Schlaflos in Secomber (The Uncontrollables)

Schlaflos in Secomber (The Uncontrollables)Schlaflos in Secomber (The Uncontrollables)

Am Abend des 7.Tarsakh des Jahres 1382, es war eine laue Nacht in Secomber, trafen sich unsere Freunde inzwischen wie jeden Abend in der Singenden Elfe, um wichtige Neuigkeiten auszutauschen. Für ihre kostenlose Unterbringung dort, hatte Amelior gesorgt und man war in der Taverne ein wenig stolz auf seine Gäste die man bewirtete. In Secomber hatte sich schnell herumgesprochen was unsere Freunde für die Stadt und ihre Einwohner getan hatten und so fielen auch die Begegnungen, sei es auf der Straße, oder in den Läden der Stadt, aus. Sie wurden immer freundlich begrüßt, bekamen gewisse Annehmlichkeiten, die sonst nur einige wenige in der Stadt zuteil wurden.

Auch in Tiefwasser machte die Erzählung einer kleinen Gruppe aus Secomber ihre Runde. Unter anderem drang sie auch an die Ohren eines Künstlers der nach neuer Inspiration suchte und dem die Gruppe nicht mehr aus dem Kopf ging. Er packte sein Ränzlein und reiste am gleichen Tag nach Secomber. 4 Tage später traf er wohlbehalten ohne Zwischenfälle in Secomber ein und erkundigte sich nach der Gruppe.

Auch jemand anderes schien Interesse an der Gruppe zu haben, zumindest gab es jemanden der mehr Informationen zu den Ereignissen verbreitet als der Gruppe lieb war, oder sie sogar selber wussten. Informationen die keiner Wissen konnte. Nur wer war diese Person. Leider versuchte Meelay vergeblich dieser Person auf die Schliche zu kommen, sie gab sich damit zufrieden die anderen zu informieren und früher oder später diese Person kennen zu lernen. Die anderen waren in den verstrichenen Tagen erfolgreicher, ob nun bei der Tränkherstellung, bei erlernen neuer Schmiedetechniken oder beim verbreiten der Erzählung der glorreichen Helden im Kampf mit den Dornenschwänzen. Leider gab es nicht nur gute Nachrichten, sondern auch schlechte. Calathes hatte den Kampf mit den Trollen im Sumpf nicht überlebt, er war in den Morgenstunden des 5. Tarsakh hatte Mystra ihn zu sich geholt. Diese Kunde löste auch noch Tage später starke Betroffenheit aus und zeigte der Gruppe, das sich nicht immer alles sich zum Guten wenden würde. Falls man den Weg eines Abenteurers in der Zukunft beschreiten würde, müsste man immer damit rechnen einen ähnlichen Weg wie Calathes zu gehen. Nur war es ein besserer Weg, als jeden Tag auf den Tod zu warten.

taverneSpäter am Abend gesellte sich, er hatte sich vorher  angekündigte, Amelior zu der Gruppe und erzählte ihnen von Jacks Aufbruch vor 4 Tagen und dem Auftrag der er von ihm bekommen hatte. Einige in der Gruppe fanden es recht merkwürdig das er sich ohne Verabschieden aufgebrochen war. Amelior lenkte das Thema hin zu dem Auftrag für die an dem Tisch Sitzenden. Es ging um den sichergestellten Sarkophag von Undarl, zum ersten Mal räumte Amelior ein nicht alle Dinge entschlüsseln zu können und er erwähnte im gleichen Atemzug den Schwarzstab in Tiefwasser der bereits schon informiert worden wäre und den demnächst eintreffen Sarkophag in Empfang nehmen würde. Er hatte seine Rede gut vorbereitet, auf einmal jemand an den Tisch trat, der Gruppe einen guten Abend wünschte, eine ähnliche Lage auf den Tisch stellte, wie sie die Gruppe schon zu sich genommen hatte, sich als Gaven vorstellte und seine Künste anbot wohl gewählte Worte in Sang und Geschichte über die Gruppe zu verbeiten, er gab auf Nachfrage von von Anskar eine Kostprobe seines Könnens zum Besten. Die Gruppe war schwer beindruckt von ihm. Die wütenden Blicke von Amelior trafen Gaven, hatte er ihn doch bei seinem Vortrag unterbrochen. Gaven bemerkte es und lenkte ein. Amelior bendete seinen Vortrag knapp indem er die Anwesenden fragte, ob sie den Sarkophag nach Tiefwasser begleiten würden. Nachdem alle eingewilligt hatten, den morigegn Track zu begleiten, gab er der Gruppe ein Schreiben, welches ihnen in Tiefwasser Tür und Tor öffnen würde. Bevor er sich zum Gehen wendete, stellte er einen großen klippernden Ledersack auf den Tisch und sprach der Gruppe nochmal ein Lob aus, sie seien auf Lebenzeit Ehrengäste in Secomber. Er fügte hinzu das sie bei ihrem nächsten Besuch in Secomber ihn doch mal besuchen sollten. Jeder der Anwesenden bekam mit das dem nicht wirklich so war, aber immerhin gab er sich Mühe. Nachdem er verschwunden war. Schnappte Meelay sich den Sack und eilte damit die Treppe nach oben in ihr inzwischen alleiniges Schlafgemach, ihr folgten nach und nach alle anderen Anwesenden, bis nur noch Gaven allein da war und sein Krug leerte genüsslich leerte. Auf welch seltsame Gruppe war er nur getroffen? Da bemerkte er wie sich 2 eigenartige gegensätzliche Personen sich an den Tisch setzten. Zum einen war es ein in feine seidene Stoffe gehüllter Elf, dessen Gesichtzüge schon auf seine aroganten und hochnässigen Wesensart hinwies die auch bestätigt wurde wie er mit der zweiten Person, es war ein braungebannter Mensch aus den südlichen Landen, zumindest wiesen die Sachen von ihm, der Turban, seine Pumphose, sein Breitschwert das locker an seiner Seite hing  und die Bauchbinde daraufhin, umging hin. Schnell war klar wer diese beiden waren, zu einen war es ein reicher Händler und zum anderen ein Karawanenführer. Letzterer wurde ununterbochen vom Händler beschimpft und beleidigt. Das war zuviel zu Gaven er sprach den Elfen an und brachte diesem zum Kochen, das der Elf den Tisch wutentbrannt verließ. Die dankenden Blicke des Karawanenführers sprachen Bände.

Unterdessen füllte sich der Raum über dem Eingang der Taverne, als Meelay den Inhalt in 5 große Häufchen aufteilte und am Ende in jedem Haufen 500 Taler lagen. Jeder der Anwesenden samelte einen Haufen ein und füllten ihre Beutel. Da es noch nicht Mitternacht war, brach Meelay mit ihren Anteil, welcher sich in dem großen Lederbeutel befand auf in Richtung der Hügel der Halblinge und sie hatte Glück, die Gnomin, welche sie erst letzte Woche kennengelernt hatte war noch wach und so fand der Tausch von 300 Talern in wertvolle Steine zügig statt. Der Profit von 5% war angemessen, wenn man die vorangeschrittene Zeit bedachte. So war es dann auch nicht verwunderlich das der Tisch an dem immernoch Gaven saß sich wieder füllte, einzig Pauley und Srisina hatten sich an einen anderen Ort schlafen gelegt, aber daran hatten sich die anderen schon gewöhnt.

Bevor Meelay die Taverne betrat waren Ansker und Trixi zu Gaven zurückgekehrt und hatten ein ordentliches Gelage geordert, sehr zum Leitwesen von Trixis Mundwerk. Gaven fiel unterdessen die Bardin ins Auge, sei es Aufgrund ihrer Schönheit oder Aufgrund der Vortragsweise einiger Melodien, die Gaven des öfteren gehört hatte, wenn auch nicht mit so viel Leidenschaft. So ließ er es sich es nicht nehmen und sprach sie, während sie wieder an dem Tisch vorbeischritt, an. Etwas irritiert, das jemand die ansprach, spielte sie ihre Melodie etwas leiser und kam dabei mit Gaven ins Gespräch, anfangs erst was die Melodien anging, ein wenig später kamen sie auf das Schicksal von Taladean zu sprechen. Es machte den Anschein das sie einer Vorsehung nachging und sich nicht sicher war, ob sie den Ruf ihres Herzen folgen sollte oder aber sich wissentlich der Gefahr lieber von dem Ort fernhalten, wo das Ereigniss stattfinden sollte. Es ging soweit es Gaven mitbekam um einen Einschlag eines Meteoriten in naher Zukunft und um das Erwachen von Wiedergängern in dessen Umgebung. Nun war Gaven ein wenig irritiert, von der Aussage von Taladean. Er konnte ihr leider keinen Rat geben, da er selber nicht so richtig wusste, wie er sich in einer solchen Situation verhalten würde, und ganz nebenbei flammte in ihm die Neugierde auf, was das vorhergesagte Ereigniss anging. Die Bardin wünschte Gaven noch einen schönen Abend und fing wieder lauter an zu spielen. Immernoch darüber brütend über die Geschichte wurde er aus den Gedanken gerissen, als Meelay sich wieder an den Tisch setzte und ein lautes Schnarchen neben ihm an sein Ohr drang. Trixi war tief und fest neben ihm eingeschlafen, während auf dem Tisch sich die Humpen stappelten und der Grund verbarg sich hinter den Krügen… Ansker. Als er zwischen Humpenberg zu Trixie hindurchlugte, und sah wie sie eingeschlafen war, besann er sich, stapfte zur ihren Stuhl, packte sie auf seine Schulter verabschiedete sich von der inzwischen sehr klein gewordenen Gruppe am Tisch und brachte Trixie die Treppe hinauf in ihr Zimmer, danach verließ er die Taverne gen Schmiede. Bei den beiden verblieben Meelay und Gaven machte sich ebenso eine gewisse Müdigkeit bemerkbar, war es doch schon nach Mitternacht. So ging jeder der beiden auf sein Zimmer bzw. in den Schlafsaal. Doch bis ins Bett kamen Sie nicht.

