Böses Erwachen, Teil 3: Ein Haus des Bösen (The Uncontrollables)

Böses Erwachen, Teil 3: Ein Haus des Bösen (The Uncontrollables)Böses Erwachen, Teil 3: Ein Haus des Bösen (The Uncontrollables)

Immer noch fassungslos, einen der Drahtzieher dieses ganzen bösen Spiels die ganze Zeit unter der Nase gehabt zu haben, beratschlagten Ansker, Meelay, Trixi, Srisina und Limaya, wie sie nun weiter machen sollten. Einfach das Haus zu stürmen käme nicht in Frage, oder vielleicht doch? Am Ende entschlossen sie sich, das Trixi und Limaya in die Stadt zurück kehren sollten um Pauley und Sir Gerald hinzu zu holen. Denn die Zeit drängte und die Unterstützung ihrer Kameraden würde wichtig sein, bei dem, was in den folgenden Stunden passieren sollte. Ansker, Meelay und Srisina behielten indes den Weg im Auge und kundschafteten das Gelände weiter aus.
Einige Stunden später war die Gruppe dann schließlich vollständig und Ansker berichtete, dass offenbar ein Großteil der Diener und Wachen das Gelände verlassen hatten, nicht jedoch der Ahn der Familie Wavesilver und sein teuflischer Diener.
Während die anderen versuchten über die Mauer zu klettern, wählte Sir Gerald zusammen mit Ansker und Pauley den doch eher direkten Weg und verlangte am Tor den Hausherrn zu sprechen. Die Wache sagte jedoch, er sei zu einem unbekannten Ziel vor einigen Stunden aufgebrochen. Nach einer kurzen Beratschlagung, in der Ansker noch einmal die Dringlichkeit der Situation unterstrich und bestätigte, dass der Hausherr das Haus nicht verlassen hatte, kehrte Sir Gerald auf dem Stiefelhacken um und verlangte am Tor Einlass im Namen der Stadt. Die Wachen, wie Pauley aber zu spät erkannte, war sie doch geschockt von dem, was nun folgte, waren offenbar verzaubert und zogen ihre Waffen und Sir Gerald rammte kurzentschlossen der ersten Wache mit dem Panzerhandschuh das Nasenbein ins Gehirn, während Ansker in einem Regen aus Blut die zweite Wache einmal in der Mitte durchteilte mit seiner schweren Streitaxt. Pauley indes wurde noch bleicher, als sie es ohnehin schon war.

Wird fortgesetzt (man man… ich muss das echt mal zu Ende schreiben^^)

Erste Verträge (The Sainted Sinners)

Erste Verträge (The Sainted Sinners)

Der Magier und sein Gehilfe waren tot. Die Gruppe waren am Rande der Erschöpfung, als sie sich in Unirea wieder einfanden, besser gesagt, als sie dort wieder auftauchten. Sofort kam Hilfe von den anderen Bewohnern des Dorfes. Doch es war der Magier Mofa, der die Ankunft eines neuen Mitgliedes der Gemeinschaft mitbekommen sollte, als sich unter seinen Füßen, ein Hügel erhob und als er näher hinsah, erblickte er in das goldgelbliche Gesicht einer Zwergin, welche sich aus der Erde wühlte. Fragend sah sich die Streiterin um. Man bekam schnell das Gefühl, das sie ein wenig verwirrt war und ständig murmelte… „Wo bin ich nur? Adbar ist es nicht“ und sie stellte sich vor als Halae Silberhammer aus der Zitadelle Adbar. Sie war eine Streiterin Moradins und erzählte kurz, dass ein Gnom sie von Blindgenstone nach Adbar teleportieren wollte, aber Moradin hatte anscheinend seine eigenen Pläne mit ihr und so beschloss sie, nach dem Wiedersehen eines Freundes im Form des Schmiedes, hier im Dorf zu bleiben um ihre Künste als Schmiedin unter Beweis zu stellen. Eibenstein hingegen bekam telepathisch eine Einladung von der Grundbesitzerin des Dorfes und so beschloss man, am nächsten Tag nach Mulptan aufzubrechen. Im Gepäck nicht nur die Einladung, sondern auch eine Einkaufsliste. Hafer, Gerste, Kräuter, Erze für die Schmiede, für die noch in Planung befindliche Brauerei und der Versuch ein Handelsabkommen zu zwischen Unirea und Mulptan zu schaffen. Ausserdem erhoffte man dort einen Kundigen zu finden, der ihnen mehr Auskunft über den Stab geben würde, den sie vom letzten Abenteuer, von den Thay mitgenommen hatten.

