Der Weg führt nach Hundelstone (Legacy of the Past)

Die Karavane

Da waren Sie also, in der Karavane nach von Bryn Shander nach Hundelstone, auf der Suche nach einem Drachen und dem Davrick Fain, der die Sache mit den Dunkelelfen in die Wege geleitet hatte. Die Zeit in Bryn Shander verging im Fluge und als die Zeit des Abschieds gekommen war, zogen Eryn und das kleine Mädchen, aus der Mine weiter und bei einem Glas bei Feuerbart, sprach man noch lange über ein Wiedesehen. Doch das war nun schon ein paar Tage her. Die Elfe, der Dragonborn hatten sich einer Karavane angeschlossen und waren auf dem Ten Trail Richtung Hundelstone. Der Boden war noch gefroren, das Wetter unbestimmt und nur die Klänge der Barden erheiterten am Abend die Stimmung der Anwesenden. Srisira verbrachte die Reise damit in einem Wagen einige Mixturen trotz erschwerter Bedinungen herzustellen und war damit anscheinend recht erfolgreich.

Der Goblin und sein Buch

Die erste Nacht verlief ohne Vorkommnisse, die Barden erheiterten die Stimmung und es gab viel zu erzählen. Es viel auf das bei der Karavane viele Bewaffnete dabei waren. Es schien so als fürchtete man einen Überfall. Nach den Erzählungen der Anwesenden stellte sich schnell heraus das dieser Weg häufig von Überfällen geprägt war, war es doch die schnellste und einzige Route nach Bryn Shander bzw. Hundelstone.

Auszug aus dem Tagebuch Ratel Brocs

Die Nacht war kalt und der Großteil des Händlertrosses hat sich schon ins warme Nachtlager verzogen.

Ratel Broc saß am Lagerfeuer um Wache zu halten, als ihn die Kunde erreichte das eine der Patrouille nicht zurückgekehrt ist.

Er nahm seine Streitäxte auf, rückte das Dachsfell um seine Schultern zurecht und machte ein schnalzendes Geräusch zu dem Drakonier der mit am Lagerfeuer saß und las. Aes Baaz schaute kurz hoch und blickte den Halbling fragend an. Ratel sagte nur „Patrouille suchen“ und machte eine Geste aus dem Lager hinaus. Schulterzuckend folgte der Zauberer dem Barbaren, der machte vier schnappende Bewegungen mit den Händen und blies in die Fäuste. Es erschienen vier Lichter die den Weg erhellten. 

An einer Krüppelkiefer erschien ein auf und ab hüpfendes, violettes Licht welches verrückt kicherte. Es stellte sich heraus das es ein Goblin mit einem Hut, Halskette und einem Buch in der Hand war.

Ratel bot Ihm zwar ein Bonbon an aber der Kichernde rannte nur in einer unglaublichen Geschwindigkeit davon. Er blieb seltsamerweise auch nicht stehen als der Halbling ihn ein Feuerpfeil in den Gobohintern jagte.

Aes fand das eher unhöflich und flog ihm unsichtbar hinterher, packte den Gobelin unter den Achseln und flog ein gutes Stück mit Ihm in die Höhe.

Aber oh Schreck: Das geöffnete Buch blitzte einmal auf und Drakonier so wie Goblin waren weg.

Das Buch fiel in den Schlamm und wurde kurze Zeit später von Ratel aufgelesen. Inzwischen befand sich Aes mit dem Kichergnom in einem großen Raum, seine Unsichtbarkeit wurde obsolet da sein Umriss von einem Feenfeuer umflackert wurde.

Der Goblin löste ein Stein von der Halskette und ein Todesslat erschien und flog sogleich angriffslustig auf den Drakonier zu.

Srisira schickte zur gleichen Zeit den Tiefling Haemmerotsch zur Unterstützung und informierte das Lager. Ratel stand ratlos mit dem Buch aufm Feld und schaute fragend den eingetroffenen Tiefling an: „ Kannste det lesen …?“ Schwups kaum war das Buch zur besseren Ansicht aufgeschlagen, waren schon der Halbling und Haemmerotsch bei Aes in dieser Art Zwischenebene.

Da der graue Slaad 4 Meter über Ratel flog und nicht wie aufgefordert runter kam, wurde er sehr wütend und begann mit den Zähnen zu knirschen und jede Menge Verwünschungen zu grummeln.

Der fiese Goblin hat inzwischen einen zweiten Stein aus seiner Halskette entfernt und somit einem roten Slaad beschworen, der dem Wunsch des Halbling gerne nachkam sich die Froschschenkel langziehen zu lassen.

Ratel sah den anstürmenden Slaad und sah nur noch rot.

Hier endet die Erinnerung, aber er hat wohl seinen Kampfrausch überlebt sonst hätte er wohl nicht darüber schreiben können…

Erinnerungen von Srisira

Daher wurden des nachts auch Wachen eingeteilt. Diese Wachen wurden eines nachts auf flimmernde Punkte aufmerksam und folgten diesem ungewöhnlichen Phänomen vorsichtig. Sie beobachten so Kreaturen wovon eine plötzlich verschwand. Noch etwas näher anpirschend, griffen sie die verbliebenen an und erledigten sie schnell. Auf der Suche nach dem dritten stießen sie auf ein Buch und öffneten es. Darauf hin verschwanden auch die zwei Helden.

