Genug gestapelt, jetzt wird geklotzt. (Die Unterirdischen)
Unter Eonen von Tonnen Gestein, tief unter der Erde, an einem mit Wahnsinn durchtränken Ort, zurrten die Helden ihre Ausrüstung zusammen und besprachen in welche Richtung es weiter gehen sollte.
Die wohlverdiente Ruhepause verging viel zu schnell und war von verstörenden Träumen durchzogen. Wie ein Überbleibsel davon schwebte über Eiben Stein sein neuer Vertrauter: ein Glotzer. Die Kreatur die an einen alten runden Lumpensack mit vier Augen erinnert hörte auf dem Namen Aug-Ust und äffte jegliche Worte mit seiner nervigen Stimme nach.
Aug-Ust
Der alte Tempel sollte es sein! Ihn von dem Unheil zu befreien war grade den Söhnen Moradins ein großes Bedürfnis.
So eilten die Zwerge voran, Eiben Stein und Aurora folgten und zum Schluss die Streitmacht.
Kontakt !!
Durak und Thorgrim donnerten durch die Gänge und trafen wie eine anrollenden Lawine in ein Rudel Quaggoth. Die Scheusale fauchten und hieben mit ihren Krallen nach den Zwergen während Selbige lautstark sangen und ihre Waffen den Refrain ergänzen ließen. Aurora analysierte erstmal die Lage und stand, ein dunkler Racheengel gleich, hinter den zwergischen Nahkampfmaschienen um eine unheilvolles Schicksal für die Feinde zu versprechen.
Mit gebührenden Sicherheitsabstand warf Eiben Stein mächtige Energiestrahlen über die Häupter seiner Gefährten um deutliche Spuren im Fell der Bestien zu hinterlassen. Aber sie kamen nicht an dem Bollwerk Durak Thorgrim vorbei. Neben dem Hexer giggelte sein Vertrauter Aug-Ust und schoß mit wenig Erfolg seinen Augenstrahlen in das Kampfgeschehen. Bei jedem Misserfolg wimmerte der Glotzer, gefolgt von einem „ Nochmal !“ von Eiben Stein.
„Nochmal !“
„Nochmal !!“
„Nochmal !!!“
„NOCH MAAL !!!“
Und dann durchbrach ein Angriff den Widerstand des Quaggoth.
Er erstarrte vor Angst um kurz danach sein Ende durch Duraks flammenden Schild zu finden.
Dunkelelfen schummeln immer
Die Verwundungen seiner Kumpanen mehrten sich wie der Durst der Zwerge als plötzlich ein fieses Kichern hinter den Kampfreihen ertönte. Augenblicklich schlossen sich die Wunden der Untiere und mit neuer Kraft setzten sie den Helden zu.
Aurora, die lang genug sich den Kampf angesehen hatte, feuerte einen Feuerball als Antwort in die angeheizte Scharr der Feinde.
Ab in die Schmollkammer !
Wieder ertönte ein Kichern und das Kampfgeschehen wurde von einem Schwarm fieser Insekten heimgesucht. Da das Stechen, Beißen und Zwicken auf die Zwerge nur mäßigen Eindruck machte, da sie viel viel böser Aua machten, huschte die Dunkelelfin frustriert davon und schlug eine schwere Tür hinter sich zu.
Heilzauber, mächtige Energiestrahlen ( die immer treffsicherer wurden ), der stetige Strom an Axt- und Schildhieben sowie eine feurige Aura und ein Blitzstrahl führten letztlich dazu die Monster ausgemonstert haben.
Auf ins Heiligtum
Jetzt war der Weg frei und da sich kein Gegner den Helden mehr in den Weg stellte kamen sie schnell voran. Schließlich standen sie vor einem steinernen Portal, leider verschlossen. Gute solide Zwergenarbeit welche nur ein Zwerg öffnen kann. So sprach Durak voller Inbrunst ein Gebet und schuf ein Loch in dem Stein. Die Helden sprangen so gleich durch und fanden sich in einer weiteren Kammer vor. Diesmal versperrte eine Metalltür das weiterkommen.
Nichts desto trotz versorgten die Recken erstmal ihre Wunden und ruhten sich aus um mit neuer Kraft in das entweihte Heiligtum einzudringen.
