Das Finale des Bardenwettstreits in Baldurs Gate (The Legion of the Trusted/The Ragtag Bunch)

ZwergbardeDas Finale des Bardenwettstreits in Baldurs Gate (The Legion of the Trusted/The Ragtag Bunch)

Der Tag des Finales begann mit ein paar warmen Strahlen von Sune und diese würden den ganzen Tag die Einwohner, als auch die Gäste, von Bladurs Gate begleiten. Die Straßen waren noch voller, als die Tage zuvor. Es waren von den Docks bis hin zum Wyrm die Menschen  auf den Beinen. Die Katastrophen hatte man herunterspielen können, die in den Tagen zuvor passiert waren, hatten doch ein paar angeheuerte Abenteurer dafür gesorgt das alles in bester Ordnung verlief. Man hatte die Zwischenfälle die passiert waren schon verdrängt, man freute sich auf den heutigen finalen Wettkampf. Die letzte Nacht war Dank der Hilfe von Fenner, eine weitere ruhige Nacht geblieben, seit dem Beginn des Wettbewerbs.

– Gruppe erfährt durch den Magier Ragefast, von welcher Seele die Insturmente befallen sind (Lataglos Geist)

– Ragefast holte sie in den frühen Stunden ab und begleitete sie zur Akademie der Künste zu Baldurs Gate

– dort sahen sie wie die Akademie einer Festung glich, Wachen vor der dem Haupt- und den Nebentoren der Akademie, Soldaten mit Armbrüsten im Anschlag auf den Zinnen des Gebäudes verteilt, es befanden sich im Innenhof der Akademie keine weiteren Leute, bis auf die Wachen, die anden Türen postiert waren

– Ragefast erzählt das die Instrumente, von den Barden die an dem letzten Wettbewerb teilnehmen sollten, 2h vorher bei den Wachen abzugeben wären

– Rift bekommt heraus das vor die Akademie erst seit 2 Jahren in diesem Gebäude existiert und vorher, in der Taverne Schwert und Sterne untergebracht war

– Rift und ein paar aus der Gruppe suchen die Taverne auf und stehen nach nur wenigen Minuten vor einer mit Bretter zugenagelten Haus, einzig das Schild welches einen Arm mit einem Schwert darstellte, lässt Vermutung zu, das sie sich vor dem richtigen Gebäude befinden

blade&stars– Rift findet heraus das dieses Gebäude in längster Zeit häufiger von Ragefast, als auch von Kuttenträgern des Umerble, aus Baldurs Gate beobachtet worden war

– Fenner hilft Rift auf das Dach zu gelangen und kaum das er aus dem Blickfeld der anderen verschunden ist hört man jemanden durch den Kamin rumpeln

– Kurze Zeit später öffnet eine verrusste Gestalt die Tavernentür deren Gesichtszüge auf Rift hindeuteten

– Rift findet keine Spuren von Aktivitäten in der letzten Zeit in der Taverne, im Keller fand er zwar einen geheimen Tunnel, versteckt hinter einem großen Weinfass, aber der war nach nur wenigen Metern auch zuende, Gruppe kehrt zurück zur Akademie, während Rift überlegt das man ja das leerstehnde Gebäude den Straßenkindern zur Verfügung stellen könnte.

– Asconion sucht sich in der 2 Etage des Gebäudes einen Fensterplatz auf dem man einen Blick auf die Bühne, als auch auf die Bänke der Rund 500 Zuschauer hat

– Rift merkt das seine Zauber versagen auf dem Innenhof

– langsam füllen sich die Plätze auf dem Innenhof die Leute werden kontrolliert eingelassen und es kommt zu keinen Vorkomnissen, die Leute sind voller Vorfreude auf den Wettbewerb

– die Gruppe mischt sich unter die Anwesenden und beobachtet die Sitzenden

– der Wettbewerb beginnt und für gute Unterhaltung und tosenden Beifall ist gesorgt, die Leute sind völlig aus dem Häusschen

– plötzlich springt, während des 2ten Auftritts eines Barden, ein Elf im Publikum auf und bezichtet mit dem Finger zeigend auf einen Sitzenden in einer Kutte, als Galumar, der einen Mord begannen habe.

– schnell sind die Wachen heran und führen den Elf ab, verschwinden dabei hinter einer gesicherten Tür, vom Innenhof.

– Rift geht durch die Reihen, winkt ein paar Wachen heran und lässt den Kuttetragenden ebenfalls abführen

– Asconion beobachtet weiterhin die Bühne und stellt fest das nicht nur ein Kuttentragender in der Menge saß, sondern mehrer sich nach wie vor in der Menge sich aufhalten, die eine Ähnliche trugen

– Bhelos.. folgen, wie sich später herausstellt dem Sohn von Lataglos (Alarion Telandil) der in ein Musikzimmer gebracht wird, wo bereits Ragefast auf ihn und auf die Gruppe wartet

– Rift unterdessen betritt zusammen mit dem Beschuldigtem und 2 Wachen die ihn begleiten auf der gegenüberliegenden Seite der Akademie, einen Gang um ihn in einen Raum zu bringen.

– Kampf (Rift wird duch einen Feuerball schwer verletzt, während es Asconion mit Hilfe von Bhelos, Lucion, Elias, Lylian, Ragefast es gelingt den Magier niederzuringen

– Vom Innenhof sind Kampfgeräusche und Schreie zu hören, während Ragfast mitten im Gang steht und sich auf irgendwas konzentriert, eilen Lucion und Asconion in die 2 Etage und nehmen vor allem die Angreifer unter Beschuss, die durch die Tür in die Akademie eindringen wollen mithilfe einer Ramme.

– Ragefast entspannt sich und Bhelos öffnet die Tür zum Innenhof, ihm gegenüber stehen 3 verdutze Kuttenträger und ehe sie begriffen haben was gerade geschehen ist, werden sie schon von Bhelos Schwert niedergestreckt, während der 3te gebannt die Sterbenden betrachtet und die kleine Ramme fallen lässt.

– Golem entsteht in der Nähe des Zauberwirkers, der sich denoch nicht abbringen lässt den Feuerball zu wirken

– Kampf im Hof neigt sich dem Ende und die Angreifer, versuchen unter dem flüchtenden Publikum zu entkommen

– Verhör von Galumar bringt die ganze Geschichte ans Tageslicht (zuvor hatte sich Rift und Lucion gegen eine Folter entschieden und die Bitte einen Kleriker hinzuzuziehen wurde gewährt): Galumar erhielt Zulauf von einem vergnatzen Elfen namens Lataglos vor 4 Jahren und er kam mit der Bitte ein Instrument der Ewigkeit zu schaffen, indem sein Geist in ein Instrument übergehen sollte. Galumar willigte ein, leider ging die Sache schief und statt einem Instrument verteilte sich die Seele auf mehrere. Es wurde festgestellt das der Wille sich an der Bardenschaft von Baldurs Gate zu Rächen der größte Wunsch des Elfen war. Man schloss die Instrumente ein, zu einem späteren Zeitpunkt würde man sicherlich diese gut gebrauchen können. Dann begannen die Handelskriege mit Tiefwasser, Niewinter und auch Baldurs Gate wurde indirekt davon betroffen. Als nun Baldurs Gate zum 2ten Mal infolge als Austragungsort den Zuschlag bekommen hatte, sah die Arkane Bruderschaft ihre Zeit gekommen um Baldurs Gate Ruf zu demontieren, dabei wollte man eine Spur nach Tiefwasser legen, umso die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Städten zum Vorteil von Luskan zu schwächen. Man verteilte die Instrumente in der Nähe des Hochwaldes und die Sache nahm ihren Lauf. Leider lief die Sache nicht so wie sie sollte und der Versuch die Spur nach Tiefwasser scheiterte.

– Später wird unter anderem dieser Vorfall in die Bücher, als der Beginn, des Handelskrieges zwischen Luskan und dem erstarkendem Baldurs Gate eingehen

– 2te Teil der Belohnung wird an jeden der Gruppeteilnehmer ausgezahlt, die schon den ersten Anteil bekommen hatten

– Rift verzichtet auf seinen Anteil und einigt sich mit Ragefast, das die alte Taverne: Schwert und Sterne, die eigentlich abgerissen werden sollte, für 2 jahre den Straßenkindern zur Nutzung gestellt wird.

– Das Finale des Wettbewerbs wurde Aufgrund dieser Störungen 2 Tage später fortgesetzt und der Gewinner war, niemand anders als der unverwechselbare, großartige Barde: Torgrim Trommelschlag.

Ausarbeitung erfolgt noch

Reise durch das Delimbiyrtal (The Uncontrollables)

Reise durch das Delimbiyrtal (The Uncontrollables)Reise durch das Delimbiyrtal (The Uncontrollables)

„Du suchst also Geschichten über wundersame Abenteuer? Dann setz dich und ich werde dir eine Geschichte erzählen. Wie auch meine Mutter bin ich Bardin. Vielleicht hast du von meiner Mutter gehört – sie dichtete die Ballade vom Traumweber in Secomber vor vielen Jahren. Vielleicht hast du davon gehört? Doch egal, die Geschichte, die ich für dich habe ist anders, denn es ist eine Geschichte über Secomber, das Delimbiyrtal und einer Abenteuergruppe namens The Uncontrollables…“

Teseryne Reinsilber, Tochter von Talanthe Reinsilber im Jahr des Blauen Feuers

Die Gruppe beschleunigte ihre Schritte, auch wenn sie den Anstieg auf die High Hills überwinden mussten. Schon aus weiter Entfernung sahen sie die Rüstungen der Soldaten im Mondenschein blitzen. Was war da nur los? Sie eilten an Shorty´s Groove vorbei, einem kleinen ansässigen Zwergenclan in Secomber, zum Turm von Amelior. Als sie näher an den steinernen Turm, auf der Hügelkuppe kamen, sahen sie die Wappenröcke und das Banner der Grauen Einhorngarde und ein komisches Wesen, welches durch die Luft flog eingewickelt in rote Stofffetzen und das immer und immer wieder auf die 2 Dutzend Soldaten schoss.

– ein Soldat wird vor einer hervorschnellende Klinge des Wesen durchbohrt und bricht blutüberströmt zusammen

– Gaven und Meelay suchen Deckung und versuchen auf das fliegende Etwas zu schiessen, leider ohne Erfolg

– Aus Ssrsina´s Richtung kommen Fledermäuse geflogen die sich auf das Wesen stürzen und versuchen sich festzubeissen, anfangs klappt es noch ganz gut, aber im Kampfverlauf fallen immer mehr von dem Wesen ab

– aus Pauley´s Richtung kommend wandert ein Feuerelementar auf den Turm zu

– die beiden Gnome aus der Taverne, tauchen am Hügel bewaffnet mit mehreren gefüllten Flaschen, die sie auch teilweise umgehangen hatten auf und eilten auf das Tor des Turm zu.

bone2– Ansker zückt seine Axt und warf sie zu spät ab und verfehlt den fliegenden Stofffetzen gänzlich

– auf Fragen von Trixi reagieren die Soldaten nur sehr karg oder gar nicht, so lief sie zwischen den Rüstungen hindurch nach vorne und erblickte einen schwarzharrigen Man, mit goldenen runenverzierten Armschienen, ein Umhang mit, man mochte meinen, elfischen Zeichen und mit einer hözernen Spange befestigt an einer edele grüne Kleidung, ähnlich wie die Waldlläufer sie trugen und er hielt einen wunderschönen geschnitzen Elfenbogen in seinen schwarzen Lederhandschuhen. Das war also der sagenumwobene Lord von Secomber „Traskar Selarn“. Er beschoss dieses Wesen mit Pfeilen in gleichmässigen und fliessenden Bewegungen und er ihm gingen nie die Pfeile aus.

