Der Vampir war tot, doch der Gedanke daran dass er zurückkommen könnte trieb uns weiter voran. Das und Farheas Wunsch nach mehr Beute. Direkt nach Ende des Kampfes wurden wir teleportiert und fanden uns am Ende einer Treppe wieder. Mit „wir“ meine ich jedoch nur Felicia, Farhea, Skaakas und mich. Von Rudger und Malcer fehlte jede Spur. Ich hoffe inständig, dass sie an einen sicheren Ort gebracht worden sind oder wir sie finden und gemeinsam von hier weg kommen können.
Aber
bis es soweit ist, müssen wir erst einmal aus dem neu entdeckten Teil des
Turmes herauskommen. Zu Viert standen wir am Anfang eines weiteren, ziemlich
dunklen Ganges. Aufgrund ihrer Dunkelsicht war Farhea die erste, die den
Zwergengeist erblickte, der sich uns leise näherte. Durlags Geist! Ihr erinnert
euch, wir sahen ihn ein paar Ebenen weiter oben schon einmal bei dem Grab.
Diesmal schien er jedoch wesentlich gesprächiger zu sein. Er lobte uns dafür,
so weit gekommen zu sein und bat uns darum, ihm noch ein allerletztes Mal zu
helfen. Laut seiner Aussage starb er damals bei einem Kampf gegen einen
Dämonenritter, hier in seinem ganz eigenen Turm. Eben dieser Ritter hatte sich
daraufhin niedergelassen und seine Fühler ein klein wenig mehr ausgestreckt.
Sollten wir ihn töten, wäre Durlags Seele frei und er würde endlich seine
letzte Ruhe finden.
Für
mich stand außer Frage, diesen Auftrag anzunehmen und auszuführen, ganz egal
wie viele Gefahren noch auf uns lauern würden. Bisher hatten wir jeder davon
stolz die Stirn gezeigt und sie alle überwunden! Mit Felicia und Farhea neben
mir muss ich schließlich keine Angst haben.
Durlag
teilte uns mit, dass einer der Gänge kürzer, aber wesentlich gefährlicher wäre,
er uns diesen jedoch empfehlen würde, da es andernfalls schwieriger wäre
zurückzufinden, sollte man sich ausruhen müssen. Anscheinend hatte der Dämonenritter
nämlich dafür gesorgt, dass lange Rastphasen hier unten gefährlich waren. Farhea
rief aus ihrer Erinnerung ein paar kurze Fakten über diesen Ritter ab mit denen
ich euch jetzt aber nicht langweilen werde. Klar war jedoch, dass er eine
Nahkampfbestie war! Wie gut, dass wir ebenfalls zwei Nahkampfbestien bei uns
haben.
Uns
wurde die Tür zum kürzeren Weg geöffnet, doch ehe wir wirklich entscheiden
konnten, ob wir nun tatsächlich hindurchgehen sollten oder nicht, kam ein Ghast
auf uns zugekrochen, wagte es tatsächlich unser Gespräch zu stören und wurde
daraufhin natürlich aus dem Leben gelöscht. Schade für ihn … Das hatte er sich
nicht überlegt und dabei hatte Farhea ihn sogar noch gewarnt. Aber so war noch
einmal aufs Neue klar, dass nichts hier unten uns wirklich freundlich gesinnt
war. Ich hoffe inständig, dass wir zumindest Durlags Aussage irgendwie glauben
können.
Letztlich
durchschritten wir die Tür dann aber doch und fanden uns auf einer steinernen
Brücke, die uns über einen riesigen Pool voll kochendem Blut führte. Wer zur
Hölle kocht Blut? Warum? Was hat man davon? Als Tee? Dann kann man Tee machen …
oder Kaffee. Aber Blut?! Ekelhaft. Vielleicht sollte es auch als warmes Bad
dienen, aber ich glaube, zu sehr sollte ich mir darüber den Kopf nicht
zerbrechen, denn am Ende der Brücke war eine weitere Tür. Dahinter vernahmen
wir kratzende und klackernde Geräusche und ein Blick durchs Schlüsselloch
zeigte Farhea noch etwas mehr. Offensichtlich waren da wieder irgendwelche
Monster dahinter, denen wir den Gar ausmachen sollten. Gemeinsam entschieden
wir also, dass einfach die Tür aufzutreten und rein zu stürmen die beste Taktik
wäre. Unglücklicherweise sah Farheas Versuch des Auftretens eher aus wie ein
Sprung gegen eine Steinwand … Die Tür ging nämlich in unsere Richtung auf. Aber
hey. So zog sie sie eben auf und wir sahen uns seltsam
spinnen-walross-ähnlichen Viechern entgegen. Auch die waren schnell beseitigt
und die Tür hinter uns schlossen wir schnell, nachdem wir feststellten dass
noch weitere Ghasts mit ihren Zungen nach uns ausholen wollten.
Ein
weiterer Gang folgte und noch immer waren weder der Sarg des Vampirs, noch ein
Ausgang in Sicht. Ausnahmsweise fanden wir am Ende des Ganges dieses Mal jedoch
etwas sehr interessantes. Jedenfalls empfand ich das als interessant! Spinnen!
Große, kleine, riiiiesige Netze überall und von einem davon hingen zwei Körper
herunter. Ein Mensch in schwerer Plattenrüstung und ein Tiefling in wesentlich
weniger Rüstung schienen wohl das nächste Festmahl dieser Spinnen zu sein. Aber
unglücklicherweise hatten diese Spinnen ihre Rechnung ohne uns gemacht! Farhea
teilte uns nämlich mit, dass diese beiden Herren ebenfalls Überlebende ihrer
alten Gruppe waren – was automatisch natürlich die Frage aufrief, ob es wohl
noch mehr Überlebende gab – und selbst wenn sie sie nicht gekannt hätte,
mussten wir sie natürlich retten.