Nachdem der Schließmechanismus mit einem Edelstein überbrückt wurde schwang das große Tor auf um ein Blick auf einen riesigen Raum frei zu geben. Spinnen in allen Größen, sowie ihre eingesponnenen Opfer, füllten neben Drows und Trogolyten das zukünftige Schlachtfeld.
Eine Ebene erledigt, fehlen noch 22 (Invictus Igni)
Nachdem uns von den Gricks ein wenig zugesetzt wurde, beschlossen wir kurz eine Rast einzulegen. Während wir uns von den Strapazen erholten hörte Kairon plötzlich ein Geräusch aus einer der angrenzenden Gänge. Wir machten uns also bereit allem, was aus dieser Richtung kommen würde entgegenzutreten, nur damit hatten wir nicht gerechnet: Plötzlich stand ein junger Mann vor uns. In alltäglicher Kleidung. Ganz ohne Waffen. Und das in einem der gefährlichsten Orte der gesamten Schwertküste. Etwas verwundert fragen wir ihn wer er den ist und was er an diesem Ort tut. Er stellt sich uns als Anton Argosto vor, und er ist hier runter gekommen um einer uns nur wohl bekannten Person zu helfen: Esvele Rosznar, besser bekannt als die Schwarze Viper. Er ist soll für sie ihren Bruder finden, welcher wohl hier unten verschollen gegangen ist. Eine Aufgabe die wir bereits dankend abgelehnt haben.
Da ihm offensichtlich nicht einmal annähernd bewusst ist worauf er sich angelassen hat bieten wir ihm an sich uns anzuschließen. Alleine ist es nur eine Frage der Zeit bis er hier unten vergehen wird. Wir rasten noch ein paar Minuten länger und brechen dann auf den Rest der ersten Ebene zu erkunden. Kairon bildet wie immer die Vorhut und sucht die Tür in Richtung Osten nach Fallen ab, ohne fündig zu werden. Dahinter ist ein weiterer Weg nach Norden, einer nach Süd-Osten und eine Tür mit einem schlafenden Zwergen darauf. An der Wand in Richtung Norden sind einige sich bewegende Zwergenfresken, welche Anton durch Magie Entdecken schnell als Illusionsmagie erkennt. Melcador ist ein wenig erstaunt dass sich unser neuer Mitstreiter in Magie versteht, aber Anton meint nur dass es eine Art „Hobby“ von ihm ist, was wir an dieser Stelle einfach so hinnehmen müssen. Da wir erst einmal den Fresken folgen wollen machen wir uns auf in Richtung Norden. Am Ende des Ganges finden wir eine Art zwergisches Dampfbad, welches noch immer voll funktionsfähig ist. Da es ansonsten nur eine Sackgasse war drehten wir das Wasser in dem Bad wieder ab und erkundeten den zuvor nicht gewählten Weg, allerdings nicht ohne noch in den Raum mit dem schlafenden Zwerg auf der Tür zu sehen. Allerdings scheint es sich hierbei wirklich nur um eine längst verlassene Schlafstätte zu handeln, den in die Wand eingelassenen Nischen zu urteilen.
Von dort aus gehen wir nach Süd-Osten und gelangen in einen Raum in dem ein Elf liegt, beziehungsweise das was noch von ihm übrig ist. Da an seinen Überresten keine Gewalteinwirkung zu sehen ist gehen wir davon aus dass er wohl an einem Gift oder einer Krankheit gestorben ist. Wir nehmen den Stab neben dem Skelett mit und ich spreche noch ein kurzes Stoßgebet für ihn. Wir laufen also den Weg zurück zu dem Raum mit dem seltsamen Obelisken und von dort aus zu dem Raum in dem wir Halleth, unseren Wiedergänger, gefunden haben und in dem eine Karte (?) von Undermountain an der Wand eingemeißelt ist. Anton drückt munter auf die Knöpfe auf der Karte ohne ein sinnvolles Ergebnis zu produzieren. Mehrfach hören wir nur dass der Weg nach Schädelhafen deaktiviert ist, wie schon so oft. Wir folgen Kairon in seinem Bestreben seine Karte zu vervollständigen und stoßen dabei auf den Bereich mit der alten Zwergenschmiede welche ich von einiger Zeit bereits mit anderen Abenteurern von zwei Etins befreit hatte. Inzwischen Arbeiten hier einige Goblins die uns nichts tun, daher lassen wir sie auch in Frieden. Somit ist Kairons Karte vollständig und wir machen uns, zu Freude Halleths, auf nach Ebene 2.