– das Elementar berührte das Wesen und es fing an zu brennen,

– noch bevor Trixi reagieren konnte wird sie von einem fliehenden Soldaten umgerannt, auch Ansker stürmt an ihr vorbei, dabei wird sie verletzt

– Trasker legte den Bogen über seine Schulter und zückte übergreifend 2 Schwerter und passte den Flug des Wesens so ab, das er den Unterleib, oder was man als Unterleib bezeichnen mochte, von dem Rest des Wesens mit seinen Klingen abtrennte

– aus dem Turm klang eine leicht dämonische Stimme mit den Worten: „Ahh wen haben wir denn da Herr Thrust und Herr Amelior….“

– Trixi rappelt sich auf und fängt eine Melodie zu spielen, von dieser Melodie erfasst, fand Ansker neuen Mut, drehte sich um spannte den Bogen während er den Hügel hinaufstürmte und schoß. Sein Pfeil flog durch die Luft und trag dieses Wesen in der Mitte und pflockte das Wesen an den Turm.

– Dann explodierte auch schon die Tür zu dem Turm, wobei ein rauchender Gnom vor Trixi aufschlug und Sie genüsslich anlächelte

– Trasker stürmte mit ein paar der Soldaten in den Turm und polterten die Treppe rauf

– Unterdessen hatte Srisina eine Ratte gefunden, die sie befahl in den Turm zu huschen

– Meelay sah an der Gestalt empor die an dem Turm hing und unter der der andere Gnom hin und her huschte. Dieser gab ihr den Tip doch einfach auf den Sack den die Kreatur bei sich hatte mit zu schiessen, was sie dann auch machte und es fielen diverse Dinge aus diesem.

– sie sammelte unter anderem einen schwarzen rauchigen Stab ein, der sofort das Interesse von Trixi weckte. Sie kam auf Meelay zu und Meelay, die Handschuhe trug wollte der wissbegierigen Trixi diesen überlassen, doch als Trixi den stab nehmen wollte, fing sie an zu schreien und das Fleisch brannte ihr von den Knochen, bis die Hand völlig Fleischfrei war. Sie ließ den Stab los und Meelay steckte ihn ein. Sie zog eine Flasche aus ihrem Sack und kippte ihren Inhalt teilweise auf die Hand und den Rest in den Mund von Trixi. Erst nachdem der herbeigeeilte Gaven sich ihrer Annahm stellte, schlossen sich die restlichen Wunden. Wieder einmal war es ein Beweis dafür, das nicht alles ungefährlich war

– Nachdem die Ratte vorneweg in dem Turm verschwunden war, stürmte Trixi und Ansker und die anderen hinter den schon eine Weile verschwundenen Soldaten her.

– Da in der unteren Etage nicht viel stand bis auf den Sarkophag von Undarl, aber sollte der nicht in einem Tempel stehen? Weiterhin waren hier Vorrichtungen für das Verladen des schweren steineren Sarkophags. Nach gründlichem untersuchens, seitens Meelay, konnte ein Öffnung ausgeschlossen werden.

– Trixi und Ansker eilten die Treppe hinauf und befanden sich in einer großen Bibliothek. Bücher bis an die Decke, voll mit Büchern, die beiden Gnome hatten hier ein neues Spielzeug es war die Leiter zu dem Regal die an einer Schiene befestigt war und die  man durch 3/4 des Turmes ziehen konnte. Sie hatten Spaß. Weiterhin stand ein Schreibpult im Raum mit einem aufgeschlagenem Buch und ein Echsenartiges Wesen an der Decke.

– Pauley war als die Beiden nach oben eilten bei den aufgeschlagenen Buch geblieben und schaute dieses sich noch genauer an, da ging es um Schattenmagie und deren Anwendungen. Er fiel ein das es genau das gleiche Buch war, welches Sie dem Magier gegeben hatten.

– plötzlich ging ein dämonischer Schrei durch den Turm: „Nein…..“ danach kehrte Stille ein und es klapperten plötzlich, als Ansker und Trixi weitereilen wollten, metallene Rüstungen auf den Steinstufen. Ihn kamen begleitet von den Amelior und Thryst, Traskar entgegen. Amelior fragte Ansker was denn in der Stadt lossei? Als Ansker ihn kurz schilderte was Vorgefallen war, nickte Amelior und meinte, jetzt verstünde er auch warum eine Magier hier versucht hatte einzudringen, der schon eine Weile Tod gewesen war, dabei betrachtet er ein Glas, welches er in seiner rechten Hand hielt. Es war ein Phylakterium

– Meelay handelte noch eine Weile mit Amelior mit den gefunden Sachen aus dem Wesen und machte einen guten Tausch

– Trixi sah dies und wollte einen Zauberstab kaufen der Schaden und einer der Heilung versprach, daraufhin schlug Amelior sie mit einem stab und meinte das dieser Schaden machen würde….. letzendlich kaufte Trixi keinen dieser Stäbe

– die Situation in Secomber hatte sich wieder zu Suneaufgang normalisiert, die Untoten waren besiegt und wie sich später in den Geschichtsbüchern wiederfand war ein Meteor in Orlbar daran Schuld das die Untoten aufgestanden waren.

– Auszug aus Meister Erkenhaimer´s Schriften:

[…] Wenn dhu aber den Flusse Delimbiyr entlang reisesth, wertiger Schwager, so meidhe denn den Orthe Orlebar. Hiero findigt sich ein klaffendh Loch im Leibe der Erdh, wo einsth wohl ein beschaulich Weiler standt. Heuth weiset es dem Wanderer ein gar schauerlich Bildte. Die hölzrighen Resthe Orlebars ragen wie althe, aschigh Knochen in ein traurighen, trostlosigen Himmel. Es riecheth nach verbrannthem Fleische unth manches Mhal, so glaubesth du, höreth man gar das Wehklagen der armen, braven Hirthen unth Baurigen.
Doch weith grausiger, der Sonnenfürsthe bewahrige uns, sinth die riesig Feuer, die noch immer nichth erloschen unth nun die Erdh selbst verzehrigen, so wollthe es mir scheinen. Diese Feuer seien wahrliglich unheilig, denno sie werfen Schatten, die nicht gehorchigen jenen, dheren Abbild sie doch sindh. Sie thanzen wie ein Theufel und verhöhnen dich odher gefrierigen einfach gänzlich unth tuen nichts, was du auch tuen mögesth.
Dieses habigh ich selbsth gesehn unth spüre noch immer dero Grauen in meinigen Knochn. In Orlebar fühlesth du dich stettig besehen von unsehbarigen Augn die weilen überalle, nur dorthe nicht, wo du geradhe magst hinblickn.
Icho habige verlassn bald dhiesen Ort voll kalthlichen Schauer doch erzähln die Leuth noch andrige Geschichtn, die ich früher verlacheth, nun aber wohl glaubn magh.
So berichthe mir einer dero Waldläufrighen, dath manches Malig die Flammen schlaghen auch aus fremdlichen Körpern, unth seien es jenighe des armen Wanderers, der setzthe den Fusse falsch.
Ein andriger Reisiger aus dhem Silbrigmondischen erzähligte von dero Wilden Jagdte, die da seih über Orlebar gekommeth, mit allem Schreckhen von Wolfhe und Hundth. Auch von riesighe Rattigen berichthete er, dasso mir gänzlich anders werdhen wurdth. So magh manches Malig ein Reisiger gejagdth werden von einem schrecklich Ungethüm mit scharfen Zähnen unth Augn, die leuchtigen wie die Öfen dero Hölln. Auch anrigh schauerliches Unthier mag dorth gefunden sein unth die Erdh selbst formeth Laiber, auf dasso sie den Unbedachten verschlingen.
Von einem düstren Manne aus dero Zhentstadte Llorkh erfuhre ich, dasso die Leuth hier sagn, dasso ein grünlich brenndher Sterne vom Himmel stürzthe unth den Todh in Orlebar schmetterthe. Er redigthe von vielen Städtn, Gruppen und Tempeln, die nun schickthen ihrige Mannen nach Orlebar, zu berghen diesen Sterne unth so mögesth du auch weniger schaurighe, aber rauhe Gesellen dorthig antreffn.
Niemals rathige ich dir, Dorfe und Krather zu Nahe zu treten, auch wenn deinige Karren müssen fahren einen Umweg von dero Fünf oder Sieben Meiligen.
Ein Fuhrmanne aus Lautwasser sagthe… […]

– Ankser unterhielt sich mit Amelior und dabei versprach Amelior weitere Soldaten der Karavane mit als Verstärkung mitzuschicken

– ein wenig Zeit blieb der Gruppe noch und so wurden Vorräte für die Reise in Secomber besorgt, oder man ging auf die Suche nach ausgewählten Waffen

– Kurze Zeit später brach die große Karavanne mit 12 Wagen auf, der Wagen mit dem Sarkophag war der Vorletzte davon und am Ende des Zuges war der Versorgungswagen dicht gefolgt von einer Reiterei aus Secomber

– Meelay erblickt durch die herausgefallene Schublade, das im hinteren Teil des Wagens, sich die beiden Gnome, die sie bereits kennengelernt hatten, saßen und einige Flaschen bei sich trugen und bekam einen gehörigen Schreck

– Gnome fluchten das sie wieder auf die Gruppe gestoßen waren vom Vorabend

– neben Ansker saß ein anscheinend Zauberkundiger, der sich Ansker auch kurz vorstellte und im Gespräch sich ergab, das er den gegenüber schlafenden Mönch nicht kannte, mit dem die Gnome hinter der abgetrennten Wand ein derbes Späßchen machen, indem sie an einem Faden ihm Alkohol in seinem Mund tropfen ließen, sehr zur Belustigung der anderen Mitreisenden

– Meelay wollte das verhindern und versuchte an dem Faden zu ziehen, plötzlich bremste der Wagen und der Mönch fiel in ihre Richtung

– Was war passiert? Einige schauten und sahen das ein Wagen an den Rand der Straße gefahren war, das Rad war gebrochen

– Pauley organisierte von einer Pausbäckigen Gnomin, die für ihre leckeren Fladen warb, ein paar leckere frische davon, während Ansker half das Ersatzwagenrad auf die Achse zu montieren

– Meelay sah in weiter, weiter Entfernung als Einzige eine Rauchfahne, leider sahen die anderen diese nicht und bis auf Srisina und Trixi, die auch wenn sie die Rauchsäule nicht wahr nahmen, schickten sie ihren Wolf und den Hund in die Richtung

