von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Aug. 8, 2025 | Die Silberne Schar
Neue Streiter gegen die Goblins
Durchschnaufen im Versteck der Goblins
Nicht nur Sildar sah böse zugerichtet aus, auch Angelus und Nocturne hatten ganz schön einstecken müssen. Letztendlich hatte die Schriftrolle in dem Kampf die Wendung gebracht und so glimmten einige verkohlte Goblinleichen auf dem Boden noch. Der angeschlagene Angelus versorgte erst Sildar und dann Nocturne, bekam von Tibi einen Heiltrank und auch Angelus genehmigte sich einen großen Schluck. Tibi als auch Angelus steckte der Kampf noch in den Knochen. Eine Rast, hier mitten in dem Versteck, war keine gute Option. Tibi hatte unterdessen die Ratte losgeschickt und ließ sie in weiteren Bereichen erkunden.
Sildar gibt Informationen preis
Ein verschwundener Zauberer
Iarno Albrek, ein menschlicher Zauberer, war Sildars Kontaktperson in Phandalin. Der Zauberer reiste vor einigen Monaten in die Stadt, um dort für Ordnung zu sorgen. Nachdem die Lords‘ Alliance nichts mehr von Iarno gehört hatte, beschloss Sildar, Nachforschungen anzustellen.
Die Wellenechohöhle
Die drei Rockseeker-Brüder (Gundren, Tharden und Nundro) haben kürzlich den Eingang zur langen verschollenen Wellenechohöhle gefunden, dem Standort der Minen des Phandalin-Pakts.
Die mysteriöse Spinne
Klarg, der Bugbear, der diese Goblinbande anführt, hatte den Auftrag, Gundren aufzulauern. Sildar hörte von den Goblins, dass „die Spinne“ die Nachricht geschickt hatte, dass der Zwerg zu ihm gebracht werden sollte. Sildar weiß nicht, wer oder was die Spinne ist.
Die Burg Cragmaw
Gundren hatte eine Karte, auf der der geheime Ort der Wave Echo Cave verzeichnet war, aber die Goblins nahmen sie ihm ab, als sie ihn gefangen nahmen. Sildar glaubt, dass Klarg die Karte und den Zwerg zum Anführer der Cragmaws an einen Ort namens Cragmaw Castle geschickt hat. Sildar weiß nicht, wo das sein könnte, vermutet aber, dass jemand in Phandalin es wissen könnte.
Seltsamer Goblin
Ein seltsamer Goblin mit einem länglichen Kopf gehörte zu der Cragmaw-Bande, die Sildar überfallen hatte. Der Goblin hinterließ bei Sildar ein ungutes Gefühl, aber die Cragmaws schienen das Wesen nicht zu kennen. Der Goblin flüsterte Sildar zu: „Du bist nicht das, was Ruxithid will“, bevor er die Cragmaw-Hinterhaltgruppe verließ.
Die Ratte lief über eine Seilbrücke und erblickte neben den Stalagmiten und Stalaktiten Teiche mit Wasser, die weit erhöht sich befanden. Doch wo war der eine Goblin hin? Sie lief zurück und da erblickte sie angelehnt und im Schatten sich befindend den Goblin, der in der Nähe von 3 Hebeln stand. Wozu diese wohl sein mochten? Seile führten von hier rüber zu den Teichen mit Wasser und dem Wasserfall. Sie würden den Goblin schnell ausschalten, was dieser vermochte, wollte man lieber nicht wissen. So entsandt Tibi seine Ratte, bei den Teichen durch einen Durchgang, durch die sie schonmal gelaufen war. Sie erblickte ein langes dickes Seil, was plötzlich durchhing und dann wurde es dunkel für die Ratte.
Errk und Yeemik wo seid ihr?
Die Gruppe überlegte sich noch, ob sie angeschlagen weiterziehen sollten oder nicht. Da vernahmen sie Geräusche und Stimmen vom Eingang der Höhle:
Yeemik, Errk wo seid Ihr! Ich weiß, dass ihr hier seid!
Die Töne gingen durch Mark und Bein. Geradezu Angsteinflößend. Ein wenig erschrocken blickten sich alle an Anwesenden an. Vor ihnen lagen die beiden. Tot. Eben gerade noch geplündert… viel hatten sie nicht bei. Wer war das und was wollte die Person hier? Zumindest hatte die Ratte, bevor sie verschlungen wurde, ein Anzeichen von einer Person entdeckt, die sie an Tibi weitergegeben hatte. Ein kleines, rothaariges Mädchen mit einer Figur oder sowas in der Art hatte sie bei sich. Hinter ihr folgte eine Frau, verstohlen, bewaffnet mit einer Handarmbrust und auf leisen Sohlen.
Stellt euch und ich beschere euch einen schnellen Tod.
Viel Zeit blieb nicht und so stellte sich Angelus ihr als Erster in den Weg. Sie, das war eine kleine Person mit roten Haaren und ein alter Stoffbär an der einen und einer Flamme in der anderen Hand.
Wer seid ihr denn und was macht ihr hier?
Neu Streiter gegen das Böse?
Die Gruppe stellte sich vor und auch Isi, die Dame hinter Annie, so der Name des kleines, rothaarigen Mädchens, kam der Vorstellung nach. Schnell stellte sich heraus, dass die beiden Goblinanführer ein Spiel verloren hatten. Ein Spiel auf Leben und Tod. Die Bedingung war einfach, wenn Annie sie finden würde, hätten sie verloren. Ein tödliches Versteckspiel. Dadurch das die Gruppe vor dem Lager, die beiden empfangen hatten. Einigte man sich darauf, die Schätze, die hier zu finden waren, zu teilen. Als Annies Plüschbär angesprochen wurde, erweckte sie diesen, mit einem fiesen und bösen Grinsen und einem hämischen Lachen zu seiner beschworenen Gestalt und die war riesig. Ein riesiger Bär mit scharfen Krallen und einem Maul zum Fürchten. Den Charakteren blieb nicht anderes übrig, als auf den Vorschlag von Annie einzugehen. Allerdings fühlte sich nicht nur Angelus unwohl.
Der Goblin auf verlorenen Posten
Nachdem Annie die Überreste der beiden Anführer auf ihre Art und Weise bedauert hatte, zogen sie weiter zur Seilbrücke. Sie wussten von dem Goblin. Der Goblin war gewarnt. Doch ein Bolzen, der von der Höhlenwand abprallte und ihn genau zwischen die Augen traf und das Gehirn an der Wand verteilte, damit hatte er am allerwenigstens gerechnet. Unterhalb der Seilbrücke lud Isi ihre Handarmbrust nach. Ein Schuss, ein Treffer und dabei hatte, die das Ziel nicht einmal sehen können. Wer waren die beiden? Ein eingespieltes Team? Fragen tauchten auf, nach dem präzisen Treffer. Unterdessen tauchte der große Bär blutverschmiert mit Sildar auf. Sildar schien es ebenso zu gehen wie den anderen auch. Verstärkung war immer gut, aber der Preis… musste der Bär alle Goblin Leichen zerfetzen?
Die Gruppe zog weiter, unterdessen hatte Isi wieder aufgeschlossen und so befanden sie sich bei den Teichen. Annie beschäftigten die 3 Hebel, die bei den Goblin waren und nachdem Nocturne ihr auch noch 2 von diesen erklärt hatte, was sie machen, war die Neugierde des 3ten bei ihr geweckt. Die Gruppe hatte ihre Mühe, sie von den Gedanken zeitweise wegzubekommen. Die Kleine war extrem stark, aber hatte einen kindlichen Geist, allerdings schien ihr das Leben von Kreaturen nicht viel zu bedeuten. Dafür aber das von Tieren. Als sie zu dem Ort kamen, wo die Ratte gefressen wurde, entdeckte sie die große Python und schnappte sie sich, nachdem Angelus sie auf seine Schultern genommen hatte. Tibis Art das Leben dieser Python zu erklären, brachte ihm beinah diese Schlange um den Hals. Er konnte aber gerade noch rechtzeitig ausweichen… kurze Zeit später landete diese Schlange in den Teichen. Nun war der Weg zu Klarg frei und Annie fing wieder an sich anzukündigen.
Versteckt oder nicht Klargi wir kommen jetzt!
Eins musste man der Kleinen lassen, sie hatte extremes Selbstvertrauen. Sie ging einfach rein, mit einer Bosheit, die dem Kind absolut nicht stand, oder gerade vlt. weil man es nicht vermuten würde. Ein groteskes Bild. Sie stapfte durch den Gang die Treppen nach oben und oben waren Geräusche zu vernehmen, ein Knurren von einem Wolf drang ihnen an die Ohren. Klarg würde nicht freiwillig seinen Thron räumen, soviel stand fest.
Ihr habt keine Audienz bei König Klarg, verschwindet! Los meine Ehrengarde kämpft für Euren König !
