Herzens Brecher (Cult of the Damned)

Herzens Brecher (Cult of the Damned)

Während Drisinil die Wunden der Gefährten behandelt, machte sich der Braune Wanderer auf die besagte Tür zu öffnen und das Verborgene zu erkunden. Es war ein recht schmuckloser Raum mit diversen Einrichtungsgegenständen, wozu z.B. eine Truhe (offen) und ein Regal gehörten. Der Raum wird durchschritten, Jorax hat sich an die Fersen vom BW gehangen. Doch recht plötzlich rastet der Braune Wanderer aus, greift sich zwei Flaschen und wirft sie gegen die hintere Wand. „Das hier ist doch alles nicht echt!“, schrie er. Davon aufgeschreckt stößt Drisinil hinzu und merkt an, dass sich Blasen an der Wand bilden. Die Gruppe entschließt sich aus Vorsicht zu gehen. DBW ist immer noch in Rage und tritt im Laborraum nun den Kessel um und geht voran im Treppenhaus nach oben.

 

urlWas er nicht mitbekommt, er wird von einem schleimartigen Wesen verfolgt. Dieses kommt –selbstredend- nicht die Treppe hinauf, aber versperrt der restlichen Gruppe den Weg. Diese konnte sich mit gezielten Sprüngen (Knartsch hat sich natürlich auf Gruff geschwungen), einigen ätzspuren an Amaras Rüstung durch „Schleimbeschuss“ ebenfalls in den Treppenkorridor retten. (eine völlig unsinnige Situation – warum nur?!)

 

426101__enchanted-forest-tree-face_pOben auf einer kleinen Terrasse angekommen trifft der BW auf Bäume mit menschlichen Zügen, der Boden ist blau/glitschig. Beim durchschreiten des „Waldes“ gelangt DBW an einen kleinen Teich. Die anderen sind bereits auf dem Plateau angelangt. Kurz darauf formieren sich zwei Wesen. Sie sind so furchterregend mit ihren Dornen am ganzen Körper, dass sich einige aus der Truppe kurzzeitig in einem Versteck verkrochen. Der Kampf war hart, nicht zu Letzt aus dem Grund, dass gefühlt ein Treffer so stark gedämpft wurde, dass die Pfeile/Hiebe/Tritte die Haut der Bestien nur marginal ankratzen. Ähnlich bei dem anderen, nicht minder erschreckenden, Wesen. Nur hatte dieses ein wenig zartere Haut, die Angriffe von Amara schienen mehr Wirkung zu zeigen.

 

Als auch drubyheart3ieser – doch recht zähe Kampf- endlich beendet war, rannte DBW wie bekloppt in Richtung eines riesigen herzförmigen Kristalls. Zeitgleich fand Jorax ein Amulett mit einem herzförmigen Rubin in dessen Zentrum. Er öffnete es und sah ein Bild der eben hingerichteten Gestallten. Die Gruppe schlich nun hinter dem Braunen Wanderer her. Dieser wiederum begann mit einem Pfeil in den riesen Kristall herumzustochern – nicht mal ein Kratzer war zu sehen. Doch auf einmal konnte man Stimmen von oberen Etagen vernehmen: „wir müssen das Herz beschützen!“, murmelte es. Als ob der Gruppe die Schuppen von den Augen gefallen wären, begonnen sie auf den gleichgeformten Kristall auf dem Amulette einzuwirken bis er entzweit war. Der Weg ist frei, den Großen Kristall anzugehen. Er wurde rissig und etwaige Angriffe erzielten nun Wirkung.

 

Während eine Gruppe sich um den Kristall kümmerte, kümmerten sich die anderen um herabschwebenden Gestallten. Natürlich in Roben, natürlich mit spitzen Zähnen, natürlich mit fahler Haut – Vampire, wie sie im Buche stehen. Alle Ablenkung half wenig, sie fokussierten hauptsächlich die Herzenzbrecher! Nach dem Zerfall des Herzens personifizierte sich aus einer Wolke erneut ein fürstlich wirkender Vampir. Diesem steht die Gruppe nun gegenüber. Und er ist böse!

Die dunkle Seite des Szentarr Ravin (The CollectorZ)

Die dunkle Seite des Szentarr Ravin (The CollectorZ)

Am dritten Tag des Ches, im Jahre 1370TZ, wurde der Hexenmeister Szentarr Ravin tot in seinem Turm, der den Hafen von Mintarn überblickt, gefunden.
In der Nacht seines Todes hatten viele Bürger von Mintarn schreckliche Träume und Albträume welche sehr real wirkten.
Zeugen, die Ravin’s Körper fanden sagten aus, dass er wie unberührt aussah, aber auf seinem Gesicht das blanke Entsetzen zu sehen war.
Obwohl Szentarr Ravin ein zuverlässiger Berater von Tarnheel Embuirhan war, verlor er durch einen Zwischenfall sechs Monate zuvor nicht nur seine Position, sondern auch beinahe sein Leben.
Es wird gesagt, dass Szentarr Ravin ein Illusionist mit großer Macht war, aber dass in ihm eine dunkle Ader war, die wohl der Grund dafür ist, warum sein Körper nun die Fische des Meeres füttert.

imagesEs begab sich, dass die drei Helden (Jenotus – Wizard, Strave – Ranger, Alina – Rogue/Cleric) um einem Freund zu helfen in den Turm von Szentarr Ravin reisten. Dieser lag WizardPHBzwar nahe ihres aktuellen Aufenthaltsortes, doch schien der Turm mit einem mächtigen Zauber belegt zu sein.

Seit sein Besitzer vor zwölf Jahren verstarb, ist es keiner Person gelungen, in die oberen Ebenen des Turms vorzudringen. Immer wieder hörte man von Personen, die verschwanden, aber nie von einer, die erfolgreich zurück kehrte.

