Der zweite Anlauf (Group7)

Der zweite Anlauf (Group7)Der zweite Anlauf (Group7)

Das Wetter spielte zugunsten der Gruppe mit, nur das leise Knacken unter den Stiefeln und der Wind der zwischen den Buchen ein wenig heulte, nahm die Gruppe bei ihrem Marsch wahr. Vereinzelt sah der ein oder andere sogar seinen eigenen Atem in den frühen Morgenstunden, waren doch der Fühling in der Region doch noch recht frisch. Sie waren schon gute 2 Meilen gelaufen und hatten sich in der Zeit immer wieder überlegt wie sie am besten vorgehen könnten. Am sinnvollsten erschien der Vorschlag von Talos. Während die Gruppe sich so unterhielten bemerkte Garrith und zweit weitere in der Gruppe, in mehrer als  100 Fuß Entfernung, mehrere Orks zwischen den Buchen auf sie zurennen. Schnell hatte die Gruppe sich formiert und Stellungen hinter den Buchen eingenommen.

Schnell waren die 3 Orks heran und den ersten Angriff führte Talos, als er mit geschwungenem Hammer hinter dem Baum herumfuhr und knapp sein Ziel verfehlte, diesen aber zurückdrängte und ein Feuerstrahl, der an Talos vorbeischoss und sie wie ein Zundholz brannte, dabei verändert sich der Ork sein Aussehen und eine alte Frau kam zum Vorschein, die sich brennen am Boden wälzte.

Zur gleichen Zeit war auch der Waldläufer vorgeschlichen, da er einen Ork hinter einer Buche vermutet und richtig da stand er gebückt und schwer atmend. Nicht länger nachdenken ging der Waldläufer mit gezücktem Rapier auf den Ork los und nachdem er seinen Angriff beendet hatte viel der Ork nach hinten, sein Körper zierten mehrere Wunden aus den das Blut nur so sprudelte. Was der Waldläufer dann sah konnte er seinen Augen kaum glauben, der dicke Weinhändler lag schwer blutend auf dem Waldboden und gab nur noch röchelnde Geräusche von sich.

Ein kurzes Stück entfernt stieß der Hüne seinen Speer in die ungeschützte Seite des vorbeirennenden Feindes und durchbohrte seine Schulter und zog den Speer wieder zurück.

Garrith schrie: „Tötet sie nicht es sind keine Orks“ gefolgt von dem Ausruf des Paladins „Schwarzer Zauber liegt in der Luft“

Na´estiel konnte gerade noch seinen hinterhältigen Angriff abbrechen auf den Ork, der von dem Hünen schon verletzt war, konnte aber nicht rechtzeitig verhindern das dieser Ork in eine Trööte blies, deren Echo in dem Buchenwald wiederhallte.

Das Trööten bemerkt eine Patrouille die in Richtung Festung Donnerfels unterwegs ist und bemerkt den Wagen des Weinhändlers sowie das eingeprägte königliche Wappen. Sie reiten durch den Wald wo sie das Trööten vermuten.

Der Kampf ist kurz und es stellt sich heraus das 2 von den 3 Orks keine Orks sind.

Garrith macht sich auf den Weg und will die Umgebung wo die Gefagenen herkamen untersuchen, dabei fällt ihm nach einer etwas längeren Wegstrecke auf das irgendwelche Wölfe oder Worgen auf ihn zukommen. Er macht sich so schnell es geht auf den Rückweg, kann aber das Leittier der Worgs nicht abschütteln und wird von dem Tier zu Fall gebracht.

Unterdessen kommt die Patrouille bei der Gruppe an und Talos stellt sich vor. Während der Vorstellung hören sie die Worte von Garrith, der anscheinend Probleme hat. die Gruppe bleibt bei dem Gefangenem Ork und bei den beiden Verletzen, denen es aber nachdem der eine aus der Patrouille ihn behandelt hat, besser zu gehen scheint.

Gerade im letzten Moment taucht die Reiterei bei den Worgen auf und so den Tod von Garrith zu verhindern, der sich zwar den Bissen des Tieres immer wieder entziehen kann, nicht aber unter den Klauen vorkommt. Ein Kampf entbrennt in deren Verlauf einer der Reiter von zwei Worgen zerrissen wird aber dann von dem Magier und den anderen 3 Soldaten niedergestreckt werden. Garrith wird durch die Hand einer Soldatin erretet und kann sich rechtzeitig befreien, bevor das Tier Kopflos über ihm zusammenbricht.

Nachdem die Patrouille und Garrith bei der Gruppe eingetroffen war, wurde kurz über das weitere Vorgehen überlegt ud man entscheidet sich das Dorf anzugreifen, nachdem nach Aussage der Verletzen, kaum noch welche dort wären. Der Gefangene, die Verletzten und einige aus der Gruppe bleiben zurück.

Nachdem Garrith, er war bereits der Reiterei vorausgeeilt, einen Ork auf einer Platform niedergestreckt hat. Greift die Patrouille, Talos und Kr’kall’a frontal an, dabei sterben die am Feuer sitzenden Orks durch Verbrennung und durch Pfählung (Lanze).

Ein Geschütz auf der anderen Seite wird dem Zauberwirker der Patrouille zum Verhägniss, kann aber durch Sir Gerald, am Leben bleiben. Der orkische Koch der aus einem Zelt stürmte, wurde der Gruppe nochmal gefährlich bis auch er durch einen Pfeil das zeitliche segnete. Die Armbrust, als auch diverse Schriftstücke die genug Information enthalten zu einem Portal in der Nähe, macht sich die Gruppe auf nach Donnerfels.

Eine normale Nacht in Orlumbor (The Ragtag Bunch)

OrlumborEine normale Nacht in Orlumbor (The Ragtag Bunch)

Garla und Delschara konnten der Gruppe einige spärliche Informationen noch über die Umgebung geben, zumindest das ihr Einflussgebiet im Norden endete und dort es viele Fischerdörfer gab die Ihnen sicherlich weiterhelfen würden, ausserdem sollten sie sich in Acht nehmen vor in den Gewässer lebenden Drachenaalen, die ihre Opfer schon aus mehreren Metern Entfernung riechen und spüren konnten. Sie wären nicht dir Ersten deren Boot untergehen und man ihre Leichen nie finden würde.

