Aufbruch nach Greenest (The Legacy of the Grey Guardians)

Aufbruch nach Greenest (The Legacy of the Grey Guardians)

Vorwort

Seit Jahren widmet sich der böse Kult des Drachen der Schöpfung untoter Drachen in einem vergeblichen Versuch, eine uralte Prophezeiung zu erfüllen. Die Kultisten waren jedoch fehlgeleitet. Sie haben missverstanden. Aber jetzt, unter neuer Führung, glaubt der Kult, dass die Prophezeiung nicht von untoten Drachen spricht, sondern von einem Drachenreich, das seit 25.000 Jahren ausgestorben ist. Tiamat, die Königin der bösen Drachen, hat seit Jahrtausenden in den Neun Höllen gelegen. Der Kult glaubt, dass die Zeit ihrer Rückkehr nahe ist.

Der Kult hat ein neues Gesicht und eine neue Mission. Es versucht, Tiamat von den Neun Höllen zu befreien und sie in die Vergessenen Reiche zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt der Kult fünf uralte Drachenmasken und die Unterstützung böser Drachen überall. Die Kultführer – jeder von ihnen ein „Drachenflüsterer“ – haben sich an die bösen Drachen der Schwertküste gewandt und ihre Treue verdient.

Unterdessen versuchen böse Drachen in Zusammenarbeit mit dem Kult einen Schatz zu sammeln, der ihrer dunklen Königin würdig ist, nicht indem sie ihre eigenen Horden plündern, sondern indem sie Geld von Städten, Karawanen, gut ausgerichteten Drachen, Handelsschiffen und anderen stehlen Quellen. Ihre heimtückische Schatzsuche bringt die Schwertküste in Aufruhr. Neverwinter, Waterdeep, Baldur’s Gate – keine Stadt ist vor ihren Plünderungen sicher.

Die Situation ist schlimm. Die Schwertküste ist jedoch weit davon entfernt, wehrlos zu sein. Mächtige Fraktionen sind bereit, aufzustehen und der Tyrannei der Drachen ein Ende zu setzen. Abenteurer in den ganzen Reichen müssen sich zusammenschließen, um Tiamat zu begegnen, den Drachenkult zu zerstören und den Aufstieg eines neuen Drachenreiches zu verhindern. Die Harpers haben seitdem ihre Intelligenz mit den übrigen Fraktionen geteilt. Um den Kult des Drachens zu bekämpfen, schlägt Lord Dagult Neverember von Neverwinter vor, dass Abenteurer, die jede der fünf Fraktionen repräsentieren, nach Norden geschickt werden, um zu untersuchen – und um mit Eile zurück zu berichten.

In ihren Händen liegt die Zukunft.

Aufbruch nach Greenest (The Legacy of the Grey Guardians)Aufbruch nach Greenest (The Legacy of the Grey Guardians)

In der sommerlichen Mittagshitze, es herrscht geschäftigtes Treiben in den Straßen von Beregost, galoppiert ein Reiter hoch zu Roß heran und verkündet, nachdem er die Aufmerksamkeit vieler Händler auf sich gezogen hat folgendes: „Ihr Leut von Beregost, eilt herbei und vernehmt das eure Brüder und Schwestern in Greenest eure Hilfe gegen den Drachenkult ersuchen. Schauerliche und mordlustige Wesen haben Greenest überfallen und bedürfen dringend eurer Taten.“  Nach der Verlautbarung bricht ein wildes Gemurmel zwischen den Anwesenden aus. Man ist gerne gewillt Hilfe zu schicken, aber wer würde sich freiwillig nach Greenest begeben, immerhin handele es sich ja um den Drachenkult und wenn diese bereits Greenest eingenommen haben, würde es nicht lange dauern und der Kult würde auch an die Pforten von Beregost klopfen.

Schnell hatte sich ein Händler gefunden, der sich sogar dazu bereit erklärte für die Kundschafter, die nach Greenest gehen würden, ein paar Münzen springen zu lassen inklusive des Proviantes. Viel war es nicht und so trugen sich einzig ein Halbork, eine Dunkelelfin, eine Tieflingsdame und ein Frau, die hier aus dieser Stadt zu kommen schien. Ihr Name war Camilla. Schnell machten sich die 4 bekannt und man beschloss gemeinsam nach Greenest, dessen Reise ein paar Tage in Anspruch nehmen würde, heute noch aufzubrechen. Jeder hatte zu den eigenen Erkundungen in Greenest, noch seine eigenen Interessen diesen Weg einzuschlagen. Nachdem der Proviant aufgeteilt war und der eine oder andere aus der kleinen Gruppe an den Wetteinsätzen eines kleinen, wohlgenährten Halbling dran teilgenommen hatten, zogen sie los. Im Laufe des restlichen Tages zogen sie an diversen verlassenen Bauerngehöften vorbei und genossen die Wärme zu dieser Jahreszeit. Es war trocken und nachdem aus der Straße, die eigentlich nach Amn ging, ein befestigerter Pfad wurde, der nach Greenest abzweigte, waren unsere Abenteuerlustigen guter Dinge. Jeder aus der Gruppe hatte was zu erzählen, einzig die Drow trug nicht gerade viel zu den Gesprächen mitbei. Als langsam der Abend hereinbrach und die Sonne in ihrem Rücken unterzugehen schien, suchten Camilla und Anakis, die Tieflingsdame, eine Übernachtungsmöglichkeit und wurden fündig bei einem kleinen verlasssenen Gehöft, vor dessen Mauern ein kleiner zerfallener Brunnen sich befand. Gerlac steckte sein Schwert in die Scheide und zückte seine Armbrust, spannte sie und legte einen Bolzen ein. Danach ging er auf die Mauern des Gebäudes zu, dicht gefolgt von Anakis und Camilla.