Bevor Srisira in ihre meditative Phase überging sah sie sich den Sternenhimmel von ihrem Hain aus an. Da bemerkte sie einen hellen Fleck am Himmel, er sah aus wie eine Sternschnuppe, schnell wünsche Sie sich etwas, doch dieser Fleck kam immer näher und verschwand dann hinter Secomber in einer Entfernung von ein paar Tagesmärchen. Kurz danach bebte die Erde, als wäre ein Meteor vom Himmel gefallen. Srisina sammelte ihre Sachen fix zusammen und begab sich in Richtung zur singenden Elfe, sie hatte ein mulmiges Gefühl. Es wurde sogar noch verstärkt, als sie sich wunderte was auf dem Friedhof passierte, da waren auf einmal so viele Leute und als sie genauer hinsah, sah sie das es immer mehr wurden, die sich aus der Erde erhoben. aus ihrem laufen wurde ein rennen.

Die Himmelserscheinung hatte auch noch jemand anderes bemerkt, als sie ihre Fensterläden schließen wollte, sah Meelay nochmal zum Himmel und auch ein Ansker der auf dem Weg zu Schmiede war nahm diese Bewegung war auch wenn er sie dem Alkohol zuschrieb. Meelay die kaum etwas davon zu sich genommen hatte, wollte eben die Fensterläden schliessen, also sie die Erscheinung am Himmel und das nachfolgende Beben mitbekam. Sie hielt inne und musste über das Ereigniss nachdenken, als unten auf der Straße Srisina auftauchte und zu ihr hochrief, sie möge die Tür unverzüglich öffnen. So in Eile hatte Meelay sie noch nie gesehen… was war nur passiert? Also rannte sie aus ihrem Zimmer die Treppe herunter und stellte fest das die Tür verschlossen war, sie zückte geistesgegenwärtig einen Dietrich und konnte in kurzer Zeit die Tür entsperren, dabei vielen ihr die komische Vögel im Gastraum auf. Srisina eilte sofort in den Schankraum und erzählte Meelay von dem Erlebnis am Friedhof, dabei wurden ihre Augen immer größer als beide sich die Vögel genauer ansahen, es waren Vögel die die Leute auf ihren Tellern liegengelassen hatten und diese waren nun zum Leben erweckt worden.bird Beide rannten, nachdem Meelay die Tür abgeschlossen hatte nach oben und trafen dort auf Gaven der das Beben ebenso mitkommen hatte. Schnell war auch er über die Situation informiert und erzählte den beiden von dem Gespräch mit der Bardin. Die beiden Frauen gingen in Trixis Zimmer und weckten sie mit einen kalten Schwall Wasser auf. Trixi wachte auf und stürzte auf die Balustrade und blickte hinunter. Sie rannte die Treppe herunter und stellte sich den untoten Vögeln.Lichter gingen an, da im Schlafsaal einige wach wurden, sei es durch den Lärm der Vögel oder durch die Lautstärke der Gruppe. Gaven dämmerte es und er lief in Meelays Zimmer schaute auf die Straße und da waren sie eine Armee aus geschätzen 50 Untoten schritten durch die Stadt und näherten sich der Taverne. Sie drangen in die Häuser teilweise ein. Unterdessen wurde es laut in der Taverne die Lampen wurden angezündet und der ein oder andere schlug mit dem was er finden konnte auf die pikenden Vögel im Schankraum ein. Kratzende Geräusche wurden an der Wand im Erdgeschoss wahr genommen. Der ganze Lärm wurde plötzlich übertönnt, als plötzlich krachend eine Tür aufflog und ein in einem Morgenmantel befindlicher Elf auf die Balustrade rausstürmte und schrie: „Kann man denn in diesem elendigen Loch nicht eine Sekunde lang Ruhe haben, was ist das hier für ein Tolhaus? RUHE!!!!!!! Draufhin stürmte er in sein Zimmer zurück und die Türangeln wackelten nur so, als die Tür zurückflog. Nun war es gänzlich mit der Nachtruhe aus. einige hatten angefangen, nachdem sie in Erfahrung gebracht hatten, das die Untoten mittels eines vor der Taverne gestanden Pferdetränke die sie als Rammbock nun verwendeten, in die Taverne wollten. Es wurden Bänke und andere Dinge herangetragen um ein Durchbrechen an der Tür zu verhindern. Trixi legte sich mit den Untoten Vögeln an und diese pickten nun auf sie ein, wenn nicht Meelay und Pauley nicht die Schlachteplatten als Schläger umfunktionierte hätten und die Vögel wie Tennisbälle durch die Taverne geflogen wären, dann hätten sie die Gnomin zu Tode gepickt. Aus der Küche drang Kampflärm und der Schankraum füllte sich inzwischen mit den Übernachtungsgästen. Die Bardin, wonach sich Gaven und Meelay sich angeschickt hatten nach ihr zu suchen, konnte nirgends in der Taverne gefunden werden. Wo war sie abgeblieben? Unterdessen beruhigte sich die Situation ein wenig nur noch wenige Vögel waren da und aus der Küche wurde der Kampflärm immer lauter. Meelay und Srisina wollten den arroganten elfischen Händler wecken und klopften an seine Tür, daraufhin passierte nichts und Meelay zückte ihr Handwerkszeug und öffnete klickend die Tür. Mitten im Zimmer saß der arrogante, elfische, meditierend Händler und nahm nichts um sich herum war. Srisina wusste das man so einen in Trance versetzen Elfen lieber nicht stören sollte, aber das hinderte nicht Meelay ihn zu wecken. Sie schüttelte ihn und er wachte verstört auf, er schubste sie zur Seite und rannte durch die geöffnete Tür. Unterdessen war Gaven die Treppe zu dem 1. Stockwerk zu nehmen, als plötzlich über ihn eine Fackel hinwegflog und er nur noch aus den Augenwinkel wahrnahm, das der Karawanenführer zu Boden ging. Er machte kehrt und wollte den armen Menschen helfen, als brüllen der Elf an der Balustrade auftauchte, der rumschrie nach unten rannte und mit seinen Füßen auf den am Boden liegenden Karawanenführer eintrat. Gaven zückte seine Waffe und hielt sie vor die Nase des Elfen, dieser wollte sich nicht beruhigen und schlug Gaven die Armbrust zur Seite. Daraufhin sah Gaven keine andere Wahl und trat ihm zwischen die Beine, er traf gut, denn der Elf kippte mit schmerzverzogenem Gesicht, die Hände in seinem Schritt haltend, zur Seite. Während Srisina in die Küche stürzte, hatte Gaven Erfolg und der am Bodenliegende schlug die Augen auf. Meelay war damit beschäftigt so viele Falschen wie es nur ging aus dem Barbereich mitzunehmen und stellte fest das 2 Halblinge sturz betrunken versuchten die vor sich am Boden stehenden Flaschen zu entleeren. Meelay mischte sich ein nahm diese ihnen weg und rannte die Treppe hinauf gefolgt von Pauley. Im Nachbarzimmer waren ein paar Gnome damit beschäftigt den Untoten auf der Straße Gegenstände entgegen zu werfen und hatten aus dem 1. Stock recht viel Erfolg, indem sie eine Bohle auf das Fensterbrett gelegt hatten und so die Gegenstände die der eine von den beiden Gnomen den anderen brachte, auf die Köpfe der Untoten herabregnen ließen.