Der dicke Gewürzhändler schickte einen Laufburschen los, ihm eine hölzerne Lade zu bringen. Dieser kehrte nach einiger Zeit wieder zur Taverne mit einer ebenholzfarbenen Lade zurück, die er dem Händler gab. Schnell war man sich über den Preis von 25 Goldtalern einig und die Lade mit den vielen Fächern, jedes gefüllt mir einem anderen Gewürz.

Nachdem die Gruppe bei Garla und Delschara keine weiteren sachdienlichen Informationen zu den am schwarzen Brett der Stadt bekommen können, begeben sie sich nachdem der Ork schon vorgegangen war wieder Richtung der Taverne, dabei erkundigten sie sich bei 2 Stadtwachen die ihnen entegegenkamen und versuchten auch bei diesen Informationen zu „Naki“, dem „Geist in der Taverne“ und zu der „Meerhexe“ zu bekommen, diese lachten sie nur aus, als Letztere zur Sprache kam, während sie bei den anderen beiden Thema sich ihre Gesichtszüge verfinsterten. Dennoch waren sie sehr Wortkarf, so schroff wie die Stadt selber und die Anwesenden in der Gruppe wurden das Gefühl nicht los das man irgendwie nicht das Interesse hatte diese Aufgaben in den Griff zu bekommen, auch wenn es am schwarzen Brett der Stadt geschrieben stand. Allerdings bestätigten die Wachleute die Aussage mit den Aalen.

innSo gingen sie in die Taverne, wo zuvor auch schon der Ork verschunden war und dem man an der Theke wieder traf, ausserdem sahen einige aus der Gruppe das ein alter Bekannter vom Schiff, der Smutje ein Gespräch mit dem hiesigen Koch führte und man anscheinend über eine Sache übereingekommen war. Um was es bei diesem Gespräch ging, erfuhren sie recht schnell von dem Wirt persönlich. Leider hatte kurz zuvor Dombar sich in diesem Gewölbe Zimmer für die Gruppe angemietet von dem Wirt. So musste er mitanhören wie der Smutje des „Fliegenden Dschinn“ hier für ein paar Tage, solang das Schiff repariert werden, hier den Koch vertreten würde. Bei der Gruppe kamen böse Erinnerungen hoch. Selbst ein Gespräch mit dem Koch half nichts, musste er dem „Neuen“ doch weniger Lohn zahlen. Immerhin konnten die beiden Orks ein wenig mehr über die Einstellung der Leute, durch den Wirt in Erfahrung bringen. Gaben sie doch dem Wirt preis wer sie waren und was in Baldurs Gate passiert war, bei dem Wettstreit der Barden und Gauckler. Der Wirt gab ihn den Tip diese Sache für sich zu behalten, waren doch einige Bewohner, als auch die Fischer im Norden Tiefwasser und Baldurs Gate nicht gerade wohl gesonnen. Als nach einem Scout gefragt wurde, verwies ihn der Wirt an Jim, einem alten vom Wind gegerbten alten Mann der an einem 2er Tisch in einer dunkleren Ecke der Taverne saß und in seinen Krug blickte. Der Wirt meinte, das dieser anderen „Gästen“ auf der Insel gegenüber ein wenig mürrisch eingestellt wäre, man ihn aber trauen könne. Unterdessen waren die anderen der Gruppe die versucht hatten in der Taverne aus dem ein oder anderen Gespräch mehr zu erfahren, erfolglos zurückgekehrt. Die meisten waren ebenfalls Reisende die hier, ähnlich wie sie selber angelegt hatten. Die Einheimischen die in der Taverne waren, ließen ihre Gepräche verstummen sobald ein Fremder sich ihren Tisch näherte. Blieb ihnen also noch „Jim“ übrig. Er sollte also derjenige sein der sie in den Norden führen würde, er selber war Fischer soviel hatte Dombar vom Wirt in Erfahrung bringen können.

Nach einer kurzen Beratung innerhalb der Gruppe, lag alle Hoffnung auf den Schultern von Elias, um dem Gespräch einen guten Verlauf zu geben, bestellte Dombar auf seine Kosten einen weiteren Krug Rum und gab diesen Elias. Leider erwies sich die Unterhaltung als sehr eintönig, hatte der Wirt doch recht behalten, aber immerhin hatte Elias Erfolg und würde dem Alten begleiten. Für die Kosten des Botes vor Ort, würden allerdings 100 Gold im Voraus enstehen, da eine andere Gruppe vor ihnen sein letztes Boot nicht mehr wieder gebracht hatten. Ausserdem gestattete der Alte einzig Elias ihn begleiten zu dürfen. Die anderen sollen doch „Stein ran und ab ins Becken“. Zumindest was die Murrigkeit anging hatte der Wirt ein wenig untertrieben. Elias schaffte kaum ein paar Sätze mit ihm zu wechseln, ohne das er nicht seine Meinung zu Reisenden und andersartigen Völker, ihm gegenüber preisgab. Was blieb war zumindest die Hoffnung so weiterzukommen. So würde der Alte Mann auf Elias beim ersten Hahnenschrei, hier auf ihn warten.

piratNach dem Gespräch verließ Elias, den Tisch von dem Alten und ging zu der Gruppe um sie mit sich vor die Taverne zu ziehen. Als sie auf die Straße traten rumpelte ein einachsiger Wagen an ihnen vorüber, auf dem ein paar aufgequollene Menschen lagen, zumindest was von ihnen übrig geblieben war. Dem Anschein nach, war das also die Zukunft die ihnen bevorstand, falls sie nicht erfolgreich sein würden. Wie sie dem Wagen so nachschauten, ließ Lylian auch seinen Blick über die Schiffe die im Hafen schweifen und bemerkte wie langsam sich der fliegende Dschinn in Bewegung setzte und das zu Mitternacht. Auch die anderen nahmen es war und schnell war klar, das hier was nicht stimmte. Sie rannten alle los und ihre Füße flogen nur so über das schartige Kopfsteinpflaster. Gerade noch rechtzeitig um das letzte Tauende zu erwischen was am Kai über das Pflaster schliff bis es, nachdem die Gruppe, die es noch zu packen bekamen träge ins Hafenbecken platschte. Was ging hier vor sich?

