Eine Frage des Glaubens (The Legacy of the Grey Guardians)
Tagebuch einer reisenden Kriegerin:
„So viele Tote. Für eine zerstörte Burg. Die Angreifer sind zurückgeschlagen, aber was für einen Preis? Die beiden letzten Bewohner der Kerzenburg sind gefallen. Es ist kein Sieg gewesen. Der Anführer der Angreifer ist geflohen, aber wie soll es nun weitergehen? Vielleicht geben die Toten Aufschluss darüber, wer sie angeheuert hat. Wer dahinter steht. So durchsuchten wir die Toten, ehe wir sie den Flammen zur Bestattung übergaben. Diverse Rüstungen und Waffen waren zu finden, aber auch ein Steckbrief.
Ein Steckbrief mit dem Symbol in Form eines Panzerhandschuhes, auf dessen Handfläche ein Auge zu sehen ist. Es ähnelt dem Symbol von Helm. Ein Steckbrief auf einen Anhänger von Torm. Das könnte jeder sein, aber der Name auf dem Steckbrief ließ uns stutzen. Lord Ontar Furme. Vom Orden des gepanzerten Handschuhs. 25 Goldstücke. Da haben es die Goblin wirklich versucht. Doch neben den Waffen, Rüstungen, ein paar Silberlinge und den Steckbriefen, haben wir nichts Weiteres gefunden und so bestatteten wir die Toten. Wir legten sie auf einen Scheiterhaufen und zündeten die Toten an. Mögen sie in Frieden ruhen und vor Kelemvor Rechenschaft ablegen. Doch dann legten wir uns erstmal zur Ruhe. Der Tag ist lang gewesen und der Kampf heftig. Das Ergebnis voller Blut.
Doch auch unsere Nachtruhe sollte unterbrochen werden. Eine Karawane machte sich auf den Weg zur Kerzenburg. Wir hörten den Klang von schwer gerüsteten Soldaten. Das weckte mich aus meinem Schlaf. Ich ziehe es vor, draußen zu schlafen. Das härtet einen ab. Als ich aufwachte sah ich auch schon die Reiter. Der eine Mann kam mir bekannt vor. Ich hatte ihn schon mal in Greenest gesehen. Ich erinnere mich, dass er Leosin heißen soll. Als ich zu den neu angekommenen hinzustieß, erfuhr ich auch die Namen der anderen. Einmal ist da noch ein Mensch in einer Ritterrüstung. Er stellt sich als Dentos Silberwall vor.
Sein Auftrag ist es, dass die Kerzenburg wiederaufgebaut wird. Cypher hatte die Idee gehabt, nach Baldurs Tor zu gehen, um Handwerker, Soldaten und andere an zu heuern, damit die Kerzenburg wiederaufgebaut wird. Dazu wollte er noch Dokumente mitnehmen, die belegen, dass er der aktuelle Verwalter der Kerzenburg ist. So kamen diese beiden sofort in ein Gespräch. Zum Aufbau der Kerzenburg. Zumindest etwas Gutes, wenn man an all das Blut denkt, was hier vergossen wurde. Der dritte Mann trug einen Zweihänder auf dem Rücken. Ich erkannte ihn. Mein Ziehvater Lord Harald Blauzahn hat von ihm erzählt und vermutlich habe ich ihn woanders noch irgendwo gesehen. Nur kann ich mich nicht daran erinnern.
Lord Ontar Furme vom Orden der Panzerfaust. Eigentlich sollte er in Elturell sein. Ich sehe es als glückliche Fügung von Helm, dass wir ausgerechnet jetzt auf die Karawane treffen. Bei der Sache mit dem Kopfgeld, schmunzelte er nur. Doch was er danach erwähnte, erschütterte meinen eigenen Glauben. In Baldurs Tor sucht Resmir Leute, die für den Drachenkult anheuern. Resmir ist ein Halbdrache. Der Drachenkult sucht immer noch nach der Drachenmaske um ein gewaltiges Monster frei zu lassen und Ontar macht den Vorschlag, dass wir uns da einschleusen.
Den Kult von innen heraus schaden. Doch warum soll ich für den Kult arbeiten? Sie sind meine geschworenen Feinde. Sie haben meine Familie und meine Freunde in Greenest bedroht. Ich musste mir Luft verschaffen und schlug auf einen Stein ein. Ich muss darüber nachdenken. Ist es eine Prüfung von Helm an meinen Glauben? An meinen Willen? Warum das alles? Bisher waren die Grenzen für mich klar gezogen.
Wer meine Freunde und meine Familie bedroht, den bekämpfe ich. Aber einschleichen? Was soll das bringen? So bekam ich nichts mehr mit, was besprochen wurde. Das ging an mir komplett vorbei. Eine Stunde lang prügelte ich auf den Stein ein und betete dann zu Helm. Ich betete um Führung. Doch das Ergebnis ist dasselbe gewesen, wie vorher. Ich hatte keine Ahnung, was ich machen sollte. Wie ich mich verhalten soll. Was ich machen soll. Aber zum Glück fand ich in Maevina eine Zuhörerin. Wir verstehen uns, da wir in einigen Dingen gleich sind.
Doch am nächsten Morgen brachen wir auf und begleiteten die Karawane in Richtung Baldurs Tor. In einem Vorort wollen sie einen Händler mit den Namen Ackyn Selibon, welcher auch Informationen für uns hat. Begleitet werden wir auch noch von dem fahrenden Händler Quirin und mein treues Schlachtross Freyja darf auch nicht fehlen. Auf der Reise nach Baldurs Tor traf ich eine Entscheidung. Ich werde anheuern und versuchen, den Kult von innen heraus zu schaden, dass sie keine Unschuldigen mehr schaden können. Zum Glück hatten sie auch eine komplette Plattenrüstung für mich und Cypher. Ein neues Schild. So wie ich es haben will. Ohne Wappen von meinem Glauben, wie auf dem anderen Schild. Und leider eine lilafarbene Tunika. Dann ist es halt so. Wir ritten einige Tage, als Maevina, die mit einem Trupp als Späher voraus gezogen ist, um den Weg zu erkunden. Ein Lager mit Hobgoblins wurde entdeckt.
Gut ausgerüstet und wie eine kleine Armee. Während Anakis zur Sicherung der Karawane zurück blieb, beschlossen wir, direkt an zu greifen. Freyja blieb ebenfalls zurück und stieg hinter Cypher auf. Der Plan sah vor, dass wir direkt in die Gegner reiten. Als Überraschung nutzen. Verwirrung stiften. Und das taten wir auch. Während Ander einen Lightning Bolt von sich gab und einige Goblins töten, kämpfte Cypher vom Pferd aus. Ich sprang ab und kümmerte mich um die Truppenführer. Die neue Rüstung muss gleich getestet werden, doch ich erschlug den ersten und verstärkte noch meine eigene Verteidigung. Während Ander Tod und Verderben unter den Gegnern brachte, wurde Cypher jedoch getroffen.
Ein gezackter Bolzen steckte in seiner Schulter, doch er kämpfte tapfer weiter. Zum Glück sind unsere Instinkte angesprungen, denn so konnten wir noch rechtzeitig ausweichen, als ein Meteor alle Goblins tötete, die sich an einem Punkt gesammelt hatten. Der Kampf war kurz und blutig. Aber die Bedrohung für friedliche Reisende wurde ausgelöscht und wir konnten unsere Reise weiter fortführen. Metallklumpen konnte ich noch mitnehmen. Kann man irgendwann vielleicht noch gebrauchen.
