Planlos und unorganisiert (Die Unterirdischen)

Planlos und unorganisiert (Die Unterirdischen)

Da standen wir nun und wollten die Treppe nach unten in die Katakomben nehmen. Alle schienen optimistisch, aber ich hatte meine Zweifel und auch ein wenig Angst, ob wir das Richtige taten. Wir hatten keine Ahnung was uns erwarten würde und auf wie viele Dunkelelfen und Sonstiges wir treffen würden. Ich wollte mich noch kurz sammeln, aber Thorgrim schritt einfach mit den Anderen voran. Die Stufen schienen ewig zu dauern und sie führten uns tiefer in den Berg hinein. Ich lief ein wenig versetzt und bemerkte, dass Story sich mit der Frau von Azrok unterhielt. Keine Ahnung warum, aber der Typ war merkwürdig. Immer hatte er einen Begleiter neben sich oder in seiner direkten Nähe.

Glabrezu

Ich war so in Gedanken versunken, dass ich nicht mitbekam, dass unten schon der Kampf begonnen hatte. Als ich um die Ecke bog sah ich wie der Zwerg mit einem Glabrezu kämpfte. Ohne groß überlegen zu müssen rief ich meine Flammenklinge hervor, denn ich war mir sicher, dass sie sich eignete um dem Dämon zu schaden.

Während Eibenstein und Story nach hinten absicherten hatten Thorgrim und ich gut mit der Kreatur zu kämpfen. Wir trafen oft und gut, aber auch der Dämon traf uns mit seinen Zangen und seinen Fäusten.
Richtige Probleme machte uns dann allerdings der Drider. Mit seinem Dreizack traf er mich und ein Schmerz durchzuckte meinen Körper. Ich konnte ihm zum Glück ein wenig ausweichen sodass er mich damit nicht zu sich ranziehen konnte. Allerdings hinterließ er auf dem Boden einen magischen Effekt, sodass ich unter dem Glabrezu hindurchrutschen musste um nicht darin stehen zu müssen.
Nun stand ich zwischen den Beiden Gegnern und so zog ich mir einen Sargdeckel heran um ein wenig Deckung zu haben.

Jetzt konnte ich ein wenig sehen, was hinter uns im Gang los war. Ich sah Bolzen fliegen und konnte erkennen wie Eibenstein wild mit seinen Händen gestikulierte. Er zauberte also und schien damit auch Erfolg zu haben, aber er sah auch etwas angeschlagen aus. Nur Story konnte ich nicht sehen. Sie war in der Nähe der Treppe stehen geblieben.
Obwohl der Zwerg und ich gut angeschlagen waren, machten wir weiter. Zwischen den Angriffen versuchte ich uns beide ein wenig zu heilen. Zum Glück hatte mein Tageslichtzauber in Richtung Drider die gewünschte Wirkung erzielt, denn der Dreizack verfehlte mich nur knapp.

Drider

Azrok schrie zum Rückzug, doch konnte ich nicht von hier weg. Thorgrim, der tapfere Zwerg, hörte einfach nicht auf den Glabrezu zu verdreschen, um mich aus meiner Lage zu befreien. Ich hörte ihn brüllen, dass ich verschwinden sollte, doch genau in dem Moment traf mich der Dreizack und blieb in meiner Schulter stecken. Die Schmerzen waren enorm. Ich dachte wirklich mein letztes Stündlein hätte geschlagen während mich der Drider zu sich heranzog. Doch der Zwerg schritt harsch ein und so konnte ich noch meinen Wolfsgeist beschwören und uns beide heilen. Unter Qualen zog ich den Trident aus meiner Schulter heraus. Verdammt war das knapp. Das Spinnenviech zog sich zurück und Thorgrim warf mich über seine Schulter und trug mich zu den Anderen, die bereits auf den Weg nach oben waren, zurück.

Auch wenn die Wunden geschlossen waren schmerzte mein Körper. Vor allem die Schulter tat weh, doch hatten wir kaum Zeit und so zogen wir uns vorerst ins Lager von Azrok und den Anderen zurück. Wir hatten nur wenige Verluste erlitten und nun saßen wir zusammen und überlegten wie es weiter gehen könnte.