An einem Tau hängend zog sich angeführt von Lylian, die Gruppe nach oben. Die Vermutung der Gruppe bestätigte sich recht schnell, als Lylian einen kurzen Blick auf das Deck warf. Das war sie also. Am Steuerrad stand ein große goblinartige Kreatur. Das war also Naki. Lylian teilt so leise wie möglich den anderen in der Gruppe mit, mit wem sie es zu tun hatten. Dombar hatte von alle dem nichts von der Entdeckung von Lylian mitbekommen und fing an, nachdem er durch die Buntglasscheibe in den Kartenraum des Kapitäns gespäht hatte und niemanden dort drin bemerkt hatte, hin und her zu schwingen und brach durch ein leicht geöffnetes Fenster in den Raum. Unterdessen nahm kaum einer wahr, das sich Lylian in ein kleinen Affen verwandelt hatte, der sich an dem Tau sehr schnell nach oben hangelte um sich einen Überblick zu verschaffen. Schnell erblickte er 4 Besatzungsmitglieder die an einem Mast gefesselt waren, unter ihnen war auch Kapitän Drake und Miss Fley.

captain_s_cabin_by_morkuu-d7npc9fNachdem das kleine Äffchen die Goblins grob abgeschätzt hatte, die sich an Deck aufhielten, kletterte es geschickt an den vorbeilaufenden Goblinfüßen durch eine Luke in das Innere des Schiffes. Unterdessen kletterten Elias und Fennweis in den verlassenen Kartenraum des Schiffes. Es sah aus als wäre er grob durchsucht worden, da etliche See und Landkarten am Boden verstreut lagen. Sie selber versuchten so leise wie möglich zu sein und hielten Ausschau nach Dingen die sie verwenden könnten im Kampf gegen die Piraten. Es dauerte nicht lange und ein Äffchen kletterte durch die geöffnete Buntglasscheibe herein und verwandelte sich im Raum zurück zu Lylian, die anderen im Raum waren darüber sehr stark verwundert, wer zum Ku… viel Zeit blieb ihnen nicht da sie draussen im Gang näher kommende Schritte hörten von mindestens 2 Humanoiden, wobei einer der näher Kommenden, sehr schwer sein musste, zumindest ließ der schwere Gang es vermuten.

Schnell nutze die Gruppe, nachdem sie in den Nachbarraum gespäht hatten den Raum daneben, gerade noch rechtzeitig bevor die Tür aufgestossen wurde, obwohl diese verschlossen war. Im anderen Raum wurde ebenfalls die Tür geöffnet, doch Fennweis war gut vorbereitet und hatte einen Bolzen in seine Armbrust gelegt und drückte ab, während Dombar blitzschnell an der Tür war, die sofort nachdem Fennweis geschossen hatte wieder in die Angel zurückflog und die Tür verschloss. Elias und Lylian besannen sich eines besseren und stellten sich dem Gegner der durch die Tür im anderen Raum brach, ein riesiger Goblin, dem Anschein nach der Smutje auf dem Schiff. Musekelbepackt trat er ein und warf ein Beil nach den beiden Eindringlingen die er vorfand. Lylian reagierte nach dem Angriff mit dem Beil als Erster und griff mit ihren beiden Dolchen ihn an, wobei einer davon sein Ziel traf. Nach dem Angriff wirbelte Lylian wieder zurück um aus der Reichweite des Großen zu kommen. Danach war Elias am Zug und gleißende Strahlen, die blitzartig auf den Riesen zuschossen, liessen die Luft in dem Raum knistern und den Großen wanken, danach ging alles sehr schnell. Als der Dicke zusammengebrochen war prallten die Überreste von einem weiteren Goblin auf den Toten. Was war passiert? Nun Dombar hatte sich gut um den zweiten Goblin gekümmert. Trotz des Lärms kam keine weitere Unterstützung er Goblins. Die Leichen wurden durch das offene Fenster dem Hafenbecken übergeben (Stein ran und ab um Jim aus der Taverne zu zitieren) und zu viert betraten sie den dunklen Gang der in den vorderen Teil des Hecks führte.

Sie kamen an 3 weiteren Zimmern vorbei, wobei bei dem einen 2 Goblins Karten spielten. Die beiden anderen Räume waren ebenfalls dunkel und man inspizierte sie nur kurz und zog weiter. Fennweiss spannte sein Armbrust und öffnete die Tür zu den an einem Tisch sitzenden Goblins, dann wartete er das Wanken des Schiffes ab und stieß die Tür auf. Sofort traf er den einen Goblin und zusammen mit Elias bendeten sie kurz und schmerzlos das Leben de einen. Der andere Goblin der auf dem Stuhl saß war dagegen durch das Schwanken des Schiffes zwei Angriffen vom Ork und von Lylian ausgewichen. Doch damit verzögerte er nur sein Ableben als Elias sich seiner Annahm. Danach kehrte wieder Ruhe ein. Sie wussten entweder stellten Sie sich den Piraten, denn um zur Treppe nach unten zu gelangen mussten sie aufs Deck, oder aber man würde in den Räumen etwas finden was ihnen helfen würde. So fanden sie in einem zuvor nur kurz betrachteten Raum einen Schrank in dem 3 Umhängen und Hüte des Kapitäns lagen. Als dann zog sich Dombar einen über und Elias nahm sich einen Schwarzen davon.