Plötzlich krachte es laut und ein in feinsten Stoffen gehüllter Goblin, der eine Weinflasche in der Hand hielt, fiel mit der Tür aus dessen Rahmen und blieb auf den Rücken liegen, während ein weiterer Goblin, der ebenfalls sich wie ein kleiner Scheich gekleidet hatte, die Gruppe die auf das Gebäude zukam anstarrte. Anakis murmelte rasch einen Zauber, Gerlac drückte ab und die rötliche Färbung auf der hellen Tunika, bestätigte den Treffer des Halborks. Im gleichen Moment wurde die Erde unter der Tür die am Boden lag, zu einem Morast, der dem daraufliegnden Goblin keine Chance gab überhaupt auf die Knie zu kommen. Es vergingen nur wenige Momente bis er völlig in Flammengehüllt aufheulte. Der Rahmen aus dem die Tür gefallen war, stand in Flamen und züngelte auch in das restliche Gebäude. Plötzlich schoss die Drow an der kleinen Gruppe vorbei, kletterte geschickt an der Außenmauer des Gebäudes empor und lauerte wie ein sprungbereiter Panther auf dem Mauersims. Camila stimmte einen melodischen Gesang an und stimmte die 3 anderen der Gruppe Siegessicher. Nun setzte sich auch Gerlac in Bewegung, er wechselte während des Laufens, seine Waffen und nachdem er sah das er nicht durch die Vordertür kommen würde, weil es dort branne, rannte er nach recht an die schmale Seite des Gebäudes und er hatte Glück, dort hing ebenfalls noch noch in Stücken eine Tür in den Angeln. In Rage brach der Halbork, der sein Langschwert gezückt hatte durch die Tür und die im inneren des Gebäudes befindenen, überraschten Goblins quitschten auf. Sie lugten hinter einer großen Kiste hervor und als der Halbork heranwar, schossen sie ihre Bolzen ab, der eine verfehlte Gerlac und fand sein Ziel bei den bereits von Gerlac angeschossenen Goblin, in dessen Rücken. Der brach daraufhin zusammen. Der andere Bolzen schlug aber mit voller Wucht durch die Rüstung des Halborks und bohrte sich durch seine Geweide. Wutentbrannt schlug dieser mit seiner Waffe zu und trennte dem Schützen seinen linken Arm vollständig ab. Völlig verwirrt, merkte der andere Goblin, der seinen eigenen Mann erschossen hatte, gar nicht wie sich ein Dolch sich zwischen seine Rippen bahnte und ihm ebenfalls das Lebenslicht erlosch. Die Dunkelelfin war von dem Sims in den Rücken des Goblins gesprungen und erledigte den tödlichen Stoß in einer Präzision wie es nur Dunkelelfen beherrschen konnten.

Camilla war rasch heran und sah wie Gerlac wankte. Der Bolzen steckte tief und gefährlich. So legte sie ihre Hand auf murmelte was vor sich hin, während sie dabei langsam den Dolch aus dem Körper des immer noch vor Wut kochenden Halborks zog. Die Wunde schloss sich und nicht eine Narbe blieb zurück. Plötzlich brach ein weiterer Goblin aus einen Schrank hervor. Dieser sah was mit seinen Freunden passiert war und zog es vor zu fliehen. Er ergriff die Flucht und sprang auf die brennende Tür, wo sein Artgenosse lag und rannte weiter. Doch hatt er die Rechnung ohne Camilla und Anakis gemacht. Camillas Hände bekamen eine helle und strahlende Aura aus. Ein glänzendes Licht schoss auf den Flüchtenden zu und die Schreie die von ihm heraufhallten, gaben nur den Schluss zu das das Licht sein Ziel gefunden hatte. Nun war Anakis dran und ebenfalls wie bei dem anderen Goblin auf der Tür auch, schlossen sich die Flammen um den letzt Verbliebenden, bis dessen Körper nicht mehr zu sehen war.

Anakis hob mit Hilfe ihrer Fähigkeit einen Quader voll mit Erde aus und die herbeigebrachten Leichen der Goblins, durch Gerlac, ihre letzte Ruhe, unter dem Berg Erde.

Die Drow ging zu den Brunen, kletterte an einer Leiter nach unten und hörte näher kommende Geräusche von einem weiteren Goblin, als auch von einer Echse, oder echsenartigen Wesen. Dessen schleifenden Schritte monoton hier unten hallten. Schnell war sie wieder bei den anderen und erzählte den anderen von ihrer Entdeckung im Brunnen.

Der Kampf war vorbei, vorerst und die Beute der Goblins wurde sicher gestellt. Eine Kiste mit Stoffen, ein Zettel der Aufschluss über mehrere Kisten gab, etliche Flaschen von Weinen und 2 kleiner Kisten, nahmen die 4 nun in Augenschein. Bei der letzten kleinen Kiste, es schien sich ebenfalls um eine Waffenkiste zu handeln, war verschlossen. Diese nahm sich die Drow an und geschickt wie sie war, waren die 2 Schlösser die ander Kiste angebracht war, offen. Mit der Vermutung lagen sie richtig. In der Kiste lagen in roten Samt gebettet 2 Krummsäbel. Die beiden gehörten genauso zusammen wie die beiden Armbrüste die die Goblins hatten. Handwerklich hochwertig und optisch sehr schön anzusehen nahm die Gruppe die Waffen an sich.

Von dem Bericht der Drow angetan, fing Gerlac an die Räumen abzusuchen. Er musste nicht lange suchen und fand unter einem verrotendem Bettgestell eine Luke. Schnell waren die Drow und die Gehörnte bei ihm und zogen knarrend die Luke auf. Ein muffiger Geruch empfing sie, der aus dem Loch zu ihnen nach oben drang. Als Erste stieg die Dunkelelfin an der Leiter herab und hatte ihre Not, da die Leiter sehr glitschig war. Von deren Beschaffenheit in Kenntniss gesetzt, seilte sich nun auch Anakis, Gerlac und zu guter letzt Camilla ab, die zuvor noch eine Feuerstelle erichtet hatte im inneren des Gebäudes. 10 Meter tiefer standen sie in einen Gand, der kaum breiter war, als der Halbork, von der Höhe aber allen die Möglichkeit bot hier unten zu stehen. Die eine Seite des Tunnels war verschütet während die andere Richtung Brunen frei zu sein schien. Langsam ging die Dunkelelfin voran, während Anakis damit beschäftigt war mit Hilfe der Naturgötter Erde zu bewegen und somit langsam aber sicher den verschütteten Gang frei legte. Ein komisches Gefühl beschlich plötzlich die Dunkelelfin, der Tunnel hatte auf Hals Höhe diverse Ornamente und es wechselten sich immer Drachenköpfe mit Blumen sich ab. Doch plötzlich zuckte der eine Kopf und so ging sie vorsichtig rückwärts. Plötzlich ertönte ein zischen und kurz daraufhin hallten die Schreie von Anakis durch den Tunnel. Ein Pirscherdrache hatte sie angegriffen, als sie gerade den Tunnel vollends freigeleht hatte. Der Angriff war so heftig, das die Zähne des Tieres durch ihr Fleich drang und sie das Bewusstsein verloren hatte. Gerlac stach mit seinem Schwert nach und konnte so das Tier dazu bringen Anakis aus seinem Kiefer, fallen zu lassen. Er setzte dem Tier nach un erledigte es in Handumdrehen. Zu gleichen Zeit schoss aus der Dunkelheit auf der Seite wo die Dunkelelfin sich zurückzog ein weiterer Drache hervor. Doch hatte dieses Wesen die Rechnung ohne sie gemacht. Geschwind hatte die Dunkle ein Fläschchen gezückt und es auf dem Kopf des Tieres zerbrochen, Flüssigkeit floss über den Kopf des Wesen und frass sich durch den Panzer, die Säure richtete soviel Schaden an, das das Tier verfehlte, eine weitere Flasche aus dem Inventar der Elfin ließ den Kopf des Tieres wie ein Lehmklumpen herabfallen. Das Tier war tot.

Nun war die Sorge um Anakis groß. Camilla kümmerte sich um die Wunden versorgte sie und mit Hilfe von Gerlac wurde sie aus den Keller , am Seil, nach oben gezogen. Nun konnte Camilla sich ihrer voll und ganz annehmen und die Brüche, als auch die Wunden durch die Zähne schlossen sich. Einzig die Elfin blieb unten und blieb bei der Leiter stehen.

