Wieder setzte sich Thra an eine Felswand um sich ein wenig zu erholen. Die kleine Pause hatteen er und seine Freunde in der Gruppe gut nötig. Sie hatten grad erst einen Kampf hinter sich, der eher ein Hinterhalt war. Und die Pause konnte nur kurz sein den bald würden weitere Kämpfe stat finden. Also lies er die kleine Füchsin lieber lieber in dem Versteck am Kragen seinen Umhanges. Aber was war eigentlich alles passiert?
Vor nicht mal ein paar Stunden hatten sie nach einer kurzen Rast gegen Skelette gekämpft. Als der Kampf zuende war schauten sie sich im Raum um. Thra selbst konnte im Raum was sehen, die von ihm erzeugte Flamme in seiner hand helfte ihm nur wenig. So konnte er kaum die Tür erkennen die Nymphadora gefunden hatte. Die führte zu einem Raum in der etliche vergoldete Gegenstände rumstanden. Dora war natürlich gleich feuer und Flame. Thra intressierte sich nicht dafür. Manches glänzte zwar schön aber es intressierte ihn nicht. Also verschwand er aus dem Raum während die anderen ihn weiter durch suchten. Da Anur genauso schlecht im dunkeln sehen konnte wie Thra, folgte er ihm.
Thra und Anu warteten auf die anderen und schauten sich ein wenig um, fanden aber nichts. Aber als Dora und Dora wieder kahm und sich umschaute fand sie eine Geheimtür. Sie fand einen Raum mit verotteten Fässern, einer Treppe und die Leiche eines Kriegers. Dies war wohl ein alter Weinkeller. In mitten dieses Raumes lag eine Leiche. Als Dora sie untersuchte schrie sie auf. Sie hatte sich Leichenwürmer eingefangen von der Leiche. Als die Würmer sich in ihr reingraben wollte brannte Thra sie aus.
Während Thra neugierig die Treppe hinaufstieg, und herausfand das sie nur wieder hoch zur Küche ging, fand Dora einen weitere Geheimtür. Dora brauchte eine weile bis sie die öffnen konnte. Anur ging mit gezogenem Schert und Schild vor. Thra folgte ihm mit einer Flamme in der Hand damit beide sehen konnte. Die anderen folgte ihnen. Als sie eine Treppe hinuntergingen wurde Anur überraschend angegriffen. Also war ein weiterer Kampf gekommen.
Sie waren in einem Hinterhalt geraten. Anur und Dora hatten Glück gehabt. Thra leider nicht, ihm traf ein Pfeil im Unterarm. Und seine Kameradin Mika traf ein Bolzen ihre Schulter.
Thra verzauberte seinen Diamanten, den er am Gürtel trug, und dieser leuchtete wie der helluchste Tag. So konnten alle in Höhle sehen und mussten so keine Angst haben nochmal aus der Dunkelheit überrascht zu werden. Miraka selbst verzauberte ein paar Pfeile die sie um sich verteilte. Jeder der sie angreifen wollte musste damit rechnen von genau diesen Pfeilen angegriffen zu werden. Doch mussten mussten während des Kampfe Dora und Anur von Thra mit einem Zauber gerettet werden. Es war ein langer kampf. Aber auch den gewannen sie. Während des Kampfes ertöhnte noch ein Horn. Aber warum wussten sie nicht.
Als die anderen sich erholten machte sich Dora auf den rest der Höhle zu erkunden. Kaum war sie von der Gruppe getrennt verwandelte sie ihr aussehen mit einem Illusionszauber in das eines der Zwerge den sie bekämpft hatte. So konnte sie ohne Gefahr die Höhle erkunden. Sie fand ein paar Schlafplätze aber sonst war niemand mehr da. Als sie etwas weiter suchte fand sie herraus das die Höhle an einer Küste endete. Bis auf ein paar Wachposten war da niemand mehr. Also kehrte sie zurück und warnte die anderen.
Während Dora weg war versuchten sich die anderen zu erholen. Thra hilfe sich und Mira zu heilen endete daran das er den Bolzen und den Pfeil der sie getroffen hatte einfach rausriss. Wirklich hilfreich war das nicht. Anur verband sich lieber selbst als sich auf die ungeschickte Schildkröte zu verlassen. Als plötzlich ein weiterer Gegner auftauchte machten sie sich kampf bereit. Doch stellte es sich herraus das es nur Nymphadora war die ihr Illusionszauber sofort fallen lies. Sie erzählte den anderen was sie gesehen hatte. Auch das sie vermutete das dies hier eine Schmugglerhöhle war. Und es könnte sein das es bald wieder zu einen Kampf kommen könnte.
Der Keller des verlassenen Hauses (The Sea Goblins)
Die Abenteurer befinden sich jetzt im Keller. Sie fangen sich an umzuschauen. Dora war als erstes unten und tat dies bereits. Auf einmal hat etwas Thra getroffen, als er sich umgeschaut hatte und wurde dabei verletzt. Eine Frau (Halbelfin) greift uns an und es kommt zu einem Kampf. Es sollte sich heraus stellen, dass noch mehr dazu kommen sollten. Im Kampf kommt ein Mann dazu mit grünen Augen und Glatze und ruft: „Wer stört hier meine Studien?“ Eine weitere Person (Zwerg) schießt aus der Ecke. Wir kämpfen aktuell gegen drei Personen. Thra, der zwischendurch niedergegangen ist, konnte ich mit einer Goodberry stabilisieren, als Dora Annur an diese erinnert hatte. Es taucht noch ein zwerg auf. Aktuell sind es vier an der Zahl, gegen die wir kämpfen. Während des Kampfes hatte Ella einen Illusionszauber auf sich gesprochen und drei Illusionen waren um sie herum, die aber vom Magier mit Dolch (Mann mit grünen Augen) vernichtet wurden. Nachdem alle Handlanger soweit erledigt wurden, haben Dora und Annur dem Magier den Rest gegeben. Annur konnte mit einem donnernden Angriff den Gegner zu Boden schlagen und Dora gab ihm den Rest. Im letzten Atemzug, sagte er (der Magier), dass wir niemals hätten nach Saltmarsh gehen sollen.
Die helden, die sehr erschlagen sind, sehen sich um. Plötzlich hört Annur etwas in der ferne, als würde etwas Stahl auf einen Stein kratzen. Nachdem ausgeiebig nach brauchbaren Gegenständen der besiegten Gegner gesucht wurde, haben die Helden eine kurze Rast gemacht. Währenddessen singt Dora ein Lied.