Azrok erzählte uns von drei Hexen die hier auf Ebene drei seien und die Dunkelelfen nicht sonderlich mochten. Wäre das eine Möglichkeit? Wenn man sie auf unsere Seite ziehen könnte, wären sie dann eine Lösung? Nur wie sollte man zu ihnen gelangen? Azrok besaß zum Glück eine ziemlich genaue Karte wohin man gehen müsste, aber wie kam man dorthin? An den ganzen Dunkelelfen vorbei? Klar wäre Unsichtbarkeit eine Möglichkeit, aber nicht die sicherste Art hier unten.

Vielleicht könnte ich in einer Tierform weiterhelfen. Vielleicht als Spinne, denn die würde bei den Drider am wenigsten auffallen.

Aber ich ganz alleine und drei Vetteln?
Ob das gut gehen wird?

Gegrilltes Dinofleisch und ein fliegender Affe (The RIOTs)

Gegrilltes Dinofleisch und ein fliegender Affe (The RIOTs)

Informationen, gegrilltes Dinofleisch und ein fliegender Affe (The RIOTs)
Gegrilltes Dinofleisch und ein fliegender Affe (The RIOTs)

Anwerbung

Wir schreiben den 10. Flamerule das Jahres 1490 DR. Es ist Sommer.

In Baldurs Gate treffen sich Aravae, Riana, Kaia und Ander bei Syndra Silvane, ihres Zeichens Erzmagiern ehemalige Abenteurerin und Händlerin. Sie beauftragt die Gruppe in den Dschungel von Chult zu reisen und ein Artefakt nammens Seelenfänger zu finden. Das Artefakt ist verantwortlich für den Todesfluch, der alle wiederbelebten Wesen befällt und der sie langsam sterben läßt, ohne Möglichkeit dies aufzuhalten. Nicht nur weil Syndra selbst vom Todesfluch betroffen ist, sondern auch weil Nekromaten auch danach suchen, bittet sie die Gruppe das Artefakt zu vernichten.
Die Gruppe willigt ein und wird von Syndra, mit ihr zusammen, nach Port Nyanzaru teleportiert.

Auf dem Weg zu ihrem langjährigem Freund, dem Handelsprinz Wakanga O’tamu, Treffen die Gefährten die Halborkin Undril Silberzahn, Vertreterin des Ordens des Panzerhandschuhs. Sie bittet die Gruppe sie zu begleiten zum Lager Rache, da der Dschungel sehr gefährlich sei und sie Schutz benötige. Sie erwartet die Antwort am Abend in der Taverne …

Ander auf dem Marktplatz

Mitglied der "Roten Magier von Thay"
Mitglied der „Roten Magier von Thay“

In der Zwischenzeit hatte sich Ander von der Gruppe getrennt und wollte zum Markt. Dort stolperte ihm ein chultischer Mann entgegen und sagt „Sprecht mit der weisen Wächterin von Orolunga, östlich von Mbala. Sie kann euch dorthin führen, wonach ihr sucht.“. Danach bricht er zusammen. Nach einem kleinem Intermezzo mit einem Gladiator, erfährt Ander, das der zusammengebrochene Mann ein Akolyth von Savras ist und auf den Namen Eshek hört. Ander schaute sich dann auf dem Markt weiter um und legte sich dann noch mit einem Mitglied der „Roten Magier von Thay“ an („Was habt ihr für komische Rüstungen an?“). In dieser Auseinanderstzung grillt Ander mit einem feurigem „Darmwind“ das Dinosaurierfleisch eines Metzgerstandes. Als Wiedergutmachung wurde er dort angestellt zum Fleischschleppen.

Im Anwesen von Wakanga O’tamu

Aravae, Riana, Kaia und Syndra traffen mittlerweile im Anwesen von Wakanga O’tamu ein und wurden freundlich begrüßt. Im Haus treffen sie einen Aarokocra namens Urreek. Er soll die Gruppe unterstützen, da er auf der Halbinsel Chult geboren ist und sich dadurch auskennt. Wakanga bietet für die Zeit in Port Nyanzaru Unterkunft. Er kann viel über die Stadt, deren Bewohner und Umgebung erzählen. Auch handelt er mit allerlei magischen Waren, die vielleicht noch hilfreich sein könnten.