Offenbar war im Turm allerdings noch ein altes Buch von unserem Freund enthalten, welches er kurz vor Szentarrs Tod an ihn verlieh. Unglücklich über den Umstand, dass er nun  schon so lange warten musste, halfen wir ihm gerne in den Turm zu gelangen. Der Turm selbst war ein ca 20 Meter hoher, solider Steinturm, der eine starke magische Aura besaß. Eingebettet in die leicht waldige Landschaft musterten wir zunächst das Äußere und traten schließlich in den Turm selbst ein.

Wie so viele Besucher zuvor staunten wir über das reichlich seltsame Einrichtung, allem voran den Thron aus der Schattenebene. Als wir die Stufen zur nächsten Ebene erklommen, wurde uns langsam klar auf welches Wagnis wir uns einließen. Bevor wir uns versahen, war bereits das Ende des offensichtlichen Weges erreicht. Wir fanden uns selbst vor Statuen wieder, deren Gliedmaßen sich offenbar bewegen ließen. Der einzig offensichtliche Hinweis war das Bücherregal mit Zahlen, aus denen wir uns mühsam nach einigen Versuchen die richtige Kombination erarbeiteten.

collectorzUns gelang damit, was vielen vorher versagt bliebt. Wir konnten in die weiteren Ebenen des Turms vordringen. Doch bereits eine Treppe weiter hoch, schien unsere Reise ein jähes Ende zu finden. Ein riesiger Mage-Ooze versperrte den Weg und es bedurfte einiger Überzeugungsarbeit seitens Alina, damit sich Jenotus doch traute ihn einfach zu ignorieren. Letztlich stellte er sich als eine Illusion heraus.

Leider keine Illusion hingegen waren die beiden Mimiks, die Alina fand, als sie – wider der Empfehlung unseres Begleiters – die herumstehenden Kisten genauer inspizieren wollte. Nach einer kurzen Jagdt durch die nächsten Stockwerke des Turms erledigten sich die Mimiks selbst, indem sie in eine Magierfalle liefen und daran starben. Ganz zu unserer Verwunderung geschahen die nächsten Ereignisse sehr schnell.

 

Szentarr Ravin’s Geist erschien uns.

Unser Begleiter fand sein Zauberbuch.

Und ehe wir uns versahen waren wir im Dialog mit dem Geist eines der mächtigsten Illusionisten der Forgotten Realms. Offensichtlich schien er allerdings unruhig und besorgt ob der Tatsache, dass er sich nicht zur Ruhe legen könne. Ein Untoter hatte offensichtlich noch Kontrolle über ihn und entließ ihn nicht aus seinem Bann. Da er an seinen Turm gefesselt schien, blieb ihm nichts weiter übrig, als uns um Hilfe zu fragen.

Nach kurzen Verhandlungen und reichlich Belohnungen aus seinem Besitz, waren wir uns einig und begannen unsere Suche nach seinem Peiniger …

Endlich Fakten (The Legion of the Trusted)

Endlich Fakten (The Legion of the Trusted)Endlich Fakten (The Legion of the Trusted)

Nach der Ratsversammlug beschloss die Truppe die restlichen Stunden des Tages zu nutzen, um den Riesen auszusuchen. Der Jäger sollte sie führen und begleiten. Damil hatte zuvor scheinbar zu viel Fisch gegessen, weshalb er mit sich selber zu kämpfen hatte und die Taverne hütete. Es gab noch einige dringliche Fragen zu klären, besonders bezüglich Lyari und Waffen in der Scheide stecken lassen. Zumindest bis die Informationen erlangt wurden, derenthalber die Truppe unterwegs war.

Gen Abend fanden sie nebst einer uuunglaublich unfreundlichen Hügelriesin, welche sich mühe gab , ihre Abneigung in jedem Satz triefend zum Ausdruck zu bringen auch den besagten still-weisen Steinriesen. In seiner kleinen Höhle saß er gebeugt über ein Buch in Bettlersgewändern und grübelte. Das Gespräch entstand schleppend, doch Xhorgul konnte immer wieder aufs neue mit seinen Wissenskenntnissen und unstillbaren Hunger nach geschichtlichen Hintergründen Informationen herauskitzeln. Auch war die Höhle ein Hort spannender, teils magischer Gegenstände, wie Rifts geschulter Blick erkannte, doch leider bestand kein Wunsch zum Handel im Riesen. Lyari gab sich derweil Mühe die Exkalation mit der bezaubernden Hügelriesin voranzutreiben. Die beiden glichen sich im Verhalten dabei sehr was im-Weg-stehen und ausversehen-anrempeln- Absichten anging, doch keiner wurde handgreiflich. Beim liebevoll in den Topf gerotzten Essen der Riesin wandelte sich dann Lyaris Blick in still-grimmiges-genießen und Rift bekam fast einen Herzinfarkt, bis er begriff, dass Lyari einfach nur die Last zur Tugend machte und statt selber zu leiden, durch seine pure Anwesenheit genoss, der Riesin ein Dorn in der fetten Haut zu sein. Beim Essen war es auch, dass sich das Gespräch den wesentlichen Dingen zuwandte und der Riese fragte erneut jeden der Anwesenden nach seiner Meinung zu der Möglichkeit eines Unfalles und wie sie dazu stünden auch Bezüglich Orkfels. Auch er verhüllte die bisher unbekannte vierte Partei, doch bestätigte er, dass seinem Urteil gemäß ein Treffen zustande, oder nicht zustande kommen würde. Nach klären der grundsätzlichen Fragen dann überschwemmte Xhorgul ihn nun endlich mit seinen aufgestauten Fragen nach dem Hammer, der Zwergenbinge, den Zwergen der Region, den Zwergen bei Orkfels und noch sehr vielen anderen Zwergenfragen. Er konnte sein Buch über Götterkunde gegen ein Buch tauschen, das Wissen über ihren gesuchten Clan enthalten müsste und gen Abend versanken alle in dem Bücherschatz. Xhorgul konnte sich die ganze Nacht lang nicht von den Schriften lösen und legte erst als die ersten Ziegen blökten den Reisebericht eines Händlers in die Unterwelt beiseite. Wiederwillig machte er sich mit den anderen auf den Rückweg und verließ so das kleine und wenig feine, aber UNTERIRDISCHE Gemach um Austausch für die feindseeligste aller Umgebungen; den Wald. Lyari und Rift ging es offenkundig genau andersrum und sie genossen das Verlassen des beklemmenden Erdloches im Tausch gegen die reichhaltige Geräusch und natürliche Geruchskulisse des Djungels. Im Dorf angelangt erwartete sie bereits eine alte Frau, die Füße im Wasser des Sees baumelnd und die Entscheidung, das Treffen gleich abzuhalten fiel schnell zu Xhorguls ungusten, denn dieser wollte freilich einen weiteren Tag an der Esse stehen. Damil ging es in der Zwischenzeit wieder besser und so fanden sich alle relevanten Beteiligten nach – für das Dorf erstaunlich kurzer Zeit – im Tempel ein. Das witterte von vornherein nach Hinterhalt, doch der Trupp hatte mittlerweile so viel Vertrauen in die Bewohner, dass keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden.