Und so reisten wir weiter und kamen eine Woche später in Black Gate, dem Vorort von Baldurs Tor an. Pferde sind in der Stadt nicht erlaubt und so nutzten wir den Unterstand für die Pferde und lauschten den Gerüchten, welche in dem Ort erzählt werden. Es wird von irgendeinem komischen Fluch des Berges erzählt und von irgendeinem Angriff auf einem Dorf, aber meine Gedanken waren komplett woanders. Sie waren bei der bevorstehenden Aufgabe und so heuerten wir an. Der Kontrakt ist nicht schlecht. 12 Gold und Kost und Logis für jeden Tag für uns und auch unseren Pferden. Aber ich persönlich vermute, dass es heftig werden könnte. Die Reise wird uns nach Tiefwasser führen und dann mal sehen, wie es weitergeht. Möge Helm über uns wachen.“
140 XP für jeden Je 1 Schild und 1 Ritterrüstung für Thredi und Cypher 8 Metallklumpen für Thredi
Von Eis, Schnee, Riesen und unausprechlichen Namen (The Outbreaks)
Tagebuch einer unbekannten Reisenden aus dem Unterreich „Bryn Shander ist gerettet. Unsere Vorräte sind aufgestockt und Nashazar wurde beigesetzt. Ich habe einen Krug Wein auf ihn gehoben. Tja. Und dann bekamen wir nicht nur einen Titel zugesprochen, sondern lernten auch jemand kennen. Eine seltsame Gestalt. Eine Art Tiger auf zwei Beinen. Das Oberreich ist doch eine sehr seltsame Welt. Und ich dachte schon, dass das Unterreich eine sehr seltsame Flora und Fauna besitzt, aber eine Miezekatze auf zwei Beinen. Das ist wirklich neu. Gehen Katzen normalerweise nicht auf vier Beinen und sind kleiner? Auf jeden Fall bereiteten wir uns darauf vor, Harshnag und die Banditen zu finden. Selbst wenn man es der Umgebung nicht ansieht, aber es soll sehr kalt und gefährlich sein. Doch wir kennen uns hier alle nicht aus und so beschlossen wir, uns einen Guide zu suchen. Der erste Bewerber war ein komischer Paladin, der die freie Stelle in der Stadt annehmen wollte. Aber da war ich dagegen. Ich soll mir von so einem komischen Typen vorschreiben lassen, wie ich zu agieren habe? Oh nein. Eher habe ich den bis auf die Unterhose bestohlen, ehe ich das mache. Die beiden Barbaren sind auch nichts für mich gewesen. Obwohl Wildfire die beiden wollte, da er die Geschichten über die Barbaren hören wollte. Der Händler selber ist selbst für mich zu zwielichtig gewesen. Ihm ging es doch nur darum, dass er seine Waren absetzen konnte. Und dann kam da die hübsche Beldora. Ich hatte schon das Vergnügen mit ihr und ich vertraute ihr. Aber die anderen zu überzeugen. Das wird eher schwierig werden. Totes Pferd und Blm wollten den Händler haben. Wildfire die beiden Barbaren und ich wollte Beldora im Team haben. Eine klassische Pattsituation. Tja, dann muss man eben die anderen davon überzeugen. Doch wie stellte ich das am besten an? Kurz überlegte ich und richtete mich dann an den Kampfgeist von totes Pferd. Es wäre doch gelacht, wenn sie den Elfen nicht überzeugen konnte. Das Ganze war ganz einfach. Jeder wirft fünf Dolche und wer mindestens dreimal besser das Ziel trifft, der gewinnt. Wenn er gewinnt, dann nehmen wir den Händler. Gewinne ich, so kommt Beldora mit. Tja und mit etwas Glück konnte ich dafür sorgen, dass Beldora mit uns kommt. Totes Pferd hat wirklich gut geworfen. Ohne Frage. Aber ich hatte Glück, dass ich etwas genauer war. Vorher hatte ich ein Stück Holz genommen und darauf eine Zielscheibe gezeichnet. Wie auch immer. Auf jeden Fall haben wir uns so per Mehrheitsbeschluss für Beldora und das obwohl Totes Pferd nicht so gut auf die Harfner zu sprechen ist und er es erfahren hatte, aber ich vertraute ihr, obwohl wir uns erst seit kurzen kannten. Na ja viel ist aus der Zeit aus der Stadt nicht mehr zu erzählen. Am Mittag des nächsten Tages brachen wir auf. Ohne Pferde. Wildfire hat noch einen Kochtopf organisiert. Ich habe mir etwas wärmere Kleidung gekauft. Und hier habe ich den Vorteil meiner weißen Haare gesehen. Sie fallen nicht ganz so im Schnee auf. Auf jeden Fall brachen wir auf. Wir ließen eine der Siedlungen rechts neben uns liegen und drangen immer weiter zu der Ebene voller Eis und Schnee vor. Das Fell nutzte ich, um im Eis nicht so schnell gesehen zu werden. Eis. Schnee. Sowas existiert im Unterreich nicht. Auf jeden Fall sahen Beldora und ich irgendwann sowas wie eine Schneewehe. Beldora hieß die anderen, an zu halten. Selber ging ich vor. Und das stellte sich als schwerer Fehler heraus. Ich versuchte an den Hügel zu schleichen. Schien nicht ganz so geklappt zu haben, als auf einmal dieses seltsame Monster vor mir auftauchte. Meinen Gelenken sei Dank, konnte ich noch einen Sprung nach hinten machen, aber das brachte nicht wirklich was. Das Vieh hatte seltsame Augen. Wie eine Kugel und mehreren, wie bei einer Spinne. Es besaß zwei Flügel und die Haut schien zu glühen. Und es war groß. Mehr als doppelt so groß wie Grumpf. Ich hörte noch, wie jemand rief, das wäre ein Remo…ein Remo…ein Remohaz. Blöder Name. Kann ich ja kaum aussprechen. Wer nennt solche Viecher sowas? Wie auch immer. Ich versuchte dieses blöde Vieh mit Feenfeuer zu belegen. Wer so groß und Fett ist, wird bestimmt nicht so geschickt sein. Weit gefehlt. Es wich aus. Verfluchter Mist. Und dann griff das Wesen an. Aua. Das tat weh. Sein Biss war schmerzhaft und verdammt heiß. Es versuchte mich auch zu packen, aber nicht mit mir. Gerade so, ehe es mich verschlingen konnte. Totes Pferd mischte sich ein und meine Hoffnung, dass das Vieh sich dem Elfen nun zu wendet. Sie bewahrheiteten sich nicht. Schlägt jetzt etwa das Karma zu? Was für ein Gottverdammtes Karma? Doch das hier erinnerte sie genau an das, was sie oft im Unterreich getan hatte. Lauf oder geh drauf. Blm heilte mich und Wildfire versuchte einen Feuerball auf das Vieh zu werfen. Doch dadurch wurde es noch stärker. Ein Feuerball und dann hat er sich auch noch geteilt. Na ja. Er scheint ein Magier zu sein. Beldora gab Wildfire irgendwas und trank selber etwas. Na ja was auch immer. Ich versuchte mich inzwischen zurück zu ziehen und ihn zu treffen, aber das Glück war mir nicht holt. Nur soweit, dass dieses Vieh nicht reagierte. Das war gut, denn so konnte ich auf Abstand gehen. Auf einmal kam ein Wesen mit Flügeln dazu. Verwandelte sich in einen komischen Oger und schlug das komische Vieh. Totes Pferd flippte inzwischen vollständig aus. Mit seinem komischen Schwert von dem Balor zog er voller Kraft durch. Wildfire schickte seltsame Kugeln auf das Vieh. Das Vieh, welches den neuen angriff. Damit konnte ich mal einen guten Schuss landen und traf auch. Es schlief auch ein. Es versuchte noch totes Pferd ab zu schütteln, als dieser auf dem seltsamen Wesen gesprungen ist und Beldora? Die hat komische Blitzschüsse von sich gegeben. Auf jeden Fall konnte Tites Pferd den letzten Schlag ausführen und so das Vieh töten. Endlich war es vorbei. Auch wenn sich der neue und totes Pferd Verbrennungen erlitten haben. Erstmal lies ich Totes Pferd sich austoben. Wildfire füllte die leere Phiole mit der Säure aus dem Magen von dem Remohaz, ihr Göttinnen kann ich ja kaum aussprechen, während ich mich mit totes Pferd und einem Brecheisen an die Arbeit machte, Schuppen von dem zu lösen und auch die Flügel konnten wir für uns sichern. Und da tauchte er auf. Ein Frostriese. Wildfire rief ihn an und er beantwortete seine Frage, dass es Harshnag ist und sie fingen an, sich zu unterhalten. Ich bekam es nur am Rande mit, da die Maske von dem anderen einfach nur zu Faszinierend ist. Ryan Turner stellte er sich vor und als ich auf Undercommon fluchte, antwortete er in der selben Sprache. Verwundert sehe ich ihn an. Er scheint ein Mensch zu sein und nennt sich selber Ryan. Und er stammt aus dem Osten. Aus dem tiefen Imaskari sogar? Ach keine Ahnung. Auf jeden Fall versuchte ich seine Maske zu entwenden. Im Kampf war die schwarz und nun wieder weiß? Ich muss diese haben, aber vermutlich habe ich mein Glück für heute schon aufgebraucht. Doch vom Gespräch zwischen Wildfire, Blm, Harshnag und Beldora bekam ich nur ein Teil mit. Es geht um irgendein Orakel. Und um einen König der Frostriesen, der dafür gesorgt hat, dass die Riesen angreifen. Irgendwas steckt dahinter und nur ein komisches Orakel konnte uns Antworten geben. Er redete nicht viel, aber nahm die Flügel von dem seltsamen Wesen ab, welches von Frostriesen aufgezogen und als Wachen genutzt werden. Und so zogen wir los. Wir marschierten die ganze Nacht und kamen am nächsten Morgen an einem seltsamen Ort an. Ein Gebäude aus Eis. Zumindest sah ich das so. Meine Güte bin viel zu lange wach. Wird Zeit, dass ich mich etwas ausruhe, denn so die letzte Zeit zum Morgen hin. Nada. Kam mir wie im Traum wahr und ich kann mich auch nicht mehr so gut daran erinnern. Ich bin auch nur eine Elfe, aber mal sehen, ob das Orakel uns Antworten geben kann. Und das Versprechen, dass es sicher wäre, na ja mal sehen. Wenn jemand sowas verspricht, dann erwarte ich garantiert Ärger. Das ist normal. Doch nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Die Banditen haben wir leider nicht mehr gefunden.“
Beute und Belohnung:
1400 XP für jeden 1 Phiole Säure für Wildfire Fleisch zum kochen für Blm Je 10 Schuppen & 1 Flügel für Tira und totes Pferd.