– nach dem Anfahren des Tracks endeckt Meelay eine rote Spur, später stellt sich heraus das die Gnome, das große Weinfass vom Weinhändler angeschlagen hatten und es nicht mehr unter Krontrolle bekamen, erst durch die Hilfe des Händlers konnte das Fass wieder versiegelt werden

– die Begleiter der beiden kamen zurück ohne weitere Informationen, einzig das das Feuer bereits kalt war, als sie dort ankamen

– nach Untergang von Sune wurden die Wagen im Kreis aufgestellt um somit den bestmöglichen Schutz zu gewähren

– es wurden Wachen eingeteilt und es passierte in der Nacht nichts ausser ein paar Schreie die von Leuten kamen, weil Betrunkene in den falschen Wagen steigen wollten

 

– am nächsten Tag brach man rechtzeitig auf und gelangte so in eine Region die aus Canoyns, die Wagen hatten teilweise Probleme die Kurven zu bewältigen, ausserdem wurde die Fahrt immer wieder unterbrochen, weil heruntergefallene Steine den Weg blockierten, die Soldaten waren sehr aufmerksam und beobachteten die steilen

– Als der Track fast das Ende des Canoyns erreicht hatte polterte auf einmal von oben ein Baumstamm nach unten und nachdem es sich in dem Fels verkeilt hatte rollte ein Netz bestehend aus dicken Tauen, an denen große Felsen befestigt waren, hinter der Nachhut, als auch vor dem 1 Wagen herunter

– Eine Falle wie unschwer erkennbar war und von oben hörte man nur Gequitsche, das in dem Canoyn von dem Felsen wiederhallte, es glogen Speere nach unten und man konnte an den Felskanten vereinzelte Gestalten ausmachen

– Auch wenn die Reiterei ihre Pferde so gut trainiert hatten, das sie nicht duchgingen, vielen den Speeren im ersten Speerhagel einige Händler, Soldaten und Reisende zum Opfer, auch der Zauberkundige der kurz zuvor noch das Gespräch mit Ansker geführt hatte, und ein Kästchen mit der Bitte es dem Schwarzstab in Tiefwasser zu bringen, war unter den Opfer, als ein Speere ihn an die Sitzbank pfählte

– Schnelles Handeln war von Nöten, Meelay schnappte sich ein Seil und kletterte den Speeren und Steinen ausweichend, am Felsen nach oben, dabei stellte sie sich sehr geschickt an

goblins2– Nachdem durch die Explosion der größte Teil der Goblinarme vernichted war ergriffen die restlichen die Flucht

– Leider hatten nur die Hälfte der Händler überlebt, der Angriff hatte vielen das Leben gekostet und der Proviantwagen war in Flamen aufgegangen, nachdem 2 brennende Goblins auf dem Planwagen gefallen waren

– So zog die Karavane nur sehr langsam weiter bis nach

 

 

 

– die Reisenden wurden von dem Schwarzstab in seinem Turm empfangen

armoryFortsetzung folgt (Fertigstellung bis 23.11.2014)

Die Nadel im Heuhaufen (The Legion of the Trusted)

Die Nadel im Heuhaufen (The Legion of the Trusted)Die Nadel im Heuhaufen (The Legion of the Trusted)

Es kehrte Ruhe im Elfgesang ein, der Wirt sortierte seine Flaschen in die dazugehörigen Halterungen an der Wand der Theke und die Schankmaid räumte und wischte die nun leerstehenden Tische ab. Fenner begab sich zu den Stallungen, nur um mit der Tatsache in den Schankraum zurückzukommen, das selbst die Plätze dort von Pferden vollständig belegt waren. So überließ der Wirt ihm seine Hängematte in der Küche. Vielleicht mochte sie nicht gerade bequem wirken, aber sie war für zumindest für eine Nacht eine Schlafgelegenheit. Es klopfte an der Tür und der Wird öffnete sie erstaunt. Wer mochte das zu dieser Uhrzeit nur sein?

Ein später Gast trifft in der Taverne ein, er stellt sich später mit Lucion vor und gesellt sich nach einer kurzen Vorstellung, mit an die Theke. Die an der Theke stehende Gruppe kommt auf die Sache mit dem Vorfall von dieser Nacht ins Gespräch und der Wirt verdrückt sich und überlässt sowohl einen zuvor für zuviel Gold angebotenes Zimmer, den Schlüssel, als auch die Taverne für diese Nacht, in die Obhut der erst neu kennengelernten Gruppe. Er selber begibt sich nach Hause. Dem Wunsch verspürend follgt Rift der erfolglosen Bardin nach oben bis vor ihr Zimmer. Da das Zimmer gleich neben dem Seinigem liegt. Er geht wieder in den Schankbereich und fängt ein kleine aber sehr gerichtete Unterhaltung mit dem Wirt an der noch in den Wänden des Gasthauses zugegen ist, bevor er geht.

Nachdem der Wirt und die Schankmaid die Taverne verlassen hatten und diese den Gästen in deren Obacht gelegt hatten, ging Lyari hinter die Theke und holte ein paar Flaschen und ein paar Gläser hervor, gab Fenner ein Zeichen und dieser ging nach draussen und zündete die Fackeln an, Fenner selber stellte sich in die Tür und er sollte nicht lange warten.

Eine gemischte Gruppe aus Halblingen und Gnomen, die sicher aus einer anderen inzwischen geschlossenen Taverne aus der Hafenecke kamen, torckelten direkt an Fenner vorbei in den Schankraum, sie gröhlten und unterbrachen die Gespräche an der Theke. Sie winkten Lyari heran und der zeigte auf die Theke und meinte das heute Abend alles zum selbstbedienen wäre. Die Gnome ließen sich das gröhlend nicht zweimal sagen und  glitten von ihren Stühlen und ehe man sich es versehen hatte, waren sie mit ein dutzend Flaschen mit diversen Färbungen zurück. Kaum das sie an dem Tisch angelangt waren, steuerten sie zu einem riesigem Weinfass zu, mit der Absicht , es zu ihrem Tisch rollen zulassen.

Unterdessen war eine weitere Gruppe, an Fenner vorbei, eingekehrt die vorwiegend aus Menschen und einer Elfe bestand. Sie setze sich an den Tisch der zwischen Küche und Eingangstür lag. Es machte den Anschein als würden sie einen Junggesellenenabschied feiern.

Dessen ungeachtet machten sich die Gnome am Fass zu schaffen, als sie merkten das sie es kein Stück bewegen konnten, schliffen sie einen sturzbetrunkenen Halbling, aus ihrer Gruppe zu dem Fass und dann passierte es. Gerade als der Halbling es anhob geriet er ins Straucheln das Fass rumste auf den Boden und rollte quer durch den Schankraum, überrollte beinah einen unvorsichtigen Gnom und hätte den Türrahmen des Eingangs der Taverne beschädigt, wenn Fenner und Lyari nicht dagewesen wären und den Lauf des Fasses aufgehalten hätten. Als die beiden Gnome das Fass einforderten, wurde es Lyari zu bunt er schnappte sich den Einen von ihnen und hielt den zappelnden Wicht an seinem Arm nach oben. Der tat aber nichts dergleichen und auch der Beutel de Gnomes beförderte einige Silber zu Tage. Auf die Frage von Lyari, wie er denn Gedenke die Zeche bezahlen zu wollen, bekam er unerwartet von der Elfe im Schankraum eine Antwort. Diese stellte einen schweren Sack mir klippernden Inhalt auf den Tisch. Lyari ließ den Gnom los und ging zu dem Tisch der zuletzt Eingetroffenen, schaute die Elfe an musterte den Beutel und nahm ihn an sich.

Nun war für die Betrunkenen kein halten mehr, die Gnome fesselten die beiden Halblinge an ihrem Stuhl und trieben sie durch die Taverne, einer blieb liegen nachdem Lyari dem einem Gnom zur Hand ging und ihn eine Mischung aus 2 Flaschen gleichzeitig verabreichte. Da lag er nun der Halbling mitten im Schankraum wie eine Schildkröte auf dem Rücken und Schnarchte vor sich hin, dem zweiten Halbling erging es nicht viel besser, dieser lag auf dem Tisch zusammengebrochen an einem Stuhl gefesselt mit dem Gesicht dem Tisch zugewand. Zur Erheiterung der Junggesellenpartie taugte die Aktion der Gnome alle Male, wie sich am Gelächter der Gruppe erkennen ließ.

Lucion unterdessen ging die Treppe nach oben und schaute sich um, an dem Schlüsselschild gab es eine Nummer und diese waren an den Türen eingebrannt. Er musste nicht lange suchen, er schloss den Raum auf, erkannte das es eine Abstellkammer war und räumte den Inhalt, den Besen, den Holzeimer und all die anderen Sachen auf den Gang. Als er dabei war den Eimer in den Gang zu stellen, ging eine Tür auf gefolgt von einem Tssssschhhhhhh RUHE da draussen!!!! Bei all dem Lärm kann man doch nicht schlafen. Die Tür fliegt wieder zu und Lucion wundert sich was gerade passiert war. Vorsichtig erledigt er sich der noch in dem Kabuff befindlichen Gegenstände und richtete sich sein Bettenlager ein und schlief ein.

elfsongEs kehrte ein weiterer Gast ein, der sich zwar wunderte das der Elfgesang einen neuen Türsteher hatte. Es stellt sich heraus das es der Nachtwächter von Baldurs Gate war. Er ließ sich auf einen freien Platz nieder, wunderte sich kurz, wegen der Bedienung, aber als er ebenfalls von der inzwischen lustigen Gesellschaft, von der Elfe, eingeladen wurde, vergingen seine Zweifel und ließ es sich gut gehen und amüsierte sich über das Treiben der Gnome

Zwei Stadtwachen die Dienst schoben, kamen auf den Elfgesang zu. Fenner und Lyari handelten sofort und löschten die Fackeln beim Elfgesang noch während die Wachen die Taverne erreichten. Als sie Fenner erblickten, der ihnen einen guten Abend entgegenbrachte, sahen sie durch das Fenster in den Gastraum und erblickten die Gruppen inklusive des Nachtwächters und kehrten mit den Worten um, die sowohl Fenner, als auch Lyari noch mitbekamen: „Der alte Gerfried hat so ein Glück, er wird immer von Gesellschaften eingeladen und wir?“ Mit diesen Worten waren sie auch aus der Hörreichweite der beiden verschwunden

Lyari drehte sich um und ging in den Schankraum, während Fenner immer größer werdende Runden um den Elfgesang drehte

Dankende Worte erntete die Gesellschaft um die Elfe von Gerfried, als er aufbrach zu seiner letzten Runde in dieser Nacht und verließ gut gelaunt den Elfgesang

Die Gnome hatten inzwischen ein neues Spiel erkoren und versuchten in die Theke mittels Absprung über das Fass, welches Fenner zurück an den Platz, an der Theke, gebracht hatte, in die obersten Regale zu springen. Als die torkelnden Gnome Anlauf nahmen ging Lyari dazwischen und hielt beide auf und schickte sie auf die Dielen der Taverne. Danach schnappte er sich ein 2 Seile und warf das eine Seile über einen Balken in dem Schankbereich und befestige an den jeweiligen Enden die Lehnen der Halblinge, das andere Seile hing er über ein paar Kleiderhaken im Eingangsbereich und band an den jeweiligen Enden die Gnome fest.