Kurzdraufhin kam auch Gerlac wieder. Gemeinsam gingen sie den Gang in Richtung Brunnen entlang und entdeckten um eine Ecke herum lugend, einen vollgepackten Goblin, der sich vor lauter Last kaum auf seinen Beinen halten konnte. Er kam direkt auf sie zu. Gerlac hatte seine neue Armbrust gespannt und wartete auf ein Zeichen der Drow. Diese machte sich schlank, Gerlac drückte sich seitlich vorbei und drückte ab. Ein gurgelnder Laut und das Geräusch einer schweren Kiste auf einen Körper waren zu hören. Ein Blick reichte und man sah nur noch die Beine des Goblins unter seiner Gier. Gerlac brauchte ihn noch, schnell räumte er die Stoffballen von dem Wesen herunter und verband ihn mit den Stofffetzen die ihm nun zur Verfügung stand. Die Elfin war aber schon nicht mehr zu sehen, war sie doch tiefer in den Gang hinein und hatte unterdesen 4 weitere Kiste am Ende des Ganges in einer Nische entdeckt. Leider entpuppten sich deren Inhalt als weitere hochwertige Stoffballen. Doch sie wusste wonach sie suchen musste und schnell wurde sie fündig und 2 kleine Kisten, ähnlich wie die die sie schon oben gefunden hatten wurden in der Dunkelheit sichtbar. Geschickt klickten und klackten die Schlösser und es wurden 2 Dolche und in der 2ten ein Langschwert sichtbar. Wieder handelte es sich um eine hochwertige Herstellung. Gerlac und auch Anakis staunten nicht schlecht als es hier unten funkelte, waren bei den Dolchen am Knauf Rubine eingearbeitet und bei dem Langschwert ein Saphir mit einem besondern Schliff auszumachen. Die Waffen wurden mitgenommen und so zog sich die Gruppe an die Oberfläche wieder zurück. Während Camilla das Essen zubereitete, die Wachen eingeteilt wurden, tauschte Gerlac die beiden Leitern aus. Die Gitschige mit der Robusten aus aus dem Brunnen. Nachdem man sich am Essen gelabt hatte hielt zuerst Gerlac Wache, dieser Weckte dann Camilla. Bei Ihrer Wache sah sie einen kleinen Schatten auf den Brunnen zuhuschen kurz gefolgt von einem Quitschenden verhallenden Ton und ein Aufschlag eines Körpers auf irgendetwas festem. Camilla weckte daraufhin die anderen und schnell war klar, ein weiterer Goblin hatte sein jämmerliches Ende in dem Brunnen gefunden, weil er auf der Leiter ausgerutscht war. Danach breitete sich wieder Stille aus und die Gruppe genoss die Zeit die sie noch bis zum Morgengrauen hatte.

Gefangenenaustausch (Strider of the Ghostpath)

Gefangenenaustausch (Strider of the Ghostpath)Gefangenenaustausch (Strider of the Ghostpath)

Nach und nach wurden die magischen Gebilde in das Heiligtum gebracht und jedesmal ließ der Wächter einen Gefangen mit frei.

Es schien als würde der Wächter sich an sein Wort halten.

Somit hatten wir nun den Orkanführer als auch vier weitere Humanoide befreit.

Nun war Eile geboten um den Handel mit den Orks abzuschließen, schließlich sollte keinem der Geiseln etwas geschehen. Einer der Orkspäher der sich anscheinend in unserer Nähe versteckt hatte gefiel es nicht das der Anführer zurückkehren würde, er hatte wohl selber Ambitionen auf den Anführerposten. Er versuchte sich unseren Bemühungen in den Weg zu stellen und kam dabei leider ums leben.

Beim Orklager angekommen lief der Gefangenenaustausch nicht ganz so ab wie wir es erwartet hatten. So wie es aussah waren einige der Orks gar nicht so erfreut darüber das nun alles „unblutig“ zu Ende gehen würde. Doch der Anführer sprach ein Machtwort und wir konnten mit unseren nun befreiten Kameraden von dannen ziehen. Allerdings gab uns der Anführer noch eine Warnung mit auf den Weg, es könnte durchaus sein das vielleicht der eine oder andere Ork auf eigene Faust versuchen könnte sich an den Dorfbewohner oder uns zu „rächen“.

Nicht lange nachdem wir beim Tempel zurück waren und die nun Zurückgekehrten freudig in Empfang genommen wurden kam ein Alarmruf vom Tor. Ein Angriff der Orks stand bevor. So geschah es! Die Orks liefen recht unorganisiert gegen unsere vorbereitete Verteidigungsposition an und schafften nicht viel mehr als allen einen gehörigen Schrecken einzujagen.

Während des Durscheinanders bei den Zivilisten im inneren des Tempels geschah etwas unerwartetes. Eines der Kinder der Dorfbewohner war anscheinend ein Werwesen welches sich just in dem Moment verwandelte und in Rage geriet. Mit vereinten Kräften schafften wir es das Wesen niederzuringen ohne es zu töten. Es war immerhin ein Kind….

 

 

 

Wächter des Todes (Strider of the Ghostpath)

Wächter des Todes (Strider of the Ghostpath)Wächter des Todes (Strider of the Ghostpath)

Wir stiegen die Stufen ins Dunkel hinab. Einige Fallen waren auf der Treppe verbaut worden welche wir jedoch ohne grössere Probleme ausschalten konnten. Unten befand sich ein Totenschädel-ähnlicher Raum mit einer Statue in der Mitte auf einem Podest von einem Kraftfeld umgeben. Um diese Statue waren mechanische Gerätschaften verbaut welche dafür sorgten das große Sensen in regelmäßigen Abständen versuchten sie zu zerschneiden, was anscheinend durch das Kraftfeld verhindert wurde. Während wir uns umsahen, trat eine Elfe an uns heran und bat,  sich auch umsehen zu dürfen. Kein Grund ihr das nicht zu gewähren. Nachdem der Raum gründlich durchsucht worden war gingen wir wieder nach oben um die weiteren drei verschlossen Türen zu öffnen.

Hinter den Türen befand sich jeweils ein seltsames magisches Gebilde das von einem Geist bearbeitet wurde. Wir wurden nicht ganz schlau aus dem was wir sahen, schließlich überredete uns die Elfe die Geister zu töten. Also taten wir das. Danach erzählte sie uns das sie einen Eingang in den Fels bei dem Steingesicht kannte und das sie uns diesen zeigen würde. Wir fanden den Eingang mit ihrer Hilfe doch der Steingeist erschien erneut und verweigerte uns den Eintritt. Wir verhandelten mit ihm und wurden uns einig das er uns Zugang gewähren würde und alle Gefangenen überlassen würde im Austausch gegen die seltsamen magischen Gebilde die zuvor noch von den Geistern bearbeitet wurden und der Statue aus dem Raum. Er würde dafür das Kraftfeld deaktivieren. Also machten wir uns an die Arbeit und  schafften alles heran und hofften das er uns nicht reinlegen würde.

