Mein zweiter Tag in den Ruinen hat sich deutlich mehr gelohnt als der erste! Nachdem wir an die Kreuzung zurückgekehrt waren, an der wir das letzte mal überfallen wurden, beschlossen wir uns als erstes den linken Weg zu untersuchen. Nach einigen Metern ging der Pfad durch die Trümmerhaufen nach links, das Langohr lunzte vorsichtshalber hinein, ob sich etwas in diesem Raum befand. Sie erkannte das der gesamte Raum mit Knochen gefüllt war und über den Knochen 2 Grells schwebten. Als der Zwerg das hörte, erklärte er uns, dass es sich vermutlich um ein Grell-Nest oder gar eine Grell-Kolonie handelte. Mir schauderte es bei dem Gedanken einem Haufen dieser fliegenden Hirne zu begegnen, allerdings muss ich auch zugeben, dass beim Anblick all der Leichen mir der Gedanke kam, was sich wohl zwischen all diesen Knochen befindet. Schließlich entschlossen wir uns, Netze zu spannen und ein Feuer zu legen, damit die Grells nicht über unsere Köpfe hinweg fliegen würden und uns einen nach den anderen in die Höhe ziehen. Es dauerte nicht lange und wir hatten alle Grells besiegt. Verluste gab es auf unserer Seite keine, wobei Toprax manch eine Verletzung bekam, allerdings nicht durch einen Grell, sondern durch das Langohr, das wie bessesen mit ihrem Schwert durch die Luft strich, um einen Grell zu erwischen. Nach diesem Kampf entschloss ich mich den Raum zu untersuchen, wobei ich eine kleine Kiste entdeckte. Als ich diese aufschloss, fand ich einen Blauen Stein. Der Zwerg behauptet es ein ‚Ionenstein‘ oder sowas in der Richtung sei. Angeblich soll er zu leuchten beginnen, wenn man in Gefahr kommen sollte. Wir haben zwar kurz diskutieren müssen, aber sind uns relativ schnell einig geworden das wir ihn behalten. Als wir den Gang in die andere Richtung beschritten, wurden wir kurzer Hand von einem Trupp bewaffneter Zwerge aufgehalten. Sie waren verkleidet wie Vampire und ich war sofort bereit sie zu beseitigen, aber dann klärte uns der Hauptmann über sie auf. Anscheinend gehören sie zu einer kleine Truppe namens ‚Undertaker‘, welche es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die Kreaturen aus dem Norden der Ruine von dem Eingang fernzuhalten und das Gleichgewicht in ihr aufrechtzuerhalten. Ebenfalls erklärte er uns welche anderen Gruppierungen in der Eingangsebene existieren. Die Zwerge zogen sich wieder zurück und wir traten den Weg in den Süden an. Allerdings machten wir im Säulenwald eine Pause, einerseits um durchatmen zu können, andererseits damit Smiles wieder zu uns stoßen konnte.
„Wusste ich doch, dass er etwas
vor uns versteckt… Was ist das? Ein Tagebuch? Na dann lass doch mal
reinschauen, was er so schreibt… Okay… Er schreibt einfach nur
unsere Erlebnisse auf. Etwas unbeholfen und mit viel zu wenig Lob
bezüglich meiner Taten, aber okay. Ich sollte ihm wohl mal zeigen,
wie das richtig geht. Und Alberich und Gundrabur müssen das auch
wissen.“
Nachdem wir nun diesen verdammten Troll endlich los sind können wir uns aufmachen um den Rest von diesem verfluchten Ort zu erkunden. Nach diesem Kampf sollte uns wirklich kaum noch etwas aufhalten können. Mit Alberich als unsere “lebende Festung“ und Malcador mit seiner meisterlichen Profession der arkanen Künste fällt mir nichts ein, dass uns besiegen könnte. „Wäre doch nur unser letztes Gruppenmitglied auch mitgekommen“, dachte ich mir unwissentlich dem Fakt, dass sich unser Freund Gundrabur in diesem Moment hinuntergelassen wurde.
Von dem was mir Gundrabur berichtet hat, nutzte er die Zeit bis er uns fand allerdings sehr gut und erforschte den Berg auf eigene Faust. Zumindest bis er auf einen Betrachter traf und bei voller geistiger Gegenwart entschied, dass er Blumen lieber von oben als von unten betrachtet. In der Zwischenzeit haben Alberich, Malcador und ich aber auch ein paar sehr interessante Entdeckungen gemacht. Wie zum Beispiel eine Tür mit einer schrecklichen Fratze darauf. Als wir über diesen grässlichen Anblick hinweg kamen traute sich Alberich als Erster von uns in den kleinen Raum hinter der Tür. Viel fand er nicht, da der Raum auch nicht größer als Zehn mal Zehn Fuß war. Plötzlich jedoch fand er einen Knopf, der die abscheuliche Tür hinter im verschloss und einen Geheimgang öffnete. Nachdem er durch diesen ging öffnete sich die Tür hinter ihm wieder und verschloss den Geheimgang.