runicKurz nachdem sie sich diesen umgelegt hatte, tauchten vor ihren Augen Hyroglyphen bzw. Runen auf die sich wie wild zu drehen begannen und nach und nach in einem gewissen Muster sich zusammensetzen und einen Weg preisgabe, an den keiner von der Gruppe gedacht hatte. Elias buchstabierte die vor ihm auftauchenden bekannten Silben und eine Luke im Boden des Zimmers öffnete sich. Wieder wurden die Augen der Gruppe größer, vor allem Fennweis, der sich doch auf solche Dinge spezialisiert hatte war schwer beindruckt von der Darbietung. Fennweis spähte Kopfüber nach unten und sah die Kombüse, in der sie sich schonmal aufgehalten hatten, es war dunkel und keiner war zu sehen. Leise ließ sich Fennweis in die Kombüse herab und kontrollierte die Türen. Von den beiden Türen, war eine verschlossen und die andere führte zu dem Gang hinaus, gerade noch rechtzeitig schloss er die Tür ab, denn näher kommende Schritte prüften den Knauf zu Kombüse und Fennweis lief der Schweiß über seine Stirn. Gerade noch rechtzeitig dachte er bei sich und widmete sich der anderen Tür. Unterdessen kletterten auch die anderen hinunter und nachdem der Letzte oben durch die Luke hindurchgeschlüft war schloss sich sie sich wieder, als wäre sie nie dagewesen. In der Kombüse fande sich keine besonderen Dinge, zumal sich nicht viel verändert hatte, nach ihrem letzten Besuch. Fennweis linste durch das Schlüsselloch zu dem Nachbarraum und erblicke im Fackelschein einen Goblin der an einem Tisch saß und sich mit einer Person unterhielt. Ausserdem stellte Fennweis fest das die Tür (der Raum neben der Kombüse hatte einen ähnlichen Aufbau) auf den Gang geöffnet war.

Nun was auch immer passieren würde, eine andere Möglichkeit hatten sie nicht, er gab den anderen ein Zeichen das er den Raum stürmen würde und die Information das der am Tisch sitzende Goblin nicht alleine wäre. Er schmierte erst das Schloss damit er es leise öffnen könne. Dann zückte er sein Handwerkszeug und ein leises Klick gab ihm die Bestätigung das die Tür nun offen wäre. Nun verfuhr die Gruppe, wie bei den Kartenspielenden Goblins und passten das Rollen des Schiffes ab, doch die Tür öffnete sich. Was zum Klabautermann… eine Idee musste her. Lylian, unterbreitete der Gruppe das sie sich verändern und sich nochmals die Umgebung auskundschaften würde. Gesagt getan, Fennweis schmierte auch die andere Tür und öffnete sie, als sich Geräusche von Schritten, einer vermutlichen Patrouille sich von der Tür entfernt hatten.

Schnell schlüpfte der kleine Affe hindurch und kundschaftete die Umgebung aus. Da waren mehrere Goblins die sich an den Ruderbänken unterhielten und sich nicht einige wurden, es lauschte den Gesprächen und bekam mit das das Schiff demnächst versenkt werden sollte, schnell schätzte er die Anzahl der Anwesenden ab, und kam schnell zu dem Ergebnis das ein direkter Angriff nicht als Option in Frage käme, darum machte es kehrt und lief an der offenstehenden Tür vorbei, wo er reinlugte und seinen Augen kaum traute. Was machte der Wirt ihrer Taverne denn hier? Egal wichtig war nur, wie sie schnell zu dem Raum gelangen könnten, wo keine Wachen mehr standen und wo die geheime Fracht nach Tiefwasser untergebracht war. Schnell hüpfte der kleine Affe zwischen den Beinen zweier Goblins hindurch, die den kleinen Affen ignorierten, da sie selber vertieft in einem Gespräch waren, als diese die Stufen nach oben kamen. Die Zeit verging und der kleine Affe kehrte zu der Kombüsentür zurück und gab das vorher vereinbarte Kratzzeichen. Fennweis öffnete und alle lauschten gespannt auf die Lagebeschreibung des kleinen Affen, dabei wurden sie unterbrochen, als im Nachbarraum es laut wurde.

ship4Ein Streit war wohl ausgebrochen. Fennweis spähte schnell durch das Schlüsselloch und konnte noch gerade rechtzeitig sehen wie der Wirt durch den Türrahmen schritt. Fluchend folgte ein wenig später der am Tisch gesessene Goblin. Dabei ging plötzlich die Tür von alleine auf und lud die Gruppe förmlich ein einzutreten. Elias der seinen Umhang nicht abgelegt hatte wurde wieder mit Hyroglyphen bombardiert und sprach die Worte, nur damit alle feststellen konnten das auch in diesem Raum eine Luke war durch die sie hinabsteigen konnten. Fennweis, der sich inzwischen an die Sache mit Elias gewöhnt hatte, schaute mit dem Kopf zuerst durch und als er merkte das unter ihnen niemand in dem Gang zu sehen war, kletterte er leise nach unten, die anderen folgten ihn. Geradenoch rechtzeitig, denn als Elias hindurchgeschlüpft war, trat oben jemand in den Raum ein. Elias atmete tief durch und wurde gleich mit weiteren Runen konfrontiert. Unterdessen hatte Fennweis festgestellt, das der Raum zwar nicht bewacht wurde, aber ein Gefühl sagte ihm das hier irgendwelche Fallen auf ihnen lauerten, lange musste er nicht seinen Kopf zerbrechen, als er erschreckend feststellte das Elais die Tür öffnete und sie in dem Raum standen.