Sie betraten die Höhle durch eine größere Öffnung im Norden über eine Reihe natürlicher Steinstufen, im Rücken das Rauschen des fallenden Wassers hallt von dort wider. Im Westen fiel der Boden zu einer schmalen Öffnung ab, die in die Dunkelheit hinabführt und in der Mitte der Höhle glühten die Kohlen eines großen Feuers. Der Boden und die Decke waren übersät mit Stalagmiten und Stalaktiten. Plötzlich standen zwei Goblins, gut ausgerüstet, vor ihnen. Bereit, die ersten Angriffe zu empfangen. Die einheitlichen Krummsäbel, als auch die beschlagene Rüstung zeugte von wesentlich besseren Gegnern. Dazu gesellte sich ein räudiger Wolf.. Ripper, wie sich später noch herausstellen sollte sein Name.
Klarg wird aus euren Knochen einen Thron bauen!
Die Goblins, als auch der Wolf, griffen an. Annie ging in Flammen auf.. und verbrannten sich beim Angriff, aber sie trafen das Mädchen und hinterließen ordentliche Spuren mit ihren Klingen. Nocturne seinerseits griff den Wolf an und der musste ordentliche Stiche einstecken. Das dreckige Fell färbte sich rot. Die Goblins sahen sich schon am Ende des Kampfes, zumindest was das kleine Mädchen anging. Angelus verfehlte leider und auch Isi konnte mit ihrer Handarmbrust keine Lücke zwischen der Rüstung der Goblins finden, da erwachte Annie. Völlig in Feuer gehüllt deutete sie auf die Goblins und während der eine ebenfalls in Flammen aufging und brüllend sich hin und her wälzte am Boden, hatte der andere Goblin weniger Glück, sein Körper verwandelte sich zu Asche. Ein Lachen erklang aus dem Mund des Mädchens, was nicht von dieser Welt schien.. ein besessenes Lachen, welches einem den Schauer über den Rücken trieb. Der Wolf schnappte noch nach Nocturne bevor er tödlich getroffen auf dem Boden zusammensackte.
Was habt ihr Klargs Wolf Ripper angetan! Ich werde euch töten!
Das Ende von einem Möchtegern
Annie entdeckte den Hochstapler hinter einem Stalagmiten. Ihm blieb nichts anders übrig und kam hervor. Das bösartige Grinsen bei dem kleinen Mädchen wich keine Sekunde aus ihrem Gesicht. Klargs Angebot, alle Schätze ihr zu überlassen, brachte nur ein höhnisches Lachen bei der Kleinen hervor. Annie wollte spielen… der König in der Kiste hinter ihr kam ein großer Bär zum Vorschein.
Tibber, steck den König in eine Kiste, ich brauche ihn für mein Theater!
Was dann folgte, war selbst für die Abenteuergruppe und Sildar schwer anzusehen. Der Bär tat, was das kleine Mädchen ihm aufgetragen hatte und stopfte ihn noch beim lebendigen Leib in eine Kiste, die viel zu klein war. Knochen knackten, Gelenke rissen, der Bugbear brüllte, bis seine Schreie zwischen dem ganzen Knirschen und Knacken erstarben. Der König war in der Kiste. Die Krone von Klarg, die am Boden noch herum kullerte, nahm sich Tibi und erntet einen bösen Blick von Annie. Der Kampf war vorbei.
Eine andere Art des Reisens
Die Gruppe packte alle Sachen, die sie finden konnte, ein und brachten sie nach draußen. Als Isi erfahren hatte, dass die Abenteurer mit Sildar zurück nach Phandalin wollten. Bot sie ihnen an, in ihren Wagen mitzufahren. Dieser stand vor der Höhle und so willigte die Gruppe ein. Was bessere konnte ihnen nicht passieren. Wie hätten sie nur die ganzen Sachen weg bekommen? Außerdem war es eine gute Gelegenheit, mehr über die beiden Damen herauszufinden, trotz unangenehmen Gefühl, welches sich nach wie vor nicht verändert hatte. Als sie nach draußen traten, war es bereits dunkel. Sie staunten sie nicht schlecht, ein sechs Spanner bestehend aus drei Etagen, beleuchtet mit etlichen Lampen und einem breiten Kutschbock, auf dem Dach eine Balliste. Zudem kam noch dazu, dass es regnete und so konnte man sicherlich trockenen Fußes Phandalin erreichen.
Die Münder weiten sich noch mehr als sie das Innere des Wagens betraten. Es fehlte an nichts. Eine Küche mit exotischen Gewürzen inklusive eines Ofens, 5 Schlafgemächer, ein Bad mit Zuber, eine Werkstatt und im unteren Bereich befand sich das große Vorratslager. Im oberen Teil befand sich neben der Steuerkabine, ein großer Bereich für die Gemeinschaft. Dort lagen Karten und Bücher, alles war abgestimmt, mit Teppichen und Wandbehängen. So nahm sich jeder in der Gruppe noch ein Zimmer, wo sich nicht nur ein Bett befand, nein es gab auch noch ein Stuhl und eine Truhe.
Für die Verteidigung war auf dem hinteren Bereich des Wagens, auf einer Art Platform, eine Balliste konstruiert worden. Nachdem alles verstaut und auch der König in der Kiste Platz gefunden hatte in dem Wagen, zeigte Isi, oder besser gesagt Jinna Orlun, was für eine Köchin an ihr verloren gegangen war. Sie kredenzte allen: „Rinderschmorbraten aus Amphail“ dazu ein leckeren „Immermet“ und zum Abschluss rundete ein leckerer „Rosenapfel-Brombeer-Pie“ das Mahl ab. In der Tat hatte die Gruppe so etwas noch nie erlebt. Das war Reisen auf höchsten Niveau.
Da man eh in dem Gemeinschaftsraum war. Zückte Isi eine schöne lange geschnitzte Wasserpfeife, der Geruch von exotischem Tabak füllte den Raum. Es war Zeit, mehr voneinander zu erfahren.
Isi gehörte einer Gruppe Abenteuern an, die den Wagen in Calimhafen erstanden hatten, nachdem sie mehrere Abenteuer hinter sich gebracht hatten. Allerdings weilte die Freude nur kurz, kehrten sie doch von „Durlags Turm“ nicht wieder zurück, einzig Isi, die auf den Wagen aufgepasst hatte, blieb zurück.
Isis Geschichte von Durlags Turm
Den Legenden nach kam der Zwerg Durlag in den Troll-Kriegen zu Ruhm, Reichtum und zu seinem Beinamen „Trolltöter“. Getrieben von der Furcht, wie sein Vater Bolhur Donneraxt in Einsamkeit zu enden, setzte Durlag Ansehen und Vermögen ein, um einen Clan zu gründen und dem einen mächtigen Turm als Heimstatt zu erbauen. Einige friedvolle Jahre vergingen, in denen Durlag seine Frau Islanne fand und die beiden erst Kiel, dann Fuernebel als Söhne erhielten. Doch dann infiltrierten Gestaltwandler den Clan und Durlag wandte sich voller Verzweiflung gegen alle, die die Gesichter seiner Freunde und Lieben trugen. Er versah seinen Turm mit den tödlichsten Fallen und überlebte auch. Starb aber inmitten seines Reichtums allein, in der Einsamkeit, die er vor allem fürchtete. Was blieb war der Turm, der trotz seiner Schrecken bis heute Touristen, Abenteurer und Schatzsucher aus aller Welt anlockt. Wie meine Gruppe, die an ihm scheiterte.
Während Isi viel über ihre Vergangenheit erzählte, stockte Annie eher. Sie erzählte, dass ihre Mutter ihr diese Stoffpuppe gemacht hatte und ihr Vater ein Hexenmeister gewesen war. Dann wechselte sie das Thema und fing an, über die Sache mit dem Drachen in den Schwertbergen, dem Schloss und dem bösen Goblin Volk zu reden. Sie würde im Schloss Cragmaw eine große Theateraufführung stattfinden lassen. Sie wäre auch schon dabei, tolle Kostüme zu schneidern. Ihr derzeitiges Werk wäre ein Beholder, mit vielen Augen.. Sie bräuchte noch Seile, damit sie alle Puppen tanzen lassen könnte. Isi fügte später hinzu, dass sie Annie am Straßenrand aufgelesen hatte und sie mit Vorsicht zu genießen sei. Eine verstörte Seele, wie sie meinte.