Nachdem der kräftezehrende Kampf gegen die Steinkreaturen vorüber war begaben sich unsere Helden in ein nahegelegenes Haus aus Stein. Dort angekommen bemerkten Sie, dass sie nicht die einzigen hier unten waren denn in dem Haus tobte noch bis vor kurzem ein Kampf zwischen Hügelzwergen und Gesichtsfressern.
Als sich die Gruppe weiter umsah, fiel ihnen ein schwer verletzter Zwerg in der Ecke auf. Haarkon erkannte seinen Bruder und stieg schnell über die Leichen hinweg um ihm zu helfen. Doch seine Verletzungen waren schwer daher flehte Haarkon die Erde um Hilfe an. Doch anstatt Hilfe zu erhalten überzogen Ketten sein Gesicht und er stieß einen durch Mark und Bein gehenden Schmerzensschrei aus. Die Gruppe fühlte sich danach zwar gut erholt jedoch ging es seinem Bruder immer schlechter. Dieser hatte einen der Amethystfarbenen Kristalle im Körper der ihn scheinbar langsam versteinerte. Seinem Ende entgegenblickend erzählte er was hier vorgefallen ist. Als letztes Sprach er von einem geborenen Gott bevor er vollständig erstarrte.
Während sich Zukuu daran machte die Leichen, die aus seiner Sicht noch immer gefährlich waren, zu verbrennen, begab sich Tragrim zu Haarkon und bekundete sein Mitleid. Er wollte dem Toten die letzte Ehre erweisen und so rieb er ihn, nach einem alten brauch der Gnome, mit weichem Käse ein. Zumindest glaubte Alex das mal in einem Buch gelesen zu haben. Haarkon sah nun seinen versteinerten und mit zartem Schmelzkäse eingeriebenen Bruder vor sich und verpasste Tragrim einen Schlag in die Fresse. Scheinbar hatte der Druide die Intentionen des Gnoms missverstanden.
Zukuu sah nun Haarkons Ketten im Gesicht und bekam einen harten….Drang ihn zu Fragen wie er sich fühlte. Nach einigen kurzweiligen Gesprächen machte sich die Gruppe erneut auf den Weg zum dunklen Turm in der Mitte der versteinerten Stadt.
Dort angekommen schafften es Lee und die anderen Melees die riesige Tür zum Turm aufzustoßen. Da sich keiner traute einzutreten, schickte man den Chaosmagier vor…was sollte schon schiefgehen und tatsächlich geschah…nichts was uns zu der philosophischen Frage bringt ob es wirklich eine Falle gibt oder ob es eine Falle ist, einen Chaosmagier mit sich zu führen.
Im inneren des Turms fiel der Gruppe auf, dass dieser in einem erstaunlich guten Zustand war für ein Gebäude was wohl seit Jahrhunderten niemand mehr betreten hatte. In der Mitte des Turms war ein Lava Springbrunnen und als die Gruppe über eine Wendeltreppe weiter nach oben ging fiel ihr auf, dass ein Drachenmosaik auf dem Boden zu erkennen war. Weiter oben sahen sie einige Wandreliefs auf dem sich Drachen vor Zwergen verbeugten.
Am Ende Treppe sah man einen großen Torbogen. Die Gruppe näherte sich vorsichtig und sah im inneren wie eine Gruppe von Kultisten gegen einige Gesichtsfresser, Drachengeborene und Dagos kämpfte. Die Gruppe, der auch Dagos Freund Manks folgte, schloß sich dann sofort mit Dagos zusammen um dem treiben aller Parteien ein Ende zu bereiten. Während Lee schon den ersten Gesichtsfresser mit seinem Stab durchbohrte, zog Dagos sein Schwert aus einem Stein und ging auf die Kultisten los. Die Drachengeborenen errichteten in dieser Zeit einen Schutzschild um eine Dunkelelfe zu schützen. Da die Intentionen der Drachengeborenen nicht offensichtlich war versuchte Alex mit diesen zu kommunizieren. Jedoch verstand er nur die Hälfte von dem was sie sagten doch es wurde ersichtlich, dass die Dunkelelfe hier geopfert werden sollte und so hob er diese mittels Magie an und zog sie zum Torbogen. Erst dabei fiel der Gruppe der Riesige Koloss auf der in der Kammer saß und sich scheinbar langsam zusammensetzte. Es war nur eine Frage der Zeit bis dieser einsatzbereit war.
Die Drachengebornene gaben dann ihre Passivität auf und griffen in den Kampf ein. Somit musste sich die Gruppe nun den Angriffen der Kultisten und der Drachengeborenen stellen. Da die erste Angriffswelle der Drachengeborenen ohne Folgen blieb hüllte Zukuu sich selbst und einen Teil der Gruppe in Dunkelheit ein um weitere Angriffe der Drachengeborenen zu erschweren. Während Lee, Manks und Dagos die Gruppe von Kultisten in Schach hielten, kämpften Tragrim, Haarkon und Zukuu gegen die Drachengeborenen. Als die Dunkelelfe fast den Torbogen erreicht hatte, intensivierten die Drachengeborenen ihren Angriff auf Alex bis dieser schließlich getroffen wurde und die Dunkelelfe zu Boden fiel. In dieser Zeit hatte sich Lee bereits durch die Gruppe der Kultisten geschlagen und stand einer Frau gegenüber. Sie war zwar seine Feindin doch auch sehr hübsch. Er stellte sich vor wie sie zusammen Kinder haben und glücklich verheiratet wären bis irgendwann sein Kind hungrig zu ihm käme und fragte wo seine Mutter sei. Lee antwortete seinem Imaginären Sohn das er in der Küche nach ihr suchen sollte doch dort hatte er bereits nachgesehen und sie war nicht dort…daraufhin verprügelte er sie.
Während die anderen Kultisten dem treiben erschüttert zusahen, sah Dagos seine Chance und brach mit seinem riesigen Schwert durch ihre Reihen, sodass sich der Anführer der Kultisten gezwungen sah ein Portal mit Blutmagie zu erzeugen und seine verbliebenen Mitglieder zu Flucht bewegen musste.
