Von Liebe, Gewalt und anderen Dingen (The Ragtag Bunch)
Die Gruppe sammelte sich und nachdem auch Rohan aus dem Turm befreit werden konnte, waren sie auch wieder vollzählig. Vorsichtshalber wurde der bewusstlose Elias gefesselt auf das Muli von Rohan verladen. So trat die Gruppe den Rückzug, dem riesigen bärenartigen Wesen aus dem Wege gehend, über den Strand, zum Dorf an. Sûne war schön längst verschwunden, es war Vollmond, als sie am Strand Überreste eines Schiffes sahen. Das spärliche Treibgut zeugte davon, das es sich wohl um ein kleineres Schiff gehandelt haben mochte. Zwischen all den Dingen, entdeckte Fergus einen leblosen Körper. Neben seinen Körper, der mit Algen und feuchten Sand bedeckt war, lagen Bücher, deren Tinte verlaufen war und nur noch die Schrift erahnen ließen. Schnell hatte Fergus, durch Tritte, den Zustand des am Boden liegenden herausgefunden. Rohan, der unterdessen auch bei dem Körper des Elfen eingetroffen war, kümmerte sich um ihn mit seinen berühmten Kussarien. Das Wasser war inzwischen aus seinen Lungen gepumpt und er hustete noch, als der am Boden liegende seine Augen aufschlug. Rohan überkam ein komisches Kribbeln, als wäre irgendetwas nicht in Ordnung. Er kannte das Gefühl bereit und kurz darauf passiert etwas Schlimmes, nur konnte er es dieses Mal nicht so richtig zuordnen. Als er aus seinen Gedanken aufgetaucht war, sprang gerade angewidert der Geküsst auf und suchte seine Sachen und stellte mit Schrecken fest, das seine Tagebücher bzw. Aufzeichnungen durch das Salzwasser Schaden genommen hatten. Da er nicht unhöflich sein wollte, stellte er sich der Gruppe mit: Leorinor vor einen Sammler, suchend nach Wissen und Weisheit, die er in Büchern niederschrieb. Da keine Gefahr von ihm auszugehen schien, stellte sich die Gruppe ebenfalls vor und auch wie sie auf dieser Insel gestandet waren. Sie gaben Leorinor trockene Sachen und machten sich weiter auf den Weg zum Dorf, welches sie am Abend ohne Zwischenfälle auch erreichten.
Eigentlich hatten sie niemanden in dem Dorf vermutet, oder zumindest keine freundlich gesinneten Kreaturen, umso erfreuter waren sie als sie „Eins“ im Dorf vorfanden der gemütlich am Lagerfeuer saß. Dieser war ebenfalls erfreut, hatte er doch die Gruppe aus dem Augen verloren, als dieser komische Bär auf sie traf. Nun war es Zeit Geschichten auszutauschen und viele lauschten der Stimme von Leorinor, der weite Länder schon besucht hatte und vieles Wissen gesammelt hatte. Er war sehr betrübt, da er viele Aufzeichnungen von sich, durch den Schiffbruch, verloren glaubte. So trocknete er seine Sachen und „Eins“ berichtete von seinem Tag, danach schlossen sich die anderen an, die von der Entdeckung des Turms, dem Finden von diversen Behälter mit eigenartigen Kreaturen, dem Stab der keinen guten Einfluss auf die Gruppe genommen hatte und von dem gegenseitigen Kampf, der einzig und allein dem Stab verschuldet war. Von all dem bekam der im Lagerhaus gefesselte Elias, nichts mit. Die Gruppe beriet sich einigte sich das Elias die Chance bekommen sollte sich zu bewähren, kurz darauf ging Lylian ins Lagerhaus und schnitt die Fesseln von Elias durch und begründete die Vorsichtsmaßnahme. Was viele nicht wussten, Elais barg ein Geheimnis und dieses teilte sie, als inzwischen die meisten schliefen und „Eins“ seine Position im Krähennest aufgesucht hatte, Rohan ausserhalb des Lagers mit. Rohan machte große Augen als er sah, was sich in dem glasartigen, zylindrischen Gefäss von Elias befand. Elais hatte also doch etwas mitgenommen, es musste beseitigt werden, dessen waren sich Beide, wenn auch von Elais Seite zögerlich, bewusst. Elias hatte lange mit sich gehadert es dem Gläubigen zu zeigen. Dieser war so überwältigt, von der Kreatur das er schnell zum Lagerfeuer eilte, sich ein Fackel ein Topf sich auslieh und wieder in die Nacht verschwand, nur um bei Elais angekommen festzustellen das er das Öl vergessen hatte und nochmal zum Lagerfeuer zurückkehrte. Bemerkte er wie die Blicke des Neuen auf ihn gerichtet hafteten und er es erklären wollte, doch leider halfen die Kommentare nicht, ganz im Gegenteil war der Fall. Er redete sich immer tiefer in Abgründe. Das sich Rohan interessanten Gelüsten hingab war ja hinsichtlich bekannt aber so weit, das ging selbst Leorinor nicht aus dem Kopf und als Lylian auftauchte und kurze Zeit später Elias der bereits ein Weilchen auf Rohan gewartet hatte am Lagerfeuer erschien, entbrannte eine recht heftige Diskussion mit dem Resultat, das jeder seinen Neigungen nachgehen könne, solange es im beiderseitigen Einvernehmen geschehe. Als Rohan und Elias wieder hinter das Lagerhaus gingen, stellten sie fest das sowohl der Topf, als auch das Öl fehlte, welches sie zurückgelassen hatten. Verdammt wer hatte ihre Utensilien gestohlen. Rohan brüllte in die Nacht: FEINDE!!!! Geweckt durch diesen Ausruf, stürzte Fergus mit den Worten „KANN MAN HIER NICHT MAL EIN MOMENT MAL RUHE FINDEN“ heraus, blickte mit seinen müden Augen in die kleine aufgebrachte Gruppe, (Rohan und Elias waren kurz zuvor schnell in das Lager zurückgekehrt) erfuhr um was es ging und rannte fluchend zum Mast, wo „Eins“ seine Wache hielt. Nach dem Zwischenfall kehrte Ruhe ein, sollte man meinen, denn man würde sich das Problem in den Morgenstunden annehmen, als plötzlich krachend „Eins“ aus dem Krähennest des Mastes stürzte. Was war passiert? „Eins“ lag zusammengebrochen am Boden und hatte beide Beine sich gebrochen. Von Fergus war keine Spur zu sehen. Da aber alle wussten das Fergus sich im Krähennest befand, rief Rohan zu ihm nach oben das er herunter kommen solle und sich bei „Eins“, um den sich Rohan derweilen kümmerte, entschuldigen solle. Es passierte nichts. Rohan leistete ganze Arbeit, der Bruch war verheilt. „Eins“ schlug die Augen auf und ging verärgert und fluchend zu seiner Schlafstätte ins Lagerhaus. Es würde am nächsten Tag ein Nachspiel für Fergus geben.