Es dauerte nicht lange, die Wasserpfeife war schon erkaltet, da verschwanden nach und nach die Personen in ihren Gemächern. Bis auf Nocturne und Isi, die sich bei der Wache am Waldesrand, wo der Wagen abgestellt war, abwechseln würden. Als erster bezog Nocturne Position auf dem Dach des Wagens. Es dauerte auch nicht lange, da tauchte ein grünlicher Riese in ca. 240 Fuß (ca. 73 m) Entfernung auf. Was war das? Viel Zeit blieb nicht und Nocturne rief um Hilfe, und begab sich auf die Balliste. Er hatte so ein Teil noch nie benutzt, geschweige Ahnung davon. Doch so schwer würde es nicht sein. Der anstürmende grüne Riese erleichtere seine Entscheidung und schon löste sich ein schwerer Bolzen aus dem Lauf und traf den Riesen. Kaum war der Bolzen abgeschossen, wurde von unten ein weiter Bolzen nachgeladen. Nocturne staunte nicht schlecht. Allerdings hatte er bei den nächsten beiden Schüssen weniger Glück und so krachte der Grüne in den Wagen. Nun waren alle wach. Isi war die Erste, die oben war, sie nahm den Platz von Nocturne ein, während er auf den Kopf des Riesen sprang, um diesen mit seinen Dolchen in die Augen zu stechen. Leider wurde daraus nichts, denn er verlor den Halt und fiel nach unten. Zum Glück hatte Isi einen weiteren Schuss ausgelöst und dieser trennte eine Gesichtshälfte bei dem Troll ab. Doch die Lage konnte für Nocturne nicht schlimmer sein. Doch verfehlte der Troll den am Boden Liegenden. Ein weiterer Schuss aus der Balliste beendete das Leben des Grünen.
Was kann man aus einem Troll machen?
Inzwischen waren auch die anderen eingetroffen und, Annie und Nocturne machten sich über die Haut, die Augäpfel, die Zähne und den Fuß her. Alles für das Theater meinte Annie. Auch Nocturne suchte sich ein paar Körperteile vom Troll aus. Die anderen sahen ein wenig angewidert zu und kehrten alsbald in ihre Zimmer zurück. Isi übernahm die nächste Wache und der nächste Morgen dämmerte bereits.
Maeron lenkt den Wagen, die anderen finden Dinge
Der Morgen begann mit Vogelgezwitscher und Regen, der auf das Wagendach trommelte. Ein gutes Frühstück von der Meisterköchin Isi und ihren magischen Küchengeräten. Da war das Hackebeil, was von alleine Schnippeln konnte, da war der Ofen, der kein Holz brauchte usw. Nach dem guten Mahl, überließ Isi die Zügel Maeron, der den Wagen lenkte, als hätte er im Leben nichts anderes gemacht. Unterdessen, durchsuchte die Gruppe ihre Truhen auf dem Zimmer und Tibi versuchte alles zu erfahren, was nur einen Hauch von Magie von sich gab. Dummerweise geriet er beinah aufgrund seiner Neugierde an eine Kiste, in der sich eine Kiste befand, als er mit seiner magischen Hand danach greifen wollte, erwachte eine Mimik und schnappte nach der Hand. Tibi ließ den Deckel fallen und entschied, es zumindest in seinem Zimmer sein zu lassen.
Nocturns Funde
Nocturne hingegen, hatte mehr Glück, in seiner Kiste lag ein alchemistisches Set, welches er einsteckte und eine Phiole, deren Inhalt Wasser war, welches sich wie von Zauberhand selber wieder füllte. Er steckte alles ein und schaute sich weiterhin um.
Angelus Fund
Auch Angelus schaute sich um und nachdem Tibi ihn auf ein Schwert aufmerksam, das in der Werkstatt lag. Zunächst konnte Angelus nichts Besonderes erkennen und auch nachdem er es berührte merkte er nicht viel. Isi sah, dass der Paladin das Schwert begeistert und sie erklärte ihm das Henkerschwert.
Tibis Funde
Tibi war inzwischen im Lager angekommen des Wagens und dort bastelte Annie weiter an dem Beholder und nähte Augen an Stiele. Es waren Augen von den letzten Gegnern. Eine wilde Mischung. Annie bekam das Interesse von Tibi mit und erklärte ihm, dass die Laute, die auf den Säcken lag, eine magische Bewandtnis hatte. Doch Tibi interessierte sich eher für 2 Umhänge und einen Zauberstecken. Identifizierte sie und fragte nach, doch Annie war höflich und verwies auf Isi. Am Ende bekam er einen Umhang und den Zauberstecken.. Angelus lieh sich das Schwert aus und Noctune bekam meisterliche Dolche. Einzig Maeron konnte sich nicht entscheiden, so erreichten sie noch in den Morgenstunden Phandalin.
Obwohl es regnete, sprangen: Nocturne, Sildar, Tibi und Angelus vom Wagen und wurden von der Quelline und ihrem Sohn Carp begrüßt. Auch sie hatten so eine Kutsche btw. Wagen noch nie gesehen. Isi fuhr den Wagen weiter um das Dorf zu Barthens Proviant, während die anderen Barthen trafen und sie von ihm unter Tränen das Gold für Sildar bekamen. Was war das für eine Freude! Endlich, nach so langer Zeit voller Ungewissheit, traf Sildar endlich ein. Auch andere gesellten sich dazu, bis auf Tibi, denn der besorgte sich bei de Löwenschilds seine angefertigte Rüstung. Voller Stolz trat er aus dem Laden und ging zurück zu der sich feiernden kleinen Gruppe.
Wie es weitergehen würde, das stand schon fest. Zu Adabra Gwynn, vorher leuchtende Pilze für Annie aus dem ehemaligen Versteck der Rotmäntel und dann zur Burg Cragmaw. Der Plan stand.
von Srisira (Elisabeth) | Aug. 7, 2025 | Legacy of the Past
Auf dem Weg vom Shagambi Schrein zu einer sicheren Unterkunft begegnet uns ein Camadan. Herrschmidt spricht mit ihm und erfährt, dass es sauer ist wegen des zerstörten Schrein und einer verschwundenen Gefährtin; Herrschmidt kann zur Beruhigung beitragen, sodass wir unbehelligt weiterziehen können.
Wir finden einen Unterschlupf in der Nähe des Flusses und Blick auf umgekippten Baum über den wir den Fluss überqueren können. Aber jetzt wollen wir erstmal rasten und neue Kräfte tanken.
Während der ersten Nachtwache sieht Arthur etwas Verdächtiges beim Baum, woraufhin Herrschmidt Licht wirkt auf einen Kiesel und diesen zum Baum wirft. Daraufhin erscheint ein Lichtblitz, man hört einen Schrei und ein lautes „Platsch“ und Herrschmidt sieht einen Tabaksi, die Richtung Wasserfall davon geschwemmt wird.
Er wirft ein Seil und rettet Tabaksi, was er wohl schon bald bereut, da dieser sehr wirr redet.
Der Rest der Nacht ist ruhig bis eine laute Donnerwoge im Morgengrauen alle weckt, Kalkstein rieselt von der Decke. Nach anfänglicher Verwirrung stellt sich heraus, dass nur Pipp wiedermal rumexperimentiert hat.
Der Tabaksi und Herrschmitt sind mutig und probieren das neue Gebräu, woraufhin ihnen alle Haare ausfallen. Aber auch dafür hat Pipp ein Rezept und schon erfreuen sich beide über volles, dichtes Haar.
Um nun aber endlich zum Tageswerk zu schreiten, begeben wir uns nachdem der blaue Nebel wieder abgezogen ist, auf den Weg zum 3. Tempel.
Auch da erwartet uns wieder eine Inschrift:
Unkh lehrt uns, alle Optionen zu vergleichen, bevor wir handeln.
Auf der Tempelanlage finden wir zwei Gebäude: in einem befinden sich um die 150-200 Schlüssel, im anderen ist die Tür kaputt und wird von Herrschmidt erstmal repariert. Innen finden wir weitere 6 Schlüssel auf 6 Podesten, sowie ein 7. verziertes Podest mit einem Schlüsselloch. Dem Paladin empfängt eine negative Aura und entdeckt drei Ghule. Diese sind Gott sei Dank schnell besiegt.
Auch das Rätsel ist schnell gelöst: erklärt sei es hier nicht, falls das Tagebuch mal in falsche Hände gerät. Jedenfalls haben wir bald schon den 3. Magischen Würfel in der „Hand“ und verschwinden.
Wir machen uns direkt auf den Weg zum nächsten Tempel am Lavasee. Steile Felsnadeln ragen 18 m vor uns in die Höhe. Die Lösung ist schnell gefunden und die des Fliegens mächtigen fliegen rüber und befestigen ein Seil, damit die anderen herüberklettern können. Nachdem das geschafft ist, nähern wir uns dem Schrein. Auch hier finden wir eine Inschrift:
Moa lehrt uns, dass Geheimnisse die Wahrheit verbergen.
Wir sehen im Tempel Schießscharten, Spinnennetze und dass der Tempel nach oben offen ist. Außerdem entdecken wir zwei Statuen: eine mit zerstörten Kopf und Würfel im Kiefer und eine mit intakten Kopf und einen Steinwürfel im Kiefer. Wir entscheiden uns für den Steinwürfel, entnehmen diesen, woraufhin sich der andere auflöst. Im Tempel finden wir eine weitere Inschrift hinter Moos versteckt:
Tod belohnt den getäuschten Dieb. Wahrheit kommt aus dem Mund der Schlange.
Und auf dem Boden den Text „Legenden der neuen Götter“. Mit diesem Wissen begeben wir uns direkt zum 5. Tempel. Nun haben wir bereits 4 von 8 Würfeln.