Wir erhielten zum ersten Mal Zugang zum Heiligtum des anscheinend so mächtigen Wächter des Tals. Was uns wohl erwarten wird……

 

Der schmerzliche Verlustes eines Wegbegleiters (The Hard-Drinking)

Der schmerzliche Verlustes eines Wegbegleiters (The Hard-Drinking)Der schmerzliche Verlustes eines Wegbegleiters (The Hard-Drinking)

Im Schutze des Sägewerkes bzw. des Lukian Stormbringers, der Ihnen all Ihre Fragen beantwortet die sie hatten, nächtigte die Gruppe und brach in den Morgenstunden des nächsten Tages, in einer Barke, die Lukian Ihnen zur Verfügung stellte, auf. Davor gab er ihnen einen bunten Umhang auf dem bunte Flicken genäht waren. Nach kurzer Erklärung, über dessen Funktion, konnte es endlich losgehen, Stromaufwärts zu den Ruinen des Anwesens der ewigen Stille, im Ardeep Forest. Schon recht schnell fingen die Probleme mit der Barcke los. Bei der Durchfahrt mit dem Schiff unter der Brücke zwischen Tiefwasser und Dolchfurt, brach der Mast, hatte man sich verschätzt was dessen Höhe anging und so zog Bernhard alleine unter Aufbringung seiner Kräfte, an Land, das Schiff ein wenig Stromaufwärts und gemeinsam flickten sie den Mast und setzen ihre Fahrt weiter fort.

Doch leider hielt ihr Unglück weiterhin an, einige Stunden nachdem sie auf dem Wasser einige Stunden verbracht hatten, bemerkten sie am Ufer ein Hölzfällerlager, von denen ihnen einige Hölzfäller ein Zeichen gaben. Sie wirkten ein wenig pansich und Aufgrund dessen, kehrten sie um und legten kurz bei dem Lager an und nahmen neuen Proviant auf, als auch gewisse andere Dinge für die Reise. Nach einem kurzem Gespräch stellte sich heraus das sie beinah in ihr Unglück gefahren wären. Nach dem kurzen Stop ging es weiter und sie fuhren den Ardeep weiter hinab. Die Bäume am Ufer wurden dichter und leichter Nebel legte sich über die Wasseroberfläche, die inzwischen glatt war und kaum ein Hinweis war, das er ein reißender Fluß werden würde. Das war auch ein Hinweis das ihre Reise auf dem der Ardeep bald ein Ende finden würde. Es herrschte Flaute und plötzlich dachte Evelyn was gesehen zu haben am Ufer und ein Feuerball schlug in die Nähe eines Baumes ein. Hatte sich da ben ein Schatten bewegt? Evelyn war sich nicht sicher, kurze Zeit später ging ein kleiner Ruck durch das Boot. Unsere Freunde schauten sich an und sie mussten keine Worte wechseln um zu wissen, das irgendwas unter ihrem Boot war. Der Steg war schon in Sichtweite und unsere Freunde überlegten, wie sie ohne ins Wasser zu gehen zum Steg kommen würden. Plötzlich war anscheinend das Boot wieder frei, denn das Boot trieb weiter zum Steg. Doch ein Blick unter das Boot verriet, das es nur ein Hoffnungschimmer sein sollte, Die Waffen im Anschlag, die Armbrust von Dontos gespannt, leicht wartend auf das was kommen würde. Was dann aber aus dem Wasser auf sie zukam, übertrag ihr Erwartungen…ein riesiges Maul eines riesigen Krokodils tauchte und das Klicken der Armbrust, und das zischen eines Feuerballs verriet schnell wie ernst die Sache war. Während Bernhard Anlauf nahm um auf dem Steg zu landen, verharrten die Gnomin und der Barde wie in einer Starre auf dem Boot, es sollte ein fataler Fehler sein. Denn ehe sie es sich versehen hatten war das Boot in der Mitte zerbrochen und von dem Kiefer dieses Tieres komplett zerlegt. Doch was war mit der Gnomin, sie war verschwunden und Dontos fand sich wieder in einem riesigen Kiefer. Die Überreste des Bootes steckten hier, doch auch hier war keine Spur von Tina. Was mochte mit ihr passiert sein? Viel Zeit zu überlegen blieb nicht Dontos riß von dem Umhang, den Flicken ab, der einem Boot ähnlich sah und im nächsten Moment wurde es auch schon von dem Tier verschluckt. Die Zähne brachen sich durch das Holz und das Tier war schon im Innbegriff zu tauchen, als Dontos all seine Mut zusammen nahm und zwischen die Zähne hindurch in die Freiheit hechtete. Hinter ihm schloss sich der Kiefer und seine Freunde halfen ihn an Land. Tina blieb verschwunden. Für Trauer war jetzt nicht viel Zeit, hatten sie doch gerade einen Angriff eines riesigen Krokodils überstanden.

So ging es an Land weiter und sie bemerkten das sie verfolgt wurden die Aktion am Steg war wohl nicht unbermerkt geblieben. Also folgten sie den Pfad und mieden die Region um die Krypta bzw die letzte Ruhestätte eines alten Mannes, der hier sein, nach seinem Tod noch sein Unwesen hier treiben sollte. Evelyn wies die Gruppe auf den Umstand hin und schon sah sich Bernhard an seiner Waffe sich über einer Grube hängend wieder, während die Gruppe unter Feuer genommen wurde. Pfeile schlugen ein, wobei diese nicht wirklich gezielt waren und so wurde Bernhard von seinen  Freunden, trotz der Schätze die er in der Grube glänzen sah, herausgeholfen. Nach dem Hinweis sie mögen das Land auf dem sie sich befinden verlassen, erreichten sie die Ruinen einer alten Villa.

Nachdem sie sich ein wenig umgeschaut hatten, kam wie aus dem Nichts stand vor ihnen plötzlich ein Elf. Wie es sich herausstellte war es ihr Verbindungsmann in die Anauroch. Ein wenig verwundert waren allerdings unsere Freunde, als plötzlich ein Beholder sich zu Linken des Elfen auftauchte. Ein fliegendes mit mehreren Augenstilen behaftetes Geschöpf und brabbelnd dazu. Einzig Dontos verstand es und es stellte sich schnell heraus das dieses Wesen mit ihnen nichts Gutes vorhatte. Doch brauchten sie die beiden um in die Enclave des roten Magiers zu kommen. So stiegen sie innerhalb der Villa mehrer Meter in die Tiefe, nur um sich vor ein paar Echsen in einem Höhlensystem wiederzufinden. Nach ein paar Einweisungen brach die nun größer gewordene Gruppe auf. Da es hier unten nicht gerade hell war ritt der Elf voraus, gefolgt von dem schwebenden Beholder.