Auf einer Kiste liegend funkelte sie ein Schwert von elfischer Eleganz an, welches sie zuvor noch nie gesehen hatten. Weitere Kisten waren halb geöffnet und der Blick bot zwischen der Holzwolle, diverse Rapiere und auch ein komisches Rohr mit Verzierungen und einem Holzgriff frei. Was auch immer das sein mochte erregte die Aufmerksamkeit von Fennweis und Lylian. Das Resultat war, als Lylian in das Rohr blies und Fennweis ein wenig daran rumspielte, das der Holzschaft abfiel. Mhmm was auch immer das für ein Blaserohr war, es musste was Besonders sein. Als es plötzlich einen Schlag gab und Elias gegen die Boardwand des Schiffes flog drehten sich alle um. Was war passiert. Elias hatte versucht das Schwert zu berühren und eine unsichtbare Kraft hatte ihn über etliche Kisten gegen die Wand geschleudert. Von einem weiteren Versuch sah man ab und Lylian steckte diverse Waffen ein und verwandelte sich wieder ein einen Affen. Jetzt waren sie für den Kampf an Board in einer wesentlich besseren Situation, hatten sie doch für die Gefangenen, an Deck nun auch Waffen. Nun sah die Situation schon anders aus, aber die Zeit drängte.

Eine Nummer zu groß (Group7)

Eine Nummer zu groß (Group7)Eine Nummer zu groß (Group7)

Nach der Erkundung des orkischen Lagers, erstattete Garrith der Gruppe Bericht. Schnell hatte er  in den weichen Waldboden einen Lageplan des Camps gezeichnet, so das jeder wusste, wo sich dort was befand. Leider waren noch ein paar Faktoren darunter die nicht kalkulierbar waren, unter anderem wieviele Gegner sich in den nicht einsehbaren Zelten befanden. Man einigte sich auf ein methodisches Vorgehen. Zuerst sollten die sich leicht ausserhalb des Lagers befindenden Orks den Stahl ihrer Klingen zu spüren bekommen. Talos war zwar nur schwer von einen frontalen Angriff abzubringen, aber da er die Gefangenen nicht in Lebensgefahr bringen wollte, gab er letztendlich doch nach. Schnell war die Gruppe an die Brennholz sammelnden Orks, herangeschlichen und  und Na´estiel dachte sich gut hinter einen Ork begeben zu haben, um ihn den Weg abzuschneiden, fall etwas schief gehen sollte. Nun war Talos am Zug und er stürmte mit seinen zuvor organisierten Schild auf dem Rücken und seinem zweihändigen Hammer auf den vor ihn stehenden Ork zu, dabei macht er keine Anstalten sich überhaupt zu verbergen. Die Orks waren völlig überrascht und auch auch dem  einen Ork der sein Horn zücken wollte und dem ein Pfeil verfehlte, war völlig überrascht von dem plötzlichen Angriff der Gruppe, wähnten sie sich doch in Sicherheit. Talos traf den einen Ork so schwer, das der schwer getroffen von dem geworfenem Hammer gegen einen Baum prallte und regunglos mit dem Hammer auf dem Bauch liegen blieb. Auch Yurkas blieb nicht untätig und schon erhellten sich einige Runenstäbchen und der Stab um kurz daraufhin als geballtes Licht in Form von Lichtgeschosse sich auf den 3ten Ork zu entladen. Der hinterhältige Angriff von Na´estiel war ein voller Erfolg und schon begann er sein Opfer den Kopf vom Hals abzutrennen, obwohl noch zwei, nein ein Ork von der Gruppe bei Bewusstsein war, aber das würden die Anderen schon machen, dachte sich der Schurke.

Unterdessen, nicht weit weg von der Gruppe, waren zwei weitere Wanderer unterwegs auf dem Weg, dem zuvor die Anderen beschritten hatten. Einer von Ihnen fiel sogar die Wagenradspur auf die rechts gen Wald abgebogen war, ignorierte sie aber erstmal und folgte dem vor ihm gehenden Hünen. Beide Wanderer hatten wie auch die Gruppe selber sich an die Rechte des Landes Cormyr gehalten und hatten entweder für 1000 Goldlöwen sich einen Freibrief geholt, oder aber sich die Waffe befestigen lassen. Auch das Kopfgeld war den Beiden nicht entgangen, das auf einen Orkkopf ausgeschrieben stand. Schon von Weitem waren auf dem Weg die entgegenkommenden Purpurdrachen auszumachen von Beiden. Sie schienen es eilig zu haben, den sie achteten nicht auf den Hünen. Gilbert der dem Hünen gefolgt war, bemerkte die herannahende Reiterei und verschwand im Unterholz. So zog die Patrouille  an ihnen beiden vorbei.

Der Kampf entwickelte sich so wie die Gruppe es sich überlegt hatte, die Orks gaben keinen Laut von sich und starben einer nach dem anderen, doch dann passierte es Talos rutschte auf dem weichen Waldboden aus und blieb vor dem Ork liegen, der nutzte seine Chance und nachdem ein weiterer Pfeil ihn verfehlte, blies er in sein Horn und es konnte ihn keiner aufhalten. Der tiefe Ton hallte durch den Wald und versprach nichts Gutes. Talos rappelte sich auf, zog sich sein Schild vom Rücken und stürmte auf den Bläser zu, während Garrith sich durch das Unterholz eine bessere Position suchte um einen besseren Blick auf das Lager und somit eine bessere Schußbahn zu bekommen. Seltsamerweise reagierte nur ein einzelner Ork auf das Tuten, lag es an dem Wein, den die Orks zu sich genommen hatten?

Nicht nur die Orks und die Gruppe hatten den Ton vernommen, sondern auch die beiden auf dem Weg. Sofort bog der Hüne rechts in das Unterholz ab, während der andere ihm nachsetzte. Sie brauchten eine Weile bis Kr’kall’a der Hühne die Lichtung mit den Orks erblickte, er legte den Speer in seine beiden Hände und ging am Rand des Dorfes herum um einen leichtes Opfer zu entdecken, er versuchte, auch wenn es schwer viel so wenig wie möglich Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als er sich flott fortbewegte.