Dora öffnet die Tür, hinter dem Magier. Auf der anderen Seite ist ein Raum mit mehreren Skeletten. Ein paar konnten erledigt werden, indem Thra eine Feuerkugel benutzte. Mira geht dann in den Raum und wurde von weiteren Gegnern überrascht. Nach und nach konnten wir alle erledigen. Ein Skelett Magier war auch dabei, der als letztes zu Boden ging. Doch was nun geschah, das sollten die Helden noch herausfinden.
Notizen von Wild Fire für eine zukünftige Geschichte:
Phase 1: Infiltrieren
Nachdem wir eine Weile mit den Schiffen unterwegs waren, kamen wir schließlich in die Nähe des Schiffes, das König Hekaton gefangen halten sollte. Wir warteten auf den Schutz der Dunkelheit und bereiteten uns vor, das Schiff zu infiltrieren. Der Plan war einfach: Heimlich rein, Hekaton befreien und mit dem Muschelhorn schnell zum Mahlstrom verschwinden. Meister Hornblade und ich verliehen der Gruppe und den Greifen Unsichtbarkeit. Dann flogen wir los zum Schiff.
König Hekaton
Es dauerte eine ganze Weile, aber schließlich erreichten wir unser Ziel. Wir landeten am Bug des Schiffes und schlichen zu den Leitern, die hinab in den Laderaum führten. In den Laderaum, wo König Hekaton angekettet lag und total weggetreten ins Leere nach oben starrte. An Bord befanden sich mehrere Kultisten, die den Riesenkönig bewachten. Während Kisa’ana und ich unsichtbar auf das Deck und an den Kultisten vorbeihuschten und dann über den Leitern nach unten zum Gefangenen verschwanden, bezauberte Blm ein paar der Wachen und befahl ihnen durch die Einflüsterung, den Riesen zu befreien. Mi und Ste wollten sich auch in Position bringen, aber Aeckert war mit seiner Rüstung zu laut, sodass die Kultisten alamiert wurden.
Phase 2: Das Missgeschick übertünchen und die Wachen ausschalten
Aeckert bemerkte sein Missgeschick, schnappte sich Blm und verschwand mit einem tösenden Donnerschritt zu einer günstigeren Position. Mi wirkte derweil ihren Eismesser-Zauber auf einen der vorderen Kultisten, während Ste die Wache direkt neben sich angriff. Völlig ärgerlich über den Zwischenfall nahm Blm seine Kapuze ab und meckerte mit Aeckert, ob er ihn und seinen Plan nicht gehört hätte. Er stellte noch sicher, dass alle an Deck wussten, welche Kultisten bezaubert waren und für unsere Gruppe arbeiteten. Dann beschimpfte er magisch verstärkt einen der Kultisten. Mithilfe dieses kombinierten Angriffs konnten sie die Hälfte der anwesenden Kultisten niederstrecken und den Großteil des Rests auf unsere Seite ziehen, wenn man das so sagen kann.
Im Laderaum ergriff derweil Kisa’ana die Initiative und schoss aus der Unsichtbarkeit heraus mit ihrem Bogen auf den Kultisten in ihrer Nähe. Sie streckte ihn nieder und feuerte dann auf die weiter entfernteren Wachen. Ihr letzter Pfeil explodierte sogar, beschädigte das Schiff aber glücklicherweise nicht nennenswert. Ich nutzte meine Gabe und manipulierte das Schicksal des mir nächstgelegenen Kultisten. Ich übertrug dessen Glück auf Kisa’ana und zauberte noch schnell einen Feuerpfeil hinterher, der den Kultisten tötete und die Gefahr eines Gegenangriffs bannte.
Phase 3: Gefangen werden und versuchen, sich wieder zu befreien
Tholtz Daggerdark
Von einem Moment zum anderen passierten plötzlich viele verschiedene Sachen gleichzeitig. Keiner von uns bekam davon etwas mit. Jeder aus unserer Gruppe war überraschend durch ein gleißendes Licht an Händen und Füßen gefesselt und an Deck wurden Blm, Aeckert, Mi und Ste von einem Regenbogenspiel getroffen. Unter Deck tauchte aus dem Nichts ein Mann auf, der wie ein Schiffskapitän gekleidet war, mit Hut und Pfeife. Er stellte sich als Tholtz Daggerdark vor und fragte, was wir auf dem Schiff wollten, ob wir wirklich gekommen seien, um den Riesenkönig zu befreien. Wie sich später herausstelte, hatte dieser Tholtz einen Zeitstopp gewirkt und uns so überrumpelt.
Aeckert versuchte zu Kisa’ana und mir zu gelangen und wollte vom Deck zu uns hinunterspringen. Natürlich war es viel zu tief dafür, aber Aeckert plante auch im Flug einen Donnerschritt zu machen und sauber neben uns zu landen. Er rutschte jedoch aus fiel unkontrolliert nach unten sprach den Zauber zu spät. Dadurch erwischte der Donnerknall des Zaubers uns alle unter Deck. Meine empfindlichen Ohren schmerzten Extrem, doch ich biss die Zähne zusammen.
Kisa’ana nutzte die Ablenkung, griff nach unten und holte ihre Handarmbrust hervor. Sie versuchte Tholtz zu erschießen, verfehlte ihn jedoch knapp. Ich sah unsere einzige Chance darin, die Konzentration des Kapitäns zu stören, damit sich die Fesseln auflösten. Ich versuchte es, indem ich wieder das Schicksal umzuwob. Dadurch brachte ich Kisa’ana Kampfesglück, aber Tholtz hielt seine Konzentration aufrecht. Mit einem „Tse tse tse“ ließ er einen Stromschlag über die Fesseln los, der uns alle vor Schmerzen schreien und uns verkrampfen ließ. Aeckert ging zu Boden, ebenso wie Ste und Mi.
Phase 4: Diplomatie und unerwartete Hilfe nutzen
Der Stromschlag zeigte uns, dass ein Kampf unter diesen Umständen aussichtslos war. Also versuchten wir es mit Diplomatie. Kisa’ana fragte, was die Gruppierung für die Freilassung von König Hekaton wollte. Doch Tholtz machte deutlich, dass er ein höheres Ziel verfolgte. Der König sei wegen Verbrechen gegen das kleine Volk angeklagt und die Besatzung des Schiffes solle auf ihn aufpassen und ihn auf dem Schiff festhalten. Kisa’ana und ich versuchten ihn weiter zu überzeugen und so sprachen wir vom Verrat durch die weiße Drachin Lymrith, von dem Komplott, durch den Hekatons Frau getötet wurde und darüber, wie wir Hekaton von der Wahrheit hinter allem überzeugen wollten. Immerhin hatten wir seine Tochter als Zeugin und zur Not hätte er das Orakel befragen können.