Wer hatte ihnen den Topf und das Öl gestohlen? Egal wichtig war es den Drachen in dem Gefäß zu vernichten. So besorgte Rohan einen weiteren Topf und Öl und ging mit Elias hinter das Haus um endlich das Werk, die Zerstörung dieser Kreatur, zu vollenden. Die anderen versuchten auf ihre Art und Weise ein wenig Schlaf, oder aber in Trance zu verfallen. Als die Beiden hinter dem Haus alles aufgebaut hatten und Elias ihm zögerlich das Glas reichen wollte, surrte ein Pfeil aus dem Wald heran, durchschlug das Glas und der kleine Drache flog sofort zu Elias. Erbost über diesen Vorfall und der Tatsache schon wieder gestört worden zu sein, zog Rohan sein Schwert und wollte den Drachen treffen, der sich unter den Umhang von Elias verkrochen hatte, zumindest schien es so. Er holte aus und traf Elias schwer, während der der kleine Drache mit Elias sprach und auf ihn unaufhörlich einredete. Es war kein schwarzer Drache, was Beide angenommen hatten, es war ein Kupferdrache, dem man leicht, Aufgrund seines Alters, für einen schwarzen Drachen halten konnte. Elias sprach mit Rohan und Rohan lies von Elias ab, als er selber merkte das er vor lauter Rage nicht auf seine innere Stimme gehört hatte. Er hatte die Gefühle ausgeblendet und so nicht festgestellt das eigentlich keine Gefahr von dem Drachling ausging. In dem Moment wo er das feststellte fühlte er sich sehr hilflos und dumm. Er half Elias auf und bemerkte das der kleine Drache verschwunden war. Er machte sich und heilte die schwere Wunde von Elias, das Blut hörte auf zu sickern und die Wunde verschloss sich wieder. Nun gingen sie zurück zur Gruppe, die inzwischen Ruhe gefunden hatten und fanden selber noch ein wenig Ruhe.
Am nächsten Tag, entschuldigte sich Fergus bei „Eins“ zwar zögerlich, da er fergus irgendwas sprach von Widerstand und anderen komischen Dingen, aber immerhin reichte er „Eins“ versöhnlich die Hand, die „Eins“ ausschlug, da er Fergus mittlererweile gut kannte um zu wissen, das dies keine richtige Entschuldigung war. Ausserdem wurden Nachforschungen angestellt, was den Feind in der Nacht anging, leider verlief die Suche recht ergebnislos. Von der Sache mit dem Drachen erzählten Beide, den anderen nichts und so liess das kleine Wesen keine Ruhe und redete weiterhin auf Elias ein. Als alle in den frühen Stunden sich am Lagerfeuer versammelte, beriet die Gruppe über das weitere Vorgehen. Geräusche unter anderem von Metall liess die Gruppe aufhorchen, entspannten sich aber wieder, als sie die Besatzung der „Flying Dschinn“ die sich dem Lager näherten wahrnahmen. Die Besatzung des Schiffes war nicht untätig geblieben. Der Schiffsmagier hatte der Festung eine Karte dieser entwenden können und man war bereit für einen Angriff auf die Festung. Da sprach die Stimme des Drachen zu Elias: „Nehmt euch in Acht Leorinor ist nicht Leorinor, eine böse Meerhexe hat ein Trugbild von ihm erschaffen und spioniert euch derzeit aus“. Geschickt und ohne großes Aufsehen wurden alle Anwesenden, bis auf Leorinor, von Elias, verständigt. Endlich waren sie am Drücker.
Von Elfen, Orks und alten Bekannten… (The Unbreakables)
Gut gelaunt saß Gomorra leicht angeheitert vom Wein am Feuer und biss herzhaft in die gebratene Wachtel… Es war seine 4te. Eigentlich konnte er schon nicht mehr, aber das Wissen, dass da draußen in der frostigen Dunkelheit zitternd der hungernde Harok saß und auf seine Rückkehr wartet, und die Tatsache, dass der geschwätzige Halbling nicht aufhörte Essen und Wein aus seinem Karren hervorzuzaubern, liesen ihn sein Völlegefühl einfach ignorieren. Diese Form der Körperbeherrschung hatte Zwerg trotz seines jungen Alters bereits zur Perfektion exerziert. Das einzig Traurige an solchen Momenten ist ja bekanntlich nur, das sie viel zu schnell vorüber sind. Und so dauerte es auch hier nicht lange bis die weit aufgerissenen Augen des an ihm vorbeistarrenden Halblings ihm verrieten, das da wohl ein altbekannter und wie gewohnt übellauniger Ork im Anmarsch war. Jetzt musste er sein Essen wohl doch noch teilen, allerdings hatte es den Vorteil das es dem plappernden Halbling nun das erste Mal seit Gomorra ans Feuer kam die Sprache verschlagen hat, da war ihm die zornige Standpauke des Orken eine willkommene Abwechslung. Doch auch die traute Zweisamkeit, den der Halbling der immer noch mit offenem Mund dastand“ war auch nur von kurzer Dauer, denn in dem Moment als sich Harok ans Feuer saß und sich am Essen und Wien des Halblings gütig tat, trat, oder eher stolperte ein hochgewachsener Elf aus dem Nichts. Dabei dürfte es sich um einen der Gefährten des Halbling Händlers handeln, denn dieser war sichtlich erfreut ihn zu sehen. Harok eher weniger. Und so wurden in alter Ork-Manier schon die ersten Sätze des höflichen Elfen als Beleidigung aufgefasst. Gomorra widmete sich wieder seinem Wein, während er den zwei Jungspunden dabei zusah wie sie am Boden herumtollten. Harok wie immer wütend aber sichtlich zufrieden die Oberhand zu haben, der Elf eher mit so etwas wie Todesangst in den Augen. Kurz darauf stand plötzliche ein weiteres Schlitzohr da, wirkte aber irgendwie ratlos und verloren und setzte sich, nachdem es aus welchen Gründen auch immer einen Pfeil in die dunkle Nacht schoss, einfach schüchtern ans Feuer. Harok verlor bald den Spaß an der Rangelei, was sicherlich zum Teil an der vermissten Wehrhaftigkeit des Elfen lag und so kam es, das der ungleiche Trupp kurz darauf gemeinsam am Feuer saß und sich über das Essen des Halblings hermachte, der langsam seine Fassung wieder gefunden hatte und weiterhin fleißig auftischte. So unterschiedlich sie auch sein mochten, verband sie doch jetzt schon ein gemeinsamer Gedanke: „Bring doch bitte jemand den Halbling zum Schweigen!!!