Srisina die in der Küche angekommen war, bekam mit das im Rücken der Kämpfenden an der Hintertür, die Untoten versuchten durch eine Luke in den Küchenbereich vorzudringen. Sie sprang mit einem Satz auf die Luke und konnte so Schlimmeres verhindern. Einzig 2 Arme bzw. dessen knöcherne Finger am Boden nach was Greifbarem suchend, waren zu sehen. Gaven hatte inzwischen den Führer auf die Beine geholfen, fand hinter der Bar einen Knüppel, der sich eigenartigerweise sich seiner Größe anpasste, als er die Hilferufe von Srisina mitbekam und eilte zusammen mit Trixi in die Küche. Da sahen  die beiden wie bedrohlich die Situation in der Küche war. Blicke austauschend zogen die beiden ein schweres Fass, in dem sich in Salz eingelegte Heringe befanden auf die Luke wo ihre Freundin hockte. Danach zappelten die blanken Knochenfinger auf der Stelle und boten dem Künstler ein wahrhaft schönes Ziel für den Knüppel. Srisina war von der Luke zum Hintereingang geeilt, wo sich die Lage zuspitze, als ein Vertreidiger von einem Rapier durchbohrt wurde und die blutige Spitze durch seinen Rücken ragte. Es war an der Zeit den Kampf zu ihren Gunsten zu verändern.

Gaven fing auf einmal an zu singen, von Srisina fegte auf einmal ein Sturm los, der die Eindinglinge nach draussen beförderte und ihr Wolf tauchte hinter den Eindrinlingen mit einem Gebein im Maul auf. Meelay hatte alle Flaschen auf die sich unter ihr Befindenen geworfen und Pauley hatte es geschafft eine rote glühende Kugel auf die mit dem Alkoholüberzogenen Gerippe zu werfen. Diese fingen an wie zunder an zu brennen und der Versuch die Eingangstür mittels Troges aufzubekommen wurde verworfen. Da die Untoten kein Schmerz spürten verbrannten sie mit dem Trog in einer großen Masse.

Dwarf_vs_undeadEin wenig weiter weg, hatte auch Ansker, der sich etwas übergezogen, er sah aus seinem Dachfenster zwei merkwürdige Gestalten auf die Schmiede zuwanken. Ihm fiel auf das der eine von den beiden den Kopf verkehrtherum nach hinten blickend trug. Zeit seine Rüstung überzustreifen hatte er nicht mehr, diese merkwürdigen Kreaturen würden die Schmiede bald erreichen. So nahm der Zwerg nur seine Waffe mit und eilte die Stufen nach unten. Da durchschlug eine knöcherne Faust die Tür und sowohl Knochen als auch Holz splitterte. Er wartete ab. Sein Meister tauchte mit gezückten Waffen im Dachstuhl auf und eilte ebenso wie zuvor Ansker die Treppen nach unten. Die Tür flog auf, mit den Worten „Was machst du denn hier zu suchen Vater?“und dem folgendem Spung traf sein Meister den hereinstürmenden Untoten so hart mit seiner Axt, das dieser sich mehrfach überschlagend auf der Straße wiederfand. Ansker drang auf den anderen hereinstürmenden Untoten ein und durchschlug die Rüstung des Angreifers als auch die dahinter befindlichen Knochen, die knackenderweise der Waffe von Ansker nachgaben und das Skelett vor ihm auf dem Boden, nach einem weiteren Angriff zusammensackte. Der Angriff war abgewehrt, sie sahen beide am Horizont den Schein von Feuer und ihnen stieg der Geruch von verbranntem Holz in die Nase. Seine Freunde in der Taverne…schoss es ihm durch den Kopf. Schnell legte er seine Rüstung sich an und eilte mit seinem Meister in die Mitte der Stadt.

Auch in der Taverne konnte man den Erfolg verbuchen, den Angriff der Untoten abgewehrt zu haben, anders hingegen sah es auf der gegenüberliegenden Straßenseite aus, dort brannte ein 3 Stöckiges Gebäude und die Einwohner hielten sich an den Fensterläden fest um nicht auf die Straße zu fallen die in 10m Höhe unter ihnen lag. Auf der Straße hatten sich ein paar Widergänger versammelt die nur darauf warteten das die 3 Personen herunterfallen würden. Sie waren so abgelenkt, das sie nicht bemerkten das eine Gruppe auf sie zueilte. Ansker und Trixi waren als erstes vorort und droschen mit mässigem Erfolg auf die Überraschten ein, dabei wurde Ansker des öfteren getroffen und zog sich einige Schnittwunden im Brustbereich zu. Aus dem Augenwinkel sah Ansker, der mitten im Kampf steckte, wie aus dem Fenster der Taverne aus der ein großer Balken herausragte, ein kleines Wesen an die Spitze dieses Balken kroch. Leider hatte er nicht die Zeit diese merkwürdige Aktion weiter zu betrachten, sonst hätte er gesehen das dieser Gnom mit ein paar Flaschen es sich am Ende des Balkens gemütlich gemacht hatte. Nur um kurze Zeit später katapiltierend durch die Luft auf das brennende Gebäude zuzuschiessen. Zum Glück nahm dieser Flug Trixi wahr und sie reagierte sofort zum Glück des Gnomes. Eine starke Explosion folgte, die die 3 Einwohner die sich an dem Fenstersims des Gebäudes festgehalten hatten, wurden unsanft fallend, auf die Straße befördert. Unterdessen waren auch die Anderen aus der Taverne kommend bei den Beiden eingetroffen und ünterstützen sie im Kampf gegen die Untoten. Sie waren immernoch ein wenig Fassungslos von dem Gnomenkatapult, was sie ebend erlebt hatten. Zeit zum weiteren Grübeln blieb nicht, denn der Kampf gegen die Untoten bedurfte ihr vollste Aufmerksamkeit, denn Ansker hatte Schwierigkeiten die Überlegenheit in diesem Kampf zu bekommen und war auf ihre Hilfe angewiesen. Nach kurzer Zeit änderte sich der Vorteil zu Gunsten der Gruppe und hatten bald die Untoten überwältigt, doch waren auf den Straßen überall Flammen und Kämpfe zu sehen und zu hören. Die Gruppe machte sich auf den Weg zum Turm von Amelior, sie hatten ein merkwürdiges Gefühl, wenn sie nur an den Sarkophag dachten, den sie ja nach Tiefwasser eskortieren sollten. Ihre Schritte wurden immer schneller, von Zeit zu Zeit mischten sie sich in kleine Schamützel ein um die den Lebenden die Überlegenheit eines Sieges einzuräumen. Sie kamen schnell voran.

Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)

Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)Es begann im Elfgesang (The Legion of the Trusted)

Wir schreiben den 20. Tarsakh 1382, und sind mitten in den großen Vorbereitungen des 8. großen Bardencontest unter dem Motto: „Nur die besten Lieder überdauern die Ewigkeit“, in Baldurs Gate. Die ganze Stadt ist auf den Beinen und die Bevölkerungszahl hat sich mehr als verdoppelt in den letzten Wochen. In den Tavernen, spielen sich die Barden, Gauckler und Minesänger warm für das in 2 Tagen stattfindende Finale, sie sind bemüht auch noch den letzten Zuschauer und Zuhörer für sich zu gewinnen und sie von ihren eigenen Darbietungen und Gesänge zu überzeugen. Eine von diesen Tavernen war der Elfgesang. Es war unüblich das man dort Musik von Barden zu hören bekam, seit dem Lied über den Verlust eines Geliebten durch das Meer. Extra nur für dieses Fest gab es die Möglichkeit überhaupt dort Dinge vorzutragen. Umso größer war auch der Andrang in der Taverne. Alle Plätze waren besetzt und die Besucher weiter hinter gelegener Tische konnten kaum die Barden auf der Bühne ausmachen, weil sich Menschen vor dieser Bühne versammelt hatten. Es gab aber auch eine kleine Gruppe von 5 Leuten, die Darbietung nur im Ansatz intessierte. Das waren zum einen ein Halbork, der den anderen die Sicht nahm, da er mit seinem breiten Rücken zu der Bühne saß, ihm gegenüber saß ein verschmitzt dreinschauender, eine dunkle Stoffrobe tragend, ein man könne sagen, Händler gegenüber, der sich mehr im Schatten des ganzen Trubels befand und mehr die Leute zu beobachten schien, wobei er die Anwesenden am Tisch nicht unbeobachtet ließ, ja man könnte sogar meinen, er fing an, ihre Gesichtszüge zu studieren.

Als ein paar Krüge mit zwergischen Starkbier serviert wurde und alle sich gegenseitig ansahen um herauszubekommen, wer wohl die Bestellung aufgegeben hätte und sich keiner zu Wort meldete, prostete man sich zu und der eine oder andere fing eine lockere Unterhaltung mit seinem Gegenüber an. Nur Asconion konnte es nicht belassen und fragte die Schankwirtin, nach dem Spender, aber diese sah sich um und konnte den Mann nicht mehr finden. Wollte Asconion Bescheid geben sobald er wieder auftauchen sollte. Dabei beließ es auch Asconion. Vorne auf der Bühne traten diverser Gauckler und Schausteller auf mit mal mehr, mal mit weniger starkem Erfolg beim Publikum. Im Publikum war alles vertreten, von der Stadtwache über den Händler, hin zu anderen Gaucklern und Abenteurern. Es verging einige Zeit an dem Tisch der Gruppe, bis auf einmal „Buh“ Laute vor der Bühne ertönten, die nicht zu überhören waren. Da wurde Rift hellhörig und ließ von seinem schwingenden Pendel, welches er zwischen seinen Finger, hin und herschauckelte. Was war da nur los. Die Bardin musste ihre Vorstellung abbrechen, als in Ihre Richtung Gemüse flog, sie verließ den Kopf hängend die Bühne. Die Nachfolgerin begann dafür umso erfolgreicher mit einer großartigen Show und für den ein oder anderen erkennbaren Illusion, wo die eine Projektion von ihren Erlebnissen dargestellt wurde.. der ein oder andere nahm den Waldrand vom Hochwald wahr und viele Orte nördlich von Baldurs Gate. Die Leute waren begeistert und sprangen von den Stühlen und jubelten ihr zu. So etwas Imposantes hatte vorher noch keiner hinbekommen, es war einfach so realistisch und so mitreissend.