Doch Tholtz meinte, dass sein Auftraggeber, der Kraken Slarkrethel alles anders dargestellt hatte. Die Situation sei derzeit zu unsicher und sie sollten Hekaton verwahren, bis die Verhandlungen stattfanden. Mit unseren Argumenten und den Erzählungen unserer Abenteuer mit Silbrigmond, dem Orakel, dem Berg Celeste und den Riesen und dem, was wir dort erfahren hatten, konnten Kisa’ana und ich jedoch Zweifel säen. Wir verdeutlichten, dass wir an allen Orten die Erkenntnis gewannen und uns zum Teil auch mitgeteilt wurde, dass Hekaton befreit und mit den Riesen Frieden geschlossen werden müsste, da sonst der Norden ins Chaos gestürzt werden würde.
Auf die Nachfrage, was dieses Komplott, von dem wir redeten, denn bringen sollte, erzählten wir von unseren Begegnungen mit den Drachen, wie Knauth und verdeutlichen die Konsequenzen für den Norden, wenn die Riesen, die eine Gegenmacht zu den Drachen darstellten, mit dem kleinen Volk in einem Krieg aufgerieben werden würden. Ganz nebenbei fand ein kleineres Scharmützel zwischen den Kultisten und den von Blm Beeinflussten statt, dass jedoch schnell beendet wurde.
Während wir gerade dabei waren, Tholtz an seiner Mission zweifeln zu lassen und eventuell mit uns zusammenzuarbeiten, schaute sich einer der Kultisten, ein kräftiger Halbork, bei den Leichen in der Nähe von Kisa’ana und Tholtz um. Plötzlich zückte er ein Messer und bevor irgendjemand reagieren konnte, schnitt er Tholtz die Kehle durch. Das löste den Zauber und befreite uns von den Fesseln. Anschließend rief der Halbork uns zu: „Beeilt euch, beeilt euch, wir müssen von hier verschwinden.“
Phase 5: Hekaton befreien und verschwinden
Natürlich trauten wir diesem Halbork nicht über den Weg. Kisa’ana erkundigte sich sofort skeptisch, von wem der Halbork geschickt wurde, doch wir wurden damit abgespeist, dass dies jetzt nicht interessant sei. Der Assassine, denn ein solcher muss es gewesen sein, warf uns den Schlüssel zu Hekatons Ketten zu und meinte nur: „Schnappt ihn euch und weg von hier.“ Er schien generell sehr ängstlich und machte ziemlichen Druck. Ich gab Aeckert derweil einen Heiltrank, damit mein Freund uns nicht wegstarb. Kisa’ana nutzte den Schlüssel und schloss die Ketten auf. Nachdem die letzte gelöst war, brach die Stasis von König Hekaton. Er sprang auf und schnappte sich sein Schwert. Mehrmals brüllte er: „Kleines Volk, kleines Volk. Euch werde ich es zeigen.“
Kisa’ana und ich versuchten sofort ungefährlich zu erscheinen und Hekaton zu beruhigen. Wir hoben dazu die Arme und redeten beschwichtigend auf ihn ein. Ich zeigte auch das Muschelhorn um darauf hinzuweisen, dass wir von den Riesen geschickt wurden. Blm rief ebenfalls von oben beschwichtigend zu Hekaton herunter und erzählte ihm, dass wir von seiner Tochter geschickt worden waren und dass Drachen die Riesen verraten hätten. Aeckert zeigte Hekaton auch die Holzmünze, die mit dem Tod seiner Frau in Verbindung stand und die nur die Riesen haben konnten. Ich glaube, dass das den Ausschlag gab, denn Hekaton beruhigte sich daraufhin.
Da Blm Hilfe brauchte, ging Kisa’ana zu ihm nach oben, während ich Hekaton auf den neuesten Stand brachte. Als alle zu uns herabstiegen, zeigte sich, was aus unseren Gruppenmitgliedern an Deck geworden war. Blm ging es soweit gut und Mi war zwar bewusstlos, aber stabil. Der Elektroschock hatte sie wohl ziemlich mitgenommen. Am schlimmsten stand es aber um Ste. Der war durch das Regenbogenspiel versteinert worden.
Da wir uns beeilen mussten, bevor Verstärkung auftauchte, durchsuchte ich noch Tholtz nach nützlichen Informationen oder hilfreichen Gegenständen. Dabei nahm ich auch sein Zauberbuch an mich. Währenddessen wirkten die anderen ein Lichtzeichen zum Himmel, dass den Schiffen mit Meister Honrblade signalisieren sollte, dass wir unsere Mission abgeschlossen hatten und sie verschwinden sollten. Dann sammelten wir uns und ich blies in das Muschelhorn, um Hekaton, der das einige Momente zuvor schon getan hatte, zum Mahlstrom zu folgen…
Ihr wollt also wissen, wie uns die Befreiung von Dumathoins Tempel gelingen konnte? Setzt euch hin und bestellt uns ein paar Humpen Met. Dann erzähle ich euch von der glorreichen Schlacht um den Tempel, bei der die Zwergengötter uns zur Seite standen.
Vorbereitungen
Da standen wir nun. Hinter uns die Armee von Azrok, bestehend aus verschiedenen Kämpfern, einem untoten Betrachter und einer laufenden Ballista. Und vor uns? Vor uns erstreckte sich die Kammer, in der sich Dumathoins Tempel befand. Außerdem war diese Kammer voll von riesigen Spinnen, Troglodyten und den verdammten Dunkelelfen. Wir waren von den Kämpfen vorher noch etwas erschöpft und angeschlagen und wussten, dass die kommende Schlacht sehr schwierig werden würde. Also entfernte ich schnell den Edelstein, um die Tür wieder zu verschließen. Zusätzlich verbarrikadierten wir noch die südliche Tür. Dadurch waren wir vor möglichen Angriffen sicher und konnten uns erst einmal ausruhen.