“ Es wurde mit allen Tricks gearbeitet. Die Elfen versuchten ihn zu ignorieren und ihrerseits eine Konversation zu beginnen. Harok versuchte es mit grimmigen Blicken und unverständlichem Grunzen und Gomorra entfernte sich vom Feuer betrachtete und versuchte das Gespräch auf den tollen Karren und die Waren des Kaufmanns zu lenken. Nichts zeigte Wirkung und das Repertoire an Geschichten und Erlebnissen des Halblings schien kein Ende zu nehmen. Ein halsbrecherisches Abenteuer aus der Jugendzeit ging nahtlos in ein famoses Eintopfrezept über, was wiederum in einer zeitgeschichtlich detaillierten Städtebeschreibung sämtlicher Handelsstädte der Ostküste endete… Während die Elfen sich meditativ versuchten von ihrer Umgebung abzukapseln, so wie sie es seit Anbeginn der Zeit zu tun pflegten, wenn sich die Gewalten der Natur gegen sie wandten, Gomorra seinem Hammer immer wieder die gleiche Frage stellte, warum er denn nicht den kleinen Halbling zum Schweigen bringen könne, immerhin währe es doch im Sinne aller und ganz sicher zum Schutz der Wehrlosen, wie sie da so am Feuer saßen, den Ausführungen des redseligen Halblings völlig ausgeliefert und der Händler weiterhin mit größter Begeisterung von seinen und anderen Heldentaten berichtete, fuhr Harok plötzlich hoch. Das Geräusch, das er angeblich gehört haben mag, wurde vom Zwergen jedoch schnell als Hirngespinst oder einfach nur sehr cleveren Vorwand sich des Gelabers zu entziehen abgetan. Immerhin hatte er, der die Ohren eines Luxes besaß, und auch die 2 Elfen, die auch ganz ansehnliche Ohren vorzuweisen hatten, nicht das leiseste gehört. Als Gomorra, erfreut über die Unterbrechung, zu ausschweifenden Beleidigungen ausholen wollte, erhoben sich allerdings auch die beiden Elfen und verschwanden in der Dunkelheit des Waldes, verdutzt sah der Zwerg sich um. Selbst der Halbling verkroch sich schon unter seinem Karren und flüsterte nur, „hört doch, Sie kommen… Sie sind schon ganz nah!“ Sichtlich genervt stapfte Gomorra, nun doch Harok nach in den Wald. „Verdammt, da war doch nichts… musste dieser dumme Ork wieder alle verrückt machen“. Von den Elfen war nichts zu sehen und nichts zu hören, dabei konnten sie noch nicht weit sein. Also stapfte er tiefer in den Wald, auf die dunkle Gestalt zu, die er für den lästigen Orken hielt. Harok drückte sich gegen einen breiten Baum und zeigte in die Richtung aus der die Geräusche kamen „Orks, ziemlich viele…“. Papperlapapp dachte sich der Zwerg, von wo wollte er das jetzt schon wieder wissen, die Geräusche hörte er jetzt zwar auch aber zu sehen war nicht das geringste und es war ja weithin bekannt das betreffend Sehvermögen niemand den Zwergen das Wasser reichen konnte. Doch wieder wurde er eines Besseren belehrt, denn nach wenigen Schritten brachen schon die ersten Orks aus dem nahen Dickicht und dahinter zeichneten sich weitere ab und alle steuerten genau auf ihren Rastplatz zu… Während die Elfen noch immer unauffindbar waren und Gomorra immer unentschlossener wirkte, je mehr Orks in sein Blickfeld traten, lies ein gebrülltes „HAAAAALLLLT!“ die Orks erst einmal inne halten. Sie alle trugen das eine schwarze Hand mit einem weißen Reißzahn auf ihren Rüstungen. Verdutzt starten sie Harok, der nun auch hinter dem Baum vortrat an. Er klopfte sich, die schwere Axt in der Hand haltend, auf die Brust, auf der auch noch die schwarze Hand der Legion der Todgeweihten prangte. „Was sucht ihr Maden hier… Wo ist Tazgosh der Schamane?“ Die Verwirrung war den Orks anzumerken und so blieben die ersten auf Abstand während immer mehr zu ihnen aufrückten. Nun erkannte auch Gomorra, was Harok anscheinend schon lange wusste, die schwarzen Hand mit dem weißen Reißzahn, die die Rüstungen der Orks zierten. Anscheinend waren sie auf einen weiteren Trupp der Legion, die hier noch überall durch den Wald streifte gestoßen. Ein leichtes Unwohlsein kam ihm Zwergen hoch, waren die Erinnerungen an die letzte Begegnung doch noch sehr frisch. Ein dicker Ork, der den Rest um gut einen Kopf überrage, schob sich durch die Reihen der neugierig gaffenden Maden. Er musste ihr Anführer sein, doch noch bevor Gomorra auch nur ein Wort sagen konnte schmetterte Harok ihm entgegen: „Ich will deinen Platz du Wurm!…“ Der andere Ork lachte nur „Ich werde dich zerquetschen und an deinen Eingeweiden aufhängen!“ Nicht schon wieder, dachte sich der Zwerg nur, als die beiden Kontrahenten sich wüst beschimpfend aufeinander zuschritten. Doch diesmal schien Harok weniger Probleme zu haben und nach einem kurzen Austausch von Freundlichkeiten ging der Orkanführer zu Boden. Es hatte doch tatsächlich funktioniert, zumindest fast… Denn Haroks Siegesgebrüll lies die Meute erschreckend unbeeindruckt, ja sie schienen sogar eher gereizt als eingeschüchtert. Und als dann noch ein Orkweib, wohl die Gefährtin des Erschlagenen vortrat, brodelten die Emotionen hoch. „Tötet den Verräter, er ist keiner von uns. Seht er ist mit einem Zwergen unterwegs!!! Rächt euren Anführer! Bringt mir seinen Koooopf!“. Fragend blickte Harok sich nach Gomorra um der mit einem großen Blatt in der Hand dastand und nur verlegen mit den Schultern zucken konnte… Geistesgegenwärtig holte Harok zu einem gezielten hieb aus, der den Kopf des niedergestreckten Orks sauber von seinen Schultern trennte und in hohem Bogen auf die anstürmende Horde zuflog. Doch auch davon zeigten sich dir blutdürstigen Orks unbeeindruckt, ja es schien sie sogar noch mehr in rage zu versetzen. Gomorra um fasst Justice mit festem Griff… Das sterben war er ja mittlerweile gewohnt, stellte sich nur die Frage ob es hier auch jemanden gab, der ihn wieder zurückholen würde. Die anstürmenden Orks waren keine 10 Meter mehr entfernt als Harok ihnen plötzlich aus voller Kehle entgegenbrüllte: „ICH BIN HAAAAROOOKK!!!! DIENER DES GRUUUMMSSSCH!“ Das schien den bis jetzt so ignoranten Haufen doch irgendwie beeindruckt zu haben, denn die Orks wurden langsamer und blieben in sicherem Abstand vor ihm stehen. Was es nun aber war, das sie umgestimmt hatte, konnte Gomorra nicht sagen. War es Haroks brüllen gewesen? Sein Name, oder doch der Name dieses Gumsch, wer auch immer das sein sollte… „Ich habe euren Anführer im fairen Zweikampf getötet. Jetzt bin ich euer Anführer!!! So sagt es das Gesetz der Orks! SO SAGT ES DAS GESETZ GRUMSCHS!