Auf der anderen Seite der Kammer versuchte Haarkon die Dunkelelfe zu Boden zu reißen, da sie sich aus irgendeinem Grund unvermindert auf die Drachengeborenen zubewegte. Doch ihre Kraft war unnatürlich groß und so konnte der Druide sie nicht stoppen. Tragrim sah in der Zeit eine Schwachstelle in der Position der Drachengeborenen und wollte sich umpositionieren. Als er jedoch das Schutzschild betrat brach er zusammen. Die anderen Gruppenmitglieder sahen dies und versuchten die Dunkelelfe zu erreichen. Als erstes kam Lee bei ihr an und versuchte sie aufzuhalten. Jedoch hielt er dann kurz inne, lies sie los und griff dann die Drachengeborenen an.
Der Riesige Koloss setzte sich fortan weiter zusammen, sodass sich die Gruppe gezwungen sah dies aufzuhalten und so starb ein Drachengeborener nach dem anderen. Tragrim konnte sich während dessen aus dem Schutzschild befreien doch Haarkon war der nächste der dem Schutzschild zum Opfer fiel. Zuletzt war nur noch ein Drachengeborener am Leben der das Schutzschild aufrecht erhielt. Dieser befand sich jedoch innerhalb des Schildes und so rammte Alex mit der Macht der Verzweiflung den Kristall den er bei sich trug in das Schild. Dort blieb er stecken und durch ihn konnte der letzte Drachengeborene ausgeschaltet werden.
Das Schild war beseitigt jedoch schlugen nun Blitze durch die Kammer ausgehend von dem sich immer noch zusammensetzenden Koloss. Als die Gruppe dem ein Ende bereiten wollte stellte sich Lee ihnen in den Weg. Da nur noch wenig Zeit war versuchte Alex ihn zu überzeugen aus dem Weg zu gehen. Doch seine silberne Zunge war nicht genug um den Bann der Dunkelelfe über Lee zu brechen und so tat Alex was seiner Meinung nach am Sinnvollsten war. Er wirkte einen AoE Zauber um Lee und die Dunkelelfe wegzustoßen. Dabei tötete er jedoch die Dunkelelfe und verletzte Lee der dabei wieder zu sich kam.
Jetzt vibrierte der ganze Turm und Teile der Decke brachen langsam zusammen. Dagos rief die Gruppe zum Portal um in Sicherheit zu gelangen. Lee half Haarkon wieder auf die Beine und alle rannten durch das Portal. Alex erreichte als letzter das Portal, blickte noch einmal zurück und sah den Koloss in sich zusammenfallen.
Auf der anderen Seite waren Sie wieder im Pilzwald angekommen in dem Sie den Gnomen begegnet waren. Doch auch hier bebte die Erde und so retteten sie die Gnome und trugen sie aus der Höhle hinaus. Draußen angekommen sahen sie eine partielle Sonnenfinsternis und am Horizont Lee’s Pferd welches zu ihnen episch zurückkehrte.
Die Verteidigung von Bryn Shander und der große Knall (Legacy of the Past)
Die Schlacht tobte noch immer in vollem Gange. 2 Wölfe sprangen gerade auf Az Dhakar und fügten ihm schwere Verletzungen zu. Kurz danach sprang ein Riese, welcher auf einen Eisbären Ritt, durch die Feuerwand. Dabei schien es, als würden die Flamen sich gezielt von dem Riesen fern halten. Ein Katapult schnellte los und der Stein traf genau in den Eingang, welcher gerade von der Truppe versucht wurde zu verteidigen. Eryn schaffte es noch dem anfliegenden Stein auszuweichen, doch Srisira war ein wenig zu langsam und wurde von dem Stein einige Meter nach hinten gepresst. Da die Angreifer nun immer weiter nach vorne preschten, sah Eryn den Moment gekommen, den Plan das Tor in Brand zu stecken, in die Tat umzusetzen. Mit einem magischen Feuerpfeil ließ sie das präparierte Öl im Tor in Flammen aufgehen. Währenddessen kümmerte sich Thorin um den Riesen, welcher auf dem Eisbären ritt und schoss mit seiner Donnerbüchse auf den vorpreschenden Riesen. Dieser unterschätze die Wucht des Geschosses und fiel vom Bären. Während sich der Riese wieder auf seinen Bären setzte, nutzte Srisira den Stein, welcher sie gerade druch die Gegend gedrückt hatte, als neue Deckung um von dort aus zwei der Wölfe zu töten, die Az Dhakar angriffen. Dabei schaffte sie es, dass der eine Pfeil den Wolf sauber in der Mitte teilte. Trotz dieser keinen Erfolge sah es jedoch immer schlechter für die Stadt aus. Immer mehr Gegner erschienen am Horizont und es schien so, als würde kein Ende in Sicht sein. Auf einmal hörte man jedoch aus Süden ein Horn ertönen. Die ganze Umgebung schien zu erzittern bei den Klängen des tiefen und unfassbar lauten Hornes. Egal wer dieses Horn ertönen lassen hat, es sorgte dafür, dass sich die Riesen und Orks, welche gerade noch auf die Stadt einstürmten, als würde ihr Leben davon abhängen, nun genau das Gegenteil machten. Alle Gegner zogen sich zurück und es schien so, als ob der Kampf vorbei wäre. Verwundert blickten sich die Verteidiger der Stadt an und ließen sogar Orks, welche aus dem Inneren der Stadt an der Gruppe vorbei rannten, passieren ohne auch nur die Waffe zu erheben.
Der Kampf schien vorbei, warum auch immer dies geschah, doch an ausruhen war nicht zu denken, ganz im Gegenteil. Nun machte sich besonders Az Dhakar daran, die verletzten aus den Trümmern zu bergen. Eryn und Thorin versorgten jeden Mann, den sie konnten und machten aus der in der Nähe liegenden Taverne ein provisorisches Lazarett. Auch die mechanische Katze, welche unter den Trümmern eines eingestürzten Turmes lag, versuchte Thorin so gut es ging wieder zusammen zu suchen. Er arbeitete die ganze Nacht daran, sie wieder zusammen zu bauen. Am nächsten Tag wurde die Gruppe in die Stadthalle gerufen. Ihr aufopfernder Einsatz beim Verteidigen der Stadt wurde sehr hoch angesehen und die Gruppe wurde mit dem offiziellen Titel: Verteidiger vom Eiswindtal geehrt. Außerdem erführen sie, dass die Stadträtin Duresa vermisst wird. Außerdem wurde ihnen nahe gelegt, die Taverne Feuerbrand zu besuchen. Des Weiteren wird ihnen berichtet, dass Räuber zurzeit auch ein großes Problem für die fahrenden Händler darstellen und ein Zwerg namens Warvil Garbelbart gesucht wird. Die Gerüchte, dass ein Frostriese namens Harschnack andere Frostriesen tötet, rissen unterdessen auch nicht ab. So hatte die Gruppe viele Ansatzpunkte, denen sie nachgehen konnten. Doch die wohl unangenehmste Nachricht war, dass nicht nur diese Stadt angegriffen wurde, sondern auch 3 weiter Städte: Drei Eber wurde von Feuerriesen angegriffen, Luscan von Wasserriesen und Tiefwasser von Wolkenriesen. Damit schien es nicht mehr ein Zufall gewesen zu sein, dass die Riesen genau jetzt angegriffen haben. Damit stand fest, dass die Gruppe herausfinden wollte, was es mit diesen Angriffen auf sich hatte. Dabei bekamen sie den Tipp, dass ein Babar namens Fate, welcher im Norden lebte ihnen dabei helfen könnte.
