von Eibenstein (Markus) | Jan. 18, 2020 | Legacy of the Past (Defender of the Icwind Dale) (inaktiv) |
Brainstorming, Rindfleisch in Dosen und ganz viel Konfetti (Legacy of the Past)
In der Nähe von Tiefwasser eilen zwei Recken der Königlichen Garde über die Felder, sie scheinen zu flüchten.
Fin, ein stattlicher Minotaurus in Kettenrüstung, bleibt abrupt stehen und deutet auf eine liegende Person, die inmitten seinen verstreuten Habseligkeiten liegt. Sein Begleiter Rass, ein großer Mensch in Plattenrüstung der ein gewisses Licht ausstrahlt, stellte fest, dass es sich um ein ermordeten Tiefling handelte.
Interessanterweise war die Leiche nicht ganz ausgeplündert.
Ein Würfel der Ebenen, ein Buch mit einem Gedankenschinder und einem Diamant auf dem Einband, ein Beutel mit Kräutern sowie etwas Geld war noch übrig. Der Paladin Rass nahm das Buch auf und zuckte augenblicklich, auf Grund der tiefen Bösartigkeit, die es ausstrahlte, zusammen.
Kurzzeitig griff das Buch nach seinem Verstand, aber brach ab, als es im Beutel des Helden verschwand.
Auf dem einfälltigen, aber gutmütigen Gesicht des Minotauren lag ein konzentrierter Ausdruck, als er die Silbermünze und die zwei Kupfermünzen mit seinem besten Freund teilen wollte. Kurzerhand biss er die Silbermünze in zwei Hälften und gab Rass eine Kupfermünze und eine halbe Silbermünze.
Auf der Ebene des Chaos sind Srisira, Hemeroc und Ratel, sowie die geretteten Gith beim Kloster Zerth Adlun angekommen. Sämtliche Dinge waren in Bewegung und im ständigen Umwandlung. Ratel kam aus dem Staunen gar nicht raus, mit offenen Mund ruckte sein Kopf von der einen zur anderen Richtung hin und her.
Auf dem riesigem, steinernen Plateau mit dem drei Säulen, über denen ein großer strahlender Ball schwebte, wurden die Helden sehr dankbar begrüßt. Als die Gith von den Illithidenproblem in den Höhlen hörten, stimmten sie, als Erzfeinde der Gedankenschinder, sofort zu, sich der Sache anzunehmen. Erleichtert sahen sich die Mondelfin, Tiefling und der wilde Halbling an als Charly eintraf.
Als besondere Ehre wurde den Helden angeboten den Seladin Fennmarin, eine Drowgottheit mit verblüffender guten Gesinnung, zu treffen. Aufgrund der Dringlichkeit ihrer Mission und der voranschreitenden Zeit verschoben sie aber diese Chance auf später. Auch wenn Fennmarin sicherlich sehr hilfreich mit sämtlichen Drowproblemen und Xanatas wäre.
Srisira lediglich bat darum dem Abt einen Brief, in dem sie Ihn um seine Hilfe bezüglich der mysteriösen Krankheit Ihres Volkes ersuchte, von Ihr zu übergeben.
Kurze Zeit später wechselten die Helden mit zwei Gith, dem Meister und sein Lehrling, die Ebene und befanden sich wieder in den Höhlen.
Fin und Rass waren inzwischen bei einem Gasthaus angekommen. Kurz vorher sind Reiter der königlichen Garde, sowie ein Gerobter eingekehrt. Da sie eigentlich auf der Flucht sind, aber trotzdem dem Fund des Tiefling melden wollten, betrat nur Rass das Gebäude und Fin blieb in Rufreichweite draußen.
Kurze Zeit später rollte ein Wagen an Fin vorbei. Gezogen von einem furchteinflößenden Ross so schwarz wie bösartig. Übertroffen nur von seinem Kutscher, der in dunklen wallenden Roben zum Eingang des Gasthauses strebte.
Vor der Tür wuchs eine schwarze Klinge aus seiner Hand. Perplex sprach der Minotaurus Ihn an nur um kurz einen Blick unter die Kapuze zu erhaschen. Wo ein Kopf sein sollte war nur schwarzer wabernder Rauch der ungefähr die Konturen eines Gesichtes annahm.
Als der Unhold das Gebäude betrat wurde es schlagartig still, kalt und sehr dunkel. Lediglich Rass, der vorher die enorme Bösartigkeit spürte, dass es Ihm kurz dem Atem nahm, strahlte noch ein tröstliches Licht aus.
Schon begannen die Anwesenden in Todesqualen zu schreien und zu sterben. Rass rief Tyr an, zog sein Schwert und beschwor einen Mondstrahl der das Monster in knisternde Energie hüllte. Es kreischte und wurde sogleich von Fin mit seinem mächtigen Schwert attackiert. Gemeinsam bezwangen sie die Abscheulichkeit die sich in dunklen Schwaden auflöste und die gesamte Freude im Raum stahl.
Nachdem sich die Anwesenden etwas gesammelt hatten, die Verletzten versorgt, die Toten rausgebracht und zwei untote kopflose Hühner in der Küche gebannt wurden sprachen Fin und Rass mit dem Gerobten. Als Rass dem Oghmapriester das gefundene Buch zeigen wollte, griff die innewohnende Macht mit aller Kraft nach seinem geschwächten Geist und übernahm seinen Körper.
Stocksteif verkündete der Paladin jemand bräuchte ihre Hilfe und sie müßten sofort los. Eindringlich forderte er Fin auf den Würfel auszuhändigen, um kurz darauf ihn zu aktivieren und durch ein Portal in die Finsternis zu verschwinden. Hurtig folgten der Minotaurus, sowie der Oghmapriester ihm durch das Portal.
Beeindruckt von der Hilfe der Gith, die wohl schon vier Kolonien der Gedankenschinder alleine ausgelöscht haben, überlegten Ratel und Srisira, ob sie eher in Sicherheit warten, oder sich das Schauspiel anschauen sollten.
Sie wollten gerade den Gith nacheilen, als sich hinter ihnen ein Portal öffnete und erst eine, dann zwei weitere Gestalten heraus stolperten. Augenblicklich nahm die Elfe die Neuankömmling mit dem Bogen ins Visier, während Ratel eine verbale Kontaktaufnahme startete.
Die Situation entspannte sich sehr schnell. Als allerdings Rass wie besessen in Richtung der Gedankenschinder mit einem sehr verdächtigen Buch in der Hand eilte, handelten Srisira und Ratel fast Augenblicklich.
Die Druidin verschloss mit einem Erdwall den Höhlenzugang und Ratel benutzte seine Magierhand um sich das Buch aus den Händen von Rass zu schnappen, der voller Begeisterung gegen das Hindernis gelaufen war. Auch wenn der kleine Barbar nicht immer alles peilt, so erkennt er doch ein böses Buch, wenn er es sieht. Fin wollte Ihn noch packen, aber schon war Ratel an Ihnen, mit gezogenen Äxten, vorbei gehuscht und mutierte zum Reisswolf. In einer Wolke aus Konfetti und wilden Gebrüll löste sich der Diamant vom Einband und rollte zu Fin, der Ihn erstmal einsteckte.
Rass, wieder Herr über seinen Körper, hörte betrübt mit den Anderen, in welcher Gefahr sie sich gerade befunden hatten. Da der Erdwall erst am nächsten Tag weggeräumt werden könnte, rasteten sie und machten sich weiter miteinander bekannt.
Als alle ausgeruht aus Cherlys Schutzraum traten, hatten die Zwerge den Durchgang wieder frei geräumt. Vorsichtig betraten die Abenteurer das Reich der Gedankenschinder.
Sie kamen an verwesenden Versuchsobjekten der Illithiden, wie zum Beispiel einen Sturmriesen und vielen abgeschlachteten Gedankenschindern vorbei.
Irgendwann trafen sie auf die beiden Gith, die meinten, die Gänge seien jetzt befreit von lebenden Gedankenschindern, aber zum Durchqueren bräuchte man einen starken Magen.
So war es auch. Die Gänge waren verschleimt mit Hirnmasse, sowie Leichenteilen und sie mussten durch Bäche aus Hirnflüssigkeit waten.
Es geht weiter nach Tiefwasser…
von Kerbe (Marian) | Jan. 6, 2020 | The Iron Lions (inaktiv) |
Das Ende der Smaragdaugenköningin (The Iron Lions)
I. Die Konversation mit „X“
Tiefwasser, die Stadt Schwertküster Faerûns trug ihren den
Beinamen „Stadt der Wunder“ beileibe nicht umsonst. Dinge wie
wandelnde Statuen und und Greifenreiter waren dort alltäglich.
Darüber hinaus setzte sich die Stadtbevölkerung aus dermaßen
vielen, unterschiedlichen Personen und Kreaturen zusammen, dass man
meinen sollte, wer Tiefwasser gesehen hat, ist nicht so leicht zu
verblüffen.
Gweangwen die Halbelfe hatte ihre Kindheit dort verbracht und war
einiges gewöhnt, was extravagantes Äußeres anging. Dennoch stand
sie an diesem Nachmittag einige Meilen von der Stadt entfernt mit
zusammengekniffenen Augen da und versuchte auszumachen, was genau vor
Ihr stand.
„Gwen! Starren ist unhöflich“
Ihr Kamerad, der Ex-Stadtwächter Deeca zog sie zurück auf
normale Konversationsdistanz zu dem seltsamen Humanoiden, dem sie und
ihre Freunde gegenüberstanden, zurück.
„Was stimmt nicht mit dem? Er sieht aus, als hätte ein
Kleinkind versucht einen Menschen zu malen“.
Die Gestalt, deren Äußeres tatsächlich disproportioniert
wirkte, schwang in einer Ehrfurcht gebietenden Geste seinen Umhang
nach hinten und richtete seine Stimme an die Abenteurer.
„Ich nehme an, ich muss mich nicht vorstellen? Immerhin haben
sich unsere Wege schon des Öfteren gekreuzt! Nun, vielmehr eure und
die meiner Untergebenen?“
Die außergewöhnlich spitzen Zähne, die beim Sprechen zum
Vorschein kamen, erschwerten ihm scheinbar auch das reden. Ein
unüberhörbares Lispeln führte dazu, das Gwaengwen sich das Lachen
verkneifen musste.
Gordon der Hexenmeister übernahm die Konversation mit einer
leichten Verbeugung:
„Natürlich, wir wissen Bescheid.“
Gordon ahmte den erhabenen Gestus seines Gegenübers nach und
fügte telepathisch hinzu:
„Xanathar?!“
„Ah, ich seid der, den man Gordon nennt. Sozusagen das Gehirn
der Truppe.“
„Zuviel der Ehre, ich gebe hiermit zu Protokoll, dass wir so
etwas wie „das Gehirn der Gruppe“ nicht gibt.
„Naja, wenn Ihr das so sagt. Nun, ich komme her – unter nicht
zu vernachlässigendem persönlichen Risiko, um euch einer Frage zu
stellen…“
„Nur eine? Dann seid Ihr ja fertig!“
Gordon fiel ihm ins Wort, was er nur mit einem kurzen Augenrollen
quittierte, sich aber nicht aus der Fassung bringen ließ:
„… und euch – abhängig von eurer Antwort, ein Angebot zu
machen:
Nun, ihr seid euch mit Sicherheit im Klaren darüber, dass ihr in
den letzten Zehntagen mein Personal etwas dezimiert habt. Zuerst
Jimmy Forest und Hagar in den Kanälen von Tiefwasser, dann Johnny
Ramone und sein Partner in der Sternenstaubnekropole. Das erweist
sich mittlerweile als eher unschön. Speziell Ramone war ein
geschätzter Mitarbeiter mit einzigartigen Talenten.“
„Pfft. so’ne große Nummer war der gar nicht . Er’s gestorben
wie alle anderen. Und mein Freund hier hat seinen Kumpel problemlos
kaputt gemacht!“
Gwaengwen deutete auf Deeca, der mit den Schultern zuckte:
„Eigentlich hat unser Mumien-Diener-Hohepriester-Schläger ihn
besiegt. Er hatte übermenschliche Kräfte.“
Der Xantahar seufzte: „Ah… genau die Sternenstaubnekropole.
Ich will mir gar nicht ausmalen, was ihr damit anzustellen gedenkt.
Auch in dieser Beziehung wüsste ich gerne, dass ihr mir nicht in die
Quere kommt, also:
II. Arbeitet für mich! … oder wenigstens nicht gegen mich.
„Könntet ihr euch vorstellen, für mich zu arbeiten?
„Ja!“
„Klar“
„wir sind nicht wählerisch, was unsere Verbündeten angeht“
„Ich glaube, ich habe schon mit schlimmeren Leuten
‚rumgehangen.“
der Auffällig gekleidete Mensch wandte sich von den Begeistert
zustimmenden Abenteurern ab und griff sich mit pathetischer Geste ans
Kinn:
„… Nun, wenn Ihr partout nicht wollt, sollte ich euch
vielleicht…Was??! Ihr nehmt einfach so an?“
Gordon erläuterte Seinen Enthusiasmus:
„Klar, wir tragen seit Wochen fünfzehnhundert Goldmünzen mit
uns ‚rum, ohne auch nur eine entfernteste Möglichkeit, sie
auszugeben.“
„Ich würde es wirklich schätzen, wenn meine Bewaffnung
demnächst eher auf dem Niveau meiner Kameraden wäre“ Deeca
deutete auf die Kampfaxt in seiner Hand :“Ich denke schon, dass ich
die Erde spalten können Sollte. Wenn ihr versteht was ich meine.“
„Aber warum habt ihr meine Mitarbeiter umgebracht? Wollt ihr
nicht im Dienste der Gerechtigkeit den bösartigen Umtrieben der
Xantahar-Gilde ein Ende setzen?“
Obwohl sie seiner menschlichen Gestalt nur bis zur Brust reichte,
baute sich Gweangwen vor dem Xantahar auf und stemmte die Fäuste in
die Hüfte:
„Hör‘ mal, Kumpel, die waren unfähig, dämlich und manche von
denen total nervig. Solche Leute tendieren dazu, in meiner Gegenwart
ins Gras zu beißen. Ein Mädchen kann nicht immer so viel
Beherrschung an den Tag legen wie bei dem Vollpfosten da drüben.“
Sie deutete in Richtung des Heilwort-Standes, an dem Yngwie der
Möchtegern-Druide sich umsorgen ließ.
„Na, wenn das so ist… ich war halb darauf aus, bis zum Tode
mit euch zu kämpfen, oder Tagelang zu verhandeln…“
„Na gut, wenn du unbedingt willst: was kannst du uns denn
bieten? Wenn wir uns dazu entschieden, für dich zu arbeiten?“
III. In den Neun Höllen wird über euch geredet!
„Also, wie Ihr vielleicht schon gehört habt, sind die neun
Höllen unruhig, weil ein Paar Sterbliche es scheinbar auf die
prominente Auftragskiller-Truppe der Teufel abgesehen hat. Im
Flüsterton wird in Avernus von der „Dreivonzwölf“ gesprochen.
„Das klingt ja total bescheuert“
„Einige niedere Teufel haben Wetten darauf abgeschlossen, wer
von den zwölf Assasinen als nächstes von Sterblichen besiegt wird.
Ich muss wohl nicht erwähnen, dass die Teufel ihre Anstrengungen
vervielfacht haben, dem Entgegenzuwirken. Anscheinend haben Sie einen
nicht unwesentlichen Gesichtsverlust zu befürchten.“
Ich verfüge über Möglichkeiten, um die Grenzen zwischen den
Ebenen zu überwinden, entsprechend kann ich euch dabei helfen, eure
Verfolger loszuwerden. Außerdem kann ich euch Zugang zu den
Elementarebenen gewähren, wo sich vielleicht ein neuer Bewohner für
eure Armbrust finden lässt.“
Gordon schob seine Waffe hinter den Rücken und schaute
misstrauisch. Misstrauisch aber durchaus nicht abgeneigt.
IV. Wo ist Warwick?
„Weiterhin weiß ich beschied, dass ihr mit Warwick befreundet
seid?
„Wer’s das?“
„Ich schließe mich Gwaen an: Wer zum Gewebe der Wirklichkeit
ist Warwick?“ Helge trat zu seiner planlosen Gefährtin.
„Dione Warwick? Ehemalige Hauptaufseherin von Tiefwasser?“
Deeca nahm seinen Helm ab: „Ich werde Sie niemals vergessen. Sie
ist eine großartige Frau, die mit Leib und Seele für Ihre Stadt
eintritt.“
„Nun, vielleicht wird euch bei dieser Einstellung überraschen,
dass sie als Hochverräterin in einem Spezialgefängnis namens
Hungerloch einsitzt.“
„Nein! Wie kann das sein.?!“
„Allgemein wird davon geredet, sie sei für die Invasion
verantwortlich, aber aus irgendeinem Grund fürchtet die aktuelle
Machthaber einen korrekten Prozess und haben sie verschwinden lassen.
Ich plane, sie in die Stadt zu bringen und ihr ein ordentliches
Verfahren zuteil werden zu lassen.“
„Aus Glaube an den Rechtsstaat und die Justiz?“
„Sagen wir einfach, Leute wie Warwick sind besser für’s
Geschäft, als gewisse Personen, die sich im Moment um die Ordnung in
der Stadt kümmern.“
„OK, wir sind dabei, ich nehme an, ihr könnt uns auch mit
Handelsdienstleistungen anbieten?“
„Natürlich, Ich nehme an, zumindest die Schurkin ist mit
Skullport vertraut?“
„Klar Dicker, da schulden mir noch ein paar Leute Geld, wir
schau’n vorbei , wenn wir hier fertig sind!“
„Das war ein erstaunlich produktives Gespräch. Seht doch zu,
dass ihr mir bis zu eure Ankunft in Skullport nicht in die Quere
kommt, und ich bereite eine kleine Shoppingtour für euch vor?“
„Du hast einen Deal!“
„Weise deine Untergebenen doch bitte an, sich erkenntlich zu
zeigen, damit sie nicht aus Versehen eine verfrühtes Ableben
erleiden.“
„Natürlich. Nun, meine Arbeit hier ist getan.“ Er sprach
mitden beiden Riesen, die bei ihm standen. „Ich nehme an, ihr
werdet keinem Rabatt auf eure Dienste zustimmen, weil es nicht zu
Gewalt gekommen ist?“
V. Shirell hat sich was überlegt – und Pommes gebunkert
Der Betrachter in Menschengestalt machte sich mit seiner Leibgarde
auf und verließ das Lager. Eugen wandte sich zusammen mit seinen
Gefährten wieder in Richtung von Shirells Zelt, wo sich mittlerweile
eine kleine Traube von Menschen versammelt hatte.
„Er hat Recht, wir sollten mal schauen, was die Riesenschlange
macht.“
Sie gingen zur Behausung des Erzdruiden. Auf dem stieß ein
Elfenkind zur Gruppe, mit dem Gwaengwen scheinbar schon bekannt war.
„Da, für dich, Tante!“
Ein junges Elfenmädchen mit geflochtenen, braunen Zöpfen reichte
Gwengwen eine Tüte frittierter Kartoffelspalten.
„Wow, gute Arbeit, wo hast du du die denn her?“
Das Kind lachte verschmitzt.
„Hah, du hast noch einiges vor dir, geh, und übe die Sachen,
die ich dir gezeigt habe!“
„Ja, Tante“
„Guckt euch das mal an, anscheinend hat Shirell Freunde
gefunden!“
Am Zelt des Druiden hatte sich eine kleine Menge von Personen
zusammengefunden. Deutlich zu erkennen war der Erzdruide Shirell mit
seinem Geweihelm und den Feder-Schulterpolstern. Im gegenüber stand
ein kräftiger Mensch mit braunen Haaren, die in wilden Stacheln von
seinem Kopf ab standen. Er war nur mit einem Lendenessschurz und
mehreren Gürteln, die seinen Schulterpanzer und seinen Umhang
hielten, bekleidet.
Der Fremde schien zum Rest der versammelten Druiden zu sprechen.
In dem Moment, in dem die Abenteurer in Hörweite kamen, beendete er
seine Rede. Dem Gesicht des Mannes war anzusehen, dass diese nicht
den erwünschten Effekt auf seine Zuhörerschaft hatte: Die Druiden,
die sich um ihn und Shirell versammelt hatten, blickten zu Boden und
scharrten nervös mit den Fußspitzen im Rasen des Lagers.
„Niemand? Es ist wirklich wichtig, dass…“
Shirell legte Ihm die Hand auf die Schulter und deutete in
Richtung der Abenteurer, die sich in die kleine Versammlung
eingereiht hatten.
„Vielleicht haben wir soeben jemanden gefunden, der unsere Bürde
bereit ist zu tragen. Diese tapferen Krieger hier waren es, die dem
verdorbenen Geist schon einmal die Stirn geboten haben. So Mutter
Erde es will, streben sie vielleicht noch immer die Läuterung
unseres Elementargeistes an?“
„Nö, lass mal stecken, Geister sind gruselig“
„Ich glaube er meint die Schlange“
„Oh, die? Ja, die müssen wir irgendwie kleinkriegen, immerhin
haben wir die praktisch freigel…“
„Helge und Deeca traten zwischen ihre Kameradin und den
Erzdruiden und schnitten Gwaengwen das Wort ab:
„Wir würden euch gerne helfen, nur leider fehlt uns die Mittel,
den Geist von seiner Besessenheit zu erlösen“.
Die Abenteurer vernahmen ein kollektives, erleichtertes Ausatmen
der gesamten Druidengruppe.
„Dafür haben wir einen Plan entwickelt, Seht euch das an:“
Shirell strich über seinen Bart und deutete auf einen Baumstumpf,
der sich in der Nähe befand. Darauf lag ein simpler Ledergurt mit
einer etwas ausgefallenen Schließe.
„Der Gurt der einvernehmlichen Trennung“.
„Cool, was tut das?“
Helge ergriff das Wort:“Wenn ich mich recht entsinne, ist es ein
starker inhärent-korrelativer antikollagener Zauber. Beim Anlegen
wird die Metaphorisch-Metaphysiologische Ladung in Ihre einzelnen
polaren Extrema de-inkludiert und geneativ hyperrealisiert.“
„Sprich deutsch, du alter Knacker!“
„ Man kann damit eine Kreatur, die mehrere Seelen beherbergt in
einzelne Körper für jede Seele aufteilen.“
„Das wäre genau das, was wir brauchen.“
„Genau, wir hatten nur einige Probleme damit, Freiwillige zu
finden, um den Gegenstand zu benutzen.“ Der Druide ließ einen
vorwurfsvollen Blick über die Druiden schweifen, bevor er mit dem
Kopf in Richtung des Lagers deutete. Die versammelten Personen
ließen sich nicht zweimal auffordern und eilten eilig davon.
„Die Welt der Druiden wäre euch auf ewig dankbar, wenn ihr uns
diese Bürde abnehmen könntet.“
VI. Die Abenteurer Passen den Gurt auf ihren Gegner an
„Ist ja nicht so, das uns der Wille fehlt, aber es handelt sich
bei unserem Gegner um eine Schlange von vielleicht 30 Fuß, wie soll
das denn passen?“ Gordon schritt um den Gurt herum und legte die
Finger ans Kinn.
Der Druide im Lendenschurz, der einzige der ursprünglichen
Kongregation, der nicht die Flucht ergriffen hatte, trat an ihn
heran:
„Wir verfügen nickt über das arkane Wissen, um ihn anzupassen.
Der Plan war es, einfach ein schmales Stück am Schwanzende zu
nehmen?!“
„Hat hier jemand ‚arkanes Wissen‘ gesagt?“
„Genau, Helge, wir schauen uns an, was wir damit tun können.
„Nein wirklich, ich habe ncihts verstanden, hat es jemand
gesagt?“
Die beiden Zauberkundigen schafften es tatsächlich mit etwas
herumprobieren, der Ledergurt so weit zu dehnen, dass dieser etwa den
Umfang einer Tonne hatte.
Dann sind wir wohl mal wieder unterwegs!
Tschau mit V ihr Baumschmuser!“
Die Abenteurer wandten sich mit dem Riemen in der Hand von den
Druiden ab und begaben sich einmal mehr in Richtung Monstersumpf.
VII. Die Bewohner der Sumpfruinen
Die Schritte von vier Abenteurern hallten durch die vergessenen
Korridore der Ruinen des Monstersumpfes, bis sie den Raum erreicht
hatten, in dem zuvor auf die Riesenschlange getroffen waren. Ein
riesiges Loch klaffte in der Wand. Nachdem die Abenteurer den Tunnel,
den ihre Beute hinterlassen hatte, einige hundert Fuß verfolgt
hatten, betraten sie einen Raum, der aus gemauerten Steinen bestand.
Deeca begab sich zur Mauer hin und legte eine Hand auf die Fugen
Wand.
„Ohh, seid mal alle ruhig! Unser Zwerg redet mit den Steinen!“
Der ehemalige Wachmann ignorierte die Neckereien seiner Kameradin
und begann seinen Gefährten zu berichten:
„Die Steine sind nicht aus dem Gestein gehauen, es sind echte
Fugen, in denen sich Abrieb gesammelt hat. Von außen ist davon fast
nichts mehr zu erkennen, also ist das Gemäuer eher alt. Da aber
wenig Fremdstoffe in den Fugen sind, bezweifle ich, dass die Erbauer
in der letzten Zeit hier waren. Die Oberflächen sind leicht
abgerieben. Hie wurde wahrscheinlich… geputzt?
„Geputzt? Ist das Abrieb von der Schlange?“
„Nein, das waren Werkzeuge zum Steinpolieren, mineralische
Schleifeisen. Der Regelmäßigkeit nach zu urteilen keine Zwerge,
aber sorgfältig gearbeitet.“
„Also lebte hier Jemand, als die Schlange durchgerauscht ist?“
„Mit Sicherheit“
„Puh, ich schau mich mal weiter um, wollen wir dann mal die
Geheimtür da hinten untersuchen?“
Gwaengwen deutete in eine angrenzenden Gang. Hier drüben ist auch
eine.“
„Wow, die findet so was fast besser als du.“
Helge tätschelte Deeca auf den Kopf.
„Das Überleben unserer Gemeinschaft ist kein Wettbewerb. Die
Elfe erfüllt ihre Aufgaben genau wie ich so gut sie kann.“
„Voila: Geheimtür… offen!“
Die Abenteurer blickten an den Rand der eben im Felsen
verschwundenen Tür in den dahinterliegenden Raum.
Sie erblickten einen kleinen Humanoiden mit grauer Haut. Ein
Tiefengnom oder Svirfnelblin. Als er die Fremden erblickte, hielt er
sich die Finger an die Schläfen.
Alle zuckten zurück und traten einen flinken Schritt aus der
Türöffnung, als die Luft vor Energie flirrte und eine Woge aus
schmerzhafter psychischer Energie sie knapp verfehlte.
„Sagt mir wer Ihr seid oder ich werde eure Hirne von innen nach
außen drehen!!“
„Haltet ein, edle Kreatur!“ Wir sind nicht hier, um euch zu
schaden!“
„Habt ihr eine große Schlange hier durchkommen sehen? Sie
müsste etwas weiter vorne durch eure Behausung gekommen sein.“
„Aha…Abenteurer. Ich nehme an, ihr wollt die Monster der
Gerechtigkeit zuführen und mit eurer ruhmreichen Gewalt zur Stecke
zu bringen?“
„Naja, wir haben hier so’nen Gürtel, aber Gewalt war euch Teil
unseres Plans.“
„Dann geht doch bitte weiter. Den Gang herunter ist unser –
ehemaliger – Gebetsraum.“
„Was macht ihr eigentlich hier unten?“ Gordon hatte bemerkt,
dass sich weiter hinten im Raum weitere Tiefengnome aufhielten. Allem
Anschein nach Jüngere und Kinder.
„Wir überleben. – Da sind wir gut drin. Ein Teil davon ist es
auch, sich nicht unnötig mit dubiosen Fremden gemein zu machen.“
„Hör mal!“
„Und als die Schlange hier durch ist, habt ihr eich entschieden,
hier zu Überleben?“
„Das Unterreich ist kein Spielplatz. Einige unseres Stammes
wurden von finsteren Einflüsterungen dieser Kreatur davon überzeugt,
sie anzubeten. Ich zog es vor, hier auszuharren, bis die Gefahr
vorüber ist. Wenn Ihr so gut wäret, mich meiner Kontemplation zu
überlassen?“
„OHH. Der macht mich verrückt, ich brech‘ jetzt da drüben die
Tür auf, das macht vielmehr Spaß, als mit dem ollen Langweiler hier
weiter Freundlichkeiten auszutauschen.“
Gwaengwen wandte sich ab und begab sich in die steinernen Gänge,
die bis vor kurzem die Heimstatt der Svirfnelblin waren.
Deeca fragte den Gnom, der immer noch mit verschränkten Armen
grimmig dreinblickte:
„Könnt ihr uns Helfen? Wir müssen zur Schlange durchkommen und
ihr diesen Gurt anlegen.“
„Ich würde es Vorziehen, keine weiteren Stammesmitglieder zu
verlieren. Wir bleiben hier.“
„Was könnt Ihr uns über dieses Gemäuer sagen? Ihr wart nicht
die ersten, die hier gelebt haben, oder?“
„Nein, wir waren auf der Flucht, nachdem unsere Stadt von den
Drow dem Erdboden gleich gemacht wurde. Lange Zeit irrten wir durch
das Unterreich. Wir kämpften gegen Erdkolosse und Ilithiden. Als wir
diesen Ort fanden, war unsere Odysee für einen kleinen Moment zur
Ruhe gekommen. Aber nichts Gutes ist von Dauer, daher überrascht es
mich nicht, dass auch hier unser Leben eine Ansammlung von Leid und
Furcht ist.“
Von außerhalb des Raumes war das Geräusch einer sich öffnenden
Steintür und kurz darauf Gwaengwens Stimme im Plauderton zu
vernehmen:
„Ich sage, ihr lasst den Langweiler langsam mal stehen und
checkt mit mir diesen Raum hier drüben. Da is’n Toter drin.“
Deeca nickte wissend:
„…einer der früheren Bewohner, wahrscheinlich. Es ist
durchaus möglich, dass hier mal ein Zauberer gelebt hat.“
Gweangwen hatte einen verborgen Eingang zu einem kleinen Alkoven
gefunden, in dem ein menschliches Skelett lag. Der größte Teil der
sterblichen Überreste war stark verfallen, doch ein sternenbesetzter
Hut auf dem herab baumelnden Schädel war erstaunlich sauber und
intakt.
„Ein Zaubererhut, wie schön! Ich bin ein Zauberer, der Hut ist
für mich!“
Mit nie zuvor gesehener Agilität riss Helge dem Skelett die
Kopfbedeckung herunter und setzte sie sich selbst auf.
„Du weißt schon, dass du magische Gegenstände auch
identifizieren kannst? Was wenn es ein ‚Zauberhut des
Tatterige-alte-Zausel-Verschlingens‘ gewesen wäre?“
Gordon war kurz einen Schritt zurückgetreten, als Helge den Hut
aufgesetzt hatte und hatte einen unmissverständlich erleichterten
Gesichtsausdruck aufgesetzt.
„Du bist ja bloß neidisch, weil du kein richtiger Zauberer
bist.“
Gordon hob die Augenbrauen, kratzte sich am Kopf und trat zu
Gweangwen heran, die sich bereits an einer anderen Wand zu schaffen
machte.
„…wieder eine Geheimtür?“
„Naja, ‚geheim‘. Das Schlüsselloch war nur hinter ’nem Felskeil
verborgen. Wer so was als Geheimtür bezeichnet, der denkt auch
Buntbartschlösser sind keine Einladung zum Einbruch. Ta-Dah:
Kinderspiel“
Die Elfe stemmte ihren Stiefel gegen die Felswand und verpasste
ihr einen Stoß, so dass ein Teil von etwa der Größe einer
Tischplatte sanft nach hinten glitt und den Zugang zum
dahinterliegenden Raum freigab.
VIII. Der Gebetsraum in der Smpfruine
Die Abenteurer vernahmen einen leisen, monotonem Gesang , als die
den Raum betraten. Einige Säulen trugen die massive Steindecke. Die
Wände waren wie die anderen in der unterirdischen Behausung der
Svirfnelblin abgeschabt und glatt. An der Stirnseite der Halle befand
sich ein steinerner Altar, auf dem sich die Urschlange
zusammengerollt hatte.
Es befanden sich zudem sechs weitere Tiefengnome in der Halle. Die
drei, die sich um die Schlange versammelt hatten, beachteten die
Abenteurer nicht und gaben weiter ihre eintönigen Gesänge von sich.
Unter ihnen war auch eine etwas weniger schäbig gekleidete
Gnomenfrau.
Sie erwies sich kurz darauf als die Anführerin, als sie drei der
anderen Gnome befahl, die Eindringlinge zu attackieren. In dem
Moment, in dem die drei Gnome aufhörten zu beten, bäumte sich die
riesige Schlange unruhig auf.
Die Gnomen-Anführerin versenkte sich wieder in ihr Gebt,
woraufhin das gigantische Reptil an Konzentration gewann und die
Neuankömmlinge fixierte.
Gordon, Deeca, Gwaengwen und Helge drängten sich noch immer im
Eingang der Halle, als die aufgebrachten Svirfnelblinch sich ihnen
zuwandten und Wellen psychischer Energie auf sie abfeuerten. Kurz
darauf begann die Riesenschlange, den Boden um sie herum mit aus
Ihrem Schlund hervorgebrachter Säureschleim in einen tödlichen
Spießrutenlauf zu verwandeln.
Mit einer eleganten Flugrolle überwand Gweangwen den Abstand zur
eine naheliegenden Säule und attackierte ihren Widersacher. Ihre
Gefährten positionierten sich so gut es ging außerhalb der
Sichtweite der Schlange, um den Säureklumpen zu entgehen, die diese
weiter in Richtung der Abenteurer spuckte. Die Geschosse hinterließen
mehr und mehr ätzendes Sektret auf dem Boden, während die
Swirfnebli sie mit von fanatischem Eifer geschärften Zähnen und
Klauen angriffen.
„Das wird so nix, bevor wir die Bubis hier alle gemacht haben,
stehen wir bis zum Bauchnabel in Säure.“
Gwengwen tänzelte weiter zwischen den Gegnern umher, musste sich
aber bremsen, um nicht in ätzenden Schleim zu treten.
„Der Gürtel! Einer von uns muss sich freikämpfen und den
Gürtel anlegen. Wo ist der Zauberer?“
Sie blickten sich um und realisierten das Helge sich aus dem Raum
teleportiert hatte.
„Der bereitet hoffentlich was Großes vor.“
IX. Das Ende der Smaragdaugen-Königin
„Drauf können wir nicht warten.“ Gordon sprach eine
Zauberformel und deutete auf die Sclange.
Das gigantische Reptil wich kurz zurück, als die magische Energie
seine Bewegungen lähmte. Schon die nächste Windung gelang der
Schlange nicht mehr, sie erstarrte innerhalb weniger Augenblicke
verharrte daraufhin reglos auf dem Altar.
Als sich die letzten braunen Schuppen in das matte grau einer
Steinstatue verwandelt hatten, begannen die Tiefengnome, die Köpfe
zu schütteln und sich aus ihrem Wahn zu erholen.
In diesem Moment schritte Helge in den Raum
„Überraschung!!“
Mit den Händen hatte der Magier eine Kugel aus rotglühender,
leuchtender Energie geformt und warf sie in die Mitte des Raumes, wo
Sie in einem kugelrunden Inferno explodierte und die Svirfnelblin von
den Füßen riss.
Gwengwenn hatte einen Schritt zurück gemacht und war dem
dröhnenden Knall und der glühenden Hitze entgangen:
„Wow, das war unnötig.“
„Aber eindrucksvoll!“
„Konzentration, die Gefahr ist noch nicht vorrüber“ Deeca
wies auf die Schlange und die Gruppe lief an den benommenen Gnomen
vorbei, um der riesigen Statue den Gurt um den Schwanz zu legen.
Als die Schnalle des Gurtes der Trennung geschlossen wurde, begann
die Magie des magischen Gegenstandes zu wirken und die weibliche
Gestalt, die in der Stirn der Riesenschlange eingelassen war, stürzte
aus dieser heraus und nahm auf dem Boden vor den Abenteurern eine
eigene Form an.
Die Kreatur glich von Ihrer Silhouette einem Humanoiden, die Haut
aber war aus einem ständigen Flux von Schuppen und
Sternenstaubnekropolen- Perlmuttgestein durchsetzt. Es war
offensichtlich, dass die Königin um ihre Existenz auf dieser Ebene
zu kämpfen hatte.
Die Abenteurer warfen sie zu Boden und machten dieser Existenz mit
Axthieben und Stichen kurzerhand ein Ende.
„Hm.. einfacher als gedacht“
„Ihre Form war an ihre Anbeter gebunden. Davon waren keine mehr
übrig.“
Die Abenteurer vernahmen ein Geräusch hinter sich, als die
Riesenschlange sich von der Versteinerung erholte und ihren großen,
geschuppten Kopf auf ihre Höhe absenkte.
Der Erdgeist kommunizierte mit ihnen in der Sprache der Natur
selbst. Kein sterbliches Wesen kann beschreiben, was die Helden in
diesen Momenten hörten und fühlten, aber nachdem es vorbei war und
der Körper der Urschlange zu Erde verfallen war, die von einem
plötzlichen Windhauch zerstreut wurde, wussten sie, was sie im
Austausch gegen die Befreiung des Erdgeistes erhalten hatten: Das
Wohlwollen und die Gastfreundschaft der Elementarebene der Erde.
Und wie sie den Weg aus den Katakomben zurück zu Oberfläche
machten, dachten sie an Ihre Errungenschaften.
Gwaengwenn dachte darüber nach, wie sie verhindern konnte, dass
ihre Gruppe noch einmal mit dem Tiefengnom spricht. Am Ende fragen
die den Langweiler noch nach seinem Namen. Bloß weg.
Helge dachte darüber nach, ob er das nächste Mal Bescheid sagen
sollte, bevor er Großflächige Zerstörung in direkter Nähe seiner
Gefährten entfesselt. Nein, Gwaengwen hatte den Feuerball so einfach
überstanden. Das wird schon gut gehen.
Gordon überlegte, ob das Wohlwollen eines Erdgeistes in
irgendeiner Weise mit seiner Verbindung zu seinem Patron
intervenieren könnte. Er konnte sich aber nicht vorstellen, dass
dieser eifersüchtig ist.
Deeca freute sich darauf, Hautaufseherin Warwick wiederzusehen.
Wen der ganze Wahnsinn der letzten Zehntage eine Person nicht
erreichen kann, dann sie. Hoffentlich. Hungerloch klang irgendwie
doch eher unangenehm.
Kommentare