“ Er zeigte nun mit seiner Axt auf die immer ruhiger werdenden Orken. „Wollt ihr euch Tatsächlich über das Gesetz hinwegsetzen, WOLLT IHR EUCH ÜBER GRUMSCH, EINEM GOTT – MEINEM GOTT!!! -HINWEGSETZEN!“ Nun verstummte sogar die bis dahin noch wild schimpfende Orkin. „Ich bin hier um Grumschs Willen auszuführen und jeder der sich gegen mich stellt, stellt sich gegen Grummsch und deshalb frage ich noch einmal, WER IST EUER ANFÜHRER?? Zuerst kam es nur zögerlich, doch dann wurde die Zustimmung immer lauter, bis sie schließlich wie aus einer Kehle durch den Wald hallte. „Harok, Harok, Harok, Harok Harok,…“ Wieder drängte sich die Orkin in den Mittelpunkt und die gerade noch jubelnden Orks verstummten. “ Aber sag uns Hauptmann Harok, warum ist dieser Zwerg hier. Er ist kein Ork, er kann kein Teil der Legion sein!“ Als er merkte wie alle Auen auf ihn gerichtet waren, warf Gomorra endgültig das große Blatt das sein Gesicht verdeckte weg ohne sich auch nur im geringsten Blöd dabei vorzukommen. „Ja er ist kein Ork und deshalb wir er auch kein Mitglied der Legion sein. Aber wir halten dumme Worge die uns als Reittiere dienen und dumme Riesen die wir an die Front schicken können, warum sollten wir uns denn nicht auch dumme Zwerge dienen! Dieser hier, ist ein mächtiger Krieger und sein Hammer hat schon unzählige erschlagen! Er ist mehr Wert als jeder einzelne von euch und vielleicht sogar mehr wert als ihr alle zusammen. Wer in Herausfordern möchte nur zu, aber kommt nicht zu mir gekrochen wenn sein Hammer eure Hüften zertrümmert hat. Ja er ist kein Ork und er ist kein Mitlied der Legion, aber er ist der beste Krieger den wir haben und ihr werdet noch froh sein, das wir ihn haben…“ Gomorra stapfte langsam an Harroks Seite und zischte ein “ dummer Zwerg hmmm? Arschloch!“ aus dem Mundwinkel. Doch Haroks Rede schien erneut Früchte zu tragen. Die Orks finden wild zu diskutieren an und so mancher gab seine Beste Zwergengeschichte von sich. Waren die Völker der Orks und der Zwerge sich auch nicht freundlich gesonnen, ehrlicher gesagt konnten sie sich auf den Tod nicht ausstehen, musste man seinem Gegenüber doch gewisse Qualitäten einräumen. Die heroischen Geschichten, die immer mehr in Tagträumerei ausuferten wurden erneut durch Harok rüde unterbrochen: „Und nun sag mir Wieb, wo ist der Schamane? Wo ist Tazgosh?“ Sie blickte ihn fragend an: „Sein Lager ist nordöstlich von hier, aber sagt, warum wollt ihr das denn wissen? Was wollt ihr von ihm?“ Harok sah sie durchdingen an „Den Willen Grumsch ausführen! Ich werde ihn stellen und ihm seine gerechte Strafe zukommen lassen!“ Die Orks waren verstummt und sahen ihn zweifelnd an „Und jetzt macht auch bereit zum Abmasch, es gibt abtrünnige Schamanen zu jagen!“ Der Zwerg schüttelte immer noch ungläubig den Kopf…. Es hatte doch tatsächlich schon wieder funktioniert.“ Orkin wie ist dein Name? Du führst den Weg, wir folgen nach! Und Schick Späher aus, ich will keine unangenehmen Überraschungen.“ Und so setzte sich der Zug unter Kommando von Sera, wie die Orkin sich vorstellte, langsam in Bewegung Richtung Nordost, dem neuen, alten Feind entgegen!
Harok und Gomorra stampfte dem Trupp der Orks hinterher durch den Wald. In einigem Abstand entdeckte der Zwerg auch die zwei Elfen die ihnen in sicherem Abstand folgten. Was die zwei sich jetzt wohl dachten… Harok hingegen wirkte nachdenklich. Diese Orks waren nicht bei der Belagerung des Dorfes dabei. Und so wies aussieht auch kein Nachschubstrupp dafür. Er musste unbedingt herausfinden was hier vor sich ging. Was hatte Tazgosh vor? So wie es aussah mobilisierte alle Truppen. Und so versank er immer weiter in tiefer in seine Gedanken, bis er plötzlich von einem heraneilenden Boten jäh aus ihnen gerissen wurde. „Hauptmann, da vorn… da vorne sind Bugbears! Viele!! Und bewaffnet!!!“ Harok und Gomorra schoben sich nach vorne um sich selbst ein Bild davon zu machen. von er kleinen Anhöhe die sie gerade erreichten hatten sie einen guten Blick auf die Lichtung vor ihnen. An mehreren Feuern saßen ca. 40 dieser Kreaturen, alle gerüstet und bewaffnet. Am großen Feuer in der Mitte lagen am Boden drei gefesselte Gestalten bei denen es sich anhand der Körperstatur wohl nur um Elfen handeln konnte. Ihnen gegenüber saßen drei dunkle Gestalten, ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen und anscheinend heftig debattierend. „Sera schnapp dir 30 Mann, schleich dich durch den Wald und greif von der rechten Flanke her an, Ich werde mir mit den übrigen 30 die linke Seite vorknöpfen. Und du Gomorra, du nimmst die Mitte!“ Und noch bevor der verdutzte Zwerg was erwidern konnte führte Harok seinen Trupp in den dichteren Wald. Als Gomorra, mit seinem Befehl noch immer etwas hadernd so alleine dastand, tauchte plötzlich die Elfen wieder wie aus dem Nichts auf… Gerade rechtzeig um mit anzusehen wie von links und rechts die Orks aus dem Wald stürmten und auf die überraschten Bugbears eindrangen. „Zwerg, die drei Gestalten am Feuer, sie versuchen zu fliehen!“ sprach Carandra nur kurz und war mit 3 schnellen Schritten schon wieder im Wald verschwunden. Elfen… dachte sich der Zwerg und machte sich daran an ihnen dran zu bleiben. Während sich die zwei Spitzohren elegant durch den Wald bewegten, schlugen dem Zwergen ständig irgendwelche Äste ins Gesicht, Wurzeln brachten ihn beinahe zum stolpern und das dornige Gestrüpp riss immer wieder tiefe Kratzer in haut und Kleidung. Um ihn herum war Kampflärm zu hören. Die Bugbears hatten nicht lange gebaucht um Waffenbereitschaft herzustellen was auf eine ausgebildete Truppe schließen lies. Da würden die Orks trotz Überzahl ihre Probleme mit ihnen bekommen. Doch das war jetzt nicht sein Problem. Er sollte sich um die Mitte kümmern und das waren wohl die 3 dunklen Gestallten die gerade versuchten sich aus dem Staub zu machen und so stürmte er im Schutze des Waldes den Elfen nach, die den Drei dicht auf den Fersen waren. Er hatte gar nicht bemerkt, das Carandar kurz verschwunden war und war dementsprechend verwirrt als sie plötzlich neben ihm auftauchte. „Es sind Drow Zwerg!