Doch als direktere Bedrohung sahen die Gruppe erstmal die Banditen, welche in der Umgebung für viel Ärger sorgten. Dabei wurde ihnen mittgeteilt, dass eine gewisse Beldora wissen müsste, wo sich diese Banditen versteckt halten. Also machten sie sich auf die Suche nach ihr und den Banditen. Als sie auf den Weg zum Aufenthaltsort von Beldora waren, welche in einer nahegelten Stadt als Hafnerin arbeitete, stieß die Gruppe auf drei Banditen. Schnell und ohne groß Aufsehen zu erregen, schaltete die Gruppe, die drei Banditen aus und schafften es sogar eine Karte zu ergattern, welche die Banditen gerade vernichten wollten. Zu ihrem Glück war auf dieser Karte vier verschiedene Stellen eingezeichnet auf denen die Banditen anscheinend oft ihr Lager aufschlugen. Die nächsten Schritte waren für die Gruppe nun glassklar. Sie gingen die Orte ab, welche auf der Karte eingezeichnet waren, um das Lager der Banditen zu finden. Beim zweiten Ort, welchen sie absuchten, wurden sie dann tatsächlich fündig und erspähten ein kleines befestigtes Lager mit zwei kleinen Wachtürmen. Nun wurde ein Plan geschmiedet, welcher dafür sorgen sollte, dass Lager möglichst schnell auszuschalten. So war der Plan, dass Az Dhakar unsichtbar die eine Wache ausschaltete und Thorin aus der Ferne die andere Wache ausschaltete. Der Plan war geschmiedet und nun ging es daran das Ganze in die Tat umzusetzen. Az Dhakar ging also unsichtbar auf das Lager zu stellte sich an den kleinen Ausguck und riss die Wache aus ihrer kleinen Befestigung heraus. In diesem Moment schossen Srisira und Thorin auf die andere Wache. Srisiras Schuss traf genau ins Schwarze, doch Thorins Waffe löste sich mit einem lauten ohrenbetäubenden Knall in ihre Einzelteile auf und hinterließ einen verkohlten und vor Wut brodelnden Zwerg zurück. Doch durch den Knall wurde nicht nur der Überraschungsmoment zunichte gemacht, sondern sorgte dafür, dass ein Riese, welcher sich in der Nähe geschlafen hatte, aufgeschreckt wurde. Damit musste die Gruppe schnell einen anderen Plan schmieden. Da sie jedoch nicht glaubten, dass sie die Banditen und den Riesen gleichzeitig bekämpfen konnten, entschlossen sie, dass sie erstmal die Flucht nach vorne antreten würden und umkreisten das Lager, sodass sie sich auf der Hinterseite wiederfanden. Doch dem ganzen Debakel nicht schon genug hörten sie nun die Erde erbeben und sahen kleine Steine ins Lager rollen. Anscheinend gab es unter den Banditen einen Magier, welcher gerade dabei war einen Erdelementar zu beschwören. Wie sollten sie nur aus dieser Situation wieder herauskommen?
Die Reise nach Urben Ardentem (The Sainted Sinners)
Ein Kontakt von Welf namens Tom traf sich mit uns auf dem Zwilicht-Markt sollte uns zu ihr bringen.
Wir reisten durch eines der Portale zur einer Welt in den elementaren Ebenen, wo Tom noch etwas für die Reise besorgen wollte.
Dabei handelte es sich um eine Karte.
Wir kamen in einer Stadt an, wo sich die Elementar-Ebenen der Luft und der Erde berührten und erhielten von Tom den Namen eines Händlers, von dem wir die Karte besorgen sollten. Der Name des Händler lautete Meister Zurn. Als wir uns durch die seltsame Stadt mit interessanten Bewohner bewegten, begegneten wir Zwergen, fliegenden Elfen, die sich Aerin oder so nannten sowie viele andere seltsame Gestalten und … „High Five“ …Halblingen!
Unser Halb – Drow fragte eine der fliegenden Elfen nach dem Weg und diese führte uns tatsächlich zum Laden von Meister Zurn, aus welchem uns einmehr als verängstigter Kunde entgegen rannte, der offenbar fluchtartig dem Zorn des Meisters zu entkommen versuchte. Mutig (..natüerlich!…) betraten wir die trotzdessen den Laden und fanden einen überaus zornigen Mann vor, der offenbar darüber erbost war, dass man ihm bei einem Geschäft betrogen zu haben schien. Wir sprachen ihn an und fragten nach der Karte. Grummelig und mehr als nur verärgert, weigerte sich Zurn, uns die Karte zu überlassen,so lange man ihm nicht ein besonderes Schwert wieder beschaffen würde, welches er von Mann namens Lupin Garou erworben hatte und welche mir nichts, dir nichts einfach verschwunden war.
Wir überprüften mit unseren Mitteln den „Tatort“ und stellten fest, dass es weder einen Einbruch gegeben hatte, noch dass sich jemand mit Hilfe magischer Methoden Zugang zum Schwert im Laden von Meister Zurn verschafft hatte. Der Meister selbst wollte erst Geschäfte mit uns machen, wenn sich das Schwert wieder in seinem Besitz befasst. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns, einzuschreiten und Meister Zurn unsere Hilfe anzubieten, da wir keine Zeit hatten, um darauf zu warten, dass sehr wahrscheinlich weniger fähige Abenteurer , die der Meister anzuheuern gedachte, die Sache vermasseln und uns noch mehr Zeit kosten würden. Zeitgleich betrat eine der fliegenden Elfen den Laden und teilte mit, dass man den mutmaßlichen Betrüger in einer Taverne namens „Letzte Schenke zum Nixx“ aufgetaucht sei.
Na egal. Wir zogen los und ich fragte auf dem Weg einen Halbling, ( …wen auch sonst, mal ehrlich….) wie wir zur Taverne kommen könnten. Natürlich wusste er Bescheid. Als Gegenleistung für die Hilfe, dass er uns zu jemand brachte, der uns den Weg zur gesuchten Taverne zeigen konnte, spendierten wir ihm ein Bier. Nicht in seinem eigen Krug!! (Ganz wichtig!) Der Typ, zu dem er uns brachte, war ein Verwandter von ihm, der wohl als Tor-Wache zum Portal fungierte, welche in die gesuchte Taverne führte. WOAH!!
Gegen eine kleine Gebühr *räusper* verkaufte er mir sogar einen Schlüssel, um das Portal von der Taverne auch zurück nehmen zu können. Und so machten wir uns auf dem Weg zur Taverne durch ein Portal. (Überraschung!) Die Taverne befand sich auf eine schwebenden Insel, an der Luftschiffe und ähnlich mobiles Gefährt anlegen kann. Sie war relativ leer. Neben dem Wirt befanden sich zwei
Drachen-geborene und ein seltsamer Mann sowie ein weiterer Gast in der Taverne. Wir begannen sie zu befragen, da auf keinen von ihnen die Beschreibung von Lupin Garou passte. Die Handtaschen passten eh nicht ins Bild. Und der einzelne Gast war wohl nicht wichtig. Der seltsame Typ erwies sich als Stoffhändler, zumindest beim ersten Ansehen…unangenehm, aber geschäftstüchtig. Natürlich habe ich mir seine Stoffe zeigen lassen und fand zwei wirklich interessante Materialien vor. Wir unterhielten uns und ich hatte ihm mitgeteilt, wen wir suchen, so dass er mich fragte, was wir von diesem Lupin wollten. Da mir der Typ eigentlich egal war und ich nur weiterreisen wollte, erklärte ich, dass wir das Schwert suchen und wenn wir es haben, die Sache für uns erledigt sei. Da verschwand der Stoffhändler (HA!) kurz im Haus, während ich weiter seine Kisten mit Stoffballen untersuchte und was soll ich sagen. Ganz unten in einer der Kisten lag das gesuchte Schwert! Ich nahm das Schwert an mich, ging zurück in die Taverne, holte die restlichen Leute unserer Gruppe und wir gingen so schnell wie möglich zurück zum Laden von Meister Zurn, wo wir das Schwert übergaben. Nicht ohne eine …nun, äh..Legende..ja, genau..eine Legende darum zu spinnen, mit welch heroischem Einsatz wir an das Schwert gekommen sind.Hehe.