Alle versorgten ihre Wunden. Jeder bereitete sich auf seine Art auf den bevorstehenden Kampf vor. Pläne wurden geschmiedet. Wir wollten zuerst die Drow durch Blendgranaten von Azroks Alchemisten und durch Zauber blenden, bevor der Sturmangriff beginnen sollte. Die laufende Balliste sollte sich hinter uns positionieren und auf entfernte Drowmagier und -priesterinnen schießen, während der untote Betrachter über uns schweben und uns unterstützen sollte. Die Bugbears sollten dann reinstürmen und das gegnerische Fußvolk angreifen und beschäftigen, während wir uns um die Kommandanten kümmern wollten. Gerade diese hinterhältigen Drowmagier und verdammten Drowpriesterinnen sind wahnsinnig gefährlich, wenn man sie frei walten lässt. Ich verstärkte noch meinen Schild mit Feuerenergie und erbat Clangeddins göttliche Gnade. Dann setzte ich den Edelstein wieder in die Tür ein und öffnete sie, bereit für den Ansturm.
Der Anblick, der sich uns bot, widert mich immer noch an. Die Decke und Wände in dem alten Dumathointempel waren überall mit Spinnenweben bedeckt. Dutzende tarantelgroße Spinnen kletterten umher und viele Kokons waren im Raum verteilt. An den Säulen hingen mehrere Opfer, alle geknebelt und gefesselt. Zu unserer Überraschung handelte es sich um Drow, an denen Säcke voller Spinneneier klebten. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass diese verfluchten Dunkelelfen mit ihren eigenen Leuten genauso umgehen, wie mit allen anderen. Weiter oben im Raum lagen mehrere Hüllen alter Gefangener, die allen möglichen Völkern angehörten und ursprünglich wohl als Brutkasten für die Spinneneier dienten.
Der Kampfbeginn
Aber nun zum Kampf. Was soll ich sagen? Wir Zwerge sind sehr gut darin einen strategischen Schlachtplan auszuarbeiten. Aber wenn die Armee aus lauter wilden Bugbears besteht, ist die Umsetzung eher schwierig. Der Bugbear, der sich zuvor neben Thorgrim und mir durch die Drow gemetzelt hatte, stürmte als erster in die Halle und tötete mit seinem Hieb sofort einen Troglodyten. Aurora folgte ihm und erschuf eine Feuerwand auf die Gegner, auch um einen Gegenangriff zu verlangsamen. Eiben Stein platzierte mit seiner Magierhand eine Blendgranate im Raum und der untote Betrachter öffnete den Angriffsweg mit seinen Furchtstrahlen etwas. Doch bevor der Rest nachrücken konnte, konterte eine Drowpriesterin mit einer herbeigezauberten Insektenplage, die über uns, Azrok und den vorderen Kämpfern herfiel. Es sind zwar nur Heuschrecken, aber ihr glaubt gar nicht, was für einen Schaden eine ganze Invasion dieser Viecher anrichtet. Vor allem diese Variante. Der magische Angriff störte Auroras Konzentration, sodass sich die Feuerwand wieder auflöste, kaum dass sie erschienen war. Diese hinterlistige Attacke stachelte Thorgrim an und versetzte ihn in Raserei. Mit einem Brüllen stürmte er auf die nächste große Spinne zu und zerhackte sie mit zwei mächtigen Schlägen seiner zweihändigen Axt. Dabei beschimpfte und beleidigte er die Drow in der Art, wie es nur Thorgrim konnte.
Eiszauber flogen von Seiten der Drow auf unsere angreifende Gruppe zu. Wir konterten mit den Strahlen der Betrachter – also vom untoten und vom kleinen Aug-ust – und denen Eiben Steins. Noch bevor wir unseren Plan umsetzen und geordnet vorrücken konnten, stürmten die Bugbears in die Halle und stellten sich den Troglodyten, Drowkämpern und Spinnen. Währenddessen heilte ich mich von dem Insektenangriff, wohlwissend, dass die Drow noch einige solcher Angriffe starten würden. Ich rief Clangeddin um seinen Segen an und stimmte einen Chontar-Gesang über den Kampf in Mithral-Halle an. Dann stürmte ich den anderen hinterher auf eine Spinne zu und setzte sie mit einem Hieb meines Schildes in Brand. Direkt darauf feuerte die laufende Ballista ihren magischen Bolzen ab, der auf einen Drowmagier zuflog und ihn aufspießte. Im Lärm des Kampfgetümmels war plötzlich ein Gesang zu hören, der Unheil verhieß. Während mir ein eiskalter Schauer über den Rücken kroch, erkannte Eiben Stein den Gesang. Sofort warnte er uns: „Vorsicht, sie beschwört eine Yochlol.“
Wir müssen diese Beschwörung verhindern
Thorgrim legte einen Zahn zu, hackte sich durch eine Spinne und attackierte die Priesterin, die bei mir stand und die Insektenplage herbeigezaubert hatte. Aurora beschwor mehrere kleine Drachenwyrmlinge zur Unterstützung, wohl in der Hoffnung, dass wir dadurch schneller zu der verdammten Priesterin mit ihrer Beschwörung gelangen könnten. Doch während der Betrachter einen Drowmagier mit einem seiner Strahlen auflöste, sang die Priesterin vor uns erneut und zauberte eine weitere Insektenplage herbei. Die Bugbears um uns fielen wie die Fliegen und uns erging es kaum besser. Die Bisse der Heuschrecken hinterließen schwerere Wunden, als man denken könnte. Außerdem störten sie Auroras und meine Konzentration, wodurch die Wyrmlinge auch schon wieder verschwanden. Ich heilte mich erneut und rächte mich anschließend. Mit einem „Du verdammtes Miststück“ hämmerte ich meinen Schild direkt gegen den Kopf der Priesterin, wodurch sich ihre Insektenplage wieder auflöste. Thorgrim nutzte sogleich die Gelegenheit und verwundete die Priesterin mit zwei mächtigen Hieben. Seine Hand schien von Clangeddin selbst geleitet zu sein. Doch die Priesterin hielt sich noch auf den Beinen.
Während wir Zwerge gegen die eine Priesterin kämpften, stürmte der kampferprobte Bugbear zum Tempel, dicht gefolgt von Aurora und Eiben Stein. Ihr Ziel war es, die andere Priesterin anzugreifen und von der Beschwörung abzuhalten. Doch zurück zu unserer Priesterin. Gerade als wir dachten, wir würden die Priesterin endlich überwältigen, heilte sich diese. Mit dem Beschwörungsgesang im Ohr ging ich in die Offensive über, erbat wieder Clangeddins Gnade und attackierte die Priesterin mit meiner Axt. Nur noch wenige Drow und Kämpfer aus Azroks Armee waren noch am Leben. Schließlich war es soweit. Der Beschwörungsgesang endete und Eiben Stein und Aurora erblickten eine Yochlol, die soeben die Welt betrat.