Der 5. Tempel ist Obolaka gewidmet. Yuan-ti patrouillieren vor dem Tempel. Dieser ist ein geschlossenes Gebäude mit verschlossenen Steintoren und umrankt von Wurzeln.
Hier trüben sich meine Erinnerungen, aber irgendwie sind wir zum Tempel gekommen und finden auch hier eine Inschrift:
Zorbu lehrt uns achtsam zu sein und im Licht zu bleiben.
Wir kommen recht einfach in den Tempel und sehen einen Gang mit verschiedenen Fackelhalterungen. Aufgrund der Inschrift stecken wir Fackeln in die Halterungen und entzünden diese. Wir sehen eine weitere Tür, die sich nicht öffnen lässt. Am Ende des Gangs kommen wir zu einem Sonnenbecken, welches den Mond im Wasser zeigt, während die Decke eine Sonne zeigt. Wir werfen einen Stab ins Becken um zu testen was passiert. Der löst sich auf. Bandek schickt seinen Imp auch noch hinterher. Der ist kurz verwirrt, weil er auf einmal den Mond an der Decke sieht. Diese Information übermittelt er an Bandek, woraufhin wir uns denken, dass dies eine Art Übergang ist, sodass wir dem Imp folgen. Tatsächlich kommen wir auf der anderen Seite raus und entdecken einen Raum mit zwei Türen (eine Geheime). Orvex öffnet die Geheimtür.
Fackeln beleuchten den Raum. Im Raum selbst entdecken wir einen Würfel auf einem Podest. Davor steht ein versteinerter, roter Magier. Irgendwie können wir den Würfel entnehmen, ohne zu versteinern. Bei unserer Suche im Tempel finden wir außerdem noch 3 Tigeraugenedelsteine, ein Zauberbuch und 1 Zepter. Würfel 5 ist geschafft.
von Javier duBois | Juli 30, 2025 | The Outbreaks |
Journal de Javier du Bois
Wir sind zurück in Schattental und obwohl wir mehr Richtung haben, was passieren soll, fühle ich mich weniger fest als je zuvor. Ich merke, dass diese Gruppe, so viel wir durchgemacht haben, nicht wirklich zusammenhält.
Wir haben ein Ziel: Den Turm von Ashaba stürmen und das Portal darin sabotieren, sodass die Zhentarim keine Verstärkung rufen können. Das ist es, was diesen Kampf entscheiden wird, ob wir es mit einer Garnison voll brutalen Söldnern zu tun haben, oder einer Armee von ihnen.
Unter normalen Umständen kann ich mich auf Raudka verlassen, dass sie das Kommando übernimmt und die Gruppe zusammenreißt. Aber sie ist mit irgendeinem Adeligen verschwunden, wahrscheinlich sucht sie sich gerade selbst einen Ausweg. Ich habe sie heute vermisst… und die Unterstützung von Vona, die hätte ich sogar mehr brauchen können. Meine Versuche mich Vallas allein anzunähern waren… kläglich.
Musashi versucht an Raudkas Stelle zu taktieren. Ich bewundere ihren Verstand, die Probleme, die sie sieht, aber ich sehe auch, sie ist festgefroren. Ich habe mehrere Wege vorgeschlagen in den Turm zu gelangen, und für jeden hatte sie nur Kritik.
Sie will nicht durch die Tunnel unter Wasser eindringen, was ich verstehen kann. Ich habe vorgeschlagen, dass wir durch den Baum im Hof eindringen, über eine Abkürzung durch die Feenwildnis. Ihr Einwand war, dass wir dadurch umzingelt wären. Ich habe ihren Einwand zu Herzen genommen, habe mir die Gestalt eines Rotkehlchens ausgeborgt, um den Ort auszukundschaften. Aber als ich zurückkam, war sie immer noch nicht überzeugt. Und So, das andere Feenwesen in der Gruppe – das einzige, solang Vona mit Raudka zusammen auf ihrer Mission ist – hat beide Pläne ignoriert und besteht darauf, ein Loch unter den Turm zu graben.
Wir brauchen einen gesammelten Willen, oder dieser Angriff wird in einem Blutbad für uns enden. Ich sehe es kommen. Unnötig verschwendetes Leben…
Ha. Verschwendetes Leben.
Ich habe vor dem heutigen Tag noch nie die Form eines Rotkehlchens angenommen. Ich habe mich mit den angemessenen Ritualen darauf vorbereitet, So hat mir ein frisches Rotkehlchen gefangen, ich war kurz davor es zu essen um seine Form in der meinen aufzunehmen, wie Yvess es mich gelehrt hat. Und dann hat mich einer der Druiden, der hier gefragt, ob ich es je ohne das angemesse Opfer versucht habe. Ich musste meine Ignoranz zugeben, habe es versucht… und wurde zum Rotkehlchen. Ohne, dass das echte dafür sterben musste. Wie oft habe ich schon Leben genommen, im Namen eines unsichtbaren Gleichgewichts, um mir Macht auszuborgen? Ich habe meine Ausbildung begonnen, bevor ich noch ein Mann war. Zwölf, dreizehn Jahre alt, älter kann ich nicht gewesen sein. Und ständig habe ich im Namen der Magie getötet. Ebbe und Flut, Leben und Tod, den Kreislauf weiter gefüttert. Wofür das alles, wenn andere Druidenzirkel es ohne diese Opfer erreichen?
Immer wenn ich denke, meine Augen sind endlich offen, und ich sehe das volle Bild, wird mir gezeigt wie blind ich war. Ich habe dem alten Druiden den Stab von Sylune zurückgegeben. Und die Steintafel, auf der sie mir die anderen verfluchten Orte verzeichnet hat, wo die Untoten ihre Macht konzentrieren. Diese Aufgabe ist zu groß für mich. Ich taste mich blind und ignorant durch eine Welt die ich kaum verstehe.
Ist es die Nähe von Vallas, die mich so ablenkt? Auf unserem Weg zum Turm habe ich mehr Zeit als notwendig als Rotkehlchen gehabt, nur um auf seiner Schulter zu sitzen.
Wir müssen die Initiative ergreifen. Der Turm muss fallen. Musashi meint, sie wird die Bewohner von Schattental in ihrem Sturmangriff führen. Dann werden wir eben ohne sie durch die Bäume reisen und ins Innere eindringen. Vallas, So, und ich allein, sollten Raudka und Vona nicht bald zurückkehren. Es ist eine verzweifelte Aktion, aber ich muss etwas tun, bevor ich noch verrückt werde.
Jeder dieser Tagebucheinträge könnte mein letzter sein, aber bei diesem spüre ich diese Realität der Situation mehr als sonst. Ich bete zu Eldath, dass er es nicht wird.
von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Juli 29, 2025 | Die Schattenflamme von Phandalin
Der Rückweg nach Phandalin
Nachdem Ambross der Goliath sich eine Unterschrift auf das Pergament des Auftrags, von einem der Zwerge hatte geben lassen, brachen die beiden, Noxia und Goliath, in der Nacht noch auf. Es lag eine gewisse Melancholie in der Luft. Passend dazu war auch das Wetter. Die beiden verbliebenen Abenteurer redeten nicht viel miteinander. Erst als in der Nacht ein Hund auftauchte und dieser von dem Goliath oder besser gesagt Ambross freudig begrüßt wurde in der Schlucht, löste sich die Stimmung ein wenig. Man kam ins Gespräch. Auf dem gleichen Weg wie sie gekommen waren, gingen sie auch wieder zurück und erreichten noch in der Nacht Phandalin.
Erledigungen in Phandalin
Es waren bereits alle Geschäfte geschlossen. Sie hatten große Mühe am Anschlagbrett die Aufgaben zu lesen und auch bei Harbin dem Ratsherren war keiner da, nachdem sie angeklopft hatten. Da schien die Taverne Steinhügel, wie ein Leuchtturm, auf dem weitem Ozean. Die Stufen knarrten unter ihren Füßen als sie eintraten. Innen war nicht viel los. Der Kamin lockte Noxia fast schon magisch an, war es doch draußen recht ungemütlich gewesen. Während sie sich am Kamin wärmte, war Ambross bemüht sich um die Zimmer für sie Drei. Toblen war erfreut und traurig zugleich als er hörte, welches Schicksal die Gruppe ereilt hatte. Doch es gab auch eine gute Nachricht. Alle Zimmer in der Taverne waren noch zu haben. Doch wer zu später Stunde würde sich in einer Taverne herumtreiben und kein Zimmer haben? Ambross bezahlte die Zimmer im Voraus und setzte sich in die Nähe des Kamins und sprach recht laut, sodass die andere Anwesende ihn gut vernehmen konnten. Eine Einladung? Eine komische Einladung, aber für eine gute Geschichte hatte sie immer etwas übrig. Kurze Zeit später bestellten die drei am Tisch ihre Gerichte, wobei eine gewisse Ablehnung seitens Toblens, gegenüber von fleischlosen Gerichten zutage kam.