mulptanAls die Tore von Mulptan in Sicht kamen, waren die völlig beindruckt von den Lagern der Karawanen aus verschieden Ländern, die vor den Mauern lagerten. Sie bahnten sich einen Weg hindurch und traten durch den großen Torbogen der Stadt. Eine Taverne mit einem güldenem Wetterhahn auf dem Schild, welches sich im Wind hin und her bewegte, zeugte von einer Taverne die recht gut frequentiert wurde. Die Leute die aus der Taverne kamen schienen Händler zu sein und um nicht gleich eienn schlechten Eindruck zu hinterlassen machte sich die Gruppe an dem davorliegenden Brunnen ein wenig frisch. Danach gingen sie hinein und hörten sich um, diverse Sprachen wurden hier gesprochen. Sie wollten erstmal die Eigentümerin des Landes finden, wo sie gesiedelt hatten und Unirea im Begriff war zu einem wundervollen Dorf zu werden. Sie wollten sich Bedanken bei ihr. Schnell hatten sie ein paar Hinweise bekommen und diese führten sie zu einem Anwesen welches unwirklich aussah. Im Gegensatz zu den anderen Prunkvollen gebäuden in dem Viertel, war es eher schlicht und weiträumig gehalten. Man kann das Anwesen auch mit einem alten Anwesen aus dem feudalen Japan vergleichen und so entsprechend sah auch die Menschenfrau aus, als sie die Glocke läuteten und eine Kriegerin sie einließ. Stumm führte sie die Reisende in ein Zimmer am Garten und als die Herrin des Landes, welche eine Maske der Wychlaran trug, erschien, berichteten sie von dem was bisher passiert ist. sie berichteten auch von dem roten Magier und dem Brief übergaben sie, welchen sie bei dem Magiuer gefunden hatte. Ein leichte Regung war auf dem verdeckten Gesicht der Magierin zu sehen und sie versprach, dass sie sich dem problem annehmen wird und jemand aus ihrem Magierzirkel vorbei kommen würde, um sich den Stab an zu nehmen. außerdem gab sie denen die Kriegerin, welche als Signum vorgestellt wurde, einen Ring und die Aufgabe, dass sie sich bei den Einkäufen an diesem Tag zu erledigen, den vier Besuchern zur Seite zu stehen und über den Ring zu verbürgen, dass die Händler ihre Bezahlung für die Waren bekommen.

Und so brachen sie auf. Beim Schmied Delrock kauften sie nicht nur Erze, sondern bekamen auch noch Kupfer für die Brauerei geschenkt(S. Handelsvertrag mit Delrock). Außerdem machte er sich mit seinen Mitarbeitern auf den Weg nach Unirea um die Geburt des Zwergensohnes zu feiern. Unterwegs trafen sie auch auf den Straßenjungen Wolf, welcher anscheinend jeden Händler in der Stadt hier kannte. Für 10 Silberlinge führte er sie durch die Stadt. beim Tempel der Chauntea konnten sie Heilkräuter bekommen und in der Handelsgilde trafen sie auf die Vorsteherin der Gilde und einigten sich darauf, dass sie bis zur Mittagsstunde der Vorsteherin ein Konzept vorlegen soll, damit sie diese der Handelsgilde von Mulptan und Rashemen vorlegen kann(s. verfügbare Handelsverträge) und diese darüber beraten können. Und im Handelshaus der Vorsteherin erhielten sie das Getreide. Am Abend in der Taverne, Signum war wieder gegangen, als auf einmal Rohanna und auch Jaenelle auftauchten. Während die kleine Gnomin für eine sehr gute Stimmung mit den anderen Barden sorgte, konnte die Elfe den menschlichen Magier überzeugen, ihr den Stab bis zum nächsten morgen zu geben, welches er auch wiederwillig machte, doch sie kam am nächsten Morgen mit schlechten Nachrichten zurück. In dem Stab wohnte ein böser Geist, welcher versucht seinen Träger zu beherrschen. doch sie gab ihn einen anderen Stab dafür (2 / Tag Monster herbeizaubern I, 1/Tag Monster herbeizaubern II). Sie legten das Konzept der Vorsteherin der Gilde vor und sie beschloss eine Sondersitzung einzuberufen, wobei es aber noch mindestens einen Zehntag brauchen, damit sie eine Entscheidung bekommen würden. Mit diesem Wissen und den Karren voller Waren für das Dorf brachen sie auf. icetrollAuf dem Rückweg bekamen sie in der Nacht Besuch von zwei Eistrolle, zusammen konnten sie die beiden zur Strecke bringen und erreichten bei Hahnenschrei die Tore von Unirea.

Die Flucht aus der Trollfeste (Cult of Damned)

Die Flucht aus der Trollfeste (Cult of Damned)Die Flucht aus der Trollfeste (Cult of Damned)

Knartsch und Amara schlichen leise und unbemerkt einem Ork hinterher, der eine Schriftrolle bei sich trug. Mit dieser konnte man anscheinend die Schutzzauber des Einhorns deaktivieren. Der Ork ging durch eine Geheimtür, welche sich durchs Ziehen des Horns eines Stierkopfes aus Stein öffnen ließ. Zuvor gab er einem nahe stehenden Troll eine Aufstellungsliste der Orktruppen, die am Abend die geplante Invasion auf Bergfurth darstellen sollten. Die Elfenfrau und der Gnom schafften es ungesehen durch die versteckte Tür und gingen durch einen sehr dunklen Gang, in dem sie am Ende wieder eine geheime Tür entdeckten. Amara konnte durch einen kleinen Schlitz in der Wand einen Raum sehen und sie beobachtete einen Menschen in einer Robe, der an einem Schreibtisch saß und las. Außerdem sah sie den Ork mit der Schriftrolle, der seelenruhig in einem der Betten eingeschlafen war und schnarchte. Knartsch verstärkte auf magische Weise das Schnarchen des Orks, somit konnte Amara die Tür öffnen ,ohne dass dies der beschäftigte Mensch hören konnte. Leise und auf Zehenspitzen schlich Knartsch, getarnt mit einem Illusionszauber der Unsichtbarkeit, zur Schriftrolle und stahl diese dem schlafenden Ork. Er sah kurz zum Menschen hinüber und erkannte ,dass dieser ein Hexenmeister war. Dieser hatte anscheinend eine magische Aura, denn Knartsch bekam es langsam mit der Angst und Übelkeit zun tun und wollte nur noch weg vom bösen Hexenmeister. Mit einem Zeichen öffnete Amara wieder die Tür und die beiden bewegten sich schleunigst fort von den Raum.

Zur gleichen Zeit waren Jorax, Drisinil und der braune Wanderer dabei ,sich auf einer der oberen Ebenen umzuschauen, um eventuell einen Weg zu finden die Gefangenen zu befreien. Zu ihrem Pech waren drei Orkpatrouillien in zweier Gruppen zu sehen und sie hatten nicht viele Versteckmöglichkeiten vor ihnen. Sie entschlossen sich, aus einem Nebengang der Ebene heraus einen Hinterhalt zu planen. Als die ersten zwei Orks am Nebengang vorbei gingen, waren sie sehr überrascht ,als ein Zwerg ,eine Drow-Priesterin und ein Mensch hinter ihnen angestürmt kamen. Es sollte ein schneller Kampf werden und die Gruppe schaffte es ohne Probleme, die Orks zu töten und die Leichen in den Seitengang zu ziehen. Als die zweite Patroullie vorbeikam, überlisteten die Abenteurer die beiden Orks mit der selben Taktik und auch diese fielen schnell zu Boden. Doch die dritte Patroullie entdeckte Blutspuren auf dem Steinboden und ahnten, dass hier etwas nicht stimmte. Mit gezogenen Waffen gingen sie zum Nebengang und auf die Gruppe zu. Drisinil und Jorax stürmten nun auf die zwei Orks zu, während der braune Wanderer seine letzten Pfeile verschoss. Einer der Orks traf Drisinil schwer und Jorax entwaffnete diesen Ork schnell um Schlimmeres zu vermeiden. Der staunende Wanderer sah sich gezwungen, eine Nahkampfwaffe zu suchen, da er keine Pfeile mehr im Köcher hatte. Er fand ein Zweihänder und mit einem mächtigen Hieb setzte er dem bewaffneten Ork schwer zu, sodaß der Kampf nicht lange andauerte und die Gruppe siegreich überlebte. Sie kamen auf der Ebene zur Gefängniszelle, in der mehrere Personen eingesperrt waren. Die Gruppe knackte das Schloss, brachte den hängenden Käfig zum Schwingen und konnte nach kurzem Hin und Her vier Gefangene befreien. Der fünfte wurde von seinen eigenen Freunden befreit.

Amara und Knartsch schalteten in diesem Moment die Schutzformeln am Einhorn aus. Amara konnte, dank eines Zaubers der Unsichtbarkeit, ungesehen zum Einhorn schreiten und dieses im richtigen Moment an sich nehmen. Als Knartsch mit einem Illusionszauber das Horn dublizierte, glaubten die Orkwachen im Raum dass das Einhorn an Ort und Stelle sei. Somit war die List vollkommen. Doch da nun die Portale keine Energie mehr vom echten Horn bekamen, wurden sie schwächer und schlossen langsam die Übergänge zu den anderen Orten. Die Orkwachen waren darüber sehr verwundert und konnten sich dies nicht erklären. Aber ihre Verwunderung mußte warten, denn in den Gängen wurde Alarm geschlagen und man rief dass die Gefangenen ausgebrochen seien. Knartsch und Amara machten sich schnell aus dem Staub, um ihre Gefährten zu suchen.

376233-sepikEine Menge Orks und Trolle tummelten sich und beeilten sich zu den oberen Ebenen zu gelangen. Die befreiten Gefangenen sahen sehr angeschlagen aus und sie rannten so schnell sie konnten Jorax, Drisinil und dem braunen Wanderer hinterher, um die letzte Ebene zu erreichen. Auf halbem Weg trafen sie zufällig auf Amara und Knartsch, die ebenfalls nach oben eilten. So schloss sich die Gruppe wieder zusammen, um gemeinsam die Flucht anzutreten. Die Gruppe wußte von den sehr mächtigen Gegnern, die ganz oben auf dem letzten Plateau Wache standen. Eine befreite Magierin zauberte hilfreiche Stärkezauber auf die Helden und Drisinil hüllte einen strategischen Bereich in magische Stille um die Wachen überraschen zu können. Als die Hälfte der Gruppe auf dem Plateau war, war die Überraschung gelungen und der Kampf im vollem Gange. Jorax und der braune Wanderer stürmten jeweils einen der vier großen Orks an, um sie in die Tiefe zu schubsen. Doch leider misslangen diese Angriffe. Nur der befreite Zwerg hatte Glück seinen Gegner in den Abgrund des Berges zu stürzen. Doch im Gegenzug schlug einer der gewaltigen Orks dem befreiten Menschen mit einen gezielten Hieb seines Zweihänders den Kopf ab. Knartsch ließ einen Ork durch seine Zauberkünste kurzzeitig benommen werden. Und der braune Wanderer schlug auf diesen ein. Jorax hatte kein Glück und bekam massiven Schaden von seinem Gegenüber, doch er gewann bald die Oberhand über den Zweikampf und konnte seinen Gegner überwältigen. Kurz danach flog der Ork in die Tiefe und starb. Der befreite Zwerg visierte den Ork an, welcher seinen Menschenfreund tötete. Mit einem Ansturm traf er den Ork mit voller Wucht und das Monster fiel schreiend den Berghang hinab. Der braune Wanderer machte eine Kraftprobe mit dem letzten Ork auf dem Plateau. Der Ork grinste grimmig, denn er schien etwas stärker zu sein. Er drückte den braunen Wanderer zurück, doch rechnete nicht mit einem weiteren Zauber von Knartsch. Der Ork wirkte benommen, denn seine Kraft ließ nach und seine Muskeln erschlafften. Somit schaffte der braune Wanderer mit Hilfe von Amara den taumelnden Ork hinab zu stürzen.

Als sich alle Helden auf dem Plateau sammelten, schloss die Menschen-Magierin den Zugang zum Berginneren, sodaß keiner der Orkverfolger zu ihnen gelangen konnte. Außerdem pfiff sie ein magisches Signal, mit dem sie mehrere Vögel zu ihnen rief. Die Gruppe konnte endlich mit den befreiten Gefangenen der Trollfeste entkommen und zum Zausel, den Druiden, fliegen. Der Druide nahm dankend und bewundernd das Einhorn an sich. Anerkennend gab er jedem Mitglied von „the Cult of the Damned“ eine wertvolle Münze, mit der man beim Karawanenführer in Bergfurth eine Belohnung erwarten könne.

Trennung (The Grey Guardians)

Trennung (The Grey Guardians)Trennung (The Grey Guardians)

Die Sonne wanderte langsam nach Westen zu ihr Bett, als der Stamm in Begleitung der tapferen Recken wieder an die Oberfläche kamen. Und während Juraag mit dem Anführer des Stammes redete, trat ein Mann aus der Höhle. Seine Kapuze verdeckte sein Gesicht und es war Morrigan, welche ihn wieder erkannte. Es war Vrynn. Ein alter Bekannter aus einem Bergdorf und aus Mithril Halle. Er wurde von einem Mann begleitet. Dieser war dem äußeren Anschein nach ein Mann mit roten Haaren. Doch es dauerte nicht lange und sie machten sich in Begleitung von Vrynn und seinem Begleitern auf den Weg in die Zivilisation. Doch übernachten musste sie auf einer kleinen Lichtung.

Doch es war in der Nacht, als sich Vrynn mit seinem Begleiter unterhielt, als eine liebliche Stimme in seinem Kopf sich meldete. Sie nannte ihn bei Namen und hat ihn zu sich eingeladen. Und dieser Einladung kam er nach seiner Wache nach. Nachdem Juraag und Fergus die nächste Wache übernommen hatten. Als er ankam, sah er ein ungewöhnliches Bild. Eine Elfe saß an einem Feuer, wo ein Kaninchen briet und fast fertig war. Die Elfe selber hatte gelbliche, blonde Haare und ihre Hautfarbe war auch heller als die, der anderen Elfen, welche normalerweise verbreitet waren. Selber trug sie einfache Kleidung. Sie sah auch mehr aus wie eine Bäuerin oder eine Marktdame, als wie eine Adlige oder gar eine Zaubrerin und doch konnte man ein kleines Amulett erkennen, welches in einem kreis sieben Sterne darstellte, in dessen Mitte ein Fluss entlang lief. Das Zeichen von Mystra, der Göttin der Magie. Und an der linken Hüfte hing eine Maske befestigt. Eine einfache Maske, welche die Hälfte des Gesichtes verdecken soll. „Setzt Euch Vrynn. Mein Name ist Rohana und das Essen ist gleich fertig.“ Dann griff sie in eine Tasche und holte zwei Kelche aus Holz und eine Flasche Eiswein hervor. Sie goss sich und ihm jeweils ein. Von dem Essen nahm sie nichts, aber sie lehnte sich zurück und hörte sich von Vrynn an, warum er an der Oberfläche ist. Was seine ziele sind. Und danach kam sie auch auf ihren Grund für ihren besuch und warum sie mit Vrynn reden will. Was sie vorhatte war ein Deal. Sie gab ihm die Informationen eines Mannes namens Beletor, einem Händler, den Vrynn sucht, dass er in Nesme ist und dafür sollte er ein Mädchen für sie finden. Ein Mädchen, welches noch keine zehn Sommer gesehen hat und auf dem Namen Leila hört. Eine Kooperation und sie gab ihm noch einen Ring, womit er sie jederzeit auf telepathischen Wege kontaktieren kann. Nachdem der Handel stand, stand die Elfe wieder auf. Sie verabschiedete sich und deute ihm, den Rest behalten zu können und ein Licht erschien über sie und sie war weg. Bis auf dem Lagerfeuer und den Wein, war es so, als ob hier nie jemand war. Und mit dem Braten und dem Eiswein machte sich Vrynn auf den Weg zurück ins Lager.

Was er machen wollte war klar. Er wollte sich Beletor schnappen und es bedurfte auch keine große Überzeugung um den Rest der Gruppe zu überzeugen und zusammen machten sich sich an einem stürmischen Morgen auf den Weg nach Nesme. Doch bei einer kleinen Hängebrücke über einem Fluss geschah das Unglück. Vrynn und Juraag gingen vor und Fergus wollte die Stabilität der brücke testen und hüfte kurz auf dieser. Zusammen mit dem starken Wind, fielen alle drei ins Wasser des reißenden Stromes und wurden viele Meilen fort getragen. Doch sie schafften es, sich irgendwie ans Ufer zu kämpfen. Völlig kraftlos und keuchend lagen sie am Ufer des Flusses. Der Wind wehte noch ziemlich kalt durch die nassen Glieder, der Reisenden. Doch sie rappelten sich wieder auf. Sie erkannten im Westen ein Dorf und ihr ziel war es, dorthin zu gelangen, sich auf zu wärmen und den Rest ihrer Gruppe wieder zu finden. Doch unterwegs fanden sie im Wald eine schwerverletzte Person. Es war der Wirt von dem Dorf wo sie waren, nachdem sie den Werwolf in dem Tempel getötet hatten. Wunden übersäten seinen Körper und ein Lächeln stahl sich in sein Gesicht, als er Vrynn wieder erkannte. „Bitte führt das töten zu ende.“ Kam es schwach aus seinem Mund und er gab nur ein paar Informationen von sich, ehe er bewusstlos wurde. Sein Dorf wurde von einem Tier auf zwei Beinen angegriffen. Doch was danach passierte, das wusste er nicht. Und so beschlossen sie, weiter zu gehen. Zurück zum Dorf. Doch unterwegs fiel ihnen auf, dass der Wirt verfolgt worden ist, denn neben seiner Spur, war noch eine Spur zu sehen. Eine Spur, deren Abdrücke noch leichter waren, als die von Vrynn. Das Dorf war komplett verlassen. Nicht eine Menschenseele war zu sehen. Es war, als ob alle Bewohner plötzlich verschwunden wären. Fergus verwandelte sich in einem alten Mann und versuchte so, die Aufmerksamkeit von den Bewohnern auf sich zu sehen und erst im Tempel des Lathanders, fand er ein paar Blutspuren, doch er konnte sie nicht zu Ordnen. Vrynn erkannte an der Esse beim Schmied, dass diese erst vor kurzen ausgegangen zu sein schien, aber es war immer noch sehr ruhig und so beschlossen die drei, dass sie sich in der kleinen Taverne einquartierten und sich um den Wirt kümmerten. Doch als sie die Wunden von dem Wirt versorgten, fielen kleine Silbersplitter in die Hände von Vrynn und am beim war eine kreisrunde Verletzung, welche nicht von Waffen stammte und doch konnte er sie nicht genauer identifizieren und so wurde es erneut Abend und der Abend ging in die Nach über als eine Frau mit ergrauten Haar und einer schwarzen Rüstung in die Taverne trat. Auf ihrer Brust prangerte das Symbol eines schwarzen Sechseck auf dem ein grinsender Skelettkopf mit einer goldenen Krone zu sehen. Sie sah sich um und ihr Lächeln war unheimlich. Was sie wollte wurde Fergus nur zu eindeutig, als er zu ihr hin ging, um ihr etwas Essen an zu bieten. Sie berührte ihn nur kurz eine Welle voller Schmerzen zuckten durch seinen Körper. Was sie wollte war nun klar. Sie wollte alle töten. Ein kurzes Schnippen und der Wirt, der auf einem Tisch lag und an dessen Kopfende Vrynn stand, fing an zu keuchen. Er riss seine Augen auf und man hörte die Knochen knacken. Erneut flehte er Vrynn an, ihn endgültig zu töten, welches er auch nun tat. Mit einem dankbaren Lächeln starb der Wirt. Die Frau sprang ins freie und fing an, Skelette zu beschwören und im inneren der Taverne kamen drei Eulenbären als Skelette zum Vorschein und vor der Taverne rief sie noch sechs weitere Skelette zu sich. Der Kampf entbrannte. Während sich Juraag um die Skelette kümmerte, wollten sich Fergus und Vrynn sich um die alte Frau kümmern, doch Vrynn merkte schnell, dass jeder Angriff, den er erfolgreich ausführte, zu Angst in seinem Inneren führte. Doch es war wieder diese Elfe, welche ihn unterstützte. Sie bannte den Zauber und so konnten sie es schaffen, die Frau zu töten, welche inzwischen sich in einen Haus zurück gezogen hatte und nochmal drei Skelette als Wölfe beschwor, doch das konnte ihr Ende nicht heraus zögern.

Fergus fühlte sich auf einmal berührt und dort wo er berührt wurde stieg Kälte in ihm auf, er merkte wie das Leben aus ihm wich. Er wollte schreien, er wollte nur noch weg, er rannte los und es sollten seine letzten Schritte sein. Die Welt um ihn herum verschwand. Ein paar Meter war er weit gekommen, so sehr bäumte sich Widerstand in ihm auf. Doch dieser wich mit jedem Schritt, bis er sich der Kälte hingab. Er fiel nach vorne und ehe er den Boden berührte, war sein Leben aus seinem Körper gewichen. Verdammt sie hatten es beinah geschafft, aber zum Schluss, war doch einer aus ihren eigenen Reihen hinübergewechselt ins andere Reich. Was für ein hoher Preis.

Die Skelette und das Dorf zerfielen zu Staub.

Info zu dem Charakter Fergus
Plötzlich riss Fergus seine Augen auf, er schrie, er dachte es zumindest, er starrte an die Decke, die aus Dielen bestand. Er hörte Wellen rauschen , Holz knarrte, es roch nach faulem Wasser, was war passiert, wo war er? Er wollte sich aufrichten, aber sein Körper gehorchte ihm nicht.

 

XP = 1500 für jeden, der dabei war

Set = „Der Wille Velsharoon“: Ein Set, bestehen aus dem Stab, dem Morgenstern, der Ritterrüstung und des Schildes. Effekte werden erst dann aktiv, wenn alle getragen werden. Effekte: Angreifer im Nahkampf müssen einen Willenswurf in Höhe ihres Angriffswurfes schaffen, sonst sind sie 2W6 Runden in Panik. Rüstung kann von sich aus, durch den Träger, die übernatürliche Fähigkeit Todesgriff verwenden und der träger muss einen Willenswurf schaffen, sonst wird er vom set kontrolliert

Es ist nicht alles Gold was glänzt (The Legion of the Trusted)

Es ist nicht alles Gold was glänzt (The Legion of the Trusted)Es ist nicht alles Gold was glänzt (The Legion of the Trusted)

Dunkelheit umfing die Gruppe, als sie endlich den Boden der Leiter erreichte, wo sie sich in einem Wirrwarr von Kisten, Fässern, Stoffen und Gerümpel widerfanden, der offensichtlich von all den Karren in der Schlucht herrührte, die sie vorher gefunden hatten.

Was von oben noch den Eindruck einer imposanten Zwergenstätte machte, wich schnell der ernüchternden Realität einer zu Bruchstücken zerfallenen Thronhalle, deren starke Wände sich trotz des Einsturzes nur zufällig zu einer Höhle formten.

Ein ferner Lichtschein erregte Lyaris Aufmerksamkeit, der sich an dessen Quelle heranpirschte. Und dort sah er sie, aufgereiht wie zur Leichenschau; mehrere dutzend Humanoide über und über beladen und beinahe versunken unter goldenen Münzen, Ketten oder schlicht Klumpen, gebahrt auf willkürlich verlegten Teppichen die Platz noch für viele mehr von ihnen bieten. Und nur schwach konnte er hinter dem magischen Feuer in der Mitte des Raumes verborgen die Urmutter des Goldes erkennen, deren golemartiger Rücken das Licht in den tausend Farben des flüssigen Golderzes brach, aus welchem sie bestand.

Sollte sie feindlich sein würde hier schweres Gerät notig sein, so viel stand fest. Dumm nur, dass Xhorgul, diese wandelnde Festung aus Stahl oben den Thresen hütete.

Noch dümmer, dass dieser sich in der Zwischenzeit mit dem Pater Faustos Wortgefechte lieferte. Dieser ward soeben hereingekommen, um den Tavernenbewohnern die bitter riechende, doch wie Honig anmutende Medizin zu verabreichen, welche diese gierig herabschlangen und sich auf ihre Gesundheit zuprosteten. Als der Pater dann zu seinen „Schäfchen“ gehen wollte und direkt auf die Luke in der Küche zusteuerte wurde es Xhorgul zu viel des schalen Zaubers und er packte den Pater beim letzten Krümel seiner Logik. Einem Pater Azuths könnte ein Schutzkreis vor Bösem unmöglich schaden und Xhorgul bot an, den Weg frei zu machen, nachdem er diesen offensichtlich harmlosen Zauber auf den Pater wirken durfte. Sollte der Pater beeinflusst sein, so war der Plan, musste die Beeinflussung durch Böses durch den Zauber enden. Sich keine Sorgen machend lies der Pater die Prozedur über sich ergehen, doch statt dass der Zauber wie erwartet von ihm abperlte versetze er ihn in einen beinahe katatonischen Zustand, als die gewirkte Magie sich gegen etwas in ihm richtete und langsam aber sicher seine gerade getrunkene Medizin aus seinem Körper drängte. Die anderen Gäste befanden sich weiter in Hochstimmung, vielleicht noch schlimmer als vorher. Auch Lyaris offensichtlich bedrohliche Haltung kümmerte den Barden nicht, sondern inspirierte ihn, aus dem Stegreif ein wirklich schiefes Lied über zwei Zwillingsklingen zu dichten, die nicht ohne einanders sein konnten. Lyari hatte selber die Treppe erneut erklommen, um Xhorgul zu holen, da dieser nicht auf Damils geflüstertes Drängen, herunterzukommen reagiert hatte. Nun sah er Xhorguls Absichten ein und schickte seine Sinne aus, um seine treue Eule die Gemächer des Priesters nach Zeichen Azuths zu durchsuchen, die weder der Pater, noch sein Lehrling bei sich trugen. Die so beschaffene Kette umklammerte der zitternde Pater während seiner Reinigung krampfhaft und da abzusehen war, dass sein innerer Kampf noch eine Weile brauchen würde, verbarrikadierte sich die Truppe in der Küche, wo nun alle außer Fenner wieder zusammengekommen waren.

Verwirrung stiftete Asconion, dessen beringte Hand wie fremdgesteuert verrenkt auf den Pater zeigte und während auch sein linkes Auge sich blind-grau verfärbte fing er mit einer für ihn viel zu hohen, zittrigen Stimme an, in einer lang vergessenen Sprache Beschwörungen oder Flüche zu murmeln, die dem Pater offensichtlich halfen. Damil bot sich an mit seinen wachen Sinnen durch das Schlüsselloch die verwirrten Menschen und Zwerge in der Taverne im Auge zu behalten und im Notfall schnell wie er ist Alarm zu schlagen.

So blieben noch Lyari und Xhorgul die zu Fenner stießen, um sich den Keller anzusehen.

zwergenhöhleTatsächlich fackelte Lyari nicht viel, der behände eine der Säulen heraufschoss, um auf einem Vorsprung – der wohl mal ein Zwergenkopf gewesen war – hockend den ersten Pfeil abzuschießen. Nun konnte er die Goldmutter auch von vorne erblicken und es war wahrhaft kein schöner Anblick, denn in diesem wabernden Anzug aus Gold, der ihre Beine und Rücken bedeckte steckte eine nackte, sehr,sehr alte Frau, die offenkundig mausetot – oder untot war. In ihrem Herz prangte ein Dolch dessen Griff das Zeichen Azuths zierte und sie war zerfressen von bläulich-grünen, feinen Adern. Nur Sekunden später entdeckte die Truppe auch was sie vorher nur als leises Tippeln auf dem harten Steinboden gehört hatten. Dort waren vier kleine Wesen, nicht viel größer, als neugeborene Kinder und völlig gülden schimmernd, doch bewegten sie sich auf dolchspitzen beinen und Armen auf seltsam verdrehte Art und Weise.

Als das erste Lyari auf seiner hohen Position ansprang, wobei es die dreißig Meter zu ihm in nur einem Augenblick überwand, mussten sie feststellen, dass die Wesen nicht nur wie Neugeborene aussahen, es waren Neugeborene. Und sie bluteten, als ihr goldener Panzer zerteilt wurde.

Milo Grünflasch war unterwegs nach Baldur’s Tor gewesen und musste sich in seiner Abenteuerlust natürlich das Tal angucken, welches unter Wanderern scherzhaft „Hammerschlag“ genannt wurde, denn genau so sollte das ganze aussehen. Seine Rast in der einzigen Taverne des Tales war angenehm und noch angenehmer waren die Träume dort, denn sie schienen eine Ewigkeit zu wären und er erlebte unglaubliches. Alle Sinnesfreuden die er sich je erträumt haben konnte warteten dort auf ihn, umfingen ihn wie eine Mutter mit aller liebe und ließen ihn lange nicht mehr gehen. Erst als er die beschwörenden Worte Xhorguls am Rande seines Bewusstseins hörte, wo lange nichts gewesen war konnte er wieder nach der Außenwelt greifen, in der – so wusste er tief in seinem Herzen – noch eine Aufgabe auf ihn wartete, die er sich geschworen hatte zu erfüllen. Es dauerte einige Zeit, seine Kontrolle über den Körper wiederzuerlangen und er musste sich unter einem ganzen Haufen Gold hervorstrampeln, um gleich nach seinem Erwachen aus dem Paradies der Sinne der Urmutter in ihre fahlen, toten Augen mit ihrem liebevollen Lächeln zu schauen.

Fenner und Xhorgul kamen gerade um die Ecke, als sie gleich von drei der Babys angeprungen wurden. Fenner wurde kurz überrumpelt und in den Gang zurückgeworfen, wo er sich gleich um zwei dieser lästigen Blagen kümmern musste, während Xhorgul Blut lassen musste, als er feststellte, dass sie zwar zierlich, aber doch zäh waren und wahrlich fiese, scharfe Arme aufwiesen.

Dann geschah alles sehr schnell, als Lyari dem ersten Baby die Arme abtrennte und sich bereit machte, die Urmutter seine Klingen schmecken zu lassen.

Milo hatte seine Sinne schnell genug beisammen, um den Boden unter der Urmutter mit einem Schmierenfluch zu belegen, der sie kurz aus dem Gleichgewicht brachte. Sein Versuch, sich danach mit magischen Illusionen seiner selbst zu schützen scheiterte jedoch dramatisch wie er feststellen musste, als die Urmutter, welche sich nun – nach einer Umformung des sie umgebenden Goldes – auch auf allen messerscharfen Vieren bewegte, ihn gleich mit beiden Vorderläufen hart erwischte und ein duzend Meter, aufgeschlitzt wie ein Schwein beim Metzger in die Ecke beförderte, wo er zum sterben liegen blieb.

Xhorgul eilte zur Urmutter um ihr gemeinsam mit Lyari, der als nie zu greifender Wirbel aus Klingen mal vor, mal auf und mal unter der Mutter schlug, stach und hackte zu zeigen wo der Hammer hängt. Dieser hing dann nach einigen deftigen Hieben, bei denen beide Seiten ordentlich einstecken mussten in ihrem Rumpf fest, nachdem Lyari Sekundenbruchteile vorher selbigen von seinen Schultern getrennt hatte. Doch statt sie zu töten raubte es ihr nur die Konzentration und sie fing an Berserkergleich um sich zu schlagen. Offensichtlich auch all ihrer Sinne beraubt, sahen die Kämpfer ihre Chance im Rückzug und wendeten sich ihrem unerwarteten magischen Helfer zu, um ihm gegebenenfalls noch das Leben zu retten.

Für Milo war das alles sehr komisch, denn er wusste, dass er sowas von tot hätte sein müssen. Er konnte seinen aufgeschlitzten Bauch mit all den hervorquellenden Gedärmen in Ruhe betrachten und fühlte weder Schmerz noch Angst. Und er bemerkte auch, dass es nicht nur Blut war, welches aus seiner Wunde floss. Dort war sehr viel honigartige Masse in seinem Bauch, leich grün verfärbt, bis manchmal schwärzlich auch in seinen Adern. Doch je weiter er blutete, desto mehr kam auch der Schmerz zurück. Nur einige Illusionen waren ihm geblieben, um den Kriegern, welche seine letzte Chance auf Überleben waren zu helfen. So schuf er noch im Sterben eine Schaar von schwer marschierenden Zwergen, deren Wiederhall die Halle flutete und den Streitern kostbare Sekunden verschaffte.

Xhorguls beeindruckender Heilkunst war es zu verdanken, dass der Tod ihn nicht doch noch holte, als dieser ihm die seltsame Flüssigkeit aus dem Körper brannte und die Wunden mit göttlicher Macht zu heilen Fleisch verschmolz.

Mit göttlicher Macht beschwor er auch einen Hammer aus purer Kraft und setzte der Urmutter aus der Ferne zu. Es schallte durch die Halle wie ein duzend Schmiedehämmer, als göttliche Macht mit aller Gewalt auf den nekromantischen Panzer aus Gold traf, doch sie starb und starb nicht. Erst als er zufällig den Dolch in ihrem Herzen erwischte und dieser aus ihrem trockenen Körper fuhr, brach sie zusammen.

Fenner hatte nicht viel abbekommen, doch Milo hatte zwischendurch gesehen, wie er die Babys mit seiner Keule immer wieder viele Meter durch die Halle gekegelt hatte, bis sie einfach nicht mehr aufstehen konnten oder wollten.

Nun galt es die Wunden zu reinigen und zu lecken. Die Menschen und Halblinge die auf den Teppichen lagen wurden vom Gold befreit, was sie jedoch nicht weckte und der Azuthdolch ward sicher verstaut.

Eine kurze Untersuchung ergab, dass die Halle dereinst verschiedenen Zwecken gedient haben musste, denn einige Inschriften waren verändert, doch da war sich Xhorgul als Zwergengelehrter sicher, seine letzte Verwendung vor der Zerstörung musste die eines Thronsaales eines Priesterkönigs gewesen sein.

Als sie merkten, dass der Singsang von Asconion oben geendet hatte machten sie sich schnell auf den Rückweg nach oben, wo sie den Pater völlig aufgelöst in Gram, doch offensichtlich bei klarem Verstand fanden. Und er begann zu beichten ….

Der zweite Anlauf (Group7)

Der zweite Anlauf (Group7)Der zweite Anlauf (Group7)

Das Wetter spielte zugunsten der Gruppe mit, nur das leise Knacken unter den Stiefeln und der Wind der zwischen den Buchen ein wenig heulte, nahm die Gruppe bei ihrem Marsch wahr. Vereinzelt sah der ein oder andere sogar seinen eigenen Atem in den frühen Morgenstunden, waren doch der Fühling in der Region doch noch recht frisch. Sie waren schon gute 2 Meilen gelaufen und hatten sich in der Zeit immer wieder überlegt wie sie am besten vorgehen könnten. Am sinnvollsten erschien der Vorschlag von Talos. Während die Gruppe sich so unterhielten bemerkte Garrith und zweit weitere in der Gruppe, in mehrer als  100 Fuß Entfernung, mehrere Orks zwischen den Buchen auf sie zurennen. Schnell hatte die Gruppe sich formiert und Stellungen hinter den Buchen eingenommen.

Schnell waren die 3 Orks heran und den ersten Angriff führte Talos, als er mit geschwungenem Hammer hinter dem Baum herumfuhr und knapp sein Ziel verfehlte, diesen aber zurückdrängte und ein Feuerstrahl, der an Talos vorbeischoss und sie wie ein Zundholz brannte, dabei verändert sich der Ork sein Aussehen und eine alte Frau kam zum Vorschein, die sich brennen am Boden wälzte.

Zur gleichen Zeit war auch der Waldläufer vorgeschlichen, da er einen Ork hinter einer Buche vermutet und richtig da stand er gebückt und schwer atmend. Nicht länger nachdenken ging der Waldläufer mit gezücktem Rapier auf den Ork los und nachdem er seinen Angriff beendet hatte viel der Ork nach hinten, sein Körper zierten mehrere Wunden aus den das Blut nur so sprudelte. Was der Waldläufer dann sah konnte er seinen Augen kaum glauben, der dicke Weinhändler lag schwer blutend auf dem Waldboden und gab nur noch röchelnde Geräusche von sich.

Ein kurzes Stück entfernt stieß der Hüne seinen Speer in die ungeschützte Seite des vorbeirennenden Feindes und durchbohrte seine Schulter und zog den Speer wieder zurück.

Garrith schrie: „Tötet sie nicht es sind keine Orks“ gefolgt von dem Ausruf des Paladins „Schwarzer Zauber liegt in der Luft“

Na´estiel konnte gerade noch seinen hinterhältigen Angriff abbrechen auf den Ork, der von dem Hünen schon verletzt war, konnte aber nicht rechtzeitig verhindern das dieser Ork in eine Trööte blies, deren Echo in dem Buchenwald wiederhallte.

Das Trööten bemerkt eine Patrouille die in Richtung Festung Donnerfels unterwegs ist und bemerkt den Wagen des Weinhändlers sowie das eingeprägte königliche Wappen. Sie reiten durch den Wald wo sie das Trööten vermuten.

Der Kampf ist kurz und es stellt sich heraus das 2 von den 3 Orks keine Orks sind.

Garrith macht sich auf den Weg und will die Umgebung wo die Gefagenen herkamen untersuchen, dabei fällt ihm nach einer etwas längeren Wegstrecke auf das irgendwelche Wölfe oder Worgen auf ihn zukommen. Er macht sich so schnell es geht auf den Rückweg, kann aber das Leittier der Worgs nicht abschütteln und wird von dem Tier zu Fall gebracht.

Unterdessen kommt die Patrouille bei der Gruppe an und Talos stellt sich vor. Während der Vorstellung hören sie die Worte von Garrith, der anscheinend Probleme hat. die Gruppe bleibt bei dem Gefangenem Ork und bei den beiden Verletzen, denen es aber nachdem der eine aus der Patrouille ihn behandelt hat, besser zu gehen scheint.

Gerade im letzten Moment taucht die Reiterei bei den Worgen auf und so den Tod von Garrith zu verhindern, der sich zwar den Bissen des Tieres immer wieder entziehen kann, nicht aber unter den Klauen vorkommt. Ein Kampf entbrennt in deren Verlauf einer der Reiter von zwei Worgen zerrissen wird aber dann von dem Magier und den anderen 3 Soldaten niedergestreckt werden. Garrith wird durch die Hand einer Soldatin erretet und kann sich rechtzeitig befreien, bevor das Tier Kopflos über ihm zusammenbricht.

Nachdem die Patrouille und Garrith bei der Gruppe eingetroffen war, wurde kurz über das weitere Vorgehen überlegt ud man entscheidet sich das Dorf anzugreifen, nachdem nach Aussage der Verletzen, kaum noch welche dort wären. Der Gefangene, die Verletzten und einige aus der Gruppe bleiben zurück.

Nachdem Garrith, er war bereits der Reiterei vorausgeeilt, einen Ork auf einer Platform niedergestreckt hat. Greift die Patrouille, Talos und Kr’kall’a frontal an, dabei sterben die am Feuer sitzenden Orks durch Verbrennung und durch Pfählung (Lanze).

Ein Geschütz auf der anderen Seite wird dem Zauberwirker der Patrouille zum Verhägniss, kann aber durch Sir Gerald, am Leben bleiben. Der orkische Koch der aus einem Zelt stürmte, wurde der Gruppe nochmal gefährlich bis auch er durch einen Pfeil das zeitliche segnete. Die Armbrust, als auch diverse Schriftstücke die genug Information enthalten zu einem Portal in der Nähe, macht sich die Gruppe auf nach Donnerfels.

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