Menagerie

Fliegender Affe
Fliegender Affe

Während Riana sich im Haus ausruht bzw. ein wenig in der Bibliothek stöbert, gehen Aravae, Kaia und Urreek zur Menagerie, weil Aravae gern ein paar Tiere sehen möchte. Unterwegs treffen sie Ander, wie er seinen Auftrag mit dem Fleischschleppen erfüllt. In der Menagerie stehen verschieden Dinosaurier. Der Besitzer kommt auf Aravae zu und begrüßt sie. Dabei kommt ein Affe angeflogen und setzt sich auf seine Schulter. Aravae ist so angetan, daß sie diesen für einen Tag mietet. Zum Kauf reicht ihr Geld bei weitem nicht.

Auf dem Rückweg bemerken alle Drei, daß sie deutlich mehr trinken müssen, da es in der Stadt sehr heiß ist.

Rostmonster und andere Wesen (Invictus Igni)

Rostmonster und andere Wesen (Invictus Igni)

Was für ein Abenteuer. Die letzten Stunden waren einfach der Wahnsinn. Soviel habe ich noch nie erlebt.
Ja, ich war schon ein paar Mal Zuhause ausgerissen um meinen Vater zu entwischen wenn er schlechte Laune hatte und die hatte er sehr oft.
Aber heute… keine Ahnung wie ich das Gefühl beschreiben soll… das war einfach nur super.

Auch wenn wir ein paar brenzlige Situationen hatten kamen wir davon. Sicher das eine oder andere Mal hatten wir vielleicht einfach nur Glück, aber wie die Gruppe zusammengehalten hat und das obwohl sie mich und den anderen neuen kaum kannten, war schon beeindruckend.
Überhaupt sind die einzelnen Mitglieder auf ihre Weise genial.

Da haben wir zu einem Alberich, einen Zwerg und ein Mitglied der Tiefwasser Garde. Dass er mich nicht erkannt hat, war wohl mein Glück, aber da ich meinen Nachnamen bis jetzt noch nicht verwendet habe, kennt er mich vielleicht doch gar nicht.
In seiner strahlenden Rüstung stell er sich einfach allem in den Weg, ein mutiger Mann.

Dann ist da der andere Zwerg Gundrabur. Mit mehr Glück als Verstand. Er stieß erst später zu unserer Gruppe und das lebend und in einem Stück, während der Rest seiner Begleiter wohl nicht so viel Glück hatten wie er auf dem Rückweg feststellen musste.

Ein weiteres Mitglied ist der Halbelf Lamaar.
So wie er seine Zauber wirkt kennt er sich wohl aus. Im Moment ist er noch etwas ruhiger, aber vielleicht gibt sich das mit der Zeit.

Über Malcador lässt sich soviel sagen, dass er wohl noch recht jung ist, vielleicht ein wenig jünger als ich, und gerne mit dem Feuer spielt. Aber ich kann es ihm nicht verdenken und bis jetzt hat er damit auch wirklich gute Erfolge erzielt. Er scheint manchmal noch ein wenig unsicher zu sein, aber das wird sich mit der Zeit und mit mehr Erfahrung geben.

Und zu guter Letzt ist da noch Kairon. Ein Tiefling durch und durch. Und ein waschechter Pirat. So offen wie er seine Tattoos zeigt hat er wohl keine Angst entdeckt zu werden oder es ist ihm einerlei. Eins der Tattoos kenne ich sogar, habe ich es vor Jahren bei einem Menschen in einer Taverne gesehen. Er hat offenbar keine Probleme mit seiner Herkunft und mit dem Blut, welches durch seine Adern fließt.
Eine wirklich bemerkenswerte Eigenschaft, die ich mir selber gerne aneignen würde.

So, nun aber zurück zu den letzten Stunden.

Wir waren gerade dabei ein wenig durchzuatmen, als ein Zwerg um die Ecke gebogen kam. Er hatte ein breites Lächeln auf dem Gesicht und begrüßte die restliche Gruppe freundlich. Offenbar kannte man ihn und seine Verspätungen schon und darum dachte ich mir nur meinen Teil.