In der
Zwischenzeit hatte auch Gundrabur seine nächste Begegnung mit den
häufiger unfreundlichen als freundlichen Bewohnern dieses Berges.
Anscheinend ist uns beim letzten mal einer der “Zuckerzombies“
entwischt. Da Gundrabur aber ein meisterhafter Kämpfer ist konnte er
diesen Einzelgänger ohne Probleme mit Mut und Zwergenstahl
bezwingen. Unser Türrätsel war hingegen nicht so leicht mit roher
Gewalt zu lösen. Wir standen nämlich auf einmal vor einem leeren
Raum in dem gerade noch unser Freund war. Malcador in weiser
Voraussicht rechnete schon mit dem Schlimmsten. Wir konnten
allerdings nicht sinnlos rumstehen und deshalb nahm ich all meinen
Mut zusammen und betrat auch den Raum. Der Knopf den Alberich fand
war nicht schwer zu finden und deshalb sah ich mich schneller in der
Position von Alberich wieder, als mir lieb war.
Malcador nun
allein auf der anderen Seite probierte alles mögliche um uns zu
folgen, leider oder besser zum Glück ohne Erfolg. Ich erkundete
inzwischen den Gang hinter der Geheimtür. Zu meinem Bedauern etwas
unvorsichtiger als sonst, denn als ich gerade am vermeindlichen Ende
des Ganges ankam, löste ich eine Falle aus und ein und glaubt mir
ich versuche nicht zu über treiben, riesiger Felsbrocken von der
Größe eines Drachen rollte spontan auf mich und Alberich zu. Wir
rannten natürlich zu der Geheimtür, durch die wir auch wieder in
den Raum kamen, aber nicht durch die Tür mit der Fratze.
Selbst
Gundrabur muss die Falle gehört haben, denn nachdem was er bisher
erlebt hatte sagten ihm seine Instinkte, dass es besser ist zu
wissen, was die Erde so zum beben bringen kann und machte sich auf
den Weg in unsere Richtung. Malcador probierte inzwischen alles um
die Tür auf zu bekommen. Mit jedem Versuch, jeder Idee, so gut sie
auch war kam uns der Fels immer näher und drohte uns zu
zerquetschen, bis Malcador die inzwischen verzogene Fratze nicht mehr
ertragen konnte und ihr am Bart zog. Was buchstäblich unsere Rettung
in letzter Sekunde war. Alberich und ich brachen aus der Tür hervor
und schuppsten Malcador auch schnell aus dem Weg. Der Felsen mit
seiner verständlichen geringen Geschicklichkeit rollte einfach
weiter gegen die Wand auf der anderen Seite der Tür. Was wiederum
eine erheblichen Knall verursachte und Gundrabur in seiner
Entscheidung bestätigte.
Kurz darauf
sollten wir nun auch unser letztes Gruppenmitglied kennenlernen. Da
wir allerdings noch unter Schock standen reagierten wir, man könnte
sagen misstrauisch, auf unseren Neuankömmling. In dem Gedanken noch
mehr Unheil von unserer Gruppe abzuhalten schüchterte Malcador ihn
mit einem Wort- und Beleidigugnsgewitter ein, welches ich nicht von
einem so jungen und noblen Menschen erwartet hätte. Selbst Alberich
stand sprachlos da, als Malcador seine Schimpftirade auf Gundrabur
los lies. Nach einer kurzen mündlichen Auseinandersetzung konnte
sich die Situation aber schnell aufklären und wir konnten sowohl
unser neues Gruppenmitglied begrüßen als auch etwas Luft
schnappen.
In der Zwischenzeit erzählte uns Gundrabur von
seiner Begegnung mit dem Betrachter und, da ich so klug bin und mir
die Grundrisse bisher gut eingeprägt habe, musste ich feststellten,
dass dieser Betrachter den Eingang zur zweiten Ebene bewacht. Die
Ebene in die wir als nächstes wollen… Nach einer kurzen
Besprechung war es klar: Der Betrachter musste weg! Wir machten uns
auf den Weg, fanden viele Räume die einzelne Mitglieder unserer
Gruppe schon erkundet hatten, aber auch neue mit magischen Artefakten
wie einem Bierkrug der sich immer wieder von alleine auffüllt.