Jetzt war Zeit mit offenen Karten zu spielen, auch wenn sie besonders Lyari nicht vollends vertrauten, son vertrauten sie doch der Gruppe als ganzes. Und so offenbarten sich die drei, gebrechlich wirkenden, alten Frauen als Fetteln. Sie beschrieben ihren Handel mit dem Dorf als Möglichkeit für sie, ihre letzten Tage in Frieden unter Menschen leben zu können im Austausch gegen Schutz. Auch die Riesen – derer es insgesamt drei sind – und die Oger, fünf an der Zahl gehören zu ihnen. Der Fall des Spähers wurde geschildert, der sich nachts in den Tempel geschlichen hatte, wobei er offenkundig große Fähigkeiten im Schlossknacken bewies und dort war er in einen Oger gestolpert, welcher sich mit seinen Artgenossen nachts dort aufhielt und der Konflikt ging zugunsten des Ogers aus. Dieser wurde ihrer Aussage nach entsprechend bestraft und der Späher angemessen begraben. Trotzdem bliebe zu disskutieren, wie Orkfels mit solch einem Unfall verfahren würde, egal ob der Späher nun Schuld oder nicht Schuld habe. Xhorgul hatte derweil die wahre Gestalt der Fetteln erblickt und Rift sein begrenzes Wissen über diese Art telepathisch mit den anderen geteilt. Auch sprach Xhorgul offen einen Zauber und schaute die Auren der drei Wesen. Doch auch wenn sie böser Gesinnung waren, so hatten sie offensichtlich keine stark böse Ausstrahlung. Daher wurde weiterhin ein sehr diplomatischer Weg eingeschlagen und darüber spekuliert, dass der Hauptmann von Orkfels durchaus gewillt sein könnte, diesem Pakt zuzustimmen, da er ein Mann zu sein schien, der über althergebrachte Vorurteile, zum Beispiel den Zwergen gegenüber zum Wohle aller hinwegschauen konnte. Es wurden Pläne für ein weiteres Vorgehen geschmiedet, jedoch ein letztes Puzzleteil fehlte. Die zwei toten Späher auf dem Hinweg. Wurde dies nicht geklärt, würden die Fetteln weiterhin im Verdacht stehen. So erklärte sich eine von ihnen bereit, die Grupp zu dem Ort zu begleiten, an dem die Späher verscharrt wurden, um der Sache auf den Grund zu gehen. Während sich alle vorbereiteten suchte Rift erneut die Dryade auf, um mit ihr über seine Bedenken und Erkenntnisse zu sprechen, doch auch nun wusste sie nichts von den „fehlgeleiteten“ Wesen, von welchen der Naturgeist auf der anderen Seite des Flusses gesprochen hatte. So war die Gemeinschaft, nun auch wieder mit Damil festens Schittes auf dem Weg, das fehlende Teil dieses Mysteriums zu lösen, als sich in letzter Sekunde im Wald auf halbem Weg zur Brücke der Feind offenbarte. Nur aus den Augenwinkeln und im letzten Augenblick war er zu erspähen gewesen. Oben in den Baumwipfeln war er gewandelt, flinker als jeder Elb es vermag und doch gerüstet und schwer bewaffnet. Es sah einem Elb ähnlich, doch war es viel breiter gebaut und sie alle hatten schonmal von ähnlichem gehört. Der Feind, der im Begriff war, sich auf sie zu stürzen war irgendeine Art Feenwesen und offensichtlich nicht zum Reden da.

Die „Riesige“ Überraschung am Pass (Group7)

Die „Riesige“ Überraschung am Pass (Group7)

Nachdem die Gruppe mit der Hoffnung, Antworten im Kloster zu finden, aufgebrochen war, stellte sich rasch das Gefühl ein das ein längeres Verweilen nicht in Frage käme, da die Zeit drängte. Wie sehr die Zeit drängte, sollte ihnen später noch klarer werden. So hing jeder ein wenig seinen Gedanken nach, ob es nun an der friedlichen Ruhe hier im Gebirge lag oder jeder jetzt auch mal Zeit für sich hatte. Einzig das Geklirre der Rüstungen und der Waffen durchbrach die Stille hier auf dem schmalen Pfad der bei dem befestigten Kloster endete. Kurze Zeit später standen sie vor einer geöffneten, hölzernen Flügeltür, hinter der ein alter Mann, in einer braunen Kutte, auf der das Symbol von Chauntea eingenäht war, auftauchte.