Das weckte Asconion´s Interesse, nachdem er zuvor den Fehlversuch von einem einheimischen Jungen bemerkt hatte, vermutete er das bei dem ganzen Tumult ganz leicht wieder einer der Langfinger zuschlagen würde. Er stand vom Tisch auf und bewegte sich nach vorne, in die Nähe der Bühne, die Menge dabei aber immer im Auge behaltend. Auch die Anderen am Tisch waren richteten nun ihre Augen gen Bühne und auf die jubelnde Menge. Asconion bemerkte das irgendetwas ihn verwirren wollte, aber er konnte sich dem Versuch wiedersetzen und sah wie andere neben ihm auf die Knie gingen, sie hatten furchtbare Angst vor etwas. Bhelos und Fenner hatten an dem Tisch nicht so viel Glück und sie sahen wie aus den Illusionen plötzlich diese sich im Raum materialisierten und auf die Leute losgingen, als würde die besungene Handlung der Bardin Wirklichkeit werden. 2 Gehörnte mit Hufen traten in den Gastraum, als hätten sie die ganze Zeit darauf gewartet und würden die Chance nutzen. Sie teilten von vielen Leuten im Publikum die Leiber auf oder rissen ihnen die Gedärme und Gliedmaßen heraus und warfen diese in die Zuschauer. Was für ein Gemetzel, dem wollte Fenner Einhalt gebieten auch, wenn er selber seine Chance nicht gerade hoch einschätze, aber er war ein Ork und so stürmte er nach vorne, auf die Gehörnten zu. Bhelos hingegen blickte kurz zu den Waffenständer am Eingang und wollte losrennen, da wurde er von Lyari festgehalten, anders als Fenner und Bhelos, erging es Rift und Lyari, irgendetwas hatte versucht ihnen etwas weiß zu machen, sie konnten dem aber widerstehen und sahen ein den doch sanften Ork mit einem lautem Schlachtruf an Grumsh, losstürmen. Es breitete sich Nebel in der Menge aus, die zitternd am Boden knieten und aus Leibeskräften schrien. Was war nur plötzlich in sie gefahren? Einzig die Bardin stand vorne auf der Bühne und spielte weiter. Sollte es etwa mit der Sache zu tun haben, die sie bemerkt hatten? Die auch versucht hatte sie etwas anderes glauben zu lassen?

Es musste was mit der Bardin zu tun haben, kurz entschlossen trat Asconion die Laute der Bardin aus der Hand, nachdem sie einen Angriff vorher ausgewichen war, erwischte  das Instrument vollständig und dieses flog im hohen Bogen in die Ecke des Elfgesangs. Rift war unterdessen an Fenner vorbei nach vorne gestürmt und wirbelte seine Lederjacke beim Rennen abstreifend um die Laute herum. Nachdem die Laute krachen in die Ecke geflogen war zog Asconion die Bardin, oder besser gesagt die Elfe, durch die Hintertür ins Freie. Dabei stellte er fest das die Elfe einen verwirrten Blick um sich warf. Draussen angekommen versuchte Asconion ruhigend auf die Elfe einzugehen, da er bemerkt hatte das sie stotterte, kaum Silben herausbrachte und immer wieder fragte, wo sie hier hergekommen sei… sie schien ebenso Opfer dieser Beinflussung gewesen zu sein, wie all die Anderen in der Taverne. Ja es stellte sich schnell heraus wie ihr Name war und weit ab von ihrer Heimat, dem Hochwald war. Später beschrieb sie in der Taverne, wo alle Anwesenden zugegen waren, einen älteren gebeugten Mann, dem sie ein Instrument abkaufen wollte. An die Zeit danach konnte sie sich nicht mehr erinnern.

Lyari gab Bhelos Fuß frei und zog ihn nach draussen auf die Straße und versucht ihn wieder zu Verstand zu bringen.

Unterdessen, die Laute hatte aufgehört zu spielen, stürmten die Leute die noch eben zittern und ängstlich auf dem Boden knieten nach draussen, die Reaktionen dieser Leute aren unterschiedlich, die einen fanden die Vortragende super und lachten über ihre eigene Dummheit einem Trick zum Opfer gefallen zu sein und die anderen waren einfach nur sauer, wie fahrlässig dieser Spaß war, es hätte ja eine Panik ausbrechen können und Leute zu schaden kommen können.

Als die Schaaren von Leuten die Taverne verlassen hatten, gingen Lyari und Bhelos wieder in die Taverne, der Nebel legte sich ebenfalls und gab den Blick frei auf die Auswirkung des Gesanges, dazu sahen sie wie Asconion und die „Bardin“, die zuvor mit der Laute gespielt hatte die Taverne durch den Hineringang betraten. Ein weiterer Blick auf Rift, ließ sie vermuten das er die Laute eingewickelt in seinem Lederumhang hatte, als diese plötzlich wie aus Geisterhand zu schweben begann, der Grund war Asconion, der in der Taverne irgendwas vor sich hinsummte und so die Laute auf den Tisch verfrachtete, wo sie zuvor gesessen hatte. Der Spuk hatte ein jehes Ende gefunden, dessen war man sich inzwischen sicher. Der Tumult war vorbei.

Lyari versucht mit Erfolg die verwirrte Elfe zu beruhigen, während  Asconion die anderen über das, was ihr die Elfe ausserhalb der Taverne, ihm berichtet hatte, aufzuklären. Trotz verwirrten Zustands erhielten sie einige Bruchstücke aus der Vergangenheit der Elfe, die keine Bardin war, sondern nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Tür zu der Taverne öffnete sich und ein in einer blauen Robe, mit einem goldig glänzendem Saumen, weißen Schulterstücken gekleideter, in der rechten Hand einen goldenen Stab tragender, blonder Mensch betrat die Taverne. Sofort schoss Asconion in den Sinn wer er war, die Schankwirtin hätte ihren Blick zu ihm ersparen können, kannten sich doch die beiden recht gut und es musste etwas mit diesem Vorfall zu tun haben, denn Ragefast, so dessen Name erschien sonst nicht ohne weiteres. Er war es also der ihnen was spendiert hatte, nun war Asconion gespannt was kommen würde und es würde etwas kommen, dessen war er sich sicher. Als Ragefast Asconion erblickte ging er geradewegs auf die Gruppe zu und erklärte ohne längere Umschweife, das Problem vor dem Baldurs Gate stand, mit diesen verfluchten Musikinstrumenten, die von Zeit zu Zeit auftauchten, seitdem die Stadt  wo sich größere Versammlungen bildeten und schon einige Opfer gefordert hatten.

Ragefast erklärt die Situation, die sich derzeit bei dem Bardentreffen in Baldurs Gate ereignet hatte, der Gruppe. Das die beiden vorangegangen Vorfälle nicht so glimpflich für das Publikum abgelaufen war, wie bei dem jetzigen wo, dabei schaute Ragefast freundlich Asconion an. Der erste Vorfall hatte sich vor 2 Tagen ereignet, seitdem das Treffen der Barden und der Gauckler begonnen hatte. Bei Beiden waren merkwürdige, er vermied dabei den Begriff „verfluchte“ Gegenstände gefunden worden, die sich den Verstand des Besitzers zu nutze gemacht hatten. Das Erinnerungsvermögen dieser, lag in weiter Vergangenheit, in einer Zeit wo Schnee und Eis die Umgebung fest im Griff hatten. Bei beiden Ereignissen, ging man Anfangs von Barden aus, aber auch hier übernahm das Instrument die Kontrolle, ob un beim ersten Fall mit einer Flöte, als auch beim zweiten Fall mit einer Harfe und.. er machte eine kleine Pause.. würde wetten das es bei der Laute und wies dabei auf dem Tisch leigenden Gegenstand der nach wie vor von dem Leedermantel, von Rift umschlungen war, es sich genauso verhielte. Ragefast grübelte ein wenig, als Asconion ihn fragte ob weitere Auffäligkeiten er bemerkt habe und stellte fest, erst jetzt fest das es eine weitere Auffälligkeit gab. Jedes Mal hatten die Besitzer der Instrumente komisch trübe Augen.. Asconion konnte das nur bestätigen was er bei der Elfe, die nun inzwischen zwar ein wenig aufgebracht, aber ruhiger war, ebenfalls der Fall war, als er sie auf der Bühne gesehen hatte.