Wir
stürmten also den Raum und auch wenn ich echt unglücklich über den Gedanken war
Spinnen zu töten, so waren sie dabei Menschen zu essen. Beziehungsweise einen
Tiefling. Das konnten wir nicht zulassen. Farhea war die erste, die sich ins
Getümmel warf, sie teleportierte sich nach oben und schnitt den Menschen ab,
hielt ihn jedoch vorerst fest. Felicia machte sich daran die Spinnen am Boden
zu plätten, da es für sie schwieriger war nach oben zu kommen. Ich nahm die
Form eines Riesenadlers an und flog nach oben, damit ich den Mann auffangen und
sicher am Boden absetzen konnte. Unglücklicherweise hing er noch am Faden der Spinne,
weshalb er statt auf meinem Rücken zu landen, kopfüber vom Netz
herunterbaumelte, nachdem Farhea ihn los ließ. Wäre es kein Kampf gewesen und
hätten keine Leben auf dem Spiel gestanden, hätte ich wohl lauthals über diese
urkomische Situation gelacht.
Allerdings
sollte ich sehr wenig zu lachen haben, vor allem als Farhea auf die Idee kam, ihr
Schwert zu werfen um den Mann loszuschneiden. Dabei landete ihr Schwert aber in
meinem Flügel und ich schwöre, ich habe schon viele Schmerzen verspürt seit wir
in diesem Turm sind, aber … das war wirklich uncool! Außerdem entpuppte eine
der Riesenspinnen sich als gestaltwandelnder Dämon und oh mein Gott war der
hässlich! So unheimlich hässlich! Er sah aus wie ein blätterloser Schleimbaum
mit einem Auge … Ein Yochlol. Und er rief einen weiteren Yochlol herbei.
Nachdem
ich im Kampf einmal das Bewusstsein verlor und der Mensch mich glücklicherweise
wieder aufhob – wofür ich nun auf ewig in seiner Schuld stehen werde! – besiegten
wir die Dämonen, sowie auch die restlichen Spinnen. Zeit durchzuatmen. Farhea
stellte die beiden Herren vor, der Menschenmann heißt Ekam Schneestrom und er
scheint ein Paladin zu sein. Für sie war es wohl weniger wichtig, wer seine
Gottheit ist, da sie lediglich „Anhänger von irgendwas“ sagte, was den Tiefling
dazu veranlasste sich lieber selbst vorzustellen. Sein Name ist Lourgant und
während der Mensch ebenfalls eher eine Kämpfernatur – offenbar ein Paladin – zu
sein scheint, ist er offensichtlich genauso wie ich ein Zauberwirker. Ich bin
schon jetzt gespannt darauf mich mit ihm ein wenig über unsere Magie zu
unterhalten!
Wirklich
viel Zeit für ein nettes Pläuschchen hatten wir jedoch nicht, denn in unserem
Nacken stand eine riesige Steinstatue. Wir entschieden vorerst eine Gruppierung
zu bilden, um gemeinsam hier raus zu kommen und standen dann vor der Statue,
die laut Lourgant mehrere Jahrhunderte alt war, anscheinend von Riesen erschaffen
worden war und damit noch älter war als Durlag oder dieser Turm selbst. Als ich
mich als erste der Statue näherte, erklang eine laute, ziemlich dröhnende
Stimme und sagte: „Beantwortet drei Fragen oder geht wieder.“ Natürlich stellte
ich mich den Fragen und konnte sie sogar richtig beantworten. Eine Tat, die
sich sofort bereuen sollte, als ich mich wenige Herzschläge später plötzlich in
einem runden Raum wiederfand, vier Statuen in allen Himmelsrichtungen, von
hellen Fackeln erleuchtet und mit einer Himmelsrose am Boden. Ich wagte mich
nicht mich zu bewegen, bis Farhea neben mir aufpoppte. Von den anderen Dreien
fehlte jedoch jede Spur … und ich habe das ungute Gefühl, dass diese Statuen
nun auch Fragen für uns haben werden.
Da waren Sie also, in der Karavane nach von Bryn Shander nach Hundelstone, auf der Suche nach einem Drachen und dem Davrick Fain, der die Sache mit den Dunkelelfen in die Wege geleitet hatte. Die Zeit in Bryn Shander verging im Fluge und als die Zeit des Abschieds gekommen war, zogen Eryn und das kleine Mädchen, aus der Mine weiter und bei einem Glas bei Feuerbart, sprach man noch lange über ein Wiedesehen. Doch das war nun schon ein paar Tage her. Die Elfe, der Dragonborn hatten sich einer Karavane angeschlossen und waren auf dem Ten Trail Richtung Hundelstone. Der Boden war noch gefroren, das Wetter unbestimmt und nur die Klänge der Barden erheiterten am Abend die Stimmung der Anwesenden. Srisira verbrachte die Reise damit in einem Wagen einige Mixturen trotz erschwerter Bedinungen herzustellen und war damit anscheinend recht erfolgreich.
Der Goblin und sein Buch
Die erste Nacht verlief ohne Vorkommnisse, die Barden erheiterten die Stimmung und es gab viel zu erzählen. Es viel auf das bei der Karavane viele Bewaffnete dabei waren. Es schien so als fürchtete man einen Überfall. Nach den Erzählungen der Anwesenden stellte sich schnell heraus das dieser Weg häufig von Überfällen geprägt war, war es doch die schnellste und einzige Route nach Bryn Shander bzw. Hundelstone.
Auszug aus dem Tagebuch Ratel Brocs
Die Nacht war kalt und der Großteil des Händlertrosses hat sich schon ins warme Nachtlager verzogen.
Ratel Broc saß am Lagerfeuer um Wache zu halten, als ihn die Kunde erreichte das eine der Patrouille nicht zurückgekehrt ist.
Er nahm seine Streitäxte auf, rückte das Dachsfell um seine Schultern
zurecht und machte ein schnalzendes Geräusch zu dem Drakonier der mit
am Lagerfeuer saß und las. Aes Baaz schaute kurz hoch und blickte den
Halbling fragend an. Ratel sagte nur „Patrouille suchen“ und machte eine
Geste aus dem Lager hinaus. Schulterzuckend folgte der Zauberer dem
Barbaren, der machte vier schnappende Bewegungen mit den Händen und
blies in die Fäuste. Es erschienen vier Lichter die den Weg erhellten.