“ Nun war es an Gomorra , das Spitzohr zu überraschen, denn mehr als ein fröhliches Lachen entlockte diese Information dem Zwerg nicht und führte höchstens dazu das er sein Tempo erhöhte und sich langsam an die Spitze der Verfolger setzte. Die gejagten Dunkelelfen versuchten verzweifelt den Abstand nicht kleiner werden zu lassen, doch ein Pfeil Carandars lies ihre letzte Hoffnung auf Flucht verlöschen und so stellten sie sich dem Kampf. Dazu lies sich Gomorra nicht zweimal bitten und rauschte ohne seine Geschwindigkeit zu verringern mit erhobener Waffe in die kleine Gruppe Dunkelelfen. Die zarten Körper der Drow hatten den mächtigen Hieben des Zwergenhammers nichts entgegenzusetzten und so dauerte es nicht lange bis die Drow übel entstellt zu Boden gingen. Während Gomorra Justice mit dem Umhang einer der Gefallenen noch von Blut und Geweberesten säuberte durchsuchte Carandar die Laichen. Die gefundenen Drowwaffen nahm er an sich. Das Gold und die Edelsteine wurden an Ort und Stelle aufgeteilt, hätte man sonst dem Ork womöglich auch noch seinen Teil abtretten müssen. Weiters führten die Dunkelelfen nur noch eine Schriftrolle in seltsamer, dem Elfischen nicht unähnlicher Schrift mit sich. Nachdem die ratlosen Spitzohren das Schriftstück nach mehrfachem Drängen an den Zwergen weitergaben schien dieser sich kurz indem Schriftstück zu verlieren… Zum großen Erstaunen der Elfen, drückte er Carandar das Pergament wieder in die Hand und sagte selbstsicher. „Es ist eine Art Verordnung….., weiters steht da irgendwas von Sachen die Unterlassen werden sollen und das Einzelaktionen in jeglicher Art nicht mehr toleriert werden. Aber frag nochmal die Elfen die am Lagerfeuer lagen, ob die mehr rauskriegen.“ Der Elf sah in immer noch ungläubig an. „Die Elfen habe ich schon weggeschafft, wer weiß was die Orks mit ihnen angestellt hätten“ Gomorra nickte nur kurz und sie vereinbarten sich nachher im Lager zu treffen, schließlich mussten die Elfen sich irgendwann zu erkennen geben.Bevor sie sich also zurück zu Harok und anderen machten, nahm Gomorra noch den besterhaltensten Drowkopf mit. Kurz vorm Lager trennten sie sich, die Elfen machten sich auf zu ihren befreiten Verwandten während Gomorra auf das Feuer und die jubelnden Orks zumarschierte. Harok und die wenigen die übrig waren, es waren wohl kaum mehr als zwei Dutzend, waren damit beschäftigt, drei offenbar gefangene, aber übel zugerichtete Bugbears zu verhören. Dabei hatten sie erfahren das die drei geflüchteten Dunkelelfen die Bugbears als Sklavenarmee gehalten haben und auf dem Weg Richtung Nordosten waren um dort ein größeres Lager anzugreifen. Warum, wussten die Gefangenen allerdings nicht. Weiters hatten sie den Auftrag bekommen Elfen mitzubringen. Soviel wie möglich. Sie hatten bereits 3 Stück gefangen, doch die dürften irgendwie während des Kampfes entkommen sein. Die durchgeschnittenen Fesseln lagen ja noch am Lagerfeuer, sie konnten also noch nicht weit sein. Für was die Elfen gut sein sollten konnten die Bugbears auch nicht beantworten, was aber an reiner Unwissenheit nicht am Unwillen der Gefangen lag. Als Harok sich sicher war, das aus ihnen nicht mehr herauszuholen war, überlies er sie kurzerhand seinen Orks „Macht mit ihnen was ihr wollt, ich habe keinen Nutzen mehr für sie!“
Schon nach kurzer Zeit hatten Casandra und Soraya die befreiten Elfen gefunden. Sie hatten sich etwas tiefer in den Wald verzogen und versuchten ihre Wunden mit dem bisschen das sie zur Verfügung hatten zu versorgen. Auf die Frage was den eigentlich geschehen war, erzählten die Elfen ihre Geschichte. Es war bei allen dreien gleich abgelaufen. Die Bugbears hatten auf Anordnung der Drow ihre Dörfer angegriffen und alle bis auf Sie getötet. Frauen, Kinder, Alte. Nur sie sind am Leben gelassen worden und wurden seither als Gefangene mitgeschleppt. Was das alles sollte hatten sie nicht die geringste Ahnung denn die Dunkelelfen hatten sich niemals mit ihnen unterhalten und wenn sie untereinander sprachen dann nur in einer Sprache die sie nicht verstehen konnten. Auch als Carandar ihnen das Schriftstück zeigte blieben die Elfen ratlos. Die Schriftzeichen waren dem Elfisch sehr ähnlich und doch konnten sie nichts davon entschlüsseln. Wie hat der Zwerg das gemacht, grübelte Carandar als er das Schriftstück wieder wegsteckte.
Als Harok, den Blutverschmierten Zwergen mit dem Kopf des Drow auf sich zukommen sah, hielt er kurz inne. „Halt! Finger weg von den Gefangenen!! Der Zwerg ist zurück und er hat den Kopf des Dunkelelfen mitgebracht. Er hat den Herrn der Sklaven erschlagen“ Verunsichert blickten die geschundenen Bugbears zu ihm hinüber. „Nach orkischem Gesetz, ist Gomorra nun der neue Herr der Sklaven! Die Gefangenen gehören dir, was soll mit ihnen geschehen?“ Die Überraschungen schienen an diesem Tag kein Ende nehmen zu wollen…
Wir sehen unsere Helden nach den Verhandlungen im Zwielichtmarkt. Nach dem ganzem reden und der Politik hatte unser neuester Begleiter das dringende Bedürfnis nach ein wenig Abwechslung und überredete den Rest ihn auf eine kleine Erkundungstour zur Arena. Nur die Paladina hatte nicht wirklich etwas für diese Art der Unterhaltung übrig und begab sich direkt in die Seite des Lichts.
Auf dem Weg erzählt Anskaviat von seinen bisherigen kämpfen und das er zumindest einen Kampf in der Arena bestreiten Will. Nach einigem hin und her und nachdem die Möglichkeit auf Wetten geklärt wurde hat er sich auch gleich angemeldet. Zu seiner Überraschung jedoch hatte er keinen Ork oder anderen Kämpfer gegen sich.. sondern es rollte ein wütender Erdelementar in einem Steinrutsch auf ihn zu … Er kämpfte jedoch tapfer und nachdem die ersten Schläge wirkungslos an dem Stein abprallten schaffte er es in seinen Rücken zu kommen und dort wirkungsvolle Schläge anzubringen welche ihm den Sieg brachten.