Verständlicher Weise das wertvollste Artefakt in diesem Berg.
Zumindest für unsere Zwerge.
So gerne wir weiter erkundet
hätten, stand nun aber der Kampf gegen den Betrachter an. Wir
schmiedeten eine Plan: Alberich und Malcador sollten ablenken,
während ich und Gundrabur uns von hinten an ihn heranschleichen.
Soweit hat auch alles funktioniert, bis wir festgestellt haben, dass
es zu gut funktioniert hat. Der Betrachter starrte nun nämlich mit
seinem großen Auge auf unsere beiden Begabtesten in den arkanen
Künsten, welche wiederum nun nichts gegen ihn machen konnten. So
ziemlich wie wir, da der Betrachter gut zehn Fuß über unseren
Köpfen schwebte und wir ihn nicht erreichen konnten. Es war relativ
schnell klar, dass wir ihn so nicht bekämpfen können. Und nachdem
er uns gezeigt hatte warum Betrachter zu den gefährlichsten
Kreaturen unserer Welt zählen brauchten wir einen neuen Plan.
Alberich konnte
sich gerade so in Position bringen um mit seinem mächtigsten Zauber
den Betrachter für eine gute Minute in eine andere Dimension zu
befördern. Wir atmeten kurz durch und trotz Bedenken blieben wir und
führten den Kampf fort. Gundrabur nutzte seine Wurfäxte, Alberich
seine göttliche Magie und Malcador, dem ich besonders viel Lob
aussprechen muss, hielt fast allen magischen Tricks dieser Kreatur
stand und nutzte seine eigene Meisterschaft über das Arkane um dem
Betrachter Feuerball nach Feuerball entgegen zu feuern. Ich hingegen
konnte mich nicht rühren… Ich wollt auf den richtigen Moment
warten um aus meiner Unsichtbarkeit heraus eine verheerenden Angriff
zu starten. Dieser Moment kam aber nie und so musste ich zusehen, wie
meine Kameraden ohnmächtig geschlagen, verzaubert und in die Flucht
geschlagen wurden.
Dieses Trauerspiel konnte ich nicht länger
verantworten und nutzte eine ähnliche Taktik wie Malcador. Ich hatte
noch Schriftrollen die mit dem Zauber Feuerball verzaubert waren. Ich
nutzte diese um dem Betrachter noch mehr zu verbrennen, als er eh
schon war. Dies ging solange gut, bis ich keine Schriftrollen mehr
hatte und der Betrachter leider noch lebendiger war, als wir es uns
erhofft hatten. In diesem Moment kam der durch Zauber in die Flucht
geschlagene Malcador zurück und versuchte uns Zeit zu verschaffen
indem er das Monster zu sich lockte. Alberich, Gundrabur und ich
konnten die Pause nutzen um aufzustehen und uns bereit zu machen
Malcador zu helfen.
Als wir zu ihm kamen, war der Betrachter
gerade dabei in zu verschlingen, war ich mit einem gezielten Stich
aber verhindern konnte. Dies und der Fakt, das es dem Betrachter
nicht mehr so gut ging brachte ihn dazu einen seiner mächtigsten
Zauber zu präsentieren. Er verwandelte die Wände in Ranken, die
nach uns griffen und uns kampfunfähig machen wollten. Aber von sowas
lassen wir uns nicht aufhalten und ich und Malcador entkamen den
Ranken und mit einem letzten Stich und einer der heißesten
Feuersäulen, die ich je gesehen habe, besiegten wir den Betrachter
Glücklich und mit
letzter Kraft feierten wir unseren Sieg und überlegten schnell, was
wir mit unserer neuen Trophäe anfangen sollen. Wir entschieden den
Betrachter nach oben mitzunehmen und an einen Sammler zu verkaufen.
Zu unserer Überraschung wartete oben anscheinend schon jemand auf
unsere Ankunft mit dieser Bestie. Anscheinend ging es um eine Wette,
so wie ich das verstanden habe. Die beiden Gewinner dieser Wette,
zwei Zwerge, haben uns entsprechend auch sofort auf einen Siegestrunk
eingeladen, dem keiner von uns widerstehen konnte. Wir feierten und
tranken. Und so laut und aufgeregt es nach unserem Sieg in der
Taverne war, war es doch auch sehr beruhigend und entspannend aus dem
Berg herauszukommen. Wer weiß was uns dort unten noch erwartet.