Zwei Neue stellen sich vor
Nachdem sich die Elfe mit ihrer weißen Strähne sich zu den beiden gesetzt hatte und sich ihnen als Engwyn vorgestellt, der treue Begleiter eine Schale Wasser bekommen hatte, öffnete sich wieder die Tür und ein Zwerg trat ein, nur um loszupoltern „Beim Barte von Moradin, werter Toblen was ist denn bei Euch passiert?“ Ja, die Taverne war sehr spärlich besucht und daraus resultierte der Zwerg, dass entweder die Lieferung vom guten Ale ausgeblieben war, was einer Katastrophe für einen Zwerg, vor allem einen Felsbart gleichkam, oder er viel zu früh dran war und die Saison noch nicht gestartet war. Egal was es war, es war nicht zur Zufriedenheit von ihm. Was aber noch schlimmer war, war das er der einzige anwesende Zwerg hier war. Toblen entgegnete ihm nur, dass er zu früh dran sei, aber das Stroh schon auf ihn warten würde unter dem Giebel. Felsenbart fühlte sich heute von seinem Gott Moradin im Stich gelassen. Aber nach ein wenig Gesellschaft sich sehnend, setzte er sich an den Tisch von den anderen Gästen. Kurze Zeit später roch es in der Taverne nach Gebratenem, Kräutern und frisch gezapftem. Die Gäste schienen einen ordentlichen Appetit mitgebracht zu haben, denn die Teller, Schüsseln und Becher leerten sich zügig.
Die Aufträge am schwarzem Brett
Die Gesellschaft der anderen tat jedem am Tisch gut. Man tauschte sich über die Aufträge des Ortes aus. Erzählte über den abgeschlossenen Auftrag beim Schrein des Abbathor und auch wie die Gruppe beinah an dem Auftrag gescheitert war. Die Zeit schritt voran und den Blicken von Toblen zu urteilen, wollte er den Schankraum schließen. So zog die Gesellschaft, nachdem sie ihre restlichen Schlüssel erhalten hatten, auf ihre Zimmer.
Nächtliche Aktivitäten von Felsenbart
Auf seinem Zimmer Nr. 5 angekommen, nahm der Zwerg gründlich sein Zimmer vor und er wurde fündig. Sein wachsamer Blick blieb an der Kommode des Zimmers hängen. Beim Barte von Moradin da war doch… und kurze Zeit später, hatte er die Kommode abgetastet, woraufhin sich ein Geheimfach öffnete und den Blick auf einen Beutel, mit samt Inhalt, der dort lag, freigab. Felsenbart entnahm die goldenen 4 Münzen aus dem Beutel und legte ihn dann wieder zurück. Vorher hatte er sich aber das Symbol eines Auges gemerkt. Wer weiß, vlt. würde er es nochmal brauchen. Danach verschloss er das Fach wieder und legte sich, nachdem er die Tür von innen verschlossen hatte, zur Ruhe.
Nächtliche Aktivitäten von Noxia
Ähnlich verhielt sich auch seine Zimmerkollegin Noxia. Sie durchsuchte das Zimmer, konnte aber nichts Besonderes feststellen. Nachdem sie sich dann in Meditation sich 4 Stunden zurückgezogen hatte, war sie hellwach und ging runter zum Schankraum. Dort war alles ruhig, selbst im Kamin glimmten noch ein paar Reste. Sie öffnete die Tür, die zur Straße ging und durchstreifte eine halbe Ewigkeit das südlichere Phandalin. Es war nicht viel los, nur dass es angefangen hatte heftiger zu regnen. Darum ging sie zurück.
Engwyn begab sich als Erste mit in den Schankraum, während Noxia den Kamin schürt, um sich vom Regnen zu trocknen. Auch Ambros wird wach, krault seinen Hund, nimmt seine Sachen und geht ebenfalls in den Schankraum, um die anderen zu grüßen und geht in den Regen seinen Hund auszuführen. Nach einer Weile kommt er zurück und füttert seinen Hund. Auch der Zwerg wird wach und begibt sich mit seinen Sachen in den Schankraum. Sie beratschlagen, was sie heute machen wollen. Während die Schankmaid sie bedient und etwas von einem Drachen erzählt, der von Zeit zu Zeit sein Unwesen hier treibt. Des Weiteren erzählt sie von einer Butterschädelfarm, die keine Butter mehr liefert und einem Tibor Wester, der im Niewinterwald Hilfe braucht. Es fließen viele Informationen am Morgen. Doch die Gruppe will sich erstmal ausrüsten. Nachdem auch Toblen in seiner Schankstube eingekehrt ist unterhält sich die Gruppe mit ihm über Adabra Gwynn in der Mühle und bekommen eine paar Informationen. Nachdem alle ihre Schlüssel bei Toblen zurückgegeben hatten, machten sie sich auf, um ihren Proviant, als auch den Lohn von Harbin einzufordern.
Alle zogen los zum Wohnhaus von Harbin Wester. Allerding blieb die Tür verschlossen, aber anders als in der Nacht regte sich was hinter der Tür. Eine Stimme war zu vernehmen und auch die Person war skeptisch, was den Auftrag mit den Zwergen anging. Auch die Gruppe war der Person hinter der Tür sehr skeptisch eingestellt und es dauerte eine Weile bis letztendlich das unterschriebene Dokument der Zwerge durch die Tür geschoben wurde. Das reichte Herrn Wester aus, um die Gruppe zu entlohnen und es folgten 50 Goldmünzen, die die Gruppe durch den Türschlitz bekam. Das Gespräch an der Tür stellte nicht jeden in der Gruppe zufrieden. Doch als Harbin die Gruppe bat Adabra Gwynn nach Phandalin zu bringen und es auch noch eine Belohnung ging… wich die Skepsis langsam. Sie wollten sich darum kümmern.
Bei Barthens Proviant und im Schrein des Glücks
Engwyn machte sich zu Barthens Proviant auf, während der Zwerg den Schrein des Glücks und die anderen beiden Noxia und Ambros bei der Minenbörse vorbeischauten. Engwyn hatte Glück, während die Gesellen einen Wagen entluden, war Barthen auch vor Ort, allerdings verlangte der Händler recht hohe Preise für die Tagesrationen und so beschloss sie dort nichts zu kaufen und verließ das Geschäft. Zur gleichen Zeit vertrieb der Zwerg seine Zeit im Schrein des Glücks, konnte dort aber niemand antreffen und verließ kurze Zeit den Schrein wieder. Da erblickte Felsbart die betrübte Engwyn vor dem Geschäft von Barthen und er wollte ihr helfen. Da er sich ein wenig aufs Handeln verstand, probierte er sein Glück. Seine Verhandlungen trieben den Preis für 6 Tagesrationen auf 2 Gold und eine paar andere kleinen Dinge. Der Besuch im Schrein hatte sich bezahlt gemacht.
Bei der Minenbörse und den Löwenschilds
Noxia und Ambros waren nicht untätig geblieben und suchten erst die Minenbörse auf. Tauschten dort bei Halia Thornton die Steine gegen Gold ein. Dabei wurden die 100 Gold gleichmäßig aufgeteilt zwischen den beiden und zogen dann zu Löwenschilds auf der anderen Seite der Straße und dort legte Ambros 60 Gold an, auf die er in jeder größeren Stadt Zugriff hätte. Wenngleich die Konditionen nicht die Besten waren. Dabei machte eine Halblingsdame, Namens Mani, ein Portrait von ihm. Besiegelt wurde das ganze mit einem Codewort. Nachdem alles Vertragliche geregelt war, trafen sich alle am Schrein des Glücks.
Abb. Löwenschilds Handelsposten
Nach dem sich die Gruppenmitglieder vor dem Schrein ausgetauscht haben, was sie in Phandalin erreicht haben. Gehen Sie nochmal zurück, zu Harbin Wester. Dabei bemerken die anderen, dass Felsbart, plötzlich in einer Nebenstraße des Gebäudes verschwindet, um nach einer Weile wieder aufzutauchen. Doch was hatte er zu berichten? Felsbart räumte ein, dass Harbin bemüht sei, Phandalin aufzubauen, sehr wohlhabend und zugleich gut geschützt sei. Er hege gute Absichten und hätte nur Angst vor dem Drachen.
Der Auftrag zu Adabras Rettung
Aufbruch zur Mühle auf dem Hügel
Da die Gruppe alles hatte, was sie brauchte, machten sie sich auf den Weg zu Adabra Gwynn, der Heilerin und Hebamme des Dorfes, um sie nach Phandalin zu bringen. Sicherlich würde der Auftrag mit Gnomgard, der sich nicht weit weg befand, durchaus ein weiteres lukratives Ziel sein. Belohnungen winkten. So zogen sie durch die ersten Anhöhen und erreichten bald den Umbridge Hill. Schon von weitem vernahmen sie Flügelschläge von einem größeren Wesen. Was würde sie erwarten? Ein Drache gar? Kam jede Hilfe für Adabra zu spät?
von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Juli 24, 2025 | Die Schuppenschlächter
Während Cleo mit der Krabbe sich unterhielt, Serena auf die Jagd mit Dorin ging, versuchte ich mich daran zu erinnern wie wir bei uns nach Perlen tauchten am Vilhor Reach.. und versuchte die Erinnerungen aufleben zulassen. Die meisten Dinge fand ich hier.. Fässer, ein paar Seile.. Kerzen zum Abdichten und Steine zum beschweren um eine Taucherglocke zu bauen. Zum Glück unterstützen mich Serena und Kyra bei dem Versuch etwas umzusetzen, was ich bislang nur gesehen hatte. Es kam der Sache recht nahe, was ich vor langer Zeit gesehen hatte. Am Ende verwendete wir Wachs um die Fässer abzudichten. Würde ich meine Freunde damit in Gefahr bringen? Sie hegten aber den Wunsch nach Schätzen zu suchen die der Familie von Dorian gehörten.