An einer Krüppelkiefer erschien ein auf und ab hüpfendes, violettes
Licht welches verrückt kicherte. Es stellte sich heraus das es ein
Goblin mit einem Hut, Halskette und einem Buch in der Hand war.
Ratel bot Ihm zwar ein Bonbon an aber der Kichernde rannte nur in
einer unglaublichen Geschwindigkeit davon. Er blieb seltsamerweise auch
nicht stehen als der Halbling ihn ein Feuerpfeil in den Gobohintern
jagte.
Aes fand das eher unhöflich und flog ihm unsichtbar hinterher, packte
den Gobelin unter den Achseln und flog ein gutes Stück mit Ihm in die
Höhe.
Aber oh Schreck: Das geöffnete Buch blitzte einmal auf und Drakonier so wie Goblin waren weg.
Das Buch fiel in den Schlamm und wurde kurze Zeit später von Ratel
aufgelesen. Inzwischen befand sich Aes mit dem Kichergnom in einem
großen Raum, seine Unsichtbarkeit wurde obsolet da sein Umriss von einem
Feenfeuer umflackert wurde.
Der Goblin löste ein Stein von der Halskette und ein Todesslat erschien und flog sogleich angriffslustig auf den Drakonier zu.
Srisira schickte zur gleichen Zeit den Tiefling Haemmerotsch zur
Unterstützung und informierte das Lager. Ratel stand ratlos mit dem Buch
aufm Feld und schaute fragend den eingetroffenen Tiefling an: „ Kannste
det lesen …?“ Schwups kaum war das Buch zur besseren Ansicht
aufgeschlagen, waren schon der Halbling und Haemmerotsch bei Aes in
dieser Art Zwischenebene.
Da der graue Slaad 4 Meter über Ratel flog und nicht wie aufgefordert runter kam, wurde er sehr wütend und begann mit den Zähnen zu knirschen und jede Menge Verwünschungen zu grummeln.
Der fiese Goblin hat inzwischen einen zweiten Stein aus seiner
Halskette entfernt und somit einem roten Slaad beschworen, der dem
Wunsch des Halbling gerne nachkam sich die Froschschenkel langziehen zu
lassen.
Ratel sah den anstürmenden Slaad und sah nur noch rot.
Hier endet die Erinnerung, aber er hat wohl seinen Kampfrausch überlebt sonst hätte er wohl nicht darüber schreiben können…
Erinnerungen von Srisira
Daher wurden des nachts auch Wachen eingeteilt. Diese Wachen wurden eines nachts auf flimmernde Punkte aufmerksam und folgten diesem ungewöhnlichen Phänomen vorsichtig. Sie beobachten so Kreaturen wovon eine plötzlich verschwand. Noch etwas näher anpirschend, griffen sie die verbliebenen an und erledigten sie schnell. Auf der Suche nach dem dritten stießen sie auf ein Buch und öffneten es. Darauf hin verschwanden auch die zwei Helden.
Srisira war von Adwar geweckt worden und hatte ebenso die blinkenden blauen Punkte entdeckt und auf einmal die wachen aus den Augen verloren. Bei näherer Untersuchung entdeckte auch sie das Buch und machte sich auf die Suche nach Magiern in der Karawane. Sie wurde zwar fündig aber es handelte sich nur um Schwache magiewirker, die bis auf ein paar Informationen zum Buch und einer Warnung wenig hilfreich waren. So wusste Srisira immer noch nicht, was zu tun sei.
Bei näherer Untersuchung entdeckte auch Srisira das Buch. Vorsichtig geworden ob der beobachteten Geschehnisse, machte Sie sich auf die Suche nach Magiern in der Karawane, damit diese mehr über das Buch herausfänden. Sie wurde zwar fündig aber es handelte sich nur um schwache Magiewirker, die bis auf ein paar Informationen zum Buch und einer Warnung wenig hilfreich waren. So wusste Srisira immer noch nicht, was zu tun sei.
So entschied Srisira es darauf ankommen zu lassen und ebenfalls das Buch zu öffnen und siehe da, auf einmal landete sie ebenfalls auf einer Ebene mit Goblins und Slaads. Die Erinnerung, was genau dann passierte, ist verschwommen, aber auf einmal stand sie mit dem halbling und Aes wieder im Wald.
Der Pass und Hundelstone
Zurück im Lager, versuchte die Abenteurer mehr über das Buch herauszubekommen und konnten aber nicht sehr viel mehr in Erfahrung bringen, obwohl ein Magiebegabter mit der Karavane unterwegs war.
Man ließ es dabei und am nächsten Morgen zog der Track weiter. Srisira kümmerte sich um die Herstellung von einigen Fläschchen, während der Rest die Zeit anderweitig verbrachte. So schwang sich der Weg nach oben bis zu dem Pass. Dieser war passierbar und so dauerte es auch nicht lange und die Gruppe erreichte Hundelstone.
In den höchsten Lagen des Ten Trail haften nur wenige Sträucher inmitten von moosbedeckten Felsfelsen am Leben. Reisende auf dieser Route kammen schließlich nach Hundelstone und saßen auf den Berghängen, ähnlich wie die umgebende Flora. Die Gebäude der Stadt waren niedrig, die meisten ihrer Zimmer waren aus dem harten Boden und den Felsen unter dem Boden ausgeschnitten, und ihre Dächer waren steil abfallend, um den Schnee, der die Berge im Winter bedeckte, besser abzuladen.
Die Schild-Zwerge und Felsgnome in Hundelstone kicherten über die Warnung der Besucher, sich beim Spaziergang durch die Stadt sich zutief zu begeben, damit sie nicht vom Wind weggeblasen wurden. Für die meisten Menschen war Hundelstone entweder der letzte Vorposten der Zivilisation, bevor sie den Pass nach Norden nach Icewind Dale nahmen, oder das erste willkommene Zeichen einer Zuflucht nach der müden Rückreise.