Dort finden wir schnell den uns bekannten Weg zum Basar der Goblins, wo gerade eine Bühne aufgebaut wird. Die Gruppe teilt sie erstmal auf um den Basar zu erkunden bzw. um Informationen einzuholen: Wir erfragen ob jemand etwas von Hallths alter Gruppe, den Fine Fellows of Daggerfort gehört hat, und tatsächlich finden wir heraus dass Copper Stormforge, beim stehlen erwischt wurde und daraufhin kahl geschoren wurde. Auch wenn ich als Zwerg durchaus mitfühle bei einer solch furchtbaren Bestrafung, so hat es ein Dieb auch nicht besser verdient. Mittlerweile hat er sich wohl nach Schädelhafen abgesetzt, in die „Peak and Lantern“- Taverne. Zudem hat er wohl auch nach einem gewissen Wilgold Gunderbrandt gefragt, vielleicht hilft uns diese Information noch einmal. In der Zwischenzeit handelt Anton mit einem Goblin um ein Buch mit Information über einen sogenannten „Ebenenwürfel“. Nach einigem hin- und her leiht er sich das Buch für eine kleine Gebühr aus um es abzuschreiben. Das kostet immerhin mehr Zeit als Geld, und von ersterem haben wir mehr als Genug hier unten.
In der Zwischenzeit rückt eine Truppe gut ausgestatteter Hobgoblins auf dem Basar an und versucht Leute für ihren Zweck zu rekrutieren. Sie wollen den Tempel von Stromkuhldur auf Ebene 3 stürmen, welcher aktuell von Dunkelelfen besetzt ist. Wer das schafft darf das Gebiet um den Tempel behalten. Da es sich um einen alten Zwergentempel handelt und wir damit auch den Dunkelelfen eins auswischen können fackeln wir nicht lange und schließen uns der Expedition an, auch wenn wir merken dass es keinen richtig Plan gibt außer: Eingehen und Dunkelelfen fertig machen. Zu unserer Überraschung finden wir in deren Lager im Süden von Ebene 2 eine schlagkräftige Truppe, inklusive 2 Beholderzombies vor. Kairon schlägt derweilen noch vor dass er mit einmal alleine die feindlichen Streitkräfte ausspionieren geht. Ich bin gespannt was für Informationen Kairon wohl zu Tage fördern wird.
Wir wussten nun, wo König Hekaton festgehalten wird. Auf dem Schiff. Morkoth, welches im nördlichen Teil der Spurlosen See fährt. Eine Fregatte, auf dem der König der Riesen festgehalten wird.
Vier Leute, 5 Meinungen…..
Und mit diesen Informationen saßen wir in der Taverne zusammen. Überlegten, wie wir weiter vorgehen. Blm hat den Vorschlag gemacht, zu seinen Verwandten zu reisen. Dort Informationen sammeln. Einige hatten überlegt, nach Silbrigmond zu gehen. Mit Meister Hornblade reden, ob er einen helfen kann. Schließlich ist er der Magie bewandert. Doch eine andere Überlegung ging uns durch den Kopf. Was ist, wenn das Schiff gegen magische Ausspähung geschützt ist? Dann wird es schwieriger, weil auch die Zeit gegen uns agiert. Also wollte ich zu dem Posten der Emerald Enklave. Schließlich hat mich Meister Wintermantel damit beauftragt, wegen den Riesen Nachforschungen anzustellen. Heraus zu finden, warum sie die Orte angegriffen haben und das Problem beseitigen. So saßen wir nun in der Taverne und diskutierten, wie wir am besten weiter vorgehen. Zento selber war ruhig geblieben. Ein Angebot, was wir bekommen haben, war von Lei Ping. Dass sie uns nach Silbrigmond bringen könnte. Auch wurden uns Pferde zugesagt, mit denen wir in die magische Stadt reisen können. Auch Blm hatte uns versichert, dass er zwar ein Portal nach Silbrigmond öffnen kann, aber nicht zu 100% sicher ist, dass wir auch dort ankommen.