Das Wetter änderte sich, es fing an zu Regnen. Da erst erblickten wir diesen Turm. Zusammen mit den anderen erklommen wir den Stufen zum Turm und das war auf der Plattform dieser Mechanismus… keine Ahnung sowas hatte ich noch nie gesehen und leider kannte Kyra diese Vorrichtung auch nicht. Was tun und wir beschlossen die Platform wieder zu verlassen, nachdem wir eine Laterne mit Öl hingestellt hatten. Wir waren auf den Treppenstufen nach unten. Doch bevor wir uns versahen, schlug ein blauer Blitz ein und entzündete das Leuchtfeuer, ein grüner Schimmer, der mir bekannt vorkam, erstrahlte von der Vorrichtung und… es war falsch… nur wo hatte ich das Licht schonmal gesehen… doch nicht nur die Vorrichtung wurde durch den Blitz aktiviert, er traf Dorian und schickte ihn zu Boden. Serena kümmerte sich gleich um den zu Boden Gegangenen. Da fiel mir ein, woher ich das es war, das Signalfeuer von Niewinter. Der Gedanken schossen nur so durch den Kopf… schnell war klar, das Feuer musste wieder gelöscht werden. Schnell dunkelten Umhänge die Fensterbögen ab. Mit der Tatsache das keine Schiffe mehr in die Irre gelockt werden würden, begaben wir uns zu den Schlafplätzen, bewacht von Kyra und Cleo.
Die Nacht lief ohne besondere Momente und der Regen weckte uns, um daran zu erinnern, was wir noch vorhaben. Nach unseren Ritualen, dem Frühstück, ging es los. Einige Köder von Serena hatte sie auf die abgelegene Seite der möglichen Wracks platziert. Nur dass wenig später eine Finne von einem Hai auftauchte, der direkt auf den Köder zu schwamm. Unterdessen hatte Dorian den Trank mit der Wasseratmung genommen und auch die anderen waren schnell gesunken, da die Steine an den Taucherglocken sie schnell tauchen ließ. Cleo hatte ihren neu gewonnen Freund, die Krabbe, dabei. Nach meiner kurzen Verständigung mit dem Hai, verschwand dieser nach Norden, um Fisch zu fangen. Doch es sollten noch mehr Gefahren auf die Taucher warten.
Während die anderen Gruppenmitglieder tauchen waren, beobachtete ich die Wasseroberfläche. Bis auf 2 Finnen die am Horizont auftauchten und ein toter Hai der später an Cleos Freund, der Krabbe, verfüttert wurde. An der Oberfläche passierte nichts spannendes. Allerdings wurde mir später berichtet was sich unter Wasser abgespielt hatte.
So sei es am Anfang alles friedlich und mehrere Schiffe wurden auf dem Grund entdeckt. „Die Seeigel“, welches sie zuerst erreicht hatten und untersucht und fündig in Bezug auf Schätze geworden waren, war das erste Schiff. Dann war da noch „die Orca“, die in das Interesse von Celo fiel, „die Liebesglück“ und am entferntesten war „die goldene Möwe“. Auf jeden Schiff wurden sie fündig, sei es Schatzkisten, eingewickelte Waffen oder Logbücher. Der Berg der geborgenen Gegenstände von den Wracks war recht ordentlich. Ein Streitkobel, war ebenso darunter wie 120 Eternium Münzen, eine Meerjungfraustatue, Perlen um nur ein paar Dinge zu erwähnen.
Als die Gruppe wieder auf dem Rückweg waren von der „Liebesglück“ tauchten die beiden Haie auf. Cleo hatte versucht einen Zauber zu verwenden, doch statt eine positive Auswirkung zu erhalten. Griff der eine Hai das Fass, unter der sich Cleo befand an. Er versuchte das Fass zu zerbeißen. Es misslang ihm aber, zum Glück für Cleo. Der andere nahm sich Dorin vor, verfehlte ihn und so hatten Kyra und Serena ihre Chance diese nutzten sie verdammt gut. Kyra kam wohl in die Gelegenheit beim Hai die Leber und den Darm aufzuschneiden. Zumindest konnte ich oben auch das Blut sehen.
Der angeschlagene Hai griff Dorian an, und Biss ordentlich zu.. doch auch Dorian schnitt ein gutes Stück aus dem Hai. Der Hai brach nachdem Kyra und Serena ihr Handwerk beendet hatten, tot an die Oberfläche. Verflucht und flüchtet der andere Hai ins weite Meer.
Kurze Zeit später tauchten alle 3 Taucherglocken mit den Abenteurern und den Schätzen an der Wasseroberfläche auf. Ein Tauchgang der sich gelohnt hatte.
Letzte Erledigungen am Turm der Stürme
Für die Krabbe von Cleo gab es als Abschiedsgeschenk den großen Kadaver vom Hai. Einzig ein großes Stück vom Hai nahm sich Dorian mit. Cleo verabschiedete sich von ihrer Krabbe und versprach ein Wiedersehen. Die gefundenen Gegenstände aus den Wracks wurden verstaut und so machte sich die Gruppe auf nach Niewinter.. eine 6 Tag Reise, bei der es keine Vorkomnisse gab.
Auf dem Weg zu der Familie Moonfall
In den frühen Morgenstunden erreichten wir das Südtor von Neverwinter. Das Wetter war so gut und am Stadttor tummelten sich schon viele Leute. Es war lebhaftes Treiben. Obwohl ich meine Bedenken gegenüber der Stadt, der Gruppe, geäußert hatte. Willigte ich zum Wohl der Gruppe ein und begleitete diese mit in die Stadt, auch wenn alles in mir sich dagegen stemmte. Ich staunte nicht schlecht über Serena… sie kam mit der Situation anscheinend recht gut klar. Wie auch immer, ich würde mir die Zeit nehmen und die Emerald Enklave aufsuchen. Jetzt ging es erstmal um Dorian und seine Familie. Wie würde sie reagieren? Wie würden sie ihn wieder aufnehmen? Die Familie schwebte in Gefahr, wie Dorian selbst auch.
Wir überquerten eine der Brücken und unterhielten uns noch über das Haus des Wissens, schon standen wir unter einem Schild mit der Aufschrift: „Holz macht uns stolz“ dahinter ein stattliches Kontor. Uns trat ein Elf entgegen, verlangte nach unsere Identität. Wir ließen Dorian Vortritt, doch er erreichte nicht viel, nicht einmal wo sich die Eltern sich aufhielten. Es schien der Eindruck in mir aufzukommen, dass man Dorian Moonfall aus der Familienchronik gestrichen hatte. In Dorian brodelte es… er ging an dem Elfen vorbei und beobachtete die oberen Fenster des Kontors. Doch es tat sich nicht. Ich legte Dorian meine Hand auf seine Schulter und sagte: „Du wirst hier keine Antworten finden, lass es gut sein.“ Wir hinterließen eine Nachricht für seine Eltern, dass wir bei dem gestrandeten Leviathan anzutreffen sein.
Der gestrandete Leviathan
Unweit des Kontors der Moonfalls, befand sich der gestrandete Leviathan, einer von vielen Tavernen in der Stadt, allerdings kannte ich den Besitzer, Kapitän Harrag, ein alter, einbeiniger Kapitän… er hatte sein Bein im Kampf gegen einen Sarhaugin eingebüßt. Dessen Kopf zierte nun die Wand des Schankraums. In seinen jüngeren Jahren war Harrag ein berüchtigter Pirat, der entlang der Schwertküste gefürchtet wurde. Für ihn war kein Schiff zu gewaltig und kein Schatz war zu klein.
Lautstark wie er war, begrüßte ich ihn gleich bei der Ankunft recht laut. Schnell hatten wir die Übernachtungsmöglichkeiten geklärt. Während Serena und meiner auf dem Deck des Leviathan jeweils ein Zimmer nahmen, bewies Kyra anscheinend ein besseres Verhandlungsgeschick und bezog die Kapitänskabine. Der Rest der Gruppe besorgte sich ein Zimmer auf dem Quatar.