Viele der Zwerge und Gnome hier verbrachten ihre Tage damit, Tunnel zu graben, Erz zu bergen oder das lokale Eisen und Zinn zu schmelzen und zu schmieden. Hundelstones wenige Menschen waren meist Söldner oder Möchtegern-Abenteurer, die ihren Lebensunterhalt als Karawanenwächter oder Tierjäger in den Felsen verdienten.
Bennant war der Ort nach dem Zwerg Hundel Wirbler von Hämmern. Es gab fünf Gästehäuser im Ort. Soviel hatten die Helden schon mitbekommen.
Thwip Ironbottom
Als sie am Anschlagbrett vorbeikamen vielen Ihnen die ganzen Gesuche und die Köpfgelder die darauf ausgesetzt waren auf. Es verging nur wenig Zeit und schon war die Gruppe ein paar Taler und Information reicher. So entschied man sich die Route durch das Unterreich zu nehmen, um den Gesuchten schneller zu stellen.
Das Gasthaus: Goblin’s Groin
Informationen zu dem Gasthaus, welches von einer Gnomenfamilie geführt wurde hatte die Gruppe von ihren treuen Reisebegleitern erfahren und sie sollten nicht enttäuscht werden. Nach einem kleinen Spaß in der Küche des Goblins Groin, mit dem Wirt, gingen einig Helden auf die Jagd und waren mehr oder weniger erfolgreich.
Der Weg durch das gefährliche Unterreich
Nach einer erholsamen Nacht und einen guten Frühstück traf man sich mit einer Gruppe Jungzwerge vor dem Eingang in das Unerreich. Es würde kein einfache und entspannte Reise werden, aber sie würden Zeit wieder gutmachen um Davrick Fain aufzuspüren und einen gesuchten Drachen.
Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel (The Legacy of the Grey Guardians)
Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel
Sonderkapitel Der Garten von Bi-Bel (The Legacy of the Grey Guardians)
„Das Rad der Zeit dreht kontinuierlich weiter. Seine Augen
und Ohren ist der Wind. Es war einmal in einem paradiesischen Fleckchen ein
Dorf. Es trug den Namen Waldrundorf und es war umgeben von einem dichten Wald.
Die Bewohner hatten am Dorf eine große Blumenwiese angelegt und betreiben
Viehzucht. Einmal in der Woche versammelten sich alle Dorfbewohner an einer
großen, alten, weißen Eiche. Sie war geschmückt mit Edelsteinen, Talismanen und
Runen. Dieser besondere Baum ragte aus dem Wald voller Bäume heraus und man
konnte ihn schon aus der Ferne erkennen. Die Dorfbewohner führten ein Ritual
der Gutmütigkeit aus. Sie beteten eine Gottheit an, die in diesem Baum lebte.
Jeder Dorfbewohner gab einen Tropfen seines Blutes und
einmal im Jahr gab die älteste Person im Dorf ihr freudig Leben. Gierig nahm
der Baum die Gaben an und alle Menschen überkam ein Gefühl von Glückseligkeit.
Das Rad der Zeit hat kein Ende. Es wird sich immer weiter drehen, aber es war
ein Ende.“
Ander hörte diese Stimme im Kopf, die ihm diesen Text
vorsagte und dann fand er sich mitten im Dorf wieder. Er sah aus wie Mensch in
bäuerlicher Kleidung. Seine Mitmenschen sprachen ihn mit dem Namen Henry an. Er
war zu Anfang sehr verwirrt und versuchte zu zaubern. Es klappte nicht. Das
frustrierte ihn. Bemüht freundlich zu bleiben fragte er die Bewohner aus und es
stellte sich heraus, dass er der Schafhirte des Dorfes war und seine Schafe
erst auf die Weide und dann zum Ritual führen wollte. Nun gesagt getan und
Ander führte seine Schafe erst auf die Weide und dann zum Ritual. Dort
angekommen schaute er sich das ganze an. Er folgte nicht dem Ritual und es
wurde weiß. Er hörte wieder diese Stimme, die ihm den Text aufsagte und ehe er
es sich versah, war er wieder im Dorf. An gleicher Stelle, gleiches Aussehen
und mit denselben Dorfbewohnern. Er zündete ein Haus an. Und wieder wurde es
weiß, er hörte die Stimme, die den Text aufsagte, und kam im Dorf wieder zu
sich. Diesmal war etwas anderes. Dyrus, der Zwerg, war ebenfalls in der
Geschichte. Er war ein Mensch in bäuerlicher Kleidung, hörte auf den Namen
Oliver und war der Dorfschmied. Auch er kannte die Geschichte und beide
versuchten ihr zu folgen. Das Ritual ging von Statten und als es an das
Menschenopfer ging, weigerten sich die Beiden, dass Opfer zuzulassen. Es wurde
wieder weiß. Beim nächsten Mal versuchten Sie weg zu laufen. Es wurde weiß.
Danach feierten sie einfach mit und weigerten sich das Blutopfer durchzuführen.
Es wurde weiß. Beim nächsten Mal war wieder etwas anders. Cypher hatte den Weg
ins Buch ebenfalls gefunden. Auch er hatte die Geschichte gehört, war ein
Mensch in bäuerlicher Kleidung und hörte auf den Namen Arnold. Er war der
hiesige Jäger. Er wurde gleich zu Anfang überzeugt alles nachzumachen, was die
Beiden machten. Beim Ritual zündete er den Baum an und es wurde weiß. Wieder im
Dorf wurde er mit Todesdrohungen dazu gebracht wirklich Wort für Wort der
gehörten Geschichte zu folgen. Sie folgten dem Laufen der Geschichte. Sie gaben
ihr Blut und ließen das Menschenopfer geschehen. Sie fühlten ein
unbeschreibliches Glücksgefühl und jauchzten ob dieser Erfahrung und es öffnete
sich ein weißes Lichtportal in der Eiche.