Wenn man vom Teufel spricht ….
Kennt Ihr den Spruch, wenn man vom Teufel spricht, dann kommt er angerannt? So war es auch in diesem Fall. Meister Hornblade stieß zu uns, während wir darüber sprachen, wie wir am besten vorgehen, um den König der Riesen zu finden und zu retten. In dem Fall war er ein gern gesehener Gast, weil er Informationen und Hilfe für uns hat. Zwei Schiffe, welche uns bei der Suche helfen würde. Leider gab es ein kleines Missverständnis, weil ich angenommen hatte, dass es im südlichen Teil der Spurlosen See ist. Doch der Weg wird uns in den Norden führen. Noch nördlicher als Niewinter. Wie gesagt, zwei Schiffe stehen uns in Tiefwasser zur Verfügung und warten auf uns. Das eine Schiff ist die Ke’pies Kiss und segelt unter der Flagge von Kapitän Zaldar Floshin. Ein schnelles Erkundungsschiff und im Auftrag der Harfner. Einer Geheimgesellschaft, welche sich dem Frieden der Reiche verschrieben hat. Zumindest, soviel ich es noch in Erinnerung habe. Das andere Schiff ist die Koalinth. Ein Schlachtschiff mit einer Crew aus Hobgoblins unter der Führung von Kapitän Klarz. Die Emerald Enklave hat die Crew angeheuert, damit König Hekaton gerettet werden kann.
Beam me up, Hornblade.
Während wir zusammengesessen und miteinander gesprochen haben, hat Meister Hornblade unbewusst ein Zauber gewirkt und ein paar Minuten Später waren wir zusammen mit unserem Tisch in einem Lehren Raum. Als wir den Raum verließen, waren wir auch schon in Tiefwasser. In der Nähe vom Hafen. Während unser zwergischer Arkanist auf dem Weg zum Hafenmeister war, ging ich mit Blm und Wild Fire zum Hafen. Wir wussten von der Beschreibung, wie die Crew sein sollte, aber auch das Schiff aussehen sollte. Es mussten ungewöhnliche Schiffe sein und so fanden wir den Pier, wo die beiden Schiffe angelegt waren. Zu dritt bestiegen wir die Ke’pies Kiss. Wir hatten uns darauf geeinigt, die Crew mit unseren bescheidenen Fähigkeiten bei der Suche zu helfen. Kaum haben wir das Schiff betreten, so legte die Crew auch ab. Zum selben Zeitpunkt kam Aeckert wieder und betrat die Koalinth. Er fühlt sich dort vermutlich wohl oder seine Neugierde war geweckt. Wie auch immer. Auch Hornblade war nagekommen und sie beide waren auf der Koalinth. Zwischen den Schiffen kann man sich hin und her bewegen. Doch zusammen machten wir uns auf der Suche nach dem entführten König, um ihn aus den Fängen seiner Peiniger zu befreien.
Ich versuche hier die wichtigsten Punkte aufzuschreiben, damit ich später nichts vergesse. Alles was mir ungewöhnlich oder wichtig erscheint.
Die Leichen, die wir fanden ist seit etwa ein bis zwei Tagen tot. Genauer lässt sich das nicht sagen. Den Gang weiter hinunter stolperten wir auf den nächsten Kultisten. Obwohl er eine Fackel hielt fiel kein Licht auf die Wand, das mich hätte warnen können. Vermutlich magisch. Bevor ich ihn niedermachen konnte rief er Verstärkung, doch auch mit ihren Gegenzaubern und Furchtauren liefen Sie nur in ihr Verderben.