Die Gruppe teilt sich auf
Nachdem die Zimmer aufgeteilt waren, traf man sich im Schankraum und überlegte das weitere Vorgehen. Wir, das waren Dorian und meiner einer, würden zur Mondsteinmaske gehen. Damen waren leider nicht erlaubt. Die Damen wollten eine andere Taverne aufsuchen.
von Thinkleblink/Dalwick (Mirko) | Juli 13, 2025 | Die Silberne Schar
Wie man am besten Nachtelfenleichen verschwinden lässt
Maeron hatte, als sie in den Steinhügel einkehrten, sich schnell mit Toblen, der hocherfreut war, sie wiederzusehen, ein Zimmer für ihn, für die Nacht. Alle freuten sich über die frohe Kunde, dass den Rotmänteln das Handwerk gelegt worden war. Das wahre Ausmaß würde erst in den nächsten Tag bemerkbar sein. Es würde Friede in der Stadt einkehren. Die Belohnung hatten sie sich, bevor sie bei Toblen eingekehrt waren, bei Barthen sich geben lassen. Nun saß man zusammen und beratschlagte über weiteres Vorgehen. Da war die Cragmawl Schloss, wo man Gundren den Zwerg vermutete, dann war da noch Sildar Hallwinter, den die Goblins in der Fressenshöhle gefangen hielten. Tja und dann waren da noch die Leichen in dem Weinfass im Keller. Es lag auf der Hand, was heute Nacht passieren würde, nur wohin mit ihnen?
Zwei Mann, ein Fass und eine leerer Schankraum
Nachdem sich keiner mehr im Schankraum befand und auch Toblen das Gebäude verlassen hatte… öffneten sich zwei Türen in der oberen Etage, zum einen von Nocturne und zum anderen die von Maeron. Kurze Zeit später rollte im Keller ein schweres Fass zur Treppe. Nur um kurze Zeit darauf festzustellen, dass sie dieses Fass nicht hinauf bekamen. Sie entschieden sich, die Entsorgung der beiden Leichen auf später zu verlegen und begaben sich wieder in ihre Betten. Beide begaben sich in tiefe Meditation.
Jemand versucht das Fass zu klauen
Ein Rumpeln aus dem Keller ließ Nocturne aus seiner Meditation aufhorchen. Erst schaute er im Flur nach und entdeckte wie ein Kreatur mit dem Fass auf dem Rücken in den Schankraum ging. Daraufhin weckte er Maeron und Tibi, allerdings so laut, dass die Kreatur im Schankraum das Fass fallen ließ und auf die Straße rannte. Wer war das? Während Nocturne das Fenster in dem 1. Geschoss aufriss und nach unten sprang, rannten die anderen beiden nach unten in den Schankraum, um den wesentlich ungefährlicheren Weg, der Verfolgung aufzunehmen. Das Fass lag zerbrochen, die verwesenden Leichen verteilt zusammen mit Knochen und anderen stinkenden Abfall im Schankraum. Das musste warten. Nocturn landete elegant hinter dem Wesen und rannte ihm hinterher, gefolgt von Tibi und Maeron, die ebenfalls dem Einbrecher nachsetzten.
Von all dem bekam Angelus, der oben in seinem Bett schlief, nichts mit.
Sie waren bereits auf der Höhe vom Handelsposten der Löwenschilds, Nocturne setzte zum Sprung an, um den Verfolgten zu Fall zu bringen, verschwand plötzlich der Einbrecher auf spurlose Art und Weise und der Dunkelelfe griff ins Leere. Wo war er hin?
Nocturnes Sinne waren angespannt und er versuchte Spuren zu finden, die darauf hindeuteten, wo der Einbrecher war. Seine Freunde Maeron und Tibi waren inzwischen ebenfalls eingetroffen und unterstützen den Dunkelelfen. Maeron beschrieb das Symbol, welches er auf dem Mantel wahrgenommen hatte und schnell war klar, mit wem man es zu tun hatte.
Tibi war unterdessen nicht untätig geblieben und hatte herausgefunden, dass die Spur in eine andere Ebene führte. Wer machte sich soviel Aufwand, um die Leichen von 2 Dunkelelfen verschwinden zu lassen? Da schoss der Brief von Jarlaxle, Nocturne durch den Kopf. Ebenso überrascht von der Selbstverständlichkeit, wem das Symbol gehörte, war Nocturne über Tibi. Hatte dieser doch bei der Befragung einer der Leichen einige Informationen erhalten. Es gab wohl mehr Redebedarf. Trotzdem , welche Verbindung gab es?
Maeron war ebenso nicht untätig geblieben und erblickte bei den Löwenschilds eine starke magische Aura. Er würde ihnen diesen Tag noch einen Besuch abstatten.
Nachdem sie noch eine Weile versucht hatten, einen Hinweis zu finden und nicht weiter kamen, machten sie sich auf den Rückweg, wo ihnen 2 Betrunkene entgegenkamen. Doch jetzt ging es darum, erstmal die Schweinerei im Schankraum zu beseitigen.
Tibi war noch angeschlagen vom gestrigen Tag und zog sich, während die anderen die Sauerei wegräumen würden, in sein gemütliches Bett zurück. In der Hoffnung, ein wenig Restschlaf noch zu bekommen.
Wohin mit den Leichen? Da war der Kamin, ein Ausweg sie schnell loszuwerden?
Kurze Zeit lagen die Leichen im Kamin, übergossen mit Öl und schon entzündete ein Funke die große Flamme. Doch der Qualm zog nicht ab… verdammt schnell fand Nocturnce heraus, nachdem er im Kamin entschwunden war, dass der Abzug verschlossen war. Maeron suchte außerhalb und wurde schnell fündig und öffnete den Abzug. Doch der Qualm hatte sich bereits den Weg ins obere Stockwerk gebahnt.
Tibi der gerade eingeschlafen war, wurde als Erster geweckt. Er rannte zu Angelus, weckte diesen ebenfalls und schon standen sie unten, um die Ursache des Quals herauszufinden. Der Qualm roch stechend, faulig, süßlich. Da standen einzig Maeron und Nocturne und kippten noch ein wenig Öl in die riesige Flamme am Kamin. Angelus, der von all dem Ganzen nichts mitbekommen hatte. Sah nun, was hier vor sich ging und war erschüttert. Schnell waren die Reste vom Fass auch im Kamin, während Tibi den Boden schrubbte, um den Geruch von dem Leichenwasser, das in das Gebälk gesickert war, zumindest einzudämmen.
Man verständigte sich, dass Tibi und Angelus ausschlafen würden und die anderen Zwei später Informationen und Proviant für die nächsten Tage besorgen würden.
Erledigungen in Phandalin
Bis zum Hahnenschrei waren die beiden Leichen mitsamt Fass und Müll der noch in dem Fass sich befand verbrannt. Dafür roch es, obwohl die beiden die Fenster geöffnet hatten, ziemlich unangenehm und es würde wohl noch ein paar Tage dauern, bis der Geruch nicht mehr wahrnehmbar sei. Die Leichen waren aber jetzt endlich entsorgt.
Maeron schrieb ein Zettel für Toblen auf, worin er darum bat, die anderen im Gasthaus verbliebenen nicht zu stören. Er hätte sich den Zettel schenken können, denn als sie die Taverne Steinhügel verließen, begegneten sie Toblen. Man grüßte sich und Maeron instruierte ihn kurz, was er ihn notiert hinterlassen hatte. Toblen schien schon von der Ferne vernommen zu haben, dass im Steinhügel etwas vor sich ging, stellte aber keine Fragen. War er den Abenteurern sehr dankbar für das, was sie bereits für Phandalin erreicht hatten.
Beim Löwenschild Handelsposten
Tibi hatte seinen Wunsch Maeron gegenüber geäußert, sich nach einem Brustpanzer umzuschauen. Da Maeron eh ungewöhnliche Magie in dem Laden entdeckt und sie eh zu Harbin Wester waren. Bot sich die Gelegenheit förmlich an. Vor dem Laden stand Linene mit zwei weiteren Gestalten, und erblickte die beiden Abenteurer. Sie war ihnen einen wenig verachtenden Blick zu und als sie sie grüßten, klang ein höhnischer Ton in ihrer Stimme. Sie händigte den beiden Männern einen Beutel aus, das konnte zumindest Nocturne wahrnehmen, bevor sie den beiden in den Laden folgte. Linene erinnerte die beiden daran, dass heute eigentlich Ruhetag sei, aber da sie Phandalin einen großen Dienst erweisen hätten mit dem Ende der Rotmäntel, würde sie eine Ausnahme machen.
Maeron äußerte den Wunsch von Tibi. Als er dann noch den Preis von 25 Gold für die Anfertigung der Rüstung hörte, nahm er das Angebot an. Die Maße würde Tibi, dann noch liefern. Auch die anderen 3 Sachen nahm er in Augenschein. Ein Schild, eine Armbrust und ein Schwert, was nicht so handelt wurde, wie es eigentlich für besondere Waffen üblich war. Allerdings bezog sich Maeron nur auf die ersten und bekam ganze Geschichten von der Armbrust, als auch von dem Schild zu hören. Letztendlich beließ man es aber bei der Anfertigung der Rüstung für Tibi.