Lyari ging in die Küche und wollte den Lederbeutel in einem kleinen Mehlkrug verstecken, er fühlte sich aber beobachtet und ging duch den Küchenausgang nach draussen, er überwarf seine Idee, den Lederbeutel in dem Hühnerstall zu deponieren, ging in den Stall und verteckte ihn dort

Er kehrte in die Taverne zurück verschloss die Tür und bemerkte, als er in den Gastraum betrat das niemand ausser die Elfe die an der Theke stand, mehr anwesend war. Die Gnome und die Halblinge waren von ihren Positionen entfernt. Lyari fand in einem Gespräch heraus das die Elfe die Köchin des Elfgesangs, mit Namen Sahana ,war und wunderte sich woher eine Köchin soviel Gold besaß.

Fenner kehrte zur Taverne zurück, stellte fest das die Küchentür abgeschlossen war und ging zur Vorderen und nahm den Haufen aus Gnome, Halblinge und Menschen wahr die aufgetürmt hier lagen. Er rüttelte an der Tür und Lyari als auch Sahan konnten das wahrnehmen. Lyari öffnete die Tür und Fenner begab sich in die Küche, legte sich Anfangs in diese Hängematte, da aber Knirschende Geräusche vom Gebälk kam, legte er sich unter sie, wo er einschlief

Als Lyari sich nach oben begab, öffnete Sahana eine versteckte Tür an der Treppe und entschwand aus dem Gastbereich. Lyari hatte sich bevor er sich mit seinen Waffen nach oben begab,  sich den letzten Schlüssel vom Brett genommen der da hing und probierte diesen an den Türen aus und stellte fest das dieser in jede Tür passte, danach begab er sich ebenfalls zu Bett

baldurs_gate

Nach und nach erwachte das Leben in der Taverne, Lyari klärte die Angelgenheit von letzter Nacht mit dem verwirrten Wirt, Sahana servierte den Gästen die Köstlichkeiten des Hauses und Lucion und Fenner wuschen sich am Brunnen und stellten aus den Augenwinkel heraus, das sich Ragefast an ihnen vorbeiging.

Ragefast teilt ihnen seine Entdeckungen mit, das es sich um beseelte Instrumente handelt, die von der ein und der gleichen Person stammen, was die Laute betraf mit, übergab ihnen eine Karte von Baldurs Gate auf der die Tavernen eingezeichnet waren, die in Frage kommen würden für die nächsten Nächte und gibt Lucion der neu hinzugekommen ist einen weiteren Stein

Ragefast eilt sehr, kehrt kurze Zeit nachdem er die Taverne verlassen hatte, kehrte er  wieder mit 5 weiteren Ermächtigungen für die Gruppe zurück. War doch Ascionen der mit dem Schriftstück nicht mehr in die Taverne gekehrt, da Ragefast ihn mit allem unterrichtet hatte

Die Gruppe teilt sich in 3 Gruppen auf, während Rift und Fenner sich den Nord-Westen zuwanden, das die Taverne „Zur errötenden Nixe“ betraf , nahmen Lyari in Begleitung von der Köchin Sahan die südöstlichen Tavernen „Zum gespaltenem Holz“ ausserhalb der Stadtmauern und „Zum Wyrm“ unter die Lupe, die letzte Gruppe Bhelos und Lucion nahmen den Weg direkt zur Taverne „Zum flinken Fisch“. Alle Gruppen hielten dabei Ausschau nach Menschen mit trüben Augen.

Rift kam, nachdem er Fenner ein Stückchen voraus gegangen war, ein paar Straßenkinder zu beauftragen, nach solchen Menschen zu suchen. Die Idee war super und der Erfolg sollte ihm 3 Stunden später einen Erfolg bescheren, auch wenn dieser nicht der gewünschte bzw erhoffte Erfolg von Rift war.

marketBevor sie sich zur Nixe sich aufmachten, hatte Rift mitbekommen das ein Schiff aus Atkatlar heute im Laufe des Tages einlaufen sollte, musste aber feststellen, das der alte Seelenverkäufer bereits in der Nacht angelegt hatte. Das Schiff mochte seinem Namen vor Jahren noch Ehre gemacht haben, aber die Tage der flotten Forelle, waren gezählt. Im Grunde konnte man sich nur wunder, das der Kahn den Hafen von Baldurs Gate erreicht hatte.

Der Kahn wurde noch gelöscht, als die vier (Bhelos, Lucion, Fenner und Rift) den Kai erreichten. Es wurden schwere Kisten an  ihnen vorbeigetragen, die Matrosen trugen unterschiedlich zerrissene und schmutzige Leinensachen und rochen nach Selbstgebrannten. Etwas weiter abseits, unschwer zu erkennen, anhand der Klamotten, lungerten zwei dieser Matrosen auf zwei Kisten rum und tranken billigen Fussel aus einer Flasche, nichts desto trotz versuchten die vier ihr Bestes und bekamen zumindest heraus, das der Kapitän des Schiffes in der Taverne zur Errötenden Nixe abgestiegen war. Dort trennten sich vorerste die Wege, denn Lucion und Bhelos machten sich auf „Zum flinken Fisch“ dessen Eigentümer selber ein Barde sein sollte.

Rift und Fenner erreichten die „Errötende Nixe“, nachdem sie mitbekommen hatten, das Markttage in Baldurs Gate stattfanden und die Stände vor allem der Instrumentenbauer inspezierten, die Ihr Ware Pfeil boten. Auf die Nachfrage ob Sie denn besondere Instrumente hätten präsentierten die Händler ihnen einige mir eigenen Namen von bekannten Musikern. Auch war ein Instrument dabei, welches selbständig weiterspielte, während der Besitzer es auf den Verkaufsstand legte und eine Violine Anfing zu spielen.

Mit dem Wissen aus dem Hafen, das der Kapitän der flotten Forelle sich hier aufhalten sollte, kehrten die beiden in die Taverne ein. Fenner ging noch zum Wirt um nach dem Kapitän zu fragen, während Rift den Kapitän erkannte, hoffte aber insgeheim das Fenner eine andere Auskunft bekam, dem war aber nicht so. Der Kapitän lag sturzbetrunken mit Kopf auf dem Tisch, an dem einige seiner ebenfalls sternhagelvollen Matrosen saßen, irgendwie lief das Ganze nicht so wie sich Fenner und Rift es sich vorgestellt hatten. Immerhin gluckste der Kaptän, als sein Kopf von Fenner hochgehoben wurde und spärliche Informationen konnte er noch herausrücken, als er dann wieder wegsackte. Mehr Hoffnung machte  das im Eingangsbereich liegende Buch der Künstler, in dem schon einige Namen drin standen von den heute noch Auftretenden. Nichts desto trotz hatten die Beiden das Gefühl nicht weiterzukommen. Es war wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Noch über dem Buch brütend überkam Rift eine Idee.

Unterdessen waren Bhelos und Lucion bei der Taverne „Zum flinken Fisch“ eingekehrt eine recht ordentlich geführte Taverne, sie war erst vor kurzem renoviert worden und es roch noch nach frischem Holz und frischer Farbe, der Eigentümer ein gewisser Vinlay selber, so wurden ihm vom Barman mitgeteilt, wäre erst am Abend zugegen,  da er in der Akademie der Barden sich aufhielte. Seine Partnerin wäre zwar zugegen, arbeitete aber in den oberen Stockwerken an der Ausstaffierung der Räume und wollte nicht gestört werden. Die Beiden nahmen das zur Kenntnis, sahen aber davon ab, ihr Vollmacht ins Spiel zu bringen und schauten sich das auch hier ausliegende Buch der eingetragenen Künstler an. Konnten aber nichts ungewöhnliches feststellen, noch waren irgendwelche trüben Augen der in der Taverne Sitzenden auszumachen, verabschiedeten sich und traten auf die Straße und gingen „Zur errötenden Nixe“ wo sie auf Fenner und Rift trafen, die gerade aus der Taverne traten.

Rift merkt, wie einige Kinder, denen er vorhin einen Auftrag gegeben hatte, zu ihm kommen und ihn und die anderen 3 vor einen verarmten blinden Man, der abseits des Marktes sitztend und um ein wenig Almosen bittet, bringen. In der Tat hatte der invalide Alte trübe Augen, das Leben hatte es nicht gut mit ihm gemeint und er hatte seine Beine beide verloren. Rift konnte nicht anders und zahlte den Kindern ihre 3 Goldmünzen obwohl er keinen Schritt weiter war. Da viel ihm wieder die Idee ein, der er in der errötenden Nixe bekommen hatte, er hatte mitbekommen das es einen Zusammenhang zwischen den Gewinnern, ihren Instrumenten , vor 5 Jahren und den Ereignissen einen Zusammenhang gab, es waren die Instrumente und der Spielort. Schnell wusste er welches Instrument das Nächste sein würde, nun lag es nur daran rauszufinden in welcher Taverne es stattfinden würde, dazu musste er nur wissen, wo die vor 5 Jahren, Plazierten gespielt hatten, nur wo lagen die gesammelten Bücher aus. Er ging seinen Gefühl nach und befand sich nur wenig später im Hafen vor der Taverne bzw. dem Schiff: The Low Lantern. Die Taverne, war die Erste von den Tavernen in Baldurs Gate, die das Schicksal mit dem beseelten Instrument ereilte. Bevor sie die Tavere betraten fiel ihnen auf das sich kaum Menschen bei ihr am Hafen aufhielten und das hatten sie auch nachdem sie eintraten. Eine Ratte war ebenso überrascht über den Besuch der 4, wie der Wirt und huschte unter ein in der Nähe stehendes Fass. Nach der üblichen Begrüßung drängte sich die Frage förmlich nach der Leere der Taverne auf, auch wenn diese die 4 schon kannten. Die unbequeme Antwort brachte der Wirt nur kläglich über seine Lippen, war seine Taverne doch die Erste die von den beseelten Instrumenten heimgesucht war. Damit fügte sich das Puzzlestück in das gesamt Bild von Rift ein und nun ging es darum herauszubekommen, wo die anderen Palzierten gespielt hatten. Die Zeit drängte, plötzlich ging die Tür der Taverne auf und ein paar südländische Matrosen traten in die Taverne, sie trugen eine hochwertige, uniforme Kleidung, die auf ihre Herkunft bzw. auf die Herkunft des Eigners schließen ließ. Auf Nachfragen der Gruppe stellte sich heraus, das es sich um ein Schiff aus Atkathla handelte, welches einen Tag eher eingetroffen war. Rift wurde hellhörig und nachdem er den Matrosen eine Runde spendiert hatte, wußte er wo er den Kapitän des Schiffes finden konnte. So brachen alle, es war inzwischen dunkelgeworden, zur „Erötenden Nixe“ auf, wo sie heute schonmal waren. Da es nicht weit waren kehrten sie dort ein und fanden auf anhieb auch den Kapitän des Schiffes, dieser erzählte ihnen von einer Elfe an Board des Schiffes die wunderbar gespielt habe und jetzt mit ihnen in Baldurs Gate wäre. Sie waren zu spät wo mochte diese Elfe nur sein? Um das herauszufinden blieb keine Zeit mehr, immerhin hatte man sich verabbredet beim Elfgesang. Sie waren gespannt was die anderen herausgefunden hatten.