Kampf gegen die Yochlol
Thorgrim steigerte sich in seinen Kampfrausch und hieb auf die Priesterin ein, bis sie unter seinen Schlägen zusammenbrach. Sofort stürmte er los zum Tempel, um sich der neuen Gefahr zu stellen. Auf dem Weg musste er mit ansehen, wie die Yochlol einen Krieger aus Azroks Armee attackierte und fast in Stücke riss. In einer Nebelgestalt bewegte sie sich dann auf Aurora zu und hüllte sie ein, was sie irgendwie paralysierte. Der kampferprobte Bugbear nutzte die Gelegenheit und stürmte in einem Angriff auf die Drowpriesterin zu, während Eiben Stein seine Strahlen auf die Yochlol abfeuerte. Zum Glück hatten wir noch die schweren Geschütze aus Azroks Armee. Der untote Betrachter widmete seine Strahlenangriffe ebenfalls der Yochlol, genau wie die wandelnde Ballista. Und ich? Ich tat es Thorgrim gleich, stürmte auch Richtung Priesterin und Yochlol und mähte mit meiner Axt unterwegs die Drow nieder, an denen ich vorbeikam.
Während die kleineren Scharmützel endeten und die letzten Soldaten getötet wurden, fokussierte sich der Kampf auf die Drowpriesterin und die Yochlol. Thorgrim stellte sich der Yochlol im Kampf. Seine Waffe schien ihr aber wenig anzuhaben. Den Gegenangriffen der Yochlol konnte er zum Glück geschickt ausweichen. Denn dieses Drecksvieh konnte austeilen, das kann ich euch sagen. Aurora zauberte sich einen magischen Kampfstab herbei und unterstützte Thorgrim im Kampf. Natürlich gesellte auch ich mich zu der Party. Ich versuchte es mit einer Waffe des Glaubens. Wir waren gemeinsam mit den Streitern Azroks in der Übermacht. Aber das sollte nicht lange halten. Eine weitere Insektenplage, die die Drowpriesterin gewirkt hatte, tötete fast alle verbliebenden Streiter aus der Armee.
Die entscheidende Wende
So kämpften wir nun fast allein gegen die Yochlol. Alle waren schwer verletzt und unsere Hoffnung wollte schon schwinden. Doch Aurora beschwor einen heilenden Naturgeist herbei, der unsere schlimmsten Wunden linderte. So konnten wir den Kampf fortgeführen. Wir mobilisierten noch einmal all unsere Kräfte. Heftige Schläge wurden zwischen uns und der Yochlol ausgetauscht und während Thorgrim die Drowpriesterin erledigen wollte, folgte ihm die Yochlol und ließ nicht von ihm ab. Aus irgendeinem Grund hatte sie einen Narren an ihm gefressen. Wir eilten herbei, um Thorgrim im Kampf gegen die Yochlol zu unterstützen. Zumindest Aurora und ich. Eiben Stein konzentrierte sich mittlerweile auf die Drowpriesterin und streckte sie mit seinen magischen Strahlen schließlich nieder. Das muss man ihm lassen, er kann ganz schön austeilen. Der einzige Überlebende Bugbear von Azroks Armee, der zuvor im Kampf schon sein Können demonstriert hatte, befand sich anscheinend im Blutrausch. Der Kerl ging zur Leiche der Priesterin und trennte ihren Kopf ab. Dann hob er ihn empor und brüllte irgendetwas auf goblinoidisch. Wenn der den Sieg für sich beansprucht und uns den Tempel streitig machen will, bekommen wir ernste Probleme mit ihm. Dumathoins Tempel gehört in die Hand der Zwerge.
Wir waren jedenfalls zu sehr mit dem fast aussichtslosen Kampf gegen die Yochlol beschäftigt und ignorierten deshalb dieses Treiben. Schließlich gelang es uns aber mit vereinten Kräften die Yochlol niederzuringen. Was soll ich sagen? Clangeddin war mit mir, führte meine Hand und ich konnte der Yochlol mit einem Hieb meiner Axt den Todesstoß versetzen. Ich hab sie tief in ihr verfluchtes Fleisch getrieben. Dann begannen sich die Überreste aufzulösen. Ich spuckte noch aus und hab ihr einen guten Tipp mit auf die Reise gegeben. „Geh zurück zu deiner verdammten Göttin und bleib gefälligst dort.“, hab ich gesagt. Nach diesem Kampf mussten wir erst einmal ordentlich durchatmen. Zum Glück war Auroras Naturgeist noch da, sodass wir unsere zum Teil schweren Verletzungen wieder heilen konnte. Bevor der Bugbear noch irgendwas Dummes machen konnte, nahm ich das Amulett der Drowpriesterin an mich. Immerhin wollte Hallister ja, dass wir das Ding im Fluss versenken. Ich war ja dafür, dass wir vorher dieses Zeichen von Lolth vorher noch zerstörten. Nicht, dass es jemand später fand und missbrauchte.
Meine Seele ist rein. Mein Gewissen ist schwarz. Der Tod ist dein. Die Kraft – mein.
Suzail
In Suzail im schönen Cormyr, mitten auf einem prominenten Stadtplatz droschen zwei Männer aufeinander ein. Ein gepflegter, wahrscheinlich Adliger, und ein deutlich weniger gepflegter Herumstreuner. Nach kurzer Zeit hatte sich eine Menschenmenge um die kämpfenden herum versammelt und einige davon sahen dem Schauspiel eher besorgt zu.
So auch ein Mensch in einer Rüstung, die viel zu schwer für ihn schien. Yggdra ein junger Kerl beobachtete, wie dieser eine Handbewegung machte. Kurz darauf erzitterte die Erde. Doch die Menge war zu berauscht, um es so richtig wahr zu nehmen und er wiederholte das ganze, und nun ertönte aus dem Nichts auch noch der Schrei einer Frau. Nun kam Bewegung in die Masse. Doch weitaus mehr, als irgendwem lieb sein konnte und an andere Stelle stiess eine Elfe mit einer sehr auffälligen Haarfarbe eine Drachengeborene um, als sie versuchte, den ersten Flüchtenden auszuweichen.