Nach diesem Kampf ging es am nächsten Tag gen Heimat um die Vorbereitungen voran zu bringen. Kaum jedoch das Sie angekommen waren und sich ausruhen konnten gab es schon wieder Aufregung. Ein Teufelchen tauchte am Eingangstor auf mit einer Nachricht von den neuen einmaligen Verbündeten. Calleb war nicht untätig und hatte einen Plan entwickelt und ein grüner Wyrmling ist auf dem Weg zu seiner Höhle. Dort will er den Körper aber nicht den Geist des Wyrmlings mit einem Ritual altern und so einen leicht beinflussbaren Erwachsenen Drachen erschaffen den er kontrollieren kann. Die Karawane wurde jedoch aufgehalten und der Transport umgeleitet. Dies zusammen mit 4 Schriftrollen der Teleportation zu einem bestimmten Ort.
Ohne auch nur einen Hauch des Zögerns griffen unsere Helden die Rollen und ihr Gepäck um die Rollen so wie sie waren zu nutzen und in das Unbekannte zu reisen. Dort angekommen fanden Sie sich am Eingang einer Ruine wieder. Ein Hügel in mitten einer hügeligen Steppe. Die Ruine wohl ein befestigter Wohnturm schien einige Geheimnisse zu bewaren weshalb sie direkt die Erkundung ihrer Umgebung gegangen .. jedoch diese nach einen kurzem Ausflug in die erstaunlich großen Unterkellerungen sich erstmal zur Nachtruhe begaben.
In dieser Nacht träumte Mofa von einem Schatz in den Ruinen, einem Pentagramm von Edelsteinen Umschlossen und einer kleinen goldenen Kiste inmitten dieses Pentagramms. Von einer gewissen Gier betroffen überredete er die anderen nachzuschauen ob dieser Traum einen funken Wahrheit beinhaltet oder nur aus seiner Gier nach Schätzen und dem geheimnisvollem Ort entstanden sind .. Und nach einem längerem Suchen fanden sie auch den Ort seines Traumes .. Die Paladina in ihrer Vorsicht zusammen mit dem Schriftgelehrten stellten Fest das dieses Pentagramm das Böse von außen abwehren sollte und so für Sie keine Gefahr bestünde. In dem Kästchen entdecken sie einen großen Ovalen Bergkristall mit Goldbändern umschlossen und einer unbekannten Sprache verziert. Da jedoch Vorsicht angebracht war und sie noch nicht wussten wo denn nun der Wyrmling ankommen solle ließen sie den Kreis unangetastet und suchten weiter… Sie suchten eine ganze Zeit und nach ca. 1 Tag bemerkten sie das die Straße welche in ein tiefes Gestrüpp blockiert war .. hinter diesem viel weiter ging und unter den Hügel führte.
Nun standen sie auf einer kleinen Straße welcher scheinbar zu einem Portal führte .. jedoch flößten ihren die 6 Drachenköpfe jeweils 3 links und rechts des Weges nur wenig Vertrauen ein .. Die Paladina jedoch schüttelte ob der Verzagtheit nur den Kopf und marschierte gerade durch den Gang auf das Portal zu und zum schrecken ihrer Freunde verschwand sie kurz darauf in einem Strahl aus Eis und einem aus Feuer von den beiden Drachenköpfen … Der Schriftgelehrte zeichnete etwas in die Luft und in einer Explosion aus Stein zerfiel der Drachenkopf der den Eisstrahl geschickt hatte. Nachdem die Paladina nicht ohne einen weiteren Feuerstoß wieder bei der Gruppe war fing an um Hilfe zu Beten und während die anderen sich den Kopf zerbrachen flehte sie um himmlischen Beistand der ihr in Form eines Streitrosses gewährt wurde … Auf dem Rücken dieses Rosses ritten sie mit purem Gottvertrauen durch die Fallen und so stand zumindest der Schriftgelehrte und die Paladina vor dem Portal. Während die Paladina umdrehte und auch die Kameraden durch das Hindernis zu bringen fand der Schriftgelehrte einen Weg der zwar halb verschüttet aber noch gangbar war um die Falle zu umgehen …
Nun der knapper werden Zeit bewusst werdend gingen sie noch einmal zu dem Pentagramm um die Kiste zu holen und bauten einen Hinterhalt auf mit dem sie die bald darauf eintreffende Karawane überwältigten und selber durch das Portal zurück in den Zwielichtmarkt traten. Zu dem großen Erstaunen der Gefolgsleute Calebs. da jedoch die Neutralität und die beistehenden Judikatoren jede Möglichkeit einer Auseinandersetzung unterbanden kam es nur zu einigen misstrauischen Blicken und unsere Helden sahen zu das sie wieder auf Ihre Insel gelangten.
Während Drisinil die Wunden der Gefährten behandelt, machte sich der Braune Wanderer auf die besagte Tür zu öffnen und das Verborgene zu erkunden. Es war ein recht schmuckloser Raum mit diversen Einrichtungsgegenständen, wozu z.B. eine Truhe (offen) und ein Regal gehörten. Der Raum wird durchschritten, Jorax hat sich an die Fersen vom BW gehangen. Doch recht plötzlich rastet der Braune Wanderer aus, greift sich zwei Flaschen und wirft sie gegen die hintere Wand. „Das hier ist doch alles nicht echt!“, schrie er. Davon aufgeschreckt stößt Drisinil hinzu und merkt an, dass sich Blasen an der Wand bilden. Die Gruppe entschließt sich aus Vorsicht zu gehen. DBW ist immer noch in Rage und tritt im Laborraum nun den Kessel um und geht voran im Treppenhaus nach oben.
Was er nicht mitbekommt, er wird von einem schleimartigen Wesen verfolgt. Dieses kommt –selbstredend- nicht die Treppe hinauf, aber versperrt der restlichen Gruppe den Weg. Diese konnte sich mit gezielten Sprüngen (Knartsch hat sich natürlich auf Gruff geschwungen), einigen ätzspuren an Amaras Rüstung durch „Schleimbeschuss“ ebenfalls in den Treppenkorridor retten. (eine völlig unsinnige Situation – warum nur?!)
Oben auf einer kleinen Terrasse angekommen trifft der BW auf Bäume mit menschlichen Zügen, der Boden ist blau/glitschig. Beim durchschreiten des „Waldes“ gelangt DBW an einen kleinen Teich. Die anderen sind bereits auf dem Plateau angelangt. Kurz darauf formieren sich zwei Wesen. Sie sind so furchterregend mit ihren Dornen am ganzen Körper, dass sich einige aus der Truppe kurzzeitig in einem Versteck verkrochen. Der Kampf war hart, nicht zu Letzt aus dem Grund, dass gefühlt ein Treffer so stark gedämpft wurde, dass die Pfeile/Hiebe/Tritte die Haut der Bestien nur marginal ankratzen. Ähnlich bei dem anderen, nicht minder erschreckenden, Wesen. Nur hatte dieses ein wenig zartere Haut, die Angriffe von Amara schienen mehr Wirkung zu zeigen.