“Das klingt doch unseren Taten angemessen. Naja, schnell wieder zurück damit bevor Kairon aufwacht.“
Ein Basar, ein Portal und eine neue Herausforderung (Die Unterirdischen)
Nachdem wir die Candy Corns eingetauscht hatten ging jeder seiner Wege. Ich kehrte in das Haus meines Onkels zurück. Doch die Leere und Einsamkeit dort hielt mich nicht lange und so stärkte ich mich ein wenig und ruhte etwas bevor es mich wieder in Taverne zog. Ich hoffte jemand bestimmten zu sehen, doch leider war er nicht da, aber da es spät war, lag es wohl daran. Ich verbarg meine Enttäuschung und ging auf meinen Zwerg zu der neben dem schnieken Halbelf saß und trank.
Erst jetzt fiel mir die Tieflingsdame daneben auf. Ich hatte sie zwar schon hier gesehen, da sie denen, den in den Tiefen etwas zugestoßen war, half, aber dass sie sich am Tresen befand war schon merkwürdig. Ich näherte mich und begrüßte meine Begleiter vom letzten Mal und auch Story, so nennt sich die Neue. Eibenstein blickte zwischen uns hin und her und meinte wir sehen aus wie Tag und Nacht und ob wir Schwestern wären. Wir schüttelten gleichzeitig den Kopf, aber konnte ich mir wirklich sicher sein? Denn woher soll ich das wissen? Wir unterhielten uns kurz um dann zu viert den Brunnen hinuntergelassen zu werden.
Noch immer standen ein paar Kürbisse herum. Da der Weg in den Norden durch eine Mauer versperrt war beschlossen wir in die andere Richtung zu gehen. Ich erzählte den Anderen kurz wo ich schon war und Eibenstein wollte lieber woanders lang gehen. So gingen wir Richtung Süden um in die zweite Ebene zu gelangen. Zuerst mussten wir Story allerdings zu Hallaster bringen, damit wir weiter gehen konnten. Die drei Fragen ergaben nichts Neues. Wir bekamen heraus, dass es irgendwo eine Abkürzung zur vierten Ebene geben würde, aber diese nur benutzt werden könnte, wenn man genug Wissen hätte. Und so gingen wir den normalen Weg weiter.
Bei dem Zwerg mit den zwei Köpfen angekommen fanden wir einen goldenen Halsreif und unser Halbelf fand heraus, dass es sich nicht um ein Schmuckstück handelte, sondern wohl großen Schaden anrichten konnte, wenn man es jemanden oder etwas umlegt. Er verstaute das gute Stück in seiner Tasche, bevor es Thorgrim dem steinernen Zwerg umlegen konnte.
Als wir die Treppe in die zweite Ebene erreichten hörten wir Hallaster und wie er uns ankündigte. Ich brachte die Gruppe zum Basar und Eibenstein fand zunächst Interesse an den Goblins, die dort feilgeboten wurden, kaufte dann aber doch keinen und machte uns stattdessen auf ein paar magische Teile aufmerksam, die wir uns genauer anschauten. Mir stachen sofort eine Robe und ein Stab ins Auge. Doch der Stab lockte mich dann mehr, denn die Flammen an einem Ende erinnerten mich an etwas und wenn das stimmen sollte, was ich vermutete war der Preis wirklich gut. Und da Feuer ein Element ist, dem ich nicht ganz abgeneigt war und der Stab so gut zu mir passen würde versuchten wir den Preis runterzuhandeln.
Staff of Fire
Da der Goblin
Interesse an dem Grelltentakel und meinen Giftkräutern hatte, konnten wir
den Preis wirklich noch etwas drücken und so wechselte der Stab seinen
Besitzer. Innerlich freute ich mich wie ein kleines Kind doch zeigte ich das
nicht. Ich versuche mich und meine Gefühle immer unter Kontrolle zu halten. Nur
manchmal gelingt es mir einfach nicht, vor allem bei dem einen, der sonst in
der Taverne sitzt und Rum trinkt.
Wir schauten
uns noch eine Weile um und gerade, als wir den südlichen Ausgang nehmen
wollten, betrat ein Hobogoblin mit Gefolge den Basar. Er stellte sich als
Kommandant Azrok vor und erzählte, dass er auf der Suche nach Freiwilligen war,
die sich dem Kampf gegen die Dunkelelfen anschließen würden. Thorgrim war
sofort dabei, denn er erzählte, dass eben diese seine Familie ausgelöscht
hatten und auch Eibensten zeigte Interesse. Und als uns dann ein Visum
angeboten wurde, mit dem wir uns frei in der Umgebung bewegen konnten, war
klar, dass wir uns anschließen würden. Bis es soweit war wollten wir uns
allerdings noch etwas umsehen.
Thorgrim lief vor und als ich ihn auf zwergisch Reden hörte folgte ich ihm und
die anderen Beiden mir. Wir gingen einen langen Gang entlang der mit lebendigen
Fresken geschmückt war.
Fresken
Auf ihm waren Zwerge zu sehen, die zwergentypische Sachen machten. Schmieden, Erze abbauen, Feiern und Kämpfen. Als ich mir sicher war, dass es sich um keine eingesperrten Seelen handelte konnten wir weiterlaufen.
Immer weiter gingen wir, bis wir zu einer eingestürzten Stelle kamen. Wir entschieden diesem Weg zu folgen. Thorgrim ging voraus und als es klickte konnte er dem Bolzen ausweichen. Der Zweite traf ihn zwar, doch störte ihn das nicht wirklich. Allerdings kramte er nun seinen Rammbock hervor und schob ihn über den Boden um etwaige Fallen auszulösen. Erst dachten wir es passiert nichts, bis sich eine Luke öffnete und eine große, steinerne Kugel freigab. Diese bahnte sich den Weg über den Rammbock hinweg nach hinten. So gingen wir nun weiter und kamen in einen Raum, der voll von Schmiedewerkzeug war. Weiter hinten fanden wir Metallreste und einen Schleifstein. Unser Zwerg war gleich Feuer und Flamme und so überredete er uns hier kurz zu bleiben, damit er unsere Waffen schärfen konnte.
Etwas gelangweilt ging ich vorsichtig weiter und bog um die Ecke. Was ich dort sah, entfachte die Neugier in mir. Am Ende des Ganges fand ich in einen toten Baum. Bei näherer Betrachtung erkannte ich, dass es sich um eine Eibe handelte. Ich wusste, dass es Baumportale gibt, aber hier mitten im Unterberg? Ich musste versuchen die Eibe wieder zum Leben zu erwecken. Da Wasser nicht half suchte ich die Eibe weiter ab. Dann kam mir eine Idee. Ich kramte aus meinem Rucksack ein kleines Holzstück hervor. Es war Eibe und als ich den toten Baum damit berührte erschien wirklich ein Portal.
Ich rief die Anderen, doch da Throgrim ziemlichen Krach machte, musste ich sie dann holen gehen. Sie staunten nicht schlecht. Wir berieten uns kurz, wer zuerst durchgehen sollte. Da ich es war, die es erschaffen hatte und als Druidin kam mir die Ehre zuteil. So streckte ich einen Arm hindurch und traf auf eine Barriere. Den Anderen erzählte ich das natürlich und so löste ich mein Stück Eibe und das Portal verschwand wieder. Wir beschlossen uns ein andermal damit zu befassen. Es war schon spät und so kehrten wir zum Basar zurück.
Uns lief ein
kleiner Goblinjunge über den Weg der von einem Händler verfolgt wurde. Wir
setzten ihm nach, doch als ich ein paar Goblins über Midna reden hörte blieb
ich stehen, denn ich hatte von ihr schon gehört. Ich dachte es wäre nur ein Gerücht
und so lud ich die Goblins zum Trinken ein. Und je mehr sie tranken und so
lockerer wurden ihre Zungen.
So erzählten
sie, dass Midna einst eine Schülerin von Hallaster war, die besonders gut darin
war unsichtbare Diener zu erschaffen. Man glaubt, dass Midna selber nicht mehr
existiert, aber ihre Diner nach wie vor. Und man erzählt sich, dass es hier
irgendwo einen Meister des Unsichtbaren geben soll.
Aus den Augenwinkeln nahm ich wahr, wie meine restlichen Begleiter den Jungen zur Rede stellten. Ich sah den Dolch, den er hochhielt und auch wie Eibenstein offenbar mit ihm etwas tauschte. Der Junge schien wohl nicht zu wissen, dass er einen magischen Gegenstand in den Händen gehalten hatte.
Wir entschieden uns unten zu nächtigen und so rief ich in mir die Schattenmacht des Gloaming Court an um einen Unterschupf aus Mondlicht und Schatten zu erzeugen. Dort waren wir für die nächsten paar Stunden sicher.
In der Früh ging es dann mit Azrok und den Anderen los. Wir liefen südlich bis wir zu der Stelle kamen, die wir einnehmen wollten. Die Katakomben. Wir taten uns zusammen und schmiedeten einen Plan…
Nach einer kurzen Rast und mit zwei neuen Mitstreitern an der Seite (einem Tiefling und einer Halbelfein), wagte sich die Gruppe tiefer in die Gänge des Undermountain. Die warnenden Worte hinter sich gelassen, traf die Gruppe zwischen den Säulen auf einen plötzlich auftauchenden Grell. Gegen die geballte Schlagkraft der Gruppe hatte es keine Chance. Auch mit den folgenden Grell wurde kurzer Prozess gemacht. Dank der Fähigkeiten des Tieflings sich in seinen Begleiter (eine kleine Spinne) zu versetzen, war es der Gruppe möglich die Gänge zu erkunden ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen. Sie konnte selbst durch die kleinsten Schlitze klettern. Das kleine Spinnchen krabbelte unter einem Türspalt hindurch, um zu erfahren was dahinter lag. Der Raum hinter der Tür war leer, bis auf einen Ständer, in dem sich ein Schwert befand und einer skelettierten Hand, die auf dem Boden lag. Toprax griff nach dem Schwert, wollte es wegstecken doch auf Magische weise landete dies immer wieder in seiner Hand. Es war ihm nicht mehr möglich, das Schwert abzulegen. So kehrte die Gruppe ins Gasthaus zurück um für Toprax einen Priester zu finden, welcher ihm dabei helfen konnte das verfluchte Schwert abzulegen.
Nachdem der erste Vorstoß gegen die Drow in einen Rückzug endete hat die Gruppe einen neuen Schlachtplan entworfen.
Im Zuge dieses Schlachtplans ist die Gruppe in die 2.te Ebene vorgedrungen um Leichen zu finden für Nadar dem Nekromanten. Auf dem Weg haben Parati und Nadar mentale Nachrichten bekommen vom Haus Auvrindar Rizzeryl die auch eine Mitgliedschaft zum Dunklen Netzwerk angeboten hatte. Parati gab dies direkt weiter an die Gruppe als alternative für den bisherigen Plan, doch Nadar schwieg. Man solle Nadia die Illuskanisch Frau und Shunn Shureth ein Drow Leutnant von der Xanathar Gild an die Drow ausliefern um „Informationen zu bekommen“
An diesem Zeitpunkt hat die Gruppe zum ersten mal festgestellt das ihre Ziele diesbezüglich in andere Richtungen gehen. Sir Dorn wurde unsicher ob er den irgendwem hier trauen kann und Nadar hat über die Nacht einen Wachhund beschwört der die Guppe beschützen sollte von ihm oder ihm vor uns?.
Am nächsten Morgen wurde die Gruppe von einer Illusion von Halästar geweckt mit einem hämischen Grinsen. Am Morgen trafen wir dann die Illuskanische Frau die wir töten sollten die uns zeigte das der Griff ihres Hammmers den sie bei sich trug aus Drowhaut bestanden hat, als wir sie auf Rizzeryls versuch uns abzuwerben hinwiesen.
Wir starteten unseren Vorstoß gegen die Drow. Am Eingang versuchten diese direkt die Gruppe in Dunkelheit zu hüllen welche das Driftgolbe direkt entfernt hat. Die Drow ließen unser Licht ehrlichen aber nicht unseren Mut wir stießen vor mit unseren Turmschilden. Die Turmschielde zeigten große Wirkung gegen die Armbrustschützen der Drow, Es gab 2 Gruppen die vorgerückt sind. ——– Korridor 1 I I I I ——– Korridor 2 Der Erste Trupp bestand aus 2 Bugbears mit Turmschilden, Creed und Parati im Korridor 1. Sie wurden angegriffen von einem Drider mit einem magischen Dreizack der beim Einschlag explodierte und unter seiner Flugban ein Blau leuchtendes Netz hinterlassen. Creed hat daraufhin begonnen den Drider in Flammen zu hüllen mit mehreren Feuerbällen und Parati versuchte die Drow davon zu hindern im oberen Korridor weiterziehen mit Dornen die er aus dem Bodern sprießen ließ . Währenddessen ist Sir Dorn mit seinen Turmschilden weiter Nach vorne gerückt im Schlepptau den Goblin General, Nadar und einer Balista. Über mehrere Runden hat Creed es geschafft den Dridder mit mehreren Feuerbällen und der Hilfe des Untoten Beholders zu erledigen. Sir Dorn Stürmte zu den Drow und erledigte einen mit seinem Hammer über mehrere Runden und beschäftigte die anderen beiden über mehrere runden. Nachdem Eine Drow Magierin besiegt wurde verschwanden die anderen Magier biss auf einen armen Drow Krieger der direkt erledigt wurde. Sir Dorn der Heldenhafte Retter rettete Parati von einer Feuerwalze die durch einen Gang rollt. Was wird als nächstes passieren ? Wird die Gruppe weiterhin mit der Xanathars Gilde arbeiten ? Wird die Gruppe weiterhin zusammenarbeiten ? am 07.12 werden wir es herausfinden
wo Händler auf “ Geistlichter “ treffen würden – Leute entlang der Schwertküste, die mit Licht neblige Schiffe an Land lockten. Wenn diese Schiffe auf Grund liefen, plünderten die Geistlichter die Wracks und schleppten ihre geplünderten Waren zum Baldur’s Gate, das sich am Nordufer einer Kurve im Fluss Chionthar befand, und verkauften ihre Beute. In den folgenden Jahren hat sich das Baldur’s Gate zu einer ummauerten Stadt entwickelt. Heute sind die nebligen Straßen rot mit dem Blut von Unglücklichen, die bösen Opportunisten zum Opfer fallen, von denen sich viele als Adlige, Händler, Piraten und Attentäter bezeichnen. Eine Armee von Söldnersoldaten namens Flaming Fist sorgt für Ordnung in der Stadt, und diese Soldaten unterstehen Großherzog Ulder Ravengard. Die Mitglieder der Flammenfaust kümmern sich nicht um Gerechtigkeit; sie sehnen sich nach Macht und Geld, sonst nichts. Aber trotz des Rufs der Faust für Grausamkeit galt der Großherzog weithin als ehrenhafter und vernünftiger Mann. Die Stadt Elturel, die Hauptstadt von Elturgard, lag viel weiter landeinwärts am Fluss Chionthar. Wo Baldurs Gate den wohlverdienten Ruf hat, ein Schlangennest zu sein, galt Elturel als Leuchtfeuer des Glaubens, der Ordnung und der Hochkultur. Die beiden Städte hatten eine lange, bittere Rivalität erlebt, die ihren Ursprung hatte, als Baldur’s Gate anfing, Fracht und Münzen von Schiffen zu stehlen, die von und nach Elturel fuhren, was den Seehandel dieser Stadt erstickte. Obwohl die Konflikte zwischen Baldur’s Gate und Elturel immer schon vor einem offenen Krieg standen, waren die Beziehungen zwischen den Städten lange Zeit zu angespannt, würden einige sagen.
Willkommen in Baldur’s Gate, einem wahren Nest von Ratten und Vipern, die sich an den felsigen Hängen mit Blick auf den Chion-thar-Fluss festklammern. Von ihren hohen Bänken in der Oberstadt blicken die lokalen Adligen – bekannt als Patriar – mit verschleierter Verachtung auf das gemeine Gesindel in der schmutzigen Unterstadt, die den nebligen Hafen umarmt. Das ganze Baldur’s Gate stinkt nach Blut, Verbrechen und Möglichkeiten. Man kann leicht ergründen, warum Piraten und Händler an diesen Ort gezogen werden wie die Fliegen zur Kadaver. Wenn man dem Fluss weiter nach Osten folgt, kommt man schließlich nach Elturel, der Hauptstadt des heiligen Landes Elturgard – oder zumindest war das bis vor wenigen Tagen so. Die Lage der Flüchtlinge aus Elturel hat sich seit der ersten Nachricht, dass die Stadt gefallen ist, verschlechtert. Alle sagen, dass das Baldurs Gate das nächste ist, aber niemand weiß wirklich, wer oder was Elturel beansprucht hat. Die Patriarchen bezahlen ein Söldnerheer namens Flammende Faust, um ihre Interessen am Baldurs-Tor und damit die Stadt selbst zu schützen. Die Flammende Faust hat noch mehr Macht gewonnen, seit ihr charismatischer Führer, Ulder Ravengard, vor einigen Jahren den Titel des Großherzogs beansprucht hat. Anscheinend ist Ravengard verschwunden. In seiner Abwesenheit hat die Flammende Faust die Tore der Stadt versiegelt, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen. Niemand darf rein oder raus. All dies wurde Euch zugetragen, kurz nachdem Ihr von der Flammenden Faust eingezogen wurdet, um die Stadt zu verteidigen. Ihr Befehl lautet, mit Captain Zodge am Basilisktor zu sprechen, das die östliche Stadtmauer durchbricht und seinen Namen von den verschiedenen Statuen erhält, die in den Nischen der Stadt stehen und auf den Zinnen thronen. Unsichtbar hinter dem versiegelten Basilisktor erstreckt sich eine unbefestigte Straße durch die Slums der Außenstadt bis zur Brücke, die als Wyrm’s Crossing bekannt ist, und dann in ferne Reiche jenseits davon. Dutzende von Flaming Fist-Soldaten versuchen, einen wütenden Mob von Bürgern zu kontrollieren, die die Stadt verlassen wollen. Bewaffnet mit nur einer vagen Beschreibung von Captain Zodge – einem großen Mann mit langen schwarzen Haaren und einer ledernen Augenklappe – dauert es eine Weile, bis man ihn findet. Ein Kampf zwischen Soldaten und Bürgern bricht aus, und Sie sehen schließlich den einäugigen Captain, als er in die Schlacht watet und anfängt, Schläge zu verteilen. Nur ein weiterer Tag in der Stadt des Blutes.
