Da haben wir es gerade mit Trissa aufgenommen, wollen uns etwas erholen und schon rieselt der Dreck von der Decke, weil jemand mit aller Kraft versucht die Tore zu öffnen. Wir sind alle ziemlich angeschlagen, stellen uns trotzdem kampfbereit vor das Tor. Quinnward beschwört wieder irgendetwas aus dem nichts. Ganz schön groß. Die Söldner müssen ihm Platz machen und richten die Balliste neu aus. Keine Sekunde zu spät, wir haben es wieder mit einem dieser Drider zu tun, als wäre das nicht genug kommt sie in Begleitung etlicher Grimlocks. Dante schießt einen ersten Eldritch Blast in Richtung Spinne und trifft, leider geht der zweite nach hinten los und fliegt im zurück ins Gesicht.
Aus dem Hintergrund lacht eine Sonnenelfin, ihre Schneeweißen Haare fallen sofort auf als sie im Nachbarraum durch die Tür schreitet. Ich konnte sie nur kurz sehen, schon schießt ein kalter Luftzug auf die Gruppe zu. Der seltsame Golem von Quinward haut jedes Mal um sich, wenn sich eines von den Wesen nährt. Der Drider blockiert mittlerweile den Durchgang und verspeist eine der Leichen aus dem Kampf gegen Trissa. Das Beste was mit einfällt ist, nach meinem Heiltrank zu greifen um wieder etwas zu Kräften zu kommen, wer weiß was uns in diesem Kampf noch alles erwarten wird. Quinward heilt uns alle etwas und Mardred nimmt zusätzlich einen seiner Tränke und geht etwas zurück.
Aus der Balliste löst sich ein Bolzen, fliegt sehr knapp an mir vorbei und landet im Spinnenkadaver hinter mir. Das hätte auch ins Auge gehen können. Der Golem löst sich auf, als wäre er nie da gewesen. Wenige Augenblicke vergehen und ALLE Grimlocks, der Drider sowie die Sonnenelfin sind verschwunden. Wir nutzen die Zeit und kommen weiter zu Kräften dank Quinward. Ich gehe durch die Tür und spähe um die Ecke, sehe bloß einen einzelnen vermutlich zurückgelassenen Grimlock dieverdutzten Söldner sowie Azrok der auch nicht so recht weiß was passiert ist.
Aus dem Nichts bekommen Dante, Toprax und Mardred eine verpasst. Die Sonnenelfin taucht genau vor meiner Nase auf, so als wäre ich gar nicht da oder so, als ob es ihr ziemlich egal ist das ich hier bin. Ihr Feuerball fliegt schnurstracks auf Mardred zu und haut ihn damit fast ausden Socken. Meinem ersten Schlag weicht sie noch geschickt aus, den zweiten bekommt sie voll ab, verzieht dabei aber keine Miene. Die anderen sind mit dem Drider beschäftigt und bekommen von den unsichtbaren Grimlocks immer mal wieder einen aus dem Hinterhalt übergezimmert sobald sie sich bewegen.
Mardred schon etwas in Rage, zimmert der dicken Spinne mit seiner Axt ordentlich einen über. Diese steckt es unbekümmert weg. Er scheint ziemlich fokussiert zu sein und versucht immer wieder die Angriffe auf Quinward und Toprax zu stoppen. Dante, mittlerweile außerstande noch irgendetwas zu zaubern, verkackt sogar die einfachsten Dinge und trifft nicht mal mehr mit seinem Eltrich Blast. Die Sonnenelfin lässt mitten auf dem Driter, Quinward Mardred, Toprax und Dante einen riesigen Eissturm erscheinen. Ich versuche erneut mit aller kraft die Sonnenelfin aufzuhalten, doch sie ist deutlich zäher als erwartet. Quinward ruft wieder nach Balder und scheint der Gruppe mit Heilung zu helfen. Durch den Schneesturm erkenne ich nicht mehr genau was dort vor sich geht.
Einer der Grimlocks versucht mich von hinten zu schlagen, fühlt sich mehr nach einem leichten Rückenkratzen an. Dante versagt erneut dabei einen Eltrich Blast auf den Gegner zu casten, wie auch immer er das geschafft hat, taucht plötzlich eine 60 Fuß lange Feuerwand genau vor dem Durchgang auf. Immerhin kommt so keine gegnerische Verstärkung rein.. wir kommen aber leider auch nicht mehr raus.