Noch während Camilla und ich in dem engen Gang kämpften wurde hinterrücks Aramior von einem weiteren Kultisten angegriffen und betäubt. Letztlich konnten sie uns aber nichts entgegensetzen. Während Maevina die Leichen fledderte und Camilla Aramior versorgte sicherte ich den Bereich vor uns. Es handelte sich um drei Krypten, jede im Stil eines der ungeborenen Götter: ein aufgebrochener Sarkophag, ein offener Sarkophag aus menschlichen Knochen und im letzten Raum ein Sarkophag, bis zum Rand mit Blut gefüllt. Mit dem Speer eines der toten Kultisten fischte ich zwei Leichen heraus und stieß auf einenen zweiten Boden im Sarkophag. Also zerschlug ich den Rand des Sarkophags mit dem geliehnen Streithammer, sodass das Symbol von Bal auf der Kiste sichtbar wurde. Nach einer kurzen Beratschlagung zerschlug ich deas Symbol und den Deckel und holte aus dem Inneren der Kiste einen Ritualdolch und ein Amulett mit Totenschädel und grün glühenden Augen heraus. Offensichtlich handelte es sich um ein Amulett des absoluten Bösen. Noch während ich es heraus nahm und in einen Lappen wickelte warf Aramior einen Blick in die Augen und es öffnete sich ein Spalt in die Tiefen des Abyss unter sich. Gerade noch konnte er beiseite springen, bevor er verschluckt worden wäre.
Als wir uns eigentlich schon aus dem Badehaus zurückziehen wollten fanden wir auch heraus, woher der Kultist hinter uns herkam: ein Teil der Wand war nur eine Illusion. Sie führte uns in einen weiteren überfluteten Gang. Hinter einer Tür rechts fanden wir drei Skelette, die wir dort einschlossen. Weiter den Gang hinunter hörten wir Geräusche eines Kampfes. Dort kämpfte ein wahrer Hühne mit einem Kultisten. Als wir dazustießen flüchtete der Todeskopf und ich setzte ihm nach.
Wir trieben ihn in die Enge, doch auch wenn Camilla ihn zum Aufgeben zwingen konnte, als er auf uns zutrat öffnete sich ein weiterer Riss unter ihm und verschluckte ihn vollständig. Anakis verbrannte die drei Statuen der Götter während Maevina in den hinteren Teil verschwand.
Mortlock Vanthampur
Als klar war, dass keine Gefahr mehr drohte, befassten wir uns mit dem Hühnen. Er stellte sich als Mortlock van Thampur vor und erzählte uns, seine Brüder hätten sich verschworen ihn zu töten. Seine Mutter habe dafür gesorgt, dass Ravengard nach Elturel reist um sich mit Thavius Kreeg zu besprechen. Gleichzeitig lies sie die Sekten Menschen in der Stadt ermorden um die Position der Flammenden Faust zu untergraben und sich selbst auf den Großherzogsthron der Stadt zu heben. Dann sollte Baldurs Gate genau wie Elturel in die neun Höllen hinabgezogen werden. Sein Bruder Amrik finanzierte von der „Low Lantern“ aus die Aktivitäten der Sekten, während Thurstwell, sein kränklicher älterer Bruder, vom Familienanwesen, dass er nur selten verlasse, die Imps lenkt.
Zuletzt schnappten wir uns noch eine Leiche für Camilla und machten uns zu viert auf zum Tempel.
Während die beiden Tabaxi bereits angeregt darüber diskutierten, wie wir wohl am besten zu unserm nächsten Reiseziel (Dungrunglung) gelangen, stand unsere Gruppe vor einer etwas elementareren Herausforderung: Projekt Runter-vom-Turm. Klettern dauert zu lange, Flügel hat leider nur einer und springen war merkwürdigerweise keine Option. Es stellte sich jedoch heraus, das wir handwerklich überraschend geschickt waren und uns aus den Überresten der erlegten Pteras pro Person einen Gleitschirm aus Knochen und Flügeln bauen konnten.
Auch Gleiten sollte gelernt sein
Riana trat zum ersten Gleitsprung an, die Ausführung war jedoch derart Miserabel, dass Urreek sofort zu Hilfe eilen musste und sie wieder zurück auf den Turm brachte. Aravae, Kaia, Rianas zweiter Anlauf, Fluss und Ander waren erfolgreich. Einzig Wein benötigte auch etwas Unterstützung und einen zweiten Versuch. Wir landeten schließlich im Dschungel und begaben uns zu der Stelle, an der wir unsere Boote versteckt hatten. Vermeintlich versteckt traf es wohl besser, denn eines der Boote war nur noch ein Trümmerhaufen aus Holz. Irgendjemand oder etwas musste es zerstört haben. Dank unseres anhaltenden handwerklichen Geschicks gelang es uns, ein neues Boot zu bauen und beide zu einem Katamaran zu vereinen. Die Reise konnte nun Flussaufwärts beginnen.