„Das Rad der Zeit dreht kontinuierlich weiter. Seine Augen
und Ohren ist der Wind. Nachdem die Gottheit besänftigt wurde, gingen die
Dorfbewohner zurück ins Dorf und feierten ausgelassen ihr Glück. Im Reich der
Gottheit indes, wurden ihm seine Gaben streitig gemacht! Kleine Dämonen wagten
es und stahlen ihm sein Futter. Sie entkamen knapp, aber ungeschoren. Die
Gottheit wütete und tobte und nahm die Verfolgung auf. Niemand darf ihm,
BI-Bel, seine Ernte streitig machen! Das Rad der Zeit hat kein Ende. Es wird
sich immer weiter drehen, aber es war ein Ende.“
Die Drei erwachten in einer Höhle. Im schwachen Licht der
Lichttür sahen sie zwei Tunnel mit Tropfsteinen. Sie blickten an sich herab.
Sie sahen aus wie Dämonen. Jeder von Ihnen hatte drei besondere Eigenschaften:
Stärke – Dunkelsicht – Giftstachel – Flinkheit – Fliegen, haben sie sich in
verschiedenen Varianten ausgewählt. Zu Anfang teilten sie sich auf. Der rechte
Tunnel führte zu einem tiefen Graben und man musste darüber fliegen. Der linke
Tunnel führte zu einem tiefen Graben mit einer schmalen Steinbrücke. Nach der
Steinbrücke kam ein großer in Stein gehauener Tempeleingang. Es folgte eine
tiefe Halle mit Säulen als Stützen. Diese Halle hatte vier Abgänge. Zur linken
zu den Wachhunden. Glücklicherweise schliefen sie. Dann der Vorratsraum gefüllt
mit riesigen steinernen schweren Urnen. Zur Rechten Räumlichkeiten, die wie Wohngemächer
aufgebaut sind und eine Brutkammer. Bei einem weiteren Versuch, haben sie einen
Geheimgang in diesem Raum entdeckt. Und in der Mitte der Halle thronte der
riesige Dämon auf einen königlichen Sitz und schlief. Er hatte lange
Hasenohren, eine Wolfsschnauze und große Bärenpranken. Nach diversen Versuchen
und unzähligen Kombinationen von Fähigkeiten haben sie es geschafft dem Dämon
seine Nahrung zu stellen. Er erwachte, brüllte und stürmte ihnen mit seinen
Wachhunden hinterher. Sie flogen in den Tunnel, den Todeshauch im Nacken
spürend. Am Ursprungsort sahen sie eine aufgespießte Leiche, die in den zweiten
Tunnel wies. Ohne zu stoppen rannten sie weiter. Am Ende des Tunnels sahen sie
ein Licht und über dem Abgrund sahen entdeckten sie das Lichttor.
„Das Rad der Zeit dreht kontinuierlich weiter. Seine Augen
und Ohren ist der Wind. Die Gottheit holte die Diebe ein und stellte sie mit
ihrer Beute. Zu spät bemerkte sie, dass sie wieder in ihrem Garten waren. Seine
Ernte erkannte ihre Gottheit nicht und es formierte sich zu einer Abwehr. Ein
heftiger Kampf entbrannte. Die Schwäche der Gottheit wurde gefunden und damit
gelang es den Dorfbewohnern ihn zu vertreiben. Die Dorfbewohner, die noch
lebten, erwachten wie aus einem Traum. Voller Wut und Zorn darüber, was ihnen
angetan worden war, sammelten sie sich ein letztes Mal und fällten die große,
alte, weiße Eiche. Sie rissen ihre Wurzeln aus und verbrannten alles, was mit
ihr in Berührung stand. Der Garten von Bi-Bel war nicht mehr und die
Dorfbewohner hüllten sich in Schweigen. Das Rad der Zeit hat kein Ende. Es wird
sich immer weiter drehen, aber es war ein Ende.“
Wieder waren die Drei im Dorf und bäuerlich gekleidet. Die
Dorfbewohner schrien ob der Obszönität, die sie sahen. Sie versuchten vor
furcht zu flüchten. Durch eine herzergreifende Rede von den drei Helden formten
sich die Dorfbewohner zu einer Abwehr. Anders Schafe hatten den Dämonen derweil
behindert, weil sie permanent zwischen seinen Füßen schlüpften. Sie griffen das
Unwesen an und es entbrannte ein heftiger Kampf. Sie verloren und verloren und
verloren. In ihrer Verzweiflung nutzten sie alle Mittel und da geschah es!
Cypher fand die Schwäche des Dämons. Wasser! Mit jeder Wasserattacke schrumpfte
der Dämon und als er nicht weiter schrumpfte, wurde er getötet, zerhackt und
verbrannt. Aus dem Bann des Dämons befreit, entfachte ein neuer Eifer die
Dorfbewohner und sie gingen zur Eiche, um sie ebenfalls zu vernichten.
Ein weißes Licht überstrahlte die Welt und die drei Männer
waren wieder im Keller des Anwesens. Jeder hatte einen Edelstein von der alten
Eiche in der Hand und sie waren frei von der Geschichte. Dyrus, hob das Buch
auf und ihn überflutete ungeahntes Wissen über Magie. Schnell packte er das
Buch unauffällig weg und sie gingen hoch zu den Anderen.
Was geschah auf Madison Manor (The Legacy of the Grey Guardians)
Was geschah auf Madison Manor (The Legacy of the Grey Guardians)
Was geschah auf Madison Manor Part 2
Die Heldengruppe stand vor dem Schlafgemach des Barons und Baroness. Die Klerikerin sprach zu ihren Gefährten: „Es sollten nur die Frauen in das Zimmer gehen. Die Baroness ist gesundheitlich sehr angeschlagen und zu viele Personen machen sie wahrscheinlich nervös. Von daher sollten nur meine Wenigkeit als Heilerin, Sophie als Mutter und Maevina zur Sicherung das Zimmer betreten. Vielleicht finden wir so mehr heraus und können die Lady Madison heilen.“ Die Gruppe stimmte ihr zu und so zogen die Männer in den Keller, um die restlichen Räumlichkeiten zu erkunden. Die Dunkelelfin knackte das Schloss und die Tür schwang auf. Der Raum wurde spärlich, durch Vernagelte Bretter vor den Fenstern, mit dem abendlichen Tageslicht beleuchtet. Die Frauen betraten den Raum. Sie sahen ein großes leeres Himmelbett mit verschlissenen Vorhängen. Bei näherer Betrachtung fielen zerrissene Lederriemen an den Bettpfosten auf. Die Posten selber waren mit tiefen Kratzern und Furchen versehen, vermutlich durch Krallen hergeführt. Die Kissen und Bettdecke waren zerfetzt, Blutspuren auf dem Laken deuteten auf weiteres Unheil hin. Sie sahen sich weiter im Raum um. Eine Kommode und Waschutensilien standen an einer Wand und wurden untersucht. Es kamen keine weiteren Hinweise auf den Verbleib oder das Geschehene zustande. Ein bisschen enttäuscht und besorgt gingen die Frauen hinunter. Sophie wurde gebeten, sich in ihrem Zimmer zu verbarrikadieren und niemanden hinein zu lassen, bis die Situation gelöst war.