Hat leider nicht funktioniert. Mist. Das Schwert verschwand erneut. Der Meister war sauer und wir zogen los, das Teil wieder zu holen. Verdammt!! Als wir wieder in der Taverne ankamen, war diese fast. Nur der Wirt war noch da, doch kurze Zeit später kam ein blutüberströmter Drachen-geborener herein, der offenbar gerade aus einem schweren Kampf flüchten konnte und vor uns zusammen brach. Wir kümmerten uns um ihn, gaben ihm einen Heiltrank, während Inesriel, unser Halb-Drow seine Waffe zog und durch die Tür nach draußen stürmte. Man hörte kurz Kampfgeräusche….und nach einer wirklich kurzen Zeit, ….man möchte fast von der Zeit eines einzigen Schwerthiebes sprechen, war der Kampf offenbar beendet. Inesriel hat Lupin Garou den Gar ausgemacht…hehe.
Wir sammelten das Schwert ein und übergaben es Meister Zurn, der uns im Gegenzug die Karte überreichte. Unsere Reise nach Urben Ardentem konnte weitergehen.
Wir bestiegen ein Luftschiff, dessen weitere Passagiere und die Crew zu einigen Rassen gehörten, die wir nie zuvor getroffen hatten und begannen unsere Reise durch den Raum zwischen Ebenen, bereit für weitere Abenteuer, auf die wir auch alsbald treffen würden.
Auf den Spuren eines Abenteurers, mal anders (Cult of the Damned)
29.Eleasis
Der falsche General war in Ketten gelegt und an eines der von Bran erschaffenen Steingefängnisse gekettet worden.
Auch wenn der General von Dorfbewohnern bewacht wird, so lies Mianissa erklären, das ihr Tigon mit Einbruch der Nacht immer in Sichtweite des Generals sein wird. Bran schickte dazu noch seinen Bären und sodann waren alle zufrieden, bis auf der General selbst.
Am Spätnachmittag machte sich Mianissa daran, die toten Banditen zu durchsuchen. Sie fand mehrere Bein- und Armschienen, wenige Brustplatten und manchmal einen Helm und Panzerhandschuhe. Alle waren von so schlechter Qualität, das sie nur noch eingeschmolzen zu etwas von nutzen waren. Den Lederharnischen, Handschuhe, Schuhe, Hosen und Westen geht es nicht anders. Die Qualität lies auch hier zu wünschen übrig. Dazu fand Sie ca. 150 Goldmünzen und viele Amulette, die oftmals ein Bild von Personen beherbergten.
Sie teilte alles auf verschiedene Haufen auf und lies erklären, dass der Schmied das Metall einschmelzen solle und über die Lederwaren konnten frei verfügt werden. Das Gold bekam die Dorfkasse und die Amulette wurden ebenfalls zum einschmelzen gegeben.
Der Rest der Gruppe kümmerte sich um die Aufräumarbeiten und half, wo Not an Mann war.
30.Eleasis – 01. Eleint
Bran und Mianissa halfen den Bauern unter die Arme, in dem Sie jegliche Saatgut, leider auch das Unkraut per Magie schneller wachsen ließen. Wobei die Bauern mitteilten, dass das Unkraut zwar ärgerlich sei, aber lieber so, als schlecht für den Winter vorbereitet zu sein.
Beide Druiden nahmen sich noch extra Zeit:
Bran flog zu dem Lager der Banditen und half auch dort der Vegetation mit Magie, damit sie sich besser und schneller erholen konnte
Miniassa suchte in der Nähe des Flusses einen Platz, wo die Soldaten aus Taitung ihre Kaserne oder auch nur Baracken errichten konnten. Als sie einen Platz fand, wurde der gesamte Ort per Magie begradigt und ein notdürftiges Fundament errichtet
Soweit die Druiden es mitbekamen, kümmerten sich der Zwerg und die Elfin um das Dorf.
Später erfuhr Bran, das sich mehrere Zweibeiner auf Vierbeinern auf den Weg in Richtung Dorf gemacht haben. Denn während Bran das Banditenlager bzw. umliegende Vegetation begutachtete, hatte er mehreren Tieren erklärt, sie sollen ihm Mitteilen wenn sich im Lager etwas tut.
2.- 03. Eleint
Da die Banditen nicht kaltblütig umgebracht werden sollten, entschloss sich der Cult am Nachmittag des 03. Eleint sich auf den Weg zu machen um die Banditen abzufangen. Ihnen sollte ein Ultimatum gestellt werden: ein fairer Prozess durch den Mayor aus Taitung oder der Tod.
Am Abend schlug der Cult sein Lager auf und wenig später berichtete Amara, dass die Banditen nur ca. eine Stunde entfernt kampierten.
Jurax und Bran führten eine hitzige Diskussion und irgendwann artete dies im Wetttrinken aus. Amara war inzwischen wieder auf die Pirsch gegangen und Mianissa schickte etwas später Ihren Tigon hinterher.
Die Katzenfrau bekam etwas später mit, wie Bran ein paar Wörter nuschelte: Lasch unnn dch de Kase brauben! Wr zerst was klaut, isss … Siegaa! und mit dem letzten Wort hob er seinen Humpen Bier in die Luft und nahm einen tiefen Schluck. Nun säuft der Zwerg schon nicht mehr allein, dafür bin ich mit denen allein … dachte sich Mianissa.
Als sich Bran erhob und stark torkelte um sein Gleichgewicht zu halten, Jurax
währenddessen in den Schaum seines Bieres prustete und sich verschluckte, stand auch die Druidin auf und flog als Fledermaus davon. Mich beklaut ihr nicht. Schlagt euch das aus dem Kopf! piepste die Fledermaus, die jedoch niemand verstand.
Amara sah indes, das 5 Wachen im Lager der Banditen patrouillierten und insgesamt 4 Lagerfeuer aufgestellt hatten. Die Feuer waren an den Rändern des Lagers aufgestellt worden und im Lager selbst schliefen ungefähr 10 Personen.
Die Katzenfrau konnte Amara zwar hören, wie sie durch das Gras schlich, sah sie aber nicht. Nach ca. 10 Minuten suchen gab sie es auf und Flog über das Lager der Banditen um einen besseren Blick zu haben. Dabei konnte sie sehen, wie sich der Mensch und Zwerg auch in Richtung Banditen auf machten.
Bran flog als Spatz nach Links, wobei die Banditen ihr Lager rechts von seiner Person aufgestellt hatten. Wobei, fliegen war übertrieben. Es war ein überaus starkes torkeln während des Fliegens. Jurax schwankte geradeaus und es schien, als ob er den
Alkohol ein wenig besser vertragen würde. Nach einer gefühlten Ewigkeit bekam Bran mit, das er auf dem vollkommen falschen Weg war und verwandelte sich in eine Katze. Das Problem dabei ist nur, die Schnurrhaare küssten sehr unsanft den Erdboden.
Als er sich ein wenig aufgerappelt hatte, schlug er die Richtung von Jurax ein und in großen und mehreren Umwegen, schloss er zu Jurax auf. Gegen Ende verwandelte der Druide das Erdreich unter Jurax zu schlamm und hinderte somit die Bewegung des Mönchs ein wenig. Imhin muschjj isch ja njoch winnen … awer waad muuusch gwinn werdenn? miaute die Katze nach dem Zauber.
Nach dem der sturzbesoffene Druide sein Zauber vollendet hatte, erweckte etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Feuer und zu gleich vier lodernde. Vier Feuer, die das vor ihm liegende
Lager umschlossen. Ein weiterer Zauber wurde verbraucht und schon waren die vier Feuer aus. Das Lager schreckte auf, dachte sich wohl nicht all zu viel dabei und schon brannte es wieder. Verpflucht! Warumm brenn dasss scho wida? und sodann ließ Bran gute 130 Liter Wasser über das Feuer niederregnen. Drei waren aus, eins brannte noch. Ohge! Diesma aba rischiiig … und schon wurden alle vier Feuerstellen in ein Steingrab eingeschlossen. Ha! Nu … … … abahh
Mianissa und Amara erlebten alles aus nächster Nähe mit. Amara dachte sich, das einer der zwei Druiden am Werke sei, allerdings verstand Mianissa die vier Steingräber als Zeichen, die Banditen dingfest zu machen.