Auszüge aus den Memoiren von Greta

Als wir an dem Kloster ankamen wurden wir von einem recht kleinen Mönch mit Glatze begrüßt, der sich als Bruder Lenz vorstellte und wirkte als habe er wenigstens 80 Winter gesehen. Er trug ein Abzeichen von Chauntea und seine fadenscheinige Kutte wurde von einer verschlissenen Kordel gehalten. Bruder Lenz fragte also nach unserem Begehr woraufhin Talos ihn nach dem Zwergen befragte, der einmal in diesem Kloster gewesen sei und nun als vermisst gelte. Bruder Lenz guckte ihn verwundert an und erklärte, das der besagter Zwerg sich niemals in dem Kloster befunden habe, sondern man nur Informationen weitergeben wolle, die dessen Verbleib betreffen. Nachdem das also geklärt war schlug er uns mit dem Kommentar er wolle Bruder Maynert Bescheid geben schwungvoll das Tor vor der Nase zu. Eine beachtliche Leistung, wie ich fand, wenn man die Größe des Tores und die Größe des Mannes betrachtet. Anschließend konnten wir von außen hören, wie er hier die Treppe hinauf rannte, dort eine Tür öffnete, etwa 3 Mal abbog und irgendwann sein Ziel erreichte. Auf dem gleichen Wege kam er dann zurück, um uns zu erklären, dass Bruder Maynert uns empfange und uns abermals das Tor vor der Nase zuzuschlagen. Merkwürdige Sitten hier…

Jedenfalls kam besagter Bruder dann auch und führte uns in das Kloster, nur Kurgan und KrKall´a beschlossen wegen ihrer Größe und weil jemand auf die Waffen aufpassen musste draußen zu bleiben. Drinnen schien alles aus Holz zu sein und wurde von Fackeln beleuchtet. Offenbar hat hier niemand Sorgen wegen möglicherweise entstehender Brände. Wir liefen an einer Art Kirchenschiff mit betenden Mönchen vorbei, eine Treppe hinauf und durch eine Bibliothek mit einem gewaltigen Schreibtisch, auf dem ein Buch lag. In diesem Buch zeigte der Mönch Yurkas einige Textstellen, und erwähnte nebenbei, wir hätten ja einige Zeit ins Land streichen lassen, er habe uns deutlich eher erwartet. Schließlich stellte sich heraus, dass Durak (so der Name des vermissten Zwerges) wohl einen ehemaligen Drachenhort gefunden habe und nun dort verschollen sei. Dann hat Yurkas noch in einer ganzen Reihe anderer Bücher gelesen und sich Abschriften eines Tunnelsystems angefertigt. Mit den Worten: das sollte bis morgen Abend erledigt sein verabschiedete er sich von Bruder Maynert, nachdem er sich noch ausführlich bedankt hatte. Im Hinausgehen bekam Yurkas noch von einem der Mönche Kletterausrüstung in die Hand gedrückt.

Natürlich meldete unser Paladin sich sofort freiwillig sich an der Suchaktion zu beteiligen und ab da waren natürlich auch El Comandante und ich mit im Boot… Prima, ich wollte ja schon immer mal tief unter der Erde irgendwo hingehen, wo vermutlich ne Sippe Zwerge begraben liegt…

Nachdem dann auch Kurgas und KrKall´a in den Plan diesen Drachenhort und damit Durak finden zu wollen, eingeweiht worden waren, stellte Kurgan eine Frage, die auch mir schon durch den Kopf ging: Uns war gesagt worden, dass Durak und seine Sippe bereits vor zwei Mondläufen verschüttet worden waren. Es war den Mönchen im Kloster auch bekannt, wo genau sie verschüttet wurden. Weshalb hatte also bisher niemand Anstalten gemacht die armen Zwerge zu retten?

Gerade als wir diese Frage besprachen und uns auch ein wenig verwundert zeigten, weshalb keiner der Mönche uns führen wollte, tauchte Bruder Bruce (ein Zwerg) auf. Er sei derjenige, der auf das Unglück aufmerksam geworden sei und wolle uns führen. Im Gegensatz zu Bruder Lenz sah Bruce aus, wie aus dem Ei gepellt.

Nachdem wir einige Stunden gelaufen waren, hielten wir auf einem Plateau, dass etwa 7×4 Schritt maß und beschlossen dort unser Lager für die Nacht aufzuschlagen. Mein Comandante machte den Paladin noch darauf aufmerksam, dass er die frischen Spuren eines Riesen etwas oberhalb des Lagers gefunden hatte, aber wir blieben dort. Auch, weil wir auf die Schnelle keine ähnlich geeignete Stelle für ein Lager ausmachen konnten.

hill giant

hill giant

Wurden wir in der Nacht von dem Riesen angegriffen? Natürlich wurden wir das! Und haben wir ihn getötet? Sicher haben wir! Naja, eigentlich hat Bruce… erst hat er versucht ihn mit seinem eigenen Lendenschurz zu erwürgen, am Ende hat er ihm den Schädel eingeschlagen… Wer hätte gedacht, das dieser kleine Mann dazu in der Lage ist? Den Ogerstärkegürtel, den der Riese trug hat Bruce dann auch erstmal eingesteckt.