Wie gefährlich es hier unter der Erde war bekamen unsere Freunde am Abend zu spüren, zumindest der gefühlte Abend. Ein merkwürdiges Wesen das hier unten irgendetwas suchte versuchte die Gruppe auszuweichen und Dontos berichtete das dieses Wesen ganze Zwergenclans schon auf dem Gewissen hätte. So beschloss man die Nacht sich in einer kleinen Nische zu Ruhe zu begeben, doch daraus wurde nichts, während Dontos noch über die Boshaftigkeit des Wesens nachdachte fielen plötzlich, die anderen hatten sich ebenfalls hingelegt und schliefen, Stein von der Decke. Doch seit wann.. plötzlich schossen Strahlen aus den Augen des Beholders und zerstörten 2 Kreaturen. Von dem Krach geweckt wurde nun der Beholder und der Barde von der gesamten Gruppe unterstützt. Es schienen Kreaturen zu sein, denn sie quickten, wenn man sie traf und es waren einige. Lichtsäulen hüllten ein paar dieser Wesen und und auch Evelyn war nicht gerade zögerlich mit ihren Feuerbällen. Nach ein paar Minuten war der Kampf vorbei. Alle waren noch am Leben und 7 Kreaturen hatten ihr Leben gelassen. So packte die Gruppe ihre Sachen, sattelten wieder auf und weiter ging die Reise zur Anauroch, auf dem Rücken der Echsen.

Die verfluchte Mine (The Uncontrollables)

Die verfluchte Mine (The Uncontrollables)Die verfluchte Mine (The Uncontrollables)

Einzelne Gruppenmitglieder beobachten draußen in wenigen hundert Metern Entfernung einen Lichtblitz und eine Figur, die auftaucht, umkippt und auf dem Boden liegen bleibt. Die Gruppe findet dort eine benommene Meelay vor, die scheinbar bei einigen Zauberern in durch ihre „Informationsbeschaffung“ in Ungnade gefallen ist und kurzerhand als Bestrafung weggezaubert wurde.

Die Zauberer waren so erzürnt, weil sie einige Schriften aus ihrer Bibliothek „ausleihen“ wollte. Im Zorn über diese Tat haben die Zauberer gleich kurzen Prozess gemacht und sie wegteleportiert, aber gar nicht ihren Rucksack durchsucht, in dem sich bereits ein kleines Paket in Leder eingeschlagen befindet.

Sie öffnet das Paket und findet folgende Bücher:

  • Abschiedsbrief einer besorgten Mutter

    Liebster Tanais,

    leider hast du dir die Idee der Schatzsuche nicht aus dem Kopf schlagen können. Auch wenn wir in unserer Familie schon recht häufig erfolgreich gewesen sind, so glaube ich, dass du zu jung für ein solches Abenteuer bis.

    Aber wie dem auch sei, ich weiß, dass du sobald wie möglich aus dem Schatten deines Bruders hervortreten willst. Und bevor ich vergeblich versuch, dich davon abzuhalten, möchte ich dir alle Informationen geben, die mir zur Verfügung stehen. Auch wenn du dich da auf ein wenig aussichtsreiches Unterfangen einlassen willst.

    Ich lege dir in dieses Paket eine Abhandlung zu vorherigen Versuchen den Schatz des Ruchlosen Trios zu finden bei. Da sind eigentlich alle Informationen, die bis jetzt gesammelt wurden enthalten. Möge dir das bei deinen Untersuchungen helfen.

    Leider verbietet mir der Ehrenkodex unserer Familie, dass ich dir Geld für dieses Abenteuer zukommen lasse. Aber ganz ohne Hilfe, will ich dich nicht ziehen lassen. Deswegen packe ich dir ein Buch aus meiner privaten Sammlung ein. Es hat für meinen keinen Wert. Für die Zauberer des Mondsees aber schon. Lass dich nicht über das Ohr schlagen. Es sollte reichen viele deine Unkosten zu decken.

    Mir bleibt nichts mehr übrig, außer dir zu sagen, dass ich dir sehr viel Glück und Gutes Gelingen wünsche.

    In liebster Erinnerung deine Mutter

    Lucienne Wilgefort

  • Abhandlung zu dem vergeblichen Versuch den Schatz des Ruchlosen Trios zu bergen

    Man weiß vieles über das Ruchlose Trio, welches den Sturz von Myth Drannor herbeiführte. Die Chronisten haben alle historischen Informationen zusammengetragen und über die Jahrhunderte bewahrt. Aber über Ihren Stützpunkt, und die angehäuften Schätze gibt es nur vage Mythen und viele Volksmärchen.

    Wahrlich ein so großes Heer wie die Ar-mee der Dunkelheit konnte nicht nur durch Terror zusammengehalten werden. Ein Sold oder eine Beteiligung an den Plünderungen musste da mitwirken.

    Der Schatz soll nach Sagen aus Reich-tümern der Menschen der Mondseeregi-on bestehen. Auch haben die Anführer mit Pracht und Prunk ihre Untertanen geblendet. Von goldenen Streitwagen, und mit Edelsteinen besetzten Waffen ist die Rede. Auch wenn vieles davon nur Ammenmärchen sein mögen, so glaube ich, dass ein Funken Wahrheit da sein sein muss.

    Aber wenn eine so massive Menge an Kriegern in die Schlacht über mehrere Jahre zieht, müssen sie ein Rückzugsla-ger aufgebaut haben um ihre Schätze für die Zeit nach dem Krieg zu horten.

    Auch hat die Beschwörung der drei Nycadämonen eine geschützte Ritual-stätte erfordert, die bei einer so langen und beeindruckenden Zeremonie gut ge-schützt sein muss.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass aus logistischer Sicht eine riesige Operationsbasis für die Armee erforderlich war. In der Weite der gequälten Lande, der riesigen Fläche des Ritts und der sump-figen Fläche von Thar sind nie Anzei-chen einer solchen Basis gefunden wor-den. Deswegen behaupte ich, dass diese unter Tage zu suchen ist.

    Es ist bekannt, dass der Gebirgszug zwi-schen den gequälten Landen und dem Ritt von natürlichen Höhlen und ge-heimen Tunneln der einstigen Minen der altehrwürdigen Zwerge durchzogen sein soll, die vor tausenden von Jahren die Berge nach Rohstoffen durchsucht haben sollen.

    Also begab ich mich auf die Suche in der Region und habe alle Höhlen in dem Gebirge erforscht und durchsucht. Von den östlichen Ausläufern bis in die Grenzwaldregion bin ich gereist und habe Einheimische nach bekannten Höhlen befragt und bin selbst in den Bergen auf Suche gegangen.

    Es gibt viele Höhlen – teilweise bewohnt von Bären und anderem Getier, teilweise zugestürzt oder sogar noch heute als Mienen genutzt. Aber ich konnte keinen Zugang zu dem Minengebiet der alten Zwerge finden.