instrumentsRagefast war Gedankenversunken, wie konnte ihm nur so ein wichtiges Detail entgangen sein, als Ascoinion ihn fragte ob es denn ein Auftrag sei. Er riss Ragefast aus seinen Gedanken und dieser murmelte ein wenig leise, aber so gut das es alle Anwesenden verstehen konnte. „Ja ich brauche Unterstützung, meine Augen können nicht überall sein und diese Instrumente stellen eine größere Gefahr für die Stadt dar, wärt ihr so gut diese aus dem Verkehr zu ziehen und wenn es möglich ist den Verursacher zur Strecke zu bringen? Mir ist durchaus bewusst das Ihr eine Entschädigung verlangt und von daher hier ist mein angebot nehmt es an oder lehnt es ab“ Er legte einen kleinen Beutel auf den Tisch aus dem, beim legen auf den Besagten, 2 rote Rubine hervorkullerten. „Das ist nur die eine Hälfte der Belohnung, die andere bekommt ihr nach Erledigung. Ausserdem habe ich eine Ermächtigung euch mitgebracht…“, er rollte eine leicht vergilbte Rolle neben dem Lederack aus, „..die euch mehr Freiheiten zugesteht als normale Bürger oder Gäste dieser Stadt. Weiterhin habe ich mir erlaubt euch für die nächste Zeit, hier im Elfgesang, unterzubringen“ Wir sind uns einige, fragte er in die Runde und als Ascoion und die anderen Nickten reichte Ragefast aus und ging zur Tür, kehrte nochmal um ging zum Instrument welches noch auf dem Tisch lag, gab den Ledermantel Rift zurück und verließ die Taverne. Kurze Zeit später, nachdem auch Asconion sich verabschiedet hatte, immerhin hatte er, anders wie die anderen, eine Bleibe in der Stadt, kehrte eine Ruhe ein. Was mochte dieser Abend wohl noch für sie parat haben?

Rettung in letzter Sekunde (The Uncontrollables)

Rettung in letzter Sekunde (The Uncontrollables) Rettung in letzter Sekunde (The Uncontrollables)

Leider erwiesen sich die Angaben des befreiten Soldaten, als recht verwirrend und widersprüchlich und so machte sich die Gruppe daran, die anderen bereits zu Boden beförderten Kokons aufzuschneiden und die Gefangenen zu befreien. Beim Öffnen 2er dieser Kokons waren die Gedärme der Gefangenem von eigenartigen Wesen zerfressen, dessen scheibenartige, scharfzähnige Mäuler sich beim Öffnen des Kokons, sich den Befreier zuwanden. Auch wenn der Anblick dieser widerlichen Wesen abstossend waren, handelte Bhelos sofort und tötet diese Wesen. Srisira und Garal fielen diverse Entzündungen bei den anderen Gefangenen auf und erst durch die 14jährige  Pauley, die sich an ein alte Mär erinnern konnte und den anderen, während der Versorgung der Verletzten erählte, schauten die Heilkundigen sich die Entzündungen genauer an und entdeckten darin pulsierendes Wesen. Kurz entschlossen zückte Srisira ihr Messer und assistierend von Garal schnitten sie bei den Befreiten diese Wesen heraus. Da die Gefangenen als Wirte dieser Wesen benutzt wurden und diese unterschiedliche reife Stadien schon erreicht hatten, waren sie nicht bei jedem erfolgreich.

Eine der Personen, stellte sich als Meelay vor, sie war ebenso wie der Soldat in der Lage zu reden, konnte sich aber zu diesem Zeitpunkt nicht an die vergangenen Stunden erinnnen. Weder wie sie hier her gekommen war noch welches Wesen ihr ein Ei in den Arm verpflanzt hatte, welches Srisira und Garal ihr entfernt hatten.

Garal entschied kurz entschlossen, das die Versorgung der Gefangenen, die höchste Priorität hätte vor allen anderen. Nachdem Pauley ihren Zauber abgeschlossen hatte tauchte eine schwebende Scheibe auf, auf die 3Verletzte gelegt wurden. Einige konnten selber gehen, während die anderen getragen wurden. Der Rückzug aus der Höhle verlief zum Glück ereignislos und so erreichten sie die Tore der Stadt bei Anbruch der Nacht, wo man sie bereits schon erwartet. Geistliche des Lathanders übernahmen die Verletzen und gaben der Gruppe ihr Wort sich um sie zu kümmern.

Unterdessen saßen in Secomber in der Taverne „Zur sieben seitigen Harfe“ an einem Tisch Trixi und Jack und unterhielten sich über die Ereignisse des Tages, die sie zusammengeführt hatte und hatten während ihres vertieften Gespräches nicht mibekommen das der 3te an ihrem Tisch sich bereits entfernt hatte. Erst als der Tisch mit weiteren Gedecken eingedeckt und diverse Töpfe und Braten auf den Tisch gestellt wurden, fiel ihnen die Abwesenheit des alten Mannes auf. Da dieser Mann eh sehr komisch war, kümmerten sie sich auch nicht weiter darum

tavernSo waren sie auch nicht weiter verwundert, als sich die Taverne füllte und einige für Trixi bekannte Gesichter sich erschöpft auf die Stühle in der Nähe niederließen. Was war passiert? Eine Welle von Gesprächen brachen unterhalb der Anwesenden an dem Tisch aus. Sie waren so in ihren Gesprächen vertieft, während sie unbewusst zu dem Essen griffen, das auf dem Tisch stand, das eine Bardin hier in der Taverne nichtmal zur Kenntniss genommen wurde, als sie Anfing ein Liedchen anzustimmen und die Gruppe ein wenig wütend musterte. Erst die eindringlichen Worte von Amelior holte die Gruppe wieder in die Taverne zurück. Der Bitte Ameliors nachkommend, legten die Neuankömmlinge ihre Fundsachen aus dem Höhlensystem auf den inzwischen leer gewordenen Tisch. Darunter tauschte ein wertvoll aussehendes Kurzschwert, eine Schriftrolle und mehrere alte Bücher auf. Als Amelior das Schwert erblickte zuckte er kuz zusammen und erklärte der Gruppe wie wichtig es sei die Phaerimms zu vernichten und welche Bedrohung von ihnen für Secomber und den anderen Reichen von ihnen ausginge. Amelior erklärte kurz die Vorgehensweise für den nächsten Tag. Als alle damit einverstanden waren ging jeder seine Wege, die meisten blieben aber in der Taverne, da die Zimmer von Amelior bereits angemietet worden waren. Der morgige Tag würde sehr anstrengend und gefährlich werden, dessen war man sich sicher, kannte die meisten doch Augentyrannen und Illithiden doch nur aus Erzählungen und Gesängen der Barden. Amelior selber arbeitete die ganze Nacht in seinem Turmzimmer duch und am folgenden Tag sah man ihm den wenigen Schlaf an.

Jack versorgte noch in der Nacht die Wunde von Meelay und bekam die Alpträume von ihr mit, die sie plötzlich durchlebte. Die Erinnerungen kamen wieder, was beim Aussenposten vorgefallen war. Der Angriff von Goblins und Grottenschraten, die Folterein der Phaerimms und all die anderen Graumsamkeiten die plötzlich über sie heringebrochen waren.

In den frühen Morgenstunden traf die Gruppe sich am selbigen Tisch vom Vorabend und nahmen nochmal frischen Proviant auf, der in Form von Wildbret und Weinschläuchen größtenteils schon für sie bereitstand. Die restlichen Wünsche nahm der Wirt, zwar ein wenig zähneknirschend aber dennoch freundlich auf und konnte die meisten Wünsche seiner Gäste erfüllen. Meelay berichtete der Gruppe von ihren wiedergekehrten Erinnerungen, die Amelior nun erst recht bestärkten schnell aufzubrechen. Gestärkt brach die Gruppe zu dem Eingang auf und hatten während der Reise dorthin keine Zwischenfälle. Sûne schien die ganze Zeit auf sie herab und so ähnelte die Gruppe Abenteurer mehr einen Ausflug, als einer Expedition, zu der sie aufgebrochen waren.