Langsam scheint die Sonnenelfin doch etwas genervt von mir zu sein, sonst hätte sie wahrscheinlich keinen Ray of Frost auf mich geschossen, leichtfüßig weiche ich ihrem Angriff aus, stelle mich vor sie und versuche sie in die Flammen zu schieben. Scheinbar war der Boden etwas glatt und ich habe keine Chance sie auch nur etwas zu bewegen. Quinward zieht sich aus dem Kampf mit dem Drider zurück und verschwindet weiter nach hinten. Toprax schiebt einen der Grimlocks in die Feuerwand, dieser zerfällt sofort zu Asche. Ermutigt versuche ich nochmal die Sonnenelfin in die Flammen zu schieben. Obwohl ich Fuß gefasst habe schaffe ich es nicht sie zu schieben. Sie hällt nicht nur verdammt viel aus, stark scheint sie auch noch zu sein.
Seit wann liegt Dante denn auf dem Boden? Kaum das er dort liegt, ist es schon um ihn geschehen. Der Drider fängt nun ebenfalls an auf mich zu schlagen. Die Sonnenelfin schlägt an mir wobei, ich schlage zurück und sie geht zu Boden. Nun haben wir nur noch den Drider und die Grimlocks vor uns. Mardred geht zu Boden. Ich gebe dem Drider mit meinem Schlag den letzten Rest. Toprax tötet den letzten Grimlock und wir können uns um Mardred kümmern, für Dante kommt die Hilfe leider zu spät. Somit haben wir in diesen Gemäuern schon den zweiten Freund und Kammeraden verloren.
Da die Flammenwand noch steht, einigen wir uns darauf ihm die letzte Ehre bei einer Feuerbestattung zu erweisen. Mardred und Toprax leeren seine Taschen. So teilen wir sein Hab und Gut wieder auf uns auf. Ich bekomme die Kette wieder die wir damals auf dem Markt ergattern konnten. Quinward gibt Dante die letzten Worte mit auf die Reise der Toten:
„Geboren als Mensch, gelebt als Magier, gestorben als Krieger. Dir Dante Waffenbruder und Weggefährte eröffnen wir den Weg in die Hallen Walhallas. Mögest du sitzen an der Seite der Götter, dort speisen und schmausen und warten auf den Tag des Jüngsten Gerichtes bis Ragnarök kommt und du dich an der Seite der Götter gegen das Feuer und die Finsternis stellst. Mögest du in den Hallen Walhallas speisen und trinken an den Seiten der Götter, auf das dein Sieg im Kampf gefeiert werde. Deinen Körper übergeben wir zurück an die Erde und deine Seele entlassen wir in die Ebene der Götter. Odin erwarte diesen Krieger.“
Mit Stab und Axt in den toten Händen, kreuzt Quinward die Arme auf Dantes Brust und legt ihm den Arkanen Fokus auf den Mund. Mit etwas Bier salbt er seine Stirn und so tragen wir Dante gemeinsam in die Flammen.
Eine lange Rast ist mittlerweile unumgänglich, wir sehen noch wie Azrok wieder zusammengeflickt wird und beratschlagen uns wie wir weiter vorgehen sollen. Schließlich wird es nicht einfacher, jetzt wo wir Dante und einiges an Verstärkung verloren haben.
Nachdem die Gruppe die erste Welle im Kolosseum erfolgreich besiegt haben, stand ihnen nun die zweite Welle bevor. Bestehend aus Wights, normalen Zombies und einem Zombie-Ankylosaurus, sah die zweite Welle genauso, wenn nicht sogar stärker aus, als die erste Welle. Nichtsdestotrotz lies sich die tapfere Gruppe nicht einschüchtern und hatte sich, nach einer kurzen taktischen Neupositionierung, bereit gemacht die Widersacher zu besiegen.
Fitz mit Rotrückenjunior, Romero und Arannis bildeten die Front, während Baum, Bee und Neris hinter ihnen standen und aus sicherer Entfernung auf die Gegner geschossen haben.
Arena von Port Nyanzaru
Der Kampf fing recht human an. Leichte Schlagabfolgen auf die Zombies, sowie einige Distanzangriffe auf den Zombie-Ankylosaurus und die Wights. Selbiges aus der Sicht der Zombiegruppe, nur mit etwas weniger Erfolg. Als die Wights und der Zombie-Ankylosaurus jedoch in Nahkampfreichweite kamen, sah die Situation nicht mehr ganz so rosig aus. Die Wights legten eine bessere Performance and den Tag als die Zombies und der Zombie-Ankylosaurus machte seinem Namen als riesiger Zombie-Dino alle Ehre. Die Wights haben Fitz und Romero ganz schön zugerichtet, wobei der normale Schaden den sie einstecken mussten nicht einmal das schlimmste von allem war. Die Wights, diese verdammten Wights haben ihre Grauenhafte Existenz und Ausstrahlung genutzt um Fitz (vorerst) permanent zu Schaden. Durch den Todesfluch und die Fähigkeiten der Wights kam es dazu, dass Fitz und Romero frühzeitig den Terror und die Verzweiflung des Todes spüren durften. Durch Glück im Unglück blieb es bei Romero nur bei einem kurzen Schreck. Bei Fitz hingegen kam es zu einem permanenten Schaden den man wohl nur mit der Behebung des Todesfluches rückgängig machen kann. Der Wights entzog Fitz einen Teil seiner Lebenskraft, sodass er nicht mehr auf 100% seiner Stärke kommen kann. Wie gravierend diese Einschränkung ist, wird sich mit der Zeit offenbaren.
Währenddessen haben Arannis, Bee, Baum und Neris die normalen Zombies etwas ausgedünnt, wodurch sich Arannis voll und ganz dem Ankylosaurus zuwenden konnte. Dieser fand den Versuch von Arannis jedoch nicht sonderlich beeindruckend und brachte Arannis erstmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Nachdem Arannis vom Ankylosaurus erstmals einen ordentlichen Schlag abbekommen hat, sprang Arannis voller Elan wieder auf die Beine, zückte sein Großschwert und nutze den Schwung um dem Ankylosaurus eins mit zu geben. So die Theorie. Der Ankylosaurus hat Arannis leider voll im Blick gehabt und schaffte es den Angriff von Arannis zu blocken, wodurch sein Großschwert in der hälfte zerbrochen ist. Zum Glück hatte dies keine große Auswirkung auf den Kampf, da Bee, Baum und Neris gute Unterstützung geleistet haben und durch ihr Zutun keiner gestorben ist.
Mit viel Schock hat es die Gruppe also geschafft die Zombies zu besiegen und von den Zuschauern als die Helden von Nyanzaruhafen gefeiert zu werden. Nichtsdestotrotz muss die Gruppe noch einiges organisieren. Eventuell einen Wildnis Führer finden, Xandala finden und mitnehmen, einen Lastdino besorgen, am nächsten Tag Großvater Zitembe wegen seines Rituals aufsuchen, Inete am Morgen beim mittleren Tor aufsuchen, sowie Rokah mitnehmen und dann in den Dschungel aufbrechen. Wie man also sieht hat die Reise nicht einmal begonnen, womit man sich auf weitere interessanten Passagen freuen kann.
5 Drachengeborene und eine Elfe warteten in der Soziotät der Abenteurer auf Yggdra und Maduin. Doch nach langem Warten kam Yggdra alleine zu ihnen. Er fand selbst nur Maduins nächtliche Gesellschaft vor, aber nicht den Klerikalen. Ratlos gingen alle zur Taverne und untersuchten den Raum, aus dem die Begleitung sich mittlerweile entfernt hatte. Von Maduin gab es weiterhin keine Spur, aber Hara fiel eine leere Tüte Hochlandschnee auf. Nach viel hin und her beschloss man den alten Janosch am Pier zu befragen, möglicherweise wollte sich Maduin ja von ihm verabschieden und wurde aufgehalten?
Am Pier
Nachdem Arabella als Bezahlung ein Rätsel knackte, stellte sich jedoch nur heraus, dass auch er ihn nicht gesehen hatte, gab aber hinweise, wo er ihn auf die Suche nach Hochlandschnee geschickt hatte. Man beschloss die Bettler der Stadt zu befragen. Hara suchte nach einem Ladengeschäft, wo sie etwas Geld wechseln könnte, um die Stadtstreicher zu bestechen, ohne jedesmal gleich ein ganzes Gold aufzuwenden. Doch noch bevor es dazu kam, fiel er jemand auf, der sie Beobachtete. Dieser bemerkte jedoch sofort, als Hara die Gruppe auf ihn Aufmerksam machte und flüchtete in eine Seitengasse. Hara und ihre vier Drachengeborenen stürmten los und hinterher, Arabella und Yggdra versuchten mit zu halten um den Anschluss nicht zu verlieren.
Unangenehmes Erwachen
Derweil wurde Maduin wach und stellte fest, dass er gefesselt auf einem Stuhl sass. Mit einem Sack über dem Kopf. Mit lauten Geräuschen versuchte er, auf sich aufmerksam zu machen. Doch es kam jemand in den Raum, der ihn sowohl zur Ruhe anhielt und der ihm eröffnete, dass eine Famillie Interesse an seinen Eskapaden gefunden hatte. Er stellte sich als Rssstatatta vor, einen Namen, den er so auch ständig wiederholte. Rsstatatta löste Maduins Fesseln.