Auch Garrith hatte der Jagdtrieb gepackt und sein wehrloses Ziel war mit ein paar flotten Pfeilen zu Boden gegangen, bevor der Ork auch nur Hilfe rufen konnte. Am Ende schauten 4 Pfeile aus ihm heraus. Er würde hier aus der Position aus dem Unterholz am besten agieren können, so verbarg er sich hinter einen Baum und erblickte etwas Großes am Rande eines Zeltes auftauchen. Was war das, es war ein Mensch, aber was für eine Größe er hatte. Auf einmal war die Gestalt hinter dem Zelt wieder verschwunden.

Na´estiel war nachdem er den Kopf des Orks abgetrennt hatte, in das ihm nahe stehende Zelt verschwunden, um eine bessere Möglichkeit zu bekommen, den ein oder anderen Ork zu überraschen.

Leider lief es nicht bei jedem so gut. Talos hatte zwar den Ork mit dem Horn zur, mit Hilfe seines Schildes zur Strecke bringen können, aber er hatte größere Probleme mit dem Waldboden, als ihm lieb war, als er sein Schild wieder aufnehmen wollte, bohrte sich ein Pfeil in seine linke Schulter.

Yurkas der in seiner Nähe war sah erst wie Talos von einem Pfeil getroffen wurde und kurze Zeit später krachte ein Ork neben seine Füße. „Wo zur Hö…“ ging ihm kurz durch den Kopf, mehr Zeit blieb ihn nicht, denn entweder er würde schnell handeln, bevor der Ork reagieren konnte, oder aber der Ork und der wäre im Nahkampf sicherlich um einiges besser, als er. So rang er den Ork nieder und er sah nach oben und bemerkte eine kleine Platform auf dem Baum, auf der sich was bewegte. Kurze Zeit später vernahm er eine Frage und er machte sich den Spaß und ging auf diese ein. Nur um kurze Zeit später festzustellen zu dürfen, das sich ein weiterer Ork sich neben den anderen gesellte. Doch leider war dieser besser vorbereitet. Es kam zum Kampf.

Am gegenüberliegenden Rand des Lagers stürmte der Hühne in das Lager und nach einem kurzen Kampf durchbohrte ein riesiger Speer den Ork, während eine weitere Person neben ihm auftauchte und sich das Kurzschwert im vorbeilaufen schnappte den der Ork fallen gelassen hatte, beide sowohl der Hüne, als auch der Ork schauten verdutzt, wobei es die letzten Atemzüge des Orkes waren, als der große Mann ihn ganz und gar aufspießte und aus dem Lager zog. Dabei bemerkten alle Anwesenden die auf das Lager schauten wie sich von einem Zelt die Plane umschlug und 6 Orks zum Vorschein kamen, die besser gerüstet waren als alle anderen hier in dem Lager. Fast zur gleichen Zeit hörte man Geräusche aus dem Zelt wo Na´estiel verschwunden war und kurze Augenblicke flog Na´estiel aus dem Zelt gfolgt von einem verärgertem riesigem Ork der ein Hackebeil in der einen und mehrere Hühner deren Köpfe fehlte, in der anderen. Es musste wohl der Koch sein, dem ein weiterer kleiner Ork folgte, der sich Siegessicher sich das Spiel zwischen den beiden ungleichen Kreaturen ansah.

Für Garrith bot sich wieder ein freies Opfer sich an auch, wenn dieser besser gerüstet war als sein Opfer vorher. Ein Versuch war es wert und auch bei diesem Ork hatte er Erfolg, aber dieser war leider nicht so dumm wie sein Vorgänger und schon kam in seine Richtung der Ork angerannt, doch noch war er nicht bei ihm und schon prallte der Flinke, der sich das Kurzschwert organisiert hatte neben ihn auf und stieß ihn in die Ansammlung von Fässern, es schepperte gewaltig als der Ork total benommen in den Fässern mit Wein und geschmuggelten Waffen zum liegen kam.

orc_cookMit letzter Kraft konnte Na´estiel sich erheben und fing an um sein Leben zu renne. Die Orks die vor ihm standen lächelten nur und ließen ihn tatsächlich loslaufen. Als Na´estiel am Waldesrand sich in Sicherheit wähnte durchlug ein langer schwarzer Speer seinen Körper und wäre nicht Garrith in seiner Nähe gewesen, dann wäre er dem sicheren Tod der Orkls nicht entkommen. Garrith konnte den bewusstlosen Na´estiel mit Müh und Not ins Unterholz ziehen und rannte mit ihm ein gutes Stück tiefer in den Wald.

Yurkas Leichtsinn wurde ihn zum Verhängniss, als ihm seine beiden Achillessehnen durchtrennt wurden, als er sich von seinem scheinbar bewusstlosen Ork trennen wollte um Talos beizustehen. Auch bei Talos sah es nicht gut aus er hatte einen weiteren Pfeil abbekommen, während er Yurkas helfen wollte und musste mit ansehen wie dieser zu Boden ging. Nun hielt ihm nichts mehr er traf mit seinem Hammer das Gesicht des verletzen Orkes so hart, das von dem Kopf nichts mehr übrig blieb und schlug wie von Sinnen mit aller Kraft gegen den Baum, dabei fiel ein weiterer Ork vom Baum dem das gleiche Schicksal ereilte wie sein Vorgänger. Blutüberströmt zog er den schwer verwundeten Zwerg vom Rand des Schlachtfeldes, tiefer in den Wald. Er zog ihn ein kleines Stück und untersuchte dann die Wunden des Zwerges und legte seine Hand auf seine Sehnen die durchtrennt waren, ein warmes Licht erstrahlte, ausgehend von seiner Hand. als er die Verwundung berührte. Der Zwerg kam zu sich und konnte

Auch Garrith versorgte die Wunden von dem verwundeten Na´estiel, zumindest so gut er es konnte, dabei schien sich der Zustand weiterhin zu verschlechtern, seine blasse Haut gab Grund zu der Annahme das er viel Blut verloren hatte, immerhin hatte Garrith ihm ein Druckverband angelegt wo, vorher der Speer durch den Brustkörper ging. Garrith verbarg den Verletzen im Unterholz und schlich sich dann erstmal wieder zum Lager. Er wollte seine Neugierde stillen, wie der Kampf wohl verlaufen war. In dem Lager war Ruhe eingekehrt, anscheinend war man an der Verfolgung nicht interessiert.