Wir gingen weiter. Kairon voran, gefolgt von Alberich. Das war eine gute Entscheidung, denn die Beiden konnten der riesigen Steinkugel gut ausweichen. Wir liefen eine lange Zeit, ich kann schon gar nicht mehr genau sagen ob wir nach Süden, Osten, Westen oder Richtung Norden gegangen sind. Ich bin schon froh, wenn ich mich oberirdisch nicht in der Stadt verlaufe, also wie sollte ich mich hier unten orientieren? Ich hatte keinerlei Bezugspunkte war ich doch zum ersten Mal hier. Die Anderen wussten auch nicht auf welcher Ebene wir waren, aber da man daran zunächst nichts ändern konnte, liefen wir einfach weiter.

Rostmonster

Dann hörte ich etwas. Es klang, als würde etwas Metallenes über den Boden rollen und so erzählte ich den Anderen davon. Langsam gingen wir weiter und als unser Späher entdeckte, was mit einem rostigen Helm spielte hielt er inne. Er dachte wohl nach und erzählte uns dann von den Rostmonstern und was sie können und woran sie interessiert waren. Die Waffen wurden gewechselt und wir blickten zu unserem Zwerg in Rüstung und er verstand wohl und wollte auf Abstand bleiben, was ihm offenbar schwer fiel.
Der Kampf war kurz und wir kamen ohne größere Blessuren davon.

Und jetzt standen wir vor einer massiven Steintür. Ein paar erfolglose Versuche später, holte Alberich eine Art Ramme hervor. Was der so alles dabei hat…
Damit war die Tür kein Problem und sie flog lautstark auf. In diesem Teil war wohl lange keiner mehr, denn der Boden war staubig und überall lag Müll herum und die Spinnenweben an den Wänden ließ nichts Gutes verheißen.

Als wir weiter gingen sahen wir in einem Raum Kronleuchter die zu Boden gefallen waren und in dem Raum auf der anderen Seite konnte ich ein paar Spinnenbeine sehen. Große Spinnenbeine wie von einer… Riesenspinne… Spinnen sind ja schon widerwärtig, aber Riesenspinnen??? Halloohoo?!!! Geht ja wohl gar nicht.

Zum Glück hatte die restliche Gruppe wohl auch keine große Lust diesen Viechern zu begegnen und so gingen wir ein wenig zurück und nahmen eine Abzweigung in der es immer Kälter wurde. Wieder standen wir vor einer Tür, aber diesmal gab es nicht so große Probleme diese zu öffnen.
Die Kälte schien aus diesem Raum zu kommen.

Zwerg im Eis

Nur Malcador und Gundrabor erkundeten den Raum, während wir anderen vor der Tür warteten und fanden eine zwergische Rune. Das Symbol bedeutet wohl kalt, wie uns gesagt wurde. Kairon gab ihnen einen Stab und als er „aktiviert“ wurde passierte es. Die Beiden erstarrten und waren im Eis gefangen. Wenn es nicht so schrecklich gewesen wäre, dann hätte ich glatt lachen können. Schnell wurden die Zwei aus dem Raum geholt, die Tür verschlossen und dann machten wir uns daran unsere tiefgekühlten Freunde aus ihrer Starrheit zu befreien. Ich heilte die Beiden und dann verließen wir diesen kalten Ort wieder.

Wir nahmen eine Treppe nach unten. Und wieder standen wir vor einer Steintür. Diese war allerdings anders, denn sie hatte eine Verzierung. Auf ihr konnte man einen Düstermantel erkennen, der sich auf einen Zwerg hinabließ. Dieser bewunderte einen funkelnden Edelstein.
Mit reiner Stärke kam man hier wohl nicht weiter und so wollte Kairon etwas ausprobieren, jedoch nicht unter unseren Augen und so drehten wir uns um und als er meinte „hat geklappt“ war die Tür auf. Das hat mich ja schon irgendwie beeindruckt.

Mitten im Raum stand ein Holztisch und als wir uns näherten erkannten wir Steine auf dem Tisch. Zunächst dachten wir sie wären rein zufällig angeordnet worden, doch nach einer Weile des Betrachtens sah man, dass es eine Karte war. Jemand hatte sich große Mühe gegeben eine Karte von dieser Ebene zu machen. Kairon wollte seine eigene Zeichnung vervollständigen und so fing er an zu zeichnen. Dabei bemerkte er eine lose Steinplatte unter dem Stuhl und fand darin ein in Leder gebundenes Buch, einen Steinschlüssel und ein Stück Holz mit dem Symbol der Xanathar Gilde darauf.

Nebenan fand ich eine Truhe und ging hin. Als ich sie öffnen wollte erschien auf dem Stuhl blitzartig jemand. Und vor mir waren auf einmal Werratten. Nicht nur ein paar, sondern richtig viele.
Während die anderen sich mit dem plötzlich erschienenen Dunkelelf unterhielten merkte ich wie ich Panik bekam. Ich traute mich nicht zu bewegen und so versuchte ich still zu bleiben. Ich spürte wie meine Haut anfing zu kribbeln, doch ich unterdrückte es. Nicht hier…nicht jetzt… und so konzentrierte ich mich auf das Gespräch im Raum gegenüber.

Der Dunkelelf stellte sich als Rizzerly vor und fragte was wir wollten. Er schien nicht oft Besuch zu haben, denn er redete schnell und wollte ebenso schnell Antworten haben. So ging es hin und her und dann offerierte er uns ein Angebot. Wenn wir für ihn beide Außenposten der Xanathar Gilde, die sich auf dieser Ebene befanden, zerstören und ihm die Köpfe der Anführer bringen würden, dann würden wir uns durch „sein Reich“ bewegen können ohne größere Probleme zu erwarten. Auf Nachfragen gab er uns die Namen der beiden Anführer: Nadia die Unbeugsame und Shunn Shurreth.

Wir wollten den Handel gerade abschließen, da bemerkten wir, dass Alberich sich mit dem Ganzen wohl nicht so wohl fühlte. Das lag wohl an dem Symbol welches Rizzerly bei sich trug. Wenn ich mich nicht geirrt habe war es das Zeichen der Zhentarim, kein Wunder also, dass unser Zwerg etwas unglücklich aussah.
Doch nachdem er seinen Standpunkt sehr deutlich gemacht hatte und wir nun wussten wo wir in etwa waren, beschlossen wir erstmal wieder in die Taverne zu gehen um Kraft zu Tanken.

Auf dem Rückweg kamen wir an einem Goblinbasar vorbei. Hier gab es alles Mögliche und wir sahen uns etwas um bevor wir uns auf den Rückweg machten.

Das Yawning Portal war ziemlich ruhig als wir oben ankamen. Wir setzten uns zusammen und tranken ein wenig. Dann verabschiedete ich mich um mich auf den Weg nach Hause zu machen.

Nun sitze ich hier in meinem Zimmer, schreibe diese Zeilen und blicke von hier oben auf die Schwertküste. Es war wirklich ein Abenteuer und ich würde gerne mit der Gruppe weiter den Dungeon erkunden, denn ich glaube ich kann viel mit ihnen erleben und dann könnte ich vielleicht endlich mein eigenes Lied verfassen und nicht immer über die Sagen und Legenden singen, die ich in den ganzen Büchern gelesen habe.

Das nächste Mal würde ich aber dann doch meine Laute mitnehmen und vielleicht einen Rucksack mit ein paar nützlichen Dingen.
Ich war viel zu unvorbereitet.

Brainstorming, Rindfleisch in Dosen und ganz viel Konfetti (Legacy of the Past)

Brainstorming, Rindfleisch in Dosen und ganz viel Konfetti (Legacy of the Past)

In der Nähe von Tiefwasser eilen zwei Recken der Königlichen Garde über die Felder, sie scheinen zu flüchten.

Fin, ein stattlicher Minotaurus in Kettenrüstung, bleibt abrupt stehen und deutet auf eine liegende Person, die inmitten seinen verstreuten Habseligkeiten liegt. Sein Begleiter Rass, ein großer Mensch in Plattenrüstung der ein gewisses Licht ausstrahlt, stellte fest, dass es sich um ein ermordeten Tiefling handelte.

Interessanterweise war die Leiche nicht ganz ausgeplündert.

Ein Würfel der Ebenen, ein Buch mit einem Gedankenschinder und einem Diamant auf dem Einband, ein Beutel mit Kräutern sowie etwas Geld war noch übrig. Der Paladin Rass nahm das Buch auf und zuckte augenblicklich, auf Grund der tiefen Bösartigkeit, die es ausstrahlte, zusammen.

Kurzzeitig griff das Buch nach seinem Verstand, aber brach ab, als es im Beutel des Helden verschwand.

Auf dem einfälltigen, aber gutmütigen Gesicht des Minotauren lag ein konzentrierter Ausdruck, als er die Silbermünze und die zwei Kupfermünzen mit seinem besten Freund teilen wollte. Kurzerhand biss er die Silbermünze in zwei Hälften und gab Rass eine Kupfermünze und eine halbe Silbermünze. 

Auf der Ebene des Chaos sind Srisira, Hemeroc und Ratel, sowie die geretteten Gith beim Kloster Zerth Adlun angekommen. Sämtliche Dinge waren in Bewegung und im ständigen Umwandlung. Ratel kam aus dem Staunen gar nicht raus, mit offenen Mund ruckte sein Kopf von der einen zur anderen Richtung hin und her.

Brainstorming, Rindfleisch in Dosen und ganz viel Konfetti (Legacy of the Past)

Auf dem riesigem, steinernen Plateau mit dem drei Säulen, über denen ein großer strahlender Ball schwebte, wurden die Helden sehr dankbar begrüßt. Als die Gith von den Illithidenproblem in den Höhlen hörten, stimmten sie, als Erzfeinde der Gedankenschinder, sofort zu, sich der Sache anzunehmen. Erleichtert sahen sich die Mondelfin, Tiefling und der wilde Halbling an als Charly eintraf. 

Als besondere Ehre wurde den Helden angeboten den Seladin Fennmarin, eine Drowgottheit mit verblüffender guten Gesinnung, zu treffen. Aufgrund der Dringlichkeit ihrer Mission und der voranschreitenden Zeit verschoben sie aber diese Chance auf später. Auch wenn Fennmarin sicherlich sehr hilfreich mit sämtlichen Drowproblemen und Xanatas wäre.

Srisira lediglich bat darum dem Abt einen Brief, in dem sie Ihn um seine Hilfe bezüglich der mysteriösen Krankheit Ihres Volkes ersuchte, von Ihr zu übergeben.

Kurze Zeit später wechselten die Helden mit zwei Gith, dem Meister und sein Lehrling, die Ebene und befanden sich wieder in den Höhlen.

Fin und Rass waren inzwischen bei einem Gasthaus angekommen. Kurz vorher sind Reiter der königlichen Garde, sowie ein Gerobter eingekehrt. Da sie eigentlich auf der Flucht sind, aber trotzdem dem Fund des Tiefling melden wollten, betrat nur Rass das Gebäude und Fin blieb in Rufreichweite draußen.

Kurze Zeit später rollte ein Wagen an Fin vorbei. Gezogen von einem furchteinflößenden Ross so schwarz wie bösartig. Übertroffen nur von seinem Kutscher, der in dunklen wallenden Roben zum Eingang des Gasthauses strebte.

Vor der Tür wuchs eine schwarze Klinge aus seiner Hand. Perplex sprach der Minotaurus Ihn an nur um kurz einen Blick unter die Kapuze zu erhaschen. Wo ein Kopf sein sollte war nur schwarzer wabernder Rauch der ungefähr die Konturen eines Gesichtes annahm. 

Als der Unhold das Gebäude betrat wurde es schlagartig still, kalt und sehr dunkel. Lediglich Rass, der vorher die enorme Bösartigkeit spürte, dass es Ihm kurz dem Atem nahm, strahlte noch ein tröstliches Licht aus.

Schon begannen die Anwesenden in Todesqualen zu schreien und zu sterben. Rass rief Tyr an, zog sein Schwert und beschwor einen Mondstrahl der das Monster in knisternde Energie hüllte. Es kreischte und wurde sogleich von Fin mit seinem mächtigen Schwert attackiert. Gemeinsam bezwangen sie die Abscheulichkeit die sich in dunklen Schwaden auflöste und die gesamte Freude im Raum stahl.

Nachdem sich die Anwesenden etwas gesammelt hatten, die Verletzten versorgt, die Toten rausgebracht und zwei untote kopflose Hühner in der Küche gebannt wurden sprachen Fin und Rass mit dem Gerobten. Als Rass dem Oghmapriester das gefundene Buch zeigen wollte, griff die innewohnende Macht mit aller Kraft nach seinem geschwächten Geist und übernahm seinen Körper.

Stocksteif verkündete der Paladin jemand bräuchte ihre Hilfe und sie müßten sofort los. Eindringlich forderte er Fin auf den Würfel auszuhändigen, um kurz darauf ihn zu aktivieren und durch ein Portal in die Finsternis zu verschwinden. Hurtig folgten der Minotaurus, sowie der Oghmapriester ihm durch das Portal.

Beeindruckt von der Hilfe der Gith, die wohl schon vier Kolonien der Gedankenschinder alleine ausgelöscht haben, überlegten Ratel und Srisira, ob sie eher in Sicherheit warten, oder sich das Schauspiel anschauen sollten.

Sie wollten gerade den Gith nacheilen, als sich hinter ihnen ein Portal öffnete und erst eine, dann zwei weitere Gestalten heraus stolperten. Augenblicklich nahm die Elfe die Neuankömmling mit dem Bogen ins Visier, während Ratel eine verbale Kontaktaufnahme startete.

Die Situation entspannte sich sehr schnell. Als allerdings Rass wie besessen in Richtung der Gedankenschinder mit einem sehr verdächtigen Buch in der Hand eilte, handelten Srisira und Ratel fast Augenblicklich.

Die Druidin verschloss mit einem Erdwall den Höhlenzugang und Ratel benutzte seine Magierhand um sich das Buch aus den Händen von Rass zu schnappen, der voller Begeisterung gegen das Hindernis gelaufen war. Auch wenn der kleine Barbar nicht immer alles peilt, so erkennt er doch ein böses Buch, wenn er es sieht. Fin wollte Ihn noch packen, aber schon war Ratel an Ihnen, mit gezogenen Äxten, vorbei gehuscht und mutierte zum Reisswolf. In einer Wolke aus Konfetti und wilden Gebrüll löste sich der Diamant vom Einband und rollte zu Fin, der Ihn erstmal einsteckte.

Rass, wieder Herr über seinen Körper, hörte betrübt mit den Anderen, in welcher Gefahr sie sich gerade befunden hatten. Da der Erdwall erst am nächsten Tag weggeräumt werden könnte, rasteten sie und machten sich weiter miteinander bekannt.

Als alle ausgeruht aus Cherlys Schutzraum traten, hatten die Zwerge den Durchgang wieder frei geräumt. Vorsichtig betraten die Abenteurer das Reich der Gedankenschinder.

Sie kamen an verwesenden Versuchsobjekten der Illithiden, wie zum Beispiel einen Sturmriesen und vielen abgeschlachteten Gedankenschindern vorbei.

Irgendwann trafen sie auf die beiden Gith, die meinten, die Gänge seien jetzt befreit von lebenden Gedankenschindern, aber zum Durchqueren bräuchte man einen starken Magen.

So war es auch. Die Gänge waren verschleimt mit Hirnmasse,  sowie Leichenteilen und sie mussten durch Bäche aus Hirnflüssigkeit waten. 

Es geht weiter nach Tiefwasser…

Fliegender Goblin (Friendly Fires)

Fliegender Goblin (Friendly Fires)

Die Gruppe ist die Gänge weiter gegangen und zu einer Statue gekommen, der einem Schlangenkopf aufgesetzt wurde.

Den Gang entlang hing ein Skelett an der Wand. Neben ihm war der Schriftzug: „Sprich mit mir!“. Leider sprach sie nur Infernal und der Tiefling der Gruppe war mit sich selbst beschäftigt, da er meinte seinen Schwanz verloren zu haben und ihn deswegen jagte.

So musste die Gruppe weiter ziehen und kam an einen Bogen. Es stellte sich heraus, das dieser Bogen und der Raum von Wilder Magie durchzogen war. Wer den Bogen berührte, der wurde unsichtbar. Alle Magie die in diesem Raum gewirkt wurde, konnte zufällig schief gehen.

Nach Gründlicher Untersuchung des Raumes ging es die Gänge weiter. Sie trafen einen kleinen Stamm Goblinoide, die zu Hackfleisch verarbeitet wurden. Die Goblins spielten mit Marionetten aus Humanoiden Skeletten.