Seltsame Geräusche
Derweil hatte sich die Gruppe wieder zusammen gefunden, da alle zum Halt in einer Sackgasse gezwungen waren. Dann hörten einige das fremdartige Gehäul hinter der einzigen Türe die hier weiter führte. Hara untersuchte sie und stellte fest dass sie offen war. Dahinter ein hölzerner Gang und eine weitere Tür. Sie versuchte erfolglos dorthin zu schleichen, und als sie die andere Tür öffnete, fand sie dort Maduin vor… allein.
Sammeln
Nachdem sie ihn vom Rest seiner Unanehmlichkeiten befreite, und er sich magisch etwas reinigte, sahen sie sich im Raum um. Als erstes fiel Hara auf, das auf Maduins Wams etwas in der Diebessprache geschrieben stand. Die Entführung war eine Warnung, ein weiteres Einmischen in die Vorgänge der Stadt würde mich dem vollständigen Verschwinden des Herrn Maduin enden. Leider fanden sie von Maduins persönlicher habe gar nichts wieder. Seine Habseligkeiten, die noch in der Taverne waren, hatten sie bei den Maultieren verstaut, doch sein Heilerkit, sein heiliges Buch, sein Schild und seine Rüstung waren nirgends zu sehen.
Tunnelratten
Sie fanden jedoch eine Falltür. Sie baten die vier Drachengeborenen Wache zu stehen, während Yggdra, Hara, Maduin und Arabella in der Reihenfolge in die Dunkelheit hinab stiegen. In der Dunkelheit fanden sich unangenehm niedrige Tunnel. Zu ihrer Überraschung und nachdem sie einer Abzweigung gefolgt waren, fanden sie sich in einem offensichtlich bewohnten, aber anderweitig völlig unauffälligem Haus wieder.
Von Bettlern und Königen
Vor dem Fenster konnten sie eine Reihe Bettler erkennen, die Maduin sofort als Täter verdächtigte. Mit Yggdra einigte er sich darauf sie zu befragen, während die anderen Aufmerksam in der Deckung des Hauses blieben, falls die beiden in einen Hinterhalt gerieten. Doch es stellte sich heraus, das die Bettler selbst mit magischer Unterstützung kein Wissen liefern konnten. Die beiden konnten jedoch ein etwas anderes Wissen gewinnen. Die Identität des Bettlerkönigs, bei dem alle Fäden zusammen liefen. Es war kein anderer als der alte, pfeiffenrauchende Rätselfreund am Pier.
Kein Kerkern
Maduin und Yggdra waren noch nicht bereit die Suche nach den, nach Meinung von Hara ersetzlichen Habseligkeiten Maduins auf zu geben und so stieg man wieder in die Schächte hinab und folgte unerkundeten Wegen. Als sich die Tunnel zu Mauerwerk änderten kamen sie an eine verschlossene Tür und Forsch versuchte Yggdra einen schlecht versteckten Mechanismus zu betätigen und verletzte sich schwer an der Hand. Doch Maduin konnte ihm etwas helfen und die Blutung gleich stillen. Trotz des Unglücks hatte Yggdra sein Ziel erreicht, die Tür hatte sich geöffnet. Ein furchtbarer Gestank schlug der Gruppe entgegen. Hara spekulierte, dass sie in einem Kerker gelandet waren und lieber auf der Stelle umdrehen sollten, doch die anderen wollten die Lage weiter erkunden und nach einem weiterem Gang fanden sie sich in einem runden Raum. In dem ein vertrauter Obelisk stand. Ein Obelisk in dem eine Schrift eingraviert war.
Meine Seele ist rein. Mein Gewissen ist schwarz.Der Tod ist dein.Die Kraft – mein.
Nachdem Hara meinte, dass sie das schon einmal gesehen hatte, in einem Traum, stellten alle nach und nach fest, dass sie alle diesen Traum hatten. Inlusive dem Bericht über den Schmied, der eine Waffe geschaffen hatte, die seine Seele verschlang. Von der Waffe war allerdings weit und breit nichts zu sehen. Der unendlich neugierige Yggdra legte sein eigenes Schwert in den Platz, an dem die Waffe wohl einst ausgestellt war. Und der ganze Raum begann sich zu drehen.
Auf Zug
Hara war sehr verwirrt, doch Maduin schloss, dass sie in einer Art auf Zug abwärts gefahren waren wie die Last bei einem Hafenkran. Auf den ersten Blick sah der Gang, in den sich die Kammer nun öffnete, gleich aus wie der, durch den sie gekommen waren, doch nachdem sie ein paar Schritte gegangen, fanden sie sich in einem gigantischen Unterirdischem Marktplatz ein. Hara erkannte die Situation, sie hatten den Schwarzmarkt der Stadt entdeckt. „Wenn sich Herrn Maduins Sachen noch irgendwo finden lassen, dann hier.“ konstatierte sie und mischte sich unter die Leute.