Wir folgten dem Weg dann noch eine Weile und kamen gegen Mittag an einem etwa 7 Schritt langen Spalt im Fels an. Dies sei der Eingang meinte Bruce und so gingen wir hinein. Als erstes Milo, der ein magisches Feuer entfacht hat, dann der Rest. Nach einer Weile konnten wir einen unterirdischen Fluss hören und kamen in eine Kaverne, in der es allerlei leuchtende Moose und Pilze gab. Milo und Yurkas haben sich mit all dem ganz schon die Taschen vollgestopft. Keine Ahnung, was sie damit wollen. Bruce hat uns dann darauf hingewiesen, dass wir kein Wasser aus den unterirdischen Wasserläufen trinken sollten.

Irgendwann kamen wir dann in ein Tunnelsystem, dass etwa 3×4 Schritt maß. Ab da ging dann Talos voran und Milo hinter ihm. Als wir an eine Gabelung kamen hörten wir Stimmen aus dem rechten Gang. Die beiden Zwerge und der Halbling liefen dann sofort hinein, gefolgt vom Rest.

Tja, also die Goblins die sich dort verborgen hatten, hatten nicht den Hauch einer Chance zu entkommen. Talos sah nicht besonders glücklich aus, als er bemerkte, dass Milo einem der Goblins einen Finger abgeschnitten hatte um an einen Ring zu kommen. Wir sind dann zurück zur Gabelung gegangen und geradeaus in den anderen Gang (also sozusagen den linken). Die Tunnel wurden hier kleiner, sie waren nur noch etwa 2 Schritt breit und 3 Schritt hoch. Diesem Pfad folgend erreichten wir die andere Seite des Bergkammes, wo wir auf einem kleinen Podest die wunderbare Aussicht genießen konnten. Danach führte der Weg uns wieder in den Berg an eine Gabelung mit 6 Abzweigungen. Jeder mit einer anderen Markierung versehen. Auf diese Runen angesprochen hielten die Zwerge uns eine lange Rede aber irgendwann zwischendrin kamen wir an die Information, um die es uns ging: die Runen geben an in welche Richtung der Tunnel verläuft und wohin er führt.

Irgendwann kamen wir dann in eine Kammer in der sich Spitzhacken, Schubkarren und anderes Werkzeug befanden. Außerdem fanden wir Spuren von sechsbeinigen Echsen. Alles dort sieht aus als sei es vor kurzem noch gebracht worden.

Rechts von dieser Kammer ging ein Gang ab, der mit Geröll vollgestopft war, wo wir dann auch begannen zu graben.

Als neue Goblins in dem Gang auftauchten, aus dem wir kamen gingen der Paladin, Bruce der Halbriese und ich diese bekämpfen. Wobei Krkall´a eine Art Feueratem einsetzte und Bruce sich um den Rest kümmerte. Ich hab mich schon ein wenig gefragt, weshalb ich eigentlich mitgegangen bin…

Aus anderem Holz geschnitzt (4/4) (The Outbreaks)

Aus anderem Holz geschnitzt (4/4) (The Outbreaks)Aus anderem Holz geschnitzt (4/4) (The Outbreaks)

Nach einer für die meisten viel zu kurzen und anstrengenden Nacht erwachten die meisten Gäste im „Einbeinigen Basilisken“ durch ein Knirschen, Ächzen und Hämmern im Gebälk. Fast schien es das Haus selbst würde erwachen und sich gähnend strecken.

Thoringal beschloss den Tag zu nutzen um seine Wunden zu schonen und drehte sich auf die andere Seite um weiter zu schlafen.

Die restlichen Gäste machten sich auf in den Schankraum zum Frühstück. Alina untersuchte noch einmal das obere Stockwerk und fand einen weiteren Dolch zwischen zwei Handtüchern.

Da Strave dem Koch nach dem „gelungenen“ Reh nicht wirklich über den Weg traute begab er sich vor die Tür und erstand frisches Brot und Obst welches er mit den Gefährten und Selenada teilte.

Während des Essens planten die Gefährten ihr weiteres Vorgehen und beschloßen nach dem Essen die errungenen Gegenstände zu Untersuchen. Da sie dabei nicht gerade leise waren erbot sich Ireador Ihnen dabei behilflich zu sein. Dankbar nahmen die Gefährten die scheinbar selbstlose Hilfe an.

Von den meisten kaum beachtet kam während dessen ein stark angeschlagener Ork aus der Küche. Die Vermutung lag nahe das er sich mit dem Koch über das Essen gestritten hatte. Alina versuchte sich ihm als Masseuse anzubieten, aber der Ork weigerte sich sie zu bezahlen, so ergab sich leider keine Möglichkeit mehr über ihn zu erfahren. Kurz darauf marschierte der Ork in die Küche und stritt sich mit dem Koch. Verständlich bei dessen Kochkünsten, selbst bei einem Ork. Der Wirt ging ebenfalls in die Küche und schob den Ork hinaus. Kurz hörte man noch eine Streiterei, doch dann war Stille.

Sandrose saß an der Theke und versuchte ihren Schwertarm zu verkaufen. Bald fand sie eine Möglichkeit sich bei Triss als Wache für Selenada zu verdingen. Dann setzte sie sich wieder an die Theke und spielte mit Carlos. an ihr sah der heranwachsende Puma wie ein kleines Kätzchen aus.