Nach einer geschlagenen Stunde erreichten sie den Eingang. Amelior war bereits mit Pauley vorausgegangen um mit ihr ein paar Zauber, die wie er selber behauptete wichtig sein, zu üben, ein paar Minuten später trafen auch die anderen ein. Trixi die sich beeilt hatte den beiden zufolgen und auch versucht hatte einen Zauber nachzuahmen, löste dabei einen Feuerball aus, dem Jack beinah zum Verhängniss wurde.  Amelior ging in den Tunnel voran und statt in einen Seitengang abzubiegen ging er den mit Steinsäulen befestigten Gang zu einem Lagerfeuer, an dem 2 Soldaten, die angelehnt an den Felsen, bereits auf die Gruppe wartet. Nun kam der wesentlich unangenehmere Teil der Expedition, Trixi war die Erste die sich an die Felswand legte und während sie sich hinlegte fing Amelior mit einem eigenartigem Zauber an und während er es diesen Zauber sprach schnitt er mit einem Messer den Schatten von Trixi aus. Obwohl sich Trixi vorgenommen hatte sich nicht dagegen zu wehren, wollte etwas anderes in ihr das nicht zulassen und Ansker der sie festhielt, konnte nicht verhindern das sie zwischen seinen Armen hindurchschlüpfte und einzig Jack war es zu verdanken das sie sich nicht völlig losriss. So konnte Amelior sein Werk vollenden und Trixi lief es kalt dem Rückgrat runter, ein kalter stechender Schmerz ging durch ihren Körper. Nach ihr folgten auch die anderen und wechselten in die Schattenebene. Nachdem sich die Gruppe daran gewöhnt hatte sich anders zu bewegen, wie sonst üblich. Nach der Meinung von dem Magier zu folgen eine der wenigen Möglichkeiten um die Phaerimms aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Einzig Ansker, Amelior und die beiden Wachen blieben zurück, während die Gruppe in ihrer Schattenform durch den Gang wandelten. Dabei stießen sie auf eine große Gruppe Goblins, die sich in dem später verzweigendem Tunnelsystem sich gesammelt hatten. Die Schattengänger ließen diese Gruppe in Ruhe und zog weiter, tiefer und erkannten Augentyrannen die durch die Gänge zogen. Während der Reise blieb die Gruppe immer zusammen. Als sie die geschliffenen Mauern des Aussenpostens erreichten, nahmen sie Illithiden war und diese anscheind die Gruppe, denn ihre Tentakeln und die hohen schrillen Geräusche von ihnen richteten sich zu der Gruppe aus, auch wenn diese sie nicht sehen konnten, so konnten sie doch ihre Anwesenheit spüren. Trixi konnte nicht anders und plapperte los und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Nur dem rechtzeitigem Eingreifen von Jack, indem er die Phaerimms vertieb, war es zu verdanken das Trixi nicht entdeckt wurde.

phaerimmAls sie weiter wandelten kamen sie an ein Gatter das nur aus den Hüftknochen von Zwergen und stämmigen Humanoiden bestand, in der Mitte des Gatters waren einige Schädel von Elfen eingeflochten. Die Skepsis die die Schatten hatten war so groß das Pauley ihre Hand durchsteckte. Auf der anderen Seite des Gatters erblickten sie 3 Phaerimms die einen Gefangenen folterten indem sie ihn über ihren Schlündern hielt und 2 ihnen mit dem Stachel in den Körper eingedrungen waren und diese Stacheln zu pulsieren begannen, während unweit von ihnen 3 Käfige aus Knochen mit Gefangenen in der Luft, befestigt an einer Eisenkette, von der Felsendecke über den Erdboden in 4m Entfernung herabhingen. Einige von den Gefangenen schwebten in der Luft, während wieder andere vertümmelt worden waren, oder sichtbare Wesen in ihren Köper sich durch die Eingeweide der vor sich hin sterbenen Körper der Humanoiden fraßen. Bevor sich die Gruppe durch das Gatter begab murmelten einige von ihnen einige Zauber, teilweise veränderten sich die Schatten. Danach durchquerten sie das Gatter.

Die Paherimm schienen keine Notiz von den Eindinglingen zu nehmen und waren nach wie vor dabei den Gefangenen zu quälen um Dinge herauszufinden, vorwiegend Informationen zu Secomber und dessen Verteidigungen. So nahm einer von ihnen nicht einmal das Klicken der Armbrust von Meelay wahr, noch wie der Bolzen durch alle Verteidigung sich bohrte, auch das Eindingen der Sense merkte der Paherimm zu spät, als auch noch weitere Geschosse aus reiner Energie durch seinen Körper drangen und es zu Boden fiel und grüne Flüssigkeit austrat, war es bereits tod. Den anderen beiden erging es nicht viel besser, noch bevor sie realisieren konnten was um sie herum geschah, lag ein weiter neben dem toten Paherimm und teilte sein Schicksal mit ihm. Unterdessen waren eine Ratte und ein Wolf damit beschäftigt die Käfige zu öffnen, die in der Luft hingen. Immerhin gelang es dem letzten verbliebenen Phaerimm telepahtisch Hilfe anzufordern ehe ihm die Sense von Jack, den Rumpf aufschlitzte. Leider bekam Jack die Sense nicht aus dem Körper des Phaerimms. Nun sah sich die Gruppe zwei weiterer vorbereiteten Phaerimms gegenüber, wobei der eine plötzlich anfing immer dicker zu werden und plötzlich platze er, wie ein mit grüner Flüssigkeit gefüllter Ballon. Im ganzen Raum rutschten nun Innerein des Wesen von den Wänden herab.

Unterdessen war Ansker in fröhlicher Gesellschaft und vertrieb sich die Zeit, wohl aber wissend bald aufzubrechen um die Gruppe zu retten. Trotz all der Fröhlichkeit bekam er mit das in dem Gang etwas vor sich ging, vorsichtig lugte er in den Gang und erspähte die Umrisse eines sehr großen Humanoiden. Konnte es wirklich wahr sein das dies ein Steinriese war? Diese zog eine riesige Kiste hinter sich her und würde bald bei ihnen vorbeikommen. Er drehte sich um und verständigte die beiden anderen Wachposten und den… ja wo war Amelior nur hin, war er ebend nicht noch da? Der eine der beiden Wachen machte Anstalten sich abzusetzen und nur durch das energische Auftreten von Ansker blieb er bei den beiden. Plötzlich breitete sich von dem Kurzschwert ein dunkler Nebel aus, der ihn und die Ausbuchtung einhüllte, inklusive der beiden Wachen. Plötzlich überkam Ansker das Gefühl als würde das Kurzschwert ihn auf den Gang ziehen. Ansker gab dem Gefühl nach und lief ohne auch nur gesehen zu werden an dem Steinriesen, mit der Kiste, vorbei. Das war also was Amelior meinte, als er meinte, er wird schon wissen, wenn seine Freunde gerettet werden müssen. Er blickte wie durch einen schwarz Vorhang in den Tunnel und das Kurzschwert lenkte ihn immer tiefer in den Gang hinein, den selben Weg den seine Freunde zuvor beschritten hatten. Dabei kam er ebenso bei der großen Gruppe von Goblins vorbei. Als er das Gatter durchquerte hatte, war die Befreiungsaktion in vollem Gange.

Unterdessen waren nicht mehr alle an dem Kampf gegen den zum Schluss übriggebliebenen Phaerimm beteiligt, da die Schwerverletzen zu dem entstanden Tunnel, zu Ansker gebracht wurden, die die sich nicht bewegen konnten, wurden von Srisira und Garal notdürftig versorgt, bzw. wurden von den Parasiten befreit. Leider gelang es ihnen nicht alle zu retten. Schnelles Handeln war jetzt gefragt und nachdem auch der letzte Phaerimm getötet worden war, trat die Gruppe ihren Rückzug durch den Tunnel an. Ihr Rückzug wurde beobachtet, von einer Person die ein wenig Abseits stand. Sie war es auch, die es der Gruppe ermöglicht hatte, diese doch sehr bösartigen Kreaturen zu besiegen und durch ihr magisches Schutzschild durchzudringen. Ihr gefiel was sie sah, es blieb aber keine Zeit, der Kampf war hier vorbei und die Gruppe würde Hilfe brauchen, falls sie verfolgt werden würden oder auf dem Rückweg sich Schwierigkeiten ergeben würden.

augentyranAnsker half mit die Befreiten durch eine Art Membran in den Schattentunnel zu bringen. Als Pauley ihre schwebende Scheibe beschwor, konnten auch die letzten Gefangene in dem Tunnel abtransportiert werden. So machte sich die nun eine größer gewordene Gruppe auf den Rückweg, durch den Schattentunnel. Schon kurz nach dem verlassen des Raumes, durch das geführte Schwert von Ansker, konnte die Gruppe zwei Augentyrannen sehen die dabei waren mit diversen farblichen Strahlen den Tunnel zu zerstören, den Ansker auf dem Hinweg erzeugt hatte und waren dabei auch recht erfolgreich. Desweiteren standen in ihrer Nähe mehrere Illithiden, die auf der Suche, nach den Eindinglingen waren, die früher oder später in dem Gang auftauchen müssten. Jack´s Schatten tanzte und sang dabei eine recht einprägsame Strophe immer und immer wieder, die Strophe die er auch vorhin eingestzt hatte und die Illithiden rannten wie wild durcheinander, als hätten sie unglaublich große Schmerzen einige von ihnen krümmten sich am Boden, so gelang die Gruppe sowohl bei den Betrachtern als auch bei den Illithiden vorbei. Etwas weiter abseits stand die gleiche Person, die sie auch schon vorhin beobachtet hatte und lehnt sich erschöpft an eine steinerne Säule und atmete nach vorne gebeugt schwer. Das war zum Glück nochmal gut gegangen. Sie würde sich mit dem Südländer sich demnächst mal unterhalten müssen. Sein Selbstvertrauen war unglaublich, aber er sollte auch wissen das einige Zauberdinge nicht so funktionieren, hätte er es doch schon vor längerer Zeit getan, dann wäre die Situation einfacher. Nun war es aber an der Zeit zu verschwinden, er nahm einen kleinen schwarzen verkümpelten Stab heraus, der eher einen Ast, glich und murmelte konzentriert die Silben eines Spruches, woraufhin er plötzlich verschwand.