Ein Tag auf dem Markt
Arabella war wie immer hungrig und neugierig auf die lokale Küche, und kaufte sich einen Eintopf. Etwas ungewohnt war es eine Käfersuppe, doch die Gewürze machten es geniessbar, wenn nicht sogar lecker. Maduin kam eine Idee. Er könnte sich sicher hier beliebt machen, indem er seine Heilerdienste an bot. Und Yggdras Hand brauchte immer noch Aufmerksamkeit. Yggdra besorgte auf dem Markt das nötige Heilwerkzeug, während Maduin sich einen guten Platz, suchte, ganz in der Nähe wo Arabella ihren Eintopf verspeiste. Maduins laute Gebete, als er Yggdras Hand vernähte blieben nicht unbemerkt und schnell bildete sich eine Traube von Menschen die seiner Heilung bedurften.
Gottesdienst
Hier unten offensichtlich keine Seltenheit. Mittlerweile gesellte sich auch Hara wieder zur Truppe und steckte Maduin sein Gebetsbuch zu. Seine Rüstung hatte sie leider nicht gefunden. Er bestand darauf, dass sie den Hehler befragen sollte, wo er die Ware her hatte. Doch die Drachengeborene war entrüstet. So eine Frage verstosse gegen die ungeschriebenen Regeln eines solchen Ortes. Als Arabella den Eintopf mit ihr teilte, kam ihr eine Idee und sie fragte die charmante Elfin, ob sie nicht in ihrer unschuldigen Art Erkundigungen einziehen mochte. Arabella lies sich tatsächlich nicht lange bitten, lies sich von Hara den Stand zeigen, wo diese das Buch gefunden hatte, und kaufte sich Stoffbahnen während sie dem Händler und später einem Schneider geschickt Informationen entlockte. Hara versuchte derweil, mehr über den seltsamen Raum auf Zug heraus zu finden, doch offensichtlich wusste niemand hier, dass er überhaupt existierte. Immerhin lernte sie so, wo der offizielle Zugang war. Als Arabella zu den leicht erschöpften Herren zurück kehrte berichtete sie Maduin, wo der einzige Verkäufer von Rüstungen zu finden war.
Die Kollekte
Er beschloss, dass er eine Pause von Gottes Werk brauchte und es ein guter Zeitpunkt war, vielleicht doch noch etwas über seine Rüstung heraus zu finden. Und nach wenig entspannten Handlungen, bei denen er dem Verkäufer einen Gutschein für die Behandlung seiner Leiden auf ein Schild ritzte, erfuhr er, wer seine Rüstung gekauft hatte. Niemand anders als Pssstatatta. Leider hatten seine neuen Patienten kaum Geld und es gelang ihm auch nicht, mit dem frisch verdienten Geld neue Ausrüstung zu kaufen.
Alte neue Freunde
Als die Gruppe den Markt verließ, war es schon wieder Dunkel und natürlich viel zu spät, um noch auf zu brechen. Die Unterkünfte waren aber schon aufgegeben und so kam man auf die Idee, in der Nähe bei den Leuten unter zu kommen, die vor einigen Nächten Arabella beherbergt hatten. Die vier Drachengeborenen waren nach der langweiligen Wache nicht sehr glücklich, sie wollten die Stadt so schnell wie möglich verlassen und auf die Jagd gehen.
Der Bettlerkönig
Am nächsten Tag mussten sie sich jedoch erneut gedulden. Wieder einmal besuchte die Gruppe am frühen Morgen das Pier, um Janosch zu auf zu suchen. Maduin lies des öfteren passiv aggressiv fallen, dass er wusste, dass der alte Mann der heimliche Bettlerkönig war, doch den Guten amüsierte das nur. Ein gelöstes Rätsel später wusste Maduin, dass sein „Gutschein“ für 500 Goldstücke gehandelt worden war, die Unterwelt dank seiner Bemühunge neinen Tempel zu Ehren Lathanders errichten will und vor allem, das Psstatatta der Familie Glannet angehöre, aber die Stadt verlassen hatte. Es war wohl ein Rätsel, auf das er ganz besonders Stolz war.
Die Bibliothek
Hara verprach ihm, das nächste mal mit einem neuen guten Rätsel zu ihm zu kommen, bat jedoch um eine letzte Information: Wo würden sie eine Bibliothek finden? Eine halbe Stunde später hatten sie die Wachen im Justizbezirk überzeugt, sie in die Bibliothek der Magier zu lassen. Es war keine unterhaltsame Recherche, Yggdra war der einzige, der die lokale Sprache lesen konnte, aber nicht vertraut im Umgang mit Bibliothekaren.