Eine zuvor in den Wald geflohene Person, nämlich der Verfolger des Hünen, der sich in den Kampf eingemischt hatte und eine Waffe erbeutet hatte, kehrte wieder zurück und bemerkte auf der Rückkehr den Zurückgelassenen von Garrith. Zum Glück war Garrith ebenfalls zu Na´estiel zurückgekehrt und sah den sich Annäherenden. Da er wissen wollte was dieser vor hatte, blieb Garrith anfangs im Unterholz verborgen. Als er sah das der Neue nichts Gutes im Schild führte, trat er an ihn heran und gab sich zu erkennen und auch warum sie sich hier im Wald aufhielten. Nachdem man übereingekommen war, das man den Schwerverletzen doch noch brauchen würde, zog auch diese kleine Gruppe sich zu den Pferden zurück und trafen dort auf den Paladin und den Zwerg. Sofort kümmerte sich Talos um die schwere Verletzung die vorher schon von dem Waldläufer versorgt worden war, aber er entdeckte ein bösartiges Gift, welches er im Laufe des Abends neutralisieren konnte. Der Waldläufer wollte sich nochmals in das Lager der Orks schleichen, als er auf dem Weg dahin den großen Hünen sah der an dem verlassenen Wagen sich ein wenig Wein abschöpfte. Er hatte den Ork den er aufgespießt hatte ordentlich durchsucht und hatte wohl auch Erfolg. Der Waldläufer sah wie er noch dem Ork den Kopf abschnitt und sich dann in Richtung der Pferde begab. Er folgte ihm. Komischerweise ging der Große zwar an dem Lager vorbei, aber war völlig desinteressiert oder hatte die Gruppe mit den Pferden nicht bemerkt. Kurze Zeit später schlug der der Große sein Lager an dem Waldrand auf. Er entzündete eine Lagerfeuer und bekam kurze Zeit später von einem Mann in blutverschmierter Rüstung der sich als Talos vorstellte, er hatte das Lagerfeuer bemerkt und fragte sich ob nicht einer allein an dem Feuer zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Nach einem kurzem Gespräch verließ der Ritter das Lagerfeuer wieder, wollte aber wiederkommen. Die Zeit ging voran, aber der eigenartige Man in Rüstung kehrte nicht wieder zurück. So nickte der Hüne alleine an dem Lagerfeuer ein. Warum war Talos nicht zurückgekehrt? Die anderen in der Gruppe hatten ihn überzeugt das ein Feuer nicht die beste Option wäre, man aber am nächsten Morgen ihn aufsuchen würde, um einen weiteren Mitstreiter gegen die Orks zu haben. Talos schlief bei den Pferden voller Müdigkeit ein. Der Waldläufer kehrte, nachdem an dem Lagerfeuer des Hünen nicht passiert war wieder zu den Pferden zurück und stellte fest das die Gruppe bei den Pferden gut versorgt war. Talos hatte ganze Arbeit bei Na´estiel geleistet, er sah schon wesentlich besser aus. So sicherte er nur noch das Lager und in der Nacht klingelte es auf einmal, da sah er ihn, der große Hühne stand mitten vor ihm, während die anderen alle schliefen. Was wollte der denn jetzt hier? Er stand da und fragte wo denn der Ritter bliebe und zeigte auf den schlafenden Talos. Garrith klärte diese Sache und noch ein paar andere Fragen des Großen, der dann das Lager wieder gen sein eigenes Lager verließ, mit der Bemerkung das er erfreut wäre, wenn er den morigen Angriff anführen dürfe und so begab sich auch wieder der Waldläufer zur Ruhe. In der Nacht passierte nichts weiter.

Am nächsten Morgen, alle waren wieder wohl auf, brach man schnell nach dem Essen auf und Talos informierte den Großen über den Aufbruch, den nutze die zurückgebliebene Gruppe um sich Gedanken über den Angriff zu machen. Es würde nicht einfacher werden, zumal es anscheinend in den Bäumen Beobachtungsplatformen gabe, so würde ein Fernangriff die erste Welle sein, die die Orks in dem Lager wahrnehmen würde, bevor der Große und der Paladin in das Lager stürmen würden.

Vom Wege abgekommen (Group7)

Vom Wege abgekommen (Group7)Vom Wege abgekommen (Group7)

Einige Sonnestrahlen des herrlichen Fühlingstages fielen von Zeit zu Zeit durch die Baumkronen der alten Bäume, die den Weg säumten und trafen auf den trockenen Waldboden. Vereinzelt hallte das Gezwitscher von ein paar Waldvögel duch den Wald. Das Auge des Reisenden, wenn man nicht gerade ein Zwerg oder Felsengnom war, erholte sich bei dem Anblick des Grün, des Hullack Waldes, nach Stunden in der doch recht kargen Region des Donnergipfels.

 

Die letzte Begegnung mit einer Patroulie der Purpur Drachen war noch gar nicht solange her, da trafen zwei kleine Grüppchen an einem Wegekreuz aufeinander. Das ausgesetzte Kopfgeld auf Orks, war über die cormyrschen Land, bereits in anderen Regionen Faerûns vorgedrungen, nachdem sich diese Wesen sich nach dem goblinischen Krieg im Jahr des Kruges und im Jahr der Saitenlosen Harfe sich in die Wälder von Comyr zurückgezogen hatten. Elf Jahre waren vergangen und noch immer waren diese Wälder nicht sicher, auch wenn die Wege einen anderen Eindruck hinterliessen. So blieb bis auf die kurzzeitige Anspannung, bis man seinen Gegenüber in Augenschein nehmen konnte, auch schon alles. Man stellte sich vor und man stellte schnell fest das man einen gemeinsamen Weg nach Arabel hatte und diese Kopfgeldgeschichte ein gewisses Zubrot zu sein schien. Sicherlich würde man es nicht steigern, wenn man mehr in der Gruppe war, aber die 25 Gold pro Kopf konnten sich sehen lassen. Während der Unterhaltung setzte die Gruppe ihre Weg fort und man grüßte andere Reisende, die einen entgegenkamen. Man verabschiedete sich gedanklich von dem Zubrot schon, auch wenn man noch nicht solange im Hullack Wald war. Immerhin versprach die nächste Ortschaft in 2 Meilen Entfernung ein wenig für Abwechslung zu sorgen.