Als auch dieser – doch recht zähe Kampf- endlich beendet war, rannte DBW wie bekloppt in Richtung eines riesigen herzförmigen Kristalls. Zeitgleich fand Jorax ein Amulett mit einem herzförmigen Rubin in dessen Zentrum. Er öffnete es und sah ein Bild der eben hingerichteten Gestallten. Die Gruppe schlich nun hinter dem Braunen Wanderer her. Dieser wiederum begann mit einem Pfeil in den riesen Kristall herumzustochern – nicht mal ein Kratzer war zu sehen. Doch auf einmal konnte man Stimmen von oberen Etagen vernehmen: „wir müssen das Herz beschützen!“, murmelte es. Als ob der Gruppe die Schuppen von den Augen gefallen wären, begonnen sie auf den gleichgeformten Kristall auf dem Amulette einzuwirken bis er entzweit war. Der Weg ist frei, den Großen Kristall anzugehen. Er wurde rissig und etwaige Angriffe erzielten nun Wirkung.
Während eine Gruppe sich um den Kristall kümmerte, kümmerten sich die anderen um herabschwebenden Gestallten. Natürlich in Roben, natürlich mit spitzen Zähnen, natürlich mit fahler Haut – Vampire, wie sie im Buche stehen. Alle Ablenkung half wenig, sie fokussierten hauptsächlich die Herzenzbrecher! Nach dem Zerfall des Herzens personifizierte sich aus einer Wolke erneut ein fürstlich wirkender Vampir. Diesem steht die Gruppe nun gegenüber. Und er ist böse!
Die dunkle Seite des Szentarr Ravin (The CollectorZ)
Am dritten Tag des Ches, im Jahre 1370TZ, wurde der Hexenmeister Szentarr Ravin tot in seinem Turm, der den Hafen von Mintarn überblickt, gefunden.
In der Nacht seines Todes hatten viele Bürger von Mintarn schreckliche Träume und Albträume welche sehr real wirkten.
Zeugen, die Ravin’s Körper fanden sagten aus, dass er wie unberührt aussah, aber auf seinem Gesicht das blanke Entsetzen zu sehen war.
Obwohl Szentarr Ravin ein zuverlässiger Berater von Tarnheel Embuirhan war, verlor er durch einen Zwischenfall sechs Monate zuvor nicht nur seine Position, sondern auch beinahe sein Leben.
Es wird gesagt, dass Szentarr Ravin ein Illusionist mit großer Macht war, aber dass in ihm eine dunkle Ader war, die wohl der Grund dafür ist, warum sein Körper nun die Fische des Meeres füttert.
Es begab sich, dass die drei Helden (Jenotus – Wizard, Strave – Ranger, Alina – Rogue/Cleric) um einem Freund zu helfen in den Turm von Szentarr Ravin reisten. Dieser lag zwar nahe ihres aktuellen Aufenthaltsortes, doch schien der Turm mit einem mächtigen Zauber belegt zu sein.
Seit sein Besitzer vor zwölf Jahren verstarb, ist es keiner Person gelungen, in die oberen Ebenen des Turms vorzudringen. Immer wieder hörte man von Personen, die verschwanden, aber nie von einer, die erfolgreich zurück kehrte.
Offenbar war im Turm allerdings noch ein altes Buch von unserem Freund enthalten, welches er kurz vor Szentarrs Tod an ihn verlieh. Unglücklich über den Umstand, dass er nun schon so lange warten musste, halfen wir ihm gerne in den Turm zu gelangen. Der Turm selbst war ein ca 20 Meter hoher, solider Steinturm, der eine starke magische Aura besaß. Eingebettet in die leicht waldige Landschaft musterten wir zunächst das Äußere und traten schließlich in den Turm selbst ein.
Wie so viele Besucher zuvor staunten wir über das reichlich seltsame Einrichtung, allem voran den Thron aus der Schattenebene. Als wir die Stufen zur nächsten Ebene erklommen, wurde uns langsam klar auf welches Wagnis wir uns einließen. Bevor wir uns versahen, war bereits das Ende des offensichtlichen Weges erreicht. Wir fanden uns selbst vor Statuen wieder, deren Gliedmaßen sich offenbar bewegen ließen. Der einzig offensichtliche Hinweis war das Bücherregal mit Zahlen, aus denen wir uns mühsam nach einigen Versuchen die richtige Kombination erarbeiteten.
Uns gelang damit, was vielen vorher versagt bliebt. Wir konnten in die weiteren Ebenen des Turms vordringen. Doch bereits eine Treppe weiter hoch, schien unsere Reise ein jähes Ende zu finden. Ein riesiger Mage-Ooze versperrte den Weg und es bedurfte einiger Überzeugungsarbeit seitens Alina, damit sich Jenotus doch traute ihn einfach zu ignorieren. Letztlich stellte er sich als eine Illusion heraus.
Leider keine Illusion hingegen waren die beiden Mimiks, die Alina fand, als sie – wider der Empfehlung unseres Begleiters – die herumstehenden Kisten genauer inspizieren wollte. Nach einer kurzen Jagdt durch die nächsten Stockwerke des Turms erledigten sich die Mimiks selbst, indem sie in eine Magierfalle liefen und daran starben. Ganz zu unserer Verwunderung geschahen die nächsten Ereignisse sehr schnell.
Szentarr Ravin’s Geist erschien uns.
Unser Begleiter fand sein Zauberbuch.
Und ehe wir uns versahen waren wir im Dialog mit dem Geist eines der mächtigsten Illusionisten der Forgotten Realms. Offensichtlich schien er allerdings unruhig und besorgt ob der Tatsache, dass er sich nicht zur Ruhe legen könne. Ein Untoter hatte offensichtlich noch Kontrolle über ihn und entließ ihn nicht aus seinem Bann. Da er an seinen Turm gefesselt schien, blieb ihm nichts weiter übrig, als uns um Hilfe zu fragen.
Nach kurzen Verhandlungen und reichlich Belohnungen aus seinem Besitz, waren wir uns einig und begannen unsere Suche nach seinem Peiniger …
Nach der Ratsversammlug beschloss die Truppe die restlichen Stunden des Tages zu nutzen, um den Riesen auszusuchen. Der Jäger sollte sie führen und begleiten. Damil hatte zuvor scheinbar zu viel Fisch gegessen, weshalb er mit sich selber zu kämpfen hatte und die Taverne hütete. Es gab noch einige dringliche Fragen zu klären, besonders bezüglich Lyari und Waffen in der Scheide stecken lassen. Zumindest bis die Informationen erlangt wurden, derenthalber die Truppe unterwegs war.
