppe von einem Großteil der Spinnen abzuschirmen. Darvin und Nailo gingen voran um mögliche Fallen zu entdecken und zu entschärfen. Der Plan lief schief und sie lösten die Falle aus. Ihre Füße klebten am Boden fest. Sie zogen ihre Füße aus den Schuhen und befreiten sich so. Der klebrige Boden wurde mit zwei großen Eisentüren abgedeckt, sodass man ihn überqueren könnte, als sie plötzlich das Bersten von Gestein hörten. Die versteinerten Spinnen brachen aus dem Stein hervor und griffen die Gruppe an. Die beiden Tiere der Druidin und die Mechanische Katze des Zwerges bildeten die vordersteFront, während der Rest der Gruppe die Feinde aus der Distanz beschoss.
Als Sie ihre Feinde schon stark dezimiert hatten, schien sich das Portal zu öffnen. Die Helden wollten gerade losrennen, als sie die Silhouette eines Driders abzeichnete. Ein Sperr flog durch das Portal und zog ein elektrisiertes Netz hinter sich her. Der Sperr traf zwar den Schurken, aber auch die restlichen Spinnen, welche darauf hin Kampfunfähig war. Die Abenteurer stürmte auf das Portal zu und sprang auf die andere Seite. Zwei Gruppenmitgliedern bekam die Reise gar nicht gut und waren kurz außer Gefecht gesetzt, der Rest bekämpfte den riesigen Spinnenmenschen. Der Drider versuchte es mit verschieden magischen Tricks wie Stille oder Dunkelheit, doch die kleine Truppe konnte dem entgegenwirken. Nach einem erbitterten Kampf brach die Kreatur doch zusammen und schien besiegt zu sein. Hatten sie es in die Minen und zu ihrem vermissten Freund geschafft?
Zwerge auf der Suche nach Kapitänen (Cult of the Damned)
20. Elaint – Spätnachmittag bis spät Nachts
Im Blauen Ochsen war der Kult gerade dabei sich zu stärken und beredete, wie sie nun weiter vorgehen wollten.
Mianissa schlug vor, das zur Stunde der Dämmerung die Hafenschenke Zum betrunkenen Drachen aufgesucht werden solle. Je später der Abend wurde, desto mehr Personen finden sich in Tavernen und dergleichen ein und da in der genannten Schenke mindestens einer der gesuchten Kapitäne zu finden sei, war dies zumindest in ihren Augen eine gute Möglichkeit. Thogrim und Ulla prosteten ihr bei, während sie einen kräftigen Schluck vom Bier tranken. Jurax und Amara behielten ihre Gedanken für sich, wobei sie allerdings auch nicht abgeneigt wirkten.
Nachdem jeder mit dem Essen fertig war, suchte sich Thogrim einen Tisch um Karten zu spielen, Ulla ging auf sein Zimmer um sich eine Mütze schlaf zu gönnen und Jurax, wie auch Amara vertrieben sich ebenfalls die Zeit. Mianissa teilte mit, sie werde nochmal den Hafen, aus der Luft, nach irgendwelchen Spuren, interessanten oder verdächtigen Dingen absuchen.
Ihren Tigon lies sie in der Obhut von Bran und ging ebenfalls auf ihr Zimmer. Sie verschloss die Tür, öffnete das Fenster und verwandelte sich in eine Möwe und flog von dannen. Der gesamte Hafen wurde, so gut es ging, aus der Luft abgesucht. Überall war etwas zu sehen, jedoch nichts, was irgendwie behilflich sein könnte. Außer dem abgesperrten Teil des Hafens, welcher schon am Vortag zu sehen war, gab es nichts was ihr ins Auge viel. Also flog sie zu dem abgesperrten Bereich und machte sich dort auf die Suche nach etwas brauchbaren.
Der Abgesperrte Bereich war an drei Seiten von mächtigen Mauern umgeben und die Vierte wurde vom Ozean selbst bewacht. Gegenüber der Seite vom Ozean befand sich ein großes schmiedeeisernes Tor, welches von zwei Türmen gehalten wurde. Alle vier Ecken der Mauern beherbergten ebenfalls einen Turm. Jeder Turm war mit einer Balliste geziert, die klein genug war, um einen Bodenangriff abzuwehren. Einer der Türme beherbergte wohl so etwas wie Hafenbüro. Viele Pergamentrollen, Bücher, Karten und Atlanten waren für die Druidin zu erkennen. Überall patrouillierten Wachen und es war ihr nicht möglich, Offiziere von einfachen Soldaten oder gar Milizen auszumachen. Egal ob die Wachen nun auf einem der Türm waren, in einem der vielen Barracken an der Innenseite der Mauer, auf den zwei Schiffen die hier lagen oder sonst wo.