Das Reich des Vergessens
Hara befragte sie lieber direkt über die Ereignisse rund um ihren Traum. Ein Krieg mit den Ausgeburten der Hölle selbst konnte doch sicher nicht der Vergessenheit anheim gefallen sein, doch genau das schien der Fall zu sein. Auch das ein Schmied ohne Magierausbildung eine seelengebundene Waffe erschaffen konnte schien dem Weisen unmöglich. Er verwies sie dann an das Regal über Ebenen und sie fand ein Buch über Ebenverschiebungen, dass sie zu Yggdra brachte, der sich mit den anderen Beiden gerade durch die Buchungen und Genehmigungen der Familie Glannet gekämpft hatte und schon leicht genervt schien.
Aufbruch
Kurz vor Mittag und mit dem Wissen, dass die Familie große Besitztümer im ganzen Land verwaltete waren sie nun endlich bereit, die Stadt zu verlassen. Erst auf dem Weg außerhalb der Stadt klärte die Drachengeborene ihre vier neuen Mitstreiter auf, dass sie erst einmal um den Wald herum gingen, um mögliche Verfolger aus der Stadt ab zu schütteln. Sie kamen gut voran und konnten die Nacht in einem Gasthof nahe Calantar‘s Brücke verbringen. Doch nachdem sie nach einem guten Frühstück früh am Morgen aufbrachen mussten sie mit schwerem Nebel kämpfen. Obwohl sie frohen Mutes waren und relativ sicher, dass sie der Straße folgten, erlebten sie eine große Überraschung, als sich der Nebel endlich verzog. Es war nicht nur bitterkalt. Sie waren in einer Gegend in der Nichts anderes als Schnee in allen Richtungen zu sehen war.
Weiss, nichts als Weiss.
Das vergessene Reich
Nach einigem hin und her berichtete Maduin, dass er auf einem Hügel, den sonst niemand sehen konnte, einen Wald entdeckt hatte, und man beschloss ob anderer Alternativen den Weg dorthin an zu gehen. Während man darüber rätselte, wo man gelandet war. Laut Yggdra gab es definitiv keine Gegend im ganzen Land, die irgendwie dieses Klima bot, geschweige denn in der Nähe von Suzail. Auch die Sonne wirkte ungewöhnlich, kraftlos, wie hinter einem Schleier. Da sie gerade erst über Ebenenverschiebungen gelesen hatten, waren sie sich ziemlich sicher, nicht mehr auf Toril waren. Maduin entpuppte sich als der wichtigste Mann in dieser grausamen Situation. Er konnte drei Gegenstände wärmen, schien einen Sinn für die richtige Richtung zu haben und konnte eine Konstruktion aus Schnee entwickeln die sie allabendlich aufbauen konnten. Aber nach drei Tagen und Nächten in dieser fremden Welt waren alle am Ende. Allen Drachengeborenen ging es besonders schlecht und auch Hara‘s Versuch, alle mit einer Rede frisch zu motivieren brachte nicht viel. Nicht einmal sie selbst war guten Mutes.
Selbstsabotage
Auch Arabella schien besonders an der Situation zu leiden. Schien, denn wie sich heraus stellte, war ihr seltsames Verhalten nicht die Folge von Stress sondern vom Entzug vom Hochlandschnee, und sie hatte offensichtlich ein wenig dabei. Maduin beobachtete sorgenvoll und mahnend, wie sie das Gift konsumierte. Kränkelnd und erschöpft, Packtiere wie Humanoide, erreichten sie am fünften Abend endlich den sehnsüchtig erwarteten Wald. Das war kein Wald wie sie ihn kannten. Die Bäume waren weis und durchsichtig, durchzogen von roten adern, mit glaskugelartigen Früchten.
Schockgefroren
Wenn man Hara nun betrachtete, mit leicht geöffneten Maul, konnte man sie am ganzen Körper zittern sehen. Von ihrer goldenen Farbe schien nichts geblieben zu sein.