Srisira war von Adwar geweckt worden und hatte ebenso die blinkenden blauen Punkte entdeckt und auf einmal die wachen aus den Augen verloren. Bei näherer Untersuchung entdeckte auch sie das Buch und machte sich auf die Suche nach Magiern in der Karawane. Sie wurde zwar fündig aber es handelte sich nur um Schwache magiewirker, die bis auf ein paar Informationen zum Buch und einer Warnung wenig hilfreich waren. So wusste Srisira immer noch nicht, was zu tun sei.

Bei näherer Untersuchung entdeckte auch Srisira das Buch. Vorsichtig geworden ob der beobachteten Geschehnisse, machte Sie sich auf die Suche nach Magiern in der Karawane, damit diese mehr über das Buch herausfänden. Sie wurde zwar fündig aber es handelte sich nur um schwache Magiewirker, die bis auf ein paar Informationen zum Buch und einer Warnung wenig hilfreich waren. So wusste Srisira immer noch nicht, was zu tun sei.

So entschied Srisira es darauf ankommen zu lassen und ebenfalls das Buch zu öffnen und siehe da, auf einmal landete sie ebenfalls auf einer Ebene mit Goblins und Slaads. Die Erinnerung, was genau dann passierte, ist verschwommen, aber auf einmal stand sie mit dem halbling und Aes wieder im Wald.

Der Pass und Hundelstone

Zurück im Lager, versuchte die Abenteurer mehr über das Buch herauszubekommen und konnten aber nicht sehr viel mehr in Erfahrung bringen, obwohl ein Magiebegabter mit der Karavane unterwegs war.

Man ließ es dabei und am nächsten Morgen zog der Track weiter. Srisira kümmerte sich um die Herstellung von einigen Fläschchen, während der Rest die Zeit anderweitig verbrachte. So schwang sich der Weg nach oben bis zu dem Pass. Dieser war passierbar und so dauerte es auch nicht lange und die Gruppe erreichte Hundelstone.

In den höchsten Lagen des Ten Trail haften nur wenige Sträucher inmitten von moosbedeckten Felsfelsen am Leben. Reisende auf dieser Route kammen schließlich nach Hundelstone und saßen auf den Berghängen, ähnlich wie die umgebende Flora. Die Gebäude der Stadt waren niedrig, die meisten ihrer Zimmer waren aus dem harten Boden und den Felsen unter dem Boden ausgeschnitten, und ihre Dächer waren steil abfallend, um den Schnee, der die Berge im Winter bedeckte, besser abzuladen.

Die Schild-Zwerge und Felsgnome in Hundelstone kicherten über die Warnung der Besucher, sich beim Spaziergang durch die Stadt sich zutief zu begeben, damit sie nicht vom Wind weggeblasen wurden. Für die meisten Menschen war Hundelstone entweder der letzte Vorposten der Zivilisation, bevor sie den Pass nach Norden nach Icewind Dale nahmen, oder das erste willkommene Zeichen einer Zuflucht nach der müden Rückreise.

Viele der Zwerge und Gnome hier verbrachten ihre Tage damit, Tunnel zu graben, Erz zu bergen oder das lokale Eisen und Zinn zu schmelzen und zu schmieden. Hundelstones wenige Menschen waren meist Söldner oder Möchtegern-Abenteurer, die ihren Lebensunterhalt als Karawanenwächter oder Tierjäger in den Felsen verdienten.

Bennant war der Ort nach dem Zwerg Hundel Wirbler von Hämmern. Es gab fünf Gästehäuser im Ort. Soviel hatten die Helden schon mitbekommen.

Thwip Ironbottom
Thwip Ironbottom

Als sie am Anschlagbrett vorbeikamen vielen Ihnen die ganzen Gesuche und die Köpfgelder die darauf ausgesetzt waren auf. Es verging nur wenig Zeit und schon war die Gruppe ein paar Taler und Information reicher. So entschied man sich die Route durch das Unterreich zu nehmen, um den Gesuchten schneller zu stellen.

Das Gasthaus: Goblin’s Groin

Informationen zu dem Gasthaus, welches von einer Gnomenfamilie geführt wurde hatte die Gruppe von ihren treuen Reisebegleitern erfahren und sie sollten nicht enttäuscht werden. Nach einem kleinen Spaß in der Küche des Goblins Groin, mit dem Wirt, gingen einig Helden auf die Jagd und waren mehr oder weniger erfolgreich.

Der Weg durch das gefährliche Unterreich

Nach einer erholsamen Nacht und einen guten Frühstück traf man sich mit einer Gruppe Jungzwerge vor dem Eingang in das Unerreich. Es würde kein einfache und entspannte Reise werden, aber sie würden Zeit wieder gutmachen um Davrick Fain aufzuspüren und einen gesuchten Drachen.

Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel (The Legacy of the Grey Guardians)

Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel (The Legacy of the Grey Guardians)

Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel

Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel (The Legacy of the Grey Guardians)
Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel (The Legacy of the Grey Guardians)

„Das Rad der Zeit dreht kontinuierlich weiter. Seine Augen und Ohren ist der Wind. Es war einmal in einem paradiesischen Fleckchen ein Dorf. Es trug den Namen Waldrundorf und es war umgeben von einem dichten Wald. Die Bewohner hatten am Dorf eine große Blumenwiese angelegt und betreiben Viehzucht. Einmal in der Woche versammelten sich alle Dorfbewohner an einer großen, alten, weißen Eiche. Sie war geschmückt mit Edelsteinen, Talismanen und Runen. Dieser besondere Baum ragte aus dem Wald voller Bäume heraus und man konnte ihn schon aus der Ferne erkennen. Die Dorfbewohner führten ein Ritual der Gutmütigkeit aus. Sie beteten eine Gottheit an, die in diesem Baum lebte.

Jeder Dorfbewohner gab einen Tropfen seines Blutes und einmal im Jahr gab die älteste Person im Dorf ihr freudig Leben. Gierig nahm der Baum die Gaben an und alle Menschen überkam ein Gefühl von Glückseligkeit. Das Rad der Zeit hat kein Ende. Es wird sich immer weiter drehen, aber es war ein Ende.“

Ander hörte diese Stimme im Kopf, die ihm diesen Text vorsagte und dann fand er sich mitten im Dorf wieder. Er sah aus wie Mensch in bäuerlicher Kleidung. Seine Mitmenschen sprachen ihn mit dem Namen Henry an. Er war zu Anfang sehr verwirrt und versuchte zu zaubern. Es klappte nicht. Das frustrierte ihn. Bemüht freundlich zu bleiben fragte er die Bewohner aus und es stellte sich heraus, dass er der Schafhirte des Dorfes war und seine Schafe erst auf die Weide und dann zum Ritual führen wollte. Nun gesagt getan und Ander führte seine Schafe erst auf die Weide und dann zum Ritual. Dort angekommen schaute er sich das ganze an. Er folgte nicht dem Ritual und es wurde weiß. Er hörte wieder diese Stimme, die ihm den Text aufsagte und ehe er es sich versah, war er wieder im Dorf. An gleicher Stelle, gleiches Aussehen und mit denselben Dorfbewohnern. Er zündete ein Haus an. Und wieder wurde es weiß, er hörte die Stimme, die den Text aufsagte, und kam im Dorf wieder zu sich. Diesmal war etwas anderes. Dyrus, der Zwerg, war ebenfalls in der Geschichte. Er war ein Mensch in bäuerlicher Kleidung, hörte auf den Namen Oliver und war der Dorfschmied. Auch er kannte die Geschichte und beide versuchten ihr zu folgen. Das Ritual ging von Statten und als es an das Menschenopfer ging, weigerten sich die Beiden, dass Opfer zuzulassen. Es wurde wieder weiß. Beim nächsten Mal versuchten Sie weg zu laufen. Es wurde weiß. Danach feierten sie einfach mit und weigerten sich das Blutopfer durchzuführen. Es wurde weiß. Beim nächsten Mal war wieder etwas anders. Cypher hatte den Weg ins Buch ebenfalls gefunden. Auch er hatte die Geschichte gehört, war ein Mensch in bäuerlicher Kleidung und hörte auf den Namen Arnold. Er war der hiesige Jäger. Er wurde gleich zu Anfang überzeugt alles nachzumachen, was die Beiden machten. Beim Ritual zündete er den Baum an und es wurde weiß. Wieder im Dorf wurde er mit Todesdrohungen dazu gebracht wirklich Wort für Wort der gehörten Geschichte zu folgen. Sie folgten dem Laufen der Geschichte. Sie gaben ihr Blut und ließen das Menschenopfer geschehen. Sie fühlten ein unbeschreibliches Glücksgefühl und jauchzten ob dieser Erfahrung und es öffnete sich ein weißes Lichtportal in der Eiche.

„Das Rad der Zeit dreht kontinuierlich weiter. Seine Augen und Ohren ist der Wind. Nachdem die Gottheit besänftigt wurde, gingen die Dorfbewohner zurück ins Dorf und feierten ausgelassen ihr Glück. Im Reich der Gottheit indes, wurden ihm seine Gaben streitig gemacht! Kleine Dämonen wagten es und stahlen ihm sein Futter. Sie entkamen knapp, aber ungeschoren. Die Gottheit wütete und tobte und nahm die Verfolgung auf. Niemand darf ihm, BI-Bel, seine Ernte streitig machen! Das Rad der Zeit hat kein Ende. Es wird sich immer weiter drehen, aber es war ein Ende.“

Die Drei erwachten in einer Höhle. Im schwachen Licht der Lichttür sahen sie zwei Tunnel mit Tropfsteinen. Sie blickten an sich herab. Sie sahen aus wie Dämonen. Jeder von Ihnen hatte drei besondere Eigenschaften: Stärke – Dunkelsicht – Giftstachel – Flinkheit – Fliegen, haben sie sich in verschiedenen Varianten ausgewählt. Zu Anfang teilten sie sich auf. Der rechte Tunnel führte zu einem tiefen Graben und man musste darüber fliegen. Der linke Tunnel führte zu einem tiefen Graben mit einer schmalen Steinbrücke. Nach der Steinbrücke kam ein großer in Stein gehauener Tempeleingang. Es folgte eine tiefe Halle mit Säulen als Stützen. Diese Halle hatte vier Abgänge. Zur linken zu den Wachhunden. Glücklicherweise schliefen sie. Dann der Vorratsraum gefüllt mit riesigen steinernen schweren Urnen. Zur Rechten Räumlichkeiten, die wie Wohngemächer aufgebaut sind und eine Brutkammer. Bei einem weiteren Versuch, haben sie einen Geheimgang in diesem Raum entdeckt. Und in der Mitte der Halle thronte der riesige Dämon auf einen königlichen Sitz und schlief. Er hatte lange Hasenohren, eine Wolfsschnauze und große Bärenpranken. Nach diversen Versuchen und unzähligen Kombinationen von Fähigkeiten haben sie es geschafft dem Dämon seine Nahrung zu stellen. Er erwachte, brüllte und stürmte ihnen mit seinen Wachhunden hinterher. Sie flogen in den Tunnel, den Todeshauch im Nacken spürend. Am Ursprungsort sahen sie eine aufgespießte Leiche, die in den zweiten Tunnel wies. Ohne zu stoppen rannten sie weiter. Am Ende des Tunnels sahen sie ein Licht und über dem Abgrund sahen entdeckten sie das Lichttor.

„Das Rad der Zeit dreht kontinuierlich weiter. Seine Augen und Ohren ist der Wind. Die Gottheit holte die Diebe ein und stellte sie mit ihrer Beute. Zu spät bemerkte sie, dass sie wieder in ihrem Garten waren. Seine Ernte erkannte ihre Gottheit nicht und es formierte sich zu einer Abwehr. Ein heftiger Kampf entbrannte. Die Schwäche der Gottheit wurde gefunden und damit gelang es den Dorfbewohnern ihn zu vertreiben. Die Dorfbewohner, die noch lebten, erwachten wie aus einem Traum. Voller Wut und Zorn darüber, was ihnen angetan worden war, sammelten sie sich ein letztes Mal und fällten die große, alte, weiße Eiche. Sie rissen ihre Wurzeln aus und verbrannten alles, was mit ihr in Berührung stand. Der Garten von Bi-Bel war nicht mehr und die Dorfbewohner hüllten sich in Schweigen. Das Rad der Zeit hat kein Ende. Es wird sich immer weiter drehen, aber es war ein Ende.“

Wieder waren die Drei im Dorf und bäuerlich gekleidet. Die Dorfbewohner schrien ob der Obszönität, die sie sahen. Sie versuchten vor furcht zu flüchten. Durch eine herzergreifende Rede von den drei Helden formten sich die Dorfbewohner zu einer Abwehr. Anders Schafe hatten den Dämonen derweil behindert, weil sie permanent zwischen seinen Füßen schlüpften. Sie griffen das Unwesen an und es entbrannte ein heftiger Kampf. Sie verloren und verloren und verloren. In ihrer Verzweiflung nutzten sie alle Mittel und da geschah es! Cypher fand die Schwäche des Dämons. Wasser! Mit jeder Wasserattacke schrumpfte der Dämon und als er nicht weiter schrumpfte, wurde er getötet, zerhackt und verbrannt. Aus dem Bann des Dämons befreit, entfachte ein neuer Eifer die Dorfbewohner und sie gingen zur Eiche, um sie ebenfalls zu vernichten.

Ein weißes Licht überstrahlte die Welt und die drei Männer waren wieder im Keller des Anwesens. Jeder hatte einen Edelstein von der alten Eiche in der Hand und sie waren frei von der Geschichte. Dyrus, hob das Buch auf und ihn überflutete ungeahntes Wissen über Magie. Schnell packte er das Buch unauffällig weg und sie gingen hoch zu den Anderen.

Was geschah auf Madison Manor (The Legacy of the Grey Guardians)

Was geschah auf Madison Manor (The Legacy of the Grey Guardians)

Was geschah auf Madison Manor (The Legacy of the Grey Guardians)

Was geschah auf Madison Manor Part 2

Die Heldengruppe stand vor dem Schlafgemach des Barons und Baroness. Die Klerikerin sprach zu ihren Gefährten: „Es sollten nur die Frauen in das Zimmer gehen. Die Baroness ist gesundheitlich sehr angeschlagen und zu viele Personen machen sie wahrscheinlich nervös. Von daher sollten nur meine Wenigkeit als Heilerin, Sophie als Mutter und Maevina zur Sicherung das Zimmer betreten. Vielleicht finden wir so mehr heraus und können die Lady Madison heilen.“ Die Gruppe stimmte ihr zu und so zogen die Männer in den Keller, um die restlichen Räumlichkeiten zu erkunden. Die Dunkelelfin knackte das Schloss und die Tür schwang auf. Der Raum wurde spärlich, durch Vernagelte Bretter vor den Fenstern, mit dem abendlichen Tageslicht beleuchtet. Die Frauen betraten den Raum. Sie sahen ein großes leeres Himmelbett mit verschlissenen Vorhängen. Bei näherer Betrachtung fielen zerrissene Lederriemen an den Bettpfosten auf. Die Posten selber waren mit tiefen Kratzern und Furchen versehen, vermutlich durch Krallen hergeführt. Die Kissen und Bettdecke waren zerfetzt, Blutspuren auf dem Laken deuteten auf weiteres Unheil hin. Sie sahen sich weiter im Raum um. Eine Kommode und Waschutensilien standen an einer Wand und wurden untersucht. Es kamen keine weiteren Hinweise auf den Verbleib oder das Geschehene zustande. Ein bisschen enttäuscht und besorgt gingen die Frauen hinunter. Sophie wurde gebeten, sich in ihrem Zimmer zu verbarrikadieren und niemanden hinein zu lassen, bis die Situation gelöst war.

Anakis flog wieder zurück zum Haus. Dort traf sie vor Sophies Zimmer auf die anderen und berichtete von den Geschehnissen draußen. „Ich sah ein lilanes Licht im Wald und konnte keine Spur mehr Aufnehmen. Er ist entkommen.“ Ein weiterer Rückschlag. Gemeinsam gingen Sie nach draußen. Aber was taten die Männer derweil?

Im Keller angekommen stellten sie fest, dass dort kein Dunkelheitzauber mehr war. Sie sahen vier Eingänge zu Räumen, zwei waren schon bekannt und führten zum Waffenlager und Weinlager. Cypher nahm es sich nicht, auf „Erkundungstour“ seines Gourmetsinns zu gehen, wie er es benannte, und erforschte ausgiebig das Weinlager des Barons. Dyrus und Ander hingegen erkundeten die zwei restlichen Räume. Dyrus fand das Nahrungslager und gönnte sich einen guten Bissen vom Schinken, Käse und Brot. Ander fand das Alchemielabor. Dieser Raum weckte sein Interesse, auf einem Tisch war ein komplettes Alchemieset aufgebaut und gebraute Tränke mit Tiersymbolen standen in einem Regal. Einige Bücher auf einem weiteren Tisch erregten seine Aufmerksamkeit und er öffnete eines mit dem Namen „Der Garten von Bi-Bel“ und verschwand darin. Dyrus wollte seinen tollen Fund Ander mitteilen, aber er sah keinen Ander. Verwirrt schaute er sich um. Auf dem Boden lag ein offenes Buch und Dyrus war so schlau Ander + Buch zusammen zu zählen. Leicht in Panik nahm er das Buch, klappte es zu und ging schnellen Schrittes zu Cypher, der innerhalb der wenigen vergangenen Augenblicke schon mehrere Dutzende Flaschen „probiert“ hatte. In seinem Zustand sah er auf einmal drei Zwerge und fing an zu pöbeln. Irritiert über das Verhalten vom Halbelf erklärte der Zwerg oder besser, er versuchte es dem Halbelf die Situation zu erklären und öffnete dabei versehentlich das Buch und war ebenfalls weg. Cypher, der den Zwerg eigentlich nicht wahr genommen hat, sah auf einmal ein Buch auf dem Boden liegen. Mit adliger Inbrunst kickte er es an die nächste Wand und als es offen auf dem Boden aufschlug war er ebenfalls in der Geschichte. Was die drei erlebt haben und wie sie sich daraus wieder befreiten, ist ein anderen Kapitel.

Zurück zu den Powerfrauen im Garten des Anwesens. Dort fand die findige Anakis Fußabdrücke von einem Kind und einem erwachsenen Mann. Relativ frisch und sie führten zu einem Mausoleum. Der Eingang bestand aus Stein und Ornamente verzierten die Struktur. Auf der ebenfalls steinernen Tür waren keine Scharniere oder Klinken auszumachen. Lediglich ein blutiger Handabdruck in der Mitte war auszumachen. Die Klerikerin versuchte es als Erstes mit der subtilsten Art und schnitt sich in ihre Hand. Sie legte die blutende Handfläche auf den Abdruck und nichts geschah. Jetzt wurde es ihnen zu bunt und sieritualisierten den Zauber Magie entdecken. Natürlich war der komplette Eingang magisch und kurzer Hand wurde der Zauber Magie bannen gewirkt. Die Tür war nur noch ein schwerer Steinklotz und ließ sich nicht öffnen. Das war Anakis Stichwort und mit einem Erdzauber riss sie einfach einen Eingang aus dem Stein. Der Weg war frei.

Die drei Frauen wagten sich hinein. Es war finster und eine lange Treppe führte hinab ins Erdreich der Toten. In regelmäßigen Abständen waren Fackelhalterungen angebracht, aber Licht schien nicht nötig, da alle Dunkelsicht besaßen. Unten angelangt sahen sie einen langen Gang. Von diesem führten immer wieder Räume zu den Grabmälern von den Ahnen der Familie. Beeindruckende Steinhauerkünste zierten die Gräber und Lebensgroße Statuen von den Mitgliedern zeigte auf wer hier verweilt. Mit ehrfürchtigen Schritten und den nötigen Respekt vor den Toten gingen sie weiter den Gang hinab. Am Ende war unbehauener Stein und zur rechten führte eine verschlossene Tür zu einem weiteren Raum. „Moment mal, eine verschlossene Tür?“, fragten sich die Drei im Stillen und ließen nun äußerste Vorsicht gebieten. Zu erst wurde die Tür magisch untersucht und keine Magie war zu entdecken. Dann wurde an der Tür gelauscht. Es waren eindeutig Stimmen zu vernehmen – sehr dumpf und tief. Danach wurde das Schloss untersucht und keine Fallen waren zu entdecken. Die Drei blickten sich an, nickten kurz und öffneten ruckartig die Tür.

Dort stand er mit Leib und Seele, der Baron. Über einen Tisch gebeugt und vertieft im Selbstgespräch schien er über irgendetwas zu brüten. Ein kleiner Junge saß mit tränenüberströmtem Gesicht auf einem Bett. In der Ecke stand ein Tierkäfig offen und darin befand sich eine Lagerstatt. „Haben wir Sie endlich gefunden, Baron Madison!“ kam es bestimmt von den Frauen. Der Baron drehte sich verwirrt um. „Ja, was macht ihr denn hier?“ Es entbrannte eine lange und heftige Diskussion über den Zustand und die Umstände des Treffens. „Aber ich muss doch meiner Lady Madison helfen!“ Waren die abschließenden Worte daraus. „Gut, dann gehen wir in Ihr Arbeitszimmer und sie zeigen uns alles und damit meinen wir wirklich alles!“ Kam es abschließend von der Heldengruppe. Den Jungen nahmen sie mit und brachten ihn zu ihrer Mutter. Diesmal mit Glückstränen wurden Mutter und Sohn wieder vereint und die Vereinigung angemessen gewürdigt. Danach ging es weiter zum Arbeitszimmer. Unterwegs dorthin gabelten sie die Männer wieder auf, die gerade etwas mitgenommen aus dem Keller kamen. Das Arbeitszimmer wurde vom Baron geöffnet und es wurde sich schnell gegenseitig aufgeklärt, was vorgefallen war. An der Wand im Arbeitsraum hing eine große Karte von der Schwertküste und mehrere standen Bücherregale daneben. Ein großer Schreibtisch fing jeden Blick auf und dominierte den Raum. Auf dem Schreibtisch sah man Papier, Feder und Tinte. Kleckse und mehrere benutzte Schreibfedern zeugten von unzureichender Handhabung der Schreibkunst. Während der Baron den Helden die Dokumente zeigte untersuchte die Dunkelelfin die Bücher. Ein Buch mit de Familienwappen fiel ihr in die Augen und sie zog es heraus. Sofort öffnete sich eine Geheimtür. Im dahinter verborgenen Raum erblickte man einen Opferstein aus Obelisk und rituelle Zeichnungen sowie einen Ritualdolch. Verkrustete alte Blutspuren zeugten von übler Tat und der Baron wurde stark in Bedrängnis gebracht. Er wurde genötigt alles im Detail zu erklären und verwies dabei immer wieder auf die Dokumente. Diese waren von einem Lord Uther und beinhalteten eine Dämonenbeschwörung! Jetzt war allen klar, was hier geschah. Fluchs wurde ein Plan ausgeheckt, um den Dämon zu exorzieren. Gemeinsam stürmten sie in die Nacht hinaus, während Cypher nach oben ging und alles absicherte. Die Helden hatten genug von Überraschungen.

In der Nacht konnte man das Wolfsgeheul hören und am Rande des Waldes bewegten sich die Büsche. Die Gruppe nahm Kampfhaltung ein und das Monster brach aus dem Wald hervor. Es hatte lange Hasenohren, eine Wolfsschnauze und Bärenpranken. Das schwarze Fell umarmte die Nacht. Der Baron reagierte als erster „Meine Lady!“, rief er und stürmte voran. Er warf dem Dämon eine Substanz in Gesicht und plötzlich flammte ein rotglühendes Symbol auf der Stirn auf. Es war das Familienwappen und eine gar menschliche Regung von Schmerz durchfuhr den Dämon. Es begann ein epischer Kampf gut und weniger gut gegen Dämon. Die Zauberer erzeugten Blitzgewitter und hüllten damit das Monster ein. Der Paladin warf seine Kette und band das Unwesen fest. Immer wieder wurden beide Kampfgruppen getroffen und es bedurfte größter Anstrengungen den Baron nicht sterben zu lassen. Es ging in die tiefe Nacht hinein und beim Dämon kamen verstärkt die Züge von Lady Madison durch.  Mit einem letzten geheiligten Kampfspruch auf den Lippen fuhr der Hammer der Austreibung auf den Dämon und mit einem unfassbar mißtönenden Laut brach das Ungetüm zusammen. Das Wesen verwandelte sich zurück in die betuchte Lady Madison. Hier reagierte der Baron wieder als Erster und umstürmte seine geliebte Frau.

Es war makaber und rührend zugleich. Die Helden gewährten den Beiden die Zeit.

Doch alles Gute hat auch ein Ende. Das Rad der Zeit dreht sich kontinuierlich weiter und kennt kein Ende. Seine Augen und Ohren ist der Wind. Aber es war ein Ende.

Zurück in Tiefenwasser wurden der Baron und die Baroness für Ihre Verbrechen angeklagt und verurteilt. Welches Urteil die Beiden erwartet weiß keiner der Helden. Sophie wurde ebenfalls angeklagt, aber dank des Zuspruchs der Heldengruppe befand man die Handlungen als Notwehr und weitere Verfahren wurden eingestellt. Sie und ihr Mann Tom leben gemeinsam mit ihrem Sohn Elliot in Tiefenwasser und mit der Hilfe von Camilla fanden sie Lohn und Brot. Fortan leben sie ein glückliches Leben als Familie.

Doch bin ich euch noch eine Geschichte von Bi-Bel schuldig.

Wieder zu Hause (Cult of the Damned)

Wieder zu Hause (Cult of the Damned)

Wieder zu Hause (Cult of the Damned)

Wieder zu Hause (Cult of the Damned)

28. Elaint

 Nachdem der Cult (fast) alles in Kara-Tur erledigt hat, geht es an die letzten Vorbereitungen, bevor die Reise nach Fearûn angetreten wird. So geht beispielsweise Jorax noch einmal seine Verträge mit den drei Kapitänen durch und unterschreibt diese schlussendlich.
Gegen Mittag wird die Gruppe schließlich mit militärischen Ehren kurz vor der Stadt verabschiedet.

29. Elaint

Die Gruppe reist dorthin wo sie Miyu das letzte Mal gesehen hat. Dort wird mit Beamten gesprochen, welche Miyus geplante Reiseroute preisgeben. Mit der Reiseroute konnte Miyu bis zum Ende des Tages gefunden werden. Nachdem sich der Kult Miyus Sicherheit vergewissert hatte, konnten sie nun endlich nach Hause aufbrechen! 

Die nächsten Tage sind relativ unspektakulär: Es wird ein schwächeres Handelsschiff mit in die Reiseflotte aufgenommen, welches die Gruppe mit nach Fearûn begleitet. Dazu werden noch einige Piraten abgewehrt.

Nach 11 Tagen der Reise erreicht der Kult schließlich Adbar, Jorax‘ Heimat.

 9. Mapenoth

 Zu später Stunde wird noch versucht, Einlass in die Zitadelle Adbar zu erhalten.
     Jorax spricht mit der Wache am Tor, welche sich als sein Bruder und als Anführer der hiesigen Elitetruppe, der „Orkschlächter“, herausstellt. Dieser gewährt Einlass und trommelt natürlich den gesamten Clan zu einer Feier zusammen, immerhin ist der „verlorene Sohn“ wieder heimgekehrt. Auf der Feier ringt Jorax mit einem menschlichen Hünen, welches trotz eines regen Wetteinsatzes (unter anderem auch vom König der Stadt!) in einem Unentschieden endet, und zu einem Wettsaufen übergeht. Allerdings ist recht schnell bemerkt worden, dass nur Thorgrim und Jorax wirklich Spaß an dieser Fete habe, da der Rest sich schnell in seine Gemächer zurück zieht.

10. Mapenoth

Jorax, sein Vater und der König sprechen über Jorax‘ Pläne bezüglich des Handels nach Kara-Tur und der aktuellen Lage um König Obould. Der König ist einverstanden, mit der Bedingung das Jorax alles organisiert und koordiniert.

Uladula und Mianissa reisen währenddessen für einige Tage nach Kalimhafen, um dort den Meister von Ula’s Wesen im Sack ausfindig zu machen. Weil die Strecke zwischen Adbar und Kalimhafen nicht auf normalem Wege schnell zu überbrücken ist, nutzt Uladula einen mächtigen Zauber um die Existenzebene zu wechseln und von dort aus wieder mit dem gleichen Zauber in Kalimhafen aufzutauchen.
     Dieser Meister ist ein zwielichtiger Typ, welcher allerdings froh ist seinen Freund (welcher sich als kleiner Teufel herausstellt) wiederzusehen und Ula mit 10.000 Gold und einem großen Diamanten entlohnt.

19. Mapenoth

Es gehen Berichte in Adbar ein, dass sich um die Feste Todespfeil eine Orkhorde sammelt, mit weiteren in den umliegenden Wäldern im Anmarsch.

23. Mapenoth

Es wird ein Plan ausgearbeitet eine Delegation aus Menschen, Elfen und Zwergen zu König Obould zu schicken um einen drohenden Orkkrieg zu verhindern. Der Kult soll hierbei die Delegation aus Adbar stellen, womit auch alle aus der Gruppe einverstanden sind.

Heldenrast (Legacy of the Past)

Heldenrast (Legacy of the Past)

Heldenrast (Legacy of the Past)

Das Ende der Feierlichkeiten

Die Feier war großartig und viele Bewohner vom Eiswindtal hatten Ihr beigewohnt. Etliche Familien hatten die Helden wieder zusammengeführt. Doch auch andere Bewohner aus den Reichen waren unter den Befreiten. So auch ein Kenku, der den Goliath aus seinem Käfig in der Mine befreit hatte. Ihn zog es wieder gen Süden, da das Klima hier doch ein wenig „kühl“ war. Das lag nicht an den Leuten hier, vielmehr war es die kalte Umgebung. Er sollte nicht alleine bleiben.

Hintergründe

Einige Fragen waren bis zur Feierlichkeit unseren Helden jedoch unklar. Eine dieser Fragen konnte aber geklärt werden. Die Frage warum die Dunkelelfen sich ausgerechnet Bremen als nächste Akquisationsstelle für Ihre Minenarbeiter erkoren hatten, konnte dabei gelöst werden. In dieser Stadt gab bzw lebte ein Man mit dem Namen Davrick Fain, dieser verehrte Auril, die Göttin des Frostes, Kälte und des Eises. Er war, als er von den Helden von Bryn Shander erfahren hatte, ein Deal mit den Dunkelelfen eingegangen um die Helden los zu werden. Doch dieser Plan war gescheitert.

Der Kultist Davrick Fain

Davrick Fain
Davrick Fain

Wer war dieser Davrick Fain? Er war in Bremen geboren und war ein gewönlicher Kaufmann, bis zum Winter 1483 TZ, wo sich die Macht Aurils sich in den Städten manifestierte. So wand er sich Auril zu. Dann fing er an hier und in den anderen Städten Leute zu bekehren. Die die sich nicht bekehren ließen, waren auf eine interessante Art und Weise ums Leben gekommen. Man erzählte sich Geschichten über ein Remorhaz, welches er aufgezogen hatte und er selber als ein Zeichen seiner Göttin ansah, der den Ungläubigen ein jähes Ende setzte. Er selber betrieb einen Tempel in einer alten Verbeeg-Höhle in dem Berg Kelvins Steinhügel.