Die zwei Schiffe die hier ungewollt lagen, waren mit schweren Ketten, die ins Wasser führten, mit dem Boden verankert. Die Takelage war zwar vorhanden, die Segel jedoch nicht mehr. Sie waren wohl vorsichtshalber abgenommen worden. Selbst das Ruder war blockiert, trotz der schweren Ketten. Mianissa hatte Glück und die Namen der Schiffe waren nicht in den komischen Zeichen geschrieben, wie sonst alles hier. Die Black Sheep und die Flying Silvermarken lagen zu ihren Füßen. Wobei die Flying Silvermarken sehr ungewöhnlich aussah. Die Black Sheep sah wieder wie ein normales Handelsschiff aus.
Der Bug der Flying Silvermarken war wie eine riesige, grimmige, aufgerissene Fratze, aus der lauter spitzer Zähne hervorguckten. Die Fratze aus Holz ging fast nahtlos in den Rumpf über, welcher viele kleine Auswülstungen zeigte. Direkt unter den kleinen Fenstern, aus welchen entweder kleinere Kanonen abgefeuert werden konnten oder die nur als Guckloch dienten, lagen diese Auswülstungen. Das Heck war, typisch für die Kapitänskajüte, weit hoch zulaufend und breit. Viele Fenster waren hier zu sehen. Hier sah das Holz ebenfalls sehr merkwürdig aus. Nicht das es nur eine dunkle Farbe, wie das gesamte Schiff, angenommen hatte, es sah aus, als ob jede Planke einen Knochen darstellen sollte. Auf dem Deck war die Reling so geformt worden, das sie einem Brustkorb ähnelte. Ebenso die drei Masten wirkten schon fast wie Knochen. Am Ende wirkte die Takelage wie ein irres und gespenstisches Spinnennetz. Erst mit dem zweiten Blick war zu erkennen, das es sich um eine ganz normale Takelage handelte und nicht um Spinnenweben, Haut, Adern oder sonstigem abscheulichen Material.
Nach dem die Druidin sich genug Zeit genommen hatte alles zu begutachten, hätte ein aufmerksamer Beobachter mitbekommen können, wie unter den unzähligen Möwen und Spatzen nur eine Möwe war, die auf dem obersten Segelhalter des Hauptmasts tanzte. Wobei das Tanzen eher eine bestimmte Abfolge an Gesten, vermischt mit einer Abfolge von piepsen war. Dieser Tanz ging ungefähr zehn Minuten lang und daraufhin entstand in den nächsten weiteren zehn Minuten ein natürlicher Nebel. Dieser Nebel legte sich auf alles, was in einem Umkreis von guten dreieinhalb bis vier Kilometern um die Druidin herum lag. So war die gesamte Hafenstadt, wie auch um die umliegenden Gehöfte und Ländereien vollkommen von dem Nebel überzogen. Mal war der Nebel so stark und dick, dass die Sichtweite nur wenige Meter reicht, mal war Nebel nur relativ leicht wahrnehmbar. Kurz darauf beschwor die Möwe noch mehrere Heuschreckenschwärme herbei, die für Unruhe sorgten. Durch das Auftauchen des Nebels und den Heuschrecken waren die Patrouillieren stark genug abgelenkt und Mianissa flog in den Turm, welcher das Hafenbüro beheimatete.
In dem Turm angelangt verwandelte Mianissa sich sofort zurück in ihre Hybridgestalt und machte sich daran, per spitzfindiger Ohren herauszufinden, ob sie alleine war oder nicht. Oberhalb von ihr konnte sie jemanden trampeln und fluchen hören, unter ihr war alles still. Ein Glück sorgten die Heuschrecken für genug Chaos, so dass die Wache in dem Stock über ihr nichts von dem Eindringling mitbekam. Mianissa machte sich nun sofort daran, alles zu durchsuchen. Karten, Seerouten, Namen, Logbücher, Handelsbücher, Warenladungen, alles was ihr verdächtig vorkam und wo sie auf dem ersten Blick irgendwelche Zeichen sofort wiedererkannte, war für die Katzendruidin interessant. Da sie allerdings immer noch nicht Shou sprechen, geschweige denn Lesen und Schreiben konnte, lief die Ausbeute sehr mager aus. Sie verstaute ein großes Buch, welches wie ein Logbuch aussah, einen Bauplan der Flying Silvermarken und drei Karten mit Seerouten in ihrem magischen Rucksack und verschwand wieder als Spatz in den Nebel. Auch wenn die Ausbeute im Turm nicht groß war und alle wild herausgezogenen und durchgeschauten Pergamente so zurückgelassen worden sind, wie sie auf dem Boden lagen, hatte Mianissa doch ein Vorteil, der Nebel würde, sofern kein starker Wind aufkam, für mehrere Tage bestehen bleiben. Somit war die Chance, das irgendjemand von der heimlichen Aktion etwas mitbekommen hatte, sehr gering.