Anakis flog wieder zurück zum Haus. Dort traf sie vor
Sophies Zimmer auf die anderen und berichtete von den Geschehnissen draußen.
„Ich sah ein lilanes Licht im Wald und konnte keine Spur mehr Aufnehmen. Er ist
entkommen.“ Ein weiterer Rückschlag. Gemeinsam gingen Sie nach draußen. Aber was
taten die Männer derweil?
Im Keller angekommen stellten sie fest, dass dort kein
Dunkelheitzauber mehr war. Sie sahen vier Eingänge zu Räumen, zwei waren schon
bekannt und führten zum Waffenlager und Weinlager. Cypher nahm es sich nicht,
auf „Erkundungstour“ seines Gourmetsinns zu gehen, wie er es benannte, und
erforschte ausgiebig das Weinlager des Barons. Dyrus und Ander hingegen
erkundeten die zwei restlichen Räume. Dyrus fand das Nahrungslager und gönnte
sich einen guten Bissen vom Schinken, Käse und Brot. Ander fand das
Alchemielabor. Dieser Raum weckte sein Interesse, auf einem Tisch war ein
komplettes Alchemieset aufgebaut und gebraute Tränke mit Tiersymbolen standen
in einem Regal. Einige Bücher auf einem weiteren Tisch erregten seine Aufmerksamkeit
und er öffnete eines mit dem Namen „Der Garten von Bi-Bel“ und verschwand
darin. Dyrus wollte seinen tollen Fund Ander mitteilen, aber er sah keinen
Ander. Verwirrt schaute er sich um. Auf dem Boden lag ein offenes Buch und
Dyrus war so schlau Ander + Buch zusammen zu zählen. Leicht in Panik nahm er
das Buch, klappte es zu und ging schnellen Schrittes zu Cypher, der innerhalb
der wenigen vergangenen Augenblicke schon mehrere Dutzende Flaschen „probiert“
hatte. In seinem Zustand sah er auf einmal drei Zwerge und fing an zu pöbeln.
Irritiert über das Verhalten vom Halbelf erklärte der Zwerg oder besser, er
versuchte es dem Halbelf die Situation zu erklären und öffnete dabei
versehentlich das Buch und war ebenfalls weg. Cypher, der den Zwerg eigentlich
nicht wahr genommen hat, sah auf einmal ein Buch auf dem Boden liegen. Mit
adliger Inbrunst kickte er es an die nächste Wand und als es offen auf dem
Boden aufschlug war er ebenfalls in der Geschichte. Was die drei erlebt haben
und wie sie sich daraus wieder befreiten, ist ein anderen Kapitel.
Zurück zu den Powerfrauen im Garten des Anwesens. Dort fand
die findige Anakis Fußabdrücke von einem Kind und einem erwachsenen Mann.
Relativ frisch und sie führten zu einem Mausoleum. Der Eingang bestand aus
Stein und Ornamente verzierten die Struktur. Auf der ebenfalls steinernen Tür
waren keine Scharniere oder Klinken auszumachen. Lediglich ein blutiger
Handabdruck in der Mitte war auszumachen. Die Klerikerin versuchte es als
Erstes mit der subtilsten Art und schnitt sich in ihre Hand. Sie legte die
blutende Handfläche auf den Abdruck und nichts geschah. Jetzt wurde es ihnen zu
bunt und sieritualisierten den Zauber Magie entdecken. Natürlich war der
komplette Eingang magisch und kurzer Hand wurde der Zauber Magie bannen
gewirkt. Die Tür war nur noch ein schwerer Steinklotz und ließ sich nicht
öffnen. Das war Anakis Stichwort und mit einem Erdzauber riss sie einfach einen
Eingang aus dem Stein. Der Weg war frei.
Die drei Frauen wagten sich hinein. Es war finster und eine
lange Treppe führte hinab ins Erdreich der Toten. In regelmäßigen Abständen
waren Fackelhalterungen angebracht, aber Licht schien nicht nötig, da alle
Dunkelsicht besaßen. Unten angelangt sahen sie einen langen Gang. Von diesem
führten immer wieder Räume zu den Grabmälern von den Ahnen der Familie.
Beeindruckende Steinhauerkünste zierten die Gräber und Lebensgroße Statuen von
den Mitgliedern zeigte auf wer hier verweilt. Mit ehrfürchtigen Schritten und
den nötigen Respekt vor den Toten gingen sie weiter den Gang hinab. Am Ende war
unbehauener Stein und zur rechten führte eine verschlossene Tür zu einem
weiteren Raum. „Moment mal, eine verschlossene Tür?“, fragten sich die Drei im
Stillen und ließen nun äußerste Vorsicht gebieten. Zu erst wurde die Tür magisch
untersucht und keine Magie war zu entdecken. Dann wurde an der Tür gelauscht.
Es waren eindeutig Stimmen zu vernehmen – sehr dumpf und tief. Danach wurde das
Schloss untersucht und keine Fallen waren zu entdecken. Die Drei blickten sich
an, nickten kurz und öffneten ruckartig die Tür.
Dort stand er mit Leib und Seele, der Baron. Über einen
Tisch gebeugt und vertieft im Selbstgespräch schien er über irgendetwas zu
brüten. Ein kleiner Junge saß mit tränenüberströmtem Gesicht auf einem Bett. In
der Ecke stand ein Tierkäfig offen und darin befand sich eine Lagerstatt.