Sie zauberte zwei Dornenhecken so, das sie zwischen jeweils zwei Steingräbern verlief und sich somit ein fast 90 Grad Winkel bildete. Dann zauberte sie eine Steinmauer, ebenfalls zwischen zwei Steingräber, wobei eines der Gräber bereits in der Hecke verschwunden war und flog dann in den einzigen freien Ausgang. Dort verwandelte sie sich wieder in ihre Hybridgestallt und zauberte, auch wenn sie die Banditen für nicht all zu voll nahm, ein Eisschild der sie beschützte.
Amara, sag den Halunken, sie sollen sich ergeben und der Rechtsprechung stellen oder es wird am nächsten Morgen eine rote Sonne aufgehen. rief die Druidin laut. Das sorgte dafür, dass das Chaos der Banditen aufhörte und sich alle auf die Katzenfrau konzentrierten, aber eine weitere weibliche Stimme unterblieb.
Was Mianissa nicht wusste, in einer der Dornenhecken saß Amara fest und wollte sich nicht preisgeben. Sie wollte sich aber auch nicht bewegen, da die Hecke so dicht war, das wohl jede kleinste Bewegung zu Schnittwunden führen würde. Amara, ich weis das hier in der Nähe seid. Wir müssen nicht unnötiges Blut vergießen rief die Druidin. Aber wie vorher, eine weitere Stimme unterblieb.
Ein wenig später stand Jurax neben Mianissa und fragte Wem sollsch ich ergebn? Root wasn? Mianissa erklärte Jurax was sie übersetzt haben möchte und mit einem starken Lallen übersetzte Jurax ihr dies auch.
Nun wurden ein paar Sätze zwischen dem Zwerg und den Banditen, der Katzenfrau und dem Zwerg und dem kleinen Drachen Therax gewechselt. Therax entschied sich nämlich irgendwann dazu, auch aufzutauchen und seinen Senf dazu zugeben. Nach dem sich allerdings die Banditen dazu entschieden, das Jurax selbst ein Lügner und Dieb sei, umkreisten Sie ihn mit gezogenen Waffen. Whoold ihr wichlichh? und dann nahm Jurax noch einen kräftigen Schluck aus seinem magischen Fässchen. Weitere Minuten später kam auch Bran an getorkelt und gesellte sich neben Jurax.
Mianissa wurde das allerdings auf der einen Seite zu blöd, auf der anderen Seite wurde einer aus ihrer Gruppe direkt vor ihren Augen umzingelt und bedroht. Sie kehrte per Magie die gesamte Gravitation um und rief nur noch Jeder der sich irgendwo festhalten kann, greift danach!
Jurax, Therax, Bran und die Soldaten waren nicht so schnell oder nicht mehr in der Lage sich am Boden festzukrallen und flogen sodann auf gute 24 m Höhe. Alle waren vollkommen perplex und wussten nicht, was hier vor sich ginge. Waffen, Schmuck, andere Wertigkeiten und sonstige Dinge schwebten auf einem unsichtbaren Boden, der sich in 24 m Höhe über dem Erdboden befand. Kein ab oder auf war gestattet, das verbot hier die magische Gravitation. Therax schwebte mit einem flauen und unwohlen Gefühl im Magen zu einem Rand des Gravitationsradius und verbannte einen Teil er Dornenhecke. Nun war Amara für alle zu sehen.
Bran klaute noch einem Soldaten den Ring und zeigte diesen mit einem kindischen Grinsen Jurax. Jurax brummelte nur Ahschlogg, whichlich!
Nach dem das ganzen vorbei war, wurden die Banditen mit in das Dorf genommen. Dort wurden sie in die Steingefägnisse gesperrt und wie alle anderen auch, mit Wasser und Brot versorgt.
4.- 08. Eleint.
Die Tage wurden genutzt, um dem Dorf unter die Arme zu greifen, mit den Gefangenen zu sprechen und auch seit sehr langer Zeit einmal die Beine wieder hoch zu legen. Ein Luxus, der nur sehr selten vorkam.
Am 08. Eleint wiederum traf der Mayor mit seinen 100 Soldaten und Miyu ein.
Der General vergab sofort mehrere Befehle an seine Soldaten und schon war wieder viel Trubel in dem kleinen Dorf.
An der Stelle wo Mianissa den Boden begradigt hatte, fingen die Soldaten sofort an eine
Kaserne zu errichten. Erstmal nur aus Holz, aber vorerst würde es reichen. Ebenfalls wurde direkt mit der Verhandlung begonnen.
der falsche General soll eine Strafe verbüßen, aber über diese muss das Gericht in Taitung entscheiden
ca. 15 Banditen wurden als unbelehrbar eingestuft und mussten somit in einer Strafkompanie in Taitung arbeiten
knappe 20 – 30 Banditen wurde freigestellt, ob sie mit dem Dorf in einer Koexistenz leben und dadurch ihre Strafe verbüßen oder ebenfalls in einem Straflager in Taitung arbeiten wollen. Alle zogen die Koexistenz vor
es gab nur sehr, sehr wenige Freisprachen. Allerdings entschieden sich auch diese für eine Koexistenz
Am Abend fragte Mianissa den Mayor noch, ob es in Taitung große Banden gebe, die
gesucht werden würden. Kleine Diebe, die mal der alten Frau von Nebenan das Brot stehlen, seien ihr egal. Das gehört immerhin zum Kreislauf des Lebens dazu.
Der Mayor erklärte, es gäbe Gerüchte über eine Truppe, die die Brücke auf der Straße der Sieben Trunkenbolde immer wieder mal gewaltsam sperren würde. Wenn die Kaiserlichen Truppen aber eintreffen, ist niemand mehr zu sehen oder zu finden.
09. -11. Eleint
Kurz nach dem die Sonne den Horizont in ein goldgelbes-rotes Farbenspiel verwandelt hatte und der Morgentau sich gerade auf den Pflanzen setzte, packte der Kult seine Sachen zusammen. Nachdem alles zusammen gesucht, eingepackt, aufgegessen und ausgetrunken war, ging es auch schon los.
Immer der Straße der Sieben Trunkenbolde folgend, ging es weiter Richtung Osten, immer der Stadt Taitung entgegen.
12. Eleint
Mianissa entschloss sich, diesen Tag sich als Luftelementar fortzubewegen. Der Tigon der Katze legte sich in den Rücken des Elementars und wurde so kutschiert. Bran ritt auf Nym, seinem Bären. Jurax und Amara flogen beide auf ihren Stahlschwingen, Miyu tat es Ihnen gleich.
Gegen Nachmittag konnten alle die Stadtmauern von Taitung ausmachen. Die Stadtmauern waren gute 15 – 20 Meter hoch. Wie weit es nach Links und Rechts ging, konnte keiner schätzen. Allerdings waren die Ausmaße mit Baldurs Tor zu vergleichen, wahrscheinlich ein wenig kleiner. Das heißt, es wurde grob auf 30.000 – 40.000 tausend Einwohner geschätzt.
Allerdings war zu erkennen, das an der Mauer alle 30 Meter ein weiterer Turm kam. Die Türme selbst waren wohl 30 – 40 Meter hoch und bestanden, wie die gesamte Mauer, die ersten 15 Meter aus Holz. Es schien Schwarz- oder Eisenholz zu sein. Der restliche Teil des Turmes war in mindestens drei Etagen aufgeteilt. Jede Etage war mit Schwarz- oder Eisenholz voneinander getrennt und der Rest des Turms ist gemauert worden. Die Steinquader hatten, für einen Turm, gigantische Ausmaße. Ein Quader schien um 5 x 2 Meter zu haben und wird sicherlich um die 1,5 – 2 Meter stark sein. Ebenfalls war immer in den gleichen Abständen zu erkennen, Turm wie auch Mauer, das es Schießscharten gab.
Die Grundfläche des Turmes war so riesig, das jeweils zwei Große Ballisten platz fanden, die sich auch noch in einem gewissen Winkel verdrehen ließen.