 

Es war Garrith, dem auffiel das eine Wagenspur, aus ihrer Richtung kommend, auf einmal rechts in den Wald abbog und in einer gewissen Entfernung stand. Er wies die anderen auf diesen Umstand hin und schon kehrte eine leichte Spannung in die Gesichter der Reisenden zurück. Garrith wies die anderen an ersteinmal auf der Straße zu bleiben, während er die Umgebung näher erkundete. Was er dann bemerkte war einfach ein wenig bizar. An einem Wagenrad angelehnt saß ein Lallender Ork der anscheinend so viel getrunken hatte das er einfach nicht wieder hoch zu kommen schien. Der 2 achsige Wagen schien vokommen intakt zu sein, dzwei Fässer waren zerbrochen und bot dem Betrachter blick auf Wein, ein weiteres kleineres Fass war vollständig in Ordnung und lag neben den 2 halb Zerstörten. Weiterhin sah er ein Pferd, oder zumindest das was von ihm noch übrig war. Es war ausgeweidet und Fliegen flogen um den Kadaver herum. Er sah Spuren die tiefer in den Wald führten, unter ihnen ware auch ein Paar, welche einen glatten Abdruck mit Rillen hinterlassen hatte, während die anderen die negativ Konturen von Füßen aufwiesen. Er verfolgte die Spuren ein wenig und kehrte, aber nachdem er merkte das die Abstände der Schritte größer wurden, zurück zu der Gruppe. Er berichtete alles den Wartenden und zusammen überlegte man sich wie man den Ork, der an dem Wagenrad saß überwältigen könnte. So fasste man den Vorschlag ins Auge, den Na´estiel eingebracht hatte. Man wollte den Ork an das Wagenrad anbinden und so ihn vlt. die eine oder Antwort entlocken. Gesagt getan, Yurkas schlich sich an den Wagen an, kletterte geschickt auf die Ladefläche zu den Fässern und als die anderen, Talos hatte sein Schild und seinen Hammer gezückt, während Na´estiel seine beiden Waffen gezogen, vor dem Ork standen zog er den Strick zu und fixierte den Ork am Wagen. Der Ork bekam von all dem nicht viel mit, auch als er angesprochen wurde, lallte er nur unverständliches Zeug und sackte weg. Kurz entschlossen drosch Talos mit seinem Hammer auf seinen Brustkorb und zerschmetterte diesen gänzlich. Danach schnitt Garrith ihm den Kopf ab und nahm diesen mit. Die Fässer wurden begutachtet und dabei stellte sich heraus, das diese das königliche Emblem Cormyrs trugen.

orc_campViel Zeit blieb ihnen nicht. Schnell wurden die Pferde in gewisser Entfernung von der Straße festgemacht und der Kopf des Orks an ein Ast gehangen. Garrith nahm die Spur schnell wieder auf und die Anderen folgten ihm in gewissem Abstand tief in den Wald. Da erblickte Garrith mit seinen Adleraugen, ein Camp zwischen den Bäumen und Orks die Holz in der näheren Umgebung suchten. Schnell waren die anderen heran und so verständigten sie sich die 12 Orks erstmal zu beobachten. Nun konnte er sich selber dichter an das Camp wagen und spähte in gewisser Entfernung wie 3 Orks sich weiter ausserhalb aufhielten. Unterdessen beobachteten die anderen wie eine Person begleitet von 2 Bewachern zwischen den Bäumen auftauchte, nur um nach dem nächsten wieder zu verschwinden. Sie hatten das Camp entdeckt.

 

Sir Gerald Stormweather

Sir Gerald Stormweather

Enthülle die Wahrheit, bestrafe die Schuldigen, richte das Unrecht und sei immer wahrhaftig und gerecht in deinen Handlungen. Erhalte die Gesetze, wo auch immer du hingehst und bestrafe jene, welche Unrecht im Angesicht des Gesetzes begehen. Behalte ein Auge auf deine eigenen Entscheidungen, Taten und Überlegungen, denn dadurch können deine eigenen Fehler korrigiert werden, dein Verständnis der Gesetze aller Lande wird erblühen und deine Fähigkeit Gesetzesbrüche zu erkennen wird sich verschärfen. Sei wachsam in deinen Beobachtungen und blicke voraus, damit du jene, welche Unrecht planen, aufspüren mögest, bevor sie ihre Handlungen, die das Gesetz und die Ordnung bedrohen, durchführen können. Verteile Vergeltung an die Schuldigen für jene, welche es nicht selbst zu tun vermögen.


Das Haus Sturmwetter ist über 300 Jahre alt und zählt zu mit den angesehensten Familien in Tiefwasser. Ich bin geboren im Jahr 1351 TZ im Jahr der Krone, als Sohn von Harkan und Elenia Sturmwetter in Tiefwasser. Meinen Großvater Mintos Sturmwetter habe ich nie kennengelernt. Aus Geschichten weiß ich das das Haus Sturmwetter aus der nördlichen Region der Schwertküste kommt. Nun Geschichten… leider gibt es auch eine dunklere Geschichte in deren Verlauf einige Familienmitglieder der Stadt Tiefwasser in Ungnade gefallen sind, aber wie schon erwähnt Geschichten die man mir erzählt hat.  Meine Geschichte beginnt damit das ich…

 Fortsetzung folgt

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