Die Gruppe beeilte sich so schnell sie konnte, leider hatten 2 Illithiden die Fährte, der Gruppe aufgenommen und kamen ihr schnell näher. Angeführt von Ansker erreichten sie die Stelle wo bereits die Wachposten und Amelior auf sie warteten. Amelior stand mitten in dem Tunnel und wob seine Hände hin und her, dabei murmelte er etwas und an den Rändern des Tunnel blitze es ab und zu. Beim Vorbeirennen stellte Ansker fest, das die Schleifspuren der Kiste, die Kiste selber und auch der Riese plötzlich Spurlos verschwunden waren. Während die Schatten in ihre Körper zurückglitten und einige sich wieder an ihre Körper gewöhnt hatten. Drängte die Gruppe nach draussen. Bevor aber Pauley sich in die Freiheit begab, wollte sie Amelior bei seinem Zauber helfen und ahmte seine Worte und Gesten nach. Das hätte sie lieber nicht machen sollen, bei dem Versuch Amelior versprach sie sich und in der unsichtbaren Wand, die Amelior erzeugt hatte im Tunnel, tauchten Löcher auf. Laut fluchend unterbrach er seinen Zauber und blickte Pauley erbost an, es blieb keine Zeit mehr die Illithiden würden bald hier sein und dann wäre es zu spät. Vor dem Höhleneingang, hinter einer kleinen Furt, positionierten sich die beiden Wachen um Ansker und Jack herum, während Meely, Srisira und die Verletzten, sich gut Geschütze Positionen hinter Felsen und Bäumen suchten, um mit ihren Fernkampfwaffen die restliche Gruppe zu schützen. Amelior, Garal und Pauley  bildeten den Kern in der Mitte. Die Lage spannte sich immer mehr an und jeder konnte seinen eigenen Atem hören. Auf einmal waren quietschende Rüstungen und Gebrabbel von Goblins aus der Hölle kommend zu hören.Nebel bildeten sich um die Fernkämpfer. Plötzlich tauchte wie aus dem Nichts eine riesige Staubwolke auf direkt vor den Augen von Srsina und Meelay. Diese steuerte direkt auf Ansker, Jack und die beiden Wachposten zu, die im Angesichts von der lauten Warnung von Garal rechtzeitig  noch zur Seite springen konnten, sich abrollten und die Horde Ochsen so an sich vorbei ziehen konnten. Die Tiere rannten geradewegs auf die Höhle zu, als die ersten Goblins ihre Nasen ins Freie steckten. Die ersten Goblins konnten gerade noch zur Seite springen um dann doch von Jacks Sense und Anskers Streitaxt zerteilt zu werden. Aus der Höhle drangen fürchterliche Geräusche nach draussen, an die Ohren unserer Helden. Als sich die Staubwolke gelegt hatte lagen, ran ein  kleiner Strom aus Blut in die Furt. Unterdessen hatten sich die weiter Abseits stehenden Kämpfer auch bei Amelior eingefunden und am Horizont sah man in weiter Ferne die Rüstungen und das Banner von Secomber im Abendrot auftauchen. Der so neu enstandene Mut veranlasste die Gruppe nach Überlebenden im Eingangsbereich der Hölhle zu suchen, fanden aber nur noch tote oder sterbende Goblins und Grottenschrate vor. Auch die Illithiden waren der Herde nicht entkommen und Jack gab dem, mit dem Stab, den Gnadenstoß. Während die Gedankenschinder durchsucht wurden und diverse Dinge im rötlich scheinenden Schimmer der roten Sûne auftauchten, wurmte es Ansker sehr wo die Kiste, die der Riese bei sich hatte wohl geblieben war. Als sein Blicke von der Spur gen Höhlendecke wanderten, erhellte sich seine Mine, da war sie also abgeblieben. An der Decke recht unscheinbar und ein wenig an die Umgebung angepasst hing sie an der Decke. Die Suche nach einem Hebel oder ähnlichem blieb erfolglos. Erst die Erkenntnis von Jack, das es sich ja dabei um Magie handeln könnte brachte die Gruppe die Kiste näher. Nachdem sich alle unter der Kiste wegbegeben hatten, spielte Trixi eine Abfolge Tönen auf ihrem Instrument und gab ihr und der Gruppe erfolg, als die riesen Kiste laut auf den Boden des Höhle krachte. Dabei fiel eine kleine Kiste raus die einige aus der Gruppe schon kannten. Es war die Kiste mit dem Goblin drin, den sie bei ihren Besuch in dieser zurückgelassen hatten. Rasch wuden einige Bretter von der großen Kiste entfernt und Amelior wurde immer blasser und blasser. Auf eine Nachfrage von Pauley, konnte er nur erwidern das es sich bei dem Kisteninhalt um den Sarkophag von dem großen Magier und Drachenreiter Undarl handelte. Er erwähnte in dem gleichen Atemzug einige Namen die viele nur aus Balladen und Geschichten kannten, von einem Elminster war die Rede und von deren Eltern. Unterdessen waren inzwischen die Reiter aus Secomber eingetroffen, die der Gruppe halfen den Sarkophag auf einen Rüstwagen zu laden und ihn zusammen mit Verletzen nach Secomber zu bringen. Amelior und die restliche Gruppen schlossen sich ihnen an und trafen in der Nacht in Secomber ein. Dort angekommen wurden die Verletzen zu den Tempeln gebracht und die Gruppe kehrte in die Taverne zur „Sieben seitigen Harfe“ ein, wo sie bereits von den Klängen, der elfischen Bardin, erwartet wurden. Da sie so erschöpft vom Kampf und dem Tag waren, bekamen sie gar nicht mit, das es bei diesem Lied um sie ging und sie von einem weiteren Gast beobachtet wurden, der auch sehr erschöpft sich auf einen Stuhl niederließ. An diesem Abend wurde gefeiert, zu Ehren der Gruppe. Die nächsten 4 Tage, brachte der Gruppe Erholung und jeder ging seinen Interessen nach.

Beute:

Illithid Magier

foliant1x Stab mit einem in Onyx gehaltenem Stein,
1x Foliant,
1x Beutel mit Knochen von Menschen, Elfen und Zwergen,

Illithid Schurke

1x Dolch,
1x Beutel mit Edelsteinen,

anderes

Sarkophag von Undarl

Das Erbe von Uthgrael Aumar (The Uncontrollables)

Das Erbe von Uthgrael Aumar (The Uncontrollables)Das Erbe von Uthgrael Aumar (The Uncontrollables)

Am nächsten Morgen wachten Pauley und Srisira alleine in dem kleinen Lager auf, das sie letzte Nacht hier aufgeschlagen hatten. Es regnete und es war kälter geworden. Eine frische Brise brachte von dem Moor einen widerwertigen Geruch mit sich und setzte sich in den Nasen der Beiden fest. Von den anderen 3, Trixie, Calathes und dem Küchenjungen war keine Spur zu sehen, das Zelt war nass und leer. Sollten sie schon aufgebrochen sein zur „Singenden Elfe“? Nur warum hatten sie keine Nachricht hinterlassen? Pauley überkam ein komisches Gefühl und schaute hastig in ihrer Tasche nach und atmete auf als sie die Karte, die Srisira ihr gestern gegeben hatte, auf. Die in der Nähe stationierte Karawanne hatte bereits auch ihre Zelte abgebrochen und die beiden sahen wie der letzte Wagen den Platz verließ.Auch die herbeigerufene Wölfin von Srisira kann keine Fährte der fehlenden Personen aufnehmen. Sie packten die nassen Sachen zusammen und brechen zu 3. zur Taverne „Zur Singenden Elfe“ auf.

Zur gleichen Zeit an einem in der Nähe befindelichen Ort….