Das Eingangstor, auf dass die Gruppe zuflog, war schon fast paranoid gut gesichert. Es bestand aus insgesamt drei Toren. Die Strecke zwischen den Toren war geschätzt, wie folgt:
Eingang zum Ersten ca. 20 Meter
Erstes zum Zweiten ca. 10 Meter
Zweites zum Dritten ca. 5 Meter
Der Mauerabstand nahm mit jedem Tor ab. So war er am Eingang noch um die 40 Meter breit, war er beim dritten Tor nur noch um die 10 – 15 Meter breit. Das erste Tor selbst schien aus drei einzelnen Toren, das Zweite aus zwei und das Dritte aus einem einzigen Tor zu bestehen.
Jeder musste feststellen, auch wenn alle nicht wirklich das taktische bzw. auch strategische Wissen besaßen, diese Stadt war nicht leicht zu stürmen, geschweige denn zu belagern.
Obwohl Mianissa dies alles sah, so kannte Sie eine Stadt, die um ein vielfaches größer und an manchen Stellen deutlich besser Geschützt war: Kalimhafen. Diese Stadt kann es nicht mit Kalimhafen aufnehmen. Außerdem, im Notfall kann ich mich immer noch zurück ziehen und sodann flog sie als Luftelementar weiter auf das erste Stadttor zu.
Als Sie auf gute 150 – 200 Meter an die Stadtmauer rangekommen war, zielten die Ballisten automatisch auf das Elementar. Es war keine Besatzung zu sehen und ebenfalls kamen aus den Türmen, direkt hinter einer Balista, zwei große Bolzen hervor. Es schien so, als wenn die Ballista geschossen hätte, dass der zusätzliche Bolzen als direkter Nachschub von hinten auf die Ballista gelegt werden könne. Ebenfalls erschienen, wie aus dem Nichts, unzählige Soldaten auf der Stadtmauer. Gut, auch ein bissiges Tier weiß, wann es mit dem zwicken genug ist und damit landete Mianissa auch.
Ca. 100 Meter vor dem ersten Tor verwandelte sie sich ebenfalls in einen Tigon und lief mit ihrem eigenen Tigon in die Menschenmasse.
Alle konnten sehen wie sich eine große Masse an Menschen vor dem ersten Tor in eine breite Schlange aufgestellt hatte. Obwohl es wuselte, gab es kein Chaos oder sonstige Rangeleien. Nachdem die Gruppe gesehen hat, das Mianissa landete und sich als Tigon auf den Weg machte, ritt der Rest der Gruppe ebenfalls. Der Zwerg, die Elfe und der Mensch ritten mit Miyu im Schlepptau direkt an der Menschenschlage vorbei und gelangten somit zum Tor. Keiner der Wartenden empörte sich, was alle aus der Gruppe sehr verwunderte. So waren sie es doch aus Faêrun vollkommen anders gewohnt. Dort wollte jeder immer und sofort an erster Stelle sein, so aber nicht hier.
Die zwei Tigone vielen zwar in der Schlange auf, aber keiner scherte sich so wirklich um sie. Ein paar Kinder kamen an und streichelten sie, aber auch das war nur von kurzer Dauer. Plötzlich ritten drei große Vögel, eine Art Mischung aus Habicht, Taube und Krähe an der Schlange vorbei. Alle Augen folgten diesen Gestalten und Mianissa erkannte sie sofort. Sie scherte aus und folgte nun dem Rest des Kultes.
Angekommen am Tor empfing sie auch ein wachhabender Offizier. Er wollte sie nicht passieren lassen und glaubte ihnen nicht, das sie Generäle wären, die die Königin begleiteten. Er sei über keinen Besuch der Königin informiert und somit kann es auch nicht die Richtige sein. Ein paar Minuten des Diskutieren vergingen, als dann endlich ein Mann eintraf, der sich als Stadthalter ausgab. Er warf sich sofort vor der Gruppe auf die Knie und bat mehrfach und vielmals um Verzeihung. Er würde für die Ungehorsamkeit der Soldaten jede Strafe akzeptieren.
Der Offizier verstand immer noch nicht was los war, selbst nachdem alle andere um sie herum auf die Knie gefallen sind. Selbst die einfachen Bauern und Händler vielen auf die Knie. Mianissa verwandelte sich in ihre Hybridgestallt und schien damit den Offizier mächtig zu erschrecken. Er ging einen halben Schritt zurück und griff sofort zu seinem Schwert. Auch wenn die violett-schwarze stachelbesetzte Ritterrüstung, welche vollkommen aus speziellen Blättern bestand, getragen von einer waschechten Katzenfrau, sicherlich auf den ersten Blick furchteinflößend wirkte, so bedeutete die Katze dem Offizier, er soll sich auch hinknien.
Vielleicht war es das verschmitzte Lächeln der Katze, vielleicht auch das absolut jeder andere als die Gruppe selbst auf die Knie gefallen ist oder irgendein vollkommen anderer Grund, der Offizier schmiss sich regelrecht auf die Knie und rief mehrfach um Vergebung.
Nachdem alles geklärt war, bedeutete der Stadthalter dass die Gruppe ihm folgen möchte. Eine städtische Standarte begleitete den Kult und hielt die Menschenmassen davon ab, den Weg zu blockieren.Als sie das dritte Tor passiert hatten, viel Amara ein Häuserblock auf, der völlig separiert von allen anderen Gebäude stand. Er sah grau, heruntergekommen und sehr eng bebaut aus. Was allerdings am auffälligsten war, die Straßennamen waren in der Handelssprache von Faêrun geschrieben und erst darunter, in kleinen Zeichen auf Shou. Schwarzelfengasse und Lichtelfengasse hießen die zwei Straßen. Amara sprach den Stadthalter darauf an und dieser erklärte sehr hastig, es sei kein Platz für Generäle. Dort traut sich nicht mal die Stadtgarde hin.
Genau in dem Moment dachten sich Amara, Bran und Mianissa wohl das gleiche, Das muss ich mir anschauen und erkunden. Alle drei verließen den Konvoi und mischten sich unter die Menschen. Bran verwandelte sich in eine Katze und sprang auf die Schulter von Mianissa und landete genau zwischen den Schulterstacheln.
Die zwei Druiden, der Tigon im Schlepptau, gingen direkt in die Schwarzelfengasse hinein. Es war düster, so schmal das nur eine Person die Gasse passieren konnte und sie konnten sehen, das die Türen der Häuser die Gasse sofort verschließen konnten. Ebenfalls gab es in den Fugen der Fenster kleine Schiesscharten.
Am Ende der Gasse wartete ein düsterer Markplatz auf die zwei Druiden. Menschen und Zwerge gingen hier ihrem Handwerk nach.
Die Druidin sprach mehrere Menschen an und erntete viel Rassenhass. Auch wenn sie Rassismus aus Kalimhafen gewohnt ist, so ist es immer wieder etwas neues. Nach wenigen Minuten wurde ihr gesagt, wenn sie etwas trinken wolle, müsse sie in die Taverne Zum stinkenden Elfen gehen.
Vor der Taverne saßen zwei Zwerge und tranken bereits Bier. Wie alle hier, unterhielten sich auch die Zwerge in der Handelssprache von Faêrun. Kurz bevor Mianissa die Taverne betreten wollte, sprang Bran herunter und huschte direkt hinter den schweren Ledervorhang. Mianissa schlug den Vorhang beiseite und durfte einen Geruch wahrnehmen, der eine ekelhafte Mischung aus kaltem Rauch, altem Schweiß, erbrochenem und gebratenem Fleisch war. Sie musste ihren Mageninhalt vor der Tür entleeren und erntete dabei Lacher der zwei Zwerge.
So, entweder kommt ihr zwei mit in den Schankraum und wir trinken oder ich schlage euch das Gesicht ein, für euren fehlenden Respekt sprach Mianissa mit ernster Stimme die Zwerge an, nachdem sie mit der Faust so stark auf den Tisch schlug, das einer der Bierhumpen kurz hüpfte.
Einer der Zwerge stand auf, nachdem sie sich kurz angeguckt hatten und schob Mianissa, sehr darauf bedacht keinen Ihrer Rüstungsstacheln zu berühren, in die Taverne und sagte dabei Komm Fred, wir gehen rein.
Amara verfolgte indes die Druiden und sah gerade noch, wie Mianissa von einem Zwerg in die einzige Taverne des Markplatzes geschoben wurde.
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