„Haben wir Sie endlich gefunden, Baron Madison!“ kam es bestimmt von den
Frauen. Der Baron drehte sich verwirrt um. „Ja, was macht ihr denn hier?“ Es
entbrannte eine lange und heftige Diskussion über den Zustand und die Umstände
des Treffens. „Aber ich muss doch meiner Lady Madison helfen!“ Waren die
abschließenden Worte daraus. „Gut, dann gehen wir in Ihr Arbeitszimmer und sie
zeigen uns alles und damit meinen wir wirklich alles!“ Kam es abschließend von
der Heldengruppe. Den Jungen nahmen sie mit und brachten ihn zu ihrer Mutter.
Diesmal mit Glückstränen wurden Mutter und Sohn wieder vereint und die
Vereinigung angemessen gewürdigt. Danach ging es weiter zum Arbeitszimmer.
Unterwegs dorthin gabelten sie die Männer wieder auf, die gerade etwas
mitgenommen aus dem Keller kamen. Das Arbeitszimmer wurde vom Baron geöffnet
und es wurde sich schnell gegenseitig aufgeklärt, was vorgefallen war. An der
Wand im Arbeitsraum hing eine große Karte von der Schwertküste und mehrere
standen Bücherregale daneben. Ein großer Schreibtisch fing jeden Blick auf und
dominierte den Raum. Auf dem Schreibtisch sah man Papier, Feder und Tinte.
Kleckse und mehrere benutzte Schreibfedern zeugten von unzureichender Handhabung
der Schreibkunst. Während der Baron den Helden die Dokumente zeigte untersuchte
die Dunkelelfin die Bücher. Ein Buch mit de Familienwappen fiel ihr in die
Augen und sie zog es heraus. Sofort öffnete sich eine Geheimtür. Im dahinter
verborgenen Raum erblickte man einen Opferstein aus Obelisk und rituelle
Zeichnungen sowie einen Ritualdolch. Verkrustete alte Blutspuren zeugten von
übler Tat und der Baron wurde stark in Bedrängnis gebracht. Er wurde genötigt
alles im Detail zu erklären und verwies dabei immer wieder auf die Dokumente.
Diese waren von einem Lord Uther und beinhalteten eine Dämonenbeschwörung!
Jetzt war allen klar, was hier geschah. Fluchs wurde ein Plan ausgeheckt, um
den Dämon zu exorzieren. Gemeinsam stürmten sie in die Nacht hinaus, während
Cypher nach oben ging und alles absicherte. Die Helden hatten genug von
Überraschungen.
In der Nacht konnte man das Wolfsgeheul hören und am Rande
des Waldes bewegten sich die Büsche. Die Gruppe nahm Kampfhaltung ein und das
Monster brach aus dem Wald hervor. Es hatte lange Hasenohren, eine
Wolfsschnauze und Bärenpranken. Das schwarze Fell umarmte die Nacht. Der Baron
reagierte als erster „Meine Lady!“, rief er und stürmte voran. Er warf dem
Dämon eine Substanz in Gesicht und plötzlich flammte ein rotglühendes Symbol
auf der Stirn auf. Es war das Familienwappen und eine gar menschliche Regung
von Schmerz durchfuhr den Dämon. Es begann ein epischer Kampf gut und weniger
gut gegen Dämon. Die Zauberer erzeugten Blitzgewitter und hüllten damit das
Monster ein. Der Paladin warf seine Kette und band das Unwesen fest. Immer
wieder wurden beide Kampfgruppen getroffen und es bedurfte größter
Anstrengungen den Baron nicht sterben zu lassen. Es ging in die tiefe Nacht
hinein und beim Dämon kamen verstärkt die Züge von Lady Madison durch. Mit einem letzten geheiligten Kampfspruch auf
den Lippen fuhr der Hammer der Austreibung auf den Dämon und mit einem
unfassbar mißtönenden Laut brach das Ungetüm zusammen. Das Wesen verwandelte
sich zurück in die betuchte Lady Madison. Hier reagierte der Baron wieder als
Erster und umstürmte seine geliebte Frau.
Es war makaber und rührend zugleich. Die Helden gewährten
den Beiden die Zeit.
Doch alles Gute hat auch ein Ende. Das Rad der Zeit dreht
sich kontinuierlich weiter und kennt kein Ende. Seine Augen und Ohren ist der
Wind. Aber es war ein Ende.
Zurück in Tiefenwasser wurden der Baron und die Baroness für
Ihre Verbrechen angeklagt und verurteilt. Welches Urteil die Beiden erwartet
weiß keiner der Helden. Sophie wurde ebenfalls angeklagt, aber dank des
Zuspruchs der Heldengruppe befand man die Handlungen als Notwehr und weitere
Verfahren wurden eingestellt. Sie und ihr Mann Tom leben gemeinsam mit ihrem
Sohn Elliot in Tiefenwasser und mit der Hilfe von Camilla fanden sie Lohn und Brot.
Fortan leben sie ein glückliches Leben als Familie.
Doch bin ich euch noch eine Geschichte von Bi-Bel schuldig.
Nachdem der Cult (fast) alles in Kara-Tur erledigt hat, geht es an die letzten Vorbereitungen, bevor die Reise nach Fearûn angetreten wird. So geht beispielsweise Jorax noch einmal seine Verträge mit den drei Kapitänen durch und unterschreibt diese schlussendlich. Gegen Mittag wird die Gruppe schließlich mit militärischen Ehren kurz vor der Stadt verabschiedet.
29. Elaint
Die Gruppe reist dorthin wo sie Miyu das letzte Mal gesehen hat. Dort wird mit Beamten gesprochen, welche Miyus geplante Reiseroute preisgeben. Mit der Reiseroute konnte Miyu bis zum Ende des Tages gefunden werden. Nachdem sich der Kult Miyus Sicherheit vergewissert hatte, konnten sie nun endlich nach Hause aufbrechen!