Der Deal

Davrick hatte erfahren das ein paar Dunkelelfen auf der Suche nach einem besonderen Stab waren. Dieser Stab gab seinen Besitzer die Möglichkeit die Gedanken von anderen Wesen kontrollieren zu können. Mit diesem Wissen war es ihm gelungen die Dunkelelfen zu überzeugen, das Bremen eine sehr bevorzugte Stadt war, um dort weitere Minenarbeiter zu akquirieren.

Die Reaktion der Helden

Die Helden waren in der Taverne: Zum Knochenkopf bei der Wirtin Darby Snide abgestiegen und genossen deren Gastfreundschaft. Es gab viele Geschichten die erzählt wurden und so vergingt nicht ein Abend, ohne eine Geschichte. Als die Helden von Davrick hörten und welchen Plan dieser verfolgt hatte, waren allen klar, das dieser zur Strecke gebracht werden musste. Einzig Eryn hatte andere Pläne und so dauerte es auch nicht lange bis es zur großen Verabschiedung kam. Eryn wollte den Jungen zusammen mit dem Kenku in den Süden bringen. Ein Heim für den Jungen finden und dann vlt. wieder zurückkehren.

Weitere Gäste im Knochenkopf

Doch die Helden waren nicht alleine in der Taverne. Da derzeit viel in der Stadt los war, waren unter anderem auch ein Halbling und ein…


Fortsetzung folgt

Eine neue Gefährtin? (The Outbreaks)

Tagebuch einer reisenden Dunkelelfe

Myth Dranor. Ein Ort in Comanthor. Totes Pferd wollte seinen Bruder suchen. Irgendeine Familienangelegenheit hatten sie zu klären. Und ich weiß selbst wie es ist, wenn es um die Familie geht. Ein Mischling aus Drow und Ork. Doch ich habe nie gefragt, um was es genau ging. Es ist die Angelegenheit von Totes Pferd. Ich werde mich da nicht einmischen. Doch so viel Zeit sollte nicht verbleiben, denn wir waren da. Shadowdale. Ein kleiner Ort in Comanthor. In der Gegend von Myth Dranor. Doch wir wurden schon erwartet. Ich habe es nicht so mit Namen. Der erste schien ein Robenträger zu sein. Ein Magier. Hornblade scheint ihn zu kennen, die beiden begrüßen sich freundlich. Als ob sie Brüder wären? Zumindest gut befreundet. Dann schienen noch drei weitere Personen da zu sein. Aber mir ist nur eine weitere Dame aufgefallen. Eine, die keine Waffen trägt, aber etwas hatte sie an sich. Beim genaueren hinsehen konnte man erkennen, was sie sein könnte. In ihr scheint das Blut von einem Wesen aus einer anderen Dimension zu fließen. Xemyra Anjala Endor. Das ist der Name von dieser jungen Frau, welche etwas größer als meine Wenigkeit ist. Doch sie will nur Myra genannt werden. Damit kann ich leben. Doch es wird noch eine Zeit brauchen, ehe ich ihr komplett vertrauen kann.

Doch das Kennenlernen wurde von einem Ruf unterbrochen. Blm hat Harshnag angewiesen, die Fässer Bier vom Schiff auf den Boden zu befördern. Zum Glück ist das erste Fass nicht kaputt gegangen und wir konnten den Frostriesen daran hindern, weitere Fässer zu Boden zu werfen. Doch zusammen mit dem Rest von dem Begrüßungskomitee entschlossen wir, weiter nach Shadowdale zu gehen. Dem kleinen Ort, wo wir hinwollten. Und dieser Ort brachte mich zum Staunen. Ein riesiger Baum. Den Größten, den ich je gesehen habe. Die Zivilisation ist hier in Symbiose mit der Natur eingegangen. Ein Ort, der mir gefällt. So, wie es sein sollte. Denn in diesem Mammutbaum haben sie es geschafft, mehrere Etage einzubauen. Unterkunft. Bäder. Bibliothek. So einiges konnten wir in dem Raum finden. Doch was ich erstmal brauchte, das war ein heißes Bad. Meine Glieder ein bisschen einweichen lassen und mich erholen. Und so begab ich mich mit Myra und Wild Fire in die zweite oder dritte Ebene, wo wir unsere Glieder in heißem Wasser ausstrecken konnten. Es tat gut, die Rüstung und die Kleidung abzulegen. Und so musste auch ich etwas lächeln. Ein Blick in die Augen meiner Familie. Sie sind Teil meines Lebens und auch im Tode, werden sie bei mir sein und wenn ich eines Tages fallen sollte, so werde ich bei denen sein. Das Wasser tat gut und wir sprachen mit einander. Redeten und lernten uns näher kennen. Besonders, wie sie vom Fliegen erzählte. Da haben die Augen vor Begeisterung geleuchtet. Es wäre doch gelacht, wenn man Myra nicht erneut diese Freude geben könnte. Auch wenn sie nicht selbst fliegt, aber ich weiß, wie es ist, den Wind unter dem Körper zu spüren. Und so beschlossen wir eines. Wildfire gab sich selbst ein Paar Flügel und ich lies meinen Umhang umwandeln. Ließ die langen Flügel erscheinen und nahm Myra auf die Arme. Eine Stunde lang genossen wir den Flug, ehe wir Shadowdale und Myth Dranor helfen werden, damit die Bewohner hier wieder Fuß fassen können.

Fortsetzung folgt

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