In der Taverne Zum blauen Ochsen hingegen spielte Thogrim mittlerweile ein für ihn unbekanntes Kartenspiel. Auch wenn er sich die Regeln hat erklären lassen und bereits seit gut einer Stunde spielte, hatte der Zwerg entweder kein Glück oder das Spiel war ihm nicht gelegen. Er machte mehr Minus als Plus. Als er nach gut anderthalb bis zwei Stunden um die Zehn Goldstücke verloren hatte, stieg er aus dem Spiel aus. Immerhin wollte er nicht seinen letzten Notgroschen auch noch verlieren.
Amara genoss die Ruhe, die noch in der Taverne verweilte und sah sich schon gelangweilt im Schankraum um. Jedoch stieß ihr nichts auf oder war in sonst einer weise Interessant. Jurax begnügte sich damit, das er Bier trinken und Amara oder wer auch immer noch an seinem Tisch vorbei kam, erzählen konnte was er doch alles für Tricks auf Lager hätte.
Nachdem ein klein wenig mehr als zwei Stunden vergangen waren, gesellte sich auch Mianissa wieder zu Amara und Jurax, sowie mittlerweile auch Thogrim an den Tisch. Aufgrund des Nebels füllte sich die Taverne langsam aber sicher. Mianissa aß noch ein kurzes Häppchen bevor sich alle einig waren, das es nun Zeit war den Betrunkenen Drachen, eine weitere Hafenschenke, auszumachen.
Gerade in dem Moment wo sich alle aus dem Kult einig waren, nun zum Betrunkenen Drachen zu gehen und auf der Türschwelle standen, viel ihnen ein, das noch jemand fehlte. Ulla war noch in seinem Zimmer und schien zu schlafen. Die Druidin erklärte sich bereit Ulla zu wecken und ging in das erste Obergeschoss. Angekommen an seiner Tür, klopfte sie, mit der Hoffnung, dass der Zwerg dies wahrnehme. Auch nach dem zweiten klopfen und einem schon fast hämmern an der Tür, regte sich in dem Zimmer nichts. Nun versuchte Mianissa die Tür zu öffnen und es gelang ihr. Sie war nicht abgeschlossen. Ulla lag in seinem Bett und es sah aus, als ob er mit wem gerungen hätte, so zerwühlt war es.
Da eine Waschschüssel direkt neben dem Bett stand, nutze Mianissa diese Gelegenheit und entleerte den gesamten Inhalt über Ulla. Prustend und sich wundernd was gerade passiert war, richtete sich Ulla auf und staarte die Katzenfrau an, während sie nur mitteilte, das es nun an der Zeit ist sich zum Betrunkenen Drachen aufzumachen.
Alle Mitglieder aus dem Kult gingen die Straßen entlang und nachdem Mianissa kurz erklärte, dass sie etwas interessantes gefunden hätte, wo drüber man sich später einmal unterhalten sollte und das sie mit dem auftauchen des Nebels nichts zu tun hatte, brach eine kurze Diskussion aus. Ulla und Mianissa beteiligten sich nicht daran, vor allem da sie nicht verstanden um was es nun genau ging und was das Ziel dieser Diskussion war und marschierten Zielstrebig, aber ohne ein Wissen wo es nun lang ging, in den Nebel hinein. Der Rest folgte ihnen und nach wenigen Patzern, was die Findung des Weges anbetraf, gelangten sie auch alle zum Betrunkenen Drachen. Schon von der Straße war zu hören, das drinnen gute Stimme herrschte. Auch nach dem alle eingetreten und den schweren Ledervorhang beiseite geschoben hatten, wurde die Stimmung nicht getrübt.
Im rechten Teil spielten die Barden, im linken und eher ruhigeren Teil wurde viel Karten gespielt. Wobei der linke Teil der Schenke etwas ruhiger war, so war hier genau so wenig Platz wo überall auch. Die Schenke war fast überfüllt mit Gästen. Kaum ein durchkommen ohne anrempeln war gegeben. Nur die Barmädchen hatten Glück, das jeder ihnen soviel Platz machte, wie es nur ging. Ulla war der erste der die Gruppe verlies. Er wolle sich einen Platz suchen, von dem er aus spaß haben konnte und zugleich an Infos kam. Wobei wohl ersteres das Hauptaugenmerk des Zwerges war. Mianissa schlug vor, das jeder seines Weges hier in der Schenke gehen solle und das man sich notfalls vor der Tür treffen können. Jurax meinte nur, dass der Tresen die bessere Wahl wäre, um sich zu treffen und alle willigten ein. Thogrim suchte einen Tisch, wo er unter zwergischer Gesellschaft war. Amara suchte sich auch ihren Platz und Jurax ging sofort zum Tresen, orderte sich ein Bier und ging zu den Barden um dort zu tanzen. Mianissa suchte lange nach welchen, die sie verstehen konnte und nach mehreren Minuten fand sie einen Tisch. Es schien, das es Personen aus Faerûn waren, genau wie sie. Sie spielte eine Zeit lang Karten mit an dem Tisch, wo sie sich unterhalten konnte und versuchte ein Gespräch aufzubauen, in dem sie sich immer wieder über die Stadtgarde ausließ. Jedoch führte dies zu keinem Erfolg, denn zum Ende hin wurde ihr gesagt, sie sei hier zum spielen und nicht zum reden.
Unterdessen fingen die Zwerge an, sich bei den Barden ein wenig zusammen zu tun. Sie fingen an zu schunkeln, zu singen und zu trinken. Es fanden sich immer mehr zusammen und zugleich wurde es immer lauter und ausgelassener bei den Barden. Irgendwann gaben die Barden es auf, gegen die Zwerge zu spielen und spielten ihre Instrumente eher im Takt zu den zwergischen Trinkliedern.
Während sich Mianissa, nach dem sie gute 140 Gold verspielt hatte, einen neuen Tisch suchte, kam eine weibliche Hobgoblin zu Thogrim an und meinte, dass der Stuhl, auf dem er sitze, ihr gehöre. Thogrim fragte, ob sie sich sicher sei und sie erwiderte nur, das ihr Name auf der Lehne stehen würde. Da sich der Zwerg nicht vollends verrenken wollte, stand er auf um nach dem Namen zu schauen und genau in diesem Moment schnappte sich die Hobgoblin den Stuhl. Sie setzte sich drauf, fing an zu lachen und nun bemerkte auch Thogrim, er wurde ausgetrickst. Auf jeder Lehne eines Stuhles war eine Markierung angebracht, die eine reine Verzierung war.
Der Abend wurde länger und länger, die Stimmung in der Schenke immer lauter und fröhlicher. Wobei der Großteil der nichtzwergischen Gäste das Lokal verlassen hatten, denn mittlerweile haben sich fast alle Zwerge zusammengetan und tanzten. Mianissa hatte bereits erfahren, das hier einer der Kapitäne, die die Gruppe suchte, zugegen sei. Es war Rekham. Ulla indes hatte es mit einem Menschen zu tun, der den Zwerg mitnehmen wollte, in dem sich Ulla gerade eingehakt hatte. Der Mensch hieß Finn und wollte Fletscher mitnehmen, da es am Morgen losginge, die Arbeit warte bereits. Es entbrannte ein Wortgefecht zwischen Finn und Ulla. Am Ende stellte sich jedoch heraus, das Finn vielleicht die Möglichkeit hatte, Ulla und dem Rest des Kultes Arbeit anzubieten.
Parallel dazu suchte Mianissa Amara und als sie sie schließlich fand, gingen bei zu Rekham hin. Rekham war eine Elfin, die wohl bereits im mittleren Alter stand. Sie trug einen großen breitkrempigen Hut, wirkte recht zierlich und trug ein ledernes Oberteil, welches einen tiefen Ausschnitt zeigte. Darüber trug zwei lederne Waffengürtel. An jedem Gürtel gingen vorne zwei Steinradpistolen, an der Hüfte hinten zwei Dolche und zwischen den Pistolen schien Munition zu sein.
Mianissa und Amara unterhielten sich mit Rekham. Die Kapitänin erklärte, dass sie der Piraterie bezichtigt wird und somit unter Hausarrest steht. Der Großteil ihrer Crew ebenfalls und ihre gesamte Ladung wurde konfisziert. Als Mianissa erneut fragte, ob Rekham ihnen Arbeit anbieten oder sonst irgendwie oder der Kult ihr helfen könne, so gab die Elfin nur „Vielleicht“ wieder.
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