Nachdem die beiden bei Linene alles erreicht hatten, ging man zum Haus von Harbin Wester und erkundigte sich nach weiteren Aufträgen für die Stadt. Im Hinterkopf hatten sie noch den Auftrag von Garaele der Elfenpriesterin von Tymora und natürlich den dringenden Auftrag um sowohl Sindra Hallwinter aus der Fressenshöhle zu befreien und Gundren aus den Ruinen von Schloss Cragmaw. In den letzten beiden Fällen drängte die Zeit. Eigentlich war der Gang Zeitverschwendung, aber es gab eine Sache, die beiden wissen wollten. Allerdings war der Preis für das Herrenhaus und deren Länderei recht hoch. Stattliche 5000 Gold sollte der Kaufpreis betragen… zuviel. Nebenbei hatte Harbin noch einen Auftrag für sie, dabei handelte es sich um einen Holzfällerlager in der Nähe vom Niewinterwald. Doch beide waren sich einig, der konnte warten. Harbin war den beiden sehr dankbar, für die Befreiung von den Rotmänteln, endlich kehrte wieder Frieden in den Ort ein.
Um sicherzugehen, dass sie die Herausforderung auch wirklich beseitigt hatten, suchten die beiden, nachdem sie bei Harbin Wester waren, die Taverne: „Zum schlafenden Riesen“ auf. Welcher ein beliebter Treffpunkt für die Rotmäntel war. Dort angekommen trafen sie einzig auf eine mürrische, Taverneninhaberin, einer Zwergin, mit dem Namen: Grista Kettlecopp. Sie rückte gerade die restlichen leeren Fässer zurecht. Als die beiden Abenteurer sich zu erkennen gaben, besserte sich ihre Laune nur bedingt und erklärte, dass die Rotmäntel ihr ein Image beschert hatten, auch wenn es kein Gutes war und sie nun keine Gäste mehr hätte. Beide stellten fest… ihr war nicht mehr zu retten. Sie würde die Vorteile noch zu schätzen wissen. Es bedurfte aber Zeit. Die sie nicht hatten. Die Zeit war gut vorangeschritten und so gingen sie wieder zurück zur Taverne.
Aufbruch zum Versteck von Cragmaw
Inzwischen waren auch die beiden anderen im Schankraum, ausgeschlafen eingetroffen. Sie hatten Toblen aufgeklärt, was letzte Nacht passiert war und welches Malheur ihr widerfahren war. Die anderen beiden kamen gerade in die Taverne als Toblen das verspätete Mal kredenzte. Informationen wurden ausgetauscht und kurze Zeit verabschiedete man sich von Toblen. Der Plan stand fest. Sie würden wieder zurück an den Ort gehen, wo der Hinterhalt für den Track gelegt worden war und würde die Spur verfolgen und hoffentlich die Fressenshöhle finden, wo Sildar gefangen gehalten wurde. Kurze Zeit später, leider war keiner bei den Löwenschilds um Maß zu nehmen, schritten sie aus Phandalin. Doch bevor sie das Dorf verließen, eilte ihnen eine Frau mit einem Beutel voller Gold hinterher. Es war die Besitzerin der Schürferbörse, Halia Thornton die ihnen für ihren Dienst an der Befreiung der Rotmäntel dankte.
Die Spur führt zu einer Höhle
Sie fanden den Weg recht schnell und auch die Stelle wo sie die Pferde gefunden hatten, zusammen mit der Falle. Nocturne machte sich gleich daran, diese für die Nachwelt zu entschärfen und beim 2ten Versuch gelang es ihm auch. Ganze 5 Meilen (ca. 8 km) folgten sie der Spur und fanden sich in einem dichten Wald, wo ein kleiner Bach floss wieder. Tibi hatte seinen Begleiter entsandt, die Umgebung aufzuklären. Schnell war ein Lagebild entstanden, 2 Goblins lungerten vor der Höhle, aus der der Bach floss. Sie schienen diese zu bewachen. Sie waren also richtig. Allerdings wurde die Eule Opfer von den Goblins, hatten sie doch entdeckt und für sich beschlossen sie zu verspeisen. Das Familiar löste sich am Eingang der Höhle auf.
Die ersten Goblins, noch dazu sehr gesprächig
Jetzt ging alles sehr schnell. Nocturne entdeckte einen weiteren Goblin, der die anderen antrieb. Er schien der Anführer hier zu sein. Er überwand die Wurzeln und den kleinen Bach mit fließenden Bewegungen und griff diesen hinterhältig an. Doch alle seine Angriffe schlugen fehl. Das entging auch Angelus nicht. Krachend schlug er sich durch das Dickicht und hieb mit seinem Schwert auf den Goblin ein und spaltete ihn. Maeron war auch nicht untätig geblieben und ließ die beiden Goblins, die sich auf ein Festmahl gefreut hatten, einschlafen.
Kurze Zeit wachten die beiden gefesselt wieder auf und erzählten den Abenteurern von der Situation in der Höhle und um den Machtkampf zwischen einem gewissen selbsternannten König Klarg und Yeemik bzw. Errk. Diese beiden Goblins hatten viele ihrer Gefolgsleute hinter sich versammelt und wollten Klarg, der anscheinend nicht ihresgleichen war, loswerden, da er mit ihnen nicht gut umging. Die beiden waren sehr lustig und gesprächig.
Aus Sicherheit ließ man die beiden aber gefesselt zurück. Nachdem sie wieder eingepackt und geknebelt waren, heckten sie ein für ihre Verhältnisse lustiges Spiel aus.
Das Rauschen ließ alle Geräusche untergehen. Doch Tibi hatte seine Ratte in die Höhle entsendet, sie erkundete nicht nur einen Zwinger, an dem sie sich vorbeischlich, nein sie schlich sich auch noch durch einen Spalt und entdeckte dort einen großen Raum, wo auf einen zusammengezimmerten Thron ein Bugbear saß, umgeben von einem merkwürdigen Wolf und zwei Goblin Wachen. Die Ratte hatte den Anführer gefunden. Auf dem Rückweg wurde sie jedoch im Zwinger angebissen. Sie waren vorgewarnt.
Ein Schimmerwolf schien hier mit anderen Wölfen zusammen von den Goblins gehalten zu werden. So war Angelus der Erste, der in den Höhleneingang trat, nachdem er die Gruppe gesegnet hatte. Er kam nicht weit, rechts bog ein weiterer Gang ab, aus dessen mehrfaches Knurren kam. Plötzlich sah er den Umriss von einem Wolf vor sich, einer seiner Freunde hatte einen Zauber gewirkt. Glücklich zur rechten Zeit und kurz daraufhin brach der tödlich getroffene Wolf zusammen. Allerdings griffen seine Freunde, zwei weitere Wölfe in das Geschehen ein und rächten sich an den Tod von ihrem Rudelführer. Sie sprangen ihn an und verwundeten ihn so schwer, dass er zusammenbrach und die anderen ihn mit Not am Leben erhielten. Völlig überrascht das ihr Freund den Bach rot färbend in seinem Blut lag, war schon heftig. Doch schnell war er wieder stabilisiert.
Viel Zeit blieb ihnen nicht, da tauchte der nächste Goblin von dem Krach angelockt am oberen Ende des Baches auf. Von weiter vorne schien auch ein Wasserfall zu sein. Denn das Rauschen wurde lauter. Die Lebenszeit des Goblins war abgelaufen, die Gruppe überwältigte ihn. Sie folgten den Gang, der nach Links vom Hauptgang abgezweigt war. Bislang hatte die Rate von Tibi ganze Arbeit geleistet und so entdeckte sie auch die Garnison der Goblins weiter vorne. Schnell war klar, dass sie es mit den vielen Goblins nicht allein aufnehmen würden, zumal die Ratte einen gefesselten Menschen ausfindig gemacht hatte, der bei einem Anführer saß. Guter Rat war teuer. Was tun?
Die Schriftrolle des Feuerballs kommt zum Einsatz
Plötzlich ertönte aus der Höhle vor ihnen ein Geschrei, sterbende Schreie von Goblins. Mittendrin war ein Fluch zu hören. Was war passiert? Tibi hatte durch die Ratte die Schriftrolle ausgelöst. Gut platziert entfachte sie ihre volle Wirkung und 5 Goblins fanden in den Flammen den Tod. Schnell stürmten die Gruppe in die Höhle. Doch der Anführer hatte Sildar an den Feldvorsprung gezerrt und brüllte: „Waffenstillstand, oder dieser Mensch stirbt!“ Doch es war zu spät, der Paladin als auch der Schurke hatten das Podest erklommen. Während der Goblin, der Sildar hielt, eingeschläfert wurde durch Maeron, konnte der andere Anführer Errk Nocturne hinterhältig angreifen. Doch es reichte nicht aus, um den Abenteurer ins Jenseits zu befördern. Das Blatt wendete sich und noch Errk wusste, was mit ihm geschah, lag er Tod in seinem eigenen Blut. Sildar war gerettet. Wie würde es weitergehen?
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