Lyari und Sahana hatten unterdessen Baldurs Gate, nachdem sie die lang Brücke „Wyrms Crossing“ überquert hatten, verlassen und waren bei der sehr gut besuchten Taverne: „Zum gespaltenem Holz“ eingekehrt. Aufgrund der Auslastung in der Taverne, hatte der Wirt kaum Zeit und das ausliegende Buch, brachte die Beiden auch nicht weiter. Einige Barden waren auch anwesend, doch verfügter keiner von ihnen über das Merkmal mit den trüben Augen. So machten sich die Beiden zurück in die Stadt und trafen dabei auf einen blinden Alten der mit ihnen ebenfalls durch das Stadttor trat und bereits auf der Brücke gen Baldurs Gate Mitte sich befand. Sahana kannte ihn, er war in Baldurs Gate bekannt, ein merkwürdiger Mensch, das war Sahan klar. Lyari sprach ihn an und der Alte drehte sich um und bat verschont zu werden, da er der Annahme es würden ihn Diebe oder Betrüger ansprechen. Als Lyari und Sahana, wobei er Letzte kannte, beruhigt hatten konnte Lyari ihn zu den Vorfällen in Baldurs Gate befragen und siehe da, es stellte sich heraus das dieser blinde Alte, eine Menge zu erzählen hatte. Der Name Lataglos, fiel, der vor 5 Jahren in Baldurs Gate ebenfalls an dem Wettkampf teilgenommen hatte und sich um seinen Sieg betrogen gefühlt hatte, er schwor an dem Tage das er sich an der gesamten Bardenschaft rächen würde. Man munkelte er habe ich dem Drachenkult anvertraut um seine Rache in die Tat umzusetzen. Ob letzte Information stimme, wusste allerdings der Alte auch nicht, da er es auch nur gehört hatte, während was den Schwur anging er selber vor 5 Jahren dabei war. Es fielen mehrere Namen und auch was die Instrumente der Beteiligten anging, fanden sie heraus das die Rheinfolge der Instrumente die beseelt waren in umgekehrter Folge auftraten. Leider konnte ihnen der Alte auch nicht erzählen wo zuvor die Plazierten gespielt hatten, da er nur das Finale mitbekommen hätte.

baldurs_gate

Das Gespräch dauerte eine ganze Weile und nach dem Gespräch, waren sie in der Tat weiter als vorher, hatten sie die Nadel gefunden? Was war dran an den Gerüchten die ihn der Alte da erzählt hatte. Nichts desto trotz baten Lyari und Sahan um eine kleine musikalische Darbietung, denn sie hatten eine Idee, wie sie dem Alten zu ein wenig Geld verhelfen konnten. Dem alten Barden musste man das nicht 2 mal sagen und schon legte er los und es kamen Passanten und warfen klingende Münzen in ein von den beiden hingelegten Beutel, der Alte wunderte sich zwar über das klingende Geräuch dachte aber nicht länger dran und konzentrierte sich mehr auf das Spielen. Als er fertig war, applaudierten viele Umstehende und dem Alten wurde warm ums Herz, dem nicht genug gab Lyari ihm seinen Sack und meinte zu ihm er sollt gut darauf aufpassen. Als dem Alten bewusst wurde was geschehen war, waren die Beiden auch schon weitergezogen.

Es zog sie in die mehrstöckige Taverne auf der Mitte der Brücke „Zum Wyrm“. Angezündete Fackeln aussen und eine weit geeöffnete Tür luden zum Betreten ein. Drinnen war der Empfangsbereich ebenfalls duch Fackelschein hell erleuchtet. Ein gut gekleideter Junge stand am Eingang und begrüßte die Beiden neuen Gäste, es war ihm Anzusehen das er Nervös war und unsicher. Auf Nachfragen stellte sich heraus das es um den Sohn des Gastwirtes sich handelte und der Eigentümer in nächster Zeit wiedererscheinen würde. Die beiden sahen sich in den Etagen um und konnten nichts Ungewöhnliches feststellen, auch die Eintragung der Bücher brachte sie nicht weiter. So bat Lyari, den Sohn des Wirtes, er möge doch bitte die Räume der Barden öffnen die hier in der Taverne ungergebracht waren. Als dieser zum Schutz der Barden sich weigerte, drohte Lyari mit seiner Ermächtigung der Stadt. Das reichte aus und der Junge ging mit ihnen in die oberen Stockwerke und öffnete die Tür. Die Beiden schauten sich um und konnten nichts Besonderes feststellen und dankten dem Sohn des Wirtes und verließen die Gastlichkeit in Richtung Stadtkern bzw. der Taverne Elfgesang. Was mochten die anderen herausgefunden haben, oder hatten sie vlt. den Verursacher schon? Einzig Sahana machte sich auf zu Akademie der Künste zu Baldurs Gate und wollte herausfinden, wo die Bücher der Tavernen gelagert bzw. wo man Informationen über den Spielort herausfinden könnte. Leider mit keinem großen Erfolg.

Als sich alle beim Elfgesang trafen tauschten sie ihre Informationen, Vermutungen und Geschichten aus, die sie am Tag erlebt hatten. Jetzt war es an der Zeit die weitere Verletzte, wenn nicht soagr Tote zu verhindern. Sie teilten sich auf die Tavernen auf und kontrollierenten jeden Neuankömmling auf das Genauste. Doch blieb ihre Suche ergebnislos. Bis zu dem Zeitpunkt wo Ragefast einem nach dem anderen abholte und ihnen von dem Vorfall bei den Docks erzählte und man den alten Mann geschnappt hätte. Als alle bei der Wachstube eintrafen, sahen sie wie die Eachleute schliefen und von dem Alten fehlte jede Spur. Auch Asconion  war verschwunden in einem der Lagerhäuser nachdem er einen weiteren Vorfall verhindert hatte, die ihn Begleitenden, hatte man in einem Lagerhaus am Hafen gefunden. Ragefast wollte sich nach dem Eigner des Lagerhauses erkundigen, denn immerhin hatten die Häuser Fallen die es ermöglichte die Eindrinlinge direkt in einen privaten Kerker zu befördern. Man würde Asconion mit Sicherheit wiederfinden.

In den frühen Morgenstunden wird der Alte, den man zuvor verdächtigt und festgenommen hatte, tot in den Straßen des Havenvirtels gefunden, zumindest was von ihm übrig geblieben war. Die Spuren begannen sich wieder zu verwischen, aber es die Gruppe hatte eine heiße Spur. Der Alte hieß nicht Lataglos und somit war der Hauptverdächtige immernoch auf freien Fuß.

Schlaflos in Secomber (The Uncontrollables)

Schlaflos in Secomber (The Uncontrollables)Schlaflos in Secomber (The Uncontrollables)

Am Abend des 7.Tarsakh des Jahres 1382, es war eine laue Nacht in Secomber, trafen sich unsere Freunde inzwischen wie jeden Abend in der Singenden Elfe, um wichtige Neuigkeiten auszutauschen. Für ihre kostenlose Unterbringung dort, hatte Amelior gesorgt und man war in der Taverne ein wenig stolz auf seine Gäste die man bewirtete. In Secomber hatte sich schnell herumgesprochen was unsere Freunde für die Stadt und ihre Einwohner getan hatten und so fielen auch die Begegnungen, sei es auf der Straße, oder in den Läden der Stadt, aus. Sie wurden immer freundlich begrüßt, bekamen gewisse Annehmlichkeiten, die sonst nur einige wenige in der Stadt zuteil wurden.

Auch in Tiefwasser machte die Erzählung einer kleinen Gruppe aus Secomber ihre Runde. Unter anderem drang sie auch an die Ohren eines Künstlers der nach neuer Inspiration suchte und dem die Gruppe nicht mehr aus dem Kopf ging. Er packte sein Ränzlein und reiste am gleichen Tag nach Secomber. 4 Tage später traf er wohlbehalten ohne Zwischenfälle in Secomber ein und erkundigte sich nach der Gruppe.

Auch jemand anderes schien Interesse an der Gruppe zu haben, zumindest gab es jemanden der mehr Informationen zu den Ereignissen verbreitet als der Gruppe lieb war, oder sie sogar selber wussten. Informationen die keiner Wissen konnte. Nur wer war diese Person. Leider versuchte Meelay vergeblich dieser Person auf die Schliche zu kommen, sie gab sich damit zufrieden die anderen zu informieren und früher oder später diese Person kennen zu lernen. Die anderen waren in den verstrichenen Tagen erfolgreicher, ob nun bei der Tränkherstellung, bei erlernen neuer Schmiedetechniken oder beim verbreiten der Erzählung der glorreichen Helden im Kampf mit den Dornenschwänzen. Leider gab es nicht nur gute Nachrichten, sondern auch schlechte. Calathes hatte den Kampf mit den Trollen im Sumpf nicht überlebt, er war in den Morgenstunden des 5. Tarsakh hatte Mystra ihn zu sich geholt. Diese Kunde löste auch noch Tage später starke Betroffenheit aus und zeigte der Gruppe, das sich nicht immer alles sich zum Guten wenden würde. Falls man den Weg eines Abenteurers in der Zukunft beschreiten würde, müsste man immer damit rechnen einen ähnlichen Weg wie Calathes zu gehen. Nur war es ein besserer Weg, als jeden Tag auf den Tod zu warten.