In einem Raum hatten sie zwei Schilderhälften mit den Aufschriften „Na“ und „Rett“. Über eine Große Statue weiter hinten konnte die Gruppe nichts weiter herausfinen. Sie lag zerstört am Boden.

Nach Geheimgängen in den Wänden hat die Gruppe nicht gesucht.

Neue Freunde! (Collectors)

Neue Freunde! (Collectors)

Neue Freunde! (Collectors)

Erschöpft, aber siegreich, nach der zweiten schweren Schlacht gegen die Drowblockade in den Katakomben der dritten Ebene, gönnen sich unsere tapferen Recken geschützt durch Azrok’s feiernden Truppen eine Pause.

Postels geschärften Sinnen entgeht nicht, dass Azrok sich große Mühe gibt ein Handicap zu verbergen: Es scheint fast so, als ob er nichts sehen kann. Im Vertrauen berichtet er uns, dass er einen speziellen Dolch sucht, der seinen Fluch brechen kann. Die Spur des Dolches führt nach Skullport…

Nach der Rast gilt es als Erstes die Beute der Schlacht zu verteilen. Azrok hält Wort und verlangt für sich keinen Anteil, was wir, nach einigen Diskussionen, mit einer großzügigen Spende an seine Söldner honorieren.

Eine kurze Beratung später steht fest, dass wir weiter zusammen vorstoßen werden um die Ruinen der alten Zwergenstadt Stormkuhldur endgültig den Drow zu entreißen. Ein alter Tempel des Moradin soll heute unser Ziel sein.

Ob Azroks Mannen von dem Sieg gestern beflügelt wurden oder ob sie unsere überaus großzügige Spende motiviert hat, ist schwer zu sagen aber unbestritten lässt der Kampfeswille unserer Verbündeten heute nichts zu Wünschen übrig.

Als wir weiter nach Süden vorstoßen, treiben wir die Handvoll Drowsklaven, die sich uns in den Weg stellen geradezu vor uns her. Unser Eingreifen ist hier kaum von Nöten. Als wir an eine Abzweigung gelangen, stellen wir ein paar der Golbinoide ab, damit sie uns den Rücken decken und stoßen direkt nach Süden vor… hier stellten sich uns ein paar Spinnen und weitere Sklaven in den Weg, die wir aber ebenfalls erledigen. Dann liegt der Eingang des Tempels vor uns, aber ein ungutes Gefühl zieht unsere Aufmerksamkeit zu einer Tür im Süden.

Dieser Umweg scheint eine gute Idee zu sein, denn dort finden wir neue Verbündete: Hinter der Tür befindet sich ein Zellentrakt, in dem sich anscheinend gerade eine Art Ausbruch abspielt. Es stellt sich heraus, dass dort zwei Halbelfen, eine ganze Elfe und einer von Azroks Bugbears ausgebrochen sind und alle Drow erledigt haben. Nach einigem Hin und Her schließen sich uns die beiden Halbelfen an. Noha, eine umwerfende Suneanhängerin und Naerian, dem eine Menge Schatten anhängen, werden sicher eine große Bereicherung für unsere kleine Truppe werden.

Wir wollen unsere Aufmerksamkeit gerade dem Tempel widmen, doch Noha hört hinter einer weiteren Tür im Süden Schmerzensschreie. Mehr braucht Sir Dorn nicht zu wissen und kurz darauf kommt seine getreue Ramme Betsy zum Einsatz, um die Tür zum Gangsystem im Süden der Zellen aufzubrechen.

Was folgt ist eine wilde Jagd durch mehrere Folterkammern immer angetrieben von der Aussicht den Drow wenigstens diese Opfer zu entreißen. Unsere Gegner in diesen Kammern sind erfahrene Drowveteranen und unsere Unterstützung ist inzwischen weit zurückgeblieben. Beides trägt dazu bei, dass wir hart kämpfen müssen um voran zu kommen aber schließlich erreichen wir die Kammer aus der die Schreie dringen… nur um festzustellen, dass es sich um zwei Drow handelt, die offensichtlich großen Spaß miteinander haben. Frustriert fackelt Creed eine der beiden ab und Sir Dorn setzt die andere fest. Eventuell können wir ja diese „Rettungsmission“ zumindest noch mit ein paar Informationen retten. 

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