Spricht ein langer, hagerer, älterer, bärtiger Mann in einer blauen Robe mit goldenen Verzierungen an den Schultern und einem großen schweren Folianten an seiner Kordel begleitet von Bhelos und dem Gnomen Garal, Ansker direkt an der Esse, an der er gerade steht an und bittet in einem strengen und bestimmenden Ton Ihn zu begleiten, es sei alles schon geklärt und ein Nicken zum Schmied, gibt unmissverständlich Ansker zu verstehen das er keine andere Wahl hat, als sein Bündel innerhalb kurzer Zeit zu packen und ihn bzw der kleinen Truppe zu begleiten. Während Ansker packt stellt Amelior sich Ihm kurz vor, aber gibt keine weiteren Informationen preis worum es eigentlich geht. Ebenso wie Ihm schien es den anderen beiden ergangen zu sein. So völlig überrumpelt, wer war dieser Zauberkundige und was hatte er mit ihnen vor? Es schien aber dringend zu sein, denn während er noch sein Bündel packte trieb ihn Amelior, durch sein Auf- und Ablaufen in der Schmiede zur Eile an. Die anderen beiden hatte Ansker in Lautwasser getroffen und Garal Windfeder hatte ihm diese Schmiede hier in Secomber empfohlen. Kaum das er alle Sachen beisamen hatte waren sie schon im strömenden Regen unterwegs auf der Straße zum Karawanenplatz. Das Schlusslicht bildete der Gnom Garal, der mit seinen kurzen Beinen den anderen nicht mithalten konnte. An seiner Kleidung hingen die Schriftrollenfetzen in nassen Streifen herab. Amelior war der Erste, der die beiden Frauen, auf der veregneten Straße, warnahm und steuerte auf sie zu. Er begrüßte sie mit: „Schön das Ihr schon eure Sachen gepack habt, das erleichtert uns einiges“ er kam gleich auf die Karte zu sprechen und überrumpelte beide Frauen mit seinem Wissen. Nachdem Pauley anfangs zögerlich, später aber bereitwillig zugab die Karte im Besitz zu haben, händigt Amelior ihr eine bessere und vor allem vollständigere Version ihrer Karte aus. Währendessen sind auch die anderen der Gruppe heran und stellen sich zumindest in kleiner Runde kurz vor, dabei hält sich Amelior, was die Karte und seine Ziele angehen bedeckt. Garal entgeht nur knapp den Bissen der tierischen Begleiterin von Srisira, die gerade noch rechtzeitig den Wolf zu sich ruft und somit Schlimmeres abwendet. Mit der Information, des alten Mannes, das der Eingang unter der Taverne verschüttet ist und er ihnen einen anderen zeigen wird, macht sich die Gruppe aus einem anderen Grund „Zur Singenden Elfe“ auf, der Hunger treibt sie dorthin. Schon am Eingang stellen sie fest das sie bereits schon erwartet werden. Als alte Mann das Inn betritt, wird er und die Gruppe, von einem Gnom, an ihren Tisch gebracht, der schon gedeckt für sie ist. Aus vielen Tiegeln und Töpfen dampft es. Der Geruch von frisch gebackenem Brot steigt der Gruppe in die Nase und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es schien auch erst vor kurzem aus dem Ofen gezogen worden zu sein, denn über Reisig Korb bildete sich eine kleine Dampfschwade. Kaum das sie am Tisch saßen

– Amelior händigt der Gruppe 3 Ringe aus, die ihnen Schutz vor Angriffen der Gargylen bieten soll und eine in Ledergebunden Schriftrolle für den Hauptmann Theodor (Theodorus Ranalthus)

– Info von Amelior und kurze Vorstellung und Absprachen innerhalb der Gruppe

– werden von 2 Halblingen von einem Nachbartisch beobachtet, das Garal mitbekommt

– nachdem sie mit Wasser und Weinschläuchen von dem Windfedern versogt sind brechen sie auf, aber erst nachdem Garal die Gruppe informiert hat das sie beobachtet werden. Das macht er, indem er auf die Speisekarte die Information für die anderen schreibt und diese dann am Tisch rumreicht.

– als die Gruppe um Amelior Secomber über die beiden Brücken, der alten Steinbrücke und der neuen Holzbrücke, gen Süd-Osten verlassen, stellt Pauley den einen Verfolger zur Rede, unterstützt wird sie durch die ihr zur Hilfe eilende Gruppe. Nach einem kurzem Gespräch und einer kurze Skizze des Halblings, setzt die Gruppe die Reise fort

– erreichen den Eingang, des unterirdischen Komplexes nach einer weiteren Stunde

– Amelior verabschiedet die Gruppe in den Komplex und tritt den Heimweg an, während Behlos die Arbeit der Kartografierung übernimmt (später wird er abgelöst durch Ansker) dabei finden sie einen Rastplatz, an einem unterirdischem Fluss über den eine steineren Brücke geht und finden heraus das Golblins vor nicht allzu langer Zeit hier waren, die abgenagten Knochen von einem Hasen und etwas Unindentifizierbaren, als auch die Spuren weisen darauf hin, als Behlos den Platz untersucht. Weiterhin finden sie anhand des noch nicht erkaltetem Lagerfeuer heraus, das die kleine Gruppe nur einen kleinen Vorsprung haben kann.

– Gruppe eilt den Goblinspuren nach und die vorausgehende Wölfin, gibt der Gruppe den entscheidenden Hinweis, wo sich die Goblins aufhalten

pic– Pauley kann die Goblins hören und teil der Gruppe ihr Wissen über die beiden sich unterhaltenden Goblins mit, deren Kompanion wohl hinter der Gruppe sein muss. Desweiteren hört sie weiter das sie eine Kiste bei sich haben und schon 4 Tage in dem unterirdischem Komplex umhergeirrt sind.

– Ein gut gezielter Schuss von der Druidin, lässt den Goblin, der hinter der Gruppe war, nicht einmal erahnen was ihn getötete hat. Er bricht zusammen und die Gruppe findet einen goldenen Schlüssel, als auch ein paar andere unnütze Dinge bei ihm

– die kleine Gruppe von Goblins mit der Kiste werden völlig überrascht, wobei der Erste völlig unvorbereitet von Bhelos Waffen niedergestreckt wird, während der verbleibende Goblin zwischen der Kiste und der Wand des Tunnels eingeklemmt wird, nachdem blitzschnell Ansker und Behlos der Kiste einen Tritt versetz hatten.

– die Kiste wird auf der Kreuzung unter Augenschein der Gruppe genommen und mit Hife des Schlüssel geöffnet. Die Vorsichtsmaßnahmen die getroffen werden, erweisen sich als unnötig.

– Gruppe zieht weiter dabei umgehen sie eine Steinfalle, dank des Wolfes

– Ansker wird kurze Zeit daraufhin schwer von einem Bolzen in der Schulter getroffen, die Druidin kann ihn sofort helfen und die Wunde schließt sich wieder, nachdem sie den Zwergen aus den Gefahrenbereich gebracht hat

– Gruppe betritt eine große Kammer an deren Boden verschiedene Krater sich befinden und an deren Decke eigenartige Kokons hängen

– Srisira schießt kurz darauf einen Konkon runter und Pauley verleiht diesem das er aus dieser Höhe nicht ungebremst aufschlägt

– Bhelos öffnet diesen Kokon vorsichtig und befreit einen noch atmenden Menschen in Soldatenuniform und den Abzeichen von Secomber und Tiefwasser. Dieser schildert, nachdem Srisira und Garal ihn zu Bewusstsein gebracht haben, was in den weiteren Tiefen vorgefallen war

unterdessen:

Trixis Verschwinden (1 – 2.Tarsakh 1382)

Garal Windfeather

Garal WindfeatherGaral Windfeather

Die Windfedern gehören in Secomber zu der einflussreichsten Gnomsippe in Secomber. Garals Cousin ,Heverseer Windfeather, betreibt zusammen mit seinen drei anderen Brüdern: „Die singende Elfe“ in Secomber. Garal hat zusammen mit seiner Frau Aleaka, eine ausgezeichnete Schneiderin, einen Sohn Gwadbryn, der derzeit als Küchenjunge in „Die Singenden Elfe“ angestellt ist. Gwadbryn erhofft sich später große Möglichkeiten zu bekommen durch seine Arbeit dort.  Garal selber ist Gläubiger seines Namenpartons Garl Glitzergold. Er ist 51 Jahre alt und war viele Jahre im Tempel der Weisheit, bei Gellana Spiegelschatten,  beim freundlichem Arm anzutreffen. Das ist nunmehr 20 Jahre lang her, als er hier in Secomber seine Frau kennenlernte und hier sesshaft wurde. In den Jahren hat sich Garal auf den Schutz von Reisenden konzentriert und so begleitet er des öfteren Karawannen, die seine Hilfe anfordern, nur all zu oft und er ist hier in der Umgebung sehr gefragt und beliebt.

Beschreibung: glatzköfiger Gnom mit weißem Bart aus dem drei sauber geflochtene Zöpfen hervorgehen. Seine türkise Robe ist an den Rändern mit einem hellen Runenband verziert und über und über mit Spruchrollenfetzen versehen. Garl_SymbolWie für die Anhängerschaft von Garl Glitzergold üblich trägt er sein Werkzeug an seinem Stiefelpaar und an seinem Gürtel. Der Umhang mit dem Symbol von Glitzergold, als auch seine Hose bestehen aus einem lilafarbenen, calishitischen Stoff. An seiner kunstvoll verzierten Gürtelschnalle, als auch an seinem Priesterstab, ist das Markenzeichen, als auch der Rang in der Hierachie der Glaubensgemeinschaft  in Form eines grünen Smaragden zu erkennen. Meist dabei hat er ein großes und schon reichlich zerschlissenes dickes Buch bei sich, aus dem viele verschiedenfarbige, mit Runen verzierte Stofflesezeichen hervorschauen.

Garal Windfeather

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