Gen Abend fanden sie nebst einer uuunglaublich unfreundlichen Hügelriesin, welche sich mühe gab , ihre Abneigung in jedem Satz triefend zum Ausdruck zu bringen auch den besagten still-weisen Steinriesen. In seiner kleinen Höhle saß er gebeugt über ein Buch in Bettlersgewändern und grübelte. Das Gespräch entstand schleppend, doch Xhorgul konnte immer wieder aufs neue mit seinen Wissenskenntnissen und unstillbaren Hunger nach geschichtlichen Hintergründen Informationen herauskitzeln. Auch war die Höhle ein Hort spannender, teils magischer Gegenstände, wie Rifts geschulter Blick erkannte, doch leider bestand kein Wunsch zum Handel im Riesen. Lyari gab sich derweil Mühe die Exkalation mit der bezaubernden Hügelriesin voranzutreiben. Die beiden glichen sich im Verhalten dabei sehr was im-Weg-stehen und ausversehen-anrempeln- Absichten anging, doch keiner wurde handgreiflich. Beim liebevoll in den Topf gerotzten Essen der Riesin wandelte sich dann Lyaris Blick in still-grimmiges-genießen und Rift bekam fast einen Herzinfarkt, bis er begriff, dass Lyari einfach nur die Last zur Tugend machte und statt selber zu leiden, durch seine pure Anwesenheit genoss, der Riesin ein Dorn in der fetten Haut zu sein. Beim Essen war es auch, dass sich das Gespräch den wesentlichen Dingen zuwandte und der Riese fragte erneut jeden der Anwesenden nach seiner Meinung zu der Möglichkeit eines Unfalles und wie sie dazu stünden auch Bezüglich Orkfels. Auch er verhüllte die bisher unbekannte vierte Partei, doch bestätigte er, dass seinem Urteil gemäß ein Treffen zustande, oder nicht zustande kommen würde. Nach klären der grundsätzlichen Fragen dann überschwemmte Xhorgul ihn nun endlich mit seinen aufgestauten Fragen nach dem Hammer, der Zwergenbinge, den Zwergen der Region, den Zwergen bei Orkfels und noch sehr vielen anderen Zwergenfragen. Er konnte sein Buch über Götterkunde gegen ein Buch tauschen, das Wissen über ihren gesuchten Clan enthalten müsste und gen Abend versanken alle in dem Bücherschatz. Xhorgul konnte sich die ganze Nacht lang nicht von den Schriften lösen und legte erst als die ersten Ziegen blökten den Reisebericht eines Händlers in die Unterwelt beiseite. Wiederwillig machte er sich mit den anderen auf den Rückweg und verließ so das kleine und wenig feine, aber UNTERIRDISCHE Gemach um Austausch für die feindseeligste aller Umgebungen; den Wald. Lyari und Rift ging es offenkundig genau andersrum und sie genossen das Verlassen des beklemmenden Erdloches im Tausch gegen die reichhaltige Geräusch und natürliche Geruchskulisse des Djungels. Im Dorf angelangt erwartete sie bereits eine alte Frau, die Füße im Wasser des Sees baumelnd und die Entscheidung, das Treffen gleich abzuhalten fiel schnell zu Xhorguls ungusten, denn dieser wollte freilich einen weiteren Tag an der Esse stehen. Damil ging es in der Zwischenzeit wieder besser und so fanden sich alle relevanten Beteiligten nach – für das Dorf erstaunlich kurzer Zeit – im Tempel ein. Das witterte von vornherein nach Hinterhalt, doch der Trupp hatte mittlerweile so viel Vertrauen in die Bewohner, dass keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden.
Jetzt war Zeit mit offenen Karten zu spielen, auch wenn sie besonders Lyari nicht vollends vertrauten, son vertrauten sie doch der Gruppe als ganzes. Und so offenbarten sich die drei, gebrechlich wirkenden, alten Frauen als Fetteln. Sie beschrieben ihren Handel mit dem Dorf als Möglichkeit für sie, ihre letzten Tage in Frieden unter Menschen leben zu können im Austausch gegen Schutz. Auch die Riesen – derer es insgesamt drei sind – und die Oger, fünf an der Zahl gehören zu ihnen. Der Fall des Spähers wurde geschildert, der sich nachts in den Tempel geschlichen hatte, wobei er offenkundig große Fähigkeiten im Schlossknacken bewies und dort war er in einen Oger gestolpert, welcher sich mit seinen Artgenossen nachts dort aufhielt und der Konflikt ging zugunsten des Ogers aus. Dieser wurde ihrer Aussage nach entsprechend bestraft und der Späher angemessen begraben. Trotzdem bliebe zu disskutieren, wie Orkfels mit solch einem Unfall verfahren würde, egal ob der Späher nun Schuld oder nicht Schuld habe. Xhorgul hatte derweil die wahre Gestalt der Fetteln erblickt und Rift sein begrenzes Wissen über diese Art telepathisch mit den anderen geteilt. Auch sprach Xhorgul offen einen Zauber und schaute die Auren der drei Wesen. Doch auch wenn sie böser Gesinnung waren, so hatten sie offensichtlich keine stark böse Ausstrahlung. Daher wurde weiterhin ein sehr diplomatischer Weg eingeschlagen und darüber spekuliert, dass der Hauptmann von Orkfels durchaus gewillt sein könnte, diesem Pakt zuzustimmen, da er ein Mann zu sein schien, der über althergebrachte Vorurteile, zum Beispiel den Zwergen gegenüber zum Wohle aller hinwegschauen konnte. Es wurden Pläne für ein weiteres Vorgehen geschmiedet, jedoch ein letztes Puzzleteil fehlte. Die zwei toten Späher auf dem Hinweg. Wurde dies nicht geklärt, würden die Fetteln weiterhin im Verdacht stehen. So erklärte sich eine von ihnen bereit, die Grupp zu dem Ort zu begleiten, an dem die Späher verscharrt wurden, um der Sache auf den Grund zu gehen. Während sich alle vorbereiteten suchte Rift erneut die Dryade auf, um mit ihr über seine Bedenken und Erkenntnisse zu sprechen, doch auch nun wusste sie nichts von den „fehlgeleiteten“ Wesen, von welchen der Naturgeist auf der anderen Seite des Flusses gesprochen hatte. So war die Gemeinschaft, nun auch wieder mit Damil festens Schittes auf dem Weg, das fehlende Teil dieses Mysteriums zu lösen, als sich in letzter Sekunde im Wald auf halbem Weg zur Brücke der Feind offenbarte. Nur aus den Augenwinkeln und im letzten Augenblick war er zu erspähen gewesen. Oben in den Baumwipfeln war er gewandelt, flinker als jeder Elb es vermag und doch gerüstet und schwer bewaffnet. Es sah einem Elb ähnlich, doch war es viel breiter gebaut und sie alle hatten schonmal von ähnlichem gehört. Der Feind, der im Begriff war, sich auf sie zu stürzen war irgendeine Art Feenwesen und offensichtlich nicht zum Reden da.
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