Handel kennt keine Gesinnung (The Sainted Sinners)

Handel kennt keine Gesinnung (The Sainted Sinners)Handel kennt keine Gesinnung (The Sainted Sinners)

Nachdem der Drache Icarius die Helden zurück in die Nähe von Relas Graukopf teleportiert hatte, kehrten sie bei diesem ein und befragten ihn nach weiteren Informationen bezüglich der Orkischen Söldner, welche die Höhle von Throkks Stamm überfallen hatten.

Relas ließ sich die Orks beschreiben und gab den Abenteurern den Hinweis, auf dem Zwilicht-Markt Erkundigungen einzuholen. Um dorthin zu gelangen, benötigten sie allerdings Hilfe von dem alten Schmiedemeister und dieser verlangte dafür, nicht unerwarteter Weise, eine Gegenleistung.

Ein kleiner Gefallen trennte die Sinners noch von der Möglichkeit den legendären Zwielichtmark aufzusuchen. „ Befreit die Erdspalte von dem IMP und bringt mir einen Flammenkristall mit. Ich entlohne Euch auch dafür und ermögliche Euch den Markt zu finden!“ So sprach der Meisterschmied. Der Weg war kurz und die Gruppe stieg tief, tief in die Erde bis Ihnen eine unerträgliche Hitze entgegenschlug. Magma quoll aus Erdspalten und tauchte den Ort in rötlichen Licht, die Luft war dick und roch faulig: Sie waren am Ziel! Schnell wurden die letzten Vorbereitungen getroffen: Silk kletterte eidechsengleich die Höhlendecke hinauf, Mofa nahm einige Komponenten zur Hand, Eibenstein versuchte den Kriegern nicht im Wegzustehen, die Tochter Moradins sprach abschließende Gebete, Cyric erfasste blitzschnell die taktischen Vorteile des Ortes und Jack nahm fast zärtlich seine Puppe aus dem Hemdkragen.
Plötzlich keuchte Silk auf.

Der IMP taucht in seinem Rücken auf und schoss einen flammenden Strahl auf Ihn ab der eine qualmende Stelle trotz Schutzbann an Silks Seite hinterließ. Die Gruppe fuhr erschrocken rum: Die Krieger knurrten und packten ihre Waffen fester. „ Ohh… neue Opfer!“ quickte der IMP verzückt. Eibenstein zeichnete mit schreckensstarren Finger eine kurze Rune in die Luft die ein leichtes Flimmern bewirkte. Der Imp grinste noch … und wurde gegen die Felswand zerschmettert.

Nachdem der Kampf so unverhofft schnell beendet war, durchsuchen die Abenteurer gemeinsam die Höhle und finden zu ihrem Erstaunen neben ein paar Edelsteinsplittern sogar zwei Flammen – Edelsteine. Nach der Rückkehr zur zwergische Schmiede, nimmt ihnen Relas einen der Steine dankbar ab und bietet den Abenteurern an, dass eine Nacht in seiner Gästekammer verbringen können, da am nächsten Tag schon die Karawane aus dem Zwilicht-Markt bei ihm vorbeiaschauen würde und sie mit dieser, darum würde er sich kümmer, zum Zwilicht-Markt mitreisen könnten.

Am nächsten Tag erreicht tatsächlich in den Morgenstunden eine mächtige Karawane aus 6 Wagen unbekannte Bauart, gezogen von 6-beinigen kraftvollen Echsen die Schmiede von Relas Graukopf und es werden Warenkisten auf- bzw abgeladen. Nach einem Gespräch zischen Relas und dem Karawanenmeister erklärt dieser tatsächlich bereit, die drei Abenteurer mitzunehmen, wenn sie im Gegenzug im Ernstfall als zusätzliche Karawanenwachen dienen. Die Reise beginnt also.

Die Karawane zieht wieder los und ist ohne Unterbrechung drei Tage unterwegs. Während dieser Zeit unterhalten sich Silk und auch Eibenstein mit einem der Wagenlenker und erhalten einige Informationen über den Zwilichtmarkt seine Eigenheiten. Offenbar gibt es auf dem Markt drei fraktionen, denen man jeweils angehören kann. DieDunklen (Böse), Die Neutralen(selbsterklärend) und die Hellen(Gut). Genaueres erfahren die Abenteurer aber erst, wenn sie den Markt betreten werden.

Am Ende der drei Tage erreicht die Karawane einen Ort, der Offenbar durch eine Art Illusion geschützt ist, die dem Karawanenführer aber offenbar bekannt ist, denn die Karawane überfährt ohne anzuhalten die räumliche Grenze des Bereiches mittwen in der Steppe, der durch die Illusion versteckt wird und die Reise endet an den Toren einer nun für alle sichtbar gewordenen befestigten Anlage in Form eines sehr militärisch aussehenden Forts. Die Besatzung des Forts besteht offensichtlich aus unterschiedlich schwer gerüsteten und bewaffneten Angehöriegen verschiedener Söldnergruppen, deren Besonderheit unter anderem darin besteht, dass durchaus auch größere Gestalten (Trolle bzw. Oger) hier ihren Dienst leisten.

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Aus anderem Holz geschnitzt (1/4) (The Outbreaks)

Aus anderem Holz geschnitzt (1/4) (The Outbreaks)Aus anderem Holz geschnitzt (1/4) (The Outbreaks)

Die Wellen brachen an der „treuen Frenja“, die See war aufgewühlt, die Gischt auf den Wellenbergen war schaumig, Blitze zuckten am Himmel und der Horizont war kaum zu erkennen. Es war bereits die zweite Nacht, in der das Schiff dem Wetter ausgeliefert war. Das Schiff war auf dem Weg zu dem zweifelhaften Freihandelshafen, einer Insel, die 400 Seemeilen südwestlich von Tiefwasser lag. Sie wurde regiert von einen selbsternannten Tyrannen, mit dem Namen Tarnheel Embuirhan. Mit an Board des Schiffes war eine Expeditionsgesellschaft, die laut Aussage des Expeditionsleiters, der auch gleichzeitig der Kapitän des Schiffes, auf den Weg zum Korinn Archipel war. Einer Inselgruppe die weiter im Nordwesten lag, als die Insel die sie als nächstes erreichen sollten. Auf der Reise kamen die ca 40 Passagiere und Crewmitglieder sich näher, allein die Enge auf dem Schiff brachte es mit sich, spätestens aber in der Kombüse traf man sich von Zeit zu Zeit.

Besonders auffällig war ein alter Seemann, mit dem Namen Hug Sturmbrecher, dieser trug einen schon längst abgetragenem und an einigen Stellen, eingerissenem, blauen Uniformrock, einen zerissenen Umhang und einen ebenfalls abgetragenem Dreispitz unter dem er sein Gesicht verbarg, so gut es konnte. Seine rechte Hand schien er wohl bei einem Kampf verloren zu haben, denn statt einer Hand prangte dort ein Piratenhaken, mit der er die ganze Zeit eine kleine Schatzkiste umklammert hielt, ausserdem hatte er auch nur noch ein rechtes Bein, auf der linken Seite hatte er ein schon leicht in die Jahre gekommenes Holzbein. Von Zeit zu Zeit sah man bei ihm eine kleine Ratte, die er mit ein wenig alten Brot fütterte. In seiner Nähe stank es nach Rum, er saß immer abseits der anderen Passagiere. Fragte man ihn, gab der ständig betrunkene Mann, zusammenhangslose Sätze von sich. So war es für alle Beteiligte das Beste, ihn in Frieden zu lassen. So war es auch nicht verwunderlich das er auch abseits der anderen Menschen hier an Board in einer dunklen Ecke schlief.

Dann gab es diese grünäugige, junge, gewitze, Dame mit dem Namen Madame Fley. Diese war das genaue Gegenteil von diesem Hug, eine Person die die Unterhaltung suchte und bei manch einem Kartenspiel mit der Crew als Siegerin hervorging. Sie hatte oft einen flotten Spruch auf den Lippen, war aber nie respecktlos. Nach ihren Worten war sie auf der Reise um das Amt des Schatzmeisters, von dem anlaufenden Freihandelshafen Mintarn zu übernehmen, eingestellt von niemanden geringeren als Tarnheel Embuirhan selber.

Unterhaltung der ganz anderen Natur bot von Zeit zu Zeit ein witziger und kleiner Kerl namens Sören Halbtuch. Sören war wie die meisten Halbling auf barde6Faerûn ein Leichtfuss. Wenn man es nicht gewusst hätte, hätte man den kleinen Kerl nicht zu der Expeditionsgesellschaft gezählt, viel eher zu den restlichen Passagieren des Schiffes, da er nicht so uniformiert war, wie anderen der Gesellschaft. Er spielte an den Abenden in der Kombüse mit seiner Laute auf und erheiterte so manch einen der Anwesenden. Er spielte auf eine Weise die selbst dem gefasstesten Seemann ein Tränchen, beim Vortragen herabrinnen ließ. Unter seinen Leider war auch das von einem Barde mit dem Namen Shael Dalek darunter. Dieser schrieb einst ein berühmtes Lieder über die Insel Mintarn, nachdem der grüne Drache mit dem Namen Gogornon Manmaster von einem Zauber bezwungen worden war:

From the golden mound he rose
His scales a brilliant green
The creature every man knows
to surpass any horrific dream

With tail, claws and massive fangs
The creature it did rear
The warrior’s position did not change
In his eye’s there was no fear

With a giant „whooshing“ sound
The dragon he did breathe
That knocked the warrior to the ground
Like a crushing wave of the sea

After the gas had cleared
The dragon gave a growl
The knight was laying near
His body on the ground

From across the cave a laugh was heard
To the dragon it was quite a shock
A man appeared and spoke a word
And the knights body turned back to rock

„You stupid dragon“ the mage did scowl
„It was all quite so clear“
„There is no need to scream or howl“
„You cannot outsmart Bannan Leer“

With an anger unsurpassed
The dragon roared his hate
Then the mage simply asked
„Why try to escape your fate?“

The dragon prepared to breathe again
In his eye’s there was no compassion
So the battle truly begins
In the wizards hand a glowing orb of ashen

Both breath and orb did fly
It was a sight to see
Screaming into the nights sky
The dragon would no longer be

As the dragon twitched his last
His eye’s locked on the spellcaster
„You are now in the past“
So died Gogornon Manmaster

frieselNicht zu vergessen war Kapitän Neuronimus Friesel, ein Mann mittleren Alters mit einer Schmarre im Gesicht und einem nach hinten gebundenen Pferdezopf. Er war nicht nur der Kapitän des Schiffes und recht erfahren was die Gewässer um Mintarn und Tiefwasser anging, sondern auch gleichzeitig der Expeditionsleiter der Gesellschaft, die soweit war bekannt, weiter zum Korinn Archipel weitersegeln würden und Mintarn nur als Zwischenstation benutzen würden um Frischwasser und andere Dinge aufzunehmen. Die Expedition bestand aus ca 10 Leuten und jeder der Anwesenden hatte, so macht es der Anschein, ein Spezialgebiet. Friesel selber war, wie die anderen auch, angeheuert worden um sich in die Gewässer vom Korinn Archipel vorzuwagen, da wohl dort ein Schiff gesunken sein musste das von besonderem Interesse war. Zumindest erzählten die Mitglieder  von der Expedition das. An seiner Seite von Friesel war die meiste Zeit über ein Halbork zu sehen, häufig standen sie zusammen am Steuerrad der

Wie hoch die Entlohnung war, erfuhr Jenotus, ein Magiebegabter, von einem zauberkundigen, alten, weisen Elfen, der ebenfalls ein Mitglied der Expeditionsgesellschaft war, mit dem Namen Ibenir Teleri. Er saß des öfteren in der Kombüse, entweder über einem großen Wälzer, oder über einem eigenartigem, halbrunden Gegenstand, der nach aussage von ihm der Konzentration half. Er schien sich auf dem Gebiet der Beschwörung auszukennen, wer sonst würde sich für das 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl interessieren, soviel hatte Jenotus aus ihm herauslocken können. Ein legendäres Buch, geschrieben von einem elfischen Hochmagier in der Stadt die heute nicht mehr existierte. Eine Stadt in der der Versuch scheiteret Elfen, Menschen, Zwerge und andere Völker zusammenzubringen, die Stadt des Liedes und der Liebe, Myth Drannor. Ibenir erzählte das dieses Buch lange als verschollen galt und vor einem Jahrzehnt wieder aufgetaucht sei, wohl wissend in den Händen eines roten Magiers von Thay. Der dieses aber im Tausch für ein anderes wertvolles Relikt aus seinem Besitz gab. Es war der Auftraggeber der Expeditionsgesellschaft, der ihm, Ibenir dieses Buch im Gegenzug für seine Unterstützung bei der Expedition, versprochen hatte.

Es war der zweite Abend an dem das Schiff von einem schweren Sturm erschüttert wurde, während Jenotus diesen Witterungen locker trotzte hatten andere dahingegen eher ihre Sorgen. So sah man an diesem Abend auch wieder einen schwarzharrigen, tätowieren, muskelbepackten Mann an der Reeling stehen. Seine leichte grünliche Färbung sah man kaum und als er wieder unter Deck ging, kam ihm der Kapitän entgegen, um wahrscheinlich Honn, den ersten Maat, auf Deck abzulösen. Der Mann, alle nannten ihn nur „Totes Pferd“, setzte sich, als er bei der Kombüse angekommen war, an den Tisch von Jenotus, Ibenir und Melchior. Letzterer, Melchior Sternenglanz, war ein jüngerer Halbelf mit strahlend blauen Augen. Er war recht eigenbrödlerisch und zog es ähnlich wie Hug vor, es eher abseits der Gruppen zu sitzen und wenn dann sah man ihn des öfteren bei Ibenir am Tisch, wie jetzt auch. An seiner Seite war ein grauer Wolf, der auf den Namen Mingan, hörte. Es verging eine Weile, plötzlich wurde Jenotus und Ibenir durch einen starken Ruck der durch das Schiff ging aus aus ihrem Gespräch gerissen. Danach kehrte eine Ruhe ein, der Sturm hatte sich anscheinen plötzlich gelegt. Das Schiff rollte kaum noch. Einige Passagiere und Crew Mitglieder wurden hin- und hergerissen. Man hatte das Gefühl, als hätte es auf der Backbordseite einen Felsen gestriffen, und wäre leicht vom Kurs gebracht worden. Eigenartigerweise knirschte kein Holz oder hätte das Gefühl, als wäre das Schiff auf ein Stein gelaufen. Totes Pferd und Jenotus und einige anderen eilten aus der Kombüse zu der Lucke die ans Deck führte und dann gab es einen erneuten Ruck, der die meisten zu Fall brachte. Totes Pferd entdeckte das, als er zur Luke ging, über ihm ein in der Takelage hängender Hadozee wie ein Beere von einem Strauch, von einem dicken Tentakel, gepflückt wurde. Er wurde so schnell weggerissen, das der über die Treppe nach oben gelangende Halbelf, diesen nicht mehr sah. Dafür sah er aber was über das Schiff hereingebrochen war, überall schlängelten sich schmatzende, krakenähnliche, dunkelgrünliche Fangarme über das Deck, dem Mast und in der Takellage lang. Totes Pferd rannte geschickt,Scylla den Armen ausweichend, zum Steuerrad des Schiffes, wo Honn und Neuronimus standen, sie waren in arge Bedrängniss durch die Fangarme geraten. Zwei Fangarme hatten sich um das Steuerrad gewunden und versuchten es aus der Halterung zu reissen. Der herbeigeeilte Halbelfe schlug mit seiner Machete zu, nur um festzustellen, das seine Waffe von dem zähen Tentakel zurückfederte. Als Nächster tauchte Jenotus auf dem Deck auf. Er erhob sich in die Lüfte, um den schlagenden Fangarmen zu entgehen und um eine bessere Übersicht über die Situation zu bekommen. Leider behinderte das Segeltuch, des zweiten Mastes, ein guten Rundumblick. Gab aber den Blick auf ein langen Fangarm frei und das nutzte Jenotus und murmelte, während er sich in der Luft befand ein paar Worte woraufhin auf das Tentakel mehrere schwarze Dornen zuschossen und sich tief in den Fangarm eingruben. Das Wesen heulte ein wenig auf. Kurz daraufhin flog ein schweres Eichenfass an Jenotus vorbei, er hatte die Aufmerksamkeit von der Kreatur sicher. Der Barbar, unterdessen am Steuerrad angekommen, versuchte mit seiner Machete und seinem Speer die Tantakeln zu treffen, aber sie federten von der gummiartigen Haut ab, die Situaton wurde sogar noch schlimmer, als die beiden Tentakeln das Steuerrad abrissen und mit ihm der 1. Maat, noch hängend an dem Rad, durch die Luft wirbelte, während der Kapitän über Board ging und aus den Augen des Barbaren verschwand.  Er tauchte kurze Zeit später an der Reeling, an einem Seil hängend, wieder auf. Unterdessen waren noch mehr Passagiere an Board gekommen. Mademoiselle Fley griff das ihr am nächststehende Wesen an, oder waren es die Tentakeln des Wesens? Auch Ibenir und Kilian, ein Geistlicher, tauchten auf dem Deck auf. Während Kilian bei seinem Auftauchen durch die Luke, von einem Tentakel getroffen wurde, schaffte es der alte Elf mit einem aufgeschlagenem Buch, lesend, sich hinter einem Mast zu bringen. Jenotus merkte wie hoffnungslos die Situation am Heck war und fing wieder an Worte in den Sturm zu murmeln. Totes Pferd gab die verlorene Position am Heck auf und rannte den dicken Tentakeln ausweichend zu der angehenden Schatzmeisterin, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Es ging ein weiterer Ruck durch das Schiff. Was war passiert? Bei dem Scylla von Ibenir tauchen im Wasser Rückenflossen von mehreren großen Haien auf. Kurz danach glitten die Tentakel, des an der vorderen Backboardseite befindenen Scylla ruckartig ins Wasser, dabei riss es alles mit, dabei wurde ein riesiges Loch in den Bug der treuen Frenja gerissen, wo zuvor noch der Scylla gewesen war. Die Freude der Beobachter, währt nur kurz, denn als Ibenir sich von dem Zauber sich ein wenig erholen wollte, schoss ein Tentakeln vorbei an Madame Fley vorbei auf den Zauberwirker und traf den Alten so schwer das er mit dem Kopf an ein schwers Fass geschleudert wurde und schlaff an dem Fass zusammensackte. Blut sickert über die Planke wo sein Kopf lag. Totes Pferd packte die Wut, er drosch mit voller Kraft auf das Tentakeln ein und hatte Erfolg, er trennte es von den dem restlichen Körper ab und konnte der Miss Fley aus ihrer Situation befreien. Totes Pferd entdeckte den am Boden liegenden alten Elfen, stellte fest das sein Leben aus ihm schon gesickert war und wollte den Körper an den Scylla übergeben, wurde aber rechtzeitig von Jenotus mit den Worten „Haltet ein, werft ihn nicht über Board“ gestopt. Er legte den leblosen Körper den er eben noch dem Unwesen übergeben wollte ab und sah noch wie ein Tentakel auf ihm zugeschossen kam, es auf etwas prallte und das war nicht er und er hörte wie etwas Schweres gegen den Mast hinter ihm krachte und die knarrenden und ächzenden Geräusche, des Mastbaumes. Der Mast war gebrochen und war auf die Backboardseite des Schiffes gefallen.

pic1Totes Pferd hielt dem Kraken seinem abgetrennten Tentakel hin und fluchte und schimpfte, er brachte sich in Rage. Kilian unterdessen hatte die Augen aufgeschlagen und ging geduckt zu dem lebelosen Körper von dem Elf. Jenotus hatte inzwischen aus seiner Perspektive die Felsen die vor ihnen lagen gesichtet und reagierte inständig, das Steuerrad war zerstört und so blieb nur noch das Ruder. So flog er zum Bug des Schiffes und konzentrierte sich nur noch auf das Ruder und es zu bewegen. Die Welt um ihn herum verschwand und nur das Ruder war zusehen, das Ruder das sich bewegen musste. Das Wesen, welches gegen Madame Fley und Totes Pferd kämpfte, setzte nicht nur die Tentakeln zum Kampf ein, sondern hielt, mit einem der 4 Tentakeln die Luke zu, aus der unter anderem Jenotus, Kilian, totes Pferd und einige andere gekommen waren. Nun kamen aber auch der Kapitän und sein 1. Maat zu der Gruppe und drangen ebenso auf das Tier ein. Die Felsen veranlassten erst das eine, dann das andere der beiden Scylla´s sich an Board des Schiffes zu ziehen. Das nutzte Totes Pferd aus und er drang verstärkt in seiner Wut auf den fischartigen Kopf des Wesens ein. Die Kreatur musste viele Schläge einstecken. Die Luke war frei und es tauchte der Kopf von Sören auf, er spielte die ganze Zeit schon auf seinem Instrument und hatte so die Gruppe auf Deck gestärkt, auch wenn er nicht persönlich auf dem Deck sich befand. Aus seinen Augenwinkel erkannte Totes Pferd, wie ein Totgeglaubter, wieder unter den Lebenden weilte. Nicht weit und gestützt von Kilian und dem Barden stand Ibenir wieder, er rezetierte einige Silben aus seinem Buch und plötzlich nahmen die die an deck waren ein weiteres, größeres Krakenwesen war. Sollte das das Ende des Schiffes sein? Doch zu ihrer Verwunderung schlang sich plötzlich die Tentakeln um den verletzten Scylla und zog es vom Deck ins Wasser, danach sah man wie die größere Kreatur sein Maul aufmachte und den Kleineren frass. Jenotus Versuch das Ruder zu kontrollieren war von Erfolg gekrönnt und sie waren durch eine enge Passage von einigen Felsen gekommen, nun lag vor ihnen die Küste der Insel. Wäre Ibenir und Killian nicht dazwischengegangen wäre Totes Pferd auf Sören losgegangen, da er dachte er hätte etwas mit den Kreaturen zu tun. Er ließ aber aber ab, als die anderen ihn versicherten das Sören nichts mit dem Erscheinen der Kreaturen zu tun hatte. Da am Bug keine Kreatur mehr war, ging die Gruppe komplett zum Heck und gingen auf die letzte Kreatur los, das inzwischen versuchte das Ruder zu zerstören. Es gab ein großes Gemetzel und mit nur noch 2 Tentakeln floh es lentzendlich ins Wasser. Der Kaptiän gab dem Befehl alle Segel zu raffen, denn noch machte das Schiff ein wenig Fahrt. Schnell ware die Crew in den Masten und rafften die Segel. Jenotus kappte ein paar Segel und der gebrochene Mast wurde dem Meer endgültig übergeben.

Die ersten Strahlen von Sûne ergossen sich über das schmutzige Deck und tauchten das Meer in warmes Licht. Jenotus landete auf dem Deck und Totes Pferd ging die Treppen unter Deck. Dort sah er vor dem großen Loch in dem Bug, Melchior stehen der seine Händflächen an die Schiffsplanken hielt und vor sich hin brummte. Entschlossen ging Totes Pferd auf ihn los und verursachte, das das Schiff knirschte und sich Risse ausbreiteten. Schon wieder war Ibenir zu hören auf dem Deck. Er hatte mitbekommen das Melchior, der versucht hatte den Bug des Schiffes zusammenzuhalten aus seiner Konzentration gekommen war. Kurze Zeit später tauchten 2 Wale neben dem Schiff auf. Der eine Wal schmiegte sich an die Backboardseite, während der andere Wal gegen die Steuerboardseite drückte. Neuronimus Friesel gab Ibenir Instruktionen und schon gewann das Schiff an Fahrt und die treue Frenja lief in den Vormittagsstunden, begleitet von vielen Schaulustigen, in den Freihandelshafen Mintarn ein. Viele Flaggen waren zu sehen, darunter auch ettliche Piraten und Freibeuter die in Tiefwasser, Luskan und Baldurs Gate gesucht wurden. Das Schiff lief einen Kai an, ein wenig abseits der großen Schiffe und sobald die Planke ausgelegt war, bekamen sie Besuch vom Hafenmeister. Es gab nicht viele Tage, wo ein kaum fahrtüchtiges Schiff, begleitet von 2 Walen, hier anlegte.

 


  • Neuronimus Friesel – menschlicher Freibeuter mittleren Alters Rang: Kapitän auf der „treuen Frenja“/Expeditionsleiter (Expedition)
  • Ibenir Teleri – elfischer Beschwörer (Expedition) – 5. Buch des Compendiums „Felenarion“ von Eltargrim Irithyl (Rote Magier der Thay)
  • Honn – Halbork im mittleren Alter   Rang: 1.Maat auf der „treuen Frenja“ (Crew)
  • Kilian – menschlicher älterer Priester (Crew)
  • Madame Fley – ihren Augen zu Schlussfolgern /Schurkin (Passagier) – Info angehende Schatzmeisterin von Tarnheel
  • Sören Halbtuch – halblingischer Barde (Expedition)
  • Hug  Sturmbrecher – menschlicher vom wettergegerbter älterer räselhafter Pirat? mit einer kleinen Schatzkiste, die er bei sich trägt (Passagier)
  • Melchior Sternenglanz – jüngerer halbelfischer Druide (Expedition)

Rätsel über Rätsel (Cult of the Damned)

Rätsel über Rätsel (Cult of the Damned)Rätsel über Rätsel (Cult of the Damned)

In der Nacht vom 16.Tarsakh zum 17. Tarsakh 1382 wurde die Gruppe im Gutshaus des Bürgermeisters von 2 Geistern angegriffen. Das etwas Größere riss einen kleinen Teil von Brotors Ledergürtel ab und entkam der Gruppe bei der kleinen Verfolgung. Das kleinere wurde an der Hauseingangstür gestellt und bezog reichlich Prügel, na ja die hälfe der Schläge, Pfeile & Bolzen flogen ja auch ohne Schaden anzurichten hindurch.

Am 17.Tarsakh wurde ordentlich Gefrühstückt und danach wurde durch die Gruppe dem gutem Hr. Ismark Kolyana ( Sohn des Bürgermeisters, der in der Dorfschänke von der Gruppe 1 Tage zuvor entdecket wurde, kann auch sein das er deswegen als Papagei betitelt wird weil er so bunt angezogen ist ) noch einmal ordentlich ins Gewissen geredet ohne das Körperliche Attribute zur Anwendung kam. Er wurde mehr oder weniger Überzeugt, dass er sich schon auf Grund seiner Stellung, als Sohn des Bürgermeisters, etwas mehr um seine Dorfbewohner kümmern sollte. Da seine Schwester jetzt das Amt der Dorfbürgermeisterin inne hatte wurde Sie gefragt ob Sie Einwände hatte, natürlich hatte Sie keine, sie begrüßte es schon eher und war vielleicht auch etwas erfreut.

Da die Verdammten es jetzt schon zweimal mit Geistern in engeren Kontakt gekommen sind, wurden 10 Flaschen mit geweihtem Wasser gefüllt und auf die Gruppenmitglieder aufgeteilt. Danach ging es denn in das Dorf um für unseren Papagei eine etwas Sinnvollere Ausrüstung zu besorgen. Es führte der Weg der Gruppe zum weiß gestrichenen Haus das nicht sehr beschädigt war und auch nicht verbarrikadiert war. Im Erdgeschoss fand man nichts von Bedeutung oder was als Waffe für den Papagei dienen konnte. Aller ding fand die Gruppe einen Geheimgang. Als der Mechanismus der verborgenen Tür entdeckt und ausgelöst wurde, hörte die Gruppe von oben  die Stimme einer etwas älteren Menschen Frau.

Also teilte sich die Gruppe auf.

Jorax, Amara, DBW gingen in den Gang, Knartsch sorgte für Rückendeckung in einem Versteck im EG (hoff ich zumindest, weil gesehen hab ich ihn nicht mehr. Drisinil, Cyrilla und der Papagei gingen nach oben.

Jorax, Amara und der braune Wanderer mussten durch einen engen niedrigen Gang krabbeln der ca. 1,5 – 2 m lang war. Es war stockfinster und Amara musste eine Kerze entzünden um etwas Licht für sich ins dunkele zu bringen (Elfen und ihre Dämmersicht). Danach wurde dieser Gang etwas breiter und höher, so dass alle halbwegs aufrecht gegen konnten. Am Ende dieses Ganges stand die kleine Gruppe vor einer Holztür mit Vorhängeschloss. Der Geruch im Gang erinnerte die 3 etwas an getrocknetes Blut, und einen leicht modrigem Geruch stieg ihnen in die Nase. Egal, Amara versuchte sich als Schlossknackerin , bescheiden , zwei Dietriche hatten nicht die erhoffte Wirkung. Also beschoss Jorax es auf die etwas andere Schlosskackertour. Er ließ sich vom brauen Wanderer das 2 Tage zuvor gefundene Nageleisen geben und hebelte das mickrige Vorhängeschloss auf. Die Gruppe trat durch die Tür. Der Raum der sich der Gruppe erschloss war ca. 5 x 5 m groß und hatte einen kleinen Teich auf der linken Hälfte des Raumes. Es fand sich eine junge Frau die am Ufer des kleinen Teiches lag.  Ihr linker Arm war an der Schulter abgetrennt worden. Aber die Wunden waren aller mehr oder weniger fachmännisch versorgt wurden. Die meisten Ihrer Knochen waren auch mehr als einmal gebrochen worden. Sie ist also gefoltert worden. Die Gruppe untersuchte denn Raum weiter und fand in der einen Ecke einen Lagerraum. Der Lagerraum hatte auf der einen Seite allerlei Geräte um Glieder abzutrennen und Wunden zu versorgen und auf der gegenüberliegenden Seite waren Gleichermaßen von unterschiedlichen Personen und evtl. auch Rassen in Glass Behälter eingelegt / konserviert. Nach dieser Entdeckung untersuchten die Gruppe noch einmal die Frau am Ufer und fanden an den Füßen Abdrücke von Eisenfesseln mit der Gefangene angekettet wurden und im Wasser einen Wappenrock mit einem grünen Knochenschädel. Stellen für solche Vorrichtung für Ankettung fand die Gruppe anschließend auch an den Wänden, sie waren aber schon etwas von Moosen überwachsen. Danach ging die Gruppe zurück in den Raum im EG.

Drisinil, Cyrilla und der Papagei gingen nach oben und hielten mit der alten Dame einen Café Klatsch ab. (Falls das einer etwas näher ausführen möchte kann er das gerne machen)

Als Jorax, Amara, DBW zurück in den Raum im EG kam gesellte sich Cyrilla zu Ihnen und erzählte der Gruppe was sich abgespielt hatte, Café Pläuschchen halt. also marschierte die gesamte Gruppe nach oben zur alten Dame und gesellte sich zu Drisinil und dem Papagei. Jorax zückte sein Fässchen und erklärte der alten Dame das er Tee nur trinkt wenn da etwas Schuss in der Tasche Tee ist, und gab einen Portion Rum aus seinem Fässchen dazu. Der alten Dame schmeckte es sehr und so ging es denn mit den nächsten 4-5 Tassen weiter. Nach einigen sehr zweideutigen Sätzen der guten alten Dame faste Jorax den Entschluss, dass die alte Dame mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Mörderin war, die sich mit abgetrennten Gliedmaßen die Gunst der Werwölfe erkaufen wollte. Warum auch wohl das Haus nicht beim Angriff der Werwölfe angegriffen wurde. Darauf trat er mit voller Wucht gegen die Tischkante und lies den Tisch auf die alte Dame zuschießen. Darüber war die alte Dame wohl sehr verdutzt, denn im nächsten Zug sprang Jorax auf den Teetisch ging mit einer 360° Drehung in die Hocke und lies seine Fuß mit vollem Schwung gegen die linke Seite des Kopfes prallen. Das traf die Dame mit voller Wucht und lies sie zu Boden fallen, Jorax kommt in einer fließenden Bewegung auf die Beine, springt sofort ab und trifft die Dame mit einem Ellenbogen Drop auf dem oberem Rücken / Schulterblätter der alten Dame was ihr Ende bedeutete. Der anschließende Genickbruch durch drehen der Kopfes um mehr als 180 ° ist nicht mehr von Bedeutung. Danach ist Jorax etwas enttäuscht , hatte er doch Felsen fest angenommen die gute alte , jetzt tote , Dame ist nur Fassade und es verwandelt sich in ein fieses stinkendes 2,50 m großes Monster. “ hab ich evtl. jemanden unschuldiges getötet “ ging den Zwerg durch den Kopf und verwirrte Ihn sehr. Das blieb der Gruppe nicht verborgen und der Zwerg bekam Zuspruch und wurde von Amara getröstet. Danach durch suchte die Gruppe sehr sorgfältig das gesamte Haus, schließlich wurden sie im Erdgeschoß, genauer gesagt in der Küche, fündig. Sie fanden im einer kleinen Holzschatulle einen Zettel der mit folgenden Worten beschrieben war: Diene uns gut, so wird dir kein Leid geschehen, Unterzeichnet mit Valicya. Das machte dem Zwerg wieder Mut, also hatte er wohl doch den richtigen Richter bei der alten Dame gehabt. Nach dem die Gruppe die Leiche der jungen Frau dem Papagei gezeigt hatte bestätigte er das die Leiche der jungen Frau die Tochter der alten Dame war. Noch eine Bestätigung mehr für den Zwerg, dass richtige getan zu haben.

Anschließend ging die Gruppe zurück und bereiteten sich darauf vor den Friedhof und die dazu gehörenden Kapelle / Kirche zu untersuchen.

Zur Erinnerung der Zeitliche Ablauf der vergangenen Tage bevor die Gruppe im die Ortschaft kam:

14 Tage vor Eintreffen der Gruppe im Ort: Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Graf Strahd von Zarovich, der Graf wurde durch das sehr gleißend helle Aufleuchten des Amulettes der Rabenkinder in die Flucht geschlagen

7-8 Tage vor Eintreffen der Gruppe im Ort : tot des Bürgermeisters

5-6 Tage vor Eintreffen der Gruppe im Ort : Angriff der Werwölfe auf das Dorf

3 Tagen vor Eintreffen der Gruppe im Ort : Angriff des Zombies auf das Dorf

Tag 0 Eintreffen der Gruppe im Ort

Der wilde Tanz der Nudelhölzer (The Ragtag Bunch)

Der wilde Tanz der Nudelhölzer (The Ragtag Bunch)Der wilde Tanz der Nudelhölzer (The Ragtag Bunch)

Vorgeschichte: Vor drei Tagen war Naki, nach einer erfolgreichen Kaperfahrt, mit seiner schwer beladenen Caravelle, hier in den kleinen Hafen zurückgekehrt. An Board des Schiffes waren 7 Gefangene in Ketten und etliche Kisten mit Waren, einige Tiere, darunter ein Muli und 3 Pferde, als auch die eingesammelten Gegenständen, von den wahrscheinlich inzwischen von den Fischen gefressenen Mitgliedern der getöten Crew. Nachdem sie am Kai angelegt hatten wurden die Gefangenen auf dem Dorfplatz in einen großen, freischwingenden, alten, maroden, eisernen Käfig gesperrt. Einig Gefangenen würden den nächsten Tag nicht überleben und so versorgte ein rotharriger Mann die Wunden der Schwerverletzen und es blieben, aller  Witterungen zum Trotz, alle Gefangene am Leben. In den drauffolgenden Tagen kümmerte sich der Mann weiter um sie und am 3ten Tag sah man die Gelegenheit eines Ausbruchs gekommen. Die meisten Goblins waren in See  und nur noch eine kleine Gruppe von Goblins waren zurückgelassen worden, die auf die Gefangenen aufpassen sollten.

Die Flying Dschinn ankerte vor der Küste, immerhin schien diese bewohnt zu sein, denn beim Landgang, noch in der Nacht, hatte man eine Siedlung aus Schiffsrümpfen entdeckt, wo auch Feuer brannten. Da die Mannschaft aber angeschlagen war, ließ man es dabei beruhen und kehrte wieder zum Schiff zurück. Der starke Regen kroch in jede Ritze der Leute, die beim Landgang dabei waren und so waren sie froh unter Deck, Schutz vor ihm gefunden zu haben. Man fand derweil anderes Flüssiges an Board, das eine wenig Abhilfe schaffte. Unterdessen hatte sich Lylian um die Verletzungen der Mannschaft gekümmert. Nun lagen die meisten erschöpft in ihren Hängematten und versuchten ein wenig Schlaf zu finden.

Es war die Nacht, an der die Gefangene die ihre Gelegenheit gekommen sahen, aus dem maroden eisernen Käfig der in der Mitte des Dorfes, an einem Art Galgen hing und über dem Boden sich befand, auszubrechen. Es gelang ihnen aus dem Käfig zu entkommen und sich zweier betrunkenen Wachen zu entledigen, ebenso wurde eine Patouile die sich dem leeren Käfig näherte, ausgeschaltet. Leider wurde dieser Tumult duch einen der Goblins die in einem Krähennest saßen bemerkt, woraufhin dieser in sein Horn blies. Plötzlich flogen die Türen der Schiffswracks bzw Häuser auf und Goblins strömten heraus. Im kleinen Dorf brachen kleine Gemetzel aus.

Von dem Horn geweckt fanden sich unter anderem Lylian, Elias, Fennweisund Fergus sich am Bug der Flying Dschinn wieder. Lylian erkannte von allen auch noch Gestalten die sich in dem Dorf bewegten. Da das schlechte Wetter immernoch vorherrschte, verschwand Fergus sogleich wieder unter Deck um sich einen guten Schluck aus seinem Flachmann zu genehmigen, obgleich Fennweis den Vorschlag unterbreitete auf die Insel über zu setzen. Elais setze ihm nach und bevor noch Fergus wie ihm geschah klopfte es an seiner Kajüte. Dummerweise verfing er sich mit seinem Fuß in der gespannten Hängematte und hatte arge Mühe sich auf den Beinen zu halten, während Elias eintrat. Elias bedurfte es nicht lange um Fergus zu überzeugen mit auf die Insel mit zu kommen.

So fanden sich nur wenige Augenblicke die Gruppe um Fennweis in einem Ruderboot wieder, das wie eine kleine Nussschale auf den Wellen tanzte. Dombar legte sich in die Riemen und so kam, auch bei dem Seegang das Boot, an den Schiffswrackteilen, vorbei zum Strand. Kaum das sie den Strand erreicht hatten, hörte Fergus eine Frauenstimme die um Hilfe rief. Nun war bei ihm kein Halten mehr, kaum das Knirschend sich das Boot auf den Strand schob, sprang er heraus und eilte in den Wald, der zu dem Dorf führte. Lylian verwandelte sich in einen Affen und kletterte geschickt an einem Baum empor.

Nachdem die ehemaligen Gefangenen unter Beschuss gerieten, durch die Goblins aus dem Krähennest, zogen sie sich in das Lagerhaus von den Goblins zurück. Die Goblins ihrerseits kletterten vom Ausguck herunter.

Stor ein Nordman, der zusammen mit Rohan den Ausbruch geplant und angeführt hatte, war als Erster in das Lagerhaus eingedrungen und hatte sich schnell der Wache, die dort an einem Tisch gesessen hatte, entledigt. Nun stand er auf mehreren übereinander gestapelten Kisten und suchte nach Waffen und anderen Dingen die man zur Verteidigung nutzen konnte, als die anderen in das Lagerhaus gestürmt kamen. Den Schluss bildete eine Hüne der alle überragte. Er schloss, als alle ehemaligen Gefangenen im Lagerhaus waren, mittels eines Balkens die Tür.

Von der hohen Position über den Bäumen, konnte Lylian, noch sehen wie ein paar Leute in ein Gebäude rannten und einige Goblins mit Äxten gegen die Tür des Gebäudes hämmerten. Stor erbat um Hilfe, hatte er doch Schwerter in der obersten Kiste gefunden. Ein Lichtblick für alle hier in dem Gebäude, wusste man doch nicht wieviele Feinde sich vor dem Gebäude aufhielten. Stor warf den Anwesenden Waffen herunter und diese wurden dann an die Frauen und Männer verteilt.

unvollständiger Text beginnt


 

– Lagerhaus wird durchsucht nach Waffen, Schilden und ihren Rüstungen..Langschwerter werden gefunden und verteilt

– der rotharrige Mann stimmt ein Gesang an..

– ein Hüne möchte gerne erklärt bekommen wie man mit einem Schwert kämpft

– Sache mit Einsss

– keine Reaktion der Charaktere, sie wühlen in den Kisten weiter

– Fergus stellt sich zwei Goblins vor, kann der Keule einer Goblinoidin ausweichen und verschwindet hinter einem Schiffsrumpf

– eine Frau mit einem Nudelholz taucht auf

– Kampf beginnt, als eine Katze die beiden Goblins angreift

– Kampf ist schnell vorbei und die Gruppe macht sich auf den Weg zum Lagerhaus

– sehen wie ein Goblin in das Haus gerissen wird und ein anderer der nachrückt von der zugehenden Tür schwer getroffen wird.

– unterdessen haben sich die dicke Mama mit den Nundelholt verfünfacht.

– Goblins werden überwältigt

– Frauen verschwinden und Fergus taucht wieder auf

– Frauen flüchten auf Fischerboot und kommen nicht weit, da eine Schildkröte das Schiff in 2 Teile beißt

– überlebende Frau versucht an Land zu kommen und wird von einem Drachenaal verfolgt

– zerstört Kai und windet sich verstört hin und her, nach einem 2ten Versuch kann die Frau gerettet werden

– Gebäude werden untersucht, nachde die restlichen goblins geflohen sind in den kleinen Wald

– Sachen werden gefunden bis auf eine Seife

 

Ein bunter Haufen (The Grey Guardians)

Ein bunter Haufen (The Grey Guardians)

Er konnte sich nur immer wieder an den Kopf greifen… Das hatte selbst er in all seinen Jahren als Wirt nicht erlebt. Und das während das Dorf mehr oder weniger von Orks umstellt war. Die Dorfbewohner bemannten die Palisade, bereiteten sich auf den morgigen Ansturm vor und der verrückte Haufen hier aß und trank…. Kopfschüttelnd blickte er in die Runde.

Der mysteriöse Fremde mit den eisblauen Augen starrte nachdenklich ins Feuer. Mit seiner dunklen Hautfarbe, die fast so schwarz wie sein Haar und Spitzbärtchen zu sein schienen diese hellen, durchdringenden Augen fast unecht, ja sogar gefährlich. Ja, vor dem musste man sich in Acht nehmen.

Einen Tisch weiter in der Ecke saß eine anmutige Elfe. Sie stand der Schönheit ihres Volkes um nichts nach, obwohl sie mit ihrem verzausten , verfilztem Haar und ihrer erdverschmierten Lederrüstung etwas fast kindliches an sich hatte. Von ihr hatte er schon gehört. Sie war eine vom Waldvolk und eine Freundin des Dorfes… Sie wirkte so friedfertig strahlte diese Wärme aus. Ganz im Gegenteil zu dem Hüfthohen Monstrum von Wolf das Sie da mit hatte und gerade mit den Resten ihres Essens fütterte… Ja, vor dem musste man sich fürchten… und jetzt sieht er auch noch her…

Auf der anderen Seite der Taverne lag die verletzte Elfin mit ihren 2 Gefährten. Was die hier zu suchen hatten wusste er nicht, er wusste nur, das mit ihnen das ganze Schlamassel erst angefangen hatte. Die Orks hatten sie verfolgt und wenn wir die 3 bis morgen Früh nicht ausliefern werden Sie kommen um sie sich zu holen… . Und der Bürgermeister hatte wiedermal nichts anderes im Kopf als den großen Wohltäter zu spielen und ihnen Unterhalt zu gewähren… Unser Aller Leben für das Ihre… Jaja, welch noble Geste, doch was nützt sie wenn uns die Schweinsgesichter alle nen Kopf kürzer machen.Und wie er nun da steht und befehle verteilt. Förmlich aus seiner Rüstung quillt… Ist halt auch nicht mehr der starke Recke der er mal gewesen ist…

Nachdenklich kratzt sich der Wirt am Kopf, ob die zugelegten Pfunde wohl von seinem Essen stammten…

Ein an der Wand zerschellender Bierkrug riss ihn aus seinen Gedanken… Sein Blick wanderte zum Tisch in der Mitte der Taverne. Dies war wohl das verrückteste das er je gesehen hat. Da saß ein Zwerg und ein Ork und tranken und scherzten…. Ein waschechter Ork! Er sah zwar schon etwas ramponiert aus, doch lies in das nur noch gefährlicher wirken. Mit über 2 Schritt Größe überragte er hier im Raum jeden um einen halben Kopf. Seinen ungleichen Gefährten sogar um mehr als einen ganzen Schritt.

Hahah halbe Portion… prustete es aus ihm heraus. Der eiskalte Blick den ihm der Zwerg daraufhin zuwarf lies ihn allerdings sofort verstummen. Kreidebleich wandte er sich ab. Mit der halben Portion war nicht zu spaßen, der war schon länger hier… So breit wie hoch war er auch sonst ein sehr seltsamer Gefährte. Er schien sich nicht wie die anderen seines Volkes an den strengen Kodex  zu halten. Generell schien er ein Problem mit Regeln und Autoritäten zu haben. Vielleicht wars genau das was ihn dem Ork so nahe brachte…

Er konnte nicht anderst als sich nochmal zu ihnen umzudrehen… der schallend Lachende Zwerg, der dabei immer wieder seinen Kriegshammer tätschelte… der Schrank von Ork, der heiter Grunzte und bereits die 4 Portion in sich hinein stopfte. Und auch ja, die unscheinbare Bardin, die schweigend bei ihnen am Tisch saß und das ganze zu beobachten schien. Sie würde sich wohl ihren  eigenen Reim darauf machen…  doch sie war etwas besonderes, viel mehr als sie den Anschein machte, das spürte er.

Und so saß dieser bunte Haufen nun bei ihm in der Schenke und labten sich an ihrer Henkersmahlzeit, bevor sie wie geplant des Nächtens ausfallen sollten um den Orks zuvorzukommen

Aber wie war es überhaupt dazu gekommen?

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Die Sonne stand noch nicht hoch am wolkenbedeckten Himmel als die 3 Elfen fast panisch aus dem Wald brachen. Ehrlich gesagt stand da gar keine Sonne. Es goß wie aus Kübeln und ein kalter Wind wehte. Nciht das was man sich von einem Sommertag versprach, aber so war der Norden eben. Die drei Elfen sahen mitgenommen aus, doch am schlimmsten hatte es die Frau erwischt. Sie wurde von ihren Gefährten mehr mitgeschleift als das sie selbst noch fähig gewesen wäre zu gehen. So stürmten die drei auf das palisadenbefestigte Dorf zu. Und dann hörte man auch schon vor was die Drei flüchteten. Orkhörner erschallten im Lauerwald. Viele Orkhörner. Sofort kam Bewegung in das Dorf. Wenn man in so einer Gegend wohnte waren einem Orkübergriffe nicht fremd. Jeder wusste was zu tun war und so war binnen kürzester Zeit die Palisaden und Türme besetzt. Die Tore, bis auf das Nordtor auf welches die Elfen zuliefen verriegelt und alle weiteren Vorkehrungen in eifrigem Gange.

Gomorra, für den heute der Tag gekommen wäre seine Zeche zu begleichen hatte auf Grund der allgemein schlechten Wirtschaftslage beschlossen das Dorf zu verlassen und so schwante ihm Übles als er noch keine 100 Schritt vom Dorf entfernt plötzlich das tönen der Hörner vernahm und die Elfen auf ihn zu gestolpert sah. Kurze Zeit später hatte er sich auch schon die verletzte Elfe geschultert und spurtete mit den anderen zurück Richtung Dorf… Die Elfen wurden in die Taverne gebracht, behandelt und befragt und noch bevor der Wirt die Gelegenheit am Schopfe packen konnte den bei ihm in der Kreide stehenden Zwerg am Schopfe zu packen griff der Bürgermeister schlichtend ein und unterbreitete Gomorra ein Angebot. 5 Siberstücke für jeden Erschlagenen Ork… und schon stand ein lächeln auf des Zwergen Lippen. Er hatte beschlossen, er würde heute Reich werden!!!

Doch noch eine weitere Gestallt hatte die Hörner vernommen, vertraute Hörner und doch auch nicht. Harok stapfte seinerseits gerade aus dem Wald, als die Hörner erschallten. Gestallten schafften es gerade noch ins Dorf bevor die Tore geschlossen wurden und im nördlichen Waldstück schien ein reges Treiben zu Herrschen. Er sah Orks, Orks wie er einer war, wenn die meisten auch kleiner als er waren, ja nahezu schmächtig wirkten neben ihm. Eine kleine Gruppe trat aus dem Wald und  machten sich auf Richtung Dorf. Ca. 120 Fuß entfernt blieben sie stehen. Der größte von ihnen fing an zu brüllen und zog seine schwere Axt. Sich mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben stürmten die 3 kleineren auf das Dorf zu. 110 Fuß, 105 Fuß bis sie bei ca. 100 Fuß von den Pfeilen der Menschen durchbohrt liegen blieben. Zufrieden trottete der dicke Ork zurück in den Wald. Harok wollte sich gerade auf in Richtung der Orks machen, als er sah wie sich das Tor einen Spalt öffnete und eine kleine Gestallt hinaushuschte und sich auf in Richtung der erschossenen Orks machte… Es war der Zwerg der zuvor die Elfe ins Dorf getragen hatte…Was machte er blos. Bei den Orkleichen angekommen schlug er jedem nochmal mit seiner Handaxt auf den Kopf wobei er triumphierend Richtung Dorf gestikulierte und zog die leblosen Orkkörper rund 10 Fuß Richtung Dorf. „Schlauer kleiner Mann“ dachte sich Harok und machte sich auf zu den Orks.

Die Wachen schauten erstmal verdutzt als er da so im Regen auf sie zukam… einer von ihnen. Und ein großer noch dazu… Harok erkannte schnell, das die Orks alle eine Schwarze Hand mit einem weißen Reißzahn auf der Rüstung trugen und so improvisierte er und mahlte sich mit etwas Schlamm selbst eine Hand auf die Fellrüstung. Das schien die Wachen, die nicht die klügsten zu sein schienen noch mehr zu verwirren und erst als ein riesiger Ork der selbst Harok noch überragte sich den Weg durch die Menge bahnte kam Ruhe auf. Auf die Frage was er hier wolle und wer er den sei. Bezichtigte Harok den dicken Ork, der die Reichweite der Bogen des Dorfes austesten sollte scheiße gebaut zu haben und forderte diesen Heraus.

uruk_hai_by_bigcxxx-d4cqzibNach dem Gesetz der Orks ein Duell bis zum dritten Blut. Harok überraschte den verdutzten Ork und grub seine Axt tief in seine Schulter. Nach dem ersten Schock dürfte sich sein Kontrahent allerdings gefangen haben und wenige Sekunden später lag Harok blutüberströmt im Schlamm.

Kurz bevor ihn das Bewusstsein verließ konnte er allerdings noch vernehmen wie der mächtige Orkanführer seine Meute anbrüllte…. AUFTEILEN…. 5 LAGER …. VON ALLEN SEITEN… dann wurde es Finster.

Im Dorf wurden währenddessen die Geschehnisse, die man sich da nicht so ganz erklären konnte heftigst diskutiert… Gomorra bestand darauf erneut hinauszugehen und den gerade erschlagenen Ork wegzuschaffen, da gerade so große Orks fürchterlich zu stinken beginnen würden wenn diese einmal tot wären und sowas möchte doch niemand in der nähe seines Dorfes haben…außerdem sollte er nicht tot sein, dann würde er wohl die ganze Nacht fürchterlich schreien, sodass keiner hier ein Auge zutun würde und das wo ihnen der Orkanführer doch gerade mitgeteilt hatte das er Morgen früh, sollten sie bis dahin nicht die 3 Elfen ausgeliefert haben das Dorf in Schutt und Asche legen würde… Also sollten sie doch besser ausgeruht sein. Da kann keiner einen schreienden Ork vor seiner Tür gebrauchen und einen stinkenden schon gar nicht. Selbst vom Ausgang dieser Debatte überrascht machte sich Gomorra mit 2 gerüsteten Dorfbewohnern und dem ansässigen Kleriker – der übrigens auch ein Zwerg war, aber ansonsten ziemlich komisch – auf, die nächsten 5 Silbermünzen einzuheimsen. Völlig durchnässt vom strömenden Regen machte ihm der Kleriker allerdings einen Strich durch die Rechnung. Der Ork lebte noch, was gut war, zumindest fürs Geschäft. Aber der Zwerg in göttlichen Diensten meinte er sei anderst als die anderen Orks… vielleicht wäre das ja der Grund warum sie ihn so zugerichtet hatten und begann ihn mal auf offenem Felde zu versorgen. Gomorra erkannte das gegen die Sturheit der Zwerge wohl kaum anzukommen war und schulterte sich den Orken… Zum Zweiten Mal an diesem Tag trug er verletzte ins Dorf… wobei eine Axt in den Schädel weit weniger Arbeit und um einiges lukrativer gewesen wäre… Missmutig stapfte er duch den Regen. Die Elfe war um einiges leichter gewesen und hat, was viel wichtiger war, um einiges angenehmer gerochen. Aber egal, jetzt ging es darum zu schauen was dieser Ork wusste und wenn er wertlos war, hätte er ja immer noch die Möglichkeit seine 5 Silberstücke zu verdienen. Als sie die Hälfte des Weges zurück zum Dorf geschafft hatten, riss Wolfsgeheul  ihn aus seinen Gedanken… Oh… verdammt, was für ein scheiß Tag!!!!

Surreal zehrte sich gerade an der beute ihrer Jagd. Graufang neben ihr tat es ihr gleich. Das Rudel war erfolgreich heute, es war mehr als genug für alle da. Es war ein starkes Rudel, ein großes Rudel. Und sie war Teil des Rudels. Ein wichtiger Teil wie sie wusste.

Es war wieder an der Zeit die Menschen zu besuchen. Es gab nichts aus der Menschenwelt das Sie begehrte, alles was sie brauchte fand sie hier in der Natur, alles was sie wissen musste, erzählte ihr der Wald und doch, was fernab des Waldes geschah, das wusste sie nicht und diese Neugier trieb sie dann immer wieder zu den Menschen. Um mit ihnen zu handeln und vorallem aber um sich ihre Geschichten anzuhören.Geschichten die der Wald nicht kannte. Und so machte sie sich auf den Weg. Die Taschen voller Kräuter und Wurzeln für die Menschen und den treusten Freund an ihrer Seite. Der große Wolf schien blind zu verstehen wohin es sie zog und trottete zufrieden voran. Als Sie näher an den ans Dorf grenzende Waldrand kamen regte sich ein gewissen unwohl sein in ihr. Irgendetwas stimmte hier nicht und auch Graufang schien es zu spüren. Gerade als sie den Wald befragen wollte schlug der Wolf an… Orks!!! Viele Orks!!! Jetzt vernahm sie sie auch. Sie zogen durch den Wald, viele von ihnen mindestens 50, vielleicht 70…. Und alle trugen das selbe Symbol auf ihrer Rüstung. Eine Schwarze Hand mit einem weißen Reißzahn… Sie beobachtete wie sie an ihr vorüberzogen, ohne sie zu bemerken. Sie sah wie wenig Achtung sie für den Wald und die Natur hatten. Und sie sah, wie wenig sie doch von ihr wussten… Was war nur hier los… Eilig machten sie sich auf Richtung Dorf… Doch der Wahnsinn schien kein Ende zu nehmen, denn das Bild das sich ihr bot, als sie aus dem Wald auf trat, lies sie ihn völliger Ratlosigkeit. Zwei ängstlich und hilflos wirkende Menschen sahen zu wie ein stämmiger Zwerg einen rießigen, blutenden  Orken ins Dorf trug. Die Palisaden waren bemannt, die Tore verschlossen. Was war hier nur los? Wie gewohnt kündigte sie sich mit dem Ruf ihres Rudels an und machte sich auf den Weg den Hügel hinunter Richtung Nordtor, zu welchem ja auch der andere seltsame Trupp unterwegs zu sein schien…

Im Dorf überschlugen sich die Neuigkeiten….

– Im Wirtshaus sitzt der Zwerg der Gestern Nacht noch die Hälfte der Einrichtung zerlegt hat und dann bei des Wirten Tochter gelegen hat ganz gemütlich und Füttert einen ziemlich ramponierten, aber lebenden Ork!

– Die Druidin ist zurück, was ja prinzipiell schön ist, aber diesmal hat sie ein Ungetüm von Wolf dabei der jetzt so durchs Dorf streicht!

– Ein mysteriöser Dunkelhäutiger , ganz in schwarz gekleidet mit durchdringenden Eisblauen Augen und eine wunderschöne Bardin, die kaum ein Wort spicht tauchen plötzlich auf.

– Und weil das ja noch nicht reicht, wird das ganze Dorf von einer Kompanie Orks belagert, die uns morgen alle zum Frühstück essen, sollten wir ihnen nicht die drei Elfen ausliefern die da heute Morgen aus dem Wald gerannt kamen…

…und unser werter Herr Bürgermeister mittendrin!

Ja, die Dorfbewohner wollten Antworten, so wie jeder von uns auch. Und so fügten sich dann langsam die Puzzleteile zusammen. Die Elfen waren von den Orks gejagt worden, weil diese glaubten sie besäßen den Druidenschlüssel. Die Legende besagt dies sei ein mächtiges Artefakt wie Surreal uns erklärte, das versprach von Baum zu Baum reisen zu können und mitzunehmen soviel  man wolle, und das der Schlüssel sollte es ihn doch tatsächlich geben, nicht in die Falschen Hände geraten dürfe. Was die Orks damit wollten war klar, aber wie kamen sie auf die Idee das die Elfen den Schlüssel hatten?? Harok meinte, er wisse nicht, wie die darauf kommen, diese Orks seine strohdumm!!! Er hätte einer von ihnen werden können. Aber jetzt steht ihm der Sinn nur nach Rache. Dieses Duell sei noch nicht ausgefochten und so warf er seine Axt in die Runde. Für Gomorra war klar, er musste seine Zeche bezahlen, sonst gabs Ärger und der Deal mit dem Bürgermeister schien ihm eine dafür angebrachte Lösung, drum würde auch er wohl oder übel helfen. Außerdem gibts dafür jetzt wieder Essen und Trinken für ihn, und das nicht zu knapp… Warum der Südländer mit den hellen Augen half, wusste man nicht, er war wohl eine der tragsichen Gestallten, die einfach zur falschen Zeit, am falschen Ort waren… obwohl er eigentlich ja nicht nach jemandem aussah, der irgendwo falsch war… er sah nach jemandem aus der genau wusste was er tat. Aber wenn das so war, hat er die Gründe dafür bis jetzt für sich behalten…

Und so wurde bald klar, das sie nicht hier sitzen würden und warten bis morgen Früh die Orks an ihre Tür klopfen, sondern sich des Nachtens aufmachen würdenum ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

warg-riderMit Graufangs Hilfe schickte Surreal das Rudel den Feind auszuspionieren. Und schon bald kam der große Wolf mit Übler Nachricht zurückgetrottet. Es waren wie erwartet 5 Lager mit jeweils 20 bis 30 Orks. Womit sie nicht gerechnet hatten war: Die Orks hatten Worgs dabei, ca. 10 pro Lager. Nichts konnte einem eine laue Sommernacht so versauen wie Worgreiter… aber immerhin wussten sie jetzt wo im Wald sich die lager in etwa befanden.

Was sie jetzt noch brauchten. War ein Plan!

Und so wurde beratschlagt und getüftelt und jeder Trug seinen Teil dazu bei. Vrinn, wie sich der Südländer vorstellte zeigte ihnen wie man Molotov Cocktails bastelt und überwachte der Herstellung. Surreal sollte für die nötige Tarnung beim Ausfall sorgen um nicht zu schnell durchschaut zu werden. Der Ork dem der Sinn nach nichts mehr als nach Rache stand war der Muscle der Gruppe. Und der Zwerg, ja der Zwerg durfte eine Liste  anfertigen! Eine Liste derjenigen die mitkommen sollten . Eine Aufgabe die anscheinend rein den Sinn hatte ihn abzulenken um den Rest nicht ständig mit seinen Schnapsideen zu quälen. Und so saß der Zwerg  vor einer halbvollen Flasche Molotov Cocktail und fertigte seine Liste an, während die anderen sich berieten.

liste

Des Zwergen List(e): v.l.n.r. Der Kleriker und der Schmied des Dorfes (2 Zwerge), Harok der Ork, die 2 Elfen hinter denen die Orks her waren. Die Druidin mit ihrem Hund :-),  meine Wenigkeit, der werte Herr Gomorra, die leise Bardin hier dargestellt mit Zwergenposaune, da dies das einzige Instrument war das dem Schöpfer dieses Meisterwerks gerade in den Sinn kam und ganz rechts der dunkelhäutige Kerl (leider gibts keine eisblauen Kohlen sonst hätt ich seine Augen noch gemalt)

Und als der Plan gefasst war wurde nochmal so richtig aufgetischt während Sie auf die nahende Nacht warteten, den es war klar, für einige von Ihnen wird es wohl das letzte Mal gewesen sein!

Auf dem Weg (The Legion of the Trusted)

Auf dem Weg (The Legion of the Trusted)

Nachdem die Dorfbewohner die am Ritual teilgenommen hatten und auch Lyari das Bewusstsein wiedererlangten wurde klar das das Ritual zumindest bei denen die weiterleben wollten funktioniert hatte. Alle fühlten sich besser also auch irgendwie jünger. In den nächsten Tagen wurden dann Reisevorbereitungen getroffen. Die Gefährten wollte sich aufmachen und sehen ob man eventuell mehr Glück bei der Suche nach dem Zwergenartefakt hatte als ein ganzes Zwergenreich mit nahezu unbegrenzten Ressourcen. Nachdem klar wurde wie weit man würde Reisen müssen entschied man sich aus den Überresten der Wagen der Händler sich zwei Wagen zu zimmern.

Auf Grund einer Abmachung Xhorguls mit den Abgesandten aus Adbar warteten alle, mehr oder weniger entspannt, noch 4 Tage. Es ging um eine Nachricht vom Rat in Adbar wie mit dem entdeckten Thron umgegangen werden soll. Nach erhalt der Nachricht wurde der Thronraum von Xorghul versiegelt auf das er erst wieder von den Gesandten aus Adbar geöffnet werden würde.

Jetzt wollten aber alle los. Rift bemühte sich völlig selbstlos zu helfen wo es nur ging und war froh noch einige der ehemaligen Bewohner wieder in Richtung ihrer alten Heimat mit auf die Reise nehmen zu können.

Kurz vor Aufbruch versammelten sich noch einmal alle um sich ein letztes mal bei ihren Rettern zu bedanken und ihnen einen Beutel mit Gold zu überreichen welches sie alle zusammengetragen hatten. Rift nahm dieses großzügige Geschenk natürlich nicht an.

pont_peintureFünf Wochen bis nach Dolchfurt. Genug Zeit sich einmal besser kennen zu lernen. Kurz vor Dolchfurt verabschiedete man die drei Gäste mit etwas Gold als kleine Starthilfe ihn ihr neues Leben. In Dolchfurt wurden dann die Vorräte aufgestockt, mal wieder gut gegessen, gebadet, und sich die Stadt wenigsten mal kurz angesehen.

Weitere fünf Wochen würden nun wieder vor ihnen liegen allerdings lag schon auf der hälfte der Strecke die nächste größere Stadt Loudwater. Unterwegs versuchte man nun etwas mehr über die Gegend in der sie sich befanden und die Gegend in die sie reisten in Erfahrung zu bringen. Über diesen Teil Faeruns war nicht viel bekannt er war nur bekannt unter dem Namen „Das wilde Grenzland“. Nachdem sie Loudwater verlassen hatten war nun die Stadt Llorkh ihr nächstes Ziel. Von dort aus würde es nur noch durch Wildnis weitergehen. Schon in Loudwater hatte man mitbekommen das es sich bei Llorkh nicht unbedingt um ein besonders netten Ort handelte.

So versuchte man die ja doch dröge Reisezeit zu nutzen und versuchte, allen voran Rift etwas mehr über Llorkh herauszufinden. Rift verschwand nun des Öfteren einen ganzen Tag und stieß erst am Abend wieder zu der Reisegesellschaft um mitzuteilen was er in Erfahrung gebracht hatte. Aber auch der Rest hatte erfolgreich versucht von unterwegs Angetroffenen Informationen zu erhalten. So verdichtet sich nun mit näher kommen an Llhork die Hinweise das dieser Ort von einer Gruppierung namens Zhentarim beherrscht wurde. Diese Gruppierung schien zu versuchen ihren Einflussbereich ständig zu erweitern. Hauptsächlich mit Ränkespielen und einer eher „aggressiven Diplomatie“ und nur im letzten Schritt mit militärischen Mitteln.

In Llorkh herrscht die Obrigkeit mit Willkür auch wenn sie es stets nach außen so aussehen lässt das alles rechtens ist. Gekaufte Richter, falsche Zeugen, verschwundene Beweise. Hat man gehört, niemand würde das in Gegenwart von fremden Reisenden selbst behaupten, versteht sich. In diesem Zusammenhang wurde dann meist auch erwähnt das es ein sehr ausgedehntes Spionagenetzwerk gibt, natürlich hatte man das auch nur irgendwo gehört.

So entschied man sich Llorkh zu meiden und einen der anscheinend vielen Wege um die Stadt herum zu nehmen um nicht aus versehen in den Fokus der Zhentarim zu gelangen.

In einem kleinen Weiler unweit des größten Umgehungsweges kehrte man in das dortige Gasthaus ein um noch mal zu resümieren, weitere Informationen über den weiteren Weg und Land und Leute zu erhalten und das weitere vorgehen zu planen. Im laufe des Abends entbrannten dann wilde Diskussionen, tiefgehende Gespräche und auch das eine oder andere Bier wurde getrunken. Damil dem die Gespräche über Magie und Philosophie nur am Rande interessierten freundete sich mit Unterstützung des einen oder anderen alkoholischen Getränks mit ein paar Einheimischen an und erfuhr mit seiner arglosen, offen Art noch einiges Neues über eine wichtige Gruppierung im wilden Grenzland.  landscape_by_joakimolofsson-d52p29x

Fazit am nächsten Morgen war: Llorkh wolle man erst später befreien. Man würde sich dafür wohl doch noch ein paar Verbündete suchen müssen.

 

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