taverneSpäter am Abend gesellte sich, er hatte sich vorher  angekündigte, Amelior zu der Gruppe und erzählte ihnen von Jacks Aufbruch vor 4 Tagen und dem Auftrag der er von ihm bekommen hatte. Einige in der Gruppe fanden es recht merkwürdig das er sich ohne Verabschieden aufgebrochen war. Amelior lenkte das Thema hin zu dem Auftrag für die an dem Tisch Sitzenden. Es ging um den sichergestellten Sarkophag von Undarl, zum ersten Mal räumte Amelior ein nicht alle Dinge entschlüsseln zu können und er erwähnte im gleichen Atemzug den Schwarzstab in Tiefwasser der bereits schon informiert worden wäre und den demnächst eintreffen Sarkophag in Empfang nehmen würde. Er hatte seine Rede gut vorbereitet, auf einmal jemand an den Tisch trat, der Gruppe einen guten Abend wünschte, eine ähnliche Lage auf den Tisch stellte, wie sie die Gruppe schon zu sich genommen hatte, sich als Gaven vorstellte und seine Künste anbot wohl gewählte Worte in Sang und Geschichte über die Gruppe zu verbeiten, er gab auf Nachfrage von von Anskar eine Kostprobe seines Könnens zum Besten. Die Gruppe war schwer beindruckt von ihm. Die wütenden Blicke von Amelior trafen Gaven, hatte er ihn doch bei seinem Vortrag unterbrochen. Gaven bemerkte es und lenkte ein. Amelior bendete seinen Vortrag knapp indem er die Anwesenden fragte, ob sie den Sarkophag nach Tiefwasser begleiten würden. Nachdem alle eingewilligt hatten, den morigegn Track zu begleiten, gab er der Gruppe ein Schreiben, welches ihnen in Tiefwasser Tür und Tor öffnen würde. Bevor er sich zum Gehen wendete, stellte er einen großen klippernden Ledersack auf den Tisch und sprach der Gruppe nochmal ein Lob aus, sie seien auf Lebenzeit Ehrengäste in Secomber. Er fügte hinzu das sie bei ihrem nächsten Besuch in Secomber ihn doch mal besuchen sollten. Jeder der Anwesenden bekam mit das dem nicht wirklich so war, aber immerhin gab er sich Mühe. Nachdem er verschwunden war. Schnappte Meelay sich den Sack und eilte damit die Treppe nach oben in ihr inzwischen alleiniges Schlafgemach, ihr folgten nach und nach alle anderen Anwesenden, bis nur noch Gaven allein da war und sein Krug leerte genüsslich leerte. Auf welch seltsame Gruppe war er nur getroffen? Da bemerkte er wie sich 2 eigenartige gegensätzliche Personen sich an den Tisch setzten. Zum einen war es ein in feine seidene Stoffe gehüllter Elf, dessen Gesichtzüge schon auf seine aroganten und hochnässigen Wesensart hinwies die auch bestätigt wurde wie er mit der zweiten Person, es war ein braungebannter Mensch aus den südlichen Landen, zumindest wiesen die Sachen von ihm, der Turban, seine Pumphose, sein Breitschwert das locker an seiner Seite hing  und die Bauchbinde daraufhin, umging hin. Schnell war klar wer diese beiden waren, zu einen war es ein reicher Händler und zum anderen ein Karawanenführer. Letzterer wurde ununterbochen vom Händler beschimpft und beleidigt. Das war zuviel zu Gaven er sprach den Elfen an und brachte diesem zum Kochen, das der Elf den Tisch wutentbrannt verließ. Die dankenden Blicke des Karawanenführers sprachen Bände.

Unterdessen füllte sich der Raum über dem Eingang der Taverne, als Meelay den Inhalt in 5 große Häufchen aufteilte und am Ende in jedem Haufen 500 Taler lagen. Jeder der Anwesenden samelte einen Haufen ein und füllten ihre Beutel. Da es noch nicht Mitternacht war, brach Meelay mit ihren Anteil, welcher sich in dem großen Lederbeutel befand auf in Richtung der Hügel der Halblinge und sie hatte Glück, die Gnomin, welche sie erst letzte Woche kennengelernt hatte war noch wach und so fand der Tausch von 300 Talern in wertvolle Steine zügig statt. Der Profit von 5% war angemessen, wenn man die vorangeschrittene Zeit bedachte. So war es dann auch nicht verwunderlich das der Tisch an dem immernoch Gaven saß sich wieder füllte, einzig Pauley und Srisina hatten sich an einen anderen Ort schlafen gelegt, aber daran hatten sich die anderen schon gewöhnt.

Bevor Meelay die Taverne betrat waren Ansker und Trixi zu Gaven zurückgekehrt und hatten ein ordentliches Gelage geordert, sehr zum Leitwesen von Trixis Mundwerk. Gaven fiel unterdessen die Bardin ins Auge, sei es Aufgrund ihrer Schönheit oder Aufgrund der Vortragsweise einiger Melodien, die Gaven des öfteren gehört hatte, wenn auch nicht mit so viel Leidenschaft. So ließ er es sich es nicht nehmen und sprach sie, während sie wieder an dem Tisch vorbeischritt, an. Etwas irritiert, das jemand die ansprach, spielte sie ihre Melodie etwas leiser und kam dabei mit Gaven ins Gespräch, anfangs erst was die Melodien anging, ein wenig später kamen sie auf das Schicksal von Taladean zu sprechen. Es machte den Anschein das sie einer Vorsehung nachging und sich nicht sicher war, ob sie den Ruf ihres Herzen folgen sollte oder aber sich wissentlich der Gefahr lieber von dem Ort fernhalten, wo das Ereigniss stattfinden sollte. Es ging soweit es Gaven mitbekam um einen Einschlag eines Meteoriten in naher Zukunft und um das Erwachen von Wiedergängern in dessen Umgebung. Nun war Gaven ein wenig irritiert, von der Aussage von Taladean. Er konnte ihr leider keinen Rat geben, da er selber nicht so richtig wusste, wie er sich in einer solchen Situation verhalten würde, und ganz nebenbei flammte in ihm die Neugierde auf, was das vorhergesagte Ereigniss anging. Die Bardin wünschte Gaven noch einen schönen Abend und fing wieder lauter an zu spielen. Immernoch darüber brütend über die Geschichte wurde er aus den Gedanken gerissen, als Meelay sich wieder an den Tisch setzte und ein lautes Schnarchen neben ihm an sein Ohr drang. Trixi war tief und fest neben ihm eingeschlafen, während auf dem Tisch sich die Humpen stappelten und der Grund verbarg sich hinter den Krügen… Ansker. Als er zwischen Humpenberg zu Trixie hindurchlugte, und sah wie sie eingeschlafen war, besann er sich, stapfte zur ihren Stuhl, packte sie auf seine Schulter verabschiedete sich von der inzwischen sehr klein gewordenen Gruppe am Tisch und brachte Trixie die Treppe hinauf in ihr Zimmer, danach verließ er die Taverne gen Schmiede. Bei den beiden verblieben Meelay und Gaven machte sich ebenso eine gewisse Müdigkeit bemerkbar, war es doch schon nach Mitternacht. So ging jeder der beiden auf sein Zimmer bzw. in den Schlafsaal. Doch bis ins Bett kamen Sie nicht.

Bevor Srisira in ihre meditative Phase überging sah sie sich den Sternenhimmel von ihrem Hain aus an. Da bemerkte sie einen hellen Fleck am Himmel, er sah aus wie eine Sternschnuppe, schnell wünsche Sie sich etwas, doch dieser Fleck kam immer näher und verschwand dann hinter Secomber in einer Entfernung von ein paar Tagesmärchen. Kurz danach bebte die Erde, als wäre ein Meteor vom Himmel gefallen. Srisina sammelte ihre Sachen fix zusammen und begab sich in Richtung zur singenden Elfe, sie hatte ein mulmiges Gefühl. Es wurde sogar noch verstärkt, als sie sich wunderte was auf dem Friedhof passierte, da waren auf einmal so viele Leute und als sie genauer hinsah, sah sie das es immer mehr wurden, die sich aus der Erde erhoben. aus ihrem laufen wurde ein rennen.

Die Himmelserscheinung hatte auch noch jemand anderes bemerkt, als sie ihre Fensterläden schließen wollte, sah Meelay nochmal zum Himmel und auch ein Ansker der auf dem Weg zu Schmiede war nahm diese Bewegung war auch wenn er sie dem Alkohol zuschrieb. Meelay die kaum etwas davon zu sich genommen hatte, wollte eben die Fensterläden schliessen, also sie die Erscheinung am Himmel und das nachfolgende Beben mitbekam. Sie hielt inne und musste über das Ereigniss nachdenken, als unten auf der Straße Srisina auftauchte und zu ihr hochrief, sie möge die Tür unverzüglich öffnen. So in Eile hatte Meelay sie noch nie gesehen… was war nur passiert? Also rannte sie aus ihrem Zimmer die Treppe herunter und stellte fest das die Tür verschlossen war, sie zückte geistesgegenwärtig einen Dietrich und konnte in kurzer Zeit die Tür entsperren, dabei vielen ihr die komische Vögel im Gastraum auf. Srisina eilte sofort in den Schankraum und erzählte Meelay von dem Erlebnis am Friedhof, dabei wurden ihre Augen immer größer als beide sich die Vögel genauer ansahen, es waren Vögel die die Leute auf ihren Tellern liegengelassen hatten und diese waren nun zum Leben erweckt worden.bird Beide rannten, nachdem Meelay die Tür abgeschlossen hatte nach oben und trafen dort auf Gaven der das Beben ebenso mitkommen hatte. Schnell war auch er über die Situation informiert und erzählte den beiden von dem Gespräch mit der Bardin. Die beiden Frauen gingen in Trixis Zimmer und weckten sie mit einen kalten Schwall Wasser auf. Trixi wachte auf und stürzte auf die Balustrade und blickte hinunter. Sie rannte die Treppe herunter und stellte sich den untoten Vögeln.Lichter gingen an, da im Schlafsaal einige wach wurden, sei es durch den Lärm der Vögel oder durch die Lautstärke der Gruppe. Gaven dämmerte es und er lief in Meelays Zimmer schaute auf die Straße und da waren sie eine Armee aus geschätzen 50 Untoten schritten durch die Stadt und näherten sich der Taverne. Sie drangen in die Häuser teilweise ein. Unterdessen wurde es laut in der Taverne die Lampen wurden angezündet und der ein oder andere schlug mit dem was er finden konnte auf die pikenden Vögel im Schankraum ein. Kratzende Geräusche wurden an der Wand im Erdgeschoss wahr genommen. Der ganze Lärm wurde plötzlich übertönnt, als plötzlich krachend eine Tür aufflog und ein in einem Morgenmantel befindlicher Elf auf die Balustrade rausstürmte und schrie: „Kann man denn in diesem elendigen Loch nicht eine Sekunde lang Ruhe haben, was ist das hier für ein Tolhaus? RUHE!!!!!!! Draufhin stürmte er in sein Zimmer zurück und die Türangeln wackelten nur so, als die Tür zurückflog. Nun war es gänzlich mit der Nachtruhe aus. einige hatten angefangen, nachdem sie in Erfahrung gebracht hatten, das die Untoten mittels eines vor der Taverne gestanden Pferdetränke die sie als Rammbock nun verwendeten, in die Taverne wollten. Es wurden Bänke und andere Dinge herangetragen um ein Durchbrechen an der Tür zu verhindern. Trixi legte sich mit den Untoten Vögeln an und diese pickten nun auf sie ein, wenn nicht Meelay und Pauley nicht die Schlachteplatten als Schläger umfunktionierte hätten und die Vögel wie Tennisbälle durch die Taverne geflogen wären, dann hätten sie die Gnomin zu Tode gepickt. Aus der Küche drang Kampflärm und der Schankraum füllte sich inzwischen mit den Übernachtungsgästen. Die Bardin, wonach sich Gaven und Meelay sich angeschickt hatten nach ihr zu suchen, konnte nirgends in der Taverne gefunden werden. Wo war sie abgeblieben? Unterdessen beruhigte sich die Situation ein wenig nur noch wenige Vögel waren da und aus der Küche wurde der Kampflärm immer lauter. Meelay und Srisina wollten den arroganten elfischen Händler wecken und klopften an seine Tür, daraufhin passierte nichts und Meelay zückte ihr Handwerkszeug und öffnete klickend die Tür. Mitten im Zimmer saß der arrogante, elfische, meditierend Händler und nahm nichts um sich herum war. Srisina wusste das man so einen in Trance versetzen Elfen lieber nicht stören sollte, aber das hinderte nicht Meelay ihn zu wecken. Sie schüttelte ihn und er wachte verstört auf, er schubste sie zur Seite und rannte durch die geöffnete Tür. Unterdessen war Gaven die Treppe zu dem 1. Stockwerk zu nehmen, als plötzlich über ihn eine Fackel hinwegflog und er nur noch aus den Augenwinkel wahrnahm, das der Karawanenführer zu Boden ging. Er machte kehrt und wollte den armen Menschen helfen, als brüllen der Elf an der Balustrade auftauchte, der rumschrie nach unten rannte und mit seinen Füßen auf den am Boden liegenden Karawanenführer eintrat. Gaven zückte seine Waffe und hielt sie vor die Nase des Elfen, dieser wollte sich nicht beruhigen und schlug Gaven die Armbrust zur Seite. Daraufhin sah Gaven keine andere Wahl und trat ihm zwischen die Beine, er traf gut, denn der Elf kippte mit schmerzverzogenem Gesicht, die Hände in seinem Schritt haltend, zur Seite. Während Srisina in die Küche stürzte, hatte Gaven Erfolg und der am Bodenliegende schlug die Augen auf. Meelay war damit beschäftigt so viele Falschen wie es nur ging aus dem Barbereich mitzunehmen und stellte fest das 2 Halblinge sturz betrunken versuchten die vor sich am Boden stehenden Flaschen zu entleeren. Meelay mischte sich ein nahm diese ihnen weg und rannte die Treppe hinauf gefolgt von Pauley. Im Nachbarzimmer waren ein paar Gnome damit beschäftigt den Untoten auf der Straße Gegenstände entgegen zu werfen und hatten aus dem 1. Stock recht viel Erfolg, indem sie eine Bohle auf das Fensterbrett gelegt hatten und so die Gegenstände die der eine von den beiden Gnomen den anderen brachte, auf die Köpfe der Untoten herabregnen ließen.