Nachdem uns bis in den Tempel gekämpft hatten trafen wir auf mindestens die gleiche Anzahl an Feinden wie auf unserem Weg zum Tempel. Mehrere riesige Spinnen und Stein ähnliche Echsen stellten sich uns in den Weg, gefolgt von einer Hand voll Drows, angeführt von der Anführerin T’rissa Auvryndar, ein hässliches dunkles Schlitzohr. Ich habe schon vieles durchgestanden, aber Weniges war so knapp wie dieser Sieg. Die Spinnen fielen relativ schnell durch die Kombination aus Schwert und riesiger Axt, allerdings machte die schiere Masse an Feinden es nicht leicht weiter vorzurücken. Während sich die Nahkämpfer durch die Feinde schlitzten, äscherte ich ein paar der Drows ein, was dieser T´rissa nicht sehr gefiel, sie beschwor einen Yochlol der prompt unseren gesamten Vorstoß zum Halt brachte. Während der Zwerg, die Echse und das Schlitzohr sich um diesen schleimigen Haufen kümmerten gelang es mir Trissa mit einigen gezielten Schüssen auszuschalten, was leider nicht den Dämon verschwinden ließ. Es dauerte einige Zeit und kostete den blonden Quacksalber einige Zauber aber letztlich schafften wir es diesen Schleimklotz zu bannen. Nach solch einem harten Kampf ist das durchsuchen der Feinde noch viel süßer, als sonst schon. Wir fanden einiges an Gold und Schmuck, ebenfalls gab es das Amulet von dem Halaster sprach und ich konnte das Buch mit dem der Dämon beschworen wurde retten, bevor der Paladin es erblicken konnte. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung hier, aber wir brauchen nun alle eine Mütze voll Schlaf und Zeit um unsere Wunden wieder zu verschließen, wenn nicht, befürchte ich das nicht alle von uns das Tageslicht wieder sehen werden.
Wir erwachen um 2 Uhr morgens. Vom Dorf sind nur Ruinen zu sehen. Das Wetter ist normal ohne Regen. Die Truppe ist gut angeschlagen vom vorherigen Kampf. Ella wirkte den Turmzauber um uns zu schützen und machten eine long rest. Am Nachmittag waren alle ausgeruht. Flussgabelungen zweigen ins Meer. In der nähe ist ein Moor. Miraca konnte Spuren von Echsen Fluss abwärts finden. Annur geht voraus und folgt den Fußspuren, alle anderen folgen ihm. Auf dem Weg dorthin passiert nichts. Aus dem Sumpf hört man krachen von Bäumen. Die Fährte endet vor dem hohen Gras. In dem Gebüsch vor dem hohen Gras ist eine große Holztür zu sehen, sie ist unverschlossen. Annur drückt die Tür auf. Fackelschein zieht sich durch die Höhle. Die Wände sind behauen. Ella meinte zu Annur, dass klopfen wäre Höflicher gewesen. An der Kreuzung von links aus, hören sie zischende Geräusche. Es ist die Sprache Drakonisch, sie klingt nach Gelächter. Dora begibt sich zum Eingang. Sie sieht zwei vom Echsen Volk. Sie sind bewaffnet. Nun sind 5 Echsen. Die Echsen sagen, dass sie uns bemerkt haben und fragen uns was wir hier wollen. Dora rief zurück, dass wir in Frieden kommen. Die Echsen senken ihre Waffen. Sie fragen wer uns geschickt hat. Ob wir unsere Waffen ablegen, fragen sie uns. Alle sind dafür. Sie sagten das sie uns dann zur der Königen der Echsen führen können. Dora gibt ein teil ihrer Waffen ab. Ella gibt ihre zwei Stäbe ab. Annur gibt Schwert und seine Wurfspeere ab. Mira gibt auch all ihre Waffen ab. Alle Waffen werden von den Echsen abgenommen, sie nehmen uns in die Mitte und führen uns durch die Gänge. Dora markierte sich die Wegen mit ihren Krallen. Sie kamen an einem Bankettsaal vorbei. In weiteren Gängen sind Holzbänke. Sie kamen in einem großen Saal. Zwei Reihen von drei Pfeilern flankieren einen zentralen Bereich, in dem zwei Echsenmenschenschlüpflinge spielen.
Am gegenüberliegenden Ende des Saals steht ein hölzerner Thron auf einem niedrigen Steinpodium. Schnitzereien von Reptilien schmücken den Thron, und das Glitzern reflektierten Lichts deutet auf die Anwesenheit von Edelsteineinlagen hin. Die Köpfe mehrerer Kreaturen hängen an den Wänden. Sie sind auf Holzplaketten befestigt, um als Trophäen zur Schau gestellt zu werden.
Die Echsen sagen ihrer Königen kund, das wir da sind. Ella möchte als erste zur Königin und ihre Kinder gehen ihr dazwischen. Die Königin lächelte dann. Ella und Dora möchten sich die blauen Steine ansehen. Sie bestehen aus Quarz. Die Königin heißt Othokent. Ella führt ein Gespräch mit der Königin. Sanduhr. Zeit abgelaufen. Keine Kontakte gefunden. Zu den Echsen. Die Königin sagte wir sollen den Saal verlassen weil sie noch anderen Audiencen hat. Dora versucht beim raus gehen wo der Bankettsaal ist.
Hier fügt jeder bitte selber ein was er im Bankettsaal erlebt. Alle kriegen ihre Waffen zurück. Tausendzahn ist ein großen Krokodil, er sorgt für das Echsenvolk für Unruhe. Die Königin ist besorgt um ihre Schlüpfrige.