    Es gibt eine Höhle nicht mal einen Ta-gesritt östlich von Weißhorn entfernt ge-legen. Sie ist recht groß und führt etliche Meter in den Berg hinein. Der Eingang ist so groß, dass ein Doppelgespann dort Problemlos hineinfahren kann. Jedoch ist die Höhle dann urplötzlich zu ende. Loser Schutt türmt sich auf bis zur Decke, die Höhle wirkt wie eingestürzt. Ich konnte niemand dazu bewegen den Schutt beiseite zu räumen. Auch ist die Gegend nicht ungefährlich. Weit weg von der Kontrolle der Stadt herrschen dort die rauen Sitten des Ritts und die Clans kontrollieren das Gebiet.

    Einer dieser Clans überfiel mich beim durchstreifen des Vorgebirges. Nur mit Müh und Not konnte ich meine arme Seele freikaufen.

    Beraubt meiner finanzieller Mittel muss ich die Suche nach diesem historischen Ort aufgeben und hoffe, dass der Nachwelt der Fund gelingen möge.

    Für die historische Aufarbeitung des Krieges der Tränen wäre diese Basis ein enormer Schritt, der entscheidend die letzten Rätsel der Vergangenheit helfen könnte zu erklären.

    Sollten sich die Mythen hinsichtlich der Transportwege der alten Zwerge be-stätigen, könnte grade für die Völker des Eises ein Handelsweg entstehen, der die Reisezeit enorm verkürzen würde.

    Ich wünsche und hoffe noch immer, dass meine Überlegungen zum Auffinden der Operationsbasis der Ruchlosen Trios bei-tragen werden. Sollte dies noch zu meinen Lebzeiten gelingen, würde ich mich über eine einfache Nachricht freuen. Ich erhebe keinen Anspruch auf irgendwelche Beutestücke, oder irgendeinen Ruhm, aber jeden Tag denke ich daran, was da unter dem Berg schlummern muss, und es zieht mich in Gedanken immer wieder in Vorgebirge.

    Phlan im Jahre 1379 DR

    Colias Euric

  • „Chronik der magischen Schule der roten Zauberer von Tay in einer unbekannten Sprache

Am nächsten Tag entschließt sich die Gruppe aufzubrechen. Jedoch sind Ansker, Trixie und Gaven von einer Reisekrankheit befallen. Srisira beschließt bei den kranken zu bleiben und diese gesund zu pflegen. Man vereinbart sich Phlan zu treffen.

Am frühen Nachmittag sieht die aufgebrochene Gruppe in einiger Entfernung einen Wagen, der mit Pferden gezogen wird. Aus Süden haben sich eine Hand voll Reiter genähert. Kampfgeräusche sind zu vernehmen. Bevor die Gruppe den Wagen erreicht sieht sie, wie die Reiter nach Süden eilen.

Dort angekommen bietet sich den Helden ein Anblick des Grauens. Auf dem Boden liegt ein älteres Menschenpaar stark verwundet. Der Mann ist augenscheinlich tot. Die Frau röchelt noch kurz und als die Abenteurer sich nähern stöhnt sie noch flehentlich: „Die Kinder. Sie haben sie genommen. Ihr müsst sie Retten.“ Auf eine Befragung hinsichtlich der Reiter sagt sie nur mit letzter Kraft „Tiere, keine Menschen. Oger!“ Dank zahlreicher Heilzauber kann die Frau überleben. Sie will sich um die Überreste ihres Mannes kümmern und schickt die Helden los, die Kinder zu befreien.

Die Helden beschließen die Verfolgung aufzunehmen und folgen den Spuren der Reiter bis ins Vorgebirge. Dort nähern sie sich am zweiten Abend den Bergausläufern und sehen aus der Ferne eine Lagerfeuer, das scheinbar mitten im Lager der Oger vor einem Höhleneingang angelegt ist.

orkersIn dem Lager befinden sich drei Pferde in einem Gatter und man sieht zwei Oger am Lagerfeuer. Der dritte Oger verschwindet in der Höhle und wird etwas später wieder rauskommen. Von irgendwelchen Kindern ist keine Spur auszumachen. Mörp kann heraushören, dass das Abendessen wohl noch nicht fertig ist.

Die Gruppe greift das Lager an und kurzerhand sind die drei Oger besiegt und ausgefragt. Aber viel konnte Mörp aus dem Überlebenden nicht heraus quetschen.

ettin in höhle Derweil erkundet Pauley, geschützt durch einen Unsichtbarkeitszauber, die Höhle und entdeckt einen riesigen Ettin, der gerade einen Eintopf zubereitet. Sie flüstert den nachrückenden Helden die Lage zu und erneut entbrennt ein Kampf. Auch wenn der Ettin sich stark gewährt hat und er Fleischerbeile auf die Gruppe warf, die mit Funken an der Höhlenwand abprallten, so waren die Helden doch siegreich und konnten die beiden Zwillinge Flann und Finvel retten, zwei Zwillingen die gerade 12 Jahre alt sind.

Ihre Eltern sind im Sommer nach Melvaunt aufgebrochen, sie blieben noch im Norden um dann mit Ihrer Tante und dem Onkel hinterher zu reisen. Als sie von den Reitern überfallen wurden, mussten sie mit ansehen, wie diese abgeschlachtet wurden. Die Oger mumelten etwas von Schlüssel, Schlüssel und junges Fleisch, Abendbrot. Einer der Oger hat von dem Onkel ein Schlüsselbund genommen. Zuerst hatte sich der Ettin riesig gefreut als er die Schlüssel von dem Oger bekam. Er ging damit weiter in die Mine hinnein, kam dann aber sehr sauer wieder. Danach fing er an den Kessel mit Wasser zu füllen und über das Feuer zu hängen.

Meelay erforscht die weitere Höhle und findet eine verschlossene Eisentür. Bei dieser wurde schon oft probiert mit Gewalt ein Öffnen zu erzwingen, so wie die Beulen und Schrammen in der Tür aussehen. Das Schloss konnte Meelay aber mit ihrem Dietrich problemlos öffnen. Neben der Tür lag ein riesiger Haufen an alten Schlüsseln. Scheinbar hatte der Ettin über Jahrzehnte hinweg versucht diese Tür auf zubekommen.

Der Minenschacht führt weiter direkt hinter der Tür liegt aber eine uralte Leiche mit einem kleinen Notizbuch in den Skelettfingern: Vorarbieternotizen über die Vorkommnisse in der Zwergenmiene ‚Heulender Wind‘

Vor zwei Jahren stießen unsere Minenkundschafter auf eine verlassene Bärenhöhle in dem Gebirge, welches die gequälten Lande und den Ritt von einander trennt. Sie trafen dort schon in der Höhle selbst auf Silbererzadern und richteten dort eine neue Mine ein. Nach zwei Jahren arbeiten mittlerweile 126 Bergarbeiter in 3 Schichten rund um die Uhr an dem nach Süden gewandten Hauptstollen, der Bereits 965 Fuß in den Berg hinnein führt und zwei Nebenstollen – einer nach Ostern, der andere nach Westen gewandt. Die wöchentliche Erzleistung beträgt 4 Tonnen Roherz welches ein erstaunlich hohen Silberanteil enthält und so einem Wochenertrag von 80kg Silber ausmacht.
Yurdal, Vorabeiter

Flamerule 14, 194 DR Heute stießen die Arbeiter im Osttunnel auf einen Hohlraum. Dieser öffnete sich so weit, dass er nicht mit einer Fackel ausgeleuchtet werden konnte und sich weder Boden noch Rückwand ausmachen ließ. Einer der Arbeiter – Jardal – stürzte in die Höhle und war durch anrufen nicht mehr auszumachen. Wir haben versucht die Tiefe der Höhle auszuloten. Nach 60 Fuß wurde uns das Lot aus der Hand gerissen. Wir wissen nicht von wem oder was, oder ob wir überhaupt den Grund bereits erreicht hatten.