Alina stellte ihr Zimmer zur Begutachtung der Neuerwerbungen zur Verfügung. Schon bald wurden dem neugierigen Ireador verschiedenste Gegenstände gezeigt. Von Stiefeln und Dolchen bis hin zu Ringen und Zauberstecken. Interessiert begutachtete er alles und auch wenn nicht alles von magischem Wert war fand er einiges was der Gruppe nützlich schien. Da waren zum Beispiel die spri

ngenden Stiefel und die selbst fliegenden Dolche. Als der Magier den Gefährten die Funktionsweise der Dolche präsentierte war Strave begeistert. Bei Alina und Jenotus wurde die Bewunderung allerdings von einem unangenehmen Kribbeln im Nacken begleitet. Auf Nachfrage erklärte Ireador das es sich hierbei um eine Verbindung der Gegenstände zur dunklen Maid handeln könnte, auf die Alina aufgrund ihrer Nähe zu Sharess und Jenotus wegen der Nähe zu Mystra reagierte. Beide sprachen sich dafür aus die Gegenstände zu vernichten und in Gewahrsam einer entsprechenden Kirche zu geben. Natürlich nicht ohne eine gleichwertige Gegenleistung zu erhalten. Strave war darüber nicht glücklich und versuchte lange und ausführlich zu diskutieren, biss aber auf Granit mit seinen Argumenten. Totes Pferd verstand die Diskussion über Götter und verfluchte Gegenstände nicht wirklich und bot sich an die Dolche zu zerstören. Was aber aufgrund des fehlenden Mehrwertes von allen abgelehnt wurde. Auf die Frage was Ireador für seine Dienste haben wollte erwiederte er nur das er Leute für eine Untersuchung bräuchte. Leute mit verschiedenen Begabungen.

Nach der Begutachtung begaben sich alle wieder in den Schankraum um zu überlegen wie weiter vorgegangen werden sollte. Einig war man sich das das Problem mit dem Kraken, und der gefundenen Krakenstatue, gelöst werden sollte. Jenotus stellte die Vermutung auf das die Statue eine direkte Verbindung zu den Seeungeheuern darstellte. Mit ihr wäre es möglich sie zu kontrollieren und mit ihr wären sie in unsere Ebene gerufen worden. Ob es mit einer bloßen Zerstörung, wie totes Pferd sie vorschlug, getan seih, bezweifelte er allerdings.

Mitten in die Diskussion platzte Madam Fley und stellte einen Beutel mit geschätzt 352 Goldmünzen auf den Tisch. Es handelte sich um sehr alte Münzen. Als Bezahlung für die Hilfe letzte Nacht. Des weiteren erklärte sie das die vermuteten Auftraggeber des Attentäters das Weite gesucht hatten.

Noch immer wussten unsere Helden nicht was sie als nächstes tun sollten. Alina, Jenotus und Strave machten sich alsbald auf um den Schrein der Sharess zu besuchen. Hier wurden sie zwar herzlich willkommen geheissen aber die attraktive ältere Priesterin hatte nicht viel gutes zu berichten. Der Stand von Sune und Sharess in Mintarn war denkbar schlecht. Vor kurzem wurde der Sune Schrein sogar ausgeraubt und die Anhänger der Dunklen Maid gewannen an Macht und Einfluß. Die Möglichkeiten die Dolche zu vernichten oder auch nur sicher zu verwahren besaß sie leider nicht. Alina versprach ihr dem Schrein zu helfen und bot ihre Unterstützung an sollten genauere Informationen vorliegen. Strave und Jenotus füllten sich einige Phiolen Weihwasser ab. Danach begaben sie sich einer Eingebung folgend zum Tempel der Selune. Der Tempel war deutlich größer und auch in der Lage zu helfen. Man war froh das die Gegenstände aus dem Verkehr geschafft werden konnten und bot den dreien nach einigem Verhandeln Edelsteine im Wert der Dolche als Entschädigung an. Danach schlenderten sie noch über den Markt um Ausschau nach interessanten Gegenständen zu halten.

Währenddessen hatte sich der Ork, welcher sich als Grumpf vorstellte, zu Sandrose und Totes Pferd an die Theke gesetzt. Auch wenn es dem Wirt nicht so recht schien, erzählte er von einem Faustkampf mit hohen Wetten im Keller. Heute Nacht sollte es wieder zur Sache gehen. Es währe wohl auch möglich dem Koch im Ring zu zeigen, was man von seinen Kochkünsten hält. Die Möglichkeit wollten sich die beiden nicht entgehen lassen und meldeten sich an. Nachdem Sandrose bezahlt hatte machte sie sich als Wächterin mit Triss und Serenada auf in die Stadt. Grumpf schritt zum Fenster und rief einen Straßenhändler herein. Ein hagerer älterer Mensch der sich als Caine vorstellte kam ins Gasthaus und versprach Grumpf ihn richtig durchzuwalken. Das kam anscheinend seiner Vorstellung einer Massage nahe genug und er machte sich zusammen mit totes Pferd auf in den Keller. Cain, der wohl der Gewinner des Kampfes der letzten Nacht war, folgte ihnen und zog den bewußtlos in der Küche liegenden Koch hinter sich her. Im Keller angekommen widmete er sich Grumpf und totes Pferd, der sich erst mal entkleidete.

In der Stadt machte sich bald ein ungutes Gefühl in Sandrose breit. Zuviele Leute schienen sie und ihre Schützlinge zu beobachten. Leider konnte sie keinen direkt benennen. Aber sie schaffte es sowohl Triss als auch Selenada zu überzeugen das es sicherer wäre in den „einbeinigen Basilisken“ zurückzukehren.

Im „einbeinigen Basilisken“ hatte sich schon wieder einiges Volk gesammelt. Auch Alina, Jenotus und Strave kamen bald von ihrem Ausflug zurück.

Allen war klar nun würden sich einige Wege vorerst trennen. Zu unterschiedlich und weitreichend waren die vor ihnen liegenden Aufgaben. Aber man versprach sich den „einbeinigen Basilisken“ vorerst als Treffpunkt zu behalten.