Die Eingezogenen kämpften auf der Seite der Flaming Fist und schnell wendete sich das Blatt zu Gunsten der Flaming Fist.
„Die Flüchtlingskrise“, so Captain Zodge, „hat die Angst geschürt, dass Baldurs Tor das gleiche Schicksal erleiden könnte wie Elturel, von dem anscheinend nur ein Loch im Boden übrig geblieben ist. Unser Großherzog, Ulder Ravengard, besuchte Elturel in diplomatischer Mission, als die Stadt zerstört wurde. Ein Zufall? Ich glaube nicht. „Die Ritter von Elturgard nennen sich selbst Höllenreiter. Ein paar von ihnen entkamen der Zerstörung und glauben, wir seien irgendwie an Elturels Untergang schuld. Was für ein Haufen selbstgerechter Pöbelhasser! Wir verhaften sie bei Sichtkontakt, aber das hat uns für ein anderes Problem zu kurz kommen lassen. Dafür brauche ich eure Hilfe.“
„Baldurs Tor wurde lange Zeit von Anhängern der Toten Drei – den Göttern Bane, Bhaal und Myrkul – geplagt. Ich dachte, wir hätten sie ausgelöscht, aber anscheinend nicht. Diese Überbringer von Angst und Tod nutzen die aktuelle Krise aus, um in der ganzen Stadt zu morden. Als meine ernannten Deputies in dieser Sache haben Sie die Erlaubnis, diese Schurken sofort zu töten. Findet ihr Versteck und löscht es aus. Eliminieren Sie jeden, der Ihnen in die Quere kommt, und keine Sorge wegen der Kollateralschäden. „Wenn Ihr tut, was ich sage, wird jeder von Euch 200 Goldstücke zusätzlich zu meiner Dankbarkeit erhalten, die wesentlich mehr wert ist. „Ein paar Blocks vom Basilisktor entfernt befindet sich die Elfsong-Taverne. Dort treibt sich ein Spion namens Tarina herum und sammelt Gerüchte für die Gilde. Sie schuldet mir einen Gefallen, also sag ihr, dass Ihr für mich arbeitet. Frag sie, was sie über die Toten Drei weiß. Und, um Himmels willen, sei nett zu Balduran. Tarina hat gefährliche Freunde.“
Nachdem die kleine Gruppe Elfgesang betraten, traten nach Ihnen weitere Menschen ein. Acht bunte Menschen schlendern in die Taverne. Der Anführer ist ein stämmiger Mann mit einem trüben rechten Auge, einem grausamen Hohn und der Prahlerei eines Piraten. Die anderen sind ein unappetitlicher, rüpelhafter Haufen, der so tut, als gehöre ihnen der Laden. „Wir suchen einen alten Freund von uns“, sagt der totäugige Mann. Er schnüffelt in der Luft. „Er heißt Tarina“, sagt man mir. Er betrügt gerne bei Baldur’s Bones.“
Doch schnell gewann die Gruppe die im Auftrag der Flaming Fist handelte die Oberhand und die 8 waren schnell eingeschüchtert und verließen die Taverne stehenden Fußes.
Danach widmete sich die Gruppe Tarina, die oben einige Karten spielte. Nachdem Sie ein paar paar Runden gespielt hatte, konnte die Grzppe Tarina folgendes entlocken.
„Einige Blöcke nordwestlich von hier befindet sich ein öffentliches Badehaus mit einem ummauerten Garten und herumtollenden Nymphen, die in die Eingangstore geschnitzt sind. Anhänger der Toten Drei wurden gesehen, wie sie aus dem Badehaus kamen und gingen, und mir wurde gesagt, dass es im Inneren eine geheime Tür gibt, die in ein Verlies führt. Dort verstecken sich die Mörder.“
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