Srisina die in der Küche angekommen war, bekam mit das im Rücken der Kämpfenden an der Hintertür, die Untoten versuchten durch eine Luke in den Küchenbereich vorzudringen. Sie sprang mit einem Satz auf die Luke und konnte so Schlimmeres verhindern. Einzig 2 Arme bzw. dessen knöcherne Finger am Boden nach was Greifbarem suchend, waren zu sehen. Gaven hatte inzwischen den Führer auf die Beine geholfen, fand hinter der Bar einen Knüppel, der sich eigenartigerweise sich seiner Größe anpasste, als er die Hilferufe von Srisina mitbekam und eilte zusammen mit Trixi in die Küche. Da sahen  die beiden wie bedrohlich die Situation in der Küche war. Blicke austauschend zogen die beiden ein schweres Fass, in dem sich in Salz eingelegte Heringe befanden auf die Luke wo ihre Freundin hockte. Danach zappelten die blanken Knochenfinger auf der Stelle und boten dem Künstler ein wahrhaft schönes Ziel für den Knüppel. Srisina war von der Luke zum Hintereingang geeilt, wo sich die Lage zuspitze, als ein Vertreidiger von einem Rapier durchbohrt wurde und die blutige Spitze durch seinen Rücken ragte. Es war an der Zeit den Kampf zu ihren Gunsten zu verändern.

Gaven fing auf einmal an zu singen, von Srisina fegte auf einmal ein Sturm los, der die Eindinglinge nach draussen beförderte und ihr Wolf tauchte hinter den Eindrinlingen mit einem Gebein im Maul auf. Meelay hatte alle Flaschen auf die sich unter ihr Befindenen geworfen und Pauley hatte es geschafft eine rote glühende Kugel auf die mit dem Alkoholüberzogenen Gerippe zu werfen. Diese fingen an wie zunder an zu brennen und der Versuch die Eingangstür mittels Troges aufzubekommen wurde verworfen. Da die Untoten kein Schmerz spürten verbrannten sie mit dem Trog in einer großen Masse.

Dwarf_vs_undeadEin wenig weiter weg, hatte auch Ansker, der sich etwas übergezogen, er sah aus seinem Dachfenster zwei merkwürdige Gestalten auf die Schmiede zuwanken. Ihm fiel auf das der eine von den beiden den Kopf verkehrtherum nach hinten blickend trug. Zeit seine Rüstung überzustreifen hatte er nicht mehr, diese merkwürdigen Kreaturen würden die Schmiede bald erreichen. So nahm der Zwerg nur seine Waffe mit und eilte die Stufen nach unten. Da durchschlug eine knöcherne Faust die Tür und sowohl Knochen als auch Holz splitterte. Er wartete ab. Sein Meister tauchte mit gezückten Waffen im Dachstuhl auf und eilte ebenso wie zuvor Ansker die Treppen nach unten. Die Tür flog auf, mit den Worten „Was machst du denn hier zu suchen Vater?“und dem folgendem Spung traf sein Meister den hereinstürmenden Untoten so hart mit seiner Axt, das dieser sich mehrfach überschlagend auf der Straße wiederfand. Ansker drang auf den anderen hereinstürmenden Untoten ein und durchschlug die Rüstung des Angreifers als auch die dahinter befindlichen Knochen, die knackenderweise der Waffe von Ansker nachgaben und das Skelett vor ihm auf dem Boden, nach einem weiteren Angriff zusammensackte. Der Angriff war abgewehrt, sie sahen beide am Horizont den Schein von Feuer und ihnen stieg der Geruch von verbranntem Holz in die Nase. Seine Freunde in der Taverne…schoss es ihm durch den Kopf. Schnell legte er seine Rüstung sich an und eilte mit seinem Meister in die Mitte der Stadt.

Auch in der Taverne konnte man den Erfolg verbuchen, den Angriff der Untoten abgewehrt zu haben, anders hingegen sah es auf der gegenüberliegenden Straßenseite aus, dort brannte ein 3 Stöckiges Gebäude und die Einwohner hielten sich an den Fensterläden fest um nicht auf die Straße zu fallen die in 10m Höhe unter ihnen lag. Auf der Straße hatten sich ein paar Widergänger versammelt die nur darauf warteten das die 3 Personen herunterfallen würden. Sie waren so abgelenkt, das sie nicht bemerkten das eine Gruppe auf sie zueilte. Ansker und Trixi waren als erstes vorort und droschen mit mässigem Erfolg auf die Überraschten ein, dabei wurde Ansker des öfteren getroffen und zog sich einige Schnittwunden im Brustbereich zu. Aus dem Augenwinkel sah Ansker, der mitten im Kampf steckte, wie aus dem Fenster der Taverne aus der ein großer Balken herausragte, ein kleines Wesen an die Spitze dieses Balken kroch. Leider hatte er nicht die Zeit diese merkwürdige Aktion weiter zu betrachten, sonst hätte er gesehen das dieser Gnom mit ein paar Flaschen es sich am Ende des Balkens gemütlich gemacht hatte. Nur um kurze Zeit später katapiltierend durch die Luft auf das brennende Gebäude zuzuschiessen. Zum Glück nahm dieser Flug Trixi wahr und sie reagierte sofort zum Glück des Gnomes. Eine starke Explosion folgte, die die 3 Einwohner die sich an dem Fenstersims des Gebäudes festgehalten hatten, wurden unsanft fallend, auf die Straße befördert. Unterdessen waren auch die Anderen aus der Taverne kommend bei den Beiden eingetroffen und ünterstützen sie im Kampf gegen die Untoten. Sie waren immernoch ein wenig Fassungslos von dem Gnomenkatapult, was sie ebend erlebt hatten. Zeit zum weiteren Grübeln blieb nicht, denn der Kampf gegen die Untoten bedurfte ihr vollste Aufmerksamkeit, denn Ansker hatte Schwierigkeiten die Überlegenheit in diesem Kampf zu bekommen und war auf ihre Hilfe angewiesen. Nach kurzer Zeit änderte sich der Vorteil zu Gunsten der Gruppe und hatten bald die Untoten überwältigt, doch waren auf den Straßen überall Flammen und Kämpfe zu sehen und zu hören. Die Gruppe machte sich auf den Weg zum Turm von Amelior, sie hatten ein merkwürdiges Gefühl, wenn sie nur an den Sarkophag dachten, den sie ja nach Tiefwasser eskortieren sollten. Ihre Schritte wurden immer schneller, von Zeit zu Zeit mischten sie sich in kleine Schamützel ein um die den Lebenden die Überlegenheit eines Sieges einzuräumen. Sie kamen schnell voran.

Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)

Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)

Wir schreiben den 20. Tarsakh 1382, und sind mitten in den großen Vorbereitungen des 8. großen Bardencontest unter dem Motto: „Nur die besten Lieder überdauern die Ewigkeit“, in Baldurs Gate. Die ganze Stadt ist auf den Beinen und die Bevölkerungszahl hat sich mehr als verdoppelt in den letzten Wochen. In den Tavernen, spielen sich die Barden, Gauckler und Minesänger warm für das in 2 Tagen stattfindende Finale, sie sind bemüht auch noch den letzten Zuschauer und Zuhörer für sich zu gewinnen und sie von ihren eigenen Darbietungen und Gesänge zu überzeugen. Eine von diesen Tavernen war der Elfgesang. Es war unüblich das man dort Musik von Barden zu hören bekam, seit dem Lied über den Verlust eines Geliebten durch das Meer. Extra nur für dieses Fest gab es die Möglichkeit überhaupt dort Dinge vorzutragen. Umso größer war auch der Andrang in der Taverne. Alle Plätze waren besetzt und die Besucher weiter hinter gelegener Tische konnten kaum die Barden auf der Bühne ausmachen, weil sich Menschen vor dieser Bühne versammelt hatten. Es gab aber auch eine kleine Gruppe von 5 Leuten, die Darbietung nur im Ansatz intessierte. Das waren zum einen ein Halbork, der den anderen die Sicht nahm, da er mit seinem breiten Rücken zu der Bühne saß, ihm gegenüber saß ein verschmitzt dreinschauender, eine dunkle Stoffrobe tragend, ein man könne sagen, Händler gegenüber, der sich mehr im Schatten des ganzen Trubels befand und mehr die Leute zu beobachten schien, wobei er die Anwesenden am Tisch nicht unbeobachtet ließ, ja man könnte sogar meinen, er fing an, ihre Gesichtszüge zu studieren.