Flamerule 17, 194 DR Wir haben beschlossen den Schacht nicht weiter in den Berg zu treiben, sondern unsere Kraft auf den Westtunnel zu richten. Die Trauer um Jardal ist groß, aber einen Leichnahm zu bergen traut sich keiner von uns.

Flamerule 26, 194 DR Heute ist Thursun, einer unserer Arbeiter, in seiner Schicht verschwunden. Wir wissen nicht, ob er unter Tage verloren gegangen ist, oder die Mine verlassen hat und noch nciht wieder zurück ist.

Eleasis 2, 194 DR Mittsommer wurde durch die vermissten Kameraden Jardal und Thursun nur sehr unmotiviert gefeiert. Die Arbeiter sind wieder unter Tage. Es wird immer mehr vermutet, dass auch Thursun im Osttunnel sein Ende gefunden hat.

Eleasis 8, 194 DR Heute haben die Männer Schreie aus dem Osttunnel gehört. Kurz darauf bemerkten sie, dass Girfum fehlte. Scheinbar verbirgt sich irgendjemand oder irgendetwas dahinter.

Eleasis 12, 194 DR In dieser Schicht haben wir wieder zwei Männer verloren: Durilaer und Wesolir. Die Arbeiten in den anderen Schächten sind zum Erliegen gekommen.

Eleasis 13, 194 DR Heute gab es einen Aufstand unter den Arbeitern. Sie sind der Meinung, dass sie mit ihren Grabungen auf die dunklen Bereiche von Lloth gestoßen seien und sich diese nun rächt, weil wir ihre Ruhe gestört haben. Wir haben beschlossen den Schacht zu verschließen. Zuerst mit einer Stahltür.

Eleasis 22, 194 DR Die Stahltür wurde eingebaut. Die Arbeiter sind wieder ans Werk gegangen. Die Stimmung ist noch deutlich betrübt, aber langsam verlieren sie ihre Angst.

Eleint 2, 194 DR In der Schicht wurde berichtet, dass hinter der Tür Kratzgeräusche auftraten. Die Angst hat die Männer wieder heimgesucht. Die Produktivität ist wieder gesunken.

Eleint 8, 194 DR Wir haben beschlossen, eine Versiegelung des Schachts vorzunehmen. Dafür haben wir zwei Steinmetze angefordert. Sie sollen in wenigen Tagen eintreffen.

Eleint 11, 194 DR Heute ist wieder ein Kamerad verschollen. Die Stahltür stand offen, sie wurde gewaltsam von innen aufgedrückt. ich weiß nicht welche Kräfte hier wirken. Wir haben die Tür gerichtet, verschlossen und verbarrikadiert.

Eleint 18, 194 DR Die Steinmetze sind eingetroffen. Unter starker Sicherung des Ostschachts durch die Arbeiter sind sie dabei die Sicherung einzubauen. Der Tunnel wird durch einen Felsen verschlossen, der nur von unserer Seite – wenn es denn jemals erforderlich sein sollte – aus dem Weg gebracht werden kann. Die Sicherung wird durch ein typisches Balanceschloss gesichert. Damit ist sichergestellt, dass nicht jeder die Sicherung entfernen kann. Zusätzlich wird das Stahltor wieder verstärkt und ordentlich verbaut.

Eleint 21, 194 DR Die Arbeiten sind fertiggestellt. Morgen folgt die Endabnahme. Die Arbeiter sind durch den Abschluß der Sicherungsmaßnahmen sehr erleichtert.

Eleint 22, 194 DR Ich kann meinen Zorn kaum in Worte fassen. dieser Zwerg hat keine Ehre. Jandrak Caskgrog ist ein Zwerg ohne Ehre! Mein eigener Assistent hat mich beim letztmaligen Besichtigen der Höhle zwischen dem Rätsel und dem Stahltor eingeschlossen. Warum die Arbeiter mich nicht retten, kann ich nicht ahnen. Scheinbar ist das neue Stahltor zu dick, als dass sie mich hören könnten. Wenn ich hier rauskomme, soll er was erleben.

Eleint 23, 194 DR Mich plagen Hunger und Durst. Ich weiß nicht wie lange ich noch durchhalte. Jede Minute hoffe ich auf Rettung. Es Totenstill hier drin.

Eleint 24, 194 DR Es geht mit mir zu Ende. Mit letzter Kraft schreibe ich diese Worte. Ich hoffe nur Jandrak wird für diese Tat büßen.

Nachdem die Gruppe die Notizen gelesen haben untersuchen sie den Gang weiter. Er endet abrupt an einer glatten Wand an deren Seite ein Schieberätsel eingelassen ist. Über jede Vorsicht hinweg fangen die Helden an, sich an dem Rätsel zu probieren. Nachdem sie eine vermeintliche Lösung entdeckt haben, beschließen sie alle Teile bis auf eines zu lösen und die Wand erst zu öffnen wenn die Kinder zu der Tante zurückgebracht wurden. Vielleicht geht es den anderen Helden der Gruppe dann auch schon besser, so dass sie gemeinsam die restliche Mine erforschen können.

 

Ein Haufen Dämonen (Cult of the Damned)

Ein Haufen Dämonen (Cult of the Damned)

Der Kult befand sich im fünften OG des Schlosses und hörte aus der sechsten Etage ein lautes Stampfen, was sich nach ein Patrullieren anhörte. Aus den Fenstern sah man nichts weiter ausser weiten klaren Himmel. Doch über ihnen schien es eine Art Wolkengewirr zu geben, das wie eine Kupel nur über dem Dach des sechsten Ogs schwebte und sich auch nur in diesem Bereich sammelte. Bean verwandelte sich zu einem Raben und überblickte die sechste Etage. Weit entfernt sah er im Osten einen Wasserfall und im Westen mehrere Gebäude, doch auf dem Dach war nichts weiter sichtbar. Doch er sah niemanden auf dem Dach.

Thimbie wies darauf hin das auf dem Dach evtl. Ein magischer Raum oder ein extraplanetarer Raum sei. Jorax guckte mal vorsichtig aus der Dachlucke und sah nun die riesige Wolkenkuppel und eine vier Meter große Gestalt mit Hufen, eine schwere Plattenrüstung und eine ziemlich große Axt. Die Gruppe überlegte ob der Riese ein Dämon sei oder ein Miniotarus und ob dies ein Wächter sein könnte im Auftrag der Akuma-bi. Amara testete mit eine Glaskugel die Reaktion des Riesen aus, indem sie das Objekt aufs Dach rolen less. Doch das Ungetüm beachtete die Glaskugel nicht. Sparks flog hoch und sprach das große Monster in der Handelssprache an was er hier mache, doch wieder gab der Riese keine Reaktion. Der kleine Rabe machte aber aus, dass dass das muskulöse Wesen eine Kette um den Hals trug an der eine grüne Kugel hing.

Da diese grüne Kugel wichtig für ihren weiteren Weg war, beschlossen sie anzugreifen.

Ein Haufen Dämonen (Cult of the Damned)Als der Kult aufs Dachgeschoss kam, versuchte Drisiniel den Miniotaurus auf Abyss anzusprechen, doch leider ohne Erfolg. Mit dem Zauber Zungen behob Thimbrié das Problem und er fragte seinen Gegenüber was er hier treibe. Der Miniotaurus forderte, das die Stimmen aus seinen Kopf verschwinden sollen und das er die grüne Kugel bewachen würde. Thimbrié gab an dem Miniotaurus zu helfen, doch dieser machte sich kampfbereit und scharte wild mit seiner Hufe.

Amara hatte einen Elektropfeil auf ihrer Bogensehne und ließ diesen auf ihren Gegner los.

Jorax reagierte schnell und traf kritisch und mit voller Wucht auf den Riesen ein. Drisiniel schlug ebenfalls heftig zu. Bran der schon längst in Bärengestalt verwandelt war, zauberte nun Riesenwachstum, wodurch seine Bärengestalt zu einer mächtigen Grösse wuchs. Thimbrié verfehlte seinen Zauber Verlangsamen auf sein Ziel. Der Miniotaurus schlug mit seiner Riesenaxt mehrmals hintereinander so hart auf Jorax ein, dass der Zwerg sich vor Schmerz krümmte und in Ohnmacht fiel. Als Amara, Drisinil und Thimbrié das Ungetüm ordentlich mit Zaubermacht und Waffenmacht bearbeiteten, geriet Bran in einen Kampfrausch und brachte den riesigen Miniotaurus zur Strecke.

 

Amara untersuchte die grüne Kugel die sich bei Berührung in eine schwarze Obsidiankugel umwandelte. Als Thimbriè die Kugel entgegen nahm, klappte er sofort ohnmächtig zusammen und hatte eine Voision. Der Wolkenkäfig auf dem Dach löste sich auf und eine Nebengestalt formte sich und bedankte sich für die Rettung. Amara endeckte eine huschende Gestalt im Spiegel im fünften OG und Bran erkannte, dass das Spiegelbild aus einem anderen Raum im Erdgeschoss kommen müsse. Als Thimbriè die grüne Rüstung anprobierte die Bran gefunden hatte, hörte er eine innere Stimme die ihn fragte ob er ihr vertraue. Und als Thimbriè dies bejahte, verschmolz die Rüstung mit ihm zusammen als wäre diese unsichtbar unter seiner Haut.

 

Im Spiegelraum im Erdgeschoss sagh man nun das fünfte OG wo sich die Gruppe kurz vorher befand. Als Amara den Spiegel anfasste, wurde sie sofort in das fünfte OG teleportiert, und nachdem kam sie sofoert zurück. Am Tor mit dem grünen Zylinder, konzentrierte sich Thimbriè auf die grüne Kugel die sich anscheinend nun in ihm befand. Das Tor öffnete sich und die Gruppe ging hindurch, am Ende eines Ganges angelangt, sahen sie vor sich organische, pulsierenede Stangen die leicht biegsam waren. Bran verwandelte sich in einen Spatz und konnte so duch die Stäbe hindurch fliegen. Er entdeckte eine Treppe und einen weiteren Gang und darin weitere Stangen die den Weg versperrten. Bran entdeckte einen weiterdn Gang mit mehreren Kisten und Särgen und eine Gittertür.

Als Bran seine Entdeckungen der Gruppe berichtete, versuchte er die organischen Stangen zu zerschneiden. Als die anscheinend funktionierte, schnitt er alle Stangen durch und die Gruppe sah, das aus jeder Stange eine kleine helle Kugel auf bzw in Amaras Handschuh zuflog. Im Nebengang wurden weitere Stangen durchtrennt und weitere helle Kugeln flogen in Richtung Amara.

Bran ging weiter durch die Gittertür in den Raum voller Kisten und Särge. Thimbrie entdeckte ein paar Unterlagen von Lager-, und Arbeiterlisten. Und Jorax tratt eine verschlossene Holztür ein, die zum nächsten Raum führte. In diesem Raum sah die Gruppe eine Art Laboratorium mit einigen Regalen und Foltertischen. Amara fand ein Tagebuch indem stand, dass die Akuma-bi einer Person Zuflucht gewährten die zum Oni-Klan gehörte. Diese Person schien ihren eigenen Klan verraten zu haben. Zudem wurde berichtet, das der Kellerbereich, wegen den Auswucherungen der organischen Adern, magisch versiegelt wurde.

 

Als die Gruppe wieder aus dem Labor kam, hörte Jorax drei Dämonen, die sich anscheinend darüber streiteten welcher von ihnen zum Boss Solomit gehen solle.

Der Kult berriet sich schnell und machte einen Kampfplan aus. Bran und Thimbrie führten den ersten Angriff mit Elektroblitzen, doch diese machten an ihren Gegnern keinen Schaden. Nachdem Amara einen Pfeil loszurren ließ, gingen Jorax und Drisinil in den Nahkampf. Zwei der Dämonen waren mit Bögen ausgestattet und einer von ihnen war ein großes, dickes, massiges Monster. Der Dicke versperrte den ganzen Gang und zögerte nicht lange Drisinil anzugreifen.Thimbrie zauberte ein Spinnennetz, woraufhin einer der Fernkämpfer im Netzt festhing. Bran traf mit einen Feuerschlag gleich zwei Gegner, dabei wurde aber das gesamte Spinnennetzt zerstört und ging in Flammen auf. Jorax turnte zwischen den Gegnern und brachte sich in eine defensive Kampfstellung hinter dem dicken Dämon, um alle Fernkampfgeschosse abzuwehren. Amara und Thimbrie griffen erfolgreich an. Der Dicke warf eine Fleischbombe und machte leichten Schaden an Bran, Thimbrie und Amara. Einer der Fernkämpfer griff Jorax im Nahkampf an, der zweite bewegte sich zum Kampfgetümmel. Thimbrie bereitete einen Zauber vor und ordnete Drisinil an einen Schritt zurück zu gehen. Als der große, dicke Dämon allein stand, explodierte er mit einem enormen Knall. Dabei machte er sehr hohen Schaden an Drisinil und Bran. Die zwei Fernkämpfer wurden von der Gruppe kurzerhand getötet.

Als der Kampf beendet war, suchte sich die Gruppe einen guten Platz zum Rasten um ihre Wunden heilen zu lassen und wieder voll Kampfbereit zu sein.

 

 

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