Mira folgt Annur und Thra in die Gänge nach links. Und sie gingen weiter gerade aus. Ella folgte den anderen. Sie kamen in eine Waffenkammer aus der sie dann gleich wieder hinaus kamen. Dora entdeckt die Küche mit ihrer Nase. Zwischen die Gängen wird von den Echsen patrouilliert. Miraca und Thra kommen in eine Art Schlafsaal. Und sehen wie sich einige Echsen bereit machen mit ihren Waffen. Annur versucht Kontakt zu einem Echsen herzustellen aber er versteht ihn nicht. Alle anderen betreten die Küche und Mira übergibt Dora ihre 9 Fische, damit sie daraus ein Gericht zubereiten. Dora erzählt den Andern was sie in der Küche so heraus gefunden hat. Alle essen das Fischgericht von Dora und Mira übergibt ihre eine Krabbe dem Küchenchef.
Irgendwo in den Tiefen des Unterbergs sitzen unsere Helden in einer kleinen, magischen Hütte und versuchen sich auszuruhen. Zu ihnen gehören zwei Zwerge, ein Elf und eine Teiflingsdame. Und genau diese holt aus ihrem Rucksack ein Buch und Schreibzeug hervor. Auf dem Einband stehen in Schönschrift zwei Buchstaben: A.S.. Sie schlägt es auf und sucht nach dem letzten Eintrag, den sie gemacht hat. Nachdem sie den letzten Abschnitt nocheinmal gelesen hat, setzt sie auf den neuen, leeren Seiten fort…
„Endlich komme ich dazu mal wieder zu schreiben. Mir geht es nicht gut. Der Berg drückt meine Stimmung. Mir fehlt die Natur, die frische Luft, richtig gutes Essen, Trinken und ein kuscheliges, warmes Bett. Meine Vorräte neigen sich langsam dem Ende. Wir sind jetzt schon Tage hier unten. Keine Ahnung genau wie viele, denn es ist wirklich schwer zu sagen was für eine Tageszeit wir gerade haben. Froh bin ich über meine Begleiter. Und jetzt, wo uns ein weiterer Zwerg begleitet ist Thorgrim wie ausgewechselt. Viel fröhlicher und er redet mehr. Dabei nimmt er Worte in den Mund, die ich gar nicht wiederholen möchte.
Der neue Zwerg, Durak (oder Durag), macht einen netten und kampferprobten Eindruck. Viel konnte ich noch nicht mit ihm reden. Ich höre den Beiden gerne zu, wenn sie sich auf zwergisch unterhalten und ich denke, wenn wir mal wieder „oben“ sind, bekomme ich noch die Gelegenheit mich mit ihm zu unterhalten. Dank Eiben Stein gibt es immerwieder etwas zu lachen. Er hat immer einen Spruch auf Lager und mit seinen Zauberfähigkeiten hat er uns wirklich gute Dienste getan.
Drider
Der Kampf um den Tempel haben wir vier glücklicherweise relativ gut überstanden. Wir wollten uns gerade erholen, als Azrok mit einem Begleiter zu uns kam und uns um Hilfe bat. Wir gingen mit und hörten die Tür bersten und schon waren die Zwerge verschwunden und ich hörte sie kämpfen. Leider hatte ich keine gute Sicht und so musste ich mich zurückhalten während sie den Drider bekämpften. Es sah schon recht gut aus, als unerwartet eine Tür explodierte. Der Drider bekam ordentlich was ab und so konnten ihn meine drei Begleiter erledigen.
Aus der Tür trat eine Elfe und stellte sich als Marta (den Nachnamen habe ich vergessen) vor. Während Durak (dabei bleib ich erstmal) sich mit ihr unterhielt, keine Ahnung wo rüber, aber wahrscheinlich über sowas wie… warum bist du hier, wie kommst du hierher usw. ging Thorgrim voraus und rief schließlich, dass er Zellen gefunden hatte. In einer befand sich ein Anhänger Azroks und in den anderen Gefängniszellen waren Drow. Viel bekam ich nicht mit, erst als es zum Kampf kam wollte ich eingreifen, aber die drei Männer ließen mich einfach nicht. Es war ein kurzer Kampf von dem die Drei mir jetzt bestimmt gleich erzählen werden. Vielleicht finde ich dann auch heraus, warum es nach verbrannten Haaren riecht.„
Nachdem sie den letzten Satz beendet hatte verstaute die Tieflingsdame das Buch samt Schreibzeug in ihrem Rucksack und widmet sich wieder ihren Begleitern . Sie reden, essen und trinken bevor sie sich dem verdienten Schlaf hingeben.
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