Als ein paar Krüge mit zwergischen Starkbier serviert wurde und alle sich gegenseitig ansahen um herauszubekommen, wer wohl die Bestellung aufgegeben hätte und sich keiner zu Wort meldete, prostete man sich zu und der eine oder andere fing eine lockere Unterhaltung mit seinem Gegenüber an. Nur Asconion konnte es nicht belassen und fragte die Schankwirtin, nach dem Spender, aber diese sah sich um und konnte den Mann nicht mehr finden. Wollte Asconion Bescheid geben sobald er wieder auftauchen sollte. Dabei beließ es auch Asconion. Vorne auf der Bühne traten diverser Gauckler und Schausteller auf mit mal mehr, mal mit weniger starkem Erfolg beim Publikum. Im Publikum war alles vertreten, von der Stadtwache über den Händler, hin zu anderen Gaucklern und Abenteurern. Es verging einige Zeit an dem Tisch der Gruppe, bis auf einmal „Buh“ Laute vor der Bühne ertönten, die nicht zu überhören waren. Da wurde Rift hellhörig und ließ von seinem schwingenden Pendel, welches er zwischen seinen Finger, hin und herschauckelte. Was war da nur los. Die Bardin musste ihre Vorstellung abbrechen, als in Ihre Richtung Gemüse flog, sie verließ den Kopf hängend die Bühne. Die Nachfolgerin begann dafür umso erfolgreicher mit einer großartigen Show und für den ein oder anderen erkennbaren Illusion, wo die eine Projektion von ihren Erlebnissen dargestellt wurde.. der ein oder andere nahm den Waldrand vom Hochwald wahr und viele Orte nördlich von Baldurs Gate. Die Leute waren begeistert und sprangen von den Stühlen und jubelten ihr zu. So etwas Imposantes hatte vorher noch keiner hinbekommen, es war einfach so realistisch und so mitreissend.

Das weckte Asconion´s Interesse, nachdem er zuvor den Fehlversuch von einem einheimischen Jungen bemerkt hatte, vermutete er das bei dem ganzen Tumult ganz leicht wieder einer der Langfinger zuschlagen würde. Er stand vom Tisch auf und bewegte sich nach vorne, in die Nähe der Bühne, die Menge dabei aber immer im Auge behaltend. Auch die Anderen am Tisch waren richteten nun ihre Augen gen Bühne und auf die jubelnde Menge. Asconion bemerkte das irgendetwas ihn verwirren wollte, aber er konnte sich dem Versuch wiedersetzen und sah wie andere neben ihm auf die Knie gingen, sie hatten furchtbare Angst vor etwas. Bhelos und Fenner hatten an dem Tisch nicht so viel Glück und sie sahen wie aus den Illusionen plötzlich diese sich im Raum materialisierten und auf die Leute losgingen, als würde die besungene Handlung der Bardin Wirklichkeit werden. 2 Gehörnte mit Hufen traten in den Gastraum, als hätten sie die ganze Zeit darauf gewartet und würden die Chance nutzen. Sie teilten von vielen Leuten im Publikum die Leiber auf oder rissen ihnen die Gedärme und Gliedmaßen heraus und warfen diese in die Zuschauer. Was für ein Gemetzel, dem wollte Fenner Einhalt gebieten auch, wenn er selber seine Chance nicht gerade hoch einschätze, aber er war ein Ork und so stürmte er nach vorne, auf die Gehörnten zu. Bhelos hingegen blickte kurz zu den Waffenständer am Eingang und wollte losrennen, da wurde er von Lyari festgehalten, anders als Fenner und Bhelos, erging es Rift und Lyari, irgendetwas hatte versucht ihnen etwas weiß zu machen, sie konnten dem aber widerstehen und sahen ein den doch sanften Ork mit einem lautem Schlachtruf an Grumsh, losstürmen. Es breitete sich Nebel in der Menge aus, die zitternd am Boden knieten und aus Leibeskräften schrien. Was war nur plötzlich in sie gefahren? Einzig die Bardin stand vorne auf der Bühne und spielte weiter. Sollte es etwa mit der Sache zu tun haben, die sie bemerkt hatten? Die auch versucht hatte sie etwas anderes glauben zu lassen?

Es musste was mit der Bardin zu tun haben, kurz entschlossen trat Asconion die Laute der Bardin aus der Hand, nachdem sie einen Angriff vorher ausgewichen war, erwischte  das Instrument vollständig und dieses flog im hohen Bogen in die Ecke des Elfgesangs. Rift war unterdessen an Fenner vorbei nach vorne gestürmt und wirbelte seine Lederjacke beim Rennen abstreifend um die Laute herum. Nachdem die Laute krachen in die Ecke geflogen war zog Asconion die Bardin, oder besser gesagt die Elfe, durch die Hintertür ins Freie. Dabei stellte er fest das die Elfe einen verwirrten Blick um sich warf. Draussen angekommen versuchte Asconion ruhigend auf die Elfe einzugehen, da er bemerkt hatte das sie stotterte, kaum Silben herausbrachte und immer wieder fragte, wo sie hier hergekommen sei… sie schien ebenso Opfer dieser Beinflussung gewesen zu sein, wie all die Anderen in der Taverne. Ja es stellte sich schnell heraus wie ihr Name war und weit ab von ihrer Heimat, dem Hochwald war. Später beschrieb sie in der Taverne, wo alle Anwesenden zugegen waren, einen älteren gebeugten Mann, dem sie ein Instrument abkaufen wollte. An die Zeit danach konnte sie sich nicht mehr erinnern.

Lyari gab Bhelos Fuß frei und zog ihn nach draussen auf die Straße und versucht ihn wieder zu Verstand zu bringen.

Unterdessen, die Laute hatte aufgehört zu spielen, stürmten die Leute die noch eben zittern und ängstlich auf dem Boden knieten nach draussen, die Reaktionen dieser Leute aren unterschiedlich, die einen fanden die Vortragende super und lachten über ihre eigene Dummheit einem Trick zum Opfer gefallen zu sein und die anderen waren einfach nur sauer, wie fahrlässig dieser Spaß war, es hätte ja eine Panik ausbrechen können und Leute zu schaden kommen können.

Als die Schaaren von Leuten die Taverne verlassen hatten, gingen Lyari und Bhelos wieder in die Taverne, der Nebel legte sich ebenfalls und gab den Blick frei auf die Auswirkung des Gesanges, dazu sahen sie wie Asconion und die „Bardin“, die zuvor mit der Laute gespielt hatte die Taverne durch den Hineringang betraten. Ein weiterer Blick auf Rift, ließ sie vermuten das er die Laute eingewickelt in seinem Lederumhang hatte, als diese plötzlich wie aus Geisterhand zu schweben begann, der Grund war Asconion, der in der Taverne irgendwas vor sich hinsummte und so die Laute auf den Tisch verfrachtete, wo sie zuvor gesessen hatte. Der Spuk hatte ein jehes Ende gefunden, dessen war man sich inzwischen sicher. Der Tumult war vorbei.

Lyari versucht mit Erfolg die verwirrte Elfe zu beruhigen, während  Asconion die anderen über das, was ihr die Elfe ausserhalb der Taverne, ihm berichtet hatte, aufzuklären. Trotz verwirrten Zustands erhielten sie einige Bruchstücke aus der Vergangenheit der Elfe, die keine Bardin war, sondern nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Tür zu der Taverne öffnete sich und ein in einer blauen Robe, mit einem goldig glänzendem Saumen, weißen Schulterstücken gekleideter, in der rechten Hand einen goldenen Stab tragender, blonder Mensch betrat die Taverne. Sofort schoss Asconion in den Sinn wer er war, die Schankwirtin hätte ihren Blick zu ihm ersparen können, kannten sich doch die beiden recht gut und es musste etwas mit diesem Vorfall zu tun haben, denn Ragefast, so dessen Name erschien sonst nicht ohne weiteres. Er war es also der ihnen was spendiert hatte, nun war Asconion gespannt was kommen würde und es würde etwas kommen, dessen war er sich sicher. Als Ragefast Asconion erblickte ging er geradewegs auf die Gruppe zu und erklärte ohne längere Umschweife, das Problem vor dem Baldurs Gate stand, mit diesen verfluchten Musikinstrumenten, die von Zeit zu Zeit auftauchten, seitdem die Stadt  wo sich größere Versammlungen bildeten und schon einige Opfer gefordert hatten.

Ragefast erklärt die Situation, die sich derzeit bei dem Bardentreffen in Baldurs Gate ereignet hatte, der Gruppe. Das die beiden vorangegangen Vorfälle nicht so glimpflich für das Publikum abgelaufen war, wie bei dem jetzigen wo, dabei schaute Ragefast freundlich Asconion an. Der erste Vorfall hatte sich vor 2 Tagen ereignet, seitdem das Treffen der Barden und der Gauckler begonnen hatte. Bei Beiden waren merkwürdige, er vermied dabei den Begriff „verfluchte“ Gegenstände gefunden worden, die sich den Verstand des Besitzers zu nutze gemacht hatten. Das Erinnerungsvermögen dieser, lag in weiter Vergangenheit, in einer Zeit wo Schnee und Eis die Umgebung fest im Griff hatten. Bei beiden Ereignissen, ging man Anfangs von Barden aus, aber auch hier übernahm das Instrument die Kontrolle, ob un beim ersten Fall mit einer Flöte, als auch beim zweiten Fall mit einer Harfe und.. er machte eine kleine Pause.. würde wetten das es bei der Laute und wies dabei auf dem Tisch leigenden Gegenstand der nach wie vor von dem Leedermantel, von Rift umschlungen war, es sich genauso verhielte. Ragefast grübelte ein wenig, als Asconion ihn fragte ob weitere Auffäligkeiten er bemerkt habe und stellte fest, erst jetzt fest das es eine weitere Auffälligkeit gab. Jedes Mal hatten die Besitzer der Instrumente komisch trübe Augen.. Asconion konnte das nur bestätigen was er bei der Elfe, die nun inzwischen zwar ein wenig aufgebracht, aber ruhiger war, ebenfalls der Fall war, als er sie auf der Bühne gesehen hatte.

instrumentsRagefast war Gedankenversunken, wie konnte ihm nur so ein wichtiges Detail entgangen sein, als Ascoinion ihn fragte ob es denn ein Auftrag sei. Er riss Ragefast aus seinen Gedanken und dieser murmelte ein wenig leise, aber so gut das es alle Anwesenden verstehen konnte. „Ja ich brauche Unterstützung, meine Augen können nicht überall sein und diese Instrumente stellen eine größere Gefahr für die Stadt dar, wärt ihr so gut diese aus dem Verkehr zu ziehen und wenn es möglich ist den Verursacher zur Strecke zu bringen? Mir ist durchaus bewusst das Ihr eine Entschädigung verlangt und von daher hier ist mein angebot nehmt es an oder lehnt es ab“ Er legte einen kleinen Beutel auf den Tisch aus dem, beim legen auf den Besagten, 2 rote Rubine hervorkullerten. „Das ist nur die eine Hälfte der Belohnung, die andere bekommt ihr nach Erledigung. Ausserdem habe ich eine Ermächtigung euch mitgebracht…“, er rollte eine leicht vergilbte Rolle neben dem Lederack aus, „..die euch mehr Freiheiten zugesteht als normale Bürger oder Gäste dieser Stadt. Weiterhin habe ich mir erlaubt euch für die nächste Zeit, hier im Elfgesang, unterzubringen“ Wir sind uns einige, fragte er in die Runde und als Ascoion und die anderen Nickten reichte Ragefast aus und ging zur Tür, kehrte nochmal um ging zum Instrument welches noch auf dem Tisch lag, gab den Ledermantel Rift zurück und verließ die Taverne. Kurze Zeit später, nachdem auch Asconion sich verabschiedet hatte, immerhin hatte er, anders wie die anderen, eine Bleibe in der Stadt, kehrte eine Ruhe ein. Was mochte dieser Abend wohl noch für sie parat haben?

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