Rooaar?!
Die Erde begann zu Beben. Regelmäßig, wir stampfende Schritte. Der Urwald wurde laut, Holz krachte nur so, während es hörbar zerbast. Hinter uns brach ein T-Rex aus dem Wald. Riesig, Zähne so groß und Arme so kurz wie Ander. Der Kampf war lang und anstrengend, wir trugen einige Verletzungen davon. Wein Flasche wurde kurz vor Ende des Kapfes vom T-Rex mit einem Haps verschluckt. Wir zögerten jedoch keinen Moment und schlitzen den erlegten Rex auf, um Wein zu befreien. Die „Operation“, sowie seine Wiederbelebung gelang. Wir reparierten unser Boot, wappneten uns und setzten die Reise nach Dungrunglung fort.
Halaster, Schlitzohren und Spinnen. (The Friendly Fires)
Es ist nun der Dritte Tag auf einer der nächsten Ebene, die Goblins und ihr Anführer sagen es sei die Zweite aber ich bin mir nicht sicher wie gut man ihnen Trauen kann. Sie haben uns auch beschrieben wie wir wieder auf die Erste Ebene gelangen aber wir haben diese Route noch nicht getestet, stattdessen sind wir mit dem Goblin Heer weiter in den Dungeon eingedrungen um irgendwelche Schlitzohren zu beseitigen. Keine schlechte Idee meiner Meinung nach. Wir haben einen relativ weiten Weg zurück gelegt um zur nächsten Ebene zukommen und während des Marsches schloßen sich uns interessante Geschöpfe an. Es waren Laufende Ballisten, wahrscheinlich mit Magie erschaffen, wobei ich mich frage wer diese Teile erschaffen hat. Wir passierten gerade die Treppe zur Dritten Ebene als auf einmal ich und meine Kameraden uns in Halasters Lesezimmer wiederfanden. Er erzählte etwas von der Göttin Lolth und einer ihrer Anhängerin die ein Amulett trägt welches wir vernichten können oder sollen. Leider konnte ich ihm nicht ganz folgen, da sein Zauber mein Geist seltsam beeinträchtigt hatte und ich mich nur mit mühe auf den Beinen halten konnte, ich denke aber das ich gut genug geschauspielert habe sodass die anderen es nicht merken. Jedenfalls wurden wir nach den Zweit längsten 5 Minuten meines Lebens wieder zurückgekehrt an den Augenblick wo wir waren bevor Halaster uns geholt hatte. Die Goblins und ihre Söldner hatten anscheinend nichts davon mitbekommen gehabt, weshalb wir auch einfach so getan haben als wäre nichts passiert. Auf der Dritten Ebene angekommen teilten wir uns dann auf. Eine kleine Flanken-sicherungs Einheit begab sich zur Westlichen Kreuzung. Und wir gingen nach Osten um dort eine strategisch wichtige Ruine einzunehmen. Wir sind aber nicht weit gekommen bevor welche dieser Drow schweine sich enttarnt haben und uns aus dem Hinterhalt attackierten. Es waren zwei halbwegs Normale Schlitzohren, jedenfalls Normal für ihre Unterrasse, und ein Magier. An sich wäre dies eine nicht nennenswerte Hinrichtung geworden wenn sie nicht begleitet worden wären von zwei Dridern. Ich bin zwar ein Riesiger Spinnen Freund aber diese Abscheulichkeiten verbanden das schlimmste von Humanoiden und Arachniden. Der Folgende Kampf war äußerst Blutig und Brutal und hätten wir keine Bugbear Unterstützung bekommen dann kann ich mir vorstellen das ich das hier nicht schreiben würde. Wir wurden zwar schlimm zugerichtet aber konnten dennoch einen Sieg davontragen. Momentan rasten wir etwas und lecken unsere Wunden aber eins prophezeie ich. Wenn die nächsten dieser Drow-Schlitzohren auftauchen werde ich sie nicht nur umbringen…
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