Yggdra ging geradewegs auf den Mann zu, der diese Szene ausgelöst hatte und versuchte diesen zur Rede zur stellen. Dieser reagierte ausweichend und trat seinerseits die Flucht an, während Yggdra ihm stetig folgte. Nachdem der Unbekannte eine Weile erfolglos versucht hatte, den jungen Mann ab zu schütteln, erblickte er das Schild einer Taverne mit einem auffälligen Drachenkopf. Mit einer weiteren Handbewegung schlug er auf magische Art die schwere Eichentür des Etablissements auf und flüchtete sich hinein. Wo sich ihm ein seltsamer Anblick bot. Verschiedenste Menschen schienen sich einem Ritual hin zu geben und mindestens die Hälfte davon war Nackt. Doch bevor er all zu lange schauen konnte spürte er schon eine schwere Hand, die ihn an seiner Schulter zurück hielt. Ein muskulöser Türsteher war mit seinem ungefragten Eindringen so gar nicht einverstanden und kurz darauf kam auch Yggdra und klärte den Türsteher darüber auf, was der unbekannte Mensch gerade getan hatte. Die Behörden wurden verständig, doch während man auf die Stadtwache warte stritt sich der Mann weiterhin mit Yggdra, lehnte eine Gebühr ab, die der Türsteher als Entschuldigung verlangte und versuchte sich auch noch just in dem Augenblick, als die Stadtwache Eintraf, mit dem Wirken einer kleinen Schockwelle aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch es half ihm gar nichts, seine Schulter blieb felsenfest gegen eine Wand gepresst, und alle Anwesenden waren nun noch viel stärker verstimmt. Die Stadtwache lies sich nicht lange bitten und bereitete sich darauf vor ihn ab zu führen als der Mann plötzlich behauptete, Yggdra sei sein Komplize und hätte ihm überhaupt erst die Tür zum Dragonrider Club geöffnet. Jeder Geduld beraubt nahm die Stadtwache kurzerhand beide mit.
Ein paar Seitengassen weiter hatten sich die Elfe und die Drachengeborene in eine Seitengasse gerettet während die aufgebrachte Masse sich verlief. Nun gingen sie wieder zur Hauptstrasse vor und während die Elfe beobachtete, wie die Stadtwache zwei Männer abführte, schaute die Drachengeborene in Richtung des Platzes wo die offiziellen mit erstaunlicher Effizienz die letzten Reste jeder Unruhe auflösten. „Beeindruckend“ sagte sie in Common. Da fing die Elfe an zu lächeln; „Schön, jemanden zu finden mit dem man sich in seiner Sprache unterhalten kann“. Die beiden kamen ins Gespräch, beide waren sie neu in der Stadt und so hatten beide das Problem, sich um eine Unterkunft kümmern zu müssen. Ausserdem suchte die Drachengeborene, die sich als Hara vom Clan der Kynker vorstellte, eine lukrative Tätigkeit. Die Elfe stellte sich als Arabella vor, sie kam weit aus dem Westen. Sie fragten ein wenig herum und unter verschiedenen Optionen einigten sie sich schnell auf die vielversprechend klingende Assozation der Abenteurer und machten sich auf den Weg. Dort angekommen wurden sie allerdings etwas enttäuscht. Die einstige Villa wirkte mehr wie ein Geisterhaus, wenn sie nicht der Lärm einer prall gefüllten Taverne begrüsst hätte. Sie hatten denn auch einige Mühe, sich mit dem Verwalter zu verständigen. Zumindest bis dieser seine Ohrpropfen heraus nahm. Eigentlich war alles ausgebucht, aber sie konnten noch eine Art Schuppen unter der Treppe mit ein paar Pritschen bekommen. Da das Gebäude etwas abseits lag und zumindest Hara hier ja noch etwas zu erledigen hatte, willigten sie ein, um nicht zurück in der Stadt auf den letzten Drücker etwas suchen zu müssen. Hara sah sich etwas um. Ihre Mine erhellte sich zwar, als sie vier Drachengeborene an einem Tisch sah, doch diese wirkten so grummelig, dass sie lieber nach etwas anderem Ausschau hielt und fand mit Arabella einen Tisch der von einer Truppe geselliger Zwerge besiedelt war. Sie wurden wilkommen geheissen, man stellte sich vor und lud gleich zu einer Verköstigung der lokalen Getränke ein. Arabella liess sich ein bekömmliches Bier geben, doch Hara mochte es feurig. Doch zur Belustigung aller hatte sie die Wirkung von Pfefferschnapps völlig unterschätzt. Nachdem sie nach Luft rang und ein Würgen zurück hielt, reichte ihr Arabella ihr Bier zum Herunter spülen und stimmte in das Gelächter ein, als sie wieder Luft bekam.
Tiefer in der Stadt erfassten die Stadtwachen die Personalien der beiden Verdächtigen, die an einen Tisch gekettet und je von einer Wache flankiert waren. So lernte Yggdra endlich den Namen des Mannes, den er so eifrig zu stellen versucht hatte: Maduin, ein Kleriker im Dienste von Latander. Ein Offizieller stellte sich als Untergeneral Ornion vor. Er murmelte mehr oder weniger fast vor sich hin als er fest stellte, dass die Kampfmagier die ganze Situation rekonstruieren konnten, dass die ausgelöste Panik an die 50 Bürger verletzt hatte und das eine Wiedergutmachung in Höhe von 150 Gold Maduin Branford in Rechnung gestellt würde. Der Status von Yggdra sei dagegen nicht klar, er könne jedoch seinen Willen als guter Bürger beweisen und sich für eine geheime Mission zur Verfügung stellen. Schnell stellte man fest, das Maduin nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügte, um seiner Strafe nach zu kommen – etwas womit Ornion wohl bewusst gerechnet hatte, bot er ihm doch nun an, gemeinsam mit Yggdra die gewünschte Mission zu bestreiten. Maduin blieb keine andere Wahl, obwohl weder Yggdra noch er sich vorstellen konnten, mit dem jeweils anderen zusammen zu arbeiten. Nachdem die beiden den Bedingungen zugestimmt hatten, wurde alles vertraglich festgehalten. Erst jetzt gab der Untergeneral die Details des Auftrages bekannt: In der Stadt hatten sich zwei kriminelle Organisationen eingenistet, die sich untereinander bekriegten. Gleichzeitig verbreitete sich in der Stadt eine bewusstseinsverändernde Droge. Die beiden sollten recherchieren, wer genau dafür verantwortlich ist. Sollten sie die Produktionsstätte der Drogen finden und zerstören winkte sogar eine Belohnung. Ihnen wurde zugesagt, das sie sich zwei bis drei Leute Verstärkung dazu holen könnten und diesen je 50 Gold für die Mühen in Aussicht stellen dürften. Geld dass sie sogleich in zwei Säckchen auf den Tisch legten. Etwas irritiert fragten sie Ornion, wo sie denn solch Verstärkung ausfindig machen könnten, und der Untergeneral schlug die Soziotät der Abenteurer am Rande der Stadt vor. So wurden sie gehen gelassen und machten sich unter weiterer , konstanter Streiterei auf den Weg.
Vor Ort hatten Arabella und Hara viel Spass mit den Zwergen, welche die letzte Nacht vor dem Aufbruch zu einer Karavane feierten. Schnell erfuhr Hara, dass immer Leute als Begleitung für Karavanen gesucht wurden, doch die meisten Abenteurer hier waren auf dem Weg in die Köngiswälder, wo ein Kopfgeld für die Goblins dort ausgelobt war. Sollte es jemanden gelingen, den Wald komplett von Goblins zu befreien, war sogar ein Baronat über eben diese Wälder ausgelobt. Arabella erzählte Hara, das sie auf der Suche nach ihrem Bruder war, der in dieser Stadt nach einer potentiellen Lebenspartnerin Ausschau gehalten hatte. Hara, für die der Clan das wichtigste im Leben war, war dies sehr sympatisch.
Als Yggdra und Maduin in der Taverne eintrafen, ging Yggdra erst auf die vier schweigsamen Drachengeborenen zu, doch Maduin dirigierte ihn zu der Gruppe der Zwerge und der beiden Damen, während er eine Runde für den Tisch bestellte. Um die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich zu ziehen, hielt Yggrda unter begeisterten Rufen der Zwerge eine kleine Rede: „Abenteurer von Weit und Fern, Willkommen im wunderschönen Königreich Cormyr. Mein sehr guter Freund Maduin steht dort hinten an der Bar und kommt gleich mit noch mehr Bier für euch alle an und lädt euch alle ein. Ich bin hier um – besonders zwei von euch – zu fragen, ob ihr nicht vielleicht Interesse an einem kleinen Abenteuer habt.“ So sprach Yggdra, Hänfling mit Schwert und einem Schild auf dem Rücken. Arabella und Hara wahren fühlten sich etwas überfallen mit dem Angebot und Arabella meinte, dass schon etwas dafür Bezahlt werden müsste. Da packte Maduin, der mittlerweile dazu gestossen war, etwas übereifrig einen der zuvor erhaltenen Goldbeutel auf den Tisch und meinte, dass es 50 Gold für jede geben würde. Ein Raunen ging durch den Raum und die Zwerge am Tisch meinten nur, dass sie auch gerne einmal so viel Gold auf einmal verdienen wollten. Hara versuchte das Gold verschwinden zu lassen, was Yggdra sofort als Einverständnis missdeutete. Doch schon richtete er sich an Arabella und fragte, ob auch sie einverstanden sei – was sie bejahte. Und da Hara nicht von der Seite ihrer neuen Freundin weichen wollte, stimmte sie ein. Nun Maduin völlig unbedarft aller Ohren hier der Gruppe erzählen, worin denn ihre Mission bestand, doch Yggdra bemerkte es rechtzeitig und brachte ihn zum Schweigen – mit einem Kuss. Maduin ging darauf ein und wollte mehr, doch Yggdra war damit zufrieden, ihre Mission nicht schon vor Beginn scheitern zu sehen. Die Zwerge waren begeistert ob der unerwarteten Romantik und so bemerkte niemand die vier Drachengeborenen, die an den Tisch heran getreten waren.
Mit schwerem Akzent forderten sie das Gold gegen das Leben der Anwesenden. Doch Hara war zuerst neugierig. „Ich kenne euren Akzent nicht, von welchem Klan seid ihr?“ „Vom Klan Sindra aus Ahm“ intonierten sie, während sie ihre Drohung unterstrichen, indem einer Haras Kopf auf die Tischplatte vor ihr knallte. Während sie sich wieder aufrichtete und sich dabei umdrehte, landete sie einen unbemerkten Dolch in der Armbeuge des Täters, der Schmerzerfüllt zusammenbrach. „Wir können diese Sache vergessen, ihr geht wieder zu eurem Tisch zurück und ich gebe euch eine Runde aus – oder ihr werdet alle Schmerzen erfahren wie euer Kamerad hier.“ Erklärte Hara der Runde. Und die Sindra reagierten Unerwartet. „Ja Herrin, was immer ihr befehlt.“
Nach dem weitere Runden Bier zwischen den Tischen aufgeteilt wurden, einigte man sich darauf, in die Stadt aufzubrechen, um dort die Details des Auftrages beim Essen zu besprechen. Nachdem man eine Weile unterwegs war, bemerkten die Männer, das ihnen die Drachengeborenen folgten. Maduin sprach Hara darauf an. Der gefiel die neue Entourage, doch Maduin bestand darauf, dass sie zu vier unter sich blieben und Hara ging zu den Sindra und besprach sich mit ihnen. Sie waren sehr beeindruckt von Haras überlegenen Jagdinstinkten, die sie selbst die nächsten Tage im Königswald unter Beweis stellen wollten, doch nun hatten den Eindruck, sich ihr beweisen zu müssen. Hara bat sie, sich zuerst noch zurück zu halten, dass sie sie dazu holen würde, würde sich eine Möglichkeit zur Jagd ergeben – und vielleicht würde sie sie ja im Anschluss in den Köngiswald begleiten.
Sie fanden sich in der Schlemmermeile der Stadt ein und lernten sich dabei etwas kennen. Doch es zeigten sich zunehmende Schrulligkeiten bei allen Beteiligten. Arabella befragte ständig ihre Tasche, als ob darin ein kleiner Mensch wäre, Hara schien Leute nicht mehr voneinander unterscheiden zu können, Yggdra klebte noch immer der Vogeldreck am Kopf und Maduin erfand neue Wörter. Hara ging es so schlimm, dass sich schnell von der Gruppe verabschiedete, zur Taverne rannte und sich im Schuppen unter der Treppe auf der Pritsche einrollte und von nichts mehr wissen wollte. Die anderen vereinbarten sich am nächsten Tag auf der Stadtwache zu viert mit dem Auftraggeber auszutauschen und verliefen sich. Yggdra und Maduin nahmen eine Herberge in der Stadt und ein zumindest einer ein Bad, doch dann gingen auch sie zu Bett.
Und alle vier träumten das gleiche:
„Meine Seele ist rein. Mein Gewissen ist schwarz. Der Tod ist dein. Die Kraft – mein.“
In einem dunklen Raum unter Tage steht ein Obelisk, in den eine Geschichte eingeritzt ist Es begab sich zu einer Zeit, als Dämonen Dörfer und Städte überfielen. In einer Zeit, in der sich Menschen abschlachteten. In einer dunkel Zeit. Ein Monarch rief alle Schmiede des Reichs zusammen um zu verkünden: „Wer es schafft, die ultimative Waffe gegen die Dämonen zu schmieden, solle fürstlich entlohnt werden,d en Posten des Hofschmiedes erlangen und es solle seiner Familie an nichts mangeln.“ Die Männer schrien auf, in grimmiger Entschlossenheit, den Auftrag ihres Herren zu erfüllen und zogen sich in ihre Schmieden zurück. Sie schmiedeten. Tag ein, Tag aus. Jeder glaubte, die ultimative Waffe geschmiedet zu haben. Voller Stolz versammelten sie sich wieder beim Monarchen, und ein jeder prahlte und präsentierte seine Waffe. Der Monarch bat zur ruhe und bat einen jeden vor zu treten, um seiner Waffe einen Test zu unterziehen.
Da geschah es: Der Alarm wurde ausgelöst, Dämonen griffen das Schloss an, die Torflügel rissen auf, barsten an der Wand und hinein stürmte eine Horde von Dämonen. Mit gekreische und gejohle griffen sie jeden Menschen im Schloss an. Die Schmiede, in der festen Überzeugung das beste Schwert gegen den Dämonen geschaffen zu haben riefen zum Gegenangriff und stürmten auf die Dämonen zu. Waffen zerbrachen, Männer schrien und starben, sie flohen und sahen ihre Familien sterben. Alle Hoffnung schien verloren, und die Dämonen plünderten das Schloss. Einige der Schmiede konnten entkommen und schworen bittere Rache. Einer von ihnen war zuvor als Geselle auf Wanderschaft und studierte die Schmiedekunst im ganzen Land. Bei einem Hexenmeister stahl er die Formel um den Waffen magische Kraft einzuhauchen. So sammelte er die Materialien und schloss sich in seine Schmiede ein. Tag ein, Tag aus hämmerte er und das klirren hallte über das ganze Dorf. Zuerst versuchte er es mit Menschenhaaren. Er formte ein Schwert daraus und voller Hoffnung, die Dämonenwaffe hergestellt zu haben, stürzte er sich in den Kampf, als eine Horde das Dorf überfiel. Er schlug, er stach, er hiebte sich einen Weg. Doch die Klinge richtete keinen Schaden an. Voller Verzweiflung musste er mit an sehen, wie sein Dorf zerstört wurde. Er schrie. Er schrie sich all seinen Wahn hinaus, dem er verfiel. Es blieb im nur noch eine Möglichkeit: Wieder schloss er sich in der Schmiede ein. Tag und Nacht arbeitete er. Er formte einen Speer aus seinem Blute. Mit jedem Schlag auf die Spitze verlor sich ein Stück Seele darin. Er formte einen Schaft, mit jedem Schlag verformte sich sein Fleisch ein wenig mehr. Und nach 40 Tagen und Nächten war es vollbracht. Der Speer war erwacht und der Schmied war fort.
„Meine Seele ist rein. Mein Gewissen ist schwarz. Der Tod ist dein. Die Kraft – mein.“
Unsere Truppe befindet sich im Herrenhaus, ein Unwetter zieht sich draußen zu und der Wind pfeift durch die Ritzen des Hauses. Ein polterndes lautes Geräusch erfüllt das leere Haus. Ella sieht für einen kurzen Moment eine achtbeinige Kreatur, weil es gerade geblitzt hat. Ein grollender Donner erschüttert die Truppe. Ein leichter Schauer geht über die Truppe. Das Haus ist voller Geräusche, die nicht immer zu zuordnen sind.
Ella tritt kurz vor die Tür und Wind und Regen peitschen ihr in das Gesicht. Thra sagt das Wasser von oben kommt und es Regen sei. Ein klackendes Geräusch wandert über Annur und er spürt einen Hauch auf seiner Schulter. Thra und Annur gehen ein Paar Schritte in den Eingangsbereich der heruntergekommen ist. Nach Links geht noch ein Weg lang. Dora sieht auf der Treppe eine Spur und geht auf vier Pforten hoch Richtung Norden. Mira folgt Dora nach Norden. Thra geht in den Gang mach Westen mit Annur und Ella. Thra entdeckt einen Raum mit Büchern einen Schreibtisch und Regalen. Die Bücher handeln von Erzmagiern.
Dora und Mira gehen auch nach Westen, Dora erforscht die Tür und bekommt sie auf. In den Raum ist ein alter Sekretär es ist ein Studienzimmer. Dora möchte die Schreibtischschublade öffnen und findet Rezepte für Chemikalien und Laborrüstungen. Sie sucht auch nach einem versteckten Fach und findet eine Potion of Healing und nimmt es mit. Mira betritt dem Raum wo Dora ist. Thra, Annur und Ella gehen weiter nach Westen. Thra wird von einer unheimlichen Stimme erschreckt so auch bei Annur und Ella. Dora und Mira folgen den anderen nach Westen, beiden geht ein unheimlicher Schauer über den Körper. Ella spürt aus einer rechten Ecke von oben schwache Magie. Dort ist eine geheime Tür mit Runen, sie erschafft eine Illusion die nur Dora erkennen kann. Die andern sehen nichts. Über der Truppe ertönt ein poltern. Dora bittet alle aus dem Raum zu gehen. Die bleibt dort und versucht die Geheimtür zu öffnen. Sie geht nur ein Stück auf. Sie versucht es mit Seil und Haken, die Tür öffnet sich nicht und dabei hat sie ein schauerliches Gefühl.
Thra, Annur Ella und Mira gehen in die Eingangshalle nach Norden. Die drei hören über sich ein schlagen gegen Wände. Dora versucht immer noch die Tür zu öffnen, sie geht nicht auf. Thra, Annur, Ella und Mira stehen vor einer verschlossene Tür und Thra öffnet sie, indem er mit Flammen die Tür zerstört. Dahinter ist eine Küche zu sehen. In der Küche befindet sich ein enger Gang. Dora versucht nochmals die Tür zu öffnen dabei reißt ihr Seil. Thra und Mira untersuchen die Küche beide werden von etwas gebissen. Die vierer Truppe wird von Schlangen angegriffen. Es beginnt eine Kampf zwischen denen. Die vier gewinnen, die meisten sind vergiftet. Dora versucht immer noch die Tür zu öffnen. Nun versucht sie es mit Lampenöl, DIE TÜR GEHT AUF! Dabei macht diese eine ein schweres und großes Geräusch. Die Vier gehen in den Raum zu Dora zurück. Dora ging als erstes hinab dann folgten Thra, Annur, Ella und Mira. Die offene Tür zeigte die Kellertreppen.
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