Die nächsten Tage sind relativ unspektakulär: Es wird ein schwächeres Handelsschiff mit in die Reiseflotte aufgenommen, welches die Gruppe mit nach Fearûn begleitet. Dazu werden noch einige Piraten abgewehrt.
Nach 11 Tagen der Reise erreicht der Kult schließlich Adbar, Jorax‘ Heimat.
9. Mapenoth
Zu später Stunde wird noch versucht, Einlass in die Zitadelle Adbar zu erhalten. Jorax spricht mit der Wache am Tor, welche sich als sein Bruder und als Anführer der hiesigen Elitetruppe, der „Orkschlächter“, herausstellt. Dieser gewährt Einlass und trommelt natürlich den gesamten Clan zu einer Feier zusammen, immerhin ist der „verlorene Sohn“ wieder heimgekehrt. Auf der Feier ringt Jorax mit einem menschlichen Hünen, welches trotz eines regen Wetteinsatzes (unter anderem auch vom König der Stadt!) in einem Unentschieden endet, und zu einem Wettsaufen übergeht. Allerdings ist recht schnell bemerkt worden, dass nur Thorgrim und Jorax wirklich Spaß an dieser Fete habe, da der Rest sich schnell in seine Gemächer zurück zieht.
10. Mapenoth
Jorax, sein Vater und der König sprechen über Jorax‘ Pläne bezüglich des Handels nach Kara-Tur und der aktuellen Lage um König Obould. Der König ist einverstanden, mit der Bedingung das Jorax alles organisiert und koordiniert.
Uladula und Mianissa reisen währenddessen für einige Tage nach Kalimhafen, um dort den Meister von Ula’s Wesen im Sack ausfindig zu machen. Weil die Strecke zwischen Adbar und Kalimhafen nicht auf normalem Wege schnell zu überbrücken ist, nutzt Uladula einen mächtigen Zauber um die Existenzebene zu wechseln und von dort aus wieder mit dem gleichen Zauber in Kalimhafen aufzutauchen. Dieser Meister ist ein zwielichtiger Typ, welcher allerdings froh ist seinen Freund (welcher sich als kleiner Teufel herausstellt) wiederzusehen und Ula mit 10.000 Gold und einem großen Diamanten entlohnt.
19. Mapenoth
Es gehen Berichte in Adbar ein, dass sich um die Feste Todespfeil eine Orkhorde sammelt, mit weiteren in den umliegenden Wäldern im Anmarsch.
23. Mapenoth
Es wird ein Plan ausgearbeitet eine Delegation aus Menschen, Elfen und Zwergen zu König Obould zu schicken um einen drohenden Orkkrieg zu verhindern. Der Kult soll hierbei die Delegation aus Adbar stellen, womit auch alle aus der Gruppe einverstanden sind.
Die Feier war großartig und viele Bewohner vom Eiswindtal hatten Ihr beigewohnt. Etliche Familien hatten die Helden wieder zusammengeführt. Doch auch andere Bewohner aus den Reichen waren unter den Befreiten. So auch ein Kenku, der den Goliath aus seinem Käfig in der Mine befreit hatte. Ihn zog es wieder gen Süden, da das Klima hier doch ein wenig „kühl“ war. Das lag nicht an den Leuten hier, vielmehr war es die kalte Umgebung. Er sollte nicht alleine bleiben.
Hintergründe
Einige Fragen waren bis zur Feierlichkeit unseren Helden jedoch unklar. Eine dieser Fragen konnte aber geklärt werden. Die Frage warum die Dunkelelfen sich ausgerechnet Bremen als nächste Akquisationsstelle für Ihre Minenarbeiter erkoren hatten, konnte dabei gelöst werden. In dieser Stadt gab bzw lebte ein Man mit dem Namen Davrick Fain, dieser verehrte Auril, die Göttin des Frostes, Kälte und des Eises. Er war, als er von den Helden von Bryn Shander erfahren hatte, ein Deal mit den Dunkelelfen eingegangen um die Helden los zu werden. Doch dieser Plan war gescheitert.
Der Kultist Davrick Fain
Davrick Fain
Wer war dieser Davrick Fain? Er war in Bremen geboren und war ein gewönlicher Kaufmann, bis zum Winter 1483 TZ, wo sich die Macht Aurils sich in den Städten manifestierte. So wand er sich Auril zu. Dann fing er an hier und in den anderen Städten Leute zu bekehren. Die die sich nicht bekehren ließen, waren auf eine interessante Art und Weise ums Leben gekommen. Man erzählte sich Geschichten über ein Remorhaz, welches er aufgezogen hatte und er selber als ein Zeichen seiner Göttin ansah, der den Ungläubigen ein jähes Ende setzte. Er selber betrieb einen Tempel in einer alten Verbeeg-Höhle in dem Berg Kelvins Steinhügel.
Der Deal
Davrick hatte erfahren das ein paar Dunkelelfen auf der Suche nach einem besonderen Stab waren. Dieser Stab gab seinen Besitzer die Möglichkeit die Gedanken von anderen Wesen kontrollieren zu können. Mit diesem Wissen war es ihm gelungen die Dunkelelfen zu überzeugen, das Bremen eine sehr bevorzugte Stadt war, um dort weitere Minenarbeiter zu akquirieren.
Die Reaktion der Helden
Die Helden waren in der Taverne: Zum Knochenkopf bei der Wirtin Darby Snide abgestiegen und genossen deren Gastfreundschaft. Es gab viele Geschichten die erzählt wurden und so vergingt nicht ein Abend, ohne eine Geschichte. Als die Helden von Davrick hörten und welchen Plan dieser verfolgt hatte, waren allen klar, das dieser zur Strecke gebracht werden musste. Einzig Eryn hatte andere Pläne und so dauerte es auch nicht lange bis es zur großen Verabschiedung kam. Eryn wollte den Jungen zusammen mit dem Kenku in den Süden bringen. Ein Heim für den Jungen finden und dann vlt. wieder zurückkehren.
Weitere Gäste im Knochenkopf
Doch die Helden waren nicht alleine in der Taverne. Da derzeit viel in der Stadt los war, waren unter anderem auch ein Halbling und ein…
Kommentare