Ohne Dunkelheit kein Licht (The Sainted Sinner)

Ohne Dunkelheit kein Licht (The Sainted Sinner)Ohne Dunkelheit kein Licht (The Sainted Sinner)

Während ein Teil der Abenteurergruppe die Zeit im Zwilichtmarkt verlebt, reist Halea Silberhammer zusammen mit Cirrus zurück zu Throogs –Stamm und unterhält sich mit dem Häuptling und seiner Schamanin. Sie erfahren, dass der Stamm auf jeden Fall in der Höhle bleiben wird, da unter dem Berg, in dessen Inneren die Höhle liegt, das „Erbe des Stammes“ zu finden ist. Die Goblins werden ihre Heimat also verteidigen.

Einer der Goblins führt die Beiden aber durch die „Mineschächte“ des Stammes, was im Prinzip nicht mehr sind, als handgegeschlagene Gänge, die den Erz- und Kohledaern des Berges folgen, zu einem bewachten Stollen, in dem die Goblins eine kleine Barrikade mit Ausrichtung zu einem breiten Riß in der Wand, errichtet haben. Der Blick durch den Riss offenbart den Beiden folgendes Bild:

Offenbar hat hier jemand in einer geräumigen Höhle (ca 100mDurchmesser, 50m Höhe) eine aufwendige Gieß- und Schmiedeanlage errichtet, in der Vertreter verschiedener Rassen, vorwiegend Goblins, Zwerge, Menschen oder Halborks als Sklaven grobe Waffen und Rüstungen in großer Zahl produzieren, während sie von etwa 50 – 60 Krieger (Ork & Halborks) bewacht werden, die sich in der Höhle an verschiedenen Feuern aufhalten. Die Krieger teilen sich auf in leichter gerüstete Späher und schwere Kämpfer, wobei erste Truppe aus Halborks besteht während die andere Truppe komplett aus Orks zusammengesetzt ist.

Das Zentrum der Höhle wird durch einen dreistöckigen Turm markiert, der vermutlich die Heimstadt von Chalebb, dem Magier ist, jenem dunkler Zauberwirker, der den Abenteurern bereits auf dem Zwilichtmarkt genannt worden ist.

Im Hinteren Teil der Höhle erkennen die Abenteurer ein Portal, welches von 4 Kriegern bewacht wird. Laut Aussage ihres goblinischen Führers kommen jeden Tag 5 weitere Kämpfer aus dem Portal. Die zwergische Paladina und der Stratege Cirrus begeben daraufhin zurück nach Unirea und treffen dort auf die restlichen Mitglieder der Abenteurer-Gruppe, um sie zu warnen.


Unirea:

Zurück im Dorf, kommt es zu einem Treffen der Abenteurer in der Lounge. Dort berichten alle Beteiligten über ihren neuen Erkenntnisse. Man informiert auch Angelique, die allerdings wenige Hilfe leisten kann. Sie verweist die Abenteurer aber an Agnes, welche widerum den Abenteuerer ein neues Mitglied ihrer Gruppe vorstellt. Anskaviat, der Söldner.

Da Cirrus und Halea ein Portal in der Höhle erwähnen, entscheiden sich Silk,Eibenstein, Mofa und der neue Söldner dazu, selbst noch einmal die Höhle soweit wie möglich in Augenschein zu nehmen, während Halea und Cyrrus nach Mulptan reisen, um dort um Unterstützung für einen Kampf gegen Calleb Söldner zu bitten.


 

Mulptan:

In der Stadt angekommen, trennen sich Cyrrus und Harleas Wege, da er sich direkt an die Stadtwache wenden möchte, während die Zwergin in die Stadt geht, um dort mit dem zwergischen Schmied zu reden.

Cyrrus:

Ein Nachfragen bei der Stadtwache bringt ihm die Information, dass offenbar Truppen aus der Stadt bereits abgezogen und an die Grenzen zu Thay geshickt worden sind, weil die Thay die Truppenstärke auf ihrer Seite der Grenze in den letzten Tagen stark erhöht haben.

Man verweist Cyrrus an den Stadtrat und verspricht, zumindest die Wachen in Mulptan zu erhöhen.

Beim Stadtrat erfährt Cyrrus eine ähnliche Geschichte über die Grenzen nach Thay. Man ist aber gewillt, über das Ansinnen und den Hilferuf aus Unirea zu beraten.

Nach zwei Stunden Beratung erklärt sich der Stadtrat von Mulptan bereit, dem Dorf 94 ihrer Kämpfer zur Verfügung zu stellen. Diese würden am nächsten Tag gemeinsam mit Cyrrus und Halea zum Dorf reisen.

Halea:

Halea kommt in der Schmiede des Zwergs an und unterhält sich mit ihm über die Möglichkeit, dass vermehrt Waffen oder Rüstungen auf dem Markt oder in Absatzgebieten des Zwergs aufgetaucht sind. Davon weiß der Zwerg aber nicht. Er verspricht aber sich umzuhören.

Halea lässt bei ihm noch einige Pfund Mitril zurück legen und wandert dann zum Hafen, um sich dort nach neuen Anbietern von Waffen & Rüstungen umzuhören. Allerdings ist nichts Auffälliges herauszufinden.

Gemeinsam mit Cyrrus und den Kämpfern aus Mulptan reist sie am nächsten Tag zurück nach Unirea.


 

Goblinhöhle:

Eibenstein und Silk lassen sich ebenfalls den Spalt zum in Wand führen und legen dort ihre Aufmerksamkeit auf das Portal. Sie können auf diesem Wege ermitteln, dass hier offenbar nur das Portal mit einem Lokations-Kristall genutzt wird. Man überlegr, wie man das Portal stören könnte, so dass keine weiteren Kämpfer durch das Tor treten, kommt aber zu dem Schluss, dass die Sicherheit des benachbarten Goblinsdorfes stärker gefärdet wäre, als es jetzt schon ist, wenn man das Tor ohne Vorbereitung sabotieren würde. Die Gruppe reist mit dem neuen Wissen zurück nach Unirea.


 

Unirea:

Im Dorf angekommen, verbringen Halea und Cyrrus zwei Tage wartend, bis die anderen wieder im Dorf sind. In der Zwischenzeit werden sie allerdings von Agnes gerufen und ausserhalb des Dorfes zum Wagen eines der dort lagernden Händler geführt. Dessen Eigentümer wurde von Unbekannten schwer zugerichtet und getötet. Man findet daneben eine Nachricht

„Euer Vorgehen ist nicht unbemerkt geblieben. Haltet Euch heraus.“

Als die restliche Gruppe zurückkehrt, wird ein Kriegsrat gehalten. Allen ist klar, dass man trotz der 94 zusätzlichen Kämpfer mehr Leute benötigt, wenn es zu einer Auseinandersetzung mit Callebs Söldner kommen sollte. Man entschließt dazu, einen Weg zum Zwilichtmarkt zu finden, um dort nach Unterstützung zu suchen. Die Gruppe erhält die Möglichkeit, mit Hilfe der Zwilichtmarkt-Karavane zu reisen, da diese zwei Tage später mit Waren für einige der lokalen Händler im Dorf ankommt.


 

Zwilichtmarkt:

Die Gruppe findet sich wieder auf der Insel des Lichts ein. Auch Halea, Cyrrus und der neue Söldner Anskariat durchlaufen die Begrüßung des Zwilicht-Marktes.

Während des Abends wird noch einmal besprochen, wie vorgegangen werden kann und man muss leider feststellen, dass man für eine reguläre Söldner-Anwerbung über nicht genügend Gold verfügt.

Mofa bringt die Idee vor, dass man mit Meridion, dem Vorsteher des Marktes reden könnte, da auch der Markt ein Interesse haben könnte, Caleb aufzuhalten. Mit Hilfe der Haushälterin der Insel des Lichts wird ein Treffen am nächsten Tag zur Mittagszeit arrangiert.

Am Nächsten Tag tätigen die Abenteurer bis zum Mittag noch einige Geschäfte auf dem Markt (Mofa, Silk, Anskariat)oder begutachten das Angebot an Söldner(Cyrrus). Zur Mittagszeit finden sie sich alle im Thronsaal des Meridion ein und besprechen mit ihm ihr Anliegen.

Meridion verdeutlicht, dass er in der Tat ein Interesse daran hätte, das Caleb aufgehalten wird, aber auch er muss sich an die Regeln des Marktes und des festgelegter Neutralität halten. Er wäre aber bereit für den Abend ein Treffen mit einer weiteren Partei zu arrangieren, die unter bestimmten Bedingungen gewillt wäre, Unterstützung zu leisten.

Durch Nachfrage stellt sich heraus, dass offenbar von der Insel der Dunkelheit ebenfalls ein Interesse bestehen könnte, Caleb entgegenzutreten. Unsicher aber eine Möglichkeit sehend, Unterstützung gegen Caleb zu bekommen, sagen die Abenteurer den Treffen zu.

Nach weiteren Geschäften auf dem Markt trifft man Abends gemeinsam im Palast des Meridion ein.

Dort stellt dieser ihnen drei Bewohner der Insel der Dunkelheit vor:

  • Drako(Halbork) – der Dunkle Paladin
  • Ariadnel – eine Nekromantin der Drow
  • Groshk – ein dunkler Schamane

Die drei verhalten sich höflich, sind aber trotzallem vorsichtig. Beim Beginn der Verhandlungen wirft Halea plötzlich ein, dass der Magier Caleb unter allen Umständen am Leben bleiben muss, damit er vor ein Gericht der Rashemen gebracht werden kann. Dies führt zu Diskussionen mit Silk und die Beiden verschwinden ersteinmal in einem separaten Raum, um das Ganze auszudiskutieren.

In der Zwischenzeit gehen die Verhandlungen erfolgreich weiter und enden mit folgender Vereinbarung:

  • Man unterstützt die Abenteurer mit 600 Kämpfern. Ein Anteil davon(ca 50%) werden Untote sein, also Skelette usw.
  • Als Gegenleistung erhalten Drako und seine Partner den Kopf des Magiers sowie die sterblichen Überreste der getöteten Feinde und als monetere Gegenleistung 5000GS.
  • Die Abenteurer können im Gegenzug dafür erbeutete Waffen und Rüstung und sonstige Habe der Gegnerschar beanspruchen.

Über einen Kontakt in Mulptan können die Abenteurer Bescheid geben, wenn die Truppen benötigt werden und auch einen Treffpunkt mitteilen. Nach einigen internen Diskussionen stimmt Cyrrus zu und einen kurzen Moment später kommen auch Halea und Silk zur Gruppe zurück.

Die drei Vertreter der Insel der Dunkelheit versichern sich nochmal bei Cyrrus, dass dieses Treffen offiziell niemals stattgefunden hat und verabschieden sich.

Anmerkung:

Der zinslose Kredit, den Meridion gewährt hat, muss in folgender Form zurück gezahlt werden.

Bei jedem Geschäft, was die Abenteurer selber, oder Vertreter von ihnen auf dem Markt abschließen, wird eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 10% des Umsatzes fällig, die an den Markt selber abgeführt wird. Das ganze erfolgt solange, bis die 5000GS wieder zurück gezahlt wurden.

Sollten die Abenteurer sich zu lange Zeit dafür lassen oder es sonstwie offensichtlich werden, dass sie nicht gewillt sind, den Kredit zurück zu zahlen, behält sich Meridion das Recht, entsprechende Maßnahmen zur Widererlangung